Yichtamtliches. Deutsches Reich.
Preußen. Berlin, 30. Dezember.?
Seine Majestät der Kaisex und Köqig hörten heute vormittag im Neuen Palai? bet Potsdam dre Vorträge des Chefs des Zioilkabinetts, Wtrklichen Geheimen, Rats_Dr. von Lucanus und des Chefs des Marinekabinetts, Vizeadmwals von Müller. *
Ihre ExzeÜenz die Oberhofmeisterin Ihrer Maxeftät der Kaiserin und Königin Frau Gräfin von Brock- dorff wird, wie in den Vorjahren, Moptqgs, Donnerstags und Sonnabends von 3-5 Uhr im Komgltchen Schlosse zu Berlin Besuche entgegennehmen, Anfahrt Portal 117. Der erste Empfang findet am Sonnabend, den 4. Januar 1908 statt.
Dem RegierungSasseffor Dr. Burggraef in Heinrtchs: walde ist die kommissartsche Verwaltung des Landratsamts im Kreise Prüm, Regierun sbezirk Trier, ubertragen nxordxn. .
Der Re lerunqsaFeffor _ Bertyck) aus. Ltegmß, ist dem Königli en Polizeiprästdium m Danzig zur menst-
lichen Verwendung Überwiesen, der _NegierunZsaffeffor Freiherr von dem Knesebeck : Mtlendon aus otsdam dem Landrat des Kreises Zauck) - Belzig , der
RegierunJSaffeffor Dr. Freiherr von Oldershausxn aus Hannover dem Landrat des Kreises Trebniß, der Regterun_?s- assessor Dr. Haniel aus Düsseldorf dem Landrat des Kret es Westhavelland und der Regierungsasseffor von szolg aus Liegniß dem Landrat des Kreises Wolmirstedt zur H11fele1stung in den landrätlichen Geschäften zugeteilt worden.
Frankreich.
Der Senat hat vorxJestern vormittag das Heeresbudget, das Bud et d'er Ko onien und nach einer usaqe des Ministczrs artbou, eine Verbesserung der Nebel tgnale der fratzzöjtschen Küsten ins Auge „zu fa en, das Budget des Mtntfteriums der öffentltchen rbeiten angenommen.
In der Generaldebatte über das Budget des Krieges bob, nach dem Bericht des .W- T. B,“, der Spezialreferent Waddington hervor, daß die Zunahme von Mannschaften bei den Rekruten- aquebungen stets geringer werde, und sprach die Befürchtung aus, daß man bald eine Verminderung des Bestandes der Armee feststellen werde. Das Gesch über pie xweijäbrige Dienstzeit habe nicht die Resultate ge- zeitigt, die man hinsichtlich der Kapitulation von Mannschaften daran ge- knüpft habe. Der Redner schkoß mit der Aufforderung an den Minister, in der Kavallerie eine glößere Anzahl altgediente: Soldatcn einzusteÜen.
. Der Kriegßminifter Picquart antwortete, man werde Kapitulanten dadurch beschaffen, daß man deren Löbnung erhöhe, und ging alsdann auf die Bcsprechung der einzelnen Artikel ein.
_ In der gestrigen Stßung seßte det: Senat die Beratung uber das Finanzgeseß fort.
Der vom Finanzminister Caillaux mlt Entschiedenheit ver- teidi te, gber von der Kommission bekämpfte Artikel, der die Gehälter der dmmistratoren der Aktiengeseüschaften der Besteuerung unter- wirft, wurde mit 161 gegen 127 Stimmen abgelehnt, der Artikel, betreffend die Erhöhung der Steuer für Vörsengeseße, an enommen. Die Arjikex, betreffend die Anwendung des Geeßes auf die Unterstußung v9n altersschwacben, sterben und unheil- ba1en _Personsn sowte betreffend eine Verkürzung der Dienst- Zifen fur die Reserve und die Territorialarmee, wurden zurückgesteut,
m Weiteren Verlaufe der Debatte beantraqte der Senator Le Provoft de Launay, daß die von der Justizverwaltung mit der Liquidation der Kirckoengütec Bevollmächtigten zu Beamten
gemacht würden, und fügte hinzu, aucb frühere Mitglieder der Regierung seien an diesem Werke beteiligt. Gerade ibre Eigenschaft als Regierungßmitglicder babe ihnen An-
stoß erregende EbrenfteÜen und ein unßebeures Vermögen ein- ebcacht. Der Antrag wurde von der Regierung bekämpft und chließlich xnit 159 gegen 69 Stimmen abgelehnt. Der Senator
Tonis griff die Angelegenheit wieder auf und verlangte Nennung der Namen jener Beamtey, die die Liquidationsrechnur- en gutgeheißen hätten. Der Finanzmmisjcr Caillaux erklärte, daß die Regierung in der L1quidationssache voÜe Klarheit schaffen wolle, nahm aber die republikanische Partei aegcn politische Machinationen in Schutz, in die mat) auch ihn bineinzieben wolle. Der Präsident erklärte darauf den Zwischenfal] für erlxdigt.
