e Sir Robert Peel solle Kc!) im voraus zur Unter- ;ié'kygurteigzndgcßiFt/ttrages vcrp|ichtcm was dieser jedoch abicb_nte.
Herr Walley äußerte sein Bedauern darüber, daß nch irgend “Fcum'nd von der Opposition gefunden habe, der einer Beschränkung des Petitionsrcchtes das Wort rcde-_und erinnertedaran, daß mgn die Rcform-Biu und die Emancipatton dcr Katholtxen hauptsächlicki den zahlrcichcn Petitionen U! Gunsten dieser beiden Maßregeln
verdanke. Darauf wurde diese Debatte bis zum 14cm vertagt. Nach einer Verhandlung über einen von Herrn Wason eingebrachten,
schließlich aber zurückgenommenen Antrag über die Einrichtung in ;
den Ausschüssen des Hauses schritdman dann endlich zu der Fort: schung der Diskujfion über die Einkommen-Steuer.
Herr Brotberton erklärte diese Steuer für ny erecbt und un: ndihig und wolit_e jedenfalls das" Vermögen selbst- nt t das" Einkom- men, beüeuert wtffcn.
Der entgegen esevten Anficht war Oberst Wood, weicher darzu- !
thun suchte, daß ie Steuer nicht mehr als 200,000 Menschen tref- fen werde, und zwar die reichert Klaffc dcr Bevdikcrimg_,_„wclchc die "Steuer am befien zu tragcn tm Stande wäre. Er bcktcs nc!) zu dem
' ' (' 1815, als" dic Brodi. Zweck anf statistische Angaben aus dem „xahrc ; masse von 14"; Millionen Pfd., wozu noch ;_;; Zahre Zinsen, die
kerung des Landes nnr 18,500,000 Sccicn bctrug._ Dannxls fanden iich von den Gi'undbcsißern nur 42.062 und vom Landclsuandc und anderen Profesfionen nur 77-682 thdividuxn m der «teuer zugezogetx.
Capitain Manglcs sprach itci) besonders geZen dteyUxbcrtrei- bungen aus, welche fick die ministericUcPartei in hren Ychiidcrun-
cn von der Lage der Dinge in Oümdicn und (JentrabAncg erlaubt Jade, um die außerordentliche Maßrcgcl dcr;EinkommenZwtcuer zu rechtfertigen. Unfälle umfassender Art scvcngn ch von England m Oßindien geführten Kriegen von_ [c;];cr nichts Seltenes gewesen, aber noch niemals habe man darin die Begrundung syicher für die äußersien Notbfälic vorbehaitcncn Maßnahmen erblicken wollen. Sicherlich könne man auch dic nciiciicNicderlagc in t mit den Un- xäiLcn dergleichen oncn, dir zu wtxderboitcn Malen n dem Ameri- anischcn Unavbän igkeitö-Krtcgc uch ereignet. Was die von Sir Robert Pccl bci (Zinbringung des Antrages auf die Einkommen- Steucr mit in Bctracht gezogenen Finanzen Osiindicns betreffe, so brauche man nur einen Vergleich mit den Finan en während drr rubmvolien Periode des General.- Gouvernements ord ericslcvs anznficUcn, um von den übertriebenen BcsorJiiscn znrückxukommcit. Im Jahre 1797 habe fich die Schztld dcr ümdischcn Compagnie auf nur 17.059,19: Pfd. belaufen, uu Fabre _1800- am Schlaffer dcr Vcrwaltung Lord Webeöley's, abcr 31,638,82-_Pfd. bctraqcn_.
Herr .Harcon rt Vernon iintcriiütztc _Str Nobert Preis Vor- iciiicigc, dcvrczirte aber alle Versuche, dieBrtttschech'rschaft mAficn zu erweitern, und wies auf die drohenden erhältmsse zu den Vcr- cinigtcn Staaten hin, von denen er mehr Gefahr erwartete, als von Seiten Ru lands. ; _ , „
Herr Cßbarles Ball_er sprach gcgexxdee mentßercclle Mdßrcgcl und benutzte die Gelegenheit, um der Poititk der poketgcn Mtnxücr m den Afiatischen Angelegenheiten zu verihcidigcn,_dic ubcrdtcs dic fiill- schwcigende Genehmißung dchorics, als diese nc!) in der Opposition bcfanden,'erbalten ha e. ;
Herr Butler sprach noch um 11', Uhr, als die Korrespondetiz nach dem Kontinent auf die Post gegeben werden mußte. Die
Abstimmung wurde erst spät erwartet.
London, 12. April. Gestern Nachmitta hattxn der Lord- mayor und mehrere Mitglieder der Londoner _ unizipalität _eme Audienz bei der Königin, um Ihrer Majestät, eme pom Gemrmdx: Rathe der City angenommene Bittschrist u uberreicheti, worm die Königin ersucht wird, jeder Steuer auf *ebensmittel ihre Geneh- migung zu versagen. ;
Ueber die Stellung, welche Sir R. Peel zwischen den To- ries und Whigs einnimmt, bemerkt die gestrige Morning Chronicle: _
„Die Korn-Bill iii im Unterhamc durch egangen, und die Ein- kommen = Steuer wird nicht länger diskut rt werden. Dagegen wird jetzt der neue Tarif und dann das Armenchscßwor das Unter- haus kommen. Bei beiden Maßregeln ward die Regierung yon der gro en Masse der liberalen Opposition untersiu t werdcn. Dieselju-
ter üßung wird man ihr gern und kräftig gew hren, und vermittelst ;; cs dahin zu bringen, da [ macht würde, und schmeichelt fich, da Kabinet seinem Sturze nahe seyn dürfte; es ist aber zu vermu- , then, daß fie hierin irrt; denn allem Anschein nach stand das Mi: ;; nisterium noch "nie auf festeren Füßen, als jeßt. Die Minister, * Weiche aaneindet werden, sind Herr de Brie , MWB?“ der aus- wärtigen “
öffentlichen Bauten. Es ist fast nicht zu bezweifeln, daß Leßterer ! bald seinen neuen Tarif für den Transport der Waaren auf der ; Eisenbahn wieder wird einziehen müffen, da von allen Seiten ge: 5
| ' * ' “ 1 ' - ' . rechte Klagen ""l“"f'"* und bereits Vorkehrungen Ynoffm wer. ! die Geschafte nut auswartigen Weck) ein bedeutend vermehrt. Auch
ew hnliche Frachten, deren schon manche die Geschäfte gegen hypothekarische
derselben wird Sir R. Perl wahrschctnlich dicse Maßregeln miteinem
eben so ununterbrochenen als leichten Erfolg durchbrin en, als seine .
