1907 / 220 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 14 Sep 1907 18:00:01 GMT) scan diff

spreche für einen Zusammenhang. Eins der beredtesten Zeu tt_i edafüri d i v'lach besprochenen . an e eien,se z-chékedjeerLWY, nTzierrxliYedbeeisoilnérf(Entwicklung einscbla en. Sie be-

die olarkappen im Ömelzen be-

?prva nächten gelegenen Kanäle seien die Ihnen folgtendidieKwextler MYLIFE, a 112111, ana e na -

indem 6 So gebe eine WeUe

gännen immer um die griffen seien. Die der ersten, die dunkler werden. so scFeitc diYlee i(tßnlxvicklung foixt,r auftauchten

m 1: we : - ßrap schen re elanxxsaÜ über die game SMM-

! Ver dern" " e DieänVeräZderung nde im Frubsommet statt. [JET [)sei nun sicher, daß der toff, aus dem die Kappen eßeten, efrorenes Wasser sek. Lowell ist durch seine leßtsn 51111666- ?Ucbungen ferner zu der Ueberzeuaung gelangt, daß auf em

keineSWe a eine große Kälte herrsche, wie es gewöhnlich wegen seiner

daß von der Sonne angenommen wird, sondern QXLYitthreerYenmgperatur ungefähr 9"Grad Celsius KtchtÉe.ffe':SoZ§; beginne die Entwicklung der Kanale, wenn das a k mme den aufgeschlossenen Wintervorräten der Polarkapch _0 des; Aber die Obexfläcbe desi ePlarÉttYle 1-ei*s'rcsi§?1?r;1o?ork)creteen'Waffer d d 3 an en 1: , ZÜUHYU 503 333131368,3352338, 3.33.83338139 einen anderen : au 1: en. * , " " bewegen. Und so uber- freien Stucken vom Pol zum Aequator zzuLö [au e nach der anderen raschen?) es sein möge. es tZTveeismkcJFckTWjZNarsjabrfe finde dieje einzig-

neten! ZYekuXrlschTeiTuYastatt; das e_ine Mal Von einem Po aus, ein halbes

v m andern. Ketne pbyfikalis-be Kraft könne das zu- FIHesJltrfxen,odenn die Strömung finde statt enfgegen den Gesejßueit; der Schwerkraft. Soweit man es messen könne, -schreitfe si? km ?lsicbmä iger Geschwindigkeit 0011 80 km. am Tag oder e wa

o t.

n “4388153176963 diese sogenannten Kanäle? fragt LOMZLTÜRZ Die beste Antwort finde man im Hinweis auf den UB Ft im Kanäle nennen, seien schmale Straßen von 15-30 14111, re ie ck Mittel. Sie verhielten sich wie Vegetationssxreifen, und dies se (1133 fraglos ihre Natur. Aus der Entfernung wurde der [ TWAXZUste anders aussehen. Indem er seinen Weg durch 5625 Z nimmt befruchtet er ein Band Lgnd von" etwa 110 Breite., Einmal im Jahre wird dieses" Stuck Land [[JM“ genau nach Art der Marskanäle, um spater wieder ge zu werden. Der Strom selbst würde fich, von der MarSentfernung ge- sehen, der Entdeckung entziehen, und ware noch Weniger sichtbar, Muc?) ein Bett, wie es auf dem Mars wabrsÖ-ixxlich der Fall sei, nch xckpmäler wäre. Somit könnten wir die Linien mit Reéht Kanae nennen, obgleich kein Grund vorliege, anzunehmen, daß 1? riesig seien. Es sei dies dix einzige Erklarung, die „Zi den Ösobaäptunggtatsachen über dre Linien selbst und die Flecke an deren Kreuzungen übereinstimme, und es sek ferner te logische Schlußfol erung aus alledem, was die Forschung der [ck en Jahre über den a emeinen physikalischen Zustand des Planeierlt) er- eben habe. Die einzige richtige Schlußfol erung aus den _ck achi- sUimYTn, kxzie wir befißen, F)? einZiFe, ddteBZusr Tcßtesacben vexburgt se , e de 0 esau dem ars eene eenge .

