1908 / 271 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 16 Nov 1908 18:00:01 GMT) scan diff

Anüpater, der, von Caesar zunäcksst zum Staassverwalier eingeseßt, 4[Täter als erster Auslander den jüdischen Thron bestieg, verband mit lugheit und Energie eine stetem Argwohn entspringende Grausam- keit, der nach und nach nicht nur die Glieder der eingeborenen Dynastie, sondern auch die eigenen Familienangehöriaen und seine Gattin Mariamne zum Opfer kissen. Dieses leßtere Ereignis bildet den Inhalt und Abschluß der Tragödie. Die stets neu erwachende Eiferjuckpt des Tetrarchen, angefacht durch die Einftüsierungen seiner Schwester Salome, einerseits und die tiefe, immer wieder, trotz aller Aufreizungen der eigenen Mutter Alexandra ßch durchringende Lirbe der Fürstin andererseits schaffen die tragischen Konflikte, an denen die bewegte Handlung so reich ist. Sie gestatten dem ernsten Beobachter tiefe Einblicke in das Seelenleben der vom Dichter geschaffenen Geséaljen und erschließen das Verständnis für das Uyterliegen der edlen, boch- berzigen Frau dem yon rohen Jnstinkten getrrsbenen, despotischen Gatten Fgenüber, deffm Schwert die ouleßt VerzWeifelnde dahintafft. Herr [bert Heine wußte den HerodZs in seiner ganzen traurigen äußeren Größe und innerlichen Riedrtgkeit darzustellen und Irene Triesck) konnte als Mariamne ihre starke dramatische Gestaltungskunft nach langer eit wieder an einer ihrer würdigen Aufgabe erproben. Ol a Engl Salome) „und Alwine Wiecke (Alexandra) ergänzten Tn kluger npaYungsfahigkeit die Datstellung der Vorgenannten und Waren fick) ewußt, daß „fie gewissermaßen den Schlüssel zu den Leheimen Triebfedern des vielverschlungenen Seelenlebens des fich n feinen Seelenleiden verzehrenden Fürjjenpaars in Händen hatten. Aber auch die anderen labltkicben Darsteller, insonderheit Karl Mein- hardt (Samsas) und Karl Clewing (Titus), waren sämtlich auf ihrem !ecbten Maße, und die Regie des Herrn Rudolf Bernauer verdient Iicksaüs volle Anerkennurx . Die jun e Direktion verdient für den agemut diefer Hebbelauffu rung aufri ligen Dank.

Jm Köxniglickyen Opernbause haben die Proben zu .Habanera“, Oper in drei Akten von Raoul Laparra, deutsch von Georg Droescber, begonnen. Das Werk sol] Anfang Dezember unter der musikalischen Leitung des Kapellmeistero Blech im Verein mit .Verfiegelt' in Szene ehen und ist in den Hauptrollen durch Frau Plaithinger und die Zerren Bischoff, Grüning, Griowold be- sevt. - Morgen, Dienstag, findet eine Auf ühruna von Richard Wagners ,Tannhäuser' in fol ender Beseßung att: Elisabeth: Frau Denera; Venus: Fräulein Rosée; Hixtenknabe: Fräulein Lindemann; Tannhäuser: Herr Grüning; Wolfram: Herr Bronsgeest; Land- FRUIT): YIM?“ UYUerW-Herr Yrjö? FIerkliftTtJen IMF;

enr er re er: err ma. u a c : er e- meister Blech das Werk. ap

Im Köni lichen Schauspielhause wird neben einer Wieder- aufnahme von osns Lustspiel „Auf Strafurlaub“ als Nächste Neu- einstudierung „Zopf und Schwert“ von Karl Gußkow vorbereitet. In den Hauptrollen sind die Herren Molenar, Vollmer, Staegemann, Kraußneck,

allentin, Sommcxstotsf, die Damen Lindner, Arnstaedt, Busse und von Mayburg beschaftigt. Die Regie führt Herr Keßler. - Morgen, Dienstag, w_ird F, Hebbels bürgerliches Trauerspiel „Matic: Magda- lene“ ausgefuhrt. _Die Beseßung lautet: Meister Anton: Herr Pohl; Seine Frau: Fraulein Abich; Klara: Frau Willig; Karl: Herr Werrack; Leonhard: Herr Böttcher; ein Sekretär: Herr Lindner.

Jm Neuen Königlichen Operntheater spielen die Schliersee: in dieser Woche nur noch an drei Abenden. Morgen wird zum lesten Male .Der Amerikaseppl' und Freita'g zum lesten Male .Der Xaragraphenfchaster“ aufgeführt. Für Sonntag, den 22.,

?: als Abs ledsvorstellungen Nachmitta : .Der Herrgottsibnißer von

mmergau' und Abends .Der Me neidbauer' an eseßt. Die Tageskaffe am Schalter LU des Königlichen Schausp elhauses ist täglich von 10F-1 Uhr geöffnet.

Mannigfaltiges. Ber lin, 16. November 1908.

Der .Kolonialkriegerdank“, Verein zur Förderung der Erwerbstäjigkeit und Unterstüxung deutscher Kolonialkrieger sowie deren Hinterbliebenen, der si ; kürzlich unter dem Patronat des Generals der InfanUrie ;. „'O- Zreiberrn von Guy! ge kündet bat, versendet einen von namhaften ersonen unterzeichneten ufruf zur Sammlung für Kolonialkrieger. Da in dieser Weise zum ersten Male für ehemalige China- und Afrika- kämpfe): gesammelt wird, verdient dieser Aufruf besondere Beachtung. Spenden und Beitrittserklärungen find an die Verwaltungssteüe des .Kolonialkriegerdankö' (Potsdamer Straße 27 b) zu richten. Den Spendern wird die „Kolonial-Post', Vereinsblatt ehemaliger China- und Aftikakämpfer, übersandt und darin öffenxlickyt quittiert.

Danzig, 14. Novemher. (W. T. B.) Auf der hiesigen Schichauwerft lief beute mitta 12 Uhr, der kleine Kreuzer .Er saß Greif" glücklich von Sjape . Der Bürgermeister Sch miedel aus Kolberg gab dem Kreuzer den Namen .Kolberg“.

Leobschüß 14. November. (W. T. B.) Die Jubelfeier des hunderijährigen Bestehens des Husarenregiments Graf G oeßen (2. Schlesischen) Nr. 6 nahm, der .Leobscbüßer

“itung' zufolge, gestexn abend mit apfenftreich und Tackeljug ihren

nfang. Als Ehrengaste waren er chienen Seine Ho eit der Erb- pr inz und Ihre Königliche Hoheit die Er bprinzes si n von Sgcbsen -Mekningen, der Oberpräfident Graf von Zedlitz und Truyschler, als Vertreter Seiner Majesxät des Kaisers der General- feldmarschaü Graf von Haeseler. Heute morgen fand großes Wecken, Gottesdienst und um 11 Uhr RegimentSapp-U statt, bei dem der Regimentskommandeur Oberstleutnant von Sydow eine Kabinetts- order verlas, durch die dem Regiment die Säkularfahnenbänder verliehen werden. Auf dem Rathausplaß wurde dann ein Denkmal kes Grafen Goesen e_nthünt. Auf einem von der Stadt auf dem Rathaus gegebenen Éruhstück überreichte der Bürgermeister dem Kommandeur eine hrengabe von 2000 «M zu dessen freier Verfügung.

Halberstadt, 14. November. (W. T. B.) Amtlich wird ge- mxldet: Gestern, den 13. d. M., wurde ein der Bierbrauerei Gebr. Kuhne in Oschersleben gehörendes Fahrwerk auf dem unbewachten Ueberwege bei km 30,6 der Nebenbahn Nienhagen-Ierxbeim zwischen den Stationen Schwan ebeck und Nienhagen durch den 5 Uhr ?6 Minuten Nachmiitags in Nienhagen fälli en Personenzug 868 uberfahre n. Der Fahrwerksführer, Bierkutkcher S usk e aus Oschers- leben, wurde aus den; Wagen geschleudert und schrver verlegt. DasKFuhrwerk und em Pferd wurden stark beschädigt. Der Ver- ungluckte, welcher den Unfall aus eigener Unachtsamkeit verschuldet hat, wurde im Packwagen des Zuges nach Halberstadt befördert und dort im Salvator-Krankenhause untergebracht. Der Personenzug 888 erlitt durch den Unfall eine viertelstündige Verspätung.

Hamm (Westfalen), 16. Noyember. (W. T. B.) Die Nach- 1icht, daß die endgült-ge Unterwasserseßung des Schachtes .Nadbod' in Angriff genommen würde, inkem eine Rohrleitung bis zur Lippe elegt und von dort das Waffe: durcb Dampfpumpen bis zum Sebache gedrückt werden sollte, tief unter den Angehörigen der in der Gtube befindlichen Verunglückten große Er- regung hervor, zumal vielfaeh Gerüchte umgingen, daß noch einige von den Verttnglückten am Leben seien. Das Mitglied des Au'fichtSrateO, Kommerxienrat Rautenstrauch aus Trier, erklärte an eine Anfrage, daß aUe Beamten, die fich am Tage des Unglücks im Schacht befanden oder bei den Rettungsarbeiten be- teiligt gewesen sind, davon überzeugt seien, daß schon am Donnerstag- mitxag niemand mehr von den erunglückten am Leben gewesen sei. Wer nkcht dm die Explosion getötet worden sei, sei durch die giftigen Schwaden ersti tworden oder aber bei dem entstandenen F_euer in den Flammen umgekommen. Den Beschluß, den Schacht abzudammen, habe man gefaßt, um des Feuexs Herr zu werden, das sonst fich mehr und mehr außgebreitet haben würde. Hätke man das Feuer nicht abgedämmt, so mußte man annehmen, daß die Toten ju Asche verbrannten. Man hoffe durch die Unierwaffer eßyng des Schachtes die Leichen vor Um Feuer zu bewahren und so dte jpätere Bergung lich zu machen; außerdem sei dies der einxig fieber: “ca, die

ift gen Gase aus dem Schacht zu entfernen. Die Unterwaffexseßung oU vorau5fichtlich vierzehn Tage dauern; man hofft, daß bis dahin das Feuer gelöscht ! und das Wasser wieder auSaepumpt werden kann.

Zur Aufrechter altung der Ruhe leaf am Sonnabendmorgen eine Gendarmerie- und Polizeiabteilung in Stärke von 90 Mann hier ein. Der Zechenplaß wurde vollständig abgesperrt. Die VolkSmenge_ver- hielt fiel) im Gegenfaß zum vorhergehenden Tage vollstandig ruhig. Kurz nach 11 Uhr fubr Seine Königliche Hoheit der Prinz Eitel-Friedricb mit dem Automobil in die Kolonie Hoevel ein. Der Prinz ging durch die Straßen und betrat viele Häuser. Zy der Kolonie find allein 139 Witwen vorhanden. Eine Frau verlor thren Gatten und Mr Brüder. In einem anderen Haufe beklagt eine Mutter mit vier Kindern den Verlust ihres einzi ?" Ernährers. Bei dem Besuche des Prinzen spielten fich oft ers utternde Szenen ab. Gegen UZ Uhr [angie der Prinz auf der Zeche an. Hier

and die ein e ende Besichtigung der ganzen Zechen- Txn la (; e n staLt? die eine Stunde dauerte. Zum SZluß wurde der Prinz in das große M a s ch i n e nb a u s gefuhrt,

wo in einer langen Reihe von Särgen die Verunglückten aufgebahrt waren. Als der Prinz abfubr, vexslckserte er dem (Generaldirektor der Zeche Janssen seine herzlichst: Teilnahme.

Nat!) allen Seifen grüßend fuhr der Prinz sodann uach Hamm und von da um 3.5 Uhr nach Berlin zurück. Die Menge bereitete ibm ““ stumme Ovation.

Gestern vormittag fand in den protestantischen Kir en "" Stadt ein Trauergottesdienst statt. Besonders ergkelend ae- staltete fich dieser in den Gemeinden Hövel und Bockum, “Z' beiden Gemeinden, die von dem Unglück am meisten betroff_en fink; Heute früh zelebrierte der B ischof von Dingelst edt aus Mausi?t der Pfarrkirche in Hövel ein feierliches Requiem. ur Beerdigung dec Verungluckten ünd anwesend in Vertretung des bervräßdsntm der Regierungspräfident von Gescher aus Münster, ferner der Lan '; hauvtmann von Westfalen Dr. Hammerschmidt u. A. Bibber Ü" 19 Leichen von Verunglückten rekognosjiert. f

Die Liste der Verunglückten weist etwa 30 Namen auf, die “ck italienische Herkunft deuten. Wie die Verwaltung bis 128! feslskstß t bat, sind etwa 16 Mann der Verunglüékten Italiener. Auch bkfin : fich unter den Verunglückten eine große Anzahl Oesterreklbkk- st

Der AufsichtSrat der Trierer BergwerkSgesellsÖan stellte dcm Generaldirektor 60000 „zz zur Verfügurxg, Mit den:. die erste Not gelindert werden fol]. Aüenthalben tritt_1_est„die öffM liche und private Unterstüßung und die Sammeltangkett scheinung. Verschiedene Behörden haben fich zur Entgegennabwe eits Unterstützungen bereit erklärt. Eine Anzahl Zeitung?" hat MW Sammlungen eröffnet, die schon einen beträchtlichen BLWFZ €in ck haben. - Der Magistrat der Skadi Dresden e_rlaßt ""die Aufruf an die Bevölkerung zur Sammluna von Beiiragen Mrd“ 11- Hinterbliebenen der Opfer und für die Verleyten der Gk" katastrophe in .Westfalen. - Baslv, Mitglied deerpUÜerR' kammer und Präßdent des Grubenarbeiterverban von Pas - de - Calais, sandte an den Vorfißenden M. Verbandes der Bergarbeiter Deutschlands, ReichßtagSabIkokdm Sachse, folgendes Telegramm: Die Grubenatbeiter von Calais find übxr das schreckliche Grubenunalück bei H Schmerz erfülLt und senden den deutschen Brüdern Und bin?“ gehörigen der Opfer des Unglücks den Auxdruck inniger Anteilna

Stuttgart, 14.“ November. (W. T. B.) Der Graf von

Zeppelin hat an den OrtWorstehcr u “15 den _GeistllÖs," vk;

chterdingen ein Schr eiben gerichtet, in dem er fur die Ertl des dortigen Gedenksteins seinen tiefgefühlten Dank ausspricht- in Graf von Zeppelin hebt in dem Schreiben hervor, daß der Gedenkstkrn nicht nur das Andenken an die Zerstörung des Lu (schiffes, folkd?)je auch daran festhalten werde, daß der de-kwürdige 5. August 1908 dus Geburtsstunde der nationalen Luftschiffahtt in Deutschland gewor e- sei. Wenn es ihm gelingen sollte, der Luftscksiffahrt den ib! €:! bührenden Play unter den Kulturmitjeln ju fichem, so solle Denkfteln auf Echterdingens Gemarkung für (1118 eit daran erinnern- daß die ganze Welt dem Verständnis uxxd der pferfreudislkelt dJ Zsujxfcbkex Volksseele seine seit Jahrhunderten ersehnte E;:ungensch“ er an .

Rödkjärsbro (Jütland), 15. Nov b . W. T. B- Heut“ MÖYikkxgvoladeetlek bierfeiZkBalloneYikreri Insaskkn- J; or en n er 11 an e . U Ostsee und Fünen nach IütYnd.gm waren Die Fahrt ging 5“

New York, 16. November. Meldun des NSUMsM Bureaus'.) Ein Telegramm aus Okm(ulaee ((*Oklahoxxj'a) [,:r'ch; Als der Siberif mit seinen Leuten einen Neger wegen eines tl griffs auf einen Indianerknaben festnehmen wollte, v erbartlkädiékrütz si der Neger in seinem Haus und schoß von dort auf di" Heßerkösxäytßuxejzteéeéßtfff dunh Isdechs tacrkttdere PersonenW

2 an en. mm und kam in den Flammen um. se : er das Haus in

Neubuchara, 15, November. (WT. 23. ab"“ der „St. Petersburger Telegr.-Ageniur' wurden)iuNdae(rbki1IxeYnd Bachata in den levten Tagen von einer Räuberbande zweiaebe" fälle :::-[Kaufleute ausgeführt, wobei den Räubern 124000921117“ in thite tHanke fielen; einer der überfallenen Kaufleute wut"e ge e .

(Fortsebung des Nichtamtlichen in der Ersten und Zweüen Beilage.)

ck

Theater.

] ihebbeltheater. (Königgtäßer Straße 57,53.)

Königluhe §chausmele. Dienstag: Opern- haus. 242. Abounementßoorstellung. Dienst- und Freipläve find aufgehoben. Tannhäuser und der Säugerkrieg athartburg. Romantif-be D er in 3 Akten von thhard Wa ner. Musikalische

tung: Herr Kapellmeister Ble . Re ie: Herr Regisseur Dahn. Ballett: Herr Ba ettmelster Graeb. Anfang U U r.

S auspielhaus. 255. Abonnementsvorsteaung. Ma a Magdalene. Bürgerliches Trauerspiel in 3 Auf-ü an von Friedrich Hebbel. Regie: Herr Oberregi eur Droescber. Anfang “ki Uhr.

Neues Operntheater. Unter Leitung des Direktors Xaver Terofal: Gastspiel des Schlier cer Bauern- tbeaters. Zum [eßten Male: Der merikaseppl. Bauernvoffe mit Gesang und Tanz in 3 Akten von FeWo Raucheneggkr und Konrad Dreher- Anfang

r.

MWM: Opernhaus. Mittags 12 Uhr: Oeffent- liebe Hauptprobe. Abends U Uhr: Konzert des Königlichen Operuchors.

Mittwoch: Schauspiexbauo. Geschlossen.

Neues Operntheater. Mittwoch (Buß- und Bettag): Ges [offen. Donnerstag: Geschlossen. Gastspielin KM Us- Fkklkag: Zum le ten Male: Der Para-

rapheus after. Sonna end: Geschlossen. (Hast- vkkl in Wdam- Sonntag: Abschiedsvor- ?ZLFYUÜYYKYWS 3 Uhr: Kehr Herrgotts-

eroau. -- nd 8 c: Der Melueibbauee. e s Uh

Deutsrhex- Theater. Dienstag: Nevownon iu Krähwiukel. Anfanq 7 Uhr- Mittwoch (Bußtag): Ges [offen. Kammerspiele.

Dienstag: Gyges und sein Num,

8 Uhr. Mittwoch: Geschlossen.

Neues Ickausptelhaus. Dienstag: Fans„ 1. Teil. Anfang ?ck Uhr-

Mittwoä: (Bußtag): Geschlossen.

Donnerstag: Julius Caesar.

Freixag: Zum ersten Male: Blaue Berge. An- kann 7i Uhr, Sonnabend; Blaue Verse.

Anfang

Dienstag: Erde. Anfang 8 Uhr. Mittwoéh: Geschloffen. Donnerßtaa: Der Liebhaber. Freitag: Erde. Sonnabend: szm ersten Male: Hohes Spiel.

Berliner Theater. Dienstag: Herodes uud Mariamne. Anfan 8 Uhr. Mittwoch: Geschlo en. Donneretag: Herodes und Mariamne. Freitag: Der Veilckjeufreffer. Sonnabend: Der Veilcheufreffer.

Wesßngtheater. Abends 8 Uhr: Mickxael Kramer.

Donnerstag, Abends 8 Uhr: Michael Kramer,

eritag, Abends 8 Uhr: Gespenster.

"Zaztllertheater. & (Wallnertbeater.) Dienstag, AbendSZUbr: Die Zwillingssrhwefter. Lus1syiel in vier Aufzügen von Ludwig Fulda.

Mittwoch, Abends 8 Uhr: Konzert.

Donnerstag, Abends 8 Uhr: Die Zwillings- stlxwefter. '

Charlottenburg. Dienstag,Abends 8Uhr: Der schwarze Kavalier. Ein deutsches Spiel in drei Affen von Heinrich Lilienfein.

Mittwoch, Abends 8Ubr: Konzertdes Berliner Lebrer-Gesaugvereius.

Donnerstag, Abends 8 Uhr: Der schwarze Kavalier.

Theater des Wesens. (Station: Zoologischer Garten. Kantstraße 12.) Dienstag: Der fidele Bauer. Anfang 8 Uhr.

Miitwocko (Bußiag): Oratorium Elias. An- fang 7? Uhr.

Donnerstaa: Der fidele Bauer.

teitaa: Der fidele Bauer. onnabend, Nachw. 4 Uhr: Dormöätkeu. - Abends 8 Uhr: Der fidele Bauer.

Rouülthe (Oper. Dienstag: Tiéftand. An-

Dienstag,

fan 8 Uh . ' Mütwoä): Gesabloffen.

] Donnerstag: Die verkaufte Braut. Freitag: Hoffmanns Er ähluugeu. Sonnabend: Die verkau te Braut.

Fußspulhaus. (Friedrichstraße 236.) Diens- tagMDie Tür ins Freie. Anfang 8 Uhr. ittwoch: Geschsoffen. Donnerstag: Die Tür ius Freie. Freitag: Zum ersten Male: Madame Flirt. Sonnabend: Madame Flirt.

Residenztheater. (DirektionMiek-rd Ruanda,) DkenStag: Kammer: Dich um Amelie. Schwank in 3 Akten (4 Bildern) von Georges Feydeau.

Mittwoch (Bußtag): Geschloffen.

Donnerötag und folgende Tage: Kämmen Dich um Amelie.

Thaliatheater. (Direktion: Kren und Schönfeld.) Diensiag: Gastspiel Alexander Cirardi: Bruder SMitttiloiuZerÉ FcObxlyexfette ia 3 Akten. Anfangsuhr,

wo : e 9 en.

Donnerstag und Freitag: Gastspiel Alexander Girardi: Bruder Straubinger.

Sonnabend, Nachw. 4 Uhr: Max und Moria, Abends 8 Uhr: Gastspiel Alexander Girardi: Bruder Straubinger.

Trianoniheater. (Georgenstraße, nabe Bahnhof Friedrichstraße.) Dienstag: Die Liebe wacht, AWMF; ell)1 brÉ schl ffen

o : e o . Donnerstag bis Sonnabend: Die Liebe wacht.

Konzerte.

Zingakademie. Dicnstag, Abends 8 uhr: Einziger Klavierabend von Sandra Droucker,

Baal §echßeim Dienstag, Abends 7? Uhr: !. Kammemufikabeud des RoszQuartMs aus Wien: der Herren Profeffor Arnold Rosé ZW“,- KFWYÉQYY Fistber, „„-„„ Ru:

a. ro. Haus Pfitzner. Uxbaum. Mitwirkung:

Beethoven-Zaal. Dienstag, Abeud] 8 ubr- Klavierabend von Maria Avaui Carrera!-

AFFUZYWZrWWMKWZW Dienst-Z s r: u rt 1! „undenMeta Zlotukckéje. von Ingeborg Fra z

Blüthner-Zaal. Dienstag, Abends 8 ubr- Liederabend von Iduna Wauwxzoxxmms.

Ztrkns §chumann. Dienstag, Abends prä? 7x Uhr: Das Seusatiousprogramm "", Vumbola als Radfahrer. Das größte N“mf wunder, QX Uhr: Ve inn der große“ di : jährigen Pracht - !kusfmttuugspanimal"e FJD dÖee SAeeräubkr d?md iYävok-Ych "be

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_ Hr- Generalmajor a. D. P (Charlottenburg). - Hr. Landrat !. 'see)- / M“ FMX," ?ZSWÉKXJWWUoM r. m ger ra ran) en v Ychtenbox-Schlachtensee)._ - Frl. Fried“ /

tegemann (Berlin). Verantwortlicher Redakteur: Direktor Dr. Tyrol in Charlottenbuka Verlag der Expedition (Heidrithi in Druck der Norddeu en Bu drucker Anstalt BerlintsßchsM W elmstraße 9"

Neun Beilagen (einschließlixh Börsen-Beikaa?)-