1842 / 14 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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Kolonieen in Ho_lland un„d Belgien, von Herrn Ramon de la Sagra, korrespondtrendem Mktgltcde; _ .

Der dritte Band enthält m der «ectton für Moral xine M11- tbeilung über den vbvüschen und moraltsch Zustand der m mehre- ren Zuchthäusern Frankreichs dem_ ZcUrn-Oyfiem unterwyrfenen Ge: fangenen von Herrn Luca; und _emc Arden von Herxn Vallexmé über demelbcn Gegenstand. Dtese vetdcnxAbbeandlungcy bteten kcm großes Interest dar; die Thaisacbct! und Schluse smd mehr ganz klar, und den „Betrachtungen, welchc dtcsclbcn bcgletten, fehlt es an hdherermo raliscbcr Begründung. _

Dic S_ectton fßr Gcsctzgehung, bffenlhchcs Recht und Jurispru: denz') grccft zuwetlen üb_er m dae Section für Moral und umge- kehrt; so finden üch in betdcn Sectionen Arbeiten übxr dic_Gcfäng_= nisse und_ über das Straf-Sysiem; der «Nr Band bcgmnt jogar um einer Bethe von Beobachtungen über dtcsx Gegenüände. Wu" über- eben ne mit Sttllschweigen, eben so eine übrigens trcfßtchc Abhand-

ung von errn von Beaumont über_ den sozimcn _und politischen Zu- sand dcr eger-Sklavcn und der_frctcn Farbzgcn m den Vcrctmgtcn Staaten. War wenden uns zu cmcr Mcithcalung dcs rrrn Bcrcn;

gr: 11er die Theorie und Geschichte des Naturrechts, a s Grundlage des Ctvtlrechts, des politischen Rechts und des dekcrrcchts.

Der „Verfasser scvt in dicserthgndlung ausemandex, wre der Mensch, mdem er durch seine freewt_lltgen Handlungen semx Persön- ltcbkett manifestirt, in vielfache Bcncbungcn zu sctycs Gleichen und zur Welt tritt„ und wie. die Erhaltung det" all_qemcmcn Ordnung es verlangt, das; dresc zufälltgcn Bczrchungen cmxr h_dchstcxt Regel unter- worfen werden. Diese Regel findet thrc San'cttomrnng m_dem angebo- renanefk-bl von Recht und Unrecht, und tbre Formel est das", was man tn der Wissenschaft dgs Naturrecht nennt. Nachdcchrr Bc: ren er das Ngturrecyt abnrakt betrachxct bat„ wirft xr emen Bltxk au die Gtsch1chtc und erkennt, daß überall die Praxts dcr Tbeortc vorgygegangen 111. Er nnterfuchx den unyollkommcncn Zustand des polmxchxn und des Völkerrechts hct den Griechen und Römern , vo): denen dtc Erßeren_vccgebcns tn cmcn Bund zu tretxn sychten uyd dre Levtxren, wenn nc,auch nur auf gewaltsame Wctse tntcrnattonale Bczaehun en untcrhtclten, dock) Wenégficns' dre Begründer des wahren Prwatrc )ts wurden, Er verfolgt sodann den Gang des Préyatrcc'hxs durch d_as„Mtttclalter und zeigf, nzclchc Fortschrttte daffelhr xmt Hultc der chrtültchcn Ideen, Her Umvcrntäts-Studtcn und dcrceytlxüx'endrn Einwirkung „der Königlichen Gcnxalt gemacht hat. Er zctqt, rpclche Umwälzung m _dtcser Beziehung tn den Gcmüthcxn üatt'fanb, wtedxe- selbe i„n dee üb,ltche Gesetzgebung übergchx und ct_ne Wissenschaft, btl- det, dre allmälcg vo_n dcn Hure!) ihren Gctst und tbreLchren beruhgn. ten Männern entwtckclt wrrd, Herr Bexengcr untersucht'summarncb, was dte Arbeiten von Macchmvcl, Bodtn, Bacon, Grottus, Montes- quieu„Ronffeau, Beccarta für fie gethan habxn und verfolgt dectxcuen Theorteen desNamr- und Völkerrechts von tbrem Ursprunge bis zu ibrxr vouständtgen Anwxndung m der E(klärung der Rechte der Ver- cimgtrn Staaten und W xu d_er Franzdnschcn Revolutton, die durch das Gefühl und dgs Bedürfntß des Rechts: hcxvorgerufcn wurde.

Etne andere xntcreffantc Abhandlung tfi dtc von Herrn Lakanal, ein Attszug aus fxtncm noc!) uugedruckten Werke über dichrcinigtcn Smarcn, und bcztebt sich auf dre Synpnvmie _dcr bcfondercn Gesetz- gebungcn der 28 Staaten, aus denen dte„AmcrckanischeUnion bcsicbt. Herr Lakanal ermnerx dgran, daß x_chr exnzelne Staat innerhalb sei- ner Gränzen souvcratn tsi, src!) frcxtn sctncr'Sphärc bewegt, seinen Senat, sein Repräscmantcnhaus, sctnc cxckulxvc Gcwalt__in der Per- son seines Gouverneurs, setnen bdchücn Gcctcbtshof bcmzt und daß Alle wieder durch daselbc fddcralive Batxd, dure!) dtcsclbc Nattonal; Vrrfaffun , durch denselben hdchstenGerechtshoß dqrchdcnscibcnKon- grcß, durZ) denselbctx wählbaren Präfidentcn, dcr dtc Ccntxal-Gewglk repräsentirt, unter emander v_erbunden find. Yngcachtcx dtcser schem- baren Einheit herrscht nun exne große Berscheeycnhctt m der Gesetz- gekxun , und dre Ursachen dteser Vcrschtcdetzhctt sxtcht Herr_Lakanyl darzut un. Indemdcr Verfasser der _Verschtcdct_tbctt dcs Klmm's an einem Lande,_das src!) durch so yerschtcdcxtc Brett_cn erstreckt, den ge- bührenden Etnfluß zugcftcht, lettct er die abwetchendc Gesetzgebung doch bauptsächlrch von dxr Abstammung dcr verscbtcdcnxn Völqusxhaf- ten her, wclche jxncs wette Gebzct xinncbmen. Qa dte Vercmtgtcn Staatcn, als fie thre Unabhängtgkett erlangtc_n, mtt Bewohnern ver- schiedener Racen bcvdlkcrt_wgrcn, [o mußte nch natürltch in die Lt)- kqlgescße eme große _Vcrxchtedenhctt emschlcichen, welche durch dtc settdem aus nnen Nattoncn Europa? horthin _Eingewandcrtcn unter: lzaltcn wurde. Herthnkanal hat dre): vcrschrcdxncn Gescygcbungen ubcrseht txnd klasfffiztrt und se nach thren vcrschtcdencn Bcztchungen und Abwetchungcn uptercmander ver Fichen.

