1907 / 150 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 25 Jun 1907 18:00:01 GMT) scan diff

lichen und mütterlichen Anlagen zusammengeseßt war, sondern bei der Redaktionsteilung der MutterzeUe werden die so larXe vereinigten

Träger der Anlagen, die väterlichen und mütterlichen bromosomen, wieder getrennt, und von jedem Cbromosomenpaar im Kern geht der vom Vater herrührende Paarling auf die eine, der von Yer Muttyr bertührende auf die andere Tochterzelle der MutterzeUe uber. Die einzelne Pollenzelle bekommt also von den in Yen Vegetativen ZeÜen der' ersten Nachkommengeneration vereinigten vaterlicben und mutter- licben Anlagen nur die eine. Von allen gebildeten PollenzeUen ent- hält die Hälfte nur die väterliche, die Hälfte nur die mütterliche An- lage, für das unterscheidende Merkmal des ersten Elternpaares.

Die gleiche Erwägung ist auch für die Ausstattung der Embxyo- fackkerne mit Erbgut zutreffend. AÜerdkngs wird von den Tochter- zellen der Embryosackmutterzelle nur ein Embryosack gebildet. Da es aber dem ZufaÜ überlassen ist, ob der den Embryosackkern liefernde Tochterkern die väterliche oder die mütterliche Anlage mit bekommt, so wird, wenn wir nur eine enügend große Anzahl von Embryo- äcken in Betracht ziehen, das (; eiche Zahlenvetbaltnis wie bei den

ollenkörnern hervortreten: eine Hälfte der Embryosackkerne wird nur die väterliche Anlage, die andere Hälfte nur die mütterliche Anlage im Kern enthalten. '

Wenn nun die soLZebtldeten Pollenzellen und Embryosäcke zum Außgangspunkt einer efruchtung werden, wenn ck aus ihnen Spermazeuen und Eizellen entwickeln, die zur Verschmelzung kommen, so sind vier verschiedene Verbindungen möglixh: _1) “Ein Spexmakern mit väterlickoer Anlage Vérschmilzt 'mit_etneom Erkern mit väterlicher Anlage. 2) Ein Spermakern ,mtt vaterltcber An- lage verschmilzt mit einem Eikerne mit mülterl1cher Anlage. L'Ein Spermakern mit mütterlicher Anlage verschmilzt n_nt emem tkern mit väterlicher Anlage. 4) Ein Spermakern mit mutterlicher Anlage berscbmilzt mit einem Eikern mit mütterlicher Anlage._

Im ersten FaUe bekommt der Keimkern Nur die vaterliche Anlage in seinem Erbgut. Im zweiten und dritten F_aÜe find im Erbgut des Keimkernes sowohl die väterliche als die mutterliche Anlage ent- halten. Der vierte Fall bringt dem Keimkern nur die' mütterliäx

“Anlage zu. Da diese vier FäUe alle die gleiche Wabrscbemlicbkeit fur Y!?) haben, so werden fie auch glcich oft nebeneinander eintreten.

enn nur die ahl der Befruchtungen_genügend groß ist, so werden eijn VierteL der geb [deten Keime nur die vaterlicbe Anlage, zweiViertel die Vereinigung der väterlichen und mütterlichen Anlage_ und das letzte Viertel nur die müttarliche Anlage enthalten mussen. Die Em- bryonen, die aus dem Keimen entstehen und die PfTanzen, die aus ihnen erwachsen, müssen demnach fich je nach dem ihnen zuteil ge- roordenen Erbgut verschieden verhalten. Ein Viertel der Nachkommen der zweiten Generaüon muß in dem abweichenden Merkmal dem einen der ersten Eltern gleichen, ein Viertel dem andern und zwei Viertel müssen die MischlingMatur zeigen, die dem Nachkommen der ersten Generation durch die Vereinigung der väterlichen und mütter- lichen Ansa e in ihrem Erbguts aufßeprägt worden war.

