stein, NLF'BSZ- Erfurt (13011 46,3 auf 41,2 ..ck), 2 im Kreise Alfeld, „Reg-Bez- Hildesheim (von 61,2 auf 57 bezw. von 46,3 auf 45.6 sik). " 1 im Kreise Norden- Reg--Bez. Aurich (von 60,2 auf 60.17.32, ?: KMM Wittmund desselben Regierungsbezirks (von 86,7 auf F2 F4 ) und im Kreise Hersfeld, Reg.-Bez. Cassel (von 37,8 auf 3 , d ). Von den 51 Neuwerpachtungen im Jahre 1906 pachtfrei genüor ene? Domänen, über die je 1 Angaben gemacht worden sind, entF ez: au die Provinzen Ostpreu en 7 (die im Gesamtdurchschnitt eine rh hun? des Pacbtzinsks für 11111 8011 20,3 auf21,5„;4 ergeben), WestpÉeUßßn (im Kreise Strasburg, Erhöhung von 15,9 auf 16,7 „FH), E103?ck en- burg 2 (Erhöhung von 21,5 auf 27,3 .“), Pommern 10 (2le)2 „Bg Don 24-2 auf 28 asi), Posen 3 (Erhöhung vor) 18,5 auf Rick , Schkefien 3 (Erhöhung von 29,1 auf 34,51 .“), Sachsen 8 ( 51? 143729 von 56-5 auf 55 „ja), Hannover 12 (Erhohung von 53,2 au_f 1, 11 )) und effen-Naffau 5 (Erhöhung von 35,4 auf 37,6 „44 fur 1937. ei den bisher erfolgten 32 Neuverpachtungen im Jahre 11 Pachtfrei werdender Domänen ist der un Durchschnttt ayf 1 a e"kfailende Pachtzins von 62 «44 in der leßten PachtpeUere axxf 71,134 bei der Neuverpacbiunq gestiegen, und, die GSeZZY - einnabme erhöht sich bei gieichbieibendem Flächenmhaxt ( 5 „ ?) UM 406 408 auf 468 044544 Am Schluß der vorleßten PachnLIYZLe Hütte der Paäötzins im ganzen nur 391951 „Zé (bet emxm umb1t 9. kößeren Flächeninhalt von 7727 112) oder fur 1118. 50,7 „Fk Lie) ragxn. nOstpreußen, wo nur 1 im Jahre 1907 pachtfret werdende omane (im Kreise Webiau, Reg.-Bez. Königsberg) h_ererts_vonhne12em verpachtet worden ist, ging allerdings der Pachtzxns fax;k 1 9. In 68-8 «ck in der letzten Pachtperiode anf 60,4 „;ck bei der euverxczcb- t"ng zurück; dagegen stieg er in der Provinz „Brandenburg, wo gkart) faUs nur 1 Neuverpackytung (im Kreise Soldin, Reg-Vez- Fran 9111121:- stattgefunden hat, von 22,2 auf 40,6 „;ck, in Pommiernd Provin verpachtungen im Durchschnitt von 35 auf 37,9 „FC, 11 637 .“ i :: Sachsen bei ebenfalls 3 Neuverpacbtungen von 54,3 guf D, chschniit der Provinz Hannover bei 19 Neuvervachtungen lm urShi 11 von 841 auf 95,8 .,“ und in Hessen - Nassau bei 5 Neuvßrpa unge von 44,1 auf 50,8 „44 Rückgänge des Pachtzinses LFIFM boxt 1211 disse:: ,erfolgien 32 Neuverpacbjungen im Iabxe i paK Z wErdender Domänen nur 4. ayßer der schon eZwabfntF34 316) 11241) Weibliau“ JegsieruiédWseZixk KFTZWM HWYUÉNZ Z" ..“)“ im “Kreise xe m rei e e um 0 , , . Goslar, RegierZasbezirk Hildesheim (von 80,3 alFf LTJ?“ “Vd im Kreise Neuhaus, Regierungsbezirk Stade (Von 44, au „, .
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we un der Bevölkerung von Lübeck Stand und Be g190g1 bis 1905.
