1842 / 167 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

tung dieselbe vorzunehmen sei, liegt jedoch weit außerhalb der Grenzen dieses Aufsa es. Aber daran darf wohl erinnert wer- den, daß bei den Ver andlungm über den Gang des hbhern Un- terrichts Mißversiändnisse gewöhnlich smd, welche sehr verderblich wirken, indem fie das Vertrauen wischen wohigesmntm Männern vernichten, welche von sehr vers iedenen Standpunkten aus doch wesentlich nur dasselbe wollen. ur eine Gesinnung, welcher hier- bei keine Stimme zusteht, kann verkennen, daß der Mensch zum wahrhaft menschlichen Leben mehr als sein tägliches Brodt, oder höher gestellt, mehr als einen Ueberfiuß an äußern Gütern bedarf. Allein es ist ebensowohl einerseits nicht jeder rein geistige Genuß ein wohlthätiger, als auch anderseits nicht jedes beharrliche Ver- folgen nur auf den Erwerb äußerer Güter gerichteter Zwecke die Erziehung des Menschengeschlechts für seine wahre Bestimmung fördert. Die Streitigkeiten über unbegreifliche Lehren, die ge en- seitigen Verkeßerungen, welche bald nach der Trennung des Ziö- mm'eichs den Kaiserthron des Orients um oben und unter ru: ben, die Riehtung der Geister, woraus das Öbnchthum, das it: terivesen, und der Ruf „Gott will es“ (bis." ie yeni) hervor: gingen, womit die halbe Bevölkerung des christlichen Abendlandes Yk Eroberung des heiligen Grabes strömte, - die ganze ungeheure ergeudung von Kräften an Zwecke, welchen wenigstens ursprüng- lich durchaus kein Erwerb äußerer Güter zum Grunde lag, kann _ Wenn auch dieser Lavastrom nach endlicher Verwitterung theii- weise fruchtbarer Boden wurde - dennoch niemals ais Vorbild zur Nachahmung dienen, wo das Menschengeschiechk menschlich ei': zogen werden soll. Der eben in dem Streike über die Gestaltung des höhcrn Unterrichts so scharf hervorgehobene Unterschied zwi: schen materiellen und geistigen Interessen beruht auf einer Ansicht von dem Wesen beider, welche Männer niemals hegen können, dcnen hierin ein Urrheil gebührt, und deren doch jeder Theil den andern nner alizulcicht fälschlich bezüchtigr. Der Reichthum an äußern Gutem hat nur einen dauernden Werth, soweit er die höhern Zwecke des menschlichen Lebens fördert. Einem Voile, das hungert und friert, wird vergebens Erhebung der Geister und Her“- on geboten. Was ein jämmerliches Abdingen wohlverdienten Ar: eitslohnes, zerstörendes Uebertreiben körperlicher Anstrengung und ein elenderKrämerffnn mühseelig erwirbt, bleibt immer nur unbe- deutend. Gediegenechichthum kann nur entsiehyn durch Anwen- dung der Wtssenschaft aus das Leben. Die Stei'nkunde leitet das Schiff zu den Antipoden, und die Naturlehre leiht den Wagen- FIM auf der Eisenbahn „d'en Fittich der Lokomotive. Aber dieser 'etchthym belohnt die Huife der Wissenschaft durch eine Fülie vbn Mitteln zur weitern in einer ärmern Zeit ungeahneten Ent: wrckelung.' Wer die Wissenschaft fruchtbar machen will für das Lebeg, “wall sie darum_ nicht zur Magd für den Hausbedarf her: abwurdigep; und wer die höhere Bestimmung des Menschen in Erin: nerung bringt, kann darum die Bemühungen nicht verdächtigen wol: len, wodurch bie Aussenwelt ih re r Bestimmung gemäß der Herrschaft seines Geistes-unterworfen wird. Thiere werden ab trichter, Menschen unterrichtet. Was der Verstand aufsaßt, dem edächt-

nisse zu Bewahrung übergeben, was als nothwendig oder doch

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];. uma bis 31. ])as-nber 1842-

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nühiich anerkannt wurde, durch Uebung zur Gewohnheit machen“, das darf nicht mit der herabwürdigendm Benennung des Abrieb- RF bkeiiegt YOU. Zinn" SZatss-schunß Gemeietiidlewklnk:

e enem rivat es fte, wei es ü er gem ne an ar t “Zehe, ist mit bloßeJn Abrichtm ihrer Beamten und Geschäfts- tr er gedient. Ueberall will man Menschen, welche Vorschriften vers ändig zu deuten, und auch wo diese fie verlassen, zweckmäßig zu handeln wissen. Cine Unvereinbarkeit der klassischen Bildung, welche bisher die Grundlage unseres Gymnasialunterrichts war, mit einer aus ezeichneten vorherrschenden Nei un auf den Er- werb materie er Güter, ist der Erfahrung e en owenig gemäß, als eine Nothwendigkeit, den Bess einer solchen Bildung mit einer hohen Macht des Geistes zu verbinden. In Leyden wie in Oxforth blüht das klassische Studium unter Nationen, welche sich durch eine praktische Richtung auf den Erwerb äußerer Güter auszeichnen, und die Männer, deren Geist, obwohl von klassischer Bildung kaum berührt, dennoch ihr ZahrhundcrYbehEkksck)“, und zu hohem Aufschwunge der Gcmüthcr anregte, durften wohl hier nicht erst genannt werden. *H-

Üuxiyörtige [Börsen. Imsloräam, 12. .]uni. Iiyalekl. Kirk]. Reb. ZZZ. 52,501". 2040“. „Qntnferpen, ]]. .!uni. Final. -. Uco- „koi. 1975. "amburx, ]-1. Juni. ""ck-chiko 169". Rox]. kuss. 10979. päkj'x, ]]. .lt-ni. 52; lleute du (*nur. 120. 15. 3211-11“ su cout. 80. 15.

