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ckt da dieselbe vom 1. o(“uli 1842 ab
:?:-FA P/roxenßt é'It'useu trägt. ie naa dem 1. Juli 1842 sei igen Zinscouponi werden ein_- elicfcre und egen einen neuen Zinsbogen mn
* ldjäbrigen Espana! !u4vmema ennscbt.
6) Die Direction der Berl n-Potsdamer E senbabn- Gescüschaft behält 1711) das Recht vor, die um Nominal-Betrage eingeldßen Actien, nach cm der Vermerk der Reduction des insfnjes durch Stempelung darauf geseyt wo en, jeder Zeit auf die dem Interesse der Gesellschaft an enns- sen|e und vortbcilbafttße Weise zu veräu ern.
?; Auf dix Amoxtisation der Aktien bat die Zins- chuctton kcmen Einfluß. Sie bleibt unveran- dert die im 5. 4. des unter dem 6. April 1839 Anerbdch| beüätigtcn Nachtrags u den Statu- tcn vorgeschrixbenc, dergestalt, aß dazu auch ferner aviäbrnch die Summe von Sechs Tau- send Tbalern verwendet wird, und die dem Amort" ations-Fonds zuzuschlagcndcn31nsen der eingeld en Aetien nach wie vor zu 4? Prozent berechnet werden.
8) In Ansehung dcr konvertirtcn Actéen bleiben alle diejenigen Beßtmmungcn des vorerwähnten Nachtrags zu den Statuten, nyelche im Vorsic- bendcn nm)! geändert smd, der Kraft.
hiermit zur öffentlichen Kenn_mi_ß bringen, fordern
wir diejenigen Inhaber der Prtontäts-Actien, welche
die Konvertérung der lehtcrm Wünschen, an!, die-
clvcn in der Zeit vom 11. Aprtl bis 1. Ma d, I.
m den Vormittagsünndext von 9 bis 12 Uhr in un-
serem Bürcau zu präsenttrcn.
Berlin, den 16. März 1842, Die Direction dcr Berlm-Powdamcr Eisenbahn- Gesellschaft.
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am 29. Oktober 1821 ebeilt entlassen wurde, hat-
scit jener Zeit keine Na richt mehr von sich gdegeben. Derselbe oder dessen unbekannte Erben un Erb,
nehmer werden auf den Antrag der “Ösen Auver-
wandten und des Vormundezj, bei B- erm-lfters
Konrad Grabner in Oberfcrrteden, bimu t aufgefor-
dert, binnen 9 Monaken und spätestens
am Freitag, den 80.„Dezember heurigen
ahres, Vormtttags 10 uhr, |ck bei
persönlich zu melden und daselbst weitere nweisung für todt erklärt an sein bcxläuüg in 550 [. bxüx- bendes Vermögen obne Cannon an die fich egiumt- renden geschlichen Erben aIgebändigt werden würde.
Altdorf, den 2. März 1 .*. _ Königlich Bayer. Landgencht Altdorf in Mattelfrankeu.
„Ediktal-Lgdung. . _ Der Cbtrurgus und Barbter Gerhard Daedrxck) Rommel, am 19. Oktober 1771 zu Bassum , Kbm : ltch Hannoverschen Amts Frxudenberg, geboxen, we : cher sch im abre 1797 mtt Anna Sovbtc Haake bierselbst verbetrathet hatte, in welcher Ehe ein dem, nächst als Unterofßziey zu Delmenhorst versiorbeycr Sohn Hermann und um Tochter Anne Gerbqrdxne Ma dalene (demnächst mit dem Müller Hemrtcb
TZern unterfertigten Gerichte schrj uch oder Summa62,Mv|r.15Sg-x 8 '" ““w“"“b widriJenfaUs Jakob EMK Oirschßeimk wirtbschaftlicyen Ertrags für dieselbe !!!,-bs! n
T oe m a Ikb'i'ns'YM “" ““M““ . e t u . '" k e “] * 22,333 Thlr. 1 Égr, 3 97. me“:- an n. Vieh-
nu un 3,177 - 7 - 3 - Led?! eker und
Erb; nien, 29,555 ! 16 - 8 - Braunkohle!!-
Werke, 6,666 - 20 - - - Koblenskreicbekei, 3). Preuß. Cour. Eine im Jahre 1821 binffchtl Öde; bloßen L an d -
Die im vor?:
Acckcr :e. aufgenommene Taxe war mit Ausscb dcr Braunkohleu-Werke und Streichern ausgefamn auf: 48,353 Thlr. 5 Sgr. 7 Pf., also um
17,337 - 26 - 7 : bdber als die im vorigen „„ abre; ohne daß se tdem die Felder schlech- te!"- im Gegentbeil trockener, durch den Abbau der Kohlen, gelegt sind. . Durch den Erwerb dieses Gutes m jedenfalls schon um deswmcn ein sehr vortheilbaftes Ge!ch4st zu er- warten, weil die Koblenwerke, namentl ck 11 Folge der nach gelt enen Eisenbahnen, eine noch lange nicht gründli _qeuu erörterte Ausbeuteversvreckjen. Die beiden Ans [ ge von 1821 und 1841 find bei dem Herrn Tacho ndlcr C. H. Helfer in Leipzig, Markt Nr. 9, einzusehen.
Ado ph Bruckmann in Berlin vcrebelicht, jedoch nachher von demselben getrennt) geboren find, hq! fich nach dem im Jahre 1792 erfol ten Ableben set- ner gedachten Ehefrau von hter ent crnt, und Kwurde da;?i Fm ihm nacbgclaffcnc Vermögen unter Karate! «'1 c . „ ,
g Der chi e Kurator, Bäckermctüer A. F. Schatte bicrselbsk, Fat nun vorgetragen, da
t Guter - Beförderung auf der Berlin - Anhaltischcn Eisenbahn.