Diese olgeruns der Theorie w td durch das Ergebnis vorsichtig angestellter Experimente bestätigt. Wir haben oben das Beispiel der Wunderblume kennen gelernt, bei Welcher aus einer weißblübenden und einer roiblübenden Spielart Nachkommen herhorgehen, die hel]- rosa gefüllte Blüten tragen. Verwendet man die beUrosa blühenden Pfianzen dieser ersten Generation von Nachkommen zu weiterer Zucht und trägt man dafür Sorge, daß der Blütenstaub, der ihre Samenanlagen befruchten soll, ebenfalls von bellwsablühenden Geschwisterpftanzen berstammt, so find die Vorbedingungen, die der oben skizzierten theoretischen Erwägung zu Grunde lagen, erfüllt. Sammslt man man sorgfältig die außgereiften Samen ein und bringt e vor Ver- mischung mit Samep anderer Herkunft geschüßt zur Aus aaf, so blüht von den Pflanzen, dre aus dieser Aussaat erwachsen, nur die Hälfte bellrosa, wie die Pflanzen die den Samen trugen, ein Viertel aber zeigt die weiße Blütenfar : der ersrag Aba, ein Viertel blüht rot wie die yarisßas wass. Das Merkmal der Großeltern xritt also an jeEesineltY tVisWelb?“ EZkek invixderßreinhhervori.

erna e 1": er e en, w e das (1 [en- vetbältnis s ellen muß, wenn das erkma aar, durchsYS die SZtaLZUm- eltern ßch unterschieden, fich in den Nachkommen der ersten Generation nicbt mischt, wenn also die dominierende Anla c den Einfluß der !ezessiven Anlage auf die Formgestaltung des iscblings verdeckt. Die Hälfte der Enkel, in deren Erbgut die dominierende und die rezesfive Anlage vereinigt find, wird ebenso wie dasjenige Viertel der Enkel, das nur die domiztierende Anlage erhielt, das dominierende Merkmal aufweisen; ein Viertel der Enkel erhält lediglich die rezessive Anlage nur an ihm tritt das rezessive Merkmal der einen großelter- lichen Pflanze wieder in die Erscheinung. findet im Experiment

Auel) _diese theoretische Erwägung seine Bestatigung. Wenn man die Nachkommen von Urvioa jjujjfsra und Urrjoa ])oäartji, die auSnabmslos die Blatt- Fynn der ersteren Art mit dem grobgesägten Blattrande aufwüsen, zur Naäözucbt benußt unter vorsichtiger Vermeidung der Einmischung fremden Blütenstaubes, so zeigen die flanzen, die aus den Saxnen erwczckzsen, zu drei Vierteln die gro gesägten Blätter der WM:; leuxcksra, ein Viertel aber hat keine Dodartii- blätter ohne die Sagezabne. Daß von den mit Piluliferablättern versebexjen Pflanzen zwei_Drittel in Ansehung ihrer Erbmasse MischlmgSnatur befißxn laßt fich dadur beweisen, daß ficb unter ihren durch Selbstbestau un erzielten Nach ommen immer wieder ein Viertel mit der Dodartiiform der Blätter ßndet. Das andere Drittel aber zei t an allen einen Nachkommen beständig die Pilulifera-

blätter, ein deut icber Beweis, daß seine Erdmasse nur die dominierende Anlage enthält.

Wie biesge Blätter melden, starb gestern in Charlottenburg der Gebeime_Betgrat, ordentliche Professor an der Friedrich Wilhelms- Univerfitat und Direktor der MineralogisÖ-Petrograpbisckoen Abteilung des Museums für Naturkunde Dr. Karl Klein im 65. Lebensjahre.

Der Verstorbene, der den Akademien zu Paris, Rom, Turin, Catania,

Theater.

spielhaus. 168. Abonnementsvorsteüung. Feen- hände. Lustspiel_ in 5 Aufzügen. Nach Scribes [465 äoigba äs fés“ bearbeitet von Tb. Gaßmann.

eßie: Herr Regiffeur Patty. Anfang 7x Uhr.

? eues Operntheater. Unter Leitun des Direktors:

Gastspie! des José Ferenczy-Ensem [es. 71. Vor- M

stelTung. Tausend und eine Nashi. Operette in

8

Textbearbeitung von B. Jacobson. Mufik von obatm Strauß. Mufikaliscbe Einrichtung von rnst Reiterer. In Szene esest vyn José erenczy,

Cboreogra bie: Balleltmeiier Loms Gand ach aus Wien. Drigent: Arthur eisker. Anfang 7x Uhr. Donnerstag: Sebauspie aus. 169-Abonnements-

DonnerSla ,

Neues Opnntbeater. Unter Leitung des Direktors: Gaüspiel des José Ferenezv-Ensembles. 72. Vor- stellung. Carmen. Oper in 4 Akten von Georges Bizet. Text von enrv Meilbac und YYieöeHaleZ-vy, nach einer oveUe des rosver

m . egie: erman Litt. Leitung: Fritz Redl, ZufangnU Uhr.

