Großßrüaunieu imdx Irland. '
U'üfer dcm Vorfiß des Körxigs Eduard, Jér vorgestern aus Biarriß in London wxedex einaxßxoffen war, [;P- „W. T. B.“ zufolge, am„Nachm1k_ka? desselben Tages an BuckinghamWalast eine Stßung des Éeheimen Rats'st'att- gefunden, bei welcher GelegenheÜ der Kömg die neuen thster
em n . M g Frankreickj.
Vorgestern hat ein Ministerrat stattgefxxnden, in dem, nach einer Meldung des „W.T.B.“, die Lage tn Marokko sowie die französisch-deutsche Konvention, betreffend dteGrenz- re ulierun in Kamerun, deren Unterzeichnung bevor- ste t, besproclHen wurde. Ferner wurden die Meinungen. aus-
etauscbt Über die in Vor ereitun befindlichen diplomattschen Zlkte über die Ost- und Nord ee abkommen.
Rußland.
Die _russisch-japanifchen Verhandlungen, betreffend den Fischerctvertrag, sind, nach einer Meldrxng des „W. TB.“, ins Stockxn geraten, da zwischen dem Mmister des _Aeußern xndddems1Jpanischen Gesandten Meinungsverschiedenhetten ent- tan en 111 .
_ Der Minister des Axtswärtigen Hat, _wie die „St. Peters- burger Televraphenagentur“ aus zuverlässtger Quelle erfährt, wegen des Ueberfalles der Grenzwache begBeliasyver durch den russischen Gesandten in Teheran bet der perstfchen Regierung ernste Vorstellungen er oben und die Forderung gesteUt, daß zur Unterdrückung des äuberunwesens energische Maßregeln ergriffen und die Schuldichn bestraft werden. Dies wurde auch von dem perfifchen Minister versprochen. AUS Baku und anderen Punkten des Kaukasys wurden Ver- stäsrkquen für dre Grenzwachen an der perftschen Grenze ab: ge an t.
_ Die Duma [mt vorgestern das Amurbahnprojekt endgültig in dritter Lesupg angenommen. Auf der Tages: ordnung der gestrigen Stßung stand der Etat des Mini- steriums des Aeußern. Nach dem Referenten ergriff der Minister des Aeußern ISWolskr das Wort.
Wie das „W. T. B.“ berichtei, „leitkte der Minister seine Rede ein mit der Erklärung, daß das Mintsterium des Aeußew bereits mit der Anzarbeitung wünschenswerter Reformen begonnen Habe, der Revision des Etats der Vertretungen im Auslande müsse aber die Reorganisation der Zentraloexwaltung voran eben. Das Haupt. interesse konzentriere fich gegenwartig aur Verbe serung des S ick- sals derChristen in der europäischenTürkei. ZurErrei ung dieses Zieles habe Rußland bereits im Jahre 1897 ein Abkommen mit Oejterxekch-Ungarn getroffen, das sechs Jahre später durch das Mürzsteger Programm erweitert worden sei. Auf dieses Abkommen könne man den diplomatischen Terminus „kroßoaols (]S äéZjanrSJZS- msuß“ anwenden. Es sei klar, daß, wenn die am meisten beteiligten Mächte fich verpflichteten, keine territorialen Vorteile oder Erwerbungen an den Grenzen der Türkei zu suchen, ße einen durchaus günstigen Boden für eine energische, wenn auch friedliche Einwirkung auf die ;pforte behufs Durchführung der Reformen schafften. So aßten auch die übxigen europäischen Mächte dieses Abkommen auf. Der Redner fuhr dann fort: .Ich übernahm das Abkommen mit Oesterteitb-Ungarn als eine Erbschaft, die mir als sehr wertvolle Garantie eines friedlichen Ganges auf der Balkanhalbinsel erschien. Ich trat die Erbschaft in dem AUÉÉnblick an, als Rußland, erschüttert
durcb Krieg und schwere irren im Innern, der Ca- rantien gegen jeqßcbe auswärtige Verwicklungen bedurfte. Vor allem war ich um dre endgültige quuidi-rung
