schwärmerische Sehnsucht und sanfte Melancholie die durchgehende Grundßimmung von Weber's Musk bilden, wenn Schmerz wie Freude bei ihm gleichsam im Kolont des Hendunkels erscheinen, so ist in Meycrbeer's Musk ein ßärkcrer Farbenwechsel: „glühende Tin- ten und kühle Schattcnpartiecn daneben; bald lctdenschaftl_iches Vorwärtsdringen, bald beschaulicher Stillsiand ; kühner , energischer Aufschwun und eine, zierlich gcfcilte Ausarbeitung. Weber's Mu- sst 113 in tch selb homogener. Meyervecr neigt, da_ er abwechselnd Deutschland,_ Italien und Frankreich an7ebdm, m Formen und Rhythmen, nch zu einem cwiffen Eklektiz smus bin, der, vermbge des immer mehr unehmen en Weltverkehrs in Kunst und Literatur, unserer Zeit über aupt eigen iü.
Beide, Meyerbeer und Weber, find bekanntlich aus derselben Schule des Abts Vogler hervorgegangen; daher ihre Kunst-Vex- wandtscha_ft; fie waren Freunde und Studiengenossen. Eine Zett lang verleeß dcr Erne die von ihnen gemeinsam eingeschlagen; qun und wandte fich dcr modernenItalienischcnKunsi zu; aber wae emsi Gluck dieselbe Richtun wieder auf ab, um ernücre, gedankenvouxre Werke zu schaffen, so i se aucb be dem jüngeren Mciüer nuz' eme Durchgangs-Periode gewesen; er hat jenen melodischen Fornmltsmus adgesireift, zu welchem die Tonkunfi, der Fülle und unendlichen Eut- wtckelungsf higkeit des modernen Geißeslebens gegenüber, durch Haf- ten „an einem abstrakten Ideal erstarren müßte; und was Parrser Kritikern in den „Huqenottcn“ als eine bedenkliche Vorvedcutung für künfti e Werke Meyerbeer's erschien, die ausgeführte Charak- terißik in, ieser Oper, das hat uns bei jedem neuenAnhdren dersel- ben mit tmmer größerer Bewunderung für dies Werk erfüllt und läßt uns mit freudiger Erwartung den neuen Productionen dcs kunß- und pbantnffereichen Komponiüen cxttgegenschcn. _
Die Forderun des Charakteriüischcn tn der MWH ltegt in der Zeit, und Keiner_ ann ffch ihr entziehen; sclbsi Jtaltentschc Kompo; nisten, die sonst em Sujet wie das 00dcre_zu_bchandcln pfiegten, w_tc Rossini und DoniTetté, haben sch tbr m thren lehren Opern, tn „Wilhelm Txll“ un den „Märtyrern“, anbequemt. Und mitwclchcr Virtuofftät 111 auch m der gciüléchcn Musk, „itx dcm Oratorium „Paulus“, von Feltx Mendelssohn die Charaktertsttk rel_é idscr Kon- traße angewandt worden! Wenn man in der ranzdjt chen Musk
vor diesem rknzt'p Blsorgm'sse hegt, so mag dies :ck durch die Ucber- „
treibung re tfertigen , welchcr dort ein jedes System leicht qnhejm- fällt; aber insofxrn nur das_ Zuvtel vermieden wrrd und em rxchltger Kunßgeschmack tn der Praxts nmßgcbcnd ist, kann aus der thhtung an fich nur Schönes und Neues en'tsvrtcßen. In der Oyer zumal würdet) uns dre glänzendsicn Mclodtccn ohne Charakter nxcht mehr befriedt cn können. Ueberbnuvt, je mehrLänder und Völker dte-Opern- Musk urchwandert, desto mehr charakteriütsche und kontrasiirende Elemente wird fie von außen kn fich aufnehmen und nach den Na- ttonal-Mclodteen, nach dem Ecnfluß, w_elchen Volks-Tyvus, Kul- tus, Sttten und Lokalttäten _auf dte Musk ausüben,„ „fich mannigfac!) färben. Diese vcrschccdcncn Elemente zu einer gctfit en und geiftvollcn Einbctx zg verschmglzen, isi dann die_ Aufkabe cs Tondt tfers, der fich m, threm Bentz befindet, und m w e hohem Grade tees dem Kompomüen der „Hugenotten“ gelungen, babcp war schon fruher ausgespxochxn. Am vollkdmmcnsien zur Einbeck des Styls durchdrungen xfx dxe Musk des vtextcn Aktes dieser Oper, der sc!) den bewundernswurdtgsen und ergretfendsien Schöpfungen im wxiten Gebiet; der dramattschen Tonkunß anrciht. Ganz wie aus Etnem Guß tfi die Sccye der „Vcrschwdrun und Schwerterweibe von dex grgndiosen Intxade tn (3- ws zu dem ver allenden Schluß in ]L-äur. Hur xfx Alles ttz emen flammenden Fokus vereinigt: erbabxnc, durcb- geführte Melodte, symmetrischchau, großaxtigeCharaktcrtüik, wun- dervolle Harmome und Instrumentation. Etnc unheimliche Schwüle brüteßübér dtcsem grauenvoll maxxüätischen_Gemälde des- anatismus, und Mr atbmen, wie von den Umstrtckungcn etner Ricsenscl) angebefreit, neu auf, wenn das letzte: „Um Mitternacht!“ verklingt. Aber nur ein Moment de_r banIxn SpannunZ und derTondicbter reißt uns zu ganz an- dererx Emottoncn m, dte unserßxnneres mit den süßen_ Schauern der Sym- pathie durchzucken.__ Welch ern gewaltiges Duo, dtescrzwischen Wonne und Grausen , zwnchen TodeSangsi und höchßcm Entzücken auf und ah Wguende WechseIcs-xng Raoul's und Valentinen's! Da fühlen wrr dre Macht des 5 cnms' in jeder Note, da verstummt jcdc Frage nach_Sty!„und Form; wcr„ha'tte Zett, an dergleichen zu denken, wo die Gefuhle biz? atzf den teefften Gruyd aufgerc t_wcrden„und alle ibern beben. Mtt dtxsem Akt möchte dre Oper s ltcßcn; dre Affekte md aufs dehße gxßetgert, die Erschüktcrzmg isi ptcht zu überbtctcn, Etwas Aebnltcbes m dem Verhältmß kWtschcn vtcrtcm und fünftem Akt ffndet sch _in Schiüer's „Don Car os“; auch da wkznscht Stef- fens m den etsirctchen äsxhrtischen Aphortsmen, welche sqtnc Novellen enthaltxn, mt gutem poetzschcn Grunde nach dem Abschted des Posa von Eltsabeth dte Tragbdte gesckquffcn.
