1841 / 52 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

' ' s mélitaérésche Entwickelung so über die Maßen zu W:;KFJUYr woaeen daxnit keinesweges sksey, noch glauben wir dies jekt, .Hererzot oder Ludwig hlltpp wirklich auf Krieg ausgingen. irmoüceq nur mchtqern bei dem schwankenden und ungewissen Zustande Frankt'nchs deu friedliehjken ferner Monarchen „ck omnitbeschäftistn sehen, so furchtbgre.Krzegs-Vorräthe, Mimi und Materialien aufthürmen sehexk, dre m tbrer Artso xiesen ft find, daß das bloße Bewußtseyn ebres Besßes dazu gxeegnet eon könnte, eine Nation mit argend einxm ncue_n 1mprov1s1rten 2111- führer an ihrer Späße dazu anzutreeben, 11 als eine natürltche und vortheélhaste Politik, in Krieg und Pl nderung zu stürzen. Wér'gebe'b zu, daß die Versuchung für die Franzdssche Regierung groß rvar, die K ' _, * zu benußen, welche in diesem Augenblick innekhalb und außerhalb der Kammer alle Sparsamkeits-Gedanken unterdrückt und die Schnuren des Geldbeurcls der Nation dem Kriegs-Ménister in die ände qiebt. Vor zwei Jahren noch er- suchte der Franzöfische riegs-Minister die Kammer, ihm eini e tausend Pfund extra zum Ankauf von Pferden für die Remsn e .der Kavalier“ zur Ersetzung dcs abgenutzten Artillerie-Materials, zu Geschirr- und einer ?Nenge untergeordneter , aber kostspieliger Bedürfnisse zu bewilligen. Die Kammer, in falschverskan- dener „Oekonomie , wollte nach nicht einen Sou votéren. Diese Knickercé der LegiSlatur in Friedenszeiten legt der Re iex rung dic Nothwendigkeit auf, jedwede Gelegenheit zu ergreifgen, die sich*il)r darbietet, um Geld zu bekommen und das Kriegs- Macerial wieder in Stand zu soßen. Dies war das Geheimnis; der. Zustimmung, Welche Ludwig Philipp den ersten Kliegs-Aus- qaben und Vorbereitungen des Herrn Thiers ertheilre. Den Marschall Soulr mögen bei seinem Mane, mehr Soldaten aus- 'uheben und einzuexerziren, ähnliche (Motive bestimmt haben. "5117er, wie gesagt," dieser Plan ist drohender- für die Zukunft als für- dée-Gegenwm't. Unser Tadel trifft weniger die Stärke der annzößschen Armee, als den hervor erufenen Geist. Mag Frank- reich'700,000 Mann besikzen , Deu chland hat noch mehr. Wir bedamrn m'éhcs, als jéden jungen Franzosen gezwungen zu ska die Ideen desLaqers aannehmen und 1707 durch milrtaéréscbcs ch1me111 béséexenxzklassen. Wir sehen den Feldwßbel den Plaß des Schulmetsiers und den énerald'en des Staatsmanns einnehmen..1ckauptsäch11ch erhe; 'bxn wir uns gegen die moralische Wirkung vo_n Marschall Soulk's MilitairischenGeseHe1y selbst wenn seineMatzrechn durch- aus nicht “als Drohungen gegen den gegenwärtigen Zustand des ' Europäischen Friedens getroffen wären. Auch ist es nicht unserx .Abßcht, über diesen" Gegenstand Weiler zu streiten; denn wir wi]- sen wohl, daß Unzufrieden "eit und“ Widerspruch von unserer Seite die Jrcmzose'n in' ihren ntschlie'ßung'en nur bestärken wüxde. W111 wissen gleichfalls“, daß , Wenn di'esc Maßregeln und Gestfze aufhören sollen, “es dadurch geschehen muß , daß die Franzosen selb'sl' von" Erbétterung und Fukckjt' z'u Ruhe und Vertrauen zu- rückkehren. Wenn ße dies thun, so müssen sie einsehen, wie un- ge1*äun'1t“es ist; dieUHülfsquellénihres Vaterlandeslund die besten Iah'reihrer Zugknd mit den Mitteln Und der Wissenschaft der Todtschiägereé'zu vergeuden, statt Beides auf den großen Bahnen der Verbesserung und des National-Wöhls“z'u verWenden. Es ist ein armseliger cTerost für solche Verluste, daß die Franzosen wissen, es sei) den' Engländern und Deutschen, Welche fie zur Nachahmung ihres Beisßiels nöthigen, sehr unangenehm, solche Ausgabén an Geld, Zeit und intellektuellenPMitteln u machen.“

,Die für“ Lö'rd Keane beantragte (md vom Unter aufe bewil- ligte Xenfi'on- b'eträgt nicht 7000, sondern nur 2000 Pfd. St.

' ?'cr1'"Wére, ein Begleiter Sir Moses Montefiore's“ auf des- sen Reise naeh“ dem Orient, ist in London angekommen. Sir “Moses _und Lady Moncefiore verWeilen noch in Genua, wo so durch einen Unfall zurückgehalten [bordew Auf dem Wege näm- *li“ch zwischen dieser Stadt und Savona wäre ihr Reisewaqen bci- 11ahe 178131" einen 300 Fuß hohen Felsenabhang 111 die See ge- scürzt, wenn nicht einer ihrer Bedienten die Pferde im lehren

Moment noch zurückgerissen hätte. Leider wurde der Diener da- bei von den Pférdcn“ geschlagen und geriet!) unter die Räder, die ihn gräßlich zurfchteten. Die Familie 1101! die Heilung ihres Ret- ters in Genua abwarten.

Die Kirche zu Malta , zu deren Bau die Königin-Wittwe 10,000 Pfd. St. angewiesen hat, schreitet rasch vor._ Die Er- bauerin beabsichtigt auch, durch Dotation dort ein protestantische's Bis:!)um Lu g1'1111den.

Der *.)?arquis von Normanby hat das Amt eines Präsiden- ten der im vorigen Zahye gestifteten Shakspeare-Gesellschaftüber: nommen. Die ersten Werke, Welche von diesem Vereine heraus- gxgeben Werden sollen, sind-die Memoiren Edward Alleyn's, Schauspielers und Gründers des Dulwich-Collegc.

