Verwirrung und die Zahl der Verwundeten, die schon bei dem er: sten Stoß, als der Dampfkesxel zersprang, etwa80-90 betrugen. vermehrten. Bevor der ug zum Stehen gebrachx wer- den konnte, und Hülfe aus der Nachbarschaft hmzueilke, waren die vier ersten Waggons mit den darin si enden Reisenden ein Opfer der Flammen geworden, und a die dampfenden Trümmer durchsucht wurden. um die Lrichm htrvom zuziehen, fand man nur verbrannte Schädel und kalzinirn Gebeine; es war unmöglich, einen einzigen dieser Unglücklichen zu erkennen. Da hier jede menschliche Hülfe unnüh wurde, so begann man, der Verwundeten fich anzunehmen; es wurden schnell Tragbahrm herbeigeschafft, um die am gefährlichsten Beschädigten in das nicht weit liegende Krankenhaus von Meudon zu schaffen. Mehrere wurden im Schlosse von Meudon selbst, und die übrigen in Pri- vat: sem untergebracht. aum wurde diese Trauer-Botschaft dar;? einige zu Fuß ge- .; kommene PassaZiere des verunglückten Eisen!) nzu - nach Paris gebracht, so ver reitere sie fiel; mit Blißesschnelle ü eraU; und da beinahe Jedermann, sei) es einen Verwandten, sey eseinm Freund oder Bekannten an diesem Tage in Versailles wußte, so eilte man ]?romWeise nach den Büreaus der Eisenbahn, um sich aus der schreck- ,'“ lichsien Ungewißheie zu reißen. Der Zudrang wurde zuleht so roß vor dem Büreau der Eisenbahn, daß ein ganzes Bataillon Infanterie und vier Compagnieen der Munizipal-Garde zu Fuß vor das Gebäude gestellt werden mußten, um die herandrin ende Menge zurückzuhalten. Diese an fich nothwendige und kluge aß- regel vermehrte jedoch noch mehr dieUnordnung, welche durch die Bitten und Klagen der Väter“, Mütter, Brüder und Freunde, die nach Erkundigen! en über die ihnen theuren Personen f?rebten, und durch die Övldaten zurückgedrängt wurden. Diesen Mor- gen bestürmken dieselben die Büreaus der Polizei:Präfektur, um etwas zu erfahren, was sie noch hoffen lasse, indem die Liste der Verwundeten, die hier und dort in Mcudon oder in der Nach- barschaft untergebracht wurden, durch Polizei-Commissaire sor : fälelg auf enommen werden soll. Leider kann die Polizei ni t auf alle ?)?achfragm eine befriedigende Antwo'rt geben, da die Liste der Todten nicht die Namen der Verungluckten enthält, in- dem man nicht einmal die wahre Zahl derselben besiimmen kann. Ein hoher Beamter, der seiner Stellung halber die traurigen Reste dieser Unglücklichen sehen mußte, eversichert, es sey davon nur ein Haufe ausgedbrrter Gebeine ubrig, und nicht ein einziges Kleidungssiück oder sonstiges Merkmal, woran diese oder jene Person sich erkennen ließe. Die An ehörigen können freilich die Administration derEisenbahnen um chaden-Ersaß anklagen, aber kann es auf Erden einen Ersaß für so klägliche Verluste geben. Die armen Anverwandten werden nicht "einmal den Trost haben, die Asche ihrer Theuem mit ihren Thränen zu bomben, denn wer kann aus diesem Scheiterhaufen die Reste eines geliebten Haup- tes herausfinden?
se- Paris, 9. Mai. Von einem Augenzeugen kann ich Ihnen fol ende Angaben über den gestern Abend erfolgten Unglücksfall an der Versailler Eisenbahn mittheilen. Da die heutigen Zeitun- en bis jeht nur einzelne Thatsachen anführen, genüge die hier Folgende getreue Darstellung des Vorgefallmen.
Gestern Nachmittag waren die großen Wafferkdnste im Ver- sailler Schloßgarten angekündigt. Diese ziehen stets viel Befu- cher aus Paris herbei, und die Einnahmen der Eisenbahnen find an solchen Tagen immer besonders glänzend. Um nun diese Ein- nahmen zu steigern, wurden gestern außerordentliche Wagenzüge an eordnet, ja sogar mehrere Züge von 15, 20 und selbst neoch me?»- Personenwagen. Diese langen, schwerenZüge kqnn eine Maschine unmöglich iehen; es wurden also drei Maschinen vor- gespannt; ein neuer Fehler. Ge en «5? Uhr fuhr ein solcher Zug vom Versailler Bahnhofe ab. r zählte 18 Wager! poll Passa- giere nebst 8 Englischen Maschinen. Die Zahl der Reisenden die- fes Zuges betrug 1790. Von einer halben Stunde zu der ande- ren ing ein ähnlicher Zug ab. Bis über den halben Weg war der ug gut ge angen. In der Gegend von Beilevuek, Schloß . Meudon, Bas évres und Das Meudon aber wich ploßltch die erst Maschine aus den Schienen, die „zweite stürzte auf die erste Maschine, die dritte folgte mit der ganzen Wa- genreihe. Die Maschinen wurden zerschmettert, brannten, entzün- deten die folgenden hölzernen Wageenkasien. Sieben der Personeri- wagen wurden also entweder zertrummert oder verbrannt und m Skückrn zermalmt. Die vordersten dichtbesehten Wagen brannten gänzlich ab und ein Theil der Passagiere mit, Weil die Thüren an den Stationen verschlossen worden und nicht zu „öffne'n waren. Eini eReisendt der ersten Wagen retteten fich, wenige ganzlich un: besch digt. Man sucht mit Recht, um die Stimmung des Volks nicht aufzuregen, die Zahl der Opfer_geringer darzusiellm, als sie isi. Jedoch zählt man heute Nachmittag aus offiziellen Quellen an Ort und Stelle, im Hospital Nekker und in den Ddr- fem bei Meudon gegen 20 Gestorbene, 10-12 waren gänz- lich verbrannt und ganz unkenntlich. Die Zahl der Verwundeten ist um so größer, als viele leichte Wunden, Brandnarben .und Kontußonen sich gar nicht ermitteln lassen, weil die Betheiligten fich in ihren Familien heilen lassen. Die Regierung hat aus Vorsicht heute ßarke Truppm-Abtheilungen an dem Bahnhofe aufgefüllt, weil ßch heute Morgen eine große Aufran im Vokke zeigte und ganze Schaaren von Ardeitern, du o am Montage feiem und nicht in den Werkstatten arbeiten, fich naeh der Barriére du Maine begaben und die Maschinen und Magazine der Ei enbahn zu zerßdren drohten. Einige Ver- haftungen von Rädelsf hrern haben stattgefunden, und die Soldaten halten die Ordnung aufrecht. Man erzählt fich schauderhafte Episodey über den Jammer, der gestern Abend bis tief in die NW '" der Umgegend voa Meudon ehern'cht.