Vom 1. Avril 4». ab wird Fakt des biZberigen vorläufigen Tarif:; für Güter-Befdrderung em neuer Tarif in Kraft treten, wovon Exemplare, nebü den vcrvollüändigtcn Beütmmungen uber_tzie Güter-Be- förderung in unserer GüterZExvcdttton 'auf„dem Bahnhoxe und auf anen Stanonen, so wre bet den Herren Herrmann &" Meyer (Werderscher Markt 4) zu haben find. _ , „ _
Oje Tariffäve nnd, gegen die btsbertgen nach allen unseren Zwischcnüanonen rxamhaft _crmäßigt; nur allein die Fracht zwtschen bter und Halle bat aux 14 Sgr. qesicUt werden müssen, wer! der AUZschu der Magdeburg-LetvtherGescUschaft e_rklärt bat, den gcwdbnltchen vollen _Fracbtsav für der Strcckc_von Kdtbey nach Halle (xtncl.Spesen 33; Sgr.) um nichts ermäßtgen zu können. __
Die Herren Herrmann _«1' Meyer haben "ck kon: traktlici) ge en uns vcrvfstchtct, dtc auf “unscrecBabn gehenden üter, welche nicht votx den Absendcrn odcr Empfängern selbst nach dem hteffgcn Bahnhofe geschafft oder _dasclbü in Empfang genommen werden, ohne irgend um besondere Vergütung von den_ Av- sendern abzuholen oder den Adressaten zuzuschtcken; jedoch nach Maßgabe der erwähnten Beß mmungen üvcr Güter-Transport vom beuetgen Datum.
Tetris'fü-r die Station Berlin. In Silberarosxbcn pro Cenincr.
welches mit Eimehluß des Nachlaffes seiner ver or-
lebenden Loqise Paulowna lmquiß im ahre 1804 wieder verbetcathet, mtt derselben, 4 Kin er erzeugt und am 2. Mai 1810 als Arzt bet der Alexandrow- schen Kanoncngießcrec zu PctroFawads'k, Gouverne- ments Oloncv, verüorben seyn ooae.
Auf dessen Ansuchen werd dcr gedachte Rommel
19. September 1842 bei dem unterzcx'chneten Ge- richte vcrsönltch oder durch „einen enugmtm Bevoll- mächtigtcn zu melden, wcdxtgenfa. s er fur todt er: klärt und sein hierselbft hmterblecvencs Vermd en,
benen erüen Ehefrau, so weit xs vpn dcm Kurator verwallet wird, in etnexn fÜr jährltck) 6 Thlr. vex- vachteten Barbreramte- m nncm zinsträgigen Kapr- tal von 81 Thlr. 51 G1“._ und 1n_ctwa_18_Tblr. Heuergelder bcücht, seinen sach gxhdrtglegitnmrenden Erben a_usgeantwortct werden ward,.
_Zugletch werden auch alle dtcjcntgen, welche an d1c_ hjcfigen Nachlaffcnschaftcn des Cbn'ur us Gerhard Dtcdrici) Rommel odcr Rowberg und se ner vcrßor- benen ersien Ehefrau Anna Sophie geborenen Haake aus irgend einem Grunde, namcmlia) aber aus Erb- xecht, Ansprüche odcr Forderungen hqben, geladen, nc!) damit in dem oben bemerkten Tcrmmc anzugeben, bci Strafe des Verluüs und unter der Verwarnung,
welche sich bet ibxer_Angavc als solche und nächst.- berecbtigtc zu lcgéttmtren haben, und wcnn nicht ein früherer Todczmq dcs Charurgus Rommel glaubhaft
Bon Berlm ordkn. : _Ejl; ? nacb Fracht.; nacht. [ * Großheercn . 24 [ - Ludwxgs'feldr 8 F _ LTräkbbm jd, . ZZ [* _- u cnwa :. =,- _ cF*x'äserbog . . 6 .- incl. der Spesen für Zabna. . . 7 - Auf: und Abladen Wittenberg . 8 - Zit“? TransZort Jer Koswé , . . 9 -- ter na v er Roßlau? . . 107; .- vondem Bahnhofe. Dcßau. . . . 107: , - Köthen. . . . 12 20 Magdeburg . 14 22"; „€:an ..... 14 - 22; Leivxtg. . . . 10 ] 26
Der “rachtsay von 14 Sgr. für Güter _nachHaüe tritt er! vom 4. Mar c. ab cm, bis d_ahm gtxt der bisherige Tarrf vo_n 13 Sgr.; ane übrige Tartffäyc gelten yorn 1. Avrtl (. an.
Be;ltn5, )den 20. März 1842.
(.. .
Am151et) d. M. sind mir aus meiner Be- hausung btcrselbst M, eine Kurmärkiscbe Obligation über 1000 Thlr. 340. 3752 nebst 3 Coupons, Weine Kurmärkifche Obligation über 1000 Tblr. R0. 3754 ncbfi 3 Coupons entwendet worden; ich warne Jedermann voÉxzznerQkaubfT-iÉsetrPapiere hiermit. ? c e 5 . ; zirkBromvekrg. x n, Regierungs Be
v. Guttry, Gutsbeätzer.
D' H fcbfotthguts -Verkauf. tc err a t ombrowka, n '“ '- se's, Bromberger Regierungs - V?xzixijéaZliTwÉxrcy? X:; whrend, von dxr Brombxrg-Pnowraclawer Kanü- ftraße durxbschtltlttw drxt Melm von Bromber dre: voix znowrnclaw, eme von Labischin entfern? zu der ctrca 8000 Morgen Landes, unter diesen uné efäbk 3000 Morgen,40 Jahre geschonten dicht be? andenxn hochsiämmtgen Waldes, 2000 M. Weide- und Wustnfiäche, 1500 M. urbaren Ackers, 1500 Tbl “
jährlicher Zinsen gehören, soll Erbt il k. von Flachs: un Werngpmnmasan tm Gan "' freier Hand verkauft werden. 313! ELIXIR Ws ,
Großherzog
Particulier Iulius Cbri „ 7 dem sogenannten wceßen Nose andrer wohnhaft, als Wittwer, obne Dcscendenz und ohne einen lehren
sonü eincm Rcchts'grunde zu haben vermeinen, hier- mit eclictajiter und bei Strafe dcs“ Ausschlusses auf:
nachgewiesen wikd, hém't'ckxtltch seines Vermögens nach dem auf den 19. Oktober 1841 anzunehmenden Todestngczu beßimmen smd, werdxn verabfol twerden.