der Folgen des Vertrages von PortSmoutb und die Sch3ffung einer festen politischen Ordnung im fernen Osten besorgt und ich war gleichzeitig energisch bemüht, den in Händen Rußlands und Oesterreich- Ungarns befindlichen Apparat zur Besserung der Lage dsr maze- donischen_Cbristen bestens athxunußc-„n, Ick rkchtete meine ernstyste Aufmerkmmkeit auf die Verwrrklkebunq der besonders wichtigen Justiz- reform; zu diesem Behnke wurde ein bezügliches ;Projekt ausaearbeitet, das den Mächten vorgelegt wurde. Dabei be tand die Annahme, daß das von den Mächten senebmkgte Projekt der Pforte übergeben und von den Vertretern der Mächte einmütig unterstüßt werde. Im vollen Bewußtsein meiner Verpflichtungen bin ich stets bestrebt ge- wesen, Mittel ausfindig zu machen, um den uns so nöjigen auswärtigen Frieden vor Gefahren zu bewahren und die qewünsckpien Resultate zu erzielen.“ Der Minister ging hierauf auf dasProjekt der Balkan- bahn über, mit dem der öster:ekchisch-ungarische Minister des Aeußern in den Dele ationen hervorgetreten sei, und gab einen Rückblick auf die Ausfüßrungen der russischen und außwärtkgen Presse über dieses Projekt, aus d'enen gefolgert werde, Rußland müffe sich dem österretchiscben Proxekt enxrgisck; widers-Yen. Demgegenüber erkläre er (der Minister), sein Zrel sei nicht. diplomatische Siege zu ectingen, sondern die Stcherung der Yealkntereffen des Staates herbei- zuführen unter Beseitigung der Umstande, die zu gefäbxlkcben Ver- wicklungen führen könnjen. Daher sei„ec mit keinem ProtestgFen das Projekt der Sandscbakbahn oder dre Interpretation des rtikels 25 des Berliner Vertrags durch Oesterreicb-Ungarn oder das Ab- kommen Von 1897 hervorgetreten. (Hleicbwobx habe er _seine Augen nicht dagegen verschließen können, daß das Projekt wesenlltch die Sach- lage auf dsr BalkanbaLbinsel verändere. Die V::eiyigung des bosnischen Babx'Zx-“tscs mit dem türkischen erscheine als ein wichtiges Faktum der auswanigen Politik. Könne man es zunächst auch nur ein witt'chaft- liebes nennen, so werde es doch sehr ernste POUÜsÖS FOM" haben. Isdenfaklskönne man das Faktum nur alßzweifellosen Vorteil Oesterreich- Ungarns anf der Balkanhalbinsel bxtxacbten- „Rußland', fuhr der Minister fort, „bat auf der Balkanhallinsel nur einen Zweck: Förde- rung des Wvbls der eimelnen Balkanstaatenxund Besserung de_S Loses der Christen in der Türkei. Daher können wir ohne Neid oder Mißgunst auf die yon Oesteneich-Ungam erworb2nen Vorteile blicken. Gleich- zeitig mussen wir aber darauf bedacht sein, das; daraus weder für die Balkanstaaten noch für die Christen in der Türkei ein Nachteil ent- steht. Deshalb sind _wir statt mit einem Proteste mit dem Vmstblaß heryorgetresen, al]: fur die Balkanstaaten nützlich Nscbeinenden Bahn-
pläne zu unterstüßen. Zum Beweise, daß der uns leitende, von den-
Mächkcn sympathisch aufgenommene Gedanke in EUropa richtig beurteilt kst- Weise ich “uf die leiste Rede des italienischen Ministers des Aeußern Tittoni im Parlament bin, mit dem ich sage, der Bau der Sandschakk2abn kann Oester_reich-Ungarn nicht bestritten werden. Für Rußland rst es um _so naturlicher, die Balkanstaaten hierbei zu unterstüÉen, Weil es selbxt keine Konzessionen auf der Balkanhalbinsel sucht. elbst Oesterreich-Yngarn hat fich mit unserem Vorschlaße im Prinzip einverstgnden erklart, und damit hat der Zwischenfall end-
