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merkt *- die Angemeffenbeit der die Zeitungspreffe betreffenden Vor- 1chläge erörtert. Meine Herren, wir find mit vollem Bewußtsein von dem Standpunkt, den das ©6168 6611 1870 in dieser Beziehung ein- genommen hat, übergegangen zu einem verschärften Schuß der „Zeitungspreffe, nicht nur deshalb, weil in einem großen. Theil der- jenigen Staaten, die - unxern- -Kulturzustand theilen und in denen namentlich das Zeitungswesen eine außerordentlich6 Blütbe, eine sehr große Macht und eine ungewöhnliche Autorität behquptet, ähnliche Grundsäße gelten. , wie wir sie Ihnen vorschlagen, ja zum 111611, wie in Frankreich und England, noch viel strengere zum Schuße d6r Arbeiter 16r Preff6 bestehen, sondern auch deshalb, weil in der Zeit von 30 Jahren, die seit dem Erlaß des Vorigen Geseßes vergangen ist, bei uns in Deutschland das Zeitungs- wesen eine große Entwickelung genommen hat, die es verdient und die ckzu9161ch erheischt, in der Geseßgebung eine andere Stellung ein- zunehmen, wie das G6s613 von 1870 es gethan bat. *
Meine Herren, die Presse hat, das kann niemand leugnen, in dieser Zeit an äußerem Umfang und Vielseitigkeit und auch an innerer “Gediegenbeit in einer Weise 96111611n6n, daß 613 nicht nur eine ideelle, sondern auch eine matLÜLÜL Fragc ist, ob für die Zeitungen der Schuß crm-itert wird, 166 bis j6tzt besteht. Auf der anderen Seite ist die Konkurrenz unter 1611 Zeitungen in einer Weise gestiegen, daß es immer nothw6ndi96r wird, vor Zudringlichkciten und Uebergriffen, die aus dieser Konkurrenz sich b6r6its entwickclt haben und, das dürfen wir voraussehen, s1ch noch, weit6r entwickeln werden, 11161111 die Geseßgcbung nicht einschreitct, 61n6n 66rschärf16n Schuß zu gewähren, Ich glaube, wir geben keinen fa11ch6n Weg, Wenn wir in den Grenzen des Entwurfs den Schuß der Presse 661116116rn. Wir 1619611 darin anderen Staaten, die uns in d6r E11twick6111ng 166? 96is1196n Lebens gleichstehen, nur nach, und ich fürchte nich1, das; 116 Verpflichtungen, die damit für die Presse fick) ergeben, die anständige Selbstbtxschränkung, die ihr auf- erlegt Werden soll, den Leit6rn 16r B1ä116r sch1116r fallen werden; Es sind b6u16 11111 gcsicrn * in 11616r Bezi6bung hier Worte gefallen, 116 111161) 1611116111 erinnern an die Ver- handlungen, die 1870 über 1611 9161619611 Gegenstand stattfanden. Auch damals 11111116 cin 611116116116r Schuß Oer Preffc als nicht erforderlich bezeichnet, obwohl er in dcr Kommisfion des Reichstages damals schon ernstlich erwogen 11111116. Man tröstete sick) damit, daß die Entwickelung uns6r6r Preffc 6611 1611111 1611 richtigcn Weg zu 6111er einwandsfreie'n Haltung fi1116n 1116116 und 1111; vor 61116m das Anstands- gefühl fich derartig b6ra11sb111611 1116616, daß die Gesetzgebung nicbt werde 6inzuschr6116n brauchen. W6r 61116n Blick auf 116 Entwickelung d6r leßtcn 80 Iakrc wirft, der 111111, wenn er der Wai1rb6it getreu bleiben wii], sag6n 1111111611, 1111“; 11616 Erwartungen sick) 1111111111111 habcn und daß die H6ff11u1196n, 11111 16116n 1116111 1161) 1111 Jahre 1870 getröstet hat, 1161116 nach d6n Erfahrungcn v6n drcißig Jabr611 nicht 1116111 91“ hegt 1116116n könn6n.
Drittens ist zum 1111161161166111 11611 1611611 165 Herrn Abg. Hauß- mann die 6111961116in6 B61116rk'11119 9611111611, daf: derjenige Theil des Ent111urfs als 111611i96r 96111119611 61“1'ch6i111, 16r 1611 Schutz der musika- 111611611 G61116s6rz61191111'16 116111111. M61116 Herren, ich will 9696n diescn Vorwurf 61n611 Widcrspruck) nicht 6111611611, da der Herr 9119661111616 sclbsi (1116116111111 11611, das; 11.16r [1616111618 Schwicrigkeitcn 6611169611. Wir smd 111111 116161 Sck1wi6ri91611611 1116111 [1611111151 9611161611. Ali? 236911116, 11111 1611611 11111 11111 16111 G6b1616 dcr musikalischen Produktion 511 1111111 11911611, 11111 111 16 [1616111616111 Maße flüssig, so 11ni16stin1111i1611 111111 1111b69r61151161r, daß 1161111) 6i116r 1111613- geberischen R61a11611 11111 16111 sci1111cr 116119611. 2336111165 161111361111 Abg. Haußmann 9611119611 161116 [161 1611 K611111tissionsb6ratb11ng6n, 1661361 wir 111111 96111 511 Hilf6 16111 111611611, [1611616 Vlesck'iägé 511 finden, 1.11, 911111136 161), 111611611 116 1161111111161611 R6916ru119611 dafür 11111" dankbar 16111.
M6in6 «H 1611 161111116 1111111 511 16111 b6strjttcncr6n Tbcil unscrcr V611c196: das ist 161" 6111161111" "161“; Vcrlagsrccküs. Zu 11616111 Cntwurfc hat 111 HM “311111. Zci1r1116r 66111111 11111 116116m R661116 bcrvvrgcbobcn 111111“- 961'16111 1116111 16 961111111191 111111'16 «, daß i'Ö sich 1111 11111" 11111 1161161111665 9166111 111111116, 1111: 11116 die 513111161611, 161 Autor .1111' 161 6111611 Z6it6, 161 Vlkikgkk 11111 161 11111616n Scitc', 611 in11116r 111 161 Hank 111111611, durcb 1611611136111611Vcrtrag 111151611196, 111111 11164 (5161613 6111111111611 1611, 1111 fiä1ai1511111116rn. ,Das ist 1'6br 116111111: kus 111111191 111161 1111611 111511, 1111“; wir kiésks 1i611161"111116 Rccht so 61n11ch16n, 1111. wir ann61111161111'1rf611, in 161 91111“;611 Mcbrzabl dcr Fälle 111611611 116 111111161611, 1. 11.16r 16116116 Vcrl696r 11111 16r unabhängige Autor, 1161611 9166111 1111611 V6r11119611 zu (511111116 1696n und von ihm 1116111 ab1v6ick16n; 1611n, 1n61n6 -T16rr611. ikki's 1131161111116 31166111 11.11 11111“ 16 1111196 11111 111161111111 L16r6ci111111111g, als 161“ VCkabk 1111 1111512611 GÜUFOU 16i11611 111696111 sicb 11111'c'b116üt. W611n Sic 6111 1161611111166“ 9166111 111161 rcrartig 96stalt6n, 1111": 161 V61“k611r 19n11196511111119611111111, 1111 611116111611 Falle 1696111151119 11611 der 9616151111611 Vorschrift 111151111161611311 11111 1111611 [1616111616 Vöklkäge sich vor 1611 ("1511111111115611 166 kiÖL'kiikinki Ncchts zu schützen, kann ist das 61116 V6rirru1111 161“ 6461611961111ng. Dann wäre 66 1161761, cin Gcscß 116161“ “1111 1111611191111 1111111 111 Ckiäffk": 161111 1111111 161111 16111 (Hcscxe (5161111119 11111 161n 111661116 Autorität. Das ist v6r ali6m zu bcdcnkcn, 11161111 1111111 sicb 116 1711196 16r1691, 111116 1111 cin- zcln611 L*6stim11111119611 111 11616111 1411111111116 au1961161111116n 1116r1611 1611.
