1908 / 170 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 21 Jul 1908 18:00:01 GMT) scan diff

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'iriebSergebni

Nr.100, unter Beförderung zum Oberstabßarzt zum Regis. Arzt

dieses Regis, - ernannt, Dr. Bennecke, beauftraat mit Wahr- nehmung der Geschäfte des chts. Arztes des 12. Inf. Regts. Nr. 177, Dr. Boeder, beauftragt mit Warnebmung der Geschäfte des Regts. Arztes des 2. Ulan. Regts. Nr. 18, Dr. Reinhardt, beauftragt mit Wahrnehmung der Geschäfte des Regts. Arztes des 4. Inf. Regis. Nr. 103, - unter Ernennung zu Negts. Aerzten ihrer Truppenteile xu Oberstabsärztcn befördert. Dr. D Schüßen- (Füs.) Regt. Prinz Gxorg Nr. 108, als Bats. Arzt zum 111. Bar. 1. (Leib-) Gren. Regis. Nr. 100 verseßt. Dr. Schill, Gen. Oberarzt und Div. Arzt den 1. Div. Nr. 23, unter Verleihung des Charakters als Gen. Arzt, mit Penßon und der Erlaubnis zum Tragen der bisherigen Uniform, Dr. Pier ng (Cbemnkß). Oberarjt der Res., wegen überkommener Feld- und Garnisyndicnstunfähigkeit, Dr.Heinze (Bruno) (11 Leipzig), behufs Ueberfubrung zum Landsturm 2. Auf- ebols mit der Erlaubnis zum Tragen der bisherigen Uniform, - der bschied bewilligt.

Beamte der Militärverwaltung.

Durch AllerböY'ten Beschluß. 16. Juli. Francke, Krie OgerichtSrat beim sticht der 4. Div. Nr. 40, der Rang in Kla e 17 Gruppe 1 der Hofrangordnung verlieben.

Durch Verfügung des Kriegöministeriums. 7. Juli. Bever, Rechnung6rat, Geheimer expedierender Sekretär im Kriegs- ministerium, auf seinen Antrag unterm 1. November 0. I. mit Penfion in den Ruhestand versetzt.

10. Iu1i. Peßold, Garn. Verwalt. Insp. in Zwickau auf xteinßnvAxxtFJ unterm 1. November d. I. mit Pension in den Ruhs- . an er e .

13. Juli. Brückner (Zittau), Oberapotbeker der Res., bebufs Ueberfubrunß zum Landsturm 2. Aufgebots der Abschied bewilligt. Winckler 11 Dresden), Dr. Horn 11 Leipzig), Unterapotheker der NY., ju Oberapothekern des Beurlau tenstandes befördert.

' 20. Juni. Beiricb, Topograph bei der Abteil. für Landes- aufnahme, auf seinen Antrag unterm 1. Oktober d. I- mit Penfion in den Ruhestand versetzt.

11"- (Köuiglieh Württembergisckzes) Armeekorps.

16- Juli. Seine Königliche Hoheit der Großherzog Jriedrich 11. von Baden zum Chef des 8. Inf. Regis. Nr. 126 roßberzog Friedrich von Baden ernannt.

unzelt, StabSarzt beim

Yichtamtsiche9

Dentsäxes Reiéh.

Preußen. Berlin, 21. Juli.

Seine Majestät der Kaiser und König hörtexn vor- gestern in Bergen an Bord der Zucht „Hohenéollern“ 016 Vor- träge des Chef? des Militärkabinetts, Genera s der Infanterie Grafen von Hulsen-Haeseler, des Chefs des Marinekabinxtts, Vizeadmirals von Müller und des Vertreters des AUSWärttgen Amtes, Gesandten von Treutler.

'Der OberrechnungskamMerdirxktor, Wirkliebe Ge eime ObLeWTHierungsrat Dr, Koch ist mtt Urlaub nach Thu ngen «: ere !.

Laut Meldung des „M.T„B.“ ist S. M. S. „Planet“ am 6. Juli in Simpsonhafen emgetroffen. .

. M. S. „Berlin“ tft am 18. Juli m Coruna einge- laufen und an demselben Taqe wieder in Sxe „gegangen.

