1842 / 82 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

-. „..-

„;)-„“M“. : „*LOL*

" : “ÄkW-Zem-“É

? IJ! X

. x'», M““Z*-UchchÜ-Nx E“."

' , damit einen Versuch zu mackzen, tyeil der Egoismus 23-1 &?Zs-thsentaneen deer" Nation ahnen unubersketgliche Hmdtrmsse

in den Weg “9?" wurde. (9 Paris, 17. März. Die nahe Auflösung der Kammer ;

und die darauf folgendedni Wahl:!)p-eratiomn sun? dae zwe] Hüupk Z punkte der inneren Polmk Frankretchß, welche die d entkche Auf- ; merksamkeit dermaleq vorzugsweise an Anspruch ne mm. Das Meniskerium scheint s1ch se !* viel von den bevorftehenden Wahlen zu vm'sprechen, während viele einfichtsvolle Politiker, und nament- - [|ck eim e parlamentarische Notabilitäten, anderer Meinung find. Die Grunde für [hre Ansichten find schlagend und ganz aus dem wirklichen Leben und Streben der Regierung, der Wahl:Kandida- ten und Wahlmänner gezogen. Es ist eine irrige Ansicht, zu glauben, daß die Wahl:.Kollegien nicht zufrieden smd, wenn ihre respektiven Deputirten von der Regierung ein öffentliches Amt oder Würde annehmen. Zm Gegentheil betrachten die Wahlmänner einen solchen Deputirten als einen ewandtm und fähi en Mann, welcher erst durch seine erlangte

telle, die in der egel bedeutend ist, seinem Departement die Gunst der Regierung reichlich zufiießen zu lassen vermöge, OY“ pflegt es auch zu geschehen, daß ein Deputirter, welcher vom a- binec ein öffentliches Amt annimmt und nach dem Geseh aber: , mals der Bestätigung seines Wahl:KoUegiums bedarf, mit einer Weit größeren Ma'orität wieder erwählt wird, als das erstemal, , wo er sach als blo er Privatmann um die Deputation in eder Kam: * mer bewarb. Diese thatsächliohe Wahrheit ist nicht zu uberfehen, Wenn man einen richtigen Blick auf das mögliche Resultat der ! nächsten Wahlen werfen will. Im Durchschnitt kann man also , annehmen, daß die un efähr 200 öffentlichen Beamten in der * Kammer, wovon zwei rittel Wenigstens der konservaxiven Par: tei angehören, in die nächske Deputirten:K'ammer zuruck'kommen werden. Das Resultat der“ übrigen Wahlen bletet_ folgenye Alm“: ! native dar: entweder fäUt die Majorirät tm, Saupe der ! Linken aus, und die unmittelbare Folge davon wurde dae aher: | malige Bildung eines Kabinets Thiers seyn; oder Herr Gxuzot behält die Majorität in der Kammer,'und dann_smd wteder zwei Fälle möglich: die neuen konsexvatwen Deputn'ten werden entweder dem Herrn Guizot feft anhangen, oder fie wkerden zu | der Fraction Dufoure-Paffy Ireten. Im ersten Fall ward Herr x Guizot in seinem Repressiv:Cyßem mehr nur fortfahren, sondern ,

; gänzlich danieder,

, räkhe

342 Die Timeo bemerkt, daß fie dem Resbltat der Motion dn Lord Bron ham mit einigem Verlangen enkge msehe, da sie gern wissen mchte, ob das Oberhaus auch wohl e nsehm würde, wo eigentlich der Schuh drückt, obschon ste kaum glaube, daß die Pain bei all ihrer WEBM- Würde und Redlichkeit ein rich“ und praktisches Urtheu darüber haben könnten, welche schmerßiAWir- kungen eine Steam“ mf Handwerke und Gewerbe, also auf den menschlichm Fleiß, in ihren zahllosen und mannigfachen Anwen- dun en, hervorbringen müsse. Noch weni er könnten se die ge- häs age anuisnion, die eine ?nduftrie = teuer begleiten würde, gehörig würdigen, da bei der rhebung der Steuer von dem Ein- kommen eines Pairs, etwas der Art. wie die VorzeigunY eines Handelsbuchs, oder eine Abhdrung, gar nicht vorkommen önne. Bemerkenswerth is! es, daß der liberale Morning Adver-

„“ tiser, die Würde und Bcredtsamkcit, welche der Premier:?)kinisfer - gezeigt, bewundernd, in seinen Vorschk'agen dcn ersten Schritt zu I einer Coalition zwischen Whigs und Tories erblickt.

Die Zucker-Einfuhr aus Kalkutta hat in den [ts_ten Jahren

; bedeutend zugenommen, und es hat den Anschein, daß ste immer 7 mehr seigen wird; im Jahre 1743?“ belief fie steh nur auf 297,000

Cetßtner, im Jahre 1841 hat ste fich auf 1,139,000 Centner ver: me rt. Nach Privatbriefen aus Sidney liegt der Handel dort Eines der bedeutendsten Häuser hat, nachdem es seine Wechsel aus London mit Protest Jurückempfangen, seine Zahlun en eingesteljt; andere smd dem Bau erott nahe. Die Vor- nglis er Fabrikate find so groß, daß die KNM“ ? kaum in 2 oder 3 ahren verbrauchen kann, Der Australische ark: 1[' somit den Fabrikanten des Mutterlandes auf lange Zeit ver-

schloY-Jß Mexiko find Remessen zu;“ Zahlung der Okeobcr:Divi-

dende von den Mexikanischen Obligationen eingetroffen, die dem- zufolge gestiegen snd.

Niederlande. Aus dem Haag, 17. März. Se. Majestät der König

haben den Herrn F. A. van Hall in Amsterdam zum Justiz:Mi: nistet" ernannt.

= Rotterdam, 17. März, Herr van Maanen, welcher

(wie bereits gemeldet) seine Entlassung gefordert und erhalten hat und zum Staats:Minisker ernannt worden ist, hat als solcher we-

dasselbe noch mehr entwickeln, und dadurch vielleicht bewirken, daß ' der in dem Minister-Conseil, noch an dem Kabinetö-Rathe Theil,

die Fraction Dufoure:Passy fich zur Linken schlägt und_das Ka: . binet nörhigt, seine Entlassung zu begehren. Zm zwnten Fal] [ würden wir eineKammer juzle-mZULU haben, die, Von der gegen- wärtigen nicht sonderlich verschieden, eine neue Aufibsung derselben nothwendig machen dürfte. , _