' l 11 vom 1. Dezember 1905 ebniffe der VolkSzathLelZ Personen von 60 und eziffer von Lübeck muß daher
Nach dem Er [?bZn im Staate übeH, UÉFesWöbtkslilekr Me 13 : s'a ren. te e am_ anders Léxwßrxex werden als diejentge in anderen Staaten des DeutsckZein
eicbs, weil naturgemäß unter Personendieser hochsten Aitxrsklasse ei? Zaki der Sterbefälle eine höhere als unter jüngeren Personext tft- SboY bisher VolkSzäbiunaSergebniffe aus neuester Zeit vorliegen, 0 eln ** V. von je 1000 Bewohnern im Staate Bremen nu_r 62, im Staa e HWburg kaum 63 die AlterSgrenj: von 60 Jahren u5erfchritten,t dc;-
kßen hatten nach der Zählung 120111 1. Dezemöex 1905, im Snaade 3Week 84 und zwar in der eigentlichen Stadt Lubeck 82, im „an - ßebiet (eiksÖließlicb von Travemünde) 97,5 von je 1000 Bewohnern kin Lebensalter von 60 oder mehr Ixhren erreicht. Von den 8886 Bewohnern Lübecks, die in so bobem Altec „1051211, entfielen übrigens 3725 auf das männliche und 5161 auf das weibltcbe Geschlecht.
Während der Jahre 1901 bis 1905 sind in Lubeck nacheinander 2125 - 3047 - 3026 - 3101 - 3054 Kinder lebend geboren, im Mittel jährlich 3071, d. 1“. 30,3 0/90 der Bewohner, ,wenn man auf Grund der leßten beiden Volkszahiurxgsergkbniffe eme mittlere Bevölkerungezabl von 101467 der ReYnung zu Grunde legt. EZ st 0 r i) en von 1901 bis 1905 im Staate Lübe nacheinander 1749 _ 1565 - 1594 - 16 - 1748 Personen, 5. s. im Püttel jährlich 1662 (ohne die To eborenm was einer mittleren Sterbeziffer von 16,4 0/99 entf richt. Die e Sterbeziffec ift erbebsich eringer als diejeni e, welche c das Gesamtgebiet des Deutschen Re chs während dos eitraums 1901/04 ermittelt ist; aber auch die GeburtSziffer war wefentlicb niedriger, und letzterer Umstand könnte wohl mit der hohen abl von_mannlichen und weiblichen Personen Hohen Alters in ursächl chen Zujammenbang gebracht werden.
Die EnjwickiungNeu-Seeiands in den ieytenboJabren.
Neue amtlickpe Veröffentlichungen über die Entwicklung, die Neu- Seeiand in den letzten 50 Jahren durchgsmacht bat, geben ein Beispiel dafür, was zabe Kulturarbeit zu ieisien _vermag. Die Bevölkerung der Insel betrug (ayMbiteßltä) der Maoris) im Jahre 1856 45 540, im Jabrß 1905 882 4621 Die Zahl der Geburten bat s1ch in dem genannten Zeitraum Von jährlich 1722 auf 23 682 2505211. Im Jahre 1857 hatte das unter Kultur befind iche Land einen Umfang von 121648 Acres, 1905 hingegen einen sochen von 14114 925 Acres. Die Eanicklung der Viehzucht erbeiit aus dcn folgenden Zahlen; im Jahre 1858 wmden gezählt: Pferde 14 912, Rindvteh 137 204 Stück, Schafe 1 523 324, Schweine 40 734; dagsgen er ah die Zahlung von 1905: Pferde 326 537, Rindvieb 1 810 936 StchS 1171219 130 875, Schweine 249 727. Die Wollcxusfubr erreichte 1111 Jahre 1857 emezi Wsrt von 146 070 Pfd. Sterk, 1905 hingegen 5 381 333 Pfd. Sterl. Dre Getreideausfuhr wuchs in dem genannten Zentraum von 24 032 Mi). Sterk. im Jahre 1856 auf 294 574 Pfd. Stekl. im Jahre 1905, Die Gesamtausfubr hatte im Jahre 1857 einen Wert von 369 394 Mb- Sterk, dagegen im Jahre 1905 einen solchen 17011 15503 530 Pfd. Stari. Auch der Schtffsverkehr hat sich ganz bédkniend gehoben, nämlick) von 85 748 Reg.-Tons_ der eingelaufenen Schiffe im Jahre 1856 auf 1 139 410 Reg-Tons un Jahre 1905.
Zur Arbeiterbewegung.
