“dem e La er bedeutenden Schaden that. Das Landen selbst “„an an? 29sken September beginnen, worauf sogleich aus einer 68pfünd1'gen und zwei 24pfündigm Handi m eine Batterie errichtet wurde. Am 30. September se ten ie Schiffe dann zwei Kokonnem1500 Mann und 1100 mm ark, aus Land, die, von dem euer der Flotte unte dhe, die hknefischen Bat- terieen in Rü en und Flanke“ angri n, die Chinesen überall zu- rücktrieben, den Seadtwall “siegen und mit dem Verluste von 1 Fähnrich und 1 Soldaten, so wie 24 Verwundeten der Land: macht und 1 getödtetm und ? verwundeten Matrosen, Tschusan wieder eroberten. Der General Sir Hugh Gough schildert in seinem Berichte die einzelnen Bavegungen, und es ergiebt [ich daraus, daß die Chinesen fich hartnäckig vertheidi ten_, aber in ck- ren Batteriem von der aus Land gebrachten Arti erte der ganzen Länge nach enfilirt wurden, so daß sie nach dxm Verlust vie_ler Leute und ihrer bedeutendsten Offi iere zum Ruckzuge gendthcgt waren. Am 7. Oktober ging die Flotte wieda: unter Se el, und am fol enden Tage wurde Tschin ai rekognoszm. Der Sir ' . arker sagt über diese tadt: „Sie | von einem 37 uß dicken und 2-2 uß hoben Wau um- geben , auf dem fich eine 4 uß hohe Brußwe r mit Schießschaxten befindet. Der Umfang der Stadt betrxtgt gegän 2 Englische Metten, Sie liegt am uß eines halbiyselfdrmtgen H gels, der dee Mündung des Fluffes Ta ea an seinem 1mken„Ufer oder an der Nordseite bildet. Oben auf diesem Hügel liegt die CttadeUe, etwa 250 Ja über dem Spie el des Meeres, mit einem siarkcn Wall und feßen ei ernen Tho- ren o warts und westwärts. Vor dem ö|11chen Thore lagen drei ge- mauerte, durch Sandsäcke gedeckte Battcrtexn mtt 21 Kanonen, um den Eingan des Flusses zu beherrschen. Dre Süd- und die Oskfeite des Hügels ß ganz sietl; nordwxirts führt nur _ein en er, krummer Weg hinauf; weßwärts führte em Damm zu cmem bor am Fuße des Hügels , den eine hölzerne Brücke .übex einen nassen (8111- den mit der Land an e , auf der Tschtnhat liegx , 111 Vcrbm: dung fest. Das ta ttbor iß ebenfalls stark mtt Elsenplattcn belegt, zwischen dem Sxadtwan und dem Hä cl der Cita- delle befand ßch cine Batterte von 5 Kanonen, vor er eine Reihe |arker Pfähle eingerammt waren, um hter das Landxn unmöglech zu machen. Unter dem Stadtwalle lagen am Flusse zwe! Batterieen mit 22 und 19 Kanonen ; 28 Kanonen |anden sccwärts auf dem Stadt- wall und außerdem zabljose Dschinschals. Die Hauptmacht der Chinesen war auf dem Unken Flußufcr auf eßellt, wo„fesie Lager, Feldwerke, Verschanzungcn jeder Art auf An dbcn und 111 sehr vor- tbeilbaften Postiqnen an elegt waren , die 23 Kanonen und abllose Dschinschals entbtextcn. „er _besie Landungsplav „ifi lcich lnks an der Wandung in e_tne Bat, pte abcr querdurch mtt P?Wlen verram- melt und durch vter Baxtertccn von 31 Kanonen vertheidigt war. Eine halbe En lische Merle von der Mündung war dex Fluß selbst mit siarkcn Pfä len dergeßaltabgesperrt, daß _nur ekne einzcgeDschunke auf einmal durchfahren konnte. Kurz, dre Chanesen batixn ihren Scharfsinn aufs Aeußersie angefiren t, um thre Vertbeidcgung zu schern,_ und di; Ausführung die er Werke muß «2on Koftxn und vtele Archt veranklaßt haben, so daß die 1chttg_kett, welche se auf dtese Positron gelegt, klar erhellt. Unser Angrtffs-
dmiral
vlan ging dahin, auf dem lxnken Ufer, wei Kolonnen aus Land zu se en, cin_e von 500 Mann 111 der bczet neten Pai, dicht vor der Pfad reibe, eme andxre von 1000 Mann _unter Str 11 b Gougb's eigener Anfßbrung eme Stxccke, jenseits deeser Bai. G et zeitig sollte die Flotte dre Stadt qnd d1e„Ctta_de11e bombardirxn. Am Abend des 9. Oktober nahmen dte Sch1ffe der für ße besitmmte Stellung ein ; am folgenden Morgen früh begann das Landen, und etwa 300 Chi- nesen, die fich am Ufer v_ersammelten, um.d1es uverbindern, wurden durch das Feuer der Schtffe zersireyt. Dte S iffepabmen während der Flutb eine passende Stellung cm, und da ße beam Eintreien der Ebbe zum Theil den Grund erreichten, waren ihre Ges üve fo rubi
wie auf dem Lande und trafen mit erstaunlicher Sicher eit. „Um 9
Uhr waren auf dem rechten Ufer des Flusses die dazu besicmmten Truppen gelandet, um 11 Uhr batten fie alle dort liegenden Batte-
