DUrch Allerböchsten Abschiéd. 23. DLFSMÖST. Scßxnédk, Necbxtuygsrat, Gehehtxer expedierander Sekretär im Kriegßministerkum, beschafttgt beim Milrtarkabinetf, bei seinkm Auöscheiden aus dem Dienst
mit Pension der Ckzarakter als Hofrat Verliehen.
Durch Vcrfugung des KriegSministeriums. 7. De- ze_mber._ Hérbst, Lazarxttinsp. in Breslan, auf seinen Antrag mit Penfion m den Rubesiaud Verseyx.
8. Dezember. Bürger, Rechnungsrat, Lazarettoberinsp. in Jgenau, nach Thorn, Schokz, Lazareitverw. Jnsp. in Celle, jur
abrnehmung der. LazaratwberinspekwrsteÜe nach Hagenau, Höhne, Lazarettverwalt. Insp. in Krotoschin, nacb Celle, Wenke, Lazarett- verwalt. Insp. in SchXeswig, nacb Krotoschin, Wilke, Lazarett- verwalt. Jnsp. in Ostrowo, nach SchleLWig, Schaper, Lazarettinsv. in Neiffe, zur Wahrnehmung der Stelle als Lazarettderwalt. Insp. nacb Ostrowy, aulokat, Lazarettinsp, beim Garn. Lazarett 11 Meß ILMonttgny, nach Neiffe, Horch, LajarettiY. in Spandau, nacb ulhausen 1. E., Köster, azarettinsp. in ülbausen i. E., nach Spandau, _ samtlub zum 1. Januar 1907 verseßt. . Dezember. Baß, Lazarettinsxjk in Saarlouis, zum 1. Januar 1907 an das Garn. Lazarett 11 ck (Montigny) versetzt.
13. Dezember. Wessendorf (Elberfeld), Stabsveterinär der Landw. 2. Aufgebots, der Abschied bewilligt.
20. Dezember. Adam (Goldap), Dr. Haußmann (Düssel- dorf_Garde), Thun (11 Altona_Garde), Engelmann (Frank- furt a. M.), Unterveterinäre der Res., Kirsch, Ünterveterinar dec Landw. 1. Aufgebots (11 Altona), _ zu Oberveterinären des Beurlaubtenstgndes ernannt. Arndt, Obervelerinär im Schleswig- Holstein. Trambakaillon Nr. 9, zum 2. Hannoverschen Feldartillerie- regiment Nr. 26 zur Wahrnehmung der Stabsvcterinärgeschäfte, Rode, Oberveterinär im Ulan. Regt. Graf Haeseler (2. Branden. burg.) Nr. 11, zum SckxkeSwig-Holstein. Trainbat. Nr. 9, Hoff- mann. Oberveterinär im Schleswia-Holftein. Ulan. Regt. Nr. 15, zum Ulan. Regt. Graf Haeseler (2. Brandenburg) Nr.11,_verseßt.
21. Dezember. Colberg, Stabsveterinac der Landw. 1. Auf-
ebots (Magdeburg.), Rummel, Stabsveterinär im 2. Oberelsäss. Jeldart. Regt. Nr. 51, Schulz, Stabsveterinär im Trier. Feldart. Regt. Nr. 44, _ der Charakter als Oberftabsveterinär verlieben. Stade, Rücker, kontrolleführende Kasemeninspektoren in St. Avold bzw. Potsdam, zu Garn. Verwalt. Kontrolleuren ernannt.
Yishtamtlickjes. Deutsches Reith.
Preußem Berlin, 12. Januar.
Seine Majestät der Kaiser und König konferierten
beztte vormittag, „W. T. B.“ zufolge, mit dem Reichskanzler Fursten von Bulom.
3er Maxestädee Kaijexin und Königin erteilten heute mrttag m_t htestgen Komglichen Schlosse dem neu- ernanntxn ixalien1schen BotsZzlafter Alberto Pansa und dessen Gemahltn dte nachgesachte udienz.
Dre vereinigten Ausschüsse des Bundeßrats für
oll- unnd Steuerwesen und La RechnungSwesen, die vereinigten
uskcßussse für Zoll- und teuerwesen und für Handel und
Ver e r _ owie der Ausschuß für Zoll: und Skeuerwesen hiellen heute Stßungen.
