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teuerlitbsten Entstellungen und Verdrehungen Yes le_infachn Tatsachen- S a
MW“ “* “US",Zekkungen vorfand, u. a. d cherliche Nachricht, ich habe einen .vrerbändigen“ neuen .Tribe' (Volksstauxm) entdech Ja, diese Mik “"gediWM Suche wurde alsbald von religiöser SUte zu einer gewaltigen POTLMik gegen mich mi braucht und aus- geschlachtet, Ick war infolgedessen tatsächli genötigt, egen diese törichten Gerüchte hier in Sydney energksch Steklung zu ne men und in den hiefigen Wiffenschaftlicben Vereinen die Sachs klarzusteüen. Da es immerhin möglich ist, daß sub einzelne deutsche Zeitungen “56:62" 161731119798“ 1,11“??-...?"-3.11.10111154 gung 3" S o , o e Erklärungen in der PNF?! öffxntlick) Kepntnis zu geben; ' ebe “?"“NES W W "m «1; 11“1““11111165111 ""Wt 't-' 1: orenen , , ProfeffeorerKYYtkch vonLiedeUIM schlimMn Malattaanfall/ der) dx: “NUM, 16131 in dem gesunden Klima von Sydxtey vollbstan [; bergeftellt und seinen Studien in alter Frische wxedergege eu.d- Mit besonderer Befxiedigung wurde die Nachricht cmfgenonnne_n,i aß [eitens der Rudolf Virchow-Stiftung der Gesellschaft zur Kraft guintg bret finanziellen Lage ein Beitrag yon 3000.“ zue? wendet tyorden is . Den Vortrag des Abends btelt Dr. Poe -W1en uber sÖne anthropologische Studienreise nach Neu-Euinea.i der Redner hat vor einigen Wochen über _dke gleiche Retse schon n ett GeséÜsckdast für Erdkunde berichtet. Wahrend er dort aber im wesenl; lieben die etbnograpbis en Ergebnisse seiner Forschungen ytnrtrug5 gab sein Vortrag am Sonna dendibaupstsßchlilchtdetJTYZoZYBYÖZch-nz le)?)r: e ner e r : FFF? L?ck)tTFdIn daZtheru véele ktinematéxogxapszizsoäeozrz 9212215 führungen, die großem e a egxgne ext. 5 D ut ck- er ten Vortrag ermnerltch. eben,o nacb e 111370515131“ surxßinnYh 271211l anseclth Les ViSLFFckÉYrdésiZ-elxßdvoSrüxküesY 5- [but,a na enan_' - . YZ-HäYmYeckgßéeqenTrZ b_rk1)tkscXJanftundusZTilklxaFYsäEIedeYßst YZF een richtet. Sein Vortrag am er u e a elt auf dieser e Vorstellungen von der Menstbenxo YYY? eeriFKsFxLeZnseres Planeten (11 znal so groß wie ?FYYWY und ihrer Nachbarinseln wesentlitb zu benchtigen haben. u "führten zahlreichen Typen von Männern und Frauen,Tv_ d Be- ijädcben von dar:!) den Kinematographen gezeigtenA tan1§chl§t nicbt lustiguing'en, Tä15gxeitJXaltlthfLaJletsichFittigFIYuYrrzustäéde dieser zahl- nur e ne ungea n e * Ausvebnung und der reichen Bevölkerungen hervor._die bei deri gcmßeßn keine Ahnung haben, Univegsamkeit ihres Landes haufig vonsdnansoweit er nach dem Aus- sondern auch ein Grad der JnteUigenz, er, üb- schend wirkt Cs 1 beurteilt werden kann, „tra _ . ?ZTFtdevaeYÉJ-strudaß ?er ZKißneérat-lolFsapxiecslen'MLRKHYUdZ-Zn YM Wesentlichen n e a , a weil er fie uns als es. das einfache Lichtbildwsikerm5aiése Bewegung häufig