Nun hat 96116111 161 Hcrr “21119. Tics 1161'6m Entwurfe 1611 M11- wurf gemacht, daß 61 1661611111611 1611J1116r6ff6n 16r kaikgkk 116n6, das: für 116 2111161611 9115 11616111 ("1161613 nicbt vicl bcranékommc und das: vielleicht 65 16 schlimm nicbt 161116, 11161111 das 9111136 (5561611 nicht zu stan16 1111116. 11111 116111111n116 Töne bat focbcn auch noch der Herr Abg. Sck1rad61 angcscblagcn. Mcinc Hcrrcn, ich glaube, Sic täuscbcn sicb in 116161 Auffassung 6611 116111 Verlagérccht. Ick) 1111116 in mcbrjäbrigcn Vcrbanrlungcn mit 1611 A1116r6n und mit 11611 V6rlcg6rn 116 S11m111111196n und die T6n16n36n, die in dicsen Krciscn bestehen, dock) rinig6r1na1'36nk611n6n gelernt unk glaube sagen zu dürfen, das:. wenn das LIcrlagsrccbt fallen sollte, ni6mandcm damit 6111 größcrcr Gefallen crwicscn würde als den Verlegern. Die Verleger haben 1i61“611 Entwurf zwar angenommen, aber fic haben gute Miene zum 11131611 Spiri gemacht: sv: smd überzeugt, daß fie viel mcbr, als 116 Regierung 1116161, nach dieser Richtung nicht erreichen können. Aber, meine Herren, daß es ihnen lieber wäre, wcnn fie bei dem bestehenden Rcchtözuftan16 bleiben könntcn, ist mir außer Zweifel. Der deutsche Verleger sicht fich bei seiner Vcrlagsordnung und bei den Regeln, die ihm die 6196116 Geschäftspraxis an die Hand giebt, leirlicb wobl. Er kann damit auskommen 1611 Autoren gegenüber. Diese Direktiven, die in xiner bestimmten, von Vertrauensmännern geschaffenen Verlags-
okdnung, in einer bestimmten Geschäftkerfabrung beruhen, fehlen der Welt der Autoren, und nach unsern Ansicht, nacb den Intentionen des Gesehsitwmfs ist das Verlagsrécht wesentlich ein Schuß- recht für die Autoren. Von diesem Gesichtsyunkte möchte ich Sie bitten, den Eanrf anzusehen und vor allem möchte ich auch die Autoren, die mit den Rückfichten, die der Entwurf auf sie nimmt, noch immer nicht zufrieden smd, doch darauf aufmerksam machen, wie viel besser der RechtSzusiand für sie wird, wenn fie, gestüßt auf ein Gesch auch nur diesen Inhalts, mit den Verlegern verhandeln, als w6nn sie ohne jeden festen Anhalt über das, was fie vom Verleger fordern und was fie ibm verweigern können, fich entschließen müffen.
Ich glaube, auch der Herr Abg. Dieß und seine Partei- freunde werden, wenn fie fick) die Sache in dieser Richtung noch ein- mal überlegen, von dem Standpunkt zurückkommen, daß es für die Autoren besser sei, ein VerlagSrecht, wie es hier vorgeschlagen ist, nicht zu haben. Dieses Verlagsrecht ist ein Werthvolles Gut für die Autoren, eine fühlbare Beschränkung für die Verleger.
Meine Herren, auch einige andere Redner find bei der Beurthei- lung des Verlagsrechts immer nur davon außgegangen, ob denn den Interessen der Autoren in diesem Entivurf genügend Rechnung getragen sei. Wir haben, das kann ich wohl sagen, ernst und 96- wissenhaft geprüft, was wir, ohne die Arbeit und die geschäftlichen Dispofitionen des deutschen Verlagsbandels ungebübrlich zu be- schränken, im Interesse dcr Autoren thun können, aber wir haben eine Schranke für danenige, was wir den Autoren zuwenden dürfen, darin gefunden, daß wir die Geschäfts- und Aktionsfreibeit unseres gesammten buchhändlerischen und musikalischen Verlagswescns, das doch 6111 sehr großes wirtbfcbaftliches Gut für uns bedeutet, nicht zu 16111: 566119611. Nach der Richtung hin scheinen einzelne der gestrigen Redner über das hinausgegangen zu sein, was man biliigerweise von einem solchen Gesetzentwurf verlangen kann.
Ick möchte das an 311161 Frag6n erläutern, die auch bier Gegenstand der Diskussion gewesen smd. Im übrigen 96116 ich auf die Einzelheiten der Defiderien nicht ein, fie werd6n von uns erst in dcr Kommisfion diSkutiert werden können. Meine Herr6n, die Bestimmungen des Envvurfs über die Fest- 161311119 des Preises für Bücher und Mufikalien find Geg6nstand der Erörterung gewesen. D6r Entwurf bestimmt, das; dcr Preis f6s1961'6131 Werden soll von dem V6r1696r, daß der Verkeger den Preis nicht er- höben darf, nachdem er ihn einmal 161196112131 bat, daß es aber in das Ermeffen dcs Verlegers gestellt bleibt, 1611 Preis später zu ermäßigen. Diese B6stimmung ist a1196foch16n, es ist vcrlangt worden, der Autor 11111116 auch [161 1161: F6st1'61311119 6in6s niederen Preises mitwirken, dcr Verleger dürfe ni6mals einen Preis Herunterseßen, wenn dcr Autor nicht vorher seine Zustimmung gegeben bab6. Nun, mcine H6rr6n, denken Sie fich doch mal 11n16r611 Großberkcbr, der auch auf diesem (33611161 seine Stelle“ und Berechtigung bat; nehmen Sie 6111, dcr Verleger hat ein Buch bcrauéigegcben; di6s6m 6r- wächst un6r1var161 bald in MW anderen Buch, das 6161: leicht beffcr ist oder das dcm Gcschmack dcs Publikums viclieicbt nur b6ff6r gcfällt _ das ist ja nicht immer 111111161116 --, 6inc 96fähr11ch6 Konkurrenz, 11616 kann d6r Vcrlcger nur kekämpfcn, 11161111 U 16111 W6rk 111111961 6111916111 als das 11111161 crschi6n6n6. Nun 1111111611 Sie 1611 dcm V6r1696r 1.16r111119611, 6r soll sich 6111 mit 16111 Autor z11s111111n6111111111 und mit dem Autor über 116 N6111111611digk611 und das Mas; 61n6r Prcisiwrabscßnng Verhandeln. Ja, meine H6rrc11, 166 Autor ist 611161112, Nr 916961 