1907 / 34 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 06 Feb 1907 18:00:01 GMT) scan diff

Fahne zusammengefcbart bat, die wir sqnft nur in feindlich getrennten agern zu sehen gewohnt waren. In emem Saale finden fich da der Vertreter der Berliner AkaYemie A. von Werner und M. Lieber- mann, der redcgeWandte Vorkampfer dsr Sezeysion. Der eine bringt

eine an Menzel erinnernde ofballszene, der andere einen Bier- ?arten; der eine gtbt enschen ume: fiimmernden Kron- euchtern, der andere unter sonnendurcbleuchteten Bäumen.

BLM Bilder erfreuen durch seine Beobachtung und Farbe. Lieb?!- mann hat ferner aus der Hamburger Kunsthaus eines seiner länzendsten Werke, die Neßeflickerinnen, fich angeliehen, das wobl en nachhaltigsten Eindruck von dieser ersten Ausstellung binterlaffen wird. Eine ganze Reibe'anderer Künstler, vor aÜem auch die aus- ländischen, haben Arbelten gesandt, die entweder von früher zu be- kannt find oder die nach unserér Meinung nicht das Leßte und Beste dsr Betreffenden geben. England ist durch Alma- Tadema, den feigen Kleinmeister antiker Szenen, vertreten, ferner durch die Portratisten Walter Oules und H. von Herkomer; Frankreich durck Dagnan-Bouveret mit zWei Bildäyen Von fast Yanar, minutiöser Ausführung, und dank) den in Paris lebenden

merikaner (Hari Melchers, dessen bl. (Gudula durch schlichte Auf- fassung und beÜe Farben wirkt, außerdem durch den Bildhauer Rodin. Seine Büsten stehen mit denen Adolf Hildebrands in einem Raume und fordern so zu interessantem Vergleich heraus. Spanien und Italien sandten nichts Nennenswertes, von den Niederländern haben fich Joseph JSraels ur-d Lagae beteiligt. Der Schwede Anders Zorn, von dem unsere Nationalgalerie hervorragende Proben seines genialen Könnens befiYT, zeigt auch in den zwei hier aus- gestellten Arbeiten, daß er au_ der Höhe seiner Kunst steht.

Von den deuts chen Mttgltedern der Akademie seien nur einige namentlich erwähnt, denn diese Zeilen wolTen nicht eine ausführliche Bilderbescbreibung, sondern lediglich eine kurze Uebersicht über das neue Gebäude, seinen Zweck und seine inneren Arrangements zur Besseren Orientierung geben. Hans von Bartels, Bracht, Otto Engel, E. von Gebhardt, Oscar Frenzel, Johannes Herrmann, Kallmorgen, Kampf, Karl Marr, Claus Meyer, Schönleben und Zügel sind unter den Malern onl diejenigen, die das Interessanteste und WerWoÜfre für diese erste NuSkxellung gesandt habxn. .

Von Bildhauern deien Baumbach, Breuer, Brütt, Robert Diez, Gaul, A. Hildebrand, Klinger, Manzel und Tuaiüon genannt, dkssext worncbmes Werk, „Jüngling, ein_ Pferd führend“, einen sehr geschickten Standort am Ends der Mattelsäle erhalten bat. Den Kupferstechern und Nadierern ist ein Saal eingeräumt, die Architekten breiter: sich über drei aus. Weder bei der Malerei noch bei der Plastik trittsdas Neue so eindringlich in die (Erscheinung, wie hier. Das Neue rst nicht etwas absolut Anderes etwa, nichts qualvoll Gesuchtes, um mir den überkommenen Stilen kurzerhand zu breckzen: im Gegenteil ist mit voller Ueberzeugung cm die Ver- gangenheit und besonders an die Barock- und Empiretradition folge- richtig angeknüpft wordexx. Neu ist nur das unbedingt viel größere Tiefempfinden und Verstandnis, der viel raffiniertere Gesännack, mit dem E. van Seidl, Meffel und Hoffmann fich in die Kunst jener Tage hineinversenkt haben. Neu ist ferner, das; diese KünsUer nicht ein- faxh alte Formen möglichst getreu und schablonenbaft bald spärlicher, bald rercber benußen, sondern daß sie fie in Einklang mit unserem modernen Empfinden zu brtngen suchen. Neu ist schließlich die freie, künsjlerische Darstellungsweise der Skizzen, Fassaden und Interieurs, der Gesamt- ansichten und Perspekttven. Aus diesen Linien spricht der schaffende Architekt selbst als Person zu uns, die Gebäude und Räume be- kommen Leben. _Die so unheimlich sauberen und nüchternen Bläjier früherer Zeit zeigen uns'nur die peinliche und ängstliche Strich- führung eines mit Schiene und Dreieck bewaffneten Teckpnikers und die flaue oder giftige Pinselei irgend eines geborgten Aquarellisien, der nach einem Schema die verschiedensten Ent- würfe gleichmäßig behandelte. Wohl die wenigsten Besucher der AussteUung werden den drei Architektursälen die gebührende Achtung schenken, [aufen doch aucb die meisten der sogenannten Kunst- verständigen an den neuen Gebäuden unserer Stadt intereffelos vor- über, um skb später in irgend einem Salon an einem kümmerlicben Stilleben mit Kennerblick und tiefer äsihetifaizer Befriedigurrg satt- zuschauen. Für diese sei eine intimere Betrachsurrg dieser Sale ein- dringlicbft empfohlen, damit sie der so stiefmutterlick) behandelten Schwesker der Malerki und Plastik die ihr zukommende Achtung und