YrafthvanggtürlixxgtÉradeder meist unbekleideten Leiber zeigt. Dieser Eindruck der näheren ekgnntscb ft
di * nd Spiele durcb Wiedergabe, der pbeotFYHFisäpen Aufnahmen von den Tanjersp ZTMJSÖZFYULY YekleijJnsZquxtth YéchxßnexMxsilkeZZF ddeies? Vorführung agb, weil e ke es eg e ) babk und u ro er Entfernung gufgenommen , ZZFYHXFZZYZKTX xseixe timme zx! verstarken, deshalb das Auf- enommene nur schw , d Wirklfcbkett nicht entsprechend und UUQU g wirksam wiedergeben könne, zumal in einem so großen Raume. Es scheint Yldessen d gleich dem Kinematograpben auch der Pbonograpb künftig , berFen sein wird, uns zutrxffendere Vorstsellungen entfernter Menschenwelten zu verschaffen, als dies bisher erreichbar war. Unter den kinemaiograpbiscben Aufnahmen war Von besonderem Jntereße neben den Tänzen bei verschiedenen Völkerschaften in Nord und Sud die Wiedergabe der Beschäftigungen. So sah man Fragen ein Bus!- gewebe, das über einen geglätteten Baumstamm gebrettet war, mit zierlichen Ornamenten bxmaken, deren jedes eine bestimmte Be- deatung hat; ein andrés Mal erblickte man eine Ran an der Arbeit, einen großen Topf ganz ohne Drehscheibe m tadelloser Rundung formen. Dann wurde ein aus 14 Kanoes zusammen- eügtes, mit ekgenartigem Segelwerk angerüstetxs Schiff und das Le en darauf sowie unter seinem Schuß badende Kinder charen gezeigt. Mit so bergerichteten Schiffen frost man der See un macht lan 1! Fahrten längs der Küste. erner wurde eine ganze Flotti e bemannter Kanoes unter F“ rung eines stolz darein _blickenden äaptlinas auf ihrer Fahrt in „einer Bucht vorgefubrt. Ein Zabakékollegium eigener Art belufitgte die Zuschauxr: 5 oder 6 junge Burschen, die ein riefizes Pfeifenrobc berumgeben ließen, dem einer nach dem andern eine macbtige Rauchwolke entlockte. Bei den Tänzen svielen die Männer die Hauptroüß „Zy einezn Falle - 1a Britiscko-Neuguinea - sah man Frauen dabe1_ m sU'ktwn treten, du: bei entblößtem Oberkörvsc lange und weiß Rocke_mlt Schleppen, aus Bastskreifcn bägestcüt. ansÖ-ÉWMZMKTLW YF; YYFBYYFF Z? Z; die ihnen das Au§1eben der rmo _nxn rag?iese lästigeGewandungnicbt des vorigen Jahrhunderts gaben; S" WSU?" der ihn besonders inter- obne GMK“ Dr.Poeck, der HSMHW amm,“ndliche Kenntnis zu er- effierte, zwei bis vier Monate wetlte, um _gbru die bei dem tropisÖM langen, bat merkwürdige Beobachtungexx 11 er cbt die zuweilen Klima erklärliche leichte Bauart der HUUW JLZUÜ * B rt vor- ein er tli er Grund fux diese “U“ . Pfahlbauten stud, xvodexn ErFÉdexF errichtete einfache Schußdacber,
Lßgt, YFZW FFH oder Ueberschwemmungsgefabk Pfahlbauten
ließt daraus, daß die gseignetcr schienen., Der Vortragende cb _ u Ueberlieferung auf diesem Gebiet séärker i 111 WFS!) &??? isFleefiFota FUT
" , und da di 'enige Bauart .