M", Lehre. nicht enug Vorßbts- aßregtln nehmen zu kim- um, *| xbk für die es Eisenbahnen schrecklich gewesen; leider aber: sm die Todten ni t wieder zu erwecken, und wir könnten Sw" Famm'" "!"",m- die an dem geßrigen Abend Vater und Myttxr und zwei Kinder verloren, und von welchen fich nur zwei MWM" "“““".- da fie au: fich in demselben dritten Wagen YIKTTKQY-g KekivYLegtm vd?" ??r. 10 &? bis zx!!! lehren ha-
!. e thten gar eine, da dort “" SW “"" v“" Vochchnchw MYC“ hatte und sech die X““ «'.- “x..d8.::7*.3“r2.wr« .,.-«.*» ...;"... „.... "'-. em u eigen Bors schmerzlich beruhrt. e schmrßm Vorwürfe uud Aneta „, werden natür- mv nicht gespart- 9
Großbritanien und Irland,
London 10. Mai. *Die Parlamentsverha “ noch fortwährend mit erneuerten DÜMÜUMMQM
alem des “e i m .Miuisberiums in Bqu auf die Erman kmh &!an gvon Friedenkrirhmm mid Ther Voxfäue büY Parlamenumahlen hin. Der ersten Gegenstand ;kam [?swern bm Wust, Wieder zur Sproß, ohne xmas von K_gemeinm Dkuomßse darzubieteu. Hierbei, so me bei dm durch Herrn Roe:
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hm! im Unterhaus: veranlaßten Debatten “ber Wahl-Angele en- heiten, koume- &II-it:!» Lokal-BerhiltnéÉ mw Partei-umer ebe zur Erörterung. terhause war das sulfat der Diskus ion die Einseßung einer Kommission rur Untersuchung von Angaben ber Bestechungen, die bei den Wahlen fur Nottingham, arwich, Lewes, Reading and Falmouth vorgekommen seyn sollen. odauu wurden Wray“? noch ein paar Klauseln'zu der Einkommu: Steuer: , bei ingung des Berichts uber dikselde, vorge- schlagen, aber mit bedeutenden Majoritäten verworfen. Das eine, von Herrn Wood beantragt, hatte zum Zweck, daß etwani eVer: luste, die Jemand in einer seiner Einnahme-Quellen erliete, ei der Besteuerun seines Einkommens von dem Gewinn aus anderen Quellen so te abkgezogm werden, damit Niemand von mehr als [einem Netto:Ein ommen die Steuer zu entrichten hätte, fiel mit 110 gegen 66 Stimmen durch; das andere, welches Herr Gill vorschlug, und welches zum Zweck der Einkommen:Steuer die Abschähun'g alles nichtvon Grundbefih oder Fonds herrührenden Einkommens nach seinem Kapitalwerth und die Besteuerung dieses Kapitalmrehs mit 5 pCt. beantra te, wurde mit 183 gegen 36 Stimmen verworfen. Die dritte *esung der Bill isi nun auf nächsten Freitag angeseßt.
In einer von hiesigen Blättern wie etheilten Depesche des Major Pottinger vom 80. Januar wird (Zeneral Elphinsione von aller Schuld an den Unfällen in Afghanistan frei esprochen. Es sey vielmehr zu verwundern gewesen, sagt jener eI??"imir, - der durch seine SteUunJ in Kabul am besten in den Stand geseßt war, über die Ver ltniffe zu urtheilen, - daß der General, der durch Gicht und durch eine erhaltene Wunde ganz entkräftet ge- wesen, fich noch o weit aufrecht erhalten habe, um die Unterhaut)- lungen und den ückzug zu leiten.
Der Kanzler der SchaFii-“ammer hat beschlossen:, die jetzi e Meilenfteuer für Eisenbahn: eisende in eine Abgabe von 5 th. von der Roh-Einnahme zu verwandeln.
Ueber die Chartisien-Perition sagt die Times: „Das Da- seyn der Chartifien erregt allerdings keine große Furcht, dennoch ist es eine ernst Thatsache; ernsthaft ist immn' die Confbderation einer großen und leicht entzündlichen Masse, mitFührekn an ihrer Spike, die, wie Duncombe, zu ihr saZen: daß ste durch politische Ursachen, die zu zerstören fie keine * kocht und die dem Parla- mente vorzustellen sie kaum die Freiheit habe, in Armuth und Elend getrieben worden sey. Alles dies ist jest noch nicht fürch- terlich, kann es aber werdm. Wir wissen, daß die e enwärtige Staats-Verfassung Englands nicht die Ursache des ol v-Elends ist; aber wir wissen auch, daß das Elend des Volkes einen hohen Grad erreicht hat und weit verbreitet ist. Wir fordern die Re- gierung auf, dies in ernst und gründliche Erwägung zu ziehen. Die, we|che die Früchte der Arbeit dieser Menschen eärndtet ha: ben und noch ärndten, schulden ihnen eine wirksame ntersWHUng in ihrem Elende. Kann die Gesehgebung oder die Regierung nichts für fie thun, so mögen fie angeben, was Andere vielleieht thun können. Sie mögen fich an die wirkliche, all emeine, sich aufopfernde Privatmilde wenden, und England wrd _auf eme ehrenvolle Weise dem Rufe folgen. Reform thut _uns jekt !*“hk Noth, sondern BrodsArbeit oder Unterstüsung. WU" wollen ihrer unüberlegten etition nichts gewähren, aber zeigen wir, daß wir bereit find, i rem wirklichen Clende Alles zu gewähren, was in unseren Kräften liegt. Hu Wolverhampton und in der Umgegend hat eine große Anzahl MUMM!!!“ und Schmiede ihre Arbeiten eingestellt, wodurch eine enge Menschen brodlos geworden find.“
Der Sun giebt nachstehende- Punkte als die Haupt:Besiand- theile eines Handels-Vertrages an, der zvischen Persien und Eng- land abgeschlossen worden: Zu beiden andern sollen die Waaren auf dem nämlichen , uße, wie die der begünsiigtften Nation, zuge- lassen werden. Die ransit-Ab aben sollen abgeschafft seyn. Eng: lische Konsuln werden zu Tabi's, Teheran und Buschir ihren Siß
nehmen und die Perser einen Handels-Agemen in London haben.
