Koloniales,
Dch Katsexliche Gouverneur von Deutsch: Sudwestafrxka von LMdequst [11le gestern mittag in Dresden auf (_th- ladung eines Komitees der Bürgerschaft emen Vortrag uber die nationale und wirtschaftli e BeYeutung gnserer Kolonien, insbesondere Deut ch-Sudwestafrlkas;
Er gab LUnäkbst, wie ,W.T.B.' berichtxt, seiner Freude daruber AUSdeTk- sich in der Hauptstadt Sachsens uber die nationaxe und Wirtsckkastkkckde Bedeutung von Deutschlands Kolonien _verbretten zu können; denn gerade aus Sachsen sei_ mancher tuchtige _Mann "“ck den Kolonien gegangen, und uber 30 tapfere sachfisckpe Krieger seien bei der Verteidigung des kolonialen Befißes din Südwestafrika gefallen. Dann wies der Rexmer auf je unbedingte Notwendigkeit kolonialen Befißes sur Deutschland bin, gedache der Veränderungen, die ck seit den 70er und 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts vollzogen haben,_ des Beitritts von Amerika und Japan zu dem Konzert der europaischen Großmächte und der Entwicklung von England und Frankreich zu Überseeiscben Weltmärkten. Deutschland stehe vor der Frage, ob es den Scöritt zur Weltmacht machen wolle. An:!) der gewaltige Auf- sÖWUng der deutschen Industrie fordere gxbieteriscb die Erschließung rößerer kolonialer Gebixte des Reichs, damtt Deut cbland zu einer vom Zsuslande unabhängigen Wirtschaft gelangen und 815 knfichtlich eines Teils der für die nationale Jndüstrie notwendigen Kolonialprodukte,_ wie Baumwolle, Kautschuk, Hanf, Wolle und Straußenfedern, unabhanaig machen könne. Die Erhaltung und Entwicklung eines kolonialen Bet; si es sei aber ohne die Entwicklung dex nötigen Mßcbimittel un 0 ne Flüsfi mackoung von Geldmitteln mcbt mögliYa! Der tRedneZ: verwies da ei auf das Beispiel des englischen [amen s 1th Volkes das, obwohl der Krieg gegen die BMW tna?) populäé war, wie ein Mann bmter der Negxeruxg )' altlts, als es den Engländern anfänglich „schlecht gtng,b “Seit“)? bewilligte und alle Lasten des Krieges 151105 auf fick) 110 kav_ er; Nationalstolz verleßt war. Auch „rankrexcb biete un_s din gkter un Madagaskar ein leuchtendes Vor 1le fur beide Lan er kse'eJ'tvtM Frankreick) schwere Opfer gebracht worden, und auf Madaaak ar öa_en in dem Unterwerfungskriege nieht wxni er als sechstausen_d frchnz WHS Soldaten ihr Grab gefunden. Die ersagung der fur esFod - führung eines Krieges notwendigen Mittel_sei auch 'u3wuré1716te1' Stellung einer Groß?acht1wE81 msütettetnthTTiTuIeZZYZ-Ye durxh aufgebracht werden, de no en g_ e _ , k't v . f, d
. der be Öamenden Abbangtß n on rem en 23350153535073139330235sollen. sSoYYbeAinffjOstFxriFZ 3513131373339 der für die schleuniqe Untervxerfung ,! ü! aaxababn benußt Werder; gebiet bestimmten Truppe kzte engltsche_ 9 n , _ _ d