Das Haus nahm sodann _das Finanzbtzdget ubd darauf das gesamte Budget einstimmtg an. Porncaré äußerte vor der Abstimmung, daß man, ym das Gleichgewicht des Budgets herbeizuführen, eine Emifston von 58 Millionen kurz- fristiger Obligationen werde veranstalten müssen. Alsdann- wurde die Sißung geschlossen.
- Der General Drude ist, wie das „W. T. B.“ meldet, zum Kommandeur der Ehrenlegion ernannt worden.
Rußland.
Nachdem die Reichsduma in ihrer vorgesjrigen Sißung, „W. T. B.“( zufolge, in erster Lesung fünf GessßWvorlagen und „m_ dUtter Lesung den Geseßentwurf, betreffend die B_ew1ll1gung vox: 15182000 Rubel zur Unter- stußung der Bevolkerun *.n den Notstandsgebieten, angenommen hatte, vertagte äs fich bis zum 21.Januar 1908.
Italien.
.Der Kriegsnxinister, (301121701 V i g a n 0 hat, wie die „Tribuna“ meldet, dem thsterprästdenten Giolitti sein PortefeuilLe mit der Begrundung zur „Verfügung gestellt, das; es seiner Ueberzeugung nach besser set, wenn a_n der Spiße der Heeres- verwaltung statt eines Generals em bürgerlicher Politiker ßehe. Giulitti hat das Entlassun ßgcsuch Viganos dem Könige unterbreitet, der es unter Vere1hung des Großkreuzcs des St. Mauritius- und Lazaru-ZczrdenZ genehmigt und den Senator Ingenieur Severrno Casana zu dessen Nachfolger ernannt hat.
Spanien.
Der Senat hat, nach eine; Meldung des „W. T. B.“, vorgestern das Budget der Finanzen und der Marine angenommen.
Türkei.
Nach einer Meldung des „K. K. Telegraphen-Korresporx- denzbureaus“ hat Kester“ bei dem deutschen Botschafter ret: !)errn von Marscha eine Botschafterversammlung tatt-
gefunden, die eine Kollektivnote vcrxinbarte und unterzeichnete, die aM der früheren Yrderung bezuglich der Be r län g er an g der andate der eformorgane ernstlich besteht.
Rumänien. Die Kammer at nach zehntägiger Beratung „WTB.“ zufolge gestern den eseßcntmurf, betreffend die RegelunF
des Verhältnisses zwischen Großgrundbesißern un Bauern, angenommen.
Schweden.
Da die Königin Viktoria län ere Zeit an einem Katarrh der Luftröhre gelttten hat, wo urch in den leßten achtzehn Wintern _ein Aufenthalt im Süden'notmendi wurde, und da die Königm, „W.'T.,B.“ ufolge. deshalb mcht oszne Gefahr für ihre,Gesundhe1_t 0167er) mier rn Schweden blei cn kann, haben dle Aerzte ihk dringend angeraten, in einem milderen Klima Aufenthalt zu nehmen.
Asien.
Die gemäßigten 'Mitglieder„ des indischen National- kongresses, die zwet Drtttel samtlrcher Delegierter darstellen, Zabert, laut Meldyng _des „W. T. B.“, vorgestern eine neue
on reßorgants a_t,10n ausgearbertet behufs Erlangung der kolomalen Selbstregterung m_tf verfassunngnäßigem Wege. Sie hoffen, daß, ngchdem dxe Extrem1sten ]eßt ausgexchaltet smd, die Regierung ste urztxrftußen und den Mohamme anern eine weitergehendcreOBetetlxung an der Bewegung gestatten werde, Die Extrermstep bie ten ejne gesonderte Versammlung ab; sie beabsichtigen, eme fortschrtttlichere Politik zu verfolgen.
