4) ein Verzeichnis der für die Konkurrenz bestimmten Arbeiten auf besonderem Bogen.
Gesuche, denen die vorbezeicbyeten SÖriftsZücke uind „Zeugnisse nicht vollständig beiliegen, werdsn mcht beruckficbttgt. 'Dte Einsendung der Gesuche bat getrennt von den Arheiten'zu erfolgen.
Dkk Preis besteht in einem Stipendmm von 3000 «jk zu einer Studienrei e nach Italien. '
DLL? ennß des Stivendiums begmnt mit dem 1, Oktober 1908. Die Außzablung der e_rsten Rate im_,Betrage von 1500 5-4 erfolgt beim Antritt der Studienreise; die zweite Rate in gleicher Höhe wird gezahlt, wenn der Stipenviat vor Ablauf von sechs Monaten über den Fortgang seines Studiums an den Senat der Akademie der Künste einen für genügend erachteten schriftlichen Bericht erstattet Hat. “
Während der Dauer des Stipendienjahres wird dem Stipendiaten eins der von der Akademie im Interesse ihrer in Rom studierenden Stipendiaten gemteteten Ateliers mietsfrei überlassen werden, wenn ältere Ansprkxckoe auf solcbe nicht zu berückfichtigen find.
Eine Teilung des Stipendiums an mehrere Bewerber ist aus-
geschloqen. De Zuerkennung des Preises erfolgt im April 1903; nach getroffener Entscheidung kann auf Bestimmung des untcrzetchneten fiSednats eine öffentliche Aussteuung dec BLWLrbungsarbeitcn statt- n en. KYiestpreisgekrönte Konkurrenzarbeit wird Eigentum der Akad2mke un e. Berlin, den 1. November 1907. Der Senat der Königlichen Akademie der Künste, Sektion für die bildenden Künste. A. Kampf.
der
Yichtamtliehes. Deutséhes Reick).
Preußen. Berlin, 24. Dezember.
Diejenigen Persönlichkeiten, die Ihrer Majestät der Kaiserinund Königindic GlückWünschezumNeu100rs- tage darzubringen beabstchtigen, werden gebeten, lhre Karten im Laufe des 31. Dezembex d. I. bei Ihrer ExÉUenz _der Frau Oberhofmeisterin Gräftn von Br0chdor_ff tm mschretbe- zimmer des Königlichen Schlosses zu Berlm _ vom Lust- garten aus im Portal [7 links _ und in Potsdam_am 1. Januar 1908 in der Zeit von 10 bis 2 Uhr im Konig- lichen Stadtschlosse daselbst, in der Ecke beim Lustgqrten, am Aufgange zur „früheren Wohnung Ihrer Kaiserlrchcn und Kömglichen Majestäten, abzugeben.
Der Königlich bayerische Gesandte Graf von Lerchen- feld-K,öfer_ing hat Berlin verlassen. Während seiner Ab- tv'esenhettFuhrt der Legationsrat Freiherr von Grunelius die Geschafte der Gesandtschaft.
Laut Meldung des „W. T. B.“ ist der heimkehrende Transyort der 0911 den Schiffen des Kreuzer- gxschwaderH abgelosten Offiziere und Mannschaften mit der_q Retch§p0stdampfer „Prmzeß Alice“ am 21. De- Leémbergn Aden emgetroffen und bat an demselben Tage die
eise uber Suez nach Port Said fort escßt. _ S. M. S. „Sperber“ ist vorgeZevn in Konakry (Fron: zofisch-qunea) eingetrqffen und geht am 2. Januar von dort nach Axtm (Aschanti) m See.
S. M S. „Seeadler“ ist gestern in Daressalam ein- getroffen.
In der Ersten Veilaggzur heutigen Nummer des „Reichs- und Staatsanzeigers“ Wird eine Uebersicht über die Ernte der wichttgsten Feldfrüchte im Jahre 1907 im
Deutschen Reich, zusammen etellt im Kaierli en Statistischen Amt, veröffentlicht. g s s ch
Mecklenburg-Streliß.
Seine Königliche Hoheit der Großherzog bat „W. T. B.“ zufolge, dem Staatsminister von Dewiß djé nxegen seines Gesundheitszustandes erbetene Entlassung m emem ?uldvollen Handschreiben gewährt. Mit der einstweiligen
Jortfü rung der Geschäfte ist dcr Geheime Regierungsrat r. Selmer beauftragt worden.
' Frankreich.
