Kommissar gemacht worden waren und die auf ganz natürliche Weise schon am Nachmittag 565 Freitag zu meiner Kenntnis gelangt waren. Der Abg. Leinert hat also keinen Grund, die Richtigkeit meiner An- gaben in Zweifel zu zieben.
Ferner tut der Abg. Leinert so, als wenn die Bergbebörden darauf bedatht wären, die Vorgänge, die fick; bei Gelegenheit dieses Unglücksfalls zugetragen haben, Zu verschleiern. Er sagt: die Vers;- bebörde durfte diese Untersuchung gar nicht führen, weil sie befangen war. Ich mache darauf aufmerksam, meine Herren, daß aUerdings die Voruntersuchung seitens der bergpolizeilicben Behörden zu führen ist, meines Erachtens aucb unbedenklich Von ihr geführt werden kann, * weil wir tatsächlich nicht an dem Falle interessiert sind. Dagegen
aber ist die Staatöanwaltscbaft auf Grund des § 158 der Straf- prozeßordnung jederzeit in der Lage, sobald sie durch eine Anzeige oder auf anderm Wege von dem Verdacbte einer strafbaren Handlung Kenntnis erhält, sicb behufs ibrer Entschließung darüber, ob die An- klage zu erheben sei, über den Sachverhalt selbständig zu informieren. Der StaatSanwalt ist also in der Lage, ohne Rücksicht auf die Tätigkeit der Bergbebörde, wenn es für notwendig erachtet wird, keinerseiis die erforderlichen Ermittlungen anzustellen.
Fernerbin ist meine Angabe hinsichtlich der Beeidigung einzelner Zeugen bemängekt worden. Ick; mache darauf aufmerksam, daß sich da allerdings eine Ungenauigkeit in mein Konzept eingesch1ichen bat. Es ist hier gesagt: der betreffende Zeuge ist durch die StaatSanwalt- schaft eidlich hierüber vernommen worden. (Zuruf bei den Sozial- demokraten: Na also!) Meine Herren, damit hat es folgende Be- trandtnis: Die Bergpolijeibebörde ist nicht in der Lage, Zeugen eidlich zu vernehmen, auch der StaatSanwait nicht, wohl aber das Gericht auf Antrag des Staatsanwalts, und ich habe infolgedessen die Gepftogenbeit, in allen Fällen, wo mir an einer schnellen und zweifelsfreien Feststellung des Tatbestandes liegt, die StaatSanwalt- scbaft unter Mitteilung des Sachverhalts zu ersuchen, die eidliche Vernehmung der bstreffenden Zeugen herbeizuführen. So klärt fich die Sache auf. - Das, was ich getan habe, beweist, wie sehr es mir am Herzen liegt, rasch und unter allen Umständen klare Feststellungen" über die Vorkommnisse zu gewinnen, die uns heute bier beschäftigt haben.
Ich möchte noch an eins erinnern, was dem Herrn Abg. Leinert nicht bekannt ist, wohl aber anderen Mitgliedern dieses hohen Hauses, die schon früher bier gewesen sind. Ick) habe in den Fällen, wo die Bergverwaltung mit ihren Betrieben beteiligt war, stets am ersten Tage den Staatßanwalt gebeten: bitte, übemimm du die Untersuchung, vereidige aUe Zeugen, deten du irgendwie habhaft werden kannst, da- mit auch nur der Verdacht vermieden wild. als wenn die fiskalische Verwaltung in ihrem Jniereffe die Untersuchung unrichtig geführt hätte. (Hört, hört!) Ich darf vielleicht darauf aufmerksam machen, daß ich aus Anlaß der Bestechungen, die im Saarrevier vorgekommen find, darauf verzichtet babe, gegen irgendeinen der beteiligten Beamten im Disziplinarverfabten vorzugehen, weil ich im Vorverfahren zum Disziplinarverfabren die Zeugen nur uneidlicb hätte vernehmen [affen können; weil ich befürchtete, daß das zu einer Verdunklung des Tat- beitandes führen konnte, haben- die Vergbebörden mit meinem Ein- verständnis darauf verziébtet, überhaupt irgendwelÖe Ermittlungen anzustellen, sondern die Sache ist direkt an die StaatSanwaltschaft ab- gegeben worden, eine Behörde, die mit der Bergverwaltung überhaupt nicht zusammenhängt, und deren Unbefangenheit hier zu bezweifeln gewiß keine Veranlaffung vorliegt. Meine Herren, ich sage das hier nur noch- mals, damit Sie [eben, wie sorgfältig ich bestrebt bin, zuklaren unbe- strittenen Feststellungen zu kommen.