schlechten Maßrcgcltx. Aber er wird des Beiiiandcs' cr Oppptition gewiß bedürfen. Dic kräfitgsic Untertiuizung dcr_ Liberalen „wird er- forderlich seyn. um ihn m den Stand zu; setzen, temen Tarif durch- zubringcn. Dec bcschüßtcn Interescn brtn en alle ihre Kräfte gegen ihn auf.
usier, Bergleute, Handschuhmachcr und Kanadische meinen Schiffbru zu retten. Am furchtbarften sind aher die Land- wirthc, welche, trois ihres Horngrseycs, bei der Vrrrmgerung des Schutzes für ihr Holz, ihre Ftschereten und andere Dinge erschrocken smd. Fa, selbst im Schoßedcs Cai'lton-Kliibs soll eine Revolution ausgebrochen seyn. Es heißt, daß am Mittwoch odcr Donnersiag cine Vcrsammlun stattfand, we_lchr von 60 oder, nach anderen Be- richten, von 100 ariament-Z-Mttgltcdern besucht wurdc. Groß war der Zorn des Comiié's über diese schmähliche Verleizung der Das- zivlin, und die Ansitfter der Versammlung werden mit angemessener Strafe bedroht. Aber die Versammlung “wnrde" chatten, und zehn bciahrtc Hirten wurdcn abgesandt, um die Ann nen der Vcrmmm- lang den Tyrannen von Downing-Strect vorzulegen. Man sagt, daß die Ab eordnctcn am Freitag oder Sonnabend mit SirR.Peel und Lord * ipon eine Unterredun hatten, und die Antwort der
Minisier war kurzchieine Verwe gerung aller ihrer Forderungen.
Wir vernehmen, daß , werden, um über fernere Schritte zu berathcn.“
Unter der Ueberschrift: „Neue Dampf-Fregatte, die größte in der Welt“ enthält das Mechanic's Magazine folgende Mit:
theiiun
mannung von etwa 450 Köpfen angerechnet 20 Kanonen vom säzwcrßen Kaliber befiehlt!- an under von Grdße preisi, werden im Vergleich
. ““ uhren !) ' unseres Landry auFemeine Zu "Genbeietr LYJÜYUZDUJ
o -k! den a :: Turck) Aus sinn einer 21 . nen- r Alexandrien landen in se s Ta en K rn weiteren neun Tag/en Knrratschigan MYM? en 11mm. Im Besitze einer solchen qupfxrast mn Makel auf der Erde, wohin der Britische Donner „icht “M
daß rétanien auf diesem Wege eine Macht entwickeln welcher ein anderes Land fich auch nur anzunähem, viel „ZM?
re !! könnte um jeden Widerstand IMU machen,. 'Ueberdies ifi es LÖULSZNLÜYKJXYWWYYK , mit ihr zu wetteifern vermag. Seit Jahren wird in Frankreich i
* geben werden folge, fich mit aller Kraft widerseßen; auch smd aus vielen «Haupt- *
DMW“- Ä Koniis und von 5,2.4,285 Rthir.2chNgr.1 Pf. auf Kassa:
Ocffentliches' Geschrei, Privat- oxsieaungen, Alles wird _ YFU die verschiedenen Rubriken des freien Handels geritchteft. ?
„ *au : ; leute arbeiten cmsxß, um ihre besonderen Intercscn bei dem aligc- ck
eVerschwornen sich heute wieder versammeln ;
* 4. Februar d. J Gesehe und den von der Milicair-Kommisfioq dazu gestellten An: : trägen betreffend, beschäftigt. Da eine Modification dieser Gesc e ; k für das ganze Land von großem Interesse ist, so wird es ni t , "x unwilikommen seyn, wenn hier die RegierungsAnträge, die von : € der Militair:Kommisfion dazu gemachten Anträge und die Be- ] schlüsse der Kammer darüber (in erster und zweiter BerathunZ) ' t
„Zit Admiralität bat Befehl zum Bau und ßUk Ausrüstung “"“ Damvf-Fregattc ?ktbkklk/ die alle seither auf dcmMeere schwim- ;nenden an Größe und Kraft übertreffen wird. Sie sou 650 Pferde- raft4baden, «Tonnen Kohlen nebst Vorräthen und Lebensmitteln r Monate einnehmen können und unter dM ZDF:? caneRBe- a l' 000 nun , Truppen ““Um“ GM Geschütz wird, an er danaronaCdenl, aus ] cr -yc ops“ » „Got vn“, „Geyftr“ und andere Dampfbdtc, die “man jdeiß; ; 't e- ser egatte M nnchukmdhcit hcrabffnken indem du?11 rd te 5 “' “;,-FURY“ ReechßlJJWrZäifte ihrer Grdßénreichen wird.g Dßas ;, :- che und nachdrückli : V S“"kVoUendetundseeferti Feinöchikx z nen derartige auf m“ wie ß" uns "'N in Afghanistan bYronffjeYtlJai-pdex *
gutgema t oder_i-bre Wiederkehr o - ' s iicher verhütet 'Mit : Frieden solle auch sofort die Entlassung verfügt werden.
T auch das achteZahran enommm,abernur für den und auch dann nur f r den Dienst im Innern; naeh geschlossenem
“ck“" ““ck Eingan d“ Bkkichie (132, Verf? 3:11? «YYY
olben Meere und i evon Sind, errei- ' gäbe es chwerlich
ens n ? ! pfshlm und in _iden-athungm WWU.
"*458M
Errichtunq eincr_Dampsfiotte mit Schiffen von 300, 400 und 500 Xserdekraft dekretn't, aber wo sind se? Es isi _notorisch, das ganz rankretch nie im Sta de war, eine Maschine, die etwas taugte, von mehr als 200 Pfemxra hervorzubringen.“ „ Ungkacbtkt der Er ärung des Kolonial-Mimsiers Lord Stanley
im Unterhause, daß die Regierung an keinen Versuch mit der ?
Ni er:Expedition dmke, sa t der Morning Herald, eine Wie: derßolung derselben sey niZe unwahrscheinlich. Nach Briefen aus Ascension vom 7. edmar war das Dampfboot „Albert“ am 28. Januar an dieser use! angekommen. Neue Todesfälle waren mittlermeile an Bord nicht vorgekommen. Auch der„Wilberforce“ soil fich be] er befinden, als seitdem er England verlassen. Unter diesen Umst nden soll Capitain Alien gesonnen ewesen seyn, mit diesem Schiff und dem „Soudan“ im Monat ärz an die Käse von Afrika zurückzukehren und im April den Niger wieder hin-
? aufzufahren.