DieKontraste und charaktcr sitscben'Fatchn in denx/Öugenotten/J, welche, wre gesagt, ctneHaupt-Sthcct dtesex Oder bilden, findmtt wemgen Ausnahmen, maßhaltend und durch deeSttuationen gerecht- fertt 1. Nur dqm ohltgxeten Accompagncment emzclncr Instrumente hat er Kymvontsi „vtclletcht _heex und da etwas zin vicl Raum gcge: ben und dtedramattscheKontttmttät dadurch, zuwc lcn etwas gehemmt, so schön auch, an. und für fich genommen, dtcseInürumcntal:Parttcen behandeltsnd, wre z. B. in der Vcolen-Beglextung zu der Romanze Naoul's tm exßen Akte, in welcher bei dcr htefi cn Darüellung dte errcn Manetus 1_md LeopoldGanz qn Zarthet dcr Ausfübx'ung mtt einandcx wetterferten, und m dxr Etnscgnungs:Sce_ne des drtttcn Akts, wo etne einzelne Bqß-K'lamzette das Trio zwtschetx Marcel- Rgoyl und Valcmme bcglettct. Verde Accomvagncments smd höchst ortgmeg und der Stimmung des Moments angemeffen, abcr fie hal: ten_, wte uns schunk, etwas zu lange an_ upd yersesen uns aus der Matte der bewegten Topmaffen plötzlich wre tn eme muffkalischeEtn- samkeit, welche gegen dte Umgebungen zu stark kontrastirt.
Wie vortrefflich dieGegensähe und Nüanccn in den Charakteren der Oper gehalten und durchgcführt snd, möchten wir ern näher erörtern, wenn es nicht die Gränzen eines artisiischen erichts in dxesen Blättern zu weitüberschritte. Mcyerbeer scheint eine Vorliebe fur solche poetische Stoffe zu haben, in denen religiöse Elemente vorwalten; im„Robcrt“ find es Frömmigkeit und dämonischer Hohn, welche in Alice und Bertram als Gegensätze einander gcgenüdertre-
V ck a n n tm a ck u n g e n. „ Berlin - Frankfurter Eisenbahn. ' ' Die Actionaire der Berlin-Frankfurter Eisenbahn- VIZ'?.-§ZZ.Y;MYY*.YQT M.??FYM'“. F?;"FéÉt-„YWM„MMM 0000000. :::.; .....„.. ...... o-raonms „»...... * e e U . auf der YMÉWU ?Zrei/ns ha" f Zeh" Yetmg dd“ “Z'zsgsezgebzmxn ? 15 M “ vis bis 31. De ember dicses Ia res wird seiner Zeit das e ore art re nung er n en p . vom , a an der C ausser von Berlin nach Tempelhof, 00 der 15. Juli 1842 auf die schon geleistetenLEinzablun- bo cn abgedruckten § .11 u 16. des geri tlich von- m 9 u r be innen Di R' und Vormtttags gen mit 22? Sgr. auf jeden derselben in den Ta: ogenen und von Seén ' '
un en 1 ausg den 'edrucketen ethefolge der Konkgr- en vom 1. bis 15. Juli 1842, mit Au6nabme 5 re Z Programms erfichtlach. er Sonntage, in unserem Bürcau, Oberwallskraße nebmi ten Gesc „ Eckardfsein v WMW" NB3,chMdoir enlsvtxonE? bi?) l12 Ubri, l?udleiiictltl. B “ ' '- . ur eeee naunwr ervoee- „ , ____ trag der Actien aussegli en, wgelche demnächftzan die D“ Direction dcr FRMÉJMFWW Eisenbahn _ „ d t d :::)rleufßendaeltltsActixnaire 8 Tage nachlbböeindklt,“ Ein- ' VMM fur Pf“ ezuch un Pferdedreffur_ "“ BuittMsÉI'gZ“Z§:"ée ?beifüsersten ;ndov- Die eine Viertelmeile von Spandow an der Poa- pUkkk- nach den Nummern geordneter, straße nach OranienbuY und in der Re! e der .da- jZicke:eetchKuAtstiseent:-Unterschrift versehener vel belegene, gertchtk ck M i i akeu ' ?.: “;;-32.3" 08204"- .... .. nor ..., m... B..... ...-..2.3“.:.':.““*::::.F.21:".:':0?.; 7.11.“ «"““ “s'“ *“ .. » emt- * ' wog: "" mm das ck“ erm nis mit der Unter: bietenden verkauft werden. Zur b abe derweb Ntndalmn Tb mm und unserem nent. Ab Ueßun det Kauf- on
“' ckckck b w b . „ Miuc-Besx'eäzkzß" lk uu. dem Un- einm km, auf en 23 Inn" "
und 21ften d. dem Exer ierplaße vor dem
dsiléchen Seite derselben, siatlfinden
erlin, den 16. uni 1842
„Diejeni en erren wel e Pferde zur rü der Zuggkra t,im,Pflc-2gen angemelYet 8002119, werdcn ersucht, dte genannten Pferde am Sonnabend
klin den 16. uni 1842. l B' “ v.IEckardfiein, v, Willisen. YUMYUM „.___-*- abler als Int
m urückgabe dieset deseheinigten enenhnkffei, wel- Markgrafeußea : Nr. 53, angefest;
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ten; in den „ ugenotten“ Protestantismus und Katholizismus in den schrofferen ontraßen, welcbe beide Glaubensformen im Zeitalter der Reformation und noch mehr in einer Periode des gegenseitigen anatismus wie die der Bluthochzeit, von einander unterschieden; n der neue en Oper von Meyerbeer, der “Prophet“, wel : voll- endet in Paris deponirt liegt, scheinen wjeder andere Re igions: Charaktere gezeiclénet zu seyn, denn das Sujet iü der Geschichte der Wiedertäußer ent ebm.