Würdigung angedeihen lassen. Or. 8513.-1(.

Theater und Musik.

Jm Königliobev Opernhaus: wird morgen, Donnerstag, ,Salome“ unter der Leitung des Komponisten aufgeführt. (Anfang 8 Uhr.) Die Hauptrollen liegen in den Händen der Herren (Grüning, Hoffmann, Kirchhoff, der Damen Rose und Hiedler. - .Falsjaff', lyrische O_oer' in drei Akten von G. Verdi, reren Neueinstudierung für den Fa-tnacbtsdiensjag angekündigt ist, erlebte f eine Erstckuffübrung im Opernbau : durch eine italienische Gesellschaft (Juni 1893), die das graziöse Werk dreimal zu Gehör brachte. Der große Erfolg veran-

laßte die Generalintendantur, den .FalsiaffY bereits im März 1894 in deutscher Sprache dem Spielplaneinzuwerlelben, und seitdsm fanden bis zum Februar 1901 im ganzen 80 Wlederbolrzngen statt.

Im Königlichen Schausyielbar-fe Wird morgen .Waüen- steins Tod“, mit Herrn Matkowsky als Wallenstein, aufgeführt.

Das für heute im Mozart - Saal angesrßt gewesene 111. Konzert des „Russischen Trios,“ ist auf Dienstag, den 19. d. M., verlegt worden, und zwar findet das Konzxrt in der Singakade xnie statt.

Das [werte Konzert des Orgelvirtuosen Charles Tourne- mire aus Paris findet morgen, Donnerstag, Abends 6 Uhr, in der KaiserWilhelm-Gedächtniskirche statt. Das Programm ent- hält außer einer Neihr „alter Meister“ Kompofitionen von César Frank. - Karten zu 1 „M und zu 50 45 sind bei Bote u. Bock und Wertheim (Leipziger Straße) sowie bei dem Küstsr Herrn vom Or? b(Achenbachstraße 18/19) und Abends am Eingang der Kirche zu a en.

In München ist, den .M. N. N.“ zufolge, Lehrer an der dortigen Akademie der Tonkunst, Professor Ludwig Tbuille verstorben. Er war am 30. November 1861 in Boxen in Tirol geboren. Außer Werken für Kammermusik, Liedern und Chören schuf er einige Opernwerke, von denen .Lobetanz“ (Text von O. I. Bierbaum) vor einigen Jahren im hiefiqen Königlichen Opernhause eine Reihe erfolgreicher Aufführungen erlebte.

der Komponist und

Mannigfaltiges.

B erlin, 6. Februar 1907.

Auf der Station Stralau-Rummelsburg, in der Nähe des Stellwerks DZH]; fuhr, wie „W. T. B.“ meldet, gestern früh 4 Uhr 50 Minuten eine Rangiermaschine dem in,der Fahrt naéh Treptow befindlichen Südring-Personejmttge 2007 111 die Flanke und bracht_e 4 Wagen diefes Zuges zur Enkgkeisung. P er s onen wurden, soweit [315161312 festgesteklt werden konnse, nicht verleßt. DieReisenden mußten auf den VoÜringzug übersteigkn. Der 5ZYrrsranugb';trieb in der Richtung nach Treptow wurde während der Sperrung des Gleises Strakau-Rummelxburg-Treptcw durcb Umsetzen der_Südrinazüge bei Stralau-Rummelsburg und Bevu/zung des Güterglekjso His Treptow, wenn auch mit Verspätung, aufreckzt erhalten. Um 11 Uhr Vor- mittags war die Betriebsstörung behoben.