nach, garnicht 961chäft§1366s11111119 1111d 311161161161 hat 61" 11611 der PreiKnnäßigung 116611 garnichts; 161111 16111 15:16n6rar bat 6r ausbezahlt b616mm611. S6 1111111, 11116 die *Hlkkkn 6161161111 9191111611, ist mit 1611 9111161611 (11161) nicht 11111116r f6r119 311 16611611, 11111 11161111 116 2111161611 111 1111611 (1711191111611 16 11161 9161111911111 111161 116 Gcschäfts1ispositicn6n 16r 216116961“, a11s1prcch611, so muß ici) 1119611; mit 16n 211116r6n ist Mick) 1116111 i1n1n6r 9111111111ch6n 611611. N1111 16111611 Sie 1161) 1611 Fall, 11161116 11611611, 16r V611696k 111111 “1111611 1611 (1719611- 111111, 11611 Widcrsprucb und 116 Langsamkcit 1'61n6s 911116161 »- 1111611 das 161111111 16611 vor _, außcr 11111116 gcscßt, 116 Prcik6r111äfxi9u119 111161“- baupt 616r auch nur rcchtzcitig cin1r61611 311 16111611, 16111 Buch 11161111 auf Lager 11111 116111 16111 Vcraltcn 6111969611; dcr “116116961 bat kcincn Vortheil 11611 1'6in6m Verlagswcri', 161 Au16r hat 1611 S611111611, 11111"; 16113 2111611, 1615 doch scincn 9111111611 trägt, 9911111111 1611161161 wird. (171 hat 1111r 116 (chugtbuung, in einer Sache 111itzuspr6ch611, die ck nicht 1161s16111. Sodann, m61116 H6rr6n, 161111n6 ich auf die Uebertragung 161; V611119sr6ch1s. Jchka11n 161111611196n, was in diescr 2161161111119 juristisch 96116rn der -H6rr Abg. !Z1111111 11111 wirtbschaftlicb dcr Herr Abg. Sckpradcr 1161116 ausgcsvwchcn 11111, nur 1161- 1111111116n und bin 1ankbar, das; nach dcn an1616n A611156r11n96n, dic 1716r 161111 9616660611 sind und 116 1111111 1n6in6r Mcinung 111 61111611196r W6116 nur 1611 Standpunkt des 91111615 11616111 bab-sn, auch der wirtbsckaft- 111176 11111 1116111116116 Standpunkt 611161111) zur Sprach6 kam, 16r für 116 Jntercffcn bcircr Theile maßgcbcnd ist. Ich bin übrigens 6in19611naß611 verwundert darübcr, das; diesc Fragc, 116 in der Praxis bisbcr nur 16111 1'6116n 61n6n 311116111111 311111111611 Autor und Vcrlege'r 116r116196ru1611 11111, j6111 116131161) 161111611 Staub aufwirb611, solche Err6911n9 bcrvvr- ruft, das; 1611111 161 Lehrkörper ciner ganzen Unibi'ks'ltäi aus scincr 1viff6nschaftlici1611 Bcsckyaulicbkcit ngrkat wird und fick) an 16n Reichstag MUM. “5111 frage mich vergebiich, worin das beruht. Dcr Hcrr Abg. 'Zck1ra16r hat schon auögefübrt: das, was bier 1161961ch1996n wird, b61'16b1 zur 9,611, 68 sind kcine Schwierig- k6it6n, 161116 Ucbcistände, k6in6 Beschwcrdcn praktisch6r Natur, sachlichen Inhalts von 1611611 der Autorcn geltend gemacht. Ein 61n3196r Strcitfall ist zu unserer Kenntnis: gekommen, 16r Herr ?lb9.-Ha11fs1nann bat 11111 96s16rn berührt, das ist du bekannte Tal] mit Victor Sch6ff61's (Ekkehard, und in dicsem Falle bat fich rkgeben, 1611"; dasjenigc, 16115 11111 vorschlagen, zum richtigen, auch dem Autcr nüßlichen 31616 führte. Vergeblich babe ich mich bemüht, 11611 seiten der Autoren 6161 in 1161 Presse irgendwie bcstimmtc Fälle mitgetheilt zu crbaltcn, 116 erkennen lassen, das; der Zustand, wie er besteht, wic wir ibn aufrccbtcrbalten wollen, wie er in den meisten Ländern Eurovas auch thatsäcblich vorhanden ist und wie er nach meiner Meinung aus den Gescßen des Wirtbscbaftslebcns fich ergiebt, unhaltbar ist. Nichts nach dicser Richtung isi bcrvorgetrrten. Ich babe auch in km Debatten keine Antwort darauf gefunden, wie es denn in der Praxis gemacht w61'dcn soll, wenn Fälle eintreten, die sehr nabe liegen, 3. B. wenn der Wortlaut einer Firma geändert wird - ich glaube, 161 Herr Abg. Schrader bat schon darauf auf- merksam gemacht - , einc Firma nimmt einen zweiten Geselischafter in ihre Benichnung auf, oder eine Firma wird eine Gesellschaft mit be-
schränkter Hafbms- oder es wird für das Unfernebmeni ein M
schaftsverbältniß gebildet. Soll nun in allen 7 W119", Fällen der Verleger, der einfach eine geschäftliche und bandeljmbtliche Operation vornimmt, zunächst mit allen, nach dieser Richtung bin ganz unkundigen Autoren sick) in Verbindung 1613611? Welche Fesseln legen Sie da unserem Wirtbschaftsleben an und zu'-vekchem Zwecke ist denn dieses Ganze? Denken Sie sich, der Inhaber
eines großen Geschäfts wird krank, an das Siuhem,
bett gefesselt derart, daß keine Aussicht besteht, das Geschäft wieder zu übernehmen, er hat unmündige Kinder, von denn: er nicht envarten kann, daß sie einmal in das Geschäft eintreten werden. Das Geschäft kann nun veräußert werden, oder ck wird auf- gelöst, wo dann seine Werthe in nichts zerfallen. Ein Käufer für das ganze Geschäft - die Zuläsfigkeit eines solchen Verkaufs wollen ja die Herren Autoren zugeben - findet sich nicht ohne weiteres, es ist keineöivegs so leicht, ein großes Geschäft, wie es liegt und steht, zu verkaufen, Im einzelnen es zu verkaufen oder in Partien, das wollte der Herr Abg. Oertel heute ja schon zulassen, das wollen aber die Herren
Autoren nicht. Meine Herren, stellen Sie fich diese
Lage vor und fragen Sie: was soll daraus werden? Wollen Sie, daß das ganze Geschäft in solcher Weise vollständig zer- geht? Und Was hat dann der Autor davon? Er bekommt nur sein V6r1a9Sr6cht zurück das er dann sehr schwer und vermutblich nicht besser als früher anderSwo unterbringen mag.
