1907 / 23 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 26 Jan 1907 18:00:01 GMT) scan diff

N . 2, zmrn 11. Bat. Inf. Negro. von der Golß (7. Kram er vom 1. Bat. 4. Westpreuß. Inf. Regis.

Knies vom 1. Bat. omm. üs. Regis. Nr. 34 P J Pomm.) Nr. 54, Nr. 140, Mehl vom 11. Bar. 6. Pomm. Inf. Regts. Nr. 49, _ gegenseitiF Paß vom Füs. Bat. Gren. Regis König Friedrich Wilhelm 17. (1. omm.) Nr. 2 zum 1. Bat. 5. Westpreuß. Inf. R-gts. Nr. 148, Tschietscbkv von der 1. Abt. Fe1dart. Regts. von Podbielski (1. Niederschles.) Nr. 5 zum Ulan. Regt. Prinz August von Würxtemberg (Posen.) Nr. 10, Hentschel vom 111. Vat. 2. Niederschles. Inf. Negts. Nr. 47 zum 11. Bat. Inf. Regis. von Courbtöre 2. Posen.) Nr. 19, Müller vom 11. Bat. (Gren. Negts. Graf leit von NoÜendorf (1. Westpreuß.) Nr. 6 mm 1. Bat. des Nexus„ Vorowieß vom Schles. Trainbat. Nr. 6 zum Leib- Kür. Regt. Großer Kurfürst (Schles) Nr. 1, Kobliß vom 1. Bat. Füs. Regts. General-Feldmarscball Graf Molfke (Schleß) Nr. 38 zum Schlaf. Trainbat. Nr. 6 uebrer vom 11. Bat. Gren. Regis. König Friedrich 111. (2. SÖle .) Nr. 11 zum 11. Vat. 4. Nieder- chles. Inf. Regts. Nr. 51, Kloeppek vom 1. Bat. 5. Rhein. Inf. egts. Nr. 65 zum Kür. Regt. Graf Geßler (Rhein.) Nr. 8, Klute vom 11. Bat. 5. Rhein. Inf. Regis. Nr. 65 zum 1. Bat. des RePE, Breidenbach vom 111. Bat. 2. Oberrheinischen Infanter eregimenis Nr. 99 zum 1. Bat. 4. Unterelsäff. Inf. Regis. Nr. 143, Biebach vom 111. Bat. 4. Unterelsäff. Inf.Regts. Nr. 143 zur 11. Abteil. 2. Ober-Elsäff. Feldart. Regis. Nr. 51, Wagner vom 111. Bat. Köni s-Inf. Negts. (6. Lothring.) Nr. 145 zum 111. Bat. Rhein. Fußart. egts. Nr. 8, Kammel vom 1. Bat. Danziger Inf. Regts. Nr. 128, Baedke vom 11. Bat. Deutsch Oxdens-Inf. Regts. Nr. 152, _ zum 1. April 1907 gegenseitig, offmann vom 1. Bat. Inf. Regis. Prinz Carl (4. Großherzoal. ess.) Nr. 118 zum 111. Bat. Füs. Regts. von Gersdorff (Kurhess) r. 80, Bulle vom Tbüring. Ulan. Re t. Nr. 6 zum 1. Bat. Füs . Regts. von Gersdorff (Kurbeff) Nr. 80; b.in?olge Verseßung, Einreibung oder Ernennung zugeteilt: Scheunemann dem ]- Vat. Pomm. Füs. Regts. Nr. 34, Glaser dem 11. Bat. Leibgren. Regis. König Friedrich Wilhelm 111. (1. Brandenburg.) Nr. 8, Rademacher dem 111. Bat. 4. Tbüring. Inf. Reats. Nr. 72, Schmidt der 11. Abteil. Aktmärk. Fe1dart. Regts. Nr. 40, Lüters dem 111. Bat. 3. Ober- schles. Inf. Regts. Nr. 62, Zerubn der reitenden Abteil. 1. Westfäl. eldart. Regis. Nr. 7. Lautner dem 11. Bat. 7. Rhein.Inf.Negts. r. 69, Baum dem 11. Bar. 5. Rhein. Inf. Regts. Nr. 65, Koch der 11. Abteil. Feldart. ReYs. von Scharnhorst (1. Hannov.) Nr. 10, Spyra dem 11. Vat. 2. berelsäff. Inf. Regis. Nr. 171, Zies e dem 1. Bat. 4. Bad. Inf. Regts. Prinz Wilhelm Nr. 112, Bernstorff dem ]11. Bat. 4. Unterelsässis en Jnfanteriereaiments Nr. 143, Werner dem 1. Bat. 3. Westpreu . Inf. Regts. Nr. 129, Svies dem 111. Bat. Inf. Leibregts. Großherzogin (3. Gro berzogl. eff.) Nr. 117, Limpert dem 111. Bat. 1. Kurbeff. In. Regts. r. 81, Rahn dem Füs- Vat. Gren. Negts. König Friedrick) Wilhelm 1. (2. Ostpreuß.) Nr. 3, Robweder dem 11. Bat. Gren. Regts. König Friedrich der Große (3. Ostpreuß.) Nr. 4, Körtje dem 1. Vat. 2. Oberrhein Inf. Regis. Nr. 99, Lichters dem 11. Vat. Königin Augusta Gardegren. Regis. Nr. 4, Buttler dem 111. Bat. Inf. Regts. von Boyen (5. Ostpreuß.) Nr. 41.

