mehret'e merkwürdige Gebäude unserer Stadt in Augenschein, namentlich das Gymnasium, das Rathhaus, die Börse, die St. Marienkirche, und nachdem Allerhöchstste die Frau Prin esfin von Hohenzollern Durchlaucht mit einem kurzen Besuch beeßrt, auch noch die im vorigen Jahre von dem KommerzienMath Witt mit Amerikanischen Einrichtungen neu erbaute Wcizenmühle, die große Mühle, die Katharinenkirche, die mit Gothischer Faxadt versehene St. Brigittenkiréce, das Schützengartmhaus, die St. Trinitatis: Klrchx und, zurückkehrend, das wegen seiner Bauart, Skulpturen und Holztäseleien merkwürdige Haus des Buchhändler Gerhard. Der Weg von einem Gebäude zum anderm ward größtentheils zu Fuß zurückgelegt, und der huldreiche König befand fich daher oft unmittelbar_im Gewählt scjner treuen Unterthemen, welche Fc!) :"? Zhu drangten und ihr Hurrah ununterbrochen laue wer: cn te en.
Magdeburg, “29, Juni. Zu dem am “27. Juni begonnenen und heute beendeten WoUmarkt smd nach den Thor:Scheincn an 0750 C0". WoUe eingegangen, also circa 200 Ctr. weniger als am vorigen Jahre. Die Preise sollen fiel) in jeder Gattung WoUe "u_r 3 bis 4 Rthlt'. pro Centner geringer gesteUt haben, wie 1841, «100 besser, als auf dem lehren Wollmarkt zu Berlin.
Wünsche für Realschulen.
Die Wi ti kct't ciner vcrßändé m_und wfscnsckyaf!ltchcn_Etnrech- tung der RcRsth-lcn nnd Rcalklatcn rü scho_n dftcrstn dchtaqts- „Festung bcsprochcn worden. Um somcbrscbctnt cs anqemcffcn, cincr tüchticn “Schulschrift über ffc zu _gcpcnkcn, wclch_c am Schluffc dcs vori cn Schuljahres von dem Kön: [raven Gymna_0um un_d der Real: schu e zu Duksbur ans" cqangcn is und auf_wcmgcn Setten schrvc- bcrzigungswertbe rfaJrungcn und _Wun_schc unscr_c Nm]: schule betreffend, cnthält. Ihr Vcrsaffer tft dcr dnmaltchxrck; tor beider Anstalt_en, Herr O. W. Landfcrmann, nyc Kdnrgltchcr Schul und chterungJ-qub zg Koblenz.__ _ _ _
Wir übergehen, was an dtcser Schr_rsx rctn lokal ist, u_bcr dlc Entücbnng dxr Realschule_ und das Bcdürxmß dcrsclvxn ix_r Dutsburg, um eine gcdcthlicbc Entwtckclung höherer Gcwcrbthättgkgt durch an- gemessene Bildung zu bcfbrdcrn. War hatten nur zu wunschen, sagt der Vcrfaffcr, dcr in_dcn letzten sechs Jahren derAnst-zlt vorgcßandcn hat, daß dicse Btldung ctnc frcte, a117e1-tctnc, 1nen1ch- liche wxrdc, aus der cen w_armer,_ the lnehmcnder, va- terlätxdtschcr, gottesfürclxxtgex Stun crwachsc. _
Dtc Resultate der Anstalt nnd nicbt schlcchtcr gcjvcscn a]s tn an- deren Schulen unk? bewerfen, daß di_c Anstalt gepügcndc Mattel und Wege besaß, um thre Aufgavx zu ldxcn, wcnn nur solche überhaupt „xu ldsen wax. Und doch sprxcbt dcr Verfaffcr c:“; unumwunden aus, daß die Dmöbux cr Anstalt mchtdcmeccke wahrhaftcrumfascn: der und gründlt )er Vorbercttun f_ür den höheren wacrbsiand und noch wm weniger dcm Zwecke Freter. allgcmxtner Btldung cntspro chen _ha_t. Denn dcr Weg, den man htcr _wie an anderen Städten zur Befraedtgung cincs reellen Bcdürfntscs cmgeschlagcn hat, set) über- haupt mehr der rechte gewesen. _ _
Dcr Verfaffer vcgtnnt dam_tt_, daß die_ yon vorn herem seb_r gc- wagte Voyausscyuxjg vo_n der gcksitgcn Clasitznät, von her vielseitigen Ernpfä_ngltchkeit etncs Knaben odcr_bcgmncndrn Jünglma s, auf wcl- chen die ganchnstétytton de_r Rcaljchulcn bcruht, fich er ahxunxzs- mäßgg als e_tnc falxche bcweexcn habe, In der mäßigcn Zett n m- lict) vts zum jcchzchntcn od_cr tebzcbnten cFahre, xvo dte Bildungszcit für den Realschüler abschltcßt, soll dcrsäve dre: oder auch vier und fünf Sprachen versehen, daneben auch Bekanntschaft mit der Litera- tur dicser Sprachen haben, außerdem Maihcmatik- Pbofik- _Chemic und Naturbcscbrcibupg, Geschichte, Geographie un_d Stattütk, Hes- gleichen Religion wzscn, von den tcchntschen Ferngkettcn gar_ntcht zu reden, und alle_ dtcse Gegcnständc - was_ wohl zg bedenken tst_- sollen bis zu fcxttgxr Anwendung derselben nn prgkttschcn chen cm- geübt und zuglctcb m ihrer btldcndcn _Kmfr angeetgnct werdcn. Gc- wiß als Lorinser vor scchs Jahrcn dtc Sturmglocke zung Scyntz der Gesundheit in den Gymnnscn zog, wcxrcn scmc Vorwurfe_ubcr dic Viclhcit dcr UnterrichtNGcgcnüändc wctt anwentxbarer aufdte Rca!