Gestern Wurde die Dividende für die neuen Spanischen Obli-
i gationen, welche gegen einen Theil der rücksiändiganins-Coupons ; ausgetauscht worden smd, be ahlr, was ein “Steigen "ener Staats: ;
Papiere zur Folge hatte. panicn hat übriqens ne Schulden- 10 Millionen Pfd. betragen, so wie das diesjährige Defizit von
mehr als 662 Miliionen Realm, zu rechnen find.
Finanz-Maßregeln Sir Robert Peel's, welche in einer Woche 24,500 Unterschriften erhalten hat, ist gestern Abend dem Unter- hause vorgelegt worden. Personen von allen Farben, selbst viele „Häupter dcr Whig:Partei. Eine Gegenpetition, unterstüht von HerrnCobden und vom Verein
nahme gefunden. Der „Birminghamn' Verein gegen die Kort)- gesehe hat steh auf eidsi. Gegen die Einkommen-Steyer u;nd die Einführung von LeJrnsmirteln vom Auslande dauert die Agitation
zwar noch fort, indeffen isi dieselbe beschränkt und macht im Gan: .
cu wenig Eindruck. Dcr Handeioxiand ist unzufrieden mit der
Tarifs fortschrciten.
. ' ' x- ; ]“ i ; . D'es“ Tage w „rden 1-01Matm TMM," von &hatham nach ; verpflichtet, in geeigneten Fällen thuniichsi Lu erleichtern. u
Ostindien eingeschiffr werden.
Die Limerick Chronicle meldet, der Herzog von Welling: . ton, obschon sonst eben nicht wcichmäthig, habe beim Eingange der , Nachrichtrn von den Unfällen in Afghanistan Thränen vergossen und erklärt, daß ihm weder aus eigener Erfahrung noch aus e- schichklicher Ueberliefcrung ein Fall so beklagenswerther Hinop?“: * rung Britischer Truppen bekannt geworden sey.
Herr Joseph Hume, der bekanntlich bei den lehren Wahlen
durchgefallen war, isi nach Schottland abgereist, um fich bei der Parlamentswahl für die Flecken des Distrikts Montrose zu melden.
Dem Plymouth Journal zufolge, beabsichtigt eine sehr
große Anzahl Familien in der Nähe von Torrington nach Ame- rika auszuwandern.
Durch Explosion einer Steinkohlen-Mine in der Nähe von
Stockport sind wieder 17 Menschen ums Leben gekommen.
Belgien. Brüssel, 12. April. Die Wiedei-:Eröffnung der Sißungen der
Repräsentanten-Kammer nach den Osterferien geschieht heute, und :
zwar durch einen Geseß:Vorschlag, der viel Zeit we nehmen und 8 N r. 7 Pß wozu noch die Proiongaeionen der Pfänder mit
heftige Verhandlungen verursachen wird, nämlich uber die von dem Ministerium vorgeschlagenen Veranderungen im Gefeße der
meistern und SFöffen, worin dem Könige eine freiere „Hand ge: so . Die liberale Partei wird, ihren Blattern zu:
orten Bittschriften ge en das neue Gesetz eingegangen. achtet aber wird das inisierium, welches die Geisilichkeit auf seiner Seite hat, die INaßreJcl durchsetzen. Die Opposition wünscht
alsdann das Nothombsche
ngelegenheiten, und Herr Desmai teres, inisier der
den, sich der Uebertheuerun en dieses Tarifs durch ersendungen
zu Wasser und durch von neuem eingerichtet ind, zu entziehen.
Der Senat isi noch immer in geheimen Sißungen mit dem Geseß-Entwurfe über Entschädigungen beschäftigt.
rungen der Eigenthümer mehrerer Ländereien, Poider genannt, be- trifft. Indessen da die Haupt:Besiimmun en des Geseßeß so an- nommen werden, wie die Repräsentanten: amnzer fiebcftcmmt, so wird auch diese Kammer, wenn das Geseß zuruckgesendet werden sollte, keine neue Schwierigkeiten dagegen erheben.
Deutsche Bundesstaaten. Hannover, 11. April. (Hamb.K.) Die zweite Kammer hat sich die le ten Ta e nur mit dem König!. Schreiben vom I., die ?odificationen der Militair:Aushebungs-
(nach den offiziellen Landtags:Mittheilun en) zusammengeste wcrden. - Die Regierung hatte in dem K nigl. Schreiben vom 4. Februar folgende 10 Propofitionen aufgestellt:
1. Festseßung der Diensteit auf fieben Jahre. Die Kom- mission hatte sieben Jahre ni t für genügend geZalten und Fest- seßung der DiensYeit auf achtZahre beantragt. n erster Bera-
hatte die ammer den ommisfions-Antrag abgelehnt, den
thun der &egierung angenommen. In zweiter Beratxu g aber wurde eines Krieges
2. Beginn der Miiitairp ichtigkeit mit dem Asten (statt dem Wilen) Lebensjahre; von der ommi ion empfohlen, aber in erster sowohl, als in zweiter Beraehung Yelehnt.
3. Bildung eines Friedens-Erg nzungs:Etats zuyErsehung der entstehenden zufälligen Vakanzen; von der Kommission em- pfohlen, in erster Berathun angenommen, in zweiter abgelehnt.
4. Besehung der f “li en Vakanzen, lediglich durch solche
Widmu- weiche eins ließii des Kriegc-Reservejahres minde- d“) 5 ISL,“ dienüpflicbtig find; von der „Kom n em-
- [Zimmungen (Art. 7 und 56) des Militair- J uber die Dienstpflicht der nicht im regelmäßigen Meer der Mili: * tairpfiichtigkeit befindlichen Unterthemen; von der Kommission
Eine Petition der Kaufleute in Manchester zu Gunsten der empfohlen und angenommen.
Unter den Unterschriften bemerkt man ? dahin: die Regierung zu ermachti en, die Juden „bis auf tvtime
diese Frage Zu einer Kabmets:Fx-age ge: ;; der Bank wurde die nunmehr eingeführte fesie Wechsei-Vaiuta an:
Es haben i manche Punkte Schwierigkeiten gefunden, zumal was die Forde: -
* gender Wei
5. Bestimmuyg, daß die Stellvertreter bis zum resp. vollen: deten ZMm Lebenojahre genommen werden können; von der Kom: mission empfohlen und in beiden Berathungen angenommen.
