1. Untersuchun ssacben. 2. Au gebote, _ . " 3. Un all- und Invalidrtais- 2c. Versickerung. 4. Verkäufe, Vervachtungen, Yerdmgungén :c. 5. Verlosung xc. von Wertpapieren.
eriust- und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.
Öffentlicher Anzeiger.
6. KommanditgeseUscha ten auf Aktien und Aktien e el] 7. Erwerbs- und Wirt[ gs “ck“ 8. Niedkrlaffun 9. Bankausivci €. 10. Vcrsckyiedcnc Bekanntmachungen.
chafts enoffenscbaften.
2c. von Re tEanwälten.
1) Unteksuchungssachew
75024
[ 53131. 325.06 1. Dec Wehrmann Emil Gröger, juleßt in Neuendorf b. Nowawes wohnhaft gewesen, jest unbekannikn Aufenthaltöorts, Jboren am 31. August 1869 in Peisterwiv, Kr. blau, wird beschuldigt, als Wehrmann, obne seiner vorgese ten Militärdienstbebörde Mitteilung geknackt zu ba en, aus ewandcrt zu sein, nachdem sein [ester Wohnort im eutscben Reitbe Neuendorf war -- Uebertretung gegen § 360 Nr. 3 des Strafgese buchs. Derselbe wird auf Anordnung des Königli en Amngerichts auf den 8. Mär 1907, Vorznittags 91 Uhr, Vor das Köni li (: Schöff€ngericht in Potsdam, Lindenstr. 54, immer Nc. 2 (Vorderhaus partxrre), zur auvtVerbandlung geladen. Bei unentschuldigtem Aus leihen wird derselbe auf Grund der nach §'472 der Strafprozeßordnung von dem Köniaxtckpen Bezirkskommando 1 in Berlin auSgesieUten Erklarung verurteilt werden.
Potsdam, den 10. Dezember 1906. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtherichts. Abteilung 53.
[83848] Verfügung.
Die am 1. Oktober 1901 gegen den Musketier (Soldat 11. Kl.) Andreas Staiger der 8. Komp. 9. Bad. Inf.=Regts. Nr. 170 erlassene Fahnenfiucbts- erklärung - veröffentlicht im ReichSanzeiger Nr. 236 vom 4. 10. 1901 “- ist gemäß § 362 Abs. 3 '*M.-St.-G.-O. erledigt.
Colmar i. E., den 24. Januar 1907.
Königliches Gericht der 39. Division.
[83850] Bekanntmachung.
Die ge en die Henriette Weil, Witwe Heinrich Härtel, ändlerin aus Dambach wegen Meineids -und Hehlerei durch Beschluß hieiiger Strafkammer vom 14. Juli 1886 angeordnete Vermögensbescblag- nahme ist durck) Beschluß derselben Steüe vom 21. Januar 1907 aufgehoben worden. 1- 43/86.
Colmar, den 23. Januar 1907.
Der Kaiserliche Erste StaatSanwalt.
83852] [ In der Strafsacbe gegen Ingold, Jakob Viktor Armandus, geb. am 14. Juli 1882 in Sulzmatt,
en Verlesung der strvfticht, ist die durch Ve- scb uß der Strafkammer Mülhausen vom 10. April 1906 angeordnete Vermögensbescblagnabme durch Urteil der aleicben Strafkammer vom 14. Dezember 1906 aufgehoben worden.
Mülhausen i. G., den 23. Januar 1907.
Der K. Erste Staatsanwalt.
[83851] Bekanntmachung. .]. 826/05. Die durch Beschluß des Kaiserlichen Landgerichts ar emünd vom 4. Oktober 1906 gegen 1 udwig Rimlinger, geb. 11. April 1881 zu
ck U9- 2) Anton Metzger. geb. 21. Juli 1881 zu Kal-
u en,
33 Franz Stuhl, geb. 15. Januar 1882 zu Haspelscheid,
4) (Georg Firling. geb. 6. November 1882 zu
* Wustweiler,
wegen Verleßung der Wehrpflicht außgesprotbene Vermögensbescblagnabme ist durch Urteil desselben Gerichts vom 7. Dezember 1906 aufgehoben worden.
