1842 / 29 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

raum zwischen den Zonen ausge oben, und also auf der ganzen Strecke von den Afrikanischen K sten bis nach Brasilien und der Insel Cuba erlaubt. Schließlich erklärte der Minisker. das Alles- was eschehm sey, den einzi en'Zweck be. einen Handel zu un: terdr (km, der eine SchmacZ fur die enschheit sey. Er leugne nicht, daß die Conventionen, die über !)“er e enstand a e- xchlossen wären, Uebelstände und mögliche äguche und e- ,ah'ren enthielten. Aber e_r behaupte auch, daß fich in denselben Bur schaften und Yi? Mittel. gegen jme Gefahren zu kämpfen, vors nden. . „An é) nxn ist es:“, so schloß der Minister, „an hrer Regierung,“? es, t ]ener Bur schaften zu bedienen; _aber ügen -Sae-stch m_ die'Uebetskände, gen Sie sich in die Mißbr uche. kämpfen Ste iZzegen das U_ebel, nur verzichten Sie nicht auf das Gute. _Schw chen. Ste nicht jest in den Händen Zhrer Regie- rung die Mittel, dxe man 1 r vor zehn Jahren ge eben hatte, um jenes herrliche Weck der. mancipanon unserer emenscben u "?kfvlgm. ene Mittel, dte niemals zu irgend einem MißbrauÖe Aplus gege en haben, der des Lärmens Werth wäre, den man jest davon macht.“ (Beifall im Centrum.)

?m' Dupin meinte, man müsse die Frage nicht entsteljen und uh 'nicht. von [_hr abbringen lassen. Es handle fiel) nicht - dgrum, dae phtlantroptscchn Anschten und Aeußerungen des Mi: mskers zu bebampfen. Ntemand in dieser Kammer sei Anhänger der Sklaveret; alle Welt one die Abschaffung derselben. (Bei:

fall.) Wenn man Freire, so sey es nicht über den Zweck, sondern ;

uber dre Mtktel. rankreich wolle den Zweck, aber ohne von den Regeln dis Seerechts abzuweichen. Ueber die Conventionen von 1831 und 18.33 lasse fich nichts sa en, da sie einmal bestäuben, und weng dteselben _auch unvorfithi e Bestimmungen enthiel- ten, so waren doch pte Vorfichts:Ma regeln darin nicht vernach- lässl c'worden. Dae Frage sey jest nur, zu wissen, ob man sich et bem Traktat von 1841 darauf beschränkt habe, die frühe- ren Beshmmungen zu erneuern und zu bestätigen, oder ob die- _selben mcbe auf eine Weise ausgedehnt worden wären, die die GLfahr fur die Zukunft vermehrten, und für den Franzöfischen * HandeiVeriegenheiten herbeiziehen köxmten, denen sch eine wohl- bekakhene Regierung nie ausscßen musse, Wenn fie Herrin ihrer Macht und ihrer Souverainetät bleiben wolle. Der Redner t_ngchte nun auf die Unterschiede aufmerkjam, die zwischen den fruheren Conventionen und der von 18-1 skattfänden. Man habe die Durchsuchun szonen gecube da ertveitert, wo die wich: tigsten Französischen * efithgc-n lasen, Es sey dies ein großes emmmß, ein großer Iachtheil fur die Franzöfischen Interes- sen; man habe ferner die verdächtigenden Umstände ver- mehrt, und dadurch die Schiffe manchen unnä en Chika- nen ausgesebt- _Den ZUkkitt' der drei anderen onténental- Mächte ynd dte Art_, wn derselbe geschehen sey, fand Herr Duwn am bedenklxchßen. In dem Traktate von 1831 sey _ ge agt wbrden, daß dae ubrtgen Mächte aufgefordert würden, dem: *,"el en beizutrcten. Wxnn daes geschehen wäre, wenn die anderen Mächte in der That. emer schoß bestehenden Convention ihre Zu: stimmung gegeben hatten, so wurde in der Lage der Dinge nichts verändert worden seyn. Jede MaZZ wäre in ihrem Rechte ge: blieben, und hätte fich den anderen ächten gegenüber vertheidi: “gen können. So sey es aber nicht geschehen. Die Mächte hät: ten nicht eine bloße Zustimmung geben, sondern kontrahirende Thxile werden wollen, und deshalb abe man einen neuen und veranderten Traktat ab eschlossen. :; sey ein Traktat u fünf, einer 'ener Verträge, fur die man jeht eine nure zu gro e Vor- liebe Hege. Sßlche Verträge zu Vier und zu Funf wären sehr gut, wenn se gunstig wären; aber fie wären hundertmal schlim- mer als ein Vertrag zu Zweien, wenn fie Gefahren darböten. Ja, so schloß Herr Davin, wix wollen die Abschaffun dcs Sklavenhandcls ; wir wollen ibn verbmdcrn, wenn es mbgli iü; wtr wopen gern die Polizei üb-er unsere Schiffe führen, wtr haben sogar, tndem wir gewisse Vorfichts-Maßregc1n trafen, die Rcchte xugcsieben können, wclche in den Verträgen von 1831 und 1833 vcr- zeichnet snd; aber wir dürfen uns nicht von den damals festgesetz- ten Vorsichts-Mnßre cln entfernen; und wenn dies bereits gesche- hen it?, so darf die nmmcr es nicht bénigen; wenn es aber noch nicht geschehen, d. b. wenn der Traktat noch nicht ratifizért worden isi, so mußman die Bemerkungen und die Beratbun en der Kam- mer berückstchtégen. Jedenfalls is? die Frage fest an ebeYter, als sie in der Kommtsffon war. Dort woüte man uns nichts m tthetlen, und obgleich man uns auch jetzt noch nicht den Text des neuen Traktatcs mßt etbeilt hat, so wissen wir boch wenigstens, daß er nicht zu- frte _cnücllend für uns isi. Es t|_daher unumgänglich yothwendi?- tn dte Adrrsexmen Paragraphen emzurückcn, der Frankretch über d e Unabbän igkcxt u_nd Über die Ehre ,unsereyFlagge zu berubtqen im Stande t ;,dtcs csi emeFrage, dte mehr? mtt her über ben Sklaven Kandel cmem bat; die Ehre des Landes csi dabet betheiltgt, und cine- olchen rage, können wtr mcht aus dem Wege gehen. (Lebhafte4 Verfall zur Ltnkcn.) : Nachdem Herr Villemain in einer gedrängten Ueberfich _ noch emmal die wesentlichsten Argumente des Herrn Guizot wie 7 derholt hatte, bestieg Herr Thiers die Rednerbühne, um fich das Amenbement und gegen den Traktat von 1841 auszusprechen. ch wall nicht, bob err Thiers_ an, gc en die Vectra e von 1831'und 1833 sprechen; dtcselden cxtfiiren un find aus t ü rt, es* ift mchts mehr dagegen u _sagcn, Indcß billigx ich fie n? t durch- . weg.... (Mehrere tammen: „Aber Sie waren Minifter, ;“ abs der zweite abgeschlossen wurde,“) Man sagt mir, ich set) Mi- mßer des Handels gewesen, als der Vertrag von 1833 abgeschlossen ;ourde. Ich erwzcdere darauf, daß der Vertrag von 1833 dem von bch nur die Burgschasten binzugefü 1 hat, deren man sch beute ck!“th um den neuen Traktat verzc lich zu machen. (Beifall zur nteer'ff D:,r neue Vertrag kompromittirt über alles Maß hinaus Fechtedm, U früher nur wenig gefährdet waren. Man sagt, das er Neutralcn, für welches seit drei abrbunderten ckämvft worden M“ s") “"ck „den neuen Traktat ni t gefährdet ASer man skbk/ MY“? Schauspiel die Welt darbietet' rankceich “welches mit AWM“. mg sxfübrx hatte, weil testeres“ de N t L 's b matgt (xe? damn, em N: t zu erweite '“ ra “' pk“ ga V.““m-s' “HMI“M'“ , Amer“ ::WZMM," rtawtee ! nttblos * ' ; auch der b o xn Vorzeigung “KY“ZYYuchungs-Nechte, sondern Amerika: tr verlgngen nicht, daß ihr :Z'ere' E" land 3" Squveubandel verbieten laffet; aber erlaubtch durcb nchen un den Nattonen, die gemeinschaftlich einen Traktat “J"“?isüms, da fünf einem Schiffe, welches vielleicht eure Flagge „(ZYPERN haben, von 3qu semer Papiere verlangen, um zu sehen ob, “jbloßk Vor- _ s t [Zat- euxe Flagge zu führen. Dies,schj n der That aber meri a, erwiederte, paß es nicht einma ma ein Säkcff welches Ferne Flagge führe, 9, mx sehe, w e Jenes Amertka, das wir einß, w; msd“ Wenn i der es das Recht der Neutralen untexaaxn, ckckck:anng eit- ßch so fest zeigt, und wie wir “M*“: nach dm Km Zn R: w zu!. Bebauptun dersexben Sache ge rt haben, o ruh , fo beinimr mend- „so asu, en zer en; wenn ich sehe, wie Franke,?cx, „ck W“ nb wee mertka alle Widerstand leisiet, so muß ia) ti „„ kiwi? bekktasen- daß sch dre Zeiten ' sehr verandert bab