Daß ie religiöse Anda t, wcnn fie xn Tönen ffch ausdrückt, nach den Räumen, welche d cses Gcfü [ xe nach dem verschiedenen Glaubens-Jnhalt und nach den abwei enden Religions-Vorfie0un- gen aynimmt, auch der Musk, die es zum Organ wählt, ihre eigen- thüml_tche Farbe giebt, ck| unbestreitbar. Um nur zwei hervorragende Beisptele von Kunstwerken anzuführen, welche diese Differenz an sch tragen, erwähnen wir Mozart's chu_tem nnd Sebaücan Bach's Pase sions-Mufit. So versieht es fich nlw von selbsi- daß auch m allen Stellen der „Hugenotten“, wo Gxsänge dcr Andacht vorkommen, die vxrschiedenc rexigidse Cbargktcristtk auZzudrückcn war. Aber auch dte Gemütbssitmmungcn tm Allgcmcmen kdnnext, wie sie von dem reli idsen Sinn inßucnzirt werden, so hternach auch ei- nen versckYrdencn Ausdruck in der „Musk finden und, eben_ durch den Kontrast läßt |ck bier errctcbcn, nxas "einseittg vtcl_leichr Weniger möglich wäre. So verhält cs_ nch uberhaupt metüen- theils mit dem Charakterifircn in dcr Mustk. Wo dixsclbe nicht Na- turtdne nachahmt oder beüimmtcVolksmclodtecn aufn_tmmt, wie etwa Weber im „Freischütz“ und im „Obxron“, da muß ste durch den Ge.-
ensav den Eindruck des Eigenthümltchen hervorzuvrmgen suchen ; die -höre in Svontini's „Corteß“ z. B. find an sech weder Svanksch, noch Mexikanisch, aber durch cn Kontrast m der, Färbung erschemcn su uns in diesem Charakter. Und in solcher Werse hat auch Meyer-
bccr dic araktcré i en Effcktc in den Hugenotten“ erreicht. iech3,Hugant;3)t// snd cüern ié/wcniger als einem Monat
[[MYeunten Mal hier aufgc ührt worden, und die Begeiüerung Für das Werk is mit jeder neuen Vorstellung desselben gcüie en. Das Haus war jedesmal gedrängt voll und die Béuetß immer s on lanqc vor der Vorstellung ver kiffen. Leadeern-d dtese Over fürs crüé eine Zeit lang ruhen mü en, da Mad. =ezchrdder-Deyréent ihr Gaüsplel mit dem qesirigen Abend beendet hat und es dann an cinerSckngerixr fcblt,die dieserRollc gewachsen wäre. M_dchte sich die An- deutung verwtrklichcn, welche Mad. Dcvrtcnt, als ne am Schluß hervorgerufen und mit Kränzcn und Gedichten üderschüttct wurde, in ihren Abschiedsworten gab, daß wir ste vtcchkcht bald auf längere Zeit in m_tserer Mttxc sehen dürften. Ste. bat schwer- lich ihres Gleichen tm dramatüchcn Gesangs. Auch dee ubrigen in den „Hugenotten“ beschäftigten Sängermnen und Sänger haben vexdien- tcn Beifall gcärndtet. MixO-wk ist auch der mebrfachen Mttwix- kung des Herrn Bader in ctmgxn kleénxren qulen zu erwähnen, m denen er durch den Wohllaut sctner Stnnmc vtcl zur Verschönerung dcr Ensembles beitrug. Dem Tondichter selbst brachte gestern das Publikum ebenfalls noch emen wtcderholten Tribut femer Bewunde- rung dar, indem es am Schluß seinen Namen rie * aber er war nicht im Hause anwesend, Dem Vernehmen nach verkäßt derselbe in djcscn Tgécn Berlin, um zum Einfiudiren seiner neuen Oper 01113) Pn- rw“ zu et en. .
Berlin. In der Versammlung dcs wissenschaftltchen Kun|:Vereins am 151en d, M. hielt ])1“. S dll emen Vortrag: „Ueber Lage und Umfgng des Markxv aves im alten Athen.“ Er bob vornehmlich Ottfried Muller's (desen Beglei- ter auf seiner Reise in Griechenland [).-. Schb11„war) Verdienst um dieTopogravbje von Athen hervor und berührte dte neueren vermeint- lichen und wirklichen Entdeckungen, auf deren Grund Einwendungen gegen seinen Plan gemacht wordxn sind. Er bemerkte, warum die levxe- ren ibeils nicht, theils nur bedmgx annehmbar seyen und wie O.„Mul- ler dadurch nur u cini en Modtficationen seiner Anscht beütmmt, für dieselbe auch ?einerse ts 110 Ort'und Stelle Bestätigung gesunden.
