1842 / 170 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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wird, daß Jeder der GeJnskand wiederholter Gefälligkeiten is!, so kann man fich einen egki von der Bewegung machen, die während dieser drei oder vier ochen herrscht. In den Provin: zen, wo die Wähler zerstreut wohnen, ist dies Alles natürlich noch weit umständlicher und bcschwerlicher.

Großbritanien und Irland.

London, 17. Zum“. Die verwittweee Königin ist Patronin eines Unternehmens geworden, welches zum Zweck hat, in Paris eine Anglogallikanische Kirche zu errichten, in Welcher Anglikanischcr Gottesdienst in Franzöfischer Sprache gehalten werden soll. Der Herzog von Northumberland und Lord Bexlcy haben eine Menge Exemplare des Englischen Gebetbuchs in Französischer Sprache hierzu beigesteuert.

In der gestrigen Sitzung des Oberhauses erklärte GrafAber- deen auf eine von Lord Howden an ihn gerichtete Frage, daß die Regierung alles Mögliche thue, was fie, ohne der UnabhänJigkeit derPforte zu nahe zu treten, zu thun im Stande sey, um fur die Bewohner von Syrien, besonders für die Syrischen Christen, Ge: xechtigkeit und gute Bchandlung zu erlangen. Der Pkinistcr machte [gdeß dabei bemerklich, daß die verbündeten Mächte, indem fie Syrien der Pforte zurückge eben, nicht darauf Anspruch gemacht und es nicht unternommen ?)ätten, jenes Land regieren zu wollen.

_ Jm Unterhause wurde vorgestern und gestern wieder über Wahl:Maßregeln verhandelt; dann stellte Sir Z. Easkhope den Antrag auf Abschaffung der Kirchensteuern, der aber mit 162 ge: gen 80 Stimmen verworfen wurde. Fast gar keine Unterstäßung fand eine Motion des .!"em'n Ferrand, w'clche die Bewilligung einer Million zur Erlci terung der Roth der Fabrikanten und Fabrikarbeiter bezweck'te; sse wurde mit 106 gegen 6 Stimmen Vcrworfen, .

Dor HochverrakhsProze'ß gcgen John Francis ist, wider Et"- wartcn, schon heute vor dem hiesigen Centt'al:Kriminalgcricht cr: öffnct worden. Der Gerichtshof war in Folge dex“ gegen zu Jro- ßen Andrang getroffenen Anordnungen nicht übermäßig gequt. Oberst Arbuthnot, Obers? Wylde und eim“ e andere Bcamtcn des Königlichen Hofstaats waren unter den Zeugen anwesend. Die Anklage wurde von dem General:Proku1'ator und dem Eeneral: Fiskal, dic Verthcidigung von dem Advokaten Clarkson geführt und der ganze Prozeß von dem Obcrr'ichtcr Tindal und den Richtern Gurney und Patteson geleitet. Um 10 Uhr wurde der Angeklagte vorgeführt; er war anständig gekleidet, in dunklen Frack und eben solche Beinkleider, und sah, im Vergleich egen seine Haltung bei dem Verhör im MiniÉerium des Innern, ?ehr verändert und niedergeschlagen aus. egen die Zusammenstellung der Jury hatte er nichts einzuwenden. “Tach Vereidigung derselben wurde die Anklage:?lkte vorgelesen, welche ihn eines offenen Attentats gegen das Leben der Königinbeschuldigte. Auf die Frage, ob er fich desen als schuldig bekenne, antwortete Francis mit Nein. Hierauf verthei: digte der General:Prokurator die erhobene Anklage und hob na: mentlich hervor, daß man den Vormund, das Pistol sey nicht ge: laden gewesen, nicht in Betracht ziehen könne, da eine solche Ausflucht bei jedem Schuß-Attentat, wenn die Kugel fich nicht fände, gebraucht werden könnte und die geheiligte Person der Königin und mit ihr das Staatswohl nicht einem frechen, verwegenen Spiel preisge- geben werden dürften; auch führte er an, daß fiel) in dem Thäter keine Spur von Geisteszerrüttun zeige und auch nicht als Ver: theidigungsgrund von Seiten de] elben aufgestellt worden sey. Es folgte dann das Zeugen-Verhör über den bekannten Thatbe: stand, worauf Herr Clarkson seineVertheidigungöMede, worin er hauptsächlich davon ausging, daß die hochvet't'ätherische Absicht bei dem von Francis abgefeuerten Pistolenschuß durch nichts bcwic: son sey. Beim Schluß der Abendblätter hatte der Advokat seine Vcrtheidi ung noch nicht becndigk.

Ein erabisches Kriegsschiff, das erste, welches jcmals in den Englischen Gewässern gesehen wurde, tt'af am SonntaL in der Themse und am Montag, von cinem Dampfschiff ans Schlepp: tau genommen, in den Cächarine=Docks ein. Es kömmt von Zanguebar, fuhr“ 10Kanoncn und überbringt für die Königinvéer werrhvolje Arabische Pferde und andere Geschenke des Zmamvon Muskat, welchem Zangucbar, wo früher die Portugiesen Nieder: lassungen hatten, gegenwärtig gehört.

Die Malta Times berichtet, daß das Britische Geschwader am 4.Zuni dorthin zurückgekehrt ist. Das Kriegsschiff „Savage“ war aljein am Zten d. nach Tunis abgegangen.

Am Dienstag habenzu Manchester die diesjährigen Versammlun- gen des Britischen wissenschafelichen Vereins der Naturforscher ihren Anfang genommen. Die Quäkcr-Gemeinbe der Stadt hat dem Vereine ihr großes Versammlungshaus eingeräumt.

Vorgestern trat in der Deutschen Oper Dlle. Lußer aus Wien zum erstenmale hier auf und fand außewrdentlichen Beifall. Sie gab die Isabella in „Robert der Teufel.“ Der Standard verspricht der Deutschen Oper von dieser Sän crin neuen Glar-z und Erfolg; es wird an ihr nicht nur die schone Stimme, son: dern _auch, Was man bei den Deutschen Sängern hier meistens ver|1nßke„die fcinstL, vollendecske technische Ausbilduax derselben, nach Ztalaeniscbcr Schule, gcrühmt, und man stellt te der Do: rus:Gras in der obengenannten Rolle gleich.

ll London, 16. Zuui. Das Englische Geldwcsen ist im AUgememen, so aijemeffcn geordnet und in so regelmäßigem Gange, daß die germgste «xbrung darin von dem hiesigen Publikum ernst- U„ch?k ?"wfundcn wn'd, als in irgend einem anderen Lande. Aber die Zett war gekommcg, wo cine Maßt'egel zur Verbesserung des JZDlFskaWss der Goxdmunze nicht mehr umgangen werdcn konnte.