Zwischen den Ministern des Aeußern, der Fiyanzcxz und der Kolonien ist, wie das „W. T. B.“ meldet, em Einver- nehmen bezüglich der abessinischen _Bahn erzielt worden, deretx Lage durch den Bankerott der m1t dem Bau und dem Yemeh betraut gewesenen Gesellscha t sehr schwierig gewordey rst. Dte kxenamxten drei Minister aben dem thsterpräsx- denten getern dte von ihnen zur Lö ung dieser Angelegenheit geplanten Maßnahmen vorgelegt. _
„ _ Im Senat stand gestern die Beratung des Staats- haushalts auf der Tagesordnung.
In der Generaldlskusfion sprach fich, wie das „W. T. B.“ meldet, der Genxralbericbterstatter Poincaré» dahin aus, daß angesichjs der jcßt tatfach1ich bestehenden Einbeitzicbkeit ke“ Budgets außerordentliche Etats nicht mehr du rechtferll en seren. Der Finanzminister Caillaux verteidigte die finanziellen V aßnabmen, mmels deren er das Budget für 1908 aufgestellt babe. Nachtragöetats seien ein Uebel, aber ein notwendiges Uebel. Der Senat wurde fich den Dank des Landes erwerben, wenn er die Regierung darin unLerstüßte, Ausgaben zu hindern. dje nichf dutcbaus notwendi seien, um die Hilmeittcl des Landes für Zwecke aufospaten, die se nchöße und sein Wohlergehen außmacben. . .
Hierauf wurde dre Stßung- aufgehoben.
Niederlande.
n Ge enwart dcs Prinzen cinrich der Niederlande, dex KöniIin-Mugtter," des dculschen Zesxmdtenvon Müllcxr,_ der ofnZürdeNträger und Behörden enthullte e'stern pte Kontgin Wilhelmina auf dem Vor of_ des Pa azs Hzns ten Bosch im Haaq eine Statue des Unzen rredrtck) Heizxrick) von Okanien, ein Ge_schenk des _ xytschen KarserZ. Der deut che Gesandte ubeZJab der Jomgm die Skatue mrt einer An prache, in der er „ . T. B. zufolge ausfuhrte: Eurer Majestät babe ich fm Austraße Seiner Ma estät des Deutschen Kaisers die Statue des großen Prinzen Friedel Heinrich
von Oranien zu _übezgeben, des rubmreichen Abnberrn Eurer Majesjät und Seiner Majestat des Kaisers, dt cn kriegerische Lorbeeren unter der segensreichen RegZerung Eurer Y ajestäk zu Friedenspalmen ge- worden find. Das Stanpbild ist ein Dankbild für alle; (Große, das 52:11 Kaiker in fewer! oramschen Ahnen voranleuc'btet, aber auch zugleiä) e_kn chenkbild der Freundschaft, rieCure Majestät mit dem Deutschen Kaiser verbindet zum Wohle des Weltfriedens. Möge die Skatue herabblick€n anf eine lange glorreiche Regiernng Eurer Majéstät, den schönen Niederlanden und dem edlen niedetländichen Volke zum Segen.
Dre Komgin erwrderte hterauf in Holländischer Sprache:
Ich ersuche Euxe Exzeklxnz, Seiner Majestät dem Kaiser meinen tiefgefüblten Dank fur das fuxstlicbe Grsébenk außzusprecben. Ick 9752 Ihnen die Vetfichetqu, daß ich die foüble, welche Seine Majestät bewogen haben, mir dze St_atue nnsexcs gemeinschafjlicksen Vorfahren zu schenken, aufs höchste wurdi e. S_ic wird ein kostbares Pfand der Freundschaft des durchlaucbtigfen Souveräns für mich und mein Volk skin.
Hierauf cnxhulltc die Komgm das Standbild. Der deutsche Gesandte legte nn. Namen des Kaisers einen Lorbeerkranz am Fuße des Standbtlds meder.
Türkei.
Der Sultan hat nac!) einer Meldung des „K. K. T,.[kgraphen-Korrcspondenzbureauö“ den Belgier Joris bc: gnadjgt, der vor zwe1 Jahren wegen eines Anschlags auf das Leben des Sultans zum Tode “verurteilt worden war.
