; ;.
Großhandelspreise von Getreide für den Monat Januar 1907
nebst entsprechenden Angaben für den Vormonat. 1000 kg in Mark.
(Preise für greifbare Ware, soweit nicht eWas anderes bemerkt.)
Monat JCZJM Januar Vor- Königsberg. 1907 monat Ro gen, guter esunder 714 daß] ...... 158,00 152,90 W:Lmt, guter,“ unter, 749 bisg754 x 15.61 . . . 173,65 170,45 MW, gesunder 447 das1 . . . . 159,25 157,15 Brenn-, 647 31. 65 35:61 . ..... 140,95 149,90 Breslau gen, Mitxelware . . . . . . ..... . 149,00 149,00 .* . . ...... 172,00 173,50 „W.,; - . - - - - - - - 13-3 13-98 mm ...... . . , , 1111. (andere . . . . ..... ITW ZZR ru , ........ . ..... , Mais 1 «Mischer ............ 139,00 136,00 Berlin. gen, guter, gesunder, mindestens 712 3 das 1 , 163,64 164,49 W . . . . * 755 354161 . 179,33 181,31 Hafer. . . . 450 s das] . 168,40 163,99 Mannheim. Ro sen, ffälze1:,rus Faser, bulgarischer, mittel . . 172,36 170,75 älzer, nzs cher, amerik., rumän.,mitt_el . 197,09 196,54 Hafer, is er wurttembergiscbex, mittel . . . , 180,56 173,75 «W 1 badsY fälxer, mittel . . . . . . . . 180,63 180,55 rusfis after“. . . . . . . . , . . 136,17 133,50 München. R gen, bayerischer, gut mittel . . . . , . . . . 182,00 184,00 W, . . ..........197,50198,50 ungari'che, mäsri ' kite"! """" ZFR 23388 e m . . . . . . . „ . 582613691:th3. . . . . . .. 185Z00 182.50 Wien. «am, xbestet Boden . . . . . . . . . . . . 119,78 119,20 1211. ek-7--..............141,87142,63 Zafer,ungaric§er1.............. 135,92 135,84 erste,!lovaks 1410214127 Mais, ungarischer ..... . . . . . . . . . 1) 96,84 120,90 Budapest, gen, Mittelware . . . . . . . . . . . . . 109,42 107,14 Wen. . ............,124,64123,38 Lafer! . ' - c a e . . - k a o . o 127-96 125702 Fe. . Futter-. . . . . . . . . . 110,14 107,36 M „ . ...... . ..... . 1) 84,76 106,66 . Odezssa. NRW!, 71 bis 72 1437 das 111 . . . . . . . . . 103,82 96,54 WWWN7öbisxö1cgdas,b1,...,., 117,33 112,83 Riga. 31 7151972 d_b1......... 12864122 «75.76KF5....... „134277513318 “ Pari" * 245 14417 MY ) lieferbare Ware des laufenden Monats 1 159342 19037 Antwerpen. 11928 Do u,mittel. . . . . . ..... . 118,78 91.131........,...... 133051130752 , Odea...............129,38130,36 "ck“" Kanßas Nr. 11 ........... 131,48 132,87 La Plata .............. 140,06 140,88 Kunachee.............. 129,78128,75 Amsterdam. Aow...............121,25121,48 Roggen t. Petersburger . . . . . . . . . . _ _ “Oda...............[40.20137,28 Weizen amerZanis ertWinter- . . . . . . . . YYZZ YYY M.Wer1§YÉ.u7.JJJJÖZJZJZJ 99,33 99:36 London. Produktenbörse. . l 135,43 135,31 55.12191933W)" ' ' ' ' [ 33-33 333 L lataaner"e - ,51- AYsYalier s PLW“) ' ' 141,42 144,55 W en li es Getrei 122,77 122,71 Jaffiejrm ] Me re séus 196MdcT-rktorten [ 125,60 124,91 erste (18265116 87613863) 136,42 135,85 Liverpool. rusfischer . . , . . . . . . . . . . . 149,49 149,49 Zeonairtx-b ........ . . . . . . YYÉZ 128,4Z an 0 a . ....... . . . . „ ,4 WM LaPlata. . . . . . . . . . . . . . 142,80 140,77 Kurracbee. . . . .......... _ 133,04 Australier . . . . . . . . . . . . . 144,90 145,13 Hafer, englischer, wOexßer, neu ...... . . . . 131,50 129,53 : a. . . . . ....... . 14,04 W|?- F"““' 1 ameÜranische ......... 122,16 110,72 esl? ............... . 102,95 Mais amer an., bunt ........... 101,54 98,65 La Plata, gelber . . . . . . . . . 99,44 95,60 Chicago. . . . . ..... 1 93 Weizen, Lieferunsswar- 1 33.9. . . . , . . 118793 13333? Mais , Mk......... 74,1172,37 Neu 21 orf. roter Winter- Nr. 2 . . . . . . . . . 126,29 126,47 Nord, Frühjahrs- Nr. 1 . . . . 139,89 140,78 0 . . . . . . . . 129,06 130,55 Liefewnsswa" Juli ........ 128,24 129,41 Mai! . Mak. . . . . . . . 85,74 84,15 Buenos Aires. 112,96 118,94 Y,?“ 1 Durchschnittoware . . . . . . . . 1 79,1, 79,96
*) N63..- 929“.
