1842 / 141 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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trä tlichen T eil der Tagesgespräche bilden, und nur zu klar be: weicsZn, wie 1“ r jene frü re Nachrichten 1nVerg_e eqheit erathm find. Hie u kommt, da jest statt des funfänhnjä ngen eltrau- mes ein a tzehnjähn'ger mit [eicher Zuverlä igke11 betrachtet, und auch manche daran geknüpft: emerkung dem Zettbedürfnisse ge- mäßer aufgestellt werden kann.

Nach der Zählung zu Ende des Jahres 1840 u_nd den nach- träglichen Berichtigungen derselben waren im Preußtschenl§tß§ uden ................................................ ,. 3Am Ende des Jahres 1822 wurden deren nur gezählt 144,787

Es zeigt fich demnach in diesem Zeitraum von 18 Jah: ren eine Vermehrung von ......................... 49,821 Insbesondere entstand eine Vermehrung ;;. durch Ueberschuß der Gebornm über die Gestor-

benen von ................ ; ...................... 42,044 6. durch Erwerbung des Furskenthums Lichtenberg im Jahre 1834 von .............................. 410

c. außerdem durch den Ueberschuß der Einwanderun-

en über die Auswanderun en oder auch durch erbesserungen der ersten ZäFlung von .......... 9.567 Ueberhaupt also von 52,021

Dagegen entstand eine Verminderung durch den Ueber-

tritt zur christlichen Religion von ................. 2,200 Nach deren Ab ug fich vorstehend angegebene Ver- ) mehrung ergie t mit .............................. 49,8“.1

Zn wiefern die Veränderung, welche sich in dem hier betrach- teten achtzehnjährigen Zeitraumejmit den Juden zutrug, mit d_er: jenigen übereinkommt, welche gletchzeitig bet den christlichen Em: wohnem des Preußischen Staates vorkam, ergeben nachstehende

a len. Z h Nach der Zählung am Ende des Jahres 1840 uqd den nache träglichen Berichtigungen derseleben enthielt der Preußts e_ Staat Einwohner christlicher Religion uberhaupt ....... , ........ ' 14481948

Am Ende des Jahres 1822 Wurden nur gezahlt. . . .1],.-)19,396

Es zeigte fich also in diesem Zeitraume von 18 Jah: - _

ren eine Vermehrung von ......................... 3,214,;)47

nsbesondere ei te fich eine Vermehrung: 3. dFrch den UebeI'scFuß der Gebomen über die Ge: _

skorbnen von ................................. 2,48-),819 b. durch Erwerbung des Fürstenthums Lichtenberg. 84,846 (". durch den Uebertritt von Juden zur chrisilichen

Religion ..................................... 2,200 .|. außerdem durch den Ueberschuß der Einwanderun-

gen über die Auswanderungen, oder auch durch _

nachträgliche Verbesserung der ersten Zählung 742,182

Hierdurch ergiebt fich die vorstehend berechnete Ver: _ mehrung mit ........................................... 3214.54-

Ueberfichtlich find diese beiden Zahlenreihen nur vergleichbar, indem dieselben auf ein gemeinschaftliches Maaß ebracht Wexden. Deshalb ist nachstehend berechnet worden, wie |ck die Perande: rungen,. während des achtzehnjährigen Zeitraumes zu emer am Ende des Jahres 1822 vorhandenen Anzahl sowohl von hundert Tausend Christen, als auch von hundert Tausend Juden verhalten haben. Durchschnittlich kam hiernach in diesem acht:

ri “n eitraume au u An an «* desselben vorhandene z1chnl h 9: Z fz f g beiden beiden

00,000 ßChristen. Juden. Eine Vermehrung durch den Ueberschu der Gebornen von ........ 21,141 29,049 durch ErwerbungdesFürskc-nthums Lichtenberg 803 28.3 durch UebertrittÉur christlichen Religtton. . .. 19 - Außerdem durch inwanderung und Zahlungs- verbesserung ............................... 6,448 6,610 Summe:,15,942 Dagegen enrskand eine Vermixxderuncé hei den Juden durch den Uebermtt zur rast: , lichen Religion von ................................. 1,020 Es ergiebt fich hieraus überhaupt eine Ver: mehrung von ............................. 27,906 34,422

Die Christen vermehrten slch, demnac? in diesem achtzehnxäl): rigen Zeitraume um nicht ganz 28, die ;uden dagegen um bei- nahe 343, auf Hundert, also in einem'bedeutend stärkern Verhält- nisse; dies geschah, obwohl fie doch uber 9ndertha_lb_ pro Cent ihrer anfänglichen Zahl durch dxn Uebertrttt zur chr!sklachen Reli- gion verloren hatten. Ohye Rucksicht auf diesen ihxer Stellung eigenthümlichen Verlust wurde ihre „Vermehrung betnghe 86 auf Hundert betragen haben; oder es hatten_fich f_ur gletche Zahlen und gleiche Zeiten die Juden um neun„ dee Chrosten aber nur um sieben vermehrt. Dieses UebetXewecht der Vermehrung liegt nicht in Eimvanderungen von Au en Fer, oder in trrtgen Anga- ben bei der Zählung am Ende des Za res 1822, sondern wesent- lich nur in dem großen Unterschiede des Ueberschusses der Gebor- nen über die Gestorbenen. Zur richtigen Würdigung der Ursa- chen dieses Ueberschusses dienen nachstehende Betrachtungen.

Zwischen die Zählungen u Ende der Jahre 1822 und 1840 fallen noch fünf allgemeine inwohnerzählungen im Preußischen Staate, welche polizeilich am Ende der Jahre 1825, 1828, 1881, 1884 und 1837 vollzogen wurden. Das arithmetischeMtttel aus diesen fieben Zählungen kann als Durchschnittszahl der in dem hker betrachteten achtzehnjährigen Zeitraume lebenden Einwohner angesehen werden.