Zu dem _großen Ball in Kostüm, den die Königin geben ird, sollen 2000 Personen eingeladen werden, Der Herzog von uffex wird dabei in vollsiändiger Bet'gschotter1-Ti'acht erscheinen.
“.*nter den auszuführenden Quadrillen soll die eine ganz aus
harakteren der Walter Scottschen Romane, eine andere aus
'Kreuxfahrern bestehen. Die Kosten des Balles Werden enorm seyn.
Aus Woolwich erfährt man, daß dieser Ta e das Dampf: schiff „Geyser“ die Themse hinab nach der ore fuhr, um Schießversuche mit seinen Zroßen Kanonen u machen, deren jede 115 Centner wiegt. ie Uebungenjgescßahen im Beiseyn vieler Seeoffiziere und fielen höchst befriedigend aus; die Kanonen trugen 5000 Yards oder beinahe drei Englische Meilen weit.
Der wohlthäcige Verein der Londoner Kaffee: und Speise- wirthe hielt am 5ten d. unter dem Vorfiße3 drs Bßronetéasthdpe seine fünfte c“mhresversammlung. Der moht uber die Wirk- samkeit des Vereins, dessen Jahreseinnahmen fich fortwährend ansehnlich steigern, lautete höchst erfreulick). Unter den Toasten fand besonders der auf die Preiß ausgehrachte großen Anklang. Der Vorfißende wies auf die wurdige Haltung hin, welchekdie Britischen Zeitungen während der leßten Jahre im Vergleiche mit den Französischen Journalen bewahrt hätten.
2 London, 10.Mai. Die Untersuchungen über bestrittene Wahlen hatten bereits eine solche Masse von Verderbtheit ans Licht gebracht, daß die Besseren aus allen Parteien stch nicht län: ger der Scham erwehren konnten, und man mit kziemlieher Ge- wißheit vorauszusehen anfin , es müsse ein wir sames Mittel dagegen efunden werden. ahrscheinlich aber würde die Sache für den ugenblick nicht dringend geworden eyn, wenn die Ver- hältniffe der Parteien nicht auf eine Entf eidung hindrän ten. Sie werden aus den Zeitun en sehen, daß Roebuck m re it:
lieder angeklagt hat, daß le nicht nur bei ihren ahlen Be- Jecbungen angewandt, sondern auch, zur Absendung weiterer Un- tersuchungen, Uebereinkkmfte mit ihren Gegnern getroffen, die er als korrupt bezeichnet. Zur näheren Erklärung diene Folgendes:
Eine Stadt hat zwei Vertreter zu wählen; es treten aber vier Kandidaten auf, zwei Tories und zwei Whigs. Jede Partei
t ihren Anhang, vornehmlich unter den an esehenen und wo [- benden Bürgern. Diese bilden nun jede 1 ren Ausschuß, er e- bm Gelder unter sich und unter ihren Freunden, selb von reichen Mitgliedern der Partei an anderen Orten, von politis nVereinm, namentlich dun Karlwn-Klub und dem Reform-Klu in London. «wöhnlich 'edoch kömmt die Hauptstimme von den Kandidaten ; und es is wohl ekannt. daß man sich an rnanchen Ortm großeank-he giebt, Konkurrenten auf utreibm und dieselben so viel wir gl?
unter Contribution xu en. Dieses geschieht ?ewdhnlnh dur Yorige Rabulißm und Andere, die gern von “Ist!“ Arbeit le- ,manchmal doch auch von Mkmtm, die sich es se Held koßen lassen, und dabei von dem patriotischm WunsHe elmer werden, in ihrem Wohnort eicüge AMW. inUmiauk zn“ rin en. Nun werden Agenten gc n, und die WMerkarbeitet. * e, welche “ne Kare- än eie Fr eine oder die andere partei haben, doch giebt es Ort!, _wo selbst
M"»KJLÜMM MW'MM «. MW- mid rev
treter von verfihi arben gewählt werden. Imo , . besonders wenn die verk uflichen Stimmen-Znhaber ihre orde-
es auch nur von einem Pfund erhalten, und alle erwarten, ddß fie auf „Kosten der „kandidaten zechen dürfen. Aber überall Liehr es Leute, die sich durch Vers rechungen oder Drohunägm emmmen lassen, am meisten aber fßr den Mei bietenden ! uf: li smd. Gewöhnlich wird es so eingerichtet, da die Kandidaten sel | nichu thun, ms se km Gesche blosstellen könnte, und daß es [ er kalte, ihre Verbindung mit den bestechenden Agenten zu de» en. Oertlicher Einfluß eines oder des anderen Kandidaten wirkt dann natürlich auch dabei mit; und so geschieht es denn wohl, daß Wähler für einen solchen auf der einm Seite aus Liebe oder ihres allgemeinm Vortheil"! wegen Mannen und einem anderen auf der entgegengeseyten Seite ihre Zware Stimme ver- kaufen. Dies nennt man 59 it the votes (d e Stimmen jensei- le"); und hierdurI ges icht es oft, daß für einen Ort wei Ver- enen
rungen 11 hoch treiben, kommen die beiderseitigen Ausf sse u einem er leich, und ein „Kandidat von jeder Partei mu es fisch gefallen la n, geopfert zu werden.