Herr von Qu ask legte“ der„Gcsel1sch-1ft sein so eben ersch enencs Prachtwerk: „Dic altchrisixtchen Bauwerke zu Ravenna“ vor, welches eine sehr wesentleche Beretcherung der Kunßgescyéchte genannt werden darf. „
Einen sehr mxtcrhaltenden Kunßgcnuß gewährten eme Anzahl AquareUen und thchnungen von den bedeutendsten Deutschen, jetzt lebenden, Künstlern aus dem Album der Fräulctn vo.n Waldenburg.
Von dem ProfrssorSimon aus Weimar lag cmx Zetchnung: „Die Vision desYOtchters“ nach den in dem thatxd-Zimmer ausgeführten Maleretcn vor, welche demnächst dem Grabütchel ü.ber-» gcjbedn werden soll und in der Kunsthandlung von Sachse erschemcn w r . Dert-nsihändlex Sarre von hier (am Wcrderschcn Markte) hatte tt_ntge in Spanten an efcrtégtc Gruppen an gebranntem Thon _ Sttcr-Gefccbte dgroellcnd - eingesandt, durch welche man eßn anschauliches Bijd dtcser ransamcn Ver nügun s-Scenen und emen Abscheu von em_em Vol s-Chqraktcr er ält, wc cher sch daran ergdycn kann, oder vtelmehr vor rene.“ Polizei, welche der leichen duldet ; denn Zuschauer dazu würden fich bei uns eben so v ele als in Madrcd ändert. _ F, _-
Metcorologischc Beobachtungen.
1842. Morgana Unebmimxa „“je-11]- Xaeb oinm-[iget 16. elulli. 6 Uhr. 2 Ubi". 10 Ulak. Ueab-ebtung.
[.uktäruck . . . . 333/81“, ])". 335/42," ]".r. 335/7JW1'31'. Üue-„lln-Zikmo 8,60 ". [„uÜU'äro-e . . . + 7/90 J. + 11,10 K. + 7,20 K. klux-n'örmo 14,10 “- ]"baupunkt . . . + 6,40 [i. + 6,60 11. + 6/30 [l. Üoäeowörme 15,0: 11.
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uittungsbogen nacb Nähere be annt gemacht werden.
te | Befiätigunlß Berlin, den 26. Mai 18 2.
heilungs halber aus freier
dient. Bei der kes, drmm s 10 Uhr, in
Kekkiner 331-- [)eu 17.1uni 1842.
l't. Cour. W. | 61111.
lk.
€
88. Zeb-lel - Jeb.
ck.. so. :. 3; km. abzudecken yk. Rax]. 01-1. 30. [*]-K!]. Jeb, tler Inkauälunz. [(ok-. Joko!!!" Zeki. 81-08-010- o-ox. (10. in “[*]-. ",o-ty. l'ka-äbk. (Zmud. kot. 30. 0-11": l'k-v-lbk.
[(uk- o. Rent. tko. Zekluioeke (ko.
11 U ]0-1-X vel. l'on. junk. 40. 110. kein. ou.
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Allgemeine
Preußisckze Staats-Zcitung.
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Berlin, Sonntag den 197?" Juni
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Inhalt.
11. Au dsung der Deputirten-Kammer, -Das Comm rce über die b entliehen Beamten in der Kammer. - Sm!“ dxr Kriminal-Iuüiz. - Schreiben aus Paris.
. n. ! “1:10:11“ smd rland. a „“neu“-Verband !! n. -- U11
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Amt.“ Fr .
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') [)" [(F-kek serzütet *U- abzel-vke-e- Zim. i 4 pkt. .“ ouvert].- z'kt. y. onm- b'u 3]. [)en-ober !842.
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zm-tercl-m, 13. .in-!. I?, 871-- [N. ['n]. _".
[(um-kill. _. ["a-iim. Keb. _.
zntKe-kpeo, 12. .]ani. "[m]:-akg, ]5. .luui.
[„on-lou, [|. .).-a;." HM eise “"/. Qua“. Krb. _. 27“ "0". . 0-51. J..... _. kn.. 66;. ::]-m -. (?oluvb. M. U.:. 362. !*.- WF.
l'etek-cburz, 10.4001. [.o-4. 381.1. 3835.11a-b. 342. kuk- 406. ['nlo. ; paz. 300 171. 73. a.,. 600 71. Wx. «ko. 200 71. -.
KYZEU, 12. Juni. ka-k-Kuin 167]. z.]. 31 1030 ]07k.
Montag, 20. Juni.
Kuanxörtigo Üör-on. mana, „;ck-. „*ab-]- HLF. 52; «. 10147. ['au- -.
"unte. [[]-U.“. Blu]. --.
Königliche Schauspiele.
Sonnabend, 18. Juni. Jm Schauspielhause: Der Heiratho- Antrag auf Helgoland, lebendes Bild in * der. Hierauf, Huf Begehren: Der Geburtstag, in 1 Akt, von o mt.
Sonntag, “19.93uni, Jm Opernhause: Zeder sege vor sei- ner Thüre. Hierauf: Der Seeräuber.
m Schauspielhause:
undert Jahren. “Montag, 20. wiederholt: . 5 Abth., von Fr". Halm.
', S s'lha . LTZ; dZ'mWilFtIÖUßé'ekonY-tejüsch“ Drama 10
Eomgstadttsches Theater.
Sonnabend, 18. Juni. Hinko, der Stadtsthultheiim-Sohn von Nürnberg. Schauspiel in 5Akeen, mit einem Vorspiel: „Der jüngere Sohn.“ Mit freier Benußung des Storchlschm Romans von Charlotte Birch-Pfeifer.
Sonntag, 19, Zum“. Einen Zux will er uh machen. Einen Jux will er fich machen.
! der Thul ' ficht a Erle- bt“ den den n1gten Swaten. » Nach-
ndéen. - Mendelssohn's neue Symphonie. -
r. Memrk. Kopenba en, Stärke der Armee. DUts-be Bundes ntke'n. Statt burg. Die der
über einen ! ung u B Ove art. Ur. Strauß._- Ham- ropomwnen des
dnigliche ewrdnung , die bssmtllcherVersammlungm betreffend. - Luxem-
Steüung der Opposition
Roo Qu]. 192. k-[k-Qetio- 1690. R.;]. kon. [M.
