ie uotidienne, weiche für ein ernstes Journal eiten will Yb Ze von Leuten redigirt wird,. welche auf Lo alitäe nIrüche machen, hätte sich im Zntere e seines Rufes die es kleine rama ersparen können. Ueber die erantwortlichkeit der Drucker und öber die Geidftrafm, zu denen sie in der lehten Zeit verartheilt wurden, haben wir bereits unsere Meinutig ausge rothen. Wir haben dargcthan, daß es durchaus Unmdleh se , daß der Drucker von dem Manuscript eines Journals ennmß nehme und daß er noch weniger im Stande sey, den Geist, der in diesen Manu- scripeen herrsche, zu beurtheiien. Selbst nach den stattgehabren Verunheiiungen' kontrolliren die Drucker nicht die Reduction; sie können es auch eben so weni , wie früher, und die fünfoder [echo periodischen Blätter, welche slgch seit einigen Tagen das Vergnuchn machen, mit weißen Kolonnen zu erscheinen, haben fich unstreitig mit ihren Druckern verabredet, um durch dies Spiel die öffent- liche Meinun aufzuregen. _
Wir unisererseits glauben nicht, daß die Freiheit der Presse kompromittirt ist, und ungeachtet des, Krieges, der; die Herren Guizot und Martin du Nord gegen die _Zournale fuhren, bleibt den gewissenhaften Meinungen noch Spiellénlm gknlzg, um sich auszusprechen. Die Beleidigungen, welche“ die legitinustischen uiid republikanischen Journale gegen die Königliche Gewalt vorbrui: gen, überschreiten durchaus die Gränzen einer erlaubten Polemik und erfordern im Interesse der geseli chafrlichen Ordnung eine kräftige Unterdrückung. Wir nehmen einen Ynßand, u sagen, daß man zu diesem Zwecke vor Allem die wirklichen erfaiser des cot" 115 (Lklscts und nicht die Géranten und die Drucker, die nicht wissen, was in einem Journale vorgeht, belangen und dann der Jury die Erkenntniß über Thatsachen entziehen müsse, Welche sie fast nie auf unparteiische und uninteresfirte Weise zu beurthei- im im Stande ist.
Die Quoridienne glaubt eine große Wirkung dadurch her- vorzudringen, daß se die Frage über die Kontrolje der Drucker vor die Gerichtshdfe bringt. Aber von zwei Dingen kann nur eines eschehen: entweder wird der Drucker verureheiit, den Arti- kel anzunehmen und zu drucken, und dann ist es ganz einfach festgestellt, daß er sich getäuscht hat, oder das Journal wird mit seiner Klage abgewiesen und auch dann hat sich durchaus nichts in der gegenseiti en Stellung der Drucker und Redacteure und der Journale ge ndert. Die Demonstration der Quotidienne wird daher weder eine Bedeutung noch ein Resultat haben. Es ist klar, daß die Oppostions-Zournale dies mit großem Beifalle be rüßen und se folgern aus den weißen Spalten, daß das Mi- niZi-rium die Presse unterdrücke. Die Quotidienne hätte we: niger als irgend ein anderes Journal dieJnitiative zu einem sol: chen Gaukelspiel ergreifen sollen, indem sie unter der Restauration alle Maßregeln zur Beschränkung der Presse unterstühte und selbst die Censur ihr nicht mehr hinreichend schien zur Unterdrük- kung der Zügeliofigkeit der Presse.
Ueber das Schicksal, Weiches die Anträge der .Herren Gan: neron und Ducos haben werden, find die Meinungen sehr get eilt und das Ministerium scheint jest seiner Suche weniger gewi zu seyn, als vor etwa vierzehn Tagen. Herr Guizot. Welcher vor Eröffnung der Session noch keinen Entséhiuß gefaßt hatte, zeigt sich jest weniger fügsam und das Kabinet setzt Alles in Bewe- gung, um den Sturm, der sich über seinem Haupte zusammen- zieht, zu beschwören. Im Falle das Ministerium aus der Annahme dieser beiden Anträge keine Kabinets-Frage machte, würde es ihm sehr leicht seyn, die Verwerfung der-
selben in der PairS-Kammer zu bewirken, die in keinem Fall ge- sonnen isi, die Wählerschaft zu vergrößern. Das Minisierium hätte allerdings in diesem äußersten Falk kaum noch eine Chgnce der Fortdauer und es hätte seinen Posten nur beßauptet, um aber die Opposition zu triumphiren. Wir glauben ubrigens, daß es diese Probe noch bestehen wird und daß das Zubelgeschrei der liberalen Presse “ebenfalls zu voreilig isi. _ .
Wenn die ammer sich für die beschrankre Beseßung Algiers ausspricht, wie die Diskussion in den Büreaus erwarten läßt, so würde das encge engeseßre Verlangen ein Mittel für die Opposi- tion. Zu dem onften Büreau hat Herr Thiers sich sehr lebhaft für das gegenwärtige System ausgesprochen, uend er glaubt, daß Algier späterhin nicht nur keine Verlegenheit fur Frankreich, son- dem im Gegentheil dereinst eine seiner reichsten und bluhendsien Kolonieen seyn werde. Das könnte geschehen, wenn man in Frankreich das KolonisirunZs-Genie und die Ausdauer besäße, welche die Engländer, Holl nder und Spanier zu verschiedenen Zeiten in ihren Niederlassungen bewiesen, wovon wir aber noch niemals eine hervorstechende Probe gegeben Zhen. Es liegt etwas Eigenthümliches in dieser Reaction, die zu unsten der beschränk- ten Besehung hervortritt, und die in dem Maße zunimmt, als unsere Fortschritte in Afrika sich weiter ausdehnen, und seitdem der General Bugeaud dort ist, hat die Kolonie in den Augen vieler Deputirten an ihrem Werthe verloren. Die zunehmenden Kosten find unstreitig ein ziemlich kräftiges Argument gegen die entfernten Expeditionen und Beseßungen, und es tverden diesmal finanzielle Rückfichten Heyn, welche auf das Schicksal unserer Ko- lonie von merklichem influsse seyn werden.