Ein Häuserblock an ter Ecke drs Brandenburßxr Ufers und des KöÜnischen Parkes an der Waisenbrücke ist in die Ha.“.de eiper Gesell- schaft übergegangen, die hier unjer dem Namen .Martnebaus' ein zweitrs großes Kriegervereinshaus erhauen wird. Dieses Marinebaus soll ein Versammlungöork aÜer nätuxnal gefinntenßlc- mente, insbesondere der Flottenfrcunde werben. Dre Mxttel zu diesem Bau stnd_von patriotijch qesmntcn Herren zur Verfugung gestelLt- Der Gesähaftsfübrer der Geseusckaft ist dsr Vorsitzende des Knauer- vereins ehemaliger Matrosen der Kaiserlichen Mgrme, Herr lelyhald Weber, Oranienstraße 30. Die Bebauung gefrbtebt nach den Planen des Architekten Otto Liesbeim, dessen Entwürfe s1ch der monumentalen Umgebung, dem Neubau des Märkischen Museums und der Landes- verficberunJSanslalt, anpaffen, sodaß nach Fertigstellung d'ieses Baues bier einer der architektonisch reizvoüsten Punkte Alt-Verlms erxxsrehen dürfte. Ueberschüsse aus der (HrundstücksverWaltr-ng sollen axlxabtlich am 27. Januar, dem Geburtstage Sriner Majestat des Kai1ers„zur Verteilung an die verschiedenen Wohlfahrtßeinrichtungcn der Berlmer Kriegervereine gelangen.

Der Fischereiverein für die Provinz Brandenburg hält Dienstag, den 12. Februar, Naxbmittags 5 Uhr, eine Mit- ?liederverfammlung im großen Sißungssaal des rovinzial- andesbauses in Bellin (Matthäikircbsiraße 20/21). Der bes'aver L. R r") s sin g - Ubyst spricht über Zanderzucht, der Fisckoereidirektor Hans von Debsäßiß-Afchauteiche bejEscbede über die Fra : „Wie .soU Karpfenzucht etriebxn werden,_ _ _ streben?", der Professor Dr. Eckjiein-Eberswalde uber: .Die fischereiwirtscbaftlickoe Bedeutung einiger Vögel“, der Fischereipächter Herma n n Stru ck- Benz auf Usedom über: ,Die Fischerei in Binnen- seen im Wechsel des Jahres“. Frennde per Fisäxerei, auch Nierl- mitglieder des Fischereivkreins, find zu dteser Vkrsammlung wrÜ- kommen.

Die Gesellschaft für Soziale RS_form (Ortsgruppe Berlin, Nollendorfftraße 29/30) vakansraltck werkere Wohnungs- besichtigungen, und zwar Sonntaxx, den 10. d. M., 12 Uhr, in Adlershof: Befichtkgung der Häuser der Berliner Bau- enossenscbaft, E. G. m. b, H. (Versammlung im Genoffen- Jchaftssxaftbause Ecke Bis::rarék- und Genossensckpaftßstraße); Sonntag, den 24. d. M., 12 Uhr, in Berlin, Nordufer 10-13, Befichügung der Häuser des Spar- und Bauvereins (Versammlung am

ittergutßk

welche Körperform it zu er.,

aupkportal) Die übrun (115811 die exten Eisenbahndirektor a.D- Karl Schrader &?sz ProfIffYr Dr. Al recht übernommen. - Di? Anmeldung von Gästen, Damen und Herten, ist willkommen-

Einen Lichtbildervortrag „Unsere Spree" mik 110- WÜngékkeuen Lichtbikderm drr den gesamten Lauf des Flusses schilder?“- wird Herr Oskar Bolle am 15. Februar, Abends 8x Ubk- " Muxfeldts Fesisälen, Dresdenerstr. 96, halten. Eintrittskarten 11: 60 «3 UND du haben bei Wertheim, Leipziger Straßr, in der I)i“ufixeralixßné ÜMÜUUJ WU Herm. Augustin, (1. d. Gertraadtenbrückz, und m ? Buchhandlung von Selma: Hahns, Prinzenstraße 54.

