“ war angerufen worden zur Entscbeidung der Frage: .
* der Leinwandumbüllung zu überziehen, als ein
und, ' und selbt? Ka
Uvboliseben Gelränke(Branntwch1, Wein, Bier usw) interessiert ist,
also vor allem das der Brennereien, Weinbandlungkn- Bierbrauereien»
“5 ' 5 1 tdi B triebederWirte,deunes_ FÄ b renjum WfobonWiitFtlsZthsfkfbran? obneAlkobolverttieb; r
Begri
Üßtkfi tnur theoretisch eine
d?" en, ondern es besteht auch eine Anzahl alkobol nas find die meisten Wirte, auch wenn e persönli re Haupteinnabme nicht aus dem Al obi)! 1" sie “"- do ertretern des Alkoholkapitals, besonders den Brauereien. finanziell
abhängig. Die Münchener Brauereien 1- V- [affen ein Kapital
etwa 44 Millionen Mark in den dortigen Wirtschaften arbeiten, etuZa
2451)i*iilioner121)iark kommen davon auf hypothekarksäpe Darlehen- Fur
eier Betriebe. Aller-
' Deutschland wird das Alkoholkapital dadurch der nnbildlicht, daß bei
ebr gerin en An ä cm im abre 1900 die Aussxa en für Braxmtwein 735,0 Mikäionen s ark, fürIZBier 2083,4 Millionen Mark und fur Wein 397.9 Millionen Mark, zusammen 32163 Millionen Mark betrugen. Der Verfasser entnimmt nun aus der fa -offizie[len „Deutschen Brau- i"dustrie“ die Dividendcnziffern der deut chen Brauereien, die sich im Jahre 1905 zwischen 10 und 27,5 0/9 bewegten. Er weist dann nach, daß alle Faktorenin der Alkoboibewegung die WicbZiakeit desKamLfes ;)eßkn das Alkoholkapital erkennen, und daß eine guilicbe AuSeinan er- e "WFM [esterem als ausfichislos erscheint. DagegenÉind grundsäß- " e äßigkeit und Enthaltsamkeit zu denTodfeinden des [kobolkavitals *" “Neu und daher auf ein Zusammengehen in diesem Kgmpf und als treue Bundeßgenoffcn aufeinander angewiesen. Die fruher:
erbitterung zwischen den Angehörigen beider Parteien trage einen FWF"! Teil der Schuld an der ungeheuren Macht, die das Alkohol- M tal erlangt babe. Eggers bespricht nun die bisherigen aese lichen
aßnabmen egen das Alkoholkapital, wie die Lokaloption (Ver ot des Alkoholvertrie s seitens der erwachfencn Einwohner durch Majoritäts- besÖluß der (Gemeinde), die Staatsprobibition, die bobs Besteuerung alkoholischer Getränke, das Staatßmonopol, die Yerschärfung der Be- j)Ükfnkarage u.a.m. und würdigt schließlich ausfuhrlich das sogenanrktte G“Übenbur er System, wie es bei Ausschank und Handel von al 0- bolksäven etränken, durch Gesellschaften oder Behörden betrieben, im Dienste der öffentlichen Sittlichkeit in
Schweden und Norwegen ck (Geltun verschafft hat. Von diesem System und seiner ent- vkechenden AIla
Ogestaltung erwartet quxrs den erfolgreickpsten Einfluß W i id un des Alkoholkapitals, und er ist der festen UWeerzjkkkthiex'i,m Has? csg über kurz oder lang auch in Deutschland zur Eknfübrung gelangen werde.