Der Unlängst verstorbene 1)1-. Mason, vormals Professor in Oxford, hat der dortigen Universität 70,000 Pfd. St. zur Ver- mehrung ihrer Bibliothek vermacht; außerdem seine ganze werth- volle Sammlung Axgyptischer, Gréechischér und Römischer Anri- auitäeen' und seine“ Papyru's-Rollen.

Zn Rockingham wurde diese:"- Tage ein getdisser Robarts zur Deportation nach Botany-Bai verurkheilt, der fick) aus rei- ner Eitelkeit noch niehr Verbrechen angedicvret hatte, als er wirk- lich begangen. Bei seinem lehren Verhör vor der Zum) im Stadthausxän dessen Schluß ihm sein Urtheil gesprochen wnrde, Jvarx ev, während man "ihm sein Sünden-Register vorhielt, alle Augenblicke 11111111 kokett lächelnden, 11111 Bewunderung buhlenden B1ick ur Galerie empor, wo die qunen saßen“, nicht anders, als 11» rde ihm eben ein DanksagunßsxVotum des * arlaments ??UWWM- _A11ch schmeéchelté “es". ihm séhv, 111 dem erhör, das ahm "*“." k190.9171109101*vorzuüehmen gestättex War, eine bombastische Beredsamkeit 0151113211 zu lassen. Jm Gefängnisse hatte er sich “"a",-51011“) ?kkundigt- ob die Zéitungcn viel von ihm sprächen, und ob so_in FKÜ'AUfsehen errege“.

B 1111 1 B e l g i e 11. * ' U- 5'. Fehr! Im Ja re [8115 er cléen eine von O“?" dk." The"); kontrafignirce Kdniqlihélx Versüqusnég, Worin 'cs "hkkß, daß YM" großen Männerü Belgiens Bsidsäulen errichtet “wierden sollxen. Später wuxde eine Konrmisfion ernannt, 111“ B1- EWMI dlekaM bkßortschen Yeksönen, denen diese hre zu - heik-„Werden soll;, Dee Ko1nmé111o1-1 stattete 1111111“ einen Bericht über 11112 Vowkufungen ab, doch ist seitdem nichts Weiter über ihre Wirksamkei; vernommen worden. Das gegenwärtige Mini- Ikiym hat 111111 die Sache widder aufgenommen und auf dem ;_udgethder öffkütsécben Arbeiten für 1811 die- Summe von 50,011!- Fr, zuxyüséénchcke verlangt. Die nyräseniääteana-m, 1111137 7'*t1édochdxéfe1iVörschlag11'1'ch'tgünst'1"q ausgenommM'. 511111111,- 11“ Je 111111111111; 1110 Eküsch111ßder Cen?1*a*l-Sectéd11, haben ßck) dage_ en entf“ "édébZ'üüd-zwar mite'x'. dém 'séltsatüén Vorgehen, daß d'i-e“ "“e. 9011 1111010111 Aich? *gut “machen könne, 115118 “so NÜTZÖPUUHW ve1*nachfäsfig'txunxx 1111877111110 .gela“sse11 hätten. M1"! Réch't wird

von vielen GUM“! aeq'ét't dieset; Ekn'wand “bemerkt, "daß déZe' 1135111); '

rend der léßkét'txjähkhunsct'ké '1n“Bé1_Lz“'tx'11 [ls'e'jka'txden'enxxßk'e 1111111- 901 11111“ kckmu ' läß zjehabt hätten, den großen Männer Bel-

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“Denn Weder die Spanische, noc!) endlich die Französische und die hätten diejenige Sympathie für Belgien haben können, die man bei der jeßigen' voraus- seßen dürfe. Unsere Kammer läßt fich jedoch ausschließlich von dem Prinzip de_r Sparsamkeit beherr1che11 und glaubt, weder der Gescbiayte noch der Kunst des Landes ein Opfer schuldig zu seyn. Es ist dies" ein neuer Beweis des alten Axioms, daß de- mokratisch eingerichtete Regierungen, wo es auf Bewilligung von Geldern ankömmt, für andere, als die rein materiellen Bedürf- ru'ssx des Landes nur sehr Wenigen Sinn haben. Großartige Unterstühungen von Wissenschafk und Kunst, Begründungen von Monumemen zur Ehre des Vaterlandes gehen meistens nur von solchen Fürsten aus, die, neben dem Sinn und der Begeisterung für diese höchsten Lebens-Znteressen , auch unbeschränkt im Be- fiße der Mittel find, fie zu fördern.

Nach dem Borinage' sind Truppen - Verstärkungen, gesandt worden, da sch dort neuerdings unruhige Be1vcgungen gezeigt haben. Die Zahl der Kohlené'Ilrbcéter, die, in Folge der lclzccn Widerscßlichketten gegen die Anordnung hinsichtlich der Arbeits"- Bücher noch immer in großerAUfregung sich befinden, beläuft |ck auf 15,000, doch sind es nur einige Hundkct, hauptsächlich von Frankreich eingewanderre Léuce, welche diese “21111“1'eg1111g fort- während unterhalten und z1tc'ih1'cn Zwecken zu [1011113111 11101111.

Dé111ema1'k.

Kopenhagen, 13. Fel». Das Fädreland berichtet: „Wie man erfährt, ift dée Vermählung des Kronprinzen aux den 22. Wkai festgesetzt, Welchcsz'bekanntljch _der Hoclyxctcsßag „zhxer JNajeskäten ist. Die Vermählung „11.3er 111 N-eU-Utrcltß [111111111- den, Worauf das Linienschiff „Chrtstmn 1111./ dee Neuwermahl- ten aus dem nächsten Seehafen abholen 1111113, 11111 sieönac!) dec Yanptstadt von Dänemark zu bringen. Wenn das (IRT 1111 yafen anlangr, soll nach der festgesclxcen Bcstimmxmq eme Folge von Bdcen das Fürstliche Paar nach dem Schloßplalze geleiten, wo es“ von Ihren ONajestäten dem Könige Und der Königin em- pfangen werden wird. Nach einem kurzen Aufenthalte auf dem Christiansburger Schloß, welches zu verschiedenen Festlichkeiten bestimmt ist, begeben sich die Neuvcrmählten auf eine kurze Zeit nach Sorgenfrei und gedenken dann den Rest des Sonnners 111 Odense oder auf Frederiks'gavc zuzubringen.“

Durch Königliche Resolutionen vom MW und 111111 d. ist das Personal der ONarine im Ganzen ungefähr um ein Zebnrheil reduzirt worden. Im höchsten Rang bleibt nur ein Vice-Admi- ral mit oder ohne Admirals-Charakter.

