überschuldeten) Grundeigenthümer berechtigt; es nxaren ihrer dies: mal mehr als 8110 erschienen, - und da war es an der That er- muthigcnd, ?erzerhebend, zu sehen, welcher ehrenwerthe Gets! fich in der so za lreichen Versammlun? aussprach, wae emhelli Alles die Pflicht anerkannte, die neue “as! selbst zu tragen, we man ohne Murren in das Unvermeidliche fich fügte, wie [eder Vortrag. auch des einfachsten Bürgers, BinigkeirSgefühl, Redlichkeit und muthiges Vertrauen auf den Höchsten athmete, der auch durch
diese Kalamitäe die geliebte Vaterstadt glücklich hindurchführen „ Daß bei einem solchen Geist, wie er am Donnerstag fich
werde. aussprach, jene einzelne Differenz zwischen Rath und Bürgerschaft leicht und bald fich ausgleichen wtrd, ist gar keinem Ztvcifel un: 1erworfen. Die wichtige Frage wegen Entschädigung des abge: » brannten Grundbesl es wird dadurch erledigt seyn.
Hoffen wir, daß auch die andere Frage, diedcr Bx«1nd:V61': * ficherungs:Affociation, ihre glückliche Erlcdigung fYrdenwn'd; ('s 111 Grund genug zur Hoffnung da; die reichlichen Epend€n„D?Uksch= ' lands und der Nachbarländer, die sich leicht aus 3 Malltonen bk- laufen könnten, werden schon jeßt - nachdmx d'? “'N? Nöth d?!" eigentlichen Armen gelindert ist und für den Hgndglbectcr fich Er: WM!) im Ueberfiuß in Ausschr 171111 ;- hauprsach11ch benußt, um -- sey es durch unverzt'nslt'che Vorsch11ffe auf mehrere Jahre, sey es durch Geschenke den thcrclskand zur Fortsexung dcr Gesohäfte nach Möglichkeit in, Stand zu seßen; chou erheben fich an den öffentlichen Plaßen und Promenaden, und zwischen den Trümmern lange Reihen von hölzernen und halb: gemauerten Fäuschen, in welchen diejenigen, die in den verschont gebliebenen kraßcn keine passenden Lokale zu Läden finden konn: ten, ihren Derail:Verkauf oder ihr sonstiges Gerverbe fortseßcn; 7 wohlhabende Hausbewohner, die bisher nicht an Vekmiethen dach- ten, schränken fich ein, um den abgebrannten Mitbürgern die un: -
teren Etagen zu Läden, die oberen zu Wohnungen Zinzm'äumxn; * dUlch Vorschüsse wird das ndthigske Handwerksgemxkz herbe-g'c': schafft, und die öffentliche U11ke1's1äßungs:Behördc-, derßyulfs-Verem und die mit beiden in Verbindung schende wohlthättge Vorschuß: Anstalt, bemüht fich, auf möglichst schonende Weise selbst. dicxem: gen zu helfen, die fich ohne solches Entgegenkommen mcht ent: schließen würden, eine Hülse in Anspruch zu nehmen. Kann dann, nach definitiver Liquidirung der Schäden, die Association nur etwa 24) pCt. derselben ersehen, können auch jene Behörden mit den eingehenden Gaben nur einen verhältnißmäßig kleinen Theil des Schadens decken, so wird fick) am Ende doch vielleicht noch ein “Mittel finden lassen, um den leidenden Thcil der mittleren Klassen vor jenem Verderben zu schühen, welches ich oben schilderte, und welches allerdings in der ersten Zeit fich in so Schrecken erregen: der Gestalt vor aller Augen stellte, daß eine gewisse Aufregung unvermeidlich war. Ueber diese Aufregung, Welcher ncuigkeitösäch: ? tige Zeitungs-Korrespondeneen fälschlich einen politischcn, eincn Gefahr drohenden Charakter unterzuschieben eilten, werde ich mir" ck in einem nächsten Schreiben einige Bemerkungen erlauben.
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Bekanntmachungen.
Da über den Nachlaß des am 11, Januar 1811 bicrsclbü verüorbcncn Kammerherrn und Legations-
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Meteorologische Beobachtungen.
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***-1111611an. . . 17. + 11,4". , ' „1 _ "*ZZLLÜUUL]: 336,29 kak. .. + 15,5" 11... + 1/9“ 11. .. 57 pCt. "*.
Allgemeiner Anzeiger für diePreüßifehen Staa1é11.
2493 Thlr. 7 S r. 5 Pf. einsch1icßlich 782 Thlr. 15 Sgr. Gold fe gesetzt.
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Hamburg. (Dampfboot „
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Dampfschifffahrt zwischen Potsdam und
a'lke“.) Die Abfahrt erfolgt rcgelm ßtg jeden Dicnsiag
Königlithe Schauspiele:
eritaZM. Zuni. Jm Opernhause: Die Puritaner. G ( Oper m 8 bth., mitTa . Musik von Bellini. Dlle,Kathén a Evers, Kdni !. Württem “gische Kammersänge 11 vom Hof- Theater zu tut art: Elvira, als Gastrolle.)