Victor Deutsrhes Theater. Gastspkel des Meinhard- Lebst-

Bernauer-En embles. Mittw : . Anfang 8 kar. ck Der Jongleur

Donnerstag: Der Jongleur.

8 Yen? Ickauspielhaus. Mittwoch, Abends , , r: o eu t s .

Qdmglmze Zrhauspiele. Mittwoch: Sobau- Donnerstach : ZßxyfenéÜ? Erben. - Freikag, Abends 7ck Uhr: Alt-Heidelbers. Männer. Sonnabend: Hopfenraths Erben.

§chiUertheater, o. orwitz - Oper.

Undine. No ti -k Akten von Leo Stein und Karl Lindau. Berliner Albert Lorssinx.1 an fck omische Oper in 4Akten von

Abends 8 Uhr: Die u euotteu. Freitag, 21 nds 8 Uhr: Carmen?

Theater des Westens. (Station: Zoologischer

Garten. Kantstraße 12.) Mittwoch, Abends 8 Uhr: MU kalische Gastspiel des Neuen Operettentbeaters aus Hamburg. Die in ige W

Gon -und Leo Stein. Musik von Franz Donnersta und ol ende Ta e: Die lu Witwe, g f g (; füge

Cordoba und Christiania sowie den GeseÜschaften seines Forschungs- ebiets in London und St. Petersburg angehörte, wirkte seit zwei abrzebnten an der Berliner Hochschule, nachdem ex vorher in Heidel-

berg und Göttingen als akademischer Lehrer tätig ewesen war. Der

Königlichen Akademie der Wiffens «sten in Berln gehörte er als

ordentliches Mitglied der pbysikalis -matbematischen Klasse an. '

Land- und Forstwirtsckyaft.

Ernteaussichten und Getreidebandel in Syrien. Der Kaiserliche Generalkynsul in Beirut berichtet unterm . d. M.: Infolge der übermaßigen Niederschläge im vorigen Winter verspricht die Ernte in den Niederungen nur mittelmäßig zu Werden, während fie in der; Bergen und auf der Hookebcxne im Innern des Landes voraussichtlich gut ausfallen wird. Im Voriaen Monat wurde trotz des hohen Preisstandes kein Weizen _nach Europa versckzifft, weil Die für die Aufubr verfügbaren Vorrate erschöpft find; nur 4420 (12 gingen von Beirut nach Aegypten; der Preis war 18 bis WZ Fr. für den Doppelzenjner frei Bord. Auch die hiefigen Vorräte an Gerste vorjäbriger Ernte find jest „erschöpft, der Rest wurde nach Antwkrpen Versandt. Preis UZ Fr. fur den Doppelzentner frei Bord.

Theater und Musik.

Im Königlickpcn Sckpauspielhause wird morgen Scribes Lustspiel „Feenhände' in der bekannten Veseßung wiederholt.

In der Morwiß-Over im Schillertheater 0. (Wallner- theater) werden auch in diesem Jahre freie nicht an den Tag gebundene Abonnements zu 1,60 „M für das ]. Parkext in Heften zu 10 Stück außgegeben. Sie find auch für höhere Zlaße gegen Zuzabbma ver. wendbar. Die AuGgabexerfolgt in der tlletabteilung des Schiller- theaters 0. und Charlottenburg sowie im Warenhaus Wertheim.

In der Kaiser Wilhelm-Gedächtniskircbe findet am nächsten Donnerstag Von 6-7 Uhr der leyte Orgelvortrag Vor dem Herbst d. J. statt. Bei ihm werden Fräulein Anna Graeve (Alt) und Herr Ma Schulz-Fürstenberg (Cello) mitwirken. Die Orgel spielt Herr alter Fischer. Karten zu 1 „74 und zu 50 „Z sind bei Bote u. Bock (Leipziger Straße), bei Wertheim (Leipziger Straße), in !)er Küstsrei (Achenbaäpstraße 18-19) und an der Abendkasse zu a en.

Mannigfaltiges.