Durcthniglicbe Resolution vom 101211 d. ist bestimmt, daß die Fabrik zu Usseröd aufgehoben und die Armee 111110111 d11111) Konkurrenz von Privaten mit Kleidern versehen werden soll; 10- doch wird die Fabrik so lange, bis jene Konkurrenz eröffnet 111111"- den kann, unter einer eigenen dazu bcskeUten Konnnisston zu ar; beiten fortfahren. Auch das militairische Bekleidungs-Magazin in Kopenhagen,- so wie ein Comtoir im General-Kommissariacs; Kolleqium wird in Folge dieser Veränderung ausg.]hoben werden.

Dex Königl. nordische Verein für Alcerthumsnhriften bar in seiner Versammlung vom 30. Januar Se. Königl. Hoheit den Kronprinzen zum Präfidenten erwählt, und Hdchftdersclbc hac mittelst Schreiben vom 3. Februar dem Verein zu erkennen 111)- geben, daß er mitGenehmigung S1". INajeftät des Königs die1e Wahl annehme. Der Bormann des Vereins knüpfte 1111 seinen Vorschlag dem Kronprinzen. die„Di1“ection desselben gnznbictcn, folgende Bemerkung: „Der Stgmm Sr. Königl. .kxohcéx hat seine Wurzel in der Vorzeit,_we1che Gegenstand der Nachfor1ch1111x _qen unseres Vereins ist, und unser Kronprinz ist der einzige dte- ses Stammes, der jene merkwürdige nordische ancl besuch11111d bereist hat, aufweichcr die großen historischen Werke geschmebcn uud axfbéwahrt smd, welche dér Verein sich zum Ziel 901151 hat, für Forscher im Norden und außerhalb 0211610811 zu crläurern und zugänglichzu machen. Er gehört solchergeskqlt jenem fc1*11§11 Eilande 1'11 mehrerer Hinscht an, und eben so 11111“ das Land 19111 Interesse auf fich ge ogen hat, _wird er auch Freude d111'11111111- den, fick) mit den Lrjnnerungcn aus dessen Vorzeit „1,11 bc1chaf111 gen und- zur gehörigen Würdigung der Literarmk 11111z111131rkc11, in welcher unsere alte Dänische Sprache aufbe1vah1-t 111.“

Deutsche Bundesstaaten.

München, 11, Febr. (M. p. Z.) Jr) derhiefige11K611igl. Erzgießerei herrscht fortwährend eine lebendege Thätcgketr. _ So sind es jeßt insbesondere die Vorarbcitcn zu dem Crzgnffe dßr Kolossal-Smtucn Jean Paul's und Mozart's nac!) Scl)10a1111)al1'1 13 Modellen, mit welchen n1a11_1'11 jener "21111“ta11_cz111's etfrtgskc' „bc- schä'ftigt ist. Der nwisterhaften Conception dchr Stq_11ddtlder hgben wir schon früher in Kürze Erwähnung ethan. Wdhrxnd Jean Paul in freier Natur an einen Stamm 111110111 1111: 1e1ch1 zur Seite geneigtem Haupte den Bli'ck hu1no1'1st11cl), ge:!"r- und gemüthvoll 11118 Leben 1e11det, spricht fick) dagxgch111n dcm 111101111112; gerichtetanuge Mozart's jenes wunderbarc S1ck)111s1chsclbstve1110-1111, das innere Lauschen auf die unablässig 111 reichster Fülle 110) 111 ihm erzeugendenMelodieen aus, das den u11sterblichx11T-ondtclzyr in dem schönsten ?Nomcnte seiner sc1)dpfcrische11Tk)ät1gk1-1t bezctcw net. Das schierige Problem, die allgemeine und ideale Chaxakteytßttk mit der individuellen in Einklang „7,11 113111, zctgt 011) 111 betde11 Statuen auf die genialske Weise ge1ö , und 11111" .gquben, daß gerade in dieser Gabe Schwxanthaß'r,_Vo1*z1*ige, “ww 11111 (111111111 der 1101 lebenden Plastiker, bes1131ch2551e 11111“ hören, so11„d1c SLU; tue Jean Paul's, Welche" bekanntlich durch dn" I)é11111f1ce11z (51 Majestät des Königs dem Andenken des,“, großen Drehtcrs 111-111)- tet wird, 'zu Anfang des kommenden Novxmbers . 11 B111rc-1111), jene Mazarc's aber zu Salzburg 111 der Y)1111e__des [ugusx d1_1»1es Jahres feierlich enthüllt werden; es bereuec 110) 1011111 em 1110- nes Doppelfcst vor, bei Welchem Vergangenhett" und Ge- enwart, Poesie und Kunst, 111_ 1101 ansrege-ndsrey BPW“ Zungen sich verWeben, und sich 1111“ jede e111 thr etgenthum- licher Triumph bereitet. Eine andere 111nfasjcnde plasttsch 1111- ternehnmng, die kolossalen vergoldeten 0:1101'1511111? der KMU!- Vorfahren, wird gleichfalls aufs eifrigsrc bcfö'cderx, so Me d“? großen bronzenen Kandelaber, die den Eingang des Thron„xaalcs usch111ücke11 bestimmt smd. Eine wghre'Zwrdev deS-neucn 31111110 ' usstellungsgcbäudes werden die Gxteclnschen Landschaften YFU- mann's bilden, die zu dem “LlusgezstMWtßkU JUMP", Was „J W haupt in neuerer Zeit auf dem landschastl1ch01Gebtete der .K11nst hervorgebracht worden ist. Wie man vcrnn'mnt, .1ve1d11(11 dtese Gemäsde, um fie vor jeder Beschädigung zu fichern, 111 dte..0ä11dd 2109216111711, und mit eisernen Deckelngeschützt, die zur 'tt dc1 jedkssnü1111et1 Kunst-Ausskeüung verschloffcn Werden, um den RAW 1111 die aus ustelkendén „Bilder zu benukzen, zu anderer Zeit aber gedx'n'et Lleidem, um die Gemälde zum Schmucke der imieren äume des Gebäudes sichtbav zu lassen. Wte das «61111 Lüdi'vig'sstknße, so wird auch jenes der BkixUUer- SÜW? “durch eiüek- 1111159011011 "Bogen von antiker Arch1tektur