Das Endresultat der neuen Wahlen laßt steh also sol endet"- maßen resumiren: Kabinets-Aenderung oder abermalige Au?1'osung der Kammer. Die Kabinets-Aenderung kann nur zu Gunsten des Herrn Thiers oder des Grafen Molé aussallen. Daß ein Kabi- net Thiers nicht von lan er Dauer seyn konnte, brauche ich nicht erst zu beweisen; die Mi gxiffe der Politik des Ministeriums vom 1. März lasten noch zu druckend auf dem Lande, als daß e_in _syl- ches Ministerium auf eine kompakte parlgmentarische Majomtat, ohne welche es nicht leben kann, rechnen durfte. Auch Gxanol-x würde Mühe haben, die Existenz seines Ministermms uber eine Seffion hinaus u schem, und s1ch ulext gezxvungen sehen, zu einer neuen Au ösung zu schreiten. ra Molces's Politik, obwohl fie im Grunde mit jener des Herrn Guizot ubereinkommt, da Beide die Ordnung und den Frieden wünschen, “kurz, kon- servativ find, unterscheidet fich doch *wesentlioh m Betreff der Anwendung der Mittel zur Reallsatton o_es Staatszweckes, Graf Molé ist für die Milde und behauptek, eme allgem-Zme po- litische Amnestie sey das wirksamske Mittel , um zylest dee Par- teien zu mtwaffnen und zu gewinnen. Herr Gumyt denkt das

Man nennt bei uns Minister-Rath (Minister:Conseil) eine Ver- sammlung der" Minister nritéortefeuille, Herr van Doom, Vice- Präsident des SeaatsMar s

Raths, dessen Secretair Herr van Bop ard, ners des Königs, ist. wöhnlich einmal in jeder Woche, wobei Herr van Maanen, als älteskes Mitglied nach Lebens: und Dienstjahren, prästdirte. Die Staats-Minisitr nehmen nicht Theil an den Sihungen des Mi:

, ist auch Mit lied dei Minister: ?Oirektor des Kabi:

Der Minister- 'ath versammelt slch ge:

nister=Conseils, doch können fie in ungewöhnlichen Fällen vom Könige dazu aufgefordert werden; eben wie die Staats- räthe im außerordentlichcn Dienéke zuweilen aufgefordert werhen, den Sißungcn dcs Seaats:Rat s beizuwo nen. Doch ges acht dies sehr selten. Der KabinetöMath beste t aus denselben ct: gliedern wie der Minister-Rath und erhält diesen Namen nur, wenn der König demselben präffdirt, in welchem Falle die Sihung im Palast des Königs gehalten wird. Der Kabinets-Rath hat übrigens keine bestimmte Zeit _für seine Versammlungen und wird nur zusammenberufen, wenn der König es für nöthig findet. Ich muß noch hinzufü en, daß Herr van Maancn 72 Jahre alt ist, daß er“ das Porr euiUe des Justiz = Mintsteriunm bw zum Ende

des Monats behalten wird.

Belgien.

Brüssel, 17. März, Bei der heutigen Fortseßung seines

Gegentheil Md Wskfk dem Kabinet vom 15" Apr:"! beständig vor, e Requisttoriums erklärte der General : Advokat, daß man zwar die

durch seine politische Amnesie die Umtriebe der_Faxtionen nur noch mehr ermuthigr zu haben. Strenge zmd Feütgkeax smd nach Herrn Guizot's Meinung die Rettungsmattel 'des 'Zult:Thrones, und wenn das Kabinet vom 29. Oktober hierm mehr Alles thut,

seiner Majorität zuschreiben, die die Enttpickelung des von. Herrn Guizot entworfenen Sysems hindert, dre aber das Kabmet zu einer für dasselbe günstigeren Zeit aufspart, wie_ich oben andeuten. Aus dieser kurzen Schilderung mögen Ste entyehmen, daß, wenn Herr Guizot nothgedrungen dem Grafey Mole: die_ Gewalt abtreten müßte, er nicht lange auf der Deputtrtenbank stch_pasfiv verhalten, sondern fick) mit der Partei Dufaure-Paffy, dae ql)- nehin dem Grafen Molé- nicht sond'erlich ewogen ask, wenquejch sie zu dessen konservativen Grundsahen [ch bekennt,jvere1mgerz würde, um mit Hülfe der Linken die Existenz des Kabinetts Molx zu gefährden. Graf Molé- wäre ebenfalls zuleßt gezxvungen,_d1e kaum zusammenberufene neue Kammer aufzulösen. Oo urthetlen dieMänner, welche unsere inneren Verhältnisse am bestenjkennen, und die in dem Resultat der nächsten Wahlen nur ein praparato: tisches Element, aber nicht die Lösung des wichtigsten Pro- blems der inneren Politik Frankreichs erblicken onen. Tur bei ein"" kweiten Auflösung läßt fich eine Kammer erwarten, die ei- nen KFH vorgesteckten Zweck au6dauernd und anhaltend wird verfol- gen k?nnen; Dazu find aber zWei Sachen nothwendig; erstens daß d“ Mann“ der Rechten und der Linken, welche mit einan- der "'“"MBUZMW spunkte haben, durch wechselseitige wohl be- rqthene ZUIÜWUMÜJ eines Sinne:; werden. was bei weitem YF" ishoresYxßlYf'm-Ys mfay glaubt. So 3. B. ist die. Linke be- - “U !mmtr . wiss" FapYÉztäcZk " “Z' “& Wayn-FWW'W """-" "'“" ""“ ““ "Kd e a '", es Wartemcnts , ments selbst vqrnammt; lauter ZugeftiäYdZFlewtzretlchkwdjc/YFWZ ohne Gefahr ahr machen kann und zu mache'n auch bereit e Ist man so emma! auf beiden Seiten darin überein eko r . daß man den wahren Fortschritt "icht dnrch IWaltsaZn FWT", sondern mit Bedacht und Vorficht zu fördern hat oder . '““: deren Worten, hat man das echte konsewative Prinzip'von deRat tan: graden oder revolutionairenSyskem abgesondert, omuß man w:! ro. noch die legitimiftische Partei dahin zu vorm gen (mhm zd töte?- anfängt, an den Wahl:Operationen theilzunehmen. S'o Je . man endlich eine Kammer exhalten, welche den Frieden die O:“dk nung und den Fortschritt woll ynd ge en die radikalen'Facejome fest und unerschutterlich seyn wurde. arauf hin wird schon m_ genwäreig gearbeitet, und man harf hoffen, daß in zwei Jahre:; das ersehnte „Ziel erreicht seyn ward.

Großbritanien und Irland.

London 16. März. Drei Regimenter ananteré , v welabm eines Huf dem Cap in Garnison. steht, haben Befeeh! :: halten, nach Ostindien abzugeben. Das Lmimschiff „Minden“ von 74 Kanonen is mit Vorräthen, 150,000 Pfd. St, an Werth, mmh China amm" Segel gegangen.