Meine erren, nun komme ich mit einer Bitte an den Abg. Leiner! (Unruhe). Herr Leineri hat hier eine Reihe von schwuen Beschuldigungen gegen die Zecken und gegen meine Verwaltung aus- gesprochen. Herr Leinert bat eine ganze Reihe von Aussagen von Bergleuten über die Zustände auf der Zeche und die vermeintliche Ursache des Unglücksfailes bier bekannt gegeben, ohne die Zeugen zu benennen. Ick sehe es als selbstverfiändlitb an, daß Herr Leinert bereit sein wird, mir diese Zeugen zu benennen, denn nur so bin ich in der Lage, ihre Vernehmung, und zwar ihre eidlicbe Vernehmung herbeizuführen. (Bravo! rechts.) Wenn der Abg. Leinert mir die Namen dieser Zeugen nicbt bekannt macht, dann bin ich nicht schuld, wenn die Ursachen des Unglücks nicbt aufgeklärkwerden, sondern dann tragen diejenigen die Schuld, die die Oeffentlichkeit durch alle mög- lieben Behauptungen beunruhigen, (sebr richtig! rechts) und nicht den Mut haben, mit ihrem Namen und unter dem Eid: für ihre Ve- bauptungen einzutreten. (Lebhaftes Bravo rechts.)
Abg. Schulze-Pelkum (kons.): Als Vertreter des Wahlkreises Hamm bin ich Zeuge des jähen Schreckens gewesen, der sich aüer Kreise der Bevölkerung bemächtigte, ich habe das Jammern der Hinterbliebenen gesehen, aber auch das Mitleid und das Mitgefühl mit den armen Opfern. Es ist ganz naturlich, daß eme ganze Reibe von Fragen aufgetaucht ist, und ich _fieue mich, daß wir beute schon Gelegenheit baden, uns daruber xu unterhalten, und die Erklärung des Ministers vernommen haben. Die Er- re un weiter Kreise der Bevölkerung ist Janz erheblich „sie (461 wotden durch das Treiben der Lo al- 1511!) General- anzeigerpreffe, die man beffer als Skandalpreffe bezeichnete. Sie i aber noch übertroffen worken durch die sozialdemokratiscbe Presse, die angeblich keine verbeyende gewesen sein soll. Wir aus der Reckoten find der Ansicht gewesen, daß angesichts einer 10 schweren Katastrophe jede arteipolitik zu schweigen habe. Aber die, sozialdemokraiiicbe ortmunder Zeitung hat. einen Aktikel überschrieben: .Maffenmörderkapitalismus' ebe nycb die Mög- lichkeit eines Urteils über die U: acben des Unglücks vorliegen konnte. Es wird in dem Artikel aus eiü rt, daß diese Opfer nicht umsqnst gefallen seien. und daß sie gechipt werden sollen; es wird d_ann wetter zum Kampfe gegen den blut- und schmachbedeckten KapitaltSmus auf- aefokdkkk Und auf die Zeit hingewiesen, wo in aUen Herzen nur das Jntere e des Gemeinwohls herrschen wird. Das nenne ich [)x/sen. (Wider pruch hel den Sozialdemokraten) Nennen Sie das nicht so? Sie U,!" U" doch auch einmal erst beweisen, daß im sozialdemokratls M ZUkUUffsstaat Bergwerkßunglücke nicht mehr vor- kommen werden. n einer anderen ozialdemokratischen Zeitung beißt es- daß ein auskeicbender Arbeiters ujz