Vor einiger Zeit ist an der Bahnßrecke Buenos Airxs_ Bahia Blanca (Provinz Buenos, Atres, Argentinien) eine Eisenbahnstation smt per Bezetchmzng „S anta Eleng“ erri tet worden. Da es emen Ort Zletchen „Naxnetxs auch tn der rovinz Entre Rios gibt, so _wer ext häuftg d1e fur leßteren Plaß bestimmten, in Buenos Atres etngxhenden Postsachen, wenn die Adresse nicht den Zusatz ,Proan Entre _NloS“ enthält, nach Santa Elena m der §P:;ovinz uenos Atres be- fördert und treffen daher oft mit bedeutendex Verspätung atx i rem BestimmungSort ein. Es empfiehlt stef) demna , bet a en nach Santa Elena in der Provinz Entre Rios geri txten Sendungen, namentlich auc? bei sol en an das dorttge Kmser- liche Vizekonsulat, ausdrück ich den usaß „Provinz Entre Rios“ zu machen.
Der Regierungsaffeffor Dr. Janik in Kalbe a. S. ist der Königlichen Regierung in Wiesbaden zur weiteren dienst- lichen Verwendung überwiesen und der NegierungSasseffor von Ruvilke aus Magdeburg dem Landrat des Kreises Angermünde zu Hilfeleistung in den landrätlichen Geschäften zugeteilt worden, _
4
Laut Meldtxng, des „W. T. B.“ ist S. M. S. „Iltis“ gestern von Tschmkmng nach Wuhu abgegangen.
Württemberg.
Die LandesProporJYwahlen vom 10. d. M. haben, nach einer Depesche des „ . T. B.“, folgendes Resultat er- geben: Zentrum 4, Soziqldentokraten _ 4, Bayernbund 3, Deutsche Partei 2. Die ]eßige Partetstarke zst folgende: Zentrum 25, VolkSpartei24,Bauernbund 15, Soztaldemofraten 15, Deutscße Partei 13.
Braunschweig.
Wie die „Brauns weigische Landeözeitung“ erfähxt, ist Her braunschweigische andtag zum 17. d. M. mteder em- berufen worden; _
Nach demselben Blaise ist ostern betty Bundesrat von dem braunschweiglschen chents aftsrate em Antrag wegen
Regelung der braunschweigischen Regierungsverhältnisse em: gebracht worden.
Oefterreirh-Ungarn.
Das österreichische Herrenhaus hat aestern in allen Lesungen die Gewerbenovelle gemäß den Vorschlägen der Speklalkommisston an gen ommen, womit Rückverweisung der Vor age an das Abgeordnetenhaus nötig wird. wie “ZI Laufe der Verhandlung eytwickelte der Handelöminisi er, standsvol'xi?“ Td'ieB'rxar'Ö-YMZZHJÜAYM" WMH?" 19):ka
' , t e, e [M prosperierenden Großproduktion und neben einer in den
sessßlicbcn BÜHUM nacb materieÜer und kulturslxx Besserung ihrer Lage strebendén Arbeitersckxaft Raum für ein selbständiges Kleinuvtxrnehmertum zu schüffem wobei nichk allsin auf das Hand- werk und die kleingervérblicße Produktion, sondem auch auf die land- wirtsÖaftlicben Kleinketr'xebe'Rückficbt zu nßbmen sei.
_ Da? ostexretchlsche Abgeordnetenhaus Hat in seiner gestrigen S1Zung dxe erste Gruppe der Vorlage, be- treffend den „Schuß der Wahlfreiheit, angenommen und darauf dre Beratung der zweiten Gruppe begonnen.
_ ?Der Budgetausschuß des Abgeordneken- Hauses hat gestern d_1e Vorlage, betreffend die Decknng der von den Delegatronen bereits bewilligten außer- ordentlichen Heeres- und Marineerfordernisse im Betrage von 21 176000 Kronen, angenommen.
Im Laufe der Debatte erklärte der Finanzminister von Kory- towski, .W._T. B.“ zufolge, er Wolle zur Tilgung der erforderlichen Summe 5ZM1Üionen in das Iabresbudget einzusteüen. Er beabsichtige keineswe s, eine Tilgungßrente hierfür auSzugeben, da die Entwicklung der wirt? aftlichen und finanzieUen Verhältnisse erhoffen laffe, die Erfordern sse aus den laufenden Einnahmen zu bemeiten-
Großbritannien und Irland.