_te ersten 'Sovxretgys wurden im Jahre 1818 ausgegeben, und eTneDzwanzkg; b's M“Ukzbzwan7,igjährige Abnuhung hat un efähr e '?) "Ml d'estr Gow"“Men unter das geseßliche Gewicht Lemb- Ielkächk- Es! wurde daher am le ten Mittwoch eine Proclamation 923“! :n, "YM die ZU [“Men overeigns für nicht gcseßmäßige

" a “' rt, u") ","" JUZ?" fich sogleich die daraus entsprin- gendenUngelegenheltenm mancherleiFormen. Es hältschwer einen Sovereigg "Mgcwechstlt 3" bekommen, ohne daß man debselben xaner Prufung unterwerfen läßt; Lohn und Gebühren wenn fie 1111 Gold gezahlt Werden, verlieren im Durchschnitt wen,igskens um éka. auf dcn ganzen Betrag an Wort , und diese Entwerthun wirb durch den qllgememen AYarm noch schlimmer gemacht al? fie m der That vst. Sehr thbricht aber ist es, die Re «.,-m', tadeln, weil se nicht auf ihre etgenen Kosten die leichten overngrzw

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„Hinsicht auf Großbritanien durchaus ungültig gewesm, und der Krönprin von Hannover würde nicht nur seines even: tue en

eehts auf die Englische Krone verlustig Sqegangen seyn, sondern seine Kinder wären auch nicht zur ?achfolge in seinen Englischen Würden und Gütern berechtigt gewesen. Un: ter der Regierun der Königin Anna, wo das Verhältniß zwischen den regierenden usern von England und Hannover demjetzigen etwas ähnlich war, psegte man den Hannoverschen Gesandten mit in den Geheimen Rath zu ziehen, wenn dort irgend eine auf die Thronfolge bezügliche Angelegenheit oder Akte verhandelt wurde. Im vorliegenden Fall ist dies nicht geschehen, inbeß hatte Graf Kielmansng unmittelbar vorher, ehe die Königliche Erklärung er- folgte, eine udienz bei Ihrer Majestät.

Die Abficht der Franzöfischen Regierung, die Zölle auf Lei: nengarn zu erhöhen, ist hier als ein starker Beweis von der Kurz: fichtigkeit der Franzosen in Handels:ij clegenheitm und von ihrer feindseligen Gesinnung gegen England *etrachtetworden, bcsonders da, wie es scheint, Belgien" von dem Zusaß-Zol] verschont bleiben sol]. So will man denn Belgien wirklich durch einen jener Dif- ferenzialZ'oUe scht'tßen, welche die Staaten gewöhnlich zu Gunsten ihrer Dcpendenzien fich vorbehalten, und fast wird diese Eximi: rung von Seiten Frankreichs mit einem solchen Gefühl dargebo: ten, wie es ein oberhcrrlicher Staatgegen ein von ihmabhän iges Land hegt. Die Franxosen räumen ein,daß das Garnspinncn auf ka:

eingezogen, denn es liegt doch wohl an de ' . ngßeZ TJlldfks f?irchlaYZnsmittels tkemrBzZWT'eidYß JHJJ? an er er u ur e egierung sehr bed c würdÉ V ähl d K rl eu mv gew's'" ["?" ie erm eung es ronp nzen von Hannove [ j ; eigniß, welches naturlich in Deutschland mehr besprochener-dWx-Xxd als inLonbon. Da Se.Kdnigl. Halben aber einA nae der Königlichen Familie von Großbritanien ist, o gab die dnigln in einer zu diesem Zweck gehaltenen Geheimeraths :Versammlung dieser Hei: meh ihre Zuskimmung. Ohne lehrere wäre, nach dem Englischen Gesch über die Königlichen Ehebündnisse, jene Verbindung mit

schipen in Frankreich ein erst in derEntwickelung begriffenchnduffric- zu?“.é; sey; aber cs zeigt fich jeßt, daß eine Gesellschaft von Eng: lijcyen Kapitalisten mit, Englischer: Maschinen und Englischen Arbeitern sich gebildet und'auf Gxxund cines ihnen vor vier ah- rcn gegeba'ncn Vet'spm'cheno, _daß ihr Échöxi ex" Schu . gew hre werden soll.', in Frankreich tt_nt ihrem “etr-e [bren th genom- men hat. Dieser Schuh word demgemaß erthetlt,eaber ich kann es nicht sehr schmcicheihafr oder aufmunternd fur Frankreichs ?ational:Zr1d1-skrie finden. wenn der Schuh nur dazu dient, Eng: lische Etablissements, Englische Maschinenbauer und Englische '.)lt': beiter zu bereichern, ohne die Einwohner des Landes in den Stand zu sehen, ihre Bedürfnisse unter den biUiTsen Bedingungen'zu kaufen. Das ist nun eine der Folgen des Schuh:22ysken1s; die Englander find so bereit, ihren Wohnort zu wechseln, und arbeiten um so viel tüchtiger, als ihre Kontinental:Nachbarn, daß fie ihreKonkurrenz-Kräfte nur in das Land ihrer Rebenbuhler zu versehen brauchen, um die gegen fie berechneten Schyßmaßregeln zu ihrem eigenen Vortheil zu wen: dcn. Nicht die ortliche Lage einer Fabrik ist es, welche ste kur Franzöfiscben oder Englischen macht, und es kann für den Re ck: thum Englands ganz gleich seyn, ob ihn Jemand in einer Kolo: nie, oder daheim, oder im Auslande anlegt, da am Ende doch die Verwerthung des Kapitals und der Ertrag an Einkommen von demselben in Gestalt von Gewinn des Britischen Eigenthümers. hierhergelangt. Die Schweizer, ein so wirchschaftliches Volk wie irgend cines in Europa, legen ihr Kapital großentheils in Engli- schen Fabriken, in Englands öffentlichen Bauten und be] Englischen Gesellschaften an. England zieht allerdings von der temporairen Bewirthschaftung jenes fremden Kapitals in diesem Lande auch cini en Nußcn, aber der eigentliche Gewinn, der Haupt-Vortheil, erw ck| daraus für die Schweiz selbst. Es kömmt weni darauf ag, wo die Bienen ihr Honig sammeln, da alle in den tock xu: ruckkehren; und so ist auch die Ante ung von Britischem Kapital und Britischer Arbeit in fremden L ndern in der That nichts An: deres als ein mit Zinsen lerktckzuzahlendes Darlehen; dies aber ist eben der Wib'rspruäy, in„we1chen„Schußsze zu Gunsten der einheimischen Z uskriel'führen: "sie veranlassen den Ausländer, dorthin zu gehen und an Ort und Stelle unter vorthcilhafteren Bedingungen, als er sse daheim erlangen kann, die Konkurrenz zu unternehmen.