giens Denkmäler “zu sehen. die OesterreWische, n'och Niederländische Regierung

“das Weite Nationaleandels-Bataillou,

* 111 den Dienst der Pforte treten und

einen angemessenen und großartigen Abschluß erhalten. Der ganze Gebäude-Cyklus selbst wird aber erst durch die Aufführung der Ruhmeshalle auf der Sendlinger Anhöhe seine Ergänzyng finden, da dies „Gebäude den dorischen Styl repräsentiren rvtrd, wie die Glyptothek den Ionischen und das Kunstausstenungs-Ge- bäude den Korynkhischen. da überdies auch die spärern Kunststyle aus christlichen Zeiten, gleichfalls, und zwar der Bastlikenstyl in der Bonifazius-Kjrche, der Byzantinijche in der AUerheiligew-Hof- kapelle, der Gothische in der Auermariahilf-Kstche, endlich die ver- schiedenen Perioden des edelsten Italienischen (Römischen und Florentinischen) mittelalterlichen Palaststyles in dem neuen Kd- nigs- und Saalbau ihre Vertretung gefunden.

München, 15. Febr. Das Zntellégenz-Blarc der Regierung von Nieder-Bayern enthält folgenden, durch stattgefundenen Mißbrauch hervorgerufenen Erlaß: „Es ist wie- derholt vorgekommen, daß in einem Markt ein sogenannter Thea- tcr-Verein sich gebildet, Und nach vorhergegangenen, tief in die Nacht sicl) erstreckenden Proben, unter Mitwirken von Feiertags- Scim'jlerinnen und im Bciscyn von Schulkéndern, theatral11cl)e Vorstellungen gegeben hat. Abgesehen davon, daß Privat; und Liebhaber-Theater, Welche dic mitwirkcnden Individuen von den crnsceren Geschäften des Berufs abziehen, de11_Si11n für häus- liches Leben untergraben, ftatt wahrer Bildung Eitelkeix, Enwfin- delei und Affectation verbreiten und Überhaupt Aula]; zu man- cherlei Verirrun-gen geben, von Polizei Wegen 111011 begünfi'igt werden können, ist es unerläßliche Pflicht dex PdlazU-Behördcn, jeder Bewilligung zu theatralischen Vorstellungen dte genau? Würx digung dcr Orts; und Zeit-U111stä11de, dagn der Verhältnisse der mitwirkenden Personen vorangehen zu 11111111.“

Stuttgart, 14“). Febr. Geskertx trafen Se. C'rlaucht der Graf Wilhelm von Württemberg mit 1eéner Gemahlin, der Prin- zcsfin Theodolinde von Leuchtenberg, aus "))?Ünchen hier ein und stiegen in dem für sie eingerichteten Quartiere, in dem Hause des Generals von Breuning, ab.

I t a l i e n.

Rom, *.).Febr. (Il. Z.) Ueber das im Monat März vom hciligcn Vater zu haltende Konsistorium Ut11e_1'1)älc n1a_11 [ich hier wegen der Wichtigkeit desselben in allen umeren Ge1ell1chastem denn außer, daß darin der Erzbischof von Lyon, Mom. de Bonald, so wie Mons, Acton, [1100111 1111110111111 1101111 101. 1'11111. 111-051. und der Assessor dchnquisicion, 9320111“. Belli, zu Kardinälen erhoben werden dürften, sagen selbst unsere hochgestelltcn Geistkchcn, auch dem Erzbischof von Köln, der bis dahin hierher kommen Werde, sc» diese Auszeichnung zugedacht

Dic Kdnéqin-Wittwc von Neapel wird zwischen heute und 1110111211 zum Besuche ihrer Tochter, der .Kd111111'114CH11ftit1-e von Spanien, hier erwartet. Beide 113011111 dic Fashmgzett h1er zw 111111 cn. gHeute starb hier der Vikegcrente Mons. Antonio Lnigi PiZtti, Patriarch von Antiochien, geboren in Rom, den ;11. Mai 1182.

P o r c 11 g a [.

Lissabon, 1. Febr. (Times.) Man kann sagen, daß es 1031 vier Arten von Oppofirion in dcr Deputirxc11-.Kam1ner qeebt, 1111111110) 12Scptemb1'istcn, öDoctrinairs, ungcxähr & Ultra-Chgr; rissen und eine An ahl Von Eventualisren, 1111? Hsm“ Gorjao 1'11 dsr vorigen Sesion src nannte,“i11dc111 er 110), aus INanges an Vertrauen in die Reqtercr des Staats, zu thncn bekannte.

Dcr Beschluß der Rational-Gardc von Lissabon, welcbe [Zei

dcn Cortes cine Petétion gegen ihre Verpfl1ch11111g, als Miliz „m den neu ausgehobenen Bataillonen zu d1c111'11, 111112111110, was 01er so großes Aufsehen gemacht hat, ist von dem BÜrg-ex-Lorps von Porto nachgeahmt worden. _Der Berichtder .Lo1nn11111on,*1velcher die erstere Petition Überwieden wnrde, 1ck§c 1ed90)_ausxe1na11der, daß der Gcneral-Adnnstrator von Ltssabon die Besugntsse 1emes Amtes111111t1'1bc1'sc111'icten habe, da der Dicnstjexey BataiUonx 11111: auf eine Zeit lang gefordcrc worden sey. Nochxett keme Ent1che1dung von den Cortes getroffen, und die B111g1r-Cdldaten wc1gcrn fich daher 11011) 1011110“, dem Befehl der Obrtgkctt 1,11 gehorchen. , * Der Gouverneur von Mazambique, Brtgadter Zdaqmm Pereira Marinho, ist seines Postens entsetzt 1vvrdch11,j wetl man 11)m Schuld giebt, daß er seine Instructionen Übcr1chrttten habe; 1,1111 Nachfolger ist noch nicht ernannt.