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KUZU", ". Juni. |J,- -. 11.61.1111"- 1674. 11-1. „je 1834 ]ZZF. ck. 1839 108.

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') [)m- käufer sekgötee äie abzeicukeoen Binzen i 4 [WC. umi auuekäem Syke.

Alliiemeiner. Anzeiger_ für die Preuß

2752, 2758, 2760 bis inci. 27 , '- 2851, 2852, 2854 bis im:]: 28 7, 2973, 2974, 3038, 3287, 3308 bis mc]. Sächffschen wirklichen Geheimen Mathe und Haus: des In- und Auslandes zu haben: ' _ _ marschail, Herrn Johann Adolph Grafen von Loß, 3491 bis mc]. 3505, 3507, 3508, als belicbcncm, und dem Königlich Preußischen of- Jägermeister und Major Herrn Wilhelm Bogis aus - rafen von Kleisi, ais Nnmmi-Beffscrn des im _ Amts-Bezirke Lnuterüein gcicgcncn Rittergutcs Ol- 213, 4535 bernbau sarzithnbrbdrungcn, und den sämmtlichen ldicnskvßt'Ztth BÖchrtmÖ ?)ärßncrn und Haus- ern u or au, o au, v er:! an, Ritters c Laute,z Biumgcnau iind Grundan über Ablösungb F?r," technischen und Gcwerbschulen. in das gcnannte Rittergut zu leisten gewesenen, e- _ ":ckan und ungemcssenen Frohnen ein Verglcßch __ ' _ 6389,_ 6491, 6493, zu «rande gekommen und darüber ein Rech ausge- 6491, 6522, 6526, 6557, 6-04, 6705, 6822, 6823, xctitigz wordzlnlxs'i, so MY?" alle diejenigen, welche 1 ic er b ung tchtlicb des bcrechti tm Grundsikzcks als dritte Interessenten, und zwargals wirthschaftlichen Um die Besser dicser Actten vor Verlusi uschüven, solche, die das Eigentbum daran haben wir mit Genehmigung des Gcseliscxy schusses den zur Abstempclung anberaumt gewesenen Termin. bis zum 1. August c. verlängert. Nach Ab- lauf dieses Termixts kann bie Abücmpelung nicht mehr iiqttffndcn, vielmehr wird das Kapital derjeni: der erwähnten Ablösun gen Acteen, welche bis dghin nicht präsentirt wor- den ünd, zur Erhebung bei unscrxr Haupt=Kaffe dis- vonibel gehalten werden, und die Verzinsung hört spätestens bis zu dem achten September 1842 bei gänzlicZem Verluste derselben bei dem unter eich- i ischen Spezial:Koininissar, bei we, ihnen der Rezeß-Entwurf auf erfolgte Anmeldun

Bekanntmachungen. YZF,- Beka„nntmachung. , Der am 28. Juli v._F. über das Vermögen des Kaufmanns Kirsche! (auch Herrmann) Schiei7ngcr bierseibsi erb nctc Konkurs ist heute wieder aufgr- hoben worden. Breslau, dcn 10. “"“;-mi 1842.

Königliches Städtgcrichi, 11. Abihciiung.

« . 3322, 3396, 3423,

3620,

4 707, 52.21, 5392 , 5805, 6090,

4987,

, Dampfschcfffahrken zwischen Potsdam und Brandenburg. (Dampfb. „Faike“.) Sonntag, den 19. Juni 0. Abfahrt von Potsdam um 6 Uhr Morgens, = - „Brandenburg - 41 - Nachmitt. Passa tcr-Btlleite "& 15 Sgr. zur Hin- odcr Rück- fahrt md bis Sonnabend Nachmittags 5 Uhr bei dem Unterzetchnetcn und dann an der Tageskasse in Potsdam_zu haben. _ Zwischen Potsdam ,und Hamburg. Die Abfahrt erfolgt “FMM? jcdcn Dienstag Mor- , , gen 5 r, * Pasagteprtllettc snd nur bei dem Unterzeichneten zit,habcn,„am Bord des Dampfboots werden keine Ballette verkauft,

L. F. A nker, Behrensir. Nr. 23, alsdann auf.

Das PgisagicrzSchikf „Bbrusfia“, von einem Dampf- schiff mtt„kräftigcn Maschinen geschleppt, wird seine regelmäßigen Fahrten „zwischen hier und Swinemünde Montag den 20üen dieses von hier ab be innen und an den nachbcnannten Tagen und Stun cn antre- ten, nämlich:

M t Von ?kehttY:ch on ag um “. r a mitta 1, Mittwoch 12 - Mittags, g Freitag 1 - Mittags, Sonnabend = Nachmittags. Von S cmünde: Montag um Uhr Morgens,

ten 1171112138 : 2 2

i n

Die"“ Morgens,

Donner a Morgens-

Die Torsisnaben » Morgens,

ngier- Billers werden am Bord des Pas-

" U 15671013

!!

Abfahrt aus et cii S ie t tin, 194. h:»,uß 11134271) also nur daselbst zu lösen.

