Der_BevoUmächtigte zum Bundesrat, ür li [' ' Staatsmmtster Freiherr von GevekotF i ?n YYY; angekommen. -
Laut Meldung des „_W. T. B.“ ist der auswisende Ablosutz stransport fur S. M. S. „Sperber“ mit dem Net Spostdgmyfer „Lucie Woermann“ vorgestern in Seronyt (As ann) etngetroffen und hat an demselben Tage dte Retse na Cape Coast Castle fortge eßt.
S. . . „Freya“ tft am 26. ktober in Corfu ein- thrÉfean und geht am 22. November von dort nach Smyrna S." M. S. „Ti er“ it vor etern von N l' “TschifSu YTSCJ ge anggen. s gs agasat nack)
. „_ . „ aguar“ ist etern von Tm tau n Schanghai tn See gegangen. g s s g ach
Sachsen.
Dt_e_Zryette,Kammer verhandelte gestern über die von den _Fre1stnmgen emgcbrachte Interpellation, worin die sächs1sche Regzerung um Auskunfx daruber ersucht wird, welche SteUung f“? m der Angelegenhett der von Preußen erstrebten Ein- fuhrung von Sch1ffahrtSabgaben im BundeSrat ein u: nekxmen gedenke. Dre _ZnterpeUation wurde von dem A . G u:1tk)er:Plauen begründet, der sich entschieden gegen dte Ejnfuhrung von Schiffahrtsqbgaben wendete. Na dem Beruht des „W. T. B.“ gab dre Regierunß durch den inanz: minister Dr. Rüger folgende Erklärung a :
Die Nr ixrung werde fich nach wie vor mit Rücksicht auf die schweren S digungen, welche die sächsischen volkswixts aftlicben Jntereffen erleiden müßten. gegen die Einführung Von S iffabrts- abgaben wznden. Diese ablehnende Stellan nahme werde die Regie- ruag auch dann beibehalsen, wenn die von reußen verlangte authen- tische Interpretation des §54 Abfas4 der Reichsverfassung zu Gunsten PUUFUS a1-sfallen so!]te. _
te Konservatwen und dre Nationalliberalen erklärten
ihre Zustimmung zu der Erklärung der Regierung.
Oesterreich-ngarn.
Wte die „Rege “'reie Presse“ meldet, hat der vorgestern akxgehaltene, genxem ame Mtnifterrat eine mäßige Ec- boßhuyg des Krtegs- und Marinebudgets mit Rücksicht nur das „Verteuerung der VerpflegungsKrtikel, die Umgestaltung dex Arttllxrie und den Bau neuer Kriegsschi e bes lossen. Eme Erhobmg der O iersgehälter ist vorläufifxf] im Yudqet lr,!liYexerücksrck)ngt und o späteren Verhandlungen vorbehalken
_ Im österreichischen Abgeordneten au 6 wurde gestern dte erste Le ung der Aus leichsvorla k(Zn fßrtqeseßt. NÜÖ dem "Berk k dés .W- T- Z.“ zollte der * JU;- Dr, Urban in,! Laufe der Debatte der an] besonderen Geschicklichkeit und Zäbi . keit. mit der die österreichis e Regierung inmitten einer un ewöbnll schw1e11gen volijisthen Konstellation den Aquoick) erreichte, Yer gegen- über dem SzeU-Körberscbtn Prodi orium wesentliche Vorteile zei e," bobe Anerkennung. Der Redner etonte, da ficb di: staatSre t- lich6n Sonderbestrebungen Ungarns, die berets bci der Brüsseler Konvxntion verwirk1icht worden seéen, bei Abschluß neuer Handels- veztrage schr gefährlich erwsisen könnten. Der Abg. Lewvsky er- klakte, die Rutbrnen könnten aus politischen und wirtfÖaftlichen Grunden nicht für den Aus.)