; 6. Aenderung der Bestimmung, nach welcher „in Friedens: zeit") ein_Jeder im Laufe des Jahres, in welchem er die rege!- niäßige DienKÄeit beendet hat, das Recht haben soll, seine ihm nicht zu verwe gemde Entlassung zu xordem“, dahin, daß dies nur in „gew nlichen viedenszeiren“ m lich seyn soll. Der Kom- missions: ntrag: estriction des Re to, die Entlassung nach ab- geleifieter Pflicht zu fordern, ward in beiden Berathungen an: genowmeZ aich de b i | 11 Mili 1 ich
-. erp tung r crew ein e e im tarp ti en, na_ch Ablauf ihrer ordinairen sechsjäßri en (resp. fünjährixen) Dienstzeit noch ein ahr in die Kriegs: eserve einzutreten; von der Kommission emp ohlen und angenommen, edoch mit dem An- trage eines Mit liedes: daß im Be i s: reiben die Vor:
* aussetzung geäu ert werde, daß die ontra eliche Verpßicheung der
Stellvertreter dadurch nicht er chwert werde. R. Aufhebung der ben“ enden, nunmrF-mtbehriichen Bc: hebungs-Gtsehcs
des Landes:Verfassungs:Geseßes) ni e zur iiitairpfi cht ran:
9. Ermächtigung der Regierun , die Yom (ge?en f?; 33. zuziehen; in erster Berathung angenommen mit der Verde
erung
ständische Anträge“ zur Militairp icht niehtheranzuäkhm; in zivei:
. a . gegen die Korngesehe, isi auch im Gange, hat aber bis-jeßtwenig Auf- ; “" Berathun ward ab“ diese Propoffuo" "ure bgeiehnt
10. Be chränkun der Unwärdigkeit zum Miiitairdienske ic: diglich auf diejenigen nttrthanm, welche mit einer im Kriminal: Gesehbuche vom 8. AnLusi 1840 bestimmten, schweren Strafe bc: legt worden. -- Zn bc en Berathungen angenommen.
Daneben hatte die Militair-Kommission noch beantrage, im
*angsamkeit, mit welcher die Pai'iaiiicnts:?irbeiten in Betreff des ZN leitungs:Schreiben folgende Wünsche und Voraussetzungen zu
u ern: n) Die Entlassung derjenigen, welche noch zum Wiedereintritt
];) Eben so Erleichterung der Beuriau ngen ins Ausland. c) Der Regierung zu empfehlen, daß diejenigen, welche bei der Untersuchung für diensitüchtig befunden werden, nicht nachher
; bei der Einstellung als zu schwach verworfen werden dürfen, we: ' nigstens nur in wirklich drin enden Fällen.
Dann hatte noch ein itgiied bei der Berathung für das
' Begleitungsschreiben den Antrag gestellt, die ReJierun u ersu- * chen: Seefahrer, wenn sie drei Jahre (satewiebsherfun?
Jahre) gefahren, in die Reserve zu sehen. Sowohl dieser Antrag, als die Kommissions-Anträge „1, i- und c wurden in beiden Bern: chungen angenommen. Endlich ward die ganze Proposition (des Königlichen Schreibens vom 4. Februar) angenommen.
„3 Leipzi , 16. April. Am .*";ten d. M. hielt die Actim- Geselischafc der Fiesgen Bank ihre fünfte GeneralWei-sammlung. Die Vkerhandlchn derselben, welche auch gedruckt worden ind, eben uber die erhältnisse der Bank im verflossenen Gesch fes- ]ahre folgende Aufschlüsse.
Der Geldumsah hat sick) belaufen auf: 1117087745 Rehn“.
2,71U,354 Rthlr. kamen, was eine Totaisumme von 13,54 18,180 Rthlt“.
Munizipal:Verwaitungen, hinfichtlich der Ernennung von Bürger: '. R N "' 7 Pf" ergiebt.
er Umfah auf Kassa:Konto betrug in dem vergangenen
? Rechnungsjahre 12.621,67! Rthir. 3 Pf. Es stellt sich demnach - ein verme rter Umsah Yeäxn das zweite Rechnungsjahr von r.
“.',006,490 thir. 1 R s., auf den genannten verschiedenen Konto dar. Als eine wesentliche Ursache des erweiterten Wirkungskreiscs
gegeben, durch; welche es möglich geworden, mit mehreren Wech- selpiätz'en, die m [eicher Valuta verkehren, iu aUSgedehnterer Weise ais fruher zu ar eiten. Die Diskontirung hiesiger Wechsel und die 'Vorschu :Gescbäfxe gegen Unterpfand von Staatspapieren und Actien haben sich einigermaßen Vermindert, was der Vortrag dci,
- Vorfißenden dem Umstande uschreibt, daß die Leipzig:Dresdenck
Eisenbah11:?sctien, weiche no vor;kurzem einen Hauptpfand:Ge: cnsiand abgeben, mehr aus den Händen der Spekulanten in die: jenigen der Kapitalisien übergegangen seyen. Dagegen haben sich
ichrrheit aben eine Ausdeh: nung erfahren, was eben so sehr im Zntere e des allgemeinen Verkehrs, als in dem der Bank, als ein erfreulicher Umstand zu betrachten isi. Die Circulation der Noten dagegen hat aueh im verwichenen Jahre nicht den gewunschten und für die gc: deihliche Wirksamkeit des Instituts nothwendigen Fort ang gehabt. Das Maximum dcs Ökoten-Uinlaufs betrug am 1. uni 17441 026.180 Rthlr.. das Minimum am 1. März 18-11 332,98" Rthlr., was einen durchschnittlichen Umlauf yon nur 600,000Rthlr. ergiebt. Es sind in dem Jahre 1841 nur 641.340 Rthlr. baares Geld gegen Banknoten eingetauscht, dagegen 11332040 Rthll'.
