1841 / 73 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

] bleibxcn,sso ttivürdelcdie

im Jahre 1841 zur on um on ge an-

8:13?- Zuckmmnge, sich a ..........

Zekaufm und unter ]e 100 Ctr- verbrauchten „Indi cher und 18,99 Ctr- Rübmzuoker beg

aus folgender Zusammmfteüung. Es wurden verzollt:

im Jahre1839.

1,281,742 . uckers, 81,01 Cu", en seyn.

Einfiuß die Rübenzucker-Fabrication auf die Ein- gang:!zölle vom fremden Zucker zu äußern beginnt, ergiebt sich

im Jahre 1840.

1 m im 3.1:- 1888 so würde im „Jahre M von 20,080 Mtr., die

um . . Übekßiegen haben.

Warut mm die ckck „Jahre 1810 bestandenen "“.-RKW..." '.?“de »... na 0 m 0 es „e...... . ["M“ 31.31,“ ".',.“ “"“ ""-"" MÜ"- en und d' me abre- 18431923" . „so. “1". ,*e. ........ 5,215,643 .

"Pb? auf u ers an,

thlr.

Dauer der Eisenbahn-Fahkkkn am 11- März-

Abgang von Berlin.

Zeitdauer

Abgang von Potsdam.

Zeitdauer se. | M.

Um 8; Uhr Morgens . 114 - Bormitt... 2; Nachmitt..

mit

r. Ctr. “" P Rthlr.

Rth.

Zollctr.

mit

6 Abends . . . Rtblr. ' ' ' '

10

Rib

zur unmit- telbaren Con umtion für, „reren

11,313 11 223 9

124.773 2,007

;Zut ucker:c, arn . . .

Robzu er . . 917,484 5 Summa . . Von den Eingangs-Ab a- den sind abzusKen, ie für exportirte afffnade bonißzirten Beträge mit .

Bleiben . .

Die Zucker-Zölle find daher im Jahre 1840, 1839, um 649,975 Rthlr. gesunken.

5,903,718

Die im Jahre 1840 verzollte Menge fremden Zuckers er.

gab, nach Abzug der Ausfuhr gegen Bonifi-

cation ..................... 1,038,388 ZoU-Ctr.

Rohzucker. - Redußrt man in gleicher Weise die im ahr: 183 verzollte Menge frem- den Zu ers auf Rohzucher, unter Abzug der Ausfuhr gegen Bonißcation, so ergiebt fich die Summe von 1,163,115 Preußi- schen Centnern oder . . .

mithin im „Jahre 1840 gegen das Jahr 1839 eine Minderverzollung von .........

Rohzucker.

zucÉer zugelassen wurde, kamen zur Verzollung:

tr. 40323 Hutzucker :c. 324 Zarin » » a 9 1049531 ohzucker für Siedereien » » 3 5

in Summa 5694124

und, nach Abzug von ...............

Bonification für exportirte Raffinade, verblieb eine

Zoll-Einnahme von ...............

Auch egen das Jahr 1838 smd daher die Zucker ölle des 10 um 458,395 Rt lr. zurückgegangen. 1

Jahres 18 Wird die im Jahre 183

gen 1,131„451 Zoll-Ctr., aso im Jahre 1838 ge en eine Mehrverzollung von 93,063 Zoll-Ctrn.

6,941 10 142 9

jede: 1 LUUPM Uckek 216,276 51/2 1,189,518 434,77! 5'/2 2,391,285 4,587,420 583.013 5

. ......... 1,1%,804 .

158,416 ZolGCtr, ' Jux Jahre 1838,“ in welchem Lumpenzucker für inländische Scedereeen zum ermäßtgten Ersaße gar nicht, sondern nur .Roh-

u. gaben 51 11 Rthlr. 443553

verzollte Quantität Zucker auf Rthcker und Zoll-Centner reduzirt und davon die Aquuhr ge- onification abge ogen, so ergiebt fich die Summe von

ohzucker.

Um 7 Uhr Morgens,. 1- 10 * Vormitt. .. » ]| 1- Nachmitt. .

. ZZ. Ubeävs..s

42 40 40 40 52

69,410

1-278 1841.

11. März.

Morgens 6 Uhr.

2,915,065 5,377,038

Dunstsättigung 90 pCt. Wetter ........... neblig. heiter. Wind ............ W. W. Wolkenzus ..... _ TageSmittel:

* 161.395 3,215,643

gegen das Jahr

Luftdruck ........ 343,02““Par. 343,12““Pae- 343,51'“Par- Luftwärme ..... + 2,30 N. + 8,2" N. + 2,2" N- Thaupunkt ..... + 1,99 N. + 5,8“ N. + 1,9" R. 74 pCt.

Meteorologische Beobachtungen. Nachmittags | 21161“.

Abends | 10 Uhr.

94 pCt. Nebel.

_ + 2,0 9.

Naa) einmaliger Beobachtung.