Jm Schauspkelhause: [1116 61131110, 60mé(116 nou1'6116 611 5 JLLÉZ, 11.111“) 5611116.
onna end, 25. uns. Im Schau iel an e: im mich
nie. Hierauf: Das [att hat sich SnKndkt. s Ick
Sßnneag, 26. Juni. Im Opernhause: ner Thur. Hierauf : Robert und Bertrand.
Jm Schauspielhause: Franzdfische Vorstellu Wild4.1.)kßontag, 27. Juni. Jm Schauspielhause: * * ni .
Zeder fegt vor sei:
11 . Her Sohn der
Königstädtisthes Theater.
Freitag, 24. uni. Einen ux will er fich machen. Posse mit Gesang in 4 ' keen, von Z. e roy.
Sonnabend, “.'-'")“. uni, Ouvere re aus der Oper: „Die Ba!!- nacht“, von Auber. ierauf: Introduction und Polonaise fdr die Flöte (12-1101), komponirt und vorgetragen von Herrn Oelsckng, “Mitglied des Orchesters des Kdnixstädtischen Theaters. Dann, kum erstenmale wiederholt: Von ichen die Häßlichste. Lustspiel n .“; Akten und einem Vorspiel nach Told's Erzählung, von 2.210: Nach dem Vorspiel des Stücks: Variationen über ein
ely. „Armide“, komponire und vorgetragen von
hema aus der Oper: Herrn Oelschig.
An die Leser.
Die vierteljährliche Pränumeration dcr Staats-Zcitung beträgt 2 Rthlr. Preuß. Cour. fiir das Inland. _- Bcstcllungen für Berli werden in dcr Erpcdition selbst (Friedrichs-Straßxx Nr. 72) gemacht, und jeder innerhalb der Ringmauer der Stadt wohnende Pränumcrant erhält das Blatt
' “durch die Stadtpdst, schon den Abend vor dem ange-
gebenen Datum, srci ins Haus gesandt. - Aus- wärtige, des In- oder Auslandes, bewirken ihre Be- stellungen rechtzeitig bei den resp. Post-Aemtern; wer dies versäumt, kann nicht mit (Hewißhcit die Num- mern erwarten, die vor der hier eingegangenenAnmel, dung erschienen find. „
Für einzelne Nummern des Blattes ist der Preas 21.2" Sgr.
Verantwortlicher Redacteur Ur. J. W, Zinket'sen. Gedruckt in dcr Deckerschen Geheimen Ober-Hofbuckxdruckerei.
Literarische Anzeigen.
0111511161161]-116111-1115111111 (10!* 1111611-, [(unzt- um] 111111111611611-116110111113 1011 1111. 11016 &" (3. Zoek,
Secretairs Albert Friedrich Ernsk Grafen von Ka- mch am 28. Oktober 1841 der crbschaftltcbe Liqui- datrons=Prozeß exdffnet ist, so werden die sämmtli- chen Gläubiger htcrdurch vorgeladen, fich in dem auf den 27. Juli 1842, Vormittags 10 Uhr, vor dem Kammergerichts-Asseffor Lqmvrecht im Kam- nu'rgerichte anberaumten Liquidattons-Termine zu gesiellen, den Betrag und die Art ihrer Forderung
anzugeben und die vorhandenen Dokumente nrschrift- _
[ich vor ulegen. Auswärtigen werden die Justiz- Kommi arjen Landgerichts-Ratb Bauer, von Tem- vclhoff/ Runde; und Iußizratb Jung als Bevoll- mächtigte vor eschlagcn.
Du; Ausble benden haben zu ge1vär117en, das; fie aller thrcr etwanigcn Vorrechte für ver uüig erklärt und mtt ihren Forderungen nur an dasjenige, was nach Befrtcdigung dcr sch meldenden Gläubiger von der Masse etwa übrig bleiben möchte, werden vcr- wiescn werden,
Berlin, am 10, März 1842.
Kdmgl. Preuß, Kammergericht.
Bekanntmachung. Die 3 hrs 4 Stunden von den Städten Hane, Wettin, Loebejün und Zoerbig und auf dem Berge qle1chen Namens liegende Königliche Domaine Pc: tersber soll, höheren Beßimmungen zufolge, nebst der mt derselben verbundenen Brauerei und dem békkschaftlichcn St_cinbrucbe, so wie mit dem aus den Dörfern Ncblch, Frocsnih und Weßewiy, resp. aus dem DorfeNaundorf, zuentr1ch1cndenNatural= Garbenzcbnt, beüehend in 10 Schock _ Mdl. 32 Garden Weizen, ? = “2 - Ro _qcn- ""1111 a1 d 211- 31 ' Haer, un e is cm mtsbe irke etersbcr nu kom- menden Natural=Getraidez= Gchlen, bc ehcnx in cheffel 1-1; M11. Weizen, 26 = 11 = Rog cn- - " 23.7 = Ger e und 328 x . 11 = afe im WeYe dcr bffentlechen LicitaFon 1343 a , auf 24 nach einander folgende bis Johannis 1867/ an den Meißbietenden verpa tet werden.
k/ von Johannis Jahre, aZo
Regiüern,_so wie die Hauvt-Ertrags-„Nach1pcisung de'.“ Domame Peteröberg, können tägltch 11111 Aus; schluß dcr Sonntage, in unsercr Domainen-Regt- ftratur eingesehen werden. .