“ Bemerkungen. 1 Imperial Quaxter ist ür die Weizennotiz von engl. Wei - und
eng
= 5 Cal ornier = 500 La RVMM net;0?1“trß1:€e aus den Umsäßeé an 196 Marktorten 569 Königreichs ermittelten Durchschnittspreise
(Qusbw avsragoa) ist 1 Imperial Qua
: einbeimi
LL.M.
= 312 G te = 400 und englisch angese t. = 60,“ 1 BUI el Mais Zf56 Pfund engüs **
453,6 g; 1 Lat Roggen =2100, Weizen =
1 Busbel ; 1 fund englisch = , ais = 2000 kg.
Plata = 480 fund
es (Getreide en LH 480, fer
eisen
Bei de! Umre nung der Preis.: 1.1 ReichSwäbrung find die aus den einzelnen agckangaben im ,Reichsanzeiger“ ermittelten monatlichen Durchschnittswecbselkurse au der_Verliner Börse 111 Grunde gelegt, und zwa: für Wien und Budapejt die Kurse außWien, ür London und Liderpool die Kurfe auf London, für Chicago und
au diese läße. reise Goldvrämie. Berlin, den 16. Februar1907.
' eu York die Kurse auf Neu York, für Odessa und Riga die Kurse aux St. Ytnsbur , für Yaris, Anxwerpen und Amsterdam dLe Kur e H) n Buenos Aires unter Bcrückficbtigung der
Ki li sSttiti esA t. asercheIZlssch 111
85386
Preußischer Landtag. Haus der Abgeordneten.
11. Sißung vom 15. Februar 1907, Vormittags 11 Uhr. (Bericht von Wolffs Telegrapbisrhem Bureau.)
Auf der T_ageSordnung steht zunächst träge der Fretsmyigen, des entrums, und der Nattonalltberalen au besold un en.
die Beratun der An- der FreikonHervativen
Erhöhung der Beamten-
Die bgg, Aronsohn (frs. Volksp.), Broemel (frs.