k Banknoten mit baarrm Geide eingelöst worden. Als einen haupt-
sä lichen Grund dieses beschränkten Gebrauchs der Banknoten gie t der Vorfißende den Umstand an, daß es der Bank nicht ge- stattet isi, kleinere Appoints (unter 20 Rthlr.) auszugeben. Dao
Ü Direktorium isi daher gewillt, nochmals beiderStaats-Regierung
und den Ständen um Auf ebung dieser Beschränkung anzutra: en, eine Ansicht, Welche an von der YeneraiWersammlung eni- chieden getheilt ward. Demnächst kundete der Vorstßende die bevoiYehende Eröffnun einer Zwei bank m Chemtiih an. Der tatuten-Entwur einer solchen is? von dem Direktorium und Ausschuß entworfen und, im Auftrage des Ministeriums des In- nern, dem Vorsiande des ChemniÉer Handels: und Fabrikskandcs mitget eilt worden, um dessen emerkungxn darüber zu hören. Das orebesi m der zu errichtenden Zweigbank soll, nach der Ansicht des D rektoriums und des Ausfchusses, an die Bed ng ekndpst werden, daß die elbe sich na Ablauf vonÉwciGes sts- ahren ais fich selbst er aitend bewä re. - Die ertheilung des reinen Gewinnstes der ank vom dritten Rechnungs-Zahre soll, nach dem Average des Direktoriums und Aus chassis und mit der hierauf erfol ten Genehmigung der General: ersammiung- in foi: [? statt nden: gr. 6 Pf. ;; 25 pCt. auf Restwe-Konto nach 5. 11 - = Dividende; T* 2:4 kalÉtho Act1i;;.2 ) 5 : ratificaeo :! p . von , ;:- K r. 13 LKS!“- 6 Pf. an den-volizie- e
233" _n Direktor. 8 ; 1 : ergl. W 7 pCt. 18,232 Rthlr. 13 N r. 6 *f. an die6 verwaltenden Di-
6,077 Rthli'. 14 16,501) “ *- : 364 19 .:
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__ .... Frankfurt a. M., 15. April._ Se. Durchlaucht der Herze von Nassau gab dem nach Wien zurückkehrendm rinzm Nikolaus Esterhaz vorgestern das Geleit: hi er und thte gestern Morgen na Hoheit der „Kurfürst von Hessen ist iioch hier anwesend, wird auch schwerlich seine Sommer-Residenz in Hanau nehmen.
Die Sihungen der Bondes-Versammlung bleiben vorerst noch ausgeseht, auch werden die abwesenden Herren Bundestags: Gesandten wohl nicht vor Anfang des Mai _hierzurück stän. Der KönigiPreußische Oberst, Herr von Radowih, wird in näcd er Woche hier zurückerwartet, und noch einige Zeit hier verwnlen, bevor er sich auf seinen Gesandtschqfnpo en begiebt. ; ;
Unsere Börse zeigte zwar in dieser och: große Lebhaftigkeit, doch verfolgten die Fonds zum Theil seit gestern; eine rück ängige Btw ung. Dieses gilt namentlich von den Holländischen Effe ten, die von msierdam seit einigen Tagen niedri er kommen. Arddins waren heute auch fiauer, unterliegen inde en im Ganzen keiner großen Wandlung. In den Oestei'retchischen Gattungen wurde in den !cßteren Tagen Weni umgeseßt. Heute warm fieindrsscn etwas beliebter, die 5proc. etaliiques notirten109“„,proc., Wiener Bank-Actien 1988. Die Taunus=EisenbahmActien sind seit vor: gestern durch die Bemühungen der Baissiers im Weichen hegris: fen, blieben heute 8827"; Fl., gehen aber gewiß bald wieder in die Höhe, da fich viel Liebhaberei darin zeigt und das Geld bald auf “.I pCt. stehen wird. - Unsere Messe geht morgen auchim Klein: handel u Ende und war in dieser Woche nicht belebt, wie es bei der un reundlichen, durch anhaltenden Nordost erzeugten Witte: rizn auch nicht anders der Fall seyn konnte. Wenn wir die un-
un igen Meßberichte aus Leipzig lesen, dürfen wir aber mit dem *esuleat unserer Oftermesse im Großhandel schon zufrieden seyn. Die; Luxemburger Leder:Fabrik“antcn haben ihr Leder meistens an hies] e Lederhändlcr abgeseßt, die, um sich den Preis ihrer frühe: ren inkäufe nicht zu verderben, ewiffermaßen gezwungen waren, zu kaufen. - In der EisenbahnXera e hat sich nichts Neues er: geben; Großherzoglich Hesfischerseits Fat man freilich die Initiative darin ergriffen, doch bewahrt man von allen Seiten großes Ge: heimniß darüber, wahrscheinlich um bei dem einen oder anderen PartikularEntereffe nicht vor der Zeit anzusioßen.
Schweiz.
Basel, 13.April. (Schweizer Bl.) Zn einemSchreibcn des Großherzoglichen Badischen Ministeriums erhält dicRegierung von Basel die Anzeige, daß es sich bei dem egenwärtigen weit: vorgeschrirtenen Stand der Arbeiten zu der isenbahn durch das Großherzogthum um Entscheidung der Frage handle, ob dieeBahn ihren Endpunkt an den Gränzen der Schmeiz, etwa in Loi'raci), erhalten oder ob sie bis Basel fortgeführt werden solle. Behufs des lehren Projekts wird die baldige Ankunft eines Abge'ordneten des Zerrn Geheimen Raths von Reck, an ekündigt,_der uber aiie diese isenbahn-Angeiegenheit betreffenden unkte mat der hiesigen Behörde Rücksprache nehmen soll.
Italien.
Rom, 4. April. Gestern hat Se. Königl. Hoheit der Prinz Luitpold von Bayern Rom, nach einem Aufenthalt von vier Mo- naten, verlassen. _
Die Befihnahme der Titularkirche S. Agostino durch den Fürsten Erzbischof von Salzburg, Kardinal Schwarzenberg, erfolgte gestern mit dem größtmöglichen kirchlichen Glanz, wobei Se. Emi- nenz eine Lateinische Allocation ,an die versammelte Geistlichkeit dieser Kirche hielt. Dem Vernehmen nach ist dem aus der Liste derPrälaten gestrichenen Herrn Amici nun die Weisung zugekom: men, Rom und die Römischen Staaten auf immer zu verlassen.
Ein Beamter aus Chili , der gegenwärtig hier ist, hat nahe an 200 aus Spanien vertriebene Geistliche veranlaßt, nach Chili und Buenos:Ayres zu gehen, wo durch die vieijähri enKriege ein solchcr Mangel an Geistlichen eingetreten isi, daß chon lange in vielen Kirchen kein Gottesdienst mehr gehalten werden kann.
Spanien.
Madrid, 6. April. In der eutigen Sißung dei'Deputii-ten: Kammer richtete Herr Sanchez ilva die von ihm bereits vor eini er Zeit angekündigte Interpellation wegen eines angeblich zwiigchen Spanien und England abzuschließendenHandels:Vertrags an die Minister. Der Conseils-Präsident, Ocrr Gonzalez, erwic: derte, daß an den in Bezug auf diesen Gegenstand umlaufenden Gerüehten nur so viel wahr sey, daß die Spanische Regierung bemüht geWesen sey, für die in England eingeführten Spanischen Waaren so große Vortheile wie möglich zu erlangen, ohne deshalb die allgemeinen Interessen des Landes aufzuopfcrn.
Portugal.
Lissabon, 4. April. Monstxknor Capaccini hatte das Breve, welches ihn ermächtigt, den Papst dei der Taufe des ncngebornen Prinzen ais Pathc zu repräsentiren, erhalten, und man erwartet nun baid die feierliche Abhaltung des Taufaktes.