Der Graf von Bomfitn, als .K1“11'gs:Ministc1*, nnd der Graf von Avilcz, als *Miticair-Kommandant von Eßrenmdqra, htelten gcstckn auf dem Handelsmaß einc Musterung uber das ersie 11111) ' über. das erste Kömgl. FreéwiUigcn-Bataiüon und Über die National-Kava11017112 ab,; diese Truppen beliefen sick) zusammen auf 1200232111111Jnmnxcm 111113 011 Kavalleriscen. Auf den Linien von Lissabon jmd 1ekzc 11! Stücke Geschütz aufgevfianzt. 21111 2201101 v. M. schtffte fick) das 1511: Infanterie-Bataiüon auf dem Dampfboot „Porto“ nach Porto ein, und das 27ste ging nach Peptche ad; am nge dar- auf wurde ein Artillerie-Park nach 213111113111 und das 20|e In- fanterie-Regin'cent, Welches von CaScaes hterher gekommen war, nach Campo Major abgeschickt. Am „Dienstag vorher war das Ute Jnfanterée-RegSMent von Setubal hter eingerückt. In den nächsten Tagen soUe'n noch andere Regimenter nach verschiedenen Punkten des Königreicl)s_ von hier abgehen. .

DerFinanz-Minisrer Ferraz hat dsshalb1'es1z11111'e11 müssxn, weil versck1edc11e seiner Gescß-Entwürfe, die er der Dcyuttrten-Kammer vorlegte, besonders das, welches die 111 1101810“ Ze1_t erst abgeschaff- te11 Fcraes oder Grundzinsen wiedexherstellxn, alw eme Art von Feudal-System zurückführen sollte, großen L1é1derstand fanden.

Türkei.

Konskantinopel, 27. Jan. Man glaubt, daß mehrere

- - . » ,- ; - 1 m Beispiel Walker Pascha's Englische Marme Offeztere, nach de Kommandos auf der Eng:

' werden, wenigstens will man wissen, daß ::EHYx-ZYTWKLIÉ-tcxon London die Be101111g1111g erhalten hätten, derartige Aßträge anzunehme11, 1obald ste l_kxnen gemacht Werdey sollten. Man glaubt, daß dte neue Orgqmnrqu der Ottoman:- schen Marine bis P?itte März vollendet 10111 durfte, worauf fie fick) nach Konstantinopel begeben wird.

Aus Syrien wird berichtet, daß die Descrtionen im Aegyp- tischen Heere so zugenommen haben, das; Ibrahim schon auf dem Marsche zwischen Damaskus u'nd Mcsscrib fast ein Drittel sei- ner JJKannschaft verlor. .

Zwischen dem Türkischen Statthalter von Herzegowina und dem Vladika von Montenegro ist ein Waffenskikkftand bis Ende April d. J. abgeschlossen wvrden , und es sind wieder Verhand- lungen zum Zwecke eines förmlichen Friedens im Zuge.

_ Vereinigte Staaten von Nord-Amerika. New-York, 16. Jan. Geftern haben die Banken zuPhix

ladelphia ihre Baarzahlungcn wieder begonnen, was auf den 1e- ügm Geldmaxkt sehr „ünskig einwirkte. Man hatte bekannZich noch bas 111 _dce letzte eit bezweifelt, daß die Banken jene Maß- regel auSzufuhren im Stande seyn würden.

An der Gränze find wieder einige Versammlungen gehalten Worden, in denen, heftige Beschlüsse gegen das Verfahren des Herrn Mac Leod_m Kanada_ angenommen wurden; man legt je- doch w_en1g Ge1mcht auf die1e Demonstrationen. Dagegen hat wetter öskl1ch cm"- anderes unangenehmes Ereigniß stattgefunden, welches die geretzte Snmmung zwischen den Engländern und Amerikanern nur noch zu steigern geeignet ist. „Drei Ameyikaner nämliclzZz die Herren Templeton, Cady und Kenwické, wurden auf ihrem egx-von Bangor nach Kanada bei Madavaska von einem Trupp Brtttscher Soldaten angehalten, und da fie s1ch wider- seßten, wurde Herr Cady durch einen Schlag mit dem Flinten- Kolben zu Boden“ gewvrfen, Herr Templeton erhielt eine Bajo- net-Wunde m dte-Schulter und Herr Kcnwick“, dcr entfliehen 1vol11e, eine Kugel 111 die Hüfte. Ein herbeikommcndcr Offizier verhanderte fernere Feindseligkeiten.

Inland.

Bonn, 14. Febr. (Köln. Ztg.) Zu der dritten Ver: sammlung der Gelehrten Italiens, 1vclche mit Großherzoat. Ge- nehmigung in d1esem Jahre vom löten bts Schluß Sedcember in Florenz stattfmden wird, haben mehrere Deutsche Gelehrten sehr angelegentlicbe und freundliche briefliche Einladunqcn Erhal- ten. Sie sind von dem General-Präfidenren *))?archése Cosnno Riddlfi und dem Geyeral-Secrerair Cao. Ferdinando Tartini 1111- re1'ze1chnet. Zu As1esso1'en der Versammlunq sind erwählt der Professor Cav. Gaetano_Giorgini, Großherzogl. Studien-Super- mtendant, und Cav. Gruseppe Gazzeri, Profeffor der Universi- tät zu Pisa.

Die ]unge Universität zu Athen ist bereits mit ihren älteren Sch1mske1n 111 Deutschland 111 literarischen Verkehr getreten. Es rst, em Austausch der akademischen GelegenheitsscdriftM zwi- schen,1k)nen verabredet und eingeleitet, und das" nat111'histo1'11'c11e Museum zu Bonn hat von Athen eine Sendung fosstler Knochen erhalten, deren Untersuchung ein wissenschaftlichcs Resulcat gab. Dtesx wurde11, in der nächsten Umgebung der Stadt, 111 einem rdth11che11, fxmkdrnigcn, weichen Sandsteine gefunden und gehören dem dretzehrgen, vortvelxlichen Pferde (111111-11111-q-j11111 341711110) und emem Rhinoceros_an. Knochen dieserThicre fanden sich auch 111 der Gegend von Eppelsheim bci Worms neben einander. Das Musxum besttzt Zähne und Schädelknochen jenes Pferdes, die be; Lmz am Rhcm und bei 051118 an der Mosel 1111 Ldß 1101ka- men, und andere Theile des Skelets aus einer Höhle am Altai, am rechten for des Flusses Tschryscki, die dort mit Rhinoceros- Yhnen-und m1t-Kndc1)en der Hdhlcn-Hyäne angetroffen wurden,

ief1v1ffe11sc11aftlcci)eAufmerksamkeit, Welche dem Funde zuAthen ge1v1d111et_wu1'dc, bestätigt dcmna die Weire Verbreitung jenes merkwurdtgen Pferdes einer älteren Periode unseres Planeten und deffen Zusammenleben mit einem Nashorn.