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Zur Arbeiterbewegung. Das Einigungßamt des Berliner GewétxthJeerZckxfrs- stellun von horizontalen Steindecken, wie fiedurchpezial- geschäftcgausxzeführt werden, als Maurerarbeit, d. h. in diesem Falle “18 .Streikarbeit', zu betrachten.“ Das Einigungsamt hatte folgenden Schiedsspruch gefällt: „Dis Steindexkenbaugescksäfte find Spezial- baugescbäfte und die von ihnen auSgeführten Arbeiten fallen unter diejenigen Arbeiten, welche in dem Vertrage enthalten sind, welcher Wischen dem Berliner Betonverein und der Sektion der Gips- und Zementbramhe abgeschlossen ist. In diesem Vertrage fehlt allerdings eine spezielle! Bezeichnung der betreffenden Arbeiterkategorie, es wird deSHaib den Parteien aufgegeben, solche zu vereinbaren und in den Vertrag hineinzufügen.“ Der Berliner Betonverein hat fich wie die Voss. Ztg.“ berichtet, diesem Schiedsspruch unterworfen, wäßrend der" Zentralverband der Maurer Deutschlands die Unter- werfung ab elebnt bat. _ " rd dem „W. T. B. telegrapbiert. DLZ General- yexsYYuZJuetxgwides Arbeitgeberverbandes erklarte sich mit der Schließung der Holzgeschäfte aus Aula? des Ausstandes der La erarbeitet einverstanden. Sie beséh os; ferner, das; Von heute, IJienstag. an in keiner Branche mehr Arbeiter eingestellt und daß bei dem demnäcbsteintretenden Materialmangel sofork entsprechend viel Arbeiter entlaffen werden soÜen. (VET. Nr. . 1.) In dér Güterskober Brauerei aden, wie der „Köln.ng.“ aus Bielefeld gemeldet wird, gestern die Arbeiter Lohnforderungen überreicht. Sie erwarten die Annahme des Tarifs innerhalb acht
Ta en. _ gDie ausständigen Tondreber und Maler der Steingut- fabrik bei Staffel (dgl. Nr. 203 d. Vl.) haben, wie, dasselbe Blatt mitteilt, die Arbeit wieder aufaenommen. Die Beendigung des Ausstandes erfolgte, weil der Verband die Gewährun von Streik- unterstüLung versagte, da die Fründe fur die Arbeiwnie erlegung als nicht sti haltig angesehen wur en. en Ver ammlung der Arbeitervertrete: im In einer WMW) Elen ebiet einigte man sich, wie die
Mähxisch - Ostrauer Ko „Köln. Zig.“ erfährt, auf eine inscbränkung dcr ForderUZJgeerJarZF
A nd über ab eine entsprecheztde Erklärung dem 111171th Ersuchen ?nn friedliche Vermtttluna, da, wie es in der Er- klärung heißt, die Unternebxmtxr us?“!id tdise bArbeiter an dem friedlichen iiberve un nere er m.
VetlZlstZoYoénbagcezn gmeldet „W. T. B.“, das; in der gestrigen “Generalver ammlung des FacbVereins dcr Bautischler der vom Bär ermeixter Jensen, dem Bankdirektor Heide und dem Direkwr HauKer emachte Vermittlungsvorscblag zur Beendigung des seit dre? Monaten dauernden Ausstands der Bautischler mit 535 gegen 504 Stimmen abgelehnt wurde.
Kunst und Wissenschaft.