. er Ncutralen nicht : brdet iu w Fuße! Wi erüaub, und zwar eitgten Wibxrßaitd YAM

tali rw i ku ck “ck *" ' ns “ZZ."“YW'on-nchömZÉtÉ? ZeIThzexsseeFerfRs M'Zimem : ?

QMM! tégtmg ber Handels-Imereffen, so w er überhaupt den

.und Würde erhoben, Welche

_Tone ihrer Tiraden suchen. ;wärtiHen Angelegenheiten gewinnt außerdem unermeßlich dureh .= die

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Traktat von 1841 einen an im Eu lis en inne. chriebenen ertrag mm :. KF: eeiIroZität- nana?er Kicks a::sCbimaire, wer! die En e a c ein so bedeutendes Uebtgmiét an Schiffen habe, daß a e ortb le auf ihrer Seite seyn würden, besonders da

die Zonen aufhören und das DurYuAmgs-IxecY auf den ganzen, eer au

Ocean und auf das ganze ndis ebnt werden oll. Wenn cru das „Krenn! wisxm Bourbon und Hagnau erlasubt wäre, dann mm- m- unter dem Vomnde des Sklavenhandel»! die Franzssschen Pisse mbalttn, so oft man wolle. errTbiers er- wähnte emen ! rute!) ßanYhabten Ja!, wo ein Sch ff, der „Mara- bout“ aus Havre, we en * rener, dee es, geschützt durch ein Certifi- kat des Franzdfischm pusuls, an Bord hatte, an chatten und aatt na_ch Cayxnne, wohin es bemmmt war, nach Bab a und dann nach Rto« anetro gcsckxleppt worden sI. Es bleibt dem gekaperten Schiffe aperd gs, nun d : Jun?ffsche erichtsbarkeit, qber man habe doch mcht verhmdern können, es Hunderte von etlen weit von seinem Bekimtyun sorte Mr! worden sey. ,EureB r schaften and neck)- ttg“, reef err THÜ“ aus; „fie vcrbér cn bbc!) ens das Leben un- serer'Matrosxn. as isi der große Dtm , den Ihr der Tran dfischen Marme cletsiet babt;_ rübmetEy dessen, wenn Ihr wo t!“ (Mur- ren im entrum. Verfall zur Lm en.)

Diese letzte Aenderung rief eine EnLle nung des erm Guizot hervor, der dem vorigen Redner e rte, daß fie eide an dem Traktat von 1838, unter de en Einfluß der obige Fall vorgxkommen sey, TL“! genommen h tim. Wenn dabei etwas ztz ruhmen sey, so k nur sich Herr Thiers desselben eben so gut rahmen, wie Herr Guizot.,-- Durch eine Replik des Herrn Thters warb &le persönliche Streit noch eine Zeit [an ver- längert. _ Herr erryer wollte hierauf das Wort ne men; aber das Centrum drang auf Verschiebung der Debatte bis Montag. Die linke Seite widersehte fich und wollte die Erörte- rung heute forkse en unbzu Endee drin en; aber bei der Abstim- mung erklärte s die Kammer fur die erschiebung. Der Prä- sident zeigte noch an, daß Herr Jacques Lefebvre ein neues Amendement vor eschla en habe, welches fol endermaßen laute: „er habene an das ertrauen, daß Ihre * egierung, indem ste zur Unterdruckung eines verbrecherischen Handels mitwirkt, die Interessen unseres Handels und die Unabhängigkeit unserer Flagge vor jedem Eingriff zu bewahren wissen wird.“

Paris, 23, Jan. Das Amendement des Herrn Billault, welches zu der Debatte in der gestrigen Sißung der Deputirten- Kammer Anlaß e?eben hat, beschäftigt alle Journale. Der größere Theil deri?! en behauptet, daß, wenn es geüern zur Ab- stimmung gekommen wäre, die Minis?“- eine Niedersage erlitten haben Wurden. In der That scheint das Ministerium einzusehen, daß irgend etwas geschehen müsse, um du eine patriotische Aeußerun in der Adresse die Kammer uber den Durch: suchungsNTraktat zufrieden zu stellen; anders läßt fiel) das Gegen-Ammdemene des Herrn Jacques Lefebvre, eines der eifrtgsten Anhänger des Ministeriums, nicht erklären. Dieses Amendement wetcht übrigens so weniYOvon dem des Herrn Bil- lault ab, daß wmn der lehtgenannte eputiree mit dem sein:“ en dÖurchfallen some, die linke Seite fich wahrscheinlich dem es Herrn Jacques Lefebvre anschließen wird, falls das le tere nicht nsch so_ ausgelegt werden sollte, daß man die Kammer agmlassen mu, 111 dem abgeschlo enen Traktate wären die Interessen des andels und die Unabh ngigkeit der Flagge schon vor jedem Ein: grtff fieber eskellt worden.

