. Italien. " In der Deputiertenkamnzex _brachte gestern in der fortgeseßten Debatte über die MtlttarauSgaben der Abg. Bissolati, nachdem mehrere Redner zu Guysten dex Vorlage gesprochen hatten, im Namen der äußsrften Lmken eme Tages- ordnung ein, nach der die Kammer aus der Ueberzexxgyng, daß die LandeWerteidigung innerhalb der Grenzer) der ]eßtgen Kosten gereqelt werden m:"Zsse, alle neuen Kredttforderungen ür militäci e wecke able nt. f Der KriTZmiYister Casana wies, „W. T. B.“ zufolge, in Ver- feidkgung der Vorlage darauf hin, daß die Kammer in bezug auf die Fragen der Lavdesverteidiguna einig sei, und bat um Annahme der Vorlage. - Der Ministsxpxäßkent Giolitti versicherte, daß der Re- gierung die Landeswerteidigunq üher aÜes andere gehe_und daß ex das volle Vertrauen habe, daß die Kammer das, was fur dieses hochste Ziel notwendig sei, nicht verweigern werde. Dem Antrag Bisso1ati aegenüber betonte Giolitti, daß dke_Vorlage das, Ergebnis der Beratungen der Enquetekommiffion fur die Heereßemrichtungsn ei, die das volle Vertrauen der Kammer und des Landes geni_eße, und ie die beantragten Summen für die nationale Verteidigung fur unbedingt exsorderlicl; halte. Er bitte deswegen um Annadhme dfer 'Vorlage. 1 Die Ta eSordnung Biffolati wurde a_rau m namen- Üchek Abftithmung mit 230 gegen 18 Sttmmen abgelehnt. Dann wurden sämtliche Artikel der Vorlage ohne Debatte an-
genommen. Schweiz. ff “fi d' d at'onalrat at die Ver (1 u„ngSrev1 on, 12 em BunkYerdaN-Z Rxcht der Ohberaufsjckxt uber die Yußbar- machung der Wasserkräfte gtbt, „W. T. B. zufolge, gestern einstimmig angenommen.
Serbien.
D abinettskrifis ist x_wck) nicht beendet. .Die Aus- ächten ieaYéf eine friedliche Bexlegung des Konflikts haben ich, „W. T. V.““ zufol e, dadurch „wesentlzch verknexhrt„daß Svetozar Milossawljewit?ch sick) berett erkxart hat, 111 ernem Kabinett Welimirowitsch das Innere_ ?u ubernehmxn; Durch dM Eintritt Miloman Milowanoth chs als thfter Hes Aeußern in das neue Kabinett wäre ferrxer der Oppqfitton eme Weitere Gewähr geboten, daß die Re tertzngSpartet_ ernstlich gewiUt ist, emen Systemwechsel dur zuquren. Dl? Jyng- radikalen vertreten den Standpunkt, daß der Bemew dieses Regimewechsels nur durch neue freie _Wahlen erbracht werden könne. Sie find dem emäß nur berett, das Jahresbudget'Zu bewiUigen, das Schi al des Handelsvertrggß mtt Oesterrez - Ungarn wollen sie dagegen einer neu zu wahlenden Skupschtma Überlassen.
Aßeu.
ie „St. etchburger Telegraphenagentur“ veröffent- licht Deine auszbrliche Schilderung _der bereits bekannten Ereignisse in Persien, in der dte Hau tschuld an der Revolution dem Prinzen Zill es Suxtan, der 1ch des Thronxs bemächtigen onte, zugeschrieben nztrd. In_ bezug m_? dte Haltung der russischen und der engkschen Regtexung he1 t es, „W. TB,“ zufolge: Die rusfische und die engltsche Regiexung Haben in aufmerksamsr Verfolgun des Ganges der Dinge in Teheran und von dem auerichtigen Wunsche beseßlt, die Beruhigung des Landes zu fördern, fich ]eder Em- mischung in die inneren AngeleJenheiten des Landes enthalten und sich darauf beschränkt, eine urch den NotfalL erforderliche mäßigende Einwirkung au5zuüben. Daher übermrttelte _au, Bitten der gemäßigten Elementx des Medschlis der russtsche (Gesandte nach Rücksprache mtt dym en lischen Gesandten dem Schah den Wunsch der emäßtgten UZartetxn nach Bej- [eguna des Konflikts. Der chah, vsrlangte eme Garantxe für Jie Integrität seiner Person, und der Dynastte sowxe Zügelung der Endfchumens, die Trennung dex _ [ativen und exekutiven Gewalt, den kaerbefehx uber dre Armee sowie die Auslieferung von funf Fahrern der Revolution. Die Verhandlungen scheitertewan dem leßten Punkte, worauf die bekannten blungen Eke: ni e eintrafen. Daraufhin wiesen der eyglische_und der rusfiscZe esandte den Schah auf die Notwendigkett hm, Maßregeln zum Schuße der Europäer zu treffen, unh erteilten thxn auck) im Namen der Mächte den freundschaftltchen Rat, dre Konstitution nicht auf- zabeben, Der Schal) versprach auch, das Medschlis zu erhalten und sicherte den Schuh der Frxmden Fu. Die leßten Nach: richten, so schließt das Commumqué, la en eine Festigung der Stellung des Scha s erkennen,
Wie ein Lon oner Blatt meldet, hat der Schuh am Sonntag ein Ferman erlaffen,_ durzh das der Medxchlis auf- qelöst wird und Neuwahlen fur emen ne_ucn Med_chlis und Senat angeordnet werden, die der Schuh bmnxn dre: Monaten feierlich zu eröffnen gedenke. Der Schuh versxcherxe hen Ver- tretern Großbritanniens und Yußlarxxs, er bcabsrchttge, von den ugeständnissen, die dex fruhere_©chak) und dre er selbst dem olke emacht habe, nichts zuruckzunehmen.