" " mu e fur jeden Sack Reis, fur je 0 335381333333139,“ 833.633??? 383" 13
i in von einer rezu en ' _ ,
FYFYZLZYZUSSWMUJ der Grenze in der Lage sei, die Pilttariscben
perationen in diesen Gegenden zu unterbinden.. Ware dagegen die Bahnvorlage der verbündeten YZLiFuMeesneriFnYJiTTLigLengaFF
0 wäre man n „ ZTYUik-Y-tkkxxxenßztseuerxabler wären 21 Millionen erspart worden. 3“ «...... «7811 "1883333313533 181.83 notwen „ e azu , ,
ZXYIHYJFYFTYM Deu17chen die Sicherheit jbreö_Leben_s und Ei entums zu gewährleisten. Dies gelte besonders fur Sudwest- afera wéi! bier nach der Natur des Landxs und der Art des
armßetriebes die Anfiedelungen weit axlsemander liegen. Es ek daber die Pflicht des verantwortbcben GoUVerneurs, so viel Truppen im Lande zu behalten, als tzach gewissenhafter Ueber- legung erforderlich seien. Von gleichfalls thttragender Bedeutung sei die Frage der Entschädigung der Anfiedlcr, die: durch dcp Ausstany H0!) und Gut verloren haben. Es sei von„b_esonderer Wichttgkett fur dxe Eniwicklung der Kolonie, wenn man d191en erfahrenen Anfie'dlern dxe MUM zur VöÜigen Wiederaufnahme tbres Wirxsckaftsbetrtebes ge- währt, damit fie die neu Zuwandernden unterwe1sen könnten. Zum SÖlUÜ bemerkte der Redner noch, daß, nachdem in dem weitaus Uößtm Teile des SÖULgel-ketes Rabe “und Ordnuna wiederher- gestellt sein Würden, kein Hindernis mehr vorliege, daß die deutsche Frau dem dLUTstben Manne nacb Südwestafrika folge_ Denn nur dann werde diese Kolonie wirklieh deutsch werden, wenn fich dort deutscbas Familienleben und deutsche Gesittung entfalx'e. _- Dem Vortrag, der VM dem lablreicb “versammelten Publikum, mit leb- baftem Beifaü aufgenommen wmde, wohnten die Mintster Graf von Hohentbal und Bergen, reiberr voz! ngsen, Dr. Otto und von Schlieben, der Miniter 508 Konial1chen Hauses von Meßsckz, der preußische und der bayerische Gesanyte, der kom- mandierende General des T11._Armcexotps von Brotcbem sowie andere Svißen der Behörden und Viele Vertreter der Wiffenschoft, der Kunst, der Finanz: und der Handelswelt bei. Der Vorfißenye des Komitees, Oberbürgermeister Beutler, danke dem Rehnex m Herzlichen Worten und schloß mit ei_nem Hoch auf Ihre Maxestaten den Kaiser und den König von Sachken. . ,
Am Nachmittag wurde der (1301100171160): von _LGdeqytst von Seiner Majestät dem Köntg mr Restdenzfchloß m Audtenz empfangen.
Statistik und Volkswirtsäjaft.
'ltni 'e der Arbeiter der staatlichen Bergwerke, VerbaHütUn und Salinen in Preußxni1905/öéisch
tsl ' in en und Arbeitslöbne e ru preu en ArbeiStFitLkonkpglenbexgbau im letzten Jahrzehnt.