Quellwärme 6,40 N. Fluswärme 0,89 N. Bodenwärme 1,09 N. Ausdünnung 0,024“Rh- Niederschlag 0.

W. Wärmewechftl + 8,49

W. 343,22““Par. „*./4,30 N... + 3,00 N... 86 pCt. W.

Zßrlinsr 136x113. 1)€1112. 1113121841.

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Qnts'skxeo, 7. 111512.

Frankfurt a. U., 9. 111317.

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49/0 981/2 (71. 111 100 17]. -.

[Tan- - 13111. 223/8- 111117. _. Lins]. -. 9101111. 4-

2'/20/0 56 81“.

8011. 81% Q. 110. 49/9 „1111. 101" . 111“. 130111. [„von 72 (71. 5“ 8111.11. 1111. 2:7“. 230... 2-/,0/0 011. 197/..*191*/ . /" Bneoba 11 -40t1111. It. (Ismain 715 L. 1711111110- reeb- tn 11101405 (;. (10.110111: 310 (11. Uüoeben-zugabnrx 861/2 61. Strafa- burg-Kus! 245131“. hoipxig-bresäeo 1003/4 €. [(6111-4101101193'/2 (Z.

. Uambng, 10. 115.11. kaok-zot-ou 1610. [Tos]. 111111. 1061/4.

l'etorsburg, 5. Diät:.

bouä. 3 Not. 38'3/ . Lamb. 341 _ l' - . . 300 171. 691/2. 10. 500 111, 731 /:- „10./13300 1131112 406 polo. a y;...

Kdnigli_che Schauspje[e_

Sonnabend, 13- Marz- „Jm Schau pielhaUse: Der Degen dramatischer Scherz in 2 Abth. , von . Raupach. Hierauf; Die Schleichhändler, Posse in 4 Abth., von E. Raupach.

Sonnta , 14. März. Im Opernhause: Ma isker Quadrat, Lustspiel in Akt, nach dem Fran öfischen, von . Blum. Hier- auf : Die Hamadryaden, choregrap isches und pantomimisches In- termezzo in 2 Uhr!). und 4 Gemälden, von Colombey und Paul Taglioni. Musik von A. Adam.

Jm Schauspielhause: Der Empfindliche , Lustspiel in 1 Akt. Hierauf, auf Begehren: Erziehungs-Resultate, Lustspiel in 2 Abth, vonFNBlum.15 I Schs [) s AfB h

ontag, . r. m an piel an e: u e e ren: Die Lästerschule, Lustsxéiel in 5 Abth., nach Sheridan, Für die Deutsche Bühne bearbeitet, von Leonhardi.

Königsstädtésches Theater. Sonnabend, 13. März. Die schlimmen Frauen im Serail. Zauberposse mit Gesang in 2 Akten. Sonntag, 14. März. Die schlimmen Frauen im Serail. Montag, 15, März. Die schlimmen Frauen im Serais. Dienstag, 16. März. .Die schlimmen Frauen im Serail. Mittwoch, 17. März. Zum erstenmale: Andrea. Roman- trsche Oper in 3 Akten, von C. B. Berger. Must! vom Kapell- metster Franz Gläser. (Herr Wild, K. K. Hof-Opernsängerzzu Wien: Andrea, als Gast.) 15t Dder ?illet-Verkauf zu dieser Oper beginnt von Montag den en .a .

Markt-Preise vom Getraide. Berlin, den 11. März 1841.

Zu Lande: Wei en 2Rthlr. 10 Sgr., auch 2Rthlr. 7Sgr. 6 Pf.; Roggen 1 Rthlr. 13 gr. 9Pf., auch 1 Rthlr. 10 Sgr.; aroße Gerste 1 Rthlr.; kleine Gerste 1 Rtblr. 3 S r. 9 Pf., auch 28 Sgr. 9 PH; Hafer 28 Sgr. 9 Pf., auch 26 Sgr. 3 f. Eingegangen sind 69 WiSpel.

Zu Wasser: Weizen 2 Rthlr. 8 Sgr. 9 Pf., auch 2 Rtklr. 6 Sgr. 3 Pf.; Roggen 1 Rthlr. 12 Sgr. 6 Pf., auch 1 Rt lr. 10 Sgr. 8 Pf.; Hafer 27 Sgr. 6 Pf.

Mittwoch, den 10. März 1841.

Das Schock Stroh 10 Rthlr., auch 8 Nr lr. 10 Sgr. Der Cent:

ner Heu 1 Rthlr. 10 Sgr., auch 27 Sar. 6 f. Branntwein; reise vom 5. bis incl. 11. ärz 1841,

Das Faß von 200 Ort., nach Trakles 54 pCt., nach Richter 40 pCt., gegen baare Zahlung und sofortige Ablieferung, nach Angabe: Kar- toffel-Branntwein 20 Rthlr., auch 18 Rthlr. 15 Sgr.

Kartoffel ; Preise. Der Scheffel Kartoffeln 20 Sgr., auch 17 Sgr. 6 Pf.