Jm SÖiÜLLÜbéaTer in Charlottenburg hat die Bau- tgtkgkeit mit dem 1 Februar d. J. ihren Abschluß gefundkn- " diesem Tage Hat die Stadt Charlottenburg den eben fertigßesteure" YolkSunterhaltungß/aal von dem Erbauer, Herrn Professi)! L'ÜUÉM“ ubernommen und der SchiUertheater-Gesel1fchaft zur Benußung "ber; lgssen. Der VolkSunterhaUungSsaal wird den Namen SchillUsaa fuhren; er soll dem weiteren Ausbau des Volksunterhaltungsgedankens gewidmet skin. Der Sch1llersaal stsht in unmitjelbarer Nachbarschaft des Theaferhauses. Der Eingang zu ihm ist von der Bismarckstraße- Jank nabe hrm , großen Ykrkebrspunkt Am Knie. Für einen au ex- ordeniltch medrigen Press soÜen bier regelwäßig wiederkehrende kk“ anstaltungen aus aÜen Gebieten der Kunst statjfinden. Die SVMW“ abends werden der Mufik, der kchtunq und der dramatis?“ Kunst gewidmet sem. ür die Montagabende wird i? Pflege " der bildcnden unst ins Auge gefaßt, äunächs

ortrage aus _den verschiedensten Gebieten der bildende? Kunst unt Unterstußynq Von Originalbildern, Reproduktionen "" _ Lichtbildem. Jm nachsten Jahre sollen die: Volks'tümlkkke" Kunstausstellungen wieder aufleben, die das SÜZÜÜ theatex vor Jahren im Berlinischen Rathauses mit gutem EMM eingefahrt bat. _Mitfwockys plant die Direktion des Schlüer“ theaters die regelmaßtge Wiederholung derjrnigen Tond ichterabéndses dre fich cine„s kesonxxxs starkeU Zusprucbs im Berlinischcn Rath“- 7 erfreuen, fur die vtelkn Hundérte, die den Sonntag vorher kk", Eintritt mehr finden konnten. Sonnabends sollen Dichterabk'k uzit besonderer Berücksichtigung der Jugend ftatjfindenonoz dre weiteren Abende dzr Woche bleibt die Verfü ung vorläufis'uuz offen. Sie soÜen te1ls unter Leitung des S illertbeaterß," unter der Leitung von Vereinigungen, die fich verwandten Auf, “bm widman, wj€ das Sch7Ü7rtbeater, Zwkcksn der Volksbildung und VOM unterhaltung dienen. Es haben'cmch bereits Vereine und zablxsk')he Mitarbeiter für dre yersäxiedensten Gebiete der Wissenschaft und des , Lebens volkstümliche Vortrage angemeldet. Weitere Anmeldungen find

„An die Direktion des Sebiürrtbeaters, Cerlottenbm-g (Grolman““ straße 70/72)“ zu richten. Die. Preise im Schiklersaal werden, wie Léon L?salét, besonders niedrig sem, entsprechend der Tendenj, der er

enen :) . .

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Königsberg i. Pt., 5. Februar. (W. I: B Der Nuffichtsrat derOftpreUßifcben Landgefellscbaft hisll ge)ftern eineSißuU“ ab, deren Verhandlungen aucb Seine Königliche Hoheit der Prinz Friedrich Wilhelm Von Preußen anwobnte. der Skßung nahmen ferner teik u. a. der Oberpräsident von Moltke- der Präsident der Seebandlung Hohenstein-Bexljn, der (Geheime

Berlin. AUS den Verhandlungen ging Kervor, das: sich die Täli keit dsr LandqeseÜsckoa/t auf allen ihr zugewiesenen Gebieten erfreuli

Weiter entwickelt. Bisher smd von der Landoesellscbaft 14 Güter ex- worben wordrn. Die Durchfübrung jbrer Besiedelung nzackot gut? Fortschritte und ist zum TeiL bereits beendet. Ebenso gunstig ba Lick) die Entwicklung des Entschuldungsv2rfahrens aestalket.

er gesteUten Enischuldungäanträge ist in stetem Wachsen begriffen-

ambur 5, ebruar. W. T. B.) Die „Hamburger Nach" _ticßté?“ melder?! De? am 13. Zanuar während eines Nebels in der

Woermann', der etwa 14 Fuß tief im Sandk eingeöettek liegt, ist jeßtxaufgegeben worden; er wird abgetakelt,

iume, 6. ebruar. (W. T. B.) Der Elevator ist mit be- deutSJdem GetrZideVorrat onständig “niedergxbrannt. Ein englischer Uud ein ungarischer Dzmyfer, dn: m der Nahe des Elevators veranksrt waren, mußtrn anf das offene Meer bugfi3rk Werden. Der

verursacht worden.