Deutsche Bundesstaaten.

Stuttgart, 17. Juni. (Skywäb. M.) Die chite Kam: mer verbundene am Schluß ihrer Sißung am 1.5.Zuni über das anonyme Sendschrcibcn eines Katholiken (Nr. 169). Der Ab: gcordnetc von Zwerger nahm das Wort: Die Kannncr:Mit: glieder werden das heuteim Schwäbischen Merkur aufHöch: sten Befehl abgedruckte sogenannte Scnbschreiben an den ck errn Minister des Innern von Schlayer gelesen haben: dieses ach: werk erscheine als die AUSgeburt einer im Finstern schlcichenden Partci, welche unter dem Vorwande, für Religion und Kirche zu streiten, Unzufriedenheit unter den Katholiken und Zwietracht un: ter den KonfesfionsWerwandren im Lande zu wecken bestrebt sey, und verdiene die tiefste Verachtung der Regierung und je: des rechtlichen Mannes. Er wvlle fich auf den Inhalt die: ses Sendschreibens nicht näher einlassen, halte fich aber für ver: pftichtet und berechtigt, im Namen der überwiegenden Mehrheit der Katholiken eine Proteskation gegen die UnterfteUung einzulegen, als bestehe cine Unzufriedenheit der Katholiken mit der Regierung hinfichtlich der Verhältnisse zwischen Staat und Kirche, und als werde die Regierung von „“'-00,01") Katholiken bedroht, Wenn die von jener Partei gehe ten Wünsche nicht in Erfüllung gehen. Die große Mehkheit der atholiken habe die Ueberzeugung, daß die zwischen dem Bischof und „dem Kirchenrat!) obWalrendcn Differen- zen gewiß fichet'er und schnekler im Wege des Friedens, der Ein: tracht und des egenseieigen Vertrauens werden beseitigt werden, als durch die kachinationen solcher_ boshaften und unberusenen Helfershelfet'. Die Ab eordncten olzinger, Frhr. von Linden, Henkel, Fl'hl'- von Ow, ( khr". vonG [klingen, Bauer, Müller und mehrere andere schließen fich dem vorigen Redner an.

Abgeordneter Hefele: Er erlaube fich nur eine Bemerkung: einige Herren, die mit besondexkr Spürkrast begabt zu seyn schei: nen, hätten [hm die Autorschaft dieses Artikels zuschreiben wollen. Er erkläre aber dies für eine haare, radikale und absolute Unwahr- heit und spreche das Vertrauen u seinen Herren. K9Uegen aus, daß ste eine solclxe bösliche Unter ellung und Perdachtcgqng se_iner Person mit gebuhrcnder anignation zurückwetsen und xhr kemen Glauben schenken werden. _

Bischof von Rottenburg: Er habe btesen Artckel erst während der Sißung gelesen und könne blos senzen Schmerz dar- über aussprechen, daß derselbe dura) seine Motiven herborgerufm hervorgerufen worden sey, die er im tiefen Gefuhle semer Ver- pflichtung gegcn die katholische Kirche in die Kammer gebrachthabe. Er habe lediglich den Weg des Friedens gewählt, durchdrungen von dem gewiß als edel anzuerkmnenden Bestreben,_ auf verfassungs- mäßigem Wege seinen Zweck zu erreichen. Seme Zntetztion sey stets dahin gegan cn, auf der Bahn des Friedens das 301 zu er- reichen. Um so chmerzlicher würde es ihm daher seyn, wenn sei- nem Bestreben irgend eine für ihn oder die Katholiken überhaupt nachtheilige Deutun gegeben oder ein schwarzer Fleck darauf Sk- worfm werden wo te. Er protestére in dieser Hinficht-Zegm alle derartigen Verdächtigun en, namentlich als sehen die atholiken bestrebt. irgend eine gehxsfige Gesinnung e n die Regierun ober Wm den König anzuregen. .Der Präß'i ent bemerkt ofort:

ZF werde an den e ebenen m und namentlich an dem .usdrucke der H mm;: dieses Machwerk in der Kammer erzeugt habe, wo!) gmkgen, was durch Zuruf bejaht wurde. Der

Präsident fügte noch an, bak er in diesem Aussage persönlich F!Xezgxxffsénhxy, allein AusfaUe in einer solchen Schrift rechne er

Darmstadt, 18. uni. (Hess. B1.) Die Ab eorbmten- Kammer genehmigte in km" gescigen Sihung den 1 :* von der Regierung vorgelegten Ge es-Entwurf wegen des Baues der Eisen- bahnen im Großherzogthum, jedoch nur mit schwachcr Majorität.

Gotha, 18. Juni. Zur Zahl der Unglücksfälle die es Jah: res liefern auch wir unseren Beitrag. Am 15. Juul | :* te der obere Theil des Gerüftes einer Ehrenpforte ein, die zum inzug unseres Erbberzoglichen Paares errichtet wurde; mei Athmer wurden getödtet, vier sehr chwer verwundet und mehrere andere Personen sehr beschädigt. ine Stunde nachher braunem in dem benachbarten Dorfe Triemar 74 Häuser ab.

rankfurt a. M., 18.3uni. Als eine interessante Erscheinung darf der in Wien in Fdrsker's artifkiseher Anßalt aus: gegebene erste Theil des großen Werkes „über die „inneren Com: municaeionen der Vereinigten Staaten Nord:?lmer-ka's von Rit- tcr von Gerstner“ begrüßt werden. Der anmieur Klein, eln Zb ling des verstorbenen Gerstner, hat das Werk zum Drucke bef rdert, und der Direktor der Taunus:Ciseqbahn, Rath Beil, beabfichtigt es _ in Bezug auf die Nord:?lmerokanischen Eisenbah- "m([th-Mn kniicht weniger'als 178 dianeFräeb End,.bhem DI:???