Ein andera Fall, wenn ein Verleger fich übernommen hat in Geschäften, wenn & infolge deß vor der Gefahr sicht, in Zahlungs.- unfäbigkeit zu gerathen: er kann fich vor dieser Gefahr schützen, indem er einen Theil seines Verlags käuflich abgiebt, und sein Betriebs- kapital durch das Kaufgeld erhöHt. Das soll nicht zu- gelassen sein! Der Mann muß in den Konkurs hinein, weil sonst vielleicht die Vorliebe des einzelnen Autors für den Namen d6s Verlegers 116116131 werden würde. Er muß in dcn Konkurs 111116111, auch zum Nachtbcil der von ihm vertretenen Autoren! Das ist 1611) ein Voüsiändig' allen Zwecken des VerlaßS- 9eschäfts widerspr6ch6nd6s Resultat. Es liegt ein merkwürdiger Wider- spruch in den Aeußerungen der Herren, welche die Interessen der Autoren hier Vertreten. Auf dcr einen S6116 wird behauptet, es sei cin im hohen Grade persönliches Verhältniß, in welches die Verfasser mitteis des Vcrlagsvertrages zu dem Verleger treten; dieser sei der Mann ihres besond6r6n Vertrauens, nur mit ihm wollen sie überhaupt zu thun haben, und in demselben Au96nblick ängstigcn sie sich vor der Gefahr, daß dieser Mann ihre Werke an einen dritten Unternehmer, 111611616191 111111611 Qualitäten cines Verbr6ch6rs, Verkauft und sie dadurch schä1191. Mcinc Herren, Wahrbcit und Klarh6it in diesen Ding6n! Entwcdcr ist es Sache des Vertrauens und die Autoren stehen wirklich 11161n6111b6chp6rsön11ch6n V6rhä11niß zu ihr6n Verlegern » dann müßten sic ihnen auch 1611161 zutrauen, 1111“; fie das Werk nicht- nur redlich und 961chä11smäßiginiHrcchtriebc behandeln werden, sondern daß fic (1116111611161) und 961chä11SMäßig darüber Vcrfügen werden, wenn es nicht andcrs 96111. Sind aber 1316 Autoren der Ansicht, 1111; sie 3117111161611 in dicser 2565161111119 haben müssen, dann müßen sie auch aufhören zu sagen, es [11111116 11111 hier 11111 eine Sache desVertraU6ns, dann Handelt es sich nur 11111 61n6 r6in 961chäftSMäßige Frage, wik sn fick) für ngiffL Fäll6 969611 cinen Partncr, d6r ihr persönliches Vök- traucn 1116111 11611151, schü8611 1131111611. 1161111961113, di6ser selbe W116!- spruck) tritt, 11361111 161) darauf zurü1'kgr611611 darf, auch bei den Autoren h6r116r 111 16r Frag6 dcr Bemessuna 1611 Prciscs. Auf der einen Skit! find dic Petitionen 11611 11611 K1a96n darüb6r, daß die Pr6ise dcr Büch-Jr [161 uns 511 116611 smd. Nun «öffnen wir 11:11611 dadurch, das; wir d6n VerlegUn 116 Frcibeit 9611611, 11611 Prcis 611165 Wcrkcs zu «mäßigen, 116 Möglichkeit, unter Umständen zn [111119611 Büchc-rpreiscn zu 161111n6n, 11111 1111 wollen Sie die THÜ! wi6161 sck11i61'36n 11n1 1119611 „ncink“, da ist zunächst unsere Zustimmung 6rf6r16r11111. chn das J11161“61“16, dic Prcisc der Bücher zu Mr- b11119611, 11611111116nist, dann 7611611 116 53111161611 den Verlegern dic Möglichkcit nicht 6r1ch1v616n, 11121 ganz aus 6196n6r Juitiatidc zu thun. Abkk da 111611611 S16 116 Möglichkeit, die Bücherpr6isc zu «mäßigen, 9611116 6616111161611, indem darüber erst mit d6n ?11116rcn 1611711111611 111611611 1611. Das smd Widersprüche, 116 1111) 1111111111 6rklär6n, 1111“; 116 Herren aus gewissen idoalen An- 1611111111119611 1161111111 11116 Wünsche nicd6rgcschri6b6n haben, aber 1716 116111611 (55616116 165 111irii11chaftlich6n 261161161, 116 hier zur Geltung kommcn, Übékskbcn- ("15611116 nacb di6s6r Richtung wikd, wie ich hoffe, 116 K6n1111is1'1611, 116 das hohe Haus 311 wäbl6n 96116191 ist, auch die V6rbälinis1'6 136111111611j 161911111111 11111611. In 6111666113611, in der wir mchr 1111- früvcr bemüht sind, 1611 V6116i1r mit deutschen Büchern. u111'6r611 96611611, 111111611111611 Schoß an gcistigen Erzeugnissen, auch dem 5311111111111 111 größ6r61n Umfange zuzuführen, müffen wir unserem Buch- i1a11'16l 116 Aktionsfr6111611 lassen, 116 11611119 ist, um im Auslande mit dem 1611111611 2111618111161 111 fruchtban'n Vcrkchr zu treten. Man 1611111 111 „111161611 Lä1116r11 116 Bcscbränlungcn 1116111, 1216 wir unserem Buch- ba11dcl,11*611n 6631111611 1611 Wünschcn 161,“ Autoren-Petitionen gingß 11111661696111111'1116n. Dcr Vcrlagölzandcl muß bei 1115 in daselbs- Frciheit 116116n 11116 16r Vcrlagsbanrcl dcs Auslandes, wenn 16: dicscn für 11111616 Schrift6n zugänglich 11111611 wollm; die Erweiterung des “11111111111611'613 111116161“ gcistigcn Erz6119nis1'6 und damit des Ansehens unsercr S1119ch6 und 1613 Einflusscs 16s deutschen Geistes hängt doch auch davon ab, 1111"; wir 6111611 tbatkräftigen, nich1 in kleinliche F6ss61n 96sck11619611611 Verlagsb11chban161 1161115611, der die Vermittelung dcm 211151611116 9696111111611 übcrnimmt. Ich kann abcr nur wiederholen: wir haben nicht nur 116161Z6116 161“ Sache bcrückfichtigt bei der Aufstellung 1613 Verlagsr6cbts; 116 stand bei uns 1111 in zweiter Linie. In erster Linie stand für 11118 dcr W118 des Autors. Wir haben alles gethan, was wir 1a?1"1r glaubten thun zu dürfen, und wenn die Autoren von 11611 kiicchtm und Befugnissen Gebrauch machen weilen, die der Ent- wurf ihnen gicbt, so können 116 auf Grund dieses Entwurfs, wenn überhaupt mit Ueberlcgung gcbandelt wird, was man doch voraussese" muß, ibrc Intcresscn vollständig wahren.
Meine Herren, erlaubm Sie mir nur, nachdem ich mit!) zu dem Verlagsrccht ausgesprochen habe, eine Bemerkung zu W, die auch allgemeiner Naturist, aber noch zu dem Urheberrecht gehört. Ubandelk fich um einen G696nstand, der gestern sowohl wie auch heute berührt wurde- (ks handelt fich um den Schuß für Werke der Kunst und der Photo- graphie. Von mehreren Seiten ist dem Bedauern Ausdruck gegeben word6n, daß dic vorliegenden Geseyentwürfe diesen Schah nicht mit umfassen. Meine Herren, wir haben uns diese Selbstbeschräakvbs aufcrlegt, nicht, um den Schuß für die Werke der Kunst und der Photographie, wie er nach den Erfahrungen der letzten Jahre weiter
«:e-ikst werden "aß- diesen Werken zu versagen, sonden; umgekehrt- m “W119 einer entsprechenden Geseßgebung möglichst p,.- " WirbabenauödenErfabrungmdes * «1870- die Lehre gezogen, daß man auf diesem 1chw1xrigen Gebiete nicht zu viel auf einmal erstreben soll, wem! man“ überhaupt Erfolg haben will. Damals hatte die Re- «111191161! Schutz der Kunsterzeugnisse mit in die Vorlage einbe- «,mmwxerft auf die Initiative des Reichstags hin wurde eine Trennung vorgenommen, um nicht das ganze Werk in den Brunnen fallen zu saßen. Ich hoffe, meine Herren, daß, wenn wir erst zu dem neuen Schuße der literarischen und musikalischen Erzeugnisse gekommen sein werden, es nicht lange dauern wird, bis daß auch der Schuß der künstlerisckyen und photographischen Erzeugnisse auf gleichem Boden seine Regelung findet, und über dieses Endresultat werden nicht nur Sie, wird nicht nur der Reichstag, sondern es werden auch die verbündeten Regierungen darüb6r Genugthuung empfinden. (Lebhaftes Bravo!)