„Zur Abgabe des nur m den htcfiÉen wb _cntlichm Antigen bekannt zu machenden rkenntmffes ay ToJes-Erklärung und des Präklufiv:B-scheides ! Termin auf den 3. Oktober 1842 angesetzt. OldenburN, den 2. März, 1842.
“ck Oldenburgzschcs Stadt-
gericht dcs Krctses Oldenburg.
. «»...-......-
Demnach der vormaliXe Noßbändler, nachherigc !on David Brandes, auf
Willen zu hinterlassen, allbéer verßorben und cszur Ermittelung der Erben dessen Nachlasses und zur Fcüsieüung dcs Bcftandrs dcs Nachlaffcs erforderlich iß, daß alle diejenigen ibrc_ Ansprüche anmelden, welchc ssc als Erben, Gläudtgcr, oder aus Welchem Rechts runde sonsi an den Nachlaß haben; so wcr- dcn a c diejenißcn, welche an dem obengedachtcn NachlasseAnsvrucbc als Erben, (Hläubiger, oder aus
gefordert, diese Ansprüche in dem dazu auf den 25. Juli MJK, Mprgxns 10 Uhr, im Gebäude des Herzog , Kretsgcrtcbts bicrfelbß an- beraumten Liquidations- Termine anzumelden und, so viel als tbunlicl) ifi, xu bescheinigen. [)ecretum Braunschwetg, den 14. Mäx; 1842.
Herzogl. Stadtgericht 2ten Beitrks.
Ed. Riese [.
Bekanntmachun7, _ J-n Fol e der Bcschlüsse der Genera :Versamm- lungen so das der Maschinmbau-Anüalr in Utbigau bei Dresden zugcbdrY Grynd-Eigentbum, bestehend in den Attcliers der sengtcßerex, Schloß und Gar,- ten, Gaübaus, Nebengebäude, „dae voyhandenen Vor- käkbe von Nuybdlzern, Schm_tede-Encn er.; fexncr alle Hülfsmaschincn , namentlcch 2 O_amvfmaschmxn U-s-w.; Werkzeuge, Utensilien, Mobility, so wre dre noch sehr brau baren Modelle, namentltch zum Bau
oder Einzelnen verkauft werden. »- Kaufliebha er MUM, sich deshalb in portofreier: Briefen an die
berer Auskun und zurVerbandlun überd " liebe man KK K '" Kaufv- Inowraclaw zu wenden.
an den IuüiyKommiffarjus Senff in
:
Direcnon wenden oder fich an der An alt clb einfinden. Dresden, im Monat fFebruar 1242, s “
Ediktal-Ladung.
Der am 12, Oktober 1795 quJäx-xjedm „„mit r emer wl fich im Jahre 1817 als 03 rtlergeselle, m,it FL:; bis ““und“- Wanderbyche versehen ix! dte Fremde begab, und nach fen, 2 Meilen von Inhalt emes von Bcrlm aus anz 1. An ua 1821 an seine Schwcßer Karojéne Kathanqc Hi chßeiner gc..- schriebenen Briefes m dem dort: en Krankenbzaeajs; r jede nach einer Benachrichtigung des Königlich HnußßoüzeßPrckßoénms äcl. Berlin, 1. März 1827,
Altdorf geborene Jakob Ern
der äußeren Station Nr, 26 sch be and, aus ml
Die Direction des Maschinenbau-Verejns.
(Joricbtlicbek serious“ eines Rittergutea.
Das im Merseburger Kreise, an die Saline Teu-
.“, O'
Manulevn-, jest allodkfi es Rittergut Turbu-
am 27.111! dieses akte
K der gedachte des Halses, der Lungen und der Vcrdauungö-Weä-
Rommel sch nach Rußland begeben, dqrt und zw_ar zeu : leiden. _ zu Leal bci Pcrnau, GouvernxmcntYLtcfiand, sich die e Krankheiten, selbst wenn se eingewurzelt und, unter dem Namen Nombcr mtt der cht zu Pernau sicher geLlcélt werden können. Siebente verbefferte
oder Romberg, da nunmehr 70 Jahre seit seiner Ge: ist erschienen und von F. A. Broxkbaus in Leipzig burt verßoffcn find, aufgefordert, fich spätestens am durch alle Buchhandlungen zu dcztchen:
daß jene Vcrlascnschaftcn den sich mcldcndcn Erben, bci (nahe den Lin en), zu haben:
Königl. Preuß. Hofratbe und Direktor der König!.
und Land* Schiverform. Mit ca. 24 feinen Stablßicben, Land- karten u. Facämtlcs, m 12 monatliänn Lieferungen.
brenden C auffce sebr “2011819 gelegene, MF:; daher der err VF durch d;: :
Literarische Anzeigen. Bek E. S. Mittler (Stechbabn 3) ißju baden: Rathgcber für alle diejenigen , welche an
Vcrschleimung Nebst Angabe der Mittel, wodurch
uflage. 8. geb. Preis 10 Sgr.
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„“echfie verbesserte Aulee. 8. 1841. 2, S r. Englis = cuts e csvräche' ein rica.- terungsmim f r Axt «lnger. Na I. Perrtn bearbeitet. Ncbü emer SammlunY, besonderer Redensarten. Neunte Auflage. 8.1 1. 20Sgr.
- -, Ueberschungsbuch aus dem Deutschen ins Englische. 8. 1882. 15 S 13.
-- _, Englisches“ Le ebuch. "_:e Auswahl aus den besten neueren ngltschcn «chrtstßeUcrn. 8.
1832. "" E t“. ") g und G. H. Ndbden, Neues
[ d, . . L (ZLglischFZDchn/“ches und Deutsch-En lisches Haud- ' hnle. gr. 8.
wörterbuch. Zweite Auflage, “. 1836. kart. 2Thlr. 20Sgr.
""""",
So eben ist in meinem Verlagx erschlenen und Wilh. Lo ier in Berlin, Freedrichs-Str. 161
(*,!1818'1'01'1-1 ()( )l-U )lZUZ,
der Entdecker der neuen Welt. Ein Volksbuch zur Belehrung und Unterhaltung. Bearbeitet nach den beüen Originalqueüen
von Ur. Friedrich Fdrßcr,
Kunükammcr in Berlin.