Saargemünd, den 23. Januar 1907.
Der Kaiserliche Erste StaaTSanwalk. Dr. Kanzler. *
2) Aufgebote, Verlufi-uFund- sachen, Zuüelxungen u. dergl.
[83669] Zwangsverßei erung.
Im Wege der wangsvoli ireckung soll das in Berlin, Grünibaler traße 47, belegene, im Grund- buche von den Umgebungen im Kreise Niederbarnim Band 20 Blatt Nr. 1082 zur Zeit der Eintragung des Versteigerun Ivermerks auf den Namen des Bankbeamten Al red Köster zu Berlin eingetragene Grundstück am 18. März 1907, Vormittags 11 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht *- an der Geritbtsstelle -, Berlin 11. 20, Brunnenplatz, Zimmer Nr. 30, 1 Treppe, versteigert werden. Das
rundsiück liegt in der Gemarkung Berlin, Grün- tbalersiraße 47, besteht aus dem Trennstück Karten- blatt 24, Parzelle Nr. 126, und ist in der Grund- steuermutterrolle des Stadtgemeindebejirks Berlin unter Artikel 2356, in der Gebäudefteuerrolle aber noch nicht eingetragen. Es hat eine Größe von 15 a 06 m und ist mit einem Grundsteuerreinertrag von 0,26 aler veranlagt. Der Versteigerungsvermerk ist am 8. Januar 1907 in das Grundbmh eingetragen. Das Weitere ergibt der Aushang an dar Gerichtstafel.
Berlin R'. 20, Brunnenplaß, den 17. Januar 1907. Königlitbes Amtßgericbt Berlin-Wedding. Abteilung 6.
[83670] Zwangsverftei erung.
Im Wege der Zwangsvoll ire'ckung soll das in Berlin bele ene, im Grundbmbe von den Umgebungen im Kreise iederbarn'rm Band 141 Blatt Nr. 5193 zur Zeit der EintraguxY des Versteigerungsvermerks auf den Namen des rchitekten Georg Boos: zu Stböneberkx und des Maurermeisters August Becker zu Rixdor zu gleichen Rechten und Anteilen ein- gekcagene Grundstück am 21. März 1907, Vor- mittags 10 u r, durch das unterzeichnete Gericht, an der Gerichtstelle, Berlin 11. 20, Brunnenplaß, 1 Treppe, linker lüge! _ immer Nr. 32, versteigert werden. rundsiu " Acker in der Mal- Zlaquetsiraße 36 - besteht aus der Parzekle Karten-
latt 22 Nr. 2136/111 :e, ist 10 9. 34 qm groß, unter Artikel 23 533 der Grundsteuermutterroile des Stadt emeindebezirks Berlin verzeichnet und bei einem einerirag von "1/1ooTaler mit einem Jahres- .betrag von 0,24 „Fi zur Grundsteuer veranlagt. Der Versteigerungsvermerk ist am 2. Januar 1907 in das Grundbm? ciriÖetragen. Das Weitere ergibt der Aushang an er erichtötafel.
Berlin 11.20, Brunnenplaß, den 22. Januar 1907. Königliches Amtsgericht Berlin-Wedding. Abteilung 7.
[83499] Aufgebot.
Der Zeugleuinant Wilhelm Graunke bei der Pulverfabrik zu Hanau und dessen Ehefrau Thekla Fb. ß?refch??chaZe?fisFe KrSafttloSeeräertngsckderiF 0/0
ro erzoa e en aats u Ver re ung vorn 3. Oktober 1896 über 300 .“: Serie 3202 Nr. 156 429 beantragt. Der" Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 27. November 1907, Vormittags 9 Uhr. Zimmer 219, anberaumten Termin seine Rechte bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, als sonst deren Kraftloßerklarung erfolgen wird.