(*aus. K:; 912. Kalz.
5"; 1011.82, p.... N;. 83, 22. l l i
“mix,- aus-thg edu. "
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em WWU dcs Miniücxiums. o. Darkebm der Geistlichkett " d. Versin.- Aufhebung eine 4 derungen bei der Armee. -- Stettin. Woamarkt. _ Ma - ultate der Magdeburg-Leipziger
Rückkehr des Königs d
an die Regierung. :: Debits-Verbotes. - Ver-
Etsenbabn im Ia rc er Niederlande 0118
Fkünjkskstbt Kuschten über Deutsche und benachbarte Eisenbahnen.
Abt ., von L. Schmi- h Divertissemmt
Amtlithe Uachrichtrn.
Kronik des Tages.
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Ein Herr und eine Dame. Hierauf:
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Die Actionaire werden auf die in den Quittungs- er Majestät dem K n «Urkunde vom 15. Mai 1
s schafts-StLtuts aufmerksam gema e
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beit cin“, um!
auf 21/357 Tb k. 3 S r- and an den : -
Dohmen ck13? Verkau -
Marktpreise vom Gtttaide.
Berlin, den 16. Juni 1842.
Zu Lande: Weizen 2 Rtblr. 28 Sgr. 2 Pf., auch 2 R1 lr. .; Roggen 1 Rtblr. 17 Sgr. 6 Pf. 5 Sgr.; Ha er 1 Rtblr. 3 Sgr. 9 Pf., auch 1 find 68 Wispel 12 Schr
Zu Was er: ZNtblr. und2 auch 1 Rtblr. 20 S auch 28 Sgr. 9 P ., Erb!“ 16 Sgr. 3 Pf. (schlechte Sorte,)
Sch ff [.
Mittwocb.- den 15. Juni 1842. Das Schock Stroh 10 Rib!» auch 8 Rtblr. 15 Sgr. Centner Heu 1 Rtblr, 5 Sgr., auch 22 Sgr. 6 P ,
Kartoffel : Der Scheffel 12 Sgr. 6 Pf., au
Branntwein-P
von Kartoffel-Spiritus in der Zeit vom 10. bis
. waren: 142-142,- Rthlr. pro 200 Quart z 54 pCt., oder: 10,800 pCt. nac!) Tralles. Korn-Spiritus ohne Geschäft,
Berlin, den 16, Juni 1842,
Die Aeltcften der Kaufmannschaft von Berlin.
r. 6 .; r.; kleéZeGeije
VerantwortlichesRedacteur o., J. W. Zlnkelsen. Gedruckt in der Deckerschen Geheimen Ober-Hofbuchdruä'erei.
Bedin ungen und die Taxe konnen täglich in mei- Éüreau eingesehen werden.
Berlin, den 4. Junius 1842.
Der Jußij-Kommiffarius Becher.
Ueraicberunz gaz'en ["euerosel'abk-
Jun k]!“e-osijce m [.onäon, errichtet im Fabre 1710- öbemimmt jeäe „411 senicberunse. o [abr :u bulligen kosten ["rkg-um, 01-118 erbinälicbkeit für (Lie? Pernebo ])u beäsutonäe [(q-[ul
] bietet Uerfuauug ästK-W on""; 0
lt.
«lo beliebige zuokuokt, „ie aucb clio Peniche- W„-Zga'mzunzen, pläne! umi zunqo-kormulre, nebel]:
[)er (Jener-l-kesoUchbW Zerlin, Uebremtr, Ua. 59.
Die klau t - *zentur Lebt. olekart, (Zerttauätemtr, Ua, 23,
ahre, von jenem Tage an gerechnet, und für den Um- onarchie ertheile worden.
Angekommen: Se.Excel1en derGe eim t = ' Rother, von Lüben. z h «'S aats Minister Abgereist: Se.€xcellenz der General:Lieut«-nant und kom:
Iten Armee:Corps, v o n W e y ra ch , nach
ro e Gerü- 1 Akt lr. Eingegangen
mandirende General des
[. WeTen (weißer) 3 Rtblr. 7 Sgr. 6 Pf., auch Brandenburg.
1 Rtblr. 23Sgr, 9Pf., 5 Sgr.; Hafer1 Mbit„ ., auch 1 Rtblr. md 1067 Witwe!
1 Mi en 1 Rthlr. 17 Sgr. 6 P Eingegangen
Zeitungs-Uachrichten. Ausland.
Frankreich.
Der" Moniteur enthält heute die durch welche die Deputirten:Kamme l-KoUegien auf den 9, Juli zusammmberu ng der neuen Kammer auf den 8. Augu hl-Kollegien von Korstk
e bringt mehr als je darauf, daß die Kammer entfernt werden, hier folgende Argumente zur Du „“ nmitten der endlosen Zwistigkei einen Punkt, in dem f daß nämlich die hr geschwächt wird ebe! und diese Ge schlossene Majorit ve Versammlung Fehler unserer par um die loyale ?( bat fie stch nnern unterworfen. sie ist mit dersel en 0 Herrn Du _errn Guizot, Zersplitterung der rahlereien des 1. ebigkt e des 29. Oktober übe elt sagen, da einziges verse! jenes andauernden t liegt jekt für alle ein .tem von un abhän ig find und d e dab waltung an den „Kern 0 täten, und ihre mögen der Region:" ehen mag.