Der Ausf errang der Berliner Holiakx'kktkk haben W) Nestern, der .Vßff. Ztg.“ zufokge, 16 neui? Betriebe angSsÖWÜM- Nach der Schäyung der Arbeitgeber sind leßt etxva 8000 Arbexter MZJesperrt. Die Möbelgroß- und -k[einbcln*k)le.r hahen ßch Leitern in xwei Versammlungen mit der Aussperrung [Yohafttgf' und
eschlvffen, den von der Aussperrung betroffenen TUMMUUÜLM iängere Lieferungsfriitey zu gewähren. , . ?ck“ Die sämtlichen Farbxreien Crefelds haben, w“? 'W'T'B' meidet, in einer gestern mrtjzxg abgehaltenen Versammiung beschloss?"- “oo_m_nächften Montag ab samtliche in ihren Betrieben beschäftigte
arver aquusperren. Der Arbeitgeberverband dec kbUniscben Seidenindustrie hielt gestern abend eine Genkral- versammiung ab, um zu der Aussperrung der Färbxr SieUunJ „LU nehmen. Die Generalversammlung erklärte fich im Prinzip bereit, der Aussperrun Jmaßregel beizutreten, seßte aber “den endgültigen Ve- schluß au) nächéten Dienstag “(est. (VFX. Nr. 14 d. Bl.)
Aus Stockholm wird, dem „W. T. B.“ telegraphiert: Der Ausschuß der Landeßorgantsation der Fachverbände beschloß gestern, dsn einzelnen, Fachbereinen anzuraten, die von den Arbeit- .gebern gestellten Bedingungen und den Vermittlungßdorscblaq des aus Delegierten der Arbeitgeberverein' ung und der Landeßorganisation ker Fachverbände bestehenden Verband ungßausscbuffes anzunehmen und “ F;? ?Lnstl )dem Ausschuß bis zum 23- Januar mitzuteilen. (Vgl.
Nach einer vom „W. T. B. übermittelten '
Sofia erklärten die Zivilärbeiter des MilYtlZZtZÜ-"Zeelxlä'igs “FZ Ruslscbuk den Streik- Der Eisenbahnerstreik dauert fort und “(“ist wegen der fast gänzlichen Stockum; des Güterverkehrs den Haufleuten und dem Staate bedeutenden Schaden. Der ersonen- Ukebr ist nur teilweise wiederhergcstelit. (Vgl. Nr. 8 d. Zl.)
Kunst und Wissenschaft.
7. 4. Wie im vergangenen Jahr, so se auch in diesem der Kunst aion von Amsler und Rutbardt se ne kleinen Scbwarz- WeiZ-Ausstellunaeu fort, in denen er meist deutsche Kunstler zu Worte kommen läßt. Eine AUSnabme bildet dieSmal nur die Sammlung von der schwedischen Künstlerin Tyra Klßen, die einen der Säle mit ihren Lithographien und Zeichmmaen fuilk Six ist nieht uninteressant, sowohl technisch, Me in dem Inhalt ihrer Blatter, obwohl sie nur selten zwingenden Y_usdruck findet. Kunstierisch liegt uns diese Zeit dumpfen Garens, in der Tyra Kleen augenscheinlich noch lebt, schon ziemlich fern. Als Klinger _seine ersten Radierungen fchuf, als Belgier, Franzosen und Englander in ihren Schwarz - Weiß - Blättern mit scharfem Hohn die bestehenden Zustände geißeltcn und sich m eine Art realistischer Mystik verloren, war auch das Publikum auf denselben Ton gestimmt. in den Arbeiten lebte etwas vom aligemeinen Geist und darin Wahrheit, die ihnen zum Teil dauernde Wirkung gibt. Gerade das fehlt den Blättern von Tyra Kiecn; fie muten wobl geistreich an, man kann sich in ihren Gedankengang verseJen, aber man lebt nicht mit mit dem, was sie darsteÜen; da, wo 8 schlicht, „obne beschwerenden Ge- dankengehalt gestaltet, wie in „110 1110“, wirkt sie entschieden am reinsten und dbSstCsril' AuciT ihre Studienblätter muten durch das sichere Können an, as e verra en. _ '
Die foigenden Säle sind ganz der farbt en Lithographie ein- eräumt. Hier stebt der Karlöruber Kun tlerbund mit seinen rbeiten an erster Stelle; aber neben den KarlSruher Maiern stehxn