Darmstadt, den 22. Januar 1907.
Großb. Amtßgerickot 1.
[83680]
Wer Rechte an der bei uns auf das Leben des Schreiners Ludwig Weilemauu in Kaiserslaufern enommenen Versicherung Nr. 418 787 nachweisen ann, möge sich bis Zum 23. April 1907 bei uns melden, widrigsn ails wir obne Vorlage des angebkicb abhanden gekommenen, unter unserer früheren Firma „LebensvSrßtberungsbank für Deutsch- land' au5geste11ten Versicherungssckßeins Nr. 418787 Zahlung leisten werden.
Gotha, den 23. Januar 1907.
Gothaer Lebensver cherungsbank a. G. Sti [ing.
[84038] Aufgebot. ]? 1./07 1.
Die Witwe Martha Fritsch, geb. Geyer, und die minderjährige Berta Elisabeth Irmgard Fritsch, vertreten durch ihre vorgenannte Mutter, beide zu Briß, vertreten durch den Justizrat Woelbling zu Berlin, haben das Aufgebot der beiden Teil- bypothekenbriefe über die Post Abteilung 111 Nr. 1, eingétraaen im Grundbuch: von Groß-Köris Bd. 71 Blajt Nr. 169 und 170, nämlich:
1) vom 24. Mai 1901 über noch 3000 .“ für den Posifekretär Ferdinand Geyer zu Berlin eingetragene, mit 5 v. H. verzinsliche Darlebnforderung (Zweig- dokument),
2) vom 27. Februar 1900 über noch 1700 „74 für den Kaufmann Eugen Jaenicke zu Charlottenburg eingetragene, mit 5 v. H. verzinsliche Darlebnforde- rung (Stammdokument),
beantragt. Der oder die Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, spätestens in dem auf Mou- tag, den 22. April 1907 , Vormitta 8 10 Uhr, vor dem unterzeichneten (Gerickpt an e- raumten Aufgebotstermine ihre Re(bte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls deten Kraftloserklärun erfolgen wird. ,
Königs-Wu erkaufen, den 20. Januar 1907.
Königliches Amtögericbt.
[83673] K. Amtsgerieh; Eßlingen.
- Aufs: ot. -
Der am 13. November 1871 in Nellingen a. F. eborene, zul: t daselbst wohnhaft gewesene Karl
ilbelm H ck. Flaschner, Sohn des verst. Io . Mitbael Ha cb, gew. Zimmermanns, und der i. Elisabetbe argaretbe geb. Maver, in Nellingen, ist am 17. oder 18. September 1896 von Nellingen weggereist und seither verschollen. Auf Antrag des Bruders Gottlieb Friedrich Harsck), Zimmermeisters in Nellingen, er e 1 an den Verschollenen die Auf- forderung, sich sp testens in dem auf Freitag, den 20. Sepiember 1907, Vormittags 11 Uhr, bestimmten Auf ebotöiermin zu melden, widrigenfaüs seine TodeSetkl tung mit Wirkung für diejeni en Reckpisverhältniffe, welche sicb na den deuts en Geseßen bestimmen, sowie mit Wit an für das im Inland befindliche Vermögen erfolgen w rd. Zugleich werden ane, welcbe Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen geben können, aufgefordert, spä- testens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu
ma en.
Den 21. Januar 1907.
Landgerichtßrat Seborh. Veröffentlicht: H.-Getichtsschreiber Böß. [83854] . AufJJebot.
Dec Knecht Friedrich “ rockmann in Elferdingen, Sohn des Nacbgenannten, hat beantragt, den ver- scboÜenen Vollburger Heinrich Brockmann, geboren den 20. Februar 1842, zuleßt wohnhaft in Noten- burg, für iot zu erklären. Der bezeichnete Ver- schollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf Donnerstag, den 26, September 1907, Mittags 12 Uhr. vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigen- faüs die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, Welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spä- tesiZis im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu ma en.