Großbritanien und Irland. London, 5. Febr. Auf die Adresse, welche die Gesellschaft zur Verbreitung des Christenthums unter den uden dem Könige Wk Preußen am Mittwoch im Buckingham: alasie überreichte, und in Welcher besonders die Theilnahme Sr. Majestät an der EMchWUI des protestantischen Bisthums in Jerusalem hervorge- hpktn war, “"Wort?“ der König, daß er, was von ihm selbst in dlkfkk ANU? gesagt sey, als einen Beweis lebhafter Zuneigung anerkennx, was das entstehende protestantische Institut auf dem Berge Zion betreffe, so habe er nur den Wunsch gehe t, dazu bei- FUWIM- daß es al1en protesantisthtn Kirchen des Fesélandes nus- barwn'ye- und “' fkk"? sie!) deshalb des Geistes, mit welchem die YMYYIYZ J:: ÉYRpZZ'dYkSYJUkMUchm Kirche stehenden
? u , womitIietß c?()Ledri ngi-de WOLFF,“ gegangen, und des
' t er den eu es nigs im Turm '
wird in hiefigen Blättern noch einiges Nähere?l bZYiLHZY YYY? woods um halb 9 Uhr fuhr Allerhöchstderseih, „az) “m.Dam f: packetboot-Werft am HunZerford:Markte und bestie p " Dampfboot, das i n und eine Begleitung die ThemJe ck dem Tunnel bra re. Unterweges fesselten die Waterloo-, die
Som ark: und die London-Brücke seine Aufm“, a Könighklßndete am Tunnel-Werft und wurde Vom JLI'XYÜ ZDF ml. der mM den Direktoren des Actien:Verejns und seinen Kol; it en Se. ajestät empfing, durch den Tunnel IML". Als der nis unten an der Treppe ankam, wo man die vo “Ansicht des Riesengewdkbes genießt, rief er _überrascht aus; „Wie schön das ist"!“ und drückte Herrn Brunel tm Weiterschreiten wiederhoimtlieh die Hand. Na einer kurzen Pause sagte er zum namieur: „Dies übertrifft im, was ich frührr davon gr drt am.
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Der IUFUÜUL' antwortete: 30 bis 36 Fus zur Zeit der ho en * luth. s der Klnig den Schild auf der Middlesexseiteerrei te, ußerte er, daß er die Art und Weise der Ausführun des kolos- salen Werkes nicht recht be reife. Herr Brunel eri uterte ikem das Bativnfahnn, und der deig sprach sein Erstaunen dard 1" so wie uber den 76 Fu tiefen Macht aus. Am Cube des Schachis der Mddkßxse e angelangt, sah der König das Dampf- boot, welches ihn her ebracht hatte, auf der anderen Flußseite [it: en und sprach den unsch aus, daß es h_erüberkommen möge; Freiherr vor“: Humboldt aber schlug Sr. Majestät vor, durch den
unnri zurqugehen und in Herrn Brunel's Büreau vie Zeich: nungen der erke zu besehen. Dchönig kehrte daher du den Tunnel nach der Wappingseiee zurück, wo ihn die Tunnel:Ar eiter mitZubelruf empfi zu und noch viel lauter riefen,a|s sie verna : men, daß Se. Maje t i7nen 5!) Pfd. St. geschenkt habe. DerK : nig besichtigte jest die Zechnungen, schrieb fich nebst Freiherrn von Humboldt m das Tunnel:Buch ein und bestieg das Danwxskhkff wieder, um sich naeh dem Tower zu verfügen, wo die Beh rden erst durch die Ankunft des Königs am Tower-Werfe von dem be- vdrsiehenden Besuche Nachricht empfingen und daher in nicht ge: ringe Verwirrun ' erietY-n, was den König, als er nach seiner Landun die ges aYtige erlegen eit der Angestellten gewahrte, in große_ eiterkeit versetzte. Alierh chsiderselbe wurde über die Ket- tendru e durch den blutigen Thurm nach der großen Rüstkammer efuhrt, deren er sich, seiner Aeußerung zufolge, von 1814 her noch lZehr wdhl erinnerte. Nachdem der Monarch hier die erkwürdig- ßen Ruskiingen und Waffenstücke besichtigt hatte, vers gte er sich in die Rüstkammer der Königin Elisabeth und in das Zimmer, wo Walter Raleigh gefangen gesessen hatte, Hier fanden sich auch der Gouverneuer des Towers und der Oberst der Füfilier-Garde ein, um sich zu entschuldigen, daß Se. Majestät nicht mit den geziemen- den Ehrenbezeigungen empfangen worden sey. Der König be: suchte noch die Ruinen des medergebraennten Arsenals und fuhr dann nach dem BuckinghaiiiYQal-isi zuruck.
?im Mittwoch saß der önigwon Preußen im Buckingham: Palast eine Zeit lang dem Maler Hayter zu dem großen Gemälde, welches diescr Künstler auf Befehl der Königin von der Taufe in der St. Georgs-Kapekle ausführen wird.
Fünf Linienschiffe und eine Fregatte der Englischen Station im Mittelmeer sind nach England unter Segel gegangen. Es werden also nicht mehr als 6 oder 7 Englische Linienschiffe in diesem Meere bleiben.
Der Fariser Korrespondent der Times versichert die em Blatt, cr abe aus der besten Quelle erfahren, daß die Franz fi- !)?" Regierung den Vertrag wegen Anodehnung des Durchsuchuygs:
echts nicht ratifiziren werde.
Aus einer in hiefigen Blättern enthaltenen Uebersicht über den Belauf der Spanischen Staatsschuid, die nach amtlichen Quellen aufgemacht isi, ergiebt sich, daß dieselbe am 27. Oktober v. Z. im Ganzen 14,160,968,047.27 Reales de Vellon betrug (innere Schuld in runden Summen 8,:319,000,000 R., auswär: tige aktive Schuld 3,749,0il),000 R., und auswärtige passive und ausgestellte Schuld 2,093,000,000 R.); der gesammte Zinsenbeiauf War W9,113,092. 12 R.
Die Times giebt einen Bericht über den erwähnten Auf- stand in der Brasilianischen Provinz Ceara, dem zufolge sich Al: [es auf einen Tumult beschränkte, in welchem, am 8. _Dezember, der ZoU-Direktor von Team ermordet wurde, ohne daß dieser Vor: fall weitere Folgen hatte. , .
