1908 / 170 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 21 Jul 1908 18:00:01 GMT) scan diff

pbilo_opbie auf geschichtlicher Grundlage. Auf dein Gebiete der )

neute-Famentlichen Forschung machte er fich durch eine Reibe von Ab- handlungen Über johanneische und paulinische Theologie soxvie durch die Säoristen .Der Pauliniömus' und .Das Urchristentum, bekannt. Von seinen leßten Veröffentlichungen seien die .Vorberettung des Cbriüentums in der griechischen Philos; bie", die ,Entstebung des Cbkißexkums“ und das bedeutende Werk 11 er Religion und Religionen aenmm

“T' k- Di lun der Berliner Gesellschajt fur Anthropologeieleßvtxc SEFntrJtt der Sommexpause (der vielleicht noch eine allerlejzte folgen wird, weil der vorgeruckten Zeit we en dre ""!“ka gewünschte Dixkusfion über den Hauptvortrag des bends nicht stattfinden konnte) vereinigte am leßien Sonnabend "eine seßr Ublkekkbe Zuhörerschaft an der gewohnten Stelle, im Horsaal des MUÜUW für Völkerkunde. Der Votfißxnde, Professor von den Steinen, geha te vor Eintriti in die TageSordxxung des besotzderd Ömerzlicb empéundenen Hinscbeidens. zweier Mitglieder, des Gebenznn läaI' Profeffor Dr. Qatar Liebermann und des Dr. Benedikt Fned-

n er.

Als er ter Redner erhielt der Rentier Her_mann Busse- WoltersdorfI-r Schleuse das Wort zu einem Y_erkcht uber die von ihm vokgenommcne Erschließung eines neuen Graberfeldes im Westen der Stadt Biesenthal (Kreis Oberbarnim) auf dem Keffelbera. Kaum 250 Schritt von Biesenthal zweig't ck von der Chaussee nach Lanke die Stra : nack) Prenden äb. wtf en beiden Straßen erhebt fich ker nach Westen zum Keffelsee abfallendeKeffelberg. Umenscherben und kleine Gefäße snd bier bxim Sandabfabren schon wiederholt 1" Tage gekommen, ohne daß hieraus bisher Anlaß zu genaxzeren Nach70rschungen genommen worden ist. BeiUnteZsuchung des Graber- feldes am Webtmüblenberge nordöstlich von Btesenthal im vorigen Jahre blieb dem Vortragenden Zeit, aych dem Keffelbkrg Aufmerk- samkeit zu schenken und damals zwei Graber aufzudecken. In diesem Jahre hat er an der glei :n Stelle noch weitere 8 Gräber freigelegt. Die hierin gemachten unde verschiedener Gefaße' waren auf dem Tisch des Hauses zur Beficbtigung auschelegtf fie haben mit dem Laufißer Typus nichts zu tun. der :) interesant p? auch find, dem Vortragenden düakten die Grabanlagen an „|ck viel ntereffanter und wichtiger: Eine gut erhaltene, figrkwandige OchuQel, mit Leichenbrand eines jugendlichen Menschkn gefallt, stand in e er aus Platten gebildeten Steinkiste, dre mit ,einer gleichen Platte be- deckt war. Die Seitenplatten hatten sich seitwärts geneigt, dle Deck- platte war auf die Schüssel gefallen und hatte _deren Deckel, deffen Bruchstücke fich vorfanden, bei Seite gxdruckt. Die 1x m tief unter der Oberfläche liegende Steinktste war mit kopf- Hwßen Steinen um- und überlegt. Ein_ zweites Grab, nur 0 cm tief, bestand aus der Leichenbmndscbuttung zwischen Steinen Un ung mit einem Schüffelboden. Alle anderen, acht Gräber, U bis K m tief, find als mit Sleinen umstellte, nut Platten und darüber noch mit Steinbanen überdeckte Gruben ju bezetcbnen, die

ck gan; und gar mit fchwarzer Erde ausgefüllt erwiesen, worin der Léicbenbrand außer an gerkngen Knochxnspuren kaum mehr als solcher erkannt werden konnte, Nur in einem Grabe fand slch inmitten der schwarzen Erde eine zerdrückte, gan; morsche Urne zuit Knochen darin. Weaen eblens ankerer als tönerner Beigaben tst das Alter der Gkäber chwer bgsjimmbm, nacb Analogien _mit anderen Grabfunden dürften fie der BwnfisZelü" angehören. Vtelleicbt bringen weitere