Ab eordneten sind vom Minister für Handel und GewZJdZTYeaZTxckyteng von dem Betriebe der unter der_preußischen Berg-, HÜTTen- und Salinenverwaltang stehenden Staatxwezke während des Ejatsiahres 1905“ tzsuaegkanFeFZjJeelnauck) die Verbaltmffe
" ' l “" aa we! : e . . der YJU-Élexe?! ?LSLSKYM umcheeren BeriYaYFWrYZ 311117735- 11 5 w rken, ütten und «_a inen 1111 _ „ „ - geLYt€4r244 PersxZen, 1696 mehr 916 nn- Vorjahre, beschaftigt. Davon entfieleit auf die einzelnen Betrtebszwerge:
1905 “159943 Verbau..-.......78429- Genéinnuna von Steinen und Erden 1236 980 Hüttenbetrieb . . . . . . . . 3115 813 Salinenbetrieb. . . . . . . . ' 809 15 Badeanstalten . . . . . . . . 153 1 '
. BobrVerwaltung . . , 102 113
. IUsammen . . 84 244 82 54?!- EP“
Der Gesundheitßzustand der Belegschaften war gu . (- demische Kkankbeiten traten in beme1k3n8wertem Umfang: 111311 auf- Die staatlichen STeinkoblcnberngfe im Rubrbezick lönmn nach den Ergebnissen der [csten Untersucbxzng als Wurmfrei an0csebcn wexdxn- Von der zu Beginn 1103 Jaöres m Obersckoleüen Herrschenden Genick- starre wurdcn 5091117037110) Kinder befalTen. Die Zahl der VM- -rkrankunaen auf den Huktenwerken des Harzes ist in den leßkkn Jabren ständig zurückßégangen; [10 1011110 im Kalenderjahre 1905 nur ZRH 135 twäbxnd fie 1111) „im KalenKeUabre 1904 noch auf 30 be- aufen a te. ,
Die Zahl der tödkicben Vexunglßckungen stieg gkgen das Vor'abr. Es kamen dnrch Betrtebsunfalle 124 (im Vorjabxß 112) Per onen oder auf 1000 Mann der durchschniitlich€n Belegschaft 1,442 (1,330) zu Tode. Unfaqe, denen mehr als 3 Personen zum Opfer gkfaUen wären,; kamen mcbk var.
Die Stern- und Kohlenfallkommission batimDszember 1905 ihre leßte Sißung abgehalten und damit ihre Tätigkeit zum
Ab lu ebracbt. Die Kommisfion hat ihre „Vorschläge zur Pög- lichss13n ßViezrmeißurtg von Stein- und Koblenfall' in 30 Grundsaßen niedergelegt.und empfohlen, diese Grundsätze „den Königlißben Qber- bergämtern als Material zur rüfung der Frage |U uberwetsen, inwieweit die Grundsäße naeh age der Verhältniffe der einzelnen Bezirke zur Aenderung und Außaeftalttxng der bergpolizei- lichen Vorschriften Anlaß geben“. - Zur Prufung der Sicherheits- maßregeln bei der Seilfahrt ist 1906 eine neue Kommisfion - die sogenannte Seilfahrtkommisston _ eingesetzt worden. - Für die Versicherung der Arbeiter auf_ Grund des UnfalT- und Jndalidenherfixberungögeseßes sowie an Beitragen zu den verschiedenen Knappschaftskaffen waren von den Staatswerken insgesamt 8790820 (im Vorjahre 8416 174) „Fi aufzubringen. _
Die Ansiedlung der Arbeiter in der Nahe Yer staatlichen Werke wurde wiederum durch Gewährung von Baupramien und un- verzinslicben Baudarlehen gefördert. Im gcznzen wurden 119160 (im Vorjahr 97 470) .“ als Hausbaupraxxtien und 277 500 (220 500) „Fi zu Hausbaudarleben veraUSqabt, namlich:
Prämien Darlehen in Oberschlefien. . . . . . 1800.44 4200.“ beim Steinkohlenbergwetk zu Ibbenbüren (Westfalen) . . 3600 . 6000 , im Saarbezirk . . . . . 113760 . 267300 ..
Jm Saarbrücker Bezirk, wo diese Art der Ansiedlung am meisten zur Anwendung gelangte, belief fich am Jabreösch1uffe die Gesamtsumme der seit dem Jahre 1865 ewäbrten underzinslichext Hausbaudarlehen auf 6369 935 „zi und die ahl der seit 1842 prämiterten Bergmanns- bäuser auf 6695.