S. M. S. „Tiger“ Ft am 18.3111: 111 Hankau ein: getroffen. _ _ _ S.M.Flußkbt. „Tsingtau“ rst am 18.Iult m Sainam eingetroffen. _

S. M. S. „Panther“ ist vorgestern von Luderißbucht nach Swakopmund in See gegan_ en. _

S M.S. „Sperber“ geht eute auf der Ruckretse nach

.Duala 'von Kapstadt nach der Saldanhabucht (Kapland) in See.

In der Ersten und Zweiten Beilage zur heutigen Nummer des „Neichs- und Staatsanzeigers“ wird die vom Retchs- eisenbahnamt aukgestellte tabeUarische Uebersicht de_r Ve-

_ se deutscher Eisenbahnen fur den Monat Iunt 1908 veröffentlicht, auf die am Sonnabend 9. W. an dieser SteUe auSzüglick) hingewiesen worden ist.

Großbritannien und Irland.

Jm Oberhause stand gestern das Altersyensions- gest? zur Beratung. _

Hach dem Bericht des „W. T. V.“ ubte Lord Cromer im Laufe der Verhandlungen Kritik an der Vorla e vom finanzieüen Standpunkt aus und erklärte, es würde_ eine uschlagsbesteuerung direkt oder indirekt eingeführt werden mussen, um den _Aufwand zu decken, den das Geseß erfordern würde. In den gegenwartigen Zeit- läufen sei es die vornehmste'Pftiebt der Regierung, mit ihren Hxlfs. quellen bauUubalien und fich auf Jede mögliche Weise auf einen europäisthen Konflikt vorzubereiten, er bereinbrecben könnte, bevor viele Jahre vergangen seien. .Wir leben in einer Zeit, wo der Einfluß des Individuums begrenzt ist. Wenn die nationalen Interessen auf dem Spiele stehen und die Leidenschaften entstammt sind, ist die Geabr vorhanden, daß ein usammenstoß fich erei net, so iedlich au_ dieAbsicbten derRegkeren en sein mögen.“ Na seiner einung wurde, wenn das Gesetz angenommen werde, die Sache des Frei- handels gefährdet sein, und dies würde die wirtschaftlichrKluft zwischen Enßland und den auswärtigen Nationen erweitern und die Mög- lick; eit eines usammenstoßes erhöhen. _ Lord Roschery und mehrere onsetvajive Redner kritisierten das Gesch glei - falls.“ "- Lord LUUSdVWU? sch_[oß skb den Kritiken der Ma - regel und ihrer möglichen Folgen fur die finanziellen Hilquuellen des Landes an, erklärte aber. er wurde ni t gegen das Gases stimmen, für das die Regierung die ausschxieß iche VeranlWortung zu über- nehmen babe. - Lord Crewe erklarte, - weder dieser noch irgend ein anderer Aufwand von seiten der Reéierung würde für den Augen. blick erlaubt sein, da er möglicherwei e die eigene Verteidigung des Reichs störend beeinflussen könnte. _ '

Das Gexeß wurde hierauf nm 123 gegen 16 Stunmen

eiter Le un angenommen. in zw_ In der cklötxutigen Stsungo des Unterhauses fraÉxe der Abg. Lons ale, welches er genaue Inhalt der : klärung sei, die hinfichtlick) des A6schn1ttes 27 des Patent? ge eßes von der englischen Regterung_ abgegeben worden sel un von der der deutsche Stagtssekretar des Innern gesagt habe, da sie die Lage für dte deutschen Patxntmhaben m etwas be!?eres Li t gerückt habe., Hiexauf errmderte obtger Quelle zufolge, er Untersjaatssekretar tm Reichsf

chaßamt _ Ko

Pease im Namen des Staatssekretärs Grey, der Inhalt sei '

folgender: „Abschnitt 27 fordert nicht, daß jede patentierte Sache in Eng- land angefertigt wird. Der Abschnitt ficht nur vor, daß, wenn es bewiesen werden kann, daß ein englisches Patent nach einer reichlichen, durch das Geseß gewährten Frist vornehmlich oder ausschließlich im Auslande außaefübrt worden ist, daß dann jedermann von dem Patent- inhaber den Nachweis fordern kann, warum sein Patent nicht in an- emesfener Weise in England zur Ausführung gebracht worden ist. (1118 der Patentinhaber dem Patenikontrolleur und den Ge- richten eine zufriedensteüende Exklärung geben kann, soll sein Patent nicht widerrufen werden. Wenn er bkweisen kann, daß es noch eines gkößeren Zeitraums bedarf, um ihn in den Stand zu sehen, sein Patent in angemessener Weise zu verwerten, so kann ihm die not- Wendkge Frist vom PatentkontroUeur oder, wenn dieser sie verweigert, gerichtlich zugestanden werden.“

Rußland.