Es beträ t: . fT-r die Christen fur die Juden 18,005,879 168,761. In Utsem Zeitraum: wurden geboren Kiyder bei den Christen ....... 9,865,546 _ bei den Juden .......... 107,690 also jährltch im Durchschnitte bei den Christen ....... 520,808 " “Fei kisdedm ......... ä 5,983 da 'S?" a en " ? cm a t n' ri en eitraume: g bei den ChriKeY.§*.l?.k .h6,330,§27 bei den Juden .......... 65,646 also jährlich im Durchschnitte: bei den Christen ...... . 885,018 bei den Juden .......... 3,547

Werden nnn die hier gefundenen Zahlen au eine [ i e An- ahl leichzeités Lebend“ b'zosm; so ergeben 1,14) so-gge-ÜJZ Ver-

lm sse. Durchschnittlich : . Unter 10",M Unter 1W M0

wurden jährlich geboren ..... . ..... 4001 . ...... 33545"

gleichzeitig starben ..... b ..... b. . s .. . ß . . 0. . 2961 ....... 2161 blk Ue er u er

tho'jténixjnmh . „'Tec- ..e .......... ck ........ 1040 ....... 1385

Das Ueber ewicht der Juden bei diesem Üeberschuffe beru t

606

lichkeit. Sie hatten auf hundert Tau end Lebende jährlich im Durchschnitte beträchtlich weni er neuge orne Kinder, als die Christen, indem, um es noch über 1chtlicherin kleinern Zahlen dar: zustellen, bei den Christen schon unter 25, bei den Juden da egen erst unter 28 gleich eitig Lebenden jährlich ein Kind ge orm wurde. Aber die Za [ der Todesfälle war unter den Juden ver- Lältnißmäßig in noch hd erem Maaße kleiner, als unter den

driften, indem unter den hrisken schon von 34, unter den Juden aber erst von 46 gleichxitkg Lebenden jährlich Einer starb. In Folge dieser geringen terblichkeit haben nun die Juden unge- achtet der verhältnißmäßig gerinZern MYM Neugeborner doch einen Ueberschuß der Gebornen ü er die eskorbenen von Bier, wenn die Christen unter der gleichen Anzahl Lebender nur einen von Drei erhalten.

Es ist nicht einLebensaltcr allein, worin die Zahl der Todes- fälle bei den Juden verhältnißmäßi?) s?m'inger ist, als bei den Christen; sondern dieser Unterschied e, eht von der Geburt bis selbst noch jenseits des fiebzigsken Lebensjahres. Unter der „gleichen Anzahl von hundert Tausend Lebenden Karten nämltcb dem Lebensalter der Vcrfforbenen nach geordnct, ] hrlich Todesfälle:

die Christen die Juden 43 89

1) Todegeborne ........................... 1 2) Lebendgebome, welche vor Vollendung des ersten Lebensjahres starben ....... 697 459

8) Gestorbene in den folgenden vier Le:

bensjahren vom Anfan edes zweiten bis ,

zur Vollendung des funftm Jahres .. 477 886 4) Gestorbene in den folgenden neun Lx:

bensjahren vom Anfange des sechsten bw

zur Vollendung des vierzehnten ....... 202 151 .;) Gestorbene in den folgenden elf Le-

bensjahren vom Anfange des fuenfzehn:

ten bis zur Vollendung des funfund-

zwanzigsten ....................... .. 1..- 6) In den folgenden zwanzig Lebemqahren

vom Anfan e des sechsundzwanzigsken

bis zur Vo endung des 45sken...... .. 834 281 7) In den folgenden fünfundzwanzig Jah:

ren vom Anfan97e0 des 46sken bis zur

y"! " ] _“ k;- *.“

Vollendung des sen Zahres...... .. 614 892 8) Nach überschrittenem 70sten Lebensjahre

überhauyt ........................... . 839 830 Von allen Lebensaltern zusammen genommen

wie vorhin ............................ 2961 2161 ._

Daß unter den Juden verhältnißmäßi mehr Personen ein hohes Alter erreichen, als unter den Chri en, ist einx sehr ver: breitete Wahrnehmung, deren Grund dehqlich darm gesucht wird, daß die Juden fast niemals Gewe e treaben, wobei lebens- gefährliche Unfl1e öfter vorkommen. Man findet Juden kaum ir endwo unter den Schiffern und Bergleuten, und gewiß auch h chst selten unter den Bauhandwerkern und Müllern. Aber die Gewerbtreibenden dieser Klassen bilden im Großen und Ganzen doch nur einen kleinen Theil der Vöjker. wov_on vielmehr auf dem europäischen Festlande fich fast dre! Vlcrthetle mit dem Anbaue des Bodens beschäftigen ; die Verntehrung der Todesfälle, welche durch die Gefahren, denen fie besonders aussehen, entsteht, hat daher auch einen nur unerheblichen Einfluß'auf DurchschnittsÉhlZm welche das Verhältniß der Sterblichkeit fm- dae gesammte evolkerun gro- ßer-Staaren an eben. Auch (17 der Unterschied in dem terb- 11chkeiksverhälml e der Christen und der Zukxen nur gering in dem Lebensalter, worin die be onderu Gefahren jener Gewerbe vorzüg- lich wirksam smd. Von m überhaupt 800 Todesfällen, welche jährlich im Durchschnitte unter hundert Tausend gleichzeitig Lebenden bei den Christen meFr vorkommen als bei den Juden, gehören 484 dem unter viet'ze njährigen Lebensalter an, 231 fox!- men erst nach vollendetem 45001 LebenSjahre vor, und nur 130, das ist sehr wenig über ein Sechstheil des Ganzen„fallen auf den Zeitraum der größten körperlichen Thät4gkeit zwtschey dem Anfange des 15cm und der Vollendung des Men. Lebensjahres. Es ist hiernach hauptsächlich die Kindheit, worm dteSterblichkeit unter den Juden sehr viel geringer ask, als unter dxn Christen, und hier ist wiederum der Unterschixd am größten be! den Todt- gebornen und den im ersten Lebensjahre Verstorbenen. Anschau- licher wird dies noch durch die De_trachtung folgender Verhältnisse: In dem hier bezeichneten achtzehnjährigen Zeitraume hatten unter hundert Tausend Neugebornen Todtgeborne

die Christen..... 8569

die Juden 2524 und kamen zwar lebend ur Welt, starben aber noch vor Vollen- dung des ersten Lebensja res

bei den Christen ..... 17,418 bei den Juden ..... 12,935

Ueberhaupt verloren also von hundert Tauseand Neugebornen schon vor VollendUng des ersten Lebensjahres Weder:

