1908 / 88 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 11 Apr 1908 18:00:01 GMT) scan diff

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- Friedrich Franz

; ZruZenvorlage in onen

- liche „( Die Vorlage, _ _. neue Ministerium vorneßt, wurde dem Budgetausschuß über-

'Wahrnmnd-LVros üre ver as, was der :ftürmischen Proteftr

_tags ist durch „Königli es Restrit e chlo die. dritte Sesfion wird am 29. UZ)? egrösffnet.

auptlehrer Joseph Vonderau in Fulda ist das rofeffor beigelegt worden.

Dem

Prädikat

Abgereist:

Seine Exzellenz der StaatSminister und Justizminister Dr. Bessler, nach Südtirol;

Seine Yellen? der StaatSMinister und Minister des Innern von olt e, nach Italien.

!

Yiehtamtliehes.

Deutsches Reich.

Preußen. Berlin, 11. April.

Seine Majestät der Kaiser und Körzig hörten estern auf der Fahrt von Palsrmo nach Korfu dre Vorträge Jes Chefs des Militärkabmetts, Generals der Jnfantxrte Grafen von Hülsen:Haese1er und des Chefs des Marme- kabinetts, Vizeadmirals von Müller.

Der Kaiserliche Gesandte in Bukarxst, Wirkliche _Ge- Fome Rat von Kiderlen-W ächter hat emen ihm AUerhochst

iUigten Urlaub angetreten. Während seiner Abwesenhett werden die Geschäfte der Gesandtschaft von dem LegationSrat von Verdy du Vernois geführt.

Der RegierungSassessor von Stumpfeld in Pinneberg ist der Köni lichen Regierung in Marienwerder_ zur wejteren dienstlichen erwendung überwiesen dem RegterungSasseffor von Rappard in Posen ist die éommissarisckzeBerwaltupg des Landratsamtes im Kreise Gumbinnen, Reg1erungsbeztrk Gumbinnen, übertragen worden.

Die Ne ierungsreferendare von Baumbach, von (Hoß und von Ykopnik aus Cassel haber) dte weite Staats- prüfung für den höheren Verwaltungsdtenft be anden.

Laut Meldung des „W.T.B.“ ift S.M.S. „Jaguar“ vorgestern in Canton eingetroffen und geht am 21. April von dort nach Macao in See,

S. M. Flußkanonenboot „Vorwäris“ geht heute von Hankau nach Kiukiang ab.

S. M. S. „Bremen“_ geht übermorgen von ort au Prince nach Newport Nervs m See, um dort Instand eßungs- arbeiten onnehmen. . _

S. M. . „Loreley“ ist gestern m Rhodos eingetroffen.

Mecklenburg-Stbweriu. Köni liche Hoheit der Großherzo at vorgestern sein 26. Lebensjahr vo - endet. Der (Geburtstag des eFürsten wurde in Stadt und Land in der üblichen Weise 9 eiert.

Seine

Oesterreich-ngaru. Das östxrreichische Herrenhaus hat, wie das T. B.“ meldet, m seiner geßrigen Sißung die Re- Lesungen angenommen. _ Das österreichische Abgeordnetenhaus at

* Zestern nach längerer Debatte den Gesetzentwurf, betreffend ie

rrichtun des neuen Ministeriums für offent- Llr eiten, in gilen Lesun en angenommen. welche dte Nachtrags edite für das

wiesen. Der Vizeprästdent Zacesß teilte mit, daß ihm eine ellation des Abg. Baron ock, betre nd die Kon-

Z i_skation der Wahrmund-Broschüre, " erreicht worden

, die er verlesen zu, lassen Anstandsnehme. Er beraume eine gehxime S1ßung an.

ck dreistündiger geheimer Sißung, in der das Haus in

namentlicher Abstimmun den Antrag, die Verlesung der

' . Interpeüation in öffentli er SWMÖ vorzunehmen, ablehnte, ,wurde diese wieder aufgenommen. a

ck mehreren Anfragen,

einen konfis texten Passus aus der

izepräßdent Zacek unter

_ _ ufen der Sozialdemokraten rügte, wurde dre S1ßung geschlossen.

4- Dte zweite Se sion dcs ungarisckxen Reichs-

s en worden;

beidenenderAb.Sei

Frankreich.