Nr. 4 der .Veröffentlichungen des Kaiserlichen GesundbeitMmts“ vom 23. Januar bat folgenden Inhalt: Personalnackpricbt. _ Ge undbeitsstand und Gang der Volkskrank- heiten. _ eitweilige axregeln gegen Pest. _ DeSJl. gegen

ocken. _ esevgehung uw, (Deutsihes Reich und Serbien.) usaßvertrag zum Handels- und

olivertrag. _ (Deutsches Reich.)

rzneitaxe. _ (Marsckpaüinsesn) plum. _ (Preußen. Re .zBez. Hannover. Bleiver lftunq.,_ (BelgiéuQ Absinth. _ Tier eucben im Deut chen Rei ?, anuar. _; DeSgs. in' BoSnien und der erzegouxina, 3. Vierteljabx 1906. _ Küsten- fieber in Britiscb-Südastika. _ Zeitweilige Ma reaeln gegen Tierseuchen. (Aegyvten.) _ Vermischtes. Ste: lichkeit der

Säuglinge in Großstädten. _ DeSgl. Krebsleiden. _ ,ZRußland.) Mißernte und Erkrankungen, 1906. _ (Aegypten) Ptgerverkebr.

, _ Geschenkliste. _ Wochentabelle über die Sterbefäkle in deutschen Orten mit 40000 und mehr Einwohnern. _ DeSgk. in größeren Städten des Auslandes. _ Erkrankungen in Krankenhäusern deutscher Großstädte. _ DeSgl. in deutschen Stadt- und Landbezirken. _ Witterung. _ Beilage: Gericbjlicbe Entscheidungen, betr. den Ver- kehr mit Nabrungßmitteln (Obst, Fruchtsäfte).

Kunst und Wiss euschaft.

,Auf Allerhöcbsien Befehl Seiner Majestät des Kaisers und Königs wurde gestern milka? das neue Dienstgebäude der Akademie der Künste (Pariser P Nr. 4) feierlick: eingeweiht und gleichzeitig die erste internationale Mitgliederaus- tellun der Akademie eröffnet. Durch Umbau und Anbau ist das alte rwürdige Arnimsche Palais in würdiger und seinen neuen Zwecken entspreckzender Weise umgestaltet worden. Im neu geschaffenen, nicbt aUzu großen Festraum war der Tbronbaldacbin in rot und gold mit dem preußischen Adler auf dem Velarium der Wandfläche nach Cntwürfen_des Profe ors Rieth Vom Kunstgewerbemuseum errichtet.