rieen eingenommen. Um dixselbe Zeit war in die Citadelle Bresche geschossen; ein Theil der Cvmesen fiob von Hort in die Stadt;.ebe das Thor wieder Leschlosscn werden kqnnte, trteb das Aufflkegen emcs Yulvermagazins en Reß der Garmson zurück; unterdessen waren
nglésche Matrosen elandet, dran en durch deeses Thor ein, und bald wehte die Engli che Fla ge an den Wällen. Vom Citayen- Hü el aus vertrieb f?r Mus etenfeuer die Besahung der Batterteen zwe“ chen diesem „Süße uyd der_Stndt; d_ie Matrosen drangen ge en deren Wälle vor an erßtegen ne an rTw“ Sxeaen, während die „ bi- nesen landeinwärts flohen. Das Sp ngen xtner Mine tddxete bet die: ser Gelegenheit einen Matrosen. Dampfschtsfe brachten dre gelande- ten Truppen vom reYen Ufer als Garnison nach der Stadt,“
Nack) offiziellen erzeicxnissen, die in Tschinhai gefunden wur- den, hatte die Garnison an er den Chinefischen Truppen 3000Ta: taren enthalten, wovon 7001n der Citadelle waren, in welcher 150 getödtet wurden. Den 1500 am rechten Felußufer gelandeten Eng: ländern standen über 10,000 Mann gegenuber. Der GeneralSir Hugh Gough berichtet über die von ihm befehligten Landyngs- Truppen, daß die Chinesen fie mitZauchzen, und „ohne zu schteßen, empfingen, wahrscheinlich weil fie glaubten, daß dte'Cngländer, die fich einzeln hinter einander durch Mauerwerk drangen mußten, wo nur für einen einzigen Mann Raum gelassen war, in dae Falle
ingen und unrettbar verloren seyen. Als nun aber die Raketen amen, wurden fie bald inne, daß das Aufsparen ihres Feuerns unverantwortlich gewesen sey. Bald flohen fie nach allen Seiten; Viele erkranken im Fluß; 500 Mann gaben sach Ysangen, Der General führt noch an, daß der Admiral selbst bei rskeigung des Staptwalles unter den Vordersten gewesen sey. Auch unter den Chinesen bkwßsm Einzelne großen Muth, und mehrere Mandarinen gaben sl“) Lm Waffer den Tod, als fie ihren Rückzug ab escbnitten sa- hen. Tsäxmhai bezeichnet der General als ein großßs Arsenal, in welchem "."? Geschüß-Gießerei und eine Lafetten-Werkskatt in leb- hafter Thangkeik waren und eine un eheure Masse Metall gefun- den wurde., In emer Batterie am lusse fand man eine „Karo- r1ade aus "","" vor kurzem geskrandeten Englischen Schiffe, und eme ".*"'t'*"ffl*che KWL derselben skand daneben. Utberhau ? wer- d'." d“ "e" “Zoff“m" Chintfischen Geschü e als sehr wirk am be- zeichne“ . “„ Stadt Ningpo ergab fix am 12. Oktober ohne SchW7M“'ch' “" C'Wobner selbs! halfen den Engländern die barrtkadirtm Thore öffnen, um, 759 Englische Soldaten zogen unter den Klängen dex; Liedes (30,1 zz.". [be (Zueen in die zweite Hauptstadt der Provmz Tschi=xjang_ derm Wälle ,) En " ck: Meilen Umfan habetx und die 300.000 Einwohner ' äh" g Hej Absendung di er Bmchte waren in Tschjnhaz 6 Mémn 'an der Thoma gestorben; diese Krank eit hatte sah “mb „. Ni o e- „yt, wo aber die davon Crgri enen wieder gmasm ngp 9 “
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erkauft überhaupt und weiten- die dadurch UMP te Wieder: xlerstellung einer so nk Gesundheit, 014! ohne die lebendig,!- eußerung vorüberge en. Die schon. "eingestellten festli Bors richtungen zum Empfange wurden mit angestrengter „ tigkeit wieder aufgenommen und voUendet, bis auf die von der kavemje beabsZTi-gtm Transparente, die wegen Man es an „Zeit ein from: mer nsch, ein um Wille blieben. De o größere Regsamkeie zeigte fich in der ür “schaff- Die sämmtlichen qucpcÉmxBefiser der Stadt verein ten
' fich sofort zur feierlichen Ein lung, und stellten sich zu dem nde
gestern egen 5 Uhr an der eseler Straße seitwärts auf. Die elegante?! o enen Wagen boten einm reizenden Anblick dar; die Flora der tadt, unsere schönen Damen, bildeten den M m- kranz, der dem erhabenen Gaile den ersten Willkommen ve ün- dete. Weiter hinaus nach Golzheim u, erwartete ein Corps be- rittener Bürger, aus den ersten Famiien der Stadt Jeblldet, den hohen Reisenden, um Zhu auf der Gränze des We bildes der Stadt zu empfangen und zu eleieen. Kaum war die ufsfellung bewerkstelligt, als Yen 6 U r die Kunde von der Ankunft Sr. Majestät erschoil. er Führer des Reithorps, Hm- Fran Au: gust von Stockum erbat und erhielt in huldvollm Worten d eEr- laubniß, den Monarchen zu geleiten. Die Reiter folgten nun der Königlichen Equipage,' ihnen schloß sich in langer Reihe der Wa: genzu an. -