La er der Wellmann-Expedition auf Spißbergeri 8an YZ t:eRmeutergschen BuirteaK.ftTolgenÉe1r" BerichitsthYdlZZ dienlxizrxzyßé .* a e m e gen armen „
W „„„ K M .“Amchxzüiäwid„22.80.1981:- Un * ol], erti este t. e ung e - swfxxaßnkßilrds moftgeng?26. Juli) ke innen. Am 1. August wirdÉie America“, wie man annimmt, ae ullt fein, sodaß mitd derk e-
.Fstigung des Korbes und der Maschine be onnZn werReni amc? M die Mitte des Monats August boffen wr fur die e e na
vvraußgeseßt, daß wir kein Pe mehr baden. Die arktischen Winde aben sich nicht damit :zufriederHj l;mfer
Laftschiffbaus am 4. Juli übe mitgenommen und unsere ck
dadurch um vierze n Ta e verzö ert zu haben, sie blieser; aldi
seither die ganze eit 11111 beträ tlicher Kraft und erscbwer Fit e AusbesserungSarbeiten. Da wir aber Ta und Nacht arbefeüen, Qetan es uns, die neuen Türme und Brü en undalle olaroe ein vor e ner Woche fertigzustellen. Wir waren dabei, d(kaösturuTrbdiLe 31711
t ün Ta e an ielt und sich erst am 24. Juli legte, aUen
FrYYnk-ZinfEixde :t?(:chteé7 Wir gingen dann sofort wieder an die Arbeit, und als der Tag sank, war die Halle wieder voll- ständig gedeckt. So sind wir heute wieder genau so weit, wie am 4 Juli, als uns der Sturm einen so bösen Streich spielte. Drei wertvolle Wochen verloren! Aber es bleibt immer noch genug eit, wenn wir Weiteres Unheil abwenden können. Es war An ».au erordenllkcb- ungünstiger Juli in Spitzbergen. Der Bei!- Ysammelklaß. der Walfisehfabrer, ist voll von Eis, alfischfa rer mußten sich nach einem anderen Hafen
SZ Schiffe der Robbensch die |ck,
ü teten melden, da das etter sebr sch1echt mar. Packeis war nur 15 Meilen westlcb bereits aufgetreten. Eine der vielen
schwierigen Arbeiten war das Packen und Zure tmachen der beiden
.Schlangen“ für die „America". Es ist bereits rühexexkjäxtworden, daß Ms? SMW?" in unserem Plane eine große Rolle spielen. Wir müssen ein sogenanntes LMksEkl baben, dem man woblbe er den Namen .GewichtSauSgleicher' geben sollte. Dieses Seil so]! in meßr oder Weniger gro er Läne auf dem VW" schleifen, sodaß es den BaÜon ie na dem me 1: oder weniger belastet. Auf diese Weise [„ckan 1 es in c-ewiffen Grenzen automatisch die vertikalen Fluktationen des uft- s "ies. Dieses Lenkseil oder dieser ,Gewichtöausgleicher' muß, um wkken zu können, wenigstens 1000 Pfd. wiegen. Um ni tsoviel Gewicht in wertlosem Material zu verschwenden, entwar en und verfertigten wir die ,Schlange', d. b. eine Röhre „M starkem
dem Norden fertig zu sein,
ä er, vor Stürmen bier-
umseb ber fl
““L“
die Neigung haben,- ck von den
von :
“ szungen
wa erdi ten Leder, 6 Zoll im Durehmesser und 123 Fuß lang. Die An enseFe der Schlange ist mit mehr als 29000 Stablsibuv en bedeckt, die sebk dünn und mit Nieten so an dem Leder befe igt nd, daß sie enau den Schuppen eines “Fisches gleichen. ie Schlange L| so ein ericbtet, daß sie beim Gleiten über Schnee oder Eis oder be at Schwimmen guf dem Wasser den denkbar ering ien Widerstand “findet. Die zuruckbaltende S lange (Brems Klangs hat da egen den Zweck,]o viel Widersfand zu eisten, wie na dem erbältn s zu ihrem Gewicht eben möglich ist, wenn-sie über die Eisschollen e-schlepvt wird, die in der Regel mit einer Sebnee- kruste bedeckt sind. Sie Bremsscblan esoll wie ein Schleppanker wirken, wenn der Wind für uns ungünstig it und wi nur langsam mit ibm treiben wollen, ohne zuviel von unserer Reiseteite nzubüßen oder zuviel von unserem kostbaren Brennstoff im Motor zu verbrennen.