_ Dem _ erfaffer des eben erwähnten Amendements, Herrn lelault, laßt man schon längere Zeit, aber besonders jest, die Gerechtigkeit widerfahren", er, mit einem bedeutenden reduc- rischen Talent den Vortheil 'rimrkgroßen Schärfe in seinen Ideen und die seltene Tugend verbinde“, dk"! Rednerbühne nie um bloßer Phrasen willen, sondern sexo zur Darlegung positiver und prak- tischer Dinge zu besteigen. Herr Billault scheint in die Reihe der Männer einzutreten, die man für vorkommende Fälle als Mini- sterial:Kandidaten betx*achtet. Er ist erst 85 Jahr alt und einer der treuesm Anhänger des Herrn T (ers.

Das legitimistische Journal la ode ist heute wegen zweier Artikel, in denen man Beleidigungen gegen die Königliche Fa: milie erblickt, in Beschlag genommen worden.

*U- Paris, 23. Jan. GesernÜLabm fich bie Verhandlun-

gen der Deputireen : Kammer Yum (* enmale bis zu jener Höhe shig ist, auch einem gleichgülti en

Publikum zu imponiren, und die das Interesse, das man näht freiwillig giebt, zu erzwingen vermag. Diesen höheren Charakter

- entlehnte die gestrige Sißung indeffcn mehr ihrem Gegenstande, . als der Behandlung desselben durch die verschiedenen Redner, und

so verdanke auch das Ministerium nicht sowohl dem von seinen beiden-Sprecbern entwickelten Talente, als derNatur der Sache, welehe es vertheidigte, den unbestreitbarm Triumph, den es davongetragen. Damit soll jedoch keinesweges gesagt seyn, daß natne.1tltch Herr GLYN unter seiner Aufgabe eblieben, Seine Rede war ge-

_' me enund dennochschlagend, und tefand in derglücklichmZusammen- stellung der ihr zu Gebote stehenden thatsächlichen Argumente die

Stärke, welche viele andere parlamentarische Redner nur zu oft lediglich in dem Bau der Phrasen undxin dem deklamatorischm Die Rede des Ministers der aus:

ergleichun mit der auf fie folgenden Rede des Herrn Thiers. Nie Zub diese beiden rivalen Staatsmänner ein- ander mit so ungleichen Waßeb ge enüber getreten, nie ist der Sieg des Einen von ihnen o volltändig gewesen als diesmal. err Thiers wurde gestern von seinem Talent so gänzlich im tiche gelassxn, daß man dreist sagen darf, [[eine Worte haben der Regierungs-Handlung, die fie bekämpfen wo ten, wesentlichen Vor: schuh geleistet. Seine Rede war der Sache nach nichts anderes, als eine Reihe kleiner länkeleim gegen den von Herrn Gui ot geführten Beweis, da der Traktat vom 20. Dezember 1841 m Wesentlichen nur eine Bestätigung der Traktate von 1831 und 1838 enthalte, und daß das dariy von neuem anerkannte egen- seitige Durchsuchungsrecht weder'die Ehre der Fran dss chen ZlaÖge noch die Interessen des Französ chen Seehandels lo stelle. a Herr Thiers den Gründen des (nisters der auswärtigen Ange: legenheiten nichts Stichhaltiges entgegenY-sexen weiß, so übergeht er fie mit völlsgem Stillschweigen und h t :ck an die all emeinen Declamationen, welche schon hundertmal gegen das Durchärehungs- Recht erhoben und die eben durch die Berufung des Herrn Gui- Lot auf die in den Traktaten stipulirten Garantieen definitiv ent- räftet find. Doch ich irre mich, Herr Thiers hat auch zwei neue Bkschwerden gegen den Vertrag von 1841, Beschwerden, an welche W" [bm Niemand gedacht hat, und die nach ihm kaum irgend :lnand den Muth haben wird, zu erneuen. Cr “Je das “MUM an. „die Privilegien der Franng prache

:: JM" biken“. und zwar, indem es “:?-wc ““."-ckck: K:."a'k iML)- . wider den vas m '

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rdet wird? Dies ist indessen nlcht das ein ge antinationale 31- 9:s! nbniß, welches das .!abinet vom 29. Oxober dem Auslande Sei der Erneueryng ber Traktaee von 1881 und 1838 gemacht. Herr Guizot hat auch, wie Herr Thiers meint, zugegeben, da in dem Vertrage von 1841 die Längenbestimmun en nach dem ian “von Grem»ich-fe|geßellt werden, w rend her diesen cbaun en" der Merdiau von Paris zum Grunde gelegt wuxdxo Dn' Öoetrag-des Herm Guizot steigerte sach in den Schm.: worten zu einer wahrhaft hinreijenden Bered amkeit. Die Verdächtigungen des Englischen Cmanclpations ebms wur- den von ihm mit einer „Kraft und einer Wärme Schauburg“ macht, wie fie fich bei ruhigen systematischen Gel em, wie erm Guizot, selten vereinigt finden. Das i das gewöhnliche [fs- mjteel kleiner Charaktere, die Motive der andlun m_ uverläumdm. deren Grdßefieebmfomnég leugnen können, ' WM,“ dieselbe zum Mufin" zu nehmen. Man erkennt in_ rankreich den Grundsatz der Emancipation an, aber man scheut dn Xnskrmgungd, welcbe dazu erforderlich ist, ihn ins Leben überzuf hrm, un

man hat zur Entschuldigun des ewigen Zösmn die Beha!» tung erfunden, daß Englan

nur deshalb das S'anal zur f- Kebung der Sklaverei gegeben, weil es vorausg e , daß die brigen Staaten durch die'Rachahmung dieses eispieu den Ruin ihrer Kolonieen herbeifuhren würden. Und über dieser Be- rufung auf den Brieischen EkYennuh ist die Cmanctpatwm: e in Frankreich beinahe eingesch ofen, ohne daß sich die sont? eit ändelsuchende und schlagfertlße Opposition sonderlich darüber : tagt, ohne daß selbst die abso ut demokratische Partei lebhaft gedrungen fühlt, an die endliche Auf bung ener em nudßm aller denkbaren Ungleichheiten zu an nen. ir betrachten die gestrigen Worte des Herrn Guizot als eine B rgschaft dafür, daß die Regierun in diesem Punkte die Ehre der Frau bfifehm Nation und die Pälchten unseres Jahrhunderts ernstti n' zu Herzen nimmt, als ihre Gegner,

