1842 / 45 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

wurde Cliabet äufig von den Rüthen verhört; und ob leich Alles an eTvendhethwurde, sie der Theilnahme an der Verschw rung u übe hren, so war ihre theidigun do so Zest, das keine Beschuldigung erwiesen werden konnte. dii na m die Erklä- rung, weiche Wyatt bei seinem Tode machte. daß sie vollkommen unschuldi sey, jeden Vorwand länÖerer Ge angmschaft: jedoch wurde te noch einen Monat im esängni gehalten und dann nach Woodstock gebracht. *

Man kann kaum zweifeln, daß diese bittere Periode ihres Lebens eine mächtige Wirkung auf diese roße und hochherzige Fürstin in der Folge hatte. Die unbarm erzigen Hinrichtun en der Papisiisthen Regierung mußten unstreitig das Volk einer e- iigion entsremden, welche durch das Schwert und den Scheiter- haufen herrschte. Aber die persönlichen Leiden, die Gegenwart drr Foiterer, der Anblick des schmalen Raums zwischen Gefängmß und Schaffot waren Lehren, welche Elisabeth nicht vergessen konnte, als die Frage war, ob fir den Protestantismus oder den Katho- lizismus zu ißrer und ihres Volkes Religion wähien sollte. Von ihrem ersten is zum lehren Tage schwankte fi_e me.

Auf Mariens Tod am 17.November 1508 folgte Elisabeth's Triumph-Einzug in den Tower. Sie warf fich auf ihre Kniee und dankte Gott für ihre Erhaltung. Ihr Zu nach der Stadt war höchst merkwürdig. nicht blos wegen der Freude der Burger, sondem wegen des offenbaren Beweises, den _1e durch Annahme der ihr während des Aufzngrs darYbotenen Bibel von ihrer An: hängiichkeit an die Reformqtion go,. Dura), die Annahme des Froteßankismus gab sich die Königin einer machtigen Partei im

ande preis, so daß ihr Leben besiändig in Gefahr schwebte -- eine Gefahr, die nach der dLentlichen Bekanntmachung der Päpst- lichen Bulle, weiche fie des önigreichs für verlustig erklärte, noch entschiedener wurde.

Die lehren Personen von Bedeutung, welche unter dieser Regierung in den Torver einLekerkert wurden, waren der berühmte Graf von Essex und Lord Southampton. Essex war von der Natur und dem Glück besonders begünstigt; tapfer und geschickt, fehlte es ihm allein an Selbstbeherrschun , um sich zu einem der ersten Männer seiner bemerkenswerrhen „Zeit zu machen. Aber sein Stolz und seine Eitelkeit, Weiche ihn veririteten, Eiisaebeth als lie Sklavin seiner Launen u betrachten, warfen ihn hulflos in die Hände seiner Feinde. Tach einem Aufstande, der durch seine Unbedeutendheit zwar lächerlich, 'edoch so klar war, um seine Strafbarkeit außer Ziveifel 11 sie en, gab die Vorliebe der Köni- gin den Besorgnissen ihrer *athgeber nach, und der ungiücklichr Graf, der es fich als eine Gunsi erbeten hatte, nicht öffentlich hingerichtet zu werden, wurde am Ascher:Mittwoch, den 25. Fr- bruar 1601, auf Towerhili enthauptet, Er war mit Pracht ge- kleidet und trug einen Mantel von schwarzem Sammet über einem Anzuge von Arias, Essex starb mit Ruhe und erklärte sich als einen treuen Anéänger des Protestantiömus. Sein Tod ivar würdiger als sein “eben. Unter Jakob 1. ward die bekannte Pulver-Verschwörung entdeckt, 1605, und die Häupter derselben büßten ihr verwegenes Unternehmen im Tower. n seinen un- glücklichen Mauern schmachten auch während 13 ahre der be- rühmte Sir Walter Raleigh. Er wurde zwar freigelassen, aber die fehlgeschlagene Expedition nach Guiana und Spaniens Vor: stellungen brachten diesen tapferen Soldaten, Seemann, Abenteu- rer und Philosophen von neuem in den Tower, und er wurde 1618 daselbst hingerichtet.

Als er die Schneide des Beiles, durch welches er sierben sollte, berührte. sagte er: „Es ist ein scharfes, aber egen alie Uebel sicheres Mitte.“ Einige Jahre später, 1621, nden wir wei andere aUSgezeichnete Männer gleichzeitig als Gefangene im

ower, den großen Lord Bacon, der Bestechung angeklagt, und Sir Edward Coke, der Krone wegen der Entschlossenheit, mit welcher er die Privilegien des Unterhauses vertheidigte, verhaßt. Jm selbigen Jahre wurde auch Graf Arundel wegen Beleidigung des Lord Spencer, bei Gelegenheit einer Debatte, um Gefäng- niß im Tower verurrheiit, Auf einige zufällige emerkungen Lord Spencer's, der fick) vor ügiich mit Ackerbau beschäftigte, über die Vorfahren des Lord rundet, antwortete dieser verächt- lich: „Mylord, als die, von denen Sie sprechen, ihätig waren, hüteten Zhre Vorfahren die Schafe.“ Lord Spencer's Antwort war noch schärfer: „Sehr wahr, Mylord, aber als meine Vor- fahren die Schafe hüteten, spannen die Zhrigen Verrath.“ -- Ein heftiger Streit folgte, ais Arundel, vvn dem die ersie Her- ausforderung ausgegangen war, vom Hause den Befehl erhielt,

Allgemeiner Bekanntmachungen.