Das „Journal officiel“ veröffentlicht heute den Bericht d_es Gener_als d'Axxtade über seine Operationen vom 12. hrs 1-1. Marz, und msbeszmdere über die Ereignisse des 15. Marz, dre dte Jntexpellanon Jaurés' in der Kammer ver- anlaßt hatten. '

Aus dem Bericht aebi, „W. T. B.“ zufolge, hervor, daß die Frauen, Kinder und Leute ohne Waffen, die sie!) um das Zelt des Kaids Bunuala gescbatt hatten und von dort durch ihre Zurufe die Krieger zym Kampf aufwerten, geschont wurden, während gegen die kampkenden' arokkaner der Bajonett- angriff erfolgte. Der General d'Amade hatte selbst einem arabisch sprechenden Hauptmann den Befehl gegeben, das waffenlose Volk zu sammeln und es zu beruhigen. Dieser Offizier durcbeilte das Lager, dxang in die Zelte em, holte aus ihnen FlüHtlinge und auch einen Teil dsr Verteidiger, etwa sechzig Mann _beraus, die ihre Patronen fortwerfen mußten, und „brachte gegen 150 Menschen zusammen, bei deaen er blieb, bis die leßteu framösiscben Truppen paffiert waren. In dem Befrbl, :: d d'Amade erlassen hatte, wird bktvorgeboben, ß keine Razzia und kein Akt von Plünderur'g stattfinden solle. Der General empfahl beim Eindringen in die Zeltlager dieselbe maßvolle Haltung und Ordnung zu beobachten wie während des Kampfes. d'Amade erklärt,

“er habe nicht auf der ganzen Linie des auSgedebnten Lagets Feuer an- 4 en laffen. nur drei bis vierhundert Zelte seisn den Flammen über- -

Liefert worden. Der General hält diese Maßregel für hinreichend, um den Einüuß Bunualas zu brechen.

er Gkncral ?

_ Der Senat hat gestern die Gescßesvorlage, be!reff9nd die Schaffung von sechs andelsattachépostxn tm Auslande angenommen und en beantragtYn erdtt_von 620000 Fr. für die Unxerbrinqun des Arhettsmmtstertums im ehemaligen erzbischöflichen Palais genehmtgt. Darauf hat fich das Öchus bis zum 19. Mm verta t. _ _

_ ie Deputiertenkammer at in threr gestrlgen Sißung, laut Meldung, des „W;T. BIZ, das Gefeß, betreffend den eimfall der K1rchenguter, m dex vom Senat be- YlosJnen Fassung mit 364 gegen 129 Stimmen und dc'n

mnestieentwurf in der vom Sknat beschlossenen Fassung eßw- stimmig angenommsn. Nachdem die Tagesoxdnung erledtgt war, vertagte sick) das Haus bis zum 19. Mm. '

- In Paris bat die Polizei gestern drei bekannte Anarchisten, Rousssl, Kühn und Roux, verhaftet, dis auf einem Handwagen verschiedene Einrichtunqsstücke wegschafften, unter denen zehn Dynamitpatronen von ]e 100 Z" Gewicht, 3 m Bickfordsche ündschnur und sechs Zünder verborgen waren. Die Verha teten behaupten, fie Hätten den Aufjxag bekommen, die Sacherz an einen bestimmtsn Ort zu schaffen, Die Polizei vermutet ]edock), daß es sick) _um Vorbechungen für einen Anschlag aus Anlaß des 1. Max handelt.

Rußland.

Der Kaiser Nikolaus hat, „W. T. B.“ zufolge, den vom NeichSrat und der Reichsduma an enommenen Geseß: entwurf, betrefxend die Erhebung Oer rusasischen Gesandt- schaft in To io zu einer Botschaft sanktioniert.

_ Der Reick) s rat Hat gestern einschneidende Veränderungen an dem von der Neichsduma angenommenen Gcseßsntwurf, betreffend die Einführung des polnischen Sprach- unterrichts an den Lehrerseminaren des Cholm: gebietes, vorgenommen, die einschränkende Bestimmungen in der Anwendung der polnischen Sym?! enthalten. Wie das „W. T. B:“ meldet, wurde der Ge eßentmurf mit roßer Mehrheit an die Reichsduma zurückverwiesen. Dies it der erste derartige Fall seit der Einführung der Verfassung.