Wissenschaft“, KMU“ und Literat111, * Berlin. In der Sißnng des wiffx11schaft11che11 K1111s1 ; Vereins

_ vom ]dtcn d. legte Prof. Kugler die Zeichnung einer großen bronze:

ne11_Grabplatte des jäten Jahrhunderts, mit gravirtcn Darstellungen, 11 Lübeck befindlich, und Abdrücke von mehreren Theilen der gravi'rten

arftgxlungen vdr. Dte Zeichnung und die Abdrücky smd von 131111 Maler Mild'e 10 Lübeck uzit großer Sorgfalt gemacht und zu cincr Zeräxxögabe Lüb1scher Denkmäler bestimmt, welches Werk für die Kunst-

esch1chte vo11 Nord ; Dßutschland von großer Wichtigkeit skvn dürfte. Der Arch1tek_t und Rtttergutsbcfißer von Quast lente die 1111 Ort und „Stelle ansgenommenm Grundrisse und Zeichnung?" der Galla: Plactd1a-Kapelle_i11 Ravenna vor, welche dem 51811X11hrh11ndert ange- hört und wobl eme der ältesten seyn dürfte, bei Welcher die Form des Lateinischen Krezues zum G1'1111dc gelegt wurde.

Yrof. Sch011, vor kurzemxon. seinkr Reise durch GriecH-Fnland z11r1'1 gekehrt, gab eine lebeudxge Gch11der1111g der 211111111911 Landschaft, der Umqrbungen Athenß nnd 111s111-so11de1-e der Akropolis, „dicses erha- benen Postamentes, *würdig, die T_kmpel der Göttcr Griechenlands zu tragen.“ Er legte d1e Jenesien Anmahmen dcr Akropolis vor 1111d be: 9115111 einen 111 das Etnzelne gehenden Nachweis der dortigen Alter- 1 mer.

h Der Graf A. Raczvnski, tbyilte dcm Vercinr 111 ciner ausfiihr- 11chen Abhandlung: „Vorschläge zur Beförderung der öffent- lichen Theilnabme 1111dk"Kunst-Ansstkllu11119111'11Berlin 1n11. Daß fick) die Theilnahms des Pub11'k11111s 11111111 seit fünf Jahren bedeutend vermindert haben muß, ergiebt fick) d11r1111-3: Die Emnahme im Jahre 1830 betrug 18,650 0111111.

1838 » 12,038

1830 » 8,073 11

1840 - 6,1308 »

Als vornehmsten Grund der verminderten Theilnahme des Publi- kums steht der Graf Raczynski anßer der alljährlich angeordnetcn Ausftellung vornehmlich die Nacbficvt an, mit welcher bei der Annahme der ausgestellten Gemälde verfahren wurdc. Er schlägt vor, ein Co;

215“

mité aus Kunstfreunden und Kunstkemxern als Repräsentanten des Yublikums zu ernennen„ welche über d1e Annahme ballotiren sonen. en Bildern .der Düsseldorfer Schule, welche durch die Vermit- telung des dortigen Direktors eiugesmdet werden, soll ein eigener Saal a-ngekfvie-sen werden; eben so den Fran ofen und Niederländern. Die e111_t)e11mschen Bilder sollen nach ihren attungen geschieden werden, so daß em Saal den historjxchen Bildern_und Portraits, ein zweiter den Landschaften und Archite turen, ein dr11ter dcn Genre-Bjsdern 11. s, w. besttmmt werden wiirde. Die Borschläge-_fanden aUgemeincn Anklang und wurde der Wunsch, den ganzen Anssaß veröffentlicht 11 sehen, lebhaft ausgesprochen. , -X _

Zur Denkmäler-Kunde.

, Unter den mannigfaltigen Erzeugnissen der mittelalterlichen Kunsk dürften die, mit gravirter Linear-Zeicbuung versehenen bron- zyneu Grabplatten gelegentlich wohl eine nähere Wiirdi ung ver: dienen, obgleich die geschriebene Kunßhistorie ihrer bis jetzt ?aum an: ders als nur beiläufig gedenkt. Steinerne Matten solcher Art kommen 11.111115 genug ver, dock) haben diese selten 17111111 höheren künstlerischen Wert!); bei den bronzenen dagegen is in dcr Regel, wie 111111) scho11 das xostbare Material voraussetzen läßt, die Arbeit sehr gcdiegcn. D1e vorz11g|ichste11 Werke dieser Art gehören dem vierzehnten Jahrhundert und 111 Deutschland, wie es scheint, vornehmlich den mehr nördlichen (5521111112511 (111. Auf 11111211 isl gewöhnlich das Bild des Verstorbenen, ganze ztgur in Lebensgrdße, dargestellt, mit allem Sch111111che der 111111 z1110m111c11dcn Kleidung; unter dem Haupte 1131117711 ein Kissen, welches 110,11 Engeln gehalten jvzrd, 111111121- ein Teppichérr1111d, de'r Name mit 12101211 (5391111011911Araznekturcu verziert, derenNiscke11 11111) Tabernakel d111ch11 NZZ." 392111111110F1g11re11 erfüllt werden; 1111111112 a11111111[)iges, 11- 111611161 "111111113 11gu111ct11's Beiwerk aus den iibrigen Rändern. ie 21101111?- 1111d 1111113 wn- Knpfsrsticde 1110111111111, 11111) fie gkhören in der 411111 zu den beaclytk11swertheste11 Voxgängem dieser 31111117. Zwei sol- ck91“ Bro1112ZPlatte11 smd 111 dem Scl1i1111111'111111'11 Werk über die Cister: 11811ser-21bte1 Altknherg be1 Köln in verkleincrter Nachbildung beraus- gxgcben wdrdcn. E11" dr1tte von schr a11Sgezejch11eter Arbeit“ bewahrt d1e N1fol11t-K11'c11e zu Stralsund. Eine vierte bestndet fiel) zu Lübeck, verfmutbltct) 1n der dortigen Domkirche, Dies 1615181? Werk, etwa der Mute des vterzehqten Jahrhunderts angehörig, erscheint eigenthiimlici) bedentsam dyret) dte Gestalten zweier Bischöfe, die darauf nebenein- andkr dargestellt find, so wie dnrck) den größeren Reichth11111 des Zier- 1ver1cs und der anderwxittgen Scene" von kleinem Maßstabe, welcbe 113111" (5507111101 umgeben. Herr Ykaler Milde zu Lübeck hat von ein: 181111311 The11en d1escr Platte Formyn 111 Letterngm 11111o1n111en und mit: 117111081 [extercn Axbdrzicfe, auf Papier anfertigen 11111211, welcbe somit gc1111ss€r11111ßen als Kupscrst1che des vierzehnten Jahrhunderts zu betrachten 1111dde11Sam1111ern 11111) Foxs111ern in diesem Kunstfacde sehr interessant seyn d111'f1111.,N11r unterschetde111chsci11Ve1'fahrc11,dcmgrößerenMaßstabeseiner (5191111111ä11de a11g_e111efse11, i11sofern von Oma 11.1911111'111111 Knpfxrdruck, als er 11.1011, dtk Bert1xsu11gen 11111 Schwärze 1111511101, sondern mnqekehrt die 0111901111gen '11111 e111e111 hellen, bro11charbigk11 Ton auf das Écschwärzte Payer 1101511101. Jm Jutsresse der Kunstgeschichte würde es sehr er- 11211110) seyn, 111711n 111211 111111) an anderen Orten, wo fick) ähnliche in- teresante Arbnten vorfinden, dasselbe Verfahren in Anwendung brin- gen und auf solche Art den Freundan aiterthiin111cher Kun? dankens- 11121'1118 Matheilungen bekkiten Wollte. - Die genanntenAbdr cke, Welche 592117 M11de_ angefertigt, Werden, so viel uns bekannt ist, in einem grö- ßeren, umfassendersn Werks iiber die Kunst-Denkmäler von Lü; h_eck ers01eine11. Der Reichthum, den diese Stadt, das Haupt der „Hanse, daran befißt, ist zu bekannt, als daß es nöthig wäre, die Kunst: freunde noch besonders auf die Wichtigkeit eincs solchen Unternehmens aufmexksam 311 machen. Aua) sieht ohne Zweifel zu erwarten, daß das altgcfewrte Lübeck selbst einem Werke, 1116111128 dem Ruhme seiner Vor-