Großbritanien und Irland. '

London, 22. Jan. Es ist nun die offizieUe Anzeige von Seiten des Qber:Kammerherrn Ihrer Majestät erschienen, ,das die Taufe des Prinzen von Wales am Dienstag. den, Mm-d.- in Windsor Yattfinden werde. Wie verlautee, steht es ZU auch skik- daß der „u nach der Kapelle am Tauftage die tra m von Windsor ni t berühren, sondem sch aus dem HauptsEingan in die Staats:Gemächer über das obere Viereck durch das neue or- tal zwischm den York: und Lancaster-Thürmm und von da auf dem kürzesten Wege nach Kardinal Wolsey's Halle begeben wird. Eine Schwadron Kavallerie, aus „50 Mann nebst einem Capitain und 2 Subaltern : Ofszieren bestehend, wartet seit eskern Abend zu Datchett auf die Ankunft Sr. Maje ät_ mKd sven Prou- ßen, um Allerhöchstdenselben mit allen blieben Ehrenbezeigungen nach dem Schloß zu geleiten.

Der „Shearwam“, der vorgestern Abend von Ostende ab e- gangen war, um die Nachricht _nach England zu brin m, das e. Majestät der König von Preußen sich erst gestern ?( end ein (bis: fen wolle, langte gestern früh in Margot: an' dies Damp ooe war nach seiner Ankunft zu Q ende nur zwei Stunden dort ge- blieben und dann soÉleich zur ckbeordert worden. Die TrupZen der Königlichen Arti eric, der Königlichen Marine und ein .e- taLchement des Leib:Garde:Regiments, die bei der LandungSr.Ma]e- sk tzu Greenwich in Parade aufgestellt seyn werden, katyen alle schon vorgesern und gestern frü dort an; sie Wurden jedoch m Folge jener Nachricht für die des ossme Nacht noch in ihre Quarmre zu: rückbeordert und werden heute gegen Mitra wieder in Grem- wich eintreffen, da Se. Majestät um 1 oder “„ Uhr erwartetwird. Eine zahllose VolkSmenge war gestern den anzen Tag über be: reits in Greenwich versammelt. Die beiden Fregatten „Warspite“ und „Vindictive“ hätten, zuerst des “dichten Lebens und dann des widrigen Windes halber, Ostende nicht zur rechten Zeit erreichen können, fie find daher vor Margare am Eingan e des Königin- Kanals vor Anker liegen geblieben, wo ste den Kkni von Prem 5?" erwarten, um Se. Majestät im Vorbeifahren mt einer Kb- mglichen Salve zu begrüßen.

Dje Kabinets-Minister werden fich am Asten zur Tauf-Feier und den damit verbundenen Festen nach Windsor begeben und am “29sten hierher zurückkehren. An die Minister des Innern und des Schahes find vieleAnfragen gelangt, ob die Königin am Tauf:Tage m sämmtlichm Theatern der Hauptstadt unent ettlicbe Vorstellungen für das ublikum anordnen werde. Na dem Standard ist darauf e ne verneinende Antwort ertheilt worden.

Xn den Staatszimmexn zu Windkor find bekanntlich, aus Anlaß des Besuchs Sr. Majestät des Kön 98 von Preußen, mehrere Veränderun en und Verschönerun en vorgenommen worden, von denen die lätter je t nähere Be chreibungen enthalten. An der großen Treppe, di tvor der herrlichen Statue Georg's 17. von C antrey, sind sechs Kandelaber aus Golb-AmaY . jtd?!" mit se sArmen,aufgeskellt. Die vier Nischenin der ck: Lud mit Bannern, Heimen, an cm und anderm kriegerls en Trop m ver- zixrt. Der roße or aal oben an der Treppe SC alls mit vaelerlei ungen, mit vier sehr großen seidenen numm- 1a" der Ecke eines, mit Bronzen, WEM und Bänken, dk 'mit e _ tem Plüsch bedeckt snd, und m sechs reis «Wem gonn- schen Kandelabern dekorirt. Das daranC-xoßende Waterloo:Zim- mer, dissen Wände mit reichen ei enen chnik:Arbeiten und vie- len schönen Gemälden von Sir T. “awrence,SirW.Beechey-Str D. Wilkie, Sir M. A. S?“ und W. Pickersgill geschmückt sind, ist neu aufgepuht und ver chönert worden. Der Teppich, der aus einer besonderen Art von Garn gewebe ist und denen aus dm Fabriken von Axmim'ter am meisten gleicht, hat in Gifabethüüschm

eldem die Sterne des Bath- und des senWb-Ordms, mit der Normannéfchen Rose abwechselnd. s ?immer wird von fünf sehr großen ver olbetm Leu tern, in Sp egelsNi Q- hend und mit den t. Georgs-, t.?lndreas: und St. arri : Orden in erhabener Arbeit verziert, und von acht kleineren vex- Yldeten Kandelabern in verschiedenen Theilen des So» seüoe eleuchtung erhalten. Es hat lauter eicbem, reich mit SMW- werk verzierte und mit hochrothem, gesücktem PM:: bekleidete Möbel. Der große EmpfangssSaal, dessen Leh die bassin am Abend des Banketts als Puh-Zimmer be jenen wird, [ km Style des Zeitalters Ludwig's xls. dekorirt. Hier n- den fich sechs Felder von Gobelins, welche. die Haupt-Abm: teuer von Jason und Medea darsteam. Cs Khon in diesem immer vier Le ter von geschäft“ nem Glase und Amalgam. u eder Seite es Eingangs nd auf wei vergoldeten e- sta m beonzme WW Figuren aufgeß !, mlche jede enen mig von acht Li tem WM. Die Wände di s Zimmers nd mie sechs pr igen t; eau- unb .Lamin- piegeln von im,! aks 20 H he ge ekt. Das bftliche Fenster ck| mie khan , von ochrorhem as-Sammetverziert, und unter dem- erben Me die berühmte Vase, welehe Geor 17. vom Kaiser “lex aber zum Geschenk “' ÖM- Mt Möbel gfind lle UW ges Mund ver der. die T von Wenko“, die h.- und ,mit ho rockem Aelas-Sammet bekleodet. Dcr Teppich ||