Comité der Stettiner Dampfbugfirboot ___ Rhederei. _K

Vn danfx'Zanntmach" - o n er creirtcn 7 - ' - - . Acticn, Welche wir unterm NOYÜJÉLPFN'kät-x öffentlichen Blätter für den Fall gekünbi tllißchbdte daß die Brüder derselben in dieVermchrun gdes W “É'ZTF17§*""'F§“"*R*J„"M i§7100ch00 Tßlr YZF e (ung er e e n t einwiü' ' _ ßnd bis jest 236 Stück, und War: kgm wolle", No 446, 447, M, 550, 556, 594, 595, 726, 797 bis incl. 800, 834 bis incl. 836, 838, 839, 1275 bis incl. 1279, 1401, 1529, 1531, 1533, 1531, 1553, 1563, 1687, 1737, 1738, 1742, 1744, 1750, W'- daß ich 1756, 1761, 1768, 1770, 1771, 1796, 1923, 1921, t 1991, 12009, 2210 bis im:]. 2212, 2322 bis incl, 2325, 2345, 2424 bis im]. 2427, 2439, 2463, 2735 bis inc]. 2738, 2740 bis inc]. 2744, 2747, 2748,

be, di

*

3607 bis 17101. 3611, 3613 bis ['ne]. 3616, 3619, 4164, 4165, 4167, 4178, 4179, 4212, bis incl. 4542, 4544 bis im:]. 4548, 4553, 4705, 213 bis im:]. 5226, 5228 bis im:]. 5233 bis inc]. 5236, 5302, 5388 bis incl. 5407 bis inc|- 5411, 5637, 5802 bis inc]. 5826 bis im:]. 5828, 6005, 6022, 6088, 6364, 6387 bis im:].

weder zur Abftempelung, noch zur Erhebung dcs Kn; pitals vräscntirt worden.

Magdxburg, den 12. Juni 1842. Direktorium der_Magdeburg-Cdthen-Haln Leipziger neten inr Etscnbahn-Gcscüschaft.

1) WEIL!!! 1181" 711-15531'Zkeit, 37615876 ZcbläZs gegen Uaxzslzobaäsn in UntGr-Übtbeilungon versickern iialt vermindert 211 äijrsen, unä , 2) "763671 [Troyeiterunz (188 Zoxietätz-Zezitka, nunmehr nacb Zestimmung (Jer yorsrwöbnten Zene- ral-Uerzammlung yon (1671 in ästzalben (1111'611 d'tim- mqnmebrbczit 67373111th ["let'ren [(ommisznien bear- s i Schiff (11)?!th Fm] (? WEF Jeäieben 181714, um einer aukzekor- ag er; „3 „Bora . . ent *.“ an 811673 -Ueksamm un 2111" äeünitiyen [Ze- sfia eme halbe Stunde vor d": zchlulspabmß 701“?elegt «*eräan 2811 können, so ]aäen var mit Zeaugnaxma auf" (Lic: Zeztimmungen unserer Ztatuten (Lie Zeebrten MZt-Zlisäer (Lor bissigen Persi- cberunga-Uereine 211 einer 3016111371 auf _ Dienstag, (len 5. Juli 11. .)., " [1161011701- mit (lem ergebenxtsn Zemet'ksn ein: 11313 1112 Uex'bmälungen in (Lem [(onsat'enU-Zaals unzmea Zociotätzbauzez Pormietags 10 Ubi" ihren 111113113 nebmen "“er-Len. dolmecit a. ei. 0, tien 11. .]uni 1842. Die Uaupt-ÜZrection. Mexor. Uieroch. [(ieckebuscb. (). l-üäedko.

„Einem kuuücljiijctzte-öxtutPntßbltzx-tm Flic ergebeüe 231:- 8 [„ 24 Kr. Rb. __ 5 t e n - uerer Original-szxkx? Werthvo “7

i L. Lepke, Km:? uRenei ten!

3341 bis inc]. 3349, 3355, “3395,

Oeffentliche Au orde Nachdem zwischen Sr. Excfcacnz

afts-Aus- spru oder

betbeiligt find,

& ntcressen für nbtbig e ner peremtorischen Frist von zwölf

C u u y, vorgelegt werden soll, anzubringen. dung zwccklo cr Erinnerungen wird zu

daß nur sol c Aussiemingcn als zuiä

klaßslzcbacken- unäMobiÜar-Zranck-Usr- zicbsrungz-(YezeUzcbast xu 86111170th 11. (1.0. werden können, denen die Behauptung zmnG

Raubtier" (111: in 116!" letzten, am 2. 0151211. ). statt-

bei gefährdet sey. Freiberq, am 10. Juni 1842.

erichtlicv in An- . cnommen, oder als Neal: läubiger, Lehns- [ eikommiß-Fnterciscntcn, Erbverpachter, Erb-

zinsbcrrcn, Zinsberrcn odcr WiederkaufKBerecbtigte - ir t a . das hier angezeigte Han buch sch den Dank aller b e Mi Ziftgechdacöet'éeitpvnßßxgsiehxx Gcwcrbtreibenden verdienen, da der rühmlichsi bc-

alten, ihre Anträge binnen

kik: :Ésckzémftyd dur?) dZTBeerzbren bei der AuTsZmii . , . g cm ere : ten - ute weni er u e ßebabten (zenolal-Uajsammlunz in 7073611133 gebracb- Mößrdenödalssnaci) dLagie gddejrsSachje sthtgedgTschtz ,n e ivcre n cer nt t er ert dcs Grundsiücks durch die AuseinFndcrscvung derge- das; der Betheiligten Interesse da-

Kbnigl. Sachfische Spezial-Abidsungs-Kommisfion auf dem Rittergutc Olbernhau. Erni! Klemm, Faria. Spez,-Kommissar.

Meoä-ek-Oourt.