_ HccrLakanal thcxlt schrmckaür t eDctails über cimclnePunkxe dtesxr Gcsßgebungomtt, über der Van erotic, die Ehescheidungen, dre Frecsvrxcbungcn, uber den Zußand der Sklaven und„dcr Farbigcn, über dre Ohnmacht der cxekutevcn Ccntml-GcwaZt, dre nur eine be- soldcte Armee von 8000 Mann zu threr Oasponnon hat, während

“7- Dic Mitglieder djcscr Section st'nd dieHcrrcn Dupiu derAcl;

l_ere, B_eranger, _Graf Stmqon, Graf Portalis, Präüdent dcs Caffa- tonshoscs, Berrtm, St. Prtx und Troplong.

Bekanntmachungen.

ublikandum.

gemeiner

der Jacob und Margaretha Bartschschcn Ebclcute,

am 14. Januar 1841 und seine Witwe Christine, nach unbckanntc Erben oder deren Erben und Erb-

An

noch Ersatz der gchybenanutzungxn zu fordern bc- rcchtigt, sondern nc!) lcdiglich nur dem, was als- P , dann von der Ervschaft noch vorhanden wäre, zu

Nachdem der FeldwcbclTobszartsch, cinSobn begnügen verbunden seyn sou. Namentlich werden folgende, ihrem Aufenthalte in B

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jeder Staat seéye Miléx befivt. Der Verfasser schließt mit Betrach- tungxn_ über dae dffentlichxn und Prwat-Sittey der Bewohner der Vernmgten_Staaten,-worm er den Ausdruck emer unbeschränkten Pechnlcchkett findet. Das Probzcm, um ,das es | bei dem gegen- wärttgcn Zustande der Amerikamschen Umon h_ande t, 111, ob wenn der Kampf des Menschen gegen die Natur stm Ende erreicöt hat, die Geister sch von |le unxer die Ordnung der alterxden Gesell- schaften beugen, oder ob ays t_brcr Gäbrung eine neue Orynung der Dinge hervor chen wird, der eme andere Seite der menschltchen Gc- scllschaft entw ckelt. . '

In dem dritten Bande fx'ndcn wer zuerß eme Abhandlung von Herrn Past) übxr dic Regterungs:For1nen unh dre _Ursa- chen, welcbe ste bestimmen. Er hat den Zweck, der „Bxdmgmx-

cn fcüzußellen, unter dcncn stb hte Gesellschaften orgamurcn, dee Knistcbnn der Formen, welche sie tm Alxcrtbum und in de_r neueren Zcit anna mcn, Ju erkläccn, dry Grund tbrcr Daucr_und tbrcs ny: 1crgangs amugc en und u zctgcn, zu welcher chtcrungs-Art dre Staaten hinüreben, um MZ zu erhalten unp zu vervollkommnen.

Eine Abhandlung, die noch dtcser Scetton angehört, aber in den 111en Band der Abhandlungen frcmpcr _Gelchrtxn («“Band der neuen Reihe) aufgenommen wurde, 111 dtc von Herrn Gn'aud, kor- respondirendem Mttgliedc der Akadcnnc, über dxn wahre!) Charakter der box yaconi-7 bei den Rddmern, wodurch dte Successwns-Fähtg:

eit drr rauen bc! immt wur c. _ k WirFscbließcn diesen Artikel nur dry Uebecficht emerylbbgndlung, die der Graf Portalis in_ dcr Akademte gelesen hat;_ ne fuhrt den Titcl: „Einige Bemerkungen bet_Gelcgenh„ert dcs_tn den Staaten Sr. Majestät des“ Kdntgs von Sardineezt be:- kannt gemachten Civil Gesetzbuches. HerrvonPortaer ver gleicht dtes Gesetzbuch, welches zusammengestellt wurde, um cm bx- nachbarte; Land derHcrrschaft unserer Gesetzgebung zy tnx ichen, um dem Fran dfischen Civil-Gescvbuchc. Ay:; dcm Stuxuum ! rer Yntex- s jede unkv ihrer Ucbcrciatsiimmun ergiebt sich zwcterlct, nämlich der q n;!ichc Säkularifirung dcs Rc ts“ und'ejne neu; Subordtnirctng "des“bürqerlichcn Prinztps _unlcr das rcltgtdse Prxnzey, .Der „xm Theil dikser wichtigen Arbctx umfaßt Alles, was sm) auf dcc Perso.- ncn bezieht, der zwcitx Thetl handelt von dem Ejgembum. Herr von Portalés ist m sctncr Abhandlung, dix sci) tn12tcn und Iten Banrc befindet, bemüht gcwcken, namentlxch Alles hervorzuheben, was fick) auf den Gessi der Ge cvgcbung bezieht. Er gtcbt emen bi- ßoriscbcn Ueberblick über, den Gan der allmäligen großen Bewx: qung, die in dieser Bcztcbung wäFrenp de_r levtcn Jahrhunderte tn Europa statt cfunden hat, und deren wtchttgßes Resultat das _Fran- dfische CivilJG-rscybuch ifi„ Ehe Herr Hot] Portalis dichrglctcbung Liescs schönen Denkmals met dem Satrdmeschxn Gesetzbuch? dem es um Muster gedient bat, fortsetzt, pxuft cr dte Vcrsuchx, d e in ver- Fehicdencn Ländern gemacht worden jmd, um zur Einbeck dcr Gesch.. gebung zu gelangen. Er findet, da dtcsc Versuche, namentlich m den ain wenigsten vorgesclzrcttencn L ndern, nämltch in den nhrdlt- chen Ländern, üatigefundcn haben. „Dae Abwesenhctx dcr Rhmtschen Gesetze mußte, nach dem Berfaffer, dtesctx thioncn „vtcl mehr als den anderen die Idee ein eben, Ordnung t_n tlecn ctgcncn Gesehen „zu machen. Das erste 5cscvbuch wurdc tn Schweden, und war tm 15th Jahrhundert, bekannt gemacht; doch_er|chien_dcr a gemeine und definitive Kodex dxr Sebnchiscben Guede (csi tm Jahre 17:14 Dann folgt das Preußtschc chcvbucx), wclche; tm Jahre 1749 er- ten. _ (ck Das“ Ocstcrreichiscbchscvbuch, angefangen unterMaxm Tbercßa imJabre 171,7, verbessert qnter Joseph 11._1m Jahre 1786, wurde tm Jahre 1811 unter dem K_atser Franz becpdtgx und bekannt gemacht.,