- Diese Schlange ist deshalb mit 1785 Stablkra errx bedeckt. Jeder dieser Kra er hat 6 scharfe Stifte von etwa [Zo Lapqe, d.h. auf 75 Fuß der chlanLe kommen 11250 Stifte. Die gewtchtausgleichende Schlange so_ll n größerer oder geringerer Ausdehnung stets die Erdoberfläche beruhten. Die Bremss lange wird nur dann niedergelassen werden, wenn dies eriorderlick) si. Diese beiden Lederröbren wurden mit Reserve- vorräten efüllt. Diese Vorräte sollen den Hauptteil eines Magazins 9bilden, für den Fal], daß die Mannschaft des LuftschiTes sein soUte, zu überwintern, und da sie dabei auf ie orräte in der „America“ angewiesen wäre. ir hoffen natürlich, daß dies nicht der Fall sein wird, aber es ist unsere Pfti t, uns soweit wie möglicb auf alles vorzubereiten. Das Ver (1 en der Lebenßmittel in diese langen Zylinder war eine angweilige Zunächst mußten wir in einem eißens zu diesem hergesteuten Kessel Paraffin sckome zen in das wir hunderte von Bogen starken Papiers taucstexi. Diese Bogen wurden sodann zu Röhren von etwa zwei Fuß Lange gerollt und in einen Zinnbebälter gesteckt, der etwa 6 Zo Durchme er batte. In die e Behälter wurden die Lebensmittel verva t. Das Brot (Séh ffsbiskuit) wurde, soWeit es sich _machen ließ, in Butter oder zwischen fettes Fleiicb gepackt um fur dxn Fall, daß Seewasser in die .Stblatxge“ eiwringen sollte, geschutzt zu sein. Den Speck'schnitten wir 111 S eiben die den Röhren entsprachen, und prcßten ihn fest aufeinander. Die Butter wurde stark dur - " " . Wir haben de Eine szere Butter gibt es nicht, aber fie enthielt doch viel Wasser, und affer ist nicht nur ein über- üsfi es Gewicht, sondern es hat noch dann den Nachteil, daZnes Zei n edriger Temperatur die Butter bart macht wie Stein. an suchte nach verschiedenen Mitteln, um ohne Zinnbücbsen aus- zukommen, da diese zu schwer sind. Man verwendete sie deshalb nur für Horlicks Malzmilcb, kondensierte Milch und ein Präparat aus Hafermebl und Bovril. Es wurden zylindrische Pakete von zwei Fuß Länge und sechs Zoll Durchmesser gemacht und in Paraffin- papier gepackt. Dirie Pakete wurden in lange Röhren von eölter Seide gesteckt. Die eidene Umhüllung erhielt drei Schichten irnis, wodurch sie nicht nur Schuß gegen Wasser erlangte, sondem auth asdicht wurde. Die einzelnen Seidenröbren wurden wieder Jurä; Holz von einander getrennt, sodaß jede von ihnen einen besonderen wasserdichten Abteil bildet. Sollte eine der Röhren platzen oder reißen, so kann das Wasser nicht in die andere eindringen. Die Seidenröbren wurden schließlich in lederne ylinder verpackt. Die beiden erwähnten .Schlangen“, die zu- Fxmmen eine Länge von 198 Fuß haben, wurden auf diese Weise mit 1473 Pfund beladen. Davon" sind 35 Pfund apier und Zinn, sodaß NabiungSmittel im Gewichte von 1438 fund vor- handen sind. Die Schlangen selbst haben ein Gewicht von 463 Pfund, Das macht im ganzen 1936 Pfund. Die Expeditions- teilnehmer sind sich darüber klar, daß die Reise der „America“ über das olarmcer kaum ganz ohne Schädigung der Lebenömiitelvorräte mögl cb ist. Die .Schlangen' sind an dem stählernen Gesteil dcs Korbes der „America" durch ,ein eigens zu diesem Zwecke an- aefertigies Stabilabel befestigt. Dieses Stablkabel bat eine Trag- fähigkeit von 5936 Pfund und dürfte deshalb genügen. Das Leder, aus dem die .Scblangen“ bergesteÜt Wurden, ist auf 9000 Pfund Haltbarkeit erprobt worden sodaß es bedeutend ab- enukt werden kann ohne zu reißen. Die Hanse Sache ist natürlich Fediq ich ein Ver ucß. Sollte ein beträétl cher Teil der in den .Scblangen' ent altenen Lebensmittel ver oren geben, so würde die Mannschaft des Luftfcbi es auf die Lebensmittel angewiesen sein, die sie sich durch ihre Gewe re zu verschaffen vermag. Im übrigen hoffen die Expeditionsteilnebmer, überhaupt nicht in die Lage versekt zu werden, yon den Vorräten in den Schlangen Gebrauch maihen zu müffen, doch gewährt es ihnen immerhin große Beruhigung und ibt ihnen ein Gefühl der Sicherheit, Vorräte für eine etwaige Ue er- winterung bei sich zu haben.
