Heute smd in sämmtlichen Pfarrkirchen von ari- Trauer- Aemeer für die Seele des Herzogs von Orleans a gehalten wor: ionen der Nationai-Gakde hatten dazu Eine große An: rauer erfäln ase Kir: Volkes“ kaum fassen hielt der Ermichof- Jn St. Roch führte die Militair- National:Garde ein Requiem von Le: DieP arrkirchen waren zu dieser Leichenfeier in: und auswendig schwarz behangen, und in der Mitte des Chors den sich prächtige Katafalke, woran die Wappenschiider des ver: en prangten. Während des ganzen Morgens irchen der Hauptstadt Todeen=Messen gelesen, sieht man, wohin man blickt, nur Personen eh nie sah das Land so tief betrübt aus, als
Philipp überhaupt Deut: :, ist neuerdings abermals hat nämlich der Geheimrath br. Turn erger für die Uebersendung seiner Ueberseßung von Kempten 1841) im Auftrage des Graf Montalivet,
Die verschiedenen in allen Kirchen eine zahl von National : Gardinen in den Andrang des Zu der Notre: von Paris das Hochamt. Pkusik der “.'ten Le ion der sueur aus.
kiorbenen Kronpri wurden in allen Schon gegenwärtig in Trauer, und no zu dieser Stunde. Die Anerkennung, weiche Ludwi scher Wissenschaft zu Theil werd be äti t worden. Vor kurzem Virgii's Ameide (zweite Auflage, ck) den Intendanten der Civiliisik, e Medaille zugesandt erhalten. das Bildniß des Köni s, auf der anderm
Königs dur eine werthvolie golden einen Seite trägt fie _ liest man die Worte: „00an par [e 801.
.*, Paris, schiedenen Nüancen ge melt, um sich über die Präffd Herr Odilon:Barrot wird von dazu gehörenden Frac der minisieritlle Kandidat seyn. der gern den Präfidentensiuh allein Alles wohl erwogen, giebt ma Man war in der le ten Sesüon nur mit- die Opposition eklagte fich über seine sierieile Partei über seine Schiaffheit Diskussionen
Die von den Deputirken der ver- bildeten Comité-s haben sich wieder versam- entschafts : Frage zu verständigen. der Linken und den verschiedenen tionen gewählt werden. Herr Sauzet wird Es ist wvhl die Rede von Herrn [ wieder eingenommen
Du in ewesen, p 9 n doch Herrn
haben würde; Sauzet den Vorzug. telmäßig mit ihm zufrieden, Parteilichkeit und die mini und seine Unfähigkeit, die ist in der That ein Mann ohne dem, was ihn bestimmt, sehr schönes Organ. mer seiner Hingtbung, und wenn
dem Ministerium nicht auf angemessene dies mehr seiner Unfähig Herr Dupin versteht sich gewiß be Polizei als Herr Sauzet, allein er kein großes Vertrauen ein und die O Partei Mißtrauen ih nah vollzählig; etwa men und man erwartet
err Sauzet nderlich in at nichts für fich, als ein Fähigkeiten entsprechen nicht im- in mehreren Weise gedient hat, so ist Willen zuzuschreiben. sser auf die parlamentarische sößt in diesem A ppofition wie die kon Die Kammer ist bei: 400 Deputirte find schon in Paris angekom- heute noch etwa 30. Die Prüfung der Vollmachten, so wie die Bildung der Büreaus werden etwa acht Tage erfordern und erst nach dieser Zeit wird die Diskussion deo.Regentschaftd:Geseßcs bcginnen können.
Die Opposition hat ihre Ansicht (eit eit hat die Herzogin von Orleans aufgegcben und von schaft derselben ist in den Blättern nicht mehr die Dieses Umschlagcn wird Herrn Thiers zugeschrieben, der berleitung des Siécle, des Constitutionnel In Folge seiner Unterre- hat er die Redacteure dieser drei Jour: dem neu einzuschlagenden sehen, ob die Oppo- it'd, als ihre Journale und ob sie in des Herrn Thiers wird dienen und Herrn GuizotStilischweigen auferlegen woiien. Opfer von derOppostrion und verspriohe Dieser Vergleich, hat indeß keine große daß die Prinzi-
nergie, ve
keit, ais seinem
m auf gleiche Weise.