In nun die Wahl ohne einen solchen freundlichen Vergleich entschieden, so entsteht natürlich bei der geschlagenen Partei die Frage, ob den Siegern nieht durch eine parlamentarische Unter- suchung die Früchte ihres Triump s u entreißm fwm. Die be- soldeten Agenten. besonders die her eit gten Rechtsfreunde, würden dies bei jeder Gelegenheit ve uchen, weil es dabei wieder etwas zu tupfen giebt; denn auch ier müssen nnisientheils Skiken: er- kauft werden, damit se die ahrbeit Hagen, mau mu na London bringen, dortoft Wochen rang f mm und besoldm, so da diesen Herren auch dabei manchmal Tausende durch die Hände laufen. Was sie hindert, smd gewöhnlich zweiDinge: entweder sie wissen, daß die Gegner eben so starke oder no ärkere Beweise ge en sie haben, und so das Blatt gegen fie fe! wenden können, er es lassen sich nicht die ndthigen Gelder erheben, und zwar manch- mal aus den schon berührten patriotischen Gefinnun en, welche die schwache Seite der Gemeinde nicht aufdecken wi . „kömmt es aber wirklich zur Untersuchung, so besteht oft das Haupt-Manbver beider Theile darin, einander durch Anhäufung der Kosten aus dem Feld zu treiben, so daß nicht die, welche das wenigsle Recht, sondem die, welche das wenigste Geld hat, nachgeben muß. So kömmt es denn auch hier oft zu einem Vergleich. Die Mä?“ treten zurück, aber nicht bis eines der erwähnen Mitglieder u? verpflichtet hat, sogleich oder doch sehr bald zurückzutreten, un die Hauptmänner des Ausschusses von seiner Partei. d s'? bei der neuen Wahl demjeni en von den geschlagenen “"d“- daten, welcher fich an seiner &telle anbieten soll, kein Hinderniß in den Weg legen wollen. Oder es wird auch so eingerichtet, da eines von den verklagten Mitgliedern erklärt, 1"! nicht wetter vertheidigen u wollen, und so einer vpn den K! gern von der parlamentariéchen Untersuchungs-Kommtssion für erwahlt erklärt wird, wie namentlich so eben zu Gunsten des Herrn Fihrdy,-dem Eidam deo seli en Rothschild, geschehen. Sonde Uebereinkunfte nun sollen diesYLer Tage mehrere getroffen worden seyn, namentlich mit den Vertretern von Falmoueh, Lewes und Nottingham (Whi s), und Reading und Harwich (Tories). Bei Salmon: und eading war die Untersuchung schon so weit gedit en, da die frevelhastesie Verlesung der Gesche klar erwiesen war“ mit den drei anderen Orten kam es gar nicht ur Untersuchung. Öa inzwi- schen die parlamentari chen Untersu ungen nicht o: okücia, son- dem ganz allein auf eranlassun von Einzelnen stattfinden. so haben diejenigen allerdings viel f :* sich, welche solche Einzelnen von aller Verantwortlichkeit freisprechen, wenn dieselben, sobald fie es ihrem persönlichen Vortheil gemäß finden, entweder den An riss auf emen Gegner oder die Vereheidigung gegen einen solchen ausge m. Auch hat man sich, n-achdem die Sache Freitag und gestern Abend be: sprochen worden, daruber verständigt, daß die Unteréuchung nurso weit qegen die Betheiligten geführt werden solle, da dem Hause der
rauch anitlich bekannt würde. Da egen aber soll die Untersu- ckxung, ob in jenen Orten allgemeine eßechung siattgefundemnun fur den Behuf des Rechtes und im Namen des Unterhaus“ un- tersucht werden, was denn nothwendig zu entschiedenen Maßre- geln 'in MW auf. das anze Wahl-Ver ältniß führen muß. Das itizwischetr fo unwiderstelßlich zu solcher nrhüllun getrieben und die Ergretsun wirksamer Maßregeln unabweioli machk- “| dk!" Umstand, da die Whigs in Opposition find. Obgleich fie ebm so große Vortheile von dem verwerflichen Sysiem ezogen, als ihre Gegner, [legt es doch eigentlich im Charakter i rer Partei, daß sie demselbenrnx egen arbeiten. So lange sie aber mit einer sq schwachen Marorre t im Minisiermm waren, konnte es ihnen me mit einem Heilmittel so Ernst seyn, als jeht, wo ihnen der Gewinn oder der Verlust von einigen Stimmen auf ihrer Seite weniZOnußen oder schaden kann.
.agegen kam der Widerstand gegen Roebuck's Streben und der Eifer, seine Absicht ganz und gar zu vereiteln, ast ausschließ- lich von der Tory-Seite, während die Minister ich fast ltidend verhielten. Indessen ist Rotbuck's Vorschla , obgleich in einer veränderten Form, durchgegan an, Nur e lärt er, daß er die Untersuchung nicht anfangen w 11, wenn das Parlament ni t ein eignes Gesetz iebt, wodurch allen Zeu en, die dabei zu ver drm, für die Berge ungen, deren sie sich sel st schuldig bekennen mb'gm, Straflosigkeit 1zuerkannt Werden soll. Das Unterhgus muß dises Gesch nun no 6113 7019-15 ewähren; Viele aber meinen, das Oder- Yus würde (unter dem orwande, daß damit ein all ememer
echts-Grundsa verleht würde) seine Zusimmung verwe gern.
Was inde an ein noch größeres Aufsehen unter de_m Publi- kum macht und das Parlament zu noch schnellerem Einschreiten auffordert, ist der ebm edruckte Bericht einer Königlichen „2021- mi ion über den Berg an auf diesem Zn el aat und ie da.“ ver bten Barbareien. Mehrere T eile de et en vereins “"*"st die empörend m Beispiele men§chu er Mi handlung un Smit- drigung dur? Holzschnitte, Welche nun durch Zeitschrift!!! zur all- gemeinen An azauu gebracht werden. Das Athenäum vom testen Sonna end.?at deren mehrere; und da dieses Journal vielfältig nach Deut chland kömmt, will ich fürs erste nur darauf
verweisen. Deutsche Bundesstaaten.
)( Dreöden, 12. Mai. D s namenlose Elend, welches unsere Schwesterstade an der Elbe etroffen hat, hat auch hier, wie überall, um thätig en Mitgefühl aufgerufen. “ e. Majestät der Kdni at unver glich einen Unterstühungs- eitra von 1000 Lou sd'or nach amburg abgehen la en, und es ist nwei- sung xn“ Absendun von Bauholz und keinen ertheilt worden. Das obe Minister um des Innern hat eine Verordnun an alle Kreis-Directionen,Amts-Hauptmannschaftm und ßbrigen i m un er: gebenen Verwaltun C-Unterbehdrden erlassen, in welcher diese! en zur Crlajsivaon ufforderungen zur Unttküöqu Und Uk An- nahme der * eiträge selbst angewiesen werden, er zgélrejchm Privat: ülferyfe und Anerbietungm zur Einsammlung er mil- den Bei euern, so wie der bereits angekündi ten Kon te a.sÖw. nicht zu gedenken. Gleich wie in Leipzig ?abm s auch hier
für ihre ungkückUÖm tand“- durg gebildet, name andlungs-Commis und die Hoteliers in dieser ommät. - So brint auch dieses Unglück roles mit ck: dm er ebendm Anblick n der Wahrheit!