nicht unebenbürtig einige Berliner Kunstlxer, die ck mit (Gluck auf diesem Gebiet betätigen. Die Lithograpinen dieser eiden Gruppen stnd in ihrem Charakter durchaus verschieden, und es ist sebr inter- eTant, sie miteinander zu vergleichen. In der_t KarlSruhex Blättérn ü erwiegt das Breite, Schlichte, _Volkstuuxliäpe, dle innige Stimmungskunst. Die beiden Fuhrer dieser Vereinigung, Hans Thoma und Wilhelm Steinbaujen haben mit ihrer innigen, gemütstiefen Art einen nachbaitigen EtnNuß auf die anderen außgeübt obwohl die Mehrzahl von ihnen selbstandige, auSgesprochene Persönliéhkeiten sind. Zu den bekanntesten unter ihnen gehört Hans von Volkmann, der immer “sommerlichker, wärmer und schlichter in feinen Landschaften sprieht. Ste sind so uberaus einfach gesehen, und
doch ist mit den geringsten Mitteln der Charakter der süddeutstben/
a ur an das tre end te estgehaiten und alles Wesentliche tritt klar Y.!)t reinfvor dieffAuTJen.f .Der alte Gutshof", ,Abendsonne“ und .Sommertag“ reiben sich seinen besten früheren Blättern an. Gustav Kampmann ist diese liebliche Klarheit versagt, „er hat mehr Sinn für das Großartige, Oede und sieht auch mehr im modernen Leben. So gibt er einen Eisenbabnzug auf weithin fich schwin end_en, schimmernden Gleisen, oder er stellt fable, unlfrucbtbare Hö enzuge dar. Noch mehr im modernen Leben steht Kal morgen, von dem ein paar seiner Hafen- und Städtebiider zu sehen sind. _ Als neue Er- scheinungen fallen Heinrich Zexne mit lichten _Fublin sbildcben, G r up e und Neßie : auf. Dre latter der Berliner Kunstler nd flotter, breiter, realistischer gehalten. Sie haben emen kübneren Blick ür das gesamte farbige Bild, eine beherztere Art, die Dinge anzufc; en und sie zu gestalten. Die Namen von Bains ek, Scarbtna, Kampf, Hoeni er und Haußmann sind für diese Art bezeichnend. Frischeres stm Lt Hier unverkennbar, aber die nachdenklich innige Stimmung, die bei jenen vorherrscht, fehlt; das Träumerische, Weiche, das so lange der deutschen Kunst eigentümlich gewesen iü, wird hier von selbstbewußter Lebensfreude und einer gewissen Ueberlegen- beit abgelöst. Man wird jene Kunst lieben können und braucht darum diese UiÖt zu baffen. Jbre Frische hat etwas Mitreißendes, ihre künstlerischen Mittel sind reich und mit Besonnenheit verwandt. Farbig ist hier manches ganz außnehmend schön gegeben. Es seien noch Leistikow, Uth, Winkei und ferner der in sehr zarken, ge- dämpften Tönen arbeitende, stimmungsyoile Künstler Lebrecht genannt.
Dem germani eben Nationalmu eum zu Nürnxerg hat die Familie des ver orbenen Buchdruckere besißers Hans Sebald in Nürnberg zur Vermehrung der Sammlungen des Museums den Be- trag von 10000 .“ gestiftet.
Verdiugmtgeu im Auslande. Türkei.
Die Baukommission "der Heetscbgsbahn (Uaubs Sowwjggjou zg 0116111111 (10 601- 1191111616 611 1166332) vergibt die Lieferung von 16000 t. fiußetienen Ouerschwelien samt Zubehör (Schienenunterlags- platten, System Haarmann. „ Klemmplatten, Schraubenbolzen, Schraubenmuttern, Unterlagsschetben). Beheife (0211101 69 ahargz) bZL der UaußS-Sommjggwu (111 (2116111111 66 for Üamjäjz (111 11 (]]82.
Rumänien.
Bukarest, 1. Februar 1907: Die Ausführung der Mauerwerks, Skijzenarbeiten u. a. auf der Eisenbahnstrecke Tucivasa.Moxymj (Rumänien) wird vergeben. Anschlag 490 000 Fr. Offertverhandlung findet am 1. Februar 1907, 4 Uhr Nachmitiags, bei dem Ministerium für öffeniiiche Arbeiten zu Bukarest statt. _Naberes daselbst.