Der Kaiser hat, „W. T. V.“ zufolge, das Reichs- budg et für 1908 in Jhe von 2 581 403 168 Rbl. genehm1gt, woher die ordentlichen 'nnahmen die ordentlrchen _Ausgaben um 74 694 408 Rbl. übersteigen. Die außerordentl1chen Ein- nahmen betragen 194 457 670, die außerordentlichen Ausgaben 269152078 Rbl.

Niederlande.

Die Erste Kammer hat gestern nach einer Meldxmg des . T. B.“ einen Gesehentwurk angenommen, der dre Zeit von Amsterdam als die geseßltche Zeit festlegt.

Norwegen. Der Deutsche Kais er ist, „W. TB.“ zufolge, an Bord der Jacht „Hohenzoüern“ gestern abend von Bergen in Molde

eingetroffen. Dänemark.

Der Präsident der ranzösischen Republik Falliéres ist Ystexn an Bord des anzers „Vértté“ zum Besuche der omgltchen Familie in Kopenhagen eingetroffen. Nach der Begrüßung des Präftdentcn durch den König, die Prinzen, die französtsche Gesandtschaft und den Mmister des Aus- märtxgen Raben begaben sich der König und_ der Präsident na Toldboden, wo ste von 'den Mtnistern, dem di_p pmatZschen Korps und den Sptßen der Militär- und Z1„m_lbek)0rden empfangen wurden. Hierauf fuhren der Komg"und der Präsident in einem von „Husaren begleiteten vierspannjgen Wagen nach Schloß Amalienbprg. Bald nach seinenx Emtreffen daselbst stattete der Präßdent dem Kron- prm ltchen Paare und dem Prinzen un der Prinzessm Wal emar auf S [oß Bernstoxff einen Besuch ab. Am Abend fand zx: Ehren des räfidenten tm Resxdenzpalais auf Amalien- bor eme Galatafe statt, bei welcher der König Friedrich, na Meldungen des „W. T. B.“, folgende Ansprache hielt: „Herr Präsident! Ihre Majestät die Königin und ich fühlen eine lebhafte Freude, Sie in Kopenhagen als unseren und Dänemarks Gast zu sehen. Die Erinnerung an unseren angenehmen Aufenthalt in Frankreich wird immer bei uns bewahrt bleiben und niemals verwischt werden, und wir hoffen, daß auch Sie mit Ihrem Beiuckoe in Dänemark zufrieden sein werden. Ich bin überzeugt, daß der herzliche Empfan , welcher Ihnen * bier zuteil wird, Ihnen ein Beweis ür“ die Gefühle") der Freundschaft und Sympathie sein wird, welche auth ich und mein Volk empfinden und in Iabrbunderlen für das französische Volk empfunden haben. Ich erhebe mein Glas und trinke auf das Wohlergehen Frankreichs und der französischen Regierung, welch: hier durch Sie, den Präsidenten der Republik, repräsentiert find.“ Der Präfident FalliSres erwiderte mit folgendem Toast: .Eure Majestäten! Ich danke Eurer Majestät sowie Ihrer Majestät der Königin aufs herzlicbsje für die freundlichen Wil]- kommenswünscbe und es freut mich, Ihnen auskusvrecben, wie gerührt ich durch die Worte wurde, womit Sie Ihren kürzlichen Besuch in Patio erwähnten, an welchen wir immer eine liebe Erinnerung haben werden. Eure Majestät hatten die Güte gehabt, mich des herzlichsten Empfangs zu versichern, welcher immer in Dänemark dem Präsidenten der Republik zuteil werden wird. Mit meiner Kenntnis Ihrer freundlieben Gefühle und derjenigen Ihres Volkes für Frankreich kann ich nicht daran zweifeln, und ich finde schon einen Beweis dafür an der herzlichen Sympathie, mit welcher man mir seit meiner An- kunft in Kopsnbagen entgegengekommen ist. Diese Gefühle find in gleichem Grade auch die unstigen, und es ist unser lebhaftester Wunsch, zu sehen, daß die jabrbunderteastcn Freundschaftsbande, welcbe so lücklkcb unsere beiden Länder verbinden, sich von Tag zu Tag festigen. n dieser Hoßmnq erhebe ich mein Glaß und leere es auf das Wohl Eurer MaYstät, Ihrer Majestät der Königin und der Königlichen Familie. ck trinke auf die Größe und das Glück Dänemarks."