Parlamentarische Nachrichten.
Das Mitglied des _errenhauses Wirklicher Geheimer Nat Dr. Hinzpeter, [tglied des Staatsrats, ist, nach einer Meldung des „W. T. B.“ aus Bielefeld, am 29. Dezember gestorben.
Nr. 52 der .Veröffentlfchungen des Kaiserlichen Ge. sundheitöamts“ vom 25. Dezember hat folgenden nhalt: Nachtrag zur Anleitun zur Gesundheitspflege auf Kauffabrtei chiffen. (Ankündigung). - Geßundheitsstand und Gang der Volkskrankheiten. - Zeitweilige Maßregeln gegen Pest. - Drögl. gegen Cholera. - Gesevgebun Usw- ((SPrLUJenQ Seeschiffe. - Desinfekwren. _ (Türkei.) ilger. ( cbluß) - Tierseuchen im Deutschen Reiche, 15. Dezember. -- Deutsche Viebquarantaneanstalien, 2. Vierteljahr. - Maul- und Klauenseuche in der Schweiz. _ eitjyeilige Maßregeln aeg-anierseuaFen. Preu . Reg.-Bez.Oppe1n.- erm1schtes.(Deutsches Reich.) Zahn- und undpflege. _ (Großbritannten) Nahrungs- mitteluntersuckjung 1906/07. - (Vereinigte Staaten“ von Amerika. New Jersey.) Sterbefällexc.1905. - Wochentabeüe uber die Sterbe- fälle in deutschen Orten mit 40 000 und mehr Einwohnern. * DeSgl. in größeren Städten des Auslandes. _ Erkrankungen in Krankenhäusern deutscher Großstädte. -- Der. in deutfxben Stadt- und Landbezirken. -- Witterung. -* Beilage: Gerichtliche Entsxbeidunxen, betr. den Verkehr mit Nabrungßmitteln (Wardi, Pokekfleisä), Schinken,
Speck.) - Titelblatt und Inbaltéverzeicbnis für 1907 liegen dieser
Nummer bei.
Statistik und Volkswirtschaft.
Statistik'der Eisenbahnen Deutschlands für das Jahr 1906.
Von der im Neichßekfenbabnamt bearbeiteten Statistik der im Befriebe befindlichen Eisenbahnen Deutschlandck abgesehen von den sogenannten Kleinbabnen, ist der die Ergebnisse des Rechnungsjabres 1906 umfaffende Band M71] erschienen (Verlag der Königlichen Hofbuchhandlung von E. S. Mittler u. Sohn). Im folgenden Werden einige wesemlicbe Ergebniszablen des Werkes mitgeteilt und _ soweit angän ig - den entsprechenden *Angab-en aus .dem vor zebbn Ja?]rten ersZienenen 211711. Band (Rechnuagsxabr 1896) gegen- u er e e .
HOW Eigentumslänge der deutschen vollspurigen Eisenbahnen ist von 46 17114111 am Ende 1896 auf 55 747 km amEr-de 1906, also um 20,7 v. ., gewachsen. Von dieser Lange entfielen 1896 43 071 km oder 93,3 1). . auf Staatsbahnen und 3100 km oder 6,7 v. H. auf Privat- bahnen, 1906 dagegen 51 694 11111 oder 92,7 1). H. auf Staatsbahnen und 4053 km oder 7,3 17.35. auchivatbabnen. Nach der Betrieböart warea 1896 31891 km oder 69,1 0. H. Hauptbahnen und 14 280 km oder 30,9 1). H. Nebenbahnen, 1906 dagegen 33 655 km oder 60,4 0. H. Hauprabnen und 22 092 14111 oder 39,6 v. H. Nebenbahnen vor- handen. Die Hauptbahnen haben somit nur um 5,5 v. H, du Neben- bahnen aber um 54,7 13. H. zugenommen.
Bei einem Flächeninhalt von rund 540 778 qkm besaß Deutsch- land 1895: 46115 14111, 1903 dagegen 55 518 km voüspurige Eisen. bahnen, 7000 auf 100 14111 entfielen 1896: 8,53 14111 und 1906: 10,27 11111 Eißenbabnen. us 10.) 000 Einwohner, deren im Reich im ersteren Jahre 52,73 Millionen, im leßteren 61,18 Millionen ge- Hä?)"; wurden, kamen 1896: 8,74 km und 1906: 9,08 17111 Eisen-
a neu.
