richten "Uf vorkommende E * ' * k k't , _ xzeffe rhre ernste Aufmerusam et FY Machen dle Pcksxsche Regierung verantwortltckx fur dsr: chen Handlungen der Truppkm des Schuhs. Exner Me'l- er.genannten Agentur aus Täbris zufolge Hohen dxe -etv“'lUUUnäre Ain cd Daulsk) von jegkrcher Verbmdung der Stadt abgeschnijten. _ " J * I" „Befürchtung ÜRLS Anwachsens der revolutzo'naxen * wangng MM 2 des Todes dss Kaisers und_ der Kaiserm- _naLWe WN Cina hat der Regent Prtnz T-schutx, K*Züch Meldungen des „Reuterschen Byreaus“, dte “ dige! der ngierung mit fester Hand xrgrrffenQ so _dgß Ze" Austechtckbaltung des Friedens mentgnens fur ermge tre!t geficherx ist- Es sind alls Voxficbtsmaßregßln „ge- [* Morden, um eine Wiéderlwlung der revolunonaren sooLgange WM April und Mai zu verhéndern, und bx- nere AbthUnaen chinesischer Truppen bewachen die
g "0? zu den (Ge andj aftcn, in denxn jedoch keine Furcht “ULF MfM, daßsdie Éégierung nicht imstande sein konnte,
' .?"den S u u ewähren. Die Räte kündigtet] Hen Zinksernchen PRYM? 07131, gdaß die Re„ entschaft eine„_en_dgu1ttge ck und a man jsdem Wider?ta11d unverznglzck) mrt ür “forderlichen Mitteln cntgegentretcn und_ 1k)n be- dekfen' erde. Viertauscnd Soldaten werden 1m _ Palast Untch1sertn:Witm-3 in Bereitschaft gehaltey. Der Swg des ' heuer de-m "SUM Regime stmk vertretcnen Refyrmelements Prxwhlgt die Organisationen der Mandsckzupartet. In den 1 schaf?inz?n Wurde die Nachricht von der Emseßnng der Regent- Ei Uk]? „aufgenommen. " , " Nam " Absch1edSerlaß des Katsers, dxr m KUangbsus fluß M MM „Großen Rat“ aufgeseßt war, zexgt, daß der Em: [[UK-er chinesischen StaajSmänner den Eianß per ManYscHus der legt_ Der Erlaß muß als eine ausdrück11che Erklarung Erkalten?" ngierung über ihre Politik bctxachten werden. Der Ro ß, der u. a. eine energischere Durchfubxung „dss Nefo'rm- eIkammg vorsieht, sagt, der Kaiser hatbc ftxh „wahrßnd semcr :Élkklxn Mit den Schwierigkeiten beschäftigt, die sxch aus dem Ver- m,“ W Fremdén und aus dem Verkehr. zw1schen Christ??? Ick Nlch7chriften ergeben hätten; er habe das_Heer und dxe dorbLYt ?WMHÜ, die Industrie gefördert und 21216 Verfassung e . MGestern ist eine Reihe von Edikken erlassen wordxn. sinn “Reutekschén Bureau“ zufolge wird unter anderem e11_1e *g? Wachung der Verbotenen Stadt anFJeyrdnet, em es Edikt kündigt an, die Aera des ULULU arsch wsrhe WNW?" Hsuan Tung führen. Dieser Na_me wrrd" dahin der “M* daß die Einheit der Nation und d1e_Durc-l)ful]r'ung aneokknen das Programm des Throxxes set. Em drtttes Kais skßt den Titel nach dem Tode fux den verstorbenen er '.U'd die Anerkennung seiner Verdtensje fest mxd ver- schjeéx [[ck Über das Neformprogramm, wozu Kuanghsus Ab- sinkt den Thron verpflichtet Habe.
i _12 ein ULT Blatt, „W. T. .“ zu„o ge, me e, ÜstäZwtsMn HUTIL) Hafid und Abdul Asxs eme Ver- sein digung dahin gehend erzielt woxden, _daß AbHul Afis ÜehePrWUteigentum zurückerhc'ilt, daß th eme Penston vo'n Tanntausknd Pfund Sterling zugebilligt und als Wohnstß Y a"gékwiesen worden ist. _ . er Sohn von El Gebbas Lst, nach LMU? Meldung SteikAgence Harms“, zum Pascha von Tanger und zum "extrexex seines Vaters ernannt worden. Nach ' te „ dem „Daily Telegraph“ gemeldet wird, besagen SWM?“ aus Fes daß Naxsuli zum Gouvernqeur aller wUkJmme Imischeß Tanger und Kassr-el-Kebtr ernannt Sterlen sei und sich verpfkichtet habe, demMachsen 40 000 Psp. Skä ' zu zahlen, von denen 8000 bereits gezahlt smd. Dte MYMS- Urlter denen diese Nachrichten große Erxegung hervor- Kaff» abe", drohen ane Handelswege zwxschen Tanger, 'elxKebik UNd Fes abzuschneiden. ,
& Koloniales.
J" "WänniscßeExpeditjonen nath den deutschenKoloniem
D““ b kj aan schlandj eine Rei : bergbaulich“ Pro u e WFK“ Lum RUFLLUÉSFUYoYfAusl-mde habbänßig, bat daher'das KOloniJntMffL cm der Auffindung nußbarer Mmeraliewin fernen DÜW en; Gold, Silber, Platém Kupfer, Quecksilber, Zinn, Nickel, an; an e"“ ctW[eum werden im Reiche selbst gar nicht oder nur in ole"tie ngen 3" M gewonnen; ihre Gewinnung in den deutschen für die?1 könnte daßer viele MiUionen, die wir beuke dem Außlarsde "bakteme PWkte- zahlm müffen, dem deutschen Wirtsohafwle en
. Daß "Unt ""skre au ien an zahlreichen Punkten ge- bitte:? wGrurxdlagen STZLHYIZ TTT'anringenk-en Bergw'etksbetn'eb L_ wahrséheiak fUr den Geologen und Fachmann von vornherein ziemlich Und ernllickp. Zablreickze systematische Untersuchung;" durch GLOTVILF infammeg ente haben im Laufe der Jahre eine Fulle von M=teria berchz nge kagE"- auf Grund dessen einzelne Bergbaubetrixbe “'“" kaentstanden find, so auf Kupfer in Deutsch - Sud- G ichD'st agf Gold. Glimmer, Granaten und Sakz in '? "fr'ka- auf Pbosphate in der Südsee, auf (Gow an den as dSUÜsÖSU Teils von Neuguinea. Eine große Zahl Von Br k alxerncii "Nb dcr Weiteren Untsrsucbung und Verfolgung. Welt [ i er st “UM Anzeickxrn noch überhaupt noch gar nicht entdeckt- YÜv-t eÜskoßen Ausdehnung der in Betracht kommenden Gebxete er- x gerstätten“ was bisher an Kleinarbeik im Aufspüren abbaUWUcdiger ?: ZU eifrxgege ehen isi. als der erste Anfang, aber als ein Anfang,
k Weitsrarbeit ermuti ? e _ J -
dür Yee Tiefe Kleinarbeirwird aber überall in der Welt Weniger Ykkstet al mdsch qkbildete Geoloßen, “Becqaffefforen uxzd Bergingepieure Un allgemei ["ck die Prospekwren. Die Aufgabe der ersteren xft ks- dwela;e ne" Lkologksäpm Verhältnisse daraufhin 1u studieren, ob od 0 ichkeiten der Auffindung nußbarer Mineralien wohl ,' aber'da er “ tlUsTLUen, ob ein bestimmtes Vorkommen abbauwürdig s .m same, entbehrungsreich: Abspüren jedes Waffkrlaufes, e öhenrückens in einem an sick) ausfichtSreichen G9- [ALMÜULU Fruxlgsgemäß weit beffer Sach“; des Prospektors. Dte ' Ubaltniss: unserer Schußgehiete und die fvezixllen An- außerdeWBorkommen von Bodensäßäßcn in gewissen Gebieten
ein Das Kol? m den Kreisen dieser Léute noch zu wenig bekannt. d,."Hexzst, Mkalwirts aftlicbe Komitxe bat fich mit dieser Frage in bekamänagung hesch fiigt und den Beschluß gefaßt, zur Förderung ck71)er "(WM Erfors ung d:r Kolonien erfahrene deutsckx », "ns er, Ri? von zuverlässiger Seite empfohlen find, durcb Er. kcke e kksekosten in unsere Kolonien zu ziehen. Zu dkesem man'kxffentenkr'xe Werbeschrift in südafrikanischen und australischen us ces?" derkeilt werden, die über die derzeitigen berg-
rbaltnkffe in unseren Kolonien Aufklärung gibt.
Parlamentarische Nachrickzteu.
Die l'utkge (163) Sißurx des Reichstags, nzelcher der ReiÖsZanler Fürst von BZlow, der Staatssekretar des
Innern Dr. von Bethmann Hollwea, der Staatssekretär **
des ReichS1narincamtS, Admiral von Tirpiß, der manz- ministec Freiherr von Rheinbaben, der Staats ekretézr des Reichskolonialamts Dernburg und der Staatssekretar des Reichsscbaßamts Sydow beiwohnten, wurde vom
-Präsidenten Grafen zu Stolberg-Wernigerode um 1 Uhr
6 net. er ffZur ersten Lesung starxd der Entwurf eines? Geseßxxs, be- treffcnd Aenderungen 1m Finanzwesen m Verbmdung mit der ersten Beratung der Erstmürfe: , 1) eines Geseßes _über den Ztvtschenhandel des Reichs mit Vranntwem. 2) eines Tabakverbrauchsteuergefeßes, 3) eines (Heseßes wegen Aenderung der Brausteuer, 4 eines Weinsteuergeseßes, 5 eines Nachlaßsteuergeseßes, 6 eines Ge eßks über das Erbrecht des Staates, 7) eines G2 eßes wegen Aenderung des Erbschaft- euer e e es, | 8)geisneßs Elektrizität- und Gassteuergeseßes, 9) eines Anzeigensteuergeseßes. " Als erster Redner erariff der Reichskqnzler Furst von Bülow das Wort, deTsen Ausführungen M1 Wortlaut morgen veröffentlicht werden,
Dm Rei stage ist eine Denkschrift über die Ausfiéhrung ck))et: seit dem Jahre 1875 erlassenen Anleihegeseße zugegangen.
Kunst und Wissenschaft.
Die Uhde-Ausstellung bei Schulte.
d it eit abrzebnten ein in Berlin wohlbekannter Künstler, aber ?Futexx Zatsie Ln vorher Gelegenheit das Werden dieser Persönlich- keit an einer langen Reihe von W_exkxn abzxxlesen, die aus der Jugend- zeit zur hohen Reife dcs Seckszixjabngen fahren. Das bot _jeßt der Salon Cduaxd Schultés. Diese retrcyspektive Ausstellung wurde noch anfchau1icher gewirkt haben, wenn zeltlich zusammengebörendes nchen- einander aebangen hätte. So war man aexwungen in drei Salen bin und her zu wandexn, sich den Faden der Entwicklung selbst zu suchen, Gewkß eine lehrreiche BesxHafiigung. Aber. ob viele zu ihr
eit und LUst Haben? _ Die“ altesten Bilder stammen aus den Zohan 1875-76: „Im Klosterßarten“, .Icrlicht', .Vaccbantin', Bilder von einer etnsvtas schwkülen prunkvollen Romantik. Das Vor- ans Makart i unver enn ar. bild Zaun trixt gegen 1880 ein Umschwung ein. Die Kunst Courbets, wohl durch Leib! vermittelt, führte ihn herbei. Die scblrcbte Wirk- lichkeit tritt an die Stelle romantischer Pracht. Dir treffende Charakteristik der Materie wird zum Hauptstreben. Der „Altdeutsche Reiter“, der „Schimmel im (Grünen“ seien als Beispiele genannt. _ Dann stxbt man Uhde unter dem starken Ekndtuck [Jer Werke Franz Hals; die Motive werden immer einfacher, der Pmselstricb breiter und flüsfiger, dkr Ton wieder heller. Es enkstebt das „Alte Weib mit Bierkrug“ (1881), eine Münchener HkUe-Bobbe, das .Radiweib“ ( 1884). Die Auflicbtuna des Gesamttones ist das wichtigste der im Anschluß cltln EFW volszogenen Wandlung. Uhde wird nun immer 1.- um e ma er. _
meh Jän de;? achtziger Jahren findet der Künstler Feine Et enart: Bilder biblichen Inhalts,“ mit schlichken, ländlxcben lauren erzählt. Das früheste, vom Jahre1885, ist das sehr bekannte „Lasset die Kindlein zu mir kommen“. In einer Bauernstube fißt der_Herr, halb ängstlich, halb neugkerkg treten Knaben und Madck zögernd herbei. " us den neunziger die große, reliefmaßig fich von rechts , wegende .Grablegung“ in Fackelbeleuäötung, .Cbrtsti Predigt am See“ (1896), die „Anbetung der Könige,“ (1899). - Von dem pracht- voUen, ernsten ,Abendmahle“ war beretts an dkeser Stelle die Rede, als es vor einigen Wochen bei Casfirer qusgcsjellt war. _- Nicbt ganz lücklich in der Wahl des Sujets schemen uns die .Wutfler um Fbristi Nock" zu sein. Man ist gewohnt, diese Gruppe als Gegen- stück zu den klagenden Frauen, zu der in den Armen des Lieblings- jüngers obnmäch1ig nixderfinkenden Maria zu schen, und zwifche'n beiden Gruppen ragte dann jriumpbisrend das Kreuz. unt der fich opferndsn Gottheit emVor. Da wirken _dte in niedriger Leidenslbaff um die Gewänder streikenden, wuxfelnben KriegSkneÖte sehr stark als Gegensaß zu dem erhabenen Leiden Chrisxi, zu dem Schmerz der Nächsten. Die Gruppe der Kriegsknecbte fur fick) allein bat keine oder zu schwache Kontraste und darum wenig Injereffe. Das Motkv des Würfelns ist zu gering als Hauptinöalt eines Bildes bei einem Künstler, dessen Bedeutung zum Teil gerade in der Gestaltung von Geschichten [regt- - Oft hat die Historie des Tobias Uhke beschäftigt. Von den sechs Tobiasbildern möchte dasjenige im Vcfiße dcs Fürßen Lichtenstein- das beste sein. Der weißgekleidete Engel halt den Knaben an der and; der wendet sich noch einmal zu den Eltern um, die im Obstgarten voc ibjem Häußchen stehen, dem scheiderxden Kinde nachblickend. Der ganze, märchenbafte Zauber jener biblijchen Geschichte liegt auf dem Bilde. Dort, wo die Szene in ein Biedermeiermilieu verlegt ist, können wir der Pbantafie des Künstlers nicht mehr recht folgen. Ge. blümte Séblafröcke, ein Zylinderbut, eine Rokokokomode find Dinge, die fich dsm biblischen Ideenkreis nicbt anpassen können. Dr. 7.151.
Mit harter Hand hat der Tod in diesem Jahr in die Schar unserer Künstler gegriffen. Aus der Rexbe der Verfechter moderner Ansckyauungend «Fler drei mutige Vorkampf" zu fick): Leistikow,
1 an ?.
OlbéeFkkkow starb am 24. Juli 1908. Jetzt sehen wir sein Lebens- werk seine Bilder, die zur Wirklichkeit gewordenen Träume einer starken Künfjlerserle als sjumme Zeugen rastloser Arbeit in den stillen Säl en des Salons Cassirer vereinigt, und webmütlge Trauer beschleicht uns daß der Tod gerade diesem Manne so früh die lichtfroben, schön. heiétrunkenen Augen für immer gefthlosscn bat. Leislikowkbat ebrlich rin *n müffen mit fich selbst und mit der Welt von den fruhen Tagen 60a er draußen in Friedrichshagen mit Gerhart Hauptmann, Max H lbs W. Bölsche und anderen im ugendlicben DraufgÉngertum eine
aue *Zeit in der Literatur und Kant gewaltsam bxrauxfubren wollte, Fg u den Zeiten, ca er nach Sturm und Drang fur de_Offenbarung , *r Seele dic richtige Form und die w'abcen Ausdruckémtttelgefunden sein!? b n glaubke- mit denen er nun das Beste sekmzn Mikmenschen Zub (: Hooüte Er dichtetDramen, 7chreibtRomane, trtttkn Kunstkrétik “? “ZN ck Zirl zjxht gegen das AussieüunJWesen zu es?): und ver- 1de. tWZas Wirken des jungen Direktors der atwnalgalerie L' !?!“. di egen sekne (Gegner. „Dann lernte er Liebermann kennen, WF?) schuer gvorher bel (.I-Me un_d Gude studiert hatte und 1883 Fs Mentlvs aus der Akademre „ gewiesen wax. Liebermann er o “b obne ibm _Lehrer zu sem, zur ,Naivitat und Natur-
3 (] 1 11, Motive nikht zu suxl)en„ vielmehr zu finden; fie ?cht nach künstlerischen und außexen Geseßcn zu runden, sonder fie da abzujckonelden, „wo es die Empkindung von der inneren Geschlossenheit des realen CrndLUcks LMU“- kam e ach Dänemark. Und wahrend ibxz in der Mark die ernsten, schwerantigen Linien der Landschaft, die dufteren, kalten Farben an-
Durcb seine Gattin .
zogen, stand er Rec vor dem Meere, sab das weiße Licht über den hellen Dünen zittern, sah den feuchten Nebel dZe bleiecne atemlos: Wasserfläche drücken, und seine Farbenskala lichtete sich auf. Dann folgt die Periode, wo er die N&tux dekorativ umgestaltete, wo er die hohen Stämme der KZeFern schwarz in scharfer Stilifierung vor leuchtend gelben Abendhimmel stellte und Bilder ngalte, die eigentlich die Wände hoher Hauen oder flache Teppiche hatten zieren sollen. Doch Mangel an Aufträgen und der Beginn seiner Krankheit, dieibn so früh uns entriß, ließen ihn wieder an die verlassene Richtung an- knüpfen. Etwas aber von der vereinfachken mopumentalen Auffassung dieser Zeit ist in aÜen seinxn späten Wetken wrederzufinden und tritt gerade in seinen drei letzten Wexjsn, die er noch kurz vor seinem Tode malie, deutlich in die Erscheinung. (Gerade die drei Bilder dcs ._Hertasees, die in der Frische und unglaublichen Reinheit der Farbe 19 _überraschend wirken und uns zeigen, auf welchem Wege der Metster der Erreichung seines leßten Zieles näher zu kommen trachtete, witken deshalb so stark auf uns, wer[ die Farbe und besonders das belle Licht, deffen Darstellung ihm hier am glänzendsten gelang, durcb schlichte und großzügige Linien, die von allem unwichtigen Beiwerk absehen, zusammengehalten wird. In diesen Werdegang reibt fich_ das große Lkbenswerk des Toten, das die langen Wande des_ Kunstsalons in der Viktoriastraße in fast er- drückender Fulle ziert, cin. Bilderbeschreibungen find über- flüsfig und kaum möglich, die Bilder reden selbst ihre weit mächtigste Sprache, und aÜe, die den schlichten, bescheidmen Mann im Leben lieb batten, werden vor seinen Wetken stehen und in stiller Andacht deffen gedenken, der für die deachhe Kunstfo viel und so GrcÉes ZeY-anat-V :. (: .- .
Technik.
DieHalbmonatscbrift „Schweizerische Wasserwirtschaft“ läßt uns ihr drittes Heft zugeben, in dem ein reicher und aktueller Stoff bearbeitet ist. Der Privatdozent Dr. Gubl in Bern voüendet eine Arbeit über die EntwLcklung des schweizerischen Wasserkechts; den elektriseken Teil drs stadtzürcberisckxen Albulawerkes s ildert, von zahl- reichen Illustrationen unterstü t, der Direktor der lektckzitätswerke der Stadt Zürich, Ingenieur 5 agner; der Ingenieur Autran in Genf Veröffentlicht seinen interessanten Vortrag über die Rhonescbiffahrt; zwei beigegebene Pläne erleichtern das Verständnis. Der Landammann Mürl spricht fiZ über das Verhältnis der Rheinkraftwerke zur Sch'xffahrt aus. azu kommen eine Reihe bemerkenswerter Berichte aus dem In- und Auslande.
Jagd.
Morgey, Freitag, den 20. d. M., findet Königliche Yaésfßorcexagd statt. Stelldichein: Mittags 121/2 Uhr in er 1 .
Gesundheitswesen, Tierkrankheiten und Absperrungs- maßregeln.
Das Kaiserliche Gesundbeitßamt meldet den A u s bru ck; b e r Maul- und Klauenseuche aus Wei nmüller hof. Bezirk Aichach, Oberhavern, am 18. November 1908.
Verkehrsanftalten.
Die am 18. früh in Berlin fällige Post aus Wien ist wegen Zugverspätung auSgeblieben.
Theater und Musik.
Im Königlichen Opernhause findet morgen, Freitag, eine Aufführung der historischen Pantomime .Sardanapal' statt, in der die Damen won Arnauld. Lindner, DeÜ'Era, Urbanska, Kierscbner und Lucia sowie die Herren Nxsper, Zimmerer, ZLZorn, Deleuil und Quaritseh in den HauptroUen beschäftigt sind. ufikalisab leitet der Kapeklmeister Dr. Bes! das Werk.
Im KönigTicben Schauspielhause wird morgen Ernst von Wildenbruchs Schauspiel ,Die Rabensteinerin“, mit Frau Willig in der Titelrolle, dxn Herren Matkowsky, Kraußneck, Zeisler, Geisen- dörfer, Patty, Pohl und den Damen Buße, von Mayburg und Abich in den anderen Hauptrollen, aufgeführt.
.Zaza“, Oper in vier Akten, Text zmd Musik von R.Leoncavallo, wird in der Komischen Oper als nachste Neuheit in dieser S kel- ?eitSvorbereitet und geht am Freitag, den 27. d. M., zum ersten ale n sene.
Jm Trianontbeater findet am nächsten Sonntag (Totenfest) ' eine einmalige Aufführung von .Monfieur Alphonse", Schauspiel in drei Akten von A. Dumas, Sohn, statt.
Mannigfaltiges. Ber [in, 19. November 1908.
Am Dienstag, Nachmittags 3 Uhr, wurde in der Invaliden- hausxirckse eine Trauerfeier für den verstorbenen Chef des Militarkabinetts, Generaladjutanten, General der Infanterie Grafen von Hülsen- aeseler abgehalten. Seine Majestät der Kaiser und hre Majestät die Kaiserin, Allerböehsttveleöe im Automobil vom Neuen Palais aus eingetroffen waren, wurden, wie „W. T. V." berichtet, von dem Bruder des Verstorbenen, dem Generalintendanten der Königlichen Schauspiele von Hülsen empfangen und nahmen, nachdem Sie der Witwe nochmals Jbr Beileid aus- gesprochen, neben dem vor dem Altar aufgebahrten Sarge Maß. Ferner waren u. A. zugegen der Generalfeldmarschall von Ha nke, der Generaloberst von Pleffen und die Herren des Hauptquartiers, der Oberhofmarschal]. Graf zu Eulenburg und die amen und Herren der Umgebungen, der Fürst xu Fürstenberg, zahl- rekche Mitglieder der Diplomatie und der Hofgese schaft mit ihren Damen, die Minister, Generale und Admirale. Der Feldpropst der Armee Wölfing hielt eine Ansprache, alsdann wurde der Sar feierlich nach dem Invalidenkirchof übergeführt. Seine Yßajestät der Kais er folgte dem Sarge. Vorauf gin die Leichenparade unter dem Koxxmando des Generalmajors von" Kwägk. Während der Bei- xe ung laHteteZ die (Ychen zFexcsLGlrstenkirchde YZ kairden die Trauer- aven a gege en. re a er en an n en " kehrten nach der Feier nach dem Neuen Palais zurZckéh Majestaten
Ihre Kaiserlichen und Königlichen o Kronprinz und die Kronxrinzessin haben ?cbbeeintttskxyloffdeenr zum Besten der Hinter liebenen der auf der Zeché .Radbod' Verunglückten eine SammlunL xu veran- stalten und bittan Éeken, der bereit ist, durch Stiftung einer Geldsumme die gro (: Not lindern zu helfen, sick; an dieser Sammlung zu beteiligen. Der (Grundfonds ist von den Kronprin . [ichen Herrschaften bereits gstdet worden. Welter eingehende Beiz- ZFH; F:?!)Ye YZZFÜYYÜMIÜ „Sammlung des Kronprinzen- en _unglückten, Potsdam, Marmor-Palckxs'axrfbexeetx. ZWS Radbod Ver-
duntheFrFie weitere Hilfstätig keit liegen ferner folgende Mel-
Das Zentrakkomitee vom Roten Kr eu dSaß die [I?eauthckoe Bank iq Berlin bei EröffnquY-éex [ZYXEL i aUXtZlkse e 000 745 gezetäznef hat. Das Zentralkomitee Kat ck 71 en xreußisäyen Provinzen die Bildung von Sammel- Vet ely d'un!) die Provinjiajvereine vom Roten Kraut mit den VFFYFYFckFrauen-Vereinen angeregt. Der Vorstand des 1000-16. en Frauen-Vereins (Hauptverein) 2eichnete
* “ enfnoZrnFeeLengdaten dem Fuhrer durch die AussteUUng von I. Elias