Asien.

Nach einer Meldnng der „St. Petersburger Telegraphen-

a entur“ aus Täbrjs _hat gestern nachmittag infolge der

e! erung des Schabs, dte Muschtekhiden, gegen die das Vol aufgebracht ck, aus der Stadt zu entfernen, heftiges Gewehr: und Artilleriefeuer zwischen den Revolutionären und den Anhängern des Schuhs begonnen.

_ Laut einem Dekret des Kaisers von China reist der Gouverneur von Mukizen Tang Shaoyi, obiger Quelle zu- folge, nach „den Vere1n1gten Staaten, um den Dank abzu- statten für die Terzichtleistung auf einen Teil des Schaden- ersaßes für die durch den Bo eraufstand erlittenen Verluste. Im Dekret werden die freund chaftlicben Gefühle des Kaisers für die Vereinigten Staaten ausgedrückt.

Afrika.

Nach einer vom ,W. T. B.“ verbreiteten Depesche aus Casablgnca lagerte die Mahalla Abdul Asis' am 17. d. M- bei_ An) _Fouzer, 60 11111 von Rabat entfernt. Sie ruckt

letchmaßt „weiter vor, ohne durch das von den Franzosen eseßte Ge tet zu marschieren.

Parlammtarische Nachrichten.

Der Reichstagsab eordnete für den Wahlkreis: 1. Pfalz (Speyer) Branz Ehrgbgrt (SoZialdemokrat), ift. „W.T.B.“ zu ol e, getern mittag m 56. ebensjahre m Ludwigshafen getor en.

Statistik und Volkswirtschaft.

1 - d leiscbpreise im Monat Juni 190 Die B eb u?" 2?) preußkslhe" Städten. 8

Eine Vergleichuna der vom Königli _en Statistischen Landesamt auf Grund der amtlichen Erhebungen uk die preußischen Städte Königsberg Osipr) Danzig, Stettin. Berlin, Posen, Bromber , Breölau, agdeburg, Kiel, Altona, Hannover, Dortmund, CaffeH, Wiesbaden, rankfurt a. M., Cöln, AWM. Effen- Düffeldorf und

blenz im uni d. I. festgestellten Monatsdurchscbnittspreise von

lebendem Vieh und Fleisch im Kfeinbmde! mit den für den Vor- monat Mai ermittelten Durchschnittspreisen ergibt die folgenden Veränderungen der Vieb- und Fleischpreise.

Im aUgemeinen haben die Preise der lebenden Nirzdek- wenn auch nur unbedeuxend, angexogen. An den meisten Markten handelt es fich lediglich um reiSerböbungen von 1-3 45 fur das Kilogramm Lebendgewicbt, nur n Frankfmt a.M. betrug die Steige- rung 4 45 und in Dortmund und Düsseldoxf 5 45- In Alton“ (Hamburg) find die Preise ein wenig gefallen. Die Preise ür Rindfleisch sowohl von rer Keule, als an vom Bauch find dageqen im allgemeinen unverändert ge- blieben. In Posen und Koblenz find die Preise für Rindfleisch von der Keule um 4 „z, in Kiel und Altona um 5 43 niedriger als im Vormonate gewesen, nur Cöln weist eine Steigerung um 2 43 Frankfurt a. M. eine solche um 5 H auf. Rindfleisch vom Bau ist dagegen in Cöln um 1 ck5, in Frankfurt a. M. gleichfalls um 5 6 und in Köninerg 1. Pr. gar um 16 45 im Preise gestiegen- Pofen ist an hier ein Rückgang von 4 „3 zu verzeichnen. im