ZITZYZYKÉ enden ????anßrtexZÖYoirLabFeeL YYYZFÖtdKFWdY nni (: e err 61.9111...“ HMM?" "“ 11.161111?“110129113111 äli en enge von a e , „
ZFUW? bYFLbßä-Ym, noch häufiger_ die Nase, in deren FURY? sie die verschiedensten Zieraten einfahren, die YFUÉLÖW xtkiltkbrem «MYM 59101091"- YMSSKIÉT'JYMYM “5,1: „., „. re en aar mu * en : ' 5 li es Gebäude ver-
on tei ema fund haufig _in ein unf rm “ _ FIFA 3:6er wébei Känguruhjabne, MusFln- KZFÉKFÉLY und Paradieövöaelfedern Anwendung finden. em g FM Uebri ens LScbmuck, den fich di;„Weibter gesJcYZsYUinelidnefZÖzöuU ?ZYeß-“n die abl cbeint, nach den mema ogra _ e i in e111, Säxmuck
' ro , die 115 naturlich und mt ger J ck51;er "Meni? ßT(“xtovoiexun kommt vor, _ist aber niIcYT ÜFHZWY Bei einxelnen Stämmen in eutsch-Neugumea fand i1-'- aussehend ei enartiae Nasen- und Lippenbkldungem- die Oberlppélich w ulftkg ch? vollständig nach oben umges lagen, die Nase 111115ka tra ende. Aus dem Küßensfricb nabe der strolababai machte der lor beg von die Manembo und Batang nam ft, aus dem Hinter ain und Flinschbafen und dem Hüongolf de Winiapi-, uberi-, Ma "xt" Weiter im Innern die Dorkrivölker. Die Eingeborer von n f;: Neu uinea s einen den Sammelnamen Kai_Kai zu fahrer), das Egiro - Ver cbiedenbe ten der einzelnen Völkerschaften nicbt ausschlteßt. . Fri!- artig ist die Gewinnung Bon Feuer aus trockegem _ olz- " geeigneter grade: und- starker Ask wird in der Langsr: tun auf- gespalten ein Keil vom bineingeskeckt, um den Spalt offen ju alten, dann um, das Holz ein Ring von geflochtenen: Rotang gelegt, in den Spalt trockenes Baumhaus gesckwbext und nun mit einer um das Holl ge- legten Rotangscbnuc durcb zweiMcznaer nabe der Stexle, wo das Harz liegt eine sägende Bewegung ausgefubrt, die zyt Folge eme solche Wärme- entréicklung hat- daß das Hari skb entzundxt- Viele ande_re inter- effante Einzelheiten von der Kultur dxr Emgehorenen muffen, an dieser Steüe unbxrübkt bleiben. Nur set noch etpes köstlichen Ltcbt- bildes gedacht, das eine AnzablEingeborener_vor emem Pbonograpben darstellt d en Wunder ihnen soeben vorgefubrt werden, wobei daxan zu denkéu J, daß der Apparat vielleicht den Schlachtgesgnlß wiedergxbt, den fie soeben vorgetragen haben und nun zu tbrer unfag chm Ueber- raschung aus dem Schalltricbter berauölönen hören. Man würde
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den Gestcbtern _malte aussehn, als wußten
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1317 Mill., schreite die von Der Metallvorrat, dessen Zusammense im einzelnen angegeben wurd_e, se: au , en das Vorxahr um 121 Mill., a er gegen 8 Mill. kleiner u_nd gegen 1900 sogax um 29 Mill. größer. Das um 100 M11]. egen 1906 schwachere Gold fei gegen 1901 _um 31, e en 1 Der Notenumlauf nut 1459
sei also zwar geg 1901 nur um
res 1900. Re erve von 25
7 Pro noch ' ' 11 um ein Krozent herabzuseßen. ' _
aßregel einsttmmig bet. S lteßlick) wurden noch einige Gattungen von S uldoerschreibungen zur Beleihung im Lombardvxxrkehr der Nei sbank zugelassen. kx „
(Weitere xNachricbtxn über „Y
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ausschuß fi mmte dieser
Gerste.:::.
Laut Telegr
f d7Albert a börerscbaft nkcht
1 (be, die recht 5an stellen, wie 110)11 Judd dß viele der m an, a s verzi teten, li
amm rogr " lieb me r gewesen.
