1908 / 274 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 20 Nov 1908 18:00:01 GMT) scan diff

Die auf gesterp anberaumt gewesene Plenarsißung des VundeSrats rst auf heute verlegt worden.

Der Kaiserlich und Königlich ösjerreichischchngaxische Bot- schafter von Szögyény-Marick) ist nach Berlin zurück- gekehrt und hat die Leitung der Botschaft wieder übernommen.

Der Negiemngsaffessor Baum aus Trier ist der. König: lichen Regierung in Gumbinnen, der neuerxtannte Regterungs- asseffor Freiherr von „Hodenberg aus, Dusseldorxxder Kömg- lichen Regierung in Potsdam zur dtenstltchen erwendung als HilfSUrbeiter des Vorstßenden dex Eitzkommensteuer: veranlagungskommission ür den Stadtkreis thmersdorf, der neuernannte Regierungsa Zéjox Mexx Kreuzberg aus Oppeln dem Königlichen Poli eipra tdtum in Hannover zur dienstlichen Verwendung überwieFLn, der neuernannte RegierunYaffessor Koecher aus Düsseldorf dem Landrat des Kreises chlawe, der neuernannte Regierungsaffeffor von Gruben aus Breslau dem Landrat des Kretses Arnsberg, der neuernannte RegierungMffcffor „Baron Wxangell aus Hannover dem Landrat des Kreises_ Hattingen und der neuernannte RegierungZUffessor Lewrcki_aus_Potsdam dem Landrat des Kreises Lowenbexg zux Htlfeletstung in den landrätlichen Geschäften zugetejlt worden.

Laut Meldung des „W.T.B.“ ist S. M.S. „Arcona“ am 17. November in Hongkong eingetroffen. . S. M, S. „Fürst Bismarck“ ist gestern in Schanghai emgetroffen.

S. M. S. „Leipzig“ ist gestern von Kobe (Japan) nach Schanghai in See gegangen.

S. M. Tpdbte. „Z 90“ und „Taku“ find gestern von Tfingtau nach Schanghai in See gegangen.

In der Ersten und Zweiten Beilage zur heutigen Nummer

des „Reichs- und StaatSanzeigers“ wird die vom Reichs-

. eisenbahnamt aufgestellte" tabellarische, Uebersicht der Be-

trieb-Zergebnisse deutscher E:sen-bahnen für den

Monat Oktober_1?08 vexöffentlicht, auf die am Dienstag an dieser SteUe aUSzuglrck) hingewiesen worden ist.

Bayern.

Seine Königliche Hoheit der Prinz Ferdinand vgn Rumänien ist, „W. T. B.“ zufolge, heute früh von Wien zn München eingetroffen, um Seiner Königlichen Lohett dem, Prinz-Regenten Luitpold im Auftrage

_etner Maxestät des Königs Karl den von diesem ge- fttfteten FeueÉjchHaß14YrZenbzu ÜlHexrtrceLiJ en.K [ H f)

*- m lo oen urg a re önigi, e o eit die Großherzogin von Luxemburg, „M.TI.“ zufolge, gestern vor dem luxemburgischewStaatsminister Eysthen, dem

Finanzminister Mongenast und einer Deputation des Landtags den Eid als Regentin abgelegt. _

Sachsen. , Seine Majestät der König von Dänemark ist, „W. T, B.“ zufolge, gestern vormittag mit Gefolge in Leipzig eingetroffen, Hessen.

Ihre Königliche Hoheit die Großherzogin ist, „W. T. B.“ zufolge, heute vormittag von einem Prinzen entbunden worden.

Oesterreich-Ungaru.

; Zu Ehren des PrinzenÉerdinand von Rumänien and Zeltern abend in_ der iener Ho ur eine Galatafel att, e _der der Katser Fr„q_nz Jo ey!? einen Trink- pruck) au Has Wohl des Komgs und der Königin von mZänien mme des Thronfolgers und seiner Gemahlin aus- bra te. * Nach dem Bericht des „W T. B.“ sprach der Kaiser seinen aufrichtigen Dank für die überbrachten Glückwünsche aus, und bat den Kronprinzen,_ bei dem König von Rumänien der Dolmetsth der tiefen Dankbarkeit für den neuen Beweis der Freundschaft zu sein, und diesem den Ausdruck seiner herzlichen Gefühle zu übarmitteln sowie sein Bedauern auSzudrücken, daß des Königs GesundheitsZustand einen Besuch bei ihm (dem Kaiser) nicht gestaltet habe. Er sei von der Ueberzeugung durchdrungen, mit dem König von Rumänien sich in voller Uebereinsximmung zu befinden. Er betracbte die Anwesenheit des Prinzen von Rumänien als wettvolles Unterpfand für die Auf- :echterbaltung und Entwicklung der auögezeickpneten Beziehungen Rumäniens und OesterreiÖ-Ungarns und b-ge die wärmsten Wünsche ür das Gedeihen des befreundeten Nachbarlandes, welches dank der oben Wsisbeit seines Neaenten seit laagcm eine hervorragende Stellung unter den eurvpäischan Staaten einnehm:.

Der Prinz Ferdinand erwxderte: _

Der Kön'g bedauere unendlics), seine auftkcbitgsten Glückwünsche Kkcht persönlich darbrmgen zu köm en. Die innigen, vom Kaiser aus- gexzeückten Gefühle der Freundschaft für den Könjg und für sein Land wurden den König Lief bewegen und in Rumänien einen dankbaren Widerhall finden. Der Prinz trapk sodann auf das Wohl des Kaisers.

Nach Beendigung der Tafel verabschiedete fich der Prmz Ferdinand vom Kaiser und den Mitglledern des Kaiserltchen

auses und_ reiste nach Münchcn ab. _ Wie das „K. K. TelegraphemKorrespondenzhureau“ meldet, 1sk dem österreichisch=ungarischen Botschafter m St. Feiersburg Grafen Berchtold vom Minister des Aeußem _ Swolskt mxtgeteilt worden, daß wegen der tikfcn Trauer um dey verstorbenen Großfürsten Alexis die Entsendng des GroßkasMJ Michael zur Ueberbrin ung von Glückwunschen an den Katser Franz Joseph unter leihen müsse.

Großbritannien und Irland.

Der Staatssekretär Sir Endward Grey hat gestern in Scarborough eine Rede L_tber dre auswärti en An elegenheiten gehalten, m der er, „W. T. Z).“ zufoge, sagte, daß dte Streitfragen"Deutschlands „und Frankreichs in Marokky m etnxr der Würde beider Länder entsprechenden WUsS von thnen beigelegt

Gefühl des Vertrauens und der Achtun wi en beiden Staaten erhßht habe. Sodgnn nahm Si? zEdrsvchd (Grey BezuZ auf dte D_ebatxen tm Deutschen Reichstag aus Anla der Veroffentlrchungen un „Daily Telegraph“ und beméékte:is [) tt d n d e en De (1 en wur en sebr interesante Fragen auf ewor en, die in der Hauptsache Deutschland betreffen und von uns dagber „?ck: weiter zu erörtern find. Die fremden Länder haben nichk das Bestreben, ihre hägslicben Arxgelegenbeiten im Auslande besprechen zu laffen, selbst wenn gunstig daruber gef_vrochen wird. Die einzige Veranlassung für mich, diesen Gxgenstand uberhaupt zu berühren, besteht daher darin, daß die Umstande, unter denen die erwähnte Debatte statifand, [o beschaffen waren, daß fich_die Vertreter der verschiedenen Parteien n Deutschland bewogen fublten, ihre Ansicht mit außerordent- licbem Freimut auSzuspreäoen. Trotz dieser Freimütkgkeit aber, mit der : ihre Meinung geäußert haben, wird wohl jeder, der diese chatten im Reichstage verfolgt hat, beobachtet baden, daß am!) nicht ein Wort seitens der Vertreter irgendeiner Pmtei gefauen ist, das auf_ eine Feindseligkeit dks deutschen Volkes gegen England hinweixen wurde. Ich möchte wünschen, daß dies zur Kenntnis genommen, gewurdigt, erwkdext und vergolten würke bei jeder Asuße- :ung, die in unserem Lande der deutschen Nation gkgenüber qetan wird. F?rtfghrend lobt; Grey_ has gegenwärtige Regime in der Turkxt und erklarte bezugltck) der englischen Politik: Es glbk keine Schranke zwischen uns und einem anderen Volke; wir haben kein Verlangen nach Gebietserwexb, das uns mit dem Auslande in Konflikt brk1tgen_könnte; wir Haben keine begangenen Unbilden, die nun Weiter eltern, gutsumachen, und haben keine Sämldposten, die wir irgend einer fxemden Nation beg[eichen müffen. Nur um einks handelt es sich. ' das wir erhalten und verteidlaen müssen, und wir haben die ans- gedrbnten ancrxfferkeses Reicös mit den wachsenden Jntersffen anderer Maßbte m Etnklang zu bringen. Bei dem AuSalcicbe dieser Interessen konxen uxanchmal Schwierigkeiten enlsteben, aber selbst die größten Scbwtetkgketten kömxen von der Diplomatie bkseitigt wexden, falls die Völker picbt der Meinung find, das; eine böse Abßch zu Grunde liegt. Soweit [ck bemerken_konnte, fuhr der Staatssekretär fort, ist die Presse der einzelnen Lander „viel fruchtbarer im Erfinden von Grunden yny Abficbfen de,: Regterungen der verschiedénen Staaten als die Minijtsr des Auöwartiqen selber. Die fremden Regierungen leben gleich der engliscch Regieruna boa der Hand in den Mund und haben klkkbk sl) Ml! tiefe Pläne als man vermutet. Dann sagte_der Staqtssekretär: ' " die fabia ist, jeder möalichen Kombination zu [) Unmöglicb ist es uns, auf halbem Wege sieben zu bleiben zwischen voÜkommener Sicherheit und vökliger Vernichtung. Die gegenwärtige Regierung wird es versuchen, unser Land auch fernerhin zu befriedigen, was die Größe der Flotte betrifft, sydas; wic staxk genug find, um ihm voll- kommene Sicherheit und die Vorherrschaft zur See zu verbürgen. ASFrkwir WÉdMOMÖ tsxachten,sdie an'Teren zxthFerzeuFeF, datßtunTeZe rezur ce onun zuuneremeenen ue eauewr, nicht aber als_ Bedrohung irgend eines Inderen LanTes. p _ Jm weztcren Verlaufe seiner Rede beschäftigte sick) Grey mlt den orzentaltschen Angelegenheiten und führke aus: Oesterretch gnd Bulgarien seikn xu eZner Zeit vorgegangen, als die Angels enbetten auf Yem Balkan und im nahen Osten boffnungsvo erterscbienen waren als je zuvor in den [eßten dreißig Jahren. EJ sex nicht zu vermuten,_daß ihr Vorakben ein vorsäß- liches gewejen sei, aber es babe ein anschauliches Beispiel ge- liefert, wie überaus empfindlich einige Gebiete der außwärtégen Politik seien. Es bestehe die Hoffnung, eine Konferenz werde die Fo! en jenes Ver chens friedlich regeln. Man sage, nichts werde ges eben. Es ?ei sehr wahrscheinlich, das; man damit die

egeqnen.

Wahrheit spreche. Aber den Beweis hierfür könne erst ein gewiff er Zeitablauf erbringen. Man könne eine Konferenz nicht zwingen, zu liefern. Eine

ein befriedigendes. Ergebnis Konferenz !önve ein großes Berub gungsmitiel; sein, aber auch sehr aufreizend wirken. Falls sie über Bedingungen zusammenttete, die eine oder mehrere Mäcbte nötigen, frei und offen ein .Nein" zu sagen, dann werde die Konferenz, statt die Schwierigkeiten beizulegen, die Lage schlimmer gestalten, als fie vorher gewesenx England werde das Angleichstverk fortseßm und :: spreche daber mcbt, um zu kritisieren, wenn er erkläre, daß die Dinge ohne Zweifel nur langsam fortgeschritien seien. Anfangs sei es wünsckoenßwnt gewesen, Zeit ju gewinnen; jetzt abkr sei es Von Wichtigkeit, dte Zeit_ nicht zu ver. schwenden. In der verfloffenen Woche sei es etwas vorwarts gegangen, da man jetzt den Beweis habe, daß die Türkei infolgefdes Einschreitens Englands und noch anderer Mächte wieder beruht.]! sei und ihre Fragen der Entschéidung Europas unterbreiten und dort Sympathie und Aufrichtigkeit finden werde. _

- Jm Unterhaus e wyrde dre Regjerung gestern über den Handel Trinidads mtt Venezu_ela befragt.

Nack) dem Bericht des „W. T. B.“ erklarte ein Regierungs- vertreter, daß die Handelslage zur int unbefriedigenkz sei. Die Beziehungen zu Venezuela hätten bereits keit einiger Zeit dte englische Regierung sowie den englisä'sen Gelandten_in eracas beschaftigt. Der dortige Gesandte babe aer in se nen Kcaften stehende getan und werde dies auch ferner tun, um Wandel zu schaffen; die Regierung könne aber nicht in Aussicht steUen, daß diese Bemuhungen alsbald von Erfolg gekrönt sein würden.

Der Premierminister Aquith teilte hem Hause sodann mit, daß das neue Unterrrchtsgeseß m em oder zwei Tagen eingebracht werden soUe, und sagte: ,

Wenn die in der Vorlage enthaltenen Vorscbxage von der Regierun aucb nicht als die denkbar bestén anyescben würden, so ?eien fie doch derart, daß alle Parteien, die für eine Beendigung dieses schon so lange schwebenden_ Streites wären, sie annehmen könnten, _obne ibren Grundsaßen un- treu zu werden. Führende Ma_nner aus Nonkonforminenkxeisen und der Bisckwf von Canterbury hatten, allerdings unter dem Vor- behalt, daß fie zur Abgabe einer für die Nonkonfoxmi1"ten bezw. für die en lische Kirche bindenden Erklarung mcbt ermachtigt seien, die Vexfi erung gegeben, daß _fie der in der Vorlage vorgeschlagenen Regelung zustimmen und fur ihre Annahme emtreZen würden. Aucb mit Angehörigen der 1ömisch-katbolischen Kirche batten Erörterungen über den Gejeßentwurf ftaitgefanden.

Fraukreith.

Die Deputiertenkammer feste gestsm die Diskusfion über das Kriegsbudget fort.

Nach dem BCM)? des -W* T' B' beruhigte der Kriegsminister Picquart im Hinblack auf_ die von mehreren Rednern geäußerten Befüxchtungen die Kammer uber die Effektivstxeitkräfle der Kavallerie. Diese sei imstande, drei Stundcn nacb ke_r Mobilisiexung an der L_)si- grenie zu Pfetde zu steigen- Auf eine an rbn gerichteteAnfrc-ge etklatte der KrieJSminisier, er exkenne an, d;ß die ange der Verwendung von Automobilen für militäriscke Zwecke von Bedeutung sei. Diese Fahrzeuge hätten in Marokko den Truppen große Dienste_g§!eistet. Er werde der Kammer einen Geseyenlwucf, betreffend Pramtierung von Automobilen, die für Kricßßzwecke brauchbar seien, vorlegen.

Spaüien. . Die Deputiertenkammex: hat gestern, nach emer Meldung des „W. T. B.“, emen Antrag an enommen,

mona der Posten eines bevollmächtigten Miniters ,der Spancihen bei den Balkanstaaten vertretén so!!, geschaffen,:vtrd.

Türkei.

Nach einer Meldung des „K. K. Telxgraphen-Korresyonhenz= Bureaus“k1atgestern wieder eine S1 ung der turkrsch-

worden seien, und daß dies Uebereinkommen das

bulgarischen Delegierten stattgefun en. In der Bahn-

tr muffen eine Seemacbt unterhalten,“

sfröage vderkan te die Orientbabngesellschaft, daß bei 5“ FP e ung es Burgasliqie zmd die voraussichtliche Steigerung 7)? Einna de zg h_erückstchttgen seien. In der Vakuffrage uberßabknl-(he turktschen Delegierten auch für Ostrumelien elne ezuglder Liste und bezifferten die Ersaßansprüche für _die WUÜP bglgarisch€n Regierung verkauften oder exploilterten V en guter. DW bu1garischen Delegierten erklärten, InskkUktwn emholen ztx wollen. [deten - ,Ytsher bestätigt sich der Byginn der geme le Demobtltsterung der Redifs, obiger OULUS zufo gui nicht. Dit; (Garnisonen von Plevlje und Prijepolle, Mt?!" Imki Bataxllone verstärkt worden; somit befinden slch UZ e. SMdschUk außer den Truppen des Grenzkorps vier Batmllon

Rumänien.

Das Parlament ist, einer Meldun des „W. T- B“ zxtfolgc, fÜr den 28. November zu einer Zrdentlichen Sesswn emberufen. Asien.

Nach einer Meldung des ,Reuter chen Bureaus“ at gestern 111 Bageschal) wiederum Line atxtikonstitUtloye?“ Kundugehung stattgefunden, und zwar von einem TU kaufmanmschen Vevolkerung der Hauptstadt, die vom dorthtzx geladen war, Der Schuh war selbst amtwfend-machte aber keinqAndeutqngen über das, was er beabfichtigs- [* “_Die einbe1m1sche mohammedanische Presse SWM)!“ wxe phtgcr Quelle zufolge aus Lahore gemeldet rmxd, d.“ islgmltxschen Welt, Sympathiekundgevungen fur. 3" Turket zu veranstalten und österreichisch-UUJÜUW-e Wach zu„boykottieren. Sie richtet zugleich an dk? mobamntedantschen Importeure in Bombay und Kalkutta dw Anfforderung, fick) der Bewegung anzuschließen.

_ Der Chef des chmestschen Staatsrats Prinz Tskk).ing hat, dem „Reuterschen Bureau“ zufolge, im Namen des Kalke);s an alle byfreundzstetx Mächte ein Schreiben gsrichtcf, in W" ex dix Sympath1e 1k)rer Staatsoberhäupter erbittet. ES [| dtes em ykues Verfahren für China und wird als ein bedeut- sames Zetchen der Kraft der Regierungsverwaltung anges6hen'

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Parlamentarische Nachrichten.

Der _Bexicht über die gestrige Si un d s Rei stays befindet stch m der Zweiten, Dritten uFd Hier?,“en BeiÉLge-

Die heutige (164) Si un d g ' eicher der Staatssekretär des Jnnan ?Dr.eone§Z3ckZtser?1?x?1-n LOU- wxg und der _Staatssekretär des Reichsschaßamts Sydow betwohnten, eroffnxte der Präsident Graf zu Stolberg- FhelrnigrevrooZZlmu derkMitteiiung, daß der WZ. Dr- v""

apo apows l l niedergelegt hat. (Po e) das MMW" ur

Von dem UUIUkischen Abgeordnetenhause ist fol- qende Kundgebun an d ' - rä- fident verlas: g en Rexchstag gelangt, dte der P

„Exzeüenz! Das Abgeorknetenbaus Les Un ati en ei 5 hat mich in seiner Slyung vom 16. d. M. beauftraagtkchdemRDceblÜsck Reichstag anläßl'ck) dex Grubenkatastropbe zu Hamm die Kundüsb'm“ seines tiefen Beiletds im Namen der ungarischen Na " zukommen zu laffcn. Ucker die Grenzscbeivcn der Vö1ker MMU nimmt das ungarische Volk Anteil an der Txauer die das deutsche Volk duxcb dieses Unglück betroffen bat.. bat xas Abgeordnetenhaus beschloffexy dem deutschen Volke seine “"f“ ricbttge Teilnxkxme an diesem großen Unglück, das die ganze M?" beit tizef etscbuttett Hat, auszusprechen. Ick bitte Eure ExzeÜW diesen Besch1uß des Ungarischen Abgeordnetenhaus“; dem Reich““- ZZZZYFUM onen und den Ausdruck meiner Hochachtung entgegen“

Ptästdent des Ungarischen Abgeordnetenhauskk**

Die Mit lieder des Hauses und die Mitglieder des Bundes;

rats hörten d e Verlesung stehend an

xäßdent Graf zu Stolber : dn Dank des“ etchstags für diese hochherzigeg TeFYahFJdZMT ern: Prastdentcn dks UUgMsck)?" Abgeordnetenhauscs übermitteln" pellthleondeerr: d“Tgaéczxesordnung standen zunächst die Inter- betreffend d_as Ö extrums un_d desAbgBeHrens(wirtscköV§9'»

age des Präsidenten, ob und wann die

werden beantwortet werden erklärte der SxeuDZrtreter des Reichswmlers, StaatSZLkretär des Innern Fson Bethmann Hollweg: I bin bereit, die Int“. peeia one? b Reichskanzlers ' zu beantworten. 3" Zn nxm e haften Bedauern ist es mir jedoch unmöglich- exlxlrexiflichen Wunsche des Reichstags nachzukommen vie Inter- pe at on schon heute zu beantworten. ie den Herren, bekannt-

der prcußische :: en Bergverwaltung,?nfxlgéIÜLrlsZUknister, der Chef der P'Mßifck

er “ts ' ' Wm des PreUJisckpeg Abqeordnetenbausßls [TFT]: if-JftÜZTYÜLYTTZM sold“ netenhause_zuruckgebalten, um dort eine ähnlich autende ter- pe_llatwn uber das Grubenunglück xu beantworte!“ Sie werden nur zugeben, daß eine umfassende Beaütwortunä derquterpellatwne“ YZTgFTwZZ-YHWZZWLWZ ,??st daß » PF'TM kk (! wi d. '

JZ"TZFJF§FFIZ„F"Z" L"""“ daß rdie YFUJÉMZZFL iL: FMX; _ ; . aue cuts ab e d fur mich ein unbedingtes ErfotdernstZssthjjl'kffeZokwxizre?“ B?;ntworluns dek1 Intervxllatkokxen „bier jm Reichstage ' t pe “t")" M Pkkußxschkn Abgeordnetenhause abzmvarten-

ish zu meinem V b , ter- pellatiogen frühere leéeerrnicHt imstxnde, die Béantworiuna "d“ sZjellW'

ke " ' l " Prasident Graf zu GIMY?" YYY *KJZYZx-ZWW . :stags seßen. * f wurde d1e Gcneraldi k ' n des Ge es ;Ztknöxtnrfds, bekk€_ff?nd Aenderungex? ?YWFWÜUWLZ azu Jch0klgen Steuervorlagen fortgesevk- (Schluß des Blattes.)

_ Die heutige (8) S' S der Ab- eo d 1_Z1_tng d_es „Hause eerLFeFéiWLYelcher der thfter fur “URL und KGHM)"

hnte _ _ " on mit fUlJLnden Wortcä:ewffnete der Praxdent 13 M “ck gespranKbÉLbdietSsi ""I entgegen meiner am 31. !!““ka vie

. on an ' nd ""'ß ei- Fkitigltede; der beiden KomnFisj'ibxxetZ,aLYrTßtheise “uerdinYazt WFK 1Aksil'ut Wekdkn, um Entschuldigung bist?» In der Ham 1. mn 12. d. . ift üb=c die Zecke ebsz wie mg i. W. ein Unglück von solcher Schwere ['VW W über eJonskk Preußischer Ber bau noch nie erlitten [,k-kt- „“le "? e brave Bergleute at der Tod hinweg “aalen Ü " noch schwer verlevt darnieder, zahlreiibk "m

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