Verantwortlicher Redacteur Dr. J. W. Zinkeisen. ;_;; Gedruckt bei A. W. Hayn.

Bekanntmachungen.

K u n | - V e r e 1 n für die Rheinlande und Wesiphalen.

Die General-Versammlung der Mitglieder des Kunst: Vereins und die Verloosung der angekauften Kuns- werke für das Jahr 184? wird im Laufe des uli d.J. an einem noch näher zu bestimmenden Tage atthaben und die damit verbundene Ausstellung am 20. auf eröffnet werden. Die Künßler, welche geneigt nd, dabei zu konkurriren, werden daher ersucht, ihre Werke bis zum 10. Juni d. J. hierher unter der Adresse des Herrn Inspektors Wi ntergerst im Akademie-Gebäude einzusenden und gleichzeitig uns zu benachri tigen, ob und zu welchem Preise sie verkäuflich find. [le Mit- theilungen werden, um Porto reibeit zu genießen, unter ubrik: „Angele enheiten

KruF-Couvm und mit der estpha-

des unsi-Vereins für die Rheinlande und len“, erbeten. Düsseldorf, den 1. März 1841. Der VerWaltungSthhAdes Kunst-Vereins.

KühlZve'tter, Sekretär.

Bekanntmachun . Durch ein im Jahre 1651 bei dem Ytadt erichte u Ehemniß niedergelegt“, im Jahre 1654 er' ffuetes efiammt ._.baben der vormalige dafige Bürger und Kaufmann Gabriel Lindner und dessen Ekefrau Ma- ria eb- Hübl“ dW süßlichen Kasten dase bsi ein Ka- im von n under: Gulden mit der Bestimmung ; irt, daß ie knien desselben 111 einem Sti endium f : studirmde üYlin e aus dem Martin [ersehen oder Zonnzeschm JF echte, jedoch nur für diejenigen - welehe den Namen hier oder Lorenxsühxm „„; wendet werden sollen. ' Obwohl yun das Lindnersche Stipendium denualm ur Erledißuns memm is!, [0 hat doch ur kit ms 1: &achtm Fami ien dessen Yon usch! benny:-

W 10111 5. 8111111161: 1828

Kollatorm der tiftun

eit ein iwas

ern daher wir, , alle die- E ne P Abkömmlinge des Mar in Hübler- Hamiltons * -* GW

mischen Studien begonnen haben, glaubhaft nachzuweis

sen, sodann aber fernere Bescheidung zu erwarten. Chemnitz und Dresden, am 6. März 1841.

l). Unger, Sup. Bürgermeister Hübler.

Literarische Anzeigen.

Bei A. W. Hayn in Berlin, Zimmerstraße Nr. 29, is so eben erschienen und daselbst, so wie in allen Buchhandlungen, zu haben: Landtags:IZerhandlungen'x Provtnzial-Stande

in der Preuß. Monarchie. 15te Folge, enthaltend die Verhandlungen des fünften We phälischen und des fünften Rheinischen rovinzial-LandtagesvomIahre 1837, nebst den Landtags-Abschieden. Herauégegeben von J. D. F. Rumpf, Königl. Prxuß. Hofrathe. FortgeseZt von ?. F. G. Nitschke, Könilethofrath

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der

und Ge . Re i :Vorsteher der Stände: eilung m K“ nigl. Ministerium des Innern. 870. Preis 11Thlr.

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Leben und Abenteuer des John Davys von Alexander Dumas.

Nach dem Französischen bearbeitet

von A. Freiherrn 0. T. Preis brosch. 2.1 Thlr. Der angemessene Beifall, welchen dieser Roman, der Vater, doch sein Andenken wir unter allen schönwiffenschaftlichen Erscheinungen der erlöschen. , , , Neuzeit eine der ersten Stellen einnimmt, allerseits ten Könige lesen und dte Gesch1chte semes Lebens sich efunden, so daß selbst die geachtetsten Deutschen kriti- _ ournale, „wie zum Beispiel die Blätter für lit. stellen und das Bild eines gottseltgen Lebens zu erken: Unter ., sxiner höchst rühmenswerth erwähnt, hat uns ' veranlaßt, diese außerordentlich billige Ausgabe, welche fich durch treffliche Uebertragung und sehr ele ante Ausstattung aus eichnet, zu veranstalten, um dem die weiteste Ver reitung unter unserem kunstsinnigen ublikum u verschaffen, was die gewöhnlichen Preise ruht, die zum Gedächtnis? der Er hu digung am erke sonst nicht möglich machen.

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Bei Crayen in Leipzig ist erschienen und in

(J. Bülow), Burgstr. 8: Frtedrtch thhelm 111.,

König von Preußen, de-rGerecbte und Weise. Ezin Erinnerungsbuck) für alle Preußen, ins- besondere für den Preuß. Bürger und Land- mann, von F. Vormbaum. 8. brosch. 114 sgr.