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indessen ieren, wollte um , die
an die vorgetragenen nächst darguf hm Diskonterhohung 5
nicht ,
England i ren Dis
; _.1-444-340
Dieselbe veriellte s'
. 1 165 660 . 2 022 325 . 1 177 594 . 1 832 929
338 405
6 536 913. Ein Vergleich dieser Ziffern mit den Resultaten der Vorjahre t folgendes: . AnbaufläÖe im Jahre Fruchtgaüung 119106 1905 1904 a
HHH?
d
,
Ersten
“JZ"ÜWIÉY j Laud- unix, Foxstwichchaf§Y Ernteerg ebnisse Oesterreitbs im Jahre 1906.“
Von der gesamten österreichischen AckerbaufiäÖe von 10 624 161* 119. enjfiel auf den Anbau von Weizen, im Jahre 1906 ein Areal toon 6536913 118, d. 1. 61,5 0/0.
1:5 im Jahre 1905 auf die fünf Kömerfrüchte,
Ernte im Jahre 1905
im ganzen durchschnittl. pro 113 111 111 (1
20 571292 35 703 827 25 214 053 47 537 227
5 831903
* "(;-)*"7'" '“»,p/exve ., „
[ZunY-Iew
n annehmen, daß fich diese Ueberrczschung in im Gegenteil in hohem Grade tetlnabmlos fie zunächst aus der Sache gar nichts zu machen.
YÜWHZ „..-U . W i“e*n*Si unq des Zentralausschusses der sbank wie? der ?Zorfißende, Präsident des_ Reichsbank- direktoriums, Wirkliche Geheime Nat Dr. Kock) ny Anschluß ahlen der leßtep Wochenu5erficht zu- a troß der zwetfellosen Wtrkxmg der ie Anspannung am Jghresschluß eme sehr bedeutende, aUe früheren Erscheix1ungen_xxberjreffende gewesen Seitdem Habe sic? nun etne_ maßtge Befferun Die Gesamtan age sei [)B ,zum 15, . , _ in Wechseln auf 986 Mtll. gefallen; s1e_ ubxr- 1906 freilich noch um 176 bezw. 95 M11]. ua am Jahresschluffe ' erwachsen,
voll- . auf
um 72Mi11. stärker. ill, überschreite allerdings den von 1906 um 86 Mill., an ungedeckten Noten'um 170 Mill., in den Vorjahren noch weit mehr, qnd dre Degkung 13111 ent bleibe hinter der aUer Vorjahre er _eblxch uruck,
um 12,3 Prozent. Aber der steuerp tchttge umlauf sei auf 89 Mil]. gesunken,
oten- noch nicht das Dyppßlte hes n den leßten Ta en habe er slch 111 eme 111 verwandelt, un die Anlage hqbe sxch vermindert, daß die Differenz gegen 1906 erheb11chk1e1ner sei. Da nun eine weitereßrlez terurzg m ngchstxr Zeit nicht unwahrscheinlich, der Prwatdts ont txt Berlm bis Proz, gefaUen, ein Ausgang von (6010 ms Ausland u befürchten set, auch dte Bank von ont um ein Prozent ermäßigx habe, so bestehe kein [genügender Grund, den hohen Diskont von
anger aufrecht zu erhalten; vielmehr empfehlle entra :
ndel und Gewerbe“ s. 1.1.1?
-.Y;zx;ch. * 2. "* “13-7
Roggen, Gerste, Hafer und
2 13,6 12,5 14,0
12,2
13,0
chbtaattung
.....
' ' (Me.!) e.iner ,ZUs
spätun ange lieben. D e vorge
Den am Donnerstag se veranstalteten usschließlich Beethoven gewid met.
firige xumäniscbe 302/2 versäumt und tft gestern 111
weniger als
1903 1:18 111; . . . 1165 660 1 125 973 1 052 433 . . „2022325 1968643 1807168 . . . 1 177 594 1 188 137 1 204 983 . . . 1 832 929 1 807 971 1 833 441 338 405 348 471 333 554 Summe . 6 536 913 6 439 195 6 231 579. Ernte für den 113 in 112 “117111 m 1906 1905 r Jahre 1896-1905 . . . 13,6 13,2 11,7 . 12,5 12,7 10,9 14-0 12,9 12,0 ..... 12,2 9,9 9,4 ..... 13,0 12,6 11,7.