- schnlen als auf die Gymnasien. Der_m cs rü das Resultat v_on Hcrrn Landfcx'mann's Erfahrungen,_ daß die Rea_lschul_en gatxz gchtg: nct snd, die maßloscstc Polyprggxnopync _rccht gcsitffentltcht_1x11erer4u- gend cinzuimvfen, und daß Etnn_cht, Ltebx und pädagogtaclckcr_Tnkt wackerer Lehrer höchstens diesc Wtrkung mtldcrn, u_icht aberbcsettagen kann. „“Was uns Allen“, so fährt er fort_.__(_S 18), -,10a5*_bcsondcrs aber der 1mbcfc_üagten_Jugen_d, dcm sechzehn] brtqcn Rcal1chuler, Yyth thut, das; ist eme Hamar; cm [ester Punkt, von welchem alle_Tbang- keit ausgeht und wohn! ne zmxuckkchrc: so _bcdarf a1_tch die Bildungs- thätigkcit der Jugend cmcs Mittelpunktcs, 01 dem sgl) (Jer Knabcmxd Jüngling liebend versenken, e_m dem er vorzugöwetjc scmc Kräfte t_n ürcngcr Arbeit üben und entwickeln, an dct_1 sch gll_e andexe Beschäf- tigungen anschließen, kurz in dem er seme gccsiegc Heimat finden könne. in uno [xabitanämm in catoriz 7818301111771“). Wo aber besäßen unsere Realschulen einer) solchen MzttelpunktJ wexchc geistige ijmat btc_tcn se der Thätigkeit tbrer Zd lm c? Es ast m_cht meine Memung,_dte Gymnasien auf Kystcn der_? _ca schulen zu ruh: mcn, vielmehr ck auch thr Lehrplan cmcr vcrctnsachcndxn Rcvison schr bedürftig, und der Cncyclovädismus lastet auch _auf thncn schwer genug, aber das haben fie jedenfalls voraus, daß fic xn dcn klasnschcy Studien, welche _trotz xnnnchcr Schmälerung doch_ tn dcr Rege! dte Hälfte des Unterrcchts emnehmcn, einen solchen Mtttelpunkt bcfiycn, wcnn fie ihn nur selbst als solchen festzuhalten bedacht snd.“
Um u ermittcln, wo dieser Mittclpunkt ffn: dic Realxchulcn zu finden w re, bespricht Herr Landfcrmann in gctürcicher Kürze, dic Überau den praktischen Kenner des Faches zeigt, die einzelnen Ob» !ckte d_cs Unterrjchts. Die Mathematik hat ihren anerkannten Werth als Baldungsnnttcl, aber se ist ihrem Inhalte nach zu einseitig, um eine andexe, als eine rein formelle Vcrfian_chbildung_zu bewirken, so daß kcme lebendige, inhaltsvolle Gciücsbtlduna an ahr gewonnen wecyen kann, Die Naturwixsenschnftcn, Physik und Chemie smd vdut_ ungeei net, den gesuchten Mittelpunkt der Bildunq abzugeben,
se kmmk “"'" oder gar nicht ein Bildunömittel für die Ent- WickelunJvßufe “"As Realschülers in dem gew hnlichen Alter dcffcl= ben UTM ek", und m thrcr Aufnahme in den UnterrichtSkrcis dicser SCW?" ann Vielleicht am deutlichsten die verderbliche Präcjpimtion d?" IMU") ?.kkannt werden, die diesen Infiituten zu Grunde [it t. (S' 15") D'csts A"" "W recht daran fich an dte Mannigfaltkg- keit der Erscheinungen des Naturlebens, u halten aber das diese Erscheinungen beherrschende Gesetz kann vzon ibm n/ocb nicht erkannt werden und hdchsicns blos ein kindixchesSym s n D “ck : fich aucb Mitscherlich (Lehrbuch der Ch...... 23? j STUN.“ r das befiimmtcste ge en die Zulassung der noch nick-__-__ . ___.)„auf Schüler zum Stud um der Chemie, und die hohe" Mxchz cb!_!1 h" m fü ung vom 24. Oktober 1837 will den Unteéxxjcx)t ___ 151 er als:! er. an die obersie Ktasse der Gymnasien beschränkt wissenck_Ybyt! t_1_ur spricht der Verfasser weiter (S'16_W)überdieF . - or reff ch :» d 1 nd Ewa i - . kanzbfffthe Sprache. „yore Be eu ung u us; 11 der Cwiusatjo" der Ge en 1 wird nicht geleugnet, eben so weni das pofitjve Gun we7ch Mx enthält, und der in der neueren Zet eifriger betriebeneZlnbaucjhrF Grammatik. Aber dagegen, snd als Gründe gegen ihren Gebrauch als an emeines Bildunastytttcl geltend gemacht: der Kommt zwi- schen em ewandten 015108 derselben und dem wjffenscha lichen Lehrer, die batsache, daß das Franzd ische dem 16: und 17j bri „. Jünglinge nach mehrjähriger Besch ftigung viel zu mehr md, um eine geißnärkende Arbeit darzubieten, vor allen aber das litera-
*) Zu Deutsch: „Sey über Weniges getreu und du wirft über
Vieles gesetzt werden.“ (Matth. 25, 21.)
782 rische Moment dieser Be chäfti ung und das daßritßßusammenfautnde cn .
kaum, hierüber etwas Besseres gelesen zu a en, so cctheutsch und kräftig redet bier Herr Landfermann, so o ne ungerechten ran ofen- baß gegen die gangbarsen Französischen Lehrbücher für t ere ckd- ler und ihre chresiomatisch=cncyklopädische, 'erßreuende Tenden und gzgen die monürbse Behauptung (wie üe n einem neuen be obten Ochulbuche zu lesen ist), daß die moderne “Frankdfischesiteratur und Civilisation dic edelste, gemi sie und rein e B ütbc aller modernen Weltbildung sey, daß in der * ertrautbcit mit ihr und ihrer Sprache alle Bildung crsi kum Abschluß und zur Vollendung komme.