Von dem Königlichen Ober-Landesgericixte zu Stet- tin soll das im Randowschcn Kreise zu'Pommern be- legene, im Jahre 1824 exciaziye der circa 566 Mor- gen 71 [_]Ruthen enthaltenden Hoizung, landschaftlich aiif 45,134 Thlr. 21 Sgr. 7 Pf. abgeschätzte Allo- dial-Riiier ut Nadrense- ingle1chen zwei Bauerbdfe daseibii, we che beide nach drr Abschävung durch den

Stadtgericht F Das in der K

10 Sgr., soll

184

sich zu entschuldigen. Auf seine Weigerung wurde er von den Fairs in dm Towerugeschickr, aus dem er aber, nach gemachter

ldiun , b eit d. "“ck" 9 9 “"'“ (§ch-ké'"fZ-ge.)

W mikün1chaft, Kunst und xiteratur.

Berlin. In der Buch- und Muskaiienbandlung von Traut- wein und Comp. isi umzu ii ein Portrait von Beethoven er- schienen, das die Verehrer die es großen Genius der und des Herrn Professor Angus von Kibber verdanken. Ei i bekannt, wie ungdcrn Beethoven einem Küniiler saß, der genannte aber hatte das G1 ck, ihn im avre 1817, also in biübendsiem Alter und von- sicr Kraft, in einem Sommer - Aufenthalte xu Mödling bei Wien na„ der Natur zu eichncn. Dcr Kop iii lebensgroß und fort 1 durch eine so berraschende Lebend gkeit der geist- volien Züge an, daß wir wohl an die Aehnlichkeit glauben müssen, welche überdies von denen, die Beethoven kannten, versichert wird. Etwas Mächtiger und Wälder! liegt in den idwmartigen For- men dieses Kopfes, und nur das sanfte Auge macht fie freundlich. Die Zeichnung iti in dem Maße des Originals von Herrn Neu auf den Stein übertra en worden, in einer Manier, welche sich durch die markigeSchra rung von der gewöhnlichen, weicizvcrwi 4)- ten und charakterlosen sebr voribeilbaft unterscheidet. Das B att wird gewiß bei alien denen, die es gesehen haben, einer Empfehlung nicht weiter bedürfen. .. Bei dem Interest , das unser und das Deutsche Publikum überhaupt daran nimmt, erlaube!) wir uns an- zudeutcn, daß wir von Herrn von Kidber auch_cm Portrait Schelling's zu hoffen badem- Eines von den deltebtrßen Bildern dieses Malers, sein Bacchus mit dem PantherLesoann, iii in cmer recht wohl elun enen Lithographie von Günt er in der Meyer- schcn Kun hand ung erschienen. Der Charakter des Bildes isi über- aus wobl etroffen- die Führung des iitbogravbischen Crayons sebr lobenswertÉ; nämlich zart, kräftY undvoii Schmelz, auch der Druck von Zöllner in erlin durch eineici te und tiefe Schwär egegen die frühe- ren Leisiungen unserer Ateliers sebr aussczeichnct. och vorzüglicher isi der aus derselben Werkiiatt bcrvorgega_ngene Druck einer von E- Meycr iiibo rapbirten Blattes, des beruvmtm Landseers ny Park spielende Kin er, welches von dem Musicr Englischer und Franzb- fischer Lithographie nicht mehr entfernt bleiben möchte, Es kommt öfter; vor, daß Erfindung und Aarbrldung iich unier den Völkern tbeilen, Unbesireitbar eine Deutsche Erfindung iii dee Lithographie, aber was mit ihr zu [eiiien sey, mußten wir doch eiii von den Frau- zosen und Engländern lernen; wir haben es sein gelernt und wollen uns auch desen freuen. Gr.

Meteorologische Beobachtungen.

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Nothwendiger Verkauf. 11 Berlin, den 19.

igßraße Nr. 64 be scheGrundfiück, gerichtlich abgeschätzt zu 7934 Thlr.

am 9, September c., Vdrmittags 11 Uhr, an der Gcrichtöiielie subbaßrrt werdcn. Hypothekenschein sind in der Regiüratur einzusehen.

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spieler rc, gr. 8. geb.

anuar 1842, F Noch

gene Jeanson-

ländischen Eigennamen, d e Taxe und

rankiin |. Fr 11 klinn,

Reguiirungs- Kommiffarius im Jahre 1833 einen

Werih von 5034 Thlr. 5 Sgr._ haben, am 24.9)1011842, Vormiitags 10 Ubk/

an ordentlicher _Gerr_chissiclie mit alien Pertinekliien

im We e der freiwiUiHen Sabbasiation verkauft wer-

dM- axe vaot e en - _ , .. gungen find in derbRe schem und Verkaufs-Bedm

i . Königliches |M“ “**-zusehen.

ber - Landesgericht- R Notbw endiger Verkauf Stadtgericht zu Berlin den 27. ' Das in der Linieniiraße Sir. 112 NYMFFXQW sche Grundsiückx gerichtlich abgeschätzt zu 11,443 Thlr.