die Christen. . . .. 20,982

die Zuyen ;. 15,459 das ist: jene noch über ein Funftheil; diese noch nicht ganz zwei Dreizehntheile, welchcs'sast mittenzwischen ein Sechs- theil und ein Siebentheil fallt. Der Grund dieses Unter: schiedes ist wohl nur darin zu finden, daß die Frau „des Juden nicht leicht schwere Arbeiten außer ihrer Wohnung verrochtet, folg- lich als Schwangere und Gäu ende s mehr schonen kann, und ihr Kind stets unter naher Au?ficht be ält. Eben diese Möglich- keit einer sorgfältigem mütt .ichen Aufficht kann es m_uh nur veranlassen, daß die Sterbli keit auch unter den ühereinxährigen Kindern bei den Juden erinßer bleibt, und _fich bes zum 14ten Lebensjahr hin gegen die ter lichkeit derC rastenkinder wie drei zu vier verhält. Nächst dieserJszeringern terblichkeix_der Kin- der zeichnet fich auoh noch die inderzahl der Todestqlle unter den Juden nach Vollendung des 45sken Lebensjahres bas in das späteste Alter hin aus. Auch hier kann der Unterschied, welchen die besondern Gefahren einiger Gewerbe erzeu en, nicht mehr be- merkbar werden, da die gefährlichem Berri tungen gemunhin jüngern Gehülfen oblie en. Wirksam scheint hier daäzgen haupt- sächlich dle r'oßere M ßFunSe der Juden im Genu e der ße?"- gen Geträn e zu seyn. n trunkener Jude ist eine hbch elZ tene Erscheinun ; dagegen übernehmen fich auZhsonsk nicht 13110!"- deutliche Leute kn den nledern Volksklassen der risken im sp tern Lebensalter öfter im Trunke. Was bei schwerer Arbeit aber auch reichlicher und nahrhafter Kost im frühem Mannesalter ein U"- chädliches, wohl gar nüguam Rel mittel war, wird im spätem Lei minderer AnstrmZvng und chw cherer Verdauung zum Ueber- maaße, welches das eben verk rzt.

Ob unter der gleichen Anzahl Christen und Juden auch durch- schnittlich leich viel in der Ehe Lebende smd, ist aus den im sta- UMstbm Züreau vorhandenen Nachrichten nieht in befümmten Zahlen an ca, denn es wird zwar am Ende jedes dritten

ahres die hl der vmhellgt * onder- aufgenom-

m Sumava" hiernach nur a ein in ihrer verhältnißmäßig sehr geringen Ster : mm, „ck „. „b,; den Unterschied d„- R,“ onm zu bemerken.

Die Zahl der jährlich neu geschlossenen C (| v-tZöltnljn-äiég unter den Juden erlnger, als unter den &hrmm. er dem hier Yeichneestcßt: "gchtze njährigm Zeitraume wurden überhaupt neue en 9 o en unter den Christa 2,090,492 unter den Juden ........ 21,831 also jährlich im Durchs nine unter den hrisken 116,188 unter den Juden ............ . 1,218 Unter hundert Tausend gleichzeitig Lebenden wurden hiernach jährlich neue Ehen geschlossen bei den Christen ......... 893 bei den Juden ................ 719 und es kam hiernach vor bei den Chri en schon unter 112, bei den Juden dagegen erst unter 189 gle chzem Lebenden jährlich eine neue Ehe; mdes'en [ unter den neuen die ahl der in frühem Lebensjahren ges lossmen bei den Juden ve ltnißmäßig etwas größer als bei den Christa. Deshalb und weil nach den vorfiehcnden Bemerkungen die mittlere Lebensdauer der Juden, folglich auch die Dauer ihrer Eheverbindungen, größer ist, als bei den Christen, wird es wa rs einlich daß un eachtet der Moder- Nhl der 'ährlich neu e lo enen Éhen do unter der gleichen nza [ Le ender unge & r e enso Viele bei den Juden in [“leben- der he leben als bei den Christen. Die Zahl der uneheli en Geburten is! bei den Juden ver: hältnißmäßi und im Dur schnitte des anzen Staates sehr viel eringer, a s bei den Chr! en. Cs wur en nämlich in dem hier Fetrachteten achtzehniährlgen Zeitraume geboren - bei den Christen e ich ....... 8,710,420 une elich....... 605,126

Ueberhaupt wie vorhin ....... W „Jh

bei den Juden e?elich......M une elich ....... . 2,030

Ueberhaupt wie voch1n....... 137.690

Also wurden jährlich im Dur schnitte JFF!"- bei den Christen Hella). „.S.. 483,91? une elich ....... 86.396

überhaupt. .. . . . . . bei den Juden ehelich. 5,870 unehelich ........ 113 überhaupt. . ... . . 5, Hiernach kamen jährlich im Durchschnitt au? Zundert Tau:

send Lebende

bei den Christen ehelich ....... 8,721 unehelich ....... 280

überhaupt ....... 4,001

bei den Juden ehelich ...... "__-MZ unehelich ........ 67

überhaupt ...... .__WJ

Unter der gleichen AnzahlLebender Kaen demnach die Chri- sten durchsohnittlich viermal mehr um liche Geburten als die Juden. Es ist nun zwar das Verhältni der unehelichen Gebur- ten zu den Lebenden auch unter den Christen in den ein elnen Landeötheilen sehr verschieden, und namentlich ein zuverl ßiger Schluß auf die Sittlichkeit daraus kelnevweges zu ziehen, indem dabei Rückfichten auf eigenthümlieht Vorstellungen unter der großen MaW des Volks wohl zu beachten find. Insb- ondere 1 es im reußischen Staate nachgewiesen, daß die rovinz

achsen, welche fich durch Verbreitung echter Bildun auch in den untern Klassen des Volks besonders auskeichnet, do verhält- nißmäßig t en die Zahl der Einwohner jährl ck die meisten außer: ehelichen c urtm hat. Indessen bleibt das Vorkommen dieser Geburten in vielfacher Beziehung so nach eil! , daß eine Vermin- derung derselben doch zu den wesentlichen er esserungm des ge:

1212?“ ZWandU'bb"; ESWE (2232, Mrteorologischc Beobachtungen.