!eicb stimmen. Der Abg. Graf Stern- berg Verteidigte den AUM elch vom Standpunkt des Oesterreicbers unk; des T1chechen und erblickte das Bedeutende in dem Aus- gletcb darin, daß er von Ener ungarésxben Partei beschlossen werde, die stets für die kennung Oesterreichs von Ungarn und die Personalunion eingetreten sei. Der Außglei sei nthendig, um gegen die Sozialdemokratie und die artelle wtrksam auftreten zu können. vom volkswirtscbaftlichen Standpunkt aus „notwrndig, weil beide Reichsbälften wirtschaftlich aufeinander an- leefm seien. Der Redner bedauerte, daß die ngelung der Heeres- _ agen aus dem An leich außgescbaltet worden sei, denn die wichtigste Vorausfe uns für d e Macht Oesterreicbs bestehe in der Schaffung einer star en Armee zur Bekämpfun des inneren und des äußeren Feindes. Graf Sternberg bedauerte Ferner aufs tiefste die Zerfabrenbeit m böhmischen Lager erade in diesem Au enblick, bezeichyete es als inkorrekt daß die bößmiscben Minister beeitigt werden,*bevor der Ausgleiz beendet sei, den sie mitunterzeicbnet haben, und warnte die Vertreter des böhmistben Volkes vor der Politik des persönlichen Ebrgeizes. Der AY. Kais er erkannte an, daß die Re- gisxung das Möglkcbste zu errei en bestrebt war, suchte aber nach- uweisen, daß die Errungensäoaften des neuen Außgleiches durch seine Nachteile namentlich in siaatSrechtliäoer Beziehunß auDewogen werden. Der Abg. Kapinskl erklärte, das; die poln1che olksvartei aus poiitiscben und wirtschaftlichen Gründen gegen den Ausgleich stimmen werde. _ Hierauf wurde die Verhandlung abgebrochen und die Sißung geschlossen. Frankreich. . Der KöniJ und die Königin von Spa_n1en smd gestern in Par 6 eingetxoffen. Zu Ehren Hes Komgßpaares gab der Prästdeni allte'zres tm Elyséze em Festmahl, _bei dem wikchen dem önig und dem Präsidenten Trinkspruche gewe set wurden. _ ' - In der gestrigen Stßung der Depu _ „ _ erklärte der Marinemimster in Beantnyortung e1_ner Krtttk, die der Admiral Bienaim é hinstrhtltch des thm, dem Minister, bewill: ten Kredits geübt hatte, daß die Marme fett 1900 daran arbe te, die Geschosse aus Gußetfen durck) Stahl- eschosse zu ersehen und wies, „WUT. B.“ zufolge, darauf in, das; vor den Küsten Marokkos dxe franzöftschxn Seexeute, Schiffe und Geschosfe den besten Bewets dafur geliefert hatten,
da[; man der Zukunft ohne Pes/imismus entgegensehen könne.
tiertenkammer
Rußland.
N Meldun en des „W. T. B.“ über die Wahlen ur Féichsdumc? find bisher1Z627 dWathrexxtltate b;)kaxi d 3 [ten e ören er e en 1113 M en GWH gh ktobriften und den Gemaßigten,
Monar iten an, 98 den O _ 3 der Yasrtei der friedlichen Erneuerung, 25 sznd Kadetten, 6 Moharéttmedaner, 19 SozialdLexxekraten, 1 ist polnischer Nationali und 19 e ören nr 1 en.
- Gestern ist Zr St. IZetereburg auf den Chef der Ge- fängnisverwaltung des Staats, Wirkltchen StaatSrat Maxi- mowski ein Revolverattentat verübt worden. Wie das
W. T. B.“ meldet, erseéien am Nachmittag im ArbeiLSzimmer Yk ' owofis eine und ver
annte Frau und ab auf ihn sieben
Fuad, die ihn tödlich verwundeten. ie Täterin tmzrde a . Maximowski starb zwei Stunden später im Hospttal.
Bulgarien.
Die Sobranje ist gestern eröffnet worden
Die Tbrontede, die vom Ministerpräfidenten 'v 1 konstatiert, „W. T. B.“ zufolge daß Ruhe und OrdnßtrnfzseYYYxé herrsche, und verweist auf d e wirtschaftliche Entwicklung des Fürsten- tums. Die Regierung richte ihr ganzes Bestreben darauf, der jeßiaen Lage der Stammesbruder in der Türkei, die fortgese t die Gemüther in Buxganen beunruhige. ein Ende zu seßen. Hie Beziehungen BungZtektsßé/Fallen Großmächten und Nachbarstaaten seien gut. . „ nä_ i der Err") nung der Sobranje hatten die So: ztaltsten tn Sofia re _Txungsfeindliche Demonstrationen geplant. Troß des Po tzetverbots versuchten fie sich zu Kund- FQYQnBßWr'staYmeYl' Jnfxélgedxssen kam es zu einem
mt er 01er, et em ' ' verwundet wurden. z mehrere Sozraltsten Norivegen.