13 Sgr., soll [)1*, met].

an der Gerichtsiieiie subbafrirt werden. - «. HYotbekenschein sind in der Regisiratur eszFschxk

ie unbekannten Nealprätendrnten werden udieL sem Termine unter der Verwarnung der Prei lusion vorgeladen.

Notbwcndiger Verkauf.

Lauterberg am Harz, Februar 1842.

Die hiesige Waffer-Heiianßalt wird auch in die- sem Jahre am 1. März eröffnet. Seit dem zweiund“ rigen Berieben derselben hat man fich bemüht, Alles zu thun, um den Gäsien den Aufenthalt angxnebm zu machen, um die Aniialten zur Kur zu vermchren und zu verbessern. Räuman?ßDouséY,i31131-1eaen' unxchYTSeFibeäTeeI mehrere u - un : er vorger e ,

erbaute Reüauration wird die !nnebmlicbkeit des Aufenthalts erbdben.

Meldun en ur Aufnahme in die Kur nimmt Herr its er entgegen, so wie die Bekeüun en am 6. September 9-/ Vormittags 11 Uhr derWobnungen auchdurch den Bürgermeiiier We er-

bau en geschehen werden. er sich vorher von den hiesigen Verbalm en unterrichten will, dem empfehlen wir das kle ne Buch: ,Lauterverg und seine Umgebungen“, Lärmvxxieg'eYnIHberminKbech-ßu inn B" b 1 an er wee ma n- lung in Klausrbal ersehieuSetcrhiß.g “ck ck 11

en si. Greutbeu n,

tot 11. 01511)

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Es sind jest in angemessenen

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ti Schäksp wird. Dies wird (

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Eigennamen.

aigner : ienen im Laufe des mich“ grade 10.-Öse, welche durch alle

können :

dt eri t u Berlin den 26. anuar 1842. Fr:: it? deéAZtiUerießra/ße Nr.:; älegene Kroni . sehe Grundüück, erichtlich abgeschayt zu 17,703 Toi„

r. 6 . o 20211129. Seétfémber c., Vormittags 11 Uhr,

an der Gerichtsiieile subbaßirt werden, Taxe und

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Kauka:

tbalt nach unbekannte vormalige ann ar Heinrich Faethm wird hierdurch “;;?sz

Literarische Anzeigen Bei E. s. Mittler Lippert's Hand sind in der Regißrarur einzusehen. sowohl JKÜLXZLLMSM

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'Uli“! aft! . osemiiq voyeiadrn, ebräucblichjen „*:; W ., ' ' “"""-“_“ Stande, mms-KZ. farrteZ'ehrer,r „UFJ “„

1r Band. 5 T Drumaun, W., Geschi S““ 3 1 : mtbuzbkir) "WK." der nam'n, Wen"- m UKW

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onen , die cirg-

em Sprachkenner ein unwillkürlich“ Lächeln abgewinnen. man nichtspre en oder it en: Newton Katt Niubt'n, yron K.Bir'n, Gruit ui- _ cru ii. Perü- Portici fi. tat chi, Carmen ii. anning, Hailey si. Halli, Po- ooper K.Ku per, Brewfier |.Brub- toci'hoim |. StZ bolm; Washington ß. Uaschingt'n, Wallace K.KUailiß, Wellington 11. [Kl- lingt'n, Wellesley |. Ueiisli, Mariachi ii. Moriiki- Sevilla |.Sewil1'a, Baßia ß. Basila, Greenwich_ß, Gribniich, Rio de Janeiro ii. Riu de Schanéiru aum daß der Name des ?rdßten aller Diebe

br) ausgesprochen _ seyn, um einen Be- riff von der hohen Nüvli keit der vorßebenden &chri : zu geben. Sie enthält außer den za [reich einge reuten Fremdwörtern gegen 10,000

Im Verla e der Gebr. Borniraeger zn Kd- abrei 1841 foi-

u Yndlunfen- namentlich durch die Stuhr che, Ber , S4; 1- end 2, Potsdam, Hohenweg r. 4, bezogen werden

Bessel , F. 18.6! aßlrznmimpe Untersuchungen r. r.

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katic, 7. fekt. J!; nnr- von. "9. 35. w; [!.-n b oon. 80.20. Qa]. 11-184] [| eau. Ü). 35, s'; Roepkla eau. 107. 75. ö.; Ika. nun

2512. ku-in 5x. 52, 11.1. 1071. 42,- 1001. 3“; _. 21“; -,

Wien, 7. kehr. 12, -. v..]..zeuu -. n!. -1- ua- 6931. a- an 27412.

Königliche Schauspiele.

Sonntag, 13. Febr. Jm Opernhause: Die Loironummem. Hierauf, zum erstenmaie wiederholt: Die Dana'iden, ro es pan- tomimisches Ballet in 2 Abth., von Hoguet, Musik von Z. chmidr, Decorationm von C. Gropius.

Jm SNWelhause:

fege vor seiner 1“. Montag, 14. Febr. 3111 Opernhause: Kolumbus. Dienstag, 15. Febr. Im Opemhause. Zum e

Marquis und Dich, komische Oper in 1 Akt, nach dem

mmaie: ranzöst:

Die Frau im Hause. Hierauf: Zeder

sehen, von L. Schneider. Musik von C. Taubert. Hierauf: Die

Dana'iden.