Zur Bewältiaung des Verkehrs standen den Vollspurigen deutschen Eisenbahnen im Rechnungsiabr 1906 22 855, Lokomotiven, 47 057 Personenwagen einschließlich Von 141 Trtebwa en und 479 061 Ge- päck- und Güterwagen einschließlich von 2 rßebwagen zur Ver. fügung. Gegen 1896 hat bei den LokomotiVen eme Zunahme von 39,8 v. H., bei den Personenwa en von 45 3 v. Z). und bei den Ge- päck- und Güterwagen von 3 ,3 13- H- ftattge unden. Die Be. chaffungskosten der Betriebömiitel haben fich von 198893 auf 3065,88 Millionen Mark oder Um 54,1 v. H. erhöht. Davon entfallen 1081,12 Millionen Mark auf Loko'motivm nebst Tendern 7,69 MiUivven Mark auf Triebwa en, 585 64 Miüionen Mack auf Personenwagen und 1391,43 Mi ionen Mark auf Gepack. und Güterwagen.
, Von den eigenen und fremden Lokoextotlven und Triebwagen find im Jahre 1906 in Zügen, im Vorspanndtenst, bsi Leerfahrten und im Rangierdienst 1037/71 Miükonen, mithin auf 1 11111 der durchschnitt. lichen Betriebslänge 18 732, Lokomotivkilometer zuxückgelegt worden; daOon wurden 672,34 Millionen als eigentliche Nußktlometer, d. 1). zur Beförderung von Zügen geleistet. Gégen 1896 haben die Lokomotivkilometer um 73,0 v. H., die Nußkilometer um 66,8 1). H. und die auf das Kilometer Vetriebslänge entfallenden Lokomotivkilo. mein?:lum 43,5 vljfiHjl zugenfOYUZetÖ t i bskilomeier ' :! üeneneenau a ere :, Z1896 . . . . 8345 oder täglich 22,86 Züge 1906 . 11463 . , 31,41 „
Die ei enen und fremden Personen-, Gepäck Güter. und oft-
wagen 50an auf den vollspurigen Betriebssjrecken im Ja reIZ906
b *. 24 446,81 Millionen und auf Lkw der kzUkkhskbnltllktben Betriebslänge ! sch
441305 Wagenacbskilometer geleFstet. Auf_ die Personenwagen entfielen hiervon 6127,88, auf die Gepack- und Guterwagen 17 845,82 und auf die Fosiwagen 473,11 Miklionen Ack!kilometer. gegen das Ja r 1896 ein erhebliibes Wach91um zu verzeichnen: bei den
: im Jahre 1896: 716,39, im Jahre 1906: 960,98 MiUionen Auch bier ist "
Wagenacbskilometern im ganzen um 59,4 1). H., bei den Personenwagen um 86,3 1). H., bei den Gepäck- und Güterwagen um 52,3 v- H- und 1391 den Postwagen um 42,2 v. H. Die auf das Kilometer BetriebS- lange entfaUende Anzahl Wagenachskilometer bat |ck) UM 32-3 v. H' gehoben. Von den auf eigenen und fremden Betriebsstrecken 9?“ leistejen Acbsktlometern der eigenen Wagen entfielen auf kin? Per- sonenwagmackpse 50785, auf eine Gepäckwagenachse 55 094 und auf eine Güterwagenacbse 17 425.
Die beförderte Nußlast, die fich aus dem Genxkcbk der Yersonen nebst Handgepäck (zu 75 kg gerechnet), des Gepäcks d“
unde, des Vtebs und der Güter aUer Art zusammenseßt, ist von 29 260,04 auf 50 361.68 Miawnen Tonnenkilometer, also um 72-1 v. H., die tote Last (das Eigengewicht der Wagen, LokonzotiVSn- Tender, Triebwagen). von 80 046,66 auf 147 795,35 Millionen Tonnenkilometer. 0110 um 84,6 v. H. gestie en. AUßkkdem wurde:) von den als Frachtgut beförderten EiFenbabnsabköeuße" auf etgenen Rädern im Jahre 1896 17,05 Millionen und im Jahre 1906 16,95 Milliynen Tonnenkilometer oder 0,6 v H. werxigek geleistet. Auf jedem leometer der durchschnittlicben Betriebslangs wurde im Jabra 1906 eme Gesamtlast von 3,58 Mtllionen Tonnen gegsn b2,38!Millionen Tonnen im Jahre 1896, mithin 50,4 1) H me r eweg.