„ In dem gestern abend ab ehaltenen StaatSrat Hat der Ko_nrg dre Demrsstons_g_esuZ)e des Ministerpräsidenten Mtchelse11, des Vertetdt ungsministers Ols 511, des Kultusmimsters Dr. Jen en und des Jusstizministers Bothner angenommen und, laut Meldung des „W. T. B.“, folgende Ernennungen vorgenommen: Der bisheri e Minister des Aeußern Lovland ist “unter Beibeba tung des
Portefeuilles als Minister des Aeußern zum Ministerpräsi;
denten, der Rechtsanwalt Bredal zum ZustiminiEcr der
Kapttqn zur See ques zum _Verteidigungszminisxer/ das
Mitglred Y_es Storthrnßzs, Bankdirektor Halvorsen, zum
Jmanzmxmxter und der tshcrige Finanzminister Berge zum ultUSMmi'Wr ernannt worden.
N ck Afrika.
a einer vom „W. T. B.“ verbreiteten Meldun des Genergls Drude aus Casablanca lagert Mulat) ReJchid mxt s_etner 3000 Mann starken Mahalla, der sich etwa 500 Auf: standtsche angeschlossen Haben, noch immer bei Sidi Assa. Auf den tzack) Casablgnca übrenden Straßen werden von den Aufstanptschen „taglich Näubereien verübt. Die von Ben Bagdadt befehltqte MahaÜa Abdul Asis ist noch immer in FYdara. Der General Drude forderte Ben Bagdadi auf, ihm mjtzutetlen, welche Abfichten er habe.
Parlamentarische Nachrichten.
Der ReichstagSabgeordnete für den Wa [kreis Kroto 'in- Koschmin, Rechtsanwalt. Dr. von Micczkohwski (P016)scköat, „W. T. B.“ zufolge, feln Mandat niedergelegt.
Statistik und Volkswirtschaft.
Schüler und Lehrkräfte der höheren, mittleren und Volksschulen Barmens im Jahre 1906.
„Wie im Jahre 1905 hat auch am 20. Mai 1906 das Statistische Amt der Stadt Barmen eine Erhebung über das Schulwesen vor- genommen, die sah auf alle Schulen mit Ausnahme der Fortbildungs- und Fachschulen erstreckte, und einen Monat sxäter, am 20,Juni1906, fand nach fünfjähriger aufe wieder eine Er ebung über das gesamte mittlere und nkedsre chu1wesen im ganzen preußiscbxn Staake statt, die für Barmen, sNveit die Volksschulen in Betracht kamen, von dem städtischen Statistischen Amt geleitet wurde. Die Ergebniffe der städtischen und die die Volksschulen beLreffenden Ergebniffe d6r staat- lichen Erhebung für Barmen sind in Heft 3 (1907) der „Beiträge zur Skatistik der Stadt Barmen“ veröffentlicht, dem die folgenden Angaben entnommen smd. &
An öheren und mittleren Schulen besitzt Barxnen ein Gymnasium mit 427 (nur männli en) Schülern (am 20 Mar 1906), ein Realgymna um mit 472, eine berrealscbule mit 608, eine Real- schule mit 3 9 Schülern, ferner ein Lefkretinnenfeminar „mit 140 Schülerinnen, drei städtische höhere Mädchen chulen mit 29 mann- lichen und 1025 weiblichen, eine Privatmädchenm19telschule mxt gleich- faüs 29 männlichen und 175 weiblichen Schülern und eine_Prioat- knabenvorscbule mit 137 Knaben. Dte Gesamtzahl der Schuler unh Schülerinnen dieser Anstalten betru am 20. Mai 1906 3421, d. 1.
egenübcr demselben Zeiipunkt des orjabres eme Zunahme yon 202.