Zn Southampton isi am 81. Januar auf dem Dampfschiffe
„Braganza“ der General Pezuelwangekommen, der, bei dem Auf- jkande in Madrid am; 7.'Oktobék'betheiligt und in contumaciam zum Tode verurtheilt," na'thLix .abon und von dort nach England entkommen isi, _ - _ Der Hamb. Börsen-Halie isi das Deutsche Original der Adresse zugekommen, wei e von mehr als hundert in England ansässigen, aus Preußen geburtigen Kaufleuten an (Se. Majesiät den König von Preußen gerichtet worden. Da in der Englischen Ueberseßung, aus welcher wir dieses Aktensiürk ins Deutsche zurück- übertragen hatten, ein paar Stellen nicht ganz richtig wieder : eben waren, so theiien wir nachträglich noch die Original:?isb- assun mit. Sie lautet:
„ nerdurchlauchtigsier Großmächtigüer Kbni ! Anergnädigßer König und Herr! Wir, in cborcne dcr Pl'tußtsgchkn Staaten, ge- genwärtig i'm vereinigten Kön greichc von Großbritanien und rland ansässige Kaufleute und andere des Seehandels und der Sch fffabrt Beüisscne, nehmen die freudige Veranlassung wahr, welche Ew. Ma- jestät in unsere Mitte führte. Mit Freimuth und aufrichtiger Treue benutzen wir die Erlaubniß, Ew. Majestät unser Winkommcn und unsere uldi ung darzubringxu. Em großes und ein freies Volk kommt w. aicüät mit Gesinnung": der Verehrung und des Ver- trauens ent egen, und alle Herzen werden weit, von des Glaubens und der Ho nung, daß ein reicher Segen Gottes auf diesem Kimi - lichen Besuche ruhen werde, Wenn es wahr isi, daß die d- fcntliche Meinung der Zeitgenossen im Auslande das Urthcil der Nachwelt „vorschattet“, dann wird die Geschichte Großes verkünden von einem Fürßen, welchcr sein Zeitalter versiand und die Bedürfnisse des Vaterlandes mit demseiben in Ein- klan zu bringen _suchte. Unbefangen,„aizf dem beschrtdenetx Stand- pun te, den wir einnehmen, glauben wer an Ew._Ma1cii_ät em_ Werk- tag der Vorsehung zu erkennen, mächtig und willig, die Fähigkeiien der Ihnen anvertrauten Völkerschaften zii reifen, um se der Entwaf- kelung weiser Verbesserungen, grichichtitch auf angestammte Rechte gegründet, ent egenzuführen, damit em jeder Einzclne, nach Maßgabe der ihm verlie enen Kräfte, seinen Pla finde, im Lebr-- Wehr: und Nährsiande um in seinem Kreise mit usen für das Gesammtwobl wirken zu können, beschützt zugleich und beschränkt nur durch Gesche, welche er selbst bcrathen, wie vor ihm seine Urväter. Wir aber kön- nen nur beten für die Erhaltung Ew. Majeßat und der edlen Köni-
römmi keit, usbildung
gen des 11 ütikgen über das ol _ as ho Erkenne Haupt,
blick eines 5 im steten achstbum an, und Wohlßandder schdnße Lohn seyn für dem wir heute tn aller Einfalt und Demuth unsere gebung erneuen. n vollem Vertrauen auf die bewährte Huld und
schlichten Ansoruck unserer Ge mum en _nur die günüigüe Deutung zu verleihen, und nehmen die ohe hre in Anspruch, unsere endes- ezeichnete Namen chrfurchtsvou und unterthämgii an die Stufen Jes Königlichen Thrones zu fördern,“ _
Es wird hinzugefü , daß der König diese Adresse höchst gnä- dig aufgenommen und FF dem emäß bei dieser Gelegenheit aus: esprochm habe, Der ortf hrer der Deputation war Herr umsch,mder seit vielen Jahren ein angesehenes Mitglied von
Libyd's Niederlande.
Aus dem 6. b , S . Ma'e ät der Köni von PM?" 10 bmtésOa'tWittaIeutw 4 Uhr hinßangekommxr? und
im Palais des Prinzen Friedrich abge “egen, wo H die “bm ob !, “(f d&dtm 6; . “»th Mirjam“ W'Mr
ck rtrib " t der eich,da fiehiter WMTÉQYW.“ Wie]:- rZVa „hqi Fehr berun'Ö?“
eibst mar einem 3 “ “ und traf mm “'WXFHWM »
' , i d t er rauen: wir ersehen die reichßcn Se nun: _ gm die Z er e Deu fck F anze Kdnigli e Haus. Mb e degr An- _“ Grafen Lehon anvertraut warm, werden weni
reue und Hin- :
Gnade Ew. Maje ät hoffen wir, daß dieselbe geruhen werde, dem ,
„M;. , , - mnaujp
darauf erschienen Ihre Majestäim der König und die Kdni in, so wie der Prinz und die Prinzessin von Oranien. die Pri kn Sophie _und die Prinzen Alexander und Heinrich. Heute??? ei dem Yan en Friedrich ojeo Diner.
e. aiesiät der ig von Preußen waren gestern gegen 10k Uhr Abends in Breda "angetan t. I? dem Dorfe Lunden, an der BelgischewGränze, wurden Ye. ajesiäe von dem Gou- verneur der Provinz Nord-Brabant, General Grafen von Lim: burg-Stirum, so wie von dem Kommandanten der Festung Breda und anderen Autoritäten, emÉfangm.
Vor dem Hotel de Flandre in reda, wo Se. Mn eßät ab: sie en, war eine von zwei Offizieren kommandim C census: au Zestelit; auch warm im GasthoÉ die Civil: und Militair- Be drdm der Stadt 'Es-"melt.“ e. Majeßät dit- selben auf das wohlwoliendsie zu empfangen; doch mit Röck: ficht darauf, daß es bereits sehr spät und der erlauchte Reisende ;.)-md denk Straxa'zmd der 2le: und !Lkandrei e M?“ eMüdet Y:", an en eine eon ere u enzen are. as o r. Majestät, bei welchem man mit Vergnügen dmhtveitbfeoHKQe-t Freiherrn Alexander von Humboldt bemerkte, erzeigu dm anwe- senden Behörden die Ehre, an einem bereit gekaitmm T_heil u nehmen. Der Minister der aumärUgmAn ! mbeitm, Herr uysm von Karten ke und der Baron von Z"“Zerm, die ebenfalls dem Könige von reußm entgegengeßahren waren, reisten mit dem Freiherrn von Humboldt und den bri m zum Gefolge gehörenden erren schon heute sehr früh von “da "“ck dem .Haa ab. e, Majestät begleitet von dem General Grafen von Lim urg:Stirum, veriie en um 10 Uhr VormiteaFo die Stadt Breda, deren Einwohner in großer nzahl versamme t warm und ihre Theiinahme bezeigten.