rigen Tagen sehr ge- ändert; sie einer Reaent
bekanntlich die O und des Courrier frang-ais hat. dungen mit dem Könige nale zu sich kommen iassen und fie mir Verfahren bekannt gemacht.
fition ebenso geiehrig seyn w diesem Falle dem ihrem Groll gegen Herr Thiers verlangt dies die Gewalt nur mit ihr anzunchnjen. welcher vielleicht heut aufrichtig gemeint ist, denn Herr Thiers weiß sehr wohl , als er" im Jahre 1840 fie in Anwendung ßen Anklang in Frankreich fanden. ne Stellung eine falsche ist und daß es nicht die Partei Barroe ist, mit der er wieder ans Ruder gelangen kann. Seine Verbin- ist daher nur temporair und wir haben die die erste Gelegenheit benußen wird, um eine die ihm nur dazu dienen sollte, den Sturz Dieser wird sehr wahrschein-
Man muß nun
Konsisienz, pjen der Opposition, zu bringen suchte, keinen gi'o Herr Thiers fühlt auch, daß sei im Grunde Weiß er" sehr wohl,
dung mit der Linken Ueberzeugung, daß er Allianz zu zerreißen, des Herrn Guizot zu beschleunigen. [ich die kleine Sesfion, in der nur das Regentschafts-Geseh zur Berathung kommt, überdauern. Dies Geseß ist in diesem Au- eitet; es bezieht fich nur auf den ge: hat es in den möglich einfachsten Die Oppofition hat sich erst dann entschlossen, auf die RcZe-itschafe der Herzogin von Orleans zu verzichten, als fie sich uberzeugte, daß nicht alle Stimmen ihre? Partei sich ihrer Taktik anschließen würden und daß fie, nament- lich dem Entschlusse des Herrn Thiers gegenüber, sich in einer sehr schwachen Minoriiät befinden könne.
Es bxreitet fiel) in der Kammer wieder ein Skandalvor, von dem man bere_tts im Jahre 1839 ein Beispiel hatte. darum, Herrn Emil v?" Girardin, der bekanntlich in Bom'ganeuf und Ca elngudary gewahlt wurde, aus der Kammer ausZUschlic-ßen. 971?- Depunrter des fünften Arrondissements von Paris, [)th es ubernommey, den desfallfigen Antrag zu maéhen. Man WW diese Ausschließllng anf folgende Weise motiviren: Herr hat szolge seiner Geburt eigentlich einen an- und dem
gendlicke vollständig ausgearb gcnwärtigen Fall und man Worten abzufassen gesucht.
Es handelt sich
Emil von Girardin deren YRQ)", ei" g'eri tl Geltung verschafft at“ zu seinem ?()ften Jahre Emil LamotZe,' Bei seinem Eintritte in hatte er andere gerichtliche Akte vor: atum seiner Geburt veränderten und en gdben, während er doch erst uf diese Thatsachen will Herr und man ist in der Opposition überein: Frage zu verlangen, ag m'cht übernehmen, qtional repräsentirt che und er ist gezwun- u unterwerfen, um bei seiner im Blattes zu aden. *
die Kammer im Jahre 1834 nehmen lassen, welche das D ihm ein Alter von vollen 30 Ja 28 oder 29 Jahre alt war.