_ In der estrigen Sißung der Reichsduma wurde nach längerer De alte das Budget für das Landwirt- schaftsdepartement angenommen. Eine hierbei ebenfalls an enommene Uebergangsformel verlangt Einrichtung ge- wäYlter Kollegien, deren Mitglieder Vertreter der örtlichen Interessen der Landwirtschaft sein sonen, ferner den Ausbau der örtlichen Verwaltung der Landwirtschaft mit Zuziehunq von Landschafts: (Semstwo:) Vertretern, Bildung landwirtschaft- 11cher Vereine, Eröffnung eines landwirtschaftlichen und Meliorationskredites und schließlich Einrichtung landwirtschaft: licher Fakultäten an den Universitäten.

Der Chef der Obetverwaltung der Landwirtschaft, Fürst Wassil- tschikow, erklärte, obiger QueUe zufolge", die Regierung sei zur Zeit mit dsr Umgestaltung des Ressorts exfrig beschäftigt und hoffe; in dcr Lerbstsesfion der Duma eine dementsprechende Vorlage voxlegen zu

nnen.

Darauf nahm d_ie Duma das Budget für die Forst- verwaltung an m1t einer Uebergangsformel, welchedie Er- forschung der Wälder des europaischen Rußlands, des Kaukasus, und Sibtriens sowie die Umgestalmng des Wald- schußkonutees fordert. .. * _- ' *

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Der Minister des; Auswärtigen Tittoni hat, „W. TB.“ Ffolge, von dem italtenischen Konsul in Aden die telegraphische

achricht erhalten, daß der Sohn des Sultans Jussuf Ali vo n Obb ia dort eingetroffen sei und ihm mitgeteilt habe', er Yoox: 18 Tagen mit Leuten des Mullah anderthalb We :

nden von Obbia entfernt zusammengestoßen. Die Dermis e seien, 1050 Mann stark und zur Halfte mit Gewehren be: waffnet, in das Sultanat eingedrungen und hätten 41 Männer, 28 Frauen und 81 Kinder getötet und 3500 Stück Vieh ge- raubt. Der Sultan Iuffuf Ali von Obbka habe ihnen 500 mit (Gewehren aysgerüstete„ und 300 mit Lanzen bewaffnete Leute entgegenge1chickt. Bet dem Kampfe seien 12 Leute des Sultans getötet und 31 verwundet worden. Von den Dermis en seten 90 getötet und 40 Gewehre, beinahe sämtlich französt chen Fabrikats, erbeutet worden, auch das Vieh habe man ihnen wieder abgenommen.

Portugal.

Nach neueren Feststellungen find auch in Setubal zwei Republikaner in die Deputiertenkammer ewählt“ worden, sodaß diese, „W. T. B.“ 9Zuf_cxlge,_7 Republi aner, 58 Pro- gresfiften und nur einen anonaltsten aufweist.

Griechenland.

Die Jacht Hohenzollern“ mix dem Deutschen Kaiser und der Kai etlichen Familte an Bord ist gestern vor- mittag um 11 Uhr in den Hafen von Korfu unter dem Salut der Gefchüßx der Festung u_nd de_r dort liegenden griechischen .und britischen Kricgsschtffe eingelaufen, Der Kaiser nahm an Bord die Meldungen der Spißen der Behörden, des Oberhofmarschalls Grafen Ju Eulenburg, des Gesandten Grafen Arco, des deutschen Konsuls und der Hemden Marineofßziere _entgegen. Um 12 Uhr kamen,

W. . .“ ?ufolge, der KömgGeorg von Griechenland, ZerKronpr nz Konstantin, die Kronprinzessin Sophie, die Schwester des Kaisers, der Prinz Georg und die übri en in Korfu anwesenden Mitglieder des Königliäxen Hanes an Bord der „Hohenzollern“. Der _Kaiser, der

riechische Marineuniform trug", empfin'g dre *gr1echischen Herr- thften am Fallreep und begrußte fie mit der Kaiserin, dem rinzen AugustWilhelm und der Prin esfin Viktoria Luiseauf das herzlichste, während die Kapene der ohenzollern“ die griechische

Nationalhymne spielte. Nachdem der Kaiser und der König Georg die Elxrenwache an Deck abges ritten hatten, (Hand an Bord ein Fruhstück statt, an _dem an der deutsche e'sandte in Athen, der deutsche Konsul m Korfu sowie der deutsche Vize- konsul tetlyahmen. Um 2 Uhr sZztngen die Majestäten und die Fürstlichketten an Land. An der, andungsftelle hatten die Stadt- vertretung und die Getftlichkett Aufstellung" genommen, Der Bürgermeister von Korfu begrüßte den Kaiser und die Kaiserin mit ein_er Ansprache und brachte ein Hoch auf die gesamte Kaiserltche Familie aus. Nach Verabschiedung von 'den riechi- schen Herrschaften begab fich das Kajserpaar mit dem Frinzen August thhelm, der Prmzessm Vtktoria Luise und Gefolge unter den "lebhaftesten Kundgebungen der zu vielen Hunderten herbeigestromtxn Menge durch die prächtig geschmückte Stadt nach dem Achilleton.