Die AuSnußung des Ladegewichts der bewegten AchTe ist bei den Personenwagen von 23,94 auf 24,82 v. H. gestiegen, be den Gepäckwagen aber von 2,87 auf 2,03 6. H. und bei den Güterwagen von 45,36 auf 45,31 v. H, zuxückgegangen. Die auf die einzelne (leere oder beladene) Güterwagenachse entfallende Nußlaft ist von 2,59 b auf 2,95 i“- gestiegen.
Der Personenverkehr hat in dem Zeitraum von 1896 bis 1906 ejnen weiteren Aufschwung genommen. Im Jahre 1906 wurde eine Cmnabme von 736,41 gegen 444,61 Miüionen Mark im Jahre 1896, mitbin_ein Mehr von 65,6 17. H. erzielt. Jedes Kilometer brachte eine Einnahme von 13 598 .“ gegen 9856 „Fi im Jahre 1896- mitbin ein Mehr von 3492 „46, das sind 38,0 0. H. Dagegen ist die Einnahme auf Ze 1000 Achskilometer der Personen- und Gepäckwagen von 107 .“ au 96 „46 zurückgegangen. sone An der? Jex) 95:11) teki Fnabixtn 8271997 .die Einnahme 2811? demHPF; n-un caere-rm , v..:en ,4V-- JabrÖi1896i bexöiligx. b f H 9 g M,
e re n_e er onen e örderung, einschlie li der M ar- und Sonderzuge, hat ein Mehr von 280,88 Millionßenéhéark, das find 65,6 v. _ ., die Beförderung von Gepäck und Hunden ein solches von 8,79 M1 _ionen Mark das s1nd 64,7 5. H, aufzuweisen, während die Nebenertrage einen uwachs von 2,13 MiÜionen Mark, das find 73,7 v. H., erzielten.
Der Anteil der Wagenklassen an der Gesamteinnctbme aus der Personenbeförderung stellt fich'im Jahre 1906 auf
3-83 v. H. in der 1. Klasse,
.06 . . 1 . „ 49,08 . . . . 111. 25,22 , , , 17.
1,81 „ . Militär gegen 4,25, 24,18, 48,68, 20,05, 2,84 v. H. im Jahre 1896-
“ uf jeden Einwohner Deutschlands enifielen im Jahre 1906 durchschnittlich 20 Cisenbabnfahrten gegen 12 im Jahre 1896; dagegen ZZsuKFeZmMchnünÉ zurückgelegte Wegestrecke von 23,38 auf 22,93 M
An Personenkilometern find im (1 re 1906 im ganzen 27 724,74 aegen 15 111,17 MiUionen im Jabr?1l896, also 83,5 17.5- uzebr zuruxkgüegt worden; auf 1 11111 der durchschnittlichen Betriebs“ [011278 betragt die unabme 52,8 1). H. Der Anteil der Wal!enltlaffen an en Perjonenki ometernHtellt sich 1906 auf
1,34 v. . in der 1. Klasse, 11,73 , , , 11. „ 47,38 . . . 111. * „ . 35,00 ! |- ! 171 * ' ' gegen 151 1456 449596 286Ykili8ä15 1396 7 7 7 , - , , un ,32 . . ' ke .
Die durÉsckmtttliche Einnahme für YinHPetrYnkailometer IKE im Jahre 1896 2,83 „H betragen und ist auf 256 „ck, also um “ v. H. im Jahre 1906 zurückgegangen. “ l-
Wie der Petsonenvxrkebr, hat auch der Güterverkehr [11111126 lick) des Ur'nfanY und der Erträgniffe in der Zeit von 1896 bis 1'9 eine Fxxlxchx ditekgEeriung ?fabren. M'ljionen
a ren e nna me im a ,27 1 Mark betta en hat, ist fie im Jahr? J&LY? ZZZ?) 16 Miuionen Mark gewa sen, mixbin hat eine Zunahme von 592 „„ H- statt“ qunden. Jedes Kilometer brachte eine Einnahme ,von 23 361 im
abre 1896, dagegen 30 907 .“ im Jahre 1906 also 32,3 V- H“ mehr. Die Einnahme auf je 1000 Achsk1lometér der Güterwaße“ Zakk TY voEniULSb-Me auf 6108 «Ggeboben. An der Gesamteinnahgéx
a ua m an em üterve . - ge 67,56O ? .Z- inZlebre 1896ck beteiligt. rkebr mit 64'76 v H ' n
e nza er zurü gelegten Tonn !: der geoe Frachtberechnung beförderten Güter mit AöxsYlZFdexePostgutes ist von 26 672,00 im Jabre1896 auf 45352,61Mi[lionen im Jahr“" 1906, also um 70,0 1), H gestiegen. Bei Zurückführnng der geleisteten Tonnenkxlometer auf 1 11111 der durchschnittlichen Betriebslänge hat Rb eine Zunahme von 581637 Tonnenkilometem im Jabte1896 “Uf 858303 Tonnenkilometer im Jahre 1906, mithin um 276 666 Tonnen- kilNULték oder 47.6 v- H- ergeben. Die durcbscbnittliche (Finnabwe auf 1 Tonnenkilometer des Fruchtguis ist von 3,91 auf 3,65 45- also um 6,6 v H. gefallen.
