Kiöi etan bat. offenilicb werden ihr auch bier schöne wissenschaft- licbe Exfolge bescb eben sein. Diesem Anfrage wurde, nachdem vom Vorsiandstiscb bestätigt worden. daß die vorgeschlaaene Beteiligung an dem Unternehmen sich innerhalb der verfügbaren Mittel batte, die ein- ftimmige Genebmigung der Versammlung zu teil-
Die Galerie Eduard SÖulke eröffnet gm Sonntag, dxn
12. Juli, eine neue Ausstellung mit Werken der K_unstlergrupps „715
Sk ÜUWWWNVTÜKLQ der .AchtundvierzigerUMuycbetö ferner von
Lau! Ehrenberg - München, A, Egger-Lienz . Wien, harles Paul
ruvve- Katwyk, Walter Leisiikow-Berlin, Alexander Olbricbt- Weimar 11. A.
Literatur.
An einer er 5 enden DarsteUuns des “Ugemeinen Behörden- orgUniSmus unserxé (Hbußgebiete bat es bisher gefehlt; nur einzelne seiner Teile, besonders die Re tspfiegeorgane, find Lingeßende'r dar- efiellt worden. Dieser, Man e machte, sich besondelß blnficbtltcb ber Zesonderen Organe, die gegenü : den Eingeborenen tatig sind, und in bezug auf eine entwicklun58geschichtliche Bebatxdlung dxr staatlichen Organisation bemerkbar. Unter diesen Umstanden wtrd von den interessietten Kreisen eine Schrift „ des Privatdozenten an der Univexfität in Göttingen Dk- H. Edler von Hoffmann .Ver- waltungs- und Gerichtsverfajsung der deutschen Schuß- gebiete“ (VMM von G- I- Gosßben in Leipzig) gern entgegen- genommen werden„ in der das Material an der Hand der erlafsenen Geseße und VLWWUUUIM sowie auf Grund der einschlägigen amt- lichen Denkschnften und der EWE der Scbußgebiete dargestellt ist. Ausgeschieden sind die besonderen Verwaltungsbebörden (Finanz-, Militäro, FMK“, Berg- und Landbeböcben) sowie die Arbeiterbebörden, da der Verfaffer MÜ Recht der Ansicht ist, daß sie besser bei den be- sonderen VerwaltungSzweigen. für die sie zu wirken haben, bebandelt werden- Unberückfichiigt geblieben sind endlich auch die kommunalen Selbst- verwaltungSorganisaiionen, die teils erst im Entstehen begriffeand ober bald einer Reform unterzogen werden dürften. In der er- arbeiiung des Stoffes ist eine Trennung des gemeinen Rechts von dem LandeSrecbt vorgenommen; zu jenem wurbe_n alle Be-ttmmungen gekkchnet, die für alie Scbuizgebiete oder doch fu; die meisten gelten; alles was nicht hierunter fäUt, wurde zum Pattikutlarreckko; verwiesen. Um einen Einblick in die or anisatoriscbe Eigenaxt )xdes Scbußgebiets zu ermöglichen, wurke der ZTechtSzufiand der etnzelnen Schutzgebiete e ondett behandelt-
9 f Bei dieser Geiegenbeit sei auch anf eine (miete Schrift [?in- gewiesen, die, wenn auch von ganz anderen Gesiciptsvunktey aus, gleichfalls unsere Kolonien zum Gegenstande bat. Im 98. Banbcben der bei Teubner in Leipzig erscheinenden Sammlung .Aus Natur und Geistes- “welt' behandelt Dr. Adolf Hetlborn ,Die Deutschen Kolo- nien? (1,20 „is). Der Verfaffer schildert nach einer kurzen Datsteüung der brandenburgiscb preußischen Kolonialunternebmungen an der Westküste Afrikas die einzelnen deutschen Schuygebiete und Legt dabei das Hauptgewicht auf die geographische und ethnographische Beschreibung. Das Land selbst nach seine); Bodengestaltung und Bodenbesckpaffenbeit, nacb Klima und Bewafferung, nacb Natur- erzeuaniffen und Wegbarkeit wird anschaulicb_ dörgesiellt. Daran schließt sich eine Beschreibung- 'der bodmstanbigen Bevölkerung nach ibren körperlichen und aetftigen Eigentumlicbkeiten „_ nach .der Art ihrer Sitten und Gebrauche, Sprache und Dichtung, Scioönbeitsfinn und Glauben, Kleidung und Wohnung, Arbeit und Vergnügen. Erst im Anschluß bieran wird die Kolonisierung durch 'die Deutschen behandelt, wobei die wirtschajtlicbe Yedeutuyg der .:inzelnen Gebiete auf Grund der neuesten Ergebmffe gewurbigt wird und auch die Kämpfe um den Befiß enispzecbende Berucksichtigung firxden. “Dem Werkchen smd zablreiäse Abbildungerz nach_ photogravbiicben *Originalen,Karte1k1) und Notenbeispiele sowie em ausfubriiches Literatur- " er ei nis bei ege en. .