Abg. vr, Rintelen (Zenit) ndet es ungebübrlich, _daß nach §38 der Konkursverwalter das erlagsrecht unbedmgt ubertragcn dürfe. DaS sei keine dispositive Bestimmung. Cr mu 6 bedaucrxt, daß er im Punkte der Uebertragbar161t sowohl" dem 1-taatsseikretar 1115 seinem Freunde Spahn Wider1pr6 11 musse. Autoren, Pro- fessoren und Komponisten ständen 96 1111611611 'der Bestnnmung egenüber die Verleger allein. Das müsse doch 61n6n Grund haben. utoren iucbun einen bestimmten Verlagkaus 111 der Hoffnung, daß ik)! 961194? 2Yoduki weiteste Verbr61111ng finde. Was dann, wenn z. * . ockbaus ein Buch an emen. 1111b6kann1611 V'erlag verkaufe, und dieses so ganz von der 2311111116116 verschwmde? Bisher sei der Verkauf eines Verlg srechxs 61116 sebr „„16116n6 Auönabme ewesen; daher erkläre es 1 cß, da13_ aus den Kr6116n der Autoren Beichwerden nicht erhoben oder dock) 1116111, bekannt geworden seien. Die geistige Arbeit des AutorH 116116 doch a1B6ror1611111ch hoher als die 21th des Verlegers, der 161191111; 161116561. 1111 machen 1116116. Eine ganz ungebeuerliche' Anforderung 161 sexxens 61n196r 216116966 er- hoben worden, die auch das Recht der Auffuhmng von M11fit1tuck6n als T 11 des Verla Zr6chts betrach161„w116n wollten. _R61n6r hofft, da 11 die Kommisizion nicht darauf emla 611 werde, d1616t_ B6 Ebr- 11 keit Vorschub zu leistcn, welche 161th den Versqffer 611166 “ on- werks daran hindern würde, es zur Aunubrung zu brmgen.
Abs; 1)11. Müller-Meiningen (fr._VolkSp.): 211161) ick) 61111116 mit dem Abg. Esche die Vorlage für „emen 1661611111ch6n “6r11611r1tt auf dem Gebtete des Schußcs 1617 961111969Etgzxntbmns. „,s 111 1611 Vorlagen auch gelungen, die 111116réztr6116111611Jntcreffcxr 111" [76116111 Grade miteinander in Einklang zu .r1n96n. Auch d16 VerlangerYng 161 Schu frist hat meinen 21611 _11. Der Schu? „der In- dividualitä des Autors 1611 111161) 116 v6r_s§bar116n 2 estunmungen über die Quellenan abe und über die Zula1119f611 17011 Aendxrungcp 1611 Werkes au ede nt werden. In 116161 BLULHYUJ abcr 1611611 116 611136111611 Vorssxpriften der E111würf6 an erb6b11ch611 Unklarbc11611, wie auch in 1613161" Minutc noch 1111 2311111611111th an den Ent- würfen mehrfache Verschlechterungcn 116196116111111611 111661611 11111. Bc- dcutsam 11111 anerkennenswerti) in auch 116 Ex1116116111n 16s Sck111136s der musikalischen Kompofitionen. 52111661111913 1tcht_ 116 1111? 1161116111 161 Praxis n1cht fcst, was 6i96n111ch, 9616§g6hcr1sch 16fi1116rt,x6111_6 Melodie ist. Der Abdruck a111111ch6r E11a116.1st 969611 1165-1161: bestimmung Wegen Nach1r11cks 116161711111. Es 111111116 111969611 1666111611, als ob die Wiebe abe par1a1116ntart1ch6r_Verba111l11119611 119111 169611 1611 unlauteren ttbmvcrb 961611111111 s61. Dr fie (“UWS 1“; 1111563 durchaus bedarf, müßte 611611111611 § 17 61116 (1111616 1191111119 erhalten. Der § FZ abcr 116116131191 116 M1111k111116111111611 61161 Art 111 einer so b61i11 111196161611 W6116, 161 11611 61116111 Urhebcr: WM und seinem 1? 1196 gar 161116 91616 1n6)r_„1si. T16161 Paragraph ist auch, wie mir scheint, nicht im R§ichs-J111t1zamt 6116r611, 1611111111 111 cinem anderen Amt, 1116 1161) Einflüne geltend 11811111th [11111611 1111111611, 116 mit demScbuH dcs Ko111po11i1tenrcchts nichts 111611r zu 1111111Yab611. J616nfalls präsenttert sich diese Ausnabmrbm1111111111119 (1,113 6111 "36111119 ins Gesicht derKompo11ist611. Theoric 11111Praxis 116111611 1161) 1611L111196111 auf 1611 Standpunkt 96116111, 1611; 16rA1116r 961916 111 116161 B651_6ick11119 eines doppelten Sch11136s 116111116. Ei116_216r1chl6ck116r11n9 9111 _auch 116 V6- stimmung in § 24, das; Sch111dücl1cr_-61611111896b6r an ())Odlcbtkit, "31111- 11115611 11. s. w. 11111611 6116116111111 111211181th 2161116111119611 1161116111116" kürfen. Es ist sck16n an 116 C1111161111119611 6111111611 1116111611, 11*11*1([)c_'allf 11616 Weise von dcrartigcn 111611111696116111 1611116611611 111611611 11111: 16 an das „Min Onkel ist v6rsch11111111611“, 11111 „21116111 Likbkhkn 11'1 116rschwunden“, und in 16111 V_6lf-Zl1616: „1161111111 6111 vaci 961169611“ statt .,an d6r ijbstkji 6111611 Or11ß“_,_ „11611 161 1111911111 6111611 Gruß“, da ja 116 531611116 1111161 1111611 [1111111111611 1111111111111 111. Die Nationaibvmnc hat man 11611111nzt, 11116111 11111111 116 (1161111611 „Jiich1R6„ nicbt 111611196“ 6511561111 1116911611, 11111 ,d6_r_ J1196111 1111111 1611161191116 (H61ankcn einzuimpfcn. Dcr _Ti61111611a11191_111,1 16111161 V1'1i111111361n1fi6ru11116n 1111116 1111111 1661) n111 „1111611 2111116111 6111- 91',;6narbciten. Daß man im ,I 44 1i6_ [1611111111916 „18! S_111111111“, 111611116 611161) Privatbriefc als LNÜUÉWCL'W 6111611 b1'161116r611 SÖUZLÖ Tür würdi 611111116. 1611116111161) w1_6161 11111611 9611111611 11111, könn611 wr nur bißiigen. Dcr 166116 16ut1ch62111chba11161 161111111 kstn Entwurf, betreffend das Verlagsrecht. n1cht__96tr11f1611 111611611, 161111 6x kann damit garnicht 9611617611 1116111611, 111111r „1111191 611611 [61116 RRÜität; and616rs6iis smd ab6r 116 Schil16r11ngcg, 116 11111: 1116r 11b6r das Elend großer Journaliswnkrcisc und 111,16 Ohnmacht 1169611ub6r [“En Verlegern cmacbt 111611611 11111, 16611 nur all_zu111al1r, 11111 1161611 wiribschafcilicb Schwäch616n 1611 111x611 1611 (1611111111 61116 Stüve geboten werdcn. Wenn 11616111 E11_tn111rf„ 61111ac_*_ 111_1n Vorwurf gemacht wcrden kann, so ist W 161116 _L1tcke1ti11111191611. Wir haben besonders dringend "6111111611119 auch 6111 Tl161116116cht. Ueber die Grundlagen 1611 61111611 VerlagSrccth 161161111 11ch dcr Vckfasscr des Entwurfs schr tark im Unklarcn 1161111111611 311111111611. D6r Verl er kann nicht 116 r6ch1lich6S16Üung 1611211116661 11111rp161611, wie es na der Vorlage 9611116111. Dre b61611kl1ch116 B61t11n11111119 dcs “Kisseßentwurfs ist die 11 ck die Ukbéktkägbakxkit. Dtc B6rl696r n?bmen lediglich einen vermögenSrechtlichm Btandprxnkt cm,. 116 Autoren da 696n eincn individualisnschen und n1111c11scha_ftl1cl1cn. Man hat 116 uptet, daß Beschwerden übcr 116 116116111119111111611 111116r dem geltenden Recht nicht vorgekommen 1616n;_ abcr 111cht all6in theoretisch lasen sicb Bcdcnkcn dagegen ko11stru16r611, 161116111 thatsächltch haben wtr Fälle erlcbt, dic fich als Yngcheucrltchstc [11196- 1'k'kk)tigkc'iten darstellen. Dem Vcrle er des Htmographcn !!iojilcr, 1161 emen Lebt ang dcr ArendS'sciyen “tenograpb16 für 116 Arhettcr- kreise verfa 116, wurde von Arends dic 111611au11a96 abgekauft und zurückgebalcn, da Arends seinen Konk11rr6n16n 11nterdrück611 wollte; als dann Roller eine neue Auflage veranstaltete, wurde ck von Ge :, dem neuen Verleger des Herrn Arcnds, noch 1az11__wegc11 Na drucks angeklagt. Der Staatssekrctär hat den Grundsav ur 1611 VA" agörcchtöentwurf aufgestellt: in 11111110 1110 [111€s()1'é*! 61_ der Uckertragbakkeit des Verlagsrccht ist von diesem Gr1111dsaß wenn; zu spüren. Auch wir hoffen mdeß, daß aus der„Kom1ntsfi611sbcr-611b11119 etwas EPF» ür die d6u11ch6n Schnftsteller und fur den Wkschm uch ndel austommen wird.