Italien. Das Dampffchi ischen Prinzen am Bord
arsellle sollen die ck sämmtliä; Stadt Savona z1ich entfernen mssen-
en von Nord-Amerika. Aus Matamoras smd Nachrichten
General Arista fou si zu M
iam kn Gr nde- der Tex ['r-Fm ein vom Ufer des
en von General Rafael dition ge en Texas, worin der- ebk, den er, ?hne von rt hatte. Er fu thinzu, seiner “eure so nicht mehr Ein anderes Schrei- wie dieser mit 120 Mann den Die Monterey-Zeitungen sa- was folgen
m : Vereine
Einheit Deutsch-
lands im eine und i
alermo“ hat heute mit den Preu undreise um Si-
cilien an etreten. dem Semaphore de ,in Genua Befehl erhalten haben, ase niederzulassen- “
innen drei Tagen haben 2
Vereinigte Staat
Nch"vork„ A)- April. bis zum Zten d. eingegangen. 400 Englische Mei Monterey-Zeitungen vom Rio Grande, 11. März Belas uez,
21. MäZ en datirtes chrei fehlshaber der richt von seinem den Texianern belä igt zu werden, anage daß bei der Ankun erschöpft gewesen, daß, wäreq sie an würden kampffähtg gewe edro de Ampudia erzählt, Texianischm Ort Goliad einnahm.
gen, diefe Operationen seyen nur Vorläufer von dem,
In Columbia in Süd-Karolina hat eher und Wohnhäuser in Asche gelegt;
ill ist vom Senat zu Washington angenommen räsdenten bereits unterzeichnet worden.
Herr dams hat im Kongreß wieder eine Rede über die aus- n, worin er die Ueberzeugung aus- it England gütlich würden ausge- liehen werden. Jndeß wollte er in Bezug auf das Durchsuchungs- echt den Forderungen Englands nicht nachgegeben sehen.
am großen Flusse die Pferde egriffen worden,
eine Feuersbrunst 29 Spei- der Verlust wird auf “.'-00,000 Dollars
Dit Anleihe-
wärtigen Angelegenheiten gehalte sprach, daß alle Differenzen m
Inland.
Magdeburg, 12. Mai. (Magd.Z.) Ueber die zur Hülfs- leistung am 9. Mai Morgens 8 Uhr, von hier nach abgegangenm Pionier-Detaschements, welche den 10. 6x Uhr dort angekommen, find heute vom 10. Mai datirte Nach: richten eingegangen, die, dahin lauten: „Da ein Wiederausbruch des Feuers nicht zu befurchten stand, und aueh zur We des Schaftes so wie zur polizeilichen und militairischm eigun der Brandstätte hinreichende Mannschaften vorhanden wa- rm, 0 am steh der Senat darauf beschränkt, den Rath der dem Preußis en Kommando beigegebenen anenieur-Offiziere in Be- zug auf die ferner zu treffenden Maßr mm, weshalb dieselben am 11. Mai in Ober-Baumeifters die Ruinen besichtigt haben werden. Kommando wird daher, wie es damals beskimmt war, schon am 13. Mai Abends auf dem Dampfschiff „Magdeburg“ wieder hier eintreffen.“ _ Ab ends 7 Uhr. richt zu, daß nach einer heute Abend angelangten Estaffette aus Hamburg daselbst an LebenSmitteln, welche dem Verderben au6ge- seht smd, bereits ein solcher Ueberfiuß vorhanden ist, daß die Ver- wendung Verlegenheiten herbeiführt, Quelle vernehmen, smd in hiesigen Verein mitteln ofort !
in in Anspruch zu neh- egleitung des siädtischen
"
„So eben geht uns die Nach-
Wie wir aus zuverlässiger ol e hiervon auch bereits von dem e alle ferneren b endur'igen von dergleichen Lebens- ingesiellt, und man wunscht mithin, solche hierher auch ni t mehr abgeliefert zu sehen.“
Breölau, 12. Mai. Hier und in Posen smd Vereine zur Unterstüsung der Abgebranneen Hamburgs zusammengetreten. An der Spiße des Posener Vereins sieht Herr General von Grolman.
Breslau, 9. Mai. steh im verflossenen Städten 56 und auf dem Lande 481. Städten 384 und auf dem Lande 2000 Gebäude aller Art, wor: unter 1349 Ställe, Scheuern und Schuppen be rissen smd, zer: stört. Kirchen waren darunter 2; von d entlchen Gebäuden brannten in den Städten 3, und 9 auf dem “ande ab. Von den zerstörten Gebäuden warm 1844 größtentheils bei provinzieUen Societäten versichert und wurden 271,445 Rthlr. 4 Sgr. Brand- Bonißcation gezahlt.
"- -- Stettin, 12. Mai.
Zu der Provinz Schlesien ereigneten Jahre 537 Brandschäden, und zwar in den Dabei wurden in den
Das entseßliche Unglück, wel- ches die StadtHamburg betroffen, hat auch hier die allgemeinste Theilnahm gefunden und rege „ bekannten Wohlthätigkeitsfinn der hiesigen Einwohner zu erwar- ten, daß die veranstalteten Sammlungen von Beiträgen für die n reichliches Resultat ergeben werden, zu- arüber herrscht, daß bei einem so außer- ckficht auf jeden anderen Anspruch an die Müdthitigkeit für je t in den Hintergrund treten müsse. . hat den Anfang mit Sammlungen g macht, namentlich durch Subscriptionen auf der hie binnen 24 Stunden eine Summe von 30,000 Mark sammen ebracht und diese -- wenngleich die Unterzeichnungen noch ni t geschlossen sind - nach dem Erfahrun ülse stets eine doppelte isi, urg übersandt.
gemacht, und es steht bei dem
«“I-ckck,“ .,.-“_ck“, -.-* *
armen Verunglückten ei mal nur eine Stimme ordentlichen Falle dieR
„Kaufmannscha
s: und Grund- chon gestern an
s , d [! vl::t Seanßat Pin:“);
Ww-«Qch.ch§MW„.. *,-
Hamburg.
ibtn- -.- Offizielle Bekanntmachun- otizen aus den Hamburger aer Blättern.