Für das Eng ische spricht eine lebensfrische, sitttlich-büräerltch
fcüe Bass, sein Werth für die Verbreitunq Europäischer B dung und des Missonswerkcs. Aber zum Öaupt-Unterrichts-Gc- ?cnßgndc eignet es sch nicht; denn die grammatische Entwickelung !? durfti , die Erlernung, mit Au5nabmc der Aussprache, zu leicht, dre prakt sche Wichtigkeit nur für den kleinsten Theil des bdberen Gewerheftnndcs. Dem Lateinischen gönnt überhaupt nur die Mino: rttä_t em Plätzchen in den Realschulen. „Wird diesem wichtigen Objekte des Unterrichts nicht die gcbdriJ-e Auödcbnung ge_gbn_nt- Wild cs nicht mit grammatischer Strcxtgc ctrtebcn u_nd mit chrtft= lichen Uebungen verbunden, o fehlt cbm der eigentliche Nerv, und man cwinnt nichts als ein ümvcrbaftes, ratbcndcs und tappendcs Vcrsj ndniß dcsAUcrlcichtesten obne Sicherheit und obneFreude und eine Gele cnhcit mehr zu gründlichcx ErlernunZ des Psuschers.“ (SW,) g.Oic Mnttcrspracbc ferner ltc t d_cm S ülcr Tu nabe, als daß ffe der Haupt-Unterrichts Ge enüau scmer Tbätigkc t und einer ernücn, ürcngen Arbeit werdcn k nnte, man mag nun hier auf ihre grammgtisckxc Bcbandlyng oder auf ihre Literatur sehen: es dürfte auch dtc _Bcsorgniß mcßtynbcgründct seyn, daß die analystrende und_ zcrg_ltcderndc Besch fttgung cines Knaben mit ihr das frübreife Ratsonmrcn und eme zur Unwahrheit führende Sclbsi-Nefiexion fördern könnte. Auf der anderen Seite läßt. ein unpassender Vortrag der Deutschen Literatur-Geschichtc, die bloße Anhäufung cincr Un.- znblvon Namen und äübctiscvcr Urtbcilc, 157-17jäbrige Jünglin e die Stufe des rcficxionsloscn Genusses übcrjvriugcn, g_cwdbn_t ce zum beliebten, cncyklopädiscbcn Mitsvrcäwn und führt nc zu uber- früher kritischer BctracbtungI-Arbeit an; beschränkt m der Vortrag nur auf die Vertrautheit mit wenigen edlen Erzrugn sen der Na- tional-Litcratur, so crdffnct er dem Jünglinge Lusigän c für die edelste Freude und Belehrung, aber kein crnües rbeits- fkld. (S. 23.) Eber) » so große Bedenken lassen sch gegen die Erhebung der Geschichte zum Hauptuntcrrichts-Gegenstande erbe- bcn. Denn ab escbcn von manchcn Abwegen bei dem Lehren dersel- bcn, und ohne tc!) bei langer WidrrlcÖun _dcr Ansicht aufzuhalten, wclche gerade_dje neuere und ncueüe es tchte für die Realschulen besonders_gcctgnet hält und aus ihren Schülern „med_isante Kaffee- haus-Poltttker ohtxe Cbrfurcl)t_und Vertrauen, ohne Larve ynd Au_f- opfcrun &Jäbigkcet“ bildctx wall, so werden wahrhaft hißortsch gebtl: dete un fur ihr Fach bcgetüche Lchrer doch zugehen, daß die ernste, sircnge Arbeit, wie fie z._B. dre Sprachen und dte_ Mathematik c- währen, durch _dic Gcschtxhie nicht ersetzt w_ird. DteGetücstbäti eit der Schüler ward durcb ct_n“cn guten, btüorcschcn Vortrag allerd n s vielfach angeregt, ihr fittltchcs Gefühl gestärkt, aber das, woran d c Xugcnd arbeiten lcrncn könnte u_nd fich an dem freuen, was fie mit Mühe crarbeitxt hat, das icbt_tbr dre Geschichte allein noch nicht- dcnn_daß cs cm grober M ßgrtff wäre, zum Ersa für jene Axbeit 15 dt;: 17iähri e Schüler zu politischen und psycho ogtschen Ratson- ncmcnts überLisiorischc Personen und Zustände zu kerzen, bedarf wohl kaum der Ertnncrung. _ _
Muß es nun überdtcs bezwctfclt werdcn, sagt der unterrichtete Verfasser, daß viele Jünglinge aus Deutschen Realschulen wirklich nur ciner zu praktischen Anwendung de_fäbigcndem Bestve ach dessxn, was fie gelernt haben sollten, iys praknscbx Leben treten _ muß tc!) es für unmd lic!) halten, daß eme so_lchthldungzur Polypragmosync Viele gcfchi t geayacht'babeÉu finmger, ruhiger, crysirr Betreibung irFend eines p_rakuschcn _Ges äftxZ, so isi es um so vac! ndtbtßer, statt fn scher Expertmcnte, emen ruvtgcn, festen Mittelpunkt fur unsere
üttlich=vatcrländischeBe üefn unserer JKU ir erinnern uni
Realschulen zu gewinuxn, nachdem der aller w_abrcn Bildung feindliche Encyklopädismus aus thyen cn_tfcr-_1t isi. Dtcscn Haupt Unterrichts- Gcgcnßand aber, der gcctgnct_ 1174 xn e_rnüer Arbejt_ cht gaxxzen Mr_n- schcn zu beschäftigen, obne Ctmctttgknt, ohne Irrctateon ahn zu btl- den, der völlig fichcr davor :|, von der_Jugcnd selbt], von tbrcn An- gchörigcn, von ihren Lehrern in Bezteéung auf den barbarischen Militarismus gcscßx und als Mittel zu_cmrm anderen Zweck, als zu dem frcicr, allgemcmcx, _mcnschlechcr Btldung betrachtet zu_wcrdxn - dieser ist in dem Latetntscbcn lan sigegeyen. (S.27), Dthrunde, welchc hiefür anzuführen wären, md, w_te Herr_Landfermann sach ausdrückt, dcn Urihcilsfäht cn bekam_1_t: war verwerfen auf dtcncucfic, gelungene Erörterung des „e_rrn Kaltoch „über das Lateinische in der Realschule“ jn einem Bcrlmer Programme vom _“?abxe 1840, und können uns ntcht entha_lten,_noch ein zweites Ic_ugmß cmes Mannes beizubringen, dcn gewiß Ntxmand ch _Pcdanttsmus angeklagt ba_t. Dies war der bochjelcge Kdmg Maxtmtltan 0'xoscvh _von Bayery. Em moderncr Pädagog scvtx ihm emsi jn T_egcrnfke ausemandcr, wtccrin seinem Institute Geschtchtc, Geographie, Naturkunde, Denklchre und vieles Andere lehren wollte. „Nun“, fragte der Monarch, „und das Latein? wenn lernen fie denn daß?“ - „dns fntxgep fie später mx“, sagte der Pädagog/ „wcnn fic_ mtt den Sachen, dec u_t das Leben cm- rcifcn, mehr bekannt und nur den udthtcht Keyntmffeu agsgcstattct md, im vicxzebnten Jahre ctwa.“ „War, tm vterzebnten _:mhre? da werden fie emen Pffffcrltng lernen“, war der kurze Beschenx dess_onst so gütigen Fürsten an den vcrsiummendcn chrmnücr. (Thiersch uber gelehrte Schu_lcn !. 278). _ _
Hdrcu wtr_uun Herrn Landfrrmatxn weiter: „An dtcsxn Mattel- punkt (des Latqtns) würden sch dann, tmmcr aber in der entxchixdcnsicu Unterordnung tn Bcztchunx; auf Intcnfion und Extcnfiyitäx- dtc_ Lehr- cgcnsiändc anschließen, wc chc lange _Erfabrung und rechttgc Emftcht m das Bcdürfniß ut_1d dcn Empfängltchkcitsgrad der Jugend empfeh- lcn, vor allem Geschtchtc und Mathematik. K_“urz dcr Untcrrtchtwürdc auch für die dem höheren Gewerbcfiand de_skmnntc Fygcnd tm Wc:- semlichcn auf die Gcgenßände dcs Gymnasial: Unterrichts, und zwar eines“ von dem Encyklopädtsmus erlöscten (Hynmaüal:Unterrtchts urück- zuführen seyn.“ (S. 28). Statt des Gr:ccheschcn und para cl mit demselben würde im Franzdfischcn eine dcrJuduüricxntsvrcchendeBe- schäftigung gefunden wcrpen, ferner der Unterricht [m_Zcickmen, na- mentlich im tcchnischcn, m grdßcrer Ausdehnung erthetlt und für die
dentltcbc Unterricht in der Phys; beginnt, ein einleitendcr, mb lichß beschränkt gehaltener Unterrccht tn dcn crficn_Elemcntctx dcr hy_sck angeordnet wcrden, um se für spätere naturwrsscnschaftltche Studtcn zu befähigen. Ob aber die der Industrie gcw1dm§tc Jugend dann noch in gcson_dertcn Institntxn zu unterrichten scyn wurde, das müßtemclsi von drtltcbcn Vcrhältntssen abhängen.