Anklage gegen Madame van der Smissen wolle fqllen' lassen, je: doch die gegen de Crehen und Yaxent, eben so wu dle gegen die ehemaligen Generale vasn :?)“. &?nxtffen, van der Meeren und den : . .. . tendanten ar s au re t er a te. was es thun möchte, so muß man es vorzugltch der Znskabclatat Zxskph van dY"

scheidun_ bis zum Schlusse der Vertheitzeilgdun ten de

des Komplottes, durch dessen jeweilige Mittheilungen an den Polizei:Direktor Hody man blos die Behörden habe täu- schen wollen, . , mit der Aufforderung, fich durch keinerlei yersdnliche Ruck acht in ihrer Entscheidung beirren zu lassen, und notes se auf den ekann: ten Ausspruch der Straßburger Jury in der Sache des Pranzm Louis Napoleon hin, welcher Ausspruch später den Landungs- Versuch in Boulogne veranlaßte.

Hinfichtlich des Angekla ten missen behielt fich das Ministerium die ne: vor. Den An eklag: genten

rehm bezeichnete der General: vo at als einen

Er schloß seine Anrede an die Geschworenen

Deutsche Bundesstaaten.

Miinéheu, 17, März. Wie man vernimmt, ist diesen Vor-

mittag eine Allerhöchse Entschließung an die Kdnigliche Akademie

der Wi en aften elan t, welcher zufolge St.Majeskät der Kb- nig fürsLiesckHauer Jer Aßwesenheit dcs theimenratht von Schel- ling, den Staatsrath im ordentlichen Dams? und Vorstand des Rejchs-„Archivs, Max Procop Freiherrn von FreyberZBw. Z. Se: cretair der historischen Klopse), zum functionärmden orskand be: sagter Akademie ernannten.

* e er 14. März. (A. Z.) Die Ernennung des bishe- ringotIdeckZanten Herrn Ur, -Weis um Bischof her hiesigen Didzese von Seiten Sr. Majestät des dnigo ,ist kürzltch von der Speyerer Zeitung noch in etwas unbewmmten Ausdrücken gemeldet worden. Indessen ist die An abe vqllkommen richtig und uverlässtg. Herr ])r. Weis ist f ganz m gleichem Aster wie err von Geissel, nämlich am 8. ärz 1796e§eboren, urzd in der literarischen Welt seit Jahren als HeraUSg er der Zest- schrift, der Katholik bekannt.

Statt art, 18. März. (Schwäb. M.) Bei der Bera- t ung der ATotion des Bischofs von Rottenbur :c. nahm zuerst mister von Schlayer das Wort, wurde a :" gleich in dem ""|“" SKT seiner Rede von dem Freiherrn von Hornstein dur“) die emerkung unterbrochen. daß dem Antragfteller das “|“ Wort gebühre, und daß es dem Herm Minister nicht zu- |""- 3“ Verhandlung zu untkrbruhen, wenn er man im Namen des Kbnags du Kommt:- eine Eröffnung zu machen be, worüber eine "'"" g;!"kattfmd, die aber von dem rästdlum mit de Wat KW!“ «ck sich «Wehe "M63“ '“ m-no , und er von er '" V'kbaudlu, dura; dm Masser nahe dasm- .d“ W M in der vera- ck ird“ * u Wa zu tt_- "Z "'"“ 947“??? sm:

seyn könnt, thung, an welcher er greifen. Hierauf fuhr Ur

Er könne nicht unterlassen, sein großes Bedauern über den an - fallenden Schritt des Bi chofs ge en die Staats-Regierung aum!- sprechen. Es sey ür di en Schr tt geltend ema t worden, daß es a Wahrung des irchen eden- eschebe, dekZ'elbe ey aber, abgesehen avon, M von e r den éescs Friedens bis zum Einbringen der bisch chenMot !! nichts ekannt war, ganz eeignet, den rie- densjand in einen Keiegtßud zu verwandeln, unk unselige W mn herbeizuführen. Ebenso müsse er die bittere und verletzende Schreib- arZ-„so wie so manche in dem Nachtra e der Motion enthaltenen be* lud: enden Aeußerungen beklagen; er eklage dies nicht im Interesse der taats-Regéerung, welche durch solche Dinge nicht gefährdet werden könne, nicht im ocntet'efj'e einzelnerStaatsbeamten, welche sich verlevt halten können, sotsdern im Interest der kat oltschm Landuünhe. Es scheine ihm die Sprache, in welcher der Na trag derMotion ge- baleen sev, mchtverembarmétder Würde des oft- crzurEntschuldé ung des Bischofs erm, daß as Werk um kleinsten Theile, aus, der ! edex des Antragfte ers geflossen sey, vie mebr erkenne er darm dre Federn jugendlicher Verfa er, die der modernen tbeolo 1- schen Schule angehören, und yon wel en ohne Zweifel der esel : Ausdruck stamme: dem katholischen Kirchenratbe ste? das Bewußtseyn abhanden gekommen. Es sey eine Be ri igun für ihn fich mtt dem durch rundliche umfassende enntni dei Ki en- un Staatsrechts aus ei nenden Berccbte der aatsre tlicben KoWisüon emverüandxn erk ckren ku können. Der Herr if o'f babe se e Be- schwerde mcht ge en ; ne einlene Staats-Beb rde, onvem gegen die Staats-Gewalt ü erbaupt crtcbtct, wegen noch ni tbergesiellter Au- tonomie der Kirche. Der err Bischof (habe: seine eschwerde bei den Ständen angebracht, als ob er die gesch ichen Insannu bereits ohne Erfol durchlau en hatte, und in seinem Gewissen überm? win- e (Kere ti keit de der Staats-Re ierun zu finden. Der mug be age nichts Gqcrén cm:, als daß der ischo und die Landeskirche in i verfassungsm ßi en Rechten becimrä tigt san und überhaupt in einem usknude er Unfreiheit Frl.; befinden. enn dieseBeschwerde gegn'm ct wäre, wenn dicser :- and wirklich beßäude, wen müßte man in diesem Falle in den Anna eüand versehen, etwa den Mint- üer und seine _Amtö-Vorgän er? r habe keine Besorgnis“ die Mi- niüer haben dre Rechte des, taatcs über die kat olésche Kirche der Verfaffunß gemäß durch em Koncgium von Kat oliken verwalten lassen, un n_ic scy dic lciscsichschwerde vorgekommen über Rechts- Vcrlcvung dtcser Kirche. Oder müßte man die Stände anklagm? Diesen sry aber so wem? als der Staats-Re kerung eine Beschwerde ugekommcn darüber, da die Rechte derKir: : vorenthalten worden Seven. Aber äzanz gewiß te man dixse Anklage wider den An- tragßcncr sclb richten, er se n hohes Ktrchen-Amt seit 25 Jahren verwalte und Mitglied der Stände-Vcrsammlun seo, der aber weder in noch außer der Kammer eine Bes werde e oben habe. Doch er sen vollkommen überzeugt, daß die eschwxrve übxrbauot nicht ge: gründet und daher auch dem Bischof in dicker Bcétebung kein Vor- wurf zu machen cy. Wer die Zußände unxeres andes kenne, der werde es voraus r moralisch unmdgtich va ten, daß die Bes wer. den gegründet seven, der wcrde es wenigstens sebr unwab che niich finden, daß in einem Lande, wo nach dem Zeugan der d entliehen Meinung Recht und Gerechtigkeit walten, wo, vcrmb e der Landes- verfassung, ane Zweige der Staatsverwaltung durch!? tig seven und von den Ständen mit vslickxtmäßigexn Eifer kontro irt werden, daß in diesem Lande eine Körperschaft, dae den dritten Tbelldes Staates bcgreifcnde katholische Landeskirche, der Anerkennung und des Schuhe:; ihrer Rechte entbehrt. Welche Gründe könnte auch wobl die Staats- gewalt bei einem Verfahren haben, das mehr wäre, als ck! Unrecht- nämlich ein unverzeihlicher politischer Schulset? abe nm“ die Staatsregierung einen nytcrschied gemacht zwischen rmüanten und Katholiken zum Nachtbus der Letzteren? Er rufe ungern vergan- gene Zeiten herbei, aber (5 gebe Momente im Staatsleben, wo die Re kerung das Ged-xchtntß verganßenuxbatcn auffris en muse; Beim anal! der katbons en Landes: eile m den Jahren 803, 1806 und 1810 sey der Zustand cs katholischen Kir enweseus nichts wen!" er als b edigend und Zeowuet gewesen. kab- damals keimn éschofssk gegeben, ei ba cn keine katholisch-theo ogischm Lebr-An- Kalten be anden_, und die erworbenen beiden Gymnaffen haben in einem nothdücfttgen Zuüande üch befunden. Auch mit den Tesakr- üellen habe es" nicht zum Beßen ausgesehen, eine große Zahl el- ben sey damals melt nicht mehr als 3-400 !. dotirt gewxyjen. Uebcrau habe es nachts als Bedür nisse, aber kt ne Fonds zu deren Befriedigung gx eben. Den Ven! bun en der Re kerung verdanke man _vorzugsth e das Zuuandekommen ex Oberrbe nischen Kirchem Provmz und dax Errichtuuäg des„Landes-Btstbumi, sie habe eine ka- tholisch-tbeologtsche akult t cmchm und für die Erziehung und Her- anbildung junger anner zum gcjülichep Stande Iesor t. s sey Thatsache, daß, während die Kaiboltken em Drittbeil erÉ-vbskmm ausmachen, eine rdßere Anzahl von Zd„ lingen der katholischen Theo- logie au Stqats osten unterhalten wer er!, als die Zahl von Zög- lingcn ür dte [zweimal größere vrotestannschc Kirche betrage. nch in vielen vorn-a s rein protestantischen Städten seven katholische Pfarr- ftellcn errichtet upd aus Staatsmincxn dotirt worden. Noch egen- wärtig liefere bcmabc jeder ordentl! e Landtag neue Bewei : von dem Wohlwollen txnd der stets wachen en Fürsorge der Staatö-Re- ierung für das Ktrchcxt- und Schuchsen derKatboliken. Würde die Zicgicruqn, ,_ die vpn emem so!chen_ Geisi- des Woblwoüens und der Gerccbttg nt gclctxet werde, mcht tm Wider vruch mit fich sclJ ße- ben, wxnn se gletchwohl der katholischen 1rche wesentliche e te vorcntbtelte? Es sey aber auch früher noch me eine Beschwerde d e- ser Art vorgekommen. _Die Ansprüche auf die bisckvdsdckxm Did esan- Rechte, msbesondere dsc poztetu juri-Ücnonis, datiren sick) ni t ers vom Jahre 1828 an, sondern fie bcßanden, seitdem es katholische Ge- meinden in Württemberg gebe ; dennoch habe ck aber keiner der aus- wärtigen Btschdfe, zu deren Vistbümcrn die atbolischen Landestbeéle gsehdkten, jemals beschwert, vielmehr finden sich in den Akten der »taatsücUen Danksagungsschreiben diescr Bischöfe füx RZsiee-un s- Versügungen; es wäre aber auch nicht ab useben , wre K die 1- schdfe hätten beeinträchtigt schen sonen. uch dal vormali ebischdfe liche General-Vikariat habe während seines zwölfiäbki en eßandcf 17a, nie beschwert. Nur der gegenwärtige Landes-Bis ofscheine sch dicAufgavc vorbehalten zu haben, das Land, die Regterung und die Stände mit der uncmnrtetcn Bebau tung zu überraschen, daß er nach Wjäbri cr Amts-Vernmltungd noHoimmer nicht in der Ausübung seinerbtschd ichechchtesey.Bei er rdigungditserBckchw-rde un- terscheide der Redner 1) dieBesevwerve über die Yaatsgmm un 2) die GeschäftOAbtbeilun zwikchen Ordinariat und en-Ratb. n 1): Es frage sich,“ derBisckyofd : ibm angeblich urentba tenen Re te je- mals von der Staatsgewalt verlangt und ob erjcmals einm abwek enden Bescheid von derselben erbattmbave. Beide agen scyen aberzuvernei- nen. Die Grundlage der vor den Ständen er obcnen Beschwerde bilden die Ver andluugen der bis ößicben Stck mit dem katholischen Kirchen- atb über die Gesch fti-Abtbcilurr?. Ab est en davon, daß die G,schchsts,xhthejlung mit einer kurden rtcn te e nicht der Ort sey wo man Rechte von der Staats ewalt, am wenigsten Uebe, welche die koordinirte Stelle selbst 11 cht befiye , reklamircn mn, sey der katholische Kitchen-Ratv nicht die Staats ewalt, vielmehr hier nur die unterste Inüan derselben. Sodann abe der BF:!" aber nicht einmal eine nbwei ende Verfügung von dem Kirchen: at erhalten, es befinde sch dieOache vielmehr im Stande abgebrochener Unterhandlungen, es liege somit eine Beschwerde über einen Gegen- ßand vor, worüber sich die Staatsgewalt noch nicht einmal aUSgt- sprochen habe. Was den lan samen Gan betresc, den die Unter- andlungen mit dem m oliscben K rchen - Rath genommen aden , Whey ua, der ischof gleichfalls beschwete, so sey das Ordinariat erßmals im November 1828 mit dem Entwurf einer Ge cham-Abtbeiluug aufgetreten, der Kirchen-Ratb babe hieraus im e 1M eine Antwort gekxben, wonach er unter Angabe coded! cher Ja Anßand nahau- 1- re Suan einMehen. Auf diese ma- das Ordinariat an das nisterium des ummel- 1. Von em katholischen KiWRatb sey Beruhtb der n- ezo en und im Juli 1831 demKir Rath aufgegeben“ wowm, |ck ß- cknterhandlunsen mit dem Bischof einzulassen, Mn dbvfe aks-

be s!" M'“

*Suche findet in der Handeiswelt Anklang.

dur die TT:" ""Q“... „... i- en, wenn man

mit. er ir-

, “is:?!ZidanÖ bis! ujtwelkßdeei n jene ett en e rau e

nißers des nern, verzögert worde- sov- dée Langsam eit der MleUUS “. OM“ ate : nen chm =Ratb habe nun im I““? s [..m- ckst im An Gegen-Entwnrf mitgetheilt, aus welcbe" '“ “..,-bm habe.