Zur Licitation haben wir emen Termin auf Don- nerstag den 8. September» Vornnttags 10 Uhr, in unserem Scssion-Zsaale vor dem Departements- Rath Herrn Regierungs-Rath vvn Rode angescßt. Der Zuschlag bleibt jedoch der höheren Genehmi- gunq mit dem Rechte der Auswahl unter den drei Bestbietendcn vorbehalten.
Merseburg, den 13. Juni 1842. '
Königliche Regierung, Abthealung fur die Verwal- tung der direkten Steuern, Domainen und Forücn.
Av crtisscment. Da fich trotz der zu wiederholten Malen in den öffentlichen Blättern eingert'gckten,Bekanntmachung Fälle ergeben haben, daß ltterartstbe Werke dtr'ekt an Seine Majesiät den Kaiser von Oesicrxeich (cn- gesendet worden ffnd, so wird btcrmitvon Ociten der Kaisers. Königl. Oesterr. Gesandtschaft allbierj er- neuert in Erinnerung gebracht, daß Seine Majestät der Kaiser nur jene literarischen Werke, Kupferstiche, Lithographieen, Zeichnungen und andere Kunsi-Er- xcugnésse annehmen, u deraninscndung voxerß die AllerböchüeErlaubn111 durch dteKaiscrl. Kömgl. Ge- sandtschaft erwirkt worden ifi, txnd daß orednynngi- dri e, direkte Sendungen dem Em cnderkun tig obne wctere Rückfrage auf seine Ko en zurü gesendet werden. Berlin, den 20, Juni 1842.
Höhere Bürgerschule „_ Lehrer-Gesuch. In der Kreisstadt Gladbach, Reg.-Bcz. Düsseldorf, wird für eine durch Privat-Verein zu errichtende höhere Bürgerschule ein Lehrer gesucht, der „ecignet iü- in der FolZe alsNektor dkeserAn: c1100 vorzustcheu. Dcr “reis Gladbach ist einer der gewerbtbätigüenderRheénprovinzen, demgemäß wird die Aufgabe der Anstalt besonders dahin gcrichtet seyn, die Jugend auszubilden- die sich dem Handels- und Gewerb- acht “ widmen soll. Zur Ertbeilung des Unterri ts in den neueren Sprachen und in den Natur“
In derselben gehören, außer den erforderlichen
W1rtbschafts - Gebäuden, .. an Gärten Ackerland Wiesen Graseland Hof 11. Baußenen, egen u. Gräben 6 42,231 zusammen 8671110» 143,071 IN.
2 Morg. 31,84 R, 771. ; 57 Q? 64 102
23 90
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und
wissenscszaften müßte der Anzuslcaende daher fiel) vorz glich befähigt fühlen. e nach den Irdßeren und vielseitigeren F blgkeiten für“ ie er|e Lebrerüelle an einer solchen Ansialt wird “ne ganz angemessene Gebaltsumme zu-
geMeät. d s .
a wen : nh (portofrei an den räes des Kuratoriums der zu errichten)den bbbereY 2110 er- schulk/ ““r"-1111111111) und Kommerzienratb Qu rin
es Croon n M.
Morgen 6-',- Uhr. Unterzctchncten zu hqbcn, am Bord des Dampf- bootcs werden ketne Fahrbillette verkauft.
zes11'n“, Capitain Bluhm, von bier
von Swinemünde cxpedirt werden, An den Sonn- abenden fährt dasselbx, mit ctner kurzen Anxagezeit in Swmcmunde, von bter bés Putbus, verwetlt daselbst an den Sonntagen und kehrt pon dort_ an_dcn Mon: tag=Morgen qm 41 Uhr, „wccder mtt (mer kuKen Atzlage in Swmcmunde, bts Stetxén zurück. ur bcxclcontrairem heftigen Sturme wtrd hiervon abge- we )en.
Veränderuing des bisherigen Saves, als ihre Gleich- stellung met denjeni en, welche die Oamvfbugfirboot- Rhederci zwiychcn wird, es erfordern md
[163615611611611- 111111 11101111161-316110-761- 1161161'111131-666611161161't 211 86111116(1t 6. (1,0.