*a-nkäa- ....................... A0 ". «lo. ....................... 250 ". [!:-[mrs ......................... M Uk. (lo. ....................... 31") du. 1.6.66- ........................ . ] 1.81. ['n-it ............................ M ["'k. Wie- in 20» ................... [50 k]. *nx-b-kz ......................... 150 k]. knü-u .......................... 11") “[b]-“. l-eiy-iz iu ('m-kant im [4 “[b]. B'!“- . [W "[bl-“. !*.-„ktm .. »1. «7, ............... 150 !*]. ['ner-bum ....................... 1 snd].

kn- 2 Ua. kuk: 2 111. 3 je. 2 m. 2 na. 2 U». 2 un. 8 “!"-ge 2 yu. 3 „ock.

Mctcorologisrhe Beobachtungen.

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Qöniglicht Schauspiele.

Freitag, 17. Juni. Jm Schauspielhause. Zum erstenmaie: Der Sohn der Wildnis, romantisches Drama in 5 Abth., von Friedrich Halm.

Sonnabend, [L,Zuni. ZmSchauspielhc-use: Maria Stuart.

Uönigstädtisches Throm.

Freitag, 17. Juni. Steffen Langer aus Glogau, oder: Der Holländische Kamin. Originai-Luskspiel in 4 Akten und einem Vor- spiel: „Der Kaiser und der Seiler“, in 1 Akt, von Charlotte Birch:Pfeiffer. (Herr Hänsel: Wasilowitsch, ais Ga .)

Sonnabend, 18. ?uni. Hinko, der Stadtschule eißen:Sohn von Närnber . Mit e nem Vorspiel : „Der jüngere ohn.“ (Herr Hänsel: Jobs?, als Gast.)

Verantwortlicher Rcdnctcur [):-. I. W. Zinieisen. Gedruckt in dcr Dcckcrschcn Geheimen Ober-Hofbuchdruckerei.

1006; “56.15“;

Fr. Amelang in Berlin (Brüderßr. 11)

run . Bei C. erschien so eben und isi durch alle Buchhandlunm

demgKbniglich Populaires Handbuch

der organtsch-techntschen Chemie; oder AnleitutR, dic Robüo c aus dem Gebiete der organischen atur nach rat onellen Grundsawm zu verarbeiten. Zum Gebrauch für Techniker„ KKW?- raliücn- Landwirtbe und bei Vorlesungen m volt)- Nach den neuesten Quellen bearbeitet

von C. G. Quarizius, Apotheker in Dessau. 40"; Bo en in gr. Oktav. 1822. Maschinen-Velin-

pap er. Sauber geheftet. 2 Thlr. 15 Sgr.

In unseren Ta en, wo die technischen und land- ewerbe immer mehr an Ausveb- nung gewinnen, müssen alle Schriften, die darauf binziclen, zur genauen Kenntniß und md lichsten ervonommnunjg derselben beizutragen, ene sehr willkommene Er chcinun seyn, und so wird auch

kannte Herr Verf. keinen Geßcnfiand abergau en hat, der für das gewerbtreiben e Publikum, in c- sondere aber für den Landwirtb, der von den Erzeug- nissen seines Bodens den Nutzen selbs? zu zie- hen wünscht, den er früher dcm abrikan

ten überließ, nur irgend Intcre e aben kann, wie aus dem hier kurz angegebenen nhalt des Bu- ches leicht zu ersehen seyn wird.

Bierbrauerei. - Bleichkunfi. -- Branntweinbren- nerei. - Liqueur-Xabrication. - Brennßvssk- "- Brodbckckcrei. _ Esäg- abrication. _ Färbekunfi. - Kaitun- und eugdru erei. _ Flucht;- und Hanf ; Linnen-Manu aktur. - Gerbere oder Fabrication des Leders. -„ Bereitun des Indigs, Waidindiqs und der Orseille. - Mich; Bereitun der Butter und des Käse. - Gewinnung dcr„cht§erischen und fetten Oxle; Oelrafiinerie. -- Pnpter-Fabrication; Papiermubixn. - Pottaschenffederei und Sodaberei- tung. - Seifenscderei und Bereitung der Talg- nnd Wacbslicyte. _ Stärke-Fabricateon. _ Tabacks-Fa- brication. - Weinbereitung. - vakzikckek=- Nun- kclrübcn- und Stärkezucker-Fabrication.

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Magazin von Beobachtungen und Er ahrungen aus dem Gebiete der Züchtungs-, ckunv- beit-Erbaltun s- und Heil-Kun e der Hausthiere. E n Organ zur inni eren Ver- knüpfung der Interessen der Vicbz chter und Thierärzte herausgegeben von !).-. F. K.Kuers. 11." 8. geb. Eriier Iabrgan . (1842) 1Tblr.

s Heft. April- uli. 10 gr. Dies erat Heft entb it sebr interesante Iiufsäse aus dem Gebiet der Schafzucht und Schafhetikunde und die Ergebni e der Versuche- welche von dem landwirtb cha li en Verein Ober-Bamims cn Krei- ses über ie uaeekungssti igkeit und die elegen- beits-Ursaxben der Lan en euche des Rindviebes an-

112 122.3; 1736121913220“-

r an e. gBfeixliu, im Juni 1842. &

erscheinenden

Inhalts,

Rücker &:

ler Neu = Köln a. ,

r. 19.

Allgemeine

Preußische Staats-Zcitung.