Abg- Veckb-Coburg (fr.Volksp.) bemängelt verschiedene Bestim- mun dcr Entwürfe. Er will auch den ohne Quellxnangahe 636196nden Na von Telegrammen, dessen s1 namentltch 1161116 611un9611 Wnübcr den großen schuldig machten, traf: 1111 611. Durch Stub-
kObm werde man den unbefugten Na druck lei 1 feststellen kotznen.
NWch eines Werkes der Tonkuns will Redner verboten w11'sen, wxnn die Dichtung durch den Dichter selbst odeywcntgstens unier sem_er Zuki'immung von vornherein zusammen mit etner Kompo 1116n Mvisentl worden sei. Er verkenne nicht, daß die Entwürfe ort- schntte br chem, aber 11111 be der Kommisfion würde es edenfalls ik"!- du untersuchen, ob nick? in der angedeuteten Richtung besse- rungen eintreten müßten.
Damit fchli t die “Z“ Berathung. Die beiden Vorlagen gehen an eine ondere ommisüon von 21 Mitgliedern. Hierauf bc innt das Haus 'die zweite Berathung des ReiJshausha ts-Etats für 1901 mit dem Etat dcs Rx?) stages, welcher ohne Debatte unverändert angenommen tmr .
Sodann wird die Vertagunq beschl en.
Schluß 51/4 Uhr. Nächste Sißung onnerstag 11.1111". (Fortseßung der Etatsberathung.)
Preußischer Landtag. H err 611 h a u s.
2. Sißung vom 9. Januar 1901, 11/2 Uhr.
Ueber den B6ginn der Sisung ist in der gestrigen Nummer 11. Bl. berichtet worden.
Nach Yschäftii en Mittheilungen folgt die Inter- pellation es Graen von Klinckowftroem:
Im Jahre 1902 läuft die Konzession der Ostpreußiscben Südbahn ab. Welche Schritte bat die Köni licheStaatsre ierung 6ttba1srk, um die Verstaatlichung dicser Zahn in die 696 zu 61611
Auf die Frage des Präsidenten Fürsten zu Wied, ob und wann die Reg16run9 bereit 161, die Interpellation zu beantworten, erklärt der
Unter-Staatssekretär Fleck: Der Minister der öffentlichen Ar- b6116n fieht fich durch einen schweren Trauerfal] in s6in6m Haus6 zu seinem Bedauern außer stande, persönlich in dies6m 113111116311 61:1 6111611. In seinem Namen und Auftrage erkläre ich mich b6r611, 116 * 1116r- pellation sofort zu beantworten. ,
. Graf von Klinckowstroem führt znr Begründung dcr Inter-
6111111611 aus, daß die Ertheilung 16r KonzesZion 1111 1611 231111 161 ' ahn ein schwerer volkswirthsckyaftliciycr Fei; & 961661611 161. Der Staat [111116 die Bahn selbst bauen 1611611. D16_ früh6r_969611 116 Verstaatlichung vorgebrachten Gründe 161611 in_zwtsckyen 1111191111996- wordcn, und da im nächsten Jabr6 116 K611561116n ahlaufe, 16116151 16r kechte Moment 96k6n1111611, 116 Bahn zu Verstaatl1ch611 Z1ff6rn- mäßig sucht d6r Redner nachzuweisen, das; 161 Staat m11 der Ver- staatlich1m ein gutes Geschäft machen würde und daß d16 Verstaa1111111§19 diescr Bahn, dic für 1611 meort aus 911111111111 11611 größt6r x 611611111119 161, 1611611 im Tarif-J1116r6116 961161611 Lk!ch_k111_k. Nur wenn die Bahn 1111 *Staatsb6fi13 161, 1116116 man deren Tartsc 1n einer Weise 9611911611 können, 116 16111 wirtbychaft1ich6n Interessc 16s D'iens entspreche, besonders 1611 Jntcreffcn der Landwirthschaft. Das Aigcord11616nbaus, das immer für das Staqtsßabnwstcm 1111d_ 1611611 Angcstaltung 9611161611 sei, könne 111119166111 1,111“ V6rsta6111ch11ng ordcrn. Fier könne man 116111611611, 61) man wirklich, für 116 J11t6r61611166 „116115 und der La111111irtlck1cha11 61111r6t611 1116116. _
U1116r-Staatsscfr61är Fleck: Ick) _babc 161961116 Eriiarun 5111311- 965611: „Für 116 Sta916169i6x11119, 111 65 unter 6111611 U111_t11111611 11111111c11. 111161 116 Frage 16r B611t1161111c111111g eincr Prwatbahn 1_1_1 61116 116111111116111111116176 Erörtcrung fr1'1116r 6111911161611, als 161: [1611696111611 24111111 61116 61111111661161116 611111116116 (1r611111111g „gemacht, 111. 4561) bin 161116r 111111) 1116111 111 der Lag6, 1111 116 chtcrrxtg 61116 Eri111'r11119 dariii16r abz1196k16n, _6b 11111 _111 [1619116111691 Zzallcä "511 111616116111 T6r1ni11 116 1161111116111191, 116 O11111611111sch6_ Sud- i1.11111 zu 611116111611.“ Db: V6ra11s161311n96n 1111d Bcdmgungen 166 Erwcrbs 116161“ Bahn 11111 116161113 111161) 196 Gcscß , PM 1838 über 116 Eisenba111111111611161111111119611 _9616 611, 9116r Uchts- 161'16111611196r 1111116 11616 Verstaatlichung 1116111 61116 16116 Verwaltungs- 111111';r6961, fie könnte auch 111161) 11616 V6r6111bar11119 9_6r69611 „111611611. Vor 6111611Di119611 ist 311 111111611, H 11616 “11691111111111111119 1111 611!- 961116111611 1111111151611611 J1116r6ff6 1613 Staats, 11n Vcr11111111111 s1111616116 16r Staatsciscnbabncn 11111 im Vcrk1'brs- 11111 1161113161111)! )thiicben J11t6r6ff6 16r 116111611191611 La11dcstb6i16 116111111611119 11111 31116ck1111111i9 ist. Ab6r 116 E1111'6h61111119 iibcr 11616 V6111a11111ch11119 111 11011) 111611116 drin 6111, 11111 116 zum fr1"11161'16n “T6rn11'11 111 "211111111111 511 116111111111. In der T3316111113 1'61bst wird 116 S11ch6 Vckikbic'déll 1161111116111.