1842. "akzen- UUk-iU-s'l Qbemk UW „;.-W„

21, Mai. 6 m.. 2 mn. 10 un. keob-cbn-z. k.unalnck . . . . 337/20'Uku. 336/94“,l'u. 336,1 lmku. Qo-Ufb-o 7,0. "- !...n-öme... + 11,7'11. + 18,3" k. + 12,2“ 11. !?!-mm.- 13,1'11. „..."-1- . .. + 7,3'n. + 5,4“ n. + 6,1'u. Munk". 12,93 a. o-o-muiznz 80 „.lt. 39 pkt. 67 701. zuaa-m-zoxat kb. sener ...... beitet. beiter. beit". Uitäomklaz 0. m...; ....... 0110. 0140. uno. «:...-«448,7' Wokke-x-z. . . 0. 0- 0. + 10/3.-

“l'agmnittel: 836,7s“'1--e... +18,1" 11... +6,:;" 11... 62 „.cc. 01-0. zuasörtige [kürzen.

zmseeräam, 18. U.;. nie.]..x. „;.-.|. Leben! 524. 52, aa. 10195. [(an-[Lil]. -. HY Jy-d. be. kau. -. Ius, -. Mu]. --. ['t-eau. ['.-x..., „qed. ._. ["a]. -, oem". 107F.

[„on-ion, 17. N.;. (:o-... ZL, 92Y. 12-15. 102. nm 4-1. 23. !*.-,.. .in 42. zug. 8011- 11. B?, 11.1]. 52;, 5210014. 52, l'art. 372, N22, linz]. nun. 113. [!!-u. 68. (bill 79. (Jaluob. 27. "ex. 37. 7er- 19

l'aria, 17. Uni. 52 Keule !- coat. 119.95. 305110111- |- cou. 82. 5.

Qu]. eko 1841 111 cout. 82. 10. 5-0“ Unkl. au eomyt. 107. 95. 5'; Ikea. konto 24T“. ['n-sse _. «:..-., 17,»1.;. 52, n... 108. 42, 993,2. 89.762. 2.9, -. 'Z-. “.d-1:0..- _. 11-1. 4-1334 921. 41.1039 2761. Königliaxe Schauspiele. Monta , 23. Mai. Im Schauspielhause: Werner, Schau:

ili bt ., von C. Gu kow. spe 52071 ag,h 24. Mai. Öjm O ern aufe. Auf Allerkkchßen

Befe [: ie Hu enotten. ad. chr der-Devrlmt: Valentme,

. 6 als PWW; )dernkfstlj HY Eiklhtxzmß in den Logen des ersten

R“"YÜSMYÜ"*FIM'Be-rm der hülfsbedürftigen Abge-

be lmmt. ““""YÉZWMLW-se: Deo Goldschmied's Tdchterlein. (Olle. Step an1:Walpurgis.) Und: Der Plaßregen als Ehepwkurator. ittwo , 25. Mai. Jm Schauspielhause. Zum erstenmale: Van Bruck, cutter, Lustspiel in 2 Abth., frei nach dem Franzb- fischen, von C. Lebrün. Hierauf: Die Braut aus der Refidenz. Freitag, 27. Mai und Sonata , 29. Mai. m OpemhatY: Die Hugenotten. (Mad. Schr der-Devrient: alentine, als askwlle.) Die ein egaYmen Meldungen zu Billers für diese Vorstel- 1

lungen smd erk! chelgt worden. KZtküigstädt' ts Zhu?!“ | a ) ta , 28. a. *talien pern- or e un . my erskacTe': 4-- ZUaniera.(I(Die [[Xekannte.) 0001“: i?- 2 en, blusica cle! Maestro Zel|ini. Dienstag, 24. M41. Einen Jux will_ er fich machen. Verantwortliche? Redaeteur ])r. I- W. Zinketsen.

Gedruckt in der Deckerschen Geheimen Ober-HofbnchdrÖcTet-ei.

ilage

Berlin. In der Sivun Vereins am 14ten d. besch dem „Panorama von Athen. anOrt und erdinand Stademann. München, 1841.“ Mit ieder des Vereins in Grie enland waren, konn Ve cherung geben, daß die sehr oßer Treue aufgenommen snd und : mgebungen, der noch übrigen Neße ausgeführten Neubauten Wan ck ausqesprochen, da einze ne Blätter, insbe ondere die Haupt- vortrefslich gezeichnete

moxeu-äzo moon 16 aiéele, awc uu réaum ememblo l'histoire eis ubiié Yk Jason:" 1? erii-l't in'. ] nder a em gete . Die Neichbaltßgkeit dieses Werkes, welches sch nicht blos auf enannten weltberühmten Bauwerke beschrankt, ckliche Element vorwalten läßt, wurde geb um. Es wurde nur bemerkt. daß England und Spanien in die- sem Werke u wenig bedacht ffnd, wahrend Deutschland sehr reichen Stoff gelte ert hat, indem außer den Dornen zu Köln, F Regensburg, Wien u. s, w. einzelne Häuser aus Nürnberg und Danzig mit in die Sammlung aufgenommen wurden.

Professor Zahn legte das ersie Heft semes neuesten Werkes vor: en aus dem Gesammtgebict der bildenden Kunst, ande in Marmor, Stein, Stuck, Gold, Sil- ber, Bronze, Exfenvcin, Glas, Holz u. s.w. enthaltend. Tafel1 giebt den schönen klemen Altar von Bron ompeji in Ge enwart ayern mtde t. der Königlichen S lo

b Wahr?“ "ck an er lit e rav irren er m vin sexrganschaullches Bild der der alten Stadt und der dort breren Seiten wurde der macht werden möchte, auch Anficht der Stadt und die kaufen zu können.

1" mdgliä) sc

arte dcr Umgegeny- , , _ , mental et archäolothoe «_Loym- le .bme ]uaqu au 6 tbéon'que et ties oot-ces spéciale: sormznt [Architecture ou mo en-éze; ä'a rz: lea (Leum- . Wurde vom

ondern das rend aner-

Auserlesene Ve lauter inedirte

und Silber, vor 11 Jahren in Hoheit der Herzogin Max von 2 den Kandelaber von weißem Marmor in . -Kavelle zu Palermo. Tafel 3. SilberneVase. mit Wem- und Ev eu-Blättern verziert, ausgegraben zu Pompeji, am 23. Marz 1835. Tafel 4 xmd 5 mehrere Frggmcntx von Gefäßen in Terra-Cotta aus der anteken Stadt Acrae m Sirenen und mehrere Alle Blätter erscheinen in sauberen elungen snd.

seiner Ornamente aner

hrer König

Kapitale von weißem Marmor. Kupfer-Umrifsen, die auf das vollkommensie

Außerdem legte Prof.Zabn das 8te He klasmchen Kunsi-Epochcn vor, welches mehrere der neu entdeckten Wandmalereien und bemalteStqck-Gefimse aus der Casa delLabirinto o wu mehrere antike Malereien aus dem alt, Die bemalten Styck-Gesmse find ttektonischen Ge- arbendruck, den abre 1828 anwandte, vervou ommnet fich un- kam so daß die ausgefübctesien bunten schemen, und wenn auch Berlin im so behauptet es gewiß