Ernte in Millionen (12
Theater und Musik.
Konzerte. in der Philharmonie vor ausver- zweiten Klavierabend batte Eugen Er bot seiner Zu- _ sieben Sonaten von ihm, und darunter der spateren Zeit des KomYlonijstZn YägFRLTtn 12111) an e u a m g e es E-Dur (Op. 109), in A-Dur in C -MoU (Ov. der Zuhörer auf den le ten Teil erkennen, daß zu viel sebo en wurde. _ Herr d'Albert aber 1 dieser uberaus an trengenden Vorträge
An prüche hohe die s in
KPÖ)
61731“;- m 1906 1905 der Jahre * 1896-1905 15,8 14,8 12,6 25,2 24,9 20,0 16,5 15-3 14,3 22,4 18-0 17,5 44 4,4 s [] 4,0. munten te ung des öftmei . ri" Ackerbauministeriums.) ck ung“ "ben Verkehrsanftalteu.
amm aus Effex: (Ruhr) ist die heute vormüta ' Berlin fäÜig ewefene Post aus England infolge von ZugTelrk:
st bat den Ansch1uß zum u ng 4 von Lemberg abgegaYgeT
für-
*) Nach dem endgültigen Ergebniffe der Katasfralrevifion vom Jahre 1896. *
nicht zu viel zugemutet hatte, ging aus der unveränderten ' hervor, mit der er sein riesenhaftes rogramm zu Ende FLY? (Fx versenkte fich wieder mit olcbec (Gläubigkeit in die FuUe der Beethovensxhen Klangwelt, daß man * seinem Spiele, das ganz _ Ebrlrchkeit, Klarheit und Festigkeit ist, dabei abxr nicht der Warme und großen Auffassung entbehrt, mit unge. trubter _Freude und echtem Genuß zuhören durfte. VieÜeicht ließe fiÖdarubec streiten, ob nicht die Variationen (1111111111130 1110110 08.11- rab116 Sc] sgyrsggwo) in der E-Dur-Sonate mit etwas grö erer Innigkeit und dix Arietta in der C-Moll-Sonate (Op. 111) rußi er und schlichter batten gespielt werden können. Alles in allem erw es fick) aber Herr d'Albert aufs neue als ein feinfinnig, vornehm empfindender Mufiker und Beethoven-Interpret yar STOSUSUÜS. - Im Beethoven-Saal fand an demselben Tage das 11. Orchesterkammerkonzerx des errn E. N. von Neznicek statt., Der Veranstalter trat diesmal elbst mit einer eigenen Kom- pofitwn: ,Introduktion und Capriccio für Violine mit Begleitung des Orcbxsters“, vor das Publikum. Es ist ein Werk, das zwar mit allen mogljchen, geschickt verwendeten instrumentalen Effekten und Schwierigkerten un Solovart durchseyt ist, de en gedanklicher Inhalt xedoch im Gegensaß zu anderen, besser ge ungenen Arbeiten des strebsamen Komponisten wenig Eigenartiges bietet. Melodi che Wendungen tauchen _sogar darin auf, die in bedenkli em Sinne allgemein popular sind. Auch der Solopart ist undankbar und vermocbtx kaum zu Fesseln, obgleich err Konzertmeister Dessau dafur „sein bestes Krzynen einseßte. D 6 zweite Neuheit des Abends war eme Suite fur Streichorchester in D-Dur von E. E. Taubert. _Dieses liebenöwürdige und Frische Werk hinterlie einen wesentlich gunstigerxn Eindruck. Es it in der Form unß Manier klassischer Vorbtlder gehalten, natürlich von modernem Geiste “belebt, Geschickt und klangvokl lnstrumentiert, enthält es freurzdltch anmutende Mufik, die besonders in dem lebhaften Endsaß zu einem wirkunFFvollen Abschluß gelangt. Au die hierauf folgende Serenadx Von, ichard erauß, anscheinend e :: älteres Werk des Kompomsten, tst 'von gefallig melodiösem Charakter, im übrigen durch seine origtnelle Besetzung (2 