_Nachdem in der Botschafterkonferenz am Sonnabend beschlossen worden ist, auf 0120031: N0_te der Pforte, wonach sämtliche Reformorganc “m 114151098 D1enfte übernommen und von der türkischen Regterung bezahlt werden WWW, zu ant-
worten, daß die Mächte auf der in der Botschafternote vom"
15. Dezember veklangten siebenjährigen MandatSverlängerung
-untcr Aufrechterhaltung des 8191118 (1110 bestehen müffen, ver:
langen die Botschafter dementspxechend _sofortige Weisung an den Generalinspektor. Ueber dte Justtzreform ist kein Ve: schluß gefaßt morden. .
Serbien.
Die Skupschtina hßat gestern die Debatie über die Ermordung der Gchruder Novakovic beendet und, „W. T, B.“ zufolge, dux _ngesordnung der Jungradikalen, welche die Haltung des antch des Jxmern und der Re- ierung verurteilt, abgelehnt, dage-gcn dre Tangrdnung der Regierungspartei an enommen, durch we_lche dre Skupfchtina ihr Bedauern über en Vyrfal] auSsprtcht, fich mit der Antwort des Ministers zufrtedxn xrklärt und die Feststeüung einer eventuellen Verantwortltchkett der Verwaltungsorgane dcm Gerichte überläßt.
Schweden.
Der König Gustav hat_ eine, Kundgebung erlassen, in der er seinem Volk für die. manmgfaltt en Zetchen der Liebe und Teilnahme beim Tode semesBaters anrt und, „W. T. V.“ zufolge, erklärt, er sehe darm vor aUem einen Beweis für das Gefühl des_ Zusammenbalterxs zwrschen König und Volk, das ein Kennze1ch6n 085 schwedischetx Volkes _und eine der Grundla en für sern Gluck und Gedeihen sei. Er hoffe, daß es auch 1 m gleiY sei_nem bochFeltc'bten Vater vergönnt sein möge, mit dem f wedxfchen Vol e dre Entwicklung und Wuhl- fahrt des Landks zu fordern.
_ Asien.
Nach einer Meldung pes “W“. T. B.“ aus Teheran ist dem Parlamc_nt durch seinen Praftdenten bekannt gegeben worden, daß rnit dem Schah folgendes vereinbart ist;
Der Schah 71710th in die Verbannung Saad ed Daulebs und verschiedener Priester und in die Bestrafung der Pcrsoncn, welche die Unruhsn hervorricfen; er erteilt Ala ed Dauleb und seinem Bruch die Erlaubnis zur Rückkehr, er steÜt für dkc Parlamentkgebäude eine Leib- wache yon 200 Infanteristen, untersjeUt alle Truppen einschließlich der Kosakenbri ade, die bisher ein unabhängiges Kommando bildete, dem Krichminijerium und beläßt den russischen Offikieren nur die In- struktion, nicht wie bisher das Kommando der Brigade.
Afrika.
Das diplomatische qupß hat, wie das „W. T. B.“ aus Fez meldet, eine Komnzissron ernannt, die bsauftragt ist, Bestimmungen, betreffend dte Anwendung der Artikel 63, 64, 65 und 72 der Algecirasakte, aus uarbeiten.
Die französischen Instruktoren aben fünfzehn einge- borene Bewerber, die dte_vorgefchriebene Prüfung abgelegt Haben, in die Polizeiabjeüung eingestellt,
Die Kolonne Fellneyu hat, obiger Quelle zufolge, auf ihrem Marsch naxh _Am Bezil zwei Dörfer von Ein- qeborenen beschossen, dte slch mcht u-nterworfeybgtten, und ich gestern mit der Kolonne Branlréres vkretm t. a [- reiche Angehörige des Stammes der Yxni Snassen Jaden :ck) infolge dieser Vereiniguyg den franzostschen Truppen unter- worfen und Naturalien tm Werte von etwa 10000 Fr. sowie über hundert Gewehre abgeltefert.
Nr. 55 des „Zentralblatts für das Deutsche Reich“, berauSgegeben im eich9amt des Innern, vom 20. Dezember, hat folgenden Inhalt: 1) Konsulatwesen: Ernennung; Ermächtigungen zur Vomabme von Zivilstarzdöbandkungen; Entlaffungen- _ 2) Finanz- wesen: Nachweisung der Emnabmen des Deutschen Reichs für die Zeit vom 1. April 1907 bis Ende November 1907. _ 3) Medijinal. und Veterinärwesen: Erscheinen der deuischen Akzneitaxe 1908. _ 4) Militärwefen: Ermächtiguqsx zur Ausstellung ärztlicßer Zen nisse über die Taualitbkeit von mükkakpfllrbtigeu Deutschen in Ruésiscb- Polen. _ 5) Post- und TeleÉrapbenwesen: Erjcheinen“der Blätter 11 und )(1711 der Posk- u_nd isenbabi-karte des Deutschen Reichs, _ 6) ZoU- und Steuetwejen: Veredelungsverkebr mit ausländischem fcbmredbarem Eisen in Stäben jut Hexstellung von Hufnägrln. _ 7) Polizeiwesen: Auoweisung von Auslandern aus dem Reich9gebket.