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e abrik, v bla rothen! Gründe und mit Blumen “. Wil snerxk' UWE“! ! man in die Gallerie, durch

eilbnnütSaDCamknten b er:; auch eine : mm vo ! arlborou b's b s auf Georg'sM Zei: tm, o wie Napoleon's ! MUM“ HKM!" fck der ,. bronsaal, Uffm-Wänk „&.-Murata ,Wmee-Tapeten in wel e der Stern des Hosenband-Ordens IMU “|- btklkkde sind. , Decke m-nto vergoldet, in Felder gethellt und mit dem Stern und Band des St. Gm" 's Ordens verziert. Der Uw" selbs! || ganz neu, prächt1 g mhk, reich vergoldet, mit g tem purpurnen Sammet be tibet und mit oldenen Fran en und Gallonen bes t. An der Lehm und dem , ih befindet uh der Stern des Ho enband-Ordens. Die Drapmeen und Be he find IWK kostbar und länzend. Auf der hinteren Seite des Thronhimmels ist das iche Wa pen an ebracht, auf der sonderen der Stern, und arüber md mas ve Krauß : Ver- term n mit der Reichskrone. ;)n diesem Zimmer efinden ,ich ortraits Georg's 111. von Ge nsborough- Georg's 17. von Sir T. Lawrence, und Wilhem's 17. von Sir M. A. Shee, nebst einem Gemälde von West, welches bie Installirung der Rit- ur des Hosenbanb-Ordens daeskellt. Zu jeder Seite des Throqes ste en zwei massive Armltuchter aus Gold:?lmalgam und wer sch n vergoldete Kandelaber. In jeder Vertiefung find seltene und prächtige „“Raus-Schränke mlt Platten von weißem Mar- mor. Die Stühle snd mit purpurnem Sammet bekleidet, auf den der Stern des Hofenband :Ordens gestickt ist. Der Teppich ist aus Wiltoner Fabrik, von purpurfarbenem Grunde, mieSrer: nen des Hosenband:Ordens verziert, und mat einer Schottischen Borte, auf welcher sich das Band dieses Ordens befindet. Das Bo immer des Thronsaals enthält doe berühmten Gemälde von Weiß, welche die Haupt-Krie sthaten unter der Regierung Cduard's lll. darstellen, es hat bel aus Rosenhof mit vergol- detem Schni werk in Gotthem Styl; dae Sefa le smd mit hochroehem tlas bekleidet. er Txpptch, ebenfalls hochroth, ist mit der Rose, dem .tlee und der Distel verziert. Hieran stoßen die Zimmer, welche für den Privatgebrauch des Königs von Preußen bestimme smd. Sie bestehen aus vier PiT-cen. Die erste ist Sr. Majestät Staats-Salon, dessen Wände mit Tape- ten aus ochrothem feiderzen amask, worauf das Englische Wappen, ekleidet find; doe St hlt u,nd andere Möbel find von Gothi cher Art, reich vergoldet und mat demselben Damast beklei- det. mit Gold-Amalgam ausgelegt, Gemälde von Rubens, prächtige

iedestale, reiche Bron en und andere Verzierungen von kostbar: Fr Art. Das nächste mm:!) ist zum Puhzimmer Sr.Preußi: schen Majestät bestimmt; man kennt es unter dem Namen „des Königs Raths-Zimmek“; es ist wie das frühere tape irt und mit einem prächt m Wllwner Teppich von hochrot em Sam- met, eingefa t mit einer Borte, auf welcher slch Rose, Klee und Distel befinden, so wie mit kostbaren Armleuch: _tern aus Gold : Amakaam gesYnückt. In diesem Zim- mer ist ein fürstlicher abinets- chrank mit einer Gibral- tar-Platte bedeckt. Auch befinden fich darin einige prächnge alte Yun von Fra fischer Arbeit. Die Wände des Kabinets Sr.

ajesköt find m : eidenem Damast bekleidet und mit Gemälden von verschiedenen eistern geschmückt, darunter das berühmte Bild „die beiden Geizigen“ von Qujntin Messys. Die Fenster- Vorhän e die es Zimmers find von gelbseidenem Damast mit hoch- rothen infa ungen, Das Schlafzimmer Sr. Manstät hat Ta- peten von bla'useidenem Damast mit der Namms-Chiffer 5. 11. in einem Kranz von Rosen, darüber zwei die Krone tragende Cherubims. Die Gemälde von alten Meistern in diesem Zimmer Wb in Ilbexne N mm gefaßt. Der Teppich ist aus '.)lxminster-

FF“ kik; Ut, chbn verzierte Wasch-Toilekte aus Neapoli- t'amschem Holz, „ahr Geschirr von weißem, vergoldeten Porzellan. Dje Bettsmberzuge und Decken sind von “reichem Seiden-Brokat, mat Blumen-Bouquets auf blauem Grunde; die Draperieen mix Weißer Seide eingefaße. Auf den Pfoskm befinden fich Helme, die den Beethimmel tragen, der, mit einem Büschel von weißen ,Straußenfedern gekrönt, einen öchsk präétigen Anblick gewährt. Auch die anderen Möbel dieses immers md von dxr kostbarsten Art. Für die Bedienung des Königs ift dZe Piéce bestimmt,. welche man unter dem Namen „PuhÉmmer der Konigin“ kennt; es ask darzn eine Garderobe eingerichtet. 8 folgen dann die Band ks-Gallerae, das Audimz-Zimmer und der St. Georg'seSaal. n leßteretp, der 200 Fuß lang ist, wird das große Bankett stattfmden; er „asi auch neu aufgepu t und dekorirt. Ein prächtiger neuer Teppach aus Wiltomr Fa rik mit purpurnem Grund und Schotttsche'r Borte bedeckt den Boden. Die Gothischen Kredenztische und dae Galleriem an beiden Enden haben auch neue Verschönerungen er: halten. Das Ganze ist unter der oberen Leitung des Herrn San: der's eingerichtet worden, und die Königin hat demselben estern bei eixjer Besichtigung der Anordnungen ihre vollkommene usrie: denheit zu erkennen gegeben.