rabun en weitere Au üne. G Unlock Ueberreicbung von großen Photograpbken x_nacbte hierauf Dr. Haane Mitteilung von dcn Ergebntffen_dec Oeffnung eines bronzezeitlichenHügelgrabxs ix) dxr Nabe 12011 Andeclingen bechemervöcd:(Hannover). DiejeMtttetlung, ausdxren beyorstehxnde auöfäbrlicbe und von Bildern begleitete Veröffentlichung nn wtnen- schaftlichen Jabrbué) für die Provinz Hannover man ?espannt sein darf, wird berechtigtes Aussehen zu ettägen nicbt Ver eblen. Dxnn es handelt fich dabei um die erstmalj e usfindyng auf deutsszm Boden von figürlichen Darstellun en des ensche_n ja einer so fruhen Epoche. Diese Darstellungen beste en in zwei etwa 50 em hoben, in Granit eingemeißelten menschlichen Figuren. Der auf der Bildseite ftache Granitblock, der : trägt, ildet den Schlußßein eines GmbH, das cb als die Na esiätte einos Vornebmen, vielleicht eines Häupt- pings, durch die reichen Vromefunéze kdenYZchJet, däiLHTTsteYFtlZ-JFF * " ürden, den un enen u

„ie an sich genugen w ischen Typus an

" . Dt e Bron en gebörxn dem nordeuro FORT" e"überrcféchend bxnfivoll gearbeitet; Dr. _ ane machte 11 auf bildungen von Steingeräten aufmerkkam, die bei (Fbrin sdorf

ba von Weimar und [ugleich auf der berü mien YÉFYW FLYER in ziemlicher Anzahl aufgefunden worden und von einer Technik der Anpasung und Herrichtung nd, die se dem Besten anreiben,_ was blekk von Steingeräten ge- punden worden ist. Ihnen gegenuber verstummt der Zweifel, ob zufäaige, natürliche Utsachen bei ihrer Entstehung mitgewirkt haben önnen. _ Von Direktor Dr. Schuchbardt wurde uber die ]. Zt. im Auftrage des Museums für Völkerkunde fiattßndenden Außgrabnngen an der sogenannten ,Römerscbarxje' beiPondmu beritbxet. ESwird darunter ein 200 m großer, Nedltß an der HaYcl gegenuberxiegender Nkugwall verstanden, der, von Germanen uxsprunglich erritbtet, nach b“! durch die Völkerwandetung berbekgesuvrten Wandlungen von S_laveu du Verteidigun zzwecken weiter denn t worden ist. Er ge- wabkt Kt denAnblick e er Erdaufscbüttan, it aber _aus festen, 4111 We" auern errichtet, die aus Exde xw1s en Holzwandm hergestellt W Die noch im ua? befindliche Ausgrabung hat bereits merk- YY“ woblkkbaltene eile dieser Holzwände |U Tage gefördert ebenso JWMDMM denen die Pfosten sa en. Auch wurde eine Stelle &? Walks“ d?! Tor ausgespart war. 3er unh an anderen Stellen als flaojsxzmwäadm "kel Tonseberben gefunden, “aexmanifcben sowohl aflaade vm, "FWI"- És Meint, daß der ngwal] in gutem Sibiu berizx |F“ kk von den Slaveu übernommen wurd- Ein "1? müstoßxxgxcb VONdUns der AuSgrabearbeiten in Ausßeht. cofeffor Boas "W"“!Ukeit angehörte Mitteilung m1chte noeh UMe-étv bekannte Amerikayifl und genaueste seiner Gewvbnbeit, ane WIN : REedneT, bandelxesuchsleY, raden uro ; , entw b, auf der «:x-"“FAZ“" smn Amxjkanjßmkongxeß,