Bukarest, 11. Marz 1907: Die Ausfuhrung mehrerer Offiziers. und Familiengebäude, mehrerer StaUungen und Magazine 2c. wird vergeben. Wert 200000 Jr. Offkkwkxbatxdlung am 11. März 1907, 10 Uhr Asztornxékttßgsßbst?![YisgsmknlsteklUW 17- Abteilung Für
enie Bukare . ä ere ae _. G Bukarest, 13. bezw. 14. Marz 1907. 1) Die Ausführung von mehreren Gebäuden neben der Kaserne des 32. Regiments „Mircea“ in Ploestie (Wert Fr. 160 000) und 2) die Ausfubryng 'von mehreren Gebäuden, u. (1. neben der Kaserne des 13. Aritüermegiments in Konstanza (Wert Fr. 200 000) wird er-zeben. OffertVerhandlung 36 1 am 13. März 1907, 10 Uhr VELMMWS, 86 2 am 14. März 1907, 10 Uhr Vormittags, beim Kriegsmmtsterium, Abteilung für Genie, in Bukarest. Näheres daselbst.
Aegypten.
141111551- ok 1113 111691101". 131150115 DSDJÜLUSUO, Lieferung von 300 wei en wollenen Tuc'bern. Aygeboie mussen bis spätestens 15. Februar 1907, Mittags.12 UHL, emgere1cht sein. LilstMbeft und Probe beim .Reichßanzeiger .
Verkehrsauftalten. Laut Telegramm aus Oberhausen ist die beute vormittag in
Berlin fäaig gewesene Post aus England infolge von Nebel auf See angeblieben.
w derer- und Reisßndenverkebr von Hamburg traci; Aus an überseeischen Landern im Jahre 1906.
e Vermutun , daß das Jahr 1906 mit feinem äußerst regen AuNYxtderewsrkebrg über die deutschen Häfen zu bemerkenswerten Ziffern in der deutschen Perionenbeförderung nach über. seeiscben Ländern gelangen werde. hat sich bestätjigt_ Wie die neuesten Daten des bamburgiséhen Handxlsftatifti (hen Bureaus er eben, sind allein von Hamburg aus nn vergangenen Jabra au 818 Passagierschiffen 173.500 Personen, _das nd rund 30000 Personen mehr als un -Vo_rjabxe, nach uberseeis en Ländern gegangen: Mit dieser Zahl hat die bamburgiscbe Personen- beförderung dorthin ihren höchsten Stand erreiéht. Zwei Drittel der Reisenden waren männ!ichm, ein Qrittei war weiblichen Geschlechts. Die Zahl der nach überseeischen Landerzt gebenden DSULTÖLU ist, nachdem sie seit mehreren Jahren zuruckgegangen war, 111 ießten
Jahre wieder von 16400 auf 20100 estie en. Davon 11000 eigen11iche Auswanderer, "unter ?imeng 2100 Personetjxaisei? nach den deutschen Kolonien Afrikas ubersiedeiten. Die übrigen begaben sich nur in vorubergehendem Aufenthalt ins Ausland. Den weitaus „größten Anteil an der Auswanderung steUte Rußland, dessen innere “Wirren einen dauernden starken Anreiz zur Auswanderung gaben. JuSgesamt haben 71200 Russen ihren Weg über Hamburg nach uberfeeischen Ländern genommen. Auch die Oesterreicber und Ungarn waren mit großen Ziffern (36 600 bezw. 28300 Personen) MMLZM Auswadrxdererbn vkrtrFeZ. Z [ i
as nun e 11 er ee en ie e deseo Auswanderer- un Reisendenverkehrs anlan t, so ist der Ueberscbuß an Außwanderern, d'eZ das vergczngene Jahr se nem. Vorjahre gegenüber aufzuweisen batte, größtenteils von den Vereinigten Staaten von Amerika auf- genommen worden. Wahrend im Jahre 1905 116 000 Reisende nach den Vereinigten Staaten ginchsn, nghmen im vergangenen Jahre 152 000 dorthin ihren Wxg. n zweiter SteUe unter den Reisezielen stebt Argentinien, das 9000 Personen, im Vorjahre 5400 Personen, aufnahm. Die Zahl der Auswanderer, die nach England gingen, ist nach der dur die Fremdenbin herbeigeführten Erschwerung dieses Verkehrs ganz edeutend, nämltch von 12 700 auf 5000, zurück- gegangen. Die Auswanderung nach Afrika, durchweg deutscher Herkunfr, ist um ein Fringes gewachsen; sie zählte 3900 gegen 3200 im_Vorxak)re. Nack “ rasilien gingen 1600 Personen; das ist un- gefahr die gleiche Anzahl wie im Vorjahre.