3611611160 66116161-76136111111111113 111 7013611163 361116611- t611 1111115136:
111101116111" 11.1611 1163t1111mu113 (161' 701611151101611 (:*-6116-
Pasagirr-Billeitc sind bei dem
L. F. Anker, Vchrenstr. 2:1. (";-m MonatJulé wird das Dampfschiff „Kronprin-
an jedem Diensja 1 . 4 an jcdcm Donnchag Mittags 12 Uhr-
an jedem Sonnabend, Mor ms 5 Uhr, und an jedem Montag nach An unft von Rügen,
an jedem Mittwoch und Freitag Z Morgens 8 Uhr,
Die Preise diesc.“ Fahrten erleiden insoweit eine
tettin und Swinemünde erheben
chte. - Stettin, den 20. Juni 1842. A. Lemonius.
K66b1161n (116 111 (161 16121611, 6111 2, 1711117. (1. .]. statt
1) 1763611 (161' 2111331131161t, 161111216 861113136 363611 [];-3613611641611 111 Unt6r-11 1116111103611 1761316116111 211 (11111611, um]
2) 11063611 121'1761'161'u113 (1611 80216tätz-86611k1,
1-61-761'1611111111103 7011 (1611 111 (161116111611 (1111611 d'tim- 1116111116111'1161t 611651110311 11611611 [(on-111185611611 11661“- beitet umi so weit 3611161160 aim], um einer 6111-6101“- (1611111611611 (36116161-1/6116111mlun3 :ur (1611111111611 8!- 161111111116111116 70 61631 «6111611 611 1161111611, 10 1611611 wir mit 1366113116 1116 aus (116 Zeatimmunzon umenxk Zutaten (116 3661111611 171113116061" (161 1116113611 yoru- 61161'u1133-761'6i116 211 611161“ 101611611 6111“ 1)16nat63, (1611 5. .suli (1. .].o„ 1116111111611 mit (16111 6136116116161: semai'ksk 6111: 1161"- (116 1/611161111111113611 m
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11110n1161116111 ("("-1" 3 Monat 1 11111“. 15 531, _ Mit (161' 1161661163003, für (1611 36116611 3626111t611 13611113 1111131116116" 111: 1113611111111" 211 6111116111116", 3 11111“. Kuxsü111'1161161' 1,1'08 61:1 316111. 17111 11113- 17511136 (116 7011116111161163t611 ä6111113u113611.
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So eben ist bei mir erschienen: () 5 6 6 !*
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Harnecker &' Comp. in Frank“ erschienen und in Berlin vorräth Werderstr. 11, E. S. Mittler S 1" WWFZ,F§YSQLHÉÉ:ch“ . ran. tr. - e . . c;, ";ck-111. 31, Oebmjgke's BUchb-/ T(Jurgßr. s„ nslinsche BUchb-/ Breitrsir. 23, F. ümmler, Linden 19, ulius Springer, Breitesir. 20, s;; wie durch a e Buchhandlungen zu beziehen: '!
G : sch i ck t e I des Zten Kurmärkschen Landwehr-Jnfan-e bsiteere- und Kavallerie-Regiments,-- . ne e ner voraus e jekten Mork en Darßellung der 11111111 schen &reignWsc- durch welche das Landwebr-Insiitut her- vorgerufen und ins Leben getreten, von dem Capitain G. C. r bin , aggregirt dem Sten ZnéanterieN eib-) ekiment.
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Allgemeine
Preußische Staats-Zeitung,
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Berlin, Sonnabend den 25V" Ju'ni
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ZZYKFX .?111110 Blamlui und die Ovpvfftivn. - Unruhige Auftritte in er Rechtsschu e. - Vermischns. _ Schreiben aus Paris. Die jdm.!gße 3111111111113 HFM?“ und die nvige polt-
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82413. “ZsrüFZeKanÜmee-r Gaouverneur der Provinz Luxemburg.
D* XJeleesdsmgF Schreiben aus Dresden (Der Cut
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K?akau.f enats-Bekanntmachun wegen Eintritts Rusfischer nn- tenhanm !! das Krakauer Untert anen-Verbcntniß.
O:ßerreich. Wien. Banus von Kroatien. - Richtung der Eisen-
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Spabvienthtc-Frid. Dauernde Minißer-Krisks.
Inland. Berlin. Privilegnmr wegen Ausfertigung neuer Stadt- Obli ationen der Stadt Breslau. - Kbni [.Kabinets-Ordre, die seit anger als 56 Jahren devonirten Te amente betreffend. - Tilsit. Durchreise Sr. Kön! [.Hobeit des Prinzen von Preußen, - Münßcr. Dombau-Vere 11.
Ein Orden zur Ehre Friedrich's des Großen. DZ; FFRMM Verfassung der mubammedanischen Länder. (Ersin- r c .
Wiffensckjkft, Kun und Literatur. Berlin. Muskalksches
Ebren-D plom. - tettln, General-Versammlung der Gesell- sZbast für Pommersthe Geschichte und Altenbumskunde. - Stillfried-Rattoniv. Denkmale des Schwanen-Ordens.
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Amtliche nachrichten.
Kronik des Tages.