Marie den Angriff bafiren, qekommen, die geheime Abstimmung über diese Anfangs wollte er diesen unangenehmen Ruffy allein seine ganze Partei, die durch den R wird, hat es ihm zur Verpfii'chtung gema gen gewesen, fich diesem Geseße
Wahl die Unterstüßung des kadi din is? nicht Wenig in Verlegenheit über diese esahr„ ihn ernßiich ist. Er hat die gnze Opposition, die für seine Aus- , „ , und dann noch enva 40-50 Kon- durch die in sein Blatt aufgenommenen Diatribm'h,= :! Girardin hat das Talent “des m, fiih eine zu m'achen und sich sehr viele Mit etwas mehr Umfiwt und etwas
nem Journal würde erdiel Unanmbm-
nunmehr nicht gegen Schmierigketren xa '
von Gira:- schließung stimmen wird, gegen servative, die er icidigt at, Herr vo enge Feinde u entfremdm. tigkeit in sei lichleitm verknieden Und
ersonm sti- net' Partei tvem' et“ He
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kämpfen haben, die er Felbstggtschafkn hat. Ein [olip- Creigniß in der Kgmmer hat o ne weifei nicht die mindeste politische Wichtigkeit, aber es em t dennoch ein gewisses Interesse wegen dn'Emsluffeo der Pre se, deren Haupt-Redaceeur und Eigen- tdümer bekdnntlickme-Cmixvai-“ardin isi, und. weil die Er- bitterung seimr Feissde* ede Eekgeaheie ergreift, um ist zu demü- thigm und ihn-hembz ,
Der König, welcher morYen die Kammern in Person eröff- nen ward, erscheint eit dem ode seines ältesten Sohnes wahr- hdft bewundernswer und hat sich keiner der Pflichten entzogen, die das Kdni thum ihm auferlegt. Seine Thätigkeit seheint sogar seit Lemm _un eilvoilen Ereignisse sah noch vermehrt zu haber; und dw ffentlichen An elegeuheiten haben durch den Verlust, der Frank- reich getroffen, ni r den mindesten Aufschub erlitten, Man ver- sichert, die Thron:Rede sev ohne Mitwirkung der Mini,],ier ver- faßt worden; fie ist ganz das Werk des Königs. Diese esiigkcit und Gegenwart des Geistes bei einem Manne von 69 Jahren seht Jedermann in Erstaunen, und zwar um so mehr, da der Kö- nig ein liebevoller Vater ist und sein Schmerz nur der Größe seines Mathes gleichkommt.
Die legitimisiischen Journale sind in ihren Erbrkerun en der Re entschafts:Frage etwas in den Hintergrund getreten; a ein die ._Ho ungen der Partei find deshalb nicht weniger lebhaft, sie sehen in der Minoritäe nur einen Uebergang zur Rückkehr des Her- zogs von Bordeaux.. Dieser Punkt wird in ihren Comités mit ziemlich großer Freiheit und“ mit einer Wahrscheinlichkeie debattirt, welche die Chance der Dann“ der gegenwärtigen D name als auf: fallend sehwach betrachtet. Die Legitimisken begre fm nicht, daß, wenn Bewegungen stattfinden, dieselben einen durchaus demokrati- schen Charakter haben und den Prinzipien, wozu sie fich beken- nen, geradezu entgegen seyn würden. Diese Täuschungen haben übrigens nicht die mindesie Gefahr, und wenn ein Trost für die iegitimisiiscde Partei darin liegt, so kann man sieihi'ohne Schwie- rigkeit lassen.
Großbritanien und Irland.
London, 26. Juli. Der Lord:Kan ler, welcher wegen eines bedeutenden Unwohlseyns in der [ehem eit den Sihungen des Oberhauses niche präüdiren konnte, ist so weit wieder hergestelit, daß er seine Functionen in den nächsten Tagen wieder überneh- men wird.
Berichte aus Birmingham bestätigen es, daß unter den Arbei: tern in den Kohlengruben von Ketley und den umliegenden Di- strikten Unruhen ausgebrochen, aber durch die von den Behörden ergriffenen energischen Maßregeln völlig unterdrückt worden find; eine Wiederholung der Gewaltthätigkeiten schien man nicht zu befürchten. In den Steingut:Fabrjk-Disirikten war noch keine Ausficht zu einer Uebereinkunfc zwifchen den Meistern und den Arbeitern. Die Le teren waren wegen Mangel an Kohlen 221" Beschäft ung, ver ielten sub aber ruhig. Die Behörden !) en es für n ehig erachtet, 6-700 spezielle Konstabler Lu vereidi en und fahren noch damit fort. Eine große Anzahl Ko len:?lrbe ter ist in der Absicht anagezogen, die Maschinen in den Kohlengruben von Macilesfield zu erftören und die dortigen Arbeiter zu zwingen, fich ihnen anzuschliesm; das Resultat kennt man noch nicht.
Der von Herrn harman Crawford in der Sihun vom L?sim gesellte Antrag-„(ß St.Itg, Nr.?08), die ArmemB [] ers! nach sechs Mon ten ziim *dritxenmqi zu verlesen, d, h. sie zu ver- werfen, wurde mt 103_„St„itzxmxn egen" 30, also mit einer Ma- jorirät von 73 Stimmen,*'§ec*io*o,_ kb," und die Bill mithin zum drittenmal verlesen und, ang'enomt'nen. .