Zn Rotterdam waren Se. Majestät der König von Preußen heute Mitte: 6 um 2;- Uhr angekommen. Dort war bereits eine Königliche of:Equipage aufgestellt, in welcher St.Ma'estät Play zu nehmen geruhren und nach der hiesigen Residenz fuörm.
Belgien.
Vrü el, 6. Febr. NachdemSe.Maje äederxönig vonPreu: ßen gestern achmirrags um5 rdas Schlo Laeken verlassmhatten, kamm Hdchsidieseiben auf der isenbahn-Station in Antwerpen um 6 Uhr Abends an. Bereits seit 4 111611“ waren daselbst die siädtis en Behörden und zahlreiche Cinwo ner versammelt. Ge: neral oethais, an der Spi e der Stabs:Offizier-e der Garnison, und der Freu ische Konsul n Antwerpen, Herr Saportas, m: pfingen e. ajestät beim Aussteigen aus der Königlichen Bm line. Der König ab den anwesenden EisenbahnsBeamem Seine besondere Zufrieden eie mit dem Dienst auf der Bahn zu ecken: nen und bestieg dann Seinen Reisewagen, um die Reise nach Holland fortzusehen. (S. oben den Art. Niederlande,)
X1- Bräffel, 5. Febr. Ein trauri es Ereignis hat sich die- sen Nachmittag hier zugetragen; der Kr egs:Mini[itr Bu m hat sich erschosstn. Em radikales Journal, der Patrioee el e, dessen Redacteur seit Jahren die gan e Militair:Verwaitung Kef- iig an egrisfen hatte und auch wegen erleumdun von der Jury verurt eilt worden war, theilte vor 8 Tagen ein ableau von dem Militairdienste des Kriegs-Ministers mit, woraus hervorging, daß derselbe im Französis m Militair-Etat 1809 als Deserteur fi u: rirt hatte und erst drei ahre nachher wieder in derArmee aufgeze? : net war. Dasselbe Journal behauptet ugieich, daß Herr Bu en dar- auf einigeZeir hindurch dasxt'euz der hrenie ion getragen, 0 ne das Rechtdazu gehabtzuhaben. DieiehteThatsa e,:vennfiekeineZuthat des Journals ist, wäre wohl noch schlimmer als die erste, die wahr seyn soll. Dieser Zournal-Artikel, der in einer großen Anzahl Exemplare gedruckt war und auch einzeln au69e eben wurde, hatte, wie man sioh leicht denken kann, einen bösen indruck, besonders im Militair, gemacht. So sehr man an die Uebertreibungm und fa|schen Berichte des Blattes gewöhnt war, fo war doch Alles im Tableau mit zu l?roßer Bestimmtheit angeJebm, als daß man nicht vermuthen so te, das Journal habe n Paris aus der Quelle geschöpft, und man erwartete daher von Seiten des Ministers eine Widerlegung und einen Prozeß egen das Blatt wegen Verleumdung. Da dies nicht gleick in den ersten Tagen geschah, so erhielt der Verdacht um desto mehr Gewicht. Der König, dessen Zutrauen der Kriegs:Minisker seit Fahren in hohem Grade genossen hatte, erwartete von ihm eine
echtfertigung; einige Mitglieder der Kammer machten pe n: liche Schritte, um ihm die Not wendigkeit davon vorkusi en, wenn ste nichthezwungen seyn so ten, in der Kammer deSache öffentlich zur prache zu bringen. Der Minister vers rach diese Rechtfertigung, nahm aber darauf das traurige Ende. &i: en hat sich in seiner zweijährigen Verwaltun als ein strenger, a er ge: rechter Kriegs-Minister gezeigt, der sigel) um die Disziplin wesent- liche Verdienste erworben hat. Die Nothwendigkeit, nach dem Friedensschlusse eine Veränderung der Armee vorzunehmen, hatte ihm viel Feindseligkeit zugezogen, allein unbekümmert um die An- griffe, welche besonders in dem genannten Blatte ihr Organ fan- den, nahm er die Maßregeln, welche 1 m durch das Budget vor: geschrieben waren. Er galt im Min skerium an Frankreich und der Französischen Richtung abgeneigt, was, wie man Mik RWL oder Unrecht glaubt, nicht ohne Einfluß gewesen is'k- daß man |ck in Paris das obige Dokument hat verschaeffm] nnen. _
Ein anderer unangenehmer Vorfall fur die RMWUUI ist der skandalös: Lehonsche Yrozeß in Paris geworden. ag der Bei- gische Gesandte, der ruder des Notar, auch diesen Betrügereien
änzlich fremd gewesen seyn, wie man allgemein glaubt, Jo dürfte doch die Regierung den Gesandten wegen der d entliehen Meinung und seiner unhaltbaren Stellung zu- Die HandelseNegociationm, die besonders dem
beidersii C i i erdifkrm'ätbexr likö- den, da man, was die er omm are , ie Grundlagen des Traktors cini M AUein d e Uebereinstimmung beweist weni :* den wir!“ n durch die animern zu bestän- genden Absch „ , Die Gchwieri keiten sind noch immer dieselben.
Wir haben seit langer eit nichts mehr über den be- kanntm Antrag weier Deputirten, die katholische Universität u Lömn als ivii:Person zu konstituirrn, mit dem Rechte, andbesih u erwerben, emeldec, da die zur Zeit von uns Zemachten ittheilimgen ich cini e Wochen naehher aii voli- ommen richtig gezeigt hatten. as Organ der katholis n
artei, das Journal de Bruxelles, hat selbst erklären in s- en, daß Rom den Antrag, freilich ckckck _an fish. wohl gbzr der äußeren Umstände wegen (par cles nuovo ä'oéxßortumte), mißbilligt habe; es wurde aber gar nicht bemerkt, da «Antrag wirklich werde zurück mommm werden, und dieses war an ni e die Absicht, man wo te denselben in den Canons -- vi t x r bessere Zeiten *- ruhen [offen. Allein na m Quelle ! n- nen wir versichern, daß auch “diefe teste ti action i a nicht versione. "erden soli. !: Rom, wo W “"M" i_e Sache
Ges! um vom en, hat _d kon- , das der array, der m so größen
ruckberufm.
nell:
ck An o e eben arte, auch öffentlich müsse zurückgenommen Zechen, ,da-wi? Juan nhicht von liberaler Skike fortwährend Besorg: nij erwecken und auf den schlummernden Antrag, wie auf das S werde des Damokles, hinweisen könne. So haben denn die Bickchdfe so eben die positive Ordre erhalten, den Antrag durch die Deputirten, welche fi fo sonderbar zu ihren Mandataren gemacht haben, binnen kurzer eit zurücknehmen zu lassen.