Der König, auf welchen sein Volk mit, Freude und Stolz sah, ist heimgegangen u seinem und unserem bei keinem Preußen Und da ist es ein Trost, von seinem gelieb-

vorführen zu können. Diese schlicht und recht darzu-

nen, dazu soll das Büchlein dienen.

Huldigungs-Medaille. Se. Majestät der König haben mit u estatten ge-

erke

15. Oktbr. v. . e te Medaille mit dem Ori inak- Stempel in 511111113) r? en und verkaufen 11 dürxen.

Indem ich die A er öchste Gnade dank arlichst an- erkenne, bestimme ich ie älfte des Reinertrags zur Gründung eines Fonds für ülfsbedürftige Buchbinder.

Um äber diese ßeschichtlich interesante Medaille dem kunstsinnigen Pu lifum als Tableau zum Andenken überreichen &a können, „ließ ich von dem bewährten Maler J. . Otto eme sinnreiche Einfassung im Renaiffance-Stvl entwerfen und vom Mänz-Medauz leur Pfeuffer in Stahl [ neiden.

Da diese große Medaille 11 verschiedenen Blättern vortbeilhaft recenfirt war, so empfehle ich dieselbe einem reifen von 5 s r., eiß,Silber u. old von 10-20 gr. che Buch: u. Kunsthandlung, Königl.. Hauff.

A. Lisi.

mit der Einfassung in Die G ropi u s

lichst ü ernommen, und werden alle ausw rtigen Buch-

B 476138 W'dStJ' 11)" 111 m u n er an a 0 em er 1: ts Moltemuarkt 1.1.

Allgemeine

__ Preußische Sxaats-Zeitung.

Berlin, Sonntag den 14?" März

„__-

1841.

._.-___...

Amtl. NacHr. I n h a l t.

Landtags:Angelegenheitrn. Posen. Verzeichniß der Abgeordne- ten. _ Berichte über den Chauffeeban in der Provinz, über Aufräu- mung des Ncye-Flusses und über den Verein zur Beförderung der Pferde: und Viehzucht. _ Diskussionen über den Aoreß-Entwurf-

Frankr. Pairs-Kammer. Prozeß dcs National. _ Paris. Hir- tcnbrief des Bischofs von Cambray. -- Das geßern erwähnte Schrei- ben dss Herrn Oranier von Caffagnac in dem Kolonialstreite. -- Vermischtes.

03101101“. 11. Jrl. Parlam. gions-Angelegenycitmk.

Niederl. Haag. Die Herren Luzac und Fockema.

Dsntfcbc Bandesst. Darmstadt. Ankanft des BUndköt. Präs. Gesandten.

Schweiz. Aarau. Päpstl. Nuntius.

Italien. Rom. Kirchlfche Vcrhäktniffc mit Portngal. -- Neapel. Ankunft der Herzogin v. Cambridge.

Türkei. KMst. Text des vaeüimr-Jermans für Mehmed Ali. --

Iulank“. Köln. Bcewignng des Dirckk. Grasyoff. _ Magdeb. Die Stadt vsrlciht 131211 Wirkl. GLH. Rath Grafen v. Stolberg-Wer- nigcrode das Ehrenbürgct'er. Breslau. - Frankfurt a. ,d O.;Ycricht über Die lcßte Reminiscerc-Messe.

Wiss., K. u. '.“. Béklln. Oratorien und Opsr.

Untery. Parteienkampf iiber Reli-

Antrag des Standes Aargau auf die Note des

Amcliche Nachrichten.

Kronik des Tages.

Se. Majestät dcr Kdm'g haben dem Rentier Johann Peter Otto Kühne hiersclbst den Rothen Adler-Orden vierter Klaffe zu verleihen und den bisherigen Land; und Stadtgerichts-Direk- tor Kußner zu Rogasen zum Direkte)? des Land. und Stadt; gerichrs zu Kempen Allergnädigsk zu ernennen geruht,

Der bisherige Ober-Landesgerick)W-Assessor von Bieren ist zum JustizzKommiffarius bei dem Land: und Stadtgerichte zu Naumburg und den Patrimonial-Gerichten des Naumburger [andräthlichen Kreises und zugleich zum Rotarius im Departe- ment des Ober-Lanoesgerichts zu Naumburg bestellt worden.

Landtags -Angelegenheiten.

Provinz Posen.

Posen, 11. März. Verzeichnis der Abgeordneten der Stände des Großherzogthums Posen zum fünften Provinzial- Landta e.

Lagndtags-Marschall: Oberst Graf Stanislaus 0. Po- ninski,a11fWreschLn- Stellvertreter; Frhr. George v. Mas- senback), auf Vialokosx.

[. Stand der Ritterschaft. ,1. Inhaber von Viril:Stimmen:

1. Se. Durchlaucht der Fürst v. Thurn und Ta ts; vertreten durch den RittergtttC-Befißer, Nittmeiser a. D. v. Za a, auf Stre- lixz, 2. Se. Dnrchlaucht der Ürst Sulkowskf, vertreten durch den Grafen Joseph v. Mvciels i, auf Rokoffowo. 3. Se. Durchlaucht der ürst Wilhelm v. Radziwill. 4. Der Geh. Legations-Raty, Gras Athanasius v.Raczy11ski.