en verspretben. Es haben dener Vetbkndun en ZZenOfZFiffec indianischer Idiom «"SZ“-zxuffäujßx AebnlkC knietindien und itz! malaiis en Artbivel Iesy MéndüDin Ängescblasene Wez, "b“ W A ftWimme; nnd Hax"cha„"'ft der IMMI an Stelle von V::mutunscn (; ubrrte Kunde zu segen. ifi eln m'b und dornenrciäxt, ab“ Ü“ M5 1chUvoller. " ?“ Wwoma des Abends hielt fYor De, Gustaf Kossinna über das T a ,Arcbäologis e rgebnjs nxspxung und zur ösi_lichen Ausbreitung der Indo- germ a n en". Den ganzen uberaus vetwlckelteu SWF b?bMdeln iu Wollen , so leitete der Vortra ende seine Ans Übmngea ein, sei feine Abficht nicbt; kenn n: erschöpfende Behandlung der dogcrmcmjschea Frage seve die Etledigunxa einer Unmen : vou Vorfragen aus allen wögliÖZU Viseu! ssen voraus, übermäßig viel it beanspruchen wurde Ex laffe babe: diese Vor. fragen beute beieite und wünsÖk nur fur ein_k0e derselben, mn Verfiändnis für seine Darlegungen xu finden- semen eigenen feilen Standpunkt enau bmdjutun. Dies seien die folgerxden: 1) Eine WUWUÜQ Ucsprache hat es unter allen Umfiandxn eg “"Marke-ux 2) ein indogermaniscbes Uwolk (eine lebendige pracbe “'bu- scharf mati snes Urvolk, das fiesvritbt, ifi eiu Undina . 3) Das Volk lv"ß- wie aUeVö er, ursprünglitb auf einem verhältnisU ig engen Raum Wohnt haben (0 edebute Raume, wie etwa has ganze FUF Uebt'eka-Ö'MKMZ Mek, Norddeutschl§nd unk Mnktfxlrulßdlxsljd ig) ermanen kn Andru ju ne men, w nn . 4) D" Wu We auch einen sbeßimmteu Typus (ob man von

se [um.

„Volk“ oder .Raffe' zu sprechen befugt ist bleibe dahin eftellt, da, je weiter wir in die Vorzeit xurückgeben, éeide Begriffe ck immer mehr nähern und schließlich zusammenfallen). Dieser Typus ist an der Hand der ältesten Geschichtéquellen und Denkmäler dahin zu- sammenjufafsen: Die Indogermanen waren außnabmslos hoch gewachsen und von heller Komplexkon, Die Graberkunde sagen dazu die Langiöpfigkeit und an l_evter Stelle spricht fur das Vor- handensein diesel Urtypus die Hau gkeit der Vereinigung dex ge- nannten dreiMetkmale bei den heut gen Bewohnern derjenigen Lander, die für die Urbeimat der Jndogermanen in Betracht kommen, also Europa obne die drei ' südlichen Halbinseln und obne Nordosteuro :. Diese vier Dmge: Ursprache Urvolk, kleine_r Utraum as Urbeimat und der gewöhnlickZ als ,nko-diseh angesprochene Ucivpus der Jndogermanen find also fur den Vortragenden in dem Sinne indiskutabel, daß er ogst ein ungeheures Material in VeMgung seven müßte, um seine runde vorzufubren, Um den Ursprung der Jndogermanen zu ermitteln, ist es bei dieser Ansicht des Redners nur nötig, die frühesieVerbreltung des nordischen Typus in Europa zu ermitteln. Als Profeffor Kossinna vor sech3 Jahren bereits in seiner archäologischen Beleuchtung der indogerma- nischen Frage diese Anfitbt aussprach, befand er fich nur in einem,

s : wi tigen Punkte neu!; auf einem anderen aSutßlrxdiLantesebals beéte, weil er |ck damals von der anthropo- logischen Forschung im Stiche aelaffen sab, die n

antbropologlschen Typus 1wischen dem norb- veutschen und skandinavisiben Ty us einerseits, dem sogenannten mittelländischen (Rheinhessen, das onauland und Pfalz) andererseits behauptete. Seitdem ben": lich des leYteren durchweg die anthropo- logische Uebereinstimmung UFt dem nocdi chen Typus erwiesen ist, trägt der Redner kein Bedenken. die Einen wie die Anderen als Indo- aermanen amufprerben, freilich unter Feßbaltung eines zwischen beiden vom Redner erkannten und behaupteten kulturellen Gegen-

einen Unterschied im

fakes, der von ihnen als verschiedenen Erschelnungsformen oder jüngeren Entwicklungerx, abe? schon von einer Nordgruppe und einer Sudg r Indogermanen xu