Serbien.

Wie das ,',K, K. Telxgraphen:,skorrespondenzburcau“ meldet, ; bax dte Regtexungspartet He?) Vorschlag der Kronc, betreffend Btldung c1nes Koal1t10n§ministeriums aus den

beiden radikalen Parteiey, abgelehnt. f

Ministerrat statt, dem das Prafidium der Skupschtjna u '.

Hauptausschuß der Regierungspartei beiwohnten. nd Ueber den Stan_d der Krtse wird das kölgende Usfi .

CommuniZluké vxroffetxtlickÖtsst ! 31 Infolge n ünd gung er ru tion seit s

Parteien sjellje das Kabinett Paschjtsch bei dF: YMMLYUJP

&kskekun tr“

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die Skupschtina aufzulösen oder die Demission de zunehmen. Der König nahm den Antrag der Regierxmg ““? kn LF aus der Situation gesucht werde, dér die (Ttigkeit d WZ Skupschtina ermöalixben würde. Nach viertägigen ZoLxFrxjd-WQ Krone mit dem Prasidium der Skupscbtina und sämtlichen'gzmam»z. und den jung-radikalen Parteifübrkr Ljuba StojanowüFsML-F in die Bildung eines neuen Kabinetts aus der Reg gtunde dec parteipolitischen Kämpfe stehende eintreten würden. Dieses Kabinett bätte das BZkkaestönlich ' Gründxnvorgebeugtwndzn müsse, in der Skupschtinaxu würden sofort nach dsr Auflösung der Skuvschtkna NMUN ' “*__* nowitscb abxehnte und gleichzeijig Die Bildung einesKmam„ngk“zkn'“k§k'téo;jza,-.,J und des Handelsvertrags zu schreiten, die Skupschti lösen und Neuwahlen durchzuführen hätte. Der KMgsoefo “"' ,x, * erzielt worden sei. Er werde, stets in den Grenze *. mentarismus verbleibend, einen günstigen Ausrveg fü;1 ddjeeg ZW

sprach jedoch den Wuascb aus, da andeseuxr Känntnjx führern forderte' der König den Ministerpräfidenxen a maiorität einzawilligen, in welches Wenige: im Zum“ Handelsvertrag mit Oesterreich-Ungarn, dessen Vertagxmß W und ' schitsch stimmte namens der altrudikalen Partei zu, Während LLM“ PNY aUen Parteien Beantragte, das ohne an die Erledigxmg des Bu

.I?“ bedauere, das; ein Eanrnehmen in dieser so wichtigen FUJTUKÉF , Lösung der Krise suchen.

Asien.

Gestern, abend hat, „W. T. B.“ zufolge, in Wlad dze Unterzetchnung und Auswechselung der Akte, betr dte Abgrenzung 'auf Sachalin, durch die Vorfißend' L:, rusfischen und der ]apamschen Grenzkommission statigefJ *

Statistik und Volkswirtschaft.

Zur Arbeiterbewegung.

In der gestern in Essen a. R. abgehaltenen Vorst " des Vereins für bergbaulithe Interessen wurden, *I] „W. T. B.“ meldet, die neuen Saßungen der Grubenbemß; penfionßzusckpußkaffen nach kurzer Durchbcratung einstimmig angenokuß Nachdem der Vorstand des Vereins technischer Grubenbeamten fkk]- kurzem ebenfalls für die Annahme der Saßungen erklärt hat, “ist)! Zustandekommen der Kaffe nunmehr ges1chert. . Aus Frankfurt a.M. wird der .Rh-Weftf. tg.“ teleg ' ' Da die Unterbandlungen im Malergewerve ge chektert sind, * in Süddeutschland und der Provinz Hessen-Nassau, Teil der Rheinprovinz und einigen norddeutsäzen Stä am Sonnabend rund 60000 Arbeiter, die , ' erks angehören, außgesperrt werden. Der Verband der Gärtner wie dem „M. T. B.“ aus Paris ! AUSftand befehl!) en. *- Iu io de aneiro sind, dem .W-T- B' WMS“- D , arbeiier iu deuAuMand getreten. Die Stadt ist 0an Bel

*Neu*-Wise»

Der fünfte deutsche A*rbeitSnachwekskongr . bandes deutscher ArbeitSnacbweise wird in Leipzig vorck .* 14. November d. J. abgehalten werden. '

Kunst und Wissenschaft.