* UU] kk voruurmun m 0 U n cru . Pu Der regelt.;ZßsgezDZ-iaynsk du“ Main-Dazmßfscsiszfahtzt soll mit der nächsten Woche beginnen, hat aber mit einem heraus niedri- gen Wafferskand zu kämpfen; deshalb kam auch das Dampfboot „Ludwig“, das vorgestern Morgen um 4 Uhr von Würzbur ab: ginq, erst vorgestern Abend um 9'5 Uhr hier an. Die Po lege diesen Weg weit schneller zurück, freilich ist die Wassersraße auch 56 Stunden lang. Ob überhaupt die Main-Dampfscbifffahrt prosperiren werde, steht noch sehr dahin, so große Hoffnungen man auch in dm Main-Städten davon hegt.

'!- Lnxemburg, 14. Juni. In unseren Mauern ist die gewöhnliche Stille nun wieder zurückgekehrt, nachdem die Ihm Herrschafxen uns verlassen haben. Dee beiden Franzbstschm rin: en, die Herzoge von Orleans und Nemours, welche am 9tm zum

esuch hier eintrafen und, nachdem fie einem Balle und der Parade auf dem Glacis beigewohnt, so wie im Geleit Sr. Ma: jeskät des Königs und des Prinzen von Oranien die Festungs- merke besichtigt, den folgenden Tag ihrem Heimathslanbe wieder: zueilten, haben durch ihr humanes und liebenswürdige! Benehmen allgemein angesprochen. DU" Herzog von Orleans kostete dn Suppe der Soldaten in der Kaserne und legte ficbvet'suchoweise auf “"ck der KasernemBetten. Beide Prinzen drückten sich sehr geläufig in der Deutschen Sprache aus.

Zur Abhülfe der dringendsten Noth der Ab (brannten in Wasset'billi haben Se. Ma]eskät aus ZhrerPrivat: asse 50111Fl.

sofort 11ng andt. Oesterreich.

© Wien, 15. Juni. Heute wurden die neuen Centralkassa: Anweisungen ausge eben. Die 5 Millionen dieses neuen Effekts werden gewiß sehne e Abnahme finden, da das damit verbundene Zins-Crkträgniß von 8 pCt. jedem nbaber und Tag für T zu Gute kommt. Zur leichteren Ueber tcbt find die an jedem aeLage fälligen Zinsen für die 3 Monate, auf welchen diese Kassa Anwei- sungen gelten, auf der Rückseite edruckt.

Yie NiedenOxsterreichische egierung hat den Bau eines gro: _ßen Otrßfhau es fur 800 Gefangene angeordnet. Ueber die beste Llrt der Ausfuhrung smd die Verwaltungen aller Strafhäuser zur Erstattung von Gutachten aufsesordert worden. Der Bau soll in cinem solchen Plane anagesuhrt werdcn, daß er nöthigenfalw Vergrößerungen zuläßt. Ob diese großartige Ansale hier, oder in einer Stadt der Provinz errichtet Werden soll, wird erst nach Ein: langung dcr verlangten Gutachtm entschieden werden.

Schweiz. Neychatel, 14. Juni. HeuteÉat derPräfibmtdes Staats: Raths, Herr von Chambrier, die isun en des gesch ebenden Körpers durch eine Rede eröffnet, in deren Eingang es heiét: „,Ich finde immer neue Genugthuun in der Versammlung des efes- ebmden Körpers inmitten der uhe und des Friedens, womt die üke der göttlichen Vorsehung fortbauernd unser Land erfreut. Gegenseitiges Wohlwollen durchdringt augenschein|ich die Körper- schafteu des Staates und die verschiedenen Theile der Bevölkerung, und es is! unmöglich, das bescheidene aber reelle Glück, das uns zu Theil geworben, nicht mit Dankbarkeit zu empfinden. Es smd dies die günsiigsten Umstände zur Realifirung desjenigen Wunsches, der nun zur bald erfüljten Hoffnung wird, nämlich unseren er- habenen und vielgeliebten Souverain in unsererMitte zu sehen. Nach so vieler Größe und so herrlichem Glanz, wo- mit Er von einem Ende Europa's bis zum anderen umgeben worden, wird der einfache und wahre Ausbruck der Gefinnungcn eines glücklichen, einigen und dankbaren Volkes-immer noch eine Feines edelmüthigen und treffiichen Herzens wurdige Huldigung eyn.“ Nach diesen Einleitungsworecn ging der Redner zur Erörte- rung der Fragen über, die in dieser Session den gesehgebenden Körper beschäftigen werden. Die Herren Calamé und de Pierre sind vom geseßgebenden Kbrxer zu Gesandten für die bevorstehende Tagsahung ernannt Wb!" en.

Italien.

Rom, 9. Juni. (A. 3.) Gestern Vormittag machte Se. Majestät der König von Bayern seinen Abschiedsbesuch bei dem Papste und dann bei St“. Königl., Hoheit dem Prin en Wilhelm von Preußen. Abends begaben fich alle Deutsche ünstler nach der Villa Malta, um in feierliebem Aufzug dem scheidenden Kb- nig bei Fackelschein eine Nachtmusik und ein über Rom Weit hin- schal1endes Lebehoch zu bringen., .Der Monarch kam in den ge- räumigen Hof herab, sprach max jedem einige freundliche Worte und drückte der Versammlung segne Freude aus, die Deutschen in der Fremde so cini zu finden, hmdeutend auf die in Deutschland in der le ten Zeit 0 allgemein steh kundgebende Cini keit, welche durch fe es Zusammenbauen bereits so schöne Frü te getragen und noch bedeutendere zu tragen verspreche. Heute früh verließ uns der Könix. Er ging von Villa Malta aus zu Fuß, be leitet von vielen K nstlern, die beiden Veteranen Thorwalsen und ein- ?ard an der Spitze, bis ans Thor del opolo, wo Se. Majestät teh in den Wagen skbkk- um sch über erUgia, Florenz, Modena naoh seinen Staaten zu begeben. _ yast gleichzeitig reißen die beiden Söhne von Don Carlos von hier über Loreeto nach Modena ab, wo ihnen der Herzog einen Palast zu ihrem einstweiligen Auf- enthalt angewiesen.