Auf Antrag d6s (33101811. 11011 Mwbaci) nndct 61116 Bc- spr6ci11111g dcr 31116r11611a11611 11c111.
Tb6r-Vi1r96r1116ist6r Dclbrück-T1111119 111111 651111 WüiisÖClis- 11161111, das:, 11161111 116 Ös111r611ßi1'ck16 Z1'1111111111 1611199119111 1116116. 161161116 Schritt 1111111 116311 11111 161“ “.UTQkikiikll'lg'DUMVkQCk 91111111 96- 11116116. 61 11111116 116 9169161111111 11111611. 1161 16; _*_1*_11"1111119 “16r Fm»: 16111 1111111 116 11111111616111161'61'11'11 161 -111'6;1113116,_ 11161- [161'6111616 116 311161611611 Tamms, 511 11611161'1'11111111611. 751: 116 -1x1f611- 11.1116 161 CI 1611165111696- 61116 2161611111119, 611 5. W. ::=“ 2111111611111169- 2111111111ka6r Babu 11161161 11611616. T16 *LT6r1'1111111116119 .kikskk 21111111,- 116 161 “1461111191111119119 161 T1111r611ixisci1611 „7111111171 16111611116111611116116 1619611 11111116, 11111116 Danzig;- -111111161 511 1111111111611 7111161111111 1ci).1119611.
Graf von Klinckomstrocm 110111111'11111 611169161611111011,
lichung d6r Ostprcufziscln'n 6311011611111 1111VCk§Ü1111ch 1111151111611111611, Lb6r-Bü196r1116ist6r Z1111_ck_1n111111--L*_1_1166'1*6'1111 111111 6111611 162111611 Antrag isir 11611111111161111111195111111119 "1111511111119. _ _ (Hraf von Mirbach lllitikkitllßt. 1611 2111111111 1611 (111111616 111111 51linck6111stro61n 11111 11616111 611611111116 116 91611111161111111611 161 211111111111:
Er 6111111r161, 1611“; 16r Antrag TCI (111111611116113111111161111'11'66111 11111 9161361 1111611111611 1161n Hanse 111116116111111611 1116116. __
Graf von Sch116b611 svri 11 11611 111 9161111661 12111116 111121.
111116r-Staatss6frctär F 16 ck 66r1'11116rt, 11111 116 (111611111111111161111111111119 116 96116111 116111ach1611 fi11anzi611611 11111 v6ifs1r1i11111ch111111111611 011111116 prüfen werde
e„1'3amit wird dieser (5169611116111 ocrlaffm.
Es folgt die Intcrpcllatwn d66 (456111611 von Schlieben, dic Zigeuncrplagc bctrcffcnd. D16 31116r- pcllation lautet: _ . '
Ist es 161.Kön1911ch611 Staatsregimmg (1611111111, 1111; _116 _1111 Lande 111nb6rzicb61116n Zige1111crban16n 61116 1311111111996 fur kg (1111- 111611116r 96166116n sind".“ lind was 96161111 116 1161119116116 Staats- r6916ru119 969611 116168 Unwesen zu thun?
Nachdem der Minister des Innern “7116111611 1611 Rbcnrbaben sich zur sofortig6n antwortung dcr Jntcrpcliatwn i16rc11 erklart bat, begründet __ _ _ „_
Graf von Schliche" untcr Anmbnmg v6k1ck11616116r 7111116 11611 Belästi un 611 durch 3196111161 dic_ Jntcrvcllatx6n, 116 durch die dringcnde J 61 wcndiakctt cincr Abb1116 1611111111111 161. In manchexn Lan1651b6116n seien die Zigcuncr 111 611161 _1c_1_rm11ch6n Ka1am1tat
61vord6n. Auöländischc Zigeuner sollten ruck11chtßios ab961chob6n, 111111111isch6n solle evcntucli 6111 Zwangswobnfiy an96w1616n werdcn.
Minister dcs Innern Freiherr von Nheinbabcn:
Meine Herren! Ich würde dem Herrn Jntcrpellanten sehr dankbar g6wesen sein, wenn er die Güte gehabt hätte, seine Inter- pellation früher anzukündigcn; dann wäre ich in 161 Lage gewescn, Informationen über 116 11611 117111 bchandeltcn Fälle cinzuzieben. So bin ich dazu nicht im stan16 9611161611. Ich darf nur auf den einen Fall in Eupen eingeben. Der hat fich in der That 1'6 Verbaltcn, wie der Herr Graf ibn andeutete. Plövlich kam über die b61911ch6 Grenze eine große Zahl von Zigeunem, dercn Staatöangcbörigkeit nicht gleich festgestellt werden konnte. Jedenfalls waren 66 keine Preußen. Da fich später herausstellte, daß es Oesterreicher warcn, wurden sie nach Oesterreich abgeschoben. Aber die Verhandlungen haben in der That
eine geraume Zeit gedauert.
d11rch11161ch6 dic R69i6r11119 9111961611611 111111), 1316 21611111111- ; _ . „_ _ _. . 116111191 111111, 11111 1161611 [1611611 B6111111111111196n 9611611 1716
11611111 16r O't116111'i1' 6n 131111111111 1111 3111616116 1611“.1111n1irti11'111a"1. , _ _ _ _ „ _ _ _ ) 9 U “' ck “ ' 1116113 zu 611111119611 111611611, das; fur 11636111111161161911119 1br6rzctn161
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In der Sache selbst kann ich dem Herren Interpellanten nur Rubi geben, daß die Zigeunerplage für das Land und besonders das, platte Land eine sehr üble Angelegenheit ist, die den Bewohnern des Landes, insbesondere unserer 1ändlich6n Bevölkerung, die ngn' B6- ' schwerden verursacht. Die Regierung hat dieser Landplage _ so kann man fie wohl mit Recht bezeichnen - von j6her ihre Aufmerksamkeit geschenkt. Aber, wie der Herr Jnterpeilant schon andeuten, ist die Sache nicht mit einem Schlage gemacht. Radikalmittel, die ganze Plage auszurotten, stehen nicht zur Verfügung. Die Sache ist ganz ver- schieden, wenn es fich um auslän1isch6 oder inländische Zigeuner handelt. Der Herr Graf meint6, daß es schw16r196r 161, 969611 die ausländischen. und leichter, gegen die inländisch6n vorzug6ben. Die Sache 11691 umgekehrt: Gegen die ausländischen Zigeun6r vorzugchen, 11691 in unserer Macht. Der Staat Vermag 969611 Ausländ6r jedes Machtmittel anzuwenden, das anzuw6nden & für 9111 befindet. Dic Ausländer haben keinerlei Anspruch darauf, innerhalb der Gr61156n Prcußcns oder des Deutschen Reichs zu 111611611. Bereits in einer V61611nung von 1886 ist an- geordnet, daß alle ausländischen Zigeuncr an der Gr6nze festgehalten und üb6rhaupt nicht 111 das Inland hineingelassen werden soilen. Sie wissen ja nun selbst, m61116 H6rrcn, wie: das an der Grenze 11196111. Eine 161ch6 Anordnung ist nur dann vollständig durchführbar, wenn wir cinen völligen K6rdon an der a11§1ä11disch6n (55161136 ziehen. So lange unsere Grenz6n nicht in der W6116 bewacht sind 11116 die russische, isi dag6gcn die 66116 Durchführung 611161 161611611 Maßreg6l unmöglich. 