Rotenburg i. H.. den 24. Januar 1907.
Königkicbes Amtheticht.
[83875] K. Amtsgericht Stuttgart Stadt. ufgebot.
Johann Georg Gottlob Luk, geboren am 4. De- zember 1851, fruberer Weingärtner in Gaisburg, im Jabra 1888 nach Amerika gereift und seither ver- schoiien, wird ufolge zugexasenen Aufgebotßanira 5 seines Sohne? ustav Adolf Luiz, Wirts in Su 3- gries, Gemeinde Eßlingen, hiermit aufgefordert, spatestens in dem auf Samstag, den 26. Ok- tober 1907, Vormittags 9 Uhr, vor dem K. Amtsgericht Stuttgart Stadt, Justizgebäude 1. Stock, Saal 55, bestimmten Aufgebotstermin sicß xu melden, widrigenfalls seine Todeßerklärung erfolgen würde. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verscholxenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens in dem Aufgebvtstermin dem Gericht Anzeige zu machen.
Den 14. Januar 1907.
Landricbter Hutt. Veröffentlicht durcb Gerichtsschreiberei. Amtsgerichtsfekr. W 9 lt e r. [83676]
Auf ebot.
Der Fimmergefeüe Iokkann Lübeck in Schöneberg a. W. at bxantragt, die verschoilene Frau Christine Elisabeth Lübeck, verwitwete Huvp, geborene Renk, Yboren am 25. Juli 1842, zuleyt wohnhaft in
chöneberg a. W., von wo sie nach Amerika aus-
ewandert ist, für tot zu erklären. Die bezeichnete 5
erscboliene wird aufgefordert, sicb spätestens in dem
auf den 10. Oktober 1907, Nathmitiags
12zu8r,vordem unteviéiihneten Gericht anbe-
raumten Aufgebvtstermine zu melden, widrigenfaüs die Todeöerklarung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft übst Leben oder Tod dsr VsrschoUZnen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spatesiens im Aufgeboistermine dem GerrcbiAnzeige zu machen. Tiegenhof, den 19. Januar 1907. Königliches Amtsgericht. [83874] Aufforderung.
In Sachen, betreffend Aussteilung eines 11611811 Erdsckzeins nach der am 14. Avril 1902 verstorbenen Rentnerin Witwe Ziriak Ohligschlägcr, Anna Maria Thérksia eb. Kalt, in Kruft isi fesigesteÜt, daß der im ErbscFein vom 8. Juni 1903 (Reg. „11T. 75/03) als Miterbe aufgeführte Josef Obligscblager nicht Erkc seiner Mutter war, weil durch Ausschluß- urieil bixsigen Amtögericbis vom 18. September 1906 als Zriwunkt seines Todes der 31. Dezember 1895 festgestellt Worden isi. Danach sind desen 6 Geschwister die einzigen Erben der Witwe Oblig- sch1aeßer, wenn derselbe obne Hinterlaffung von Frau und Kindern verstorben ist. Wie die1eniqen, denen [eiche oder beffere Erbrechte auf den Nachlaß er &cblafferin zustehen, werden aufgefordert, sich sha- testeus am 1. April 1907 beim unterzeichneten Gerichte zu melden.
Andernach, den 20. Januar 1907.
Königliches Amtäaerickvt.
[82966] Oeffentliche Aufforderung.
Am 6. Januar 1884 isi zu Königsdorf, Kreis Wirsiß, die Witwe des pensionierten Babnwärters Anton Wolff. Rosalie geb. Schmidt, verwitwete Tilson, gesioxben. Sie soÜ 65 Jahre alt geworden sein und in Friedbsim geboren sein. In erster Ehe war sie mit Joseph Tilson in Friedbeim verheiratet. Da ein Erbe des Nachlasses bisber nicht ermittelt isi, werden diejenigen, welchen Erbreäpte an dem Nacbiaß zustehen, aufgefordert, diese Rechte bis zum 1. April 1907 bei dem unterzeichneten Gericht zur Anmeldung zu bringen, widrigenfalls die Fest- sieÜuna erfolgen wird, daß ein anderer Erbe als der Freußische Fiskus nicht vorhanden ist. Der Nachlaß eträqt etiva 400 .“ -
Wirfiy, den 18. Januar 1907.