„ i_é Untergdem Titel „Alte, liebe Lieder“ ist im Verlage von F. W. Grunow in Leipzig eine sehr ansprechenie kleine Sammlung von Liedern erschienen, die aus dem großen Liederbuch fur _altmodiscbe Leute „Als der Großvater die Großmutter nabm' ausgewablt wurde. “Der Leser wird in dem Bü lein, das 1 .,“ kostet, „manchen lieben Bekannten wiederfinden und durch ibn in die anspruchslose Be- “stbauliedkeit vergangener Tage zurückverse en 1 en. In die . lung sind Gedichte von FROM 80 us, !. _ lotterbeck, Brazmann Eberhard, , Weiße, Overbeck, Muller, Hölly, Claudius, ubert, Salis, Usteri, Koßebne und Hauff aufgenommen.
- Unter den Insekten haben die Ameisen von jeder das Jntere : der Fotscher wie der Laienwelt durcb ibr eiaengrtiges, gleichsam staail cb organisiertes Zusammenleben erregt. Es ist uber diese seltsamen Tiere eine ganze Literatur entstanden" es sei nur an die Werke von Huber, Förster, Forel, Lubbock, Maribail imd WaSuzann erinnert, die nach ibrem Umfang und wegen ibrer wtffenscbafibcben Faffqu freilich in erster Linie für den Forscher besiixxnut sind. Den Laien set eine kleine, reichi11ustrierte Schrift von Proseffor Karl Salé) „Krieg und Frieden im Ameisenstaat' empfohlen, die eben im Verlag dxs .KoSmos', Gesellschaft der Naturfreunde in Stuttgart erschienen isi (1.46). In dem Büchlein ist alles, was die wiffenschaftliche orscbung über das Leben der AFTisetn aufgedeckt hat, in anregender orm ge-
ber iändii verar e te . mein-sLeitcfbaden des Bank- und Börsenwesens. Dritte Auflage, nach den neuesten Bestimmupgen der Geseßgebung um- gearbeitet von Georg Schiveiizer. Gebunden 4 „46. Verlag von I. J. Weber in Leipzig. -- Die vorliegende dritte Auflage dieses (Burbes erscheint im unmittelbaren Anschluß an die Annabme der Börsengeseßnovelle durch die geseßgebendxn Körpers sten. Schon aus dieser allein ergab sich die Notrvendigkett einer euausgabe, zumal
nd in Hand mit den abgeänderten, zum Teil einschne1denden Be- immungen des Börsen ese es (u. a. der Fortfall des Tetminregisters) auch eine Aenderung der Hör enorganisation geben mußte. Auebbieubridgen Teile des Buches wurden einer Durchatbeitung unterzogen. ?uitbaen; 1- April 1908 in Kraft getretene Scheckgeseß sowie der bei der Re chs n eingeführte Hypotbekenjablungsvexkebr sind neu in das Werk aufge- nommen worden, ebenso das Geseß über die kleinen Banknoten. Da- neben wurden die bereits vorbandenen Abschnitte viel,?acb erweitert. Die statistischen Daten sind bis auf die neueste int erganzt und _teil- weise wesentlich vermehrt. die Bestimmungen uber den Gesehafis- verkehr mit der Reiebsbank und über das Reichs. und Staatsschuld- buch Mit den neuesten Verordnungen in Einklang gebracht worden. Neu binzugrtreten_ ist ein Abschnijt über die Seebandlung. In dem
Ab chnitte2 Erklarung bank- und hör e terbni er Ausdrücke warben dur?!) tdie "MÜ? Geskßaebuna sablrxixbe Abxinxrungen und Zusaße bed 119 -