Kiel, 25. Juni. (W. T. B.) Seine Majestät der Kaiser und König befichtigte gestern morgen die im hiesigen Hafen liegenden japanischen Kreuzer .Tsukuba' und ."Tschitosek Nachmittags 3 Uhr fand zwischen Ber Dietri skorfer Brucke und der „Hohenonern“ ein Wettrudern der Fähnri e zur See, Seekadetten und Schiffsjungen statt, dem Seine Majestät von Bord der .Hohenzollern' aus zusahen. Nach dem Wettrudern verteilte der Kaiser persönlich die Preise und sprach die Siegermannschaften an. „Es sikgte' der [. Schiffsjunaenkujter .Freya“, der 4. Kutter der Schiffsxungendwxfi9w der 1. Seekadetten- I)“? des Schulschiffs „Moltk€* und die 2. Fahnrichgig der Markne-

:

u . * Gestern abend um 6T Uhr traf Ihre Majestät die Kaiserin

und Königin hier ein und nahm, von Seiner Majestät und den

Prinzen Söhnen empfangen, auf der „Hobenonern“ Wohnung.

Die gestern abgehaltenen Rennen batten folgende Ergebniss:

Renn achten der 79. Klaffe. (Jachten yon 8 bis über 7 Segel- längen.) Den ersten Preis erhielt „Feinsliebckaen TU".

Rennjaebten der sb Klaffe. (Jachten von 7 bis über 6 Segel- längen.) Den ersten Preis errang „Frecbdachs 11“, den zweiten

.Lunula' unter Protest. - Rennjacbten der 71. Klasse. (Jachten von 6 Segellängen und Den ersten Preis gewann „Mara Ul", den Weiten

darunter.) „Schexm'.

Kreuze achten der 73 Klasse. (Jachfen von 8 bis über 7 Segel- längen.) en ersten Preis erhielt .Wildente', den zweiten

„Nixe 17“. (Jachten von 7 bis über 6 Segel-

Kreuzetjacbten der 7b Klaffe, längen.) Den ersten Preis gewann „Wittelsbacb', den zweiten .Mariechen', den dritten „Leipzig“.

Kreuzerjachten der A. Klasse. (Jachten von 6 Segellängen und darunter.) Den ersten Preis errang „Harald 11.“

Einheitsjackpten des Norddeutschen Regattaveteins. Den ersten Preis erhielt .Helene“.

Jachten der Sonderkxaffe. Den ersten Preis gewann „Wittels- bacb U“, den zweiten „Tilly Z', den dritten „Wannsee', den vierten „Angela 17“, den fünften .Klabautermann', den sechsten „Valleni“, den fiebenten ,Odin“ den achten „H. J,-K.' éHamburger Jacht- klub), den neunten .Molch“, den zehnten „Sonder ing'.

„Mouriskot', „R. S. K.“, „Nevermind' und .Matador' starteten nicht. Die Jachten „Glückauf 17“, „Glückauf ?“ und .Cyane“ gaben das Rennen auf, '

Beim gestrigen zweiten Rennen um den (Jou 6 France-

egte wiederum dre französische Jacht .Telca' mit 12 inuten Vor-

rung. p Abends fand im Kaiserli en Iacbtklub ein Testeffen statt, bei dem Seine Köni liche Ho eit der Prinz Heinri auf Seine Majestät einen Trinéspruch *ausbraäjte, auf den Seiye Majestät erwiderte. Vor dem Festmahl hatte Seine Masjestat persönlich die Preisverteilung für die Wettfahrten der Kriegs chiffsboote v_or- enommen. g Heute morgen um 8 Uhr begann die Regatta des Kaiser- lichen Jachtklubs von Kiel nach Eckernförde bei sehr fSüskchemeeJlickpZn Finsd. YF BFF!) NFL,.MFFF; bKefosnZi Sic? ene a'e ät er aier, wa ren re axe e a e n un die übrigen1 bier weilenden Mitglieder * der Kaixerlieben Familie an Bord der .Jduna' waren.

Theater.)

(Kallnectbeatery Mittwoch Abends 8 Uhr:

und P. Veber

Alexander.

Tnßspielhans, (Ftiedkichstraße 236.) Mittwoch, Abends 8 Uhr: Die Welt ohne Männer. Donnerstag bis Sonnabend: Die Welt ohne

Sibillert eater !. (Fri'edrick Wikbelmstädtisebes ittwoch, Abends 8 Uhr: Khrilx-Pyritz. ,Donnerstag bis Sonnabend: Kyriß-Pyritj.

Residenztheater. (Dircktion:RichardAlexander.)