ültia jede Scharfe verloren. Doch nicht die Bahnfrage, sondern die LOurchführung der unaufschiebbaren R-„formen in Mazedonien bleibt die Hauptaufgabe, zu deren Verwirklichung ich alles aufgeboten habe. Die öffentliche Meinung Rußlands bat die englischen Vor cblä 8 sehr sympathisch aufgenommen. Auf den ersten Blick verdienei jat?ächlich
orwürfe, daß ich nkcht sofort mich auf das entschiedensie den Vorschlägen angeschlossen habe und mit einem Gegenpwjekt hervor- getreten bin. Ich muß daher meine Handxungoweise erklären. In einer seiner [Fren Reden fuhrte der eYltsÖe Minister des Aus, wärtigen aus, ngland dürfe, wenn es jene orschläge zur mazedonischen Frage mache, in keinem Falle getrennt von antxxrn Mächten oder un- abhangig oder im Widerkprucbe mit dem egropa'scben Konzert handeln. Das würde für den allgemeinen Fricden Zefabrlichsein. Was gefährlich für England ist, ist doppelt gefährlich fur Rußland. Rußland kann ck nicht, wie notwendig auch die Durchfubrung der mazedonischen
e ormen ist, um dieses ieles willen der Möglichkeit kriegerischer Ver- wi lungen ausseyen. eim Auftauchen eines Projektes uxüssen wir abwägen. ob es Ausfipht habe, von allen Machten
_ in vo'äem Umfange
angenomxüé'n zu werden, weil davon die Annahme seitens der Türkei abbängt. Das Projekt Sir (Greys enthält aber Punkte, die weder Ausfuhr auf eknmutkge Zustimmung der Mächte, noch auf freiwillge Annahme durch den _Sunan haben. Als ich mit den Modifikationen der enleischen Vorschlage hervortrat, mußte ich aUes aufs sorgfältigste verme den, was" der Sultan als eine Verleßunq seiner Hoheitsreäpte hätte ansehen konnen. Maßnahmen, wie dje Ernennung eines Generalgouverneurs find_ in den Augen res Sulwns gleichbedeutend mit dem Anfanq der politischen Trennung Majedpniens vom türkischen BefiJ". Mtt großer Befrtedigung kann ich mitteilen, daß das meistinteres1_1erte Oxsterreich-Ungam ae en die Heranziehung aUer Mächte zur aknven Teilnahme an den ReZormen keine Einwendungen erhebt und das Gegenprojekt in woÜem Umfange angenommen hat. Auch'Deutschland hat seine Zustimmung ge- geben. Besonderes Entgegenkommxn bat Rußland bei Frank- xeicb gefunden, mit dem es sich in Vollfter HaUnonie und her;- lichen alliierten Beziehungen befindet. In ganz kategorücber Form hat fich Jfalien angeschlossen. Die Antwort (Englands läßt exwarten, daß zwischen dem St. Pexersburger und dem Londoner Kabinett ein endgültiges Cmverstandnis erzielt werden wird. England läßt zwei der schw1erigsten Punkte faÜen, nämlich die Ernennung ernes Generalgouverneurs und die Reduzierung der türkisÖen
Truppen. In betreff de: übrigen Puxkte dauern die Ver- handlungen fort.“ Wenn man sage, fuhrte szolski wekler aus, das europäische Konzert sei in der Vergangenheit den
Zielen der Politik Rußlands im Osten stets in den Weg gekrewn, so sei das teilweise richtig, doch es sei irrig, xxl glauben, daß die Geschichte sich immer wiederhole. Das Konzert w_are feindlich gewesen, als es den Verdacht batte, Rußland verfolge aus der Balkanhalbinsel egoisjische Zwecke und territoriale Erwerbun en. Wenn kein Zweifel bestehen könne, das; Rußland nur die Paz fierung Mazedoniens, die Erhaltung des grakas quo und des Gleichgewichts auf der Balkan- halbinsel anstrebe, so „sei darauf zu rechnen, daß die das gleich€ Ziel Verfolgknden Mächte emmütig mit Rußsand Handeln werden. Rußland geb? einen deutlickep