Königliches Amtögericbt.
[83855] - Durch AussÖlußurteil des unterzeichneten Gerichts vom 16. Januar 1907 ist der am 14. August 1833 in Schleusingen geborene Buchbinder Johann Nikolaus Fischer für tot “erklärt. Als Todestag ist der 31. Dezember 1866 festgestellt. '
Schleufingen. den 16. Januar 1907.
Königlitbes Amthericbt.
[83198]
Folgende von der Deutschen Lebensversicherungs- gesellschaft in Lübeck auSgestellte Urkunden:
Der Depofiialscbein vom 1. September 1899 über eine auf das Leben der Witwe des Gastwirts Wil-
belm Tintrup, Anna geb. Bauerdick, xin Münstex, ri
efieUte Police Nr. 82556 und der De!)
aus , scbeZt vom 30. Juni 1903 über eine auf, das ** ' Ja * Oils Sies" “.“)?" '“ ' ekannten Aufenthalt, wegen Zab
des Buchhalters Auaufi Ritter in Straßburg i. E. auSgesteUte Police Nr. 100 420 werden für kraftlos erklärt. Lübeck, den 19. Januar 1907. Das AmtSJeriäht. Abteilung 8,
[83674]
Dureh Urteil des unterzeichneten Gerichts vom 19. Januar 1907 sind folaende verloren gegangene Hinterlegunasscbeine der Wilhelma in Magdeburg, Allgemeine Versitberungs-Aktiengesellscbaft:
1) vom 21. Dezember 1895, betreffend Hinter- legung der Lebensversicherungspolice Nr. 15 484 über 1000 „M, zahlbar am 21. Avril 1906 an den Oekonom Heinrich Viebmeier in Moischeid,
2) vom 6. August 1891. betreffend Hinterlegung der von dem Oekonomen Joseph Kuhn in GoUen- bofen genommenen Lebensverfickyerungsvolice Nr.9547 über 3000 „Fi, deren Eigenjum auf den Lehrer Albert Wekemann in Westerhofen in Württemberg übergegangen ist-
3) vom 15. Oktober 1897, betreffend Hinterlegung der Lebensvetficberungsvolice Nr. 9572 über 2000 „Fi, zahlbar nach dem Tode des Kgl. Yosimeisiers Friedriä) Wilhelm Gustav Ludwig in ubliniß an dessen Ehefrau,
für kraftlos erklärt worden.
Magdeburg. den 19. Januar 1907.
Königliches AmtSqericbt 4. Abt. 8,
[83671] Im Namen des König?! 3 3.2/06-2. Verkündet am 22. Januar 1907. (gez.) Albrecht, (Herichisschreiber.
Eingetragen in das am 26. Januar 1907 auSge- hängte Verzeiibnis der verkündeten und unter- schriebenen Urteile. ;
R i e m a n n , Gerichtsscbreiber.
In der Aufgebotssache der unverebelicbten Anna Gangkau in Reußen hat das Königliche Amngericht Abt. 3 in Allensteiu durkb den Amthericbtsrc-t Szostakowski für Recht erkannt: Das auf den Namen Anna Ganglau lautende, bei ,der Stadt- sparkasse Allenstein unter Buch Nr. 8364 ein- getragene Svarkaffenbucb, welches am 1. Avril 1906 einen Bestand Von 115,95 „ji nachwies, wird für kraftlos erklärt. Die Kosten des Aufgebois- verfahrens werden, soMit sie von der Antragstellerin zu tragen sind, deÖAntrYteUeriTnIauferlegt.
