Unter den Forderungen bezüglich der Arbeitßxeit ist diejenige, welcbe an's „Verkürzung der bisherigen Arbeitsxeit' abzielte, am baufisfieti ge tellT worden, nämlich in 532 Streikfällen mit 69 150 Streikkndens „Verkürzung der ArbeitSzeit am Sonnabend und vor hohen Feft ?gän
“wurde in 71 FäUen von 8454 Arbeitern erstrebt. Unter der;) “wn“eveo'; LFordernn en ragte die der ,Wiederanstellung entlaffekxer Ak METZ 265 ““Um Üb! gen weit hervor; sie wurde in 317 Streikfallen7FZnA !» iter *Arbeikern erhoben. In 133 Streikfällen forderten 1? 038 ArbTiter „Einführung von Lohntarifen' und in 121 FaUend1 E tlraffun
„Abänderung von Lobntarifen'. Die F Zr =th u 711; „bezw. Nichteinsteunng von nichtorqanifierten Arbeitern f;:d : zb die Streikfäklen, vertreten durch 2568 Lrbeiter-_ Erwähnt wr 511,51"
Forderung der „Abschaffung bezw. Nichteinfubrung der Alkor ar ei , die in 51 Sircikfäüen von 5741 Arbeitern erhoben worden ist.
Von den 2266 Streiks batten 373 = 16,5 % vollen Erfoligse,
bei 930 = 41,0 % wurden die Forderungen der Streikenden teilwe
er üllt, = 42,5 % blie en ohne Erfolg. Am vollen Erfolg
nxbmenuxxngöiän 192 430 Streikenden 19 326 = 10,09/o,_a1Z2xeor/u
Erfolg Bezüglich eines Teils der ordnungen 1001798 .- l, i 0
teil; keinen Erfolg hatten 71 306 Nr eiter = 37,1 /o. In den etz en
5 Jahren nahmen die (Zitreiks folgenden Auögang: r
e 11 Sttriikeriide k i
teilwei 2 kein vo er et we [e e n
(311515 Erfolpsz Erfolg Erfolg Erfolg Erfolg
1903. . 21,8 32,3 45,9 16,3 45,8 37,9 1904 . . 24,0 36,8 39,2 14,6 54,9 30,5 1905 . . 22,0 40,4 37,6 6,1 30,0 63,3 1906 . . 18,4 45,0 36,6 12,0 65,0 37,1 1907 , 16 5 41,0 42,5 10,0 52,9 , -
'Im Verlaufdder “Jahre ist die 3031 der Streiks mit vollem Erfolg
* ten der durch Vergleiäse beendeten zurückgegangen. 'JXYÉYÉZYÉYM nach der Zahl der Fälle und der dabei beteiligten
' ben im Arbeiter seit 1903 von Jahr zu Jahr zuruckgegangen waren, ha 5 ine Vermehrung erfahren. JabrßrthZ-kdYeinßrBeericbtsjabre beendeten Streiks, die denoStrÄikeniizen vollen Erfolg brachten, befanden fick 341 (= 91,4*/0)_ é??Zroff- “Mks .... " 5111213601666'1638 3325333.“ 8.7.9 Abwebrstreiks mi u 21 . ' ö n des Arbeitslobns batten Erfolg insbesondere blufiÖtliYstk-YkérYZu 11th 11717 Streikenden in
von den erfolgreichen Angri den erfolgreichen Abwebrstreiks 3 mit 1695 SYÉZÉÉYÉYÉ ixonZ Betrieben, zusammen also 249 Streiks
nden in 1188 „Betrieben. Unter den Sjreiks, ;???th 181215 "(?Zeikeerfolglos verliefen, wurden 907 „(= 94,2 0/0) An riffstreiks mit 67 356 Streikenden in 2777 Betrieben und 56 (_g 5 80/ ) Abwebrftreiks mit 3950 Streikenden in 93_ Betrieben *_ * YU den Streik, bei denen die Streikenden bexugliäj eines Teiléibrer Forderungen Erfolg batten. gehörten imBerichts- jahre 898 (= 96,6 0/0) Angrifffireiks mit 95 467 Streikenden in 8122 Betrieben und 32 (= 3.4 0/o) Abwebrstreiks mit 6331 Streikenden
Von den Angriffftreiks mit teilweisen: Erfolg baiteiu
m n b f Skxeiks Siteikenden Betrieben a. vollen Er ol in klug au
Erhöhung fdes? ?ltlxeitZlobnes f 41 4 350 1 023,
b.teilwei en Er o g n :zug au
Etböbismg des Arbeitslobnes . 559 43 269 3 329,
a.vollen Erfolg in bexug auf
Erhöhung des Arbeixslobnes
und vollen oder teilweisezi (Fr-
folg in hezug auf Verkurxung
der Arbeijszeii. . *. . . .