““ Der Einfluß des WSWS“ auf das Klima und die Menge der * Niederstbläßs WW? k" ftub_kren Zeiten und wird auth noch jeßt in Laienkreisen sebr boch SWM!) 1- Genaue Untersuchungen sind durch nambafke GSM)!“ und Fichi" "ka in den leßien Jahren hierüber angestellt worden und haben iu ubekra (benden Ergebni en efübrt, die eeignet ÜKd- jene “UJWÜUS'AUÜ t in wesentli en unkten abzuandern, ja teilweise sogar als irrig zu erweisen. Eine Autorität »an diesem Gebiete, der rofeffor Dr. A, Schwapyach von der Könj lichen Forftakademie Ebersroalde, nimmt zu dieser Frage "Ste una jn cinem interessanten, reich iUuftrierten Auffaße übe: Wald. und Forstwirtstkaft, den H„ans Kraemer in seinem “Werke Der Mensch UNd die Erde (DLUscbes Verlagsbaus “Von „“C„ Berlin *- Lieferung 60 4!) veröffentlicht. Professor Seerejp' ck; “Zibt in „seinem alle Erscheinungen bez Wald. und Forst- wirtscba auf der gamen Erde erstbövfenden Beitrage nicht nur eine -Ge[chichte-jems Glaubens an den Ebzfiuß des Waldes auf Temperatur, N enmen ; Feuchtigkeit, Verbunmg von "Uebersthemmungen, *Ge und ;,ufiand usw„ sondern fiellx auch auf Grund der modernen orichu1igen, unter sorngleÜ ei; ,ZZZMHZYZUZJZZÖZZI MZF : a k e _" , QZTZYTYYFÉTQ djiß Von dem Werke .Der Mensch und die Er
€“ liegen bereits 54 Lieferungen vor.
"30. Mai) 20
Laub- und Forsüvirtschaft.
In Mainz wurde gestern die 25 Tagun tes Reichs- verbaudes der deutschen [andwirtsÜaftli en Genossen- scha ten von Seiner Königlichen Hoheit dem_ Großherzo von Heéaen eröffnet. 'Wie „W. T. B.“ berichtet, uberreichte de'r ?)Teicbs- ver nd dem Generalanwalt, Gebeimen RegierungSrat Haas einen Betrag von 70 000 „is, der als .Was-Stiftung zu wiffenscbaftlicben
wecken im landwirtschafilichen Intereffe verwendet werden sol]. um nächsten Tagungsort wäblje der Genoffensthaftstag auf Ein- ladung der pommerschen Genossenschaften Stettin.
Getreidebandel in Antwerpen.
Der Kaiserliebe Generalkonsul in Antwerpen beriztet unterm 3.8. M.: Nachdem das Getreidegeschäft bereits Ende Mai abgeftaut war, lag der Weizenmarkt im ganzen Juni äußeeFt ruhig und geschäftslos. Die rumänischen Erntenackprichten lauteten ebr un- günstig, deIgleichen die russischen Berichte, dagegxn waren die Ernte- aussichten für Belgien selbst Vorzugliche. Kaufer waren selten, nennenswerte (:ü-Geschäfte fanden nicht statt, ungeachtet der dringenden Angebote aus den Vereinigten Staaten und vom LI Plata. Die Ankünfte waren bedeutend, aber die zweite Hand war uberall billiger als die erste. Etsi'ju Ende des Monats besserte sich die Lage ein wenig, indem die Nachfrage aus Belgien und Deutschland zu dxn stark berabgesekten Preisen etwas lebhafter wurde. Angebote f_ue Donau-Weizen neuer Ernte gingen nicht ein. Auch das Meblgestbaft war keineSwegs zufriedensteilend; die reiie gingen juruck und die Mühlen enthielten sich aller größeren inkaufe, _ deckten vielmehr nur ihre unmittelbaren Bedürfnisse.
