1908 / 165 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 15 Jul 1908 18:00:01 GMT) scan diff

“Wb ewabend

Statistik med Volkswirtschaft.

Maljverbrauch in den Brauereien der norddeutschen Brausieuergemeinschaft.

Im 1. Viertel Im 1. Viertel

desRecbnungs- desRechnungs-

. jahres 1908 jahres 1908 Direktwbezirke snd brau- Direktivbezirke find brau-

* sieuerpftichtig steuerpflichtig geworden geworden

_ äs Malz (12 Malz Ostpreußen . . . 58 341 Königreich Sachsen 211284 Westpreußen 36126 Heffen . . . . 78 767 Brandenburg 351 172 Mecklenburg 19 742 Pommern . . . 40038 Thüringen . . 127627 sen. . . . . 29843 Oldenburg . . . 9.40 lefim . . . 161844 Braunschweig . 29 009 Provinz Sachsen. 113033 Y_nbalt . . . 23479 Schle4wig-Ho1ste1n 80 510 Lubeck. , 5618 annover . . . 87298 Bremen . . 19 701 estfalen . . . 209098 amburg . 34505 Yffm-Naffau 1) . 120763 uxemburg . . 13458

beinland . . . 293242 Ueberbauptim_

Königreich Preußen 1 581 313 Brausteuergebtei 2 154 243

1) Vom 1. April1908 ab einschließlich der Hobenzollernscben Lande.

in, d 14. Juli 1908. Berl “' Kaiserlicbes Statistisches Amt. van der Borghi.

' Zur Arbeiterbewegung. L 1) bit Det 'r die Zement- und Gipsbrancbe im_Berliner _0 nge e besisbeude fIZarifVertrag, der am 1. Oktober ablaust, ist seitens der Arbeitgeberorganisation gekündigt worden. Die im Zentralverband der Maurer organisietten Berliner Zementierer und (Gipser baden, der „Post" zufolge, in einer Versammlun , die ßcb mit der Tarifkündigung beschäftigte, eine Resolution ge aßt, wonach unter einen Umständen eine Verschlechterung der bisherigen Lohn- und Yrbeits- bedIgulxi enl im neuenrsItTakiT j?elßffen wirkixenfzuss-iklüen IF?! 5331431 wu e e 0 en, vore e ne or erungen u , den Tarifeétwfxtrf der Arbeit eber abzuwarten. Die Tarifverhandlun en

werden in kürzester Fri 1 beginnen. -- le im Deuts n Tranxpoltarbeiterverband organisierten Rolli! uts 05 er G roß - Be rli n 8 haben ihren am 1. September ablaufenden

fyextkag gekündi t. In der Versammlung, die em.- stimmig die Kündigungs; beschloß. wuryen- wie dix .Voff- Ztg- beritbtet, gleichzeitig die ordnungen fur die Tankerneuerung tgst- ael-Lt. Die Kutscber, egleiter und Boxenarbeiter fordern eme dm scbniülicbe Lohnerhöhung von 5 ..“ fur die „Woche. Ferner wird eine Loburegelung für Stallleute und jugendliche Mit- fabrer verlangt. Die jugendlichen Mitfahrer unter 18 Jahren sollen nach dem Tarifentwurf erhalten bei einem Alter von 14-15 Jahren 16 .“, bei einem Aller von 16-17 Jahren 18 „45 fur dre Woche. Ueber 18 Jahre alte Mitfahrer soUen einen Lohn von 24 ..“ die W e erhalten. Weiter wird eine Verkürzung der Arbeitszeit von 11 au 10 Stunden gefordert. Die Ueberftundcn sollen mit einem Zuschlag von 25 v. H. bezablx werden. Von den weijeten Forkerur en sind zu erwähnen: EinFchrankung der Sorxntags- arbeit, befferer S 1113 der _Kutscber chen Nane und Kälte, Gewabrung von Sommerurlaub für samtliche Kutscher und Arbeiter unter Fort- zahlung des Lohnes.