'Wießdiese lefbenden Wesen beschaffen sein mögen, meerkt Lowell am Schluß, Ob mit Vernunft begabt 0561: nicht, daruber mich zu äußern maäoe 103 keine Ansprüche. Daruber mangelt es uns an Kenntnissen.“

Gesundheitswesen, Tierkrankheiten uud Absperrungs- , maßregeln.

!) itsstand, Geburten und Sterbefälle, Gesuanoebnungs- un?) Gewerbehygiene, Krankenfürsorge und Herlversonal in Preußen 1905.

inalabteilung des Ministeriums der geistlichen 2c. An-

, FF„YRZU unter dem Ti el .Das Gesundbxitswesen des

ge Wischen Staates im Jahre 1905“ vor kurzem dle Zretrilßik Preußens für das genannte Jahr vexöffentlicht. a 1 "her die"früheren Jahre behandelt der neue

B““hsz Seiten Text und 48 Seiten Tabelle:) die B:. auf Bevölkerung, die (Gesundheitsverhaltniffe, die wegung sbygkene, die Beschaffenheit, Reinlichkeit, Beleuchtung WovÉYFßen und den Verkehr in_ denkelben, die Wasserversorgung, die ver itiruklß der Abfallstoffe, dte Yesundheitliche Ueberwachung des Bese gsmiitetherkehrs, die Schul ygiene, die gekoerblichen iY_lnlcxgen Nahrung Einwirkung auf die Gesundheit der in ihnen beschaftigten und M die Fürsor e für Kranke und Gebrechliche, den (Gesundheits- Arbeit», 5 die Beschäftigung der Gefangenen in de'n Straf- zu tand un !) Gefängniffen, die Badeanstalten, das Lejcbenwexsen, e xm [personal und die Kurpfuscherei. - Jm aUgememen das Mediz na dbeitszustand im preußiYÜen Staate während des Ge 11 am so befriedigend wie tm Verahre. D_ie Sterb-

1 1g9 8 auf 1000 Lebende etwas hoher gls rm Jahre “19 5 betrug. Namentlich Krankbetten der Ver- lagen 1905 beträchtlich mehr Menschen

blieb die Zahl der Todesfalle an d Masern bedeutend hinter der schon 4 zurü . Die Sterblichkeit der Kinder in! er 1905 wieder etwas höher als 1904. Dabei die seit Jahren in stetem, nur durch das Jahr

1904 einmal unterbrochenem Sinken begriffen ist, auch im Berichts-

jabre wieder "*r" ' n Kinder betrug im Jahre 1905 D*“- Zabl “" 98b1511620 lebend und 38372 tot geboren.