(Fortseßung des Nichtamtlichen in der Ersten und Zweiten Beilage.)

Theater.

Römgltche Zrhausmele. Donnerstag: Opern- haus. 36. Abonnementsvorsjellung. Dienst- und Frkwläße find aufgehoben. Salorne. Drama in 1 Aufzuge, nacb Oskar Wildes gletcbnamtqer Düb-

3

WW. 0. (Wallnertbeaier)

Donnerstag, Abends 8Ubr: Die Räuber. Schau-

spiel in 5 Aufzügen von Friedrich Von Schiller. Freitag, Abends 8 Uhr: Der Kaiserjäger. Sonnabend, Abends 8 Uhr: Minna von Varu-

uicbts zu verzollem?

vertreter,

Sonnabend: Zum ersten Male: Sonnfag, Nachmittags 3 Uhr:

Haben Sie Der Stel!-

Dsethoven-Zaal. Donnerstag. Abends 8 uhr: Klavierabend von Konrad Ansorge,

Finanzrat Dr. Hugenberg-Bexlin und der Neglerungßrat Lauenstein“ **

Die Zahl *

;Näbe von Lom: gestrandete Woermanndampfer .Lucik

tung in deukslber Uebersetzung von Hedwig Lachmann. Mufik von Richard Strauß. Musikalische Leitung: 'Herr Kapeklmeister Dr. Strauß. RLM: Herr Regiffeur Braunsckpweig. Anfang 8 Uhr.

Schauspielhaus. 36. Abonnementsvoxstellung. Wallensteins Tod. Trauerspiel in 5 Aufzugerx von Friedrich von Schiüer. Regie: Herr Regxffeur

eßler- Anfang ?ck Uhr.

Freitag: Opernhaus. 37. AbonnementsvorsteMmg. Der Postillion vou Longjumeau, Komische Oper in 2 Akten von A. Adam. Text nach dem Frau- zöstschen des Leuben und Brunßwick von M. G. Friedrich. _ Slavisckje Vraukjvrrbuug. Tanzbild von Emil Graeb. Mufik komponiert und arrangiert von P. Hertel, Mit Einlagen von J. Brahms. Anfang 7? Uhr.

SÉauspiesbaus. 37. Abonnementsvorsteüunn. Egmont. Trauerspiel in 5 Aufzügen von Wolf-

ang von Goethe. Mufik von Ludwig van Beethoven. Zlnfang 7 Uhr.

UMÜÜLI Theater. Donnerstag: Romeo und Julia. „Anfang 7,1; Uhr. Freitag: Gin Sommernakhtstraum.

Kammerspiele: Donnerstag: Frühlings Erwachen.

8 Uhr. Freitag: Gespenster.

Anfang

Neues Zrhauspielhaus am Nollendorfvlaß. Donnersfag: Herthas Hochzeit. Anfang 8 Uhr, Freitag: Weh' dem, der lügt!

Lessmgtdeater. Donnerstag, Abends 8 Uhr:

'e uu fern vom Vifcljofsbcrg. DFreFag,gAbends 8 Uhr: Zum 50. Male: Hedda Gabler. .

Sonnabend. Abends 8 Uhr: Tte Jungfern __ vom. Bisckzofsberg.

,

helm.

Charlottenburg (BiSmarckstraße, Ecke der Grolmanstraße). Donnerstag, Abends 8 Uhr; Minna von Bamhelm. Lustspiel in 5 Aufzugen von Gotthold Ephraim Lesßng.

Freitag, Abends 8 Uhr: Die Verschwörung des Fiesta zu Genua.

Sonnabend, Abends 8 Uhr: Die Rauber.

THW dez Westens. (Station: Zoologischer

Garten. Karas 12. Donnerstag, Abends 71T Ubr: Gastspiel vonMw )Wcrner. Cousin Bobby.

“Operette in 3 Akten von Benno Jacobson und Franz

Wagner- von Karl Miüöcker-

FTMW und folgende Tage: Gastspiel von Fritz Werner. Confixx Bobby.

Sonnabend, Nachmittags 3 Uhr: Schülervorstellung bei kleinen Preisen: Der Freischütz.