Aus den der Staatsregierung durch das Geseß vom 8. Juli 1905, beTreffend die Verbesserqu_ der Wrxbnungsverbalt- nisse von Arbeitern, die in Staatsbetrieben beschaftigt sind, und von gering besoldeten Staatsbeamten, zur Verfügung gestellten Mitteln wurden im Bereiche der Berg- Hütten- und Salinenverwalkung während des Bericbtjabres ü6erwiesen: der Bergwerksdirektion zu Zabrze 223000 „li zum Bau von 7 Zwölfamilien- häusern, dem Hüttenamt zu Gleiwiß 51000 „44 zum Bau von 2 Ach1familienbaufern für Arbeiter und 84 000 „74 zum Bau von 4 Zweifamilienbäusern für Beamte, dem Salzamt zu Schönebeck a. E. 15000 „44 zum Bau von 1 Zweifamilienhause (für Beamte), 11er Berginspektion zu Clausthal 14450 „46 zum Bau eines Vter- familienbauses, der Bergwerksdirektion zu Recklinghausen für das Steinkohlenbergwerk Ver. Gladbeck 616000 ..“ zum Bau von 35 Vierfamilienbäuscrn, der Bergwerksdirektion zu Saar- brücken 126 700 .“ zum Bau von 9 Zweifamilienbäusern und 1 Vierfamilienbause „(darunter 2 für Beamte) und 165 000.44 zur Gewährung verzinslicber und zu tilgender Baudarlehen
von den durch die bisher ergangenen acht Arbeiter- usw. Wohnungs- eseße zur Verfügunxx gesieUten Mitteln für die Berg-. Hütten- und alinenverwaltung n Anspruck; genommen worden: 7 575 854 „ji zum Bau von 499 Häusern mit 1825 Wobn'un en und 1 553 600 . xu Baudarle en, zusammen 9 129 454 „M - Ein kleiner Rest war noch verfügbar. "53?" den sonstigen Woblfabrteinricbtungen sei folgendes Wa 11 :
DieimBereicbe der Bergwerksdirektion zu Saarbrücken bestehenden Werksscbulen, die von Bergleuten im Alter von 14 bis 16 Jahren besucht werden, wurden um 7 vermehrt, Ihre Ge- samtzahl betrug 82, die durchschnittliche Schülerzab13333 (gegen 3189 im Vorjahre). Die Zahl der dem Unterricht in weiblichen Hand- arbeiten dienenden Industrieschulen erhöht fich infolge Hinzutritts einer neuen in WeUesweiler auf 14. Sie wurden von durchschnittlich 469 (481 Bergmannstöchtern im Alter von 14 bis 16 Jahren besucht. er unbedeutende RÜYLMI der Schülerinnenzabl ist auf stärkere Jnanspruchnabme der ädchen zur Feldarbeit während der Sommermonate zurückzuführen. Im allgemeinen hatten 06) die Jndustrieschulen. ebenso die Hausbaltun s- und Kochschulen in Dudweiler, Bu enschaeben, Walpersbofen, eunkircben und Heiligen-
BüKelkurseeiner stets wachsenden Beliebtheit zu erfreuen. Der 'Be ucb der leinkinderbewabxanstalten wurde iederum durcb Kin er- krankbeiten etwas beeinttachtigt, immerhin stelg die durcbsobnittliche Besucherzabl von 2602 auf 2653. Die ab dieser Anstalten be- trägt mit der_ im Berichtsjabre neu errich eten dritten Kleinkinder- bewabranstalt m Dudweiler 18. Für Vermehrung des Lesestoffs in
.Die 9Konsumvereine und Einkaufßgenossenschaften erzielten eYnen Umsaß von 4 177 679 (3 871 517) „ji, die Zahl der Mitglieder streg um 669 auf 12 325, die Zahl der Verkaufssteüen betrug 41 (40) Die Gewabrung_von Bergmannskoblen zu dem ermäßigten Preise von 3 „46 fur die Tonne vexursachte einen Einnahmeausfall von 775 096 (736 596) „46 Durch Vermittlung der Werksverwaltungen wurden „721 239_(719 441) „“ Spareinlagen der Arbeiter an eine Rnbe yon offentlichen und gemeinnüßigen Spar- und Darlebns- kassen abgefubrt.