Jm Schauspielhause: l'on!“ [e kemier ciébut (Le Uk. K|- skeä (":uér , artists (]11 1111531"! 1113 ['Zäéon (Fe paris: 1) 1.3 ke- prize (113: .e commix roxageur. 2) [„a yremiére repréxentaiion eie: 1.0 11011 n10)'e11, yauäeyine nournu en 1 ocie,

Königstädtisches Theater.

Sonata , 13. Lebt“. Roderich und Kuni unde, oder: Dr Eremit vom 'erge razzo, oder: Die Windehie auf der Wisi seite, oder: Die [an verfolgte und zuleht doch triumphirendelin- schuld. Hierauf: irren in der Nacht.

Montag, 14. Febr. (Ztaiimi che OpMsVorsieliung.) “l'or-

naio '1'3350. ()])er- 111 3 «Riis. oezia cle] 85-3 kerretii, Uu- saca ciel 1113135110 Gaetano ])onixeui. Neu einstudirt.)

Dienst?, 15. Febr. Die Reise an gemeinschaftliche Kosien. Hierauf: 9 ach Sonnenunter ang.

Die unbekannten Ei enth mer der seit mehreren Jahren bis zum Men d. M. im !? nigsstädtischen Theater 9 ndenen Gr: gensiände werden hierdurch aufgefordert, in dem eitraum vom 14ten bis 19cm 0. M. bei dem Kaikelian genannter Bühne (Alexanderplah Nr.3), in den Nachmittagssiundrn von 2-4Uhr, ihre Ansprüche eiiend zu machen. Das Verzeichniß der Sachen kann ebendaseib eingesehen werden.

Verantwortlicher Redaeteur o.. J, ". Zinkeise n. Gedruckt in der Deckerschen Geheimen Ober-Hofbuchdruckerei.

dre Pchreußifen Staaten.

Kaufleute, Reisende,3eitun s- und Vorieser,Schau- reis 1 Thlr. 5 Sgr.

immer vernimmt man, selbsi in der Conver- sation wissenschaftlich gebildeter Per sien Vcrfidße gegen die ri ii : Aus prache der aus-

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Rathke, H., Bemerkungen über den Bau des zmpbioou- lanceolatua, eines isches aus der tOxdlnuY; dSer Cokiosiomen. Mt einer Kupfer. e s r'

Schubert, . W., Handbuch der allgemeinen Staatskunde von Europa. 2ten Bandes 1r Theil. Der Oeüerreichi che Kaisersiaat. 2 Tbir. 10 Sgr.

Voigt, Job., andbuch der Geschichte reu- ßenr bis zur Ieit-der Reformation. In 3 ein-

en. 1r Band. 2 Thlr. 10 Sgr.

- Briefwechsel der berühmtesten Gelehrten des Zeitalter- der RIormation mit „derm Albrecht von Preußen. ein?: zur Gelehrten. , Kir-

Wie oft hört

61“-

de chen- und politischen eschi te des 161en Jabr-

Kundert! aus Origina -Brie en dieser Zeit. geb- 1:

Tb! .

Wagenfeld, L., aii emeines Vieb-Arzneibuch, oder gründlicher, d wonach ein ieder Die

einer Haustbiere au die einfachste und wohl“

eich Weise [r&cht erkennen und Feder heiler:

um. Mit 9 aeln iu Stahißi . 61: sehr

vermehrte und ver effrnexufiaaa- Sauber kar- nnirt 1 lr. 2276er. .

ß- it-ki, . ?., l'on,"- 12711 [(u-aur m «uthUia-kislk ; ('i-Zu U18 wk]? kocjciex-

' -1',0 „ck [uno- 523"

“. . '- 11-1 17. 1311111111101“, U. 11, Yiaäou 19, erschien ebm:

mb dir“» 34 0.8.- a;. yemnamh-u a.. 11.1.7101!- Si-„UJU W 11017,

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iti i ii er Unterricht ' -§1?:ßfxeßr Ke Krankheit“;

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Allgemeine

Preußische Staats-Zeitung,

Berlin, Montag den 14ten Februar

EUA-

Inhalt.

Amtliche Nachrichten.

Frankreich. Deputirtcn-Kammer. Gcäeßwßnmurs über die Eisenbahnen.) - Paris. unbeile der re e üver jenen Geseh- Entwurf. - Vermischtes. - Brief aus Paris. (Nähere Beleuch-

tunT des neuen Eisenbabn-Gese es.)

Groß ritauien und Irland. ondon. Rückkehr der Königin na Windsor, - Beschwerden der Liberalen über die Dubliner Wa !. -- Verve erung der Damvf-Fregaueu. - Vermis tes. " Neucüe Nachr chien über die Parlaments-Sivungen und ber die Cbartiiiische Bcwegun in Portugal. _

Niederlande. Haag. Au enthalt Sr. Maxeiiät des Königs von Yrchicin' “_ck Rotterdam, Nachträgliches über die Durchreise

k. asc 1.

Belgien. Brüssel. Graf Leben in Brüssel.

Deuxs-be Bundesstaaten. Hannover. Mehrbedarf für den Militair-Etat. - Mannheim. Traurige Fol en der lebten Auswanderun en. -- Neu - Streliv. Herxogn Luise von Mecklenburg: ireiiv +. - Hamburk. I. D. Grics„+.