Se. Majestät der König haben Allergnädigsk eruht: Dem Hauptmann Stoltz, aggregirk dem ten kombinireen Reserve-Bataillon, den Rothen Adler-Orden vierter Klasse; und Dem Ober-Landesgerichts-Rath Stuve zu Hamm den Cha- rakter ats Geheime Juskizrath zu verleihen.
Der bisherige Landgerichto-Referendarius Johann Karl Joseph Ribknhoff zu Köln ist auf den Grund der bestandenen dritten Prufung zum Advokaten im Bezirke des König!. Appella- tionögerichtshofes zu Köln ernannt worden.
Angekommen: Se. Durchlaucht der General:Major und Commandeur der öfen Landwehr =Brlgade, Fürst Wilhelm Radziwill, von Oranienburg.
Abgerelft: Der Geheime Kabinets-Rath 01". Müller, nach Stettin.
Der Generalstabs-Arzt der Armee und Chef des Nkilitair: Medi inalnxesens, Ur. von Wied el , nach Danzig.
er Hof-Marschall und Intendant der Königlichen Schlösser, von Meyerinck, nach Stettin.
Dek Wirkliche Geheime Kriegörath und General-Proviant: Meister Müller, nach Schlesien.
Der_Kammerherr, außerordentliche Gesandte und bevollmäch- ej_te Mmisker am Königl. Niederländischen Hofe, Graf von
ylich und Loccum, naoh Neumarkt.
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Zcitungs-11achrichtcn. Ausland.
Frankreich.
Paris, 19. Zuni. Auf die Ausfälle der Oppositions:Zournale, Welche sch Herr B [ 60 q ui durch sein Programm an die W [er zu- gezogen hat, anttvortet derselbe heute in folgendem an das 115c1e gerichteten Schreiben: „Ich muß mich wundern, daß mein Cirkular an die Wähler des fünften Pariser Bezirks Sie in Zweifel über" die Festigkeit meiner politischen Meinungen gelassen hat, Meine Mei: nungen find heute noch dieselben, wie sie gestern waren, und ich merde Pariser Wählern nicht die Schmach anthun, zu vermuthen, daß man ihre Stimmen mittelst Apoftafie erlangen könne. Die Verlegen eiten, die man meiner unabhängigen Stellung zu bereiten sucht, rü ren daher, daß ich meine Kandidatur nicht den 3 oder 4 Comitos unterworfen habe, die fich die Leitung der Wahlen nmaßen zu können glauben. Zeh will nur von meinen ,:otürlichen Richtern abhängen. Ich habe daher für den Au en- blick nichts auf die Besor nisse u antworten, Welche Sie in e-
zug auf meine politische BZarrli keit auf eine übrigens sehr wohl- wollende Weise an den Tag legen. Erlauben Sie mir vielmehr, meinerseits besorgt zu seyn, wenn ich sehe, wie die Männer der dynafkischen Oppofition mit so vieler Selbstverleugnung und mit "o wenig Logik an dem ErfolÉder legitimiskischen und radikalen Kandi- daten arbeiten. Was können ie von allen Meöalliancen anders hoffen, als die Entwürdigun und den Untergang der neuen Verbündeten? Und wenn Sie mit e nander stegen, was wollen Sie mit dem Siege apfangen? Erlauben Sie mir daher ungehindert, einen anderen Weg emschlagm und meine Unabhängigkeit als Kandidat nicht aufgeben zu dürxen, um die Wähler _über meine Unabhängigkeit als Deputirter zu eruhigen. Es haben seit 12 Jahren genug per nliche Debat- ten skate efunden; das Land muß aufhören, steh erner in jener unfrueht aren Bahn zu bewegen, und ich für mein Theil werde neue Wege einzuschlagen, wenn es den Wäh- Mandat zu verleihen. Ich werde mich dar:
über vor ihnen auf eine Weise aussprechen, die keinen Vorwand zur Zweideutigkest übrig lassen soll.“
In einer der Vorlesungen an der hiefigen Rechtsschule haben in den lehren Tagen durch die Schuld eines der Professoren die ärgerlichsten Auftritte statt efunden, -- Auftritte, die für denjeni: S'". du: mit dem Wesen Deutscher Univerfieätm vertraut ist, fast unbegreiflich smd. Herr Boileux, Advokat am hiesgen Königlichen Geriohtshofe. der ein Wer! äber die Falliten zur Durchficht et"- Ylten hatte, wollte, ehe er ein Unheil über dasselbe abgab, dle
orlesungen des Herrn Bravard, Professors des Handelsrechtes, mit anhören. Er erbat sich von dem elben eine Eintrittskarte, die dieser aber aus persönlicher Feindschat verwei erte. Herr Boi: [eux wandte sich darauf an den Vokskeher der akulkät, von dem er“ die gewünschte Eintrittskarte sogleich erhielt. Als er sich aber in den Saal, wo die Vorlesungen gehalten wurden, begeben wollte, ward ihm von dem dienenden Beamten, im Auftrage des Professors, der Eintritt verweigert, Der Vorßand der Fakultät, von dieser Weigerung in Kenntnis geseht, drang vergebens sn Herrn Bravard, das Verbot aufzuheben. err Bravard beharrte dabei, und es mußte dem Minister des ffentlichen Unterrichts über diesen Vorfall Bericht erstattet werden. Nach einer Bera: thung in dem Königlichen Conseil des öffentlichen Unterrichts ging dem Professor