Bayern _bat ein„Civtl-Gcsevbuch„sctt 1554" In Rußlqnd publt; irtc Kathaxma 11. 1m_Jahr_e 1766 dre berubmien Inüructtonen, dre kcider nnr eme legwlanve thtion wgre".

Savoyen ham, Dank scenenFurßcn, schon früh eine gute Ge- sevqebung, das Ge eybuch von Vtctor Amadeus 11. wurde von seinem Söhne im Jahre 770 von _ncucm bekanyt gemacht.

Spanien ging pen metstcn Euryvätscben Staaten „voran. Im 101cn Jahrhundert leeß Alphons )(. em Gescvbuä) apfcrttgen, das im Jahre 1505 unter Fcrdtnand dcm Katholcschen bcüätegt und verbessert

“dc. _ . meangc Zeit blieb die Philosovbte der Jurisprudenz fremd, dar den Rechtsgclcbrtcn von Profesfion übcrlaffcn war. Diewenkgxn Männer, welcbe cineAus'nabmc vo„n_dcr Regel machten, versuchten jedoch nicht eine *Rcformérung dcs" S_tthkcchts. Otrser Mangel aUgexncincr Dok- trénen und die Konxcnxrtrunq des Studiums der Gesche m der _Klasse der 5 raktikcr bewirkte tm W111. Jahrhundert, _daß 'die Anfertigung der Keschbücher den Rxchtsgclcbrien von Profesnop ubxrtra m_wux- dcn. Daraus erklärt sach, nach chrn von Portalts, dee Ae nlxchkett des Planes in allen, lbxtls vor, tbexls nach dem Franzdfisxhcn puv_li- xirtcn Gescfbüchern, dac fast alle derselbe Methode und deesclbc Em: theilung br olgcn. _ * _ _

Herr von Portalis hat, ctmgc Krttiken .dcs Franzduschen Gesetz, buchcs beantwortet. Er “Z; dcn nojbwendtgen Unterschixd, der 71m- schen der wiffenschaftlichen ethode und dem,_was man dtc gesev_ i_che Meihodc nennen könnte, besteht, von denen dae eine zu den Prinztpten

Beuthen;

1) der Kaufmann F. C. Krause;

Zeborne Schultz, anz 1. März 1836 bierselbü ver: nehmer aufgerufen: 1) Jacob Bartsch, ein Sohn 32) der Banqui_er B. Rubens; o_rben find, haben "ck als Erben des Erüeren die des oben «ck -. qedmbten Oavid Bartsch, -- 2) und **) der BMW“ 95- WoW; Kmder und Enkel der gleichfalls bereits vcrstorbc- I) die Geschwiüer Peter und Catharine Wmter, 4) der Hauptmann Walkms;

mn Geschwister de clben ' : 1 des einrich Yartsaz, mitch 2 des avid Bartsch,

und wcitcr verebclichtcn 4) der Eupbrofine (alias E?xabcl, vcrehcltcht gewesenen Groth,

Dohrau, 6) des Adam Bartsch,

l;,Ebe Baerknecth, Ustä

geme et, .“ ur crvo ndi un , tion de_r_b1sber bekannt gewovyiéxneng ÖFF-XYMJ alle dtejenigcn, welche als Geschwistcrkinder oder

Kinder der vcrüorbenen Eva Winter einer Tochter des David Bartsch, -b- 4) Jacob ??ßcl, ciétlSHobn 6) der Justizratb Geppect. - . *Der (1 3. edacbtcn C ristjnc Bart () vcre e 11 ten 3) der CbrtsimeBartstb, zucrü vcrehelichttn Knaak cZabeäl, --g5*) und 6) die Gebrüder Ädam und F0- - hann Barjsci), Söhne des ac! 6. genannten Adam ben, gegenwärtig: 11 Nonne) Bartscb/ Bartsch, - 7 und ?) Martin ?xxoedcnfeld und To- 7) der Kauxmann Karl Treu; . bia? Barbknc t S ne der ac . 5) der Catharine Bartstb, verehclicht gewesenen Bartsch [_ Ebc (Broeßeufcldt, [|_ .- 9) und 10) die Gcschwistkr MtbarxneTLLZJ; ,- ; - ' ' *) der Anna BMW M" EheBkodefcldt- "tek WeKLZ'YIJZZÖMÉZWM“ Bar nech , 10) der Obcr-Negterungsrath von Köncn. Calm in Wcstprcußeü, den 7. Dezember 1811. lll- Kdnigl. Land- und Stadtgericht,

edachten Anna 8) der Kun

tn reslau

2) der Syn

dercn Abkömmlinge in gleich nahem, od . _ xemsiQZemaFFtßckmY-Vfc““Wird"M mit ÉTnInEFZlbats. er t en er ur au etor ert entw d on oder ,durch einen m? * c er in Per ebenen Vertreter, - wo 1: die h

es cn Ju 1 , = . missarien Neumann, S midt undgKnoT'cßiazxYY. FJMMMWYÜÜYJS«“"" Gesellschaft geW- * ,

"Frankfurt - Breslauer Eisenbahn.

tc Notbwendigkcit einer Eisenbahn-

Die anerkann t gehöriJer Vollmacht ver- Verbindung zwischen Berlin und Breslau bat die 7) der an mann

4

Indem wir zur

die Pßreuistben Staaten.

des Hof-Jagdamtcs, Herr Fürst zu Karolath-

2) der Herr Graf von Kospotb auf Halbau. 1]. Alsordentliche19ixitgliedem e r n

5) der oGufiiz-Kommiffariusx Robert ;