Subscriptions-Prcés jeder Licferun : 7x Sgr. = 24 Kr. CM. :=- 28 Kr. R ein. Leipzig, im Februar 1842. B. G. Teubner.
Bei uns ifi erschienen: Die Zuckerfragk und das Sendschrxiben an einen Gutöbescyer über denselben Gegenstand, von K. H. S. R. geb. 48 Seiten. 5 Sgr. ,
S t u b rsche Buchhandlunx, Berlm,
Schloßplay 2, Potsdam, Ho enwegsir. 4.
Bei 0". Fr. Amclqng in Berlin (Brüdcrür. 11) erschien so eben und 111 daselbß, so wte durch alle Buchhandlungen des In: und Auslandes, zu haben: H a n d b n ck
U“ Thon- und Glaswaaren-Fabrication,
oder vollßändige Beschreibung
e r u n Ziegel und Ziegelßeine, ordinaire Tbvferwaare, qrdi- najres Stein eu , Schmelztiegel, tbbnerne Pfetfen, weißes oder ng 1sches Stein ut, Fayence, echtes _und rine-PorzeUain, erner Tafe -, Spiegel:, Hobl-«, Kry- all: und lintg as a verfertigen, aus diesen ver- schiedenen aterien Tngensiände der verschixdensien Art darzußcllen und dtesxlben durch Malern :e. zu verzceren.„ „ Nach den besten Hülfsmttteln bearbeitet 1 von vr.sch1)?axlschHarÖmanZ, _" ir r o 1 Braun we em crq- omn_u a . HOTLIonenckYn groß Oktav? Mit 154 Abbeldun- en au 10 lktbographerten Taxeln._ Ma: Zchimn- elinpavier. 1842. Geb. 3 T lr.1o Sgr. Das hier an elcigte Handbuch der Thon; und Glaswaaren- a r cation iii zunächst für diejenigen Stein at:, Porzellan: und Glas: abrication betrei- ken.," odaun aber auch r jeden 8
werbe, ferner für Oekonomen, die da
so gemeint! ige- rtei, n
tus einen m- o gebnmchen al
beßimmt, wel : die Gewerbe dcréiegelei, Töpferei,
1 ““'-14“; ::.-:.,
Von demselben Herrn Verfaser erschien 1841 1:- bm " ! VerlaXe: Punt ret andvuaj' er a! meiuxn und spezieaen
'l'ec o je,
oder der rationelien Praxis des mischen und me- MFJÖ'" Gewerbweseut, nach den neueßen
An ten und Erfahrun en, im 411 emein faili- chen Vortrage. Zwei ande. 1 en in gro! Oktav. Mit 655 Abbildungen auf [iibe-
Zravbimn Tafeln und einen genauen Sa rezi- er über das ganze Werk. Maschinen-Btl nya- pier. 8 Thlr.
[(apeklmeizter [(rebz l-ietlor
mit ['i-nokario
sinti (Lie zcbömten neuester Zeit; sie üben clutch rei-
;enäe Ueloäie untl (Zecliezmbeit einen so überau-
eizembümlicben Lin-kruck aul“ Unzer umi listet“.
pal"- 8ia überall u:]mell (lie [„ieblin e (le- publikum- zeworcien sinti um] es bleiben Ker en. 50 oben jimi
*ieäer neu angekommen umi mein xu 10 551". für
*encbieäene Stimmen xu beben:
Zuezae kel]; ]„iebcben Qllez; Zebnoucbt amZtkanäe; [,ieblicbeUaiä; Wein"": imllocblanc]; d1ein|„ieb;!"-r)-;§triuz- eben“, 8 innrääcben; KUarum; Ztiml- eben **. 381418]; Mar,! schlummert; Z-k"
menn'o [„To-beben.“ . _ _ _ ])a'o kritik [nt obige [„to-ier ematlmnuz zembmt.
Vio *La-ke selbst müssen nun äea kleiner loben. Porrätbiz in Zerlin bei "l'. “1" ra u tnx e i n, kreise 511“. 8.
Bei B. F. Goedsche, Sohn, in Cbemni' nnd Schneever erschienen nachfolgende weiWekke neu und smd u Berlin vorratbig bei . S. Mittler (Stechbabn 8):
Tafeln zu Bcüimmung des kubischen ubalti mm- der und vierkantiger Hölzer, zu An ndung der Preise derselben, so wie zur NachweisunS der aus einem Klose zu schneidenden Pfoaen, ret- ter, Latten und Schwanen; ferner Inhalts- und mevcr71e1chung der verschiedenen ke- schnittenen „dd zer gegen gewöhnliche Spun c- Breter, ein Schema 1" einer Oolkberechnun und eines dergleichen u einem Home chlagzette , wie olcves dem Holz ändler und Bau merken dien ich isi. Zu ammengekem von F. . Con- radi, Baumei er und Lehrer der Baumstu- schaft an der König!. Baugewerken-Schule zu
C mnéy. be Preis qedunden 20 Sgr.
n a l t. Aligemeine Anmerkungen über die Inhalts-Ve-
üimmung der Bäume. Tab. [.
ur Beßimmung des e'culmlts der Baum- ämme, Klbser und Schäfte, oder runder Baum-Abschnitte aller Art. „Zub: Besiimmung des Inhalts vierkantiger zer. Zur Berechnung der Na bolz-Presse von 1 bis 8 Sgr. vr. Kubikfu . Zur BerechnunZIder Quantität dcr verschie- denen Sorten oblen (Pftjen), Bretter, Latten und Schwatten, welche aus einem Klose geschnitten werden können. ?ereckmung der Stollen, Psoßen, Bretter, atten. Wenn ein Schock Svünde-Bretter, 12 Fuß [an , 12 30! breit, 1 Zoll Kar! - 60 c- 10 .Ich-[er kojet, mithin ver 1 c- 5 S r. DerWeq zurEhre, Liebe undzum Sl etc! oder Wintx füeszeden bildungsf4?1?enI n ling, um in semer mnchen und ge agen B1 dung höhere ortschr1tte ju machen und gebildet, brav, a gemein gta tet, eliebt und sonach lücklich zu werden. ar e aten von H. von ydow. Preis ?ebefm lk Sgr. Für Iün linke, we che in die bddere Gesellschaft treten, wir d ese! tresflicbe Werkchen von großem Nasen seyn. Ein Ncwdhnlieves Komplimemievuch erwarte man aber 11 cht.