[83886] Vekanntmaäxung.
Durch Urteil vom 4. Januar 1907 ist der Wechsel d
über 700 5/4. datiert Lyck, den 5. Mai 1893, fällig (i'm 5. August 1893, welcher von dem landwirtschafi- lichen Konsumverein e. G. m. u. H. in Lyck auf EmilSchlicbting in Krszen gezogen und von diesem angenommen ist, fur krafllos erklärt.
Lyék, den 15. Januar 1907.
Königliches Amtsaericbk. Abt. 3.
[83682] Oeffentliäxe Zustellung. Die Frau Emilie Minna Mengel, eb. Wilkniß, in Antwerpen, Prozeßbevollmächtigter: echtSanwalt
Schumacher zu Berlin, Linksir. 12, klagt gegen ihren B
Ehemann, den Büffetier Emil ermann Men el früher in Berlin, Willibald Alexsstr. 18, jejzt ““an: ekannten Aufenthalts, in den Akten 7. K. 22. 07 auf Ebesckzeiduna mit dem Anfrage, die Ehe der Parteien zu scheiden und die Kosten des Verfahren!
dem Beklagten aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Bekiagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits Vor die 7. Zivilkammer des Königliaxeu Landgerichts 11 in Berlin 81/7. 11, Haliesches Ufer 29-31, auf den 3. Mai 1907, Vor- mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu elaffenen AUWalt zu be, stellen. Zum Zwecke der ößentlichen Zustellung Wird dieser Auqug der Klage bekannt gemacht. Berlin den 22. Januar 1907.
Eckardt, (Gerichtsschreiber de_Z K6yia1icben Landgerichts 11,
[83345] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau des Arbeiters August Theodor Bergmann, Johanne Henrieife geb. Meyer, in Bremen, vertreten durch den RechtSanwalt Stats M. MüÜer ,in Bremen, klagt gegen ihren Ebe- mann, früher in Bremen, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der §§ 1567 Ziffer 2 und 1568 W BGB., mit dem Antrags: die Ehe der Parteien zu scheiden und den Beklagién für den schuldigen Teil zu erklären, und ladek den Beklagten zur münd. lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Land. gericht, Zivilkammer [, zu Bremen, im Gerichthebäude, 1. Obergeschoß, auf Freitag, den 22, März 1907, Vormittags 93; Uhr. mit der Aufforderung, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu be- stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zusteüung wird dieskr AuSzug der Kla 2 bekannt aemacht.
Bremen, den 22. anuar 1907.
Der (Gerichtsscbreiber des Landgerichts: Immelmann, Sekretär.
[84051] Oeffentliche Zustelluu . 213. 39/06. 55.
Die Anna Albin: verehelicbte E ert, geb. Fischer in (Gera, Altenburgersiraße Nr. 5, vertreten duns RechtsanwaltGoldschmidt in Gera, welcbe gegen den Johann Hermann Ebert, früher in Untermbaus, zulest in (Gera, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Ehescheidung Klage erhoben hat mit dem Antrage, die zwisehen den Parteien bestehende Ehe zu scheiden, den Beklagten für den an der Scheidunßk schuldim Teil zu etklären und ihm den Kosten des echtssireiis aufzuerlegen, ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- bandiung des ReYtssireits vor die 11. ivilkamme: des gemeinschaftli en Landgerichts zu era (Reuß) auf den 5. April 1907, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten' Gerichte zugelaffenen Anwalt zu bestellen. Zum
Zwecke der öffentlichen ZustellunFtwird dieser Aussug
der Ladungsschrift bekannt gema Gera, den 14. Januar 1907. .. D??.ZHMWFWF .. geme n a en an gert : Rauch, L.-G.-Sekr
[83856]
Oeffentliche Zustellung einer Klage. Nr. 2019. Die minderjährige Emma rieda Gaiser in Baiers-
bFanétteY dchb dYrsen oxmund «Ig eZed- , er . er, .. “ . M, . _, ., _ [Mn Baik-
kv! : , lung einer UW baliSrente, mtt dem Anfrage auf vorläufig volk- streckbare Vsrurteiluna des Bskkagtsn zur Zahlung
einer im voraus am Ersten jedes Kalendervierteljahrs ““““; fälligen Geldrente von vierteljährlich 75 „M von der , Geburt der Klägerin, d. i. vom 11. Tkzember 1902, an, bis zur VoUendung ihres skchzehnt€n Lebenßjabreßz“
und ladet den Beklagten zur mündlichen Verba lun des Rechtsstreits vor das Großb. Amther
Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffent- lichen Zustellung wird dieser AuSzug der Klage be- kannt gemacht.