=Bericht aus Philadelphia, edekben der Kunst und der Künßler m den Vereinigten Staaten meldet. Es smd aber dort noch keine Marmorbrüche entdeckt worden, welche den Bildhauern in ihrem Vaterlande das notwendige Material lieferten. Dicsiüder Grund, bauer mehrentbeils ihr LebenFin

und der Casa del Narciso, u Palermo bdchaf: bdele breindd in Fl D gen n e e en ten. er lit o ra Pro „Zahn Fchon im b g ph ter emer Lemm Biewer im rein en D Kretdedruck anderen Städten im Farbendruck den erüen Ran . Gelesen wurde ein Kun welcher Erfreuliches über dasG

ficht des Bemalens

nachsichen muß ,

Weshalb die Amerikanischen Bild Rom und Carrara zubringcn.

dcr Stvung der Gesellschaft Naturforschender Herr Ehrenberg einen sehr eknfa ßig erkannten Apparat des Herrn Ens- len sen. in Dresden vor, durch welche man kleine Wasser-Organésmen mit dem M:!roskqv lan c ungestört beobachten kann. las gxschmttcne .'lastäfelchen, welche durch sehr schmale ähn- lasnretfen paarwets an „den Setten auseinander Siegellack an dxnsclben drci Setten vcrkittet md. Gefü . fer erleichtern „dtese kleinen Behälter, welchew e einfacheGlassiretfchen unter das Mtkroskop gelegt werden, bespndexs dle Entwicklungs.- Beobachtungen sebr. - Derselbe „zeigte _m ""Um solchen, horizontal 1tegenden_f1achen Behälter die djexxcerea "ngen: vor, die „M Räder- werk darm schön und leicht entwtckelt zeigte, wobeixr dre peue Be- obachtung mittheilte. daß bei diesen nixdltchcnRäderthter-en dteKämm- chen, welche das Gebaus bilden, in emem ctgenen vorderen Apparate mit großer Scl neUigkett zu Kygecln gedreht werd_cn. - Herr Müüer emerkungen mtr uber den schon tn de_rlesten Si ung nach „einer brteßichen Mxttheilung aus Bengglen bejprochenen Cuchta. Seit dieser Zett hat er das Thier )xlbst urxtersucht, er hat es unter einer Sammlung vpn trockenen Induchcn Ftschen gefunden, dre, von Paris ekommen. hter verkauft wexden„sollrn- und worin er alzsees bezetckxnet wax, Dre Kecmen, welche bei die- sem Fische nux an einem einztgen Keemeangen vorkommen, nämlich am Melken, dec Membranen am dritten Ktcmenbogcn und der Luft- sack nls Aequivalent der febleqden Kiemen wgren noch vorhanden dem Aufwachen deutlich wxedeyerkanux werden. Das Skelett skimmte völlig mit Symbrancvus ubcrcm, Dxe Wirbel st'n_d wie bei agen Fischen und haben nichts Schlangenartc es. An betden Enden bteten die Wirbelkörper dic lungen dax, aber dte vordere ist sehr ßten Theil des Wirbelkörpers bob met dem erßen Wirbel, welcher [chtere vorn emen Gelenkkopf hat. AUßerdcm sind beide durch seitliche Gclxnkforxsäve verbunden. Die ein achen KiemenDeffnungeU in der Mtttc zetgten nicht.: yon emer S eidewand, Aaes wie bei Symbranchus- - Zulevt thetlte Herr ber den Zahnbnu dxr Mondfische, Terro- lche außer dem mtt

Freunde am 17. aber von ihm als sehr zwe

Es find aus

ehalxen mit t mtt Was-

ibtilte hierauf

als Aal eines

und konnten nach

ewdhnlichex! kegel rmigen W. und dtc hintere macht Der Schädel artikulért

1)r. Peters Bemerkungen 0 denten “,nb Diodonten, we vnn Kteferrande noch besonders

Zahn-Subßanx be- etrxnnte Zähnechej'tycn , die bis- ch nicht beobachtet u seyn chetncn, deIglexchen über die Zu- ammcnsetzung des Kiefcr- pparats dieser Fische mn.

Denkmale der Baukunst des Mittelalters, herausge- geben von vr. L. Puttrich. Lieferung 4, 5, 6. Fol.

Dieses anerkannt treffliche, echt vaterländische Wer! hat den gedeihlichßcn Fortgang und erfreut sich, laut des dritten Verzeich- nisses der Subskrcbenten, ferner der verdienten Unterstützung von

Anzeiger für “die PLZ

und die darüber sprechenden Dokumente vorzulegen,

Bekanntmachungen.

Proklama.

Da über den Nachla des am 15. Oktober 1840 auptmanns a. D., Friedrich latow, welcher, halern beaebt, den zur Befriedigung

übrigen Gl ubi legt werden so

u Graco verßorbenen werden die

lhelm von Hacke aus dem Hause weit er te r ermittelt, egen nnzul n li keit de mtlicber Gl ub ger, der Konkurs eröffnet worden, ' Werden ase diejenigen, wel n, hierdurch ausge „_ ert ammergericht ang ester-

“! 30. An u 1842 Vormittags 10 u r a ß , [sor Pielchen zu gebßei. eweismitteln anzugeben

suspekt? ei kazaa n em ,quuidations-

.. .. M27;

" “'m Kammer “'- ibre Fordern

607

Oben herab, namentlich nun aui!) der Könige von Württemberg und annover, oer Henoge von Deßau und Bernburg, der Prinzen und rinjesst'nnen von Dekan, der Hektvßin von Leuchtenver u. s. w. ie vorliegenden drei Lieferungen ent alten dic Bau.;an male m

Herzo lich Anbalttschen Lande und eben auf 29 Blättern e-

treue bbildungen und genaue Grundri e der WWÜSÜM alten :-

bäude und auch der zu ihnen gehört?,en Bildwerke aller Art, be- schrieben und geschichtltchs und kün lcrisch erläutert von dem kundigen Herausgeber. Wtr schen bier Werke von der ältesten bis zur lcvten Zeit des Mittelalters vor uns: sogar noch Säulen mit wagerechtem Gebälk; dann den älteren schweren Rundbogenbau; den aus ebildetcn Romanischen Rundbogen-Styl, mit Uebergang zum Sp vbogen ; den älteren vollendeten Svisbogen-Styl und den endlichen üppi cn oder zierlosen, schlanken Ausgang desselben: dem- gemäß auch d e dazu gehörigen Bkldwerke, in Stein, gebranntem