Statistik und Volkswirtschaft.
Die Arbeiterverbältnisse in den Betrieben der Reichs- marineverwaltung 1906. Na den tabellaris en UeberfiÖien übrr die Arbeitecverbältniffe in den etrieben der eichsuzartneverwaliung und der preußische", bayerischen, säcbfisckpen und wurttembergischen Heeresvetwaltung im Jahre 1906, die jest dem Reichstage zugeganZen sind, beschäftigte die Reich9marineverwaltung in ihren * etrkeben während des Berichtsjabxes einfch11cßlicb von 63 Hilfsbediensteten (Technikern, Monteuren, Bamechmkcrn nsw-) im ganzen 18 386 Vanrbeiter, d. b, Atheiter, von denen jeder mindestens 300 Tagewerke im Jahre her- 1ichjet bat. deon entfallen 16 783 auf die Kaiserlichen Werften in Kiel, Wilhelmshaven und Danzig und die Torpedowerkstatt in Friedrichßort, 1603 auf die Kaiserlichen Artillerie: Munitions. und Mincndepots, Garnisonvetwultungen, Lazarette, Verpflegungs- und Bekleidungsämter.
*ki ten skb die
' Djs normale tägkick): Arbeitszkit dauerte in dm Vureauö 8 SZunden, m den Betrieben bis um die MLt-e des Recbüungsjabres 1900 9 bis 10, dann 9 Stunden. Eine regelmäßige Dienstzeit ron_mebr als 10 bezw. 9 Skunden kam nur im Skckxexbeixs- und Wachtdéen1t_ixx erkngem UmeJL- ein Albeiten in regelmäßkgen Tag- 1111!) Nacht1chl te" nm; ausnabméweise vor. In die Mündigc ArbeitSzeit Werden kekzteükl Pausxn eingerechnet. Sonntags- und Feiertagsdienst wird JKUUÖJWÜÖ Nrmrsden und nur anaeordnst, 11161111 ec unbxdingt erforderllsh ik- Der Sichetkekts- und Wachtdienst wird an den Sonn- und Festxask von “6351 dazu ['cstimmten Personal (Schußleute, Fsuechbk- WFM" usw.) wahrgenommen._ Uebecstunden werden roch Möglichkeit vermieden. An ArbeUUteUen, ans denen künstliches Licht njcht verwendet werden darf, wurde im Wintex 1906/07 e1wa 6 Woäxkn hindurch 8 Stunden und weitZre 6 Wocbkn lang _nur 7 StUnden gearbeitet; die Stunde?- t[7051132111pkanger erhéelten dabei eine Zulage von 20 bezw. 40 45 fur en ag.
