„. "*I,
Und
Deutscher 7 Reichsanzeiger
und
Königlich Preußischer Staatsanzeiger.
M 154.
Inhalt des amtlichen Teiles: Ordensverleihungen :c.
Deutsches Reich.
Ernennungen 2c. _ _ _ Bekanntmachung, betreffend die 0011111181013] [1111011 1418811131106
(301119111137 1111111180 m London.
Königreich Preußen.
Ernennungen, Charakterverleihungen, Standeßerhöhungen und sonstige Per onalveränderungen. _ Gees wegen bänderung des Geseßes, betreffend_d1e Pen- tonierun der Lehrer und LYrerinnen an den offentlichen olksschu en, vom 6. Juli 1 5. _ _ Gesetz wegen_Abänderung des Gesetzes, betreffend dix Fursorge Jar die Witwen und Waisen der Lehrer an offentltchen olksschulen vom 4. Dezember 1899, _ Aller öchster Érlaß, betreffend die Verleihung des Entetgnungs- re ts an die Stadt Coin.
Erste Beilage: Personalveränderungen in der Armee.
Seine Majestät derKönig haben Allergnädigst geruht: dem Pfarrer und Kreisschulinspektor Hermann Strath- mann zu Opherdicke im Kreise örde, dem Pfarxer und Direktor der Rettun Sanftalt üffelthal bei Dusseldorf
thannes Karsch un dem Pfarrer Gottlieb Stern- ext“ zu Pißcrwis im Kreise Soldin den Roten Adlerorden dier kk „Aa e,
dem r p . an der In exkir e in Spandau, W lh
afto Superinten enten elm Henke an dem erisarzt, GeheimmMedi inalrat Dr, Ludm g Becker 1: Schoneberg bei Berlin den öni lichen Kronenorven dkitter lasse sowie 2) Theodor Langer u
den Polizeiwa tmeistern _ Christoph Liedtke, den Poltzei er ean_ten Aloys Mock), Gottlieb Raik und Frtedri et ert, samtltch zu
Gutsschmiedemeister Wil elm Paul, dem
Wilhelm Köhler genannt Paul und dem sämtlich zu Wölfingxrode im
Ehrenzeichen zu verlethen.
Elberxeld, _dem Guts ofmetster GUlisschéifer LUdWiZl Bark_e, Kreise Goslar, das llgememe
ck *
Seine Majestät der König haben Allergnädigst geruht:
dem Grafen Giovanni-Battifta Jacini zu Mailand den Roten Adlcrorden zwxsiter Klas e,
dem Kaiserlich chincscschen In pekteur dcs Waffenmesens Anton Hekman u Tientsm,_dem Königlich norwezztsthen Konsul Ludwi eyer zu Königsberg i. Pr., dem echts- a"walt Max aplan YZ: St. Petersburg, dem_ bisbxrxgen 5Direktor der Dresdner ank in London Martin Lubeck, dem Rechtsanwalt Dr. Eduard Cruesemann zu London dem Kaufmann Wilhelm Ostermann ebendaselbft den Roten Adlerorden vierter Klaffe,
den Senatoren Giuseppe Colomho und Cesare Man „ ili, beide zu Mailand, den Königlichen Kronenorden
ersterd [(NZZ/'s 1'ch s'sch G 1 ' Ab iH ff 11 em at er! et: en enera ma or o a a ck? zu Teheran und ]dem Rechtsanwalt
Khan Krahnmay _ Leopold Goldberg zu London den Koniglichen Kronen-
ord eiter Kla e, en zw Köni [Uh rumänischen Rittmeister
acobini,
dem deuman des .....Wanvost-x? “ ?“"15 3113sz 5 "' en au mann anu m . mere- niglick) rumamsch ? p Zweiten Legationssekretär bei der
t im dem rü eren _ _ “?nigcich uroxTTmJnischfen Gesandtschaft m Berlm Nikolaus
Filod " ' li en Kronenorden dritjer Klasse sowie deJr-LLcexkxletUeY FM elm Klingeßstein und Adolf Dellskhaft beide zu Lon on, den Komglichen Kronenorden
, vierter Klasse zu verleihen.