1836 nach vielen Monitor“" ski" Mu ache alerdiugs bei dem dieser Zeit an bis zum Ick“ * „. , e' im uli 1840 aber sey katholischen Kirchen-smke “FRM? „aua 1 wo a, von welchem

[s b 1 de

“Kym

dem Ordinariatxweitere „in. [' ischos im Oktober 1841, jedoch nichts wetter ekf'Üßk/Öm „";-ackgekommm und im Be riffe, von einer Reise "“ck M,? b u t en die Akten mit der Erk! rung zum andta nach SLUWWÜZ Take, daß er nicht weiter unter- an den Kik en-Ralb 53, std der Redner der Meinung, daß “924"; handeln wolle. OkkkYÉMszsen zu einer Beschwerde fehle. och an alley formkllMüb“ dm zweiten Gegenßand, die Geschäfts-Abtbet- M"" w'" üMJ „maria: und Kirchen=9tatb zu sprecYen. Der “MUL WMW“ :, „„man-:, daß er etnßäegen die An nahme des B (hof bi" ":“?" die Verfassung 17 er! rt habe, er beiße den K“ "' " RTOM „umu der neueren eit und scheint hiermit einen “" ""N" seine Fegétimität werfen zu woven. Er (der Minlsier) Zweifel “"f" em njamt den Beweis des größten Zartgefübls eines "“""-12er! 11 er! e en seine katholischen Untertbanen, er sehe “"F“";Za eon die es oke iums etneGarantie der kirchlichen Rechte :,".- e„13179! en,Au sey dass?“: keine neueErsndun ,in allzu Ländern „,“, m [ n j Ko egken für die Staats-Qobeits-S echte m Kirchen- sachen, beson ers habe in Bayern während 300 abrcn ein eigenesKoUc- gjum fürdiesen weckveßanden, dai anfangs ge ßlicherchenra1b,später gelßkkcbtk Rat gebci en habe. Es sey auch nicht zu lcugnxn, „daß der Kirchen-Rakb ;ck) in der Zeit seines sechsunddrcißtgjäbrcgen Bestandes Verdienste erworben habe, welche wohl schwerltxh ein Deutsches Ordinariat in diesem Ma e von einem gleichen Zettraum aufjuwei en babe. Gerne nehme er _ kkanlassung- u „erklären, daß der Bis of selbsi gerade damals Mitglied des Ko egmms gewesen, als es ge olten habe, der Thätigkeit dcsxlben die rechtexRichtung zu geben. as Ordinariat habe das Fu: m sacra, der Kcrchcn-Ratb das „luz circa sacra. Es liege_ in dkl.: Natur _der Sache, daß Koaegicn, die so viele ememschaftltche Bcztebungen „bahnt, bin und wieder in Kon itte über wahre odcr vermemtltche Uebe riffc „geratben, und daß deswegen eine Gesckyäjts-Abtbei- lun ehr wunschenswerth scp. Wenn der Herr Btschof '.'ch* nnßnrt an ie Stände, an das Mimüerium gewendet bäxte, _so wurde er ( der Miniüer) demselben vorgeschlagen haben, Kommiffarxen an;; dem Ox- dénaeiatc zu ernennen, welchen dann andrxe von der chterzmg bre; tgcben worden wären, um unter der, Lectung des Mtntüexxums_dce Beschäfts-Abtbeélung zu Stande u brmgen. Würde das btjchdfltche Ordinariat noch i_ey: diesen We etretxn, so werde er gern dteH-md dazu bieten, so war überhaupt d e Ncgterung dte Antrcxge ynd Wün- sche, welche das Ordinariat hierbei vorbringen würde, an dtegenauefie Erwägxmg ziehen und, skkfern und soweit fie als gegründet und zu- lässig nch darßcacn, berü uebrigen werde, Bischof von Rortenbur : Er sey gesonnen gewesen, cnc vermittelnde dee ausxusprcchen und auszuführen; da er aber von dem Minister se rangegriffcn wor« den sey, so er) es seine Nicht, sch nxit wenigey Worten Zuerklärcn. Den erfien omurf, da in der Mama vel_ecdtgende Aus" rückt ent- halten seven, müsse er urückweisen- da er bee dem Verlesen des Nach- rraks, als er die anüdß'égcn und beleidigenden Ausprücke bxmerkt, fich so eich !cierlick) dayegen verwahrt „habe, daß es ntcht ln semer Abficht ge egen ey und n cht habe m semer Abücht liegen können, daß er vielmehr verrät sey, solche Ausdrücke zurückzunehmen, denn er könne doch und theuer versichern, daß dtese Ausdrücke wc- der gegen crsoncn noch LLeegxn die Staats : Gewalt gerichtet seven, und er nichts letdigendes habe ausdrücken wollen. Sodann se bemerkt worden, daß er ffch in Widerspruch eseyt habe mit seiner ?rüem Handluuksmise. Die en Vorm-Z e er eben- falls abkehnen, er habe sowo | während s ner Amts hrung als Ge- neral-Vlkak/ als nach Errichtung des Landeö-Bisibumssck) öfter und auch in dieser Kammer beschwert. Er habe fich anerdmgs schon im Iahre|1819 gegen die Aufnahme des katholischen Kirchen-Natbs in die Verfassung erklärt, weil ergeglaubt habe, es bedürfe nach dem Beispiel anderer Staaten kemes so aysgedehnten Kollegiums, wie es auch in Oesterreich nur ein emzclner Referendar sey. Er rechne es fich zur Ebre,_etn Mit lied des Kirchen-Ratbs ewesm zu seyn, er habe nch nur en Uebergrisfen m die echte dcr Kinde entgegengesevt. In weitere Details wolle er vorerst nicht eingehen. Ueber dex! Gegenstand der beuti cn Bc- ratbung habe er nch in seiner Mono" so ausführlich ausge prochen, da er nicht auf weitere Erörterungen eingeben wolle, nur darüber m sse er ein Bedauern aussprechen, daß die Kommtsfion ibm Un! recht get an und seine Bitten nicht tief z?cnug gewürdigt habe, Er habe aber das ertrauen zu der *ammcr, daß dieselbe tiefer eingebe, die Btlligkcit seiner Bitten anerkennen und ihm zur ErlanguW dcr verfassungsmäßigen Rechte bebülf- lich seyn xverde. _“ as hie gemischten Ehen betreffe, so habe das btschdsltche Ordinariat m der Angelegenheit des Pfarrers Schmitt exklärt, daß der Staat nur die Tramm vxrlangen könne, die Be- ütmmung dxr Fortn_derselben aber dem * rdmariat überlaffen bleibe, das er hexen sey, eme befriedigende Formzvu geben, die jedoch nur eine provisorische seyn könne, da zur desinmven Fesißellung die Zu? simmung des Oberhauptes der katholjschen Kirche gehöre, daß aber auch von dem Verlangen dxr benaä-ct-9 avgeüandxn werdcn müffe. Dieses scheine ihm der wichttgstc Punkt m der Morton.