Flöten, Oboen, Klarinetten Fagotte, 4 Hörner und Kontrafagott), deren Gesamtklang freilirß manchmal_ etwas grob und dick wirkte, eine interessante In. strumentattonsstudie. Den würdigen Abschluß des Abends bildete die Abschiedssympbonie von Haydn, die wieder ihre erfrische_nde und erheiternde Wirkung nicht verfehlte, - Die Sangerin Clara Höhne trug, gleichfalls am Donnerstag, in der Singakademie jumeist Lieder schwermüti en Inhalts voc; fie tat auch recht daran, da ihr diese Gesänge no am besten lagen; in der schnelleren Bewegung traten die Schwere der bedeckten Stimme und die Unfertigkeit Yes Vortra s auffaUend hervor. Die Gesänge wechselten mit Exigenvortragen ab, d e von Ludwi Feinland auSgeführt wurden. Dre Wiedergabe von Mozarxs A-Dur- onzert lie? kühl; dafür gelangen die beiden. modernen ,Stucke, Hubays .Zeph r“ und die bekannte ,Berxeufe von Fanta beffer; der weiche, wenn auch kleine Ton und die_letcbte Vo enfubrung erzielten bier immerhin gefällige Wirkungen. _ raulein Va borg Svärdström, von der Königlichen ofoper zu tockholm, stellte sich an demselben Abend im Saal ecbstein einem zahlreich erschienenen Publikum vor. Der erste Teil ihres rogramms bot Lieder von Grieg, Backer-Gröndal Alfven und erterson-Verger sowie einen norwegischen Berggesang, “lesterer aus dem Repertoire Jenny Linda, tzur in norwegischer Sprache. Auch an dix dieser Sprache Unkundtgxn verfehlte der Gesang jed naht seinen Eindruck, da dre Vortragsweise dramatisch belebt war. Den gleichen Vorzug wiesen auch die folgenden Dar- bicxtungen Mozartsch€r,_Wolffcher und Straußscber Komposttlonen auf, bet denen namentlia'; dje deutluhe und korrekte Aussprache der deutschen Txxte anzuerkennen ist. Das ernste wie das heitere Genre lie t der meftlerin gleich gut, und fie erntete lebhaften Beifall; vorne mlich bet der Wiedergabe des . eimwek)" von Wolf, wobei ße den Schluß- vexs „Gruß Dreh, Deuts land, aus Herzenßgrund“:mit wahrer Be- getstexung sang. Ihre Stimme ist freilich nicht mehr ganzfrisch, und auch m technischer H1nficht zeigen sich einige Män el. An Herrn Pro- feffor „Iulius Spengel batte fie einen treffl1ichen Be leiter. _ Clottlde Kleeberg _hatte für ihren gleichzeitig im ozart- Saal gegebenen popularen Klavierabend ein Programm gewählt, das ihr Gelegenheit gab, wieder den ganzen Zauber ihres poefiereicben Spiels u entfalten. Wie feinfinnig klangen die vier Impromptus von ubert und die As-Dur-Sonate von WeberZY Und wie kapriziös und doch einschmeichelnd wußte fie Chopins octurne und Walzer wiederzygeöen! DasGroßxükige und Heroische werden der Natur _der Kunstlerin stets fern ie en; wendet fie kraftvolle Akzenxuterung an, so klingt das nLcht Yarakteristts , sondern unnaturlich. Wieimmer, erfreute ck die belie te Klavierv rtuofin dec dankbarstenYnerkennung ihrer xab reiehen Zuhörer. Frévdsric Lamond gab am Freitag im Saale der Sing- akademre skinen jweiten Klavierabend. Es war wieder ein „Beet- hoNn-Aberxd , und Herr Lamond lieferte wiederum den Beweis, da er wie kaum em anderer berufen _ist, Beethoven zu spielen. In seiner ar- steüung gibt es keine willkxxrlichen Aenderungen der