Die neue National:Garde ist in der Bildung begriffen.
; Die beiden Bevollmächtigten, Herzog von Palmclia und Lord Howard de Walden, die den Handelstraktae zwischenEngland und Poren al zum Schluß bringen sollen, haben sich den Finanz:Mi- ntsier aron Fayal zugeseilt, der ihnen bei dcr Regulirung des Minimum:; und Maximums in dcr Reduction der Zölle mit sei- nem Rache bchüiflich se 11 soi]. Die Berechnungen hinsichtlich der Veränderungen in den „Zoll-Ansäßen, welche von Seiten Englands vorgeschlagen smd, smd beendigt und folien kompetenten Gewährs- m'ännei'n vorgelege_werden, und nachdem dieses beseitigt seynwird, xx:xftedadi; Un§xzedichmmgdd5§ TWINS lilim so schleuniger erfol-
- on a m'a un orto or e un en 0 : selben eingegangen sind, s g 3 Gunsten des
Moeldau und Wallachei.
Yao ;Siebenburger Wochenblatt moldee aus Braila voni „.; Marz: „Eine am Wsien v. M. hier anagebrochene Meu- terei hatte sich furchebqrer als man für den ersicn Augenblick zu ergründen “vermögend ist, nicht nur für unsere Stadt, sondern auch für die angränzenden Provinzen gestalten müssen, wäre es den Meuterern Lelungen, ihre Absicht auszuführen. Es hätte den Kaufleuten eiiie &.ontribution von 2400 Dukaten und circa100,000 Iermeliques (& 1 l. 50 .Fr. C. M.) auferlegt, die Kaserne über: rumpeit und angezundet, und um die Unordnung noch me 1“ u vergrößern, die Sturmglocken durch die Znsurgenten oder Leszek
uber geläutet werden sollen. Es giebt hier viele Leute niederer Klasse,;Gi'iechen, Bui aren,Serben, welche in früheren Jahren sehr beim hiesigen Hande gewonnen haben und daher an ein gutes Le- ?" gewohnt gewesen sind; diese sahen sich durch den vorjähri "' schwéichen Regoz sehr betheiiigt, wollen aber doch von der gewo n- Jen Lebensweise nicht ablassen; _ es ist ganz wahrscheinlich, daß “s? in moraiixlcker Bildun? sehr meit zurüchsiehenden Menschen sich alle in der sicht, au eichee Weise u Geld zu gelangen, den evterern angeschlossen h teen, so daß i r Haufe hier auf mehr
Wiesbaden zurück. Se. K nigliche '
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denn tausend Personen hätte anwachsen können. Sie wären so im Stande ewesm, auch Galas zu brandschahen, sich mit dem ddt“:
! tigen viren Gesindel zu verbinden, und sonaci) in einer Anzahl von gewiß mehr als 2000 Persqnen die Donau zu überschreiten. .“ | Bei der ohnehin aufgereizten Stimmung der Bulgaren gegen die s' ? Türken, wäre | der Revolte von neuem zur fykchtbaren Flamme in jenen j Gegenden an ufachen. Doch all diesem Unheil is, der Vorsehung
es sonach ein leichtes gewesen, den Fxmkm
sey es gedan t, durch die kräftigen Maßregeln, welche im rechten
Augenblicke durch Oberst von Jacobson getroffen wurden, vorge- !
beugt. Hätte derselbe zu früh auffczllz'ndr Mittel zur Verhütung der schon etliche Tage vorher von Einigen besorgten Akeuterei an:
gewandt, so wären die Meuterer dnrch ihre Spione unfehlbar [
davon benachrichtigt worden, hätten sich heimlich zersireut, und man hätte der Sache nicht auf die wahre Spur zu kommen vcr-
mocht; indem aber die Erneute wirklich ausbrach und man die „ , ; * den find? Hat ste nicht “001 und 1705 die Niederlage Frank:
Theiinehmer auf frischer That ertappte, ist cin großer Fortschritt
zur Entdeckung des Kompioets in seinem ganzen Umfange gethan ; ' ? ; Wurde.
und kann kräftig allen ferneren Umtrieben t'nk e_qengearbeitet Werden. Späteren Berichten aus Braila zu;;
auch Georg Makedon der Gerechtigkeit in dieHände gefaUen und
noch in der Nacht zum Iten unrerEskorte nach Bucharest trans:
portirt worden. _ Der aus Bucharest hierher geeilte Minister
des Innern, Groß:Van MichaeiGhika, ist sehr thätig in der be: _
reits angefangenen Untersuchung des Kompiotts. Türkei. Konstantinopel, 30. Mä»; Vorgestern hatte der Kö: nigl. Griechische Gesandte, Herr aurocordako, seine Antritts-
Audienz beim Sultan, von weichem er auf das wohiwoliendsic auf: genommen wurde.
dete Sami Pascha hat am L;;sien d. M*. scine Quarantainc voii: endet, und sogleich seine Besuche bei der Pforte abgestattet.
Bei den ungünstig lautenden Nachrichren über die Pest in Syrien sind die dortigen Provenienzen, gleich denen von Alexan- drien und Ei'zei'um, abermals der Quarantaineunterworfen worden.
Syrien.
Beirut, 16. Vkärz. (Times.) Der Bischof Alexander von “ erusalem ist nach Jaffa abgereist, um nach seinen Möbeln und ffekken zu sehen.
Die Agenten der Fran,iöfischen Gesellschaften zur Aufwiege= [UNI d,?l' orientZlischen Chrisien sind in volierThätigkeit, und meh: rere Kusien:Bevolkerungen zwischen hier und Tripoli find mit Pul- ver. das auf Cypern gekauft wurde, versehen wvrden. Zu Tri- POU hexkschk die größte Aufregung; die Christen sprechen dort von Verweigerung der Steuern und die Türken von Ermordung der Christen. Leßtere bauen nicht auf ihre eigene Stärke, sondern “Uf ihk? Brüder" in der Umgegend. Solite ein Religionskrieg aus: brechen, bei Welchem die Museimänner direkt betheiligt wären, so werden wir ein bluti cs Frühjahr erlcben. Die zeitige Ankunft Froh alten Emir Be chirs oder seines Sohnes könnte dies ver:
m ern.
O_ie Turkomanen im Norden Syriens haben fich empört,
der Turkischen Regierung die Steuern verweigert und sich vor
, den von Assad Pascha abgeschickten Truppen in die Gebirge zu-
rückgezogen.
Inland.