Beweis seiner aufrichtigen Friedsnsliebe und nehme in seiner Polttjk kemerlei gefähc1iche Veränderungen vor, die (Grundzüge seiner Politik blieben unwerändcrt. Er bega auch betreffs dec UnterstüZung Deutschlands keine Zweifel. Dcr ürft Bülow habe ganz () en erklärt, daß yon Deutjchland kein Ent ufiasmus zu erwarten sei für unatxsfübrbare o_der gar gefährliche Vorschläae. Der Vorschlag Rußlands jedoch „crscbeme der deutschen Regierung nicbt nur nicht unausführbar oder gefahrlich, sondern habe im (Gegentei! ihre volje BiUigung. Daher sei er voÜkommen überzeu t, die Vorschläge würden die loyalfte Unterstüßung Deutschlands fin en; die überaus fteundsehaftlichen Bezécbungen zu Deutschland seien keinen Augenblick unterbrochen worden. . Daß es ihm gelungen sei, ein durch- fübrbares Projekt zu jebaffen, beweisen ihm aus ver- schiedenen S!ädten Bulgariens zugegangene zustimmende Tele- ramme. Er sei überzeugt, daß die Christen Mazkdonkens Leqreifen werden, daß, wenn ihnen Rußland einerseits die größte moralische Unterstüßung erweise, es andererwits nichts unternehmen könne, was zu einem bewaffneten Konflikt fübren wütde, da Rußland in erster Linie dex Friedens bxdürfe zur Wiederbersjeüuna seiner 11 den leßtenJabren erjchütterten Kräfte. Bei den AUgelegm- beiten im nahen Oven müffc Rußland ein gesunder Egoismus leiten, der am Ende auch für die Balkanstaaten und Völker nü [kcber wäre, die in Rußland ihren natürlichen Freund und Verteixiger Zhen würden und ein starkes und blühendes Rußland brauchten.
Nach dem Minister szolskt sprach" der Kadettenführcr Miljukow. Er führte- aus, bei_ dem Mürzsteger Abkommen sei nur Rußland seLbstlos aeblieben, wahrend die anderen Mächte den Maßen davon gehabt hätten. Die rusfi che Diplomatie hab? es nicbt verstanden, dem leisten Ölämen en diplomatisabcn Er- folg Aebrentbal“ vorzybeugen. ie Sandschakbahn den Händetz Oysterrexckps den Weltwe na Indien, auf
wabr1cheiml1ch aucb Eugsand Feine Post beföxdern wer 2. sei daher klar, daß Oesterreich nicht nur wirtschaftliche Vorteile von dieser Babu erhalte, sondern in gewissem Maße seixauch die internationale politische Lage verändert. Wenn Englarzd eme edle Pose annehme, so riskiere es nichts dabei; es ge- winne tm (Gegenteil in dcn Augen Europas während Rußland, Wenn es dasselbe tue, Verp Ächtungen auf sick; ne me. Das rns sche Pro- jekt enthalte einen ge unden Kern, der die mazedonischen Re ormen auf dZn rechten We.; bringe, auf dem man sich vielleicht Englands Vorschläacsn nahere, jedoch ohne Komplikationen. Dee Redner ging dann auf die Er- eigniffe an der persischen Gxenze, namentlich in der Provinz A erbeidscban die die Scheidewand zwi1chxn dem rusßscben und englis en Einfluß bildet, ein und wünschte von dem Mmster Aufklärung über diese Frage. _ Die übrigen Redner ngten im allgemeinen das B des Ministeriums des Auswärtigen. Die Sozialdemokraten erklärten, daß sie gegen das Budget stimznen würken, weil die rusfiscbc aus- wärlige Politik abenteuerlich se: und stets die soziale und politische Reaktion unterstüße. . . _ "
Die Duma nahm darauf den Etat des thstertums des Anomärti en an,. _ „_ _ , ,
_ ie dre „Brrshewua deomostx“ meldet, smd auf Befehl des Kaisers vom 15. Aprtl die aus; dem Port Arthur- Prozeß bekannten Genergle Fock, Smxrnow_ und Reiß wegen häuslicher Verhältmsse mit Penston verabschtedet worden.