Jenseits des sogenannten Kapeljchens harrte der Ober-Bür- germeister, Herr von Fuchfius, in Begleitung einiger der Beigeord- neten und Stadträthe; Se. Majeßät befahlen su halten, und nahmen die ehrerbiekigen HUWJUSM der skächhen Behörde mit großer FreundliZkeit auf. ie gedrängten olksmassen er- hoben jetzt, als die dnigliche Equipage erkannt war, ein anhal- tendes Hurrah, und drängten fich näher und nä er, jeder wollte das Antlih des geliebten Landesvaters schauen. it großer Leut: feli keit befahl Se. Majesät langsam zu fahren, und jeden Au: geUJlick erneuerte fich nun der lauttönende Zabel des Volkes. Der Gesundheits-Zu and Sr. Majestät des Königs erlaubte es immer noch nicht, Wich- der Nachtluft auszuse en, weshalb Allerhöchskdieselben den Jägerhof Hör heute nicht we ter verließen. Daher erwartete man auch im T eam", wo die ubel-Ouveredre von Weber und Minna von Barnhelm von Le fing aufgefükrt wurde, der Ankunft De elben vergebens. Dieser Umftand, so e: trübend er an und für ich seyn mußte, hemmee jedoch nicht den Jubel des Volkes, die allgemeine laute Freude über das unerwar- tete Glück, dessen man fich schon nicht mehr zu erfreuen tauben durfte. Bis Löt in die Nacht hinein durchströmten die assm die lichthellen traßen, und kein Unfall, keine Störung.der Ruhe und Ordnun brachte einen Mßklang in diesen so öffentlichen als JUgethZeq usdruck der Liebe und Anhänglichkeit an den erha-
enen 1 .
Das (Zerücht, das von einer heute um 10U r attfindmdm Parade sprach, erwies sich als ungegründet. Se. aeskät be aben slch noch vor 10 Uhr in Begleitung Höchstlhres Gefole un der hiesigen Behörden in die Akademie, wv eine besondere usstellung, mehrentheils von Bildern hiesiger Künstler, veransaltet war. Al- lerhdchstdieselben verwalten 31er bis ein Viertel über 11 Uhr, wäh- rend eine zahllose Menge eh auf dem Burgplaßße und in den an ränzenden Stra en versammelte. Mit gro er Theilnahme naZmen Se.Maje1'i t die aufgestellten Bilder in Augens ein und äu erten sich Allerbdehskdieselben namentlich über die be andelten Gegenstände sehr gnädig. So unter Anderem schien Lesst'n 's Huß und eine Marine v'ön'Achendach Allerhöchstlhre Aufme samkeit besonders zu fesseln. Leßterer Künstler sollte die Ehre haben, Sr. Majestät vorgeßellt “I werden, befand fich aber unglücklicher- weise nicht zur Stelle. em Direktor Schadow bezeigten Aller- höchftdieselben fortwährend dle huldvollske Anerkennung; eben xo dem ge enwärtig hier domi ilirenden _ehemaligm Erzieher des Gro : klarsten: hronfMew von ußland, Herrn von Schoukowsky.
Als Se. aje ät der König die Akademie verließ, ertönte von neuem der Ju el des Volkes in tausendüimmi cm und un: zählig wieder oltem Hurrah! Mit huldvoller Hera [assun nah- men Allerhd stdieselben diesen herzlichen Ausdruck der a emei- nen Freude ent e en und nei ten sich wiederholt freundliJ dem Volke zu. W rend dieser Zeit hatten fich die hohen Militair- und Civil-Behördm, das hieffge Offizieerorps und die sonst hierzu Berechtigten im Zägerhofe ur roßen Cour in Galla versamme t. Gegen 1 Uhr reisten e. ajestät von hier wieder ab nach Köln und be eben sich von dort, dem Vernehmen nach, über So: lingen nach lberfeld. Die hiefige Eisenbahn:Direction hat für den Fall, daß Se. Ma'estät aus dem kürzesten Wege die Reise fortzusetzen gedächtm, enige höchst prachtvoll dekorirte Wa gone vorbereiten lassen. VieUeiLt werden diese dennoch ihren weck erfüllen, wenn etwa von lberfeld auch eine Besichtigung der Bahn beliebt würde.
Koblenz, 10. Febr. eute Mittag i eine Deputation des hiesigen Stadt-Raths, beste end aus dem ber-Bürgermeister Mähler und den Herren H. Kehrmann und Justi rath Longard zur Begrüßung r. Majestät des Königs bei llerhdchskdessen Durchreise durch Köln von hier abgereist.
Aachen, 9. Febr. Vorgestern wurde der Schlußséein des
Tunnels zwischen Aachen und der Belgischen Gränze von den
Baumeistern feierlich elegt, und sind somit die schwierigen Tun:
1d1ielbautend der Rheini chen Eisenbahn ohne Unfall gläcklach been- gt wor en.
Plan zur Verschlechterung der Stgatö-Zeitung.