ruppe

sprechen erlaubt. Es find diese beiden Gruppen dieselben Urgruppen, die von der Sprachforscbung ermittelt worden find und dort nur anders benannt werden, nämlich Wefi- und Ost-Jndogermanen, "“ck den geschichtlichen Siken jener Gruxßven. Zur Ostgruppe rechnet die Sprachforscbung die Arier in A xen und_ von den europäischen Stämmen die Slavo-Letten und die tbraktscbe Völkerfamilie, der auch die Armenier :uzuxäblen sind. Die Ahnen der_Ostgruppe sind also nach Professor Kosfinna die von ihm sogenannten Sudindogermanen. Alle andern europäischen Jndogermanen beißen sprachlicb Wefündo- germanen, deren Vorfahren find nach dem Redner die Träger der nordiscbm Kultur, seine Nordindogermanen. Damit kommt man schon der rage der Ausbreitung der Indogerxnanen näher zu- nächst aber ist i rem Ursprung unter dem oben praxifierken Ge kbts- punkte weiter nachzugeben, daß das große Gebiet von Skandinavien und vom Rhein bis zum unteren Dniepr natürlich nicht als Urbeimat anzusprechen ist, mmal bier schon zwei ganj differenzierte Kultur- gebiete vorhanden sind. Mein Vatnland m_uß „kleiner“ sein oder gewesen sein, sagt der Uc-Indogermane. Dre Frage ist: Lag sein Eutßebungsberd im Donaugebiet bei den Südindogermanen oder, an der Ostsee bei den Nordkndogermanen? Oder etwa in keinem dieser beiden Gebiete, mithin an einer dritten Stelle?

Hier sXt nun die Siedelun oarchäologie ein, die Profeffor Kosfinna t Jahrzehnten mit lfer treibt und in der er aUe prähistorif en unde, die Urnen und Beigefäße, selbü die mit Ornament verse enen Scherben, die Zusammenseßung der Topmaffen, die Steinwetkzeuge von deutlicher und weniger deutltckper Vesitmmung, die Geräte und Zierate aus aüerlei Material, die Grabanlagen, dte Beerdigungéfijten, ob Leichenverbrennung oder ;beis ung in Hocker- ftellung U., in das Bereickp seiner Beobachtung ncht, aran seine Ve- trachtungen und Schlüffe knüpft und ihre EFebniffe in Siedelungs- karten einträ t, die langsam aber sicher uns inblicke in die Völker- bewe un en Norden unseres Erdteils in lFelten vers rechen, die tief in nreichen in die Steinzeit, ja hinauf is in die lluvialzeit, die zuerst den Menschen in diesen Ge enden s b. Die Grundsäse, nach denen der Vortragende bei seiner kedelungßatckßäoloßie verfährt, find fol ende: Zeigt ein Gebiet in einer Periode me r v er weniger starke Äefiedklung, in der fo!genden, fich unmittelbar anschließenden aber “tarke Abnahme oder gar etc, so st eine Abwanderung der Bevölkerung anmnebmeu. Wohin die AuSwanderung stattgefunden, ist erst dann mit voller Sicherheit festzustellen, wenn |ck) Anxeitben eiuer Fortseßuug. d. b. meist einer jüngeren Entwicklune? der besonderen Kultur der AUSwanderer in einem neuen Lande f tstellen lassen. Umgekehrt liegen Zuwanderungen vor, wenn ein düunbevölkettes Gebiet plö ich starke Besiedelung, vielleicht unter Anjeicben einer ver- schiedenen nltur erfährt. Andernfalls man nur auf Mutmaßungen und Wabrscbeinlilbkeiten angewiesen. Es ist Profeffor Koxpnna nicht gelungen, in der neolithischen Epoche auf diese Art nen Au!- aangspunkt des indogermanischen Typus zu entdecken. Sein Ursprung muß also viel älter sein. Nun will eine von den Anschauunaen W Vortragenden abweichende Anschauung den in der Botanik bewährten GrunAsav angewandt sehen, da , wo die stärkste Verbreitung einer Art b , da auch ihre Heimat legt, und deshalb die Urbeimat dos nordischen Typus durchaus nach Skandinavien verlegen; aber der Grundsatz ist, auf Mens en an ewandt, falsch; denn sonst könnte Nordamerika einmal als d e Urb mat der An el- sachsen gelten. Der nordische Typus kann, wmigfienö aus dieem Grunde nicht, Skandinavien seine Urbelwat nennen. Die oben dar- gelegten edelungßatrbäologiscben Grund äße, die, wie gezeigt, für die neolitbis Zeit versagen auf die pa olitbiscbe Epoche angewandt, er eben, die dünne Äcvölkerung von Mittel- und Südosteuropa warend der Zwischeneiszeüen vom dhbt bevölkerten Frankreich aus- gegan en ist und beim Hermnnaben jeder ncuen Vergletschenm den ungün tk en Wirkungen des Klimas durch Rückw3nderung nach est- eurova ?ch wieder entzogen hat. Ebenso ist es anerkannt ,daß die frübneolitbisÖe Lan pftaße von der franxö schen Cro-Magnon- kaffe abstammen mu , wei fich keine andxren br noch näher stehen- dm Vorgänger gefunden haben. Die oben auf eworfene Fra!ge zeint biernaeb fich zu der rage zuzusvisea; Wann nd diefe TM !ligen Menftben der neol ischen Epoche von Frankreich 11 ttel- und Nordeuropa aukaewandert?