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Seine Majestät der Kaiser und König haben Aller-
Mädigst geruht: _ _ dem Marineobe'rstabsar t, rofessor Dr._Martmt und t'etn Kapitänleutnam- von a die Erlaubms zur _Anlegunß i'er ihnen verlieLenm nichipreußischen Orden u ertetlen, un ersterem: es E renritterkreuzes erster Fasse des Groß-
ck) Oldenburgi chen „Haus- und Verdtenstordens des
war erzogli
s eter rtedrich Ludwi - le texem; der dritten ZMS derP dritte?; Klasse des Kagxseruch hmestfchen Ordens vom doppelten Drachen.
Dcr Bezugsprci- beträgt vierteljährlich 5 „x( 40 „Z. Ille poslanstnltrn ne!]men Bestellung an; für Berlin außer den ponanßalten nnd Icitungsspediteurcn für Sclbßabholes auch die Expedition ZW., Wilhelmstraße Nr. 32. Einzelne Nummern kosten 25 „3.
Insertionspreiß ßir den Kaum einer Drmkzeile 30 „5. Inserate nimmt an : die Königliche Expedition
des Deutsthen Keirhsanzeigers “ und Königin!) Preußischen Staatsanzeiger; Berlin 897-„Wilhelmstraße Nr. 32.
Berlin, Sonnabend, den 29. Juni, Abends.
Dentsthes Reith.
Seine Majestät d er Kaiser haben Allergnädigst geruht: den bisherigen ständigen HilfSarbeitex im Auschärtigen Amt, Legation-Zrat Kettn er zum Wirklichen LegatioUSrat und vortragenden Rat im Aysmärtigen Amt zu ernennen.
Seine Majestät der Kaiser haben Allergnädigft geruht: Allexhöchstibrem Ministerrefidenten in Port au Prince tmmerer den Titel und Ran eines außerordent-
von esandten und bevoUmächtigten inisters zu verleihen.
lichen
Seine Majestät der Kaiser haben Allergnädigst geruht: dem Postbquinspekfor W_itt olt in Potsdam den Charakter als Baurat met dem personli en Range eines Rats vierter
Klasse zu verleihen.
Von dem Kaiserlichen Konsul in Valencia (Spanienz Yi Herr José Riera zum Konsularagenten in Denia be e t
worden.
Bekanntmachung.
Entschließung des Herrn Reichskanzlers vom 9. Novem er 1906 ist der 0011111161018] [1111011 118811- 1111100 001111131137 [„ixnjbßä xn London bei glei zeitiger Genehmigung ihres abgeänderxen Geschäftsplans die Er aubnis um Betriebe der Feuerverftcherung für das Gebiet des
eutschen Reichs gemäß §§ 85, 86 des Verstcherungsaujfi ts- geseßes und unter dem aus § 125 Abs. 4 a. a. O. ur en
Dur
Betrieb der Jmmobiliarversicherung im Königreiche ayern sich ergebenden Vorbehalt erteilt worden. _ Es wird dies zur öffentlichen Kenntms gebucht, nachdem
mmm :: die für die Zulaffung gestellten Bedingungen erfüllt -'nd ' den 25. Juni
Beklin', 1907. Das Kaiserliche Aufsichtöamt für Privatversvcherung. G r u n e r.
Königreich Preußen.
Sem-e Majestät der König haben Allergnädigst geruht: die vortragenden Räte im Ministerium der öffentlichen Arbeiten, und zwar den bisheri en Geheimen RegierungSrat
Kindermann zum Gaheimen O erregierungsrat amd den bis erigen Geheimen Baurat Sp rengei! zum Ge-
heimen Ober aurat zu ernennen.