Wenn sich etwa die BesorÉniß verbreitet haben sollte, als werde die neuerdin s vermehrte ensur- r eit unserer Blätter durch utopische Ver erungspläne die d e zum Schwjndeln bringen, so kann ein ufsa , weleher körzüch in einer der htefiÉen Zeitungen erschienen ist, s :- weßntlieh ur Beruhigung der e- mäftZer beitragen. Cin Herr ““ eschäfeégt fich nämlich darin mit Au nbung der wirksam en Mittel zur Verschlechterung der Staats-„Zeitun . Es dd e, meint er, die Staats-Zeitung von Rechts wegen rächt so viel FreiFeie mießm, als die anderen hier erscheinenden Zeitun en, sie o e nur auf ganz ofszielle NaT ““Um 11 chränkm, ie poll Len migkeitm nur als Lückenb - ser dran das Format einern :e. „Denn der Staat -- „TY? er _ ann mit seiner Zeitung kein kaufmännisches Ge- 11.213101?“ .::::m- 73.1 ““,“..I“*“b'x:",“'; “*.-.*" M.:,“- . ein' an nur nen atem :* "WkWMW der Swat für die Xmmselmng jb ' auf: WMWMWabn-am, * 11, ebr- W' 1,1- ; „ dec hri-
„studi. «», ckM-M2x
'
Privatbkattes auf, so hat man [1 das den L 0 ne große Worte gleich auf denWaiFßm Standpu zu sehe“? ein wir Jim: n ms nicht an; fürSehwär-mrek, wnm a andere als MZeikmgm ' eine ediert Aufgabe, als Netto- Crtrag und 9011 eBalance, en. 3 & jest bei uns 111 r eie als , gab 11 111 doch Welke! , ob dabei Vorl e r e Beutel mA her oder WWU r die OMntu-hkit als solche die vo errschmde k?ntmtion m. r hätten wahrscLeinlicZ: von den Dm nations- “ lä- gen des erm " ar eine otiz genommen, wenn t eine darin vo ommmde
url keitu sdlte,dasWo1-t une: mm. E:- saßen, StaaßatYein-n nseyn„kdhergAucdx-uck des Oltaawy“;
27. , .:::.- MMWÉWYÜWMM n 1
„es würde 11 zu rechefereigen eyn, wenn der Staat (die Re: "e“"? M..?" “ZFH?" “Fuß““? "“ M“ “7“ "' ck57 aa : g .“ n ann er eyn. e Staats-Zeitun m nicht der Ausdruck des Staats, und es ist sehr zu r tfereögm, wenn der Staat chon m 1“ als einmal erklärt hat, er vertrete nichts, als den amtli en der Staats: Zeimn . Daß Rücksichtm auch für den nicht amtlichen Theil zu beoba ten md, liegt in der Natur der Sache: allein warumeßl: |en die S ranken noch mehr verengt werden? Damik die 1) i- leglrtm PUvat-Zeitungm, welche aber 0 die Staats-Zeétung in nichts behindert wer decke ausschkießli eren Spielraum ha- ben,meint Herr “. „ le kann:,Zeitung - wäns t er -- thront im intergrunde als ehrwürdiger Magister und te Ordnung im eiche, berichtige Und weise zurecht. Herr " no selber ehr im Hintergrunde thront, sehen wir wenig praktisches edürsni , das Amt als Ma isker Orbi ius zu üben, und könnten überhaupt einer Zeitung, U- ficFÉu einer Blummlese rek- tißzirter Zeitun s-Lügm machte keinen eschmack abgewinnen. Daß ur esprechung inländiEer Angelegenkeiem - wenn tcb die ache nicht etwa aufs enunziren su altemer Miß- räuohe beschränken soll _ noch etwas mehr gehört als die bloße Erlaubniß, davon werden sich nun da die lehre ausdrücklich ge- chn ist, unsere inländisYn Blätter ohne Mühe überzeugen. 11 gehört dazu vor allen ingen Kenntnis und Stoff. Hm" " hat jedoch darin vollkommen Recht, das er mehr Belehrung über inländische AnZelegm eiten in der Staats-Zeitung zu finden wün che: auch glau m wr ihm hierzu mit der Zeit Hoffnung ma en zu können.
Meteorologisthe Beobachtun en.
1842. “0131-- Iub-iu-zo “».-1- Uud “."-“zu- 13. ["ebkuu. - 6 me. 2 W. 10 me. o-ovudn-z.
l-on-ok - . - - 341,04“,ku. 340,97mku. 340,19mkn. 'in-W 7,6, K.
[...n-nm.... _ 1,2'a. + 4,2"!1. + 1,2“ 11. "ua'b-o 0,2' a.
“]“k-up-vkt . . . _ 3,1"11. + 1,2" 11. + 0,0" 11, “"am-0,1“ n.
vua-nazuz 83 km, 78 701. 87 701. «0,0271!»
"'em- ...... beim. niko. 11-11». 1601-1144“; 0. '
171-141 ....... 317. 17. 111“. W700“! +5,1', + 0/1.-
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Königliche Schausptele.
Dienstag, 15. Febr. Jm Opernhause. Zum e enmale: Marquis und Dieb, komis e Oeyn- in 1 Akt, nach dem ranzbss- Im, von L. Schneider. von C. Taubert. Hierauf: Die
ana'idm. m 011 u e: ['am- 10 remier (1611111 cle Ur. „x!- kreci X 11 SémthuftbéäW (!e ['Zäéon ze ['n-Zo: 1) [„a te- rize eie: commit yoF-Zem'. ?) [ck premidre reyré-entation e: [ck bon 1110 en, "111107100 nouyeau en 1 acte.
Mittwoch, 16. Febr. Jm Schauspielhause: Herrmann und Dorothea. “Hierauf: Der Verstorbene.
Im Opernhause. Großes Instrumental: und Vokabkonzert, worin Herr Franz Lißt mehrere Konzertskücke vortragen wird.