a.teilweisen Erfolg in dezug auf
Erhöhung des Arbeitßlobnes
und voüen oder teilweijxn Er-
folg in bezug auf Verkiirzung
der Arbeitßzeit . . . . . .
svoUen oder teilweisxn Erfolg
in bezug au Verkurzung der
der Arbeits; ......
“von den Abwebrstreiks mit
„teilweixem Erfol? hatten teilwei en Erfolg 11 bezu auf
Erhöhung des Arbeitslo nes . 4 1468 56,
Was die im Vordergrund de? Interesses stehenden Forderungen der Lohnerhöhung und der Verkurzung der Arbeitßzeit anlan i, so wurde die insgesamt 1606 mal gestellte Forderung einer Erbößung des bisherigen Arbeitslobnes 303 mal (in 18,9% der Fälle, in denen ße gestellt wurde) vollständig, 742 mal (= 46,2 0/0 der Fäkle) teilweise und 551 mal (= 34.9 0/0) überhaupt nicht durch-
eseßt, während die 532 mal angefirebte _Verkürjung der
ErbeitsUit 143 mal (= 26.99/0 dieser Falle in vollem Um- fange, 126 mal (= "23.7 0/0) nur zum Tei und 263 _mal (= 49,4%) übetbaupt nicbt xrreicbt wurde. Unter den inßgejamt 930 Streiks mit 119: te1lwei1em Erfolg wurden 604 (= 64,9 0/0 dieser Kategorie) gezahlt, die den Streikenden vollen oder teilweisen Erfolg in bezug auf die Erhöhung des Arbeitslobns, 19 (= 2,0 0/0), die ihnen vollen oder teilweisen Erfolg in bezug auf die Verkürzung der Arbeitszeit, und endlich 192 5e= 20,6 o/o), die den Beteiligten 5011er! oder teilweisen Erfolg in zug auf beide Forderungen ge- bracht haben.
Von den 2266 Streiks fanden 1465 = 647 c)/.) durcb Verhand- lungen ihr Ende, und zwar 857 = 58,5 0/o durch Verhandlungen unmittelbar SWUÖLU deu PWÜM- 102 = 7 0/0 vor dem Gewerbe- geticht und 506 = 34,5 0/odurck) Verhandlungen unter Vermittlung 'Von Berufsveteinigungen oder dritten Personen. - 595 = 26,3 0/g
13 871 175,
179 36 666 3 262,
19 2258 38;
.der Streiks beschäftigten die Polizei und 391 = 17,3 0/9 die Staats-
anwaltichaft- d i J 3 1907 246 b d t
V enwurenU are eene, die ficborÖ-bTern52878Yeetxix3len5erbreiteten und 81167 Arbeiter betrafen. Gegenüber dem Vorjahr mit seinen 298 beendeten Aussparungen ist im Berichtsjabre eine Verringerung der Zahl der Auswertungen zu beobachten. Es wurden gezählt:
endeie A €- !) tr ene BL“ " MZF; 6.365: schäftigt? gesperrte gen 1903 . . . 70 1714, 52 541 33273 1904 . . . 120 1115 36312 23 760 1905 . . . 254 3859 188 526 118 665 1906 . . . 298 2780 152 449 77 109 1907 . . . 246 5287 129 563 81167.