Thon und Stuck, zum Theil mat Farben. Diese reichen ux-

bervleibsel in fo kleinem Umkreise bekunden abermals die frühe Bll-

dung dieser Gegend und zunäch| der fruchtbaren und schönen Län- der an der Saale, Mulde und Elbe, wo das uralte noch blühende

Fürßengeschlcckyt, „Anhalt. das treue Blut“ (wie Kaiser Maximi-

lian es benanntec), ein reges und bildsames Volk mild beherrschte;

wie Schiller die «nale sagen läßt: „Kurz UZ mein Lauf und begrüßt der ßürßen und Völker so viele: Aber die Fursicn ünd gut, aber die

VU er smd fret.“ Hier, im &er und sa enreichen Stammlande

der ersten Brandenburger arkgra en, deren Ahnherr im rünen Walde aus dem Harzfclsen bervortrat, blühte früh auch die ichtkunft, wie die Lieder der Askanischen Fürüen und der se

preksenden Dichter der Rittcrzeit bezeugen“); und hier, hart an der

Gränze des Niederdeutschen, eigentlich Säck) sischen Sprachzweigcs/ eschav es auch, daß der Vater unserer gegenwärtigen Hochdeutschen ede, Luther, mit dem Schwerte des Worte:? und des_ Gejsics bervortrat.

In Folge davon wurden freilich jene älxeren, metß kerchlichen Bau-

werke mannigfaltig verändert, zum Thees zersiört, jepoch, im Sinne

des Reformators, noch mehr erhalten yyd zuletzt M ihrer Ergen- tbümlichkeit hergestellt, als bei den Jesuettschen Prachtvautcn man- cher katholischen Länder.

Den Anfang macht Bernburg, die StammburQ der Mark: grafchegetr dae Slaven, seit dem 10tcn und Um „xahrhxmdert, bevor Ovltwedel fbr Sitz ward; von den älteren Bauten darm smd nur noch Thürme und etwas von der Schloßkapeüe dcs14tcnIahr- hunderts übrig. ' _

In Zerbst: dte Ntkolai-Kirche des 13tcn Jahrhunderts, von Hans Kümclckc und seinem Sohn 1446,“ 1488 neu chunt, auf schlanken Pfeilern, mit gleich hoben Seitenscht en und (se tencm* 11m- gange des Chors, der außen reich yerzjert i ., Das “?nnere i 1th alterthümlick) hergestellt und mit emer Gothtschcn Einfassung der neuen Orgel verzrert (durch den Bauratb Pozzi, von dem auch viele Zeichnungen dieser Hefte _find), welche u den,altet't schönge- schnivten Cborstüblcn wohl siammt. _ Dre „xohanms-KtrM zeigt nur noch malerische Trümmekdes 13ten Jahrhunderts. - Von dem altcn Bau der Bartholomäi-Kcrchc, um 1200, sieht noch ein schönes rundbogiges Thor mit mannigfaltig exnuüexten Säulen ; ihr Neu- bau, des 16ten Jahrhunderts, isi der tkolat-Kirche „ahnlich. _ Die beiden Giebel des Rathbauscs, von Hans Schmadt, 1487, smd ein reicbverziertcs Bauwerk in gebrannten, km." Theil bunt lafirten Formüeinen, verbunden mit gebauenen Stemcn und Bi dwcrkcn (H. Geox , 13. Martin u. A.), die aus Magdebur kamen, wo auch ein aus das Vorbild dieses Baues war. - as üeinernc RolandSbild,_als Zeichen des unmittelbaren Verbziltnises der Stadt zum Landesfursien, üebt riesengroß in einer Ntsche und isi eine tüchtige Arbeit von 1445.

Die Kirche zu Pdtniß, geüéftct 1198, bietet den Uebergang vom Rundbogen- zum Svtybogm-Swlx indem rundbogige Fenster über rnannigfaltégxn Säulen mit Svitzbdgen stehen. und zwar zu Tage, weil die Settcnschiffe abgebrochen und die Durchgänge ver- mauerx snd. S_ie isi aucb durch Pozzi würdig her csicllt.

Dre Kloüerktrche ?" Nienburg isi aus der ck?tcren einfacheren Zeit des Spivbogenfiy s, izu Anfange des 13ten Jahrhunderts, und darin pas Grabmal des St fters, Markgrafen Dietmar (|, 978), und setnes Sohnes, zwar er!? 1350 nachgeholt, gleichzeitig mit dem Grabmale des Fürsten Bernhard 111; von Anhalt und seiner Gemah- ltn Anny (|. 1348), „aber el_n treßltches Kunsiwerk: dee aus feinem Sandstein „art geaybetteten rttterlichen Bilder des Vaters und Sob- nxs, tm äteren Rtngpanzcr, habxn ganz eigenthümlich zur Rand.- Emfaffux sehen klemere Ntttcrbtlder mtt dcn Wappensohildern der noch blu mpen Edlen vyn S_tammxr, Wuthenau, Esebeck, Borstcl- Krost k, Bederjec. Dtetmar fu tauf einen brüllen- dey deen, den fe n Sohn„auch tm Wappen ührt und auf einen wtlxxen „Mann fußt, als Hetdenbefichr: wie auch die beiden älteren Sternbilder der Katser Otto l., 11. :m Magdebur er Dom auf Hei- den-Kbntgen stehen. Aus der schönsten Goth1schen eitisi der üeinerne Kirchensiuhl des Brschofs. Der Herzog von Cbthen bat die anze Hirche m tbrcr Emfachheit und Reinhect hergefiellt durch den au- „Yxtspektor enZsi. 7- ?n der, Stadt Bernbuxq hat die Marien- Ktrche r„o e_ ehnlxch eit mtt dcr Zerbsier Ntkolai-Kirche und ist Jewiß g et zettig; thx ebenfaqs von außen besonders reich verzierter 5bor hat aber auch dre ihreNrscven ausfüllenden Standbilder, wclche zugleich bedeutenden Kunstwerth haben, durch lebendige Gestaltung und natürltche Gewandung. _ Die Trümmer der Augusiiner-Kirche des 14ten ahrhunderts zeigen no eine Seltenheit jener Zeit, die dem alten . au gemäß verzierte Ste nkanzel.