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. . Le eenFreitag (M.Mai) Konsiantinopkl- 1“ „"'-"" (,.-„Z schenb Repräsentanten mit fand eine Konferenz der ;! auf dem Departement des Auswär- dem Türkischen M““"'““ |„ sich auf die Syrische Fra eund “9?" statt. D“ KMW“ „; a. Man konnte nach a tskün: so" WMW) ““"““ em efried genden Resultat gelangen. Auf digen Debatten zu ke“[JG-1111171"! eskllte Begehren der Wieder- das von einigen ““ erhälmiéjse ward von Sarim erwiedert: herstellung M ““M““ sey auf HersteUung der Ruhe und das Verlangen der der Familie Schahab gerichtet ewesen. auf WiedereinskßU'Yt, hergefteüt, die Familie Schahak? könne Die Ruhe [Woerexingestbk werden, weil die ausschließliche Ur- ab“ nicht ":::,“ yris Gebirge stattge abten Exzesse eben bie Feb:“kaxnh,“ des olkes mit dem egiment jener Famtlie

nz sn se . Ein Begehren hebe daher das andxre auf und, nach gewe ed ,- forte ugegangenen Berichten, sey dte HerskeUynZ: der “"'" “Verhälknff' in ihrem ganzen Umfange, ohne dae uhe frühxra; und den all meinen Frieden zu kompromittiren, rein un: SMX Sarim Eendl legte alle betreffenden Dokumente dcn Y 7and'tm vor, und suchte dadurch seine Behauptungen zu recht: ferßigen. Es entspann fich eine lange Kontroverse, welche von Seiten des Englischen Repräsentanten mit cini er Entrüfiung über das Verfahren des Türkischen Minißeriums n dieser Frage gx; fübrt ward. Jm Verfolg der „Verhandlungen erklßrten dle Tacken, eingeschüchtert durch dre [este Haltung Str'Strat; ford's, gar nichts Deünitives bestmzmen, sondern dae Fest: sellunq der Thatsachen und der im Labanon herrschenden Ver: hältnisse den Repräsentanten überlaffen zu wollen; ste mögen selbst, sagte Saäm, an Ort und Stelle die n'oehigm Ueber eugun en fish verschaffen, das Türkische Gouvernement wolle is da in dae Frage noch unerledige lassen; Selim Bey'Werde dieser Tage von Beirut zurückkehren und über alle Detagls Auskeunft geben.__ Auch die Griechisch-Türkiscben Angelegenhelten bxruhrte det“ Brati- scbe Botschafter, ohne jedoch das Germgste ausr1cheen zu können. Selbst die schon vor mehreren Wochen von Herrn Mauroxorda- wo an die Pforte gerichtete Note bleibt noch unme_r unerwtedcrt. Was die Pforte mit diesem System des Auswetchxns erreichen kann und erreichen wird, muß die nächste Zukunft zeegen.

Von der Türkix'chen Gränze, 5. Jun]. (Deutsche Bl.) Pietro Petrowie eh, der Bruder des Vladtkq von Monte: negro, ist in Grahowo angekommen, ym dcn dahm entfiohenm christlichen Bewohnern von Ba nani _chre Niederlassungxn anzu- weisen, und von nun an die peratuonxn gegen dix Turkewzu leiten. Er hat schon eine neue Expedition gegen dae vo_n dmen befehlen Orte Bagnani und Klobuk unternommen, woher es von beiden Seiten Todte und Verwundete gab, der geringere Verlust aber anf Seiten der Montenegriner war. Der_Weskr von Her- zegowina sucht seine Militairmacht, “namentlich dae vorausposttrten Panduren, durch jedcs Mittel möglichst zu vermehren.

Inland.

4!- Köln, 15. Juni. Die Landwehr-Artillerie, welche seit dem 11ten wieder entlassen ist, hat heiße 15 Tage, während ihrer Uebung zu bestehen gehabt. Bei dieser GelcYnhettheagtm die Kölner wieder ganz ihr gemüthvolles Wesen. Die rtille c-Compagnle des 1sten Bataillons (Kölnischen) Wilen Landwehr-Regiments brachte nämlich ihrem Compagnieführer eine feierliche Serenade, dae um so mehr Erwähnung verdient„ als fie der Ausdruck des Brudex: finns von Kölner Landmehrmänuern War u„nd als sich dabei zwa: schen ihnen und ihrem Commanbeur eine seltene Herzlichkeix aus: sprach. Man hatte die Musk des 28|m ananterieZ-Regtmxnts enga irt, die mit einer sehr passenden Auswahl von Lteder_n xmes

ut Teseßten Sänger-Chors abwechselte. Der Compagmefuhrer ielt eine Rede, wie ste der Kölner und jeder echte Deutsche gern hört, und in das Lebehoch, das er unserem erhabenen Kbyig zuerst ausbrachte, stimmte die ganze versammelte Volksmasse mat Enthu- fiasmus ein. ' , _

Köln verändert fortWahrend seine Physognomte. Es ist er: staunlich, wie viel hier gebaut wird. Im vortgm Jahre smd ge- gen 400 Häuser entstanden und in demselben Verhältniß wsrdm auch dieses Jahr die Bauten fortgese t. Wer zufälltg in emem Stadttheil eine Zeit lang nicht war, ndet dann oft ganze Stra- ßen und Stadtviertel, wenn er ihn wieder betritt, neuerstandcn, Welche Zukunft läßt fich Kölns Handel prophezeiey, wenn erst die Eisenbahnlinien Deutschlands nicht mehr blos projektirt seyn und diese Handelsstadt in innigere Verbindung mit dem Norden gesetzt haben werden! ' '

Die Gasthöfe und Dampffchiffe wollen nnt der Reaselust dix: ses Jahr gar nicht zufrieden se 11. Es ist auch in _der That em auffallender Unterschied ge en xrüher um diese Zett bemerkbar. Man glaubt, daß der grö te Theil derer, welche nur zum Per- gnügen reisen, den Zeitpunktabwarten, in den das große Manover und die Grundfteinlegung des neuen Dombaues fällt.

Köln, 17. Juni. (K. I.) Aus den kunstgedbten Händen unseres Mitbürgers, des Hof-Zuwckiers Kramer, ist ein filberner Pokal hervorgegangen, den die Offiziere uknd Militair-Beamten der 151en Division und Garnison von Koln ihrem vormaligen Chef, Herrn General-Lieutenant von Colomb in Berlin, als ein Zeichen ihrer Verehrun und der Theilnahme an seiner Zubelfeier gewidmet haben. DiesJs werthvolle Ehrengeschenk ist dem Herrn Jubilar am Jahresta e der Schlacht von Belle:Al1iance durch «- ne Deputation von sßzieren überreicht worden.