Rumänien.
Der Minister für Ackerbau, Industrie und Handel Carp ist nach einer Meldung des „W. T. B.“ bis „zur Ernennung eines Ressortministcrs einstweili_ mit der Leitung „des neu- geschaffenen Ministeriums für „Fandel und Jndustrte betraut worden.
_ Der Finanzminister CostineSco hat vorgestcrn der Kammer einen Geseßkmmurf, betreffend die Verteilung der Gesamtproduktion v_on Petroleum für „Beleuchtungs- zwecke auf alle Destillerxen des Landes und dxe Feststellung eines Maximalwerkaufsprcises, unterbreitet.
Die Kammer bat, elner Meldung des „W. T. B.“ zu- folge, gestern das Handelsübereinkommen, den Aus- lieferungsvertrag mit Nordamerika, das Anti- Petroleum-Trustgefeß und das Nekrutenkontingent in der vorgeschlagenen Stäxke _von'44 000 Mann auf Grund der zweijährigen Dienstzeit emsnmmxg angenommen.
Schweden.
Die Regierung hat vorgestern, „W. T. V.“ zufolge, im Reichstage , einen Geseßmtwurf eingebracht, betrkffxnd den Ankauf der Svappavara- und Leveäniemre- Erzfelder sowie anderer Erzfelder mit einem Erzgehalt von über dreißig MiUionen Tonnen durch den Staat zu dem Gesamt- preise von 81/2 Millionen Kronen, wovon fünf Miütonen aus- gezahlt werden sollen. Für den Rest erjeilt der Staat der Luossg- vara:Kirunavara-Gesel1schaftdas Recht, in den Jahren 1915 W 1932 im ganzen neun Millionen Tonnen Erz mehr *auszubeuten, als kontraktlich festgeseßt worden ist. Hierfür bezahxtdte GeseÜschaft 31/2 Millionen Kronen bar und leistet ferner eme Abgabe" an den Staat von drei Kronen für die Tonne von _der Halfte der genannten neun Millionen Tonnen, Aus; dxese, Welse wird die vom Staat auézgelegte Summe; vpn „funf Mtütonen Kronen mit Zinsen amornsiert, sodaß dre ]esrge Auszahlung
überliefere
udget
“nur als Vorschuß zu betrachten ist. Der Kontrakt mit der
:) avara:Gesell (haft muß vor dem 1. Julj 1908 erfolgen, f?: xxpdiesem Zeitpxmkt die Uebernahnzgstattfmdxt. MU dem Ankauf gelangt der Staat in den' voÜtgen Best; der nord- bottnifchen Erzfelder, wodurch er "dre Kontrolle uber den Erz- export ausüben kann. _ _
Amerika. „ [
Der amerikanische Senat had “W" T." JULIUS? dem Vertrage mit Großbritannien, betxeffend dre “ssern an des Fischereibetriebes in den Brnnengswa chieds- der canadischen Küste entlang, und ebenxo denxtugalzu“ gesyichiSverträgen mit Norwegen un Po get1mmt. ler _ Jm Nepräsentantenhause hat_ der Abg'inFech-W vorqestern einen Geseßcntwurf, betreffend É'Useßung ?Hrundlagk mission, die ein Geseß für ein auf 11)lssknschaftlicher vorbereitet: beruhendcs Finan - und Geldumlaufssystem liederndQs s 911, eingebracht. Die Kommission soll bestehen ausUMltde Persön- Senats, 11 Mitgliedern des Repräsentantcnhauses Un nt werden li keiten, die von dem Präsidenten Rooskvelt W)?" wie so en. Die Einbringung des Geseßentwuxfs PBank- nd „W. T. V.“ mitteilt, durch die laitmdenlJmanQchbi Handelsorganisationen veranlaßt, um VW WWW zu b“ das andere zur Erörterung stehende (Heldumlaufxsge „__ kämpfen. "*
P-