Das wkchtig|e und reichbaltiTste Denkmal isi dieStéstskir e zu Gernxode, am Eingang: des sch nen Thats, wel es [?ck vom uße des wettausschauenden Stuscnbergcs zwischen der eufclsmauer „und dem Vorkar e nach Blankenburg und zum Hexenberge hinzieht. Gero, mt einem Sohne Sie frecd, K. Heinrich's !. und Otto's [. Markgraf dieser Ostmark und kandenburgs, baute in dem nach ihm bennxmten Gernrode 960 die, Arche, zum Stifte für feine Toei)- txr Hedwtg. Sezn Grgbmax darm, tst freilich erß von 1519 und sein ltegendxs Steinbtld, mtt klemen Baldwerken an den Seiten des Denk- mals, tm Steifharnische dieser Zett; aber ein wené stens eben so altes Holzgrmälde bewahrt vermuthltch noch seine Gesta tauf dem bald nach

*) Ich verweise 'auf meinen Vortrag am Stiftungsfeste des Bran- denburgjschen Geschichts-Vereines, den 15. Oktober: „Die Bran- denburger Markgrafen des Askamschen Stammes als Dichter und von gleichzeitigen Dichtern besungen.“ 1841.

geri t o au. rm und seit dieser eit von einem Leben und Auf- Die in dem Oo ber Tor a er Kreises Zubau keine Nachr cht gegeben. Es isi auf seine bclegene, mb Nur“? und 3 ZBF ,randvgertyr'eherungs-

ußisthen Staaten. "

. , Todeserklärung angetragen und wird daher der Geor Katasters ver eéck neten beiden wei u en üt e

wtdrigenfaUs se mit ihren Ansprüchen an dt,? Masse Wilhelm Berg oder dessen unbekannte Erben ode? einer halben FH»: e in der Mat? BYrafkgunxsr,so:tnib1,-k

werden aus eschloffen und thnen deshalb wcdcr dee Erbnebmcr aufgefordert, sch in dem anf

Fer ein ewiges Stinschweigen aufer- den 18. uli 1842, Vormittags 11 Uhr, . Den auswärtigen Interessenten angescvten ermine oder vor demselben hier zu mel-

ußiz-Kommiffarien Becher, Naudé und den. widrigenfalls Eruerer für tobt erklärt und die auf 7202 Thlr. 18 Sgr. abgexchaßt worden, zufolge

ülsen als Mandatarien in Vorschlag Erbfolge in sein Vermdken eröffnet, Letztere aber der nebü Hypothekenscheinen n der Negiüratur ein-

Beilage zur Allgemeinen Preußischen Staats-Zeitung M 141, _

Wissenschaft, Kunst und (iteratur.