ÖZLIZFZ ZJJanZZtreßm Verhältnis zum Vorjahre eine absolute

eborenen und zwar von 22914 Lebend- und ZYÜZFKZYHÄNÖZÉM ma? diekZaUen ide): LZeZFHebFRen (Yk Verhältnis zur Bevölkerung, 0 amen m a ,52, i. . 1302 35,83, i. J. 1303 34,73, MY) ZFFOYFZ4 3121) 1. II 1905 33,77 Lebkndgxborene. Hier- n'acbo-ba i, 1905 diTe; ?Furtenßiflfchxcbimb VerZYYs KUZU 23611 en die or a te er e (: aeno . "slk“?FxFTZJthGeborenen entfielen auf die Städte 526687, von im 15 733 tot geboren, auf das Land 753 305, von denen 22 639 tot ge- -denen en on 1000 geborenen Kindern wurden mithin in den bor?" w“729'87 auf dem Lande 30,05 tot geboren, gegex 30,66 und Stadten Vor',abke' die Zahl der Totgekzurxen ist 0110 m der Stadt 30-87 im [dem, Lande um 0,82_ zuruckgegangen. Die Zahl der um 0,79“ an Am der Stadt verhalt sich zu derjeyigen der „Tot- Totgeborenen de Lande wie 99,4: 100, gegenuber 99,3 . 100 geborenen auf Von den Lebendgeborenen waren im Berickotsjabre im Vorjabxe- „ck 0 und 603 582 weiblichen Geschlechts, demnach auf 638 038 "“*"an 20 männlichen und 32,38 weibliäpen Geschlecksts gegen 1000 LebendciiZ , und 33,62 weibliche im Vorjahre. „Die Geburtiebn 36,50 männ ck? Kindern nahme" also um 1,30 diejenixgendvo?E Zoe d- von WännÜÖM f 1000 Einwokdnek ab, Na “?erH he eri : en . 13333243... „. Pro?“39n35fULWZZKrZ§Znch§313 1) en 7 | 7 , Él endermaßen: YFMYKYÖ,POstpreußen, 32,98, H;)bienxleZrön Idlefien 36,34, SAW" 31,70, SchlLSng-YolsdeinStädt, 9114, Pomr113rnHEsfen-sNaffau 30,12, BrandenkZukng dn; lei elbe ir; Zbanover ?)0' , Schöneberg und Nixdorf) 28M- ian ? 1335312 iÉke “[?on ZFS, Ordnet man- die einzelnen «,I FireuZsFlicher? Be- Uacb I'm: äleiében GefichksPunkt9 so stehen wt; der Spitze. Regie- birke und die industrie'reicben des Westensd c11161 polnischer Bevölke- rungsbezirke mit vorwiegend katholischer un iff rn von Jahr zu Jab: kung sind es in denen die höchsten Geburtenz überhaupt haben gefunden erden. Die höchsten (GeköurtenOxiffeerl?1 mit 41,88, Arns- die Regierungsbezirk Münster mit 41,94- pp d ' sten der Re- 5 4071 die nie rtg berg mit 41,66 und Brombera mit , , Schöneberg und Ri dorf) gierungsbezirk Potsdam (obne Charlottenburg, 2490 und der HTW- FistZZij derth “21147, Zsbpolizeibézxtrk [;ZZ «UML„ 11nterschied von 17,39 re er , e auf 1000 É'in'éßohnaé. (35? Mehr an Geburten gegen das Jahr 1876

Medizinal- Wie die Band

L bensjabr wgr 0 MM Geburtenztffcr,

wei nur der Bezirk Münster auf, gegen das Jahr 1901 kein Re- gierkan sbezirk. Die fortschreitende Abnahme der Geburtenziffer ist demna angemein, wenn auch nicht in allen Landesteilen von gleicher

6 e. H !,Die Zahl der Eheschließungen betrug im Berichtsjabre 299 988, darunter 148 962 in den Stadtgemeinden und 151026 auf dem Lande. Es heirateten von je 1000 Personen des xnännllcben Ge- schlechts im Staate 16,55, . des weiblichen 16,09 gegenuber 16,57 und 16,11 im Jahre 1904, 16,28 und 15,82 im Jahre 1903. Die Ver- hältnißzabl dec Eheschließungen hat |ck also in den [eyten'Jahren nicht wesentlich geändert. Von den 299 988 Ebescblteßungen haben 1367 (d. s. 46 von 10 000) zwischen Blutsvexwandten stattgefunden, gegen 1311 (44 0/0011) im Vonahre und 1338 (47 0/09?) im Jahre 1903. In den Stadtgemeinden kamen im Beriihtsjabre unter je 10 000 Eheschließungen 38,33, auf dem Lande dagegen 52,71 solche zwischen Blutsverwandten vor. Auf je drei Eheschließungen zwxschen Blutsverwandten in der Stadt entfielen vier solche auf dem Lande. Demnach überwiegen immer noch die Venvandtscbaftßeben auf dem Lande erheblich, was auf die größere Seßbaftigkeif der Landbevölkerung

" " en ik.