Ostindien. Weitere Nachrichten über ieSXnsurreetion m AfJba- "tßan. -_Lage der in Tibet ein e alienen ikhs. _ Unzufrie en- (it in Birma. - Truppenvcrfi r ung nach Cbina.- Vermiychtes.

C ina. Wiedereinnabme von Tschysan. _ Eroberung vdn Tschin- 101 und Ningpo. - Neue Feindseligkeiten der Chinesen 111 Canton. - Zuiiand der Englischen Besaßung m Emoy. _ Vermischtes.

Der Tower. Eine geschichtliche Skizze. (Schluß)

“"'-W .,.,“ _ „.___...

Amtliche nachrichten.

Kronik des Tages.

Sr. Majestät der König haben Aller nädigsi eruht, dem Generai:Major von Petersdorff, Komn§1zandanteng von Thorn, so wie dem Geheimen Regterungd:Rach und Landrath Hartung zu Mayen, im Re ieruygs-Beztrk Koblenz, den Rothen Adler- Orden zweiter KMT; mit Eichenlaub; dem katholischen Pfarrer Anton Wolf zu abersdorf, Kreises Glatz, dem katholischen

farr-Vtkar Dirie zu Wegberg, im Kreise Erkelenz, und dem

7 auschreiber, _Lieuienant a. D. ayer hierseibsi, den Rothen

„.AdlewOrden vierter KiaY'e; dem F rsier Kiiß zu Sperenberg bei

" Zoffen das Allgemeine hrenzrichen; o wie dem Lohgerbermeisier

Hexizwarth hierseibsk die 91an8- edaille mit dem Bande zu V?!" Li en.

Angekommen: Se. Durchlaucht der Prinz Viktor zu ?oheniohe-Schillingsförst, Herzog vonRatibor und xorvey, von Breslau.

Se. Excellenz der General-Lieutenant und kommandirende General des Lien Armee-Corps, Graf zu Dohna, von Stettin.

Zeitungs - Uachrichtcn.

Ausland.

Frankreich.

Deputirten-Kammer. Sihung vom 7. Februar. Jiachtrag.) Der von dem Minister der öffentlichen Bau- :en vorgele te GesehEnimurf über die Eisenbahnen lautet ,'olgenderma en:

Ariikei 1. Es wird ein Syiiem von Eisenbahnen ausgeführt, die von arts auslaufcp und die Richtung nehmen: Nach der Bei- gischen ränze über Lille und Valenciennes; nach England über ez:

-„nen unit dcs Küiiengebictcs, der später besiimmt werde!! wird;„nach

-!der rutschen Grän e üher Straßburg; nach dem Mtiieiiändtschen

**Meere über Lyon, arsetlle und Cette ; nach dem Ocean über Bor- dcau und Nantes.

"- rt. 2. Die Ausführunk der oben erwähnten großen Eisen- babniinicn wird durch Mitw rkung des Staates, der beiheiligten Departements und Gemeinden und der Privat-Iudusirie auf die nachfolgend näher bezeichnete Art bewerksielii t werden.

Art. 3. Abgesehen von den freiwilligen5 eitrcigen, die von den Lokalitäten angeboten und von der Regierung angenommen werden dürften, bezahlen die betbeiligten Dcxartements und Gemeinden zwei Drittel der Summe, die fir den Ankauf derjenigen Terrains und Gebäude,„die Jar _die Anlegung der Eisen- bahn nothwendig sind, erforderlich isi. Én jedem von der Eisenbahn durchschnittenen Departement setzt das encrai-Conseil den Antheil fefi, der aus den Departementai-Fonds brigesieuert wird ; es bc eich- net die Gemeinden, welche zu der Bezahlung des an den zwei rit- teln noch„ Fehlenden aufgefordxrt werden folien , und reguiirt den Beitrag jeder ein einen Gemeinde, je nach ihrem Interesse an der Sache uyd nach i ren Fnanzieüen Hülßsqueaen.

Artikel 4. Das brigeDritibeil er Entschädigungen für Ter- rams und Gebäude, die Erd: und künstlichen Arbeiten werden vom SMW .“" “lil? Di is Schi v S d

r i e . ee ernen enen, er an , das Material und die Koiien des Betriebes, die Unterhaltungs- und Reparaturkoßen der Bahn und des Materials fallen den Compagniren ur Lasi, denen der Betrieb der Bahn verpachtet wird, DiesePacht w rd auf Grund von Kontrakten abgeschloffen, weiche dteDauer und die Bedingungen des Betriebs, so wie den Tari der zu erhebenden Fra tsäoe und Perso- nengelder, enthalten. Die e Kontrakte müssen dur Königliche Or- donnanz kenebmigt werden.

Art kel 6. Nach Ablayf des Pacht-Kontrakts wird der Werth

der Schienen und des Materials, nach der Absäsävung von Sachrer-

ßändi en, der abtretenden Compo nie durch diei rfolgenden vergüngt.

rtikel 7. In Bezug au die Entschädigun en für Terrains und Gebäude wird die Verwaltung von den Forma itäten, die durch das Gesc vom 3. Mai 1841 vorgeschrieben sind entbunden. Die

Veransch er uns der Terrains und Gebaude wird édßleich der Expro-

priationr- uro zugewiesen, und unmittelbar nach er Entscheidung

der Jury tritt die Verwaltung in den Besitz der e vropriirten Ter- rains und Gebäude, indem fie das dem Staate zur kaii fallende eine Driitheil drs Kaqueises deponirt.