Die Steigerung der reike für lebende Schweine hat ck- Iuni nur noch an neun är ten Forjfchritte gemaeht, jedoch glei": falls in nur ganz unbedeutendem Maße, am stärksten in Koblenz::

5 ,s. Page en ist in acht Sjädten bereits wieder ein Rückaa" d- Schweineprxiß und zwar bis zu 3 und 4 6 pro Kilogramm “nb gewicht, UÖQUJÜÖ von 200/0 Tara, zu verzeichnen. In drei Marktorten 74"- die Preise die des Vormonats geblieben. Die Bewegung der Schwelne flexscbpreise ist recht unßleicbmäßig gewesen. Eine Steigeruna Pre: e bat stattgefunden n Danzig um 3 „z, in Posen, Brombnß und agdeburg um 5 9, in Stettin um 6 e! und in Berlin um 7 5 in Dortmund und in Flankfurt a. M. gar um 10 «3. Dagegen s'“ in Cöln die Preise um 1 43, in Altona um 5 „_3 und in Koblenz um 7 „ck efaÜcn. An den ubtiZen Pläßen blieben fie unverkmdkr

Die 5F?reise der lebenden älbex haben im Gegensaß zum Vorm'onat in 12 Marktorten eine Steigerung aufjuweisen, Und nur an 6 Marktpläyen find sie noch weiter ]urückgegangen. Die [türkfkk Steigerung fand in Dortmund und Koblenz statt: um 7 43 fur das Kilo kamm Lebendgewicht. Die Preise von Kalbfleisch haben “" acht läßen sicb erhöht, in Cöln um 8 «5, in Dortmund um 13 "Kesk- in Königsber i. Pr. sogar um 15 «5, dagegen find sie zurn gegangen in 29710 deburg und Altona um je 5 z, in Breslaz: um 9 ck. In achtYJarktorten bcbauptÉen fich die Maipxeise unverande l

Die Preise der lebenden Schafe find auch im Monat Z“" nur geringen Veränderungen unterworfen gewesen. Hannover, Dort“ mund und Caffe! weisen noch einen Ruckaang um 1 „s auf, da eas“ Danzig eine Steigetun um 1 .,3 und Berlin und Cöln eine olcbe um 3 45- Bei den Pgreisen für Hammelfleifch sind die Unter“ schiede etwas größer. Sie find zurückgegangen in Königsberg i. P“ um 4 8, in Altona" um 5 43 und in Koblenz um 7 43, dages"; esjiegen in Cöln um 1 «5, in Danzig um 3 H, in Wiesbaden und

ffen um 5 45, in Frankfurt a. M. um 10 «5 und in Dortmlm um 18 e! für'das Kilogramm.

Kommunale ArbeitSnaebweisestellen in Preußen-

Die in der leßten Nummer des Ministerialblatts der FF,“ und Gewerbeverwaltung veröffentlichte „Uebersicht über die in be- vorhandenen kommunalen oder mit kommunaler Unterstüsuö'egvom triebenen aUgemeinen Arbeitßnacbweisestellcn MY; dem Ska" in der 1. Januar 1908“ läßt eine weitere erfreuliche ntwickelung QM“ Tätigkeit dieser Nachweisestellen erkennen. Es wurden bei d?" meinen Nachweisestellen in den letzten Jahren Stellen

1:

an eboten: gesucht: vermittel

im Jahre 1904 ..... 435 283 600 416 320 584 . . 1905 ..... 568 618 694 037 391 379 . , 1906 ..... 673 110 755 856 460 706 . 1907 ..... 684 378 806 199 488 377.