zurchUTZbFrbeL find im Jahre 1905 379 209 mannliche und 347 470 weibliche, zusammen 726 679 Personen (ohne die Totgeborenen). Die absolute Zahl der Gestorbenen hat gegen das Vorjahr um 24 532 zu- genommen bei gleichzeitiger Abnahme der Zahl der Lebendgeborenen um 22914. Der natürliche Zuwachs,_d. i. der Uebersrbuß der Zahl der Lebendgeborenen u_ber die der Ge. storbenen ergibt für die letzten funf Jahre folgende

ablen: 1901 546 706, 1902 577 793, 1903 527 263, 1904 562 387, 1905 514 941. Das Jahr 1905 liefert also von den fünf Jahren die ungünstigsten Ergebnkffe binfichtlicb der Volksvermebrung; nur wenig übertrifft es das Jahr 1900, das einen natürlichen uwachs von 490 206 brachte. Da die Einwohnerzahl des Staats 111) am 1. Januar 1905 auf 18125965_ männliche und 18 642 204 weibliche, somit auf 36 768 169 Personen uberhaupt belief, find von 1000 Einwohnern 20,9 maennlich: und 18,6 weibliche, zu- sammen 19.8 Personen (ohne die Totgeborenen) gestorben, ge en 20,5, 18 4 und 19,5 im Vorjahre und 21,1, 18,7 und 19,9 im Zu re 1903. Oédnet man die Provinzen nach der Höhe ihrer Sterbeziffer auf 1000 Einwohner, so erhält man folgende Reibe (wobei in Klammern

[ bezeichnet ist, den die Provinzen in Kitt TZ)? n 1171?) YraßGebuÉeZFffJ) einZneJJZeßßex? YSL???)1 24,75 (4), 2) Wsswkeußsnz) “„„ 21,80 (2), 6) Pommeén 21,58

4) „Hohenzollern 22,12 (7),

(8), 7) Brandenburg ohne den andespolizeibezirk Berlin 20,16 (13),

9,88 9 , Staat 19,76, 9) Rheinland 18,35 (5), Y))?ZYZTÜU117,49(( , 11) SkUdtkrÜs “li" 17,12 (14),_12)Han- "over 17 08 (11), 13 Heffen-NaffaU 16,80 (12, 14) Schlésw1gk

olstein “1652 (10) und 15) Landespolizeibezirk Berlin 16,38 (1,31).

eburten- imd Sterbeziffern FHM nqcb dieser Aufstellung m t Zwar zeigen B. ie Provinzen Schlesien, Westpreußen hohen Geburtsziffern auch hohe Sterbeziffern, doch hat „_ 23- Brandenburg niedrige Geburts-„ aber 5 Sterbeziffern, und umgekehrt haben Rheinland und Westfalen hohe Geburtsüffern, aber Sterblichkeit unter dem Staafßduräpscßnitt. Unter_ den Re- gierungsbezirken sieht, wie in fruheren Jahren, Aunck) mit der niedrigsten SterblkchkeitSziffet (16,0 0/90) an der Spitze; dann _folgen die Bezirke Minden, Schleswig, Stade, Casxel, WieSbaden, wahrend die höchsten Sterbeziffern, wke auch fruher ckM- die Bezirke Gum- binnen, Königsberg, Liegniß, Danzig, O_ppeln Und Breslau (22,9 bis 25,7 0/09) zeigen. Unter den Großstadten, yon denen 21 eine eringere und 7 eine höhere Sterblichkeit hatten, als der Durchschnitt ür den Staat betrug (19,76 von 1000 Lebenden), weist für das Jahr 1905 die günstigste Sterbeziffer, 10,40 0/00, Schöneberg auf, dann folgen Charlottenburg mit 12,80, Crefeld mit 13,98, Barmen mit 15,06, Kiel mit 15,34, Caffe! mit 15,56, Effen mit 15,83, Elberfeld mit 15,89, Hannover mit 16,13, Frankfuri a. M. mit 16,19, Altona mit 16,51, Düsseldorf mit 17,09, Berlin mit 17,12, Nixdorf mit 17,37, Wiesbaden mit 17.39, Gelsenkiréhen mit 17,77, Magde- burg mit 18,11, Dortmund mit 18,57, Aachen mit 19,20, Duisburg mit 19,22, Cöln mit 19,67 Wo um mit 19,86, Hau: a. S. mit 20,82 Stettin mit 22,62, Königs erg mit 23,05, Danzig mit 23,36, Breskau mit 23,56 und Posen mit 24,77 0/99.