Artikel 8. urch Kdni liche Ordonnanzcn werden die Mas;- regcln„ angeordnet werden, we che zu ergreifen sind, um den Betrieb der Eisenbahnen mit der Ausführung der Gesetze und Reglements über die „Douanen in Einklang zu drin en. _

Artikel 9. Reglements dcr Adm niiiratton wcrden dtxjeni en Maßregeln und Beüimmungen fcsisiclicn, w_clche nothwendig md, um die Beaufsichtigung, den Gebrauch und die Erhaltung dcrEisen- bahnen zy sichern.

Artikel 10. Für dte Exrichtun der Eisenbahnen von Paris nach Lille und Vaicncrcmxes uber Am ens, Arras und Douai wird eine Summe von 43 Mtlitonen„bewiiitgt.

„Artikel 11. Für dee Errichtung der Theile der Eiscnbghn von Yaris nach dem Mntciländtschxn Meere„ weiche zdwtschen Otjotx und *halotis und zwischen Marsetiie, Avtgxiqn un Beaucatre liegen- wrrd einc„ Summe von 41 Militonrn bewilitgi.„

„Artikel 12. Für dce Errechtuy des Tbeties dcr Eisenbahn„von Paris _nach dem Ocean, welchcr zwi chcn„ Orleans und Tours liegt, w1rd ctne_Summe von 17 Millionen bcwtiitgi.

Artikel 13. EmeSumme vo„n 1,500,000 Fr. wird fürdteFori- schung und Vollendung der vorbereitenden Arbeitet) in Bezug auf die in dem e_riien Arttki'l bezeichneten Eisenbahnen bewriitgt.

Artikel 14. Als Abschlag aufdteobcnerwähnten Bcwillrgungxn, die fich„zqsammen auf dieSumme von 101500000 Fr. belaufen, wird dem Minister „der öffentlichen Bauten für das Jahr 1842 em Kredit von 11 Millionen Fr. und für das Jahr 1843 ein Kredit von 22,500,00_0 Fr. eröffnet.

Artikel 15. Der Theil der Ausgaben, der in Folge des gegen- wärttg'en Gescßes dem Staate zur Last fällt, wird vorläufig durch die „,isxulfsquclien dcr schwebendc„n„Schuld bestreiten werden. Die Vor- schü c des Schahrs sollen dcßncitv„gedeckt werden durch die Reserve- Fonds der Amortisqtions-Kgffe, die nach Tilgung der Defizits von 1840, 41 und 42 wieder frc„t werden.

Artikel 16. Der thZer der„ dffcntlichen Bauten wird alljähr- lich emen besondern Bericht der die kraft des gegenwärtigen Ge- sches ausgeführten Arbeiten abstatten.

Dieser GesehEniwurf ward den Büreaus zur Ernennung einer Kommission überwiesen, welche denselben prüfen soli.

Ueber die HülfsJUelien des Staates zur Ausführung eines so koiossaien Werkes ußerte sich der Minister der öffentli- chen Bauten in seiner Einleitung folgendermaßen:

An enommcn, daß die Ausdehnung sämmtlicher Eisenbahnen | an 2400 Kiiometres beiaufe, so wird der Staat im Ganzen un- ge «ihr eine Summe von 360Miliionen, ich will 400 Millionen an- nehmen, zu bezahlen haben, Man wird gewiß nicht einwenden, daß ein solches Opfer die Kräfte Frankreichs übersieige, oder daß es, im Ver leich zu drn materiellen, moralischen, kommerziellen und sirairgichcn Vortbctirxi, die es ?cwähren muß, zu bedeutend sey. Wie groß aber auch die Summe , die zur Ausführun der Eisen- bahnen verlangt wird, so gelaubt doch der Finanz-Mini er nicht, daß diese Ausgabe besondere Hulfsquciicn erbrischew werde. Er isi der Ansicht, daß c„s möglich _und 1eicht seyn wird, dieselbe zu bestreiten, wenn man die Hülfsmittel dcr s_chwc„benden Schuld und der Re- serve der Amortisations-Kasse aur weise Art kombinirt und einen Zeitraum von 10 Jahren zur _Yoliendung der Arbeiten fcsisevt. ("n der während der letzten Session vorgeie_gien, Uebersicht bciicfxn fisch die Defizits für 1840, 41 und 42 auf 89:1„Militonen; aber es tsi kürzlich mitgeibe it worden, „daß durch Yermmdcryng dcr Ausgadcn und durch Urberschuß der Einnahmen diese Defizits wahrscheinlich auf 300 Millionen Fr. sinken werden. Nehmen „wir dazu die 500 Miliionen, wclch„e durch das Geseiz vom 25. Juni v. J. für außer- ordentliche öffentliche Bauten bewiiitgt „wurden, und deren Ddtnttoij eben alis auf den Hüifs_q11eiien des „Kredits beruht, „so finden wer, mit Ein chluß der 400 Millionen für „dieEtsenbahncn emeStzmme außer- ordentlicher Lastenwon 1200 Millionen, mrt denen un„1ere Budözets während eines Zeitraum.?„vone 10 Jahren „belaiiet bleiben wer cn. Nachsichendes find mm die Hultsqucllen , die wir während desselben Zeitraums auf jxne Lasic_n qnwendcn kbpnen. Das Grieß vom 25. Juni 1841 hat e„1n„e Anleihe _tn„ chtcn bis„ zum Bxlaufe eines Kavi- tals von 450 Millionen bewilligt. Wasdte Amortisations-Kaffe ve: trifft, so werden die „Reserven derselben s1ch nach angeftelitcn Berech- nungen in einem Zeitraume von 10 Jahren auf ungefähr 829 Mil- lionen belaufen. _Also werd die ganze; Summe der „außerordentlichen Lasten von 1200 Millionen ohne ergrnd ctne peue Dotation mehr als hin- reichend gedeckt seyn. Der Ueberichuß wtrd sogar„noch zurecchcn,um den Zuwachs unserer AUZgnhen, der durch „die Krctrung neuer Ren- ten entsteht, zudccken. Wir haben bei dieser Berechnxm§ die Ver- mchrung der Einnahmen nicht in Anschlag cbracht, dre „er der all- mäiigen Zunahme unseres inneren Wohliian es unvermeidltch ifi.