Nack) eldunqen eines anderen Londoner Blattes hat der Schuh qestern eine" Proklamation erlassen, dxe erfien sexi dem 22. d. M. unter Kriegs ustand steak und dem bersten Ltakhoff freie Hand gibt, mit a er Strenge gegen das Volk vorzugehen, Die Abhaltung von Versammluygen un_d das_WaffentragerZ ist bei Todesstrafe untersagt. Dae Geschafke mussen WJdee- Zl;)fkfnet werden, doch ruht derfGefchäfth€trkehr vo stan lg.
e rere Ab eordnete wurden sangen J _“ , .
h- UebZr die Unruhen gin Nieperlandxsch-Jndxen liegt folgende, vom „W. T. B.“ verbrextete amtltche Meldung vor"
Eine Kaballnieabteilung ist als atrouille an die Wesikuste von Sumatra kommandiert worden. AL]? RegierungWebäude in Padang find unter militärischen Schuß gesteüt. In Voewak) „ist das Haus
es Steuerbeamten in Brand gesetzt und die Kaffe geplaudert worden. in auf Palembajaanericbteter Angriff ist abgeschlagen worden. Die
Angreifer hatten 57 oje.
Afrika.
Wie dem „W.T.B.“ gemeldex wird, it bei den Stämmßn
ix! der Umgegend von Fes und bet den Anlxängern ElKittams
eme Bewegung gege_n Mulm) Hafid bemerkbar. Der
Kaid Mtugi, bat, etner DepesYe des Admirals Berryer
Mfolge, über dte Maßalla Malay afids in der Gegend von arrakesch einen gro en Erfolg davongetragen.
»
Parlamentarische Nachrichten.
Der Bericht Über die getri eSi un des err n bkfindet sich in der ereite1t*'sBe:?lage.ß g H e hauses
__
„104 881 Uhren). Gegen den Vosmonat bat die Einfuhr
legis- -
Ergänzung .und Berichtigungen
mtli n Wa [telegramme “zusammengestellten und in Nc.142 des „Reichs- und Staats- zu der auf Grund dtex a che b derMWablen der Mitglieder des Hauses der Abgeordneten v. . *
anzeigers' veröffen lichten Uebersicht über die Ergeabxlißsöe
Die , Gewählt Äbsyluxjxfzj Ndanne Stand uLiestobnort Partexslekmg AFK Wahlbezirk haben 53133 A b g e odr x 11 etc 11, AbgeZcZneten, AbgeTrkzneken- erhaltek en . e e e ' uberhaupt SntliixtrYYen Gegenkandidaten Gegenkandidaten Gegenkandidaten Stimmen Ergebnis der engeren Wahl: Berlin 12" 620 311 Hoffmann Stadtverordneter in Berlin Sozialdemokrat 313 Moabit Wedding Dr. Runze Prediger in Berlin - freis. Volkspartei 307 (Teil westlicz der Amrumer und der Torfsiraße). - Berichtigungen: Breslau 4 1630 816 Stros ser Major a. D. in Charo dentschkonservativ 842- Breslau - Stadt ; lottenburß Dr- Wagner Mathemati er in Breslau reikonservatkv 842 iescbé ektor in Breslau Zentrum 842 (. (Zürich waefsor in Breslau "reifinnig 480 Kapuste ebrer in Breslau do. 480 Wünsch Banäfsvorsteber in nationalliberal 480 re au Löbe ' Redakteur in Breslau Sozialdemokrat 307 Neukirch Zarteisekretär in Breslau do. 307 Schuß eitungsverleger in Breslau do. 308 zersplittert 2 Minden 1 567 284 Sültemeyer Kolon in Zahlen konservativ 330 Minden-Lübbecke - ielermann Kolon in olsen do. 329 Rathert Schmiedemeksteriu Minden frei. Volkspartei 164 Ruoff Stadtrat und Fabrikbefißer nat onalliberal 164 Behrens Gewerkschaftssekretär christlich-sozial 44 Knapp Buchdruckereibesißer do. 32 Bubse Arbeitersekrexär Sozialdemokrat 27 Lkßinger do. do. 27 zersplitteri 16,
Statistik und Volkswirislhast-
Deutscher Außenhandel km Mai1908.