Aber die für das Gedeihen der “"nduüric unerläßliche Vorbildung, dic Vertrautheit mit den Naturwiffknschamn- die Kcnntniß anderer neuerer Sprachen, außer der Franzbfi ck01, eine tiefere Einführung in die Zuüände der Gegenwart und hre geschichtliche Be ründqu, endlich die elegante HandbabunL der Muttersprache, sou [les dtcs abermals leer ausgeben oder wie erum dem bloßen Zufall anheimgc-
chen werden? Keinesweges. Und es bedarf dazu nach Herrn Land- ermann am Schluffe seiner Abhandlung ke ner Opfer und Ansich- un en, sondern nur des guten Willens, Dcnn cher höheren Lehr- Znßlet könnte es zur Pflicht gema t werden, daß dte ccigneten un- ter ihren Lehrern, und es könnte eicht dafür esorgt eyn, daß sch solche unter ihnen befänden, in_ geeigneten Stun en NYM cin fixtrtes, “Uf die Tbeilnehmenden reparttrjes Honorar gründ e Lebrkursc_dcr byfik und Chemie, jetzt auch met wcsentlicher Hinscht auf industrccüe “ «hun, der ranxdßschen uud En lischen Literatur, der Geschichte, ?_?- ZIM ck _izteebratuöbxür meet rei re, dsr Sd uelte entwßésßtxeß UFZ e cn retr ene neu er 11 en, u ""J““ ihre Räume und Z rate ngStunden, wo se deren nicht
a W e der av . 1 as li es 111 di Got aer au ann (hast auf néricb Tese zuEth "FZZ“?mekt Arekoldi ?chonK latft'xe sefthan-
Jünglinge, welche ihre Schulzeit cher abschließen mussen, als der or- .
Hierdu aber würde die Schul eit cru von verwirrende: klei i' tation, d e mbrb- menschliche knie BUL“: wieder gmonn?u 1120 der ZezieUenBeru Wildau für den höheren Gewerbsßand 9 Me ihr e t in mit wem- aße alt jest.
Es j e reuli daß der Verfasser dieser stbaltvolen S rift jest aufeinen Pla eßelktisj, wo er Yum een noch mehr mti cheFolge geben kann. m Preuß eben ein ande waren Kan cute und Ge, werbetreibende aus der teren enmtion von der ohltbat eines gründlichen Lateinischen Unterrichts mehr übeueuBgals die aus der jün eren Generation. Las man doch im Jahre 1 im Programm der bbercn Bürgerschule zu Köln , daß man aus Rangvel an Theil: nahme Bedenken tra c, den Lateinischen Unterricht beizu : alten, ob- schon Fade dieseAn alt einen Vorsteher hat, der in der 1- ten L_ründ- lichen * eise erzogen in und in seiner rüheren Steaung mit _uhcn Lateinischen Spra :Unterri ! ertbcilt at wie erdenn auax in jenem Programm die W chtl keit ieses Gegen andes für die ge sige Bil- dun bereitwillig ane ennt. Wer kann aber immer der Menge wi. der eben? Um so lieber wird man sich auch an Gdthe's Wort von eben demselben erinnern:
Skt schwebt und webt und schwankt und schwirrt, Bw te endlich wieder zur Einheit wird.
Zur Gew nnung dieser Einheit können die neueren Minißerials Verst ungcn_ vom 29. Dezember 1840, 29. März, 6. Mai und 2. Juni 1841 der dae gründliche Betreibung der Lateinischen Sprache in Neal- und höheren Bürgerschulen, so wie über die daran geknüpft" Fxxxhxilc für den Staatsdienst als erfreuliche Einleitungen angbefthrss
( . „
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Meteorologische Beobachtungen.
]842. „"of-xeno U-eb-iu-xo Qbe-(l- Ute“ .Zu-Uzn-
30. .]uni. 6 Uhr. 2 Uke. ][) Ukr- ßeobaebt-nz. l-okläkock . . . . 338/44" l'". 138,64", ['u- M,86mkak. Quellnömo 8,7. *. [„an-önn- . . . + ]],20 k. + A),?“ [K, + [3,9' [!. Üm-ir-o 15/20 “. “[d.-punkt . . . + 7,1" |K. + 8,0. l. + 7,1. [l. [)!-811311“qu 83 ykt. *" [pm. 79 yl't. "'em-k ...... beitet. keine. [punktu- ""im! ....... "'. .'UP'. U. “('Wo-tex. . . -- ZW. _-
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äusßärligo Jörgen.
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][amburz, 29. Joni. Ia-k-Qcüe- [ZW [kt. ß-zl. kus. 1092.
[„on-kon, 25. J'ai. ('.-pu. Z'; 9";- Ieu Ka]. Lljz. ['n-iu 4. ZYXlloU. 52X. 5,5 [0]. 5“; l'art. _. “Ü, --. "k!. 87. (*ab-b. 23:1.
l'stekubntz, Y..)uui. [„a-ck.3Uot. 3.1».."8-0 Rd.“. kati: 405- ['ulu. i ['.-i. 300 k]. _. .|.-. 500 171. -. ao. 200 ["]. 25.
Königliche Schauspiele.
Sonnabend,?. Juli. Zm Schauspielhause: Antigone,Tra ddce von Sophokles. Ueberseßun von Donner. Musk vom K ““Ik- Kapellmeisker :)? YenZeFsoZn:Bar7thölxy.
An an den' ot" e ung um r.