21316 Zig6nn6r kommen 111116111 911111611 Rai 611, auf 6611161611611 Wegen und 1161 Nacht über 116 Grcnzc, ohne 11113116 Polizeiorgans: &? vcrbindern könncn. D6m9696nüber ist a11966r1n61, daf; Zig611n6rbanden, 116 widerrechtlich das Inland betr616n, 1611961611611 und w1616r WN 116 (Hrcnze zurückspedi6rt 16111611 11111611. M61116 H6rr6n, Sic 111111611 ja, wie die Sache 11196111. TA Schuß durch (556111111111611 ist 11111 16111 Landc k6in üb611r16b6n starker. D6r 6111361116 G611darm ist nicht in d6r Lage, den Kampf mit Trupps 11611 10, 20 und 30 Mann 6111151111613111611. Bevor er den bc- nachbart611 Gendarmen 311196169611 11111, ist d6r Trupp bereits über die Gre11z6n dcs Krcis6s verschwunden. Ich babc 111161) 1611 Eindruck, daß bei der Zigcun6rp1ch196 11116 im Gebet d6s bciligcn Florian oft der G6- danke 1111199611611?) 111: „Herr, sÖÜPC uns6rHc1us und zünd' andere an'. W6nn 116 Zi9611n6r nur aus dcm 6196116n 1116116 abgeschoben sind, ist die S6rg6 1116111 ibr61111696n 611111113611611 b61'611191. In d1616r Beziehung ist, 1161M611111ch damit 1111911316116 Rii6k11cht6n nicht wciter mifsy1'66h6n 16111611, bcr6iis im Jahre 1886 a11966rdn61 111611611, daß die Kostm d6s Rücktransports 116-n Z196u116rn auf Staatsfonds üb6r- nommen 111611611 1611611, um auf 111616 W606 die Angelegenheit nach 217159116111611 311 61161ch16rn. 'S616611 mcinc „(1611111niß der Dinge r6ich1, ist (11161) 111 161 THat 16r Zuzug 161 ausländischen Zigeune'r 1116161111161) 911111961 9616611611 als 11111161“; wir 1151111611 ihn aber, wie 9611191, aus 1611E5r11111611, 116 161) 111116111616, 1116111 911111 Verbindern, und ich darf 16111 Öcrrn ("111111611 969611111111 11061) b61n6rk6n, daß vielfach Z196u116r 111111 (1111115611 111111111611, 11611111 1116111 b6wach6n könncn, aus Oestcrreich, 111161 116 1391111117611 11111 bav6risch6n (3516115611; kurzum, wir sind nicht in der 91196, 6i116 111111196 1111161111119 161: Grenzen durrhzufübrrn. Jndcß 11111, 16111611 "1111 1111611111611 11111, 1113115119 ausländischer Zige11n6r docs) 11ach96111ff611
D11969611 111111“; 161) mit 16111 HUM (331an ancrkennen, daß dic 111111111116126 ;119611111111111196 111 1611111 Wcisc in dem Maße z11rück969111111611 ist, 11116 (*I 6116111116111 ist, und gerade auf 161n (“6111616 161 Bckänwfung der Landstr6ich6rci inländischer 3196111166 1169611 6rb6b11ch6 S11111116rigk6it6n 1161". Die inlän- disch6n Zig6u116t find Staatsangehörigc 11116 j6der Andcre 11111 11111 111111611 161116r16i 1116111111126 Mach1m11161 9696n dieseWen, wir 161111611 1111r 11611 1611 9119611161116" 9616511611611 211111161111, die uns zur “1166111911119 11611611, Gebrauch mach611, 11111 11616 sind im wesentlichen 116 48611111111111119611 der 91611111?-65611'6111661111111111. Es ist in dieser B6- 3161111119 11616116“ durch 1611 1911111"; 116111 "29, S61116mi16r 1887 1611 V6- bör1611 ;111111611911611Püicbt 96n1a1i11, 11611 1611 B61'1'1mm11119611 der 111611161116611111111,1 969611 116 3196111161- 1611 111111611611 Gebrauch zu machen 1111) 6111, 11161111 116 VVWUIÜ'ZUUJCU 161 ("1561vkrbeordnung 1111311161161111111 11.1111 1111611 R1ch111n9611 6r111111 11111, 11611 Wander96wcrb6 16116111 1111 ;1111111116r 91111111311119611. Ti6 §§ :'17 11". 11111611 dic V6r1'a911n9 1661 “21191116111611611161'111611121 511, 11161111 116 3196111161 16111611 1611611 Wohn- 1115 [11111611 11111 1661111 für 116 1111111111111111111611 Kinder nicht
3116111161 9616111611 111111 16111 W696. Sic find, 11116 dcr Hcrr (3111111 1111611 11111 31166111 11616111 11611, 16 .,116ri1"1611', daf; sic 1116111611611 116 51111161 6111196 Tam" 111 116 Sch1116s1111ck611 und dann durcb 116 216161161111911119 dess 536171615 11116r 1611 Zch111b6such d611 Nac!»
9611ü96nd 11616191 161. T6111 ist 16111 6111 11116961 1161961611611611 111611611. Es ist, 11111 3111111 116161113 111111) 1'1111' “1161111911119 1161n Fabre 11189, 1611 “361166r11 61116 61111111611161116 511361111119 969611611 w6r1611. Fe'rncr ist b6rc'its im “3111116 1887 1i6 3111111111111 1111 1,16 Vcbörd6n bi11a116-969a119611, 116 Anträge“ 1111191111111611111111 11611 V39n16rgew6rbcsch6in6n 1161 Zig611116111 auf das 1116119116 111 11rüf611; 116 161161111 aber nicht, 1616 611161) der Herr 1131111 mit 11161111 11616111 hat, 111 6111611 Land6stbeil6n 16 961111111 111 111111611, 1616 615 111311119 111111“. In viclcn Landes- 111611611 isi 116411961111611111196 11111161969111111611, 111 and61611 (111611111111, 11111 68 11111 111111) mit 311119611 zu Ohr6n 96161111116n, das; 116 Bebördm hinsichtlich der “1161111911119 1611 W1111dcrgcw6rb6sch6ins nicht mit der Schärf6 vorgcaangcn 11111, 1i6 nothw611d19 ist. Ich bab6 daher [1616115 unter dem 28.Ayr111900 116 “186111111611 61116111 auf die strengste Handhabung 1613 § 57 ff. 161 ?iieiciys-(Hc1v6rb66rdnun9 hingewi6scn.
Ich habe noch auf 6111611 bescnderen Punkt aufmerksam zu macbcn. Jm Intereffc der Er161ch16r11119 161- Antragsteller wie dcr Behörden bci (?rn6116r11ng dcs Wandcrgcwcrbcsclzcins braucht nur ein Schein des Inhalts vorgelegt 311 wcrdcn, daß der Bettcffende bereits im Vorjahr cinen Wandergcwerbcscbcin 9611ab1 hat. Dies ist bei den Zigeuncrn ais unzuläsfig bczeicbnet und den Behörden zur Pfiicht gemacht worden, in jcdcm einzelnen Falle und in jedem Jahre erneut eingehend zu prüfen, 611 16111 Grund für die Versagung aus dekReichv- Gewcrbcordnu 119 zu entnehmcn ist. DieserErlaß ist im Apr1119006r9an96n, als die Gcwcrbcschcinc für das jcvt abgelaufene Jahr 1900 bereits außgcfertigt waren. Dcr Erlaß hat also in dem verflossenen Jahr seine volle? Wirksamkeit nicht äußern können; ich hoffe aber, daß er in diesem Jahr zu einer weiteren Einschränkmg der Zigeunerfmge führen werde. Sollte das nicbt der Fall sein, so kommen verschiedene Maß- regeln in Betracht, die in dcr gedachten Richtung wirken dürften.
Zunächst 61111116 minder bedeutende Es ist von einigen Behörden vorgeschlagen worden, man könne die im allgemeinen 9611611116 Be-
stimmung, daß die zu gewerblichen Zwecke." benuvte- Waacn mit