Seine Majestät der König haben Allergnädigft geruhs; die Regierungßräte von Glasenapp und Hoppe m
Berlin u Oberregrerungßräten und denz Re ierungSaffeffoC Grafen von Posadowsky- Wehner in ?Slbing zum Landrat zu ernetxnen soxyie _ dem besoldeten Beigeordneten ( etten Vurgermetster)
111 Karl Vorkastn er in Potsdam den Lharakter als Geheimer Regierun Scat,
den andesbauinspektoren Rudolf Amerxan in Crefeld, Georg Ulex in annover und Adolf Vo1gt in Verden
den Charakter als aurat und _ _ dem Kreissckretär Werner in Grtmmen aus Anlaß semes
S eidens aus dem Amt den Charakter als Rechnungswt zu ver eihetx _
Seine Majestät der König haben Allergnädigft geruht:
den bisherigen außerordentlichen Professor Lic. Karl Bornhäus er zu Greiéwald zuxn ordentlichen Professor in der theologxschen Fakult t der Untversttät zu Marburg zu er-
nennen fowte _ dem Univers:tätskuratorialsekretär Wilhelm Trebtng
in Marburg und dem Regierungssekretär a. D, Albert Brockmann in Königsberg 1. Pr. den Charakter als Rech-
nungSrat zu verleihen,
Geseß wegen Abänderung des Geseßes,
betreffend die Pensionieryng verLehrer und Lehre- rinnen an den öffentltchen Volks chulen, vom 6. Juli 1885 (Geseßsamml. S. 8).
Vom 10. Juni 1907. Wir Will) elm, von Gottes Gnaden König von Preußen Le., verordnen, mit Zustimmung der beiden Häuser des Landtags der Monarchie, was folgt:
1907-
Artikel 1. An die Stelle der § 2 8, 9, 17, 19, 20 und 25 des Artikelsél 2:5 K;“?xx- 11111112. "?"""Mssdéz ?:bézngGNerrw"? en en :) uen,vom.u eam. S. 298),treten folgende Vorschriften: ( es 8 m
§ 2.
Die Pension beträgt, wenn die Verseßung in den Ruhestand nach voUendetem zehnten, jedoch vor vollendetem elften Dienstjahr eintritt, 70/59 und steigt mit jedem weiter zurückgelegten Dienstjahre bis zum vollendeten dreißigsten Dienstjahr um 1/50 und von da ab um 1/„9 des im 4 bestimmten Diensteinkommens. Ueber den Betrag von 45/60 die es Einkommens hinaus findet eine Steigerun nicht statt.
_ In dem im § 1 Abs. 2 erwähnten Falle bett gt die Penfion 0/10, in dem Falle des § 1 Abs. 4 höchstens 90/50 des vorbezeichneten Diensteinkommens.
8. Die Dienstzeit, wel e vo II 1 liegt-IbleinLrTUfzer _erreFÜZunKr Meg nn des achtzehnten Lebensjahrs m eg a e w r e ilitärdkenstzeit vom Ve inne des Krieges, beim E ntritt in den Militä di t w Tage des Eintritts ab gerechnet. : ens äbtend WM egeo vom
Für jeden Krieg, an wel cm ein Lehrer im reu i en oder im Reichsbeer oder in der preußis e:) odxr Kaiserlicher? KLF? oder bek den Kaiserlichen SchußtruWen teil enommen hat, wird dem elben u dxr wirklichen Dauer der ienstzet ein Fakt zugerechnet; jedoch kst fur mehrere in ein Kglenderjabr “fallende Kr ege die Anrechnung nur eines Kriegsjabrs zulasfig.
Wer als Teilnehmer an einem Kriege anzusehen ist, unter wel en Voraussetzun en bei Kriegen von länaerer „Dauer mehrere Kriegsja re" anzurechnen nd, we1che militärische Unternehmun als ein Kei im Sinne dieses Geseßes anzusehen und weche Zei? als KrkegSzei m rechnen ist wenn_ keine Mobilmachung oder emobilmackxung statt- gefunden [Hat, dafur ist die nach § 17 und § 7 der Reictheseve vom 31. Mai 1906 (Neletheseßbl. S. 565 und 593) in jedem Falle er- gebende; Bestimmung des Kaisers maßgebend.
Fur die Verßangenbeit bewendet es bei den hierüber durch König- liche oder Kaiserl che Erlaffe gegebenen Bestimmungen.
§ 17. Die nfionen werden für jedes Kalendervierteljabr im voraus, in einer umme gezahlt.