Sofnnéxag, 3. Juli, Jm O emhause: Don ZUM- _(DUi'o Kathinka Evers, Königl.Wurttem ergischeKammeW "9:11" "ZTP Hof:“Theater zu Stuttgart: Donna Anna, als lebt? Gastro 7-
H. Schulze wird in der Partie der Elvire wieder auftreten.) __
Montag, 4. Juli. Jm Schauspieklzauss: ZUM Fstklö wiederholt: Doktor Weöpe, Lustspiel in «' Abkh-- von ene "-
Marktpreise vom Eetraide. Berlin den 30, und 1842. _ „_ Zu Lande: Weizen 3,Rtblr. 1 Fgr. 3 Pf- au? 3 YngF_'; Sgr. 5 MARK??? ; JM ““MS "MÜNZE .IN-., auc!) ?rFZKeZeSsgsr' '" . féiuYtéYäaßJthqux-bT YYY. 6 Pf., aäcb “ “ "': ttr.15Sr.-Ro gen1Nt r. „3. Ntblr. 1 Sgr.u3 YFthMMSIZ-F; kleine Let'äe 1 thlr.5Sgr.; U Ssk- 6 P '/ “ 6 Pf., auch 28 Sgr. 9 Pf. Eingegangen
r. 2 gr. .IN-*: Ykspel 1 Scheffel.
Mittwo „. den 29. uni1842. Das Schock Stroh 11chRkblk-/ au 9 Ntblr. Der Centuer Hen
1 Rthlr. 5 Sgr., auch 22 Sgr. 6 Pf,
Kartoffel - Preise. Der Scheffel 15 Sgr., auch 10 Sgr.
Branntwein:Preise. _
rt l-S iritus in der Zeit vom 24. bus
30. “JQ Y_reikß ZARSYS“. 14 pNtblr. pro 200 Quart 3 54 pCt.- oder“: 10,800 pCt. nach Trains. orn-Spiritus obne Geschäft.
30. nl1842. DFerlMitdechy dJ? Kaufmannschaft von Berlin.
Verantwortlicher Redacteur [)r. I. “28. Zinkeisen. Gedruckt in der Deckerschen Geheimen Ober-Hofbuchdruokcrei.
Allgemeine
reußische Staats-Zeitung.
I n b a l t.
Amtliche Nachrichten. Frankreich. Paris. Ordonnanz wegext der Erhöhung des Ein. fubr-Zoms auf Leinenwaaren. - Vermtsch Großbritanien und rlanv.
Oberhaus. . -- Unterhaus.
r die Angcle enheiten in
Parlaments - Verhandlun- urücknabme elner Bill in Bezug auf dte S luß der Rede Str fgbaninan und “ nd en. ngele cnbeitcn. _ Fortschritt ondon. BeschlUÜ er Osiéndischcn Compagnie über die g der Koat" des AfghanemKrieges. _ Lord de Grey bleibt Lord-Lieutenant von Irland. - Vermischtes.
Belgien. Brüssel. Deutsche Bundesstaaten.
Antrag des Herrn Welck dcn Reglement
bouse's ü c
Morladunéen in Wahl- 7 u. -
auf den Eiscnbabnen.
Ab cordncten=Kamme_r. eue Anordnung tn
für d e Gesetzgebung. - Schreiben aus
(Die neueßcn Pläne des Senats Beba s der Aus-
noch obschwebcndcn Differenzen bin cklick) der eucrka cn-Anlcive.)
.Oefierr ck.
Neue Einrichtuu
dem bestehen
Wien. Eis_cnbabn nach Sachsen.
Italien. Genua. Einschtffung_des Punzen Adalbert von Pm
Krnninal-Prozcß gegen einen Pm e_r.
Spanien. Madrid. Rodil's Erklärung nn Kongreß. - Schrec- den aus Madrid. (Jahresfeier dcr Confixtunon von 18:17; Hal- tung der Coalixion gc en das neue Mintfierium; General _Ur- bifiondo und sctne Pap ere; bcd_cnklichcr Zufiand von Catalomxn; der Correa Naciopal gebt cm, und an seiner Stelle crschcmt
Rodi! tm Kongreß.) -- Schreiben ausParis. (Die
- arlifiische Allianz und die demokratischen Bewegungen in Catalonien.) _
Inland. 23 r eslau.Stad1schuld. * S a lzb ru n n. Dte Feuersbrunü.
nach Brafilien. - Rom.
Die Weser - Rhein - Eisenbahn.
Amtliche Uachrichtcn.
Kronik des Tages.
Se. Majesiät der König haben Anergnädigsk eruht:
Dem Rendanten der Re ierungs:Haupt: o wie dem Notar und Jusüzrath dm Rothen Adler-Ordm vierter Klasse; isterMüller zu Lübben lm Regierungs- ., und dem Schiffer Chriskéan Buch- dle Rettungs-Medaille mit dem Bande
ies! en Franzbfischen Gymna: on tstorial:Rath iums und Provinzial:Schul-Kollegiums hierselbsk;
asse zu Minden,
LandeRentmei er Kriechel zu
desgleichen dem Bezirk Frankfurt a. Q u Magdeburg,
Dm bisheri siums, Predi des Konfiskor
“e
Den bisherigen außerordentlichen Professor Vr. Burmeister in Halle zum ordentlichen Professor in der philosophischen Fakul- tät der dortigen Univerfität zu ernennen.
n Direktor des
ournier, zum und Mitglied
Abgerei ft: Se. Excellenz der General:Lieutenant und Com- mandeur der 6ten Divifion, Freiherr von Quadt und Höch: tenbruck, nach Torgau.
Se. Excellenz der General-Zneendant der König!. Hof-Mufik, Wirkliche Geheime Rath und Kammerherr Graf von Redern, nach Görlsdorf bei Angermünde.
Der Kammerherr, außerordentliche Gesandte und bevollmäch- tigte Minister bei Gr. Majestät dem Könige der Franzosen, Graf von Arnim, nach Leipzig.
M..:-
Zcitungs-Uachrichtcn.
Ausland.
Frankreich.