- ||, - ll]. : |U.
: P', - U|,
Für Katholiken. Zum Vortheil des Tbomas-Denkmali ix Kemyen. ,
So eben find mm erschtenen und in erlm in
Oebmigke's Buchhanvl. (Jul. Bülow , Burg-
ür. 8, zu haben:
Die veer Bücher von der Nackfolgung Christi von Thomas von Kempen. Neu übersetzt von_einem Mitgliede des Vereins zur erickytung emes Denkmal»; für Thomas von 'empcn.
Preis der OktavrAusgabe 1 Thlr- - - Taschen-Ausgabe 10 Sgr. Kempen, 1842. Verlags-Eithbum des Thomas-
ereins. Krefeld. Debit der J. H. Funckeschen Bchhdlg.
! tto Wi and in Leipi ist so eben er- schY-eunOu. in der Yoßschcn Buetzé'andlung in Ber-
l' ati : :'OnaRTl-gubngg der im vorigen Jahrhundert
Wegen '
Einführung der Englischen Kuchenverfaffung in Preußen gepflogenen Unterhandlungen. Urkundlich bele t mit Briefen von dem Hofprediger
ablonski, em Preuß. Resdentcn zu London Zversßofmarschau von rin en, dem Erzbischof von York, dem Staats ecreta r St. John (Bo- Ungbroke), Leibniv und Anderen,
gr. 8, 1842. brosch. 3; Thlr.
'A Hir wald inBerlin Bur |r.25, isi21%"ebe“!!!getel'sskhienens (**,-nd in allen Béchband ungen
zu haben :
reuud dieser eben Ueber Gewitöui und Verlusi
tereßanten als in as Leben ""?"Ék-fx“:":§'e'r?.§i
e Renten- Anstalten.
Meile von Dürrenber Meik andere d elben als Neben-Emervsxweig WM! Von von Laden, 11 “[ckva? DxörrscJäg *:de, MUT": “xen, :MtchdfürKakteßalzßeni und andereK .::-Ks I.., Fer'dé. 518 eT Tie 1225 Sg , t m 11 en 111 nner von enen : en a e ne genaue e r. 8. e . rei r. r. Vm'b" v"" "“ N“)? kek “ck genannten Orten der gedichtet: Fabrication verlangt wird. u dd e Ueber entmIAuß- teu verbreitet keine der bisher
imma Schriften ein o klares Licht als vok* JKI“ von einem pmktikchen Rechnuug/t-Beamt'"
d von dem Kimi li xu RnumburgssUFQK BLF»
SWW B
ertrag tbr Jokes“, Bm welentlichen
lei t ","-Mace? msajm Werk.
Allgemeine
Preußischc Staats-Zeitung,
I n h a l t. ZYJQxckxszaniYFuÖvpoütlon gegen den jüngsien Bes luß des
Minißeriums hinsicht!
1?) der ?ucker-Fraae. - Schrei en aus aric. (Die Geißllic? ekt kn bree Oppofftion gegen die Lebr- :.
erMloLWJb Irland. Parlaments-Verhandlungen. !: a te 1- b a u s. mam - Debatten. Belgikätt. B r ü se [. Neprcksemanten-Kammer. Entschädigungs- Btw gung. Bundes aaten. M ü n ch e n. Rückunft des Kronprin- DYE" S ck w e rtßn. Feierliche Mischung der irdi chen Ueberresie
es verewigten Großdemo s. - Statt art. ortseyung der Debatte über die katholisZe Frage. -- annover. Bekannt-
macbun .
Oetker“ r&b. Klausenbur . Die Deutsche und die Ungarische Sprache in Siebenbürgen. Z Schreiben aus Wien. (Zur Mili- taintatiüék.) '
SYNQ. Schreiben aus Madrid. (Inn; und Gonzalez; die
ermäblung der Königin Isabeau 1]. nach den Uribeilen der
Preise,)
Türkei. Konßantinopel. Ankunkt des Griechischen Gesand- ten. - PesifäüeinSyr-ien. - Von er Türkischen Gränze. Unruhen in Braila.
Inland. Salzwedel. Bildnik Sk.„Majeßät des Königs. - Köln. Vortrag des Bischofs von Getssel im Dombau-Veretn.
Amtliche Nachrichten.
Kronik des Tages.
Se. Ma'eskät der König haben Allergnädigst geruht:
Dem teuerséinmhmer Kahlow zu Neuwedel den Rothen Adler-Orden vierter Klasse, so wie dem Sergeanten ' uch vom 4ten kombinirten ReseWe-Bataiüon das Allgemeine E renzeichen zu verleihen; ferner
Den seitherigen RegierungsMath von L'Eskocq zu Merfe- burngum Ober:Re ierungs-Rath und Abtheilungs-Dirigenten bei der egierun zu Bosen; so wie
Dm sti 9Ten Regierunge-Rath von Hinkeldey zu Lieg- nih um Ober: WWW und Abtheilungs:Dirigennn bei der * egierung zu erst urg; und
Den seitherigen Regierun 8-Assessor, Grafen von Villers zu Koblenz, zum Regierungs- ach in Arnsberg zu ernennen.
“__-.___.
Die bisherigen Advokaten Reiner Wallraf und Adolph Leopold Seti mant) zu Köln find zugleich zu Anwälten beim König!. Appellat onSgerechtshofe daselbst ernannt worden.
Abgereisk: Se. CxceUenÉ der, Wirkliche Geheime Staats- Minister, von Kamps, nach tettm.
Zeitungs - Uachrichtcn. Ausland.
Frankreich.