Von den 246 Aussparungen kamen 152 94 auf die übrigen deuiscben Staaten. Unter den einzelnprYTYÉYn rovimen "*"" e“ “e 90"- andenburo (29). die rovinz Sa sen (13). Schle9wig-Hol em (21), Hazmover (13), W alen (16) und Rhein- lés? FINHFYEM YZF “ls 1:16? Axisssverrungerse entfielen. Unter den 0 er reu n a en : nur (
Sachsen (15) zu. Bayern (20) und
Von den bedeutenderen Gewerbegruppen batten i , . jahre der Bergbau, das ReinigungSZewerl-e und das VeckFYYéxtxe keine Aussperrungen zu verzeichnen. 11 anderen GUL_Nkbegruppen betrug die Zahl der Aussperrungen, der betroffenen Betriebe, der in diesen Beschäftigten und der AuOgefperrien:
YZF“ beiroffene Ye- Aus- sperrungen Betriebe schaftigte gesperrte
Indufirie der Steine und
rden . . . . . 5 25 1120 717 MetallDerarkxexiÉuWi . „J . 13 159 16 584 9018 Jndu trieder a nen n-
strusmente, Apparate “. . 21 84 23286 10769 ".'-Textilindustrie . . . . . 5 57 4 167 3 501
beendet" betroffene Be- Aus- Aus- Betriebe schäftigte gesperrte
Industrie der Holz- und
Sebnißstoffe . . . . , 35 1 296 27 777 14 435 N run s- JUHJÜÉMFJMMW. "g . 11 39 2 051 971 Bekleidun sgewerbe . . . 53 1 042 15 975 11 521 Baugewers5e ..... 84 2 351 29 987 23 847 Handelögewerbe . 6 59 5 886 5 242.
der dritte Teil aller Aussperrungen, 34,1 9,0 kommen YfebxxasalsBaugewerbe, 21,5 0/0 auf das Bekleidungögewerbe und 14,2 9/0 auf die Industrie der Holz- und Schnißstoffe; von den Aus- gesperrten gehören diesen Gewubegrupven 29,4 0/9, 14,2 0/9 und 17,8 **)/a an. Diese drei Gewerbegrupven vereinigen aber ?- aner Auswertungen (69,8 9/0) und fast x- (61,4 0/0) aller AUM? penten
aaf sich
Die Forderungen der Arbeitgeber betrafen 109 mal Auf-
. des bis eri en Arbeitslobnes (darunter 1911101 in der ZYÉZFZYTY Holz- u5d gSÖnißfioffe, 17 mal im BekleidungSgewerbe,
47 mal im Bau ewerbe), ferner
Arbeitslohnes e einmal in der Textilindu
industrie und im Baugewerbe),
herigen Arbeitsjeit (darunter 311101
in der Industrie der Maschinen,
3mal Herabsesßung des bisherigen
trie, in der Leder- 64m1l Aufrechterbaüung der bis- in der Metallderarbeitung, 6 mal Instrumente, Apparate, 13 mal in
d ndufirie der Holz- und Schnißstoffe, 33 mal im Baugewerbe), eiemel Verlän erung der Arbeitszeit (und zwar im Baugewerbe). Von den ussverrungen batten 112 = 45,5 % vollen Erfolg,
119 = 48,4 % teilweisen Erso g
l , 15 = 6,1 0/0 keinen Erfolg. Die
Arbeitßeber hatten mit der Aussperrung Erfolg in bezug auf Auf-
rechter
altung des bisherigen Arbeitslobnes 37 mal vol], 67 mal teilweise,
511151 111151, bins1chtlich der Herabseßung des bisherigen Arbeitslobnes
211101 5011, 1xrtal2713ieht,l inilbeJsg axf YfkertRbastung der 0 v 11, ma : w e, m n . ““ 3 mal " 11907 in 47 Fällen Ausschließung
Maifeier erfolgte am 2. Ma
Arbeits- Wegen unerlaubter
d A !) it. Die Dauer dieser Ausschließung schwankte zwischen 1 335 3811: Tcircgeen. Im ganzen wurden 12 381 Arbeiter von der Aus-
lie ung betroffen; dayori waren fck Zaßt man die hexaglicb der des Jahres 1907 ermittelten Zahle
512 unter 21 Jahren. Streiks und Aussperrungen 11 zusammen, so ergeben sick) folgende
Gesamtjablen: In 18 379 Betrieben haben 273 597 Arbeiter
infolge von Streiks oder Aussperrun en gefeiert.