Land- und Forstwirtschaft. Ernteaussichten in Italien. Der Kaiserliche Generalkonsul in Neapel berichtet unterm 20. d. M.: Das Ergebnis der Getreideernte in Italien wird auf 52 Millionen Hektoliter geschäßt, also 10 Millionen weniger als im VoerYSÉüditaiien konnte die Ernte unxer günstigen Witterungs- verbältniffen berein ebracht werden; sie ist im Gégensaß zum Norden, was Menge wie üte der Frucht anbetriffj, aUSnahmsweise günstig
e aÜen. außg f P r e is e : Hariweizen Weichweizen Hafer Bari . . . . "26,50/27 24,-/24,75 20,50/21 alermo . 26,60 * 18,25
. 28,14 ari . . . . Gerste per Doppelzentner erste Kosten.
Die Reben stehen vorzüglich und man erwartet eine große Ernte qualitativ und quantitativ. Die knappe Ernte des vorigen Jahres hatte unnatürlich hohe Preise zur Folge; der noch alte Lager vorhanden sind, erwartet man für die neue Ernte eine günstigere Preislage. Heute wird notiert:
Bari rote Verschnittweine . . . .“ 28/32, . Trinkweine . . . . . /20, Weiweine . . . . . . Palermo artinico 15 . .. . alestrate 14,1 . . . , , Alcamo, weiß 14. . . „ 38139.
Die Olivenbäume versprechen bis jetzt eine gute Mittelunte, da die Wisterung der Entwicklung günstig ist Da, die alten Lager ziemlich geräumt find, balken sich die hohen Preise, die mit der Ernte, sofern diese wie erwartet ausfällt, beruntergeben dürften.
arialteOele. . . . . „N96 , . Lire 1151120, no . . . . . 100/105, Cangicsabile . . „ 95,198, ortene . . . . 8/87 er1001c. Die Berichte über die Mandelernte lautenp weni er €ünsiig;
16,50/17,-
Palermo Extrafino
es wird teilweise nur eine gerin e Ernte erwartet. us ijilien eben beffere Nachrichten ein. D i . 7chöpfien alten Ware halten sich: e boden Pre se der MMM, er Bari . . . . .“ 203,-, Palermo . Lire 240,-
Die dieSjährige Nußernte sou qualitativ u wü " ' [affen und die Quantität geringer sein, als man fri1ber b:;1 Yendaukerßlé ?YteFrückzte bald nach der Blüte abgefauen seien. € einer Normal- sÖUffZTYYffe versxrsexen eine normale Ernte von guter Be-
: anna - en werden nach und nach ur Sat w ?MÄFMXLÜSYOFÜITÜS anbaiädendteötroxkerxe, Yeißed WettxrgsoInJQé . e n egen no ren e nt tt d' . ausfall nichts zu wünschen übrig lassen. * ' Me der EM“
. ernte gezeitiét batte, darf man das
„ Für Sumaib war die Witterun bislang ebenfalls Zörberliko' und die rnte ift ut im _Gange. an kann auf günfiges Ergebnis rechnen. Die reise fur beste Ballen Ware lauten 19-20 Lire per Doppelzentner, erste Kosten. InTabak wird ein gutes Ernte- ergebnis erwartet. .
Ernteergebnisse und Getreidebandel in Syrien.
Der Kaiserlicbe Generalkonsul in Beirut ber tet unterm 10. d. M.: Die diesjähri e syrische Getreideernte ist ua den bisher vorliegeyden Er ebnifsen all.?emeinen nur mittelmäßig; die starken Neuengasse des inters haben n gewissen Gegenden auf die Ent- wicklung der Saaten nachteilig eingewirkt.