gen Ausstattung desselben nötbig ist. 15- K

zeit gewidmet ist, die1enige Theilnahme schenken werde, die Er würdi-

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TN

Morgens

[)ükidl, 15. 1913111111112 1111 00111". 112. 20. 30/0 “81118 1111 00111". 76. 20. 59/0 [)iißßiff: 6, 30/0

eteorologische Beobachtungen. Nachmittags Abends Naa) einmaliger Uhr. 2 Uhr, 10 Uhr. Beobachtung.

Luftdruck ........ 336,41““Par.]336,02““Par. 337,10““Par. Querärme 6,5“ N- Luftwärme ..... + 0,00 N. + 5,20 N. + 1,80 N. Flußwärme 0,00 N. Thaupunkt ..... Dunfisättigung 0 Wetter ........... Wind ............ Wolkenzug ..... !

Bodenwärme 1,09 R.

0,00 N. + 3,00 N. + (1,79 N. Ausdünstung 0,02 “Rd.

1 th. 77 pCt. 88 pCt. trade. balbbeitcr. halbheiter, Niederschlag 0.

S. S. S. WWewewfti + 5,5 “' S -- + 0,7 ".

Tage6111ittel: 336,51““Par. "*"-2150 R... + 1-20 R"- 85 pCt. S-

Dauer der Eisenbahn-Fahrten am 10. Februar.

Abgailg Zeitdauer Abgang von ""*"-"***“- von

Berlin. St.]M. Potsdam. St.]M.

_ Uhr Morgens. 42 Um 7 Uhr Morgens,. 46 » Vormitt... 42 » 10 » Vormitt. „_ 40

- Nacl)1nitt.. 42 1 Nach1nitt. . 49

- Abends... 52 2-1 - » . 40

1- . . . 57 » 7? » Abends . . . 50

861'111181'861'58. 1111111 20. 1711121118411 1841. , 1,1". ("0111"- j-„_' . 81401". 1 (36111. 1“, skript". [ (19111, 1033 103. /4 /4 Yetis". ' [

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73/.

67/8 4

Zeitdauer

Hoguer. tantt'n. mann.

im Serail. Told.

Kd

Sonntag, Hierauf: Robert und Bertrand, vantomimisches Ballet in 2 lbth.,

von Hoguet.

Schauspiels.

n i g l i ch e Voltaike's

21. Febx. Im Opernhause: erien.

Jm Schauspielhause: Das Glas Wasser, Lustspiel in 5 Abth.,

nach Scribe, von A.

Montag, Dienstag,

Cosmar. 22. Febr. Jm Schauspielhause: Egmont. Trauer-

spiel in 5 Abth., von Goethe. Mufik von L. van Beethoven.

23. Febr. Jm Schauspielhause: Das Tagebuch.

Hierauf: Die unterbrochene Whistparthie.

MittWoch, 24. Febr. Jm Opernhause: Iphigenta in 201115,

große Oper in 3 Akten. Musik vom Ritter Gluck. BaUets von (Neu einskudirt.)

Im Schauspielhause: Französische Vorstellung.

Königsstädtisches T

Sonnta_ ,

Poe,

Hierauf: Die Wiener in Berlin. 1 Akt, von K. von

eaten

21. Febr. Auf Begehren: er Vater der Debü- in 4 Akten, nach Bayard, von B. A. Herr- Pojse mit Gesang in Holter“.

Montag, 22. Febr. Zum erskenmale: Die schlimmen FraUen

Dienstag ,

]- schlimmen Frauen im Serail.

Mittwoch ,

Donnerstag , 25. Febr.

Zauberposse mit Gesang in 2 Akten, von Franz Musk vom Kapellmeister Proch.

23. Febr. Zum erstenmale wiederholt: Die

Die schlimmen Frauen im Serail.

24. Febr. Die schlimmen Frauen im Serail.

Es wird gebeten, bei Empfang der „Billers fich zu überzeu-

gen, ob sie auch mit dem Tage bezeichnet sind, zu welchem fie gefordert wurden, weil für Irrungen in dieser Hinsicht nicht ein- gestanden Werden kann , und ein Jeder also den daraus für ihn entstehenden Nachtheil stch selbst beizumessen haben würde.

Verantwvrtlicher Redacteur Vr. I. W[Zinkeisen. - L_?

Gedruckt bei A. W. Hayn.

**,- 71-4

4

" _ ;

Bekanntmachungcn.

NJ„thwe11diger Verkauf. Kouigliches Kannnergkricht in Berlin.