Solange Prof or Kosfinna die Nordindogermanen für die einzige ind ermcmls Gruppe hielt. war die Sack): ein!:cber als gegen- wärtig K n Grund liegt vor jur Annahme, daß diefrubeste Kultur der Südindogenuanen von der der Nordindogermauen abzuleiten sei, ebensowenig wie umgekehrt. Beide emstammen einem fremden Gebiete, das in der auptsacbe ein und dasseibe Gebiet gewesen ein um Zur erschöp enden Beantwortung der Frage nach diesem G iet ist d e genaue untersuchung der ältesten Spurexj des Menschen im Norden und Süden des Gesamtgebietes erforderlub- .

Der Vortragende s ritt an dieser Stelle seiner Parleguu en, mit den nordischen Ver tniffen innend, zur Vorfubrung ner überaus reichen Sammlung von Li tbildern, die einen agroßm Teil seine! für den Aufbau einer Siedelungßanhäol ie mübevo |u|ammem «enen Anschauungsmataials darstellen. : s t die ältexte vom

en nv

* Kunde ebende Zeit - enagewei schäfte, Lee:: Fa «WWW de in Jütland, Fünen, SGleswlg- und im Hwüfeegebiet g unden worden fin auf 10000 Jahre ektreönung, die folgende Fuersleinkultur m Oftseegebiets = auf 8000 bu 7000 Ja?:- Wff? Uebereinstimmungen in den Artefakten weisen bier umwei el- baft auf Kultmeinflü e und dabee wobl «ck auf eine B deluW aus Süd- und Mitte fcankceich und dem Obenbeintal. Wahr ckeln! erfolgte die Einwanderung allmäbl längs der Nordsee; allein die Nordsoevecbindung beider Kulturen eblt uns wegen der fien- Mkuns- Ein Bewäz mehr für diYe Verbindun mit Frank- reich und Betalen ist das etwa m 5?09 v, r. als dem Maximum der Senkung der Oßseekü einst ende Vorkommen von Kurzschädeln lm O ! ebjetéuymn s tpaläolxt isset; ist auch in Nord- und Mittelfraukrei “R": nkökfixe ;;

, ekabenuiche Raff: verbreitet. Ein ungelösies Rätsel ck das el zeitige Vorkommen verschiedener

]