Gestern trat nach demselben Blatts in Senjtenberg das Lokalsebiedßgericbt für das Baugewerbe, bettebend aus den Herren Dr. Mielenj und Krimm _unter dem Vorfiß des Ma ifirais- rats von Schul: aus Berlin, zujammen, um die für SenHLenberg und Umgegend noch bestehenden Streitigkeiten zu schlichten, die bisher den Abschluß der Tarifverxräge für dieses Lobngebiet hinderten. Nack) vielfiündigen Verhandlungen gelang es, die Parteien ju einem Ver ckck zu führen. ierauf wurde der Tarifvertrag tig-

u: und 'ofott von den erraten: ker Parteien unter; net.

ij? der ?ck!" im deutftben Baugewube ia aÜen Teilen Deotstblarws oescb offen.

Aus Fiume wixd dem „W. T. B.“ telegtavbkert: Der Aus- stand der Schifmeannscbaft der Unßxaitrisib-Kroatischen Schiffögesellsebaft ist bxnhet. DieAr sollte heute wieder aufgenommen werden. Die Punjab: der Arbeiter werden in einer gemeinsamen Kommission gepruft.

Wohlfahrtspflege.

Bekanntlich hatten im November vorigen Jahres die Zentral. fielle für Volköwoblfabrt und der Deutjcbe Verein für ländlicbe Wohlfahrts- und Heimatpflege eine Ein abe an die Reßinerungen sämtlicher deutstben Staaten geritbtet in er auf die ver derten Ernährungsvetbältuiffe auf dem Lande, auf den fiarken Verbrauch von Kolonialwaren und vielen wertlosen Surrogaten und andererseits auf die Entwickelung der Abfuhr von Naturprodukten auf ken: Lande, namentlich von Molkerei- vrodukten, und auf die mit diesen Vorgängen im Zusammenbaxßie! ßebeuden Ersiheinungen aufmerksam coacht wurde. Die Ting kkchtch an die StaatSregietungen die kite, durcb Erbebun en in den eiUleluen Staaten namentlich über dén Wapdel der Ernä run , der MRO? und Säuglingsfürsorge Klarheit zu schaffen, dem auf "Wb ers öpfender Belege die erforderlichen Maßnab'men getroffen weWen unten. Diesem Ansuchen sind bereits verschiedene deutsche LLM“ " mmm. In Bayern und Württemberg Haben

“"“th Fragenmsgxon in den ver angenen Zabrm den Gegen-

, einen: E:!!- E "H;" aucb Tn den Landtagen gebildet. und MkdkknalaußßlezgeTes knisters Udzer geisiilicYen,I Urli,?trrichx die' "" "ck" Nealemn dliomi 1 IMZK i' *svräsidenten aufs! or . von g h e e "? nenn eg ZrungV "sw bl- fabrt angeregten Fragen besSkd Zm ralste e fur ok 9 d durch die Kreisärm im on ere Beachtung zu schen en un

vorftebern, Geistlitben. Attac::1 ebm" mit einzelnen EMW»

- Le schweskern und Landvfieoerinnen die SäZkIäöerYbruna im allgemeinen,

die Stillbäufigkeit, die Ursachen WN, , ill

13 865916136311 .. 6566133611651? on U

dem platten Lgnke auch die AmtekYmMngxxlndu Ernährung auf

YUMTWHT" ; '" 3.7.3". . “.. O ' ck18 kk . Zrlng M M s zum _

Minister der («Kirchen, Unterrichts. und MSBYYYKQÉYZHFX

vorlegen. Es ist zu hoffen. daß durch diese ErZebungen auch für ßen Untsrlagen zur BkUkkeilUng der Ursachen de: Gäu ""as,

Uäbtungsverhältniffe auf dem Lande gewonnen werden.