_edörigen, 1111 Hypotyekenbucye des Kammergerichts 01. ]. pag. 337 verzeichneten 11111) 111 der Wcstprieg: *niß belegenen Rixtergiiter Bxescbe, Moünitz 11. 52111: theils und Reeß, ]edoch mit Ausschluß: ]) der von der Bauerngemeine zu Bresche als Be: sitzer ihrer bäuerlichc11 Stellen, bisher geleisteten Dienste und Abgaben.

veln “1111ger Kiefern, 3) des 1ttergutes Bresche, *) der an den Bauer Nühse Verkaufken WMW". .) 111111121- . .. u . 6) Lerpazxelle, e mannschen Eheleuten ver auftcn . er“ 111 Sch e, Win reld nd Se'n bu verkauften AéRarcelle, tef 11 ge W 7) der dem Fatke verkauften Ackerparcelle, YAM ?!?; Käthner Wendt verkauften Ackerpar- 9) der dem Käthuer Eggxrt überla enen Erb (: ts: Gerechtigkeit, hinsichts der sogßnannten 013380“ Kamps- und runden Schäferwiese, ab eschäßt auf 22,180 33th 8 Lgr. 7 pf., ufolge der ne st Hypothekcnsckzein und Be in ungen n der Re- gistratur des Kammergerichts einzusßhmden Taxe, sollen

von hier,

am 10. Juli 1841, Vormittags um MUM". 1111 ordentliéoer Gerichtsstélle subhastirt werden.

Axle unbekannten Real-Prätendenten werden aufge- fordert, fick), bei Vermeidung der Präklufion, spätestens

Die zur Konkursnm e des Rittergutsbefiysrs Grothe 111 diesem Termine 111 mclden.

Nothwendiger Verkau'. Ober-LandeS-Gericht zu 821561111. Subbastations-Patent.

Das 1111 Stolpsche11 Kreise belegene A(lodial-Gut Damerkow [K., la11dschaftlich abgeschäßt «175311133110- 2) der vor der Gutswohnung in Bresche, stehenden 5 sgr. 8 Pf., zufolge der nebst Hypothekenschein 1111d

Pappeln, der sechs bei dem Mollnißer Hofe sle- Bedingungen in der Registratur einzusehenden Taxe,

benden (5110211, 22 Kiehndäumen und fünf Ka- soll am 30.Apr1“l 184], Vormittags um 101101, 1111 ordentlicher Gerichtsstelle subhaftirt werden.

Köslin, den 1. October 1840.

Königl. Ober:La11des-Gericht. Civil-Senat.

Die unbekannten Erben der nachgenannten Erblasser: ]) des Ernst August Kerst zu Walschleben, gestorben am 8. November 1833; ,

2) des Hutmachergeseaen Christian Bader von h1er, gestorben zu Augöburg am 2. Deéember 1831;

3) des Buchdr

31). uni 1835 für todt, erklärt;

tersleben, gestorben zu Linderbach am 7. 5) der Witwe des Tünchers Conrad Sei

2. Dezember 1830 ;

spätestens in dem auf

Erblasser als herrenloses Gut dem gesprochen werden wird. Erfurt, am 28. Januar 1841.

„._.-

roklama v.

dessen Ehefrau I h uckers Christian Wilhe

?) r o k l a 111 Wenn der !) efige Kaufmann Gußav Neumann und

Seyfart, Seifert und Sevfert),Friederike gebornen Metdrodt (a11ck1Meidrott), von hier, gestorben am

Werden hierdurch nebst ihren Erben oder nächsten Ver: wandten aufgefordert, fick) binnen 0 Monaten und

dcn 20. Dezember c., Vormittags 10llhr, vor dem Deputirten, Herrn Land: und Stadtgerichts- Rath Lozzen, an hiefiger Land: und Stadtgerichtsstelle qustehendxp Termine entweder in Person oder durch e1'ne11 zulassigen Bevollmächtigten aus der Zahl der h1es1ge11 Iusiiz-Kommlfsarien, von denen 111 ermangeln- der Bekanntschaft die Herren Justiz-Kommiffarim 131. Koch und Justizrat!) Rötger vorgeschlagen werden, zu melden und ihr Erbrecht gehörig nachzuweisen, sonst aber zu gewärtigen, daß .das Vermö en der aenannten önigl. Fiskus zu-

Königl. Preuß. Land: und Stadtgericht. Koenau.

a.

o anna eborne W er 111 Albert Köber Jnsufficienz ihres Vermögngw zur Deck:?!

durch rechtskräftiges Erkenntniß vom den boni- cedirt und deshalb zum Zw

rung dieser Debitsache und der mann: Ko 4) des einwohners Johann Georg Bach, von Wal-„dxr 9:15:1701'11111 die Erlafsug ö ntlicher ro maten]-

uni 1837; nöthig geworden, als werden' iekmittelß a e diejenigen, arth (auch welche aus irgend einem Re togrunde Ansprü

Fang wegen hrer Schul- der Reguli- atiruug-

“'AllgedwincrAnzeiger für die Preußischén Staaten.

Forderungen an gedachte Kaufmann Neumannfche Ebe- e

ute oder deren Vermögen zu baden vermeinen, zu deren behufigen Anmeldung und Verification 111 “181-1111. 1118 den 19, ebruar, 5. und 19. März 1). J., Morgens 10 hr, bei dem Nachtheile vor uns zu er: scheinen geladen, daß sie sonst durch die am 2. Avril d. I. zu publizirende Präklufiv :Sentenz damit von der xe t vorhandenen Maffe werden ausgeschlossen und ab ew esen werden.

acum Greifswald, den 29. Januar 1841.

(l.. 8.) Direktor und Assessores des Stadtgerichts. Vr. Hoefer.

,B„ekanntmachung. ]. Dte dieqährige Leipzißler Osiermeffe beginnt d e n 2 6. p r i l und endigt mit dem 15. Mai.

2, Während dieser drei Wochen können alle inlän- dZsche so wie die den Zollvereinsstaaten arzne- Yrenden Fabrikanten und Handwerker, obne élttkss

eschränkung von Seiten der hiesigen nnunsen- öf“ fentli hier feil halten und Firmen aus «ingén-

3- [eiche Berechtigung haben alle andere aus- ländische Fabrikanten und Handelsware. . 1

4. Außer vorgedachtexdreiwöchenkkkch“ Ja bleibt der HanJes, "fo 31:11:30 MO“ Zu W'd YYY;

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