8, bqeordnete der Kreise.

1. Kr. Adelnau: Adalbert v. Lipski, RitterguW-Besißer auf Lewkow. 2. Kr. Birnbaum: George Freiherr v. Massenbacl), Ritterguts-Besißerauf Bmiokosz (Stellvertreter des Landtags-M.1rschalls). 3. Krei|e Bak nnd Obornik: Andreas ». Niegolewski, Ritterguts- Besitzer anf Niegolewo. 4, Kr. Fraustadt: Alexander v. Bro- dowski, RittergaW-Bkfißer und GenerabLandschaftsrath auf Mittel- chersdorf. 5. Kr. Krh'ben: Karl 9. Stablewski, Rilterguts: Besitzer anf Zalessie. 6. Kr. Krotoschin: Franz v. Przvluski, Rit- terquts-Befißer, Kreis-Deputirter nnd Landschaftsratl) auf Starkowiec. 7, “Kr. Kosten: Gras Eduard v. Potworowski, RittergutS-Befißer anf DUUscb-Pressk. 8. Kroiss Meseritz und Bomst: Kammerherr, Frhr. Hiller v. Gärtringen auf Schloß Yetsche. 9. Kr. Pleschen: Jo- sept) v. Kurckwsxi, Rittergnts-Bemzcr auf KoWalewo. ]0. Kr. Post"; Tttus Gmf v. Dzialynsfj, RittergntsBe-fikzer aanurnik. 11. Kr. Samter: Vincent v. Kaiküein, Rittergms-Beßxzer auf

sarskie. 12, Kr. SMildberax Stephan 11. Wiesjolowsfi, ittergnts : Besitzer, Kreis-kautir_txr nnd LandschaftSratl), auf Strzyzow. 1:1. Kr. Schrimm: Kammerhkrr Graf Eduard v. Raczvnski auf Megali". 14. Kreis Schroda: Leon ». Za- wadzfi, Rittergutß:§es115er 11110 Kreis-Dcputirter auf Bednary. 15. Kreis Wresayen: Oberst, Graf Stanislaus v. Poninsfi, anf Wreschen (L.1ndtaa§-Pk.1rschall). 16. Kreise Bromberg und Mogilno: Thaddäus ». Wolansfi, Ritterguts:Bxfißer und Landraty a. D. auf Pokoßc. ]7. Kreise Czarnikau und Chodzixsen: Pe_ter v. Ko- szutsfi, Ritterguts-Befißkranf Golencin. 18. Kreis Gneqen: Eusta- chi11s, Graf v. Wollowicz, Jiittergtlxs-Bkfilzer auf Dzialyn. 19. Kreis Jnowraclaw: !dr. A 111011 0. Kraszewski, Ritterguts: Befißer aufTarkowo. 20.Kreis Schuvin: Gustav, Graf v. Dabski, Ritterguts-Befißer anf “adowmk. 2]. Kreis Wirfiiz: Gustav Karl Albrecht Clemens Fürchtegott, Graf v. d. Golz, Ritterguts- Besitzer auf Tlufum. 22. Kreis Wongrowiec: Pan taleon Schu- mann, RittergutsBefist-r und Regierunas-Ratb .1. D. am“ Czkszewo. 11. Stand der Städte.

1. Die Stadt Posen: 11) Friedrich Wilhelm Gräs, Kaut- mann und Stadtverordneter in posen. 11) Eugen Naumann. Oder- Bürgermeister in Posen. 2. Die Stadt Bromberg: Ern" Conrad Peterson, Stadt: Bauratb in Bromberg. & Die Stadt Fraustadk: Joh. August Stephan Sachtleben. Stadt-KämmereryudRath- mann in Fraustadt. 4. Die Stadt Lissa: Johann Willmann, 2,1117): und Stadlgericbts-Direktor und Stadfverordneten-Vorsteher in Lissa. 5. D_ie Stadt Gnesen: “Johann Kugler, Apotheker iu Gne- I"" 6- D-e Stadt Meseris: Moris Adolph Heinr. Brown,

ürgermeisier in Meseris- 7. DieStadtRawicz: Wilhelm HMI,- te

leutner, Apotheker und Stadtverordneter in Rawicz. 8. Johann Frie-

Städte Obornik, Samter, Bus und Posen:

vrich Veigel, Apotheker in Samter. 9. Pleschen, Schroda, Schrimm und Wreschen: Benxamin Roll, Kaufmanl1zuSantomv8l.107Kro- toschin, Adelnan un Schildberg: Iostpb PaternZwskt, Bürger- meister zu Dobrz ca. 11. Frausiadt, Kosten u11d Kroben: Johann Robowski, B'rgermeifter in Kosten. 12;,Btrnb„aum- Borns und Meseriy: Ernst Ziesold, interjmislischer Burgermetster in Trrscbtiegel. 13. Bromberg, Schubin und Wirfiß: Wilhelm Bauer, Kaufmann zu Natel. 14. Czarniekau, Chodziesen, Wygrowiec; Teske, Kattfmann u11d Schönfärber zu Samoczvn. 15. Gussen, Jnowraclaw und Mo- g1lno: Karl Urban, Stadtkämmerer in Jnowraclaw. 111. Stand-der Landgemeinden.