Mittwoch, Abends 8 Uhr: Haben Sie nichts zu verzollen? Schwank in 3 Akten von M. Hennequin

Donnerstag .und folgende Tage: Haben Sie nichts

Ükasche Oper. Mittwoch, Abends 8 uhr: zu "Wo"“?

vorstellung. Gyges und sein Ring. Anfang HYYZYJFYJYMM'

Uhr" kekkag: Hoffmanns Erzählungen, onnabend: Carmen.

Thaliatheater. (Dresdener Straße 72/73. Di. eektion: Kren und Schönfeld.) Mittwoch: Ensemble- Zlastfpiel. Staatsanwalt Alexander. (Titelrolle: * dolph Klein.) Anfang 8 Uhr. -- Sommexpreise.

Donnerstag und folgende Tage;

Uelzen, 24. Juni. W. T. B.) Auf dem Sobkeßpkak Unterlüß fand gestern eixt Arbeiter einen, Blindgänger uud inix?? jbn in die Arbeiterkaserne mit, wo das Geschoß ewid "ein Ein Arbeiter, dem ein Bein abgeriffen wurde, ist gestorbeZ-h end anderer, der beideBeine verlor, liegt hoffnungslos darnieder, wd r drei Arbeiter zwar schwer aber nicht lebensgefährliäo verleßt fi" '

Weimar, 23. Inni- (W- T* B-) Das Landes“"kF-J fur den verstorbenen Gro herzog Karl Alexarxdsk abl- achsen.Wejmar-Eisena wurde beute mittag enthÜt' an xelche fürstliche Gäste waren zu der Entbüllungßfeier erschienen, iulicbs lhnen als Vertreter Seiner Majestät des Kaisers Stk"? KÖKJ ig- Hobeit der Prinz Friedrkch Lsopold von Preußen, ferner Jbre on og liche Hoheit die Großherzogin von Baden und Sein“ Hove" d" Heruznd Johann Albrecht von Mecklenburg, Regent von BkaUnschwejg't rj;- Gemablin. Abordnungen batten entsandt das österreichische Jnfalll end regiment Nr. 64, das russische Dragonerregkmenk Nr: 30 (I"s-rmaxgßr Zs das sächsische Karabinierregkment und das russische Kurasfierregimen d 'r“ Die ganze Stadt, besonders die Zugänge zum Karlsplaß, dem Stan 2die de? Denkmals, Waren reick, geschmückt. Kurz vor 12„Ubr trafenbeit Furstlichkeiten auf dem Festplaß ein, zuleßt Seine Königliche ode der Großberjog Wilhelm Ernst mit der GWÜÜUZWM vonS'Tger- Die Herrschaften begaben sicb in das Fürstenzell, Worauf ein a re“ chor _die Hymne .Die Himmel rühmen d€s ijgen intomerte. Der Präsident des weimartscben Freiherr von Notenban, hielt die Festrede, Karl des segenSreichen Wirkens weiland des Großherzogs men Alexander und seiner Verdienste um 7795 ZUftMdekYW/Ü Von Deutschlands Einheit während des Krieges von Lwcken- gedaßbte. Darauf fiel die Hülle unter dem Geläute der Kitchens! ü“, den [ubelnden Rufen der Menge und den Klängen des Präsexx marsches. Es erfolgte die Niederlegung zahlrekchkk Kränze "S'- "sa!- Aufngge Ihrer Majestäten des KaiserS, des Königs M") ck “Yov- der Konißin Wilhelmina der Niederlande sowie des Großfurstenfgl ' stantin yon Rußland. Um 2 Uhr fand im Schlosse ?Ofiader 300 Gedecken statt und Speisung der KriegervereinSm tgl ?mitk's' Lokalen der Stadt auf Kosten des Großberjvßs- Am Nachlten- wurden auf dem Karlsplatz und dem Markte Volksfeste abgeba

der New York, 25. Juni. „Daily Telegraph“ meldet: I" n Nacht zum 24. d. M. fuhr ein Personenzug auf d KM Hartford ker Eisenbahnlinie New York-New Haven“ ;cker auf einen Arbeiterzng auf. Elf Arbeiter wurden 43 35 vcrleßt. "" utter New Orleans 24. uni. W. T. B) Die „Frankf "' Zeituyg" meldet aus,!)kew Jrleansé Vierxehn ItalieYceanle“ gebörtge des Bundes der „Schwarzen Hand" rxlubös? eld v')" achtjährigen Knaben. Sie verlangten vergebens em Lv Zxstückelk 6000 Dollars. Der Knabe wurde dann stranQUliert unt zdurant aufgsfunden. Es “wurden bereits neun Personen Vekbastxvéjtschuldkße eine Frau, welche ein Gcständnis ablegte und weitere , nannte. Es Wird ein Lynchgericht befßrchtet.