vorgeschriebenen Stätkegrade, keine eiZenmacbttgen Dehnungen oder usammen- Ziehungen des Zeitma es, keine Akzente, die als nterefsante N'uancen gelten „sollen, da gibt es vor allen Dingen keine Unsauber- kett und kein ltebxoses Herunterspielen. Lamond tritt mit seiner Person gänzlich zuruck, er läßt Beethoven zu uns sprechen. Und da die Sprlache unverfälsäzt ertöne dafür bürgt eine einwandfreie Techn des Sp clas, sejne kunstleriscße (Hewi enha ti keit sein männlicher Ernst und mcht zum wenigsten das lie evo e Yerfenken in die Ge- dankenwelt des ©e1ste§gewaltigen. Das mit Ueber1eguna und Geschmack Fsammengestellte Programm enthielt vier Sonaten (Op. 28, Op. 31 r. 2, Op. 81» und Ov. 109?1 und in Abwechselung damit die Phantasie Op. 77, sechs Basale en (Nr. 1-71) aus Op. 119 und die selten ges_melten Variationen in !!)-Du: über das bekannte Thema des tuckischen Marsches aus den „Ruinen von Athen“ - Der glekxhzeitig veranstaltete Klavierabend von Frieda und Ia2'nes Zwast rm Saal Bechstein brachte zwei große Kompositionen Max egetß. Die; Introduktion, PaÜ'acaglia und Fuge für zwei Klaviere und dre Vanationen und Fuge uber ein Thema von Beethoven ür zwei K_laviere gehören durch ihren groß angelegten und meiteréich angefuhrten Aufbau zu dxn wertvollsten und eigenartigsten erken Regels; beide technisch außerst schwierigen Tondichtungen wurden von den beiderz bo be abten Künstlern in geradezu glänzender Weise zu Gebor ge ra !. Die durchs1chtige Klarheit der orm und die Kraft des Gedankenganges traten in ebenso s arfer wie geistvoUeZAusvrägunak hervor. -- Das einzige dieswinterliche Konzert des .St- Peters urger Strei quartetts“ der Herren Kamensky, Kranz, Bornemann und Burkewktsth fügte am Freitag _im BeethovenxSaal neue Erfolge den früheren hinzu und nahm wiederum einen glanzenden Verlauf. Nach den beiden modernen Quartetten in («'-Moll von Saint-Saéns und in D-Dur von Borodin welches leßteren muxkalische S:!)önbeüen besonders schwun voll unk; M3 völkeLGeUlCtxkchd'a§1,dspiellyte151dsie “eri? das in E-“Zkoll von ' ._ re e erga : e es "erwerks du: [JFF Yunsilersébaftd dier QUMMZYMFWZÉ' zeigte abermals onna en rug aus n er ein mit ei ' Orchest_er aus Leipzig n der SingakademiesdxxeierTZFx Ballettstucke von J. Pb. Rameau und die berrsiche E-MoU-Symp onie von Tschakkowsky so frisch und schwungvoll und'auch o stilecht vor da den Hörern ein wirklicher Genuß bereitet wur e. Zwischer; bei en qucken „lag eme Kompofition von J Manén eine Suite fur Vtoline und Klavier mit Orchesterbegléitung' bxrvorragende Merkmale zeißte das Werk keineswegs; es bot in erste; Linie dem Tondicbtec sel st Gelegenheit, seine außergewöhnliche virtuose, Geigenkunst ju entfalten_; der Klavierpart, der von Augusta uckermgnn sehr gut durchgefuhrt wurde. war in der Komposition ;FYo ankaTYYn BHM? frtÖilet das OrYesteir, das kaum zur Geltung _, e „ e 8 es au desen Leistun en it_ Fraulein Hedwig Kirsch gab gle1ch [; n ck" zeiti mit Fchaxrer geleiteten Philharmonischen OgrchesteLUYin YInzeJeriF ee boven - Saal. Die feinfinnige Pianistin brachte ihre
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