ämtlkcbe mittleren und höheren Schulen zeigten 1906 genenuber dem Vorjahr eine gesteigerte Freqyenz; am stärksten war die Zunahme der Schülerzahl bei der Oberrealychule (um 53), am geringsten bei der
R [ ule um 5. “Wm j( 100)Einwobnern Barmens waren nach dem Ergebnis
: der [: ten Volkszählun (1. Dezember 1905) 80,4 evangelisch, 17,2
kat 91 , 2,0 sonst cbrLstlich und 0,4 jüdisch. Dagegen waren von je 100b SYülern und Schülerinnen im Gymnasium 76,1 evamg., 22,0 kath., 0,5 sonst christl. und 1,4 jüd., im Realgy'mnafium 87,1 evang., nur 9,9 kafl)., 1,3 sonst änistl. und 1,7 jüd., in der Oberrealschule 85,2 evang., 10,7 kath.. 2,8 sonst christl. und 1,3 jüd., in der Real- chule 79,4 evan ., 17,4 kath., 1,6 sonst christl. und 1 6 jüd., in den Zöberen Knabenéäpulen zusammen 82,4 edang., 14,5 kath., 1,6 sonst Mist!. und 1,5 jüd , im Lebreringenseminar 85,0 evang. und 15,0 kath., in den drei städtischen höheren Madchenschulen 77,8 bezw. 87,9 und 89,9 evang., 15,9 bezw. nur 7,0 und 7,8 kath., 0,9 bezw. 4,0 und 1,5 sonst christl., 5,4 bezw. 1,1 und 0,8 jüd., in der Privatmädchenmiftelschule 82,8 evang. und 17,2 kath., in der Privatknaheavorsäzule 86,7 evang., 10,2 kath. und 3,7 jüdisch. Die Katholiken find demnach unter den Schülern der höheren und mittleren Lehranstalten Barmens durch-
als ihrem Anteil an der Bevölkerung
ittlikb wäcber vertrxten, . Ye?“ StsaYt entfpriäpt. Das städtische Stalrstisäpe Amt bemerxt daju, diexe Erscheinung werde vorwiegend ihren Grund wobl dann
haben, da die katbojische Bevölkerung Varmeus durchschnittxich _wenißer wohlhabend ist als die evangelische und dementsprechend verhaltmömä ig seltener ihre Kinder auf höhere Schulen s ickt. Aber um so auf- fallender ersYZnt das Verhältnis aut Gymna um und, wenn auch in geringerem aße, an der Realschule, wo die Katholiken nicht nur
mit sjärker als an allen anderen höheren und miltZeten Schulen, brem An-
sondern sogar noch zahlreicher vertreten find, al_s man nach 1 _
teil an der Gesamtbevölkerung vermuten 191116. Dke „sonstigen Christen“, die 20% der Bevölkerung außmachen, find an den ein- zelnen Schulen seßr ungleiih vtrtrejen, durchschnittlich indessen geringer, als ihrem Anteil an der Bevölkerung entspricht. Was endlich die Juden anlangx, so finden ck solche am Lebrerinnenseminar an? an der Privatmadcbenmittelscbu : überhaupt nicht. Unter d1n„Sc!7ulem der übrigen höheren und mittleren Schulen dagegen isst tbr Anteil durch chnittlich weit höher als der der Juden an der „Bevölkerung. „Au hier darf man den Grund für diese Erscheinung wohl vor- wiegend in der sozialen Lage der jüdischen Bevölkerung sucken, die im
ro en Gan en eine ebobenere ist.“
g ßDie Gzzsamtzablgder Lehrkräfte an den höheren und mittleren Schulen Barmeus belief fich am 20. Mai 1906 auf 150 undbzitxar 110 Lehrer und 40 Lehrerinnen. Davon entfielen auf die 1:1 en rivatscbusen 11 (2 männl. und 9 weibl.) Lehrkräfte. Die üb gen, ädtischen Schulen beschäftigten inofesamt 139 Lehrpersonen.d "1121, war 127 (102 männl. und 25 we bl.)_ wissenschaftlkche un
6 männl. und 6 weibl.) technische Lebrkrafte. Auf eine wiffÉlscbaft- lebe Lehrkraft kamen durchschnittlich 24,3 Schüler. Die xtreme
bilden das Gymna um, wo nur 164 d di Ob rre'alsÖule. wo“ FLER!“ durcb Wittlich auf einén, xxlffenscehaftliecben Lebt“ ""t"“
Neben den genannten bö eren und die mk ulen bea Ftaldt Barmen am 20. Maib1906 41 evatFxlzeeFsjxheSZd 7 katxoßkskb'
olkssrbulen sowke drei paritätische, nämlich eine städtische HM: schu e, eine Svrachbetlschule und eine Anstalt für verlass?"e inder; Ick“ diesen Anstalten bestehen noch zwei WaisenhaussÖUÜn mit 11 lesschulcharakter- Alle evangelisthen und katholischen Volksschulen Un lebkvlünmäßka auf 8 aufsteigende Stufen eingerichtet. Auf eine
nkeUiÖLSklaffe kamen im Gesamtdurchschnijt 56 Schulkinder- Knaben und Mädchen werden in allen Barmer VolkSscbulen SWM" am unterrichtet. Die Gesamtzahl der Schulkinder in den
nstZZten mit Volksschulcharakter bezifferte sieb am 20. Ma 1906 “Uf1 943- Von 16 100 schulbesuchenden Knaben waren 85,1, von Zzeä 00 schulbxsuchcnden_Mädchen sogar 90,9 Schüler der Volkss ulen-
ßt man die 96 Schuler und Schülerinnen der beiden Wals? schulen Fuß“ Betracht, so waren von den Volkssckyulkindern 11683 oder 49 /0 Knaben und 12164 oder 51 0/9 Mädchen, während "1
AUUU des wejblichen Geschlechts an der (Gesamtbevölkerung 5???“ „ a .