5113713101 den einzelnen Kreisen und auch Einblicke in ..?, E„

Vayeriscbe Wobnungsinspektion,

[ Zu den wenigen dcuifcben Siaalen, die eine amtliehe Beau chtj. : I"" und Förderung des WohnunßNZ-xséks Mf das game Lankfsßaus- [ nede nt haben. gehört seit dem, 1. Sevxembex 1906_ „1505| Könégreick; ; avkrn. Nachdem zunächst die inner; dienstliche Tatigkeit des mit ] ider Oberleitung dieses sozialen ZWCTSÖZ _ . .. ' nspektors Dc. Bergmann, entspr€chend'd€r Komgltmen Verordxmng ! Vom 21. August 1906 und der Dienséanwcäung vom 27. N00em_ber1906, ' Iekeßeü worden, konnte die eigentliche äußere Wirksamkeit mttBegknn ; “5 Jahres 1907 ihren Anfang nehmen. Ueber das Erste Jahr der Landss- ; (Üßnungsinsvektion liegt nunmehr ein gcdruckter Bericht vor "" "1, „Verlag von Lindauer, 1908, 32 “S., 39 6) VW *

betrautsn Z:nt1*01wohx1ungs. .

vornherein zielten die Arbeitßaufgaben des cntralwobnuxgsinsvektors auf eine gründliche Durchführun? des ins age gefaßten_xieles: seine Tätigkeit hat KH auf die e nbeitlitöe und gleichmaß e Durch. führung der geseßlich vorgeschriebenen Wohnungsaufsilbt und auf die Förderung der auf Wohnungsbeschaffung gerichteten Bestrebungen zu erstrecken. In leßterer Beziebun kommen namentlich die gemein- nüvigen Bauunternehmungen in etracht. Daneben liegt ihm die statistische und redaktionelle Bearbeitun der von den Kreiöregierungen über die Enjwicklung des Wobnungöerns zu exstattenden Veri te, die Bearbeitung der sonst ibm zugewiesenen, du; Wohnyngöauf cbt und die Wohnungsfürsorge betreffenden Gegenstande Wie die gut- acbtlicbe Bebandlung organisatoriscber Fragen auf dem Gebiete des Wohnungsmsens ob. - Bei diesem Umfang seiner Aufgaben ist es natürlich unmöglich, das ganze Land in einem Jahre ganz zu be- aufsichtigen, er muß vielmehr seine Oberaufficht_so einteilen, daß in der Regel aUe zwei Jahre die größeren Stadte und die dicht- bevölkerten sonstigen Orte des Königgreiäos besucht werden. Im ersten Jahre seiner Tätigkeit find mm vom Zentralwobnungs- inspektor von den Städten und Gemünden des L_xndes bes11cht worden: 11 mit über 30 000 Einwohnern (darunter Munchen, Nurn- berg, Bamberg, Würzburg), 5 mit 20000-30000, 6 mit 15 000 bis 20000, 2 mit 10000-15000, 5 mit 5000-10000, 4 mit 3000-5000 und 4 mit weniger als 3000 Einwohnern, darunter 8 Orte zweimal und 2 Orte dreimal. Daß der Zentralwobnungs- inspektoe mit diesen Besuchen noch eine Reise über die _Gtenze hinaus verband, um namentlich sich im Großherzogtum Hessen uber die dortige Organisation und Durchführung der Wohnungéaufficht ?enauer zu informieren, spricbt nur für eine ernste AuffaffunHZvon se ner Amts- auf abe, denn Heffen ist anerkannt das deutsche usterland in der WanungsfÜcsorge, weil dort alle staatlichen, gemeindlichen und privaten Faktoren planmäßi die Sache handhaben. Auch an den Verhandlungen des 7111. Internationalen Wohnungskongre es in London nahm Dr. Bergmann im Auftrage dez bayerischen Staats- minisieriums des Innern teil.