Zwei von derDircciion dex Berlin- rankfurter Ei- senbahn Geschxhaft zu dcputtrende M tgliedcc dersel-

tzmnn Herrmann Heno be Barbkncclw 9) der techmsche Direktor der Be

ck11; . " Eisenbahn-Ge[eas aft, ZiMpel;r Frankfurter :

Als korrxspondiretxde Mit lieder: 1) der BürJYrmetsier Krüger tn Grüne erg: xkus Berndx m Glogau; 3; der S ndtkus „Wohn m Krossen; der B rgermet cr Ahlemann in Guben; 5) der Gerßchtsrath von Röder in Sprottau; 6) der "usit rath H. Mcvke én Sagan; äsel in Frankfuxt a. 1). O. , beilnabme an ptesrm Unterneb- an enommen werden. men bterdurch emladen, bemerken war, daß

und der P ilosopble der Wisenséaft bim el t, die andere ck bauvtsä [1 mit der Anwendung beschckftig1chjuu eudtblgt W-Tie Logik, m r den Sitten, der Zeit und den Oertlicbke ten in Einklang zu bungen. Herr von Portalis läßt den Verfassern des Fran dss en Gesetzbuches die Gerechtigkeit widerfahren, daß ße, ungea tet er Unvollkommcnbeétcn ihrer Arbeit, doch ihren Zweck klar vor Augen gehabt und ihn auf die scherßc Weise verfolgt haben. Die Philoso- vbte diese? Gesetzbuches ist eine gleichmäßige“ es ck aus einem Guse. n emem dritten und le im Artikel wo en wir die Arbeiten der tSex:)ttonen für National-O onomie und algemeine Gesch1chte be- ra en. W

Meteorologische Beobachtungen.

U.:; .:.-„nz.- »»»-mz.

1842. [|. Januar.

Uni-iu-z- Unli- 2 Wk. [0 [Fkt.

F , Q-Mnek. . .. 339,84'1-u. 340,11 ku. 338,81“ ku. 'von-o.- 7,91.

Aargau 6 [Fkt.

bonu'i'k-e . . . _ 3,0“ n. - 1,7'11. _ 2,2“ k. "ou-b-o 0,0" v. “..,-m . .. _- 3,5'n. - 2,5" n. - 2,4“ a. «“...-0,4“ :. [)u-xuöuizuz 83 761. 8] yl't. 90 km. QWÜN'UZU. U'ettek ...... trübe. nabe. Zenn. ["ob-«ua; 0,“- kk. "';-„1 ....... 0. 0. 0. W'nlul _]„e', Ukolkoatux. . . -- „„ 0. "* "_ 3/2.- “l'azxeumüte': 339,59 pu... --'2,3' n .. -2,11' a... 85 ,es. 0.

Kusqukrtigo ]]örasn. [,d kik, 7. Fan. 5! Koen [- von. []7. 60. 3! .o.“ .- over. 78. 60. Au]. ck 11141 [. eo-k. 79. 3, 5.5 Uday!- u eon". [ck. 75. 595 Iko. "un TZR, kuoiu 5x.

Kömgltche Schauspult.

Donnersa , 13, Jan. Jm Schausp1e1hause: Der alte m', Lustspiel in :! bth., vom Verfasser von „Lö e uud Wabtheit“. Hierauf: Zum erstenmale: Versuche, musikalsche Proberollen in 1 Akt, von L. Schneider. Musik von mehreren Komponisten. (Mad. Maschinka Schubert, geb. Schneider, vom Kön] [. Hof- Theater u Dresden: Pauline, als Gastwüe.) Und: DrekGenre: Bilder, emen in Spanischer, Yanzbfischer und Deutscher Sprache, von L. Schneider. 1) Der Hanische Contrebandier und seine Geliebte. ?) Der Pynnäische ebirgssänger und die Beamerin. IE))eh-Haxts und Grete, ausgeführt von Dlle. Polin und Herrn

ne der.

Freitag, 14. Jan. Jm Opernhause: Die Hock) eit des F1- garo, Oper in 2 Abth., von Mozart. (Mad. Masch nka Schu: bert: Su anne, als Gastrolle.)

Im chauspielhause: öbounement snxpomku. Üeprézoma- tion cxlrnokalinaire au [)J-11611171: cle blk. ["ranc'ixqm'. [„.-| pro- miJ-ka ropn'kxenialion [ie: Une cbaimz, téoméclie uouye||e en .*“; actc'x, pak Zt'ribe.

Billers Zu dieser Vorstellung find von Mittwoch, den 12ten d. M., von .] bis 2 uhr, in der Wohnung des Herrn Francitque, Taubenftraße Nr. 40, “Treppen hoch, zu haben. DieAbonne: ments:Billets werden is Donnerstag, den 1Zten d.M., Mittags 2 Uhr, reservirt bleiben.

Romgstädttsches Theater.

Donnerstag, 18, Jan. Zum erstenmale: Beschämke Eiser- fucht. Luftspiel [n 8 Akten, von Frau von Weißenthurm Hier: auf: Nach Sonnemllntergan . LuÉspiel in 1 Akt, frei nach dem Xranzöfischen, von G, Loh. Éerr tdlzel, vom Stadttheater zu Öjiga, im ersten Stück: Graf erthen, im zweiten: Baron Abend- stern, als Gast.)

Oeffentliche Aufführungen.

Donnerstag, 13. an„ Abends halb 7 Uhr, im Saale des Engljschen Hauses: Drums Abonnements:.skonzert des Gesangs- Znstttuts von _Z.Schne1d.er. 1) Messe Nr. 1 von Haydn. 2) Lobgesang, eme SynxphonteKantate von F. Mendelssohn.

Donnerstag, 20, (nacht den 13.) Jan., Abends 6 Uhr: Drit- tes Abonnements-Konzert der Sing-Akademie.