wichtiger sei als die zu- sammengeschnorttén Bettelpfennige, (Zuruf bei den Sozialdemokraten: Sehr richtig,!) Rufen Sk? doch nicbt: Sehr richtig! Sie siel1en fich ja dadurch selbst auf dieses niedrige Niveau. (Ohoi-Rufe.) (Alle wxiieren aus dem Artikel verlesenerx Satze, die darauf hinausgehen, daß die Gelder der Sammlungen fur die verunglückten Bergarbeiter aus den Knochen der Arbeiter bekankgebolt seien, begleitet der sozial-
ge-
demokratische Abg. o ffm (: n n mit dem Rufe: Sebr wahr!) Wenn irgend etwas er reulick) wax in' diesen schweren Tagen, so war es die Teilnahme fur die Hinterbliebenen, und da
machen Sie (zu den Soziczldemokrgten) solche Zurufe. Die roten Kramscbleifen auf den Kranzen_ fur die Hinterbliebenen zeigten folgeyde Inschriften: „Den Opxern der kapitalistischen Profitgjex!
Wie dex Löwe das Rind . . . ." (Abg. Hoffmann ruft: Ist ja ein Bibelsprncb! „Große Hxiterkeit.) Jawohl, Jesus Sirach 23. Ich _bahe also ntchZ zu vie! gesagt, daß die Sozialdemokratie das Ungluck m der unerbortesten Weise ausgenu t bat. Gleich am Sonn- tag nach dem Unglück wurde eine ersammiung einberufen, in der eme Reibe der schrsten Vorwürfe gegen die angeblichen, unbeglaubiglen Aeußerungen des Handelsministers erhoben wuxde. Am Miitwoch sind dann in einer anderen Versammlung Angriffe von größter Robeit gemacht worden. Der Abg. Leinert hat ja dann in dieselbe Ketbe gehauen; wenn er seine Gewährßmänner nicht nennt, jo,!nuß er sich gefaUen lasstn, daß man seine Behauptungen als_mußtges Gerede anße'bt. Wie verträgt es fich auch mit der Brudexlicbkeit, deren fich dte Sozialdemokratie rühmt, wenn sie solche unerhorten Anscxyuldigungen gegen die StaatSregierung erhebt? Ist es nicht skandalos, zu behaupten, daß in Ostelbien das Vieh besser behandelt werde ais die Menschen? Zur Sache seibst haben die Er- klärungen des Ministers alles so gut wie erledigt. Cs soli eine Untersuchung eingeleitet werden; wir bitten dringend, daß das'mit (71161: Strenge und Energie geschieht. Zum zweiten Punkt der Injer- peilation sind m„eine politischen Freunde durchaus damit ein- verstanden, daß fur einen erhöhten Bergarbeiterscbnß gesorgt wird, und wir stehen heute noch auf dxm Standpunkt, den mein Freund von Ke el im vorigen Jahre bei Gelegenheit des Unglücks auf der ZZche orussia gekennzeichnet hat. Wir freuen uns über die Er- klarung_ des Ministers, daß die Verantwortung auf alle führeriden und leitenden Personen ausgedehnt werden soll, die beim Bergbau beteiligt sind. Ich kann auch namens meiner Freunde erklären, daß wir al1en Maßnahmen mit Wohlwollen enjgegensehen, die dieses Ziel im Auge haben. Zum Schluß gebe ich der Hoffnung Ausdruck, daß es das [6316 Mal sein möge, daß das Abgeordnetenhaus über eine so schwere Katastrophe zu sprechen babe.