nrg, 12. Mai. Folgendes sind die Schreiben der Re- Mecklenburgs und Oldenburgs, mit denen sie feleistungm begleiteten:
s. mit wahrxxn Sxpme ,“ v s urch eine verheerende o en. Immer sab Ick achbar adt und deren achtungswerther Bewohner als eng und un- evbunden mit denen Meiner oi enen Staaten an. t Mich das tiefße empfinde Ich das
Fürstliche Schr gen. - Nachtr
re pm bx ißseschicke Kunde
ohlsiand und das
bei dixcm re | des Herzsens,scdhem ho en
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n e d der [denden Bevblkerun der Stadt |le ein vsaes Fed ITMA B 1 zu bezeugen. kk hat Mir ur trd lichen Be- a , cht, daß Meine Beamte und Untere anen n der Nähe ck .I: mmde in der Noib ju bewähren gefirebt haben, und ck in auch überzeugt, daß se Irnerbin so e Gesmnun en der eu- ?chmliebe und der Achtung r das Ungl ck durch Hü se und Rat “ck kreisten bethätiNen werden. Indessen wünsche I do an als K nig und im amen Meines Volkes dem Mitgef hl einer ein lum Untertbaueu ni t nachzußeben. Der hoheSenat wird ge- wi diese ni t in gcwo nter Jm: ,geschricbencu Zeilen mit einem Gefä le emp an an- daß dem einigen entspricht, und bleibe Ich dems- ben mit dnigli er Huld und Gewogcnhcit besonders zaZe- than. Gegeben auf M nem Schlosse Sorgenfrei, den 9. Mai 18 2. (gez.) Cbrißian 8.“
„Friedrich Fran von Gottes Gnaden Großherzo von Mecklenburg :c. ei Un eren dem Sepate bekannten woblwo enden Gesinnungen für, die dortige Stadt wird es der Versäkerung kaum bevü en, daß WU" das karte Geschick, welches dieselbe n den jüng- sien a cn betroffen , mt der tiefsten Bekümmerniß vernommen ha- ben. as schmerzli e Gefühl, welchxs das esammte Deuts e Va- terland darüber emp nden wird, rhcilcn M r mit Unseren anden, der Stadt so nahe befreirndct, in vollem Maße. Bon,!)ank durch- drangen gegen die anguti e Vorsehung, wclche endlich _den Ver- heerun en der Flamme cin iel seyn, haben Wir keinen drmgenderen Wunscß , als nach Kräften zur Linderung der an enbltcklichen Noth der Unglücklichen beizutragen, welche sich wegen angels d'er criien Lebensbcdürfnisse selb tn ihrer Subsißenz bedroht sehen. Wir haben zu solchcm Zwecke drei aus dem Anschlusse erschtliche Verfügungen getroffen und der darin erwäbnxen Cemral:Comit-é aus Unserer _Kasse 10,000 Rtblr, N55 zur Disposition gestellt. Dieselbx wird sich dieser- wegen _mit den dorti en Behörden in nähere Beziehung se en,_und wird eme„ba„ldige ' enachrichtigung von denjenigen Bedurfntsen, deren Befreedt ung vor Allem Noth thut, gerne cntgc ennthen, da- her Wir den enat ersuchen, die dahin stelende Zn ructton zu er- tbeilcn, Mit dem inmgsien Wunsche, da der Allmächtigc der uten Stadt Hamburg und deren, braven Einwohnern denjeni en Tro ge- wäßren md e, dessen fie bei die_ser harten rüfung so ?chr bedürzen, ver leihen 5 ir dem Senate mtr Unserem esonderen Wohlwollen ets zugethan. Gegeben durch Unsere Regierung, Schwerin am 9. Mai 1842. (Unterz.) Friedrtch Franz. Luyow.“
„Hoch- und Wohlgcbprne, HochHeehrte Herren! Das bcdauerns- werthc Un lück, welches die Mir so , nnr sx befreundete freie Hanse- siadt Ham itrg betroffen, legt Mir die P tcht auf, den hochgechrien
erren Meme game „wahrhafte Tbeilnahme zu bezeugen, und zugleich
eine Bereitwtlltgkett an den Tag zu legen, da wo es Noth „thut oder ewünscht wird, solche nach Meinen „besten Kräftenzu verhängen. Ich Habe Mich daher veranlaßt finden musxn, Meinen Adjutanten, den Hauptmann Kammerherrn von Eßloffsiem, nach Hamburg abzu= ordnen , und ib_nx dex: Austrag zu ert eilen, dxn hoch eehrtxn .Herren Meine Bercitwtlligkcet zu jeder freundnachharltchcn Hulfsletsiung an- zubieten, und in solcherHinsichtvon Deneniclbcn etwa gehegte Wunsche entgegen zu nehxnen und Mir vorzutra cn. Ick hitte_ die Hochgeehr- ten „fserrcn, biertn nur einen Beweis einer aufrichtigen Ergebenheit und as Bestreben erblicken zu„wo11en, auch Mcinerscits zur Erleich- terung des harten Schicksals einer Stadt irgend etwas beitragen zu können, mit welchcr an den freundnacbvarlichsicnBeziehungen zu ste- hen Mir stets zur besonderen Genugthuung gereicht hat. _ Oldxn- burg, den 10. Mai 1842. Der Hochäeehrtcn .Herren sehr wohlgencig- ter (gez.) Paul Friedrich Augu .“
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Nachstehende Bekanntmachungen smd gestern und heute hier erschienen und geben am besten eine Uebersicht von dem, was in dieser Zeit hier geschehen um der augenblicklichen Noth abzu-
helfen: „ [Bekanntmachung.
Es ist von Einem Hohen Rathe m Fol e des Brand-Ungküxks, welches uns betroffen, und in Beziehung an dasselbe, eine öffentliche UnterßüvunXs-Behdrde cin escßt, bcßrhknd aus den Senatoren Dam- mert [)x-, lardus und BJasch, und den auf ErsUchen vom Hülfs- Verein dazu dcputkrtcn, Pastor Plath und 1)1'- Augusk Abendroth. Was nach den Umsiänden zur chvollsiändt ung des Personals dieser Behörde weiter erforderlich ist, wtrd angeor net werden. Als Secre- tair dieser Behörde isi_1)r. Merck ernannt. Die Untersiüßun s-Be- bdrde wird fich'für, ich; mit der Entge ennabme der (In en der Menschenfreundltxtjkeit fur dcedurch das » rand-Unglück hart Be- troffenenelxeschckfng_en. Der Hulfsverem wird in seinen Maßre eln F““ Abhulre der drm ejndsien augenblicklichen Noth fortfahren. ZM
re öffentliche Unter yizun «Behörde zur thunlichften Abhülfe der Folgen des Brandes m hb erem Maße einschreitet, wird weiter nach den Umständen bestimmt werden. Der Sitz der Unteriiüßun s-Be- hörde :|. bis auf Weiteres am Neuen Jungfernstieg im Hause?)“cr.22. Das Bureau, wo die Gelder angenommen werden, ist neben an im Hause Nr. 23. Das Bancp-Como :| wie die Unterschrift lautet.