13. Zuni. e Ordonna aufgel [k, die Wa fen und die Erbffnu 3. I. festgeseßt wikd find auf den 12. Juli z
Das Commerc eamten aus der Gebrauch der Wä "“' Ansicht auf:
Die beiden Wa usammenberusen.
und stellt zu
alle Meinun en in epräsentativ- e ie- , und übereinsknn- ah_r der Unmöglich- t m den Kammern hat an dem Grade, lamentarischen Or- nwendung der Re- nach und nach den
rung immer mehr und me mend schreibt man dieses U keit zu, eine er zu konstlrulren.
wie die lehre, dem Lande die ganisation ezeigt. Ernannt, pr mtaeiv- egaerun ver chlxdensken S die wadersprechendsten Kabinette u Resignation und mit derselben Ge erm Thiers, von
alitlon der Parte von den unfruchtba demüthigendm Nach Imi? kahnn inhW 11 et at, o ne ein Die Ursache
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an en, und ck erien er: achten und u billigen. einer wit'kli en Majo- Cs existirt in der Kammer on dex Verwaltung in änden halten, ge jeder Ver- chen Beamten bildet hergehenden Ma'ori- aßen zum Mobiliar: er: nde dieselbe auch über- Centrum gesichert-
fie alle jene
Welt 0 en dar, gesähr 150 Dfs , deren Schicksal er durch ihren Stand Diese Masse :* schwankenden und vorü gehören gewiss
, in welche H leses unwandelb
wutireen, die v e die Fadbbth un u 1 re a von dsfentli h
vor gerichtlichen Strafen :c.; bei 686 Gehirn:.Krankheiten.
_ **.- .Paris, 13. Juni. Die Wahlen erzeu en eine un: Jememe Thathc-et m .der Preffe; jede Partei sucht Jie Trefflich: , e u0d threr Prmzipien darzuthun. Jede Räume, von' der gußersken Lmken bis zur äußersten Rechten, hält den De- puttrten thxer Meinung eine Lobt'ede, und damit dieselbe um so mehr Gemacht hahe, muß man natürlich die Deputirten der ent: gegengeseZtFn Memung angreifen und verkleinern. Man nimmt ttgljeder der Kammern einzeln vor", unterwirft ihrepar: lamentarische Laufbahn,_ ihre gesellschaftliche Stellung und das Unterpfand, Zvelchecz fie tht'et' Partei gegeben haben, einerPrüsung, Es hat sxch uber diesen Gegenstand ein kleiner, sehr unterhaltender Krieg zwischen den Journalen entsponncn, und se enthatten eine Menge Anekddten, die, wenn se eben so wahr wären, als sie er: dßlich find, mehr ohne Zn'ceresse seyn würden. Die ministeriellen 1011er", ,und an ihrer Spike das ZournaldesD-Zbats, halten fich vorzuglich an das Comité Thiers:Barrot und an das Cirkular des Letzteren. S0 haben eine kleine Fra e zur Sprache gebracht welche die Oppofitlon sehrin Verlegenheit ehen dürfte, wenn über:, haupt noeh irégmd Etwas dies zu thun vermöchte; es ist dies der . err Baxrot mit keinem Worte von der Frage spricht, welche “erm Gutzot von Herrn Thiers und Herrn Thiers von Herrn Gurzot tr_ennk, nämlich die Frage über Krieg und aZF-ric-den. Die Opposmon hat be tet, das Miniskerium vom „0. _Oktober „habe Frankreich erabgewürdi t, und bei den feaerltchen poltqschm Diskusstonen in der ammer ['n'-hte se ; fich hauptsächltch auf_ dßesen Punkt, um die Angriffe qegc'n * Herrn Gyizot zu rechtsexngen. anem fie das friedliche Shfiem des Mnußeriums angmff, theilre fie natürlich die kriegerischen * Anschtz-n ehres tempoxyiren Parrons, des Herrn Thiers' fie bil: l sagte du- von dem Prastdentcn des !. März vorZenomme'nen un: u ['i ti keit der nnungen des Herrn Thiers nicht sfhéü er «'ugt,
eit ihrer Sa
nun die
Umstand, da
gcheuren Rüsun en. Viellet' twat' te Friegerischen GN; ck s von der enn „man xvei , daß er bei seinen milita ' : en nacht mat Konsequenz verfahren ist. SÖZÜ'LchZZoeéusk-"ÉZ: . Oktober kontrastirt ein wenig mit der Armee die er schaffen wollte, und die Rückkehr unserer Flotte, aus dxn Syrischen Gewässern ist eine strategische Bewegung fur die ganz andere Generale als Herr T [ers die V,...„xwoxrx lixhkeat nicht übexnehmgn möchten. Herr erryer mit dem er sert langch Zeit eme lnmge Verbindun unterhält, diént ihm so viel wie möglich in seinen Projekten. Diese nnäherung der royalisiisohen Partei an die Opposmon und selbst an die Republikaner ist übri ens von Herrn Berryer ausge angen, und er ist es, der diese er: schmelzung der extremen arteien erdacht hat, so oft es fich um
einen Akt d handelte. n' Oppofition oder einen Gedanken des umskurzes
, so handelt es fich alsdann nur noch darum, die Chefs der
Man muß indeß eingestehen, daß diese Taktik des Herrn
Kotemen, den persönlichen Ehrgeiz und die individuellen Interessen um dasselbe zu sammeln, um eine jener Majoritätm zusammen: zyseßen,_ die so lange dauern, bis neue Zntriguen oder die Thä- ttgkett emes unbefriedigten Ehrgeizes sie wiederum zersiören und in ein entgeJengesehtes Lager verpflanzm. Mittels? jener kompak-
ffentl1cher Beamten und eines Theile der verführtcn oder getauschten Linken gelang es Herrn Thiers, eine Majorität vom 1. März zusamm'enzusehen: mit demselben. - ern, vermehrt durch . dae Hof : Parte: und eimge Bruchstücke der konservativen Parket, gelzmg es Herrn Guizoe, eine ganz emgegengesehte Majo- rität zu b-ldm. Vor einer und derselben Kammewkonnte Herr Thiers sagen, daß er gin Miniser der Opposm'on und der Ver- ,dhnung, und Herr Gutzot, daß er der “Mann der Erhaltunq und des Wederßandes sey; und Beide wurden von jenen 1.50 Beam- ten unterstuht, Wxal dieselben, wenn_auch nicht die ministeriellm Prinzipien, doch die mimskerielle Macht unbedingeanerkennen und