Schweden und Nortoegen.
Stockholm, 1. Febr. Die Statstidnin giebt f eii- den , orresponden „Artikel“ aus London vom 11. anuar: ie Bestimmungen in em Traktate, wel er am 20. Dezember v. . hier von den dazu ernannten Bevolim chti ten Oesterreichs. Fran - reichs Großbritaniens, Preußens und Ru lands zur _Abschqffung des Sklavenhandels unterzeichnet worden, sind noch nicbtm ihrem ganzen Umfange bekannt. Erst nach Verlauf der zwei Monate, von dem Tage an, da die Unterschriften geschehen, welche zur Aus- wechselung der Ratificatlonen bestimmt worden wird dieser Traktat zur Kenntnis des Publikums mitgetheilt; Änzwisehen aber iaubt man mit Sicherkeit zu wissen. daß die Grundlagen desselden kn der Hauptsache mit enen der ver ehiedenen Traktatn überem- immen, welche u demselben philant ropischen Zwecke zu verschie- Zeiken zwi chen England und mehreren der übrigen Mächte Europa's abgeschlossen worden.“ Jenes Blatt verweist hierbei, was Schweden und Norwegen betrifft, auf den Traktate, welcher in Stockholm mit Großbritanien am 6. November 1824 abge- chloffm worden, den addieionelien Artikel, unterzeichnet in Stock- oim den 15. uni 1885, und die Convention mit Frankreich, ab- geschlossen in tockholm den 21. Mai 1836.
Deutsche Bundeöftaaten.
Frankfurt a. M., 9. Febr. Die hiesigen Blätter publi- iren folgendes öffentliches Protokoll der 2ten Sihung der rutschen BundesxVersammlung:
„Geschehen Frankfurt den 15, Januar 1842.
In Gegenwart_
Von Seiten Oesierretchs: des von dem Kaiserlich=Kbniglich-Ociicr- reich_ischen präsidirendcn Herrn G_csa_ndten, Grafen von Münch: Beatngbau en, substituirten Kdnrglcch-Prcußischen Herrn Bun- destags-G andten, Freiherrn von_Bülow;
Von Seiten reußxns: des Kbnilglichen Herrn wirklichen Gehei- men Rai s, Freiherrn von _Bü ow; _ _
Von Seiten Bayerns: des mit der einstweiligen c'übrung der Kö- nigsich-Bayerischen Stimme beaufiragten Kön glich:Sächfischen Herrn Bundestags-Gesandten Nosiiß und Icknckendorfz
Von Seiten Sachsens: des Königlichen Herrn Geheimen Raths Nofitz und Jänckendorf ; _ _ „
Von Seiten Hannqvers: des Königlichen Herrn Geheimen Kabi- netsZRaths, Freiherrn von Stralenhetm ; _
Von Seiten Württembergs: des Königlichen Herrn Staatsratbv/ Freiherrn von Blomberg“ _
Von Seiten Badens: des Éroßherzoglicbcn Herrn Geheimen Raths
von Ditsch; des Kurfürßljchen Herrn Geheimen
Von Seiten Kurhessens: Rat s von Rieß ;
Von Seien des Großber o thums Hessen:_ des Großherzogli- chen Herrn Wirklichen e eimen Raths, Freiherrn von Gruben;
Von Seiten Dänemgrks, wegen olsiein und LauenburJ: der Königlich Dänischen Herrn Ge cimen Konferenz-Raihs, Fre - herrn von Pech! n ; .
Von Seiten der Niederlande, wegen des Großber ogihums LuxemburJH: dcs subsiituirten Herzoglich Nassauischen Herrn Bundestags- esandten von Röntgen ; _
Von Seiten derGroßbcrzo lich undHerzq ltchSächsischen Läufer: des Großherzog ich und Herzoglic?) Sächfischen Herrn
taqtsrat s und Kammerherrn, reiberrn von Fritsch; _
Von Seiten rauns weigs un Nassaus: _des Herzogltch Nassauischen Herrn eheemen Raths von Rdnt en;
Von Seiten von Mccklenburg-Schwcrin und ecklenburg- Streiis: dcs Großherzo lich Mecklenburg-Schwerinschcn Herrn Wirklichen Geheimen Ratgbs von Schack;
Von Seiten Oldenburgs, Anhalts und Schwarzburgs: dez Großherzoglich Oidenbur ischen Kammerherrn und Herrn Ge- heimen Staatsraths von ?Botb: ,
Von Seiten von Hohenzollern, Ltccbtenfiein, quß, Schaumbur :Ltypel Lippe und qudeck: dcs Fükültchln Herrn Wirkli en Geheimen Naibsé Freiherrn von Holzhausen ;
Von Seiten der freien Städte, L beck, Frankfurt, Bre- men und Hambur : des von dem Bremischen Herrn Bun: deötagö-Gesandten, Bü kakks en „Herrn Bundestags-Gesandken/ Gerichtsschulthcißcn
d undi ""dßbs'sKvoi'i WWI a 'ch'sch H
un me ner- e a er e errci ! en o rai , -
Kanzlei-Direkiors, Ritters von Weissenbergk bs und Bundes
„ck FiPkläßruingB von Oesterrei un _ reu en n erg auf den u London am 13. Zu'll_184l abZSsÖWsskm-n Vertrazig über die Angelegenheiten des rients, und das dem- selben vorangegangene Protokoll vom 10. Juli 1841:
e errei und reu en. c"n demBef in c vom 13. v. Jéhßt diesecköohe VAZrsamßilung den Wunschchuug die ENUM??? aUSgedrückt, es werden die Höfe von Wien und Berlin, unter sorg- samer Berückschti ung des Wohlcs, der Ehre und der Würde des ge- meinsamen Vater andes, auch fortan ur Sicherun eines wahren Friedenßandes in Europa ihre Wirkamkeit eintreten Fassen.