Mit verkannt, will man am Tage naeh der Taufe das Publikum zur Beschtigung des Inneren der Georg'S-Kayelle und der Georg's-Fxlle zulassen, welche einige Tage lang alle ihre Ausf mücku b tm werden.

n der 'Le-ade Windsor werden Vorbereitungen zu allgemei- ner ' uminaeion am Tauf-Abend getroffen; die Häuser werden mit m, ?!“an und Inschriftm geschmückt seyn. In der Stadthalle so en großes Diner von 100 Gedecken unter dem Norske des Maéors stattfinden. Tages zuvor werden 1000 Fa-

t chlidereim von prächtigen, zum asten orienta schm Wa gm undS bein, von

d wirkt.

* a]s!“ Ut oem Donkett in das Mumm-

FLYER? diefe SWW???" un r 40 Fuß sang nd em- S

raß,

m , v er me r as er onen, mtc e ensmttteln und nem d l 4000 P s ' L b ' Brennmaterial eschmkt werden; jede Familie empfängt durch: schnittlich 6 Pfd. Fleisch, 3 Laib Brod, 6 Pinten Ale und für 2 M*FaT-h" und Kaffee. Am Tage naeh der Taufe ist öffent- mher [! lm Stadt aufe, und am zweiten Tage großes Konzert zu wohlthätigen Zwe en.

Die KdnjginsWiWe, welche fast gänzlich hergestellt ist, langte TEM Nachmittag aus Sudburyhall, in Begleitung des Prinzen

ard von SachseneWeimar, in ihrem hiefigen Palaste Marl- borou h-House an. _ '

Bie Times theilt zur Erläuterun des wischen der Kbmgm Victoria und dem Kbni e von Preu en be ehenden Verwandt- scha rades mit, daß ewe die Urenkel der Mutter der Kö- Win Jarlotte, Gemahlin Georgs111., seyen, wel e die Groß: mutter er verstorbenen Kdni in Louise von Preu en war.

Die Times erklärt es fur ein durchaus un7egründetes Ge- kÜM. Welches wahrscheinlich von den liberalen Bärten) erfunden worden sey, das die Ostindischt CompYnie bei Belgt chen oder Pro 11 Fabriken für 700101230». t. Tuch ur kleidung ck“*“. .litsirs bestellt haben sollte, weil sie die en Artikel dort ankevu» am 15 pCt. halli er erhalten könne, als von Englischen F“ XMB!" Ls ßelen al o, fügt das genannte Blatt hinzu, auch die MJK gm hinweg, welchk “ene Zeitungen aus dem besagtm er Ot zu Gunsten der von ibnen verlangten Handels-

J, Tum gezogen hätten.

s befinden steh darin auch vier sehr reiche Kabinetsscbränke,

K

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es Die Ostindifche Compagnie hat wie im s , d bei ' ' ' Besicllunesmvgéschtrx nie an ers als Brinschen Fabrtken ihre

Üßkbkks- 14- an, ('A-3) Dit Ber edor er El mba n oll am 17, April erb et Werden; dieser Tagg wirft) ein qu ches fk" seyn. STU die Neuheit des Schauspiels muß enen großen Theil der evdlkerung Kambmgs, Ungnasz und der n elegmm Orte heranlocken. ächsien Sommer wird der Ing der pazierendxn, anstatt wie bisher die Elbe hinunter, die ent- egmgeseßte Rubtunz nehmen, da die schönen Gegenden um er edokf, wie Friedrtchsruhe, Reinbeck, der Sachsenwald u. (.w. bis aht wegen der großen Entfernung von Altona und Ham- burg aus nur wens? besucht wurden; selbst die Chaussee nach Ver edorf ist erst set etwa drei Jahren fertig, bis dahin war der eg ein tiefer Sand, der die öde Landschaft noch ermüden- der machte. ask gleichzeitig mit der Kunststraße trat ein Däni- sches Gränz- oU-Amr, dicht vor Bergedorf, ins Leben; dort wer- den alle von hier kommenden Fahrwerke untersucht, ein waaZ- rm, welches hier so gehässg i , daß es noch mehr als der fr here bodenlose Sandweg von da die Zöllner sogar eine Senars-Deputatjon, welche in der Staats:.skarroffe, die mit Vorreitern nach Bergedorf fuhr, um

unber hrt bleibt. Bald darauf wurde die Eisenbahn projekeirt,

welche nun mit ihr in Parallele nahe an den Ufern der Elbe , und Bille hinläuft, und bei den Vierlanden, die zum Amte Bekr: ) gedorf gehören, ausmündet, mithin einen angenehmeren Anbltck '

1 ? | i ]

_ewährt als die obere Sandsteppe. Auch die Vierlande werden [ck durch die Eisenbahn einer größeren. Zahl von Besuchern zu erfreuen haben; doch sahen fie schon in derx lehre!) Sonämern seit die Damyfschifffahrt nach Hopte besteht, viele Gaske.

Italien.

Rom, 11. Jan. Vorgestern war das große Sprachenfesk- welches jähriich von öglingen der Propaganda Fade am Sony- ta e nach dem Dreik nigsfeste geßaltcn wird. Fremden und En)- heJMischen bietet dasselbe das grö te Interesse da!". Nachdem dte zahlreich versammelten Zuhörer eine Weile getbarxeß hatten„ tra- ten, von der Schweizer Garde begleitet, Se. Komglzche Hoheteder Prinz Friedrich von Preußen und die (Hyoßherz'ogm von Me'ck- lenburg:Strelitz mit Gefolge in den festl1ch _gezteerten Saal em, kurz darauf vier Kardinäle, mehr als zwölf Btschofe und Präla- ten, und andere hohe Personen, unter denen man den Es- ncral = Lieutenant aller Päpstlichen Truppen, Resta, er: kennen konnte. Ein aus Philadelphia gebürtiger Propa- gandift eröffnete den akademischen Akt mit einer Lateinischen Einleitun s-Rede, in welcher er namentlich über den Zweck des seltenen Festes sprach. Jeßt erhob fich ein Redner nach dem .M- dern auf der im Hintergrunde des Saales angebrachten Tribune. Die Sprachen aller Welttheile ließen fich dabei vernehmen. Ge- rührt schieben alle Anwesenden aus dem großen Welt-Seminar. Der Prinz Friedrich von Preußen, die Großher ogin von Meek: |enburg:€treli , die Eminenzen Und andere hohe ersonen wurden durch die pra Wollen Gänge-bis ans Thor des Kollegiums, mxil es bereits Abend war, mit Fackeln begleitet. Gestern wurde dte-

schiedene Gesandten der fremder) Höfe und viele gelehrte Männer wohnten“bei. » “' ' ., "

Spanien.