Gegenuber dem bron Hatte der Senat der Akademie Aufstcüung anmmen. ?u Seiten des Thrones versammelten fich der bayerische

esandte Gra von Lerchenfeld,“ die Präfidien beider Häuser des Landtags, die Staatßmlnister Dr. von Studt, Freiherr von Rbeinbaben und Breitxnba , der Minister des Königlichen Hauses von Wedel, der Chef des Zwilka inetts, Wirkliche Geheime Rat Dr. von Lucanus, der Gou- verneur von Berlin, Generalfeldmarscball von Habnke, der Kommandant von Berlin, Generalleutnant Graf von Moltke, der Polizeipräs'tdent von Bottles, die Oberbür ermxister und Stadtvertreter von Berlin und Charlottenbur dle orstande des Vereins Berliner Künßler, der Berliner Sejes on und des Vereins der Künstlerinnen, endlich die ordentlichen Mitglieder der Akadémie und die Lehrer der akademischen UnterriÖtSanstalten. Der Ausschuß der StuYierenden in Wichs mit den Bannern stand'an dem zur Ausstellung fahrenden PMM-

Selne Majestät der Kaiser, begleitet von Seiner Kaiserlichen und Königlichen Hoheit dem Kronprinzen und Ihren Königlichen Hoheiten den Prinzen Eitel-Friedrich, Adalbert, Au ust Wilhelm und OScar, wurde vom Präfidenten der Akademie, GeJeimen Regierungßrat, Profeffor Dr. OHM, dem Ersten ständi en Sekretar, Frofeffor Dr. Justi und den Direktoren der Akademis en Unterrickots nstitutc Profeffor Dx. Ioach1m und Profeffor *Radecke empfangen und unter Fanfarenklangen nach dem Festraum geleitet.

Die Feier wurde mit Beethovens Chor .Die Himm31 rühmen des Ewigen Ehre", den der 9. 09096118-Cbor der Hochschule fur Musik vortrug, einaeleitet. Dann hielt der Präsident der Akademie, Geheime Rat, Professor Dr. Oven folgende Festrede:

Kaiserliche und Königliche Majestät! Hohe Festversammsung!

„Eure Majestät wollen qeruben, den ebrfztrcbtsvollen Dank der Akademie für Aüerböchstes Erscheinen und gnaoige Teilnahme an der beutkÉen Feier buldreichst entgegenzunehmen. _ _

s ist für dieselbe ein neuer Bewais Koniglrchex Huld und Gnade, deren fie viele dankbar zu verzeichnen hat, und soll ihr ein neuer Ansporn sein, fick) derselben würdig zu beweisen.

Das Protektorat Eurer Majestät bat die Al_ademie stets als ihre höchste Ehre betrachtet; _ es ist mehr als ein außeres Band, es ist das Zeichen dafür, daß Preußens Könige von jeher, wie sie sich als Erste Diener ibres Staates angesehen w'ff_en onten, so auch als Erste in der Vertretung von Kunst und Wtsfenschaft sowie aller kulturellen Güter. /

Die Akademie ist glücklich, heute ein neues Band Verzeiéhnen zu können, das ihre Geschichte mit dem Königlichen Hause der Hohen-

zollern verknüpft, und fie legt Ihrer Majestät der Kaiserin und“

Königin ihren ebrfuräptsvollen Dank zu Füßen, daß Allerhöchstdie- selbe gerubt haben, die einzige Ebrenbezeugung kn (Gnaden entge en- ZunsxbußenLstk-ie die Akademie für Verdienste um die Kunst zu verle ben m an e .

Ist der heutige Tag auch kein Fesüag von aÜgemeiner Bedeutung und [cheint er, nüchtern betrachtet, nur ein Umzugstag von einer Arbe tsftätte in die andere zu sein, so bedeutet er für das innerliche Leben der Akademie doch mehr.