1. Kreis Adelnay, Krotoschin, Schiidberg: Mich ael Sad om ski , Grund-Besfser in LlfinF Schtldberger Kreises. 2. Kreise Birnbaum, Bomsi und. Meseriß: ohann Gillert, Freiguts-Befißer in So!- ben, Mesenßer Kreises. 3. Kreise Fraustadt, Kosten, Kröben; Anton Grunwald, reiguts:Besiser in inzendorf, Fraustädter Kreises. 4. Kretse Buk, bornik, Posen und amter: Karl Jordan, Frei- guts-Befi-Fr in Chomecice, Posener Kreises. 5. Kreise Schrimm, Schroda, * reschen, Pleschen: Casimir Dobrowolsky. Erbpäcbter in Wiktorowo, Schrodaer Kreises. 6. Kreise Bromberg, Schubin und Wirüß: Johann Quandt, Mählen-Vesiyer zu Wydar-Mühle, Kreis Wir 11." 7. Kretse Czarnikau, Chodziesen, Wxgrowiec: Johann Luywi a Konig. Frei-*Zchulzenguts:Befiser zu Rosto, Czarnikauer Krexses, 8. Kretse Gnesen, Inowraclaw und Mogilno: Daniel Busse, Frei-Schulzenguts:Besiser in Laski, Mogilnoer Kreises.

Posen, 11. März. Bei der Eröffnung des Provinzial- Landtages berührte der Königliche Landtags-Komméssarius, Ober- Präfidenc und Wirkliche Geheime Nach Flottwell, einige zum Ressort der provinzialständischen Verivaltung gehörende Gegen- stände, namentlich die Irren-Anstalt zu Owinsk, das Taubsium- men-Inskitut, die Corrections-Anftalt in Kosten und die Provinzial- Feuer-Sozietät, über deren gegenwärtige Wirksamkeit und Zu- stände Bericht erstattet wurde. Demnächst ging der Redner zu folgenden Angelegenheiten über, die auch außerhalb der Provinz ein allgemeineres Interesse erregen können. Es waren dies

1) die Fortschritte, welche der ChausseexBau in diesem Lan- destheil seit dem letzten Provinzial-Landtage respektive gemacht hat, und zu machen im Begriff steht. Der Herr Landtags-Kom- missarius sagte: „Außer der unterdessen stattgefundenen gänzli- chen Vollendung der Chauffee-Verbindung zwischen Posen und Glogau, ist auch der Bau einer Chaussee zwischen Inowvaclaw und Bromberg so rveit vorgeschritten, daß seine Vollendung, wenn die dazu erforderlichen Fonds aus der StaatsxKasse in vollem Umfange ewährt werden, noch in diesem Jahre, außerdem aber päteskens bis zur Mitte künftigen Jah- res ertvartet werden darf. Es ist ferner die Erbauung einer Chaussee-Verbindung zwischen Lissa 11:10 Breslau bereits so weit vorbereitet, daß mit dessen Ausführung Wahrscheinlich noch in die- sem Jahre der Anfang gemacht werden wird. _ Es liegen ferner dem Königlichen Finanöz-Miniskerium dt'e Vorarbeiten, Behufs des Chaussee-BaUes lch“ chen Posen, Gnesen und Znowraclaw zur Nachsuchung der A erhöchsken Genehmigung vor. Auch sind die Propostttonen 0er Kreis-Stände von Schildberg, Adelnau, Wre- schey, Kxotojchm, Pleschen, Schroda, Posen und Gnesen Wegen Err1chtung etner Chaussee-Verbéndung ztvischen Ober-Schlesien und der Provmz Preußen zum Anschluß an die von Posen über Gnesen zu führende Chaussee, und einer zweiten zwischen Breslau und Posen, über Zduny, Krotoschin und Schroda, so wie endlich eine von dem Herrn Rittergutsbesißer von Potworowské auf Gola ausgcYangene Proposition wegen Erbauung einer Chaussee zwi- schen issa und Goskyn von mir dem Königlichen Finanz-Mini- sierium mit einem dringenden Fürwort überreicht worden.

2) Die von der früheren provinzéalständéschen Versammlung wiederholt in Anregun gebrachte Aufräumung des Nehe- F [us s es vom Gopplo- ee bis Nackel, ist, wie eine der geehrten Versammlung u Überreichende Denkschrift ergeben wird, von der Regierung in romberg so Weit vorbereitet wvrden, daß den be- treffenden Königlichen Ministerien ein Reglement, durch welches die diesfälligen Verpsichtungen der betreffenden Grundbesißer ge- nau festgestellt Werden, zur Bestätigung eingereicht worden ist. Von einer Schiffbarmachung des Neße ; Flusses hat dabei aber gänzlich abstrahirt werden müssen, Weil die damit verbun- denen, die Höhe von 300,000 Thalern Übersteigenden Kosten mit dem davon zu erwartenden Vortheil in gar keinem Verhältniß stehen würden.