Auf der von Liverpool nach Manchester fahrenden Eisenbahn wurde in voriger Woche ein junger Mann von zwanzi Jahren, der eben von dem nach Preston gehenden Zuge abgesi egen war und den nach Liverpool bestimmten ni e bemerkte, fast auf der- selben Stelle, wo der Minister «Huski on das Leben verlor, von der Lokomotive zu Boden geworfen und durch die Räder des ganzen Zuges vom Kopf bis zu den Schenkeln in zwei Theile zerschnitten. Am Dienstag gerieth auf dex Bahn von Stockton nach Hartlepol die Lokomotive aus den Schienen und stürzte nebst dem Tender und einem Packwagen den neun Fuß hohen Damm herunter; die mit Personen befehlen Wagen kamen zWar auch zum Theil aus den Schienen, blieben aber stehen, da die Kette, womit der herabftür ende Packwagen an dem Zuge befestigt war, zerriß. Es wurde (: rigens nur einiges Gepäck leicht beschädigt.
Schiveden und Norwegen.
Stockholm, 22. Juli. Am 1Zten fand die erste Zusam- menkunft der hier jeßt vereinigten Skandinavischen Naturforscher im großen Ritterhaussaale statt. Se.Kbnigliche Hoheit der Kron: prinz, als erstes Mitglied der Akademie der Wissenschaften, hatte unter den Mit liedern derselben seinen Plaß eingenommen. Zhre Majestät die Königin und Ihre Königliche Hoheit die Kron- prinzessin geruhten ebenfalls der Versammlunx3 beizuwohnen und hatten nebst den beiden Prinzen Play in der “allerie genommeq, wo, außer den aufwartenden Kavalieren Ihrer Königlichen he!- ten, mehrere Herren und Damen vom Hofe fich neben !) hxren Beamten eingefunden hatten. Die Versammlungéward mit einer Rede des Freiherrn Berzelius, _dem ersten Wortfyhrer der Natur- forscher, eröffnet, der die Voj'thefie, welche dergleichen Zusammen- künfte für die praktischen Wissenschaften hätten, auseinander- sehte. Tach ihm trat der große Phyfiker des Nordens, Kon- ferenzrath Oersied, auf, und sprach über das Licht, welches die Naturwisenschafren auf die Theorie des Schönen werfen. Man schritt hierauf zur Wahl der Secretaire für die Sectionen, ,die
am folgenden Tage zuerst zusammen kamen. In 'der am Wien .
ehaltenen zwi-iten Versammlung“ waren wieder die oben edachten
ßohen Personen gegenwärtig und es wurden vom Profe or Han- sieen aus Christiania und vom Professor Forchhammer extern: porirre Vorträge gehalten. Ersterer schlug eine Methode vor, um die Größe und Richtun der Kraft zu bestimmen, welche die regelmäßigen täglichen ariationen in den magnetischen Phäno- menen bewirkt und Lehterer entwickelte die Verhältniss der For- mation der Skandinavischen Rollfteine in Dänemark. Auf diese Vorträge folgten mehrere andere.
Cbrißiauia, 18. Juli, ZL. A. Z.) Es hat fich bei ge- nauerer “Untersuchung ergeben, da die alte Domlimhe zu Drone- hkim eines gänzlichen Umbaua- bedütfe, dessen Kosten auf 300-900 Spthlr. a esch! en werden und zu dessen Behuf ein Architekt eine vordere tende fe *untermhmen müsse, um den Normannisch- GMYKHM Styl kennen zu lernen.
“ sesemvärtiae Handels: Marine Norm ns bei! aus 1859 MKB- von 95,512 Kommerztasken, un mi in die größe va- «dischen Reiche, savas wedifchezu „900 “:D-'*- "“ck? z- '79„000 Kommeejaiien an isi. -- Zu r e in Gbndmdxr wurde am 14. Juni Margen- vm Ü Kuh: 11 cd- Ww verspürt,»: 25 "Mm datum, übeazog M*der Himmel, und u 111 ein :mit-Schme er Regn-
xammern atefindm muß, so darf man dieser Eröffnung wohl nde des Jahres entgegensahen.
qulsx bx, ,B.Zuli. Dreiundzwanzi der weiten, ammxr am Dienstag, den 19, Vor atze dei, „räsidxnten Bekl. -- Fortsehung ._ und Schluß.,
Play: Wenn ich den Angra des Abg. Wclcker nicht unterstütze, ht es ni : darum, weil. ck minder lebhaft und mi chrisi! s, er en.
lichen Grade politiiche ihm nicht einig über die Art und Wein, „ nicht über dieBcgriffe, zu. haben scheint._ Zur“ Bild vom ZufiandeDeutich uimmermehr der Wahrheit entspricht, er„bat a den Zyjavdder resse und auf eme so
Deutsche Bundesßaaten.