KMW? WU“. Donnerstag: Tosca. Freitag: Carmen. Sonnabend: Hoffmanns Erzählungen.

Tußspielhaus. (Friedrkchs1raße236.) Donners- tag. Abends 8 Uhr: Husaren eb . Freitag und Sonnabend: HZsaZufi-ber.

Miüntöeawr ". (Miedricb Wilbelmstädtiscbes Theater). Donnerstag, Abends 8 Uhr: Die von Hochsattek

Freitag: Die von Hotbsattel.

Sonnabend; Der Familientag.

Neßdrnzjheater. (Direktion:RichardAlexander.) Donnerstag, Abends 8 Uhr: Florett: uud Vatavou. Sckzwauk in 3 Akten von M. Henuequin und Pierre V

eber. Freitag: Florette und Patapon.

Torkingtheater. (Bellenükanceftraße Nr. 7/8.)

st : Der Mikado.

DYxFangZum ersten Male : 'Die lustigen Weiber Wi d or. " voÉonnaFensk). Nachmittags 3 Uhr: Marchan- vorstellung: Gänseliesel. _ Abends Uhr: Zar

und Zimmermann.

Thaliatheater. (Dresdener Siraße 72/73. Dk- rektion: Kran und Schönfeld.) Donnerstag, Abends 8 Uhr: Eine luftige Doppelehe. Schwank mit Gesang in 3 Akten von Kurt Kraa . Gesanastexte von Alfred Schönfeld. Muük von aul Lincke.

Freitag und fo[gende Tage: Eine lustige Dovpelebe.

Sonnabend, NaÖmittags 3 Uhr: Othello.

Sonntag, Nachmittags 3Ubr: Dcr Hochtourift.

Bentraltheater. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Künstlerblut. Operette in 3 Akten von E. Eysler.

Freitag: Die Puppe.

Sonnabend, Nachmittags 3? Uhr: SCHUM- wittchen.

Sonntag, Nackpmittags 3 Uhr: Boccaccio.

Trianontheaier. (Georgensiraße, nabe Babnbof Friedrichstraße.) Donnersjag, Abends 8 Uhr : Fräulein Jofette - meine Frau,

Freitag und Sonnabend: Fräulein Josetie -- meine Frau.

Konzerte.

Iingakademie. Donnerstag, Abends 8 Uhr:

Konzert von Else Gipser (Klavier) mit dem Philharmonifchen*« Orchester.

Komvsütiousachd von Gustav Beyer.

Ztrkux: Zrhumann. Donnerstag, Abendspraaiss

7.) Uhr: Eliteabend. Galaprogramm ,Us neue Debuts. U. a.: Zum ersten Male: M*":ei Hubert Cooke. Fermer: Nur kurzes Gastspte Mr, Richard Sawades vorzüglich dresß“ gemischte Rauktiergruppe, bestehend aus KMF!- tigkrn, Löwen, Eisbären, Kragenbänn, aues PW _ Exemplare. Um 9 Uhr: Das größte MWP??? Waastück St, Hubertus. Sechs wunderbare 21

mit W? von Aki“ zu Akk steigernden feenbastkn ffekten.

"___-__- KA Famiüennachrichten.

d & Vrrlobt: Karoline Gräfin von Hobenihal "" Baraen mit Hrn. Bezirksaffessor Friedrich Grafen

zU'CastLll-Casteu (Dresden-Pirna). ' * Geboren: Eine Tochter: Hrn. thbklMOYF; Rumpler-Doenniges (München). - HM- HM“ zZeTxxtri1cx11t Rusdsojle MY FWWFZXÉUWW)" eg erungSa or . o e © (* n . Iss; G st b : Hr. ReichsgerichtSrat a. D- (eTrsi,er1:)_en__ J)? FlisaléetvaokkbLineberr, gek- ii von ker eim avs erg. Yxßéxmann Konstantin von Schmids Töchkektbé" Margarste (Breslau).

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Verantwortlicher Redakteur:

Direktor Dr. Tyrol in Charlottenburg“,

Verlag der Expedition (Heidriäh) in Berli?“

Druck der Norddeutschen Buchdruckerei und NZZ? * *

Anstalt Berlin ZW., Wilhelmstraße Nr- ' ._ Fünf Beilagen

(einschließlich Börsen-BeilagÜ-

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Ausbruch Des Fruers ist durck) Kurzsrhluß einer elektrischen Leitung “;?

Baal Vechuein. Donnerstag, Abend!: 8Ubr: **;

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