Die einzelnen Altersklassen waren an der Sterblichkeit im Jahre 1905, wie folgt, beteiligt: Von den 726679 Gestorbenen waren noch nicht 1 Jahr alt 245 981 (136 234 männliche und 109 747 weiblithe), 1-2 Jahre alt 45962, 2-3 Jahre 16 089, 3-5 Jahre 17 209, 5-10 Jahre 18 767, 10-15 Jabra 11009, 15-20 Jahre 14 337, 20-25 Jahre 15 974, 25-30 Jahre 16 961, 30-40 Jahre 33 913, 40-50 Jahre 40 801, 50-60 Jahre 54 043 76893, 70-80 Jahre 77933, über 80 Jahre Berichtsjahr 1905 hat in fast allen Altersklassen ungünstigere Zabken geliefert als das Vorjahr, namenilicb aber in den Alters- klaffen bis zu 2 Jahren und über 60 Jahre. Günstiger standen 1905 nur die Altersklassen Von 2-10 und 30- 40 Jahren. - Die 245981 Kinder unter 1 Jahre machien 33,85% oder rund 3- der Gesamtzahl der Gestorbenen aus. Von 1000 Kindern im ersten Lebensjahre starben 229,66 gegen 222,42 i. J. 1904, 230,48 i. J. 1903, 209,37 1. J. 1902 und 269,69 1. J. 1901. Die durcbschnittlicbe Kindersterblichkeit in den 10 Jahren 1891-1900 betrug 244,9, im Jahrzehnt 1881-1890 245,47. Das Jahr 1905 stellt fich demnaä) zwar gunstzger als der Durch- schnit1 der Jahre 1881-1900 und gunstiger als die Jahre 1901. und 1903, aber schlechter als 1904 und besonders 1902. Von den 28 Großstadten hatten 13 eine Kindersterblichkeit, die über den Staatsdurch chnitt hinausging, 15 eine zuzu Teil bedeutend niedrigere aufzuweisen. Dieses Ergebnis kann als gunstig bezeichnet xverden, da erfahrungßgemäß die mit der Großstadxbildung verknupften Er- nährungs- und Wohnungswerbältnkffe ungunsüg auf die Gesundheit der Säuglinge einzuwirken pflegen.

Uebereinstimmend wird aus allen Bezirken eine, wenn auch lang- sam, so doch stetig zunehmende BeTerung der Wohnungsverhält- nisse gemeldet. Den Anstoß dazu Kab, mit in erxter Reihe die Auf- deckun von Schäden durZ die rexsärzte anlaßlicb ihrer Orts- besjchtgungen und anderer eleHenbelten. Eine erfreuliche Tätigkeit entfalten auch vielfach dle Po'ijeibebördxn und die Gesundheits- kommisfionen, teilweise in Gememsckyaft mtt den Kreisärzten, und sehr anerkennenswert find die Bestrebungen der mannigfachen Vau-

vereine. Nicht zu unterschätzen ist ferner der Umstand, daß das Bewußtsein von dem Wert eines ZLsunden Heims mehr und mehr in alle Kreise der ZLVölkerung eindringt.