Theater mid Musik.
Lorßin gtbeater.
Sullivans Operette „Der Mikado“ darf man troß ihres burießken Inh_alts zu den klassischen Werken ibrer'Art rechnen, die Parttturentbalt so viel musikalische Feinheiten und das Textbuch neben gesundem Humor [o viel geistvolle Satire, daß man ihre Neu- belebung auf der Bubne immer gern begrüßt. Es ist daher der neuen Direktion dxs Lorßingtbeaters als Verdienst anzurechnen, daß sie den .Mikado“ in ihren Spielplan aufgenommen hat. Freilich ist man versucht, auf _die gestrige Erstaufführung den berühmten lateinischen Saß: 111; 6051111 171165 910. anzuwenden, denn es Waltete über ihr kein gluckiieher Stern. und es, wäre vielleicht besser ewesen, fie um einige Tage zu verschieben, teils um durch weitere toben Unficher- beiten zu beseitigen, vor allem aber um dem gänzii beiseren Dar- steÜer de_s Nankt-Poo, Herrn_Schüller, Zeit zur Erholung zu gönnen. Der Sanger war in der ublen Lage, den gesanglicben Teil seiner 5Zlufgabe nur anzudeuten. Das Fehlen der Oberstimme machte sich aber uberau _peinliä') bemerkbar, und das überaus reizvolle Madrigal, die musikalische Perle der Operette, mußte, wie auch manches andere, ganz forxbieiden. So war denn das, was man gestern zu hören bekam, em verstummeltes Werk. Schade; denn bis auf einige Unzulänglich- keiten der Besetzung, die man einer mit kleinen Mitteln arbeitenden Volksbubne_zuqute halten muß, war die Gesamtauffübrung gut an- gelegt und wurdig außgesiaktet. Völlig auf der Höhe seiner Auf abe stand Adaibert Lieban als Oderbofhenker Ko-Ko, den er zwar nach Yerübmten M Lern, aber doch sehr wirkungsvoll sang und s leite. Seine gut duräogebiidete Sprechteehnik leistete ihm dabei vortre liche Dienste. Auf gleicher Höhe stand der Poob-Vab des Herrn Bruno Wolter, und auch Marta Mayer-Herber wurde als Katischa ihrer Aufgabe voll ge- recht. Eine anmutige Yum-Y um war Mizzi Fink, besonders darstelkerisch. Ihre Stimme ist hübsch gebildet und klingt giockenbeil; dem Gesange fehlt aber noch die Seele. Das hübsche Lied von Sonne, Mond und Sternen, das sonst Eindruck zu machen pflegt, verfehlte durch gänzlichen Mangel an„Vortragsschattierung seine Wirkung. Im Dialog muß sich die Kunftierin ernitlicb bemühen, den österreichischen Dialekt abzulegen. Auf allzu auffaüige Fehler, wie z. B. die lächerlich klingende kurze Aussprache des Vokais O in .Mond“,' müßte der Regiffeur bei den Proben aufmerksam machen. Das Gleiche gilt von Herrn Fürst, der an dem Couplet des Mikado, das einen virtuosen Sprecher erfordert, cheiterte. Uebrigens hätte“ man diesem Couples den ursprüng- !i en TY, der viel wißiger ist als der neue, belassen o en. ut hielt sich das Orchester, bis auf einige Tempoverschseppungen, unter Herrn Otto Schwarz- Auch der Chor- konnte bestiediÉen. Das Choreographiseöe der Operette batke der Ballettmeister undlacb, wie schon früher, mit Erfolg einstudiert. Im Publikum herrschte offenbar großes Interesse für das Werk, das wiederum zahlreiche Wiederholungen erleben dürfte. _ Am Ta e zuvor das sei [Zier nachgefragen, sang FrauRaabe-Burg die Partike- der . artba , die sie wegen Indisvosition bei der Erstaufführung an 322 Yxrtretierinv hatZ sackaRkan mijxffen.b Sie bewÉbrte sich wiederum