Auf den staatlitben Steinkohlenber werken Ober- schles ie n s find im Berichtsjabre für UntUZüßungszmch auf- gewendet worden:
0113 Werksfonds . . . . 3786 „46 , Oberbergamtsfonds . 3191 . , Stiftunéen . . . . . . . 55 „ . den Ar eiterunierstußungskassen , . 42 303 ,
. 49 335.46
Die von der Berginspektion zu Königshütte für die Töchter der Arbeiter errichtete Haußbaltungssch_ule erfreute sjch fottgeseßt eines sebr_ regen ZUsPkUÖS- 197339 demnachst Doppelkurse eingerichtet wnden muffen. Die im Jahre 1904 erbaute Klein- kinderbewab ranstalt ist am 13. Jul: 1905 &_öffnet worden. Die Anzahl der unterrichteten Kinder betrug 120- „Fur die Arbeiter und denn Angehörige fanden, wie im Vonabre, 3 S ond er- vorstellungen des ,Obtrstblefischen Volkstheaters“ statt, die jedesmal von 1700 bis 1800, nsonen_ besucht waren. Die Aufwendungen für die 5811 Arbeitern ?ewahrt_en Freikoblen betrugen 201991 .“ Dae den Wagentößern, Hulle"! und Ziebern, sofern fie über 30 Jahre 914 snd, zagestandene enge ist am 1. April 1905 von 5 auf 6 !; erooht worden. _ Ju) Bereiche der Berg- inspektion ou abrze wtxtde im Berichtswbre eine dritte Klein- kinderstbule in Za orxe_Ko[oW 13 sowie Une Haußbaltungsschule er- öffnet. - Für die Arbeiter der Bergknspektion ju Vielschowiß wurden 4 Vorstellungen des „Oberschlesiscben VoLkStbeaters' ver- anstaltet, wofür 1550.44 aufgewendet wurden. Der Vojksbildungsverein wurde mit einem Beitrage UM 700 M„ die Volkßbücherelen zu Vielscbowi und Doxotbxendorf wurden unt 200 „76 unterstü t. _ Von der erginsvekiton ku Knuxow wurden aus Mitten der Kleinwobnungsaeée e 19 Arbeiterba_User fertxggestellt. Die zu den einzelnen Ar eternxobnungen Wkgklebenen Garten wurden um- friediat und den Arbeitern ubergebcn. Von den der Berginspektion gehörigen Ländereien wurden inSgesamt 4118. in Parzellen zu je xMorgen an die Arbeiter„verv9chtet. Der Pachtzins betrug rund 3 ,“ für ZMorgen. Erne KZsmkinderscbule wurde in einem gemieteten Saale mit 34 Kindern eroffnet.
An die Arbeitcr des oberbarler Blei- und Silberbergwerks- baußbaktß wurden 1803 (i. Vorj- 1858) b Vrotkorn zu, ermäßigten Preisen abgegeben. Zur Dcckung des Feblbetrages leisteten dt_e Oberharzer Werke 6111211 ZusÜUß Von 130 554 62 923) .“ und der Hauptknapp- schastsverein zu Clausthal einen 10! en vol! 5652 (3414) „44 Auf den einzelnen Arbeiter berechnet sich hieraus eme Zuwendung von 37,27 . (17 LZ).“ im Jahr oder von 12,42 (5,76) .z auf den Arbeitstag. -Beiden ; auf, 9 staatlieken Werken bestehenden Konsumverxinen keirug der ? Gesamtumsaß 1792 045 (1776 057 „45, der Remgewinn 270 112 1 (263684) .“ wovon 262419 (2554 1) „44 als Divwende an 7997 [ ' * ' r e ablt wurden. - er auf dem staatlichen „ (7963) Mxtgltede g 1 ! Steinkohlenbergwerk am Deister bestehende Spar- und
zusammen .
an Arbeiter ihrer Werke. Jnögesamt waren bis zum 1. Oktober 1905 „
„wald sowie die au Wunsch der Belegstsaft eingerichteten Kocb- uud “
den Arbeiterbüchereien wurden 3126 (3168).zi aufgewendet. *
Vorschußverein batte 723 (729) Mitglieder deren ein ele ts K kt [ Fon, 596 682 (567 678) „44 sich mit 3758. H. wieg kZe VthTe etzt" e. An Unterstützungen an aktive Arbeiterw d ' der YeZJverwaltung insgesamt 62 389 „74 aus FtTMYwYUYYT
gewen 8.