Jm Landespolizeibezirk Berlin gingen 1905 325 Anträge auf Wohnungsbefichtigungen ein, von denen 165 als begrundet erschienen;

von diesen Wohnungen wurden 44 aus gesundbeikSpolizeiliÖLn Gründen .

eräumt. Im Stadtkreise Breslazt wurden 266 ungesundeWohnungen ßegutaehtet, ferner 210 ganze Hauser Mit zahlreichen Wohnungen

untersucht und Untersuchungen in anderen wohnungs- bygienisäpen Angelegenheiten vorgenommen. So gelangten dort viele Mißstände zur AbsteUung- M der (Gesundheits- kommisfion der Stadt Breslau wurde im Berichtsjabre

e onderer Wo nun Sausscbuß gewählt, bestehend aus einem Stadt-

TJ Zlss Vorsi ende, x176111 Stadtmjt, 3 Stadtverordneten, darunter

1 Arzt, dcm erwalter der städtischen Baupolizei, 3 Bauinspektoren

und den 3 Kreisärzten. Für die Besichtigungen wurden 3 Unter-

kommisstonen für die 3 KreiSarztbezirke gebildet. Dieser Wohnungs-

ausfchuß hat auch maßvolle Normativßestimmungen ausgearbeitet, an deren Hand die Unterkommisfionen wetter arbeiten souen.

Bezüglich der gewerblickZ-Y6211,"lÖYYFYwÉXtÉTÉYfiY

" n r er e , r ,

ebende Auskunft uber ZéblBlelWäftiguna jugendlicher Arbeiter, UnfäUe

" ts it _ ULYYYUZTZJÉYJ,“Belästigung der Nachbarschaft uber die spezifische

5 riebe der einzelnen Industriezwede auf die Gefund- YWÉKWHHZ bLeZsecZäftigten Arbeiter und über Woblfabrtßeinrichtungem In der Mitwirkung bei Fra en der Gewerbelxygiene beginnen die Gesundbeüsbeamten allmählic?) ße!) mehr zu hetatigen. Der Zustand der Arbeitßräume beffett sich im allgemeinen ubetaü; es find haupt-