Während so die äußere Tätigkeit des Zentralwobnungsinfpektors 91 Tage in Anspruch nabm, wurde der innere Dienst durch die Ver- arbeitung der Kreisberirbte über die Entwicklung des Wohnungswesens in Bayern 1905 und 1906 und die Darstellung dieser Ergebnisse Zeitstbrift für Wohnungswesen in Bayern, 1907,Nr.4und 5) geraume

eit in Ansprutb genommen. Es kamen hinzu die Behandlung von Anfragen und Gefueben, betreffend Subventionierung gemeinnüßiger Baubestrebungen, die: Durchführung von Wobnungöerbebungen, Enidtung von Arbeiterwobnunaen in Bamberg, Hof, Wackersdorf, Ludwigshafen, Fürth, Schwürbi usw., sowie die gutachtliche Behand- lung von Fragen, die die Verbe erung und Instandhaltung von Klein- wobnungen betrafen.

Ueber die Meibode der Wobnunanufsicht und Wohnungs- bes affung, über die Einzelheiten der Erbxbungen und deren statistische Ru risierung, die Art der Beurteilung des Wobnungßmarktes, der Stärkeenveiterungs renzen sowie über die Beobachtung der mit der Wohnungsfrage zuéammenbängendm Bewegung der Bevölkerung ibt der Bericht manche interessante und anregende Ausführungen. ns einzelne zu geben, würde hier zu weit führen, dagegen dürfte aus der vom Berichterstatter gebotenen Zusammenfassung der Ergebnisse cini es hervorzuheben sein. Der Zentralwobnungsinspektor konfjatiertzunä st, daß er bei dem Besuch der einzelnen Städte sowohl bei den Behörden, als aach bei den Industriellen, Arbeitern und Baugenoffenscbasten großes Entgegenkommen und Jniereffe für seine Bestrebungen gefunden habe. Er faßt alsdann seine Wahrnehmungen in fünf Punkte zusammen, aus denen _bervorgebt, das; sich die Wobnungöinspekiion in den Fö'ßeren Stadten _ abgeseben von München und Nürnberg, wo die

ntellung von Wohnungsinspektoten noch nicht erfolgt ist - mehr und mehr entwickelt, daß aber das Einschreiten gegen eine zu starke Besexxung der Wohnungen [115 vielfach, 1- B. in Fürth, Bam- berg, Pirmasens, Selb, verbietet, weil_ hier ein offenbarer Wohnungs- manael besteht. Er befürwortet dre Ansteilung von Wohnungs- inspxktoren im Hauptamt in Siädjen mit über 15 000 Einwohnern und speziell für die Revision der kleinen Mietwohnun en. Die Wobnun sbeficbtigungen haben sich insbesondere auf die * elegungs- verhältnißse [u erxtrecken, um aus diesen Feßftellun en einen Schluß auf die Wo nungsdichtißkeeiß deren Zu- un AbnaZme ziehen zu können. Fernen Wünsche ziehen sich auf die Anlegung und Zortfübrun einer örtlichen Statistik der bese ten und der leer-

ebenden obnungen, nach deren Größe unter ieden, am besten durch die Cinticbtun amtlicher Wobnungßnacbweie, in Verbindung mit einer Baustatisik, xu er änzen. Daß diese Beobachtungen und Folgerungen für Bayern here 6 dun?! eine MinittcrialentsÖließung vom 12. September 1907 eine genere : Regelung erfahren „haben, kann als ein verdienter Erfolg der erstjäbrigen Täxigkeit des Zentral- wobnungsinspektors angesehen werden.

_ Den Vemübuygen des Zentralwobuungsinspektors für die Neu- Zrunixung gemeinnußiTer Bauaeseüscbaften stand der auch in der ayertschen Industrie emerkbare Rückgang der Kon unktur ent egen. Es gelang ihm nur eine gemeinnüßige Baugesells ft m. b. T. in Fürth zustande zu Zringm.

D

Laud- und Forstwirtschaft.

Die Ernte Rußlands 1906.