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* Vortheile, Welche aus der Anna me seines Vorschla “ für die U"- “ abhän igkeit und für die freie
“Allgemeine"
Preußisclze Staats-Zcituug.
Bextin, Mittwoch den 16ten Februaj 1842
“M
I n h a l t.
Amtliche Nachri teu.
Frankreich. Dethirten-Kammer. Vorschlag des errn Gan- nero- über die nkompatibilltäten. -- arts. Die eformfrage. “" kt Inter en der Drucker bei reßvergeben. - Marschall Sou : hergestellt, - Vetmis tes. -- Bci aus Paris. (Ver- irrungcn uud Auswü te des ommunismus.
Oroxbritaulen uud rlaud. London. breise des Hofes nach B bton. - Ueber en Eindruck des Besuchs Sr. Majesiat des Kön 91 von Preußen. -- Verm lung des Fürsien Nikolaus Eßer-
hazy. -- Vermischtes. - Bri aus London. (Das Ministe- rium und die Opposition; Peel über die Getraide = Gesche; Stan! über Aumanderungden; Graham über das Armengesxv; die get lichen ertchtsbdfe; ie jüngßen Nachrichten aus Iudten und Nord-Amertta.)
Niederlande. Aus dem Haag. Nachträgliches über den Aufent- halt Sr. Majeüät des Kbntgs von Preußen.,
Belxieu. Brüssel. Erklärung des Depunrten Hoffschmidt über de en stöbere Unterredung mit General Buzen.
Deutsche Bundesstaaten. annover. _Erße Kammer, Zou- Verhältnjffe. - Braunschwetg, Vorbereuungen zum Empfange Sr. Majeüat des Kdni :; von Preußen. „
Oeßtrreieh. Wien. rkrankung ver Erzherzogm Hermine.
Italien. Näheres über das in Rom erfolgte Ableben der Herzogin
Loui e von chklenbur :Streliv.
Span en. „Brtef aus adrid. (Verhandlungen des Kongresses und Urtbrtle der Presse darüber.)
Aekypten. Alexandrien. Handels-Vertrag und Monopole.
In and. Köln. Ankunft Sr. Majefiät des Kdni s. - Düssel- dorf. Nachträgliches über den Aufenthalt Sr. ajeftät.
Die indußriellen Zußände des Großherzogtbums Luxemburg.
«,.“._...__-.,».__ _ .. ...._. _.- . .___..... „,...-___- „-.-...- ... „.
Amtliche naüjriclzten.
Kronik des Tages.
Se. Majestät der König haben AUergnädigsk er'uht:
Den Landgerichthath Schmidt zu Saar jacket) zum Ap; pellationsgerichts:xath beim Appellationsgerichtshose 111 Köln zu ernennm; und „
Dnu de-nem vu- Militatr-Venüons-Kassm Buchhalter Petsch- den Charakter als Kriegsrath zu verleihen.
re Kön! [. Hoheit die Frau Prin essm Albrecht von reu- ßm KIL“! den Iranischen Arzt 1)r. A. Tkehsem eyer zu HYchß- ihrem Leibarzt ernannt.
Der bisherige Kammergerichts-Assessor Hamdorff ist zum Justi :Kommi arius bei dem Land- und Stadtgerichte in Guben und Fei den erichtm des Gubener Kreises un) zugleich zum Notar in dem Departement des Ober-Landesgenchts zu Frank- furt a. d. O. ernannt worden,
Dem Fabrikbefißer F. A. Offermann zu Beckermühl bei Sorau ist unter dem 13. Februar 1842 ein Patent auf Verbesserung der Stretchmaschinen zur Gewinnung von Locken ohne Ende in der durch Zeichnung und Be- schreibung nachgewiesenen Zusammensesung, insoweit solche als neu und eigenthümli erkannt worden, ohne emand in dcr Bemaßung ekannter Theile zu be- chränken, . für den Zeitraum von sechs Jahren,.von ]enem Tage an gerech: net, und den Umfang der Monarchie ertheilt worden.
Zeitungs - Uachrichtcn. AuEland. Frankreich.
Deputirten-Kammer. Sißung vom 10. Februar. Heute beßannen die Debatten über den Vorschla des errn Gan- nn'on d er die anompatibilitäten (Nicht-Wäßlbarket gewisser Beamten). Der Antragsteller entwickelte in kurzen Worten die erathung in der ammer entste- hen w rden. Er suchte darzuthun, daß die übertriebene Verthei- lun von Aemtem an Depueirte der Regierung mehr Schaden getééan, als Ruhen gebracht hat, und schloß mit der Bemerkung, da er nicht die Absicht gehabt habe, einen vollständi en Geseh- Entwurs vorzulegen, sondern nur der Kammer eine Ge egenheit zu
, über diesen hochwichtigen Gegenstand ihre MeinuY auszu-
rechen. - Herr von Liadiérec, der demnächst das ort er- ßkiff. bekämpfte den Vorschlag, der seiner Ansuht nach nicht! An tres sey, als ein Versuch Bun Sturz des Ministeriutys. - B Abgang der Post war die ebatte noch wenig vorgeruckt.