3) Der während des letzten Provinzial-Landtages unter dessen Schulz errichtete Verein für die Beförderung der Pferde- und Viehzucht im Großherzogthum hat unterdessen seine Wirk- samkeit begonnen und steht im Begriff, dieselbe durch den An- kauf von edlen Pferden, zu Welchem ein Vorschuß von 25,000 Thalern unter gewissen Bedingungen aus der Staats-Kaffe be- willigt worden is?, zu erweitern, oder ihr“ vielmehr die rechte Ba- fis zu geben. Ick) glaube, mir von den auf die Beförderung je- des gemeinnükziges Unternehmens gerichteten Gefinnungen der ge; ehrten Versammlung auch den ferneren Schulz und Beistand für diesen Verein versprechen zu dürfen.

Sjszung vom 1. März. Der LandtaqéxONarschall eröff- nete die Sitzung und ernannte zu Landtags-Secretairen die „De- putirten Schumann und Naumann. -- Hierauf wurde der Entwurf zu einer Adresse an Se. Majestät den König vorgele- sen, welche herkömmlich, gleich nach Eröffnung des Landtages eim gereicht zu werden pfiegc. Einer der Deputirten beantragte, daß erst nach Vorlesung des Allerhöchsten Eröffnungs- und Propo- fitéons-Dekrets zur Diskusston über die Adresse geschritcen werde; diese dürfe keine leere Form seyn, sondern vielmehr der wahre Auödruck der Gefühle und Gesmnungen des Landtages und ein Bild des Eindrucks, den das Allerhöchste Eröffnungs- und Pro- pofitions . Dekret hervorgerufen habe; auch sey die Adresse ein u wichtiges Dokument, und müsse durch eine aus Land- tags; itgliedern bestehende, besonders ernannte Kommisfion ent- worfen morden. Viele Deputiree unterstü ten eifrig diesen Antrag, andere süchten ihn u widerlegen, indem : behaupteten, eine bis- her beftandene Obervan müsse auch ferner beibehalten werden, und die Gefühle und efinnungen des Landtags könnten in be- sondxren Petitionen in Klage- oder Bittform an den T ron Sr. Majestät gebracht werden. Nach einer langen Disku on ver-

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einigte slch der Landtag dahin, daß das Anerhöchfte Eröffnungs- und Proposnions-Dekret vorgelesen werden soZl- *“- Nach der Vorlesung ernemrn fich die Diskussionen. Emige wiederholen den Ancraq um Ernennung einer Kommission; andere verlan- gen die Abftimmung über den vom Marschall. vorgetragenen Adreß-Entwurf. Als man schon anfing, die Summen zu sam- meln, einigte fich die Versammlung dahin, zum Entwurfe der Adresse eine Kommisfion zu ernennen. Die Kommtssion soll noch heute zusammentreten und den Entwurf der Adresse der morgen- den Plenar-Sißung vorlegen. - Hierauf theilt der Marschall die Landtags-Versammlung in vier Ausschüsse Behufs der vorbe- reitenden Bearbeitung der Allerhöchsten Proposttionen. Der Marschall verlas hieraus die Besckvwerde eines Ritterguts-Be- stßers wegen Verletzung der Fdrmléchkeiten bei der Wahl eines Deputirten aus dem Stande der Ritterschaft. Die Sache wurde de;,n ersten Ausschusse zur Erörterung und Begutachtung über- ge en.

Silzung vom 2. März. Nach der Eröffnung der Sihung durch den Marschall trägt die zur Abfassung der Adresse ernannte Kommission den Entwurf vor. Er findet nicht allgemeine Bei- siimmung, weil er mit einem kleinen Zusaße nur eine Wiederho- lung des gestern vorgelegten Entwurfes ist. Es entstehen lebhafte Déskusfionen. -- Die gestrigen Anträge werden wiederholt. --_- Drei Deputirte lesen neue, von ihnen verfaßte, Entwürfe vor; sie überreichen ste dem Marschall: keiner von diesen erlangt all- gemeine Beiftimmung. Ein Mitglied aus dem ersten Stande spricht eindringlich zu der Versammlung und räth zur Ge- duld und zu unbegrenztem Vertrauen. Nachdem fich aufs neue eine kurze Diskussion erhoben, beschließt die Versammlung, eine neue Adreß - Kommisfion zu ernennen. Dieselbe wurde beauftragt, nach den verlesenen Entwürfen alle im Laufe der Diskusfion laut gewordenen Meinungen berückfichtigend und vereinigend , u der morgen stattftndenden Flenar-SYng einen neuen Adre Entwurf abzufassen. -- Der