Köln, 1:1. April. schen Geselischaft hat auf der icxzken Reise bei Worms ein mit Gyps beladenrs, nicht weit vom Ufer gelegenes Neckarschisf in den Grund gefahren, und, wie man sagt, sollen die darauf be: findlichen Leute kaum so viel Zeit gehabt haben, sich zu retten In wie weit das Reglement über das Vorbeifahren der Dampf; Tored ich vorn 1l6. ZZUUÉU' überschritten oder nicht befolgt worden
ii“ ie cmueitcn e nteru un von ' ' , nachweisen. z sch 9 Seiten der Betroffenen
Berichtigunq. “Jm gestrigen Biatte der Si Zig auf de & ; . * . . ., [' ersten Ekite, Sp. 2, Z, 46, statt: „in der Levante“, lies: aus der Levante.
Cormeuiu und die Ceutralisatiou.
F1- Paris, 1:1. April. Timon ist aus seinem jahrelangen Schweigen mit einem kleinen Buche, „*in [;; (:(“ntr0115x111011*', herausgetreten. Rems durchsichtige Pseudonym gehört-bekanntiich dem Deputirtchicomte de Cormenin an, welchem auch seine Meintmgögegner den Namen eines seht" gelehrten und noch mehr geistreichen Publizisten zugestehen. Herr de Cormcnin hat sein unleugbares Talent diszinal nicht, wie gewöhniich, zu einer Streit: schrift ge en die Regierung oder gegen die Civil : Lifte Vcrwcndrk, sondern Seine Arbeit ist eine Art wiffenschafciichcr Dithyrhambc auflkdas formale Grund:?)rinzip der Französischen Staats :Ver: wa ung.
Der Verfasser childei't „Ucrst in raschen, sicheren Zü en das Entstehen der Franzxsischen taats:Einheit, die, der Hantsache nach, das Werk des Despotismus ist, zu der Ludwig )(]. den Grund gelegt, die von Richelieu und Ludwig )(]U. ausgebildet ist, und die unter derGewaltherrschaftdcs National:.Konvenrs und unter dem eisernen Scepter Napoleon's ihre Vollendung erhalten hat. Herr de Cormenin giebt denn ein mit Meisterhand ezeich: netes Bild der politischen und administratiden Einheit Frau?]reiahs, er'macht das Räderspiei der großen Staats-Maschine dcm un: g_eubtesien Auge anschaulich, er zeigt den Zusammenhang jedes einzelnen Theiss derselben mit der Triebfeder im Mittelpunkt des Uhrwn'kes, von welchcr aiieBc-wegung ausgeht. Bewunderns: werth ist die Leicht!“ keit, die EieZanz der Sprache, durch welche der Verfasser seine ehandiung d es“; ztemn'ch dürren Gegenstan- des allen Reiz einer geschmackvollen Unterhaltun s-Lektüre zu ge- ben Weiß. Herr de Cormenin spricht mit aller eredesamkeie des Enthusiasmus von der Französischen _Centraiisation, durch welche er die Größe, die Unabhängi keit, die Freiheit, alles Heil des Vaterlandes bedingt glaubt. ieseAnficht ist übrigens die durch- wxg herrschende in Frankreich, sie wird von allen politischen Pai“- teien getheiit, gnd Herr de Cormenin ist daher sicher überall willige Ohren fur seine Worte in finden, durch die er drr öffent- lichen Meinung, uin nicht zu sagen dem öffentlichen Vorurtheile
Y redeferti schmeichelt. Frankreich fühlt, welchen unermeßlichen, ortheil se ne militairischen Interessen aus dem durchgreifenden Systeme der Cenrralisation ziehen, es fühlt, wie gewaltig seine Kraft zum Angriffe und zur Vertheidigung dadurch gesteigert
olge, isi am 4. März Y
leßkei'e fünf: oder sechsmal zahlreicher iii, So dürften sl'ch die Arbeiter von Lyon, Nantes, Bordeaux, vei'kiändigen, um Frankreich zurAnnahme jeder beliebigen Staats: form zu zwmgen.“ Kein Wort des Verfassers deutet an, daß ein solches Uebrrgewichk der Minderzahi der Staatsbürger über die Mehrzahl ein Mißperhältniß bildet, dessen Verminderung sich die Versaffungd :Politik „zur ernsilichen Aufgabe machen sollte. Heri" de Cormenm sagt Weiterhin: „Die Ccntraiisation hat Paris eben so zu der Stadt der Wissenschaft und der Gelehrsamkeit, und zu der Stadt des Luxud, wie zu der politischen und Regierungs- stadtegemacht. Paris erstickt fast an der Fülle seiner Intelligenz. Die ubrigen Stadte leuchten nur in Zwischenräumen im matten
Das Dampfboot „Victoria“ der Köln!": * x Centraiisations:Sy]iem monopolisirt. ; das met der naivsten Geiaffenhcit zu, er scheint zu zweifeln, daß
wird, und so opfert es gern die bürgerlichen Rückfichtm
auf, welche gegen mes Prinzip in seiner hiesigen siarren Gestalt ,“ streiten, denn die mehr als die Freiheit, und der Waffeni'uhm isi ihnen noch immer them'cr als das Wohlseyn.
acht gilt den Franzosen auch heutzutage noch
Der Verfasser zählt die Fälie auf, in denen Frankreich durch
die Energie gerettet worden ist, welche die Staatsgewalt nur aus : dcrkA-ihaufung aller öffentlichen Kräfte in der Hauptstadt des Landes i schopfcn konnte, und er seht namentlich die kriegerischen Wunder: ; chaten des revolutionairen Frankreich fast ausschließlich auf die ;; Rechnung der Ccntralisation. Möglich, daß dicse Frankreich in | dem letzten Zahrzehcnd des vorigen Jahrhunderts und zu verschic-
dcnen anderen Zeiten vor Besiegung und Eroberun allein wie oft hat fie “dagegen das Land an den “and des Ver: derbens gebracht! Wurden ohne sie aiir die Umwälxungcn mög: ||ch gewesen seyn, die in den Straßen vonParis cntichicdcn wor:
geschäßk hat;
reichs beschleunigt und schwerer gemacht, als sie sonst cw' “n evn ' Ein unbrfangenrr, politischer Sinn wird fick? njxeßdasvzn ubcrzeugen, daß eme Nation Von ;;; Millionen Menschen sich in einem befriedigenden :)kormal:Zustande befindet, wenn ihr games
. Schicksal von dem ersten besten Gewalestreiche abhängig isi, den
ein tolikühner Generai, ein fanatifirter Volkshaufe, ein verwegc: ner Minister in der Hauptstadt durchzuschcn vermag. „Herr de Cormrnin grsieht freilich zu, daß die Centralisation
? mit einigen Nachthcilcn Verbundrn sey, aber cr isi fest überzeugt,
daß diese durch die wohirhäkigen Wii'kun en derselben bei weitem uberwogcn werden, ja, er behauptet, da!? sie im Vergleiche mit
; den icßteren zu unbedeutend seyen, um auch nur" in Betracht ge: ,- zogen zu werden. ; wahrhaft monströse Folgen dei'Fi'anzösischi-n Centi'aiisation hervor“,
Der von Seiten des Statthalters vonAegypten hierher gcscn: F als ob sic dic ciniruchrendsicn Vorthriir dieses Prinzips dat'böten.