Asien. d Rußland angrenzen LU uxger Gebtet herrscht, nach Meldungen _ der St. PHYS? e- Telegraphenagcntur, völlige Anarchte. Dex Lena ag'. gierungstelkgraph ist zerstört. Da aus der Ynstcd uö' e , auf die rujsischen Truppen qeschoffen xvukdex cr rials"! Heabeigeeilte Verstärkung ein kaeckw bet dc111„Zangin „Am Brand qeriet. - Während des Brandes explodtertc Häusern Patronen. '
. ' „(n In dem an pcrslsxhé
' Afrika. _ Datum gk; Wte, aus Colomb Bcchar unter dom gkslUScn p n 11" meldet Wird, Hat zwischen französischen Tr-thefki “ einer „arka Eknßeborener am ColTabzüza Tg" Geke _t stattgefun en, das für die Marokkaner, Xen hierüber- layfen rst. Depeschen des „W. T. B.“ ber1ch * wre folgt: in Stä J Am Mittwoä) seßte sich eine Harra (Zingebore!ux " Beweßyne; mehr al! 2000 Mann zu Fuß und 300 Reiter" fraud», kn um Beni Unis zu gewinnen, als aber drei Kolonnen“ Sl")u Truppen ihr den Weg verlegten, schWenkte stehe! Amkak i?“ ab, ohne Zweifel in der Absicht, den Djs au “„ erreichen. Auf dem Matsche dabkn stieß fielonne Plesk“, Kompagnie Sahara - Spabis von dem Voctrab der Ko Verlauf "en und verwickelte diese in ein lebhaftes Gefecht, in d(sTMSpabjß MIL)" Spabis getötet und dreizehn Verwundet wurdxn- D emit fich- die ck zurück und nahmen ihre Toten und Verwundete-Zolonnen, uxü on General Via?!) befahl nun den_Vormarsch von vier Oberskkn [mein rka zurü zuwetfen. Die Kolonne unter dem ntspann ck"], ties; am Col Tabzaza mit der arkazusammen, und es " dieHarax)" befxiaer Kampf. Die franzöj !cben Truppen ursMUtYwmex - jo verfolJten fie energisch auf e ner Strecke von Leb" t urück- ebenen Einge orenen ließen zahlreikbe Tote und Verwundex ckckck TMNT“ eine Fahne und ein SchneUfeuergescbüv. Die franz fi kek, und “ Latten einen Verlust von 19 Toten, daxunter einen O' * undcrt Verwundeten, unter ihnen zehn Offiziers-
Statiftik mtb Volkswirtsckafk*
, Arbeiterwechsel. Gewekb“, Die Jahresberk ie der preußischen Regierun s- Md jm "“ über di'e La e der nduftric und der gewerbli en A M“ gc „ gangenen Ia rc find mit Klagen über den zunehmend?" aus“ LG? zuwerläsfigen, tüchtigen Arbeitskräften und über derx incbaft gest?“ wxrbezweigen herrschenden starken Wechsel der Arbeiters ausketißr Die Wirkungen dieser durch die Arbeiternot begügßkgkcÜntexnebWY m1chen fich nicht nur für die Axbeiter selbst und fur dk“ “wiegen?s [andern auch für das gesamte öffentliche Leben in ?ck") wird Kies ZIeiseA lxxeilttend.i ZZV ckZeLtmbä (Hünsti eéöb KonjUsTHZZ Vervienb“ en reeren ee ug :: ung n' und Verbesserung feiner Lebenshaltunq zur Folge bah? 'all 1“
er wohl nur dann wenn er ein Kelernter Arbeiter ist- d“ MasDiY-F feinem Fach dkcselben Arbeits edingungen und diesel ““ denn er