Das, was wir um uns sehen, was uns Königliche Huld, das Wohlwollen Königlicher Regierung und die Munifizenz der vereinigten Landtage der Monarchie bier ?escbaffen haben, es ist ein Zeichen dessen, was der Akademie auch in un ern Zeiten noch für eine Bedeutung bei- ßelegtt wird, was man von ihr erwartet und was man von ihr ver-

ang.

Dies Zeichen ist aber für uns eine ernste Mahnung, mit dem anvertrauten Gute so zu walten, daß die Opfer, die der Staat hier in kultureller Richtung gebracht bat, eine Gegenleistung finden.

In dieser Mabnun 1111!) dem stillen Gelübde unserer Kör erschaft, derselben eingedenk zu [erben, liegt aber ein dauernder (Gew nn, der diesen Tag für uns im hohen Maße bedeutungsvoll erscheinen läßt.

Die Geschichte der Akademie ist bekannt; fie steht seit mehr denn 200 Jahren in einer direkten Weébselwkrkung zu der Geschichte des preußischen Staates selb t.

So wenig wie im eiche des Großen Kurfürsten schon ein Maß für fie denkbar war, so wenig konnte ihre Verfassung unter dem ersten preußischen König den Rahmen überschreiten, welchen jene Zeit forderte und welche ihren Schwerpunkt und ihre Beschränkung in ßdter Befreiung künstlerischer Regungen vom ZunftzWange finden nm 6.

Ebenso war es naturnotwendig, daß die Regierungen Friedrich Wilhelms 1. und des Großen Königs in ihrem Lebenskamvfe für die innerliche Gesundung und die äußere Machtstelkung des Staates die unter diesem schweren Ringen verkümmernden schwaäpen Blüten selb- ständig deutschen Kunstlebens nicht zu fördern vermo ten.

Erst Friedrich Wilhelm 11. und sein weitbli endet Minister

emi haben ein:); eigentlichen Akademie zum Leben und zur Wirk- amket verholfen, welche dann, der allgemeinen Kulturentwicklung der JFYrZuFdetrte folgend, fich bis zu dem Institut unserer Tage ent- w e a .

Aus der Schö fung Friedrich Wilhelms 11. babeü diese jetzt selbständige Körpers affen ihr Leben empfangen, fie selbst ist damit umgewandelt und ihre Wirksamkeit naä) manchen Richtungen einge- schrankt worden.

([) boffe heute sagen zu dürfen: ,Nicht zu ihrem Schaden!"

Aus dem Wirken in die Breite ist ein solches in die Tiefe_ ge- worden, _ aus der allgemeinen Kulturfrage, bat fich eine rein kunst- lerifcbe Mission ergeben, und die Entwicklung der Kunst in den leßten Dezennien ist auf allen Gebieten ein solcher Faktor des öffentlichen Wohles geworden, _ ein solches Momexxt eminent ttlichex Be- deutung für das gesamte Volksleben, daß, wenn die *kademre der Künste hier ihren gesunden, objektiven, leitenden und fördernden Ein- fluß geltend ju machen versteht _ LZ in unsere_n sturmbeWegten Kunsttagen vielleicht eine wohltätigen irkung zu uben vermag als je zuvor.

Diese Hoffnung bewegt beute unser Herz; fie und unser ehrliches WVÜM, fie find es, die uns die Zuversicht geben, daß die Akademie der Künste auch das leisten wird, was man von ihr erwartet.

Sie darf in dieser feierlichen Stunde die Zuverßcbt aussprechen, in ihrem Streben durch das Woblwoslen der Vorgeseßten hoben Be- bördq untexstüßt zu werden' vor 0980: aber_ wxndet fie fich an die buldvolle Gnade und Unterftüßung Eurer Maxesiat und zvagt es, diese auch für die Zukunft des Instituts ebrfurchtvvoll zu erbitten.