Sonderbarerweise hebt er indessen auch manche
So sagt er: „ z:s liegt eine solche Gewait in dei“ Crniraiisation,
* daß die Klasse der Handwerker sch, sobaid sie nur“ wii], ziir Her:
rin dcr Klasse dri" Ackerbau“ machrn karin, obgleich die als die erstere, Rouen,
Marseille, Lilie und Paris nur mit einander
WiderscYein von Paris. Paris verzehrt, i t, trinkt *iei “- die, amufirt sic!) für Nantes, Straßburg, ZKarseiUe, 111“? („tivéo'FY rts yrrwaltet, ordnet, regiert fiir Nantes, Straßburg u. s. w.“ Paris denfec, schreibt, druckt, singt, malt, philosophirt, politifirt' schwamm iur Nantes, Straßburg u. s. w., Paris insurgit't sick;
* und revolu:ionirt Frankreich alle funfzehn Jahre im Namen und
zum Nutzen aller übrigen Städte. Es isi wahr, daß die übrigen
3 großen Städte des Landes ohne die Pariser Ccntraiisation rei ci“ ; an Literaiur, Wijsrnschaft und Kunst, reicher an Luxus, (»le , und Genie seyn wurden. ! in ihren Lokalsttten blühender? und reizender? ')iniaien imd ("
, * 4 , ["S „ bcsserc Oper haben würden. 3
Es ist wahr, daß sie mehrOriginalität
linter jener Vorausseixung würde es auch, und wer leugnet dies? mehr wichtige und bcdeutcnde
; Aristokraten in den Provinzen geben. “Liber wir würden chen die
CcntrCaZiisation nicht haben!“
wo wird also dicZnteiiigenz, derReichckum, der Genu da Wohlseyn des ganzen Landes zum Vortheil von Paris durcßh, dat? Herr de Cormrnin gesicht
irgend rin; verständiger Piensch darin ein Argument gegen die Contraliiaiion nnd eiiikBi'deni'cn gcgen deren übxi'schwängliche Wohlkhatigkcit findcn konne. Darnm erspart er sich denn auch
„* die Mühe, die Verthcidigung der zahllosen Privilegien der an r: ! siadt zu führen, wclche von Anderen wohl durch dicBerufKig (1pr
die Thatsache versucht wordcn ist, daß sich die Bevölkerung von
Paris fortwährend aus den Provinzen ergänzt, daß die ro c Mrhrzah1 der Likäntzci', welche hier durch Talent, Wissen, EiZfiußß ,oder"; Reichtßum glanzen, aus den Provinzen abstammen, daß Z.Zi'iosienxlrxmxm Zéorte eigentlich nur das Rende voris bildet, wo
ie er arioi ' * “ *" ' - sammenfindet. ! aus da: cntlegmsicn „andesthiiiin zu.
Fegcben seyn, daß alle sirebsamen individuelien Kräfte im FranHö- n e:
Hiermit mag die beruhigende Wahrscheinlichkcit schen Volke, un eachtet der engen Beschränkung der wahre
benssphc'zre der 9 ation, doch den wün ens! .; ' '
filiden konnen, die Wahrsaheinlichkeit, das?)ühexexxßchxßxzäl-ÜFOY ; kom Talent, keine axisgezeichnere Fähigkeit u. s w obne ck , grne Schnid völlig fur" das Land verloren geht.. . “ re el- eiiie _Entschadigting fiir die Entbehrungen aUer Art w91chc die uiurpircndc *.)lnzichangsiraft von Paris dcn Provitézen aufie t? Ist die inicilektucile Armut!) von Bordraux, MarseiUc RoZe-r u. s. w. minder trostlos, weil die Geister und die Bestrrbungen dic tinter ariderrn Umständen diese Städte gkschmück häbki? wür; den, in Paris cinen Schauplalz und einen Wirkungskrci» gefun: den haben? nrrewSphäre rin ehrenvoller Platz gesichert ewe en wäre, ? rn hier in Paris jämmerlich zu Grunde inmirtgcn dser verziveYeZen Konkurrrnz, ivclchc die intellektuelle Ueberfiiliung verursacht von welcher Heri" dc Cormenin redet! ,
Liegt darin aber
Und wie viele edle Kräfte, denen in einer bescheide:
Zch citii'e zum Schlusse noch eine Stelle aus unsrrcmBuchc,
welche den angeblichen Demokratismus dcs Ver'a ers un ' LPchtcst'xtdie ihn als ihr Organ anerkennt, in einfeigßenthünikiicFeeils ! i' : man die Gemeinde:Ausgabrn dcm freien Milieu der einzelnen Orischaften anheimsicllen wollte, siatt diese zwangsweise zur Bc: sircitung derselben anzuhalten. Räthen auf dem Lande würde sich unter tausend Vorwänden chi- 7er", das Gehalt des Schullehrers u bewilligen. Andere würden agen, daß dei'Pfari'er kein Haus n? Pfarrer; eigentlich entbehren könne. der fälligen Sch;ulden verweigern; jene würden die Findeikinder ohne Beistand, die Mairie-Bcamten ohne Besoldung, die National: Garde ohne Fahne und Trommel lassen u. s. w. nicht etwa eine bloße Hypothese, denn das Geseß geht so seht" von der Vorausscßmig des bösen Willens der Gemeinden aus, daß es ihnen die Bestreitung dieser Ausgaben ais Zwangspfiichk auflegt. DasGeseß hat nicht das mindesieZutrauen zu drr Einfichß dem Patriotismus, drr Vorsicht und dem gesunden Sinne der meisten Gexieinhden, und ich sage, daß das Geseß vollkommen re t at.“ ei? lestÉndniß!s H C 51 schiid !* vrdint der w r i 0, wie ie err de ormenin er er , t k „ Geist und der Charakter ihrer Vorstände wirklich das MKM“-
„Man würde eine schöne Unordnung erleben, wcnn Eine große Zahl von Wkunizipai:
thig hat, “da man ja doch dcn Diese wurden die Bezahlung
Und dies ist
Welch eine Anklage, oder wenn man wiki, weich Sind übrigens die Französischen Gemeinden