Paris, 8. Febr. MitAusnahme des Journal des Dé- bars smd alle hiesigen Journale mit dem von Herrn Teste vor- gelegten Eisenbahn-Gesehe mehr oder weniger unzufrieden. Sie werfen demselben hauptsächlich vor, daß es weniger darauf berech: net sey, eine zusammenhängende und nüßliche Verbindung des ganzen Reichs, 0115 die Befriedigung der Privat:Znteressen zu för: dern. Selbst die Presse spricht diesen Gedanken aus. Sie fagt unter Anderem: „Nachdem der Entwurf als Grundsa ein um: fassendes Nes aufstellt, welches sich von Paris aus uber Lilie, Straßburg, Marseille, Bordeaux und Nantes ausdehnen soli, legt man kein System vor, um diese verschiedenen Wege mit einander zu verbinden und den größtmöglichen Vortheil daraus u ziehen; man gründet den Vorzug, den man dieser oder jener Baén giebt, auf kein Studium, auf keinesiatisiischen Angaben. Und end- lich verlangt man, um ein so umfassendes Projekt in Ausft'ihrung zu bringen, für1842 einen Kreditvon 11 Millionen, für 1843 einen Kredit von 22 Viiiiionen, so daß man in dieser Weise 1? bis 15 Jahre brauchen wird, um 500 Stunden Eisenbahn zu erlan en, die Deutschlapd in weniger als 6 Jahren beenden konnte. as Geses des Herrn Tesie isi vielleicht mit Gewandtkzeit abgefaßt worden. Die gänzliche Ungewißheit, in welcher er uber die fer- nerWeitigen Absichten der Regierung läßt; der Antheil des Löwm, den er der Privat-Specuiation zUWeisi, smd ohne Zweifel schr

geeignete Mittel, um eine Majorität zu bilden; aber es giebt ein weit erfolgreicheres Mittel, als die List, ein weit mächtigeres, als die Bestechung, und zwar dasjenige, welches seine Stärke aus den Grundsäßen schöpft und steh auf die Billigkeit siüht. Diese dop-

pelte Tugend fehlt dem GeseF-Enrwurfe des Herrn Teste.“ - Der Courrier franxais agt; „Vom politischen Gesichts:

punkte aus betra tet,i . .

einzelnen StreckeY, W| ?;r LYerddeesn Ministeriums mit den Suden auswirft, auf eine Weise abge'faßx n

deryngen der von Lokai:Jntereffen gestacyeitew ruhigen, ohne sie ganz zufrieden zu fteilen. Er b tiven Lösungen; was die positiven LösunJen betriff fich dteseibenfzur Befriedigung der Wahler W., das Ministerium wohl, die Bahn vonDijon zu unternehmen Furcht, die Depunrten z'u erbittern, welche die Straßbur er Baus repräsentiren; und es halt die Bahn nach Dünkirchen jZReseT-Zn um die Oppofitwn von Boulogne und Calais zu vermeide?“ Auf diese Weise zeth man uns die Macht der Repräsex: tativ :Regierung; an diese Weise besirebt man fich da;; Räthsel der materiellen Interessen zu lösen, wenn man diémoxa. lischen Interessen des Landes nicht zu befriedigen versieht, D08 EisenbahmGesetz ist die bitkersie Kritik über den gegenwärtigen Zustand der Kammer und der Wahl:.Kolic-gien. Die Bestechung hat einen solchen Grad erreichi, daß das Repräsentativ:Syßem einer zerbrochenen Maschine gleicht, die außerSrande ist, zu arbei- ten. Das Land Verlangt Eisenbahnen; es wird fie aber nicht er- halten; denn ein „Ministerium, wie das vom 29. Oktober, kann ihm wahrhaft nuhliche Bahnen nicht geben, ohne augenblicklich die Stimmen'fasi aller Deputirten der Majorität zu verlieren,“

Man erzahlee gestern Abend in einem roßen diplomatischen Zirkel, daß das Englische Kabinet in diesem IAugenblicke Von dem Entschluss des Franzöfischen Ministeriums, den DurchsuchUngs- Traktat nicht zu ratifiziren, unterrichtet sey. Die von mehreren ministerielien Deputirten angenommene Haltung hat das Kabinct gezwungen, fich zu unterrverfen. Man versicherte sogar, daß jene Deputirten die Absicht hätten, eine Adresse an den König vorzu- schlagen, falls das Ministerium darauf bestände, dcn Traktat zu rarifiziren. In Folge dieser Demonsiration hat Herr Guizot sich entschließen müssen, dem Lord Cowley Mittheilungen zu machen und Xnsiructionen an Herrn von St. Aulaire abzusenden. Die dem Englischen Botschafter gemachten Mittheilungen find durch: aus vertraulicher Art gewesen, indem das Ministerium die Ver. legenheiten seiner Lage dargelegt hat. Man rechnet darauf, daß daß Englische Kabinet nicht zu sehr drän en und dem Ministerium Zeit lassen wird, die Früchte seiner Na giebigkeit gegen die Kam- mer zu ärndten.