* Im Namen der Akademie darf ich dagegen geloben, daß wir nach den Kräften, die uns gegeben find, in Treue. und selbstloser Hin abe das anvertraute Gut verwalten' woüen ju Ebren 'ibres Allerhö sten Yotektüsrs und zumWoble des Vaterlandes, dem tbr Dienst geweiht

n o . *

s Kufen beute durcb Eure Majestät“ zu eröffnende Erste Inter- nationale Akademische Ausstellun? von Werken lebender Akademiker soll ein Stimmungsbild des Geli

es geben, der die Akademie beseelt, des Geistes, der ebenso feststeh“ in seiner Hochschäßung einer edlen

Ueberlielßerung wie in der objektiven Würdigung hes Guten und Wertvo en, welches eine neue Zeit, deren Kinder wu: dock) alle sind, _ uns darbieten kann.

Und so empfehlen wir uns und uns_ere Werke der nacbficbtsvoüen Güte und gnädigen uld Eurer Majestat.

Der Präfident te lte noch mit. daß der Architekt Hocbeder-Müncben und der Komponist Georg Schumann-Berlin als Mitglieder der Akademie neu erwählt seien.

Hierauf sprach der Minister der geistlichen 2c. Angelegenheiten, StaatSminister Dr. von Studt. Er gab der Gewißheit Ausdruck, daß die preußische Akademie der Künste auch weiter zur AuOgleicbung der GMensäße in unserem Kunstleben beitragen werde sowie zur Klärung der einungen. Sie möge den historischen Zusammenhang de“! Werdens der Kunst festhalten und alles daran seYn, daß eine gesunde Entwicklung der Kunst nicht verloren gebe. 09 neue Heim der Akademie, erworben und .heraericbtet mit einem Kostenaufwand von vier Millionen, verdanke die Akademie dex Initiative des Kaisers.

Seine Majestät der Kaiser erklarte nun die Außstejlun für eröffnet. Hierauf brachte der Präsident der Akademie em Ho auf Seine Majestät aus, in das die Anwesenden beZTislert einstimmten. Während die Bläser Beethovens Marsch aus . uinen von Athen“ intonierten, begann ein Rundgang durch die erlesene Ausstellung von Gemälden und Skulpturen, bei dem Seine Majestät von den Herren des Präfidiums und- dem Vorfisenden der AUSsieÜungswmmisfion, Professor Kampf geleitet wurde-

___-

Die Mün ener a resaussielluna 1907 im lichen Glaspccthlask wTIrdbam 1. Juni eröffnet und Ende geschlossen werden. Schon jetzt vorliegende zahlreiche Anmexdungen Zur Veranstaltung von Sammelaussteüungen, b-deutender Kunstlex- vereinigungen stellen es außer Zweifel, daß dre AussteUung so reich- [DUNI beschickt sein wird, w1e je zuvor.

. Land: und Forstwirtskhasto

Straußenzuckpt in Britisch“Südafrika'

* Nach Angaben des „Ackerbau-Journals yom Kap der guten Hoff- "33; "* 176669668“ MM. 35375€§1ch6x.3.:3 m kn-we e nzelreieu roe ner *

f" 'für kajsäxxgesVzögelewjschen is1c(smSchtllir«g und 50 Pfd. ur zwe r e und tere zw . - . fd. Stekl. Ung€fäbr kann man den Durch1chniltswert fur zweixabrige Strauße mit 25 Pfd. Sterl- anseven. Jm Distrikt Oudtshoorn, dem Hauptgebiet der Strausenzucbk- be“ rechnet man den Ertrag eines Federscbnitts mit durch- schnittllch rund 5 Pfd.Sterl.; in zwei Jahren kann man dreiScbnitte vornehmen. Die besten Vögel ergeben bei einem Schnitt Federn (zu Werke Von 25 Pfd. Sterl. und mehr, während manche n„ur fur 1 Pfd. Sterx. Federn licfern, Von guten, mit Luzerne gefutterien Vögeln erhalt man iäbrlicb Federn im Durchschnistswerte von 8 Pfd- Stekl. Zur Fütterung von sechs Vögeln braucht man ki"

Luzernefeld von 1 Morgen (etwa 81 a). (Nach ])aüy 0011811181"

8116 Maas 1281101851.)

Gesundheitswesen. Tierkrankheiteu mid Absperrunss- maßregeln. Die Häufigkeik der 511 “0 ein Krebsleiden ""NDR?" Tsdesfälaltxgein Finiugre?! großen Städten.