Die Preis e für 'etreide und Mehl stellten sich Ende Juni ungefäbr, wie folgt:
Weizen: Wallet Blue Stem ..... Fr. 197 3-19,75 Red Winter 2 ....... „ 19, 5 lata, vorrätig ...... . 18,50-19,75 “ii"dnxx, """" ' ??'?ZTFW Ro en: Aus 11 er ....... „ , , gg Inländischer . . . . . . . . 17,- Gerste: zu Futterzwecken ...... „ 15,- zum Brauen . . . . . . . . 16-18,50 Zkafer: Deutscher ..... . . . „ 18,- ais: Obeffa und Donau ..... . 14-15.) Amerikanischer . . . . . . . „ _,- Plata .......... . 14-14; Mebl: ........... . . , 24-25. Die Vorräte wurden am Schlusse des Monats, wie folgt, geschäbt: Weizen . . 245000 02 Gerste . . 50000 , Roggen- . . 3000 ,
Mais. . . 100000 ..
Gesundheitö'wHeu, Tierkraukheiten nnd Absperrungs- maßregelu.
Gesundheitssiand und Gang der Volkskrankheiten.
(Aus den .VeröffentliÖungen des Kaiserlichen Gesundbeitöamts', Nr. 28 vom 8. Juli 1908.) _
Pest.
Türkei. Jn Bagdad sind vom 14. bis 20. Juni 8 Personen an der Pest erkrankt (und 4 gestorben einschl. 3 tot aufgefundener), seit dem 7. Mai insgeiqmt 55 (30).
Briiiscb-Oftindten. Wahrend der beiden Wo en vom 17. bis 30. Mai sind in gan; Jndien_5310 (2577 + 2733) rkrankungen und 4360 (1990 + 2370) Todesfaiie an der Pest zur Anzeige gelangt. Von den 4360 Todesfällen waren aiiein 2769 im Punjab beobachtet, darunter 803 im Divlftonsbezitk Delhi, 642 im Divisionsbezirk Labore und 783 im Staate Patiala. Ferner entfielen 624 auf die Präsidentschaft Bombay, darunter 167 auf die Stadt Bombay und 165 auf den Stadt- und Hafenbezirk Karachi, 258 aufBurma, 179 aux die Vereint ten Provinzen, 173 auf Bengalen, 109 auf d e Nordw'est- rovinx. 101 auf Na 1:- tana, 89 auf den Staat Mysore, 56 auf die Präsiden ft Madras, je 1 auf Coorg und Kaschmir. '
Japan. In Naßasaki ist am 8. Juni auf einem aus Hongkong über Schang „ai eingetroffenen britischen Dampfer ein chinefischer Zwischenbeckretsenbxr pestkrank befunden worden. Die Reisenden der 1. Klasse wurden nach eingehender Untersu an und Desinfektion an Land gelaffen; das Schiff mit den übrigen ei enden wurde in Quarantäne gelegt, der Kranke in das Quarantänebospital
"br eü rt. u : Sfb Pest und Cholera.
Briiisch-Ostindien. In Kalkutta starben vom 24. bis 30. Mai 60 Personen an der Pest und 81 an der Cholera, in Moulmein vom 10. bis 30. Mai 52 und 4.
Gelbfieber.
Es gelangten ]ur Anxeige in Para vom 10. bis 16. Mai 2 E:. krankungen (und 2 TonfäÜe), in San José vom 1. bis 30. April 1 (_), in Trinidad vom 8; Mark bis 31. Mai 1 (1); ferner in Guayaquil vom 19. April bis 2. Mai 9 Todesfälle.
Pocken.
Deutsches Reich. In det Woche vom 28. Juni bis 4. Juli wurden 6 Pockenfäsle gemeldet, davon je 1 in Kubdern (Kreis Darkebmen) unb Davnen (Kreis PillkaUen, Neg.-Bez. Gumbinnen), in Gilgenburg (Kreis Osterode, Neg.-Vez. Allenstein), in Hermsdorf (Kreis Sagan) und in der Stadt Görliv «;.-Bed. Liegn ), Ferner in Bis- marckbütte (Kreis eutben, Reß,-Bez. vpe! .
Oesterreich. Vom 21. is 27. Juni 1 Erkrankung in
| ' . G“ "e" Fleckfieber.
Oesterreich. Vom 21. bis 27. Juni in Galiiicn 50, in der Bukowina in Cxernowisz eine nicht näher bezeichnete Zahl von Er-
kr k “" ""g““ Genickstarre.