2512 Streiks und Aussperrun an
Von den haben n 1075 Fällen (= 42,8 0/9)
die Arbeitnehmer keinen Erfo g erzielj.
Zur Arbei
In Stettin fand estern ausständiger Niete: X_att. wie die .Voff. Zig.“ erfahrt,
terbeweaung.
nachmittag eine Versammlung Mit 600 gegen 10 Stimmen wurde, beschlossen, die Einigungs-
bedingungen der Direktion des .Vulkan“ nicbt anzunehmen (vgl. Nr. 176 5. Bl.). Die Mieter wollen nur an drei Wochen- tagen Ueberftunden leisten und verlangen einen Mebrlobn von 1 bezw. 11 43 für die Stunde. Die Direktion verlan t aber Ueberstunden an vier Wochentagen und will keine Lohnerbö un bewilligen. Jn- folge dieses Veschluffes hält die Direktion die Aus vertan? sämtliäyer
.Vulkan'-Arbeiter aufrecht. Am Abend fanden vier Ver
ammluugen
der Außgesperrten statt, in denen von dem Beschluß der Rieter
Kenntnis genommen wurde. Arbeitgeberverband
deutscher
Wie mitgeteilt wurde, werden die dem
Werften angeböri en
Firmen infolée des Beschlusses der Nieser ihre sämtli en ::
Arbeiter so worden find.
nge au | sp e r r e 11, bis die Streitigkeiten beigelegt
Gelegentlich der Kundkzebungen der französistben Bau-
arbeiter in Draweil-P dort, wie „W. T. B.“ beriehtet,
gneux (vgl. Nr. 178 5. Bl.) kam es
zu Zusammensfößen der, Aus-
ständigen mit dem Militär. Die Truppen sahen 116) genötigt, von der Schußwaffe Gebraucko zu machen. Sie schosffen zuert
in die Luft und gaben dann zwei Salven auf die Manife von denen mehrere verletzt wurden. _
den Weg mit sanken und
Gendarmen entfernten die Hinderniffe. die mtl; Villeneuve-Saint Georges ging,
Gruppe Mankfesianten, quer durch die Felder verfol te standenen Tumult wurde ein riffen und sehr erheblich verleßt. ließ darauf blank ziehen, und die über die Böschung des Eisenba
aber mit Steinwurfen empfangen.
YIM den Eisenbabndamm vor illeneuve zurück. - Heute früh
ianten a , Die Ausfiändigen batten eichenen Bohlen versperrt, _abee Auf Dragoner, die eine
n, wurde gesiboffen. In dem en!-
endarmeriebauvimann vom Pferde ge-
Der Oberkommandant der Truppen Soldaten suchi_en die Ausständigen bndammes zuruckzudrängen, wurden
Die TruppenMgin en nochmals und trieben die an anten auf 2 Uhr wurde von dem nisterium
des Innern folgende Mitteilung über die Zahl der Opfer bei
den gestrigen Rubesiörungen
in Vigneux auSgegeben: Zwei
Zivilisten getötet, 15 Zivilifien verwundet, ein Rittmeister
und zwei Kürasfiete verleßt. babe: der jur Unterdrückung Truppen, [sowie meßrere Offixiere wurfe der
General Virvais, der Oberbefehls- der Rubesiörungen außgesandten und 20 Soldaten sind durch Stein-
eßt. - Nach anderen Berichten beträgt die Zahl der Ge-
töteten drei; die Zahl der Verletzten wird jwiscben 30 bis 80 an-
gegeben. Der 3
ustand von 6 Verleyien wird als boffnun Elos be-
zeichnet. - Die Vertreter aller Arbeiterverbände alten in vergangener Nacht in Paris in der Arbeitsbörse eine Ver-
s a m m l u n g abgehalten und beschlossen, infolge der
die Arbeiter aufzufordern,
durch Maueranscbläge gestrigen Vorgänge
den Ausstand bis auf weiteres zu verlängern. Es beißt, daß
auch andere Arbeitersyndikate,
so die Elektrotechniker, Gold-
schmiede und Anstreicher beabsichtigen, sich dem Ausstande anzuschlie n. Die meisten Blätter, abgesehen von den sozialistischen und sozialistißseckp-
radikalen, verlangen, daß die
Regierung weit energischer vorgehe, da
die_Treibereien des allgemeinen Arbeiterverbandes geradezu gemein- grfabrlicb geworden seien. O_a die Bauunternehmer besäjloffen haben, die Bauplaße zu werten, befurcbtet man, daß die Lage noch eine Ver-
schlimmerung beschäftigungslos werden.