Oesterreich. Wien, 17. März, (L. A. Z.) Der Fürst Au us? Longin von Lobkowih, Herzog zu Raudniß, verschted heute frü , gegen die fünfte Stunde; und Co wie Zier in den höchsten Kreisen und un: ter dem Publikum w rd an in den Provinzen, namentlich in Galizien nnd Böhmen, der Verlust dicses ausgezeiohneten Staats- dieners und edlen Menschenfreundes schmerzlich empfunden werden. Der bisherige _General-Znsnkok der Nordbahn, Herr Ne: grelli, ist nun definitiv bei den Staatsbahnen Unter dem Titel eines Ober:Znspektors angesteUt. . Eine_Gksel1schaft vo_n Franzosen ist mit der Errichtung von Fracht-Eufuhßen von hm" nach Triest beschYZigt, die im Zeit- Zume von fupf Tagen geschehen sollen. an wird sich bis

,kockniß der Easenbahn bedienen, auf welcher die schwerbeladenen und eigens konstruirten Laßwagen dahin befördert werden, Die

O““ Wien, 16“ März. Die zu Ende des vori en a res i'." d'" Z'eltungen kundgemachte Entschließung Sr. Mgajesiä? [?ber d'; Ausfuhrung der Staatkéisenbaxnen ist kürzlich auch im e- :" hnlichen “MUMM We c den Beh rden mit den nöthi en Ie- KÜUS'" Mkfkkktgt wo en. Da hiernach die Staats:33erwal-

Jar der Herstellun , nicht aber auch mit dem Be- " Staatsbahnen fich efas'en wird, so Zac sie fich auch ten Und Wimmung des Trace in ihrer gan en änge vorbehal- wzdm (i" fern der Bau unmittelbar auf taatskosten geführt Ba tn A';- den Unter: und Oberbau, dann die Belegung der Baku)“, u“- Herstelwng der erforderlichen Wachthäuser und esprochm zdi'""“"14ssen. Es Wurde hierbei der Grundsatz aus- Fafe ale ' VouziehunÖdieser Werke [so zweckmäßig und dauer: immer es"“; knk“ m_ ermeidung a es runkes und wo es und „, ““"- durch Bemaßung der ["War-Betriebsamkeit der hierzu beruf aber unter Lemm und steter Aufsicht

343

tretenden ückschtm vereinbar ist, bahn-Gesellsehasem der Vorzug möglichste Erleichterun ewä rt werd . welchen die Staan-Ckseg h en Bei dem

äußern m en, wurde den administrativen Behörden die

betheiligten Organen des ters! sung zu gewähren fich befieißigen möchten.

pflegten

der nicht in dem wünschenswerthen Umfange erreicht worden.

züglich die naturhiftorische Abtheilung der

kürzt, sondern auch [etbst det" begünffigte

in [hren verschiedenen Verzweigungen so

fordert, wie fie die beschränkten Kr schaft nicht zu gewähren vermögen. Selby? a Opfern erfolgten Beischaffungen für diese Abrheilun Zstk [;_itxnen kurzer Zeit durch die Feuchtigkeit der AufY o a [t ten.

gelegen, gewiffermaßcn Emmer" isolirt blicb, von den Einheimischen

nur selten, und höchstens im Sommer" von wißbegéerigen Reisen: ! den besucht wurde. , Sehr" dankenswerth find daher die Bemü- , hyngen des gegenwartigen MuseumsWt-äsfdenren Grafen von No- ] sitz und des wackeren Palacky's als Geschäftsleiter, um den er- ; wahneen Mängeln abzuhelfen; es werden zu diesem Behufeunsere , Stände, deren atriotismus fich nie verleugnen“, wo es der För: 1 derung gemeinnußiger Anstalten galt, das Museum unter cker- ' Lektorat nYmen, wodurch nicht nur der fernere Beskand, sondern

auch die Tittel desselben

und es möglich seyn wird, den verschiedenen Zweigen seiner Be:

stimmung, besonders als National-„Znskikllk dl“? entsprechende Rich- Um aber die bereits vorhandenen und ferner noch zu erwerbenden wissenschaftiichen Sammlungen in einem ent: sprechenden Gebäude an eme] en konserviren wird, dem Be: ringen „zu können, soll in der Mitte der Stadt an dem neuen Qua: aus ständischen Mitteln ein eigener großer Bau ausgeführt und, in demselben das Piu: Bei dem“ rahmenswerthen Eifer ein: , allgemem als sehr zweckmäßig er: Zhee ask deren Ausfuhrung nicht mehr zu bezweifeln, und die Mumfizenz unserer Stände wird hierdurch nicht nur unserer der Wnstnschaft einen würdigen Tempel, sondert! auch den Freunden derselben die Gelegenheit ver: schaffen, dre vtelen Bildungsmiteel unseres Museums bequemer und häufiger atx; bisher benuhen zu können, was auch auf die Förderung geisttger Kultur" eines großen Theiss der hiesigen Be:

1 , tung zu geben. , suche des Publikums er

seum unter ebracht wxrden. fiußreicher änner fur diese kannte

Stadt eine neue Zierde und

völkerung gewiß nur wohlehätig einwirken wird.

Spanien. Madrid, 9. März.

täglach mit dem Regenten _und dem Conseils:Präfidenten. Dem Vernehmqn nach beabfichk-gt das Spanische Minißerium, Geld nach Parts und London zu senden, um einen Theil der" kapitali: firtcn Coupons zu bezahlen.