Stettin, 19, Juni. (Stett. Z.) Das Resultat des dies- jährigen Wollmarktes hat fich nach den eingezo enen Erkundigun: gen so estellk, daß, inclufive eines kleinen leeren Bestandes, 28,891 tr. 38 Pfd. auf demselben erschienen, wvvon 4262 Stk. 8 Pfd. zu anderen Märkten abfahren, oder ausgelagert wurden, mithin 24,629 Ctr. 80 Pfd. als Umsatz des Marktes an usehen smd. Die bezahlten Preise ergaben durchschnittlich einen bschlag gegen den vorjährigen von

1 bis 17); Rthlr. für die feineren,

1 - 2x : - : mittelfeinen, Wollen

1 2 . mittel, und pr. Stein. 1 1? : . ordinaireren

Am 16. Juni fand, auf Veranlassun bes Stettiner Zweig: V'kkins der Pommerschen ökonomischen esellschaft, eine Thier- chan und eine Ausstellung von Ackerwerk engen hier statt. Für

_ “1 Von bäuerlichen Wirthen zu ellenden Thiere waren

Präm '" ausg ehe, und Seitens des errn Ministers des ?u- nkrn war die umme von 1WRthlr.f r diesePrämien bewill gt.

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739 _ _ Stralsund, 17. Juni. Au dem am 9ten unb10ten dieses Monats hier abgehaltenen Wo markte warm ungefähr 5000 Ctr. Wolle aus ebokm, wovon etwa 4000 Str., und zwar

die feine Wolle u -5 Rthlr. pro Elk., die mittel Wolle zu 45 bis 50 Rthlr. przo Cn". und die ordinaire Wolle zu 38 bis 40

Rthlr. pro Str., gegen das vorige Jahr mit einer *Preis-Ernie- drigung von 7? bis 10 Rthlr. für den Str., verkauft wurden.

Bis eldor 18. uni. Düss. Ze .) Das zur gänzli- chen Vollsesndung der eldorf-Élberfelder Cgisenbahn in alley ih: ren Theilen, und vorzüglich ux Beschaffung der noch erforderltchen Betriebsmittel, so wie zur tldun eines Resew_e.Fonds und zur Zurückzahlung des frühern Priorit ts-Actten-Ka'petals von 600.000 Rthlr. noch erforderlich gewesene Anlehen von Emer MiUion Rthlr. ist gestern zum Course von 95 pCt. mit verschiedenenBankhäusern abgeschlossen worden.

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Verein für Pferdezucht und Pferde-Dreffur.

Berlin, den 20. Juni1842. K/l. Rennen auf dcr-freien Bahn. (Einfacher Sieg.)

UnterschrifW-Nennen Nr. szlll. _ Pferde aufdem Kon-

kinent 1838 und 1839 geboren. _ é, Meil_e. _ 25 Frd'or.

Einsatz, 15 Frd'or. Rcugcld. - :xjäbr. Pferde 110 Pfd. _

41111»: 128 Pfd. _ Stuten und Wallachcn :; Pfd. wcmacr. Es erschienen: «*

Des Herrn Erb-Landmarschnlls Grafen von Habtt-Bxsedow bx. Hengfi Helios vom Predictor und der Aurora vom Sultan, 4 J. alt; Reiter Collison) weiß, rothe Acrxn. und K. 128 Psd. 1.

Des Herrn Hofj germejsier von Vclthetszuttcnßedt Fuchs- bengsi Rollmops vom Sultan odcr Bcrram und der chptam Candid-Marc, :; J. a.; R- roth und hl., rothe K. 110 Pfd. 2.

Des Herrn Grafen von !csjetx-Jvcnack br. chgß Gold Yoo vom Actaeon und der rtncwena, 8 “J. alt; Retter roth, grunc Aermxfléckschw. K. 110) Pfd. 3.

u c o en wur en:

Des „()J-rm “nötngmerhcrrn von Wéxnmowttz-Mbllcndorff br. Stute Ener !) vom Plem'potcntmry und der Waterloo-Stute (Dromio's utter), 4:7. a.

Des Herrn Kammerherrn von Maltzahn-Cumerow br. Stuxe Altesse vom Prince Llewellyn und der Walton-Stutc (Cadets Mutter , 4 I. a.

DesHerrn rafen Henckcl von annersmarck br.StuteBraun Bcß vom Fergus und der Muleblrd, 3 J. a.

Es erschienen:

Des Herrn Fischer Fuchshen si Amarath vom Sultan und derMa-

rinella, 5I. alt ; Reiter (*ollt'son) roth, blaueAermel und Kappie. 137 Pfd. 1

Des Herrn Kammerherrn v o u M a [ tz a b n - C u m ero w Fuchsbeägsi

in n Robin vom Robin Hood (Sohn des Blackloek) utzd Fngkes's M., 5 J. alt; Reiter gelb,„bl. K. 1.57 Pfd. 0. 2.

DesHerrnKammerherrn von Wilamowts-Mbllendorff uchs-

en | Lara vom Cain und der Selma vom Selim, 7 . alt; ei er bl. u. w., bl. u. w. K. 1 2 Yb. Zi. 0. Des Herrn E. Jahn Kl. Vielen br. anach Shark vom Pr qm und der Mermaid vom Whalebonc, 5 J. alt; Reiter rosa, weiße Arr., gelbe K. 134 P . 0, os. Des Herrn von Secken orfs br. Stute Vtgilance vom GlaucuK und der Windfau, 4 J. alt; Reiter roth u. weiß grün, schw. K. 125 Pfd. 0. 0. Zurückgezogen wurde:

Des errn Ritterschaftsratb von ertefeld. Liebenber braune Hure High Pressure vom Velocwede und der Ulrica, Z J. alt.