eine Verordnung zu, welche ihm aufgab, Herrn Boileux, so wie alle diejenigen, Welche mit Karten von dem Vor- sand versehen worden wären, un ehindert an seinen Vorlesungen Theil nehmen zu lassen. Man ätte glauben sollen, daß durch eine solche Entscheidung jenem beklagenswerrhen Konflikt ein Ende gemacht worden wäre. Aber gestern, als Herr Bravard Herrn Boileux in seiner Vorlesung erblickte, unterbrach er seinen Vortrag und gab Befehl, jenen Zuhörer aus dem Saale zu bringen. Herr Boileux weigerte sich natürlich, diesem Befehle Folge zu leisten, und bald erhob sch von allen Punkten dxs Saales ein verwirrtes und tobendes Geschrei für und gegen d1e Ansicht des Professors, Der Vorstand der Fakultät, der sogleich herbeieilte, die Ruhe aber nicht herstellen konnte und den Skan- dal nicht verlängern wollte, bat Herrn Boileux- den Saal zu ver: lassen, mit dem Versprechen, daß die Thatsachen zur Kxnntniß der Behörden gebracht tverden würden. Der off1zielleBertcht an d?" Minister des öffentlichen Unterrichts ist bereue abgegangen, und man steht der Entscheidung des Conseils entgegen.
Der “Marschall Soult hat fich heute nach dem Schlosse von Meudon beéebm, welches der König wäTrend des Sommers zu seiner Verf SWE? Kellt hat. Er yird ! ngere Zeit dort verwei- lm, Edocs Ile t Hüfte seiinesbkxepgrtozsxents zu kftenLFrtfahn-n.
M' ( or Ugo trek bew Evo 1 enden a [en in Montauban als Kandidat auf. rst h h
„*„ Paris 18. Juni. Der Vicomte v 1" nin, An änger der (111 ersten Linken, ist ein sehr on Lorme tre licher Schriftsteller und sehr bewandert inden Verwaltungs: Angele enheiten, allein er läßt fich zuwälen durch die Leidenschaft hinrei en und widmet sein Talent einer Sache, die er vor zwölf oder vierzehn Jahren nicht würde vertheidige haben. Er wählt gewöhnlich die Zeit der Wahlen für die Herausgabe seiner meist unter dem Namen Timon erscheinenden Broschüren und reprodu- zirt fie so bald wie möglich in den zu seiner Dioposition stehen- den Journalen.
?)[uch jest hat er unter demselben eine kleine Broschüre an die Steuerpfiichtigen geschrieben, worin die Zahlen von unbesireicbarer Genauigkeit, die daraus abgeleiteten Folgerungen aber keinesweges tadelsfrei smd. Wir haben bereits mehrmals über den Zustand der Finanzen in Frankreich gesprochen, und in Bezug auf die Haupt: T atsachen stimmen wir mit erm von Cormenin überein. Die Hulfsmittel des Staats sind fur zehn Jahre verwendet, und nach Ablauf dieser Zeit wird noch ein beträchtliches Defizit vorhanden seyn, das Herr von Cormenin zu 847 MiUionen angiebt; dies ist übertrieben, und um fich der Wahrheit zu nähern, muß man die
älfte abziehen. Bei Vergleichung des Ertrages der" direkten
teuet'n geht Timon offenbar unredlich zu Werke. Im Jahre 1880 betrugen die gesammten direkten Steuern 3819Nil11'onenFr., und im Jahre 1843 werden ste 402Mil11'onen betragen; dies giebt eine Vermehrung von 71 Millionen. Diese Vermehrung, die man als das Resultat des gegenwärtigen Systems darstellt, ist nur die Folge der unter der Restauration erlassenen Geseße; se ist selbst ein Zeichen eines größeren Wohlstandes. So hat die Grundsteuer fich durch die neuen Gebäude, die fich auf allen Punkten des Landes erheben, in 13 Jahren um 26 Millionen vermehrt. Die Patent:Steuer hat sch in derselben Periode um etwa 14 Mtllionen vermehrt; abér damit ist nicht gesagt, daß die Abgabe von den Patgnten erhöht worden ist, denn man hat an dem Geseßhe mchts geandert, und jene 14 Millionen rühren nur daher, da die Zahl der Patentireen zugenommen hat. Dieselben Bemerkunfgen lasset; steh auf die Personen- und Mobiliar:Steuer, so wie au die Thur- und Fenster-Steuer, anwenden. Man be- Yeift leicht, daß, Wenn die anuskrie gefährdet wäre, die Zahl der
atentpflichtigen und mit ihnen der Ertrag der Parent: Steuer so leich abnehmen würde. Wären die Häuser verlassen und im erfal], so würde die von dieser Art des Eigen: thums erhobene Steuer ebenfalls fich vermindern und der Ertrag der Steuern im Ganzen weniger bedeutend seyn. Würde nzan aber daraus schließen können, daß das Land fich behaglicher fuhle, und daß die Steuern wenigerdrückend seyen? Keineswe- ges; eine Verminderung der öffentlichen Einkünfte unter den an- gegebenen Bedingungen wäre vielmehr ein Zeichen des Verfalw und der Verarmung. Der Ertrag der Steuern wä sk natürlich mit dem öffentlichen Reichrhum, und eine wirkliche ermehrung der Lasten kann nur mittelst Erlassung neuer fiskalischer Geseke ge Zehen, welche die Erhebung von Steuern bestimmen, die nicht (* ren.