Verantwortlicher Redaeteur l)r. I. W. Zinkeisen, Gedruckt in der Deckerschen Geheimen Obcr-Hofbuchdruckerei.

in Breslau bei L. Bamber s Wwe. & Söhne" , _ in Frankfurt a. d. Ö. bet thbelm Paesel; ' in Krossen

bei dem Sondtkys ohn;

tn rüneberg bet Friedrich Fbrßer; in Glogau

bei L. Bambergs Wwe. &“ Söhne, und bei dem Syndikus Berndt; _ in Sprottau bei dem Gerechtsrqtb von »Über; . xn Gu ben bea dem Bürgermeeuer Ahlemann; an Hamburg . Mertens, und bei aul Mendelssobn-Bartboldy; n Stettin

bei Goldtammer “.'-' Schleich; tn Leipzig bee Meyer &' Co. _ in Magdeburg bei Morgenstern &' Co.; in Warschau bei Sam. Ant. Fränkel; _ in Krakau bei Hteronymus Samclson

erlitt, den 15. Dezember 1841.

' t d - . . . usammen etretcn ro ekte schlag Skbkakb wer "'- sväkkßcnv bis 1" Um “Uf nachdem das Comité der frd'be: befiandegntn Frank- in welchen die Bedingun en der Actien-Yei Bums, Das Comitz der FZoetskfat-ä-Fnslauer Eisenbahn- e a .

den 13. Avril1842, Vormittags 10 Uhr,f

vor dem Herrn Kammergerichts : Affcffor Braune, WJTZI'KWZM“?KKZ'ÄM“ “ck aufgelbß und die Grundzüge des

hierselbsi auf dem Gerichtshause anberaumten Ter-

“mine | zu melden und den Grad ihrer Vermmdt=

schaft m t dem Verßorbenen bestimmt atxzugcben und !

nachzuwe1sen; widrigenfalls die bisher ch gemeldet erbauen.

abenden Erben für die alleinigen an enommen und Die L t ?bnen als solchen der Nachlaß zurfre en Disposition Enhciluäiguxesr dänésesXÜFnYiJeQKYQUWLbenu verabfolgt werden so!!, der nach crfol ter Präkluswn einbarung über die muten kk Bee- ck etwa erß meldende nähere odcr g eich nabe Erbe tragen, mk" YYY worden PM,.

aber ihre Handlungen anzuerkennen und zu über-

nehmen schuldig, von ihnen wederRechnungslegung 1) St. Durchlaucht der Oberj emeißer und Chef

lau , im Ansel)

[us an die im

|." in Berlin

Mertens „r Rubens, Bu

einem Com ti über-

Llndek Nr. 4-1.- rean der

beenmit lieder: km ““W“, I

t "ck lt snd v n u !: eseusYÜfF-YWKFs entd- , met oaenoenena even enun "im Eis““““" WW)?" Frau,!furt und Bres- korrespondééenden Mitgliedsern des Comité's ausge-

Berlin-Frankfurter TisenbabanJlfk ::tgäitstf “511: Z::en/ Actten-Zcichnungen:und EinschW-Zablungen

r e , im Cmtoir m Bauquiees Irons Wolof, Unter den vr, "Straß. Halbjahr! “' k n! t = k ! .Fr-31511: er Eisenbahn G: A ug.

Literarische Anzeigen. Das Centralblatt für Preußische Juristen

im Comnir des Banqniers )?; YYY,- Firma: erscheint im Jahre 1842 unter der Reduction dcs

rübmltch bekannten KbßxläxrenÜJuMzrathc errn vnn *

ler bet aaen Buchhandlungen und “TAMA. ba

[rs chwa1d

Allgemeine

Preußisclze Staats-Zeitung.

M 14.

I n h a l 1. Amtliche Nachrichten. aukrei . arts, ur C arakterisiik der Parteislellung in der Fß'ammerkh- tudenteUZUUfux. - Generalvon Numigny. - Herr

von Butcnieff. Vermischtes. - Pairsbof. - Brace aus Paris. (Duver 1er de auranne's fortgÉcvte Opposition; elbß- erniedrigun der ppofit ons-Prefse. - tellung des linken Cen- trums und er Linken in der Kammer.) .

Irrsinnuen omd rlaud. London. Vorbereiiungcn zur Einholung Sr. Mair ck! des Kdniks von Preußen. - Gra- ti tationen an die Truppen der Expe ition gegen Cantor). - nn-

nßige Na richt von dxr Niger-Exveditivn. - Vermtschtes. - kleber die D fferen en mat „den VereiniTien Staaxen „wegen des Dur suehungs-Rc ts. Brust nus Lon on. (Die Sendun des Lord sbburton na Nord-Amerika; VorbereitunBext zur Tau : des rinzen von Wales; Literatur qnd Theater. - tc neue Dampf: chilffi-Ykrbindung mit Alexandrien, Indien und der Pyrenätschcn a b n e .

DLnemarZ. Kopenhagen. Staatz-Einnabmen und Ausgaben.

Deutsche Bundesstaaten. Stuttgart. Bericht der fiändtschcn Kommisfion in Betreff der Anträge des Biscbo s von Rottenbur . - Hannover. Königl. Schreibxn an die St nde, die Eiscnba - nen und eine Garantirung der Zinsen dcr Eisenbabn-Actien bc-

YFZ"? !- Darmstadt. Militair-Budgct. - Kiel. Dampf:

a r.

Oesterreich. Wien. Wahl der Eisenbahnlinie zwischen Wien und Prag.

Griechenland. Athen. Anzahl der Katholiken in Griexhcnland. Syrien. Beirut. Dxr nmhammcdanische Emir Handnar Ücht dcn chrißltcben Maromtcn chen die heidnischen Drusen bci. Vereinigte Staaten von Nord:?lmerika. Stärke der Armee. China. Offizielle Berichte über dte letzten Operationen. - Vcr-

mischtes. Inland. Berlin. Cirkulare an sämmtlicheKdniglicthbcr-Prä-

stdicn in Bezug auf die Handhabung der Censur.

Amtliche Nachrichten.

Kronik des Tages.

Se. Ma'estät der König haben Allergnädigstk-Zeruht: Dm: and: und Stadt erichts-Rat; a. . Michaely zu Kolberg dm Rothen Adler- vierter lasse; so wie dem vor- maligen Volontair-Kriegs-Kommiffariaes-Expedientm erster Klasse, E echiel zu Brandenburg,- das Allgemeine Ehrenzeichen zu ver- lei n; und Dem Flachshändler Schröder zu Schweidniß zu gestatten, die vom Herzoge von Braunschweig Durchlaucht ihm für die Theilnahme an den Feldzügen vom Jahre 1809 und in der Py- FetYKschen Halbinsel verliehenen beiden Ehrenzeichen annehmen zu en.