Paris, 19. März. Hier in Paris versammelten fich die Depu- tit'ten der Seehäfen estern in einem der Büreaus der Deputirten: Kammer, um fich ü er die hinsichtlich der Verschiebung des Zucker:
Gesehes u fassenden Beschlüsse u verständigen. Man beschäftigte
„ günstig
Duebakkl fürchteten ewi e Ek gen fie wenden könnZen. „ "süsse,
„, das „ das „Kadim
tegel gegenüber, Vn
fich zu mit Aufsuchung der eweggründe, von denen fich das Mmiserium hatte leiten lassen. Es_ ward fes! estellt, daß die Mei- nun des ?andelS-Wnisters und dae der Me rheit seiner KoUegen der bs???) ung der inländischen Fabrication mittelst Entschädigung
daß aber rj [“ck t . _ : lichung jener ' " po! fck? Befurchtungen dae Verwn-k
Maßregel verhindert hätten, Herr Guizot und Herr Si ifi die dix Wahl-KollegiZEn ge- . e zwe : ten au erdem an dem :" 01 des Gesch“ in der kauklrten-Kammer und besorgten. daß xa : selbe der_ OppOsition neue Waffen in die Hände geben könnte, um 313? Mawklkäk anzugreifen und vielleicht aufzulösen, Der ostenfible orwand der Herren Guizot und Duchatel sey der, daß die Ses- ston u weit vorgerückt wäre, die Kammer fich schwerlich no ei- ZT“. 0 ?Znskkn Erörterung unterziehen würde, und endlich, da die "Ukklük bk" schon JUSIEsöet wären, und daß es also passender sk?!" d kfkk, Uk diesjähtxifge Aerndte noch unter dem status quo Y; aufen zu lassen. Di e VersIiebungs-Gründe wurden von der !" ersamtplun als durchaus ni tig betrachtet, und dieselbe be- ch135, eme epueation von 12 ihrer Mitglieder an den Conseils- tu: sxemm und an den Minister der auswärts en An elegenhei- schw? IUsmden, um gegen den von dem Mints! um ge aßeen Be- Ma Zu protesiren. -- Diese D utation ward heute von dem esa" ?oult und von Herrn uizot empfangen. Man kennt
ultae :::-*!*]Ttekredtxlg not?ü rhricht; 21121?!) lmßan vexszlchertö das 'I ey. nen eren u ur zune men und Y: ZJSWGÜJ dennoch im Laufe dieser Se wn vor ule en. rium den Nachricht nach Havre kam, daß das in ske- nächsten SW" Mt habe, das Zuckergesch bis zur tige Handelse's'xün leben, versammelte sich die dor- ":okke ck 1138 bäsZloß, tdintk solclzen Mak;
Paris zu senden “. : onen nzu en un eor nete na o “ Mitnahme mes chlu ei verlangen d'r dieCntlassung MHMUö-Kammejr elnYen sollen. Dieser
Berlin,
Beschluß der Handels:Kammer fand in Havre allgemeinen An- klang. Kaum war derselbe an der Börse bekannt, als fiel) von allen Seiten der Wunsch kundgab, eine öffentliche Danksa ung zu erlassen. Es ward sogleich eme Adresse an die Handels: am: xner entworfen, worin die Kaufmannschaft erklärte, daß sie fich [mex Mamfeskation zugeselle, indem dieselbe auf eine passende Werse den schmerzlichen Eindruck aodeute, den die Nachricht von
jener, nicht zu rechtfertigenden Verßéebung hervorgebracht habe. ck
Das Minißerium selbs! hätte wiederholentlich und auf das be: sitmmtesie erklärt, daß der 813108 quo unmöglich fortdauern könne, da _er_beit_3en Zxduskrieen dem Untergang bereite. Offenbar opfere das Mmtskertum uberwiegende Interessen des Landes den eigennü 'ig: sten Wahl:Znteressen ; und die Handel&Kammer habe recht, aß starxoweit es in ihren Kräften stehe, ihre Mißbiljigung mit dem Be ahren des Ministeriums ausdrücke. Diese Adresse ward so- gleich mit zahlreichen Unterschriften bedeckt.
Wle man versichert, beabfichtigt die verwittwete Königin Adelaide vo_n Großbritanien einen Theil des nächsten Sommer:; in Paris hmzubrin en. Sie ist von dem Umvohlseyn, woran sie den vergansJenen * inter hindurch gelitten, nunmehr fast anz wiederherge cUk, und ihre Aerzte haben ihr angerathen, eine eise nach dem Kontinent zu machen, Von Paris würde fie fich dann nach der Schweiz begeben.
Heute Vormittag um “11 Uhr fand das Leichenbegän niß Cherubini's statt. In der St. Rochuskirche ward von den it: gliedern des Conservatoire's das Requiem des Verstorbenen aus- ?eführt, und von dort aus beggb fich der Trauerzu , dem fich alle ünstlerische Notabilitäten der Hauptstadtangefchlo en hatten, naoh dem Kirchhofe. Dort fand das Begräbniß unter kriegerischen Eh- ;en statt, da Cherubini Commandeur der Ehren-Legion gewe- 1'11 wat“.
)( Paris , “19. März. Der Eifer, mit welchem die Geist: lichkeit die Lehrer der Philosophie an den Französischen Universt- täten zu verfolgen anfängt, hat in der leßten Zeit einen so ge- häsfigm Charakter angenommen, paß nicht nur die unabhängigen Journale, sondern auchedie Or am der Regierung selbst fich ver- anlaßt gesehen haben, fur ihre edrohtcn Institute in die Schran- ken zu treten. Dadurch haben fichTTwei Punkte besonders her- aus eßellt, einmal das gegenwärtige Gti lichkeit des Landes überhaupt und dann der Werth, den te auf das Lehren der Philosophie, als ein Mittel zur höheren Erziehung der akademischen Jugend, legt. Lehrens verdient um so mehr der Erwähnung, als es seh hier vornehmlich wieder um die Verbrei- tung Deutscher Tendenzen hand-lk', derm Exiften eben dadurch, daß ihnen von ihren Gegnern, als vmneintlioh Zchlecyten, entge- gengearbeitct wird, bewiesen ist.