Brasilien. _ -* Rio Janeiro, “18. Jan. Da alle Versuche, in , London Geld zu erhalten, fehlgeschlagen find, so hat der Minisker ? endlich eine Finanz:Operation hier am Plahe versucht; da man ihm aber für eine Anleihe nur 65 pCt. anbot, und er" auch kein Papiergeld ausgeben wollte, so hat er eine Art Mittelweg ver: sucht, von dem man ihm Wundet'dinge versprach und der ihm auch, als dem Englischen System entlehnt, besonders zusagte. Er hat nämlich, nach dem Muße!" der E,rchequrr:Bills, Schah: kammer-Scheine auf 0 Monate Zeit zu 000 und 1200 Milreis kreirt, welche 6-36 pCt., d. h. 100 (resp. 200) Reis täglich, Zin- sen tragen und die im Zoll und allen Regierungskassen für voll angenommen werden, natürlich nur für Summen, die nicht klei: net" find, als das Billet und die fälligen Zinsen, die zu 100 Reis sehr leicht zu berechnen snd,

vermittels! besonderer zeitweiliger Verträge an rivat=Unt pachtmise u überlassen, und soll, insofern es Yu den NFF, eiter? e ebdeßn i:'(!)txnlbbestehendle'n Eisen: , ene enau ei a t: weiser Uebernahme des Fahrbet e es auf den Staatébaxre: cKix nfit-ffe, nbahnen auf den allgemeinen WMMd tung ausge prochen daß se die Ausf'h d ?( SFW , , u run er b ten r, Majestät dadurch erleichtern und schem werdIn, daß fikéden dabei Hof-Kammer=Präs-diums, welchem die oder e Leitung der StaatsEismbahnen zuskehr, jede mögliche Un-

gegen alle Wßchselfälle mehr geschert,

, Die Minister halten seit eim“ en Ta: gen häufige Zusammenkünfte, und der" Finanz : P?iniskergarbet'rec

ck Pra , 172. März. Unserem vaterländi en Mu eum e t eine ReoJansation bevor, die djeser mit so Meß?- Theiltxahmesgß- ildungs:?lnsfalt gewaß zu großem Vortheile geretchen

wird. Der Zweck desselben: geordnete Sammlun en von Natur: ErzeH-Zyissm und Denkmälern der Nachwelt au zubewahren und moese zum nuhbringenden Gebrauche darzubleten, ist bisher Denn eiqeétheils hatte der frühere Präsident, Graf Sternberg (1'1830), bea semer besonderen Vorliebe für die Narur-Wiffenschaften, vor: Bibliothek und der ammlungen zu vermehren, und zu kultiviren gesucht; nicht nur aber wurden hjerdurch die ubrigen Abtheilungen des Instituts ver: . _ naturhistorische Theil vermochte me doe gewunschte und entsprechende Gestaltung zu er“: langen, weil der" gegenwärtige Stand der Natur=Wijsenschaften . . ' bedeutende Mittel zur“ vollstandigen Ausstattung eines hierxur beßimmrm Museums n': fte einer Frovinzial : Gesell:

er die mit großen

litten sehr

. ewahrungs= , _ , Wie in dieser Beziehung war aber auch die ganze Lo'kalatat uberhaupt für die Unterbringung. des Museums nicht gluckléch gewählt, weil dicse auf dem wenig bewohnten Hradschin

F jk !

Da dies Geld die Vortheil? des *“

Papiergeldes befißk und der kleine Nachtheil, daß man es nur 7

bei Summen über 600 Milret's brauchen kann, reichlich dadurch

Handelswelt . . allerdings der finanziellen Bedrangniß Brasiliens großentheils ab: geholfen; die nächste Aufgabe des Finanz-Mtnisters wäre dann,

plomatischen Corps u. d?!" mehr, kurz, die Rechnungen der Agen: tur in London bezahlen ann, ohne von hier Rimessen zu machen; dadurch würde sich der Wechsel-Cours seftßellen und die Hoffnung, das Papiergeld ein!? durch Metall ersehen zu können, ihm" Erfüt: lungaedeukend nsZZher kommen. ft [1 den mei en rovinzen i es jetzt still; die Bm" te aug Rio Grande find gunstig mzd verheißen baldige entscK'idende Siege; nur in Team; ficht es ubel aus; kürzlich wurde ein Major acundo, der des Abends im Kreise seiner Familie saß, durch einen chuß, der durchs Fenster f1el, getddeet. Dieser Facundo, der mehrmals als Vice-Präfidenr die Provin regiert hat, gehört zu der Familie Casto (sein Bruder ist der Senator Manoöldo Nas: cimmto de Cqskro e Silva), die nebst den Almcar, Barros und Anderen die Häupter dex Andradisken, also seit dem letzten Mini- er-Wechsel die prosktton, die Unterdrückten sind, und dm", Alle ehaupten denn, ]ene Mordrhat sey ein Werk der sehr herrschen- den Partei. Dee Wittwe kla t in einem Gesuche an den Kaiser eradezu den Präfidmten der rovinz an, und zwei Alencar einn" enator, der andere Deputirter, eilten hierher und erklärtexr dem Kaiser, nur in einer Nähe glaubten sie fich vor Mörderdolchen sicher. Der Pr fident dagegen (der, wie man hier bkhauptet, „„

- ; lichen rb m'" rden zu bewirken, as 'edoch denei ent- W “"ck auf den Staatsbahnen betrifft], so sey soglcher

braver Offizier und allem politischen Fanatismus fremd ist) giebt

aufgewogen wird, daß es Zinsen trägt, so hofft man, daß die - es sehr gerne nehmen wird, und dann wäre Y? 17th Anfange der Revolution bewirkte, :- ä , die Ausfuhr von Brafil- (Fernajmbqu Holz und Diamanten so * zu ordnen, daß er damit seine Zinsen, Dividenden, Kosten des di: "!*-'.

bee Schuld zweien Männern aus dem Volke, derm Bruder vo etlichen Monaten ermordet wurde. Der Verdacht und ein sehr gegrüydeter Verdacht, wie es scheint, fiel auf seine Frau; fie wurde vor die Jury stellt, fand aber mächtige Befehle er, unter denen fich Facundo besonders hervorthat; auf seinen etrieb wurde die Frau freigesprochen, xmd zryei Tage darauf war er ermordet, kx? sdlche Blutrache rst freilach den Sitten "ener wilden Provinz ZLI angemessen, auch find jene beiden DZänm-r verschwunden d?e &:Ém verfqlgt; da es aber sehr leicht ist, durch Flucht in arme L er fich [eder Verfol zu entziehen, und die Beklagten

b “Fkk smd, so_x . egner, man hat ihnen Geld ge: 9? "i!- anne fi? ßte en und sich verbergen sollten; die Rücksicht ?vuxsrth: MZR) Ruf konnte fie nicht zurückhalten, da der Vor- g“ JMFH)“ “' zu seyn, besonders aus Rache, dort keineswe-

ie esche über den StaatsrRatb und d" * ' -

find vom1Ka1ser bestätigt und publizirt worden: IYHY-YesxxY kein Schritt zu ihrer Ausführung geschehen. ,

Inland.

, Berlin, “22. März. Se. MajeLät der“ Kön!" - gnadégs? geruht, det?! Capitain Graf“: von OrioXIlJbZLmAYT-L yeralskabe des sten Arn1ee:Corps, die Erlaubniß zu ex'theilen, das ahm vom Großherzogs von Baden Königlichen Hoheit verliehene Rttterkreuz des Ordens vom Zähringer Löwm anzunehmen.