Bei der heute angefangenen Ziehung der ssen Klasse 8.3stcr Kbni [. Klassen-Lotterie fielen 2 Gewinne zu 10110 Rthlr. auf Nr. 781 und 7 „230; 1 Gewinn von500Rthlr. aqur.2:;,8-1-1; 2 Gewinne zu 200 Rthlk. auf Nr.34,236 und 68,715 und IGe- winne zu 1110 Rthlr. auf Nr. 1050 und „53,846.

Berlin, den 13. anuar 1842.

König!. Preußi che General-Lotterie-Direction.

Heute wird das 1ste diesjährige Stück der Geseß:Sammlung ausgegeben, welches enthält: unter '

Nr. 2227. die Minifte11al-Erklärung uber die zwischm der Kö- niglich Preußischen und der Herzoglich Braunschweigi: schen Regierung getroffene Uebereinkunft zur Beför- derung der Rechtspflege. Vom “., De ember 1841.

a- 2228. Die AUerhdchsteOrdre vom 11ten ejnz . m., betreffend den Zahlungs:Termin der Kauf elder im Subhasta- tions-Verfahren in der Rhein:q§rovinz.

-- 9229. Die Verordnun wegen näherer Bxskimmung der im I. 5 der Kreis: rdnung fxn' das Her ogehum Pom- mern und Fürstenthum RUFM vom 1-. August 1825 enthaltenen Vorschriften ü er die Vertretungen im Stande dcr Ritterschaft vom 13ten exuzä. a)., und

«, 2230. die Allerhöchste Kabinets-Ordre vom L*.)ften 1211151]. m., betreffend die Auslegung der Declaration vom 6. April 1839 in Ansehung der Rechtsméttel der Nichti keits- Beschwerde gegen Erkenntnisse über BagateU-O jekte.

Berlin, den 15. Januar 1842. Debits-Comtoir der Geseß-Sammlung.

Angekommen: Der General-Major und Commandeur der

Z???" Infanterie-Brigade, Arnauld de la Peridre, von e e.

Zeitungs - Nachrichten. Ausland.

Frankreich. *

' v"“ 8 Jan Der Constitutionnel enthältheute fol - ' ' gen-

den Artig? ck““ M Stellan der Parteien in der Deputirten-Kam- [mem Cean'" '"“ Recht efZannt auf das Benehmen dcs Theiss des aUSWärti , m"“w'l er (hin derlehten Sesfion,beiGelcgcnheitde_r tät „,wo [MM?- em Ministerium anschloß und seine Majyrx- fterium auf ign, Trog der Bemü un en, welche das Mm;- gewmd" 5“- um Uk Za [ [Seiner Anhänger zu ver-

Berlin, Freitag den 141?" Januar

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mehren, ist es doch wahrscheinlich, das; das Kabinet fich in der Minoritäe befinden wird, wenn jene Fraction der Kammer von ihm abfällt. Sie ist es daher, die dic Lage beherrscht, und ihre Voten werden Von entscheidender Wichtigkeit seyn, Es handelte fick) nun blos darum, zu wissen, ob se bei Gselegenhcit der Fra: gen, die in dieser Session zuerst an die Reihe kommen wer: den, mit dem Ministerium stimmen kann und darf. So lange die ausryärtigen Fragen, die Spanische ausgenommen, auf der Rcdnerbuhne verhandelt werden, ist es ganzeinfacl), daß die Herren Dufaure und Passy der ministeriellen Politik boicreten. aneß wird Herr Dufaure, der solebhaft auf die Beibehaltung unseres Flotten: Pestandes gedrungen hat, selbst in dieser Hinscht Rechenschaft uber die beklagenswerthe Maßregel der Entwaffnung der Flotte zu verlangén haben. Auch wird er vielleicht die Uebereilung ta: dcin, mit der man in die Europäische Uebereinstimmung eingetre- ten is?, da er früher so dringend anempfahl, daß Frankreich, die Politik der Zsolirung uicht aufgäbe, bis es Genugrhuung erhal- ten habe. Was Spanien betrifft, so ist die Frage neu; die Herren Papst) und Dufaure sind durch keine Präcedcnzien gebunden, und es ist wahrscheinlich, daß die leidenschaftliche und provozirende Politik des Herrn Guizot ihre Zustimmung nicht erhalcon wird. Aber besonders bei der Prüfung der inneren Fragen sind jene ehrenwerthen Deputir'ten von jederRücksichc für das Miniserimn befreit, und se haben an Verpftéchtungen zu denken, die se Ange: sichts der Kammer und des Landes eingegangen sind. Im vori: gen Jahre sprach fich Herr Dufoure exttschieden für die Wahlrcform und für die Ausdehnung der anompatibilitäten aus; nur schien es ihm, daß die Zeit zur Lösung jener Fragen noch nicht gekommen sey, da man vor allen Dingen die Lage Frankreiclzs, Europa gc enäbcr, sichern müsse, Jetzt ist jede fer: nere Verschiebung unmoglich; die Kammer befindet fich in ihrer lehren Scsston, dies ist der Augenblick odcr niemals, die gerechten Beschwerden dcr öffentlichen Meinung zu berückfichtiqen, zu re: formircn, was refot'mirt werden muß; und wenn es fich ereignet, daß Herr Dufaure und seine Freunde fich bei diesem Werke dem Ministerimn gegenüber befinden, so ist es ihre Pflicht, daran nicht zu denken, sondern slch nur um das Wohl des Landes und um die Mahnungen ihres Gewissens zu kümmern. Wir glauben zuverschtlich, daß dies ihr Benehmen seyn wird. eDie Sprczche, welche die Freunde des Herrn Dufaure in den Bureaus gefuhrt haben, bürgt uns dafür, daß fie fich bei jener ernsten Debatte offen und fest der Opposition anschließenwerderx. Noch eine andere Thatsache, die wir vernommen haben, burgt uns für diesen ihren Entschluß. Einflußreiche Mänmr .der Kammer, welche zu gleicher Zeit die Aufrechterh'altung des Ministeriums und die Annahme gewisser Reformen wünschen, bemuhen fich auf das angelegentlichste, das Kabinec dahin zu bringen, daß es die der Kammer überreichten Vorschläge ganz odsr theiltvcise an: nähme. Wir wissen nicht, was aus diesen Unterhandlungen _wcr: den wird, aber es scheint uns, daß, wenn man Versucht, die „Hart: näckigkeit des Herrn Guizot zu beugen, dies nur geschieht, woll man daran verzweifelt, Herm Dusanre anderen Sinnes zu mgchen.“ Ueber die gestrige Denwnstration der Studenten enthalt dcr Messager folgenden Artikel: „Vorgestern und geskern früh wa: ren an den Medizin: und Rcchtsschulen handschriftliche Plakat? angeschlagen, um die Studenten zu einer Pkanifestation bei Gols: Yuheir de!“ Ft'eilaffung des Herrn von Lamennais aufzureizen. iese Provocation ward von dem größten Theil der Studenten aufgenommen, wie ste es verdiente, indeß versammelten sich estern egen 1 Uhr Mittags '.! bis *.leijanividuen auf dem Pant eons: &laße und begaben fich von dort nach dem Plahe der Medizin: schule, wo ste ein anderer Haufe von ungefähr 2111) Personen er: wareeg, unter dem fick), wie unter dem ersten, eine gewiffe Anzahl von Otukenten befanden. Die beiden Haufen begaben fich nun in kleinen Abkheilungen überdcn Pont neuf, die Quai's, den Palais- Royal:Plaß und den Boulevard dcs Italiens nach der in der Rue Fronthet belegenen Wohnung des Abbé von Lamennais.