Sehr erfreulich is! es heute vieéen beiden Höfen, durch Mitthei- lung eines am 13. uli v. 3. zu London zwischen den Bevonmä : tigten Oeßcrreichs, reußens, Frankreichs, Großbritanicns und Ru - lands einer und der Otwmanischen Pforte andererseits abgeschlos= senen Vertrags, desen Nattßcationen am 13. Dezember ausgewechselt wurden, so wie eines, diesem Vertrage vorangegangenen und am 10. Juli unterzeichneten Protokolls ihren verehrten Bundesgenossen den
eweis u liefern, daß die Hoffnun en des Durchlauchtigen Bundes in Erfü ung gegangen und durch en Abs uß einer die Tbeilneb- mex am Traktat vom 15. Juli 1840, so w c den Französichcn Hof Z:?Felxxßiiig uw Zsxetxxztfxnverelinku'gftd, derErhaltung des angemeimn e eue ge e en tu .
Der Gesandte at, im Zlaftracße Oeüerreichs und Preußens, die Ehre, die beiden erw buten Akteniiü e, wiehiermitgeschiebt, unter Be- zugna me an die gemeinschaftliche Mittheilung vom 12. November 1840 einer ohen undes-Versammlung vorzulegen. Wenn nun außerdem Redchtkdiäait; dör Ykixdesrégs-éivuwg vom ZK Zuni v. H?hes l:) “:,-n
e eu en taaenmtvater n em ert e s e-
reits zur Ausführung ebrachten, theils in vo er AUIfübrung bc- griffen“: Maßregeln d : Deuts e eeresmacht auf den ihr zukom- U'Utk- Achtung gebieimden u? gYangt, und wenn durch die Von- :kcbuug deo Bundes-Beschlu es vom 26. März für die fortißkatori- chk Vtrtbeidigun des bis icht einer solchen no ermangelnden Theiles vonuxsOÉktsÜlaOd rxorge e'Mffkn wird,sfo k nnen Fe Milriotischm - “ . er r a- rooitionvom .. r v. . Yu dees" "I' ;ckva Bundes: pammlung in den beider? Pan?- “ WWU sexißtm Beschlusses zu en ibrigen gemacht wurden, & IMEI!" it en werden; und es bleibt den heiden Höfen von 7 ber, die W" W M““ "'Z- “nö'i'ab ck“"iMZ'1'1mißniieetrm “? e e -
end zu machen, daß DeutsIlastséhree ßßdsexißerhxit ebei t/regiier
rgermeißer Smidt, subsiituirten Frank: 5
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Bewahrun von Gesinnun en wie se eben bei jm“- , seitig an dßn Tag traten, ,und unerschütterlich besFÜYeZthéa Das in der vorstehenden Erklärung erwähnte Protokoll vom 10. Iukisu-U- Ho wie deZ-Zexjtäa 1,3171“, KXR ?Zff'cllbm Monats, wurden vereenun eenw g ein 1 ' Bei der ?“?an vom B “Q.masg'bealtmm ge und? angefugt. m vereini te sich die Bundes-Versmmlunq, au Vorschla des König- lich S ck is en auch einarbeiten die Kimi lch Bay 1 führendensFYri-ö GesMde/ekl: :,“?Tebßeitßcm einheleixgßecxe Stimme
Die Bundes-Vers-mmlung hat mit Dank und wa rer Vr riedi- uns die Mittheilun von Aktenslückenenthgengenothen, in fdenen ?ke nicht nur cine ! euliche Bürgschaft m' die Dauer des alige- meinen ;ricdens“, sondern auch den Beweis_erk_en:it, mit wie vonem Rechte te die Interessen Deutschlands bet diesen Verhandlungen der weisen Fürsor e der allekbbcbüéü Höfe von Oesterreich und Preu- ßen vertrauens“ überlassen hat. _
Auch sie blickt mit Genuthuung an ihre im ver an enen Jahre efaßtcn Beschlüsezu Herbeif hrung grö erechhrba tig eit Deutsch- ands zurück. Die einhellig emachten Anstrenqungen haben schon
1th dazuzgedient, Deutschlan sEbre gegen das Ausland zu wahren, e undes-Versammlung findet mit freudiger Zuversicht in
der bcihätigtcn Eian-xit und in treuer Bewahrung der bierbeiüber- efinnungen echter Vaterlandsliebe die sicherste
und di
al] kundge ebenen
Gewährlei ung für Deutschlands Ehre und Wohlfahrt. Bülow. echlin. Nosiiy und Ianckendorf. Fritsch. Stralenbeim. Rdnt cn, Blomberg. Schar? Fiat?,“ Folth' s
. o au en.
Gruben. zh
_ Meyer. (Die zu diesem Yrotokoll gehörenden Beilagen 1 und 2 enthal-
ten in Franzdüsckier Sprache die beiden obenerwcibnten Aktenüücke.
nämlich das Protokoll vom 10, Juli 1841 und den Vertrag vom
13ten desselben Monats.)
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Oesterreich.
| i' , _ Pefth, 29. Jan. (Agr. Z.) In der General-Congrega: „ tion des Stuhlweißenburger Komitats kam das in Angelegenheit .* der gemischten Ehen erlassene Umiauf:Schreiben des Herrn Fürst: ; Primas zur Sprache. schwcrde _Aniaß gab, wurden in einer Alierunterthänigsien Adresse Se. Majeskat um die Abhaltung eines Landtages gebeten, und den z_u wählenden Deputirten zugleich ur Pflicht gemacht, dahin ] zu wirken, damit durch ein keiner Mixdeutung fähiges Geseß al- . len. im Vaierlande geseßlich aufgenommenen Religions:Parteien in kklkglßser sowohl, als nicht minder in bürgerlicher Beziehung hin- sichtlich der Rechte, eine vollkommene Gleichheit zu Theil werde.
Schweiz. ? Genf, 3. Febr.
Das Journal de Genéve erklärt die
Zudem dasselbe den Ständen zur Be-'
; La e_des Genferschen Freistaates, nach den im VerfaffungsMath _ ert eilten Aufschlüffcn, als vollkommen ruhig und gesichert. Es wurde nachgewiesen, daß die Befürchkungen des Staats-Raths, weiche seinen Aufruf veranlaßt hatten, auf erthum beruht, daß
enommen. Der Staats-Ratl) sel Fat großherzig seinen Mißgriff,
erkannt.
Vereinigte Staaten UHU Nbrd-Amerika.