' endgültiBer Abnahme des 2) etri

“abrjeuge in Betrieb nehmen und

Menschentypen und verschiedener Kultur in Schweden und No;- wegen. Hat man eine besondere arktxs : Raffe und eine spätere Verdrängung oder teilweise Unterwec ung derselben durch die Langscbädel anzunehmen? Oder ist für den Ursprung das Wabrsckpeiulicbere eine Einwanderung auch dieser Kurzköpfe, die eben- falls groß von Wuchs gewesen find, aus Frankreich und Belgien wie nach Norddeutschland, so auch nach Skandinavien vorauszusehen? Aber eine Trennun beldkr versehiedener NaWn bat fieber stattgefunden, in Form einer uSwanderung diefer ochgewachsenen Kurzköpfe- nach den baltisthen Provinzen, nach Finnland, nach dem do a- und Onega-Gebjet und an die Wolga, wie wiederum Grab- und nli : Funde beweixen und nicht zum wenigsten die finnische Spra :, de lark verwan t mit Jndoaermaniseb i . In Skandinavien aber er- hielt ck diese eigenartige Kultur der Kurjköpfe keinesfaUs lan emebr, keines aus bis zur Bronzezeit. Dagegen erfolgte vom Norden er nun die Ausbreitung der Indogermanen über ganz Norddeutschland, die Gäerilzen dieser Ausdehnung sind an; den neolithischen Gräbern fest- zu e en. Hierauf verbreitete fich Profe or Ko nna über die spätere Aus- desznung der Nordindoqermanen fZ.:ber Mtieldeutscbland, dann über Suddeutséland und Oesterreich, wobei fie eine Reihe von neuen Kulturen ÖUfen- Hlexvon soll später noch die Rede sein. Wann aber setzte die Wanderung aus Frankreich nach Osten wobl ein, wel e die fudindogermanifche Gruppe cbuf'? Aller Wahrscheinlicbkeit na find in der mittel-neolitbischen eit aus We-"teuropa zwei Züge aus- Segangen. Ibre Wege und Siedlungen find bezeichnet und in ewiffer Weise egremt durch die Gewohnheiten, die im un'te der Lei enbeftattung und des den Urnen ertxilten Schmuckes estanden. So finden wir Sckpnurkeramik in Tburingen, dem Königreich Sachsen im Main- gebiet von H: en, im Rheintal, in der Schweiz, in Württemberg, Bayern _und * öbmen, Bandkeramkk in der Donau-Tbeiß-Ebene, Siebenburgen, Serbieg, VoSnien _Niederösterrxicb und Mähren im Janzen Donautal aufwarts und in Östeuropa. Alz Ausläufer der Band- eramik, aber gewiffermaßxn eine höhere Kaltmstufe markierend, find die wundervollen, außer alb der Karpartben über Ostgalizien die Bukowina, Rumänien, Bessarabien bis an den Dnievr verbreiteten bemalten Grabgefäße und die aus der B-md- entwickelte Spiral- keramik xu beseichnen. Innerhalb der Schwarzen Erde in Rußland bat fich ein bewundernswert“ Reicktum der Formen und Ver- zierungen entwickelt. Da egen ist n der nordöstlichen Stevpe weder aus paläolithisxer, noch aus neolithischer Zeit auch nur eine Spur von Anfiedlung nachzuweisen. Die schöne Kultur" der bemalten Spiralkeramik erfreute fich indessen keines deuernden, friedxithen Daseins. Es kam über fie ein böser Feind, nämlich der nordmdogermanische Bruder, defßn E pan onsbestrebungen s on oben kurz an edeutet wurden. Ober distée egalitb-Gräber, ötlich bis an die der oder wenig darüber hinaus, beseichnen diese Züge. Der erste (m_arkiert dureh Trichterbalsbecber, Kraaenflascben und Mond- Zenkelftuze) ging vermutlich von Dänemark aus durch ommern, Westpreußen lZAMM Schlesien nach Galizien und Südost- polen; ein weiter, jektl'i verschiedener, kenntlich an Kugelamphoren in Stein r ern, durch West reußen, Kujawien, weichselaufwärts bis Sandow r. Er traf die Telnebmet an dem ersten Zuge schon in Ostgalizien einheimisch und beeinflußte fie aufs stärkste, wie wiederum

aus Anniehen, gleich den oben erwähnten, zu entne men ist. Die Träger der Bemalt-Keramik-Kultur wichen [,dem Stoß der vereinten Nordindogermanen aus und wanderten

etwa um 2000 v. Chr. nach den Qaellengebieten von DM und Jaxartes aus, von wo wenige Jahrhunderte später ein Teil die West- wandxrung nach Mesopotamien und Vorderasien unternahm. Eine eißentliche Bronjezeit kennt Rußland nicht, an der Wolga saßen die F nnen, Südrußland war me : oder weni er leer. Auch die Nord- indo“ermanen können in Weft- und Südru land nicbt eblieben sejn, das e an der Schwelle der Bronzezeit betraten, die in ußland nicbt nachweisbar ist. Sie wanderten vermutlich denselben Weg, den die Südindogermanen in den Ländern östlich der Karpatben ihnen voraus- gegangen waren, nac? A en, und wurden dort zu jenen Indos then in Mittelasien und C in xcb-Turkestan, die von den Griechen To !ea genannt wurden und au die durch die Turfani-Expedition ein so ' klänxendes neues Schlaglicht gefallen, deren Sprache auch als west- ndogermanisch erwiesen worden ist.

Verkehrkauftalten.