* Abg. Dr. Friedberg (ul.): Ueberall lautet die Frage: isi ein Schuldiger vorhanden? Wir können dem Minister dankbar sein, daß er eine UntersuchunF zugesagt hat, und wir verlangen eine eingehende Untersuchung, die a er auch geweht und objektiv sein muß; denn wir meinen, daß (tut!) den Angegriffenen Schutz zuteil werden muß. Der Abg. Leinert bat da§ nicht getan. Auf Grund reiner Angriffe bat er zwei Stunden lang ganzlich unbewiesene Behauptungen erhoben. Ich habe mich jedes Urteils darüber enthalten, ob es angebracht sei, zum Zwecke der Ersiickung des Feuers die Schächte xuzumauern. Man hätte ja sonst auch die umgekehrten Vorwürfe erheben können. Ich bin der Meinun , wenn es irgendwelche technischen Maßregeln zur Sicherheit des etriebes gibt, die noch nicht in Anwendung ["ind, so muß das unVerzüglicb geschehen. Aber der Minister führte (: aus, daß sogar ein gewiffer Weiteifer an einzelnen Steam in der Einführung solcher Sicherheitsvorricbtungen vorliege. Dem fachwersiändigen Minister stand ja ein anderer Sachverständiger gean- über. das war der Abg. Leinert. Was man nur an Böswin- keiten gegen die Grubenverwaltung sagen konnte, das hat der Abg. Lcinert mit einer gewissen WoÜust getan. Der Minister hat mit Recht darauf hingewiesen, daß das Geseß von 1865
sebr verbesserungsfäbig sei, und deutete an, daß es zweck- mäßig wäre, auch die Bergbebörden und (1116 in Betracht kommenden leitenden ersonen verantwortlich zu machen. Auch die
Einrichtuna des Bett ebsfübrers ist veraltet, sie hat eine gewisse Aehnlichkeit mit dem Sißredaktrur, die ja vielleicht den Sozial- demokraten sebr sympathisch ist, aber doch nicht uberall die gietche Hochachtung erfährt. Wir können zu den Anregungen des Ministers noch keine Stellung nehmen, aber ich glaube doch, daß hier ein gang- barer Weg vorliegt. Wenn der Ab:]- Leinert nicbt begreift, Warum man die Wünsche der Bergarbeiter nach Einführung von Arbeitergruben- kontrolleuren nicht erfüllt, so entgegne ich ihm, daß wir hier nicht bestimmte Wünsche in erfüllen haben, sondnn vom geseßgebxriscben Standpunkt aus die Ding: zu beurteilen Haben; wir haben mcht be- stimmte Senlimenis zu erfüüen, hinter denen möglicherWeise be- stimmte politische Motive stehen. Die Behauptung ist skandalös, daß die Betgberren mit ihren Arbeitern nicht einmal so verfahren, wie man es auf dem Lande mit dem Vieh tut. Einen solchen Ton kann ich nur bedauern, bisher ist dieser Ton und diese Gesinnung hier nicht zu finden gewesen. (Abg. Hoffman n (Soz.): Ist aber not- Wenkig !) Man halt manches für notwendig, wenn man glaubt, im Mittelpunkt dieser Notwendigkeit zu sieben._ Wemx die Berg- werkEVerwaltung besiimmtcn schweren Vorxvmfen nicbt wixer- sprochen haben sol], so frgge ich, was hatte es ihr gegenuber den soziaidemokratiscben Biattxrn gxnüßt? Der Abg. Leinert hat es verweigert, seine GewahrSmanner _zu nennen, da sie sonst auf die schwarze Liste gesetzt wurden. Wenn jemand durch seine Aussage in der Lage ist, etwas zu _bezeugen, und sich davon zurückhalten läßt aus derartigen Grunden, so ist das ein Zeichen, daß es ihm nicht um die Sache, sondern um Agitationsftoff zu tun war. zweifele, ob nach den Aus- führungen des Abg. Leinert die Arbeiter meerutrauen zu ibm als zu dem HandelSminister