Bis zum Boulevard des Capucines war ihr Marsch ruhig, aber ?

als fie vor dem 'Hotel des Ministeriums der auswartigcn AngeleJnheiten voruber zogen, brüllten sie: “Lieder mit Gui- zot! or dem Hause des Abbé von Lamennais angekommen, be: gaben fich 4 Abgeordnete auf dessen Zimmer. Kurze Zeit darauf Leigte er fich am enfter und ward mit dem Rufe: Es lebe amennais! begxußt. Mittlerweile war eine Abtheilung Linien: Truppen herangeruckt, der zwei Polizei:Kommi)sarien Voranschrst: ten; dxr Haufen sehte sei) darauf wieder in Bewegung, um nach dcm Stadtviertel der Schulen zurück ukehren. Vor dem Mini: skerium der auswärtig'm Angelegen eiten ward das Geschrei: Nieder mit Guizot! wiederholt. In der rue de Croissantvor den Büreaus dcs Journal du peuple ertönte der Ruf: Es lebe Dupoty! Vor dem Palaste der Pairs-Kammer riefen die Ruhestörer zu verschiedenen 9,7?alen: Nieder mit den Pairs! Alte Kleider, alte Treffen! U. s. w, Auf dem Pantheon: Plaße angekommen, woljten ste daselebsk Halt machen, um die Marseiljaise zu fingen; abcr sogleich l'uckke eine Abtheilung Mu: nizipalgarde an und trieb dm Hansen aus einander.

sten bemerklich gemacht hatten, find auf verschiedenen Punkten verhaftet worden und werden den Gerichten übergeben werden.

Ueberall hat die Bevölkerung jener Demonstration, die be änds ? ü g ' „mc strenger kaijsenhaftigkeik geprüft, dee schwachen Seiten des

Der National publizirt die Rede, wel e von Seiten der 5 Verfahrens dex'Franzöfischcn Diplomatie abfichtlich übersehen habe.

isolirt blieb, ihren Abscheu und ihre Verachtun ausgedrückt.“

Studenten geskertz an den Herrn von Lammnais gerichtet wurde- Zn derselben drucken die jungen Leute ihre Achtung vor dem Mathe, der Geduld und den öffentlichen und Privar-Tugenden des Abbé aus und versichern ihm, daß die Majorität ihrer Kör- perschaft die Lehren des Abbé's mit Begier entgegen nähmen, daß fie volles Vertrauen in seine sozialen und regenerirenden Prinzi- pien festen, und daß fie anf ihn, ales auf den *ropheeen der Zu: kunft, blickten, dem fie als ihrem Fuhrer und i wollten. -- Herr von Lamennais erklärte in seiner Antwort, daß er so schmeichelhafte Aeußerungeq nicht verdiene, daß aber" die Sache, der er fich gewidmet habe, ahm heilig sey, und daß die von den Studenten ausgedrückten Göcfinnungen ihn glücklich machten.

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. Dkk rere ? Studenten und Handwerker, die sach durch ihr Geschrei am hmm“: , ' ;)[dreß-Kommisson zählt, immer die ?[usfiucht bleabt, dre Kommas:

] 842.

,' _ 4 Er fügte hinzu, daß fie slch auf ihre künftige Carrii-re durch gründ-

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1 als Ruhe in ihrem äußeren Leben zu zeigen; denn ohne Ordnung ? und ohne Ruhe sey es schwierig, zu irgend einer BeZarrlichkc-itin

liches Studium und durch ein geregeltes Leben vorbereiten müßten, und empfahl ihnen, eben so viel Festigkeit in ihren Meinungen,

den Meinungen und zu irgend einem anhaltenden ortschritt zu gelangen.

In den ministeriellen Salons verbreitet fich das Gerücht von der" nahe bevokstehenden Rückkehr des Generals von Rumig nach Paris. „Es scheint“, sagt der Courrier franxais, „da der General Bugeaud entschieden bei seinem Entschluss beharrt, Algier in diesem Augenblicke nicht zu verlassen, wenn er nicht von dem Kriegs:Minifter den förmlichen Befehl erhalte, nach Frank: reich zuruckzukehrcn. Zwischen das Lächerliche dcr Zurückberu: fung des Herrn von Rumignt) und den ernsteren Uebelsand ge: stellt, einen Mann von dem Charakter des Generals Bugeaud zu einem Eklat zu treiben, läßt das Vkinisferium ihn für" cht auf seinem Posten, aber sein Benehmen hat so sehr mißsallen, daß man an seiner baldigen Ersetzung niche zweifexn darf.“