V . und Geno en beantra en: gg ).die Reqierusxjg zu ersucheJt:
1) angesichts der Notlage, in welche die unteren und mittleren Staatsbeamten durcb téie s?roße Verteuerung sebr vieler Lebens- en
bedürfnisse verseßt wor lage zugeben zu lassen, durch klaffen lu aUSreicbendem Maße
nd, schleunigst dem Landtage eine Vor- welcbe die Bezüge dieser Beamten- erhöbt werden;
2) die Bezü e der diätariscben Beamten und der Arbeiter in den Staatsbetrie en ebenfalls in entspreäßxnder Weise sofort auf-
zubeffern.“
Die Ab g. Trimborn (Zentr) undGenossen beantragen: .die egierung zu ersutYen, im Hinblick auf die anhaltende n
Steiigxrxmg der Preise der Le 'ensbedür
isse
m Etatsjabre 1907 allen mittleren und unteren Staats- beamten, welche aus den für Gehaüsaufbefferungcn einzelner
Beamtenklaffen vorgesehenen Mitteln eine
ihres Diensteinkommens nicht erhalten. W;!) P
angemeffene Erhöhung roxenten- des Dicnst-,
einkommens festzuseßende Fersönlicbe Zulagen zu bewilligen;
2) auf allgemeine Er
öbung des I)iensteinkommens zunäekst der
mittleren, und unteren Staatsbeaxntezt im Etatsjabxe 1908 Bedacht
zu nehmen; 3) bei der unter 1 und 2 beantragten
Re elung auf die Zahl
der nicht erwerbsfähigen Familienangebörigen ückficbt zu nehmen.“ Die Abgg. Dr. Wagner (freikons) und Genossen
beantragen ;
.die Regierung zu ersuchen, tunli st bald die Besoldungen der mittleren und unterm Beamten einer euregelun dahin zu unter. . leben, daß unter einer den heutigen Preisverbältni en entsprechenden
[XeffuF der Gehälter für diejeni en unter ihnen, von denen bei o
rbildung
leichwertige D enstleistun en gefordert werden,
i“: estebendeUngleHchbeit der Besoldungsver ältni e in den vex- chiedenen Veuvaltun en befseijigt und die übergro € Anzahl -dec
geltenden Gehaltskla en au Zbeantragen mer:
Staatsan eiteUtenx nach Maßgab
,ein Mindestmaß berangseßt wird.“ Die Ang. eriherr von, Zedliß (ftelkons.)zuxx5 Genossen
Eren, daß eine allgemeine Word
nunqdee Bejik : det
** ' 533MB" 19:3“-
vetbältni e und der Lebenshaxtung der awer tigen evd ng- notwendig und dringlich ist, und demzufolge der Königlichen Staats- regierung gegenüber die bestimmte Erwartung außzusvrecben, daß dem Abgeordnetenhause obne Verzug, spätestens in der nachsten Tagung, eine enjsprecbende Vorlage xugeben werde. Das Haus der Abgeordneten erklärt fich zugleicb bereit, die zu diesem Zweck nötigen Mittel, nötigenfalls durch erhöhte Besteuerung, berett zu
stellen.“
(.Die Abgg. Bachmann (nl,) und Genossen endlich
beantragen:
.die Re icrun zu ersuchen, zur Beseitigung der Notlage der durch die allgemeinge und andauernde Verteuerung des Lebensunter- halts, zuma derLebenSmittel besonders schwer betroffenen Unter. beamten und der ihnen im Einkommen nabestebknden Beamten- klaffen staatliche Mittel schleunigst bereit zu stellen.
Auf Antrag des „Abg. Freiherrn sämtliche Anträae gememfam besprqchen.
Ueber den Begtnn der Debatte ist in d. Bl. berichtet worden.
von Zedliß werden
der gestrigen Nummer
Abg. Dr Friedberg (nl,): Die vorliegenden Anträge ge en
von dem Gedanken aus, daß eine Lebensverbältniffe eingetreten ist. Die
Verteuerung sämtli xt Lebenshaltung ist in
weiten Kreisen wesentlich gestiegen; an ein Zuruck_schraube11 kann nicht gedacht werden. Nun nd die Beamtengebalfer auf der Höbe stehen geblieben, die fie eit einer Reihe von Ja'bren gehabt haben, während das Einkommen der Arbeiter und der Per- beamten gestiegen ist. Viele Arbeiter sieben ck finaaziell unter Um- ständen besser, als etatSmäßig angestellte B mie. Wenn man ent- gegenbält, daß die Beamten sub in einer sicheren L_ebenssteaung befinden und Pcnfionßansprucb Haben, so darf doch nicht uherseben werden, daß auch für den Arbeiterstand nach der Richtung eme beffere LaY ge- schaffen ist. Die Regierung bat nun erkkärt, daß ste nach Lage der ache die eine oder die andere Beamtenklaffe beffer dotieren wolle, Mit Re(bt ist auch auf die besondcren Verhältnisse der Beamten im Außen.
dienst bin ewiesen worden. Ein vcrekmeltes 0102, da? si
Vorgehen hat aber zu:
(1) dadurch andere Beamtenkategorien zurückgefeyt fühxen.
esbalb ist eine organische Regelung der Sache von außerordentlicber Be. deutung. In dieser Richtung bewegt sich der Antrag, ken wir gesteth baden und der leider gestern abgelehnt worden ist. Der Finanzminister
Geb
bat Lestern gesagt, die Regierurzg müffe fich ein
Vorgehen auf diesem
ete reservieren. Jm aUgememen mag ja die Regierung vieUeiÖt sach.