Herr von Cormenin hat übrigens auch das Cirkular des, Co- mités der äußersten Linken unter eichnet, und ein Name bgfmdet fiel; in Gesellschaft der Herren Éha uys de ontlavllle, Hippo: lite Carnot, General Thiars und arab“. Dies Cirkular oder Programm ist fast nur ein Abdruck von dem des Herrn Barrot.
jkbk geistreicher Mann, ein
1 842.
Man verlangt darin die skrenge und wirkliche Verantwortlichkeir der Minisker und anderer Agenten det'Regierung, so wie die voll: kommene Unabhängigkeit der Deputirten. Um nun diese Unab: hängigkeit zu erlangen, fordert das Comité- ganz offen die Ver: schmelzung der verschiedenen Oppofitionen, die, wie es sagt, noth- wendig sey, um die Majorität zu erhalten. So wird also die Republik die Legitimität umarmen; das ist nichts Neues, aUein man hatte es noch nicht mit der Aufrichtigkeit und Naivetät aus- gesprochen, wie das Comité der äußersten Linken. Eben so wie die Linke:?Barrot fordert die Linke:“Cot'mc-nin die parlaMenkat'ischc und die Wahl :Reform, und die Wähler werden aufgefordert, die Kandidaten in dieser Beziehung zu befragen. Wir" glauben, daß die Wähler Fragen über ganz andere Dinge, die sie weit mehr intet'esfiren, an die Kandidaten richtcn und ihre Zeit nicht mit solchen Dingen verlieren werden.
Großbritanien und Irland.
Parlaments : Verhandlungen. Unterhaus. Siz- zung vom “17“. Juni. (B. H.) Die Opposttion gegen das neue Armen-(Yeseß geht bekanntlich nur von den Radikalen und den Ultra-Tor1es aus, während die ministerielle Partei fich durch das Organ Str Robert Peel's und Sir James Graham's schon Yange als dem Wesen nach mit den Anschten des Hauptrmhebers ]enxs Geseßes, Lord Zohn Russell, einverstanden erklärt hat. Der" radtkale Opponent, Herr Sharman Crawford, griff denn auch in der Redx, durch welche er seine Oppostkon zu motiviren suchte, die Prinzipien, auf denxn das neue AtmemGesetz beruht, zmd das ganze bei der Ausfuhrung derselben befolgte System 111 aUen seinen Details an, vor Allem die den General: ?[1'nje11:Comn1i]*s'airen durch das (Yeseß gegebene Vot'schrift, daraus zu sehx-n, daß nur wirklich bedurftigen Personen Unterstüßung verabreicht, und daß alle Arme, die Unterstützung erhalten, ohne Ausnahme in den zu diesem Behufe errichteten Armen-At'beits: häuser? unter ebrachtwerden, wodurch beabsichtigtwird, den durch das fruhere ystem hexvorgerufenen Uebeln abzuhelfen, dem zu: foelge die'Armengeld:Bewilligung auch an rüßige, nur temporair hulfsbedurftige 711111? außer" den Arbeitshäusern dem freien Ermessen derArmenpfieger uberlaffen Wat", was natürlich oft zu arger Geld: verschleuderung Anlaß gab.