Paris, 10. Febr. Das Argument der ministeriellen Blät ter, daß die jest schwebenden Reform:Fra en verworfen Werde masken, weil es dabei aF den Sturz des inisteriums abgesehe _ [ck- und weil dann der iederet'neritt des Herrn Thiers die un: vermeidmhe Folge 1" 11 würde, giebt heute dem Commerce zu “Gxekendm Berra tungen Anlaß: „Wir Hub der Meinun daß "' ' “WSW eines der Prin [pkm [|, dae man aber die äm- merlUkeiem der mäniskerieüen ebmbuhlerschaften stellen muß; denn alle recht!! , „ en haben ein gleiches Interesse dabei,
FWU von den anerkannten Elementen
die gj der _ ' a e arteien den ein gleiches In- teresse WkajudW er einéunabhänhgakge und gewissenhaft?
Majorität in die Kammer senden können. Will nun das Kabi- nec aus der Refornz eine ministerielle Frage machen, so steht ihm das fxei; aber dte Oppofition betrachtet die Debatte ni t ays daesem Gefichtsyunkte; fie erblickt darin nur eine f :* d1e Regelmäßigkeit und Aufrichtigkeit der Repräsentativ-Re- gierung drin end nothwendige Verbesserung. Was Herrn Thiers betrifft, so ennt man zur Genüge unsere Meinung über diesen Mann. Aber sollen w,ir allen Fortschritten entsagen, die uns für die Ruhe und das Gluck „Frankreichs noehWendig erscheinen, weil man fich bemüht, hmter ohnen Herrn Thiers als ein Schreckbild aufzustellen)? Nein, die ernsten Männer aller Meinungen smd nicht so kmdisch, daß man fie durch Chimären und durch Phan- xome. zum Opfer ihrer Ideen veranlassen könnte. Wenn die Ma- joritat, die eine Reform votirt, Herrn Thiere nicht zum Minister" will, und wir hoffen, daß sie ihn nicht wollen wird, so hat ste agdere Mittel, seinen Wiedereintritt zu verhindern, als das, eine nußliche Maßregel vorzugeben. Warum wollen uns die ministe- riellen Blätter niemals aus dem ärgerlichen Kreis heraus lassen: Heere" Gui ot oder Herr Thiers; Herr Thiers oder Herr Guizot? Fuhlen se die Kammer und das Land nicht endlich gedemüthi t durch diese Art von Kette, an die man fie seit länger als 10 Ja? ren anschließt? Liegt denn in Herrn Guizot und in Herrn Thiers das gqnze_ Geschick Frankreichs? Und Wenn das Unglück wollte, daß wn" ste morgen Beide verlöc'c'n, würde dann keine Regierung- mehr möglich seyn.?“ ;
Das Journal des Débats äußert fich heute über die
in lehrern" Zeit so vielfach angeregte Frage wegen Verantwortlich:“ keit der Drucker in folgender Weise: „Wir find der Meinung, daß es Weder erecht noch vernünftig ist, die Drucker in die Prozesse gegen die UrJeber gewöhnlicher Preßverge en zu verwickeln, wir glauben, daß es weder gerecht noch vernunftig ist, dem Geseße vom Jahre 1819 eine solche Ausle ung zu geben, Und dennoch find wir der Meinung, daß es ni t politisch seyn würde, jenes Geseß auf uheben. Hierin liegt kein Widerspruch. Einerseits haben die Fortschritte der constjnettionellen Ideen den Geist und die Grundlagen der Gesebgebung uber die Presse verändert; durch das Gesetz vom Jahre 1828 ward an die Stelle der illusorischen Garantie der verantwortlichen HeraUSgeber die jest bestehende wirkliche Verantwortlichkeit derselben geseht; und deshalb ist das Gesetz vom Jahre 1819 in seiner allgemeinen und unumschränk- ten Bestimmung gegenwärtig nicht Mehr anwendbar. Anderer- seits leben wir in einer Zeit, in welcher die Factionen uns _ele rt haben, von i rer V egenheit und von ihren verbreZer schen Umtrieben 21 es zu kehren. Vorficht zwingt uns, den Fall vorauszusehen, wo die gewö nlichen Mittel der Bestrafung gegen die Exzesse der Presse nicht mehr zureichen. Die September:Gesehe haben schon den Fall voraus- gesehen, wo die Preßvergehen einen so ernsten und drohenden Charakter annehmen, daß fie den Attentaten gegen die Sieherheit des Staats gleichgestellt werden müjsen. Wohlan! Wir sehen den von den September-Geseßen vorTquesehenen Fa“; wir mh- men an, es se ein Attentat von Wetten der Presse begangen worden, und be aupten dann, daß in diesem Falle die Regierung, wenn fie will, das Recht haben muß, Zu dem Geseß vom Jahre 1819 ihre Zufiucht zu nehmm. Dassel e ist eine Waffe, die wir ihr für außerordentliche Umstände vorYehaltc-n, und wir glauben, daß es unklug und unpolitisch seyn wurde, sie derselben zu berau- ben, Von jenem außerordentliahen Fall abgesehen, halten wir das Gesch vom Jahre 1819 durch spätere Bestimmungen für ußer Kraft geseht.“
Der Marschal] Soult hat gestern, nach überstandener Krank- eit, seinen ersten Besuch in den Tuilerieen abgestattet. Er ward on dem Könige und von sämmtlichen Mit liedern der Königlichen
amilie empfangen und erhielt die herzlicZsten Glückwünsche zu einer Wiederherstellung.
Gleich naoh Erörterung der Reform-Vorschläge der Herren
anneron, Yucos und Golbery wird das Ministerium den Ge- seß-Entwurf uber die geheimen Fonds vorlegen. Es wird zu die- sem Zweck die Summe von 1 Million Fr. verlangt Werden, also 200,000 Fr. Weniger als im vorigen Jahre.