Fur die VVUspurkgen deutschen Bahnen beliefen sich dieBauaus“ wendungen, worunter die eigentlichen Baukosten und ver Thiede“ sonstigeAufwendungen (Zinsen während der Bauzeit, Kursverlute- Ust“ Dotierung des Resexve- und Erneuerunasfonds usw.) zu verstehen sind- im Jahre 1896 im gatzzen auf 11.377,73 Millionen Mark, somit auf _1 14111 der Eigentumslanße auf 247 066 „7- Sie find im Reckonunss“. 10578 1906 i_m ganzen au 14 798,75 Millionen Mark und für 1 km der Etgentumölange auf 265 462 „46 gestiegen. also eine Zunahme Von 30,1 v. H. und für das Kilometer eine so von 5,5 v-„H- stattgefuyden- Die Kosten des legten Erwerbs. als“ das eigent11che Anlagekaprtal der jetzigen Eigentümer, steÜen stch Etwas höher als die Vauaufwendungen, nämlich im Jahre 1896 auf 11 603-73 231? TMK Jahre 1906 auf 15 041,26 Miklionen Mark oder 269 812 .“
W-
Die gesamten BetriebSeinna men aus lie li des Pach- zinses fin , von 1585.74 Millionen 1zMaxk imsthIa rech 1896 auf 2625,78 llLionen Mark im Jahre 1906, also um 65,6 v. H' 99' stiegen- obuwhl die durchschnittliche Vetriebslänge nur um 20-5 v. ' jugenommen hat. Auch die au das Kilometer Betriebslänge sow“ “Uf,1000 Waßénacbékilomcker (: er Art berethneten Einnahmen in gefttegen, und zwar von 34 499 auf 47 400 .“ = 37,4 v- H-- blwß von 103 ““ auf 107 „46 = 3,9 v. H, während die Einnahmen Icli ZW 9931112116515“ von 3934 „75 auf 3905 „7- = 0,7 v- H- W “
m . -
Die BetrieHSauMaben ausschließlicb der Kosten für UMF Ulk? Erganzungen, Erweiterungen und Verbesserungen und der PMW zinse sind in ver eit von 1896 bis 1906 von 869.35 auf1664- MiÜionep Mark, 0 so um 91,5 v. H., die Außgaben auf 1 k!!! der dllkchschntttlichen Vetriebslänge von 18 913 auf 30052 .“, also "": 58.9„v. H- gestikgen. Auch die auf 1000 Nuv- und “U71090 Wage" acbsktlometer aller Art berechneten AuSgaben find gestiegen, namlich von 2157.74 13,18% auf 2476 „4- 1. J.1906 bzw-„von 57 4- auk 68 vs- Dkk Prozenksaß der Betriebsausgaben im Verhaltnis zu den BUN“ ? YÜJWFUHM fick; im Jabre1896 auf 54,82 und im Jahre1906 “"
, ge e t. ' Unter Aus eidung der Kosten für LkbkblkÖS Ergänzun en, Er- weiterungen un8chVerbrffkrungen sowie der Pachkdinse hat der ebe"
.. bk" uß der BetriebSeinnabmen "b“ "“Betriebsatxixser? be:
trügen, er hat also um 34,1 v. H. zugenommen, dagegen ist er im ' bälinis zu der Gesamteinnabme nach Ausschei'vung des Pacbklknses von 45,18 auf 36,60 v. H. gesunken.
Beim (Gesamtbetrag? bat-