In der Zahl der Vermittlungen, die in den Jahren 1897 : 104 307, 1898: 122120, 1899: 160 643, 1900: 185,68], 19017 189215, 1902: 218700 und 1903: 271683 betrug, tst somit an- dauernd eine wesen11iche Zunahme zu verzeichnen. Mehr als 10000 SteÜen haben tm abgelaufenen Jahr: vermxttelt die 13 Arbeilsnacbweisesteüen in Berlin (100 917), Dussel- dorf (40579), Frankfurt a M. (37 780), Cöln (28 65195 Magdeburg (19 416), Breslau (14 725), Posen (13 378), Dortmu" „? (12298), Charlottenburg (11974), Schöneberg (11885), Hannovisx (11486), Kiel (11423) und Cassel (10259), mehr als 50001): 10000 Stellen die 8 ArbeitSnacbivelse in Barmen (9289), Erk":- 9286), Wiesbaden (7434), Bielefeld (6752), Potsdam (6413), Fkk" urg (5957), Königsberg i. Pr. (5188) und M.-©ladbach (5111)- „„

Die Zahl der bestehenden Arbeitßnacbweisestellen ist im “8908 Jahre von 216 am 1. Januar 1907 auf 222 am 1. Januar gestiegen. Während einiae kleinere Nachweisestellen eingegangen wurden unter anderen Arbeiwnachweifesteüen neubegründet in L" walde, Bordesholm, erne und Weilburg. Für einige “Mikis“ Gemeinden ist die Errichtung eines städtischen ArbeitSna W, in Aussicht genommen. In Bielefeld und M.-Gladba bells“ die dort bisher mit kommunaler Unterstüvung betriebenen rüber- nachweise im abgelaufenen Jahre in städtische Verwaltunßl bells“ gegangen. Von den am 1. Januar d.I. nachgewiesenen 222 kb 1 elk nachweiseftellen find 140 kommunale ArbeitSnachweise; die U Fm, 82 Nachweisestellen werden mit kommunaler Unterftüßung

Zur Arbeiterbewegung. : in In Bünde haben der „Köln. Ztg.“ zufolge, die Arbeite sämtlichen Kistenfabriken gekündigt. „„ In Lemgo sind, nach demselben Blatts, die Arbeiter Wagenfabriken ausständig. este!“ In Bombay verursachten, wie „W. T. V.“ (berichtet, 0 (vgl- früb um 7 Uhr 4000 ausftändige Spinnekeiarbeis?t Nr. 168 d. B1.) außerhalb der Stadt Unruhen. [Ierxvaltteri' bPolZzei-fiand faynder-ZSTHBeakme d soFie b n an er : ega en au en aup 0 er um en. 6 walter forderte die Menge auf, außeinYnderzugehen. Die oereng weigerte fich und sin& in qeschloffener Masse weiter ? Harfe“ folgt von der Polizei. ie Arbeiter kehrten alsdann um "" „[ver- die oli ei mit Steinen. Diese feuerte hierauf Rev fcbü se (: - Die Menge wurhe sofort auseinander) get!“ 111 in“ den bisherigen FLststellungen ist bei dem Zusammenswßs Ver- geborener getötet worden, während sieben andere ' lesungen davongetragen haben.

Kunst und Wissenschaft-

or M' Am Sonnabendna mitta it in Gro Lichterfelde rofs ""““ * Otto Pfleiderer inc:b 69. Zebsensjabre Zarb kurzer Kat? isixtet b“ schieden. Mit ihm verliert die Berliner Universttät einexrxcu“!endslen liebtesten Lehrer und die liberale Theologie einen ibrek bxrvöxenzen d'“ Vertreter, deßlen bedeutungsvoUes Wirken weit über d : Vaterlandes nerkennung gefunden hat- 0 ete er fi _ Geboren am 1. September 1839 zu Sletten- wi mmenti ""bei Tubingen pbiloxopbischen und tbeolo ischen Studien, nia Eninß?“ de Baur, unterna m nach kurzer Tätgkeit als Vikar! nd und "“" Reutlingen Studienreisen durcb England und Schott1§1615 babU'ÜÉJ dann Revetent am Stift zu Tübingen, wo " ck wurde 111,14 Nach einjähriger pastoraler Wirksamkeit in Hkil WUK dies; Stell", 11 Jena zum Oberpfarrer gewählt, verlauft!)te i“ o feffots “" noch in demselben Jahre mit der eines ordenil en ck dorti en tbeologifäxen akultät und wurde 1875 na 9. “5179“? " 9798991139: *“ ene eea eewen t - 1Z872 mit der gekrönten Preisscbrift

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