Z'äcblich noch die kleitzereg und älteren Betriebe und die Haus ewerbe, n denen es den Arbenskaumen an Luft und Licht gebri t. elegen- beit zu Ausstellungen und Verbefferungévorsäplägen in die er Beziehung nehmen die KreiSarzte meist bei Ortsbestchtigungen. Verstöße gegen die Schußgeseße und Verordnun en für jugendliche Arbeiier und Kinder wurden von den "Aufs“: tsbeamten 1905 in 2135 (1904 in 2813) Fällen, bezuglich der Beschäftigunasdauer von Kindern in 476 (643) Fällen in 8015 (7405) Anla en ermittelt; bestraft Wurden 1291 (1403) rsonen. In Berlin fck; nt die Zahl der, in der H„eimarbeit tätigen inder sebr groß zu sein, ihre Kraft wird teilweise uber Gebühr in Anspruch genommen. Es ließ fich in einzelnen Fällen nachweisen, daß Kinder unter 12 Jahren, sogar unter 10 Jahren, regelmäßig für Dritte beschäftigt wurden und täg- lich 85? in den „Ferien' ogar 10 Stunden arbeiten mußten. Aus d'un egierungsbezirk Potsdam wird berichtet, daß von den jugend- ltchen Arbeitern, deren Zahl absolut etwas estiegen, relativ aber diefel_be geblieben ist, die meisten bei der Metaßl- und Holzbearbeitung beschaftigt werden, daß auch 36 schulp ichtige Kinder in Fabriken, 26 in Ziegeleien bei der Arbeit angetro en wurden und die Durch- fuhrung ' de? Kinderschußgeseßes vom 30. März 1903 infolge der Schwßert km der Kontroüe noch viel zu wünschen übrig läßt. - Dre bl der Unfalluntersucbungen betrug 1905 in den gewerb- ltcben Anlagen einschließlich der der Aufsicht der BerJVerwaltung unterstehenden 19 764 (i. I.,1904 19 393). Im Bergwerksbetriebe belief 9111) die Zahl der tödlich Verunglückten auf 1026, wovon der Stein oblenbergbau mit 840, der Braunkohlenbergbau mit 79, der Erzbergbau mit 76 und der Bergbau auf andere Mineralien mit 31 Todesfällen beteiligt war. Eine große Reihe von Unfäüen lle e fix!) vermeiden, wenn "die Arbeiter selbst nicht so läsfig und glei - gultig gegen die Verbutungsvorschriften wären und ihnen nicht so ar oft geradezu entgegenhandelten (Auflegen von Treibriemen mit jZM dHanZ 1113111“)- beYuckdeerv'iUllkochSYYS 1rägsxbcslein Teil zur Vermehrung er n e . n een ezren e endiee' meistJ FLAIR: LeimbTransposrtwesent. ich Ich v rhaltnismäßig 0 ccm en ausw: en enw et 1 in erfreuli er weiter. Die Zahl der Krankenanstalten WHS, ihre EinriItunYßlZE befferte M), und ihre rege Inanspruchnahme bewies das Vertrauen der Bevölkerun? zu ihnen. Jm Berichtsjahre bestanden in Preußen (ohne die Stra anstalts- und Gefängnislazarette) 2333 allgemeine eilanstalten (104 mehr als im Vorjahre) mit 131307 Betten 6246 mehr), in denen 994 488 Kranke (59 551 mehr) an 30 975 680 erpflegungstaFn (1 707 000 mehr als im Vorjahre) behandelt wurden. Auf je 10000 inwobner kamen im Jahre 1905 35,71 Betten und 270,48 Verpflegte (im Vorjahre 34,65 Betten und 259,06 Verpflegte). Die höchste Zahl von Betten in allgemeinen Krankenhäusern wies der Regierungsbezirk Cöln mit 70,36, die niedrigste der Regierungs- bezirk Stade mit nur 10,32 auf 10 000 Einwohner auf, die höchste ahl 3583313360kast 1?“ 333313636“ CU" m" 51 “81“ 0 re er n m , o t, der YgxeYnÜslbezirks Sta? smix 82,33. f g die niedrigste wieder 0 et pxr ona 68 e s1chim Veri tSa re uammen an 17766 (im Vorxabre 16467) nichtbeamteéerx bAeZ-zsten - di? Zahl der Aerzte uberhaupt bat fich von 18 480 i. J. 1904 auf 18 841 t. J. 1905, also um 361 vermehrt -, ferner aus 1413 (1338) Zahnärzten und 20 835 (20 512) praktizierenden Febammen. An potbeken waren vorhanden 3189 (3147) V0 - und 172 (171) weigcxpotbeken, 181 (186) Krankenhausdispenfieranstalten und 313 307) arztliche HaUSapotbeken, darunter 123 (119) homöopathische. u1chschnittlich kam auf 1951 (im Vorjahre auf 1952) Einwohner ein Arzt, auf 1760 (1759) eineHebamme, auf 10 940 (10 877) eine VoÜ- oder Zweigapotheke und wenn man die Dinenfieranstalten und Haus- apotheken mit in Rechnung zieht, auf 9538 (9474) Einwohner eine A:,neiabgaßestelle 115erbaztvt. Verbältnißmäßig die meisten Aerzte batte der Landespyltzeibeznk Berlin, wo e n solcher schon auf 730 Menschen kam. wahrend fick) im Regierungsbezirk Allenstein das Ver- haltnis auf 124114 sZellte. Vergleichsweise die meisten Hebammen hatte der Reßierungsbeztrk Sigmaringen (1:665), die wenigsten der Landespolizei ezirk Berlin (1 : 3052) und der Regierungsbezirk Allen- 3366513117595 JAFZFeken WEU? stam izablZFickTsten im Regierungs- : , am en en m r (1 : 16 977) vorhanden. 9 eg e ungsbezirk Oppeln