Nach dem Maibefte 1908 der vom Kaiserlichen Statistischen Amt berau6gegebenen .Monatlicben Nachweise über den auswärtißen Handel des deutschen Zollgebiets' betrug die Einfuhr im „Mai). I. 5250 505 Tonnen verschiedene Waren, ferner 117160 Stuck (namlich 2059 Stock Bienen, 10 086 Pferde und andere Tiere, 134 JHJJ? e zu enommen. Besonders stieg die Zufuhr von Erzeugnissen der Land- un Forstwirtschaft usIé und von mineralischen und fosfilen Rohstoffen ((FFM)?) éGegen den ai des Vorjahres ist ein bedeutender Rückgang wa rne ut ar.
Die Ausfuhr betrug 4026 487 Tonnen verschiedene Waren, ferner 29 302 Stück (123 Sjock Bienen, 522 Pferde und andere Tiere, 164 Fahrzeuge, 28 493 Uhren). Gegen den April d.I. zeigt die Aus- fuhr einen starken Aufschwung, deSgleiehen gegen den Mai v. I.
In den fünf Monaten Januar bis Mai 1908 erreichte die Einfuhr 23178430 Tonnen verschiedene Waren gegen 23679139 Tonnen im Vorjahre, ferner 633 663 gegen 740 098 Stück. Der Rückgang beträgt rund 500 000 Tonnen; er ist besonders stark bei Er- zeugniffen der Landwirtschaft usw., Spinnstoffen, Eisen und Eisen- legierungen, während bei fieben Tarifabschnitten sich eine Erhöhung gegen das VoLabr erkennen läßt. _
Die lei zeitige Ausfuhr machte 18 139 926 Tonnen ver- schiedene aren aus gegen 17 630 943 im Vor ahr,- ferner 169 050 Stück gegen 190 694 im Vorjahr. Die Ausfu : zeigt demnach einen kräftigen Aufschwung von über & Million Tonnen. Er zeigt fich bei 13 von 19 Tarifabscbnitten, namentlich beiErzeugni en der Land- wirtschaft, mineralischen und fossilen Rohstoffen (5 rennstoffen), chemischen usw. Erzeugniffen, Farben und Farbwaren, Papier, Pappe und Waren daraus, Tonwaren, unedlen Metallen und Waren daraus ?Eisen, Blei, Kupfer), Maschkne_n, während die Au5fubr von Spinn- toffen und Waren daraus um aber 22000 Tonnen fiel.
Zur Arbeiterbewegung.
Der nahezu jwei Monate andauernde Streik in der Koffer- industrie Groß - Berlins ist beendet. In nochmaliger Ver- andlung zwischen den beiden Parteien ist es endlich zu einer Ver- tändigung gekommen. Die Fabrikantenvereinigung hat, wie die .Voff. Ztg.“ mitteilt, die im Schiedsspruch fe-tgesesten Lohn- erhöhungen anerkannt, während die Arbeitnehmer ihren ablehnenden Standpunkt gkgen den von den Arbeitgebern verlan ten Endtermin aufgaben. Die Dauer des Tarifs ist damit auf 3 abre festgelegt, bis zum 30. Juli 1911. Am Montag soll die Arbeit wieder auf- genommen werden.
Der Schiedsspruch in den Tarifverbundlungen des rheinisch- westfäliscben Stukkateurgewerbes (vergl. Nr. 92 d. Bl.) bestimmt, der „Köln. tg.“ zufolge, die Beibehaltung der bisherigen Arbeiwzeit und eine Lo nexböhung um 1 H in der Stunde für das Jahr 1909, Der Vertrag tritt am 1. Juli in Kraft.