andtags- arschall trägt eine Zuschrift des Königlichen Kom- missarius vom Men 0. M. vor , enthaltend die Allerhöchste Er- laubniß Sr. Majestät des KönigS, den Fortgang und die Ergeb- nisse der ständischen Berathungen durch die hier erscheinenden öffentlichen Blätter dem Publikum mitzutheilen. Se. Majestät stellt es dem Willen der Stände-Versammlung anheim, ob fie von dieser Erlaubniß Gebrauch machen wolle oder nicht. Die Versammlung erklärt fich mit gebührender Dankbarkeit einstimmig dafür, und beschließt sofort von der Allerhöchften Erlaubniß Ge- brauch zu machen. - Hierauf vertheilt der Marschall die ihm zugegangenen Geselz-Entwürfe an die einzelnen Ausschüsse.

Sitzung vom 3. Mär. Der Marschall eröffnet die Sißun . Die Secretaire verleZen den von der gestern niederge- sehten ommisfion abgefaßten Adreß-Entwurf. Diese Adresse (die wir bereits in Nr. 66. der Staatsteitung mitgetheilt) wurde ohne Debatten einstimmiÖangenommen. Die Séhung ward auf zwei Stunden vertagt. ach Wiedereröffnung der Sitzung wur- den die Protokolle von der ]sken, Yen und Zten Séßung verlesen und ohne Déskusfion angenommen und unterschrteben. -- Die Sihung wurde bis 5 Uhr Nachmittags vertagt, wo dann die ausgefertigte Adresse an Se. Majestät den König von sämmtlickzm Landtags-Mttgliedem unterschrieben wurde.

Zeitungs-Nachrichten. A u s l a n 0.

Frankreich.

Paßrs-Kammer. Sißung vom 8. März. Zu Anfang der heutigen Sißung verlangte der Graf Molé das Wort und dxückte seme Verwunderung darüber aus , daß gewisse Journale em Dokument publizirt hätten, dessen Vorlesung die Pairs-Kam- mer mehr erlaubt habe. (Das Schreiben des Fürsten von Moskwa.) Uebrigens finde er dasselbe auf schickliche Weise ,abgefaßr, max Ausnahme eines Ausdrucks, der ihn tief*_verle!3t hätte. Er beklage es gewiß so sehr, als irgend Jemand, daß die Pairs- Kammer den Auftrag erhalten habe, den Marschall Ney zu rich- tet), aber ex räume Niemandem das Recht ein, die Unparteilich- kett qder dre, Unabhängigkeit irgend eines Mitgliedes dieser Kam- mer m Zwetfel zu ziehen. -- An der TageSordnung war hierauf der Prozeß des National. Als Bevollmächtigter des Herrn Dekarocbe hatte fich der Advokat Dean und ass sein Vertheidiger Herr Marie eingefunden. Das Plaidoyer des Leßtern dauerte über eine Stunde, worauf fick) der Pairshof auf das Verlangen von mehr ,als“ 5 Mitgliedern in einen geheimen Ausschuß verwan delte. Bec Abgang der Post war das Resultat der Verhandlun gen noch nicht bekannt.

Parts, 8. Mär . Der Bischof von Cambrar) hat über den hen bestehenden ewalten schuldigen Gehorsam einen Hér- tenbrtef erlassßn, aus Welchem wir folgende Stellen aus'heben:

' „Befragt über die Verpßichtung, dem Kaiser den Tribut zu zah- len, oder ihm denselben zu verweigern, prüft Jesus Christus nicbt, -- sagt Boffuet - wre die Gewalt der Kaiser begründet worden i ; es ist genug, daß er sie bestehend und regierend fand; „er wollte, da man 1:1 ihrer Autorität den Befehl Gottes und die Grundlage der öffentli- chen Ruhe achtete. Er verlangt bloß, das; man ihm ein Getdstück vor: Zeige, und fragt, wessen Bildniß und nschrist dasselbe trage, und auf

ie 'Antwort der Heuchler, die ihn ver uchten. daß es das 2317an „des Karsch sev, befiehlt er ihnen, aus diesem Grunde aüein. dem als" zu geben, was des Kaisers sev, eine Verpßichtung, die er ]euer: Go“ zu geben, was Gottes sey, gleichgestellt. Es wird hum, ""s“; "M“ keliebten Brüder nicht entgehen, däß man nicht!) ok?, Um ““?"-km.? iche Ruhe nicht zu stören, wie dies die Verfechter der Lehre“,- (9,131 bekam fen, behaupten, sondern aus Achxuns für “" Iv“- man 111161, dem aiser geben muß, was des Kaisers tft; dak 1e dTr Wei erung nur dem Zwange und der Furcht vor den Strafen- für den Befehl folgen könnten, nachgeben, sondem 0112-7311 “*“-7121101:an E, Gottes und um ein Gewissen "Wk " “z,“ „„Ja-omann“ Dosi“-

isi wirklich cin der katholischen"