Die Ausfuhr bat,- abgesehen von einigen Sendun en nach Egv ten, noch ni t ein(Zesevt, da die bisherige Produ ion zur De ung des beimixben Egenbedarfs verwandt wurde. An Weizen, der aus der Gegend von Horns und Beirut im vorigen Monat 1090 02 na und 970 (17. nach Aegypten zum Doppelzentner franko Bord. An zu 15 Fr. fob exportiert. ._._
Im Monat Juli des Vorjahres exportierte Syrien bereits 30 000 02 Weizen zum Preise von 17 bis 17& Fr. für den Doppel- zenxner ff?!) und 50 000 äs Gerste zu 18 Fr. für den Doppel- zen ner o .
ama stammte, verfraztete anderen türkischen Häfen reisse von WF bis 20 Fr. für den er te wurden nach Aegypten 370 (1-
Ernteergebnisse in Serbien.
Das Kaiserliche Konsulat in Vel gr ad berichtet unterm 20. d. M.: Die Getreideernte Serbiens ist als beendet zu betrachten. Das Ergebnis hierin ist bei Weizexi etwa 40 v. H. hinsichtlich der Menge geringer, aber 5 bis 6 v. ?. hinsichtlich der Beschaffenheit günstiger als das- jenige im Vor a te. In Gerste und afer wird der dies übrige , Ernteertra m 30 v. H. kleiner a im Jahre 19 n- gesäxäßt. 5 it Rücksicht darauf, daÉ das erjabr eine gute Mittel- rnteertra nis Serbiens in diesem Jahre eine chwache Mittelernte nennen. Info ge der langanhaltenden Dürre im Trühsommer haben die Getreidesaaten gelitten, und daraus erklärt fi ie verringerte Erntemen :; dage en ist wegen des ge- rin eren usaßes an Wicken und aden d : Beschaffenheit etwas be er als 1906. Der Ausfall in der diesjäbri en Getreidemen e dürfte anderer eits noch durch Ueberpreise wenn ni t gan1,so doch fat ganz aus egli en werden, sodaß hierin die serbische Landwirtschaft einen S aden kaum erleidet. Die serbis en Marktpreise sind 13,50-18,50 D n., Din., für Hafer:
Gegenwärtig für Weizen: für Roggen: 10-14 in., für Gerste: 11-14 f" 1 (] 10,50-15 Dim, für alten Mais: 8-16 Din. at 2-
Jn Semendria, dem 5x")auptcmsfubrplane3 Serbiens in Ge- treide, belebte ?ck im Verlaufe der leisten vier ochen der Ausfuhr- bandel wesentl cb und zwar in den Richtungen donauaufwärts mä) Süddeuts land und donauabwärts über Vraila nach Bel ien.
Die aiskulturen haben sich nach den letzten reichl chen Nieder- schlägen abermals erholt; im Bel raderKreise jedoch waren die Regen- mengen nicht hinreichend, und es j?ebt bier mii den Ernteaussitbten in Mais am wenigsten günstig aus. - Die F uttergewätbse 12Twix fast überaU schlecht gediehen, und die Regierung hat daher ein Muß:- verbot für Heu erlassen. - Die Pflaume n ernte dürxte schwach mittelmäßig ausfallen; doch ist zu erwarten, daß durch im tige Preise sogar ein größerer Gewinn als im Vorjahre erzielt wir .
Von den Bahnstationen Wladitschin Han und ribo (in Süd- serbien) wurden in den leßten Wochen bedeutende bsi endun en (zumeist Aepfel) nach Stuttgart und Mannheim direkt verfra tet, während frische Pflaumen von hier zumeist nach Berlin gingen.