erfahren werde, weil dadurch viele tausend Arbeiter
In Kairo waren seit xiniger Zeit die Arbeiter in verschiedenen Zigarettenfabriken ausstandia. Der Auostand ist, wie die „Köln. tg.“ berichtet, im allgemeinen schnell beigelegt worden, auSgenommen bei der African Cigarettes Ch., in der 150 Arbeiter einstweilen weiter im Ausstand verharren. Sie verlangen u. a. eine tägliche Lobnauf-
besserung von & Fr.
Wohlfahrtspflege.
Woblfabrtöeinricbtun e fabrik (Zl.
Nach einer im zweiten Teil Essen für das
sind in den
11 der Kruvpschen Gußstabl-
-G.) in Essen.
des Berichts der Handelskammer zu
Jahr 1907 gegebenen Ueberfitbt über die Woblfa ris- einrichtungen der Gußftablfabrik von b
riedr. Krupp, Aktiengesellsädaft,
W ob nu n g en der der F rma gehörigen Arbeiterkolonien
Westend, Nordbof, Baumbof, Schederbof, Kronenberg, Alfredsbof, Friedrickpsbof und Wienbof (leßtere für invalid: und pensionierte
Arbeiter) 5060 318 Arbeiterwobnungen. die die Reihe von Jahren gemietet ba
Familien untergebracht. Dazu
kommen noch Firma 1907 bei Privaten auf eine
t. Zu den weitnen Woblfabrtöeinricbiun en der Gußfjablfabrik in E en gehören u.a,: 1Krankenbaus, 2Bara enlazarette für Epidemien, 1 rbolungsbaus für Rekonvaleszenten (im Laufe des Jahres 1907 wurde die Erweiterung des Erbvlunaobauses für Männer und je ein
Neubau für Frauen und
Kinder in Angriff genommen), 1 für Medi-
zinisck): Bäder eingerichtexe Badeanstalt, 3 Pfründnerbäuser, 1 Arbeiter-
uzenage mit Wohnung fur U70 jaglick: gespeist werde anstalt in der Arbeiter" Mag!). 2
Facharbeiter, 1 Beamtenkasinv- 1
Personen, in der eWa 3000 Personen önnen, 6 Speisesäle (einsckpließlicb einer Speise-
Loaierbäuser für je 30 unvubeiratete Werkmeisterkafino, 1 Haushaltungs-
(Gale, 1 Industriescbule für Etwa sene, 3 Industrie chulen "r [- MWMWPY 1i YZéerha( 570/11 LYhaiUes in bikerquLÉYie e o, parent ung ge er nu , ev - xuschuß der irma 1907/08: 28 781 „72 und 3785011?“ eroTiZFxsit der Sparka e verbundene Prämienverlosung), 1Lebensversicherungs- “""-Zi 1 (Fb"FiJU' Reirbsv (111; s s d i J u run er er erung gee e wur en m a r 1906 von der Firma (einsÖließlich der Außenwerhke) gezahlt für wieb e Krankenversicberung . . . . - . . . 1393 883,87 .“, Unfallverficherung . . . . . . 1557 014,46 , Invalidenverslcberung . . 514 934.29 .
___-._.- 1usammen . . 3465 832,62 „zs.
Außer den geseszlichen Ka en bestehen bei der Firma eine Reihe von Hilfskaffen und andere, ä nlicbe UnterftüßungSeimickytungen. Die statutariscben LeistunTen der irma, zu gese lich nicht vor- geschriebenen Kassen etrugen n demselben Ja re:
zu den Unterstüßungs- und Familienkaffen , * 15*038,38 „FC
. . Arbeiterpenfionskaffen . . 1347 754,69 „ Beamtenpenfionskaffen . . 286145,70 .
zusammen . 1 648 938,77 „55.
Die aus den besonderen Stiftungen und Fonds der Firma geleisteten Unterstützungen einschließlich der Zuschüsse zu verschiedenen Werkskassen und der Aufwendungen zur Förderung allgemeiner Woblfabrtöeinrichtungen und Jniereffen betrugen im Jahre 1906 inSgesamt 4732 447,35 „74. Die gesamte abres- leistung der Firma an Versieherungß- und Kassen- beikrägen, Unterstüßungen und Zuschüssen belief sich somik im Jahre 1906 auf 9847 218,74 „54.
Nach der Aufnahme vom 1. Januar 1908 betrug die Gesamtzahl der auf den Kruppscben Werken beschäfti ten Personen ein- schließlich von 6198 Beamten 63 084 (am 1. “1157111907: 64 397 ein- schlieleich von 5809 Beamten). Von diesen entfallen auf die GUF stahl abrik Essen mit den Schießplä en 32 952 (35 538), die Friedri Alfred-Hüite in Rheinhausen 53 2 (4713), das Grusonwerk Buckau „4336 (4582), die Germaniawerft in Kiel 3580 (3552 , die Koblenjechen 9447 (9273 , die mittelrbeinischen Hüttenwe : 1108 (1139), das Stahlwerk nnen 1002 (870), die Eisensteingruben 5171 (4730) beschäftigte ersonen.
Die prozentuale Ste gerung des Arbeitslobnes vom Jahre 1907 betrug gegenüber demjenigen von 1879 770/11. Der Durchschnitt der in der Gußstablfabrik auf den Kopf und Tag gezahlten Löhne belief sich 1902 auf 4,52 „44, 1903 auf 456 .,“, 1904 auf 4,88 :.“, 1905 auf 5,12 „46, 1906 auf 5,35 „46, 1907 auf 5,35 ..“.
:X?-
chft und Wissenschaft.
Die KöniYitke Akademie der Wissenschaften hielt am 23. Juli eine ißung der pbilosopbisch-bistorischen Klasse unter dem Vorsitz ihres Sekretars Herrn Vahlen ab, in der err Leusler über die gelehrte Ur eschichte im altisländis en chrifttum las. Die eubemer stischen Einwanderungsfabeln bei Snorri u. A. werden zergliedert und auf ihre Quellen zurückgeführt. Einen entwickelten EubemetiSmus zeigen unter den Germanen nur die Isländer; der Däne Saxo hängt von ihnen ab. Ein geschicht- licher Kern dieser gelehrten Fabeln isi nicht glaubhaft ju machen. Zr: Diels legte eine Mitteilung des Herrn Profeffors Dr. M. elltnann in PotSdam vor: Aelius Promotus 7a:- «& yama xad äpr-easyraé. Das Excerpt der Lympatbetiscbe Heimittel ent- haltenden Schrift des unter Hadrian le enden Arztes wird zum ersten Male berauslgegeben. Neben dem Vaticanus 299 ist am!) der Vosfianus Fo . 29 benußt worden. ?err Pischel überreichte eine AbhandlunJ: .Die Turfanrejens onen des Dbammapada'. (Eesäyeint päter.) Unter den von den Herren Grünwedel und von Le Coq von der dritten Turfanerpedition mitgebrachten Handschriftenrefien befindet sich eine größere Zahl Blätter, bisher 35, die zwei, vielleiäst drei ganz unbekannte Sanskrit- rezensionen der berühmten buddhisii chen Spruchsammlung Dbamma- pada, die bis jekt nur in der Päli- pracbe bekannt war, enthalten. Das Verhältnis der Sanskrit- und Päli-Faffung zu einander und zu den chinesischen und tibetis en Uebersetzungen wird besprochen und Texwroben gegeben. YM rman legte Mitteilungen der Herren C. H. Becker, C. chmidt und H. Schäfer uber Privat- urkunden aus dem christlichen nubischen Reickpe vor. Zu den älteren des 9. Jahrhunderts, die koptisch abgefaßt find, find neuerdings drei des 10. Jahrhunderts getreten: eine in nubischer Sprache und zwei arabische; fie find von den Königlichen Museen er- worbLeln Yordékl'b T bi lt di 5 sik ! (ck; b n em en age e e v v a i -mat emaii 2 Klasse unter dem Vorfiß ihres Sekretars Herrn Waldeyer LJ: Sivung ab. In dieser [06 Herr Engler über die „Pflanzen- geo raybische Gliederung von Afrika“. Die vier größeren in frika vertrrtenen Florengebiete sind 1. das Mediterran- YFM mit der sudwestli en Mediterranprovinz und der südlichen editerranprovin]; 11. as nordafrikanisch-indische Wüsten ebiet; 111. das afrikanische Wald- und Steppengebiet; 17. das Geb et des Kaplandes. - In 11. werden unterschieden 0. die üdmarokkanisÖe Provinz, 5. die Provinz der großen Sahara, 0. die i ebaisch-nubi! e, 8. die Uebergan Optovinz. - 111. wird gegliedert in a. sudanis : Parksteppenvrov nz, b. nordostafrikanisckpes o land und Steppen- provinj, 0. westasrikanische oder guineensis e aldprovim, (1. oft- afrikaniscbe und sudafrikanische Wald- und Steppen rovinx. - Jede Provinz wird dann weiter in Unter rovinzen und ejirke ein- geteilt. Herr Schottkv machte eine Mtteilung: Zur Theorie der Symmetral funktionen. Unter einem ymmetral wird eine mehrfach berandete ebene Fläche verstanden die in bun? auf eine gerade_Linie symmetrisch ist. Ist " die Anm 1 der unpaar gen Randlinien, ? die der Paare, und wird „ + r' = ck + 1 geseßt, so gehört zu der igur eine bestimmte Klaffe Abrlfcier unkjionen von - ariabeln, d e außerhalb der bekannten Riemann- chen Theorie steht. Es wird bewie ep, daß die Anzahl derjenigen
unter den TEFL) Periodicitätömoduln, die bei dieser Definition
als unabhängig gelten können, genau 3 ck - n ist, falls nicht die
Zahl 'JBL!) kleiner als 3 c - 71 ist. Herr Nernst legte Eberhard
eine Mitteilung des Herrn Profeffors Dr. G.
in Potsdam vor: Ueber die weite Verbreitung des Scandium auf der Erde. Bei der Untersucbun der Spektra der Sonne und Sterne hatte es sich beraußgeßteilt, da in diesen Himmelskörpern Scandium in weit reichlicherer enge enthalten sein muß, als man es nach der bisher ange- nommenen äußerst großen Seltenheit dieses Clemenies auf der Erde voraus even konnte. Der Verfaffer hat nun durch spektrograpbis : Untersuchung von Mineralien und Gesteinen gezeigt daß Scandium kein seltenes Element ist, sondern auf der Erde dix weiteste Verbreitung hat, indem es in fast aüen Gesteinen welche die Erdkruste zusammenseßen, wenn auch in geringer Menge„ vorhanden ist und fick) s'icber nachweisen läßt- Bei diesen Versuchen find auch Mineralien gefunden worden, welche einen weit rö eren Gehalt an Scandium haben als die Euxenite, Gadolinite unß Éttrotitanite.
Laud- und Forstwirtschaft,
ETUNUUSÜÖNU- Ernteergebnis e und G DaSK is 110 K (in RWäniesn' etreidebandel (1 er e on ulat in Bukarest berichtet u t _ . 9122319911513.?"892119159656326.8»; Veranla un'g gaben bai fix, ikm aJu iex; dirnie in Rumanien wesentli gebessert., Freilich hat in n e MY nicht un- Landes die Dürre angehalten, im manchen 1richen des 15 jedoch an wohltuenden NiedersäsläßékißmnjckändJSFLWW so?“? mmerbin noch ein mittleres Ergebnis zu erwarten (sk. Inas.