Die WFL?" Blätter glauben, die Tendenz des Eisenbahn- Geseßes des )errn Teske nicht besser bezeichnen zu können, als in- dem sie sagen, es wären keine 011131111115 (10 ker, sondern 611121111118 010610121111.
Die Kriegsbrigg „Palinure“ ist am «*;ten d. von Tunis, wel- ches ste am 29ften v. M. verließ, in Toulon angekommen. Sie hatte den Französtschen General-Konsul in Tunis und errn Pichon an Bord, weleher" Leßxre im geheimen Auftrag der ran: östschen Re ierung alle Häfen der Regentschaften von Tunis und zTripolis be!?nht hat. Die „Palinure“ wird in kurzer Zeit nach Tunis zurückkehren.
Ein iefiges Blatt enthält folgende, wohl sehr der Bestäti- ung bedurfende Notiz: „Man l_oehquptet, daß das Kabinet dex- &uileriem s1ch vorbereite, zuerst _mdn'ekr und später direkt in die Spanischen AngelegenYiten zu mterpeniren- Wenn die Umstände es erheischen sollten. on dem Pavillon Marsan aus (bekannt: lich die Wohnung des Herzogs von Orleans find die Dokumente in Bezug auf die Spanischen Kriege vom ahre 1808 und 1814 verlangt worden. Der General Bernelle, vormaliger Comman- deur der Fremden-Legion in Spantxn, und mehrere andere Gene- rale find in dieser Sache sehr geschaftig und holen Berichte von den Offizieren ein, die in Spanien gedtene aben,“
Börse vom 10. ebruar. Die r ckgängige Bemegung, welche gestern in Franz fischen Renten eingetreten, wä rte auch heute fort und zwar wieder in F??? des abermaligen Ruckganges der Consols an der Londoner Bö e. Die in Porto aUSgebrochene
Znsumction und Gerüchte von Unruhen in Spanien veranlaßten ein nicht unbedeutendes Sinken in Spanischen Fonds; doch wa- ren die Course fast nur nominell, denn der Umsatz war fast nul].
*!*-1- Paris, 9. Febr. 311 den ersten Tagen dieses Monats ist vor den Asfisen von Besanxon em Preßprozeß verhandelt worden, der durch seinen Gxgmstand und seinen Au8gang ein höheres Interesse verdient, als dte Pariser Welt den Provinzial:Ereignissen zu wid-
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Die gewöanéchste *
men pflegt. Der Angeklagte war ein err ro * feyrigsten und talentvollsken Apostel deZHKomYUYQYZÉ &??th sexe !zwei Jahren als verwegener Neuerer die öffentlichZAufmex-k- sam ejt auf sxch gezogen hat. Herr Proudhon, der früher alt; Schriftsetzer m Besangon lebte, beschäftigte seh schon damals in MußestunYen'mit [tterarischen Arbeiten, wel e von feinen Mit- hurgerq gunstag aufgenommen wurden. Im ahre 1838 ertheilte 1hn1 dee Akademie von Besanxon auf drei Jahre eine von der Wattwe des Akademikers Suard gestiftete Penfion von 1500 Fr., um ihn in den Stand zu sehen, eine Zeit lang ausschließlich den Studien zu leben. Herr Proudhon begab sich nach Paris, wo er, von aller Welt abgeschloffen, mit raskloser Thätigkeit an seiner wiffensohaftlichen Ausbildng arbeitete, Die erske Frucht seiner Studienkwar eine B1"oschure unter dem Titel: (Zu'est-ce [][-e [a ["ok"-1611“- ".' Eine Frage, auf die er“ selbst in den ersten Worten seiner Schrift antWor'tet: 1.3 117011116117, 6'65t [e M!. In dieser Broschure Werden, zugleich mit dem Eigenthume, alle anderen Grund- lagen des gesellschafttichen Lebens, Vkoral, Religion, Familie, scho- nungslos angegriffen und für die eigentlichen Quellen alles bisherigen mensxhheitlichen Leidens erkzärt. Diese ausschweifenden Ansichten sind jedoch 111 einem so glanzenden und energischen Style vorge: trggen und mit so vieler (Gelehrsamkeit Vertheidigt _ der Ver- faner „hat z. B. ?_(Ues zusammengestellt, was vielleicht je gegen das E1genkhum ge|chrieben worden ist - daß die Broschüre gro- ßes Aufsehen erregte und manche nicht unberähmte Feder gegen fich m Bewegung seßte. An eine gerichtliche Verfolgung dachte man damals nicht, denn die kommunistischen Ideen hatten noch keine Wirkungen hervorgebracht, die ihren gefährlichen Cha: rakter thatsächlich bezeugt hätten. Dagegen war die Akademie von Besangon nahe daran, Herrn Proudhon wegen seiner Schrift die Penfion aus der Suardfchen Stiftung zu entziehen, fie be- schränkte fich indessen darauf, die an ste gerichteke Widmung der Broschüre öffentlich zu desavouiren.