Halle, 19. März. (Hall. Z.) Die General-Ver ammlun der sur_ der) Bau der projekcjrten Thüringésch:Sächssch(-n Elsen? bahn bis ]eßt zusammen etretenen hiesfgen Actionaire hat heute skattgefunpen. Das wa sende Zntereyse an dem Unternehmen, welches du- fast nur“ aus der Stadt selbs? eingeLangt-nen Zeichnun- gen bes dahm auf 248, zum Belauf von 107,20!) Rth[r„ '- 7?“ hatte, bekundete sich auch durch den äußerst zahlreichen Be: uch der" Versammlupg. In derselben beleuchtete zuerst „Herr St_adtrath Wucherer am Auftrage des provisorischen Comité's *die: ]emgen Punkte, welche bei der möglichen K'onskikuirung der Ge- sellschaft uond der" bevorstehenden Ausschuß:Konfcrenz in Erfurt Fxsonders ms Auge zu fassen wären, und indem hierbei die zu er: bettxnde Genehmi e ßischen Regierung vorzugsweise edm c und als .r-undlage fur alle weiteren Verhandlungen hin: geske t wurde, etmgteeman fich über die für die Dauer des Unternehmens wunschenden wesentlichsten Bestimmungen und beschloß, gbwetchend von den von Weimar ausge: gangenen Vorschlagen, zur permanenten Vertretung der in Halle zusammengetretenen Actionaire, einen Ausschuß von “12 Mitgliedern auf dae Dauer von 2 Ja ren zu wählen. Diesem Ausschuß soUe sowohl dxe Wahl der na Erfurt zu sendenden Deputireen dbox": lassen bleiben, als au ihm obliegen, alle ferner für das Zußande- kommen 'der Va [1 norhigen Schritte selbst für den Fall zu thun, wo der ],th daf r aufgesteUex Plan fich nicht ganz ausreichend éßigen mochte und* anderweattge I)iaßregeln dafür nöthig werdcn onnter). Zu JNttgliedet'n des Ausschuffes wurden die Herren BergOauptmannsMartins, Geheime Rath ])r. Delbrück, Land- rath von BLssequ, Ober:Bürgern1eister Schroenet', Stadtratb Yucherex, Stadtrath Gärtner, Banquier Bat'nitson, Kaufmann &.G. Fmtsch, Banquter Lehmann, Bau:Znspektor Schulze M*axor , Gruson und Kaufn'mnn Jacob ernannt, und man tronntésiéh mit

Ikhlleleftestc-F TZUYWM für- das Unternehm“; und in der" noch

' eiget'en e creu an von de 1 e Wichtigkeit. z 9 9 [“sex hoh !“ und allgememer

Zn Merse-burg sind in der gestern abgehaltenen General: Versammlung die Herren Landrats) Graf Keller und Stadtver-

*.*, uch nicht mit seinem Geiste, ' sAggregate todter' Regeln, von keinem individucUen Lebenshauct)

ordneten:Vorffeher, Buchhändler Nulandt, zu Depukirten für die Konferenz“ in Erfurt gewahlt. Die Summe der“ Zeichnungen ist dort auf .'“),000 Rthl-)., in Weißenfels, wie man vernimmr, a11ch auf 30,000 und _m Naumburg bis fast 80,000 Mbit". ge: ft-egen. -'_So wemg bedeutend auch diese Beträge gegen die 8 bös 9 Malnonen erscheinen mögen, welche der" nur noch sehr vst“! ufage Bau:?(nschlageerfo'rdekk, so sehr fie gegen dieZeichnungc-n ;: echen, wclche sons? fur Eisenbahnen in wenig Stunden an der B rse Emer- andeloßadt zusammenkamen, so muß man doch hebenken, daß jene Bekhejligungen nicht das Ergebniß des Ac: rxcenschwmdelskfind, welcher nur zeichnet, um an hochgekriebenem &ours zu gewannen,-sondet'n, daß fie das wahre Interesse aus: sprechen, Welches dae Mitglieder aller Stände an dem Baue der Bahn nehmen. Man muß ferner bedenken, daß ja auch der ganze aufgesteUre_Plaq der Gründung dieser Bahn noch etwas durchqus vyrläußges 10, dem erst die Besprechun en in Erfurt und dae wetteren Schklkkk der verschiedenen Ausschuss? eine solide und VertrauenxerwWende Bass geben sollen, aus welche hm größere Bethetltgungen mit Ruhe stattfinden,

Wikkenkchaft, Kunst und Bitcratur. _ Die neueste Richtung der Französischen Pkalerei.

Y- Paris, Anfang März. Die Franöi e Ml ' at m der) beiden lehren Dezennien nicht ngisnFe) VeanY-l ungen erlitten. Der große Aufschwung, dcn David's [ist s' ck was?) allmälig ' e ee pate m ni ks eim'n semep Hor_aziern Gleiches. Viele Sashükcr arbettetean seinen Grundsäßen fort, wenn xxht“? akademisch:theatralischen Work“,

, und David selbst abmerinncn und beliebten ihn und

rchßun'gen unh bereit, lassen im höchsten Grade kalt; wsdct' um::n s frostige leganz und manierit're Süßi keit, noch die ubermxbene Grazie und die schwarzen. künstlichen Yffekrstücke Gt“- rodet :; bcfrtedtgen' da_s Gefühl. Der in äußerer Pracht und Feorm:Vol1endung seme annere Leblofigk'eit und Gehalrlofigkeit ver"- hullende Klassizismus mußte, bei waitercn Fortschritten geistiger- Entwickeluyg, nothwendig eine Reaction hervorrufen. Nachdem der revolutton'aire Schtyindel für die Zdeal:Gc'stalten Roms und Eric- chenlandsvoruberund djedurchihre ttnpassendeAnwendung travF-“rke'n Sitten, Formen und Einrichtungen des Alterthumszumhohlen lang““ uqy zur ekellhaften Fratze herabgesunken waren, machte auch die ein: semge Vorliebe für die Welt der Antike den Erinnerungen der Vergangenheit Frankreichs Plus. Die Ermeckung eines “"N"?" Sinnes für die Zeiten Ludwig's des Heiligen und aUe Zahrhuy- dem vor Franz [„ welche von der Revolution und Kakskkzk“ ""“ dem Beinamen der finsteren bezeichnet und k" (“s' R“" SÜW,“ worden waren, durch die Restauration abet“ w-eder ins MZH;- skeUt wurden, die Veranlassung "'"“ ““f"?" «„Wo- St 1 und Formmgesthmack v"“ m“““"«"““«"' 'N'-Mx ' - in hren Ueberresken- *" o'" TMM“