Die Strenge der Kriminal:Justöz nimmt in Francke!“ “ä t“- lich u. Von den 8226 Angeklagten, welche im Jahr 1 01vhor . )0 freigesprochen und 5476 verur- thetlt. Und auf 100 Angeklagte kamen demgemäß nur 38 Frei: gesprochene. Jm Vergleiche mit den Ergebnissen früherer Jahr? wurden freigesprochen 1837 : 87, 1838: 86, “1839: 35, 1840: 38 Proz. Todessrafen wurden imYahr 1840 nur 51 ausgesprochen,
5 statt, indem 6 Verurtheilte be-
Znadige wurden. Die Anzahl der Todesstrafen ist in den leßten ahren seht“ derschleden gemesen. In der Zeit von 1825--31 ka- men durchschnittlich jährlich 114 Todesurtheile vor; in den folgen: dezr-„zahren wm- dée Anzahl “1882: "74, 1833: 42, 1 4: 25, 18-36): „54, “1836: 30, 1837." 33, “1838: 44, 183 : 39, “1840; 01. Ist die,?[nzahl des Todes:Urtheile demgemäß nicht in emem regelmäßigen Zunehmen, so werden dagegen die cnxehrmden Strafen immer häufiger. In den Jahren “1818 und 18.39 wurden von 100 Verurtheilten nur 40 mit entehrenden, 60 dagegen mit minder schweren Strafen belegt, im Zahr1840 trafen die entxhrenden Strafen dagegen 43 unter 100 Verurtheilten. Auch dae Dauer der minder [cheverm Strafen wächst, so daß im Jahr 1840 von 100 dazu Verurtheilten 82, in den Jahren “1838 und 1839 nur 78 über ein Jahr im Gefängniß blieben. Bei 4524 Verurtheilten ck_kannten die thchworenen mildernde Um- stände gn; im Vergle1ch mit früh'em! Jahren ergiebt fich in die- ser Bezuhun folZendes Resultat: 1833: 59, 1834: 60, 183.5: “37 : 69, 1838.- 69, 1839: 70, 1840: 69. _-
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Berryer von der legitimiskischen Partei nicht an ebilli Gewasse Royalcsfen erinnern sch, daß es die ?.)pxzooQZTtion INTL; äu'ßersefe Linke gewesen smd, welche den Sturz der Bourbono her: betgefuhrt hqbeq, und es scheint ihnen wenig logisch zu seyn, fick) tempcxrair nut elner Partei zu verbinden, die ihnen so viel Uebles zugesagt boat xmd die stets ihr Gegner seyn wird. Andere neh- mey-kden Esld mehr so leicht, wie die (Hazette de France. Der rxltgtos-e'Ead und das Rechtschaffenheit sind für siémächtiget', als die polaxasckyeq Leidenschaften, und obgleich ste eine tiefe Abneigung gegen dae ]eßtge Regzcrung hegen, so wollen fie doch den gewun: denen Weg nicht e|n|chlagen, den Mehrere t'oyalistische Zournaliskm vorgezeichnet haben, Die Quotidienne und die Gazette de Franke. hohen den Aufforderungen nicht entsprochen, welche von den mmrskmellen Journalen in dieser Beziehung an ste erganqen fiqd. Der Punkt ist 90erdings delikat, und diejeni en, welche sch mat Ehre und Loyalitat brüsfen, können nicht 0 en eingestehen, daß fie den Eid [“Ne-Z werden, um ihn sodann zu verlkßen. Diese Spaltuugen werden ubrigens nur die Minorétät dcr Legitimiskm von der Wahl:Urne entfqrnen; der Ueberres? wird fich am 9.Zuli ohne Unruhe und Verwn'rung zu den im heutigen Blatte des J.)?onlteur festgesehten Versammlungen begeben.
Indem die Parteien fach (10 facto verbinden, um der Regie: rung auf exne komqutere Weise opponit'en zu können, unterlassen sie jedoch ntcht,'gm§tsse Vorbehalte in Bezug auf Prinzipien auf- zustelle0,._und dees tft mehr der am wenigsten merkwürdige Theil der p.olm|chen Yufregung dieser Zeit. Es ergiebt sich aus diesen doktrmalet) Erlauterungen, daß die Parteien, welche fich momen- tan vereintgea1, um das Ministerium zu stürzen, keine große A = tung 001" emander zu erkennen gebep, und daß der Haß den le gegensemg'hegen,durch ihr? ephemere Verbindung nm: schwach vexhüllt wrrd. Diem" Haß ask zwischen den Fractionen eineéPar- tet eben,.so stark“, w_1e zwtschen den Parteien selbst. So giebt es z B guter. den,Republtka0ern drei scharf geschiedene Nüancen, nämlich 'erst; lach dl?1?nlg?, dereg Organder National ist; dies sind die Aristo: kt'aten der" Parket; an 'thl'el' Spélze ftchi'n die Herren Arago Dupon-tode. l'Eure, Marte, Ledru:RoUin u. s. w. Sodann kom; men dtxjenagetz, deren Organ das Journal du Peuple war das seit drei M'onaren efforben ist, und die finden, daß, dxr National “den höFeren Klassen zu viel Zugeständ- nxsse machs; endltck) haben wir noch die leßte Schicht des Ixepubnkamsmus, welche aus den Kommunisten, Egalisn'ern, Ca- bettstep u. s. w. besteht. Mandegreift, daß diese letzte Kategorie fich mcht mrt den Wahlen beschaftigt, die Repräsentativ-Regierung
Im Jahr 1840 gab es im amm- 6192 a ee än Brest, Toulon und Rochefor? „ZM den ZxéhtlhäTK-YHY fanden sich x_u dekselben Z-lt 17,3293'ndivéduen. AnSelbßmor- den l_amen tm Departement der Siku 511 vor, im Verhältnisse Yk Emwohnexzahl wie 1 u 21; in an; Frankreich ist dieses erhältqiß me 1 zu 12. rtränken, trangulirm und Hängen nxaxen date am haufigsten an ewendeeen Mittel .des Selbskmordes' 13- ersttckteq sax!) dukch Ko lendampf, eine Todesarr, die beson; ders in Parts jährlich häufiger wird. Veranlassung zum Selbs- morde waren bei 429 Noth, Unglück, Verlass; bei 834 häuslicher“ Kummer; bei 43“; Easeersucht, Gewissensbisse, dum) Ausschweifun- gen veranlaßter Lebensaberdruß; bei 547 körperliche Leiden, Furcht
als eine Absurdität betrachtet und um" Von Nivellirun u agrarischen Gesehe träumt. Ihre Meinungen sind von9 “:?:-"FY Herrn Arago eben ,so xnkfmkr, wie von denen der reinen Roya“: step, und zetchnm stch tm Grunde nur aus durch ihre Feindselig- kett gegen Allz-s, was wohxhahend, gebildet und gelehrt isk.