des wissenschaftlichen Kunstl-

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dem que ihn deckenden und auch wohl bemalten Grabstein und er- innert m Btldun und Tra„cht an das Erzbilp auf dem Grabe K. Nn- “[ck zu Merse urß. Dre Kkrche sexber csi noch großentbeils im ältesten Bau porhan en; das settdcm Hmzrsxjgefügte ifi auch Alle! noch im ursprüngltchen Nundbogenfiyl und fa ar keine spätere Einmi- schung bemerklich. Sie Kinzjm in anerHin acht mit der gleichzeiti en und nahm Quedlxnburgey Karche: dabei hat fie viel Eigentbumli es und lennes. Erne gewtffeUnbcbolfenheit tritt, bei ihrer vollßän é- ßen Ausführun ck besonders an und wischen den„Thürmen, alterthüm- tch hervor. tx bildet ein hohes angkreuz mtt niedrigeren Seiten- schtffen und dre: baxbrundxn Vorlagen (Heine isi weggeriffen); im Schiffe wechseln Pfetler mtc manmgfaltigen Säulen; darüber bin läuxt auf betden Seiten eineGaUerte kleiner Säulen (wie in Deutsch- lan sonst nirgendsvorkdmmt), welcher fich einst auch, dem hohen Choke gxgenüver, ecnx Lo e anschloß ; Janz oben find kleine Fenster, rundlxogtg gedeckt, rote a e Säulen un Pfeiler; die ganzeKirche aber ifi met flacher Decke geschloffen. An der Südseite ist noch ein großer Thul des Kreuzgan es" an eben dtescm_älte|c„n Bau vorhanden (was in Deutschland aua? hbchü selten) ') ,.tn zwet Stockwerken, mit ein- kachcn Kreuz ewblbxn ayf mannigfalttgen Säulen, besonders reich an chirchense te. Dae betdcn runden Thürme und ihr hoher Zwischen- bau (dergleichen noch am Magdeburger Dom) snd d_urch Pfeiler, Säulcnynd Rundbdgxn gan dem alten BaUKemäß; dteGiebel_über den fetlern ch ndrdltchen h_urmes (derglct „en an am Fretbur- 7er burmc) ßtmmcn zu pen etgenen „kleinen (Hiebeln aber dem Sexu- en cbälk mnerhalb der Ktrche: dcr letchxn nur noch an der peultch cnt _ccktcn alxen Ruydkrrckx auf * hoyetsland in Nord-Amertka er- s_cheencn. Zwtschen dtcscn * hürmen trnt dem hohen Chox ein weft- ltcher Chor im Halbrunde fast eben so hoch gchnübxr; wre ays spä- terer Zeit (n Naumburg. Unter jedem Chor hm: aber eme auf mannkgfalta en Säulen rundbogt'g gewölbte Gru tktrche (ctYyta). Außerdem 1 noch in jeden) Kreuzarme eine ähnlé e Kapelle em e- baut, in glcécher bene mtt dem Schiff, uyter welche dage en ée Krypten an 12 Fyß htnathen. Endlkch schltcßt isch dtesem ]“ lichexr Einbau noch, mex einer orhalle , et11cfünfte Kapelle. enannt dte ,.Buß-Kavelle“, tm Seitenscheff an, mnerhqlb auch run bo is atzf manntgfalti en Säulen, flach gedcxkt, abex ernst, wie e:; sche nt, met axhtecktgcr u„vve„l. Außen, an betdcn fretüehendcn Setten, 111 mm dtesc unvergletchltche, erst vom Herausgeber durch Wegräumung dxs vexbauenden Grab-Gewdlbes ans Licht gebrachote Kapelle ganz mtc Btldnxcrk bedeckt: qn her Vorhalle sieher), tn schwerer Arabes- ken-Etnfnffung, zwct lctdex cht? abgemetßelte Heilige; „daneben. an der Kapelle, selber , tn Letsten eingxrabmt, _ erschetnt oben das halbe Stxinbtw ciner sterbenden Frgu, em Buch m_derHand hal- tend ; etwas ttefer, m gganr Gestalt, ltnks Chrßslus, mtr der Schrift- roxle, rechts Marta, dce echte aufhebcnd, beide m Stuck ?cbildet. Dt'e wesil:che„Wand hat wieder Arabcsken-Eénfaffung, und dar n ßxht, zwcschetx cht Säulen mtr geradem Gebälkc, das Stuckbild rener xugendltchen Frau, betde Flaxhhände vor der Brust haltetzd. Zu die- setx Gebtlden kommen no_ch, tnnerhalb der Kapelle, die Btldsäule eines Btschofs u„nd zu „den Seeten des fehlenden Altars Her Enßel, und x- qcnübcr dte drct Marten am Grabe (daßAltarbtld ste te etwa xe Auferfichung dar), für drese ursprüngltche „Kapelle_ des be:- ltgxn Grabes.“ -- Wie das ganze Gebäude eme vcrsixmerte Ge- schechtx der älteren Baukuyst enthält, so stellen diese Baldwerke die (53eschtchte der Bildnerei ,bts zm: Voqendung dar und_ergänzen„und füllen erklärend und_ besiätt end dre Rethe der unlän | m eber) dtesen Gegenden zum Thetl vom erausgeber entdeckten ura ten, so wrehdchß ausgebildeten Werke. Der Herausgeber, der„auch für die Erhaltung derselben gesorgt hat, hält das aus einer StetnplatteherauSgearbeitete Halbvild der Sterhendxn für den Grabsiein der ersten Aebnsßn Hed- (|. 1020), dtc hter thx Grabmal haxte; und gletchzeéttg dqmit ffn die nur al_s U„mrtß übrxgen Geßaltengn der etwas schwerfälltken Arabeskc, so wte dte Stuckbtlder von Chrxskus und Maria: sämmt ich txocb man elhafx, nach firxngem Byzantxntschem Typus, aber großar- ttg und s,)on et enthümltck) bxlebt.„ Orc Gebtlde des, Engels ynd der drei Marten, un vor Allen dxe werbliche Gefialt (vtelleicvt dxe Aeb- tisfin Hedwi ill., fi. 1186) tnneyhalb der xeichcren und letchteren Arabesken, End von solcher Zarthett, Wghrhett und Anmuth,„daß ße fich den Freiberger und Wechselbyrger Stctnvtldern trefslxch anrethcn"). Der ältesicn Zett gehört ein Btldwcrk im Halbxund: em Centaur auf einen Drachen schießend. Dteser auf gleichzettigcn Deutschen Wer- ken, z, B. den Erzthüren zu prgorod unix Augsburg, vorkommenpe Cenxaur décpte etwa als Sépnbtld der Vercmégung beider Naturenm Chrtsio, „wre dxr Greif bet Dante. _ Auch die Malerei Jeht bei diesem retchhalttgen alten BaUZDenkmale nicht leer aus, an außer der schon gedachten Holztafcl mat ,demGero's-Bildniß, schimmert in dex hohen Chor-Ntscbe noch deutltctx dte übertünchte alte Wandmale- rct, Maria vyn Engeln umgeben, recscngroß hervor. Bemalt ifi aueh d_as alte Stembtld des Btschofs. _ Und so werden wtr an die neu- ltch auch erü von dem unermüdlichen Herausgeber entdeckten und ge- fi_cherten merkwürdigen Btldwerke der Halyerfizkdter Marien- k1rche erinnert, von wxlchen wir kürzltcb hter seme schönen Abbil- dungen, nebst anderem rezchen Vorratbe zur Fortseyuyg seines Wer- kes, gesehen haben: nämjtcb die Wandmalexei dcr emen halbrunden Alxar-Ntschc und dre tn St_uck gcarbcetxtxn nnd bemalten Btlder der Appficl und Marta, welche, bei et stigen alterthümlichcn Unvollkommenhctten, eine Großgrttgkett der Dar ellung und reibeit des Ausdrucks an sch tragen, _dte in Erskaunen sehen. Der kraus. ebcr, der nicht allem durch der EntHce-kczng, sondern auch durch die &orgc für die Erhaltung so vieler wrcbttgcfr Denkmäler stch verdient emgcht hat, 'verheißt_uns„(S. 36, 45) eme Rethe von farbigen lbhtldungen dteser und ähnltcher Beldwerke, wie der Standbilder der Stifter des Naumbur er mes n, a. ; w„odurch erst die volle An. schauung der hohen unßhtldung des Mtttexalters in diesen heimi- schen Gegenden gewährt wtrd, und denen wtr gewiß Alle mit Ver: langen entgegensehen. von der Hagen.

*) Um so drin cnder empfehlen wir, mit dem Herausgeber, die Erhaltung dieses Zams dessen auch der Thürin i =Sck ' .. WWW: und AlterthumZ-Vcrein sch qngenommetét3 Kt, chj|sche Ge

**) Dazu treten nun auch noch dre eben erst vom Herausgeber thgéxuptdenen Bildwerke der Klosterkirche von Hecklingen bei

a u .

em Zubehör, der Emilie Frei rau von indenfels ge: Ydrtg, von denen ersteres an 3781 Thlr. 15 Sgr.- etzteres auf 3421 Thlr. 3Sgr., beide zusammen also

mit ihren Ansprüchen pr kluvirt werden ollen. ' u e end n Ber in, am 21. April 1842. Reed, den 28. uli 1841. s Iz sb an: HHYUNUHUUL, Vom. 11 uhr- Kdnégl. Preuß. Kammergerichk- Königl. und: und Stadtgericht. jan ordentlicher Geréchtssienc subhaßért werden. Ediktal-Citativn. Subaations- tnt. _! ., ... |Friedrkchvon Der jest 52 Jahr alte, bier geborene Georg WW N o t h 13 eZdi e r Fr; 11 u f, _“ SFFÜsVYtteT-stMs-text? bTeéamenN-xm 15. Septem- elm Berg hat sich vor 18 abren von hier ent: Land "ber 1828 den Verein für ““*“-M “' “'N-YFM

1-Erben ein esejt so daß HYFdZ-UXTM aus seinen? beoéntenom Benny:-