Herr Clausel von Montals, Bischof von Chartres, Welcher in seinem lehren von mehreren Zouynalen veröffentlichten Briefe das Anathem über die sämmtliche Philosophie, als „die rößte Plage, die in unserer Zeit über Frankreich gekommen“, aus?;zricht, nenne nämlich ausdrucklich die Deutsche Phtlosophie die Wux'zel jenes Uebew und bezeichnet namentlich ple drei akademischen Lehrer, welche diese neue Wijsenschaft in die hohen Schulen Frankreichs ein eführt: „Hier tritt Alles in den Hintergrund vor dem Ein- siu? ihrer Systeme, die auf fremdem Boden und vornehmlich in Deutschland ihre Entstehung haben“, und die, nach des Bischofs Meinung, über Frankreich vielleicht ein größeres Leid bringen werden, als es selbst jene Philosophie vermochte, welche die Alles zerskörenede große Revolution zu ihrer nothwendigen Folge hatte.
Glucklichermeise ist die Regierung gerade in diesem letzteren Punkte der entgegengeseßten Ansicht: denn weit entfernt, in ihr ein Werkzeug der Zerstörung u sehen, wie dies die Misfion der Philosophie der Voltaireschen poche war, erkannte fie früh in dcr neueren Philosophie ein Mittel des Aufbauens und der einzig wahrhaften, allmäligen Mfcxm, ein Mittel der Erziehung der zur wisenschaftlichen Bildung fahigen ugend. Darum pflegte fie diese Lehre auf ihren Schulen und orderte die Lehrer, die fich in derselben auözeichneten. Sie erhob selbs? denjenigen Lehrer, der sich am meisten_um diese Wissenschaft in Frankreich verdient machte, zum Mmiséer und ehrte ihn mit der Würde der Pairie.
Wiewohl die Regierung eines katholischen Landes und von einer Geistlichkeit, welche noch eben unter der Restauration eine unbegranzte in alle Zweige eingreifende Macht besaß, angefeindet, wagte fie, was vor ihr noch keine Regierung gewagt hatte: sie folgte, was Philosophie und Unterricht überhaupt betraf, dem Muster eines rein protestqntischen Landes, dem Muster desjeni- gen Deutschen Staates, der, durch denStandpunkt hoher wissen:
schaftlicher Bildung, ihr'der höchse schien; und wie dieser, in der ? _
; Acrndte aucb dt_c_ZbUe und Accisc von chensmittcln cinen bkdcu- x tenden Erxrag ltcscrn. é keinen genugendcn Erfolg hatte, rührte nie 1 daher, daß jcncZusakz-
Zeit großer Bedrängmß, der aus den übrigen Deutschen Staaten aUSgetriek-enen Philosophie, _in der Person Fichre's, Schutz und Pflege verlieh, so schuhe 1th in Frankreich die Re: gierung diese Wiffenschaft daduxch, daß fie den Lehrern derselben von den hohen Schulen zu Parcs, Straßburg, Toulouse, Lyon ikren offenen Beistand bietet und fur dieselben den Kampf mit enem machtigen Feinde, der Franzöfischen Geistlichkeit, aufzuneh- men wagt.
Dies Erei m'ß hat eine gewisse Bedeutun : es weiß auf das Bestreben der egierung hin, sach und der eisklichkeit strenge Gränzen in der Ausübuxtzg ihrer beiderseitigen Functionenzuz'esen: fie will das Werk der olks:Crziehun inxweit mit ihr 1 eilen, daß se ihr die religiöse und moraliche rziehung der Jugend unges mälert anvertraut; sie will fich aber selbst die vollkommenste Ynabh ngi keit bewahren, in Betreff der geistigen Mittel, die ohr zur hö eren wissenschaftliahm Bildung der studirenden Jugend geeignets einen.
Der eifgll aber, mit dezn die jest von der Geistlichkeit ver: folgten akadzmtschen Lehrer dae Philosophie lehrten der sch im: mer mehr m der studirenden Zu end entfaltende inn fir die: selbe, rechtfertigte. ewissermaßen die rwartung von deut fittiichen Ein- fluß, den dieseWt enschafe auszuüben berufenisk. Dies mag auch vm- leicht nicht unwxsentlich hei etragen haben, immer wieder auf den für Frankreich so??;tlsamen Cmäuß hinzudeutm, welchen steh gerade die er: sten Staats: änner von einer engen Verbindung mit Deutschland
Z senden Ansprüche der Geistlichkeit zu schwach bewiesen.
Donnersag den MM" März Abends
] 842.
versprqchen, das man unbedingt als die Muttererde und die e: Yrm jener hohen Wissenschaft ohne Neid und Rivalität anerkYLt. „enn wenn dae Franzosen, in Folge der von der Politik des Ka: bmeets vom “1. März hervorgerufenen Stimmun , in keinen Stucken den Deutschen den Vorrang über fick) eim" umen wollen, so find gerade die hervorragendsten Franzdfischen Lehrer der Philosoph“ bescheiden genug, den beiden Heroen der Deutschen Phalosophte, Hegel und Schelling, auf dem Wege zur Wahrheit mrt Andacht und Verehrung nachzufolgen.
„Es darf auch nicht unerwähnt bleiben, daß von Seiten eines “„The-18 der Opposition der Regierung der Vorwurf gemacht wor: den ask, daß ste fich bisher in ihren Maßregeln gegen die wach: Daher"
z' hört man dann und wann von Unverßändigcn die Aeußerung,
!
der“ Hof wie die Regierung get'athen allmälig auf die nämlichen Abwege, auf. denen die Geistlichkeit unter der Restauration zu:" unglaubltchsken politischen Macht gelangt sey. Einmal
! aber widerlegt der offene Beistand, den die Regierung jenen wegen
! d_er auf die Summe von 1,470,000 Pfd. Z fur m'cine, Pfiecht, ! u_m dre Exxmabmc der Ausgabe wieder gleiäxzuüeücn, * emen Aumhlag von rcsv- 5 und 10 pCt.
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] türlich sebr schwankender Art,
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ekhältniß der Regierun zur *“ T . . . Z gegangen, aljem geetgnct tft, der Geistlichkeit diejenige Stellung *, tm Staate von neuem
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', machen können.
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, senscha | sclbst am meisten kompromittirt.