KMU und Wiffeuschaft.
Der Besuäp des Kaiser Friedrich-Museumg an den Montagnachmittagen, den Reinigungstagen des Museums, die seit Juni 1907 gegen ein Eintritwgeld von 1 „66 dem Publikum frei- gegeben find, ist so überaus spärlich geblieben, daß der Vorteil für das
ublikum nicht in Betracht kommt gegen die Unzuträglichkeiten, die
ck für die Reinigunbgsarbeiten, besonders aber für die Vorträge von Dozenten ergeben ha 211 für die früher der Lanze Montag zur Ver- fügung stand. useumsverwaltung ste_t sich daher genötigt, vom 1. Juli ab die frühere Schließung fur den öffentlichen Besuch an den Montagen wieder einzufahren.
Die Königliche Akademie dét, Wissens affen in Berlin hält am Donnerstag, den 2. Juli, um 5 Uhr acbmitta s, in ihrem ßxkeithJigFWSi uirsgssaal, P&Fsidamßrs (Z'trhaßxt 120, i ,: rx ttutenmä : en e ung zur eer e a te age re sSaltifteröf Leébnij. Der Eintritt steht auch ohne besondere Ein- ladung rei.
Der Musikabteilung der biefigen Könxglicben Bibliothek ist gestern eine überaus wertvolle Zuwendung ubergeben worden. Der Geheime Kommerzienxat Ernst von Mendelösobn.Baxtbo[dy besaß eine von seinem Vater ;paul, dem Bruder Felix Mendelséobn- Bartholdys, bertübrende, erle ene Sammlung von Handschri ten Bachs, Ha dns Mozarts und Beethovens. Diese wertvolle Sammlung Kat Herr von Mendelssohn-Vartholdv Seiner Majestät dem Kaiser und König als Stiftung ubereignet, und Seine Majestät hat deren dauernde Aufbewahrung in der Köni lichen Bibliothek verfügt. Gestern fand, wie die „Vo . Ztg ' berichtet, die Ueber abe der Sammlung in der Mufik- abtéirung der Königlichen ibliotbek, Behrenstraße 42 statt, und
war in Gegenwart des Stifters sowie des Wirklichen Geßeimen Ober- :egierungsrats Dr. Schmidt, des Generaldirektors der Königli en Bibliothek, Wilklickpen Geheimen OberreYerungSrats, Professors :.
Dl ktors dieser ibliotbek. Geheimen Re- ,LFFLHÉWLTLS ITFUYSÖWZK und des Oberbibliotbekars, Pro-
fessors Dr. Kopfermann. Nach freundlichen Worten des Herrn von Mendelssohn gab der Generaldirektor Dr. Harnack der Freude und dem Danke des Instituts Ausdruck unter besonderer Beziehung auf die großen Verdienste, die FW die amilie von ' Mendelssobn-Bartboldy um die Vildun s- und Kunst esch chte Berlins erworben hat. Diesem Dank schloß ck der Dire tor Dr. Kopfer- mann, in dessen Obhut die Sckpäve übergehen, unter Hinweis auf die Bedeutung dieser Handschriften im Rahmen der in der Abteilung schon vorhandenen wertvoUen Bestände an. Den Hauptinhalt der Samm- lung bilden: eine Kantate und ein Heft Choralvorspiele von Back, vier Sinfonien eine Konzertante für Violine und eine Messe von Haydn, die ganze Partitur der „Entführung' von MozartÄnd ein Skizzenbu des jugendlichen Meisters, endlich die herrlichen eethoveniana; dre Sinfonien, die vierte, fünfte éC-Moll) und siebente in vollständigen eigenbändiaen Partituren, e enso das Septett Op. 20, das C-Dur- Quintett Op. 29, das große B-Dur-Trio Op. 97, sechs Strekcbquartette (F-Dur, Op.59, 1, Es-Dur Op. 74, Es-Dur Op. 127, B-Dur Op. 130, Cis-Mol] Op. 131, A-Moll Op. 132), von denen drei voll- ständig vorliegen; endlich vom .Fidelio' die Ouvertüre (E-Dur), das erste und zwei!e Finale und ein umfangreiches, bochinteressanteß Skizzenbuch. Dieser großen Schenkung fügte Geheimrat von- Mendelssohn als Zugabe noch eine weitere Kostbarkeit hinzu: die Originalniederschrift des Violinkonzerts seines Onkels Felix Mendels- sobn-Bartboldy,