Inhalt.

ten. ZFÜYZ ::.-::on eu. Von der Russischen Gränze, Der Feld ug egen ie Tscherkeffen. ( ddi eic!)- Paris. Ueber dicWablen. - Die D.,bats un e des Tribunaux über Zeitläufe. - Insurreciion in

an F?r“P'rTU-rz Konßantine, - Abreise des Prinzen von Ioinviile. - Vermischkts- _ it nien und rlanv. London, Beiträge für die noih g6776.60!“Fabrik:Aeriter. - Verhältniß zwischen England und Frankreich. - Bericht über die Ermordung von Alexander Barnes, - Spanische Fonds. Bel im. Schreiben aus Brüssel. Die Handeis-Poiitik Frank- rechs, En lands, Deutschlands und el_qiens.) _ , Deutsche undesstaaten. Leipzig. Wollmarkt. _ Schreiben aus Weimar. (WoUmarkt.)- Schreiben ausFrank urt a. M. - Hambdrsxr .- Liuxemburg. Anwesenheit des dnigs und der r i n r 11 en. . _

OesteTrFrU1 . sAZieY, Rolizeiliches Reglement fur die Eisenbahnen.

FAME". BMalNWK is en Breslau General Lieute- " an . n. rc . - . * - ika"! y/on SetT'anv. - Köln, euerversicherungs- Gesellschaft „Co- oma.

Griechenlands See: und Landmacht.

Wissen chaft, Kunst und Literatur. (Zur eurtbeilung dcr „Hugenotten“,) -- Berlin. lung des wiffenschastiichen Kunß-Vereins.

Königliche Over. Versamm-

Amtliche nachrichten.

Kronik dcs Tages.

Se. Majestät der Kdni haben Allergnädigsi geruht: Den Ober-Landesgechhts-Vice-Präsidenten von Gerlach zum Mit liede des Staats-Raths; und Den isherigen Regierungs-Asseffor Karl Gusbav Leopold Toop 11" Marienwerder zum RegierungseRath bei dem Regie- rungs- olle ium daselbst zu ernennen; so wie Dem Huperintmdenten Snethlage in Barmen den Cha-

rakter als Konsistorial-Rath zu verleihen,

Se. Königl. Hoheit der Prinz von Preußen ist von hier nach S:, Petersburg abgereist.

Angekommen: Der Hof:Zägermeisier, Graf von der

ebur , von rankfurt a. d. 1). AssAbgegt'eisk: FSe. Excellenz der General-Lieutenane und Com-

mandeur der 6ten Division, Freiherr von Quadt und Höch-

! nbruck, nach Brandenburg. _ e Se. Durchlaucht der General:Ma]or und Commandeur der

61en Landwehr-Brigade, Fürst Wilhelm Radziwill, nach Havelberg.

* „___ _“ *_*____ "___“ " ___-_ __-

Zeit1tngs-Uachrichten. Ausland.

Rußland und Polen.

der Nu chen Gränze, 2. Juni. (A. Z.) Was ZhonBlet mehreren fYochen aus gewöhnlich gut unterrichteier e

rivatquelle gemeldet worden, at sich nunmehr beßätigt, da es in Geheimniß mehr “ift, daß ürsk Tschernitscheff selbst den Ober- Befe ! im Kaukasus ubernommen, um den Versuch zu machen, die aufrührerischen Tscherkessen und Abasen durch'überwiegende Streitmassen zu erdrücken. Der Kampf, an! die bisherige Weise efü rt, spann sich offenbar u sehr in die L nge und kostete d_en Zwahm u viel Blut, ohne ie dafür durch angemessene Terxam- Fortschritt genügend zu entschädigen. Zwar finb sie Zioch alljähr- lich als Sieger aus diesem mörderischen Guerillakriege hervor- gegangen, doch gingen regelmäßig jeden Winter mehrere von den im Sommer auf der äußersten Operationsiinie erba_uten Forts durch Ueberfall wieder verloren, und beim Beginn jedes neuen Feldzugs mußte man einen großen Theil der Zeit und Kräfte darauf verwenden, nur das wieder zu erstreiten, was man schon im vorigen Jahre besessen hatte. Unleugbar ha- ben die Russen das Gebirge immer mehr cernirt und das Kamyf- gebiet mehr ein eengt; indessen konnte der Krieg nach dem Ur- t eile Sachverst ndiger nach dem zeitherigen Operations-Syskem [ck noeh ein Decennium und darüber hinziehen. Zwei Umstände besonders sollen den Entschluß, den Krieg einmal mit großen Massen zu versuchen, ur Reife gebracht haben, einmal die Lage der Din e in Süd-Aien und dann der Tod des gefährlichsten Tscherke en-Häuptlings, des Guz-Beg. Allerdings kann Rußland kein theilnahmloÉ'er Zuschauer bleiben bei den Erei nissen, die sich den politischen onskellationen nach in Central-AsYen vorbereiten, und die über kurz oder lang zum Ausbruch kommen müssen; und doch bleibt es in allen seinen dahin zielenden Un- ternehmungen so [an : paralysn't, als es in, den Kaukasus- skämmen einen stets ampfbereiten Feind im Ruckenehat, Der alte Guz-Be , der an Uneemehmungsgeisi und Tollkuhnheit alle Fürsten des ebir s weit überragte, ift gestorben, und die jeßigen Hauptführer, die 198 Mansor und Tschamuz, solleen mit ein- ander zerfallen eyn, weshalb der Zeitpunkt zur Erdruckung der- selben günski eyn dürfte, wobei überdies der keinesweges er- YM: Relkgionshaß der christlichen und Mohammedanischm me förderli zu seyn verspricht. Nach Vers erung von Rei- endm aus dem s dlichen Rußland herrscht daselb viel Truppen- W'SUUS. und Anu isi voll Vertrauen auf den Ausgan der UUKW'thns- [);-sonders WeilTschernitscheff, der Russische B| eher, an der Spike che und Grabbe, der das Terrain aufs ge- nauesie kennt, unter ihm kommandirr; nichtsdestoweniger können