Jnßgesamt 5012110 die Summe der Von der Reichsmarinevchwab tung im Nech_nuvqxxabre '.906 gszahlten Axbeijslöhne 25 685 345 u“ Auf den Kai1erlich2n Werften und in der Torx)edowekkstktt hatten dort den Stund-xnlöbnkrn einen Tageswerdienst von mehr als 6 .,“ 308 HanTWerker: Torpedosabloffer, Gas- und Wasser- fitter, Preß- und Hammetschmiede, Schalthrettwärter und Tor- pedokauer, cinen Tageswerdtenst Von über 5,60 bis 6 N 3202 Handwerker: Dreher, Kupfexsäzmiede, Maschkncnbauek- Graveure, Formxr, Kesselsckmiede und Mechanikergebilfcn, über 5,20' bis 5,60 .“: verdientsn für sin Tagstrk 2199 Handwerker: Klempxer, Maler Segelmacher, Büchsenmacber, Blecb- und Winkelscbmlkdk- ModeÜtischler. Schiffszimmerleute und Werkzßugmacber, über 4,80 bis 5,20 “xi 2913 Handwerker: MCULLY, Sutiler und Tap:zierer, SÖlff“ bauer, Schmiede, Sckyloffsr, Takler und Tiscblyr, bis 4,80 ““ (im Durchsckmitt 475 „ckck) 135 Handwecker: Blockmacber- VÖÜÖLT- Korbmacber und Zimmetlerute; femer erhielten die 2542 Hilfsbandwäker durchschnitt1ich 4,47 .76 für ei,n Tagewerk, Joe 1792 Handlanger durchschnittlich 3,74 „76, die 993 Lebkllnße und Jungen 1,50 „jk, die *164 Tags- löbner (Per ona! des Baggerbärixzbes) im Durék-söbmtt 4.36 „(ck Von den Monatslöbnern hatten die 366 dkensttuendcn Werkfubrer einen monatlichen VerdiZnsj von d11rchschnittkich 159705“- 176 Bureaugebilfrn._Feir-mechaniker, nautische Burcaugchilfen und diensttuende Bguaufjeber durchschnittlich 125,30 „74, 269 Boots- steuxer, Vorarbctt;r des allgemeinen Betriebs, diensttuende Maschinist?"- Ma1chinenwärtcr, Wiegkmeisjer, Obetfeuerwebrmänner, Mölln“- Jelegrapbißen und Steuerleute dmchschnit111ch 1166234, 75 1519100e .lrbctter im Dnréscbnitt 113,60 .“, 193 Hausmeister, Heizer 7.1" Fahrzeuge. Schleu enwärjer und Sckpleusenbandwerker Durckpsäxknitjllck 105,60 .“, 356 Lohnschreiber, Maschincnschrsiber und Maaazingebilfen im Durchschnixt 103,40 7“, 1040 Vabnwärter, WciÖensteÜer, Bauboten, Bükxüubklkkdkener, Sckoulwärter, Telephonisten, Matrosen, Scblxuskn“ Ikbklkék- Bucbbxnker, Drucker, Lichjpauser, Feuerwehrmännsr, Wachter- Heizer, Kkffelwaxter, See- und Zimmerleute kurchsckmitilich 99-43 ““; die Feuerwkbrmanner und Obexfcusrwebrmänner erhielten außerdem freie Dienstbökleidung. In den Artillerie-, Munitions- Und ZNinendepots, 571 Berz Garnisonbarwallungen, in den Lazarkkte'“ LTWXYZUUFJ- dun?) ZYlthkuniJSämeckysbWen die Monatslöxnxß- 1 n er a , e nen ur nittlicben Monats:)er e von 110,19 7-74; die „140'Handwerker Hr Artillxrie- und Minen- dxpots verknnten fur em Tagenskrk im_ Durchschnitt 4,37, “' dre 248'H0ndwerker der übrégen Betriebe 4,16 .“, die 61 WWW der Arnllerie- und Minendepois 3,57 5-6, die 699 Handlanger der ArtiYerie- und Minendkpots 3,50 „ji, die 186 Handlanger der übrWUd' Betnxbe 3,55 „M und die 168 Arbeiterinnen der Artilletiedevots m'- G0rn1sonwaschansialten 2,50 „M Die 63 Hilfsbediensteten (Tecbkliker/
onteure, Bautechniker usw.) in der Torpedowerkstatt und ken ArtiUeriedepots erhielten im Durchschnitt monatlich 180,90 M 55,