Die „Ost cthiz“ berickxtet aus St. Gallen unter dem 21. August d. .: Die diesjährige Obstetnte wird bekanntli in vielen Gegenden den Bedarf an Wittsäyaftwbsi und Tafe - obst auch nicht annähernd decken, und die reiß hierfur dürften 'jebr hoch zu stehen kommen. Man wird desb v elerokts Jenöti t , durch ein entsprechendes Verfahren bei der Mostbneitung urch Zßa er wie auch durch Zuckerzusatz bei vollständiger AUSnusung der Tre er das Quantum an Most mö lichst ju er?öben. Ein Hauptaugenmexk ist unter den gegebenen Ver ältniffen au die Mostbereitung und Be- handlung zu werfen und “die landwirtschaftliahen Vereine und Ge- nossenschaften tun gut, heute schon die nöti en Vorarbeiten bier ür anzuordnen, sei es durch Abhaltung von Kur en und Vorträgen o er in Form anderer Belehrungen.
Verkehrsanstalten. ***
Aenderung in den nächsten PostverbinduFi-„n nach Deutsth- Südwestafrika infolge späterer Abfahrt des oermann-Dampfexs „Adolph Woermann“: Für Briefsendungen nach Swako - mund und für Pakete nacb Swako mund und Lüd-erißbuxt mit Woermann-Dampfer „Adolph oermann“, ab ambur am 28. August Nachmittags. Schluß in Hamburg am 2 . Au ut für Brie e 2,0 Nachmittags, für Pakete 12,0 Mittags. Leiste Bef rderung ab erlin Lehrter Bahnhof für Briefe am 28. August 8,58 Vot- mittags, für Pakete am 27. August 11,122 Abends.
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Die Vertretung der Compagnie Générale Trans- a_tlanti ue in New York kündigt eine Herabsexung der Minimal- faße der ajütpreise erster Klasse in der abrt nach Europa an, durch die den Preiéberabetngen, die der Norddeutksche Lloyd und die Hamburg-Amerika-Linie e (blossen haben, begegne werden soll. Ein leitender Beamter der White Star Line hat erklärt, seine Ge- selLscbaft werde in wenigen Tagen [eicbfalls mit entsprechenden Maßnahmerx vorgeben. - Auf versch edenen französischen Schiffen sind die Kaxutvreife bereits um 20 bis 25 Doll. herabgesetzt worden.
Theater und Mnfik.
Im Königlichen Opernbause gebt mor , '
Y- Nicolais komisäae Oper ,Die lustigen Weiber „F.?"WYFZM. Szene. Die Damen Herxog, Rotbauier, Diettiä), die Herren Knüpier Ho mann, Mödlinger, Jörn, Lieban, Krafa sind Vertreter der Haupt:
ro en. Das Königliihe Schauspielhaus erö 1 Mittwoch, den 28. August (Goethes Geburtsta ), diTneneuemÉriZeerlj: zeix mit „Götz von Berlichingen“ in olgender BesPun : Gotz: Herr Kraußncck; Elisabeth: Frau Bu e; Marie: Fraulen Lindner; Bischof von Bamberg: Herr Ober änder; Adalbert von Weislingen: Herr Zimmerer ais Gail; Adelheid: Frau Willig“ Liebetrczut: Herr Boettcher; Hans von Selbiß: Herr Zeisler; Franz, von Sickingen: Herr Ke ler; Bruder Martin: Herr Stae emann' YLZUYS'UÜYYFF VFM: Her-r Geisendörfer; Georg: räuieir'i NWZ 11111: T Uhr. on anzenau. Herr Volimer. Die Vorstellung e etz en Vorstellungen der Morwi -O „ theater 0. Wallnertbegter): Mittwo : p.?ÖieKmZF-Fexxllöxer" JFWMLÜFbeierlriFÉLtäyKßii und'Sonnabend: „Figaros Hochzeit" a ' ' BöteZRdum [LBMÜYKUF iuÄb.TeITY§2uHa-n' Freitag |th Hemricb orgen, wo , ends 7 U , '
Zsiusikdirektor Bernhard Jrr arég bi; FZMÉYYRÉLZTPJR as ?ääistk. Orgelkonzert. kitwirkende sind: Fräulein Mar ZYYWSHYVZJYÜ 7311112? HLN l('*kßliger fi(Ali) und Frau EÜ: Thiele (Ag. ur-Variatio e . r e ompo tionen von Pachelbel, gramm. Der Eintritt istn f?)“.und avas stehen 11. a. auf dem Pro-