In einer Anlage enthält der amtliche Bericht an v [' tabeklarisebe Uebersichten über die in den KalendßrjchxenL r138e87e3di§ 1905 beim Steinkohlenbergbau in Oberschlesien, Niederschlesien, im Oberbergamtsbezirk Dortmund und auf den Saarbrücker Staats- Fruben gezahlten Arbeitslöbne und erzielten Arbeitsleistungen. Danach
etrug die Jahresleistung eines Arbeiters in Tonnen:
' im Ober- . tn in bergamts- in Kalenderxabr Oberschlesien Niederschlesien bezirk Saarbrücken Dortmund 1; 1“- 1; l'- 1890 . . . . 349 - 202 286 226 1895 . . . . 345 217 274 226 1898 . . . . 382 224 274 245 1899. . . . 379 219 274 237 1900. . . . 363 215 271 233 1901 . . . . 327 195 ' 247 224 1902. . . . 309 190 245 226 1903 . . . . 307 200 261 230 1904. . . . 305 207 258 231 * 1905 . 314 208 252 233.
Während die Arbeitsleistung eines Arbeiters seit dem Jahre 1898 erheblich zurückge augen ist, haben die Arbeitölöbne eine zum Teil wesentliche Erhö ung erfahren. Für das Kalenderjahr 1906 enthalten die Nachweisungen des amtlichen Berl ts noch keine Angaben über den „JabreSYerdienst, sondern nur M tteilungen über den Schicht- verdxxnst wahrend der ersten drei Vietteljahre, der für die erwachsenen Arbeiter, abLeseben von einem sehr kleinen Teil derselben in Nieder- schxefien, hö er war als in aßen Vorjahren. Es verdienten als rernen Lobn, d. b. nach Abzug aller Nebenkosten (Kosten von Geleuchte und Gezähe, Knappschaftsbeiträge usw.):
l
?XYYY sonstiiTffYter' über Tage dZTlYme eigentli e beschäftigte “MW“ (einschließ ich Bergarbeiter Arbeiter Arbeiter der jugend- im Aus- und (Gruben- (ausschließlich lichen und orrichtung, ausbau und d" Wend" weibli en Kalender- Abbau und Neben- "ck"" und A b it 1 weiblichen) r “ “ "' jahr Förderung) arbeiten) ' Durchschnitt ' “1"1 im “31 im “Ff im “1"1 im Schicht Jahre Sch1cht Jahre Sch1cht Jahre Schicht Jahre 916. 8“ „ii aki ,“ „Fi «Fi ck
im Steinkohlenbergbau in Oberfchlesien 1890 2,71 748 2,36 699 2,10 633 2,37 671 1895 2,78 740 2, 46 713 2,14 634 2,46 675 1898 3,09 856 2,71 803 2,34 680 2,73 771 1899 3,27 896 2,86 827 2,44 705 2,87 801 1900 3,57 983 3,14 918 2,66 771 3,12 877 1901 3,52 969 3,17 919 2,69 783 3,10 872 1902 3,35 902 3,07 873 2,63 762 2,97 820 1903 3,37 923 3,07 875 2,65 766 2,98 832 1904 3,39 932 3,09 879 2,64 768 2,98 836 1905 3,50 970 3,22 927 2,70 787 . 3,08 867
1906 3,64 - 3,39 -- 2,79 - 3,19 -
im Steinkohlenbergbau in Niederschlesien 1890 2,67 7921 2,52 758 2,18 672 2,45 735 1895 2,64 796 2,52 765 2,19 669 2,43 737 1898 . 2,89 - 876 2,78 844 2,39 733 2,67 -812
„1899 3,04 916 2,92 886 2,49 759 2,80 846 1900“ 3,27 991 3, 11 950 2,66 „ 81 1 3,00 910
1904 3,00 899 2,87 866 2,62 800 2,79 8 119051 3,15 940 3,04 910 2,75 837 2,94 882 Vierte1 1906 324 - 3,13 - 2,80 _!