Einbürgerung kriegsbrauckpbarer Lastkra twa en durch die Heeresverwaltung. f g

Die Heeresvekwaltung hat ein großes Interesse daran, für den Fall eines Krie es zur Sicherung des Nachschub! über eine mögli st große Zahl wi (lck kriegsbraucbbarer Lastkraftwagen zu verfügen. 1; ein acbste Lösung für die Stchersteauna der genügenden Anzahl von Kraftwagen könnte der bereits im Frieden er ol ende Ankauf er- scheinen. Dieses Verfahren hat aber, a ekeben von den ßroßen Kosten, die Bedenken gegen fich, daß die angeschafften Wagen

ald veraltet! und daß bei der Mobilmachung keine genü ende ab! von mit den Fahrzeugen eingeübten Fahrern zur Hand nd. JMS" Streben der Hoeresverwaltun gebt deshalb dahin, die Einbük erung von Lastkraftwagen in Pxivat etrieben nach Möglichkeit zu unt üven, um im Kriegsfalle auf diese zurückgreifen zu können.

Bisher hat die VerMndun von Lastkraftwagen, namentlich stärkerer Bauart, lm'Deutscßen ei e noch keinen großen Umfang

ewknnen können. Dre Stat stik weit für den 1. Januar 1908 im

eutschen Reiche gegenüber 34244 überwie end zur Personen- beförderun dienend_en Kraftfahrzeugen nur 17 8 (udas find 4,9 9/0 des Gesamtb andes fur dkeLastenbeförderung nacb. nter leßteren Fabr- zeugen be 1den ch aber um!; 235 Krafträder und 1243 Walgen mit unter 16135. astxvagen mit 16-40138. ab es am 1. Januar 908 284 und solche mkt uber_40 178. nur 16. ie überwiegende Zahl der Last- kraftwagen, wie ubrigens auch der Personenwagen findet in städtischen Betrieben Verwendun , dürfte also großenteils für die Ueberwindung schwieri er Wegeverbä tniffe, mit denen die «eresverwaltung rechnen muß, ncht eingerichtet sein. In landwirts aftlichen Betrieben aber ab es am 1. Januar im ganzen Deutschen Reiche nur 9 Kraftwagen

LÉstZ'YMM? d di jäbri R Mb bl

0 nun 11 em es am e aus (: toetat Summen Tür die Beschaffung und ereitbaltun von Autxrxjöoßbeixk laftwagen er ereöverwaltung zur Verfügung ge ellt worden find hat diese bxson ere Grundsäße für die Unterstü ung von ir; Privatbefis befind1kchen Kraftfahrzeugen aufgestellt. anach ollen nach Maßgabe der verfügbaren ttel Unternehmern und sonxtlgen

rivawersonen, die den militärischen Bedingungen entsprechende Kraft-

ch verp i ten fie währe !) mindestens 5 Jahren im trie sb ba , n folgende Prämien bewillixt werkéenxau ren FUFMU ju erhalten, [) einmalige Vestha unaspräst)nie für jeden Wagen (fällig nach agen . . . . . ebwtämle für jeden Wagen auf 'die" .“,

Dauer von 5 Ja r "lll „ab?;yrZ)M.Mbé" „ck“; ? ?"“. Tk“? ?“." B“ ee ovrme für Verw '." ländis er Betriebssztosfe in von der HeerexskrlYthFxg

ju MUMM?" .? be. e une: und 2 enannten Summ beie 39 b1:51-Wagen; bei wesentlix stärkeren Wagenmbleibt. ekt? YFWIZ vorw halten. Jeder Unternehmer (Fabrik, BetriebSunternehmek, ?Jx- daitpekson usw.), der Jabrxeuge in „seinen Betrieb einstellen will, ur : er einen A auf Untersiuyung seitens der Heeresver- Faltung erhebt, lat vor der Bestbaffung einen en prechenden “Lm UYQZFKZZYUYÜFÜW RFzUFÉetn. dDieses ent Geibel, ob steUeMineÉ: TFMUI aF. n oll, un fcb so nun mit dem Antrag- e ew rung weiterer Prämien ür die Ve v 1] Bauart und andere Erfolge der Automo illnduftriek, JieanFMckszT det eeresvethltung entgeaenkommen, bat fich diese vorbehalten Die eeresverwaltung beablUKtißt, in erster Linie mit Fabrik";- und kayitalkräftigen Be r e ögesellsehaften in Verband.

etwa 1000 „-