Der Moniteur veröffentlicht heute die vielbesprochene und |ang erwartete Kdni [iche Ordonnanz we en Erhöhung des Eingangs-Zolles auf frem e Leinengarne und nenzeu e. Der Ordonnanz geht folgender Bericht des Handels- Mini ers voran:
e Schwieri
und den Kammern
Paris, 27. Juni.
eiten lasten in diesem Au kiten, auf der Leinen-Jn _ ihre Leiden dargelegt, und die egen die 1th bexndigte Legislatur verpfli tet, _ ntcre e Beisiand zu l_etßcn.
an seiner allein gen Production dieMtttcl, di -Gewebe im Inlande [ker mit bedeutenden
nwärtig isi unsereAusfu uslande, die 20 Jahre
einer unserer sch enblicke auf hat dem Kbné Regierung ba jenem großen Frankreich e ungeheure u befriedigen und zu- orrätbctx davon u ver- _r :edcht-rndhve_r;rtndgcrt ;bd e Ein- n ur an a en un edeutend gewesen war, liefert uns jetzt betrachtliche Quantitäten von Leinen t das Garn in solchen Massen an unsere Märkte, grammen hramisn ;i!_1emb IWW". WFK?) di i
ena e ,000 to ramme, e : nen Wert WLFWY/"Z" Fr. repräsentiren, g h
,
and fr her
von Leinen: und Han leich noch andere V
ahren von 800,000 K
gehoben bat. kchten, daß die Anfahren in dem egenwärt oraussi t, so wie alle Bcdürfni e, unverhä Eine so the Umwäl ung, Sire, die in den Annalen es !ückl cherweise se r scltenporkommt, hat W brcnd dte Einfu r von
aben sogar
inter-nationa in zwei Hany
legt bleibt, nengarn zu weben , a ßrengungen anderer V lter, unebmen, weit hinter sich evolution mußten fü wurzelt: Gebrauch
en Handels t-Ursaclpen i ren Grund: einem benachbarten Lande mit einem snd in dem elben Lande die
me ani enMittel das Lei- u eine Weise ck ck ,
angewendet worden, die alle An- um an den Vortheilcn jener großen Ent- Die Resultate dieser r uns gefahrn se 11, da der aus- an webeßühle die
Berlin, Sonntag den Z“" Juli
entsiehcndcn Spinnxreien konnten deshalb auch die Konkurrenz mit dem Ausland; necht aushalten ; mehrere derselben inZen durch die (iets wachsendeEmfubr unter. Diesisi aber_noch nix" nes: Jenes Garn, bei dessen Anfertigung das mechamsche Ver abren erlaubt, svinnbare Stoffe von eringcr Qualität, d_ie aus _“ndien bexogcn werdcn, an uwenden, erjgetzen in unserer Fabrtcation dee Produkte des- serer Qual tät, die unser eigener Boden hervorbringt. Dxr _Franzb- fische Ackerbau tebt_dabcr beständig, im Innern sowohl, wte tm Aus- lande, den Krt .; setner Abzugdchge vertu ert und üch durch Leinen und Han anderer Lajnder_ver ray 1, we! es als Garn und als («c
webe in rankreich cm eftzbrt war . Die verderblichen Folgen dieser Lazzc erürcckcn sch au (_).» unserer Departements, in dienen die ver- sch chene" Zweige der Lct_nen-Productt'on bis jetzt Bevölkerungen mit Arbezt versehen h_altcn, der von _anderxn Hülfsmitteln entblößt sind. Es tsi daher drtngcnd nothwendtg, diesem Zustande der Dinge ein Ende zu_ machen. Das (Heft!; vym 6. Mai 1841 hatte schon vcr- snch_t, dtc Konkurrcn? dcs ausländtschen Lemcngarns auf dem Fran- zdff1chcn Markte in b llichrzknzen einzuscblicßcn. Dawér wünschen, bei so verwickelten Fra en nntVorficl)t_und mit Mäßigum qucrke zu geben, _so hofften w r damals, daß em Schuh von 10 vs 11 pCt. upstre_Svtmxcrcicn bmlängltch fichern würde. Diese Hoffnung ist mehr 01 Erfullung gcganqcn. Eine außerordentliche reiZ-Erniedri: gung, das Resultat der Fortschritte der_Mascbinen-Sv nnerei bei un--
seren Nachbaren und der Anhä_ufu_n _ ckcm Produkte, verbunden mit dxr Anwendung von Stoffen, die bl tger und, als du unsrigen, hat dte Bcrechnun en und die Vyrausscbun en_dcs Gescvgebcrs zu Schau:
dcn gemacht. m Jegcnwämg dem Uebe _Emhalt utvun ifi cine bcdeu: tende Erhöhung es Zolls unvermeidlech. M r haben deshalb die Ehre, Ew.Ma1c|ckt vorzuschlagen. den beüehcndcn Turks für Leinen; u_nd Hanfgarn _xu verändern, Die Erhöhung des Tartfs dcr Garne zecht nothwendtg cine äbnlt _e Veränderung des Tarifs_für Leinen und für andere Gewcbc_ähn tcher Art nach üch. - er glauben, S_irc, daß die FWU". etncs angränzendcn Landes, wo sach die Be- dmgnngen dcr abricatton mehr den unsrigen nähern, von den vor- geschlagenen Maßrcgcln ausgenommen werden können. Da aber die Unterbandlungcn, welche wir mit Belgien angeknüpft haben, um uns als Entéchckdtgung Zugeständmsse für unsere Weine, unser SaJ und un ere Scidenwaaren u schem, noch nicht zu Ende e- bm t worden md, so haben w r die Ausnahme bis zu dem waßr- seheinliebm Ab chlu jener Arrangements verschieben mussen. Einige andere Tarif-Beri tigungen vo_n geringerer Wichti keit und einige YZWthzt'isMMc-ßregcln begle-ten jene Hauptgegen ande der neuen
Durch die Ordonnanz. Welche hierauf ol t werden ein a e rohe Lemm: und Hans arne, _von denen 10!) Zi,!ogramme nuf"??- stens 6000 Metres me on, Mit einem Zou Von 88 FK, ebleichte 1:10 einem Zoll von 51 Fr. und efärbte mit einem ou von .18 Fr. belegt. Dieser Zoll steigt ver ältnißmäßi , so daß für eine Länge von Lcjiijetm-s auf 100 Kilogramme f r die erst
M, , , „ _ . genannte Gattung J-.)Fk., _fur die wztte 163 Fr. und fürdiedritte160Fr. bezahlt wurde. Fur cin _ ruck von mehr als 6000 Merres bis 12,000 Metrcs_ pro 100 Kjlogramme ist der Zoll 60, 81 und 86 Fr.; wenn das _Stuck zwaschen 12 und 21,000 Metrcs pro 100 Kilo- gramme _maßt, so ist der Zoll “107, 215 und 20“; Fr. Rohes Lei- nenzeu m gewöhnlicher Qualität bezahlt 00 Fr., gebleichtes und bedru tes Lei_nen, so wie auch gefärbtes, bezahlt WM., Wenn der Canovas wemger als KFäd_en hat; Wenn er“ aber mehr als 20Fä: den hat, so ist der Zoll fur 1'_ohe Leinen 467 Ft'., für gebleichte un_d bedryckte 817 Fl“. und fut" gefärbte „537 Fr. Für die da: zwaschetz liegende Fadenzahl steigt der Zoll skufenweisc.