Im Bereiche ker MariuevxrwaltUng bestehen drei Bélkißög krankenkassen, dexen Mitgliedertabl im Jahre 1906 zwisch 19 i (am 1. September) und 20 589 (am 31. Dezember) ? wankié- '; I.)"Üschmü 2,0120 betrug. Sie hatten insgesamt 9037 kkrankMg faÜe, d; s-„auk je 190 Mitglieder 45, mit 172 328 Krankheitstage": d. s. fur em Mtta_lied 8,5 und für einen Erkrankungofau 19, 1" R93 zeichnen; Sterbefalls kamen 188, auf je 100 Mitglied?! 0“ vor. An Krankheitskosten (einschließlich tes S::rbegelveo) fin *"; Jahre 1906 809 314 „77, dvrchschnjtt[zch auf „„ Mitgli- 40,22 „46, auf einen Erkrankungsfal] 89,67 .“ “Uf einen Krankentag 4,69 ' „(é aufgewendet worden, * darunter “" Kranketzgeld fur Mttaltxder ,und dexen Anacbörige (einschließlich der Untexstußungen fur Wochnertnnen) 347 990 4;- durchschnittlich “ux ein Mitglied 17.29 5-4, auf einen Erkrankungsfaü 38 50 „;ck und “" „ einen Krankentag- 2,02 „76 ie Au8qabe der Maririeverwalkung d_ke UpfaUvetßcherung im Jahre 1906 betrug 325693 „,-, dik miss fur dtc Invaltdenverficberung 158129 .“ und die Gesamtausga ? der außetdem bestehenden Marinearbeiter-Unterstüßungska : 508 247 ,““ Im ganzen find also, i" Betätigung der Fürsorg: ür die Arbeite; und deren Angehörige jm Berichtsjahr: (ohne die zur Verbesserung dk t YZMWWXMS ausgegebenen Summen) 1801383 .“ angewende
Wie die Mitglikderzahl der Krankenka (11 er ibt war die Zakk der i" den Betrieben der Reickdsmarinevsxxwalthg, überhaupt ein; aesieuten Albeiter nicht unerheblich größer als die oben angegeben Zahl der Vonarbeiter. Am 1-November 1905 waren 19 458 WWW- Warunkét 193 weibliobe), am 1. November 1906 19 670 «“"ane 208 MMW?) Lingesieüt. Von je 100 Mann der Arbeiterjab! “L ]. November 1905 find im Laufe eines Jahres 15,7 _ der mäß,“ Jkößte Teil infolge eiaenen Antra 9 aus verschiedenen Gxünden- “je kleinere: Teil behufs Etfüllung der ilüärpflicht_abgegangen; von 100 Mann des Arbeiterpersonals am 1. November 1906 sind 16-6 "ZF einßeskeUt. Bei mehr als einem Driltel _ 35,6 0/9 _ der 196“ Ar eiter, die am 1. November 1906 gezählt wurden, hatte die Dauek_ der Beschäftigung in den Betrieben der Reichsmarineverwaltung 11“ nicht 5Jabrebetragen, kei 24,10/9 5-10 Jahre, bei 16,7 0/9 10--15-b 9,8 0/0 15-20, bei 5,1 0/0 20-25, bei 5,8 0/0 25-30 und bei 2,90/a mkkr axs 30 Jahre. Auch dexn LebenKalter nach find die jüngeren Jabs“ gange unter dem Arkertetversonal stark Verfreten. 10 0/0 der a 1. November 1906 gezählten Arbeiter standen im Alter bis F 21 Jabken, 9.3 0/0 in! Alter von 22-25, 18 0/0 im Alter von 26-3 “ demnach 37.3 9/0 in einem LebenSalter bis zu 30 Jahren; 29,9 0/0 "'“an 31-40, 17,9 0/0 41-50, 10,40/0 51-60, 40“, 61-70 und 0,5 /" uber 70 Jahre alt.
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Automobile und durcb sie verursachte Unfälle im Deutschen Reiche.
Ohne Zweifel hat das Automobil an de cbiete des Vckkebkß wesens eine bedeutende Zukunft. Es wefndex:u f?? daher an 1512; MULL gegen das Automobil als VerkebrSm ttel, viele “ gc en die Außscbreitungen mancher Automobilfabrer, UNd von
Vorwurfe fast immer nur gegen Be 7 ns AUWWÖUM- die dem poxt und der Personenbe ökkkkYex, dienkn. Ohileich ein großer Teil derselben |ck unsiftk"s aphnen halb“ dks "ark belebten Straßenverkehrs bewegt, fallen tv 11 d9ch weit mehr Unglücksfäae zur Last als den zur Beförderung Lasten in Handel und Gewerbe verwendeten Automobilen- a Reich9statistik _ gab es am 1. Januar 1907 in D , 15 954 Kraftrader und 11072 Kraftwagen, also 3" Mg 27026 Kküflfabrzeuae, von denen 25 815 der Personenbcfökdc'abx Ur;d 1211 der Lastenheförderung dienten. In dem dies? vom 1. April bis 30. September 1907 wurden durch a e o;:- Fabrzeage 1303 auf einen Mangel an Vorsicht und Berk!"iw [*chkekk§gkfübl, auf strafbare Ausschreitungen zurückzu : Unalucksfälle, soweit Personen zu Schaden kamen, und au eur 1617 Fälle verursaébt, bei denen nur Sachschaden angerichtet w „: Lxßterer betrug 317000 .“ Die Zahl der getöteten PTM», bezifferte fich in jenem balken Fabre auf 51. Es ist dabei bköei bil?"- daß unter diesen Toten fich nur 18 Führer und Insassen von Auwa")