H Mangel ,
! Ministern, die den Plan angaben,
Zhrer Wissenschaft verfolgten Lehrern giebt, durch die Thatsache zeyeBehauptung; dann aber erkennen diejenigen, welchen eine tiefere Emfichxgegxbm, in der räckfichts- und schonungsvollen Behand- 114119, hte dae Regierung gegen die Geistlichkeit an den Tag le 1, egn WeaseseVerfahren, das einen fittlichen Grund hat. Denn fur eme Franzosxsch'e Regierung giebt es nichts Leichtcres, als das An- sehen der-Gelstllchkeit, ihre auf die Gemächer der Nation wirkende GewaltUm kurzem vollkommen zu vernichten. Sie braucht nur em wemg den Boden zu lüften, unter Welchem fie jene dem Kle- rus so uqheil'vollen revolutionairen Zdeen allmälig zur Ruhe ge: bracht, dae m_Frankreich so fürchterlich in der Religion aufge- räumt uend, wre man zu sagen pflegt, das Kind mit dem Bade aUSgYZhuttet ßhabeéu ie gro da er auch immer die Ansprüche waren, wel e die Französische Geistlichkeit von neuem erhob, die Regierung Yad fo viel wie mb [ich nach und behandelte sie mit der rößten Schonung; denn fie wo te das Ansehen derselben in der ation aufrecht er: alten. Sie sah_in ihr die Träger der Religion des Staates, die Oekkel, denen dte Erweckung und Wacherhaltung des religiösen Le ens der Nation anvertraut, und darum wollte ffe' durch die Ayfrechthaltqng der Würde dieses Standes der" Nation beweisen, wte hoch, wte bedeutungsvol] fie die Mission deffelben halte, ein Benehmen, das, Wenn erst der Sinn davon in die Nation über:
zu scher", die ihr von Gottes und Rechts wegen 'zukommt, und welche fie dadurch, daß ste gegen die wis: tltchen, von der Regterung beschüßeen Institute ankämpft,
Großbritanien und Irland.
Parlaments; VerFandlungen. Unterhaus. Siz; zyng vom 18. Marz. n dem Vortrag, womit Herr F. Ba- rmg, der unter dem Pkelbourncschen M't'nisket'ium Kanzler der Schaßkqmmer war, se-„ne damalige Finanz-Verwaxtung rechtfer- txgre, waes-derselbe zuvorderst nach, daß Sir R. Peel das Defs- zac dZsbvortch: ZkaZrc-s um 1011000 Pfd. Sr. zu hoch angeschla- en a e, an er] rte dann die En17e un die "' olgenYiWeist-x ! h g ses Deftzats auf "„ zum Ursprung“, sagte der Redner, „hatte es in c unqunütjgen Jahre 1837-38, in welchem der Ausfall in ZeKÉT-F nahme ach auf 1,428,000 Pfd. belief. Lord Monteagle (Spring Rice), welchcr damals an per Spitze der Finanzen stand, wollt]: wegcn eines solchen temvoxatrcn Ausfallcs nicht zu neuen Abgaben greefcn, sonixcrn das Dcffztt durch Auögabe von Schahkammerschei- nen decken, m der Erwartung, daß die Einnahme von sclbü wieder zu_Kräftxx1 kommen werdez diese Erwartung wurde auch theil- wetse ermax, dcntx tm olgendcn Jahre betrug das Defizit etwa 1 Menton weytger, 1) mitch nur 480,000 Pfd.,“ und es wüéde ch Anvgaven gewtß pdlltg gedeckt haben, wenn dicse letzteren me!", und zwar bauvt1ächltch durch die Rebellion in Kanada, über dgo gewöhnlwheMaß nngeschwcat worden wären. Im Jahre 1839 des 1840 kam_nun_aber noch der durch Herabsetzung des Porto's ent- üandene Ausmll bmzu, und das Fabrcs-Deäzit würde dndurch wic: gebracht., Da hielt ict) es zu einem außerordentlachen Mtttel zu schreiten, . un]? beantraqtc auf dtc Accne und IBU.- Abgabey von Lebensmitteln sind 11.3 . qnd Ntcmand würde daher eine ge- naue Veranscbla ung des wn'kltcbcn Ertrags jener Erhöhung der Steuern, so Wet die Zdlleöund Accise in Betracht kennen, haben „ Nur der Otanp der Acrndte kann dabei ciniqer- maßen eme fichcrct§1rundlage bilden, da in der Regel bci quter
und auf die direkten Steuern.
Daß der Aufschla von 5 pCt. nun aber Prozente das Volk besonders gedrückt hätten, sondern von dem wc!cher al] cmcin im Lande hcm*schrc und die Consumtion jn allen, : rex: Zwei en beschränkte. Deshalb kann man aus dtesem etnmaltqen éßljngcn wcder dcn frühcren emen Vorwurf machen, noch
“"ck Wie S““ N- Pkkl stkban hat, es als erwiesen ansehen, daß eine
; Erhöhung dk!" Abgaben von Lebensmitteln t7ch untcr allcn Umsiänden
als ungenügend darüellen würde. Andererseits aber hat man auch die umfassenden, von dem vortgcn Ministerium Fur gründlichen Vcrbcffe- kuk? ,dkk Fmanzen Vorgeschlagenctx Maßrcgc n dcrAnnahmc nicht er ") k 187, insbesondere nicht auf dte Herabveßung derZuckcr-ZbUc t?n- Wen wollen, welche anetn, wie fich jetzt na weisen läßt, 550,0(Wbt'5 ü/WU Pfd- mehr als im vorhergehenden „xahre cénßcbracht haben w kdk/ so wie auch die vorgeschla ene Reduction derZ llc von Bau- holz gewiß zu einem bedeutenden ehrertra c des Zones von deesem Artikel geführt hätte, Aus diesem Aaen a er cbt hervor, dak die Hülfsauemn „des Landes, wel e die Natur der crbältnijse parb et noch lange mcht genug ausge eutet ünd, um es I recht erk! xn, dk, man seine Zuflucht u der außerordentlichcn, an ewalt am ett jim- fendm Maßregel neLme, welche Sir Robert cel beantxagt hat.“ Nachdem Herr Baring hierauf die be annten É-nwendungm TSZYim EinkoW-Sdtesyecß gxcht kram, kanxer auf den neuen 4 an zu spr 11 an ag ** m “.:Z-qanDek-ÜNAZ ' muen- „Gt en die .IN-Veränderungen 1“ k “ ““““-s Tarif ent xe, wm ckck kem- éémvükfl ““k“-“- ““