Die von dem Statistis e Amt der Stadt Amsterdam kürzlicb veröffentlichten TabeUEU durYrejvölkerungsstatiftik von Amsterdam und

lg“ , ber

1 Pfd. Steel. und"

einigen großen Städtet1_*) enthalten u. a. ausführliche Nachweise üb“ die in etwa 125 Stadten Scharlach, Diphtherie, KeucbbUsten, Typhus, Lungenschwindsucht, Kind“ bettfieber und Krebs. Wenn auch der Wert der hier mitgeteilten Zahlen insofern ein sehr verschiedener in den einzelnen Städten ist, als die Feststellung der Todesursachx keineSwegs überakl in der gleichen zuver- lässigen Weise stattfindet, und wenn auch Angaben über das Lebens- alter und Geschlecht der Gestorbenen vielfach, z. B. binßchtlicb der Todesfälle an Lungensgbwindsucht, „vermißt werden, so verd enen solche internationalen Vergletche immerhin Beachtung.

die Häufigkeit der Krebstodesfälle sei folgendes enfnommen: '

Infolge von Krebs (Karjinom und anderen böSartigen Gebschwülsten) starben während des Jahres 1905 auf je 100 000 Be- wo ner:

8. besonders viele u. a. in Krakau (209,4), St. Etienne (198,4), Rouen (174,5), Ravenna (173,1), Lyon (171,2), Reims (155,9 , Kopenhagen (154,1), Bordeaux (151,1), Haarlem (150,1), L_eiden (149,0)- Florenz (145,0), Groningen (144,6), Nancy (138,9), Zurich (138,9)- Stuttgart (136,0); .

1). besonders wenige 11. a. in Rio de Janeiro (26,2), Palermo (35,6), San Luis Potofie (43,0), Tucuman ((FM-4), Neapel (54,6- Tokio (57,0), Chicago (59,0), Brüssel (61,0), ffetz (64,4), Marsei (65,7), Bilbao (66,9), Barcelona (67,2), Mannheim (69,1), Rosario 69,6), Antwerpen (70,2), New York (71,4), Schöneberg (72,3)-

izza (72,4), Turin (74,4), „Cartagena (74,5), Gent (74,5).

Eine mittlere Ziffer der Krebssterblickykeit hatten im Iabke 1905 nach der TabeUe u. a. Berlin (115,2), Paris (113,6), Amster- dam (112,4), London (100,6), Dresden (105,2). _Bem_erkt sei aber- daß in dem betreffenden Städteverzeichniffe nur 85 Stadte mit mehr als 55 000 Einwohnern aufgeführt sind, und daß in ihm Städte wie Hamburg, München, Rom, St. Petersburg fehlen.

*) 817817150186ka 111901611691111Z611, uinSZSWU 11001" 1161: Zursau 79.11 8681218151014 061“ 361116611613 Imsbsräam ck10. 16.

" i k kt eiii er und körperlicher Gebrechen bei Hanf (; e &cbsul indern in der Schweiz.

Während der Jahre 1899 bis 1905 find in der Schwei 397 558 Kinder beim Eintritt in das schulpflichtige Alter ärztli untersucht worden; dabei erwiesen stab 44 652, d. s. 11,2 0/0 der Kinder, mit Gebrechen behaftet, und zwar 221 als bl ö ds inntg , 1314 als in höherem Grade s cbwa cbs in nig und 4817 als in einem gerin eren Grade schwach- sinnig. Sittlick) verw abr lo 11 waren 264, die üb gen mit körperlichen Fehlern behaftet, darunter 18 325 mit Fehlern der Seborgane, 5336 mit Fehlern des Gebörorgans, 5440 mit Fehlern der Spracborgane, 328 mit Nervenkrankbeiten usw. Als bemerkens- wert erscheint _es, daß die VerbäliniSziffer der mit Gebrechen be- hafteten Kinder im Laufe der 7 Jahre stetig abgenommen bat, und

war von 15,2 9/9 im Jabre 1899 auf 89% im (Jahr; 1905, (Zeit- ?ckprift für schweizerische Statistik 1906 Bd. 11 S. 145.)