Dem vom Statistischen Zentralausschuffe des Ministeriums des Innern in St. Petersburg 1907 veröffentlichten Auszuge aus dem Bande [.I der „Statistik des Rui schen Reiches“ 1) entnimmt die „Stat. Corr.“ die folgenden Mitte ungen über die Ergebniffe der Ernte im Jahre 1906:

Anbau der hauptsächlich zur menschZen Ernährung dienenden Früchte, nämliÖ von Weizen, Roggen S ], Gerste, irse, Buchweizen, Mais, Erbsen, Bohnen und Lin en in der Verö ent- lichung als „4635.19. 411.5an55- zusammeWekaßt, weiter der An- bau des Hafexs und der Kartoffeln sowie das iesenland nabmen in 71 Gouvernements und Provinzen des tussischen Reichs im Berichts- jabre einen Flächenraum von 121504 tausend Desjätinen') ein, von denen auf die erwähnten Näbtfrüchte in den 63 europäischen Gouverne- wents 64707, in den 0 tischen 5 Gouvernements und 3 rovinom 8214, auf den Hafer 1 564 bezw. 1261, auf die Karto eln 3669 bezw. 70, auf die Wiesen 27 798 bezw. 5317 tausend jätinen entfielen. Auffallend gering war der Umfang dieser Nußungen in den auögedebnien asiatischen Gebieten, besonders in Transkaukafieu LSoasé-rnswauk 00 19 1101- Uoirs), wo auf die erstere chbtgruppe

0, auf den fer und die Kartoffeln je 1, auf das Wiesenland 5 tausend Desj inen kamen. Die 27 702000 Desjätinen Wiesen der europäisÉen Gebiete teilen sich in 6592000 Bewäfferun s- und 21010000 Naturwiesen, die 5 317000 Dosxätknen der afiatis en Ge- biete in deren 1314 bezw. 4003 tausend. Fur die Provinz Akmolinsk (Zentralasten)feblensäm111che Angaben. Von den mit Winterung (Weizen und Roggen) bestellten 33464000 Desjätinen nahm der Roggen aUein 27192 000 ein. Der Sommeru_n unter den zusammen- gefaßten Näbrfrücbten waren 34 457 000 Desjat nen voxbebalten, wo- Von der Weizen und die Gerste die bedeutendsten Fläckjen bs- anspxuchtem nämlich 17 299 bezw. 8823 tausend. Zieht man auch den Hafer- und den Kaxtoffelbau in Betrachi, so kamen von den inSgesamt gcnu ten Ackerlandéfiäcben (88485000 Desjäiinen) auf den Anbau der interfrüchte 38, der Sommerfrüchte 62 Hundertteile.

Die Ernte im Reiche Lohne die Provinz Akmolinsk) an Weizen, Roggen, Spclx, Gerste, Hir e, Vuchweizen, Mais, Erbsen, Bohnen und Zinsen winde auf 2624 970 300, an Hafer auf 631802500, an Kartoffeln auf 1 588684500 Pub“) oder 1:1 Hunderttetlen des MistLls aus 53111 voraufge angenen Iabkfunst 1901-1905 anf 85,3 bezw. 83,4 und 99,8 Mrd 1. Untersucht man die Erträge in den einzelnen Teilen des Rei 6, so hatten di: europäisch!"

1) 1165111068 3611619111; (10 19. 12600119 611 Russia 011 1906. ,

Zd-kérsrsbourg1907. _ “) eine DeSjätine = 1,092 118. - 2) ein Pub = 16,38 kJ.

Gebiete, abgesehen von den 10 Weichsel-Gouvernements, umeist einen niedrigeren Gewinn aufzuweisen als im fünfjäbri en ittel. Nur die erstere Fruchtgruppe lieferte in den 3 nordkauka schen Gou- vernements etwas mehr, in den 3 asiatischen Provinxen jedoch wieder weniger, während sonst, wie die nachstebende Ueberfiäot zei f, alle drei unterschiedenen Arten in Asien sowie in den Weichselge ieten mehr, teils sogar bedeutend mehr ergaben. Die Ernte von 1906 betrug

an an _ . in Näb:feücbteyaUsZ-Fexpué-Larioffeln fYIéYren Hafer toKffae1n

Hundertteile von 50 Sony. des 1901/5

eurov.Rußl. 2025391,6 482873,2 1047071,5 79,7 72,9 93,9 10 Weichsel-

Gouv 1977603 588600 492891,7 109,8 116,7 115,6 3 nordkau .