baben wcrden; denn dYe'Form der Agitation ndet immer weniger Anklang, wie eine er e ernster Gerverk- Hehaften es schon deutlich zum Ausdruck gebracht hat. Das ist be- zeichnend für den Rückgang Ihrer Pgrtei. Der „Vor- wärts' teilte mit, daß sich bei dem Grubenungluck sofort ein Mann vorgedränqt habe, der eine patriotische Ansvracbe halten wollte. Dieser Mann sei der alte Arbeiterfeind Hilbck gewesen! Iq, dieser Herr ist aber schon seit zwei Monaten esiorlxen, und er ist auch niemals ein Arbeiterfeind gewesen. Der , orwarTS' bat ibm'sogar einerzeit, allerdings im Stile des Abg. Leinert, einen Nachruf gewidmet; 1755 zeigt also, daß dort mindestens eine sehr liederlicbe Redaktion herrscht. Der Rednér verliest ein Vertrauensvotum von_Steigerbeamten, das diese ihrem Generaldirektor Morsbach" beim Abschied ausgestellt haben, und weist im Anschluß daran es zuruck, daß der Abg. Leinert auch sziner- seits mit Nennung der Personen, die an der Grube Radhod inter- essiert seien, eine schwarze Liste aufgestellt habe. Er fahrt fort: diese Namenönennung beweist, wie die Sozialdemokratie in wissen. schaftlicher insicbt seit den Tagen Karl Marx' bergbgeiunken ist. Marx bat eder eit betont, daß Kapital notwendig sei, und daß das jedes Kind wi en müffe' Abg. Leiant sollte sich also erst einmal von HIrrn Bernstein daruber u'nterrichien lassen. Was die Forderung eines Reichsbexggeseßes betrifft, so halte ich es für gleichgültig, ob die Normen fur den Berghau auf Reichs. oder Landesgeseß beruhen. Wenn ich trotzdem unt meinen Freunden wünsch€, daß die Materie bei den Einzelstaaten bleibt, so ist dafür der Grund, daß wir in den Einzellandtaaen eigentlich auf den Lauf der Sozialpolitik so ziemlich obne Cir-fxuß sind, daß aber in der Bergarbeiterfrage noch ein gutes Stück Sozialpolitik zu beackern isi, und daß wir uns das nicht nehmen lassen, sondern hegen und Wegen wollen. Wir sind nicht der Ansickot, das; wegen der Zusammenseßung des Reichstags dort alleiri ein brsseres Berggescß gemacht nzerden könne, sondcrn daß auch dieses Haus es niemals an sozialpolitiscbem Empfinden und Gewissen bat fehlen laffen. Auch wir wollen hier Sozialpolitik im Sinne der Besserung der Verhältnisse der Arbeiter- bevölkeruna treiben unter Rücksichtnahme auf aue wirtsckoaftlicben Verhältnisse, niemandem zuliebe und niemandem xuleide« Soziale Gerechtigkeit ist der Gefichispunkt, der auch die Beratungen dieses Hauses leiten soll,
Darauf vertagt fick) das Haus. . Minister für Handel und GcwerbeDelbrück:
Meine Herren! Ich möchte bwß zu einem ker Gegenstände, die auf der Tageöordnung der heutigen Sißung standen, und iw“! du der Interpellation, betreffend die Linderung der Arbeitslosigkeit, die Bitte aussprechen, mir zur Beantwortung dieser Interpellation bis Ende nächster Woche Zeit zu lassen. Ich würde diese Interpkllaiion jederzeit baden beantworten können, wenn nicht dieses Radboker Un- glück über uns bereingebrochen sein würde. Ick bin seit vorigen Donnerstag Tag und Nacht in dieser Sache ausschließlich beschäftigt und ich nehme an, daß es auch Ihren Wünscbcn entspricht, wenn ich
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die Leitung der Untersuchung in der Hand behalte, wenigsten W die ersten Erörterungen abgeschloffcn iind.