Hamburg, den 11. „Mac 1842.
Die vom Sen'at eingeseßte öffentliche Unterstußungs:Behbrde.
D d' v Sli. N'otsißftidcffatl'ioä' si'i b a te om enate ein e e e. ente e nter 1 an s-Beh rde erfahren hat, daß ihre (obtgeY „Anzcige m celinem Pun te rsnißversian- den worden, sq beeilt sic sich hiermit zur Anzei e zu bringen, daß der lsz'xlfsNOJercin tn derselben Ausdehnung wie bis er in seiner Wirksam- eit zur Ybbelfung dcs aqueincn Nptbüandes fortfährt, undzu dem Ende Effekten xe licher rt ausschließlich in Empfang nimmt, daß es„dagegcn „den g tigen Gebern von Geldbeiträ en überlaffen hletbt, pack) ihrem Belieben solche Gelder entWeder in cm Bürcau der unterzeichneten Behörde, Neuer Fungftrnüieg Nr. 23, oder in dem Yüreau des Huifs-Vrretns, de en Kassircr Herr Steinthal, große heaterstraße Nr. 35, tft, einzulicfern. Hamburg, den 12. Mac 1842. „ Die vom Senate eingeseßte dffentltche , Unterjiüßungs-Be brde.
111. Polizei-Bekanntmachung, die Passage in denh ?bgfefbradnnten Stadttbeilen e re en .
§. 1. Nur diejenigen Straßen, in denen der Bauschutt auf- geräumt worden, dürfen passirt werden.
§. 2. Niemand darf eine Brandüätte betreten, als: :) Die von der Bau-Dcputation und den Kirchspielsmeißern angeßeüten Meißer, Gesellen und Arbeiter, welche den Yehruckten weißen und blauen, Mit dem Stadtwappen versehenen rlaubniß-Schein am Hut zu tragen haben. b) Solche aus.- i enthümer, welche sich aus dem Stadthause gehörig “le itim rt un ie Erlaubniß dazu er- ba ten haben, nebß den vyn dtc e_n zu svlcbem Bebufe angenommenen Arbeitern. Diese Haus-Etgentbumer erhalten eine rothe Karte oder Erlaubniß-Schein. Die Erlaubniß an aus:Ejgemhümer zum Auf- räumen der Brandsicllen kann nur für olche Straßen ertheilt wer- den, wo die Arbeiten der Bau-Depumtion und der Kirchspielsmeisier schon beendi t sind.
. 3. (és wird von morgen a„n IZ“. Entgegennahme der Gesuche
von *aus-E entbümern, welche die randsieae aufräumen zulassen wün chen, c :: Büregu auf dem Stadt aufe er. ffnet. Jeder Haus- Eikentb mer erhält jedoch nur Einen rla bniß-Schein, dessen c"n- ba er b s ur beendigten Ausräumung er „ randfiätte ßets daskkbii anwesend eyn muß und fürd ezugezogenen Arbeiter verantwortlich |,
5. 4. Vor 5 Uhr Morgens und nach 8 Uhr uvends darf auch vpn den oben (unter 5. 2) erwähnten besagten Personen Niemand eme Brandtielle betreten. '
§. 5. Nur die Inxaber der rothen Eklaubnißscheine dürfen überall von den Brandii 1th und aus den Fleetben odcr aus der Alüer etwas, es sey Hold- Kupfer, ist!? oder andere Gegxnuände, wegtragen odcr wegtragen lasen, Han werkögeratbc ausqmomm-n.
finden sich ua und flach in den geretteten wie denn auch ie Fl'ch ! zurüekgrkehre find. Zu
H. 6. Es befindet fich jederxt't eine Liste derjeni en Straßen, in dener; von Seiten der Haus: tgenthümer nach vor er erhaltener polizxiltcher Erlaubniß auf eräumt werden darf, auf dem Stadthaufe.
5. 7. Die Poli “DF ianten uiid die Schildwachen find ange- wiesen, Iman au ie Be [gung dieser Vorschriften zu achten und jeden an efugten ofort u arretiren.
Hamburg, den 11. ai 1842.
Die Polizei-Bebbrde.
Ergan m r Il Fomité erhAdeF-tetä. i ckck
e n a ung gem atte : e ern ene bm" t- liche Anza [ Advokaten in dem Lokale des .Der-In G. M. C. Lbbrs versammelt. Neben anderen, das Publikum nicht unmittelbar in- teresfirenden Erbrrcrungen sprachen die Anwesenden ibre einheaige UebeZerZuxg dekhirctli) aius;
a / e_ w e er Stand der Advokaten unter nen =- siänden den be lbrmgendßeu Theil seines Berufes in „.Was-«F, licher Ebenung ÜkcttiZer oder verwickelter Verbältniffe zu suchen, und es sch zur uncrl ßlichen Anfgahe zu machen habe, nur dann die Hand zur Einleitung eines ertchtlichen Verfahrens zu bieten, wenn keine Aussichten auf _ütli e Beilegung vorhanden scyen: so dieser Stand es fich in'sbc ondere zur heiligen Gewiffensvfiicht zu machen habe, der Einlcttirng- soleher Prozesse, so viel an ihm liege, vorzybeu en, für welche dre jüngße Kalamität eine nur allzu reich: haltige nene darhieten durfte;
2) daß, von diesem Gesichtspunkte ausgegangen, die Einleitung von Cesfionen zwtsxhen Forderungs-Berechttgten und Einschußpfiich: tilgen hiesiger Verficherungs-Gese11schaftcn (abJeschen von der mehr a s problematischer: Rechtsbeßändtgkett solcher „verationen) der Bei- hülse oder der Mitwirkung eines jeden xhrcmverthen Mitgliedes ihres Standes, unwcrth sey. Rechté-Unkundrxe seyen xxx warnen, ckck zu irgend emer_Theilnabme gn solchen Ces UMM verleiten zu lassen.