beträgt. Von der Gesamtzahl der Schulkinder waren 19311 6
gelisch, 3983 ÜÜÖOÜW- 525 sonst christlich oder Dissidenten und“?8 4, o [
jüdisch. Der Anteil der evangelischen Kon 6 on it unter den V
schulern etwas größer als bei der Gesamtfbcstßiölkerxmg. Am 20- Mai 1906 waren unter je 100 Schulkindern 81,0 (unter je 100 Ein- wohnern nach der leßten VolkSzäblung 80,4) evangelisch 16-7 (17'2) katyolisck), 22 (2,0) sonst christiich und 0,1 Ho 4) jüdisch- Daß die Katöoliken auch unter den Volkssäyülern schw (ßer vertreten find, als ihtem Anteil an der Bevölkerung enxspricht, scheint zu dem Schlusse zu berecht1gen, daß die Katholiken überhaupi an den jüngeren Ylteréklaffen schwacher partizipieren. Die sehr gerin : Zahl der judischen_Volksschulkinder steht im Einklang damit, da? sick) ""t" den Sckpxtlern der höheren und mittlerün Schulen verhältniSMäßkß mehr judische befinden; „durchschnittlich find die in Barmen vorhandenen Israeliten beser situiert und daher auch vielfach in der Lage, Zbre Kinder mittlere und höhere SÖUÜU be- suchen zu lassen. _ (Gelegentlix) der preußischrn schulstatisüschkn Erhebung vom 20. Juni 1906 war auch die Frage Um!) der Mutter- sprache der Schuler gesjeUt. Nach den Antworten hierauf spricht nur ein ve1schwindender TeX der Barmer Volksschuljuqend eine fremde Muttersprache: Bei nur 161 Schulkindern war die Multerspkacbe
Polnisch, während vier weitere Kinder Deutsch und eine fremde Sprache
als Muttersprache angegeben haben, und zwar ein Kind Holländk und Beusch, ein _Kinrz Polnisch und Deutsch, ein Kind Tsch2chi und Deutsch und em Kmd Italienisch und Deutsch.
An den Barmer Lehranstalten mit Volksschulcharakter waren nach den Ergebnissen der preußischen sch111statis11schen Erhebung VW 20- Iuni1906 493 Lebrkräte endgültig, einsjweilig oder auftraßs' weise angestellt. Unt6r dieser Zahl, die auch die zur Zeit der Erhebung aus irgend einem Gxunde (wegen Krankheit usw) nicht unterrichtcnden1 durch andere Lebrpe1s0nen vertretenen Lehrkräfte umfaßt, befanden fich 50 Rektoren (einschließlich von 2 Hnuptlehrern), 291 Lehrer und 152 Lehrerinnen, unter den leßteren 125 wissenschaftlich: und 27 technische; evangelisch waren 288 männliche und 131 weibliche, zusammen 419- katholiscb 53 männliche und 21 Weibliche, zusammen 74 Lehrkräfte-
Die Zahl der taisäch1ich unterrkchtenden wissenschaftlich6n Lehrpersonen betrug nach der städtischen schulsxatistikcben Aufnahme vom 20. Mes? '
1906 429, mithin kamen auf ene wissenschaftliche Lehrkra
55,6 Schulkinder.
Güterzertrümmerungen in Bayern.