Berlin, Sonnabend den18ten Juni

bei einem derartigen Kampfe alle Berechnungen durch den geringßen unvorherßesehmen Zwischenfall durchkreuzt wilden. Um indessen den Bergvolkern auch alle Waffxn: und MxmmomßZusuhr abzuschneiden, halten Rusfische Schiffe die ganz; Kusie des Pontus von Sinope, des Hauptstßes der Englischen genten, bis Anapoa sireng blokirt. Als Versammlungspunkte für das _große Expedi- tions:Heer bezeichnet man Zekaterinodar, Kawkaskaja und Staw: ropol am rechten Kubanufer. Die Lesghier am rechten Terekufer fürchtet man jeht nicht; dagegen sollen die Abasen sich,in der Nähe von Sochumkaleh konzentrirt haben. Vielleicht gelingt es den Russen, die einzelnen Stämme mit geschickter BLnuhung des Termins zu isoliren, und dann haben sie gewonnen Spiel.

Frankreich.

Paris, 12. Juni. Die Leere, welche sich schon seit einigen Monaten in den hiefigen Journalen fuhlbar machte, hat seit dem Schlusse der Session noch um ein Bedeutindxs zugenommen. Es fehlt gänzlich an politischen Nachrichten, die fur das L_)[usiand von Interesse eyn können. Die Pariser Zoyrnaie, so wre die Deyar: temental- resse, sind in diesem Augenblicke einzig 1an ausschiieß: lich mit den bevorstehenden Wathperatwnen beschaftigt, und_ so wichtig das Resultat der“ bevorstehender) Wahlen auch ist, so smd doch die kleinen Details und die kleinlichen Knysgxiffe, deren fich die verschiedenen Parteien bedienen, 1111! ans die Zahlen zu infiuenziren, im höchsken Grade umnteresskani. “,edx Par: rei beschimpft und verdächtigt auf alle mogliche Weise ben Kandidaten der Gegner und erhebt die Verbienske des eige- nen Kandidaten bis in die Wolken. eKlatscherei, Verleumdung, Scheeisuchk und Lobhudelei find die Hulfsmittel, durch welche die meisten Organe der öffentlichen Meiyung bie Versamkwlung zu bilden suchen, welche binnen kurzem uber die hö'chsken ;nterZssen des Landes entscheiden soll. Das Edelste, wah m der *ReprJsen: tativ-Verfassung liegt, die gewissenhafte, freie und,unp9rt_etische Wahl der Vertreter der Nation, wird hier dl,!kch dle klemleichsten Combinationen zu einem wahrhaften Gaukelsplkl hekakéIWde'Sk' Das Einzige, was dabei trösten kann, 117 die scho!1 häufig IMMO“ Erfahrung, daß der Wahtkdrper im „Axlgememen hochericger empfindet und aufgeklärter denkt, als diejenigen, Welche sich zu Führern und Beherrschern desselben aufwerfen.“ ,

Zn Bezu auf das von dem Zuchtpoiizxigericht gßfäljte Urtheil gegen einen IZZechsel-Agenten, der m en Zeitkäufe mat einer Geld: strafe von 5000 Fr. belegt worden 1 , äußert fich das Journal des Débats in folgender Weise: „Diese Verurtheilung hat an der Börse und in der finanziellen Welt einen lebhaften Eindruck gemacht. Die Ueberzeu ung der Richm- achtend, ist man doch ali: gemein der Ansicht, da das Tribunal, dessen tödlicheZneenrjonen nicbt verkannt Werden, nichct genug beachtet hat, auf eine wie ernste Weise jenes Urtheil die Elemeente des öffentlichen Kredits beeinträchtigt, der fich durch die Bedurfnisse der Zeit nicht allein in Frankreich, sondern auch in ganz Europa, aufeineandet'e Weise gestaltet hat. Die Richter der hoheren Instanz werden wahr: scheinlich aufgefordert werden, sich definitiv über eine Frage aus: zusprechen, die durch ihre Folgen eine der wichtigsten ist, die der Justiz zur Würdigung vorgelegt werden können,“ - Die Ga- zette des Tribunaux bemerkt dagegen: „Wir begreifen sehr wohl, daß das in Rede stehende Urtheil einen lebhaften Eindruck aufdie Börse und aufdie finanzielleWelk hervorbringen mußte; schwe: rer wird es uns aber, zu begreifen, wie man die Von dem Gerickztaufch: stellten Grundsätze ernstlich bestreiten kann. Muß die uber bie Verurtheilten verhängte Strafe aufrecht erhalten werden?. Dies ist eine Frage, über die uns keine Meinung zusteht;esie ist von den Richtern zu entscheiden, die die Appellation zu prufen haben. Was aber die Prinzipien-Frage betrifft, so nehmen wir keinen An: stand, zu sagen, daß sie aus eine richtige Art gelöst worden ist. Das Gericht hat dem Geseße die einzig mögliche Auslegung geg_c- ben; es hat die Präcedenzien anderer Gerichtsh'ofe bestätigt, die, Wenn sie nicht zu oft von der richterlichen Behörde selbst verkqnnt worden wären, gewiß vielen Katastrophen und vielen Aergermssen vorgebeugt hätten.“ .