/ im Oberbergamtsbejirk Dortmund.
1890 3,98 1183 2,93 920 2,82 937 349 1895 3,75 1114 2,65 816 2,74 893 3,18 1338
1898 4,55 1387 3,00 964 3,04 102 3 4
1899 4,84 149! 3,16 1027 3,18 1076 3:96 1255 1900 5,16 1592 3,36 1096 3,32 1125 4,18 1332 1901 4,98 1447 3,35 1024 3,32 1080 4,07 1224 1902 4,57 1314 3,22 955 3,25 1047 3,82 1131 1903 4,64 1411 3,27 1017 3,29 1094 3,88 1205 1904 4,78 1415 3,34 1006 3,35 1116 3,98 1208 119771 . 4,84 1370 3,40 987 3,42 1143 4,03 1186 Viertel *
1906 5,18 _ 3,58 - 3,57 i _ 4,29 _,
im staatlichen Steinkohlenbérgbau bei Saarbrücken
1890 4,09 1180| 3,23 1013 2,98 906 379 1114 1895 3,70 1030 2,69 796 2,80 826 3:27 929 1898 3,90 1146 2,70 855 2,82 839 3,40 1015 1899 3,99 1158 2,72 842 2,86 846 3,46 1019 1900 4,11 1193 2,83 837 3,00 921 3,56 1044 1901 4,09 1191 2,89 855 3,01 929 3,54 1042 1902 4,07 1189 2,93 869 3,01 929 3,57 1053 1903 4,12 1213 2,94 878 3,04 938 3,60 “1068 1904 4,22 1230 3,05 911 3,16 988 3,71 1097 1193511 4,29 1239 3,16 938 3,26 1010 3,80 1114 Viertel
1906 4,37 - 3,18 - 3,31 -| 3,85 _.
Zur Arbeiterbewegung.
Der Verband der Zimmermeister von Berlin un - gegend bat, der „Voff. Ztg.“ zufolge, die Yotderun en der (HesIÜXYn 85 «3 Mindeststuxtdenlohn und achtßündige rbeit-Zze t, zum Abschluß eines neuen Tanfvertrags „.entschie en abgelehnt. Eine allgemeine Versjammlung des Verbandes gab dieser Ablebnun durch eknst-mmige Annahme , folgenden Beschlusses Ausdru : In Anbetracht der aüxäbrbck) wiederkehrenden unberechtißten neuen Forderungen der Wbeitnebmer, die nicht den Zweck haben, bestehende Uebelstände in dem Arbeitsverbältnis zu beseitigen sondem vor al1em immer mehr darauf hknzielen, den Arbeitgeber zun; willenlosen Werkzeug zu sjempeln, beschließt die beuti e Versammxung folgendes dem Bethande der Baugeschäste von Berlin 0 8 dem führenden O_raan bei dxn weiteren Verhandlungen mit den Arbeitnehmern zur Be- rucksichtigun zuzuntererten: .Die Versammlung des „Verbandes der Zixnmermeiter Berlins und_ Umgebung" spricht fich mit aller Ent- WMTHLLiZhngc-eYks dieSZJYYFFUUJYZUs(cxlélßlündigen ArbeitSzeit und
. , em un 0 usdruck daß " li bis zum 1. Februar 0. I. eme Entscheidun [) b“ ," mog cbst empfiehlt in der Folcxe dahin zu wirken 03 91 elgefubrt werde, und
- . , ., 7 e T ' ZireeicZÉHZr am 31. Marz, sondern stets 01113 31. DTZYZYTY (33th en. -* Eine Versammlung der ausJesperrten KMZ?
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