Einx von Her'rn Blanqui in der Akademie der moralischen und polnischen Wtsseqschaften vorgetragene Kritik der Proudhon: schen Schrift hatte eme Gegenkritik des Verfassers zur Folße', Welclze unter dem Titel: 1501111: 31 311". Zlanqui 5111“ [.'-1 101111811“: erschtcn,' und w'elct)?“ in außerst scharfen Formen den * abel des Akademtkerß zurukaces. Endlich in den leßten Tagen des vori en Jahres vereoffentltchte Herr'Proudhon, der inzwischen nach e- sangon zugtzckgekehxt war, eme dritte Broschüre; zx-ertjzzament 3-1); yropmotmer uberschrieben. Diese bildet den Ge enstand des fraglcchep Y_rozeffeß, Der Verfasser fordert darin die 5=i enthümer auf, freawrlltg auftYren Befihzu verziohten, um die GefaZren einer geWaltsaan-n Verm gegsMc'form abzuwenden. Hier eine Stelle per Sch11st, Welche fur Ton 1111d Geist derselben charakteri isch 10: „Ich suche, tn den zthretchen Klassen der ofßziellen Felt, [ck durchlaufe dte Hierarchee der öffentlichen Körperschaften und der Staats-Bcamten von oben nach unten, und ["ck finde überall nur Leute, welche verzeht'exj und fordern, keinen Einzigen, det" finn: und de'nkk. Wer find diejenigen, 1vckche daran arbeiten, das Volk aufzuklaren und das Chaos derÉqeseUschaftkichm und philosophischen Wtssenschafterz zu enkwkx'ren? W11111 es unserehabgéerigen, schaam= losen p_yrx'homschen Phtkosophen? Sind es unsere Priester, die fich, w1e m den sch§nsken Tagen ihrer Geschichke, noch immn- mic Abxaßpoffen „beschäfttgen, und deren ganze soziale Weisheit in der chr1st11chen Ltebe beßsht, als. ob das Gebot der Liebe ein Geseß dex polcxischenYrgamsation ware? Sind es unsere Beamten welche mr_t skotscher Sexlenruhe alle Niederträchtigkeiten und all; Thor- hecken det“ ehemealtgen Parlamypke fortseßen; find es unsere dummen ['etxograden, hofischen ?lk'ademeker; find es unsereZournalisken diesé klemen Tyrannen dcr offentlichen Meinung, die man nur zu n,ennen bmmchtz um Lachen zx: exregen; smd es unsere Deputirten die Prätormner yes constctuttonellen Systems, welche mit Miniséerien und den, gehetmen'Fonds Ha'ndel treiben; ist es endlich die Regie: rxmg,_dcx heuchlertschske, gtertgste, verderbteske und antinationalske dae 11311" je g?h„abkehabe11?““-,.Wie könnt ihr hoffen, ruft er weix. terhtn„aus, Wi? konnt lhxjhoffén, Apostel eines neuen Glaubens daß .“" Feznkcn des hxtlagen Feuer:; in das wurmfiichige faulé Gew1ssen deeserLeute drangen werde! Was habt ihr seit funfzehn Jahren durch, euren frommen Betrug erlangt, was hat es euch geholfen, daß chr 0ersprochen, Alles zu erneuen, ohne irgend etwas zu „zerskören? Rem, nem, so fest man keine Revolution durch. Erinnert euch der Worte_ Danton's am Tage, der auf den 10 August folgte, als Fratzkretch von seinen Bürgern einen Rath ver; lqngte, der_es retten kon11e._ Wir müssen den Aristokraten Furcht emjagen, rief Danton_ m1t emervernichtenden Gebärde, und in drei Wochen entsprachen die Arbeiten Maanrd's der Stimme Danton's.“
DieseBeispiele empfiehltHerrProud on ur a ' Beaspaele werden, seiner Verficherung ufFlge,zun?ZhléFr?Y:??uxx§ 1»ng Nachahmung finden, wenn die be thenden Klassen fich nicht frei- WLU'S dazg verstehen, det) Privilegien des Eigenthums zu entsa en „Hoffer mcht, redet er die Eigenrhümer an, uns durch Zugestand: msse uyd „Zureden von dem zurückzubringen, was ihr Fanatismué und Chtmare nennt, was aber nichts Anderes ist, als das Bewußt- seyn unseres guten Rechts. Ihr kennt den Enthufiasmus nicht der uns beseelt,. den Enthusiasmus der Gleichheit. Dies ist eit; Rausch, dex starker tft als der des Weines, stärker als der der Luhe, _ditß tft eine Leidenschaft, eine göttliche Wueh welcher die Raseret e_mes onnidas, emes ?eiligen Bernhard und,eines Michel Angelo mcht gletch kommt. H ret nicht auf die Sophisten welcbe euch zu beruhigen suchen, erwartet nichts von den Trißunaleb
auf 1113|er wgffenlose Armuth herab, ,
, e e !menter und u ' eurer Bundeögenossen. Denn wiegder brausendeaTZcZedrxb-an? wie F:? vFZlekhsreFte'exltßÖetkie 13a11ck tödtende Wetter bricht der ,Kom
_ . uet eu vor al1en Din en, 11 “ : zwnfiung zum Ausbruche zu reizen, denn wenn Zach ethÉchsz: tein und eure Gendarmen unser Meister würden, so seyd ihr doeh n cht staxk genug, um unserer lehren Nothwehr die Späße zu bik- tÉn. Daese Noehwe r ist weder Königsmord, noch Gift, noch
randskiftung, noch erweigerung der Arbeit, noch Umwandenmg,
noch Anfruw', noch Selbskmord; se ist etwas «“ck-iche“ “-
“ FME? -* MÉE'I'RMÜPK» „*.-„xm.