Das bayerische Staawministerium des Innern hat kürzlich die Ergebnisse von Erhebungen über den gewexbsmäßkxzen Handel mit ländlichen Grundstücken und über die Guterzertrummerungen in Bayern, die fits? auf die Zeit vom 1. März 1906bis zum 28. Fe-
5111111: 1907 er reckten, bekannt gegeben. Nach hiefer Veröffent- lichung, der Tabellen über die Jahre 1901/02 515 1906/07" bei- egebcn sind, weisen die vorgeschriebenkn Verzeichnise der (Guter- ßändler eine von Jahr zu Jahr zunebm6nde Zabl v?“ Namen auf. Wäbx'end im Jahre 1901/02 ianesamt 577 (Guterbandlcr in die behördlichen Linen eingetragen waren, nicht wmiger als 1022. Die größte Zahl weist der Regierungsbezirk Mittelfranken auf, in dem sie von 128 auf 275 gestiegen ist, die ge- ringste die Pfalz mit 11 bezw. 14; im recht§rbein1schen Bayern steht am günstigen Unterfranken mit 33 bezw. 38 Güterbändlern. Nicht unerwähnt bleiben darf dabei der Umstand, daß in Unterfranken un der Pfalz für die Güterbändlcr ekn weniger günstiges Feld der Tätig- keit gegeben ist, weil in diesen Regierungßbezirken die Parzellkerunß
der Grundbesitzer vorherrschend ist. Zertrümmert wurden im Jahre _ also YZF?» 1901/02: 895 Anwesen mit einer Fläche von F 11167; 1111,
1902/03: 911 ., . „ , .- 1903/04: 1078 „ 17067 „ 16 . 17 955 „ 16 „ _
1904/05: 1113 . 1905/06: 1405 , 21692 1906/07: 1325 .. „ . 21244 zusammen 6727 Anwesen mit einer Fläche von 106 638 1111. Gewerbßmäßige Güterbändler waren dabei beteiligt: 1901/02: 374 bei 611 Anwesen mit 10 797 119. 1902/03: 474 „ 655 „ , 11575 .,
1903/04: 514 „ 798 , „ 13 854 . 1904/05: 567 , 843 „ , 15050 . 1905/06: 676 . 1029 „ , 17689 . 1906/07: 699 . 994 , . 17 227 .
im ganzen bei 4930 Anwesen mit 86 192 1111.
Es ist somit in den letzten 6 Ja ren 61 v u I“ x deigende Zerttümmerung 1671715101,er AZQeIsTerzestgeskxint; 9
enn im Jabr61908/07 eine scheinbar rückläufige Bewegt!!!Jahre *
getreten ist, so fällt diese Ta1fache nk tins (Hewi t, 1711 im 1905/06 ein rapides Emporsebnellen zuckTIerzeickynen Har.
Sehr viel zu heulen gibt die Feststellung, daß im Zeitrau 1897 b161907 bei mSgesamt 6221 (1906/07 bei 858) Zertrümmng' 1117-
Wald mit eincr Fläche von im ganzen 31075 9906/07 : 44906" 07; * ' 1711 ' *
vorhanden war. Hiervon kamen nicht weni er a s 22 887 (1 3013) 113. durch die Zettrümmerung yon den gHintergütern wea- 7 in diesem Walde wurden 5235 7906/07: 639) 111 in 1620 (19060 „ 198) FaUen abgehoxzt, wobe nur für 3389 (314) 114 die led“ aufforstunZ durchgefuhrt oder gesichert war. , ZU“ _ Die ahl der von Darlebnskassenvereinen gleiteten 109. trummxrangen betrug in den leßten 6 Jahren: 58, 90, 88, U5- mit A,!!! starksten beteiligt [var dabei der Regierungsbezirk Schwabkybrtm 33- 49“ 42- 53 "Kb 40 von Darlebnskaffenvereinen duFÖULf" ng ertrummerungen, während in der fal] nur bei 2 Zettrummeruweist arlebnskassenvereine mitgewirkt aben. Auch Niederbay?!"k ffen- nUk inSgesamt 7 solcher Z-rtrümmerungen au. Den Darlebns ar vereinen wäre auf diesem Gebiete ein weites eld segenSreicbek
geboten. wordYH Ursachen der Güterzertrümmerungen 0" ungünstige Gutsübernahme, Kreditverbästnisse in 194 Fällen- zablreicbe Familie, Gebrechen, Unglücksfälle - 192 '“ (Erwerb eines anderen Anwesens ..... „ 178 “ 1chlechte Wirts aft. Arbeiterman02[- - - - - 138 “ Aufgabe oder erkleinerung des Betriebes . . 106 ' WLZSUJ aus der Gemeinde ------ . 98 “ Ver chwendung . . ........ 73 ' odesfall ........ 72 “' sonstige Ursachen . . . . ...... . 657' ' - UVxsacbe unermittelt ...... . . -i „1291 Fääenekn-: e"" “"ck diese Güterzertrümmerungen in e nz? " - wen vonswjrksthafklickyen Vorteil bedeuten mögen, nämlich “""“ „
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