Gouv. 240204,6 19434,9 213395 109,9 76,2 94,6 63 unv. Zus. 24633565 561168,1 1561302,7 83,8 77,1 99,8 1 transkauk.

Gouv.

1191" 1601113) 570,5 30,6 190,5 113,7 140,0 162,4 4 bit. Sony. 1311784 61915,1 25.506,13 125,3 146,8 102,4 3 afiatischen

Provinzen . 2986449 8688,7 1684,4 87,2 120,6 127,4 8asiat.©ouv. 7111ÉPrsv.zus.161613,8 70634,4 27381,8 115,8 143,1 104,3

u

o . überbaup12624970,3 6318025 1588684,5 85,3 83,4 99,8.

Der Ertrag an Wiesenbeu wurde im ganzen auf 2 861785 000 Pad eschäßi, wovon 858 725 100 auf Bewässerungl- und 2 003 059 900 auf aturwiesen entfielen.

Von den als Näbrfrücbte zusammengefaßten Fruchtarten kamen

undertteile auf tausend Pub d.?esanxnte vomZiZtLteH on W„ HWeizeu . . 396290,3 15,1 MUM, " “' Roggen . . 1009 355,6 38,5 75,3 So _ ( Weizen . . 448 383,4 17,1 77,9 mmer Roggen. 46025 0,2 28,2 Spelz . . . . . . 247193 0,9 99,8 Gerste . . . . . 414751,7 15,8 93,5 Hirse. . . . . . 108601,8 4,1 87,3 Buchwelzen . . . 59 734,6 2,3 103,5 Mais . . . . . . . 36667,9 1,4 91,8 Erben . . . . . . 109 727,4 4,2 155,5 Bo nen . . 41642 0,1 98,3 Linsen . . . . . 7 971,6 0,3 66,2 Fusammen . . 26249703 100,0 85,3.

Unter diesen zwölf Näbrfrücbten haben 1906 010 nur drei einm höheren Ertrag gebracht als im ver angenen Iabrf nft; Winterweizen uberschriti von den vier wichtig en Getreidearten (Winter- und Sommerweizen, Winterroggen und Gerste) allein das Mittel aus 190111905 um 15,6 Hundertteixe. Die Fruchtbarkeit yon 1906 zeigt fich in folgenden, für eine Desjatine in Pud berechneten Durchschnitts-

"träge": Wi 631 G | 47 B ezen . , er e ..... ,0 ohnen. . . . 75,6 Winter“ Roggen. 37,1 irse ..... 38,5 Linsen. . . .. 27,6 Som- YWeizen . 26,0 uchweizen . . 29,4 Hafer . . . . . 37,7 mer- Roggen. 42,4 Mais ..... 32,0 Kartoffeln . . 425,0 Spelz ....... 10,6 Erbsen ..... 40,0 Wiesenheu . . 86,6.

Für die 50 Gouvernements des europäischen Rußlands, die den weitaus größten Teil der Ernte im Reiche liefern, find den 1906 ge. wonnenen durch1chnittlichen Desjäiinenerträgen des Winter- und SommeWeizens, des Winterroggens und der Gerste sowie des Hafers und der Karto eln solche aus dem Mittel der Jahre 1895-1904 zur Crleichterung e ner Vergleichung, wie folgt, gegenübergesteüt:

1906 1895-1904 1906 1895-1904

Pub Pub Winterwäzen . . 70,3 55,8 Gerste ..... 44,9 40,0 Sommerweizen . 21,9 43,9 afer ..... 34,3 45,4 Winterroggen . . 34,9 47,5 artoffeln. . . 388,1 407,6.