Baden, den 24. Januar 1907.
Matt, Gerichtsschreiber des Großb. Bad. Amtherichts.
[82620] Oeffentli e Zustelluu . l 21 0. 90/7. 07. Die mine Bi ler, minderéä rig, geseßlich ve:- Zreten urch ihren Vormund tanz Herber in St. Veit a. d. Eri'esting Nr. 290, Niederösterreich, Prozeßbevonmäcbti ter: Rechtßanwalt Becker in Cöln, kch t gegen den eopold Sckjreuk. Kunstformer, fru er in Cöln-Braunsfeld, unter der Bebau tun da[; der Beklagte der Mutter der Klä in, (! Bichler, in der geseßlicben Empfängnisze t bei ewoßnt, daher als Vater der Klägerin zu gelten ai und
zur Zahlung eines Unterbaltöbeitraqs verpflichtet isi, * mit dem Antrags: den Beklagten kostenpflichtig und : vorlaixfig vollstreckbar zu verurteilen, der Klägerin-
zu Handen ihres Vormundes vom 18. August 19“
an bis zur BoÜendung ihres 16. Lebensjahres als Unterhalt eme im voraus zu etitricbtende Geldrenie von vierileäbrlich 30,60 „M zu zahlen, und zwar die ruck/tandigen Beträge sofort und die künftig fäliig werdenden am 1. jedes Kalendervierteléabres- Die Klagerin ladet den Beklagten zur mün [Men Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königlich?
Amtsgericht in Cöln, Abteilung 1", auf den * 30.Mar 1907, Vormittags 9u5r. Saa167. :*
Zum Zwe e der öffentlichen Zustellung wird dieser uSzug der Klage bekannt gemacht. Cölu, den 14. Januar 1907.
M ü [1 e r , * Gerichtsschreiber des Königlichen AngeriW
[83857] Oeffentliche Zu elluu . 0. 15107-
...2: ..M „..., .“ 297112; u ig, n e ner a a 6
des minderjährigen Johann Ludi??? Maurer, ZIK“
Baptist Troesch- zule t Dien ikne t in Gemst- zur Zeit obne bekanntenßWohn- sundck20:erkbi'llksort- unter der Behauptung, daß Beklagter der Vater des außerehelicb geborenen Kindes Johann Ludwig Maurer sei, mit dem Anfrage, den Beklagten zu verurteilkJ dem Kinde Johann Ludwig Maurer von seiner _ 31. August1901 -- an bis zur Voüendung seit“ 16. Lebxnsjabres als Unterhalt eine im voraus W ersten_ 180811" Kalendervierteljahres fällige (Geldrmkk' von vierteljabrlicb 45 „76, und zwar die rückstänxxe" etrage sofort, zuzahlen, ihm die Kosten desR ““ streits aufzuetle en und das Urteil für vorläufig voll- streckbar zu er lären. Der Kläger ladet den ““ Fist? szuéKmijsWFcikéek'jäerbmiYung dz? RecklixxW r a a er e möge: tm appo auf Mittwoth, den 10. April 1907. V"
zu aden auf Samstag, den 16. März 1907, “
er Marie Eugenie Maurer, klagt gegen den Johan" “
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