Preußen. In der Woche vom 21. bis 27. Juni sind 21 Er- krankungen (und 11 Todesfalle) angezei t worden in folgenden Re- gierungsbezirken [und Kreisen]: andespolixeibezirk Berlin 3 [Berlin], Reg.-Bez. Aachen 2 (1) [Aaäyen Stadt ], Aa en Land 1 (1)], Arnsberg 4 (3) [Altena, Bockoum Land. Gelsenkit en Stadt, e 1 (1), „?attmgen 133, Breslau _ (2) [Namslauéu Oels 1e- (1 „ Düsse dorf 1 [IHM Land], Frankfurt 1 [ ckau],
annover 1 [Neustadt a. bge.], Köni sberg 1 [Königsberg tabt), Lüneburg 1 (1) [Celle Stadt - (91), Harburg Stadt 11, Oppeln 3 (1) (KSÜVWW Land 1, Neiffe 1 (1), Tarnowiß 1], Stade 1 (1) Achim), Stettin 2 (1) [Greifenbagen 1 (1), Randow 1], Trier 1 [Daun], Wiesbaden _ (1) [UsinLen]. Schweiz. Vom 7. bis 13. Juni 1 Erkrankung in er Stadt ürich, vom 14. bis 20. Juni 2 in der Stadt Bern, je 1 in der tadt Züriz. in 1 O:!icbaft des Kantons Freiburg und in 2 Ortschaften des Kantons Waadt, vom 21. b 27. Juni je 1 in der Stadt Luzern und in 1 Ortschaft des Kantons Bern.
Versebieveue Krankbeixwi) 3 Most 11
: Kon ianlinopel (15. bis 21. un , au , OdeffYoTenSt. !tersburg 11, Warstbau 3, Kalkutta (24. bis obesfäUe; beffa 3, Paris 2, St- eters- burg 54, Warschau (Krankenhäuser) 4 Erkrankunßerxé'r ari- jellen: New York 122, Ode a 21, Wien 34 E ankungen; leckfieber: Moskau 5, Ode :: 2, St- etersburg )- Todes- älle; Odessa 4, St. Petersburg 3, Warschau ( ankenbäufer) 31 Er-
krankungen; Rückfall'fi eber: Moskau 21, St.Petersburg 7 55on- fälle“ Odessa 9, St. Petersburg 92 Erkrankunlxien; Genickstarre: Belfast (21. bis 27. Juni), Dublin (tzesg , Edinburg je 1, Glasgow 2, New York 4, Wien 2 Todes alis; BudaZest 1, Edin- burg 2, Kopenhagen 1, New York 7, Wien 2, über! 1. Er- krankungen; Tollwut: Moskau, Rom je 1 Todesfall; Milz- brand: Moskau 1 Todesfall; Rotlaufz Wien 39 Er- krankungen; e idemiscbe Ohrspeicheldrusenent1ündung: Wien 40 Erkran ungen; Jnfluen za: Budapest 2, London 8, Moskau 6, St. Petersburg 5, Rom, Stockholm, Warschau IZE 1 Todesfälle; Odessa 14, Nürnberg 6 Erkrankungen. -- ehr als ein Zehntel aller Gestorbenen starb an Scharlach Durchschni1t aller deutschen Berichtsorte 1895/1904: 1,04 0/9): in eutben, Zabrze, Lemberg - Erkrankunaen wurden angezeigt in Berlin 52, Breslau 21, in den Neg.-Bezi!ken Arnsberg 110, Oppeln 182, in Nürnberg 30. Hamburg 70, Budapest 38, Edinburg 35, Kopenbaqen 33, London (Krankenhäuser) 365, New York 513, Paris 229, St. Peters- burg 48, Wien 79; desgl. an Maiern und Röteln (1895/1904: 1,10 [)/0): in Caffel, Flensburg, eilbronn, Rom - Exkrankungen elan ten iur Anzeige im Reg.. ez. Posen 138, in Nurnberg 41, Yam urg 117, Budapest 100, Kopenhagen 66, New York 1031, deffa 73. Paris 329, St. Petersburg 149, Wien 329; desgl- an KeuÖbusien in Elberfeld - Erkrankun en wurden ge- meldet in Nürnberg 28, Hambuxg 34, Kopekjßaßkn 31- New "kk 25, Odessa 36, Wien 53; deSgl. an Typhus (1895/1904: 0,46 0/o): in Koblenz - Erkrankungen wurden angezeigt im Reg.-Ve].Koblenz 106 (davon 94 in Ehrenbreitstein), in New York 35, Paris 33, St. Petersburg 100; ferner wurden Erkrankun en ge- meldet an Dipbtberie und Krupp in Berlin 66, Bus au 26- Hamburg 24- Ebrist-xania, Kopenhagen je 29, London (Krankenhäuser) 109, New York 353, Paris 58, St. Petersburg 75, Wien 72.