Der Toulonnais vom 9ten d, M, meldet aus Algier vom 5ten d.: „Unsere Armee hat uns verlassen, um sich mit_den Corps unter den Befehlen des Generals Bugeaud zu vereinigen, und da dieser tiefer in das Land eingedrungen isi, so beruht Alles, was wir von ihm erfahren, nur aufHöt'ensagen. Wir sind über:

eukt, daß der General Bugeaud nach seinem Aufenthalte in

[daß zu uns 1z_uriäckkehren wird. Wir erwarten ihn mit Unge- duld, damit er ich selbst von dem Zustande unsererAngelegenheiten überzeuge. Es heißt noch immer, Abd el Kader befinde sich im Osten; indessen unternimmt er nichts, und Ben Salem hat sich bis jeht noch nicht gezeigt. Wir schreiben diese Ruhe dem Um: Kunde zu, daß die Beduinen damit beschäftigt sind, ihre Aerndren so schnell als möglich in Sicherheit zu bringen. - Nachschrifi: Unser Algierscher Korrespondent meldet uns eine Nachricht von de:" Löchsken Wichtigkeit, deren Authentizität wir indessen nicht ver:

ürgen können. Er meldet nämlich, daß die Provinz Konsianrine fich im nsurrections:Zusiande befinde. _ Wir werden nichc lange über die e Dachricht in Ungewißheit bleiben.“

Heute früh hieß es, die Regierun habe neuere Nachrichten aus Algier erhalten" die Amvesenheit bd elKaders in dem Mit: telpunkie der Französischen Bessungen soli das Signal zur In- surrection mehrerer Stämme, die sich erst vor kurzem unterwor- fen hatten, gewesen seyn.

Der Prinz von Zoinville isi gestern von Neuilly aus nach Toulon abgereist, _

In Folge der in der lehren Zeit stattgehabien Preß:Prozesse waren zwei Parier Druckereibefixer zu Gefängnisstrafen verur- eheiit worden, n mlich der Dru er des Charivari zu 6 Mo- naten und der Drucker der Mode zu 3 Monaten. Der König hat, von seinem Begnadigungs-Reohte Gebrauch ;nachend, die ge- gen die beiden Drucker ausgesprochene „Strafe fur den Crfteren auf 2 Monate, für den Leßteren auf einen Monat abgekürzt.

err Michel Chevalier, einer der Redacteure des Journal

des ébats, tritt, wie es heißt, in nicht weniger als 15Wahl:

1842.

Bezirken als Kandidat auf. So meiden wenigstens die Opposi- tionchournale.

Großbritanien und Irland.

London, 11. Juni. Der Au'fruf der-Königin füx dienoth: leidenden Arbeiter, den Ihre Majestat mat einer ansehnlichen Bei:- steuer begleitete, hat schon vielfachen Anklang gefunden, so daß bei dem Comité- bereits 15,001) Pfd. St. eingegaygeq smd, Ai,!f“ der Liste stehen die Königin TsittWe mit,:Zikj, Prmz .)libt'echtmn 200, die Bankvon England mir 5! ii], die Kramer:Znnurig matLijlind.St. Der Globe meint indeß, daß die Summe- mindestens, auf das Doppclte und Dreifache der bisherigen Beitrage sie-gen mupse, wenn sie dem Zwecke, wofür sie besimmt sey, auch nur xinigxrzrjaßi-n entsprechen solle, und seßt hinzu,edaß.die quepberComaß-Pktt:

[ieder hinlängliche Bürgschaft fur die ums1chtigjke und nutzlichs7e erwenbimg der Gelder" gäben. . _

DerMorning Herald enthalt nacheieheride,-angeblich halb amtliche Erklärung: „„Wir können nach„ giaubwurdiger Quelie die seit kurzem verbreiteten Gerüchte von einem angyblichen Mißver: ständniise wischen den Kabinetten von Frankyeich und Cygland förmlich Eugen strafen. Wir versichern ohne die Besorgniß,'wi: verlegt zu werden, daß zwischen d'en beiden Kabmettensch nichts begeben hat, was von der Art ware, ihre freundschaftlichen Bezie- hungen zu unterbrechen.“ .

Ein eingeborener Diener von Sir" Alexander Burties, der per- sönlich bei dessen traurigem Ende zugßgen, war, hat etene „vollstät'i: dige Mittheilung darüber gemacht, 'die _emezig glaubwurdige, wie Indische Blätter meinen, die wohl ]e hiei'ubcr xu erwarten. Die Aussage lautet folgendermaßen: _