Die dem Könige bei Gelegenheit seines Namensfeskes gemach: ten Vorstellungen des Erzbischofs von Paris gegen das Arbeiten an Sonn: und Festtagen fangen an, Fruchte zu tragen. Auf den Werften _und in den Werkstatten der Regierung, so wie an den F?rtificanonen, wird an Sonn: und Festtagen nicht mehr gear:
e kek.
Der Graf Von St. Aulaire, Französischer Botschafter in London, und der Baron von Barante, Französischer Botschafter in_St.Perersburg, find heute von London hier eingetroffen. Die Ruckkehr des letztgenannten Diplomaten macht einiges Aufsehen, da man glaubte, daß er während des dem Grafen St. Aulaire bewalligten Urlaubs in London bleiben würde.
Börse vom 27. June“. An der heutigen Börse dauerte das Sinken der Course fort, und es hieß, daß mehrere große Spekulapten täglich starke Posten Renten an den Markt bräch- ten.__ Die Zproc. Rente ist auf 79 und die 5proc. auf 118.00 zuruckgegangen. Die Spanische aktive Schuld blieb zu 28 aus: geboten; man sprach von ernsten Unruhen in Catalonien.
Großbritanien und Irland.
Pariaments-Verhandlungen. Oberhaus. Sitzung vom 27. Juni. Lord Denman brachte eine Bill ein, wodurch allen Personen, die an Eidleiskungen vor Gericht einen Anstoß näh- men, estattet _Werden Lollte', eine bloße Erklärung an Eides satt abzuge en. Dtefe Ma regel fand aber entschiedenen Widerstand bei der Mehrheit der Pairs. Besonders sprachen dagegen der Bi- scho_f von London, der Graf von Galloway, der Graf von Wicklow und Lord Abinger. Sie wandten ein, daß der Eid dadurch alle Kraft und Autorität verlieren und daß jeder Zeuge am Ende eine bloße Erklärung vorziehen würde, wenn ihm die Wahl freistände, um sein Gewissen nicht zu beschweren. Lord Abin er machte auch bemerklich, wie die Ersa rang kehre, daß die Quä er, die keinen Eid leisteten, die unbrauch arsken und uanVer- läsfigßen Zeu en seyen. Lord Bron ham vertheidigte zwarjene Relißtonß-Se te geZen diesen Vorwurf9 und behauptete, ste zeichne: ten |L tm Gegent eil durch die größte Wahrheitsliebe aus; auch Lord ampbell , ehemaliger General-Prokurator, unterstühte die Bill; sie fand aher, wie esa 1, so wenig Anklang, daß Lord Den- man fich genöehtge sah, d esel e wieder zurückzunehmen.
Unterhaus. Slhung vom 23. uni. Am Schluß der Vertheidi un s-Rede des ehemaligen Pr sidenten der Ostindi- schen Kontro e, ir J.Hobhouse's, ßndet fich noch eine allge- meine x_md durch Beispiele belegte Rechtfertigung der in Betreff Afghamstans befolgten Politik, wovon Folgendes das Wesentlichfte ist:
„Jedenfalls“ sagte derNedner mußte?! hani an's Unab ck = gigkeit aufrecht ekbalten werden, 11,10“ man uk;?! glaßtben, daßhwßr
nelle Einführu es neuen Verfahrens verhinderte.
uns in die Streitigkeiten zwischen A?ghani|an und Perficn einzu-
1842.
mischen batten _odcr nicht. Es war von uns mit Af banifian, als einer unabhängtgcnyMacht, im Jahre 1809 (durch &!ount Stuart Elpbjnfione unter Schach Sudscha's früherer Regierung“; ein Ver- trag abgeschlossen worden, und Pcrücns Ansprüche gin en diesem Vextrag an dj_c Wurxcl, wir hatten also ein Recht, aus olchenAn- spruchcn zu wederseyen. ;_Ocr Vertra , der in Folge dessen geschlossen wurde, hatte, eben so wtc_der Tra tat von Kabul aus dem In re 1809. die Bcschühung Indtcns zum Zweck.“) Da nun ersen tc!) genugt eigte, bci d_em gegen unser Reich beabsichtigten ngriff fich auf Ru_laud zu ßnßcp, so handelten wir, wie wir früher egen Frankretck) untcr äbnltchen Umüändcn gehandelt, denn der fr here Traktat von Kabul war_auch mit Rückscht auf Frankreichs Begün- siigung dcr AngriffcPerstcns gcgen unser Reich abgeschlossen worden. Wer _dcr mächti_ e Verbündete war, auf welchen Persten sch tn scencn Angra s-waegun en _siühte, das that niabts zur Sache; wir hatten jedeufa 5 cm Recht, da wischenzutreten, um die; Aufregung u_nd die Unruhen zu verb ndern, Welche durch dte Annäherung etncr solchen Macht an Indiens Gränzcn hät.- tt_n verursacht wc_rden müssen, sclvü wenn eine Ausst'thrunq der kolb- kxxhnxn Pläne nacht zu bcsorgetz war. Es war mcht das erüemal, dtes csi wohl zu bcdcnkcn, daß wer auf eine solche Weise einschritten. Was_that Lord Wellesley? Als _dcr Bruder Schach Sudscha's einen Angrxff auf unser Reach im Schilde führte, x_vte suchte da Sc. Herr_- le_chkctt d_em_selbcn entgegenzuwerken? Er_ schtckte emen A enten met emer Mtsston ab, 1th emen Traktgt nut Perficn, zum ngriff der Afghanen in ihrxm Ruckenx abzuschltcßcn und dieselben so an dem ih- rcrjcxts bcabfichttgten Angrtff gegen den Rücken unseres Reiches zu verhtndern. Eben so fol?tcn im Jahre 1809, als ein Franßbfifcher Enxaffar nach Teheran gc andt wurde, die damnli en Machtha er dem Betsvielc Lord Wencslcy's und_schickten eine Miston nach Kabul, um die Afghanen zu bewegen, mtt uns gemeinschaftlichc Sache ge en Jmnkrctcb odcr Pcrücn xxx machen; ja, noch mehr, ste sandten c ne Dccmachx nach dem Versuchen Meerbusen, mit dem Befehl, Baffokab anzquetsen/ gerade so wte unsere Tr_npven im vorliegenden Falle den Befe [ crhtclten, Hcrat xu besetzen; m “Folge der Bemühungen unse- rer A enten