_ Der Haß, we1cher s1ch m der royaliskischen Partei offenbart [st eben so groß, wie untex den Republikanern. Beim Lesen dn: Gazette de France wurde man nicht glauben, daß der Chef derselben, Herr von Genoude, einPriestcr is?, und daß die gewöhn- ltchen Redacreure der größten Frömmigkeit ergeben smd. Die Gazette de F1“ ance hat einen größeren Widerwillen gegen die Lxsxr und Abonnenten des Journals la France, als gegen die etfrtgsxeg Republikaner. Bei diesen Rivalitäten nimmt die Poiitik unftxetteg deq ersten Rang ein, doch spiclcn die Privat:aneressen dabet „auch eme bedeutende RoUe. Die Reihen der royaliskischen 2201-10 „we'rden durch den Tod, durch Abfall und dura) Gleich- gulttgkett [mmer mehr gelichtet, und unter diesen Umständen sucht jedes 'Blatx derselben die größte Menge der Klienten zu be: halten. Dty Existenz der legitimiskischcn Blätkcr ist sehr gefähr- th, uyd die Zahl ihrer Abonnenten nimmt mit jedem Tage ab. Im" ist es bekannt, daß, Wenn Hungcrsnoth in einem Lager herrscht, auch die Zwietracht nichc fern ist. Es darf daher nicht Etzskau/n'cn- et'x'egen, wenn in Bezug auf die Wahlcn und den Eid kcme Ctntgk'ett Unter den Ueberresten der Legitimität herrscht.
L d erßbritemien und Irland.
. onjon, “[ „Zuni. Ihre Majestät dicKönl' in at e
dee erste E|senb9hnfahrt gemacht, und war auf den? vo? WRRL?- naxh L_ondon fahrenden Theil der großzen wcstlichen Bahn. Dj, Dayecrton hatte an den Stationsorren Slough und Paddin ton fksklich? Anstalten zum Empfang der Königin und ihres e:: 010th gc'troffen. Vor' ihrer ?(bsahrc von Windsor nahm Zhre Majeskat eine Glückwunscl):91drcyse dcr Schüler von Eton entgegen. kack) ihrer Ankunft im Buckingham:Palast hielt die Königin eine (Vehc'imemkhs:Vet'sammkung, in Welcher Höchffdie- selbe der beabfichcigken Vermählung Sr. Königl.Hoheit des Kron: prinzen von Hannover" mit der“ Prinzessin Alexandrine Marie voti
. Sachsen:?lltenburg ihre Zustimmung ertheilte.
Jm Oberhausc wurde gestern die Fra e diskutirt ' religiöskn Gessnnnngen von gekichklichen deugen bei ,CiYetirs'kY; delt: z., [znrexsuchen hahe; es wurde „dafür und dawider gesprochen 0 er die' kahrhelk_?]1k|chléd sch dafur, daß das mit Hinsicht au,f dm Konskabler Sampson, der durch Zeugenbeweis als Atheist konsta- tu*t woxden. emgeschlagene Verfczhren, nämlich seine Zurückweisun „ als ger1chtllchkk „Zeutgk- geseßmaßig gewesen sey. Jm Unterhaus? xvurde waeder vtel “ubenghlAn ele enheiten verhandelt und dann nn Ausschuffe mit der TamféOis us ton sortgefahren, wobei wieder alle Amendements durchfjelen und die ministeriellen Vorschlä e mehr.?“ Kßuselkßzxxgenommen Wurden. g
m rz “ . wurde l)r. Hampden von Lord zum Prdfessor der Theologie an der Univerfftät OxforIdRWo-szxk Dxe Umv'ersttät protestirte dagegen, weil sie Rationalismus in Hampdxn sLehreu gxfunden haben Wollte, besonders in seinen An- Ychten uber die göttnche Gnqde und über die menschiécheSkM- l)ol'd Melbourne kehrte sich jedoch nicht an die Proteßaeion, und
r. HaMpden trat Heine Professur an. Es wurde da!"“,- “'" Univerfitäts-Besehlu gefaßt, durch welchen mem diesen owkss“ von dem zu Oxford noch bestehenden KO“?- “N ““““-,n- Aus:?lljeß d?- ßVkicie:_?nzler det" uZixerFe-ikr tx“ WWTHYZZ-n an 0 en, 0 en andidat der wo 0 m des Org. Hampden beiwohne, ein Zengnésqet'öakkm werd .