nde't. Die am meisien wechselnden unqelernien Arbeiter wgeringcklF elfen in der ersten Zeit ihrer neuen Beschäftigung MFM? zußl'er, Lohn erhalten. Ist jedoch mit dem Wechsel der Arbeits"! :) auch ein Wohnungswechsel verbundén, so ist besonders fuebe heirateten Arbeiter der Schaden zweifellos eLHLbUÜ- , pekuniären Schädigungen kommt oft auch eine erbö in thcackpt, da der Arbeiter in dem neumBetrieb "oEinkWu-lß' gearbettct ist und die Maschinen sowie die sonstk?e" N ;hweis “. noch nicht genau k-nnt. Ein vollständig einwandfke " das Arbeit!, die Abhängigkeit der Zahl der Unfäkle von demUmfak) 5, edle unt? wechsels läßt fick; allerdings nur schwer erbrkngsn- UZiC Aufs [ß nehmer erschwert ein starker Wechsel der Arbeiterschat d bat MZH, erhaltung eincs gcoxdnetcn regelmäßigen Bctriebes U" uaxjtakilz eine Verminderung der Produktion in quantitatiVer und “- [jeßlnd Hinsicht und somit wittsckvaftlkche Nachteile zur Folgk- re Hn-"Öx wird auch das gesamte öffentliche Leben durch das star es nil", Herfluten der A1bciterschaft in Mitleidensckxast g:]ogkn- fi wecbskelx immer die besten Elemente find. die die Arbeitsstelle hä" gSkcberbnd so kann sik ein uwgünstiger Einfluß auf die öffenilWelbesuchs Uvex eltend machen, fexncr könnkn Unregelmäßigkeif des SÖ“; ckng ., Dermebrung der Gsmeindelasten die Folg-x der UUse Arbeiter sein. [le find na", Dxe Gründe für den häufi-en Wechsel der Arbeitssts vstsÜkedZe-
den Berichten der Gewcr 2auffichtsbeamten sebr
artig. Am bäufigffcn wkcd das Arbeitsverbält"*sdz§k17t "YZ löst in der Hoffnung, anderwärts höheren ? xbelk lekcbtere, den pexsönlichen Wünschen mehr cntspreÖk“ e
eiter finden. Von wesentlichem Eknftuß auf den Wechsel dkkUYb in dx? vie Ark des Betriebes, der in der Industrie ühcxhauptästi [",ng einzelnrn Jndustriszwaigen zeitweilig herrschende Besck ÖäYc-ffe"
und die hiermit verbundenen Lobnsckpwankungen. LYNET“ TDM"
gang, angestrengte Täti keit in all wei :n der . reichliche Arbeitsgelegen eit und VerYeZte ErwexbsmögtikfßktdkkunFer: ist dem Arbeiter in der Regel Anlaß gegeben, höher“ Lo itsres hei
e zu steÜen, und er ist lei t enei t, w n die 8 nicht ohne M it“ willigt werden, seine AYLÉIÜL e zuerrtxeckpselxl- Mil er Yésicsßäfüg dke dem lebhaften Wettbewerb jxderzeit wieder 1-2ande [fa uns zu finden." Umgeke-brt bei rückgängiger KoniUUktur: MSM kitsräl ' Ursache fur den Wechsel auch in der ?Zeschaffknhelt der Verb“ en cbt und Betriebscimiäotungen sowie in dcm PkrsönliÜenkterÖ Arbeitgeber, Betriebsleiter und Meister. Di? Arbe Ü "U “ imxxler mehr darauf, daß die Arbeitsstätten skkäumig“ Wasch“, ent“ qeluftet stud und daß auch die Nebenanlagsn- A oltesdertlnge" "B““ kle de- und Aufenthaltßtäume den modernen "f“" ie “ „ Nicht selten find ferner hygienisch [astigung „durch Staub und Dünste„ bobe Tem Lebend fur das Verla en der Arbeitsskkue' n vielen in dieser Hin cht auch die velsönüsobenlebkt“ "cl "' und Verhältnisse der Arbeiter. Wie die Erfahrungm a geuxeinen die weibUchen Arbeitskräfte leichter 331 T Bes_chaftiZunJSstel1-: acneigt als die männliÖCU' Un zuruxköufubxen auf die stätkere Neigung des weiblich? en ki" u Veranderuné, zum Teil darauf, daß viele Arbeiterinx brochkne an trenaende Täti keit nicht vertragen ""
Grunde gezwungen sehen, ?bre VYäfLFanhöYernPekaße M*
weise oder dauernd aufzugeben.