. Herr Crawford erklärte fich gegen das_neue Syftem, wch es dazu fahre, da;? ofx Acltcrn und Ktnder von emapder getrennt und dem- nge!) dic amtlicnvande gelockert wüxdcn, wer! in den Armenhäusern dte Behandlung der Armen von Sekten der Vorsteher oft roh und barbari1ch sey, weil das Zysammcnleben emrr so großen Menge von Armen in moraltschcn Beztehun en nur nachxbeiltge Fol cn hervor- bringen könne und auch die phy 1sche Gesundbeetdammer eide,we1che Punkte er alle durch (111 eine Anggbcn zu belegen suchte; natürlich hob er dabeß die schlagend en Beksptcke hervor und führte unter An- derem aux? (mcm Bcrtchtc vom Jahre 1841 an, die Einrichtungen in dem Arbettshause Bu Sevenoaks seyen so schlecht, daß86 Knaben 1111923“- ten, 75 Mädchen 11 16 Betten, 57Männer 11131Bcttcn und40We1'berén 20Betten schlafen müßten, woraus denn zahlloscKöxperkrankheiten, insbe- sondereKrdpfc, Drüsen-Anschwellungen und dcrgletchen, cntüanden seyen. Andererseits" f(thrte Herr Crawford an, daß dieGeneral-AmremCom- mt'ffaire selbst 111 einzelnen Fälxen anerkannt hätten, das Armen-Ge- setz binde ffe nicht streng atx dte Beschränk1mg der Untersiüßung auf den Umfang der Armen-Arbxetshäuser, es dürften vielmehr unter um- siänden auch an arbeitsfähtge Arme außerhalb derselben Untersiüßun- gen verabreicht wcrdenz und der, Redner führte dann au)?- daß ein jeder Arme auch allerdmgs auf cm mtldes, semx Vcrhältntsse berück- fickztigendesArmcngesetz Anspruch mache, zumal mEngland, wo nicht nur das Erstgeburtsxccht dex Parzelexung des Grund und Bodens, im Interesse der Mmderbcguterten, M de]! Weg_trct_ce, sondern auch die nur zu Gunsten der „vermögenden Klasse, ctngesuhrten Mono- pole, welche das Getratdcgcsey und ähxtltche Gesche der Art in sich schlössen, den Armen m eme vtel nachkhetlégere Stel- lung, als in anderen Ländexn, versetzten. Daß nder xjn Armen- gesetz an und für stel) mehr dexm „vertrage- dte „ublen Fol-
en, welche man ihm gewöhtgiä) zu1chrctbe/ hcrvorzulxmgm, näm- ick) Sor lofigkcit und Leichtttnn, unbesomxene, zu frybx Hetrathen, Uebcrvdl erung und derglctchcn/ das bcthse _das Betsvtel Irlands, wo alle diese Uebel lange vor dem erst sctt em paar Jahren einge. führten Armengcscve bcstandcn hätten, während England gerade während der Zeit des früheren Arn1cngcscßes„zu der hohen Stufe seiner Wohlfahrt emporgcütcgcn scv- Schlécßltch erkläxte fich Herr Crawford noch gegen die den GeneralsArmen-Commtffmren ertheilte Befugnjß/ in ihrem (czeschäftskreiseVerordnungen zu erlassen, gegen welche keine Appellation siattfkndet- und vcrlangxe- daß ihre Func- tionen durch Parlaments-Akte genau begränzt wyrden.
Der Ultra-Torv/ Herr Ferrand, der gexJn en seiner Weise. den Volksfreund spielt, cx'qurtq/ daß ((nicht begretfen kdnye, wie irgend (?emand, der mit dem jetztgcn Mtntüertum auch nur 111 Verbindung Fehr, es wagen könne, einem solchen, von dem ganzen Englischen Volke als die g(“dßtc Tyxannci, vercxbschxuten Gesxße das Wort zu re- den, und sprach mm scxncrsctts fur dtc gute fru ere patriarchalische Armen:chvaltung,- wo xedcl' Armenxfixger ganz nach seinem Ermes- sen zu Werke gchen konnte und naturltch de_r cinfiußreéche Gutsherr in der Armcx-pfich ttöthtgenfalxs n,och ein Mtttel hatte, auf seine Un- tergebenen ctnzuwtrken. „ Schließlich las H'err Ferrand nocl) seiner Pakt“ dcn Text, daß sie auf den Wahlgerusien so Vieles in Bezug auf eine Umanderung 'odcr Fax Vcrmch1ux1g _des neuen Armcngeseves versprontxshßnbl und jest d cxcntgen, die thr Wort zu halten suchten, in] Sit ) kk t".
Scxnxn HauptZBertbeidiger fand das Armengescß darauf in dem Mmesicr des Innern, Sir James Graham, der als Mit.
glicd dcr'Grcyschen Verwaltung anch hauptsächlich zu dessen An- smhrm' mttgcwirkt hatte. Im Wesentliches; beschränkte sch derselbe ,'ndeß auf Berichtigungen einiger irrigen Behauptungen früherer Redner, besonders des Herrn Ferrand, und bemerkte unter Anderem- daß, dem neuen Armengescve zufolge, den arbeitsfähigen Armen kei- nesweges alle Untersiüvung außerhalb des Arbeitsbauscs vorenthalten werde, sondxrn daß solche Arme nur angehalten werden sollten, für die Unterüuvung Arbeit zu liefern, welchc fie unter der Auf-
ficht der Armen : Aufseher zu betreiben hätten; wollte man an- ders verfa ren, auf Unterß map nur der Faulheix bequemep Vorschub lei en und nur den Yuß besteuern, um dtc Trägbett
wollte man den Armen cin unbedingtes Recht hung außerhalb der Arbeitsbäuscr zu esiehen, so würde
11 nähren, Zu Gunüen der
eibehaltun einer Central-Armcn- ommi üon führte Sir James
Graham sch ießlich unter Anderem an, daß ee dazu diene, die an (-
meine Einführung des veränderten Syßems zu erleéchterw was :ck