(A. 5.) Unter den Auf eine E ells aft ge- rt "Y Lu Pb ! d err ! er un [leuts Lufesx er Riehen ege der Su smd grdßtmtheiis schon gedeckt und der Bau Dieses Lu
Nürnberg, 18. Juli. um und Taxis hat sich in- bildet, weicht die Erstudungeiaer neuen diesem Jahr zur Ausfbkung bringen will. Mechaniker das mittelst werden kann. aufgebracht werden, hat begonnen. 3 bis 50 Passagiere mit werden, so jedoch, daß nahme einer drei,
machen läßt. an Gas ist zum voraus vo Meer niederlassen.
Fürsten von Tb öffentliche Sihung
i 1842, Unter dem
nämlich ein meta raft fährt und in deli Die Unkosten, die auf dem
ck bin a er 111
die Mittel und Wege, die die er fich von polt- Unterßüimng seines lands entworfen, Uzu düßergemait; er hat in allen Rtchiu1 cm selbii die Wi nd, von der später ich für 1th kurz ung, wie der Abg. ung exißirt Censur gar 11 cht; auch volitische Gegen- er Weise erörtert werden, und w eit, die darin beßxbt. daß mo_n seine en der yolmschey Prin wien bek_ nxvft, beschimpft, die so a es Ehrgefubl Lebende verfolgt, spndern mit dem dem Gcifer des Hasses noch die Gräber ehr- t, wenn man, sage ich, solcherAri der Preß- Scbranke gesetzt hat, so iii dieswobl kein Ge- enlheil, ieder Mann vo_n dem Gebtcie der Polemik Wenn ich gesagt habe, daß der Art und Weise, ischen Freiheit, so weichen dieselbe eriirebt wird; odcn der ;]
“soil vorläufig tragbar für “"S?" m g?-
erproviantiruo'g einge sich die ndthi e Veränderung zur
Zeder Gefahr durch Feuer, ebeugt, und selbst wür o ist die Struktur so, daß er mit der keit des Dampfschiffes auf dem Wa er fortkomme. Da 24 Stunden 1 * Deutsche M as wie eine Archimedi che eder Umdrebu
ti cd r Fre W W Axmkags bat erem xplofion, Mangel de der Ballon des dffemlichm Lebens eßeat, daß der Au ens le Prcßfrri eitiu (her. die Rede seyn *w rd, da er 1 em Zußande der
in wissenschaftli er
nlicher Ballon in so muß bei diesem Luftschiff d Luft einschneidende, mit ] derrad natürlich eine ungleich g .
An der Ausführbarkeit wird von Sachverstän- m bereits im Geist die neue Luftpost, enbahnen fünft
ein gmbh iiikc néswegcs in d
er es behauptet hat;
fiände dü en in an and derjenigen rtder Preßfrei schen (vc ner nicht auf dem Bod sondern ic. px haar und led! Gift der Ver umdu würdigerTodixn bcsu frei ei: die gebührende d der Klage un
Schraube in die beschreibende Ru digkeit bewirken. digen nicht gezweifelt, sie welche Landstraßen und und nur eine Schwierigkeit darbiet noch nicht recht weiß, wie die Paj- angelegt werden sollen.
4 Leip lg„ 28. zeß-Ordnung sich der nächsie Landra nicht förmlich veröffent
ch vxrdä li t fie Rehgt :mr
Büremn und
d des Bedauerns; im Ge der, der für Ebrenbaftigkeitauci) inn hat, wird sich darübxr freuen. ich mit dem Ab .Welcker nicht einig set) in Betre der Mittel an Wege zur Entwickelung der vol 1 unter axcjde, ich zwei Wege , n der der allmäligm Rc orm auf_ dem „V nde; es ist die Politik, dte zurückgcfi und das Maß der gegebenen Zustände, die von wie Dahlmann, ihren politischen Beürebungen zu ' der andere Weg ist der der 1 achtet, sondern wcgwirfi-
Der Entwurf einer „Kriminal- eo- nigreich Sachsen, mit dessen Berat un zu beschäftigen haben wird, isi, obgiei
cht, sondern nur an die Gerichte ur Be- gutachtung versandt, doch in seinen Grund ügtn mein bekannt und wird vielfach besprochen.