Im Monat Mai (für die deutschen Orte nd na stebende Todesfälle "" außer den in den fortlaufenden)w cbentlicbkin Mit- teilungen verzeichneten Fällen von Cholera, est und Gelbfieber *- gemeidet worden: Pocken: in fol enden spani eben Orten! ; Albacete 1 Alicante 3, Almeria 6, Ba celona 4, Jaen, amp ona je 1, Valencia 16; ferner in Alexandrien 2, Buenos ins 3, Indiana-
polis 7) 1 , Kairo 12 , New Orleans 4 - i 70; Fleckfi eber: Alexandrien 2, Kairo MIZ,“ GILT? (;? starre: Bukarest 6; Tollwut: Rio de Janeiro 1;
Influenza: Berlin 14, Halle 2, Magdebur 1, Braun wei 2 Alben 3, Bukarest 1, Haag 11, Rotterdam 1, USt t 3; in s'fibl e:?deri niederländischen Orten“): Arnheim 9, agen 11, msterdam 185, in 15 Orten je 1 bis 4; desLl. in spani chen Orten 1): Barcelona 21, Madrid 30, Valencia 17, n 5 Orten je 6 bis 8, in 27 desgl. 1 bis 5; ferner in Mailand 3, Buenos Aires 2, Buffalo“), Detroit '), Havana je 6, Jndianopolib“) 14, New Orleans 3, Rio de Janeiro 42; Aussaß: Havana, Rio de Janeiro je 2; Beriberi: Rio de Ia-
_neiro 5; Ankvloftomiasis: Rio de Janeiro 5.
Im übrigen. war in nachstehenden Orten die Sterblichkeit an einzelnen Krankheiten im Vergleich mit der Gesamtsterb- lichkeit besonders groß, nämlich höher als ein Zehntel: an Scharlach (1895/1904 erla en diesem 1,04 von je 100 in sämtlichen deutschen Berichtöorten Ge iorbenen): in Hanau, Herford„ Hilden,
Förde, Siemianowisßz Aue; an Masern und Röteln (1895/1904: ' e
10 0/0 in allen deut nOrten): in Voxbagen-Rummelsburg, Merheim. Rotthausen, Schwixntoch1ow ; an Diphtherie und Krupp (1895/1904:1,620/ainallendeu1chenOrten:inBoitrop,Stargardi.Vom-Z an_Keuchbusten: in Höchst a. M., Tuttlingen. - Mehr als ein Funftel aller Gesiorbenen ist ferner nachstebenden Krankheiten erlegen: der Tuberkulos e (1895/1904 farben an Lunßensihwindscht 10,84 9/9 in allen deutschen Orten): in ocholt Koll us, Gladbe , Glogau, Greifswald, Guben, Hanau, Herten, Hilden Homberg a. Rh., Iserlohn, Lippstadt, Nenxuppin, Ober-Scböneweibe, Ohligs, Siegburg, Velbert, Wilhelmshaven, Wittenberge, Zeiß, Amberg, Aschäffenburg, Bamberg, Frankenthal, Ingolstadt, München, Neustadt a. Haardt, Yaffau, Pirmasens, Schweinfurt, Zweibrücken, Eßlingen, Gemünd,
ruchsal, Offenburg, Pforzheim, Offenbach, Worms, Oldenburg, Sonne- berL; ferner in Bern, Brünn, Graz, Linz, Havana; den Krank- be ten der AtmungSorgane (1895/1904 starben an akuten Er- krankungen der Atmungsorgane 12,73 0/9 in allen deutsäjen Orten): in 55 deutschen Orten, darunter'sogar mehr als ein Drittel in New- scheid, Siegen, Arnstadt; ferner in Genua, Mailand Indiana-
oliö'); dem Magen- und Darmkalarrb, Brecbdurchfal!