© Pkadrid, 18. Jan. In der Nacht von vorgesßern traf bei der Französscben Botschaft ein Courier aus Paris em, wel- cher „dem Franzöfischen Geschäftötréger“ den Befehl uberbrachxe, dem Spanichen Minister-Präfiden en eine Note vorzulesen, in welcher erkl rt wurde, daß die Franz ssche Regierung, in Betracht der von Seiten der Spanischen gegn) die Zulassuyg “des Herxn von Salvandy erhobenen Schwaemgketten, kunftighm m Madrcd

nur einen Geschäftsträger beglaubigen und keimzn Spanischen diplo: matischen Agenten von höherem Range als dem etnes _Geschäftsträgers annehmen werde. Als dieser Courier von Paris abgtng,konnre man dortnoch nicht wissen, daßHerr von Salvandy mit Herrn Pageot Ma: drid verla en hatte; da aber die erwäkznte Depesche blos an den Fran: zöstsahen eschäftsrräger, ohne Beifugung emes Naznens, adresstre war, so darf man wohl annehmen, daße das Frqnzofiscbe Kabmet vorausseßte, jene beiden Diplomaten wurden betm Emtreffen der De esche bereits von hier abgegangen seyn. _Der Her 09 von Glxcksberg las geskern Nachmittag dem mesker-Pr' stdeqten Gonzalez die erwahnte Note vor. Le terer erklärte, „er wurde [hm eine schriftliche Antwort zustellen. leiben nun dle Verhältntsse

des Herrn Pageot durch „einen'anderen,_die hiefigeLage der Dmge weniger kennenden Gesthafkötrager, erreicht.

Der Englische Gesandte scheint zu glauben, daß nunmehr_der rechte Augenblick ein etreten (21), um von dcn Cortes das Zugeskand- niß der freien Einfu rEngliscber Baumwollenwaachn zu erlangen, und man verfichert, daß Mendjzabal den darauf abzaebcndey Antrag dem Kongresse noch eher vorlegen wird, als dae chjergng mit dem von ihr selbst aUSgearbeiteten Geseß:Enrwurf thOkkkkkk- Diese hat, um den Weg zu stehende Association dcr Bamnwollenweber auflösen l_affen; es lassen sich jedoch noch Nicht die Folgen absehen, welche btese gegen eine Corporation, die einen unermeßlichen Einfluß auf dae unteren Volksklaffen ausübte und von der Regierung'förmltch anerkannt Wat“- gkl'kchtete Maßregel haben dürfte. “Berens. hat das ?_lytzn: tamiento von Barcelona gegen die Auslosung xener Affoctatton sehr ernstliche Einwendungen erhoben.

die I oten verseht, in denen der" Engltsahe Gesandte tm , seines Kabinets auf die Freilassung aller felt dexn 30.0ftober1820 in Cuba eingeführten Negersklaven besteht. Dae erste dteser Noten wurde bekanntlich schon im Dezember 1840 über eben. Seitdem

erichte und machten von Seiten der höchsten ehbrben der Insel Cuba einfordern. Diese „smd vor einiger Zeit ein- Je angen unk stimmen alle dahm überein, daß durch Zu- 0 ung „jener Maßre el, der natürlich eine, man weiß nicht wte, zu dem |el1igende Untersuchung über den Ur- sprun der /00,00() in Cuba befindlichen Neger-Sklavm vor- ausgeßen mußte, die weiße Bevölkerung der Insel, die man kaum auf 400,000 Köpfe anschlagen kann, nothwendigerweise das Schlacbxopfer der nger und die Insel selb eine Beute der furchterltchstm Anarchte werden müsse. Die panische Regierung ist demnach entsablqssen, der Forderun des Englischen Kabinets allen mbgnchen Wederstand entgegenzu ehen, indem sie sich auch

darauf beruft, daß in den Traktaten von 1817 und 1835 zwar

n noch größere Verlegenheit sieht fich die RSIKWUZKTZW ) l ]

ergnugungs-Partieen abhielt, und !

ber Sklavenhandel verboten, sehende Reger-Sklaverei aufgehoben worden sey. _ erklärt in dieser Beziehung in dem Es pecxa bo r, )me Angelegen- M s? für Spanien eine Frage der Nataonalwürde und Unab-

Deutfche Buudedßaateu. Zz

kUUg sollte die Aktenfiücke vorlegen, welche Herrn von Salvand Bezug hätten, allein die Minister erklärten, di e Angelegenheit ?

R ckreifse Mißge chick verknüpft.

nicht- aber die in Cuba einuxal be: Die Regterung

ngl eit, in welche keine fremkke Macht eingreifen bükfk- , m Senate verlangte gesiern Herr Campuzatw- k“ „Regle- auf die Abrufe des

Uebrigens war die nicht er voraufschackee,

ey noch nicht beendigt. Herrn von Salvandy mit Ein Courier, den

des geringem

m_n die Poftpferde zu besorgen, wurde von Räubern angefallen und (emu! Gejdes beraubt. Ein anderer Courier mußte halb erfroren lngm bleaben, und die zur Botschaft gehörenden Personen“ könn! ten nur auf Vkaulthieren den Weg durch den Schnee bi“! pk

Franzöfiscben Gränze finden.

Selbst in Andalufien ist so viel

Schnee gefallen, daß die Orangenbäume erfroren smd, und in Sa- ragossa ist sogar der Wein gefroren.

Es wird mit Beskimmtheit versichert, der GeneralConcha sey

nach Portu al und die Majore Marques und Lersundi, so wie der Oberst: *icutenant Nouvilas, sämmtlich zum Tode verurtheilt, seven nach Frankreich entkommen.

Dorthin (LULU sich auch der Graf del Povar (Sohn des Marquis von Malpica) und der Her:

zog von San Carlos vor kurzcm gerettet haben.

dort Gericht zu halten, nicht schonten, so wurde beschlossen eine ! Chau ee über BiUwärder zu bauen, so daß das Dänische Gebiet . ? tet heute aus Burgos, Herr Von Salvandy sey bet semcr Rück:

E) Pkadrid, 14. Jan. Das Eco del Comercio berich-

1: reise von den dortigen Einwohnern mit finsteren Gesichtern empfan:

]

!

selbe Feierlichkeit wiederholt„ Der Erzbischof von Salzburg, ver: '

an diesem Fuße, so hätte die Spanische Regieerung und der _fie ; berfarhende fremde Diplomat Alles, vbas fie wunschxen, nämltcb ; die Entfernung des Französischen Bot1chafters und die Ersehung *

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? [kation cinlegt.