undd_crvon uns gemachtenRustungcnwurdever Fran bsische Emm sar nbgcwtcscn und cntlaffqn; abex nur durch eine so entf iedene Handlungswuse wurde das Unhctl verbmdert, nur dadurch, daß wir dicAffatcn in ihren verwundbnrsicn Punkten bedrohten. Dieses Ver- fahren bewährte sch damals yollkommen, und es hat fich auch jetzt vollkommen_ bewzhrt. (Frontsches Oba!) Man hat behauptet, es sey von Selten etngcborener Staaten kem Angriff auf uns u besor- gen gewesen, und der chatzke an eine Gefahr von Seiten er Bir- mnne_n und der Nevalesen :ü faü verlncht worden. Diese Mächte ffnd jedoch keinesweges _zu _verachten, noch sorgloszu übersehen. Die- ser Ayücbt war die Oütndtschc Kontrolle, und ohne chefel ist s: es noch jetzt und wenn_ man sich über den Jubel luüig macht, womit unsere er cn Erfolge tn Af haniünn aufgenommen wurden, so kann
ich dagegen vcrffchcrn , da diese Er ol e an die Wirkun hatten, wclche [?ck Lord Anckland davon vcrspTaZ. gDéze Bérmanen ?md Nc- palesen haben _settdem nicht mehr dieselbe Feindseligkeit gcgcn Eng- land rzeégt, wee vor dem Feldzuge mzch Afghanéüan.“ chließléch sprach der Redner uber den Eindruck, welchen die
zuletzt vor; det; Engländxrn m_ Afghaniskan erlittenen Niederlagen t_md Ungluxksfalle auf die Ostmdéschen Staaten gemacht, so wie gber den ]eßjgcn Zustand de'." Britischen Herrschaft in Ostindien uberhMpt, [,ich f_olgendermaßen aus:
_ „ an _at v el von dem Entsetzen gesprochen, wel es in O é - ?)th durcb dthnfäUc_in Afghanistan erzeugt worden seY, aber, nketFn thh rccht_ unte_richtc_t bm, tst dqbet große Uebertreibung vor ekommen. -xch_ m_ctnersctts btn dcr cntschtedenen Anstcht, daß der E ndruck in Ösiendtey ni_cht so bcdeutxnd gewesen iß, wie in England. Man hat dort, mtc mtr noch neultcl) erst em angesehener Hindu aus Kalkutta verfichertx, nicl)t_t_1aran gedacht, daß jene Unfälle, so groß fie auch waren, dte Stadtlttät _umerer Jqdijchen Herrschaft erschüttern könn: ten. Ich _th 0110) mehr den mtndestetx Zweifel, daß die jetzige Ver- waltu_ng dte olmx Lord Auckland's m threr ganzen Ausdehnun zur Ausfuhrung zu vrtngen gezwungen scyn wird_. Von den Prinzkpkcn, nach denc_n Lory Auckland die chcexuneg Osimdiens geführt hat, ab- gchen, htxßc ck_ne Verattttyoytltchkett ybcrnchmen, wclche, wie ich glqubc, kern _Mttgltcd des jetztgcn Mintsicriums sch aufzubürden e- netgt seyn werd. Daß u_n alle, und zwar Unfälle sehr ernßlicher rt, vorgekommen smd, _07 m ts Anderes , als was in faß jedem Kriege vo_n Bedeutung yorsällt; abc_r können solche Umstände wohl Entma- thtglxng rcchtfcrttgcn, odcr duxfte wohl gar eine weise Regierung ihr polnisches System ändcrn, th1 etwas" der Art vorgekommen isi? Jm Gegenthcil_ hoffe t11),_dnß cmcs der Resultate jener Ereignis: darin bcüchcn wtr_d, dicchtcrung zu neuen, kräftigeren Anstrengungen auf- zumuntcrn/
„Manche chren1vcrthc.H_crrctt _rcdcn so, wie wenn ur Wieder - ste_llung unseres Einßuffcs tn Asten gar nichts gescheßen könne, ?:?d wre wenn unser Osirpdtsches Retck) gar nicht wieder zu Krä ten zu bringen sey. Dcrglctckxcn Byhaupxuygcn kann man unmd [ck mit anhören, ohne dtc Uttwtffcnhctt_dcrtcn_tgc_n zu beklagen, von enen sie mr_sgcbcn, besonders thre Untvtsscnhctt tn Handels-Angelegen eiten. Ste sprechen von dc1n_('ttdtts,_als ob dxrselbe unsere nat rliche Gränze wärr. Ju gewtÉem Senn mag eme solche Anficht einigen Gruntx haben ; kann aber irgend Jemand einen Blick auf die Karte v_on Auen wcrfcnz ohne soglqtch u sehen, Welch' bedeutendes "nterefse een schr béträchjltcbes, jxnsetts_ “23 Indus liegendes Gebiet ür uns hat? Unsere Stellung tn Osttndtcn_hat sch in den letzten Jahren bcd_cutcnd verändert. Der Indus wtrd jetzt von Britischen Dampf- schtffcn befahren; Handels-Guter zum Belauf von Miüivnen werden an.,- jähkliéh a_uf _dem Fluse auf- und abwärts transportirt; in Sind bcffvcn wn“ ctnc Statton von großer Wichtigkeit; noch vor kurzem konnte kcinEngxändcr es wagen, sein Antlitz in Heiderabad zu m- gcn, und jetzt :| jener Ort und sein Bezirk so entschieden untcr
„') Der letzte Traktat, auf welchen Sir '“". ob ou e ' ' - tet, tsi d_er,_wclcher em ahre 1838 wischen“JenéGYnersal-YFULYZHM vot_1 Oßmdten, Lord Au land, dem aba Radscha von Labore, Rund- schtt Seng, und dem in Kabul zu refiaurirenden Schach Sudscha ab- Zeschlofsen wurpe, und in FolSe dessen die Expedition nach Afghani-
an_vox sci) Zug, welche das ekannte Manifest vom 1. Oktober1838 ankundt te. urch jenxn Vertrag wurde der Maha Radscha in dem Bcffv n er der Ländcreten an beiden Ufern des Xndus, mitEinschlux von Peschauer, bestätigt, welche die Seits den Afghanen unter Do Mohamed abgenommen batten. Dafür verpflichtete ffch Rundschit Singh, die Expedttion zu Gunüen Schach Sudscha's zu "“NRW und effen trxuer Bundesgenoffe zu werden. In derbst“! Versamm- lunZ der Ofimdischen Compagnie, wo Herr . Salomons“ den Krieg Yachftgthkftan_unvdxi_e Bcbüt'eitdun SbX FoÉeFdM-kxzx "FFZFZZF e, eau tte eeraer, a a ten Traktat it? eine an tributaire und abhängig- Stellung von den
Beherrschern der Se ks n Labore vcrscpt worden sey-