verständiger sein, andererseits aber soüte man doch an dem aue nicht die Initiative verschränkep. In erster Linie maöbdie FYanx. verwaltung dafür justäkxdig sem, Wie xveit eine vorgesehlagsne Ver- befferung auf andere, gletchartigeKategor16n in anderxn Refforts zurück- wirkt. In zweiter Linie ist aber das Haus ebenfalls dazu berufen. Der zweite Teil des Antrags Zedliß beschäftigt sich mit der Deckungs- frage und steht eventueU neue Steuern vor. Vieüeickyt ist es noch Ja;!niiht nötig, an eine Steuererböbmßg zu denken. Man könnte zunächst
wi sam mit einer Heranziehung gewi
er Reserven vor
dem Gebiet der Eisenbahnverwaltung. Ich teile in die??!)en“ speziell auf
er Beziehung die
pessimistische Auffassung des errn Finanzministers -i t d !) d_aß man viel rößere Ueber!" üffe daraus in die allZetYeinlelZ (3131167
eult'nabmen xkn teUen könnte. Der Ueberscbuß
von 1906 wird viellelcbt
112113111? ro er sein, als man bisher an enomrnen hat. Die Bereit-
ne! Disvofitionsfonds für de Beamten würde auf die *
Dauer ni tauöreilben. Wir li - „ liebe YYY: Ze dex Vudsetkomuxi NFZLFUUZZeFMseYNsMMe an, samt
& von d nicht in der Lage stnéey ebranv und der
möcbte icb kurz erklären, da au wir d A rung der Beamtengebälter s oßebne wi...?gn-Zfi
Ikbend zu besprechen,
chk find. daß eine Aufbesse-
v r . Wir werden in der Budgeikommisßon eifrigo ?YZWZFkareKnYtkeßn Weg zu finden, der als gangbar angesehen we
wenn die Znijiative der StaatSregierung binsukommt,
Beamtenscbaft erfolgreiches Werk zustande zu
rden kann, und boffeu,
bringen. ein für unsere
die ungeheure M 1 ri L F. sai (konß) Da _wir . enthalten ist, bei der „Geschäftslase des Zaöse? ei'ne n die en Anfragen
Abg;Dr. Wagnex (freikons) (schwer vkexständlich): Ick“, maße :xjir in sportltch€n Dingen ksm Hesonders fachwerstandfgcs Uttei[ an, aber ck 9101158 doch, daß wir in dieser Frage die Schrittmach8r genwsen find. Wtr wolken uns damit nicht eine 631368610 561169016116139 bei der Beamteysckyast erwerben, aber wir wollen“ auch nicht sagen, daß, wenn dre Regierung die Neuregelung nicht„_Übernimmt, oder eine sOTÖe „mißlingt. die Regierung selbst die Verantw-ortung damit auf
ck nxmmt. Unser Antrag soÜ der Staatsregierung eine 0010118 DirkktiVL gebsn, in welcher Weise eine vollständige Neuregehmg der Yeamtengebalter statt nden könnte, um eine Besserung gegenuber dem ]eyigen Zustande zu s affen. Schon kurz nachdem die [Me Neu- rezelunq 1897 abgeschloffen war, die als ein fundamentales , ' trachtet wurde, seßtxn die einzelnen Beamtenklaffen mit Petitjonen em- Dke Zahl der Petttionen, die uns aus Beamtenkreisen 11381 vor- liegen, hat 650_ bereits überschritten. Die Form der Petitionen m'ag namentlich m den le ten Jahren etwas über das hinauSaeganaen fetn,„was man von wohldtsziplinierten Beamten erwarten sollte, aber das tft bei dem berechtigten Interesse der Beamtenscbaft eine naturlieke Konsequenz, in der_Hiße- des Gefechts werden leicht die Ausdrücke etwas schärfer ewablt. „DieJdee, die in Nr. 156; Antraaes Trimborn ausgesprochen it, den dort bezeichneten Beamten eine nach Prozentext d_es Diensteinkommens bemeffene persönliche Zulagezu geben, halten nur fur sehr diskutabel. Wir müffen 65 der StaatSre kerung zur Beurtekljzns überlassen, ob fie eine solche vorläufige Rege ung für tunlicb chli- Was die Erhöhung der Beamtengebälter betrifft, so ist, glaube :ck- das Haus nicht in der Lage, das Maß und den Umfang der- selben auch nur einigerma en zu bestimmen. Dies, wird nur der Staatöregierung, die einen eberblick über die Gesamtbett der Beamten- schaft be It, möglich sein. Vor alTem haltuxwir eine erabsebxuug der Zak) der Beamtenkate orien für notwendig. Wir aben. ente noch 127 verschiedene Kla en von Beamten. Rechnen wir bjervon etwa 30114 den höheren, so bleiben noch immer rund 100 Klassen von mittleren und unteren Beamten, dix je nach ihrer Vorbildung, wie nach Quantität und Qualität ihrer Tatigkeit unter[chieden find. Der Redner geht auf diese Unterschiede näher ein und ersautert. fie an 17er Yiedenen Beispieken, um zu dem Schxuß zu kommen, daß durch ÖM