Der Deutsche Werkbund, de en Ziel die' Veredelung de:“ ewerbli n Arbeit im Zusammenwi en von Kunst, Industrie und- Zandwer ist, wird am 11. und 12. Juli in München eine Ta ung, abhalten. Es werden sprechen der Professor Theodor Fis er- Skuttgari, der Vorßßende des Deutschen erkbundes, und der Direktor Gerecke von der Delmenhorster Linoleumlfabrik „Anker- matke'. ür die- Diskujfion haben ihre Mktwir ung zugesagt der Vor sende des Verbandes deutscher Kunstgewerbevereine, Geheime RegierungSrat Dr. Ing. Herm. Muthesius-Berlin und der Vorsißende der „Münchener Vereinigung für angewandte Kunst“, Professor Richard Riemerscbmid-Müncben. Außerdem wird
noch eine Reihe von namhaften Künstlern Gewerbetreibenden, Nationalökonomen und Kunstverständigen zu Worte kommen. ür den zweiten Tag, 12.Juli, ist eine geschloffené Versammlung der it-
lieder des Deutschen Werkbundes vorgesehen, in der neben den inneren
undesangelexxenheiten vor allem die Heranbildunß des ewerblichen Nachwuchses m Kunstgewerbe beraten werden o . D : Referate haben übernommen Dr. Dobrn-Dresden, Ho rat Bruckmann 1. Fa. Bruckgxann u. Söbne-Heilbronn, und der Profe or Rudolk Bosselt-Duffeldorf. Die öffentliche Versammlung findet nder roßen Bierwirtscbaft der Ausstellung München 1908 am 11. Juli 102g Uhr. die geschlossene Versammlung in der Alten Schießstätte neben dem Ausstellungsplaß-statt. Weitere Auskunft erteilt die Gescbäftsstelle des Bundes, Dresden, Blasewitzer Str. 17.
Theater und Musik.
Das Neue Königliche Operntheater (Direktion Herman“ Eura) beginnt seine Sommerspielzeit am 1. Juli mit der Oper .Lobengrin“. Als zweite Vorstellung am 2. Juli wird „Don aan“ in Szene geben. Der Villettvorverkauf findet von morgen (1 am Schalter 1 des Könk lichen Opernhauses von 10 bis 1 Uhr täglich
statt- Es wird ein ufgeld von 50 Y_für jeden ißplaß zum Preise vobn b3 .“ und darüber und von 25 e! für jeden Sißplav unter 3 „ii er o en.
Im Neuen SÖauspielbause führt das Ensemble des Oxerestäentbeafters in Hamburg allabendlich di: Operette .Die Donar- pr nze n' au.
Im Berliner Theater gebt an allen Tagen der kommenden Woche die Komödie Raffles“ in Szene. “
Im Lessingtßeater finden vor den Ferien nur noch drei Vorsjellungen vom „Raub der Sabinerinnen', morgen, Montag und Dienstag statt. Abonnemzntsbestellungen für die 40 Donnerstags- vorstellungen der kommenden Spielzeit werden werktäglich im Theater- bureau entgegengenommen.i:
n der Morwiß-Oper im Schillertheater 0. wird morgen nacbmittag bei halben Preisen .Die Afrikanerin', Abends sowie am“ Moxxtag, _Donnets_tag und Soynabeüd „König für einen Ta “ (Ii )'ébma 701) atzfgefubtt. Am Dienstag gebt .Carmen“, am twoch .Der Wildschuß' Freitag und nächsten Sonntagnacbmittag .Der Waffenschmied“, Äbends .Die Jüdin“ in S ene.
Im Schillertheater Charlotten ura wird am Sonata -
nachmijtag ,Das vierte Gebot“, Abends „Dcr err Ministerin - direktor“ gegeben. Am Montag kommt ,Das pferlamm', am Dienstag, als lest: Vorstellung in dieser Spielzeit, „Der Herr Ministerialdirektor' zur Aufführun . ' Dkk Komische Opex schließt ihre diesjährige Spielzeit aur- Dkenstag mit einer AuYhmng der Oper ,Tiefland“. Am Sonnkag verabschiedet fich Jean adolovitcb als José in der Oper .Catmen'„ ebenso tritt Carl Pfann am Montag als Hoffmann zum letzten Male in der Komischen Oper auf. ,
Im Neuen Theater (Sommerspielzeil, Direkiror; Woldemar Runge) ßndet am Donnerstag, den 2. Juli, die Erstaufführung von Nestroys dreiaktiger Posse mit Gesang .Der Zerriffene' statt, Am Sonntag, Montag, Dienstag und MULWOÖ geht noch „Schöps' unk." „Nächte im Hampton-Club' in Szene.