Erücr Lauf. Nach dem Abrcitcn nahm gxeichLara tm äußersi schnellen Tempo die Führun , Kin'güon Rosin undelmuratb blieben neben und bald daran dicht bmtex ihm. Die Vtgr- JUUMLr etwas und Sbarkwcitcrzur ck. Mitgerm cm Wechselging das Me.»- nen in gleichem Tempo fort, um die levte cke, Amarath an der in- wcndigen Seite, gingen die Pferde zuchlch, Jingßon Robin dann bis halb gegen den Distance-Pkah heranfuhrend. Hier rückte Lara wieder vor, Amarath ihm d cht zur Seite. Von der Zalben Déünnce an ing Amarath vbr und ffeßte um zwei L ngen. Sämmtliche P?Wdc hatten den Dtsance-Psa ! pasjsrt. Dauer des Rennen 4 Min. 20 Sek. _ _

Zweiter Lauf. Nach dem Abretten nahm Viqtlancc dieFüb- rung, K i ng sion R obin setzte séch als drittes neben Am urath. ach der dritten Biegung ging Shaxk neben Vigilancx und beidx hr- ten das Rennen die lange Settc herunter. Um dte letzte Btcgung gin en Vi ilance, Shark, Amarath und Kingfton Robin zu ?eich. Kgingüon Robin beqann nun das Rennen und trennte st“ so, nur von 21 m urath gefolgt, bald von _den anderen Pferdxn. Auf der halben Dtstancc sicegerte Amarath _sctneAnstrcngung, gtng dem K*ingßon Robin vorbei und siegte nur zum Längen. Dauer des Rennens, 4 Minuten 25 Sekunden. Der Kampf dteser ausge- zeichneten ferdc, der lan e schon die ErWartung gespaxmthatte, war ein Schau viel von hdch?iem cvntcreffe gewesen un!) oie Meinung- wclche Amarath durch seine chbne Erjchcmung yr sch ewonnen hatte, wurde zur Freude sciner Bewunderex durch exne Lei an noch geßci ert. Für die Zukunft dteses Rennjgbres ist jedoch dex ampf zwés en Amarath und Kingston Robtn mchyalsrntschteden an- zusehen, denn Kingston Robin, e_rsi so kurze Zett auf dem Konti- nent, wird wahrscvcmlicl) an Con_dttton noch gewtnnen.

Das große Interesse des Publtkums acn diesem bedeutenden Kampfe zeigte fiel) auf eine sehr erfreuliche Werse durch zahlreiche Wetten, die nicht in Summen von gefährlicher bee abßeschlosscn, aber zahl-

Des Herrn von Seckendorff vr, Stute vom Marlello und der Ophelia, 8 I, a. .

clios übernahm die Fubrun , tbm olgte Gold Boy, dgnn Rol mops, der sehr verhalten na dcr drttenBicgung weit zuruck- blieb. An der weiten langen Seite zeigte fich, daß die große An- ßrcnqung des bcbcutenden Sieges, den G old Yo 1) am vorigen Man- in e'crrun en, doch auf die Kräfte des drcnäbrigen Pferdes emen Elgnfluß eJabt batte. Rollmops ging ihm vorvci und war an der lebten Begung egen elios heran, den er von da scharf trieb, ibm jcdoch ven ie n cht entreißen konnte, da er mit 2 Län_en

. auer des ?Kennens 4 Min. 20 Sek. Betrag der Eins Be Fro! teIichelber zusammen 135 Frd'or.

Vll. Rennen auf der freien Bahn. (Einfacher Steg.)

Pferde jedes Alters und„Landes. _ Einmal die Bahn. _ 2jäbr. tragen ?edergewtcht.*._ Ixäbr. 110 fd. _ 4xähr. 128 Pfd. _ 51" hr. 1:37 Pfd. _ 014hr.„und ltere 142 Psd. _ EnglischePfcrdé- die auf““d'cm Kontment schon gclaufen, tragen 7 Pfd, mcbr. _ Stuten und Wallachen 3 Pfd. we- niger. _ Kean Einsatz.

Es erschienen: ,

Des Herrn von Dew1tz=Gr„ M:!how br. Wallach Apothecary vom vasieian und der Darrymatd, 6 J. alt; Reiter (Colnson) roth, blaue K. 146 _Pfd. _ _ 1.

Des Herrn E. Jahn Kl. Beelen. br. Stute Fscr Majesiy voxn (Horhambury und der Mauer HenrySt. (M. , Mylady), 441. alt; Reiter rosa, w. Aerm._,_g|. K. 125 ?)fd, 2,

Des Herrn von Seckendorff schw. Heng! Hair Eatcr_ vom S_t. Nicholas und der Aena, ZF. alt; Reiter roth: u. wctßgcstretxt, schw. K. 117 Pfd. ' 3,

Des errn von Dcwth-Krumbcck br. qute Flora vom Prmce L eweljyn und der Scarry, 4 J. alt; Netter blau , rothe Aermcl und Kappe. 125 Pfd._ , , 0.

Des Herrn G.Mcvcr-Ktcnb_crg br. Stute vpm Btrdchatchcr und der Jemima, 5 J. alt; Retter hellblau , wetße Aermel u. Kappz. 141 Pfd .

Des errn Ritterschaftsrath von Hertefeld-Liebeyber braune Yum Kreuzspinne „vom qutland und der Galatme, J. alt; Reiter roth und wctß gcsrrtst. 125 Psd 0

Des Herrn Landratb vou Waldow-Stcinbd'fel br. Stute vom Maffaroni nnd der Rubina, :; J. alt; Retter roth, schw. 33 107 P . .

Zur ckgezogen wurdcn: , *

Des Herrn Hofiägcrmeister von Vclthetm-Duttenftedt Fuchs- hengst Rollmops vom Sultan oder Beiram und der Captnm Candid:Marc, 3 J. alt. ' _

DcöHcrrnKammcrhcrrn voneramowiß-Mblleydorfsbrauner Zenga St. Swithin vom Velocwcde oder St. Ntcholas und der

ine de Joie, 5 J. alt.

Des Herrn Grafen von Alvensleben-Erxleben br. Stute Altce vom Morisco und der Gretna Green, 3 X». alt.

Des Herrn Ritterscha srntb von Hertcfcld-Licbeqbcrg braune Stute High Pre ure vom Velocipede und der Ulrtca, 5 J. alt.

Des Herrn C. von der; Oüen- latbe br. Hengü Dschmgischan vom Actaeon und der Billy oldünch, 2 J. alt.

Des Herrn Fischer Fuchs'hengft Amarath vom Sultan und der Marineba, 5 K. alt. _ , _ Des Herrn C. Jahn Kl. Vtclen br. Wanna) Shark vom Prmm

und der Mermaid vom Whalcbone, 5 J. alt.

Bald nach einem sehr schönen gleichmäßigen Abreiten nahm Her Majesiy dieSpivc, dcr zunckcbß dix braune Stute vonzMas- saroni folgte, in einem Tempo, welches dte Pferde etwas auscxnander zog. Gegen die Mitte dcr 2th langen Seite kamen ane wteder zu Haus, an der Iten Ecke ging „Zet Majesty wieder schärfer; ihr folgte unächß Ap_otbecary, air Enter und die braune Stute vom Hassaront, dann weiter urück die braune Stute vom Birdchatcber. Nach der letzten_ iegun ingen Avoxbecary und Hair Eater neben Her Majeßy, aJr Eater fubrxe bei dem Auslauf um ?Länge, in den letzten Sprüngen jedo entwtckelte Avvtbecary se ne noch mehr geschonte Kraft und regte an dem sehr schön bestrittenen Rennen um eine Halslänge. Dauer des Ren- nens 3 Min. 39 Sek,

Der Sieger erhielt eine Prämie von 250 Rtblr. Gold.