Häufigkeit der Selbstmorde in der Schweiz während der leßten 25 Jahre.

Von 1900 bis 1904 haben in der Schweiz 3908 Personen durch Selbstmord geendet, d. s. im Mittel jährlich 3,42 auf je 10000 im Alter von 15 Md mehr Lebensjahren bxfindlicbe Bewohner der Schweiz. Diese Verbältnißziffer war am böchsten_1m Kanton Waadt (5,15), demnächst in den Kantonen Neucbkziel, Zurrch, Basel- Land und Genf, dagegen am niedrigsten im Kanton Uri (0,77) sowie in den Kantonen Zug 1znd Unterwalden o. d. W. Wahrend der 4 Jabrfünfte von 1880 5181899 bat die Selbstmordziffer in der Schweiz zwischen 3,48 und 3,13 gescbwankt. Von je 10 000 männ- lichen im Alter von 15 und mehr. Jahren stehenden Personen endeten im letzten Jabrfünft 5,83, von je 10 000 gleichaltrigen weib - [i(hen erfonen endeten 1,32 durcb Selbstmord. (Zeitschrift für schweizer sche Statistik 1906 Bd. 11 S. 148.)

Türkei.

Der internationale Gesundheitsrat in Konstantinopel hat für Herkünfte von Port Said eine är1tliche Untersuchung _an- geordnet, die im ersten türkischen Hafen, in dem |ck ein Sanitats- arzt befindet, zu erfolgen hat.

Handel und Gewerbe.

N cb der Wo enübersicbt der Reichsbank vom 23.Ia- nuar 1907 betrugen F+ und _ im Vergleitb zur Vorwmke):

Aktiva: 1907 1906 1905 Metallbestcmd (der ** '“ '“ B tand an kurs- fäb gem deutsÖen GeldeodercmGold inBarrenoderaus- 83363333 as 99 * 867 521 000 978 605 000 1 080 288 000 278“ *“ “W““ (+ 62176 000) (+ 52 806 000) (+ 64 264000) Best“" “" RWS“ 61583000 23 996000 ' * _ 24764. WMW“ (+ 3687 000) (+ 1806 000) (+ 2447 W) Bestand an Noten 107000 38701000 31331 .. “'““ M“" ' “Z 58 389 (+83 33 383 (+53 338»- 6 Seftand “" WMS!" („9935 705 000) (_ 52 518 000) (_ 64 436 000) BestandanLombard- 4090000 52515000 49512 forderungen . - (_ T5 623 W)(_1ZZY4 W)(_133 484 0.0.8) 2005 8 BMW" “" Effekt“" (_ 30 471000) (_ 19 710 000) (_ 32 488; ZZZ) Bestand an sonstigen WM„ _ _ 119039000 94409000 113 255 P "i (+ 2630000) (_ 4636 000) (+ 15 535 (000.9) (: Va: dkapital . 180000000 180 das Grun (unverändert) (unveMFrY (+180 03? M) der Reservefonds 34814000 64 814000 64814000 h Betrag der um (unverandert) (unverändert) (+ 10 000) er laufenden Noten . (1 381? 3223 000 1801667000 1269 454000“ M MMM täJF _ 48 000) (_ 71048 000ck-(- 78 940 000) f gen Verb - l1chkeiteu . . . ( 558 984 (YZ) (+577 398000 597174 06.08) " 1817000/ 64343 . die sonstigen Passiva ( 68 041000 47180000 + 46 973 009" + 539 000) (+ 3 105000 (+ 2917009)

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