New-York, 11. an, Ein Theil der Whigs im Reprä sentanten-Hause isi zur
derselbe bloße Aufschneidereien weniFer Einzelner für baare Münze
sk- sagc das Genfer Journal, auf unbestimmte Gerüchte hin Sicherhties-JRaßrc-geln getroffen zu haben, eingestanden und an:
pposieion übergegangen und hat eine!;
Antrag durchsehen helfen, wonach das-neue Fanc-Gesetz wieder aufgehoben werden sol]. Dieser Uebererikt ist ganz unerwartet ge-
kommen, und es heißt, der Präsident Werde der Bil], wenn sie zum Gesehe erhoben wird, sein Veto entZegenseßen. wodurch er
fich in den nördlichen und den äußersten sudlichen Staaten große
Popularität zu erwerben hoffe. Die Freunde des Fant-Geseßes
; soUen ganz offen erklärt habkn, daß fie seine Wiedererwählung zum räsidrntrn sofort zu berrriben anfangen würden, wenn er sein eto einlege.
Ostindien.
Kalkutta, 22. Dez. (97. Hamb, Z.) Afghanistan is im : Befih der Rebellen und aller Verkehr zwischen diesem Lande und Ostindien vollständig unterbrochen. Bekanntlich isi Afghanistan ' von einer Menge unabhängiger Stämme bewohnt, welche unter sich in gar keiner Verbindung stehen Und der Ccntral:Regierung nur eben so viel_(55ehorsam leisten, als es ihnen beliebt. Eine eigentliche Central-Regicrung war daher auch nur selten vorhan7 den; so herrschten von “1723 bis 1735 die Gildschies, von 17.56 bis 1800 die Duranies, von “1809 bis 1839 die Barukfies und von “1839 an der Duranie Schach Sudscha. Die anderen Stämme lebten einsiweilen von Freibeutereien, und so «Zigarre es fich auch, daß bald nach der Thronbesteignng Schach Wudscha'd die Wild: schies fich erhoben, um ihren durch die Britische Streitmacht gc": schmälerten Betrieb zu vertheidigen; die Lokalitat ihrer Wohiistße uit: ter ühte fie dabei vortrefflich, und sie trieben ihre Heerzrge bis in die N he von Kabul. Unter diesen Umständen blieb nichts Anderes übrig, als den Gehorsam dieserStämme zii erkaufen. _Britisches Gold floß reichlich, und es wurde den einzelnen Stammen der Friede abgekauft; gegen -eine Anzahl von Rupicn versprachen sii', keine Karavanen und Convois mehr zu plündern. Diese Ausga- ben lasteten schwer auf dem Siaatsscbaße, und zu einer bösen Stunde berechnete der Gesandte (Sir Wm. Mac Naghte", jéßk Gouverneur v;n Bombay), daß es gut wäre, diese Zahlungen etwas abzuki'irzen. Es wurde eine“ kleinere Summe als die ver: abredete zu einem der mächtigsten Bergsiämme, den östlichen Gild- schies in den Cheiber Pässen, abgeschick, und das au9enb1ickliche | Resultat war ein allgemeiner Aufüand, der mit einer vvllsiandigcn Un- i terbrechung allen Verkehrs zwischen Indien und Afghanistan rndigke. Die erste Nachricht, die darüber nach Indien kam, brachte zu- gleich den Bericht von einer Reihe von Gefechten in den Pässen von Churd, auf der Landsiraße vom endschab nach Kabul, wo General-Major Sir Rob. Sale mit edeurendem Verluste ange- griffen wurde; mit vieler I)iühe erreichte er Dschelialabad. Gleich: zeitig mit diesem Aufstande fand eine allgemeine Znsurrection in Schach Sudscha's Refidenz, Kabul, siatt. Anfangs hieß rs, es hätte religiöser Fanatismus dieselbe hervorgerufen; dann titri- um des blinden Seman Schach, des Bruders Schach Sud cha's, igen dem Aufstande zum Grunde, Die wahre Ursache aber ist, daß die Einwohner von Kabul mit den Hauptlingen, weiche in ihrer Einnahme geschmälert worden, gemeinschaftliche Sache machten, weil ein großer Theil dieser Gelder bisher zum Besten der Einwohner in Kabul ausgegeben wurde, so daß auch diesen durch Mac Naghten's Maßregel ihr Erwerb ver- kümmert wurde. Da viele Depeschen aufgefangen sind, so ist es noch nicht klar, wie die Sache weiter verlief. Die ersten
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Nachrichten meldeten, daß Kabul im Aufruhr sey, daß ein
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von
der aus, an de abreisen wollte;
Robinson ,
viel be
gehauen, und der bei demselben stehende entkam nach Kabul; Lirutenant Haughton verlor eine Hand. Ein Corps von 100 Mann, das von Kandahar nach Gisni marschiree ist mit dem Capitain Woodburn vernichtet, “ von Ulus angegriffen, und nachdem die Besaßung ihre Munition verschoffeq hatte, mußte sie fich bis Lolpurah durchschlagen. Kan: dabar, Gisni und die Ciradelle halten sich noch, und man scheint nicht viel dafür zu fürchten. Unter diesen Umständen Truppen nach der Er Rückmarsche waren, der umzukehren. Dost Mohammed Chan isi noch in Kurnal, wo jeder Verkehr mit Euro beklagt fick) bitter, Auckiand's Versprechen, nicht nach Ludianah schicke, liegt an der Gränze von Afghanistan, Und es dürfte dahe * Rrgierung nicht zu vrrargen seyn, wenn sie einsiweiien hammed in Kurnai streng bewachen läßt.