7111. Rennen auf der freien Bahn- (Doppelter Sieg.) Rennen um das von Sr. Majcüät dem Könige “ls Kron- prinz verliehene .fflberne ferd _ ; Meile " Pferde _aller Länder _ 314 r. 110 P . _ 4jäbr. 128 Pfd- - 51ckbk. 137 Pfd. _ ltere 142 fd. _ Stuten und Wallachen 3

Pfd. weniger _ 15 Frd'or.Einsas _ 10 Frd'vr. Reuseld.

reich, gewiß dazu beitragen, das Interesse an en Renn-Angelegen= ten und so „auch diese sclbü zu fördern, _

Dcr Steger erhält auf ein Jahr den Besatz des von Sr. Maje- üät dcm Kdni eAller nädigß veyltehenen filbcrnen ferdes, eine Prämie von 1000 Rt lrn. old, und dre Hälftc_der Eins ye, daszweitePferd die andere Hälftsder Emsäye. Der Ste er muß das Pferd im näch- fien c"ahre verthctdigen oder Reugeld zah en. _ Betrag der Einsätze und Zieugeldcr des vorstehenden Rennens zusammen 85 Frd'or.

lx. Rennen auf der freien Bahn. (Einfacher Sieg.)

Unterschrifts-Rentxen Nr.(;7!. _ Pferde aller Länder1839 geboren _ '/„ Merle„_ Hengße 120 Pfd. _ Stuten und Wallac13en3Pfd.1ventgcr _ 25 Frd'or. Emsa!) _ 15 rd'or. Rctxgeld. _ chn_ mehr als 5 Unterschrtftcn, erh lt das zwcetcPfxrd emen eenfachen, wenn mehr als 10, einen dop- pcltcn Etpsaß zurück. _ O_er Proyoncnx giebt zu diesem Rennen emen Pokql oder ems Terrtne, de_c durch dreimaié- gen Sieg, ohnethhcfolge, Etgenthum wcrd.„- deer Gr: winner dcr_ Hcakoz nhlt 10 Frd'or. au basDerxktortum des Vereins, dae zum rsatz dcs Pokals beßtmmt smd.

Es erschienen:

Des Herrn Kammerhexrn von Mxltznhn-Cunxcrow br. Hengü Banquo vom Bamsh und der Scratch vom Seltm. Reiter (Par- kins) gelb, bl, K. 120 Pfd. 1.

Des Herrn Erblandmarschau Grafen von Hahn-Basedow br. Hengst Pnrnaffus vom Figaro und der Galopade. Reiter w., r. Aer. u. K. 120 . 2.

Herr Senfft von Pilégch hatteÖcnannt des Herrn von Beth. man n br. Stute u tema vom . aberlunzie und der Scud-Mare (Schwester des Sailor und Mutter der Cloudeslcy). Reiter r. u. w. gestr., w, Arr., schw. K. 117 Pfd. 3,

Des Herrn Kammer:!)cath von Vsltheim-Desiedt Fuchsbengß Instxcaü WYYWLW und der Abjer-Mare. Netter r., schw.Aer., r. *. 120 * . 0.

Des Herrn Kammerherrn von Wilamowitz-Mbllsndorff br. Stute Die Freude vom Morisco und der Waltz. Retter bl.u. w. bl. u. w. K. 117 Pfd. 0.

Zurückgczygm_ wurdcn :

Des Herrn Rtttcrjckmfts = Rath von _Hertefeld -Liebenberg Fuchs'siute vom Glaucus und der Cutraß.

Herr Bronislaw von Dabrowskc hatte genannt desHerrn von Hertrfeld br. Stute vom Buzzard und der Maud.

HM“ Marquis de Brugcs hattegenanntdes Herrn_von Hertefeld vr. Stute vom Mulm) Motec!) und der Champtgnon-Mare (The Carpentcr's Mutter).

Des Herrn C. von chr Osten-Plathe br. Hengst Heydebreck vom Acmcon und der Spectreß.

Des Herrn Grafen Henckel von Dynncrsmarck br. Hengü Dick Turpin vom Fergus und der Tretonia. _

Des Herrn Grqfen von Renard br. Hengst PrtnzNush vom “Rush und der Mtß Walker. ,

Des Herrn Grafczt von Gneisenau:Sommerschenburg br, HengstDcr decke Gusiel vom Revenge und der Marianne vom Champton. ,

Des YFM IC. Lcchtwald Fuchsüute vom Sir Hercules und der -d um .

Dcssclben br. Stute vom General und der Glücklich.

DcsHerrn Hof Jägermeisier von Veltketm-Dutkenftedt nchs- hengsi Dcr Ovcrst vom Tbe Colone und der Jeweß vom oses.

Derselbe hattcgenanntdeSHexrnvonMünchbausenGr.Vahl- berg schw. „Hengst Touffamt vom Sir Hercules und der Toso vom Rambow.

Des Herrn Seyfft von Pilsach br. Stute Secunda vom Actacon und der Mtlanese.

Die Freude übernahm die Führung, ng die Ecke heran setzte sich Banquo zuerst neben ste, ging im ugenblick vorbei und überließ ihr wieder die Führung. Nach der Wendung um die Ecke war Ultima, Banquo und Parnassus in Front. Vom Di- üance-Pfabl an üeigertcBanquo sein Tempo, dem die beiden ni t ganz folgen konnten, fiegte mit 4 Län en, Parnassus Nc, 1: - tima In. Die Erwartun auf den usgan dicses Rengens war, weil die wahrscheinlich dre besten Ijäbrigen ferde des Kontinents sci) hier mit einander zuerst me en sollten, w_ederum sebr gespakiktnx; und icbt es jedenfans keinen tchcrercn Bewets für das F9J§chrkkoeen

dcr ferdezucht, als diese Ungewißoeit und Spam!"!" “„I-om,

Ausgang der Rennen , denn es kann dies nur W:":n sau, au, „„

daß viele Pferde gezogen werden, die zu GFKL chk- Bm,“ Fer

ichuete Leißungen berechtigen. _ Zeit LoFi:- - Einsäve und Reugelder zasammm 93“ F“ '