***-*- Dampfer

Santiago de Chile, 24. Juni. W. T- B) D“" anv- „Sgntiago“, Eigentum der Pacific S(team NavkßaanéFuÉoU-l erlttt bei einem Sturme fünfzig Seemeilen nörille seien ums?“ Scbiffbruch- Es heißt, Mannschaft und Paffag “ewf: späteren kommen mit AuSnahme zweier Personen. “" Nach n Bord, sein? Meldung hatte der gestrandete Dampfer 4 Paffagieret Tuns den Besaßung bestand aus 37 Mann. Infolge ejrzes S an mßffen, - Dampfer einige Zeit vor der Strandung halte ubexstehdees Santiago feine Maschine in schlechtem Zustande; der quika" bk 'ScldkffD die Hatte versucht, Valparaiso zu erreichen. -- Eine AP“ an hefür m“ in Santiago exwartet wurden, s'md nicht eingetroffen' m daß fie untergegangen find.

«_ :::-aus“-

D * Mell'sbck? uchIZQZJtZ'FMi' (MelHung des ,ReutTrsÖY'oOÉeUFFM kr eng “[ ge U L reuzek . yramus. el uv

yon Cooktown (Queensland) auf Grund. Degr GcMaKoan Bord

des australischen Bundesstaats und seine Begleitung, dis Gefahr 9?“

befanden, wurden, nachdem fie eine Zeitlang in große

schwebt batten, sicher an Land gebracht. ' /

Nack) Schluß der Redaktion eingegangene ', ** « Depeschen. ad L

. w Yaris, 25. Juni. (W. T. B.? Dem „FJUZZU iv.?“- aus oulon gemeldet, daß Kriegs chlffs "“ ante?" Zehen sonen, wo 400 Meuterer des 17. _IUf au dM regiments unter dem Befehl einiger ,Offisze t “werde" ngpfer „Villefranche“ nach Tunts emgeschiff - , wurden. _ - Der W"; Konstantinopel, 25. Juni. (W. T._B-) nicht 1)1 stand, daß das französische Parlament noch 1mmskr öbUÜZ Zustimmung zu der dreiprozentigen Zölxeten Saß? erteilt hat, hat den Beginn der Erhebung des “erhoh am heutigen Tage noch in leßter Stunde verettelt.

" der 0 e UU des Amtll M UNd Ni tamiliche1l l (F rtf S g tech Lil e.) ck)

* M “_ idle! ' [ von F mit Hrn. Re ierunaspräfibenke" KL 1. Z"", (M.-Gerlachs eim O.-L.-Erfurt?f ffor Fd Ob“ ard Kumbrucb mlt Hrn. Forsta Samar"! eutnant i. Reit. Feldjägerkorps Wa af?" furt a. O.-Berlin). Lotbak- Gk / Geboren: Eine Tochter: "1" doxf-Tracb- Rotbkirrh thru. von Traob Bäkk (Magdebu's Hrn. Landr chter Dr- jux- von HMF [ r (Verskk' ' _- Hrn. Hauptmann Harry von oÉangen e- Gestorben: Charlotte Fkkifk- v-oß'eim bei SN"?! eb. von erßler-Klipvbause" (V!" tt von Kaff Jorn)- -- Fr- Gmemlleutnank Beero-CLZW eb. Peißner (Rostock . “i Fk“ Pro ucbbolz, geb. His ( eipz g)-

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ortlicher Redaktßur: urg- DirektorVÉrrénZvyrol in Charlottenhrlw Verlag der Expedition (Heid erlag“-

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Staatsanwalt

itwe. Operette in 3 Akten von

Hauptmann 3. D.

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Familiennachrichten.

Verlobt: Frl. Elifabetb von Collas mit Hrn. betreßeud Kommandiiskseu, bk Richard von Ploek Falk und j a. S,-Dre§den). - Frl. Freda won Brau i

„(einschliEleicb YörseZ-YÉM-a santi- sowie die Inhaltsan a e z liz ber en)- 8 skisÜÜ-ß aÜUUs ZL“:- KJMÉZU-om oezMa-n AM“ e

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