ereinfachung dieser kom lisierten Cmteilung naxuetttlitkb„ik1"er der desselben Ressorts ein Vittel zur Vereinfachung der Losung Hauptfrage liege, die er nochmals warm befurwyrtet. ttä e an
Abg. Broemel (fts- V F): Die Ueberweisung &ka kFedarf die Budgetkommisfion versteYt fich eigentlich von selYZs-n wird also keiner besonderen Befürwortung. Ich hoffe, die Realer" Y licht uns im nächsten Jahre eine Vorlage machen, die esBeUZl g deé feste ermdsä e für eine allgemeine Erhöhung dex “"g“ 1: Beamten dueruführen. Was kann nun die KomMsfion tun 19." Lösung der ufgabe, schon für 1907 überdie R ierungÉVöksÖ age hinaus Besserung zu schaffen? Man hat vor es lagen,_dkk Kom" mission soÜe die Beratung des Etats für 1907 o xte jede RUck|chF auf die in den beuti en Anträgen enthaltenen Vorschlage zu Ende fuhren und erst später :! die Beratung der letzteren und der eingeganngU Petitionen eintreten. Damit würde fie ein d_urchaus answer!- mäßiges Verfahren einschla en; in dreifacher Züchtung wkrY sk das darin steckende Mate al schon jetzt beruck chtigen mquF Einmal kann sie die Augen_ nicht yerschl en gegen . di Teil des ZentrumSanktages, der fur 1907 eme Zulage an alle Übe; 'enigen Beamten fordert, welt? nach dem Etatseutwurf o??? UE _ erückficbtigt werdenlkönnen; stZFtZLanFWULUßdesJ ja 11151179
" ' , Wei eine ver ae,e , , „ KTFanszsenwäre. Auch nach memex Memung _wtrd dtese Zulage am besten nach rozenten der gegenwarttgerx BWL? bemessen, wo- durch alle Ungere tigkeiten und rten vermiedsn werden. Ferner da die Kommission den engen usammeanng der ganzen Beauzten-
eb te.;frage mit der inampolitik des preu tschen Staates mcht uber- .feben. ') ,Uebnlden Eimbabnetat bat die mmisston erst eine all-
gunequ , e t,“ fie kann daher" bei der weiteren Erörterung * der “weten, in “n die verhältnis- m ! «QÖWMJ vow ' WÜLJYWMEk-mabm
en zu nl von werdender Bedeutun Uveiter * ei oll. ier 1"th ach mir eine Politik verßolgt zu ZW,!!rwefJe sdie egenwart im nterxffe der Zukunft aklzusebr belastet; bier könnten wobl erhebliche Mittel für (1119811131116 Staatszwecke Verfügbar emacbt werden, ohne die Solidarität der Staatsfinanzen zu er- Zchüttern. Spezicü würde es :ck) hierbei natürlich um die Eisenbahn- eaxztten zu'handeln haben. 8 kommen schließlich 0116 diejenigen Petitionen tn Betracht, we1che fich auf die in dem Etat für 1907 enibalkxnen Verbefferungsvorschläge beziehen. Disse haben ja im allgem_etnen auf die'volle Billigung des Hauses zu rechnen, find abxr nn einzelnen enter rszndlichen Prüfung bedürftig. Ick er- ryahne !*".r- daß die zal: rexchen Pstitionen der Lokomotivführer Uffernmaßstq _zutreffend dartun, daß diese Beamtenkategorie nach den Vo: cblage'n des Etats schlechter dastehen würde als bisher- Es geht doch ntcht an, daß die Kommisfion über solche Dinge bin- Weggebf, den (Etat le_dtglicb mecha_nisch erledigt und erst sräter in die (Frorterung 'der Revtfionsfrage Ztntritt; die berechti ten Wünsche in diesen F?);tttwney muß fie auch jeßt schon prüfen. Éin ausführliÖCk JIM Ponsbencht wurde in dieser Materie ganz besonders wertvoll
Hierauf wird die Debatte e [0 en, " [' trä e werden der Budgetkommjssjon «YYY. samt1che An g
Das Haus seßt alsdann die Beratun des Staats- haushaltsetats für das Rechnungsthr 1907 beim
Etat_der Justizverwaltun ort. R 1) et- komm1sfion ist der Abg. von Fagfen. efcrent der VU g
Von den Einnahmen werden diejenigen aus Kosten Und
Geldstrafen in Höhe von 88345000 „44 ohne Debatte 9“ nehmtgt.