Fus Reck? mz; d_e_n 2321,th dxr XZUfiZU Kukkt wennen en out a eu e n ena verier, ? etwaigen Wiedererlan ung desselben; g l t bis M 2) wenn und olange ein Pensionär im Reich- oder Staats- dienst, im, Djenfie einer Gemeinde oder eines sonftk en kommunalen“- Verbandes, nn ö entlicben Schuldienst oder im irchendienft ein Diensteinkommen zieht, insoweit der Betrag dieses neuen Dienst- Ziel;:kjoléjeubkxxrs vxznie; HiÖzursTchxxung de? Pension den Betrag des von ' : et en on erun ' . einkoXlY'kZTsÉbkkstFt-S g exogenen penfionsfabigen Dienst * e s- 1) er taatsdlenst sowie als Dient einer oder eines sonstigen kommunalen Verbandes im Ssinne diLGseeXmZY: schrift giLäaußer dem Militär- und Gendarmericdienste jede Anstellung- oder Bes ftigun als Beamter oder in der Eigenschaft eines Beamten im Dienste des rutschen Reichs, eines Bundesstaats, cines deut chen Kommunalverbandes, der Verficherungöanstalten für dieInvalidenver «bh- JLJÜÜ ?änTisKFk Fest syéchesr szstixuttä wtelche ganz oder zum Teil en e e ,ene *uneßaas obe . KomthuYaY-„rchjdes anzuhalten wJenß r eines deutschen _ e ere n_ung es neuen en einkommens nd d : Betrage, welche fur die Bestreitung von Repräsentationß- oderie SF:??- aufwandékosten_ sowie z_ur Entschädigung für -außergewöbnli : Teuerungsverbaltniffe gewahrt werden und die OrtSzulagen der Aus- landsbeamten ni t in Ansav zu brin en; die Dienstwohnung ist mit dem penfionsfäbZen oder sonst berfür festgesevten Werte, der Wobnungögeldzus uß oder eine entspreckpende ula e mit dem pensions- fähigen Betrag oder, sofern er nicht pen ons äZkiéz ist, mit dem Durchschnittslsaß anzurechnen. Ist jedoch der wi iche Betrag des WohnungSgedzuschuffes oder der Zulage geringer, so ist nur dieser
anzurechnen.
§ 20.
Ein penfionierter Lehrer, wel er in eine an fich kur Pension berechtigende Stellan im öffentli en Vylksschuldienste wieder ein. getreten ist, erwirbt für den Fall des Zurucktretens in den Ruhestand den Anspruch auf Gewährung einer neuen Penfion nur dann, wenn die neue Dienstzeit wenigstens ein Jahr betragen at.
Bei der Pensionierunkz aus der neuen S_telle st dem Lehrer eine enfion von 4/59, insowek aber die der fruheren Penßonierun a runde gelegte alte ,und die neue Dienstzeit zusammen dreißig Dkenkt-
jahre überstei k, von 11129 seines neuen penfionsfäbigen Dienste nkommens füxäjßdes na der fruheren Pensionierung zurückgelegte Dienstjahr zu ge ren.
Insoweit der Betrag der neuen Pension und der frü er bew Pension zusammen *'/so des höchsten Diensteinkommens,hvon wixlli 1?- eine dieser Pensionen _berecbnet ist, üb stel en würde, fälXt das Recht auf den Bezug der fruher bewilligten enßon binwe .
Erdient ein pensionierter Lehrer au er.;alb des öä'entlichen Volks- cbuldienstes in einem der im § 19 r. 2 enannzken Dienste eine pension, so ist daneben die alte Pension nur Kis zur Erreichung des- ;eertFZenkaeMFTbestrags zu zaxledn, uzelcher __fick) für die alte und die
en 11 ammen au em er e e un * zu Grunde gelegten Diensteinkommen ergßbßs 9 g der alten MWM
§ 25.
Hinterlä t ein pensionierter Lehrer eine Witwe oder e legitimierte achkommen, so wird die Zenßon noch für Fieeliéxfoxee; Sterbemonat folgenden drei Monate nadenvierteljabr) unter An- rechnung des vor dem Tode des Pen närs fälli gewordenen Be- trags gezahlt. Die ahlun erfolgt im voraus in e ner Summe.
Der gleiche An ruck) tebt den ehelichen Nachkommen einer im Witwenstande verstor enen pensionierten Lehrerin zu.
An wen die Zahlung erfolgt, bestimmt die Sthulausfiäptsbebörde.