Zur weiteren vorbereitenden _Berathung dcr so_nsi zur Sprache chommencn Gegeniiände wurde cm aus fünf Mitgliedern beßehendes
omtté erwählt. Die Wahl äel agf dre Doktoren H. A. Heise, I. C. Knautb, M. Pdhls, J. Schleiden und F. F. Voigt, Welche die Wahl annahmen. „
Hamburg, drn 11. Mar 1842.
In Bezug auf die traurigen Momente des Brandes stellt der Hamburger Korrespondent noch folgende Notizen zu- sammen: „Leider hat auch die israelitische Gemeinde, deren Mit- Yieder mit wackrcm Eifer an den Strapazen unsrer Leidenstage
heil genommen, ch'i ihrer Gotteshäuser, die deutsche und die portugiefische Synagoge auf der Altenwallskraße, eingebüßt. _- So viel wir aus einer glaubwürdigen Quelle erfahren, haben wir leider einem sehr geringfügigen Umstande den Verlust des St.Mi- colai:Thurmes und der dadurch veranlaßten roßen Ausdehnung des Feuers zuzuschreiben, nämlich einem - Zabicht:Nesie. Zn eins dieser untZr der Thurm-Kuppel befindlichen Nester war nämlich ein Stuck Feuer gefallen, und gab, da Wasser dort hin- aufzubringen unmöglich war, Veranlassung zu diesem Thurm- und Kirchenbrande. - Wenn in unserem vor estrigen Blatte des Kaufmanns Fränkel als Retter des neuen Schulgebäudes einer ehrenden Erwähnung geschah, so fühlen wir uns veranlaßk, auch heute öffentlich des Mannes ehrend und dankbar zu gedenken, dem wir die Erhaltung der neuen Börse zu verdanken haben; dieser Mann, dem wir alle dankbar verpflichtet find, ist der Bau: Conducteur Dölke, welcher mit einer so unermüdet eisernen Aus- dauer und Anstrengung auf dem glühenden Kupferdache dieses Gebäudes der Rettung desselben obgelegen, daß er jeßt unfähig ist, seine Füße zu gebrauchen, indem ihm die Fußsohlen gänzlich ver- brannt find. _ Noch müssen wir bemerken, daß, als man endlich fast der Glut fich bemeistert hatte, es nur an einem Haare gehan- gen, daß dennoch nicht auch die St. Geor s-Kirche und durch diese auch die Vorstadt St. Georg mit in “lammen gese t worden, denn als man das Feuer in der Macht zu haben glau ke, begann
plößiich der Wind wieder etwas mehr westlich zu wehen und schleuderte nune die Feuerbrände unter die offene Kirchenkuppel durch, doch glucklicherweise wendete der Wind nach kaum einer Viertelstunde fich wieder mehr süd|ich, und - Hamburg und die Vorstadt waren gerettet.
Aus der Expedition des Telegraphen wird geschrieben: „Die Hülfszufuhren aus den Ortschaften der Tele raphenlinie dauern fort, auch pasfirte diefen Nachmittag bei CuxJaven, auf hier be- stimmt, das Bremer Dampfschiff ,.Guttenberg“ mit einigen Fahr- zeugen im Schlepptau, sämmtlich mit Proviant beladen.“
Der Hamburger Korrespondent, der die obigen Schrei: ben mittheilt und der Dienste der Hannoverschen Artillerie bei der Sprepgung cinzelner Häuser gedenkt, fügt hinzu: „Nicht minder hulfreich, der größeren Entfernung unerachtet, erweisen sich die von Sr. Majestät dem Könige von Preußen angeordneten großartigen. Maaßregeln. Die aus Potsdam und Magdeburg auf Dampfschiffen eingetroffenen, von anenieur-Offiziercn kom- mandirten Pionier-Detaschements tragen durch technischen Bei: [fand bei Wegräumung der Trümmer zur Wieder:Eröifnung der Straßen und Waffer:Ko:nmunikationen bei.“ -- Gestern trafen beim “Zollenspieker noch 800 Mann Preuß. Infanterie sin, die jedoch hier bereits den von Berkin eingetroffenen Befehl vor: fanden, sogleich wieder umzukehren, da der beruhigte Zustand der Stadt ihre Antvcsenheik nicht crheische. Da die Truppen
durch die en ? Lagerung auf den Schieppkähnen, auf denen fie eilt“ sk einges iffc worden, so wie durch den Mangel an :ch-mer Na rung, etwas erschöpft waren, so haben sie noch einc Rache dort Frasier, um sich etwas zu erholen.
er Buchhändler:Verein in Leipzig hat 1700 Rthlr. zur Un-
terftüßung der durch den Brand verarmten Geschäfts eno en ein- grsandt. GleicheeAnerbietun en und Einsendungen habgen dsxr Ver- ein zur Unterliußung von uchhändler:Gehülfen und der Verein der Handlungsdiener in Berlin gemacht.
Die Hamb. Neue Zeitung sagt: „Einen tiefen allgemei-
nen Eindruck erzeu en unter uns die mannichfaltigen, ununter- brochen uns von a en Seiten des Deutschen Vaterlandes, so Weit die Kunde des um; ebetroffenen großen Unglücks gedrungen, zu- kommenden edlen Hulfeleiskungen und Beweise von innerlichsier Thei'lnahme. „Sie stärken und erheben den Sinn, den die ganze Bevolkerung m ächterAltsächfischer Nordischer Festigkeit, Ausdauer und Thackraft zur Beste ung der so entseßlich schnell über uns hereingebrochenen HeimsuZ;
dringen sie uns mit „erneuertem frisck) gestärktem Gefühl der Liebe skum roßen herrlichen Einen Deutschen Vaterlande, mit dem ernste en
ligen„nie zerrissenen ande, die uns mit demselben verknüpfen, so schon neu stärkteund befestige. Wie groß aber auch die Gaben des VatZrlandcs fur unsere Entblößten und Armen find, das Beste mussen wir selbst thun, nur Hamburg selbst kann Hamburg als Hamburg erhalten, neu erheben.“
ung bewährt, aber mehr noch durch-
esöhl der sicht gegen dieses Vaterland, das die hei-
Die Theater sind bisher noch eschlossen, werden aber in kur-
zem mit Vorstellungen zum Be en der Abgebrannten eröffnet werden.
Die Circulation wird allmälig freier, mL die Abgebrannten _ tadtkheilen zureÖt, aus Altona und der Um pgmd
t e ei ck 713 Re er Beziehunz wird ein erric-