Zu den Einna men vo 5 700 ' ung der GLfangxnen bcbmerkt U _ 000 0-6 aus der VLschäfW
WJ' Wißmann ("l- : Aufdke ra en rdWagner "nd YM Wir im vorigen abre über TiegKoZZxrrrFZlng5Xck€HefangenenZ bescbafxiqung durch Urzternehmer gegenüber dem freien Handwerk ba- der Mnnster uns erwidert, daß er diese Konkurrenz möglichst fkk" halten UND die „Esslingenen mit Außenarbeit beschäftigen [affen "WUL- Obwohl ub noch abwarten win, ob der Minister 12.1"? Worte in die Tat umssßf, muß ich doch wieder daxauf FUL" “ kymmew Der Abg. Waaner und ich haben im vorigen Jahre auf dje'Buchdruckxrei in der Strafanstalt in Breslau bin ewiesen. Munster erklarte, daß dort nur für'den Bedarf von Étaatsbetrlehek goatbeitct WSWS, daß er aber der Sache näher' treten one. Nun wtrd in Liner Petitiqn der Handwerkskammer vom 9. Januar 1907 zur SYUTL * gkbracht, daß in Breslau in dem Gefängnis Buchbinderei und u d-
druckerei betrieben und dieser Betrieb fortwährend ver rößert werde, Fm da? sosar große Maschinen, wie fie nur große Fa rikbettiebkekba en, au gestellt würden. Wenn alles richtig ist, wcxs die Handyvet s ammer darüber sagt _ und ich kann nicht daran zwe1fxln, denn_ [ck kenne den Vorfi enden sehr gut _, daß d'ort ein solcher Ntesenbetneb eingerichtet wirk,§o wäre das im Intereffe der. freien AkbkÜRbkk skblöu &ckan- Eme solche Mafjenproduktion macht den HMULZÜSM'KMÜZMW- m Gerichtsgefängn g m Liegniß ist auf dexn Gefangnißbofe em'e Baracke errichtet, in der eine Spielwarenfabxxk emgerichtet ifi, . d:: jahraus 1 jabrekn die meisten GMUJLUM besÉüsÜIk- Ukld zwar nicht nur mik Handarbeit, sondern an aschinen. Dab?) Haben die Gefangenen ein geradezu beneidenéwertes Dasein. _Wo bleibt da de_r Stmfzweck? Di? (Gefan enen sieben besfer da als dre freien Arbeiter xn anderen abciksn- Eine olche Beschäftigung der Gefangenen myß nacb Mögli keit ein- escbränkt werden, denn _fic bmdert auch dte Beschäftjgung der Ge- YTWMM mit Außenarbett, da der Unternehmer fordert, das; ein? rbeiten zticht'unterbrccben werden. Dcr Minister sollte diese “3 hältnisse tn Ltegniß beachten und die fabrikmäßige Gefangenenatb' überYtépthesettigen. (Z i ) Di S ! „.,st g, ouxneau en r. : e te erun derEinna men , Gefangeneyatbett ist erfreuli ., Wir bosZen, dgaß die Justßzverwaltung - 11015 in großeren: Maße als btsher die Gefangenen zu LandeskultU'“
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