Spanien. ,

Der Generalgesundheitsdirektor in Madrid at 1

FieciaYotrscßZLtZ dJZßNeglezuextsVFtbeir Fei äußerhe GanJFiFFlFY , am . . . n en

des gelbgen Fiebers festgestellt worden ist. fuegos das Austreteé

Die G n ldi kti stuZLZnivebnit di st _ „e era re on e e un 8 s en es in Bukare fur Herkunfke von Rußland folgende Quarantäneveßoxkßk nung erlaffen: Es wird hiermit zur allgemeinen Kenntnis aebratht, dg , nachdem in der Stadt und im Gouvernement Samara Cholera- fa e festgefxellt worden sind, die Prutbgrenze zeitweise vom 11. August 1907 ab fur Reisende aus der Stadt Samara und den Gouver- nements: Samara, Astrachan, Saratow, Simblrsk, Ufra, Kasan und Nischninowgorod in Rußland geschlossen wird. Der Eintritt in das Land ist nur auf den Stationen Stefanesti, Bezirk Botoschen, [ÖnYeerxh LY??? CJoaffY,i alßiu, BTR?) FaÖcéijrft, (LUX; Prutului und a , r ruu owenurn en en on ana Gala buns), BrFiZa tLiestaGttet. f s L , Sulina, en o w r e tense ür den C iliaarm un d ManJlia zeitweise gesperrt. b d en Hasen urch eine Zpätere Verordnung find die vorstehenden Be- [Limmungen auch fur Reisende von Chiscbinan und Odessa n Kraft geseyt worden.

In Wien md, „W. T. B.“ uol , t - kranangenS an Flatteikn genzeltdetz.tf ge gesern abermals drei E! n an ranc Seo eräg die Ge amt [ d 't 27. Mai festgestellten Pesterkrankungen 24, voL 15212711 50315523 1,33:

lichen Außgang.

Theater und Musik.

Jm Königlichen Opernbause findet mor e , So t i Ausfuhrung von Gounods ,Margarete“ mit FräulqeiT FarxcÜaKiZZt YT

Titelrolle, statt. Im übri en lautet die B : : Herr Kirchhoff; Mephistop_eles: Herr GrisweLlermg Va UTM: err Berger; Siebel: Fraulein Paths; Martha: Frau von ckeele-Mul18r; Brander: Herr Krasa. Jm Bandana! des

4. Aufzuges find die Solotänzerinnen und das 001" 8 äs 581101“. 5eschgftigk - Am Montag wird zum 200. Male ?Der fliegende ;)ollgnder“ von R. „Wagner wiederholt. Die Bese ung lautet: .)olZander: Herr Hoffmann; Senta: Fräulein Rose; aland: Herr Knupfer; Erik: Herr Kraus; Mary: Frau von Scheele-Müller; Steuermann: Yer): Jörn. Dirigent ist der Kapeameister Dr.Strauß.

Im Kön glichen Schaufpielbause gebt morgen .Urie! Acosta“ von Karl Gußkow, mit ccrn Sommersjorff in der Titel- rolle, in Szene. In den anderen auptroUen nd le .Herren Nesper, Staegemann, Kkaußneck Vollmer, Mannsl dt und die Damen Wachner und Buße besÖäftigt. - Am Montag wird die „Naben- steinerin“ in der bekannten Beseßung wiederholt.

Im Neuen Königlichen Operntheater gebt morgen .Der Barbier von Sevilla“ in folgender Beseßunq in Szene: R ne: räuleln Franckllo-Kauffmann; Graf: Herr ommer; Figaro: err

offmann; Bartolo: Herr Rebe; Bafilio: Herr Mödlkn er;

Marzelline: räulein Ober; Fiorillo: Herr Arnold. Im 3. : Einlage aus . akmé', gesungen von räulein Francillo-Kauffmann.

Im Deut (ben Theater wrd morgeg, Sonntag, sowie am Dienstag, onnerotag, Sonnabend und nachsten Sonntag das Kleistsche Schauspiel „Prinz Friepriah vyn Homburg“ aufgeführt. Am Montag geht Shakespeares .Wmtermarchen' und am Mlltwv .Der Kaufmann von Venedig" in Szene. Freitag wird die Poffe . obert und Bertram“ gespielt. - In den Kammerspielen des Dealichen Theaters findet am Donnerstag die Erstaufführung des SchnkßlerTcHen