Das Journal des Débats meint heute, das Geseß von 1819, wonach auch die Drucker verantwortlich smd für den Zn: halt der aus ihren Pressen hervorgehenden Journale, sey zwar so beschaffen, daß man es foglich außer Anwendung lassen sollte, aliein es ganz abzuFchaffen, erscheine darum noch nicht ais räthlich. Die Dc-bats wunschen es in einen Winkel des Geseß-Arsenais ver: ii_vkiesen und nur in ganz außerordentlichen Fällen angerufen zu

e en.

?err von Rothschild hL! gestern den dritten Termin der neuen Aniei e mit 11,500,000 Fr. eingezahlt.

Das milde Wetter, Weiches den arbeitenden Kiassen schon früh im Jahre hinreichende Beschäftigung gestattet, wirkt, froh der Ausgaben fur den Karneval, sehr günstig auf die Sparkassen. Die hiesige Sparkasse erhiric in der abgelaufenen Woche an neuen Zuschüssen die Summe von 10.543,84? F:". Die Rückzahlungen dagegen beliefen sich nur auf 519,000 Fr.

Während der Abwesenheit des Grafen Lehon wird Herr Fir- min Rogier ais-Belgischer Geschäftsträger fungiren.

Der Franzofische Konsul in Malta, Herr Fabreguette, isi in Folge eienes Sturzes aus dem Wagen gesiorben.

Borse vom 8. Februar. Die Notirung der Rente hielt sich fest; drr Umsaß war indessen nicht eben lebhaft; die Speku- lanten schrmrn entschioffen. die 5proc. Rente auf 120 zu bringen. Dcr halbjahrtge Coupon wn'd am 7. Mär detachirt, so daß fich ltzann dieCNotirung [0113147 . 050. lxköeclll)?" düréte. Uebrigens war der

euti ? ours von ' ..)5. er ? derbis er ' .“ Rent? gemacht worden ist. | , h fur d'e sproc.

*** Paris, 8, Febr. Der Minister der d entii en Arbeiten hat sich d1e0mal bei seinem GeießEntwurst übefef diechEisenbahnen noch arif 'et-ne pomphafte, Ankundigung, auf eine Art Erklärung der Prinzipien, welch? die Frage schwerlich fördern, beschränkt. Schon vor langer Zeit sagte man, Frankreich werde ein Eisen- bahnneße haben, das den Osten mit dem Westen, den Norden mit dem Suden, den Oceatz mit dem Mittelländischen Meere verbin: den „werde, und zu diesem Zwecke würden folgende Linien von Paris ausgehen: rzach der Belgischen Gränze über Lille und Va: lenciennrs; nach einem Punkt der Küste des Kanals zur Verbin- dung Mik Engiand; 1104) der Deutschen Gränze über Strasburg; nach dem Mitteliändtschen Meere über Lyon, nach Marseille upd Cette ;e nach ,dem Ocean uber Bordeaux und Nantes. Der Mi: msier' der offentlichen Arbeiteen hat dies Programm gestern auf der Tribune“ wiederholt und fugte die Bedingungen der Ausführung hinzu, die xtwa in „Folgendem bestehen: Die Ausführung der gro- ßen Bahnlinien wwd durch die Zusammenwirkung des Staats, der Departemenis, der Gemeinden und der Privat-anusirie statt- finden. „Unabhangig von den Subventionen, welche die Lokalitä- ten darbieten können, wird der Berra der Entschädigungen für den Gruend imd Boden und für die ebäude, deren Beschlag- nahxme fur die Anlegung von Eisenbahnen nothwendig seyn dürfte, zu 5 von. den Departements und den in 'edem von der Linie durchschnittenen _Departement dabei interesfxrten Gemeinden be;

ahlt. Das übrig bleibende Drittel, so wie die Erd-Arbeiten und _auw_erke werden 0116 Staats-Fonds bestritten. Die Eisenbahn, mit Einschluß der Lieferung des Sandes, das Material und die Unterhaltungs:' und Ausbefferuan-Kosten der Bahn bleiben den Gesellschaften uberlassen, denen d e Benusung der Bahn in Pacht Ygeben mird. Nach Ablquf der Pacht eit wird der Werth der tsenbahn und des Materials nach der bschähung durch Sach: verständige'der Geselischaft durch ihre Nachfolger bezahlt.

?_Oies isi gewrß em umfassendes Projekt, welches uns endlich das 1o “sehnlichst erwarteie Eigelnbahnneh zu bringen schien. Allein der Miniftrr der öffentlichen rbeiten giebt in dem zweiten Para- graphen seines Geseß-Entwurfs folgende Beschränkung, MMe

So hütet fich