angern on e ma un e ie enen: einen wohlverdienten Erfolg. g (; önnen Md erzielte
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, Jm Körxiglickzen Opernhaus: gebt mor en Tann äu ' m „Szene. Die Befeßung lautet: Tannhäuser:g le GMFZ; Elisabeth: Fraulein Destinn; Wolfram: Herr C. ronSgeest vom Stadttheater in Hamburg als Gast; Venus: YFrau Plaicbinger; Landgraf: Herr Grtswoid; Walter: Herr Jörn. ( nfang 7 Uhr). »- Am Monta wird „Salome: von R. Strauß unter persönlicher Leitung des 9mponisten und m nachstehender Beseßung aufgeführt: JYFÉTHRYÜY cZ))Tosee; YrodeZ HerrNGrüning; Herodias:
e r; o anaan: err er e ; : . hoff ZAUfUZIö ZXUK): S g 1 arrabotb Herr Kirch
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Friedrich von Homburg“ von Heinrieb vonsKleist, mit Jen ZYXEL? Kraußneck€ Staegemann, Molenar, Boettcher, Sommerstorff und den Damen L ndner und von Mayburq in den Hauptrolien, aufgeführt. - Montag, den 21. Januar, wird Oskar Blumenthals Lustspiel „Das Glasbays wiederholt. _ Fur die zur Geburtskagsfeier SeinerMajestät dss Kaisers am 27. Januar stattfindende Aufführung der anzen „W ail enft ein-T riio gie“ (NachmittagsRUbr: „Wallensteins ager“ und .die Piccoiomim“, Abends 7-1 Uhr: .Wauensteins Tod“? sind be- deutende Preißermaßigungen festgesetzt: für bieten IM- die Billette zur gesamten Trilogie, also zu den beiden Vorstellungen, nxbmen, firzd die Preise für die Nachmittagsvorstellung auf die Hälfte, fur die, d1e nur die Nachmittagsvorstellung aUein besuchen wollen, auf zwei Dritteile festgeseßt. Außerdem ist die Verfüßung getroffen, daß diejenigen, die Billette für die gesamte Trilogie nehmen, keine VorVetkaufsgebühren zu zahlen Haben. Besucher der Galerie können die gesamte Wallenstein-Trilogie für den Preis von 1,25 „M besuchen.
Im Deutschen Theater wird am nächsten reiia S akc- ipcares „Romeo und Juxia“ zum ersten Male aufgefülJt. JIM Zion stellung beginnt um 7 1151. Morgen, Sonnta sowie Montag und Mittwoch gebt Shakespeares .Wintermär en“ in Szene. Am Dienstag _u-nd Donnersta werden „Die Ge. schwister“ und ,Die Mttscbuldigen“ gege en. Sonnabend und nächsten Sonntag wird „Romeo und Julia“ wiederholt. - In den Kammerspielen wird morgen sowie Dienstag, Donnerstag, Frei- Zag UstidlitSNÖFiabetnd YFZFWZHKMHULWZZÜS .SFrüblings Erwachen“ arge e . on ag, wo an nä en onnta Hauptmanns „Friedensfeft' in Szene. g geht Gerhart
Das Lessingtbeater kat für nä ste Wo ?. - plan aufgestelit: morgen abend: . „Heddcé GablerY; fFßYthSKJe Weber“; Dienstag, Donnerstag und nächsten Sonntagabend: .Wenn wir Toten erwachen“; Mittwoäh: „Der heimliche König“; Freitag: öYJZjYZJUJbeJ-vt“; SonncZZe'nd: iRémeÉkochm-' Als Nachmittags- 1 ur morgen „ te ver un ene o ', " "
GMFZ? Is SlFUUZKielt-DY YYY angbeseßte. fur nachs1foigenden " er ea er . a nert eater (? t
nachsten Sonntag. Nachmitta s, ,Die rote 39053,b m?;ßranahYF „FlachSmann als Erzieher“ in zene. Montag geben .Die Räuber“ ZikeerrtlsetathYdtJZtagw;Idugend“. MUMM .Doppelselbstmord' “ni
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gefuhrt, diese Vo tel! * jager auf- abend wiederholt. ung wird Sonnabend und nachsten Sonntag-