1895 1904 starben an akuten Darmkrankheiten 13190/g in allen dexts enOrten): in Altwa er, Burg, Friedrichsfelde, Élas, Bayreuth, Kurth, Ingolstadt, Regens urg, Stötteriß, Apolda, Greiz; ferner in
aiko, New Orleans.
Von den 344 deutsckjen Otten batten 3 im BerichtSmonat eine verhältnismäßig bobe Sierbliibkeit (über 35,0 auf je 1000 Einwohner und aufs Jabr bereehnet): c“bißelxui'iebt 35,4 (1904/06: 22,3), Siemianowiß 36,3, Waldenbur i. S [es. 39,3 (1902/06: 27,3). Fm Vormonat betruk das Ster lichkeitSma imum 33,6 ("go. - ie Säuglingsster lichkeit war in 12 tten beträcßtliz, o. b- böber als ein Drittel aller Lebendgeborenen, in: Helmstedt 357 o/oa (Gesamtsterblicbkeit 35,4), Bunzlau 370 (20,9), Friedrichsfelde„.375 16,6 , Werdau 375 (18,7), Straubing 379 (33,0), Re ensburg 385 (24,0, Köpenick 386 (17.8), Lechbausen 452 (32,3 , “Kliwaffer 458 35,0), Glas 472 (24,1), Langenbielau 482 (33,2), nklam 529 (29,2 .
Die Ge amtsierblichkeit war wäbrend des Veri töntonas geringer s 15,0 (auf je 1000 Einwohner und aufs aeblr be- rechnet) in 126 Orten. Unter 10,0 0/04 betrug sie in: Vi es 5 9,9 (1895/1904: 14,6), Reinickendorf 9,4 (1895/1904: 17,9), Tegel 9- (1895/1904: 14,7), IFWÜ 9,3 (1895/1904: 16,7), Ohligs 9,0 1895/1904: 14,9), ermelskitckpen 9,0 1902/06: 12.2?, Landau 8-6 1899/1903: 12,7), Zweibrücken 8,5, üdenscheid 7, 1895/1904: 5/9), riedenau 7,6 (1895/1904: 10,6). - Die S uglin s- sterbli keit betrug in 65 Orten weniger als ein ebntel er Lebendgeborenen. Unter einem Siebentel derselben blieb e außerdem in 107, unter einem Fünftel in 87 Otten.
Im ganzen scheint fich der Gesundheitszustand gegenüber
dem Vormonat unter der GesamtbevölkerunÉ gebessert, unter den SäuglinßenobchgeTen verschlechtert Zu baden., ine böbere Sterblich- 00
keit als 5, atten 3 Ortscba im gegen keine im April. eine ge- ringere als 15,0 0/99 batten 126 Ortschaften 0? en 75- Mehr Säug- linge als 333,3 auf je 1000 Lebendgeborene star en in 12 Orten gegen 7, weniger als 200,0 in 259 gegen 289-
Türkei.
Der internationale Gesundheitsrat in Ko'nstantino " Herkünfte von Alexandrien angeordneten JMFMW maßre eln auf eine dreitägige Quarantäne nebst Des- Tnfexétuon 331? JZÜMMYÜFS Reglements über die Vernichtung
:: a en en " . Maßnahmen haben in einem Lazarett Zrmaßigt Die angeordneten
er Türkei zu erfolgen. (Vergl. „N,.Am.“ vom 27. April und 4. Mai d, ., N . 99 Ferner hat der Gesundbeltßrat die fü? Hetrkünfltne'd !? L.:?)deut
Küstenstrlcb zwischen Litb und El Wedj, diese beidew äfen
und den Hafen von BWH“) Eingeschlossen, verfügien Quarant ne- -
maßre eln aufgehoben und an deren Stelle eine ärztli
Unter uchung angeordnet, die in dem ersten türkischen afe'n Ä; dem sicb ein SanitätSa t b d t - ' .' vom 22. Mai 5. J. Kr. 1211)“ zu erfolgen hat- (Vergl. ' .Anj
China. * Das Kaiserliche Konsulat in Timtsin ba't 'uniemi 18. y.- M. an- Zleordnet, daß die aus Hon kong, Canton, Swatau und mov kommenden und die g-Häfe'n von Tongku-Tientsin und Tschinwangtau anlaufenden deutschén Seeschiffe d": gesundbeitspolizeiliÖen Kontrolle unterliegen.
1) Februar. - 2) Mär:“. - *) April.