,. inißek Abg. Leinert Soz. bemerkt er önlich2 Ick Piu dem M die Namen nennen, (wenn) er mir BYE sZUÜÖSWUK gibt "" (MYM v o n Krö ch e r bemerkt, daß das nicht persönlich ,ist)“ Ich Hunnen der Sache zu dienen, wenn ich bemerke, daß ich die Namens!" per- wikl. (Präsident von Kröcher: Das Dienen ist “"ck Ja [ang sönlich-Z53 Der Abg. Friedberg sagt, ick) hätt? MÜ SWF Fried- nichts esentliches gesagt. Das ist unrich1i9,„ derm »“ A “' berg 25!th “Ös ?tTnTebgebraéxälot), UÉUchUZCZ 3" wxdxrxeßbsche Stunde ?e- g. r.:e er n.: aenuren sprochen und esagi, daß ikzzer Abg. Leinert in zwei Stunden nur abs!) "t Unrichtiges geizaat hat. b d 11 Uhr Schiuß 41/2 Uhr. Nächste Sißung Sanna en - ' (Fortseßung der Besprechung der Interpellation; Ges??? Yael; den Wohnungögeldzuschuß, die (Hebkhren der M n die beamteix, das Kommunalsjeuerprivilegium der Beamten " - Haftpflicht der Beamten.)
Y_-
Gesundheitsweseu, Tierkrankheiten und AMINO. maßregelu.
Rußland. [) t die Die kusfisÜe Kommission zur Bekämpfung der PeskZiabk " k Insel Fo_rmosa. die Stadt Bagdad und die kd kau- Japan) fur pestfrei, die Städte Hongkong, Chand die banjan und Utscban in China, die Stadt Fasan un Insel Makanosima (Korea) für cholerafrei erklärt-
Jtalien. Ver- Die italienische Regierung hat durch sanijätspolizeiliÖSZU 3188 ordnung vom 15. d. M. der Hafen von Singcli)ore (
8655101119059) für choler av e r ! eucbt erklätt.
Verkehrsanftalteu. .,
Der Verkehr auf dem Kaiser Wilbelm-Kanal iu: Rechnungsjabre 1907/08. Jabk Es ist eine volkswirtscbaftlich interessante Tatsackk- daß das bk!" 1907, das fast von Beginn an den Keim der Krise in sich "AWP die sichtlich des Verkehrs meist noch öcbstxiffern aufweist; al; ver- Verwaltung des Kaiser, Wilhelm- anals verzeichnet fur 77 iffer- gangene Jahr die böä-ste bisher erreichte Verkehrs- und EinnabWFr Nach dem Verwaltungsbericbt des Kaiserlichen Kanalamts fbetruß Rechnungsjahr vom 1. April 1907 bis zum 31. März 1908 der Gesamtverkehr auf dem Kaiser Wilbelm-Kanal: t im Rechnungsjabre Schiffe Registertons nei o 1906/07 . . . 33 158 h 963 125 1907/08 . . . . 34 998 6423 441. kb mit Der Verkehr bat somit der Tonnage nach 1907/08 im Vergle06 um dem des Vorjahres um 7,72 o/o (1906/07 gegenüber 1905, "mlikk 2-87 [)/o) zugenommen. Nahezu die Hälfte aller Schiffe- MMM) 15 941, waren Dampfer; Die auf diese entfaüende Tonnage (5 061 t der betkäßt nabeju 70 !3/0 der gesamten Tonnaae. Am meisten * au! Verkehr von Leichtern und Schuten, der Dampferverkebr abe?-kebt wenigsten gegen das'Vorjabr zugenommen. Der DuxciößatUJNJ7 der von Leichtern und Schulen wuchs nämlich gegen WM?) und Tonnage nach um 20,06%, der der Segelschiffe um 11,0? (41!th jener der Dampfschiffe nur um 7,60 9/0. Eine Exkiärun? hierfur , uni! Sicherheit kaum zu geben. Es ist möglich, daß die e E:sÖYam- mit der Ausbildung des über unsere großen Häfen, namentlich n burg, gebenden Teilladungsrerkebrs und dessen Weitetleiiuns be? kleineren Häfen zusammenhängt. Allein darf die e Annabme “» nicht in Reckpnung gestellt weiden. Das beweist cbon die Tais“ ek daß der Verkehr von Maffengütern, die für einen soichen gebrockkt'élz Värkieiöx;t ?eYiger in Frage kommen, sich gleichfaUS recht beträch ge 6 e a. I)ie Herkunft und Bestimmung der Schiffe (nach der TMMI): veranschaulicht die folgende TabeUe für die Hauptvexkebcsbniebuns
Es gingen nacb Es kamen von
den nebenbneicbneten Häfen: 1907/08 JOIN ist |1t907/08 1906“)7 store e onnen
Elbbäfen. . ._ . „1196847 1098510A 1170557 UWYH deutsche Osxseebafen . 1122583 935625 1205 739 1096 rufs/sckve afen. . . 688302 593990 1178869 1111 brins e Häfen. . . 757760 692879 502694 415174, nieder. u. Rbeinbäien 647 292 576 226 250316 248
eck Aus dieser Tabelle gebt xunäcbst hervor, da der Verkehr der HA Häfen durch den Kaiser Wilhelm-Kanal in ßersier Linie :UQCUUYYI hat und daß der Anteil der Elbbäfen dem der deutschen Oft!“ (kel! nahezu gieichkommt. 931: britischen Häfen teilen mit den deuxi „ Osisee- und den Elbbafen den in wirtschaftlicher Beziehung efäb' effanten Vorzug, daß der Verkehr ostwärts und westwärts uns ein gleich groß _ist. Bei den anderen Häfen ist das Verbälk"is fg; anderes._ Fur die kusfisÖM Häfen kommt der Vexkebr Wei'iwättsr *" die boilandiscben und rbeinischen Häfen der Verkehr ostwärts "" det“ Frage. Man bat anzunehmen, daß in der weniger in den Näf“: gthiindisttretenden VerkehrSricbtung das Anlaufen von 31919ka 1: g . * „:: - Was die Ladung der Schiffe an e t o Gewichtsskff- als solche im Verwaltungsbeiicht ni tvasziÖYerltdKFZTi-en- Es KIF nue?) si,)cießééchblen der SchéxfstYnI/e zur Verfügung, Dem Umf na 11 er zu nennen m e nun Sa re 190708 : e - Schiffe mit Registergtojnx % &RGesWtwncag Siückgütetu . . . . . . 2278 759 35,5 * . 1077 417 16,9 844 859 13,2 Gt id 993703 HZ eree....... 59 "SEK Der Rest entfällt auf sonstige Ladun und in t ahrend? Leider gibt die Statistik bier die VgerkebrkriZZZrlilYsnicht an- F“" hinsichtlich der Laduna würde bei Angabe der VerkehrSriÖU-mg m nicht unwesentlicher SchlUs1 gezogen werden können. um Schluß mögen_noch einige finanzieüe Angaben folgkkneüe gewa senen Verkehr eni/precbend hat sich auch das finani .“ kaniö gehoben. Den Gesamjeinnabmen von 3195 504-2Z1 381,39 Vorjahre 2945 550,41 546) stehen GesamtauSgaben von 2-7 1907 08 (2 697 568,08) „8 gegenüber, sodaß der Ueberschß "“ 1906/07) 413 622,36,“- (aegen 247 892,33 „1- im Rechnunssiabrd so beitua- „Tiefe Steigerung ist allerdings nicht so bedeute" “den "“" man beruckßchtigt,_vaß der Ukberschuß des Voxjab'res ““““" isl IZJZZ einen Ruck ana aufzuweisen batte. Imme'xcb eine beträ tliche Erhöhunxetder nebä: chuß
getreten. m N er ebeks malig 57 82T,50 'EnungSjabre 1903/04 rug d
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