en worden, und diese beabsichtigten bereits die Erri tung einer ewaffnungs: unta, um jeden feindlichen Aqgriff zuruckzuwe'isen. m Senat ec lärte gestern der Minister:“Prafident, marx konne wegen der Abreise des Herrn vor) Salvandy ganz ru'kztg seyn, denn alles werde sich darauf beschranken, daß ein Gescbaftstrager anstatt eines Botschafters in Spanien bleiben werde. ..Herr Gon: alez scheint demnach der Meinun „xu seyn, daß xwaschen, einem otschafter und einem bloße'n Ges aftstrager kcm Umerschted ob,- walte. Herr Olozaga dagegen, Welcher sehr gert) setnen Gesand: ten:Posten in Paris beibehalten härte, sol] nut der_Wendung, welche die Angelegenheit genommen hat, sehr unzufrieden“, und entschlossen seyn, dem Ministerium von nun-an den Krieg zu machen. Diese Absicht giebt fich bereits an dem von ihm ausgearbeiteten Entwurfe der Adresse, durch Welche der Kongrxß die ThromRede zu beantworten hat, zu erkennen. Es ward darm der Regierung zum Vorwurf gemacht, daß fie dem Ausbruche des Aufstandes vom 7. Oktober :in der Hauptstadx selbst mehr habe vorbeugen können, und daß fie, gegen die Bestimmxmgen der Con: stitution, Barcelona in Bela erungs:Zuskand erklayt _habe, ohne daß dadurch die be angenen xzesse urgemachtoder diejener Stadt so nothwendige Ru ound Sicherheit ergxstellx worden wäre. Yuch der Senat mißbilligt in dem Entwurfs semer Adresse den uber Barcelona verhängt gewesenen BeelagerungsZZustayd, währen]? er seine Zufriedenheit darüber ausdruckk, daß die Re [erung doe; Olut der Aufrührer vom 7. Oktober, Wenn gleich mtt «yarsamkext vex- offen habe. Der Paragraph der Throanede, tk“: welchem dte Zuverficht ausgedrückt wird, daß die Nord1schenMachte nunmehr die Königin von Spanien anerkennen werben, abtrd 111 „dem Ent. wurfe der Adresse des Kongresses ganz mtr Stillschtvergen über: an en. g gHeute ein egangcnen Nachrichten zufolge, hqt de_r Befehl der Regierung, da? die Association der FabmeArbetter .'" Baarcelbna slch auslösen solle, dort dieselbe Wérkung geaußert, Wie, die ubrtgen Verfügungen der Regierung, welcYe-ge'gen demokrattscbe Corpo: rationen gerichtet find. Dee Amocmtton bletbt auf denselben Grundlagen, und nur in *oeränderterFoym, brohenb besehen“, ent: schlossen, nicht eher zu handeln, als bts die „Regierung mrt dcr Freigebun der Einfuhr En lischer Baumwblkenwaaren hervorrrety. Um der egierung einen orwand an dl? Hand'zu geben, dae Besaßung von Barcelona noch durch mehrere Regamenkex zu vex- stärken, sprengen die Wepurirten, txelche den Antrag auf jene Fm: ebung machen onen, das Gerucht aus, Cabrera und thlareal ätten der Königin Christine so eben“ ihre Degen angeboren, um in Catalonien einen Aufskand zu bewirken.

© Madrid, 15. Jan, Der Minister-Präfident, Herr Gon: zalez, hat gestern an das hiesige diplomatische Corps ein Rund: schreiben gerichtet, in Welchem er darzuthun sucht, daß die Gründe, auf welcheHerr von Salvandy das Begehren, sein Beglaubigungs: Schreiben nur der_Kdnigin selbst übergeben zu dürfen, stüßte, auf einer bloßen Spißnndigkeit beruhe, deren Folgerungen die Spa- nische Regierung nicht anerkennen könne. _ Man spricht von der Zusammenziehung einer ReseWe-Ilrmee von 16,000 Mann in Alt:

Castilien. Türkei.

Die Allgemeine Zeitung sagt in einem Schreiben aus Kon skantinop cl vom ..“-„Januar: „Die leßte Konferenz des Herrn von Bourqueney mit dem Minister der auswärtigen Angels en,- heiten hat zur Folge ehabt, daß die Pforte nun gegen die in,- seßung des Bischofs lexander von Jerusalem förmliche Proto: Man darf jedoch deswegen nicht wähnen, baß

„7 Frankreich in ber leßterey Zeit feskercn Fuß in Konstantinox ge: ; faßt; vielmehr ist neuerdmgs die Osmanische Regierung mit dieser.- -. Macht gespannt, da nach den Berichten der Syriscyen Pascha's

bahnen, die in Catalonien bisher be: ' ] n1er,zunehmen,so daß an aldige Herstellung dex-Ruhein jenem Lande , kaum zu denken ist.

die Zntriguen der Fran ösischen Agenten unter den Maroniken im“

Die Pforte wiki, bevor fie anderweitige

! Schritte unternimmt und von der Französischen Regierung Erl-ZU;

' terungen

3

Jg die Spani che Regierung die Sache in die L n e', indem fie ,

über das Benehmen jener Agenten verlangt, noch die Resultate der Mtsfion de_s gewesenen Kriegs:Ministcrs Mustafa naeh den) Syertscheq Gebirge abwarten. Der glänzende Beweis von Unzugennußtgkett, den die Engländer durch die Zurückberufung der Brattschen Truppen aus Syrien zu geben im Begriffe smd, hat hter emen sehr guten Eindruck gemacht.“

Aegypten.

G“"IUÜUÖ'S9)*ke!'1“enger meldetaus Alexandrien vom 6- Jan,!!ar: „, Der Pascha hat endlich eingewiUigt, Einiges von dem'Vtelen zu thun, was der leßte Hatcischeriff der Pforte ihm “"West- Ym 26. Dezember hat er seinen Seetruppen und den Öfs leren seiner Landmacht die Anlegung der Türkischen Uniform befo [M- Dke Tuchhändler haben daher ganze Massen Tuch ab- Ieskßk, und die Schneider smd vollauf beschäfrigt. Die Verwn'kz lichung der Nachricht, daß der Pascha eine neue Münze von glei; chem Werthe mit der Türkischen einführen wolle, scheint noch sehr fern zu seyn. Ibrahim Pascha ist noch in UtzterZAegypten UNd nach Kräften thätig. Er hat seinen bereitsefurskllcben Be: ÜFUÜIM die gan ? Provinz Damanour binzugefugt, wee denn Ü er aupt der Pascha und seine Familie wahrend der festen seehr? Wo en ißren Privatbefiß durch unge eure Strecken L;:ndeerTn- mehrt ha en. -- Ein Französisches ampfboot hat ?"