Auch dies beweis daß die Erträge von 1906 bis auf ein! e Früchte chwach gewesen it'ind' übers ritt w rde d ; ck 1 [sei dem Winterweize'n undYer Ferstlx. “M hr“: IZM“! ""e Rechnet man die Erträge in den 50 europäi en Gouv ts 1515 dtesttßts esiHLLaßiuZd (Fuxicäbt um unrl); [t?ntsibchn i neeänßliteelim eu en e er; e en : r ge gegenü er, v er e en 1 Ziffern. Es betrug 1906 in Kilogramm vom HektJr: ck fo gende

die die die die rusfifäie deutsche russische deutsche an Ernte Ernte Winterweizen . . 1055 2040 Gerste . ..... 674 1890 Sommerweizen . 329 2020 Lafer . . . . . . 515 2000 Winterroggen . . 524 1180 artoffeln . . . . 5822 13000.

Schließlich sei noch erwähnt, daß nach Abre nun der u - aat benötigten Mengen an Früchten zur mensch11bchen abrujnx, E51: e eingangs zusammengefaßt find, von der Ernte des I- res 1906 in ußkand ein Nein ewinn von 2078061700 Pub ver lieb, dessen Verteilun auf den opf der Bevölkerung in den 71 Gouvernements

"005Pw? nxxen Mitt le'TesPZdber abt,s wäbrTFZä dergRein ewinn1von un m e (: rie a von -1 04 an 8,5 bzw. 19 Pud berechnete. " f

Saatensiand, EcnteerÉebnisse und Getreidebandel in ulgarien.

Das Kaiserlieke Konsulat in Varna berichtet unterm 4. d. M.: Die gegen Mitte und in der zweiten Hälfte des Monats Juni nieder- gegangenen er iebigen Regengüsse haben den Saatenüand -- wo es noch ni t xu sTpät war _ etwas ebeffert, sodaß im angemeinen eine verbälin swä g zufriedensteüeude ute zu erwarten sieht, die voraus- sichtlich der ' enge nach die vorjährige übertreffen wird. Zur Zeit wird der Ertrag im Kreise Varna bei Weiden und R0 gen an gut miltel, bei Gerste auf schwach, bei Hafer auf feßr cbwacé YK) ßt. Hartweizen fcheint nur, in wenigen, 1105: der

ste gelegenen Dörfern normal entwickelt zu sein' in den meisten GYenden im Innern der Dobrudscha gilt er für ve! oren. Mit dem S nitt der Gerste, wurde bereits begonnen; sie lieferte wenig Stioh ?edoch gute unbeschadigte Körner. Der Schnitt der übri en Getreide: ort_on ist demnächst zu erwarte). Mais und Hits e sFeben infolge enugender Vodenftucbtigkeit uberall auSgexeichnet; die Hülsenfrüchte nd sehr gut entwickelt und versprechen reiche Erträge. Die Wein- Frten sind burt? den in der dritten Wolke des Juni aufgetretenen

1110 «Was beschadigt worden, ttoßdem rechnet man, besonders der Gute nach, auf eine zufriedenstellende Weinlese. Die Getreide-

zufubren waren im Ju 1 h . - xeigte Westeuropa kein Itkitexffre.schwach' fur die angekommene Wa“

Der Kaiserliche Konsul in Nustschuk bcti t

_ etunte 7. .- .:

Lite JvaYksUd des Monats Juni gefallenen Régengü erlYffetthJFen an bier Saaten im nördlichen Bulgarien wesentlisch. Eine Aus- Yabme lden nur die westlichen Kreise Widdin, Kula und Lompalanka, IJ? denen die Herbstsaaten größtenteils schon durch die Dürre des onais Mai vernichtet worden waren. Die seit dem Besinn der xweiten Halfte des Izmi anhaltende vorwie end warme Witterung hatt? d'as rasche AZILetfen der Saaten begün gt, sodaß der Schnitt der Wintergerste uberall schon vollzogen is und der Roggen- und Weizenschnitt sich im vollen Gange befindet. Sow:it bis jest ju ersehen, versprechen sämtliche Kornfrücbte sowa[ der Menge, als auch der Beschaffenheit nach bedsutend bessere Ergebniffe als im Vorjahre. Das Getreide ist zwar schwach im Halm, da egen

kräftig und vonörnig in der Achte. Namentlich soll Roggen stall