„Sir Alexander ward am Tage vor seitier Ermordung von set- nen Afghaniscven Dienern genau bcyacbrichttgt, daß_ eine Aufregung in der Stadt herrsche, und daß sein Leben in Gefahr seyn „werde, wenn er dort bleibe. Sie sagte:“: ihm, xs scx). beser, daß er stel) ins Lager begebe, Dies wollte er nicht, thl, w1e_ er sagte, die Afgha- nen nie von ihm beleidigt worden, cr tbncn Yielmxhr mqnches Gute erwiesen habe und er deshalb überzeugt set), ite wurden ibrxi nie et: was zu Leide thun. Am_Tage scincr Ermordung kqm fruh Mor- gens um 3 Uhr ein Kosstd, WuUi-Mabommcd- zu mtr, ivähreiid ici) außerhalb nufPosien stand. Er sagte; „,/Geh und benachrichtige deinen Herrn sogleich, daß in der Stadt Aufruhr ist, und daß die Kaufleute ihre Wanken und Güter aus den Lädetx wegschaffcn,““ Ich wußte, was mein Herr am Tage vorher daruber gesagt hatte, und onte ihn deshalb nicht aufwecken, legte aber meinen Chu.- pras an und ging nach dem Char Chuk. Dort begeZm-tc ich dem Wust Nusamul Daulah, _der 1791) nach dem aufe meines Herrn begab, Ick kehrte sogleich mtt ehm um, und als wir ankamen, wcckte ich4ncinen Herrn, der slch rasch ankletdetx, zum Wu? sfr ging und eincZett lang mit diesem sprach. Der ngir versuchte, ihn zu bewegen, daß er [?ck sogleich ms Lager begebe, indem „er ihm versicherte, daß es nicht never _m), in der Stadrzu bleiben, Mean Herr bcßand aber darauf, dort zu bleiben, und sagte: „„Wenn ich gehe,wer- dcn die Afghanen sagen, daß ick) Furcht hxitte' und wegltef!“// Er sen.: dete jedoch durch Wulli-Mahommcd em Billet an Str W. Maxnaghten, Vom König (Schach S1chschackam „cin Chobdar, um danufir zu ho.- len; dicser beurlaubte sich bei meinem ngrn und sagte noch an der Thür zu ihm: „„Schcn Ste wohl, daß nch schon cinige„von Amtr- Ulab=Chan's Leuten versanzmxlt i_)„aben,_um Ste gnzugretfen, Wol- lenSie mir gestatten, so wxll Ntch_ncan*;etnandertrciben.“/_/?„Neefn“, sagte Sir Alexander, „der König hat_ nach Ihnen geichichx, eilen Ste unverzüglich zu ihm.“ „Dargur best!?) der Music sein Pferd und ritt weg. Jetzt wurden die Thuren dcs „aufe; geschlossen, und kurz darauf umzingelte Amir-Uiah-Cban fie mit seinen Leuten, Hy- der Chan, ehemals Kotwal der Stadt, Welchen Str Alexander aus diesem Amte vertrieben, holte Feuer aus dem Humane auf per egen- überliegenden Seite der S_traßx uiid sicckte dic Thurm tn rand, Bald darauf kam der Wuiir nnr einem der Pultims des Königs zu: rück, da er aber die Thüren brennen und die ungeheeure Mxnschen- maffe umher versammelt sah, nahm er es offenbar fur gewcß, daß Sir Alexander eniwcder entüohcn'oder geiddtcbsey, und zog das Re- qimcnt wieder zurück, Zu der „Zeit war der Pöbel der ganzen Stadt iusammengelaufen, und das Hays brannte. Oer Jemayar der Chu- braisfs theilte Sir Alexander mtr, i_nan„sage, cs scy em Regiment gekommen, um ihm bciiusxebkn. Ersglng deshalb zym Dache des Hauses hinauf, um naciixuichcy. Als er aber_halb hinauf war, be- geqneie ihm cin Afghanc und jagte, cy habe sich, umgesehen und be, mérkc nicht die gcringiie Sour von einem Regimente. _Mein Herr kcbt'te demgemäß um und äußerte, cs sey nicht wahrschertilech, daß Hülfe kommen ivex-de, wcdex au_s dem Lager, noch vom Könige, Iebt trat ein Musclmann aus Kaickymr vor und sagte: „Wenn Ihr Bruder und die Chuvrasi'is aufhören, auf den deel zu schtcßcn, schwöre ich beim Koran, das: ich Sic_ncher durch den_Garten nach dem Fort dcr Kitizivasckiés bringen, wcli.““ Das Schießen hörte auf, und Sir Alexander willigte cin, tb" zu begleiten; und um stch 1" verkleiden, zo er ein Cbogha nnd Loongcn an. Sobald er aber e nige Schritte mét dem Kaschmircr aus der Thür Wgr, rief, dieser Elende: „„Dies ii'iSiiundchurnesi//“ Hundertetsiurzten cht auf ihn und schnit- ten ihn mit ibreit Meffcyn in Stucken. Sem Bruder, Capitain Barnes, ging mit ihm hinaus und ward vpr Sir Alexander etöd- tet. Cavitam Broadfort wurde einige Zeit vorher im Hau e von einer Kugel getroffen und _siarb eine. halbe Stunde darauf, Es war eine Wache da von emem Havtldar, eincm Raik und zwölf

Sivoos: dicse wurden 2er gleich anfangs getddtct. Alle Hindosta- ner außer mir wurden ?ctddtct. Sein Sirdarträger, der jetzt bei mir ist, kam Havok), wel er sich in seinem Hause befand. Ich kam davon, weil ich emen Afghaniscven Anzug trug, Ane Afghanischen Diener liefen weg. c"ch gelangte ins Lager, nachdem ich zwei Tage in einer Scheune ver eckt gewesen. Sir Alexander verbot den Si- vom:;d itijn/b Anderen, zu schießen, bis die Thüren in Brand gefleckt wur e .

Die neuesten Madrider Nachrichten haben bereits ein merk- liches Steigen der anfangs so bedeutend gewichenen Spanischen Bons zur Folge gehabt; man hat nämlich erfahren, daß der ??x- gent den ntschiuß ausgesprochen habe, die bevorstehende Diva: dende zu bezahlen und mit den Inhabern der Spanischen aktiven Schuld ein befriedigendes Uebereinkommen u treffen. „Die Ma- drider Course“, sagt der Gl obe, „bessern ich daher täglich, da? Vertrauen der Kapitalisten kehrt zuruck, und man skhé W FZ verzüglichen Bildung einer starken Re iexung enk “IMM VFM?!"- ist auch, daß, so weit die neuesten Na klchkkn_9k “"“;-fährt hat“„- Krista noch zu keine:- Bewegung "' “" Pro"“UM 9