Die Presse enthält Folgendes: „Wir glauben, melden zu können, daß die kürzlich zwischen den Höfen der Tuilericen und

von St. Petersburg eingetretene Kälte in Folge der Ankunft des Herrn von Butenicff in Paris ihrem Verschwinden nahe ist. Ob: gleich die Deutschen Journale fortfahren, Herrn von Butenieff ' den Tircl und Charakter eines außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten JRinistx-rs Rußlands in Konstantinopel beizulegen, so haben wir doch Grund, zu glauben, daß dieser ausgezeichnete Diplomat, der" im höchsten Grade das Vertrauen seines Souve- rains genießt, mit einer besonderen “Misfion bei der Französischen Regierung beauftragt ist, und daß der Wunsch, ein besseres Ver:

nehmen zwischen Paris und St. Petersburg herzustellen, seiner- Mission nicht fremd ist. Die Wahl des »Herrn von Butenieff, dessen versöhnlicher Geist und edler Charakter in der diplomatischen Welt hinlanglich bekannt find, giebt die Hoffnung, daß sein Auf: enthalt in Paris vom günstigsten Resultate begleitet seyn wird.“

Herr Nestor L'H«*-te hat dem “Minister des öffentlichen Un: terrichtö cinen Bericht Über seine Retse in Aegypten ersattet, welche er in dc'r Absiche unternahm, das große Werk" Champol: lions zu Vervollüändigcn.

Gestern Abend fand eine Versammlung von Oppofitions:De. putir_ken bei Herrn Odilon Barrot statt, unter denen man auch die Herren Thicrs und Duvcrgier dc Hauxanne bemerkte.

'.)[n der" Börse" herrscht fortwährend die größte Stockum; in den Geschäften. *

*Pairshof. Sißung 89171 8. Januar“. Bei Eröffnung derSlxznng yer'las _d1'1' Vcce-„Px'ast'dcnk, GrafPortalis, ein Schrei: den des Zu17tz:9)k|nlstcrs a:“: dcn Kanzler, worin angezeigt wird,

k daß dix gxgcn Queniffek, Lolombiet' und Brazier verhängte To: : dcsstrate fur den Er'üsren m lebenslängliclx Gefängnißskrafe und

für die beiden Anderen in lebenölän liche Zwangsarbeit (also nicht öffentliche *.)lt'bcik) abcr" oh"? öfZentliche Ausseljung verwan: dclr worden scx). Dcr Gerichtshof befahl hierauf, dem Requi- fitorium dcs (Mneml:Pt'okm'akors gemäß, daß die Begnadi- gungs :Sclm'ctbcn in die Archive der Pairs:Kammer dcponirt und von dem Inhalt dcr'selbcn dcn Vcrurtheilten sofort Mit: theiltmg gemacht werde. Die Sißung ward um 27-5 Uhr auf: gehobcn, amd dxc Pairs zogen sich in ihre Büreaus zurück, um die Mitthcllung dcs ?[drK'ß-Entwurfx-I entgegen zu nehmen.

J- Paris, *. Jan. Herr Duvergier de Hauranne ist un: et'müdlicb in der Verfolgung des Chefs dcr politischen Schule, deren eifriger Jüngst“ ct“ selbst noch vor kaum einem Jahre war. “.'[uf die schr1ft11chc Polcnnk folgt dcr parlamentarische Krieg ge: gen das Minisernnn Gurzot. Herr DUVcrgier dc Hauranne be: ginnt ihn damit, daß er der AdreßcKommission ziemlich unberufc: nerweise die auf M orientalischen '.)lngelcgenheiten bczüglichen di: p[omatischen Dokumente bczcichnet, deren Vorlage sie verlangen soll, weil er hofft, daß deren Inhalt das Kabinct kompromittiren könne. Diese Erwartung wird nun ohne Zweifchehlsckxksafgc-n; denn es ist nicht anzunehmen, daß die Regierung dte Vero entlxchung ihres Verfahrens in der orientalisMn Sache zu scheuen hahe; allein der vou Herrn Duwet'gier dc Haut'anne etngqlettete Schr)“ dcr '.)[dr'eßrKommissfcn har Herrn, (41111301 doch t))?!xtgskens m exx-x Verlegenhcirgescxzt, cr th den Mantstcr dcr quswaxttgen Angelo.» 1; heiten gezwungen, zu crklarcn, daß erxxe ft'aglzckU-n.d_1pl0matcschen At: tenßücke für dcn '.)1Uge-1blick_n*1cht zu 15111erD16poünon habe. Man würde ft'agen: in wessen Hgnden beßnkyn fie fich denn7kwcnn mcht "jedermann fich selbst aufdie1eFragc cmeZlntwort geben konnte,'geg.en Welche Mitcrnichts einznwendcn 117, als daß ste geétxsen (oMl'Utw: nellen Fictioncn einigen Eintrag thut. Da tndyuen dcr tmsker der Kommission seme Zusage gcgebcn_hat,ch die Dokumente zu ihrer“ Einsicht herbeischaffen zu wollen, jo.) tmrd dex! Dunkel, wel: ches für viele Augen noch auf den Verhaltmffm ,xrarxk'retchs zym Auslande während des letzten Jahres ruht, hoffenthck) auf eme befriedigende Weise zerstreut th'dgn. _Esgß hterbez n,ur u be: dauet'n,* daß der Opposition, Wetl sw kctn einziges Mttgljed m der

Z son einer parccjjschcn Nachfichr gegen die Regierung zu verdäch-

? gen , welche

rigen, iht" nachxusagen, daß fie die ihr vorgelegten Urkunden nicht

Ein frappanres Beispiel der Arx und Weise, in welcher die Oppositions:Px-cxse ihr Verhältniß zu 'der Regierqng eauf: faßt, licfert eine Aeußerung der heutaegen Patrte uber dm qcskrigcn Studenten:?lufzug und uber die Unordnun- " demselben gefolgt find. Das genannte Blatt giebt zu verstehen, daß es jene Auftritte mißbilligt, aber es wil!

. seinen Tadel nicbt förmlich aussprechen, „denn es würde eine ser:

rer Leuchte folgcn ;

vile Niederträchtigkcit seyn, etwas zu sagen, was zum Vorrheale der Regierung dienen könnte.“ Das ist der „systemattsche Oppo- fitionsgeisk in seiner ganzen nackten Brutalitat. Seam. emzxge Aufgabe, sein einziges Talent, sein ein iger Stolz [sk dre ewege

[ Verneinung; dic BiUigung irgend einer“ cgierungshandlung w "“

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