Theil der Britischen Streitmacht in Bala Hissar, der Citadekie _ Kabul, mit Sir Wm. Mac Naghtm und Schach Sudscha eingeschlossen, und daß die übriqen Truppen in ihren verschanzten antonnements ständen. mselben Tage, wo Mac Naghten nach Bombay _ _ von diesem Ta e an bis zum 18. November fan- den taglich Gefechte und Ausfäl7e isi folg_ende Todtenlisie: Attache und Verfasser eines klassischen Werkes äber Afg anisian und Central:Asien, Lieutenant Barnes; die Capitaine Codrington, Broadfoot, Macrae und Westmacott; die ??eeler und Raétray;Ct;ie oe. n den ü rigen egenden von Af ani an in es ni t [Fr. Ein Corps Gurchas in Kohls?h | 9 g ck
Die Znsurrection brach am ?. Novem-
siatt, und das Resultat derselben Sir Alexander Barnes, Gesandtschafts:
wayne, Spottiswoode, in Af hanischm Diensten,
Zieutenantc Raban, Fähnriche Salisbury, Gordon und
an_ isi qanz zusammen- Maxor Eldred Pottinqer
Pisch Buiak wurde
_ hat die Indische Regierung sogleich anze beordert und denjenigen, welche auf dem Befehle ertheiit, so schleunig als möglich wie:
päischen Offizieren ihm untersagt ist. Er daß man ihn, wider Mac Naghten's und Lord Ludianah r jeßtder Dosi Mo- Bis zu der Zeit, wo
der Schnee von den Gebirgen geschm'Hi-zen ist, wird sich schwerlich
etwas thun lassen, und bis dahin mu
en die Truppen in Afgha-
nistan sich selbst und ihrem Schicksale überlassen bleiben. An der Grenze von Birma isi Alles in Thätigkeit und Be-
megung, dock) scheint Th der Briten eingeschüehtert zu seyn, und auf eine Anfrage des Bri- tischen Abgeordneten erklärte er, lediglich eine religiöse Wallfahrt. Stadt angelegt Werden.
Nach Berichten aus China find die dorti en Operationen mit neuem Erfolg gekrönt worden. Ein Tagesbefgehl des Bevoll- mächtigten Sir H. Pottinger vom Britischen Streitkräfte am 1. Oktober die StadtTinghae, Haupt- stadt der Insel Tschusan, wieder beselzt haben. hatten während der achtmonatlichen Räumung die Stadt und Insel stark befestigt, digten sie sich besser als gewöhnlich, zweistündigem Kam fe den Briten in Quantitäten Peschuß, unter Anderen Waffen, Vorrat e, Pulver:Magazine und Reis erbeuteten. “10.-Oktober ersturmten die Briten di Mundung des Tahra oder Ningpo-Fl singen? Kanonen, viele hunderte Dscbi teten; der Kaiserliche Commissair Versu und starb an den Folgen des Vrrsuchs. Truppen den Fluß Und die Stadt Ningpo Wurde ohne soll. nun doch hingerichtet Werden. Kaiserlicher Commissair kommen,
arawaddi durch die großenVorbereitungc-n
der Zweck seiner Expedition sey Bei Rangun soll eine neue
2. Oktober zeigt an, daß die Die Chinesen
und beim Angriff der Engländer vrrthei- doch fiel die Stadt nach die Hände, wobei fie große 40 messingene Kanonen, Am e Stadt Tschinhai an der asses, wobei sie 150 mes: ngais und Gewehre erbeu: chte es, sich zu ertränkrn, Am 13th fuhren die welcher unvertheidigt war, Widrrsiand beseßr. Kischin Nach Canton wird ein neuer sein Name ist Wangting; er
Ningpo hinauf,
war lange Mitglied des Kaiserlichen Kabinets.
Berlin , 11. Febr.
Naeh Rheinischen Blättern wird Se.
Majesiät der König, in Folge einer Erkältung, welche ! Aller- chZTkkdc-rselxlze br!" demfeArtilierie-ORYnövi-r sn Wooiwich HZezogen, ir em:' rovmzen ur feht nicht esuchcn, ondern au di k
Wege nach Berlin zurückkehren. s f re ierem
[ Berlin, 11. Febr.
Mehrere inländische Zeitungen sprachen
sich vor kurzem in Bezug auf die beabsichti ken Be e i un e
rechten WeichsriMf-er in einem Sinne aus, |Telcher,fustkirger ÉenrkFin nung des gesch1chilicheti Herganges, dies Vorhaben als ein verein: zeltes, eri? neuerdings tnAnregung gebrachkes erscheinen läßt, wäh- rend es in der That nur das Schinßgiied eines längst entworfe-
' nen, umfaisenden Planes bildet. , Unmittelbar naoh dem Pariser !
Frieden und nachdem das
Staatsgrbiet durch den Wiener Kongreß in seiner neuen Begrän: , zung gebildet war, wurde beschlossen, auf die Errichtung eines zu:
sanimenhängrndrn, alle Provinzen umschließenden Vertheidigungs-
Systems Bedacht zu nehmen, und dasselbe nacb Ma abe d r '
beam darbietenden Mittel su_ccessive in aUen ProvinzSZ zureAisilcé fiihrung zu brmgen._ Zu dteesrm Zivecke wurden auf Befehl Sr, Majesiat des Hochseligen Konigs schon im Jahre 1816 die nöthi:
gen Reko nosZirungi-n veranlaßt und fortgescßt.
je'ßk das ert
?achdem nun
eidiIUNIWSyskem am Rhein und är o -; nen Gryndrissenv f P sen in sei
ollendet ist, haben Ee. Majestät, wie dies im letzten
LandmgöYlbscßiede für die Provinz Preußen bereits aus e ro en ist, auch fur die östlichen Provinzen die entsprechende BefesHig'xnchn:
geordnet und
zur vollständigen Ausführung
des Vertheidi:
LUDWSVÜWS flil' di? Preußischen Staaten die nökhjan Befehle
gegebrn. genheit,
Dies ist der geschichtliche Hergang in die
er Angele-
Wikkenkchaft, Kunst und Literatur. Die früheren Erscheinungen des Kometen von Pons hatten seine
Sichtbarkeit unter ähnlichen Ver ältn' n ' ' finden, für ;die nd b tffe wre se gegenwart: macht, daß es mrr unnbihig
_rdliche Halbkugel der Erde so unwabrs sinit-
in ' : schien, seinen Lauf für Yi? Mn??-
Februar, März und April bekannt zu machen. Ich be nügte mich,
dafür zu sorgen ,
Ende des vorigen
um von da aus den Sternwarten der südlichen Halbkugel m
daß zeitig
enu ür d' ' Jahres g g s te südltcßk Ha bkugel, am
eme Ephemeride nach England ?elan te, iger eilt
zu werden. Ge en meineErwartung fandindeffen am 8. Februar mein
Gebülfe, Herr geirßmäßige
alle an dem t
ungemein schwachen, Or & wo der Komet _ortrückung als Weise es mdg ich ist, daß der K
ßebcn sollte, einen welcher fich am 9. Februar durch seine
der Komet auswies. Da auf diese omet auch an anderen Orten gefun-
Nkbel/
den werden kann, so |;- ich hier einen kütt igen Lauf nach x;- ee
rader Aufftei un Oerter berecht?“
und bweichung er. Die
„ tt ür [ d nd, ifi der Berliner Mittag ' “ f we chc