_ Der KriegSminister Haldane hat gestern in („GlaSgoxv e_me Rede ehalten, Tn der er mitteilte, daß die Verfuglxng, du». enze_neue rmee schaffe, in dieser Woche die Sanktion“ des Kom 5 erhalten habe und sofort veröffentlicht werden wurde.
ach einer Meldung des .W- T. B.“ erklärte der Minister, daß der Plan „weitreicbend sei. An Stelle eines Armeekorps mit einer Anzahl kleiner Divisionen werde das Landesbeer in Zukunfx aus 6 WWW Divistonen, jede zu 3 Brigaden, und aus 4 Brigaden KavaUerie bestehen. Auch Artiklerie werde diesen Divißonen äu- gewiesen werden; außerdem Batkerien, die als Schulen fur regulßkk- Batterien dienen sollen. Haldane gab zum Schluß_seknsm Zwerfel an der Einführung der allgemeinen Wehrpflicht nachdrucklich Ausdruck.
Frankreich. - . ' Jm S_enat erklärte der Präsident Duboft gestern ber samer AntrtttSrede, daß man dre AchtunZ vor den GlaubepY- bekenntnissen mit der end ültigen Herste ung der. Neutralüat hes Staates in Einklang Sringen und eine ruhtge Toleranz uben m_Üffe. " Bet dex darauf beginnenden Beratung des Budgets fuhrte Pomcaré, dem Bericht des „W. TB.“ szolIE- “US: Er würde das Budget für 1907 krittfieren unter Beiseixelassung der Person des Finanzministers, da dieser für das Budget mcht Vex- MWVMÄ gemacht werden könne, und dabei prüfen, ob die Republrk wahlen muffe zwischen einer klugen und fru tbaren oder einer ver- hängnisvollen Finanzpolitik. Der Redner wes nach, daß das von der republikanischen artei unternommene Werk, das die außex- ordentlichen Budgets allen [affen wolle namentlich dank der Arbe_tt Rouviers ,nabezu vollendet sei, und ÜeUte die Frage, ob es richtig sei, in dtesem Augenblick durch eine entgegengeseßte Politik aÜZs wieder “UTS Spiel zu seßen. Poincaré legte weiter dar, daß dre Budgets der Jahre 190,6 und 1907 nur mit Mühe ins Gleichgewicht ebracht Werden konnten, daß es aber 'eßt unmöglich sei, ohne efizit ju wirtschafteq. da die Ekmtablmen des Staates nicht mit derselben Schnelligkeit wüchsen wie die AUSgaben. Der Betrag _ der neuen Steuern bleibe hinter dem der not- wendigen Ausgaben zurück, und man werde zu einer ver- steckten Anleihe seine ufiucbt nebmen, müssen. Der Redner be- ründete dann ausführli seinen eigenen Finanzplan, kritisierte das erbalfen der Kammer, das früher oder väter zu einer offiziellen Anleihe fübxen werdeß und verteiditqite „eine, auf ein fest fundiertes Budget gefküßte sel sträxlae Amor safxon. weiteren Verlaufe seiner Ausführun en wies Poincaré aus die wiscbey der Kommisslon des Senats und bm bestehende Meinungßoerßiedenbeit bin und er- klärte, er sei für neue Steuern, waxxrend die Kommission Er- sparungen vorziehe, die aber doch nur emen Aufschub der AUSJaben bedeuteten. Poincaré zählte die Außwege auf, zu'denen die Kozn- mission ihre Zuflucht genommen habe„ um das Defizit von 143" Mil- lionen zu decken, und führte dann Wetter aus, daß er weder fur eine Einkommensteuer, noch für das System der Monypqse sei. Um das Gleichgewicht im Bud et herzustellen, bleibe nur ubrtg, neue Steuxrn zu schaffen und für Er parniffe zu sorgen. Leßtere durften aber mcht auf Kosten der nationalen Verteidigung gemacht werden, denn Frank- reich müsse eine große Militäx- und Seemacht bleiben. Nach weiteren Ausfuhrungen des Weiterberatung auf Heute vertagt. „ _ In der Deputiertenkammer forderte der_Prastdxnt B r i J o n diese in seiner gestrigen AntrittSrede'auf, alle thre Krafte de_cd erwirklichung demokratischer und soztaler Reformen zu wr men.
Redners wurde die
Italien.
Der „Offervatore Romano“_ vexöffe'ytli t 0. d. M. datierte Encyklrka an die B1schofe m der der Papst sagt: _ ,
Er schreibe, um die Kirche rankreichs zu starken und zu trösten, deren Leiden, die einen schmerzlk en Widerhall in der gcxmen KircYe erweckten, er auf das lebhafteste mitemvfinxxe. Der Allxnachtige ha e allerdings für diesen Schmerz einen Liefcn Trost gespendet, namlch) d:n„ den der Papstempfunden babe dur die sjarke und ttefe Einigkeit der fran- zöfischen Katholiken. Für diese inigkeit, die er niemals in Zweifel geonen babe, lobe er die framöfiscben Katholiken sehr, und danke GVU dafur. Nicht nur dem Öristlichen Glauben, ondern Vielmehr dsr ganzen Idee des Uebernatürlichen habe man den rieg erklärt. In_ der 3qu cbt, da sie schließlich docks den Sieg erringen würden, mußtxn die ran- zö schen Katholiken fich auf jede Prüfung vorbereiten, die ihnen auf- zuerlegsrz Gott gefallen würde. Dazu müßten fie aber untex sich und Mäh mrt dem Heiügen Stuhl fest geeinigt bleiben. Es gabe keinen befean Beweis für die Wichtigkeit dieser doppelten Einigkeit, als die fokaabrenden Anstrengungen, die seitens der Feinde der Ktrche gemacht wurden, um fie zu zerstören. .
„ „Dkk Papst erixmert dann an die Anklagen,_d_te gechn den Hetltgen Stuhl gertchtet würden, um den ftanzostschen Katho- Uken das Vertrauen, das sie ihm gewidmet haben, zu rauben und se von ihm Zu trennen.
„Man sage, fä rt der Pavst fort, die Kirche _wünscbe einen Re[tgionskzieg und ein? heftige Verfolgung. Darauf ser zu antworien, Haß die Kirche, die Frzedensbotin, ihrer irdischen Aufgabe treu bleibx; lsdermann wiffe, das; 111 Frankreich gegen fie Krieg geführt wkrde, daß fie.selbst aber dort nicht Krieg führe. Und was die heftige Ver- folgung betreffe, so one die Kirche diefe ebensowenig als den Krieg, WEU Verfolgung „an fich_ ein Uebel sei und Leiden mit fich [220108- und Mil die Klrzbe eine zu gute Mutter sei, um ihren K_mdern Verfolgung zu wunschen. Was nun die Frage der Kirchen- guter betxeffc, die im Stich gelaffen zu haben der Papst beschuldigt werde„ so sel _daran in erinnern, daß der französische Staat, indem er der Knabe fur die Erhaltung der Kirchengüter eine Organisation aufzwßngen woljte, dk? fie keinesfaüs akzeptieren könnte, Wenn fie nicbt lhre von Gon verordnete Verfassung zerstören [affen woüte, die Kirche in di? Zwangslage verseßt babe, die ungerechte Ve- raubung nicht verhindern zx! können. Denn eine Beraubung begebe das französische Geseß, mdem es Kultusvereinigungen organi- sieren one im Gegensav zu der von Gott stammenden kirch- lichen Hierarclxie, und diese Kultusvereinigungen babe er, der Papst, verdammen mussen_troß der materiellen Opfer, die sich aus seiner Eu. scheidyng erge_ben boxten- Wxnn man sage, die franzöfisÖe Regierung babe einfach uber Guter Verfa ung getroffen, die dieKirche aufgegeben babe, so heiß das, zu der eraubung noch den Spott hinzufügen'. Uebcrdles sel dre Behauptung nicht wahr, daß er fich geweigert hätte,
eine vom rankre1ch§,
,anstalteten Bankett bei,
dassxTIc i;: FraUkreick) 3x: Öiüégsx, Was in Deutsäzkxxud bérkiks von ihm ZLHiUigY wordexx [Ek. ' _Die Verhältnisse lägen verschicdén; dknn drs dqucth KULTUHVerxmtgxmgen, die ÜÜTZJZUI lediglich gkduxdet wüch, cxkennth dZe katßoliscbe Hieraräzie an, Was das französische Geseß nicht Tue. Was die Forderung der aÜjäbrlicb abzugebenden Exkläxung bezüglichxer Auxübung des Gottesdienstes angebe, so würde Er fich kanji! abgefmzixcU haben, vbWOhl fie küUUl eine geseß- liche Sickerhejt biete, wenn n'Wt durch das mknisicriellc Nundsckzreiben für die Pfarrsr in iHren Kträxen ckne Lage geschaffen Worden wäre, die man auf keinen Fall Habs annéhmen können. Die“ Encyklika erklärt xm wcxteren, daß das nexze Geseß, betreffend die Kultus:;usübunq, LM TSUZLZ Konfisxkatwanesx sci, soweit es die Kirchengüter betreffe, .und 1m Hmbl1 auf die Kultusübung ein (Heseß de_r Anarcbte darstelle, durch das Unsich_erheit und Willkür 1m ganzen Lande herbst- eführt wurden.. Dieses neue (Heseß vom 3. Januar er- Lchwere noch dte durch das Trennungsgeseß geschaffene LME, DSSHUW bab? der Papst nicht anders gekonnt, als_ es u mrßbtürgen,' Dte Encyklika weist sodann auf den Elfer i_n, Mit dem die Gengner' der Kirche bemüht seien, auf diese dxe Verantwortung fxtr die gegenwärtige Lage fallen zu (affen, und folgert daxaus emen Grund zu der Feststellung, daß diese Gxgner, ha ste" “so 'handelten, doch das Bewußtsein haben mußten„emeTattgkext zu" entfalten, die mit den Wünschen des Landes m_kemer Wetse ubxrexnstimme, In dem leßten Teile der Encykltka ruft der Vapjt dw Entscheidung der Geschichte “atl- Sie Werde eines Tages sagen, daß Cr, indem er so ge- bandelt babe, wie es der Fall gexvesen sei, nicht so sehr die westliche Macht habe_ ernkedrigen und dxe Form der Regierung bekämpfen wolLen, als vjelmehr das Wuk seines göttlitben Stifters Jesus Christus bewahren, fxrner daß er die Kirche mit aller Macht verteidigt habe, indem er fur_fie _die Achtun0 ihrer Diener, die Unvexleßlicbkeit ihrer Güter und dux Fretbeit forderte; endlich“, daß er die Welt daran erinnern w-ZUte, daß _der„ Mens hienieden größere Sorgen kennen müßte als dre der ysraangltchen Zu älLi keiten dieses Lebens und daß der höchste Genuß des Menfckyen auf die?“ M55 darin bestände- untér allen Umstanden im vollsten Maße seine Sckpuldigkeit l()zetcm und
gecmdeb dadurch Gott troß allem geehrt, ihm gedient und i n geliebt zu a e
n. Die Encyklika schließt mit dem apostolischen Segen.
Serbien. *
Die HandelSUertragsverhandlungen mit Italie);
find gestern, „W. T. B.“ zufolge, zum Abschluß gelangt; dte- Unterzeichnung des Vertrages erfolgt morgen,
Asien.
Der Emir von Afghanistan wohnte gestern _in Agra ' “ von dem Vi eköni, Earl of Mrnto vec- emem ihm zu Ehren bei dzsm Zrinksyrüche' gewe felt Als der Emir vorgoftern dem Vizekonig emen Be uck) abstattete, erwiderte er, einer Meldung des „W. T. B,“ zufolge, auf dessen Begrüßung: „Ich habe _großesx Pcrlangen ge- tragen, Sie zu besuchen, und freue nxtck), S1e m_dem Lanhe eines errschers zu begrußen, der mem und memes Landes erster reund ist.“
wurden.
. Afrika. *
Bei der BildunJMder marokkanischen Staatsbank- werden nach einer eldung der „Agence Havas“ zu dem Anteil Marykkos der Mackzzen und eine Gruppe von Kaufleuten m Fes" zu gleichen Teüen „beitragen. Diese Gxuppe tyirh von Srhad drtß Ben Dxelbout vertreten. Lxron d Atroles fur rankreich, Edward Lowe für Englands der Herzog von Morales für Spanien und
von El ena * , . „„ Zensoren ssein, pp fur DLUÉschland werden dre mer europmschey
Parlamentarische Nachrichten.
Der Schlußbericht über die estrige Si ung des
Yeeirlaégxel? g e ord n et en befindet si in der rsten Und
"" In der heutigen (3) Si der
- un 1: es Abgeordnete_n_, welcher der Minißer gderdkzseiftKZenx Unter- UÖÜS- UNd Médtzmalangele enbeiten Dr. v o n S t u d t der Finanz- mmtfter Frelberr von heinbaben, der Minister xs IMF? Dr“ W" Be“)"“M-n-HUlmeg, der Minister fur ZT" e Md Gewerbe DexkaCk, der Justizminister M-
a use s) menen
ba Selex und der Minister der öffentlichen Arbeiten B reiten- '
beiwohnten, wurde die all em Des StaÄxbtgskYusVYFltsetFtszür 19 7 ?YTJYYMHMI
. r. emer :. ollSp.): Vi d ' * ab- gZstchlloffenen Rechnungsjabrks1905 hat der FwZÉMHW Yjensigem MT KZZTUÜYYYMZ“ TFK “ i" “i"“ "Njährigen R““ M“"s' Millionen érgeben, und daß diese eSrWsMb€ gegen den Etat von 44-
In der Schätzung der Außgaben trifftchaßung fast genau eingetroffen sei. ,
„ die Verw [t ' * tige aber niclxt so in der Scbaßxmg der CinnahÜeZnZnYeZerZZZÜMÜ f“ 1905 . Der Ziqanzmimster baUe den vorausskchtlichen Uebersä)uß 4lé5r1MiUioI121f1 ÉrgeYtawYx) ZYÉLJFHZMÉQÜWW haben NÖ Zb“
* ' k a n tbervor um an der re ne- rischen Voraussicht des Finan mi i "* ?ine JanzeReibe vonZFxxktorextzx11ir;,st'c§rs Kritik zu uben, es spielt hier !eben lassen. Ich bETVUS aber, daß die allzu vorsichtige Schäxung der
Einnahmen bei uns “ur Re el ew d “ “ aufsteüung außeroxdextlich b?bthlinlste.n YUM?) daß dies fur d e Etats
nahmen bei der Eisenbahnwerwaltung für 1905 VNWMÖUWM MENÜ". “
, „ , w en ZCsäZak-Iit- tatsgchlrcky betrugqn sie45,6 MillionenlérdeJnÖuxzfzejsLÉJYFKYN cht*.gen Schaßun der EmKnabmen liegt eine ehlerqueüe die die (ZFWZM «sunstkgffx-exxftußt- s 71" , mzuwtr a , e Veranlassung, darauf zu achten, daß Buer?!) und der Landtag hat a
' di v . .. ung . YYY einrerirTJVsrTch§Zerungd deö bwirklicbenes? ÉÜYZZZLSÖÉ? ek- " - n en - , find zunächst 30 Miawnen dern€ “Muffe" des Jahres
_ Dis o tions o nbaHU“ verwaltung fur unworbergesebene BYüsaniffef UFJSTZÜEULNHM- 16,1 Mixlionsnnfioffen dem AuSgleicßsfonds zuerckung rechnunJSmäßkßer Minderuberscbuffe zu. Der Fmanzminister hat gesagt, daß |ck durch die leßtere Summ: der Außgleichsfonds auf 65 9 MiÜtonen erhöhk- „Ick weiß nicht, ob er fich ver_svrocken hat oder ob, eknDruckfebler vorlregt- Nach meiner_Rechnung mußten 95,9 Miüionen in diesem AuszzlezicbsfMds enibalten sem. JedenfaUs_ steUen beide Fonds eine cuxßexordentlit'be Reserve dar, die me0ch beiseite aesteÜt werden. Der Abg- von Er a bat fich gestern gegen die .Freisinnige Zeitung“ gewendet, die von
esautiertmg gesprochen hat, und gemeint, wenn man das Wort
einmal anW?W- o Möße man es auch richtig anwenden. Die I"" ' '
finnige Zeitung“ hat m. E durchaus cht Aß den erwähnje" Fonds findet'ficb cine ' “ ' " “ e “Uk und bei-seite; gxstellt xversze Reihe anderer Fonds im Etat, dix anI-fu dJran! Erne Verstarkung der BetriebSmittel der Eisenbahn ist naturl "ck“ zu uuzsebxn gewesen, es hätten sonst die Verkehrsinters en schwer leiden m
babnzentralamts einverstanden und hoffe, daß dieses auch bezug
& fiel) im voraus nkcht genau über- «
en mit der Aufschrift: „Ob rübxet, "Met ÜF ,“
uffen. Ich bin auch mit der Begründung kinkskE-ilelX;
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