Kritiken in den Tagesbiättem hervorgerufen. von welchem diese Urtheiie
eit so lebhaft angeregte Fr und Oeffentlichkeit nebst den stehenden Reformen des ProzeßeVe
Mündlichkeit, Oeffentlichkej bisher in Sachse manchen anderen Deut
Anschauung dieser Zn
hl unserer
Uebelsiände
schon ein ge Natürlich ist der insgesammt Zusgehen, die age der Mundiixhkei en damit in Verbmdun hrens. Das Verlangen no chwurgerichten war viellei icht so allgemein und lebendig, ais ! schen Ländern, theils weil die itutiomn und
Hauptpunkt, in unserer 3 runde gelegt und empfohlen wird Revolution, die das Bcsehcnde n und dann wie aus einer tabulwrasa nach den Tbeorieen des soge- nannten Vernunftrcchts das neue Gebäude au System, ck seit 1789 in einem Nachbarstaate Versuchen angewendet worden; W einladend für Diejenigen, weicle ten, es in Deutschland nachzuahmen. Deutschlands Hr iiimmt isi; fein Größe, die Wohlfahrt und d Wege der naturqem dem Wege der Reform, der Bcdkumng im Europäischen Staaten- die zu erringen und zu
Dieses ievte n einer Reihe von unmittelbo ihrer Wirksamkeit d teils weil, erfahrene abgerechn räuche, die so leicht noch dazu treten, bei uno vi als irgendwo sonst, vor elbskskänd g
rufen fühlen kdnn- icht auf diesem Wege liegt icgt Deutschlands Auf abc, die zu ldscn ihm, bc- er Beruf, die voliti chr Freiheit, die politische as Glück seiner Bewohner zu gründetx äßen, organischen Entwickelung, ans Nur auf diesem Wege wird Deuschland zu Sysiem und m der Ge: behaupten es berufen iii. fen auf die Gcschichte alter und neuer Zeit; nun daß diejenigen Völker am ücbersten und dauernd- tfind, die da, wo es !" beit handelte, ihre inneren Irx- edroht waren; denn in die nationale Unabhän-
gemeinen des gebräu
spezielle Mißb leicht weniger, anerkannte Unparteilichkeit, S stigkeit der Sächsischen Gericht ksame Kontrolle, welche die
dieselbe übt, ersehien w schaften des mündlich
daß die Mehrzahl unserer Juri schen Schule, die durch i
ekommen smd. Denn keit, Humanität und
ck, wie nicht minder au dtsentliche Meinun a die fehlendm " Dazu komm
schichte gcl_augcn, Man hat nch dem wohl, diese lehrt, y. politischer Freiheit gelan Grün ting ihrer bürgerlichen Fre, würfuiffe vergaßen, so oft sie von Außxn b daß die Selbstständigkm- „ eu vox Allem geüchcrt seyn müsse, wenn die Freiheit rn gedeihen solle; sie hatten erka_nnt , reibeit von außen gebracht worden :|, sonder. _ acht und Größe einer Nation nur dem Bewußxseyn des eigenen Gei- n entspringen könne. Der Ap- chen eines neuen Geistes m
enigfkens theilw'ise öffentlichen Prozesses. sien, hervorgegangen aus der alten- ; hr Festhalten an streng jurisiischer
nders romanischer Gelehrsamkeit bekannt war, neue Verfahren, entschiedene Abneigung ze Zeit die Stimmen, wel
batten erkannt, Indessen sind doch fich für eine Reform auch bei uns immer jabireicber ie Advokaten, welche sich derselben wohl fühlend, daß die Wirksamkeit des Advokatensiandes Prozesse eine ganz mdm sey, ais , schriftlichen. chem unserer gesehgebenden Gewalten betrifft, auf cd das meiste Gewicht zu legen ist, so sieben sieