der Beschzffynx und Zaiéilung d(r Wagen Erspricszliches [e*xsxen, ; präfidiums von Sä,)?!swig nach Kiel betrifft, so kann ich darüber
daß es nicht bloß eine bureaukratisché Behörde mehr fkk" Mkd- '
n den bkkden leßtex'. Jahren find snorme Summxn extrdoxdßnar Z:: Verstärkung_ der BSLTZSLIMÜÜÜ dem „E:senhahxm1m1stc'c zur Verfügung geßeüt wordxn in einer von daxn F11:ansz_:711=Lk sZlhsk «js nicht ganz emwandsfrxi bxzeickxnéten Wcike. Man' fon'nté dnjes Auskunftsmitxsl noc!) schärfer kxjtjsjxen; d;; Vyrgang jst mcht zxnbc- denklicb, k!)?on wie dic: außkretaismäßige BereitsTSUUUT VM MUM“ aus den Etatéüderschüffm für di? Erwerbung vc-n Gäbauden nn Ge- biete des Ministsriuxnß des Innern, Die VerwÜtung sollts s1ch_doch not!: Möglichkeit vor solchen bedenklichen _Tranßaktkoncn bytsn. Beffer hätte man die Summen für_VersYarkung der Betrtebs- mittel auf Anleihen üßzxnommen. Dte Einnahmen der Eisen- bahnveraltunq Werden im Jahre 1906 dcn Axsäxlagt um rund 150 MjUjonen übexschxeiten; dennoch reckmxt „er Fmanz- miniftex 71qu ein ungünstigekes Gesamxergebms heraus, um recht grau in grau mxsen zu köxnen. «xch glaube, der _Netto- übersäyuß wérd jedenfalls 30 Mtllionen uberscbreitcn. _Die be- stebzndz Hochkonjumktur ift, wre betont werdxn MYZ- noch unter dem Regime der glten Handelsvertrage emactreterz. Nicht den neuen Handelsvertragen- nichf dem neuen Zoutaxrf ist diese Hochkonjunktur zu verdcznken._ Die ungünstigen Wtrkungen dieser Errungenschaftfn wcrden n,!chL zögern, sch bemerkbar zu uzacbsn. Daß die fxübere Wirtstbastspoxttik béfruzbtend und exsprteßltch ge- wesen ist gebt aucb aus der Exnkommenßeuerstatisjik evident hervor. Der § 23, des neuen CinxommensteUOkJeseZés ba? gestern zu lcdbaften B?- schwerven und Klagen gefublk- Wzr Haben unserer1eits vorauSgUagt, daß die neue Vorschrift eine schwörx _BelasttLuW der Arbeikgcber und Erbttterung in den Arbeiterkreisen békhsxfubren wurde- Gestern wurdö mit Genugtuung konstatiert, daß auf WWU Wege Arbeiter mit Einkommen Von 1600 bis 2000 .“ ermxttxl: Worden seien, die bigber keine Skenxr gc- zablt bälkén; Run 1“, es soll auch Großgrundbesiyer geben, dte noch viel Mb? CMKLWMM bab?"- obne cinen Pfennig STeue: zu xablxn. Jedenfalls ist die neue Beskkxnwung zu einer Anzeigepflicbk dszArbett- ?ebxr ausgedehnt wcxrden, dte fich nicht halten läßt. Für dx: Auf- ?!12711110 772? Gehaltxr der unterén und mittleren Beamten stud Wie sie?»; xeingetrete", und wir werden daher die in den neuen EM VOI ?_Lk FW;“;ksrung eingestellten Mebrforderungcn gen,: Vewiüigen. Die AUMUUUKJ darf abkr nicht beschränkt werden auf d:? Beamten des AUßMdléxstks- WObei ich b:iläufig meine ganz besondere Befriedigung über die Ausbkfferung der Gkndarmengebälter ausspreche, sondern fie sone fich erstrecken „an alle 51er in Betracht kommenden Beamten- kategorien. Das bisherige System der Stellenzuxagen n_Ut fernen Unzuträglicbketten und seiner Willkür mu xmgeschrankt und WKM? beseitigt Werden. Auf die NotWend gke12_ pon Tegerungs- Zulagen brauche ich heute nicht einzugeben; das Ronge daruber ist im NSZÖWZS ÖMÜS gesagt worden. Die Fl€1schtkuerung zwingt geradezu zu solchen Zulagen, wsnn _nicht die Drenst- und Arbeits- freudigkeit der Beamten in die Yru-che geben soÜ- an Rekcbstage wurde dem ncu€n Landwirtschaftsmmnter der Wurst!) mttgegeben, _et möge in die Fußtapfen des Herrn von PodbiÜLkl' treten. .ch w1ll Uicht hoffen, daß dieser Wun1ch ck auch auf die Vexeilrgung an ewlffen Lieferungsverträ en erstre en „soll,. Ick) MÜ wunscher3, „daß Zur von Arnim nicht emsettig als ' Ressortnztmster, ondecn als Staawminister fülßen wird; sem: Erklarungen im Reichstage bei Gelegenbe dsr Yeiychteucrungsdebatte [affen freilich erkennen, daß der alte aden fortgefponnen werden soll. Wir verlangen nach wie vor energische und wixksame Maßkkgk[11_ zu: Linderung der Fleisebteuerung. Wir haben auch immer betont, daß dj_e emseitige Begünstigung des Kömcrbaues xncht zum NWS" dc: ge1amten chndwirtschaft sei; der neue Landwirtschafts- minisier bat wenigsten; in diesem Punkte etwas Hoffnung gemacht, indem er Erleichterungen des Üebergcxnges zu_größeret Au§dchnung der Viehzucht für notwendig erklaxt. W:r_wol]en an:!) Vor allexn kaung d€§ kleinen, und mtttlerxn haquxi-Zoen Befißes, die die Hauptträger der Viehzucht find; aus dtexeux Gebiet ist noch sebr viel zu tun, au_ch durcb Pflege des Genoffemchaftsw; ens. Der Großgrundbefiß hat mch! den entsprechénden Anteil an der ied- Yroduktion, deshalb muß gerade der kleinere und méttlere bäuerliche Beßß gestärkt und in seiner Leistun sfäbigkeit erböbl werden. Aber bei der ständkgen Vermebnm der nsumenten reicht das nicht aus. Neben der Zoüvolitik muß d e Landwirtschaft ihr Augenmerk auch auf die Leutenot richten, fte ist die Haupt org: der Landwirtschaft. Es muß etwas aescheben, um der Landwirts ft die nötigen Arbeitkkräfte zu verschaffen, freilich nicht nach_ dem _Vorschlag der vyestpreußifcben Landwirtschaxtskammer durcb dre Einfuhruch von Kulrs, denn 1312: würden eine stete Gefahr für unsere Enth lung de_deuten und m t zum chkn der Landwirtschaft ausschlagen; MM mußte „Viklmxbk W die möglichsie Seßhaftmacbung von Arbxjtertx und damxt Jus'Ver- mebrung des mittleren und kleinen bauechhsnBefißes bmwtrken; es muß dauernde Arbeitßgelesenbeit und Hößbsxtwaäyqng anf dem Lande gewährt werden. Auch dis R6chtsvcrbaltmn§_dcr mder Hags- und Landwirtschaft beschäftigten PßrsMen LU'Us]Lk*-_ em:r_ ZM-
Lmäßen Reviswn unterzoZen wcrden, damxt 11ch I U: Yr-
S"“ anf dem Laxde wiede! wobl “fuhlen._ .lucb eme Eklkicbkekung der Verkehrsmittel würde“ mch: dtc Landßucks fordern, so_ndern gerade einen Austausch zwxscben den Arbeitskräften *" Industrie und Landwirtschaft ermöglichen. - Dem Bedauxrn dcs Nbg" ?nedberg, daß der Eisenbahnminister die Tarrfrefortp bejchloffen bat, 9 ““Z“ das Haus LU fragen,schlie e ich mich namenß meme: Freunde “"Z“ Wir seben d&m 1. Mai dieses abres,an dem dieReformm'Kraft thsk,n_1it kme: großen Portion von Besorgnis entgxgen; deny zweifellos Mrd „M LWL Reform auf e'me Verteuerung des Verkehrs dmauslgufen und ""k" bxdcnklicben Rückschritt darstLUen. Dazu kommtdtéu'nglüchxlige Fsbrkgrtemteuer' im Reitbe, die für Preußen und dt: (:.-„deren CWÜÜÜÜÜM ULM die finanziell günstige Wirkuns gehabt hat, di? marx SWWSLL- Wenn die schöne Tacifrefc-cm _m-Kcaft trttt, ""_kd eine Rejse von 600 km mit 25 kJ Gepack m dsr 111. Klaue statt WT 18 .“. in Zukunft 22,40 .“, in der 11. Klaffe statt 27 „xs 33,20 ,x und in der 1. Klaffe statt 36 „zz 524021 kosten.
H) babe mxcb über die scharfen Bemerkungen des Herrn Dr.,Fried- WHQL?" UA Fahrkartensteuer gefreut; ebenso batte LT'ÜÖ ja auch liberalen jvonge" Jah" ausßkspkocben; aber gerade dre National- sfeuex ei me-KÜÖNUJ? baden dazu beigelragsn, daß dte Fabrkarfen- RegieruKWLJHrt und sogar noch über den_ Vorxxblag der Antrag Jdie FFS erhöht Worden ist. Dr: 1e§tjemgebrachte zumindérn ist *kkung fur PTLUßen dutch Tarifekmaßxgxmg herab- abcr nach'L egxt gemein't 1113?) wird von uns unkexsjußl wkrden, so wird esagniäzetr P???ivekbaltniffe Wohl keine Annahme finden; UNUMÜM- Ueber MOMÜ 120% das Unbeik dec Fahrkartensteuer Justivcxcvaltuna ekl fiFkÄÜÄL Gefichjdpunkte wird auch in der JUL, zum Tei? (Fu D" Stkaszeßrefoxm kommt night Vom Forderung der Wikderi“'gug fikkalischen Gründen. Dt: all_e kammerunkile schxjxeche"7ubkunß ,der Veryfung gcgen Skras- „Deutschen Jxüstenzkitung-a?, fi§xal1schex1 Widerständen. In dkl- RUW im JUÜZZministgxwm “Fdjungst U" Aufsaß ei! es Vortragendkxt möglichsis Sparsamkejx einzüfüßer VorsxlyluZ, i_n die 'Rechképfxegß dre zu ändexn, ein: ganze Noize vo "& dle uftandtgkert der Écrtäote noch in a.".kercn Dingen Zje Gn? ?) Échtkksteaey zu besektégen und auch 5022: zur Geltung zu bringen Zsaße der Ftßkalttät in der Rechts- junizanxt cin Rundschreiben, d'ag KIS Sevtxmber _erging vom R_e:chs- der Zu1xändißkeit dcr Amtsgerichte vorYTpamisßkunden d'ie Erhohung Reckn§pchxgewürde aber ÜnksebwereSchädW Dkk F1ska11snxus in der wkcklyng sein und die Ur-zufriedenbeit mit digung unserer staatltchen Ent-
- ' “ d “Rechtspflege noch steigern. In Unknupsung an cn Fall des upjuzmkns , , aucb ich betonen, daß die Aufent altsbesch'* vo" Köpxmck MWT? “ a'j j kankungen fur bcfjrafte Personen, 1ow„1 _sie_ _br Fortkommen binden: bes'tit d müffen. ,An Bstbxlsen fur ""tersiüßMMbedüxsUU gbwerler: Krieger ist ein Mehrbenag von 1873000 „zz in 32? ÉtYaJZS Mßnisteriums des Innern etngesteYt._ Ick möchte hoffen daß das Mmifterium des Innern nach Mogltcbknt auf eine “
. . , . l' ' . teilung der Beihilsen bmwlrkt. Es wxrd darUZeJchxxkaI§te Ver
Felfacb persönliche Freundsäyckst und am!) politische Motive ß daß
erteilung eine Rolle spielen. Was die Verlegung des Zb??-
noch keine bindende Exklärunq abgeben; jedenfaÜs ,wüxde,die Stadt Séqleswig dadurä) in ihrer Entwicklung schw2_rvbeemtracht1gt werden. Das vorjähxige Wablngeß wird au_ch der Munster „des Innern nicht al? Schlußstcin seiner :eformatorijchen Wirksamkett auf dem Ge- dikte des Wahkrechts betrachten können. Es stud von den einzelnen Parteien verschiedene Anträge eingebracht worden; be- besonders babe ich mich über den Antrag des Zentrums gefreut, der'auch für das Abgeordnetenöaus die Einführung des allgemeinen glauben und direkten Wahlrechxs unter Sicherung der geheimen Assiimmung verlangt. Es ist aber aucb eine Neueinteilung der Wahlkreise notwendig. Im .Vorwärtö“ wird unser Antrag als Renommierantrag [Zezeiebnet und darauf hingewiesen, nach zweitägige: Verhandlung wurde das Abgeordnetenhaus nach Hause geschickt, und damit falle der freifinnige Wablantrag glatt unter den Tisch. Das ist eine grobe Cntsteüung dsr Tatsachen. Die heftigen Angriffe der Sozialdemokratie W:Lden uns in unserer sachlichen Auffassung keinen Augenblick beirren. Wir boffen, daß schließlich auch die sozialdxmokratisckpe WählersÖast fich empören wird gexöen die Unwabrbafjxgkeix eines Teils der sozialdemokratifchen Yresse gegenüber "polltiscbea Gegnern. Die süddeutschen Staaxen find uns mit der Ein- führung des Reichstagswahlreebts vorangeganßen, und ich kann keines- wegs das Urteil des Herrn von Oldenburg 1": er ihr Vorgehen teilen. Wir sollten uns im Ausbau des Staates nach freiheitltcben Grund- säßen von keinem andern Staate übertreffen lassen. Dazu gehört freilich auc'h, daß im Ministerium des „Geistes“ ein anderer Geist
waktet, als es gegenwärtig der Fal] ist. Ich habe mich gefreut über“
die Kritik, die der Redner dér nationallibera_len Partei an Vyrgängen auf dem Gebiete des Kultußministeriums geubt bat. Ick batte frei- lich gewünscht, daß im vorigen Jahre beim Kampf um dqs Schulgeseß die Abgeordneten der nationalliberalen Partxt'fieh von dtesem Stand- punkt nicht so weit entfernt hätten. Die Krtttk des Abg. Dr. Friedberg gehört übrigens zur Sache, und ich fand es nicht richtig, d_aß der Ab . von Pappenheim es versucht bad, im Rahmen einer langeren Ge?chäftSotdnunngemerkung diese Ausfuhrungen als nicht zur Sache gehörig zu krititeren (Widerspruch des_ Abg._von Yappxnbeim). Wenn ein sol Lk Brauch einriße, 11) wurde dies fur unsexe Verhandlungen nickst zuträglich sem. Der KultuSmjnister hat dre Ausführungen des Abg. Friedberg in_ keiner Weise jznderlegt; er hat auch den ungünstigen Eindruck, den sem BxeMSerlaß tm ganzen Lande gemacht hat, nicht verwischt. Diese Verfugung muß als das Schul- wesen schädigend schleunig aufgehoben werden. Unser Schulwesen hat eine sebr unerfreuliche Entwicklung genommen. Wir haben ein kon- fesstonelles Schulgesetz bekommen, es berrseben Lebrermangel, Regkementiererei, Engberxigkeit, Unduldsamkeit. Unsere Naturschaße find nicht so außgiebi , um uns den Erfolg vor anderen Staaten zu fiebern. Wir mü en darauf Bedakbt n'ebmen die geistige Kraft des Volkes zu stärken, die sittliche und techmsche Éildung zu fßrdern. Herr von Oldenburg hat gesagt, daß durch Trommel und Kruckftock die Hohenzollern ihre Autorttat ftabiliert haben. Für die Gegenwart trifft dies jedenfalls nizbt zu. Im 20. Jahrhundert, find nicbt Trommel und Krückstock Trager der Kultur, sondern W: en- scbaft und Technik. Aufgabe des Sxaats muß es sein, den Forts ritt auf allen Gebieten zu föxdertx und dte Bahn frei zu machen für die vorwärts drängenden Krafte 1m Volksleben.
Hierauf nimmt der Finanzminister Freiherr von Rhein- babcn das Wort.
(Schluß des Blattes.)
Statistik und Volkswirtfthaft.
Invalidenversichernng der Seeleute.
Die Beiträge für die Yerficherungspflzckytigen Seeleuxe sind von den Reedern an die Geschaftsftelle fur die Invalidenver- sicherung der Seeleute in Lübeck abzuführen und zwar stets Jar das ab elaufene Jahr in den ersten fe ochen des neuen
abres, aljgo für das Ja : 1906 bis pätestens LIF - bruar d, J. Die Beitragsza lung hat von den Reedern ohne. 11 - forderung zu erfolgen. Für den Fall der Niaktinnebaltung der, Frit sehen die betreffenden Bundesratsvorstbrkften Ordnungsstrafen vor.
Zur Arbeiterbewegung.
Die außgespexrten Berliner Kraftdrosckxkenfübrer hielten gestern mittag eme sehr zahlreich besuchte Versammlung ab. Nach den Ausführungen der Ausstaxxdsleitun soll skb, wie die „Post tg.“ berich1et, die Lage nicht ve_randert aden, da die Wenigen Ar eiis- willigen, die sich gefunden hatten, auf die ganze Bewegung wenig Ein. fluß ausübten. EJ wurde schließlich ein Besxbluß efaßt, worin die Versammclten erklaren, an dcm_alten Lobutaxtf festFalten zu wollen. Gleichzeitig wurde die Kommkjfion bevollmachtigt, jederzeit mit den Arbeitgebern auf der Grundlage des alten_Tarif§ zu verhandeln.
DerAuSstandin dcr Eisengießerei und Masckxinenfabrik von G. u. J. Jaeger in Elberfeld (vgl_. „Nr. 5 d. Bl.) hat, wie die „Köln. Ztg.“ bericbjet, _ nack) sechstagtger Dauer sein Ende erreicht. Nachdem die 200 Arbeiter, die fich am Ausstande be. tsiligten, 1unächst die Wiederaufnabtue der Arbeit davon abhängig gemacht hatten, daß ein neu einnesteüter, ihnen mißliebi Lr Arbeiter evtlaffen wükde, weil er dem Metallarbeiterverbande nicJt an eböre, verlangtsn fie später, als sie sahen, daß .ibre Forderungen xrßolglos bleiben würden, die Entlafflzng des NMUN, we'il „er fix in seiner früheren Tätigkeit bei der Fama Iaeqex durch unnchirge Fubrung der Uebexstundennße gesobädiat babe- Dre Firma verspraob- ?iese Ve- fchwerde zu prüfgn. DkeAxbeiter nabxnen daraufhin die_Axbett wieder auf. 80 von ihnen konnte indes vorlaufig keine Beschaftiguxkg zuteil wetden, wkil die Firma durch den Ausstand auf 20118? Auftrage batte
e mu en. , _ verzickthnn Eisffenberg kündigten, wle dem1elb€nB1a1te aus Halle kelegxapbikrt wird, 3130 Fleiscbekgkselxen, Well, tbnerx elne Lohn- erhöhung, eine Verkürzung der Arbeitßzett "Nd LM Emschränkung der Sonntagöarbeit abgelehnt "“,)de war.
Der französische Natronaxverband 'der Syndikat: der Seeleute der HandelSmartne hat, Wie „W. T. B.“ aus Havre erfährt, doxt eine Versammlung abgehalten, m der die Zu- gestänxniffe dcr Reeder in betreff dcr Invälidenpensiqn als unzureichend erklärt und beschoffeT! wlueFe, eine auf den aUgemcmen Ausstand ab- * . * ewe un enzu en. , kielYßÉauéx-ilérdarena bei Gexua fand, kme dEr „Voff, Ztg.“ gemeldet wird, eine von 2060 sfreikenden Seelcu_ten besuchte Ver- sammlung stcxtf, in der besÖWJM MUN- troß emxelner Fälle von Stteikbruck), die dzn Verxebr dex Postdampfer der qu'jgaxiong Zsusraw 101113113 txilwexsc ermoßhckßkn, dM GencraXausstand der Mannschaft der :talienUckyen Han_dkl§marine fort- zuseßen, bis die Forderungen der StrUkenden erfullt sind.
Der Verein amburger Reeder hielt, wie „W. T. B." beriä'net, gestern unix): dem vafiß des S_enxkaldirektors Baum eine (Heneralversammlung ab, m der bezug1tch des Konflikts mit der Leitung des Vereins der Schiffs9ffiztere (vgl. Nr. 2 27. Bl.) fest estellt wurde, daß für die Rexdereien dieser Konflikt als erledigt zu etracbten sei, da für die verbaltnismä ia geringe Zahl der aus- getretenen Offiziere vollnxertiger Erjcxß eschafft worden sei. Es wurde ferner beschlossen, flxx dre Kapttane, Oxfizlere und Maschinisten auf den iffen der VereinSmitFlieder einige neue Institutionen ins Leben zu, tu en, die ken Angesfe ten_ einen Elsaß bieten werden für das was ihnen durch den Austutt aus dem „Verein deutscher Kaöitäne und Offiziere der HandelSmarine' etwa verloren ge- gangen ist. Die Einritbtungen bestehen in einem Abkommen zwecks Besorgung des Effektentransvorts für die An?chte0ten an und von Bord, in einer Effektenvex cherung, n der Schaffung einer Unterstüßungskaffe fur die Men und Waisen
* und einem Re(btsscbu
**Jrc Vallentln; Laörtes: Herr NebkoY als aft; J
für die Angestellien. Bei Streitigkeiten zwischen einem Angeste ten und ferner Reederei wird ein Schieds- ericht angerafen werden können, dessen VorfiZ ein Mitglied des anseatixchen Oberlandeégericbts führen und dessen Mitglieder ferner ein Vertreter der Reedereien sowie , ein _Vertrxtér der Angestellten sein sollen, Der letztere wxrd 16 narf) dem Charakter des Angestsüten aus den Kreisext dxr Kapitäne, Offiziere oder Maschinisten von den Vereinen diescr Be. rufskceife zu etwäblen sein. Endlich ist beabsichtigt, eine Unter- stüßungskaffe zu bßgküNdM, die in Not geratenen AngesteÜtenWor- fcbüffe gewähren so . Diese Kasse soll unter der Leitun des Vereins Seefahrt in Hamburg stehen. Die (GeneralVersamm ung beschloß ferner eine Erweiterung des Vorstands, der nunmehr aus dem Generaldirektor Ballin als Vorfißenden, Adolf Woermann aks stell- vertretenden Vorfißenden und 13 anderen Herren besteht.
Kunst und Wissenschaft.
Rektor und Senat der Königlichen Universität GreifSWald schreiben folgende Preisaufgaben der Nubenow-Sttftung aus:
1) Die Stellung des deutschen Richters zu dem Gese seit dem AUSgang des 18. Jahrhunderts. Es ist zu erfors en, wie |ck seit dem Einsetzen der Kodifikationen bis auf die Ießtzeit die Wissenschaft, die (Gesetzgebung und die GeriÖtSpraxis zu dem Problem gestellt baden; ob der Richter nur zur Anwendung der (Geseße oder auch zur Erßanzung Von Gefeßeslücken resp. sogar zur Abänderung von Geseßesbest mmungen berufen sei. ür die Gerichts- praxis ist zunächst festzusiellen, inwieweit fie im tat ächlichen Erfolge zu Ergänzungen und Aenderungen der GeseÉe gelangt ist; des weiteren aber auch, ob ste solche rechtschöpferische ätigkeit nur unbewußt (im Glauben. das Gefeß lediglich auSzulegen) oder auch bewußt geübt und welche Methoden ste dabei befolgt. Als orfchungßgebiet kommen die Verhältnisse in Deutschland (und spezie in Preußen) in Frage. Aber Ausblicke auf die französischen und die englisckx - amerikanischen Zustände werden nötig sein. Der Schwerpunkt ist an die Erforschung der Zivilrechtspraxis zu legen. .
2) Entwickluna und Aussichten des deukséhen Aus- fubrbandels. Die Produktionsbedingun en der wi tigeren deutschen Ausfuhr ewerbe und die Konkurrenzlage isrer haupt ächllchen Abfaß- märkte nd auf Grund der deutschen und ausländischen amtlichen und privaten Berichterstattung ohne unnötige Breite darzusteüen. Auf die benußten QueUen tst fortlaufend zu verweisen. Die Vor- gescbi'chte des heutigen deutsehen Ausfuhrbandels kann bis zur Gründunk] des Deutschen Reichs insoweit zurückverfolgt werden, als Ele für d e Prognose seiner künftigen Entwicklung lehrreich ist. Der
usblick in die Zukunft soll nicht auf die nächsten Jahre beschränkt, sondern auf die dauxrbaften Entwicklun Stendenzen gerichtet werden. Neben der quantttattven Ausdehnungsfä igkeit des Abfa es sind die spezifischen Vorteile und Nachteile des deutschen Kon urrenten zu
ermitteln und deren leßte Ursachen zu suchen, um so eine Theorie der_
internationalen Arbeitsteilung vortubereiten. Ausfuhrgewerbe, die noch unbedeutend, aber entwicklungsfäbig find, sollen miiberückficbtigt werden. Praktische Kenntnis des Weltmarkts und Befragung hervor- ragender Exportkaufleute und Exportfabrikanten ist erwünscht. Be- berrschung der nationalökonomisäyen Theorie unerläßlich. Wirtséhafts- politische Tendenzen dürfen nicht zum Außdruck kommen.
3) Die Wirksamkeit des Oberpräsidenten J. A. Sack von Pommern (1816-1831) soll mit besonderer Berück- sichtigung derOrßanisation der Verwaltung und der Ent- wicklung der Hl quuellen der Provinz quellenmäßig ergründet und dargestellt werden.
Die Bewerbungßschciften sind in deutscher Sprache abzufaffen. Sie dürfen den Namen des Verfassers nicht enthalten, sondern find mit einem Wablspruckye zu Versehen. Der Name des Verfassers ist in einem verfie§3elten Zettel zu verzeichnen, der außen denselben Wal)!- spruch trägt. ie Einsendung der Bewerbungsscbriften mu xvätestens
is zum 1. März 1911 an Rektor und Senat der Unive tat Greifs- wald geschehen. Die Zuerkennung der Freise erfolgt am 17. Oktober 1911. Als Preis für jede der drei Au gaben sind 1500 „Fi festgeseßt.
Einen bemerkenswerten Beitrag zur Gef i te des Ver- liner Kun handels liefert der Jahresbericbcht Fs Lepkeschen Kunstaukt onsbauses für 1906. Es haben dort in der Zeit vom 23, Januar bis 22. Dezember 33 Versteigerungen stattgefunden, die steh; auf 91 T_age „erstreckten. Während bisher nur die Vormittagestunden fur dte Auktionen an eseßt waren , wurde luz Jahre 1906 zum ersten Male an seZs Tagen& auch Nach- mittags versteigert. Es wurden 33 Kataloge ausgegeben, die die fortlaufenden Nummern 1436 bis 1468 führten und in denen etwa 15000 Kunstsaäyen und Antiquitäten und 2750 Oel emälde und Aquareüe verzeichnet waren. Bücher und Kupferstiche 9kamen 1906 viel weniger auf den Auktionsmarkt als sonst, von ersteren rund 500 Nummern, von leßteren 1200 Blatt. Von bedeutenden Gemälde- sammlungey kamen unxer den Hammer die Galerien alter Meister von Wilhelm Lowenfeld-Munchen, der Fürstin Argvropulos in Alben und des Generals vo"n Fßbricius in Kiew, erner die Galerie neuer Meister von Wilhelm Kuhn m Cbarlottenbgrg, des Direktors ZeÜer in Prag und des Berliner Kunstsammlers Wray Molenaar. Bemerkenswerte Ver- steigeru'ngen waren weitxr die der Bibliothek und Kunstsammlung des ebemaltgen braunscbwet'gxschen Gesandten Freiherrn von (Tramm- YYrklgidorFer 13223)? flfUnsüqMZtMsammYYl YF)? Münzdirektors Conrad-
n, (1 en amm ung aus 0 annsber in Kärnten und der Kunstsammlung von George Agatb in Breslau. g
Verkehrsanftalten.
Die Arbeiten im T au e rntu nnel schreiten programmmäßig vor- '
warts. Bisher find, abgesehen von einzelnen Elementarere gnisscn, dte vor; außenber die Arbeiten Vorübergehend behinderten - zumeist Hdcbwaffer und Ueberschwemmungen - im Tunnelvortrieb selbst teme namhaften Störungen zu verzeichnen gewesen, _ein Umstand, der, da uberdies die geologischen Verhältnisse btsber gunstig waren, au? weiterhin einen normalen Verlauf der Bohr- axbeiten er offen läßt. Wenn nicht unvorhergesehene Zwischen- faüe eintreten gewärxigt man den Durchschlag des Tunnels, nach dem Oesterreicßifäp-Ungarisckxen Eiscnbabn-Vlatt, zu Anfang Juni, Die Mauernngßarbeiien sind allerdings dem SjoÜenVortrieb nicht auf dem Fuße gefolgt, wexden aber dann m einem rascher€n Tempo be- trieben werden können. Der im Bauprogramm in Ausficbt genommene Eröffnungstermin der ganzen Tauernbahn, der auf den 1. Okfober 1908 fesigeseßi ist, wird nach dem heutigen Stande der Arbeiten eingehalten werden können. Zur Zeit find noch 1500 1311 Sohlftollen zu durchbrechen und diese Arbeit wtrd voraussichtlich bts zum Beginn des Juni bewerk- steÜigt sein. Mit dem Durchbruch des Tauerntunnels wird die letzte aroße in dem Ciscnbabnbauvrogramm vom Jahre 1901 vorgesehene TunnelbobruZ-H durchgeführt sein. Der nächste Juni wird daher einen bedeutsamen arkstein in der Aus estaltung des staatlichen Eisenbahn- rsxxßbes und der großen staatlichen isenbabnbautätkgkeit in Oesterreich : en.
Theater und Musik.
Im „Könialickm: Opernbause wild morgen, Sonntag, „Mignon', vyn A.Tbomas, mit Fräulein Rothauser als Mi non ge- geben. Im ubrigen la_utet die Veseßung: Pbiline: Fräulein I)ietri ; Wilhelm Meister: Herr Philipp; Lotharw: Herr offmann; Friedri :
arno: Herr
ödlinger. - Am Monta Findet eine uffübrun von ,Lohengrin',
mit Herrn Grüning in der ttelrolle, den Damen iedler, [
den Herren Ba mann, Griswold als Vertreter der übriXerIickHixe: rollen, statt. “( nfang 7 Uhr.) _ Am Dienstag wird zum 25. Mal: “ ,Die Abreise und .Der Barbier von Bagdad“ gegeben,