Die Werke, die zu den Von dsr Akademie der Kö!“ April d.I. ausgsscbriebenen Konkurrenxen eingeliefert find am 12. und 13. April von 10 bis 4 Uhr in den ** -"*' räumen der Akademie, Pariser Pla 4, öffentlich angeste “' Ausfall der Konkurrenzen, die in desem Jahre um den Staatspreis für Maler und Bildhauer, um den QM Beer-Preis für jüdische Maler, um den 11. Michael

reis für Bildhauer und um den Dr. Paul Stk rZis fürBildhauer, stattfanden, wird demnächst bekannt -, wer en. .

Der Geheime Justizrat, Professor Dr. Brunner in B*- .W. T. B.“ zufolÉHoZum auswärtigen Mitgliede der A" ---= Wissenschaften in t bolm gewählt worden.

Im Verein für Deutsches Kunftgewerbe war . schluß an den Vortrag _von Dr. Oskar Fiscbel über Bi Kunst und Bühne am verflossenen Mittwoch eine dem '- Ausstellung zu sehen: Entwürfe zu Theaterdekorai und Kostümfiaurinen. die vom Außgange des 17. Jab bis auf unsere Tage reichten. Im ganzkn war es gebn";eu dreihundert Blätter neben einer Anzahl neuerer zu vxreinigen. Die Freiberrliä) Lipperbeidifcbe Ko thek, das Deu1sche Theater (Direktor Ma *** der Verla Bruno Casstrer und zahlreiche ünftlek dazu beigejeuert. Neben Entwürfen und Situationsskkukß Professor Emil Orlik, Ludwig von Hofmann. Alfred Roüet- *z Munch erschienen solche von Karl Walser, Ernst Stern, maler Hans Kaußkv und Königlichen! Dekorationslu Quaglio. Aus der bekannten Künstlerfamilie Ouaalio außerdem noch Großvater, Vater und Onkel bis ins 18. Jahrhundert zurück vertreten. Dr. Fischel ' historische Entwicklung der Bübnenkunß. In zweierxei hängen bildende Kunst und Bühne zusammen. Zum einen " 'H die bildende Kunf! Darsteller und Dekoration zu einem ein künstlerischen Ganzen verschmilzt; zum anderen dadurch, daß die Bühne aUer Zeiten *gejreulxch berichtet. Aus dieser “** geschichte der Bühne läßt Mb manches zum Verständnis der watt lernen. Von der Antike bis zur franzöfixteben Revolutiok vie “Theaterkunst den Charakter des Fe lickm, M ihren Außgang genommen; fie bewegt fich" in “,' und feststehenden künstlerischen Schmuckformen. Mit dem des 18. Jahrhunderts ringt sich das Streben nach Z-aufion dureh, das Theater will dke Suggeüi-m der auf den Zuschauer ausüben und muß für dieses S _ erst suchen, der dem älteren Theater gewissermaßen MWM Das“ anlike Theater entwickelte fich unmittelbar aus "3 , dienstlichen Handlung zu Ehren des Dionysos, woran viel . äußkren Gebräuchen noch erinnert; seine Darfst“?! rhythmisch ausdrucksvolle Bewe ung des Körpers- fi? Maske wattkerte Gewänder und &otburn, die die game G bin wirksam machten. Das Mittelalter nimmt in seinen spielen die seit dem Altertum nie ganz vergeffexke ' kunst auf und macht ße wieder der Kirabe und dam KU tpielek Die Bühne der Mysterien zeigt die Schaupläss des Schunk? “7" Himmel durch di: Welt zur Hölle nebeneinander aufg ibnen begeben sich die Schauspieler zur Handxunq auf WNW Play (parc: paroo «DarqusW. Ja der ttakienisÖM be breitet sich neben der kirchlichen Darstellung_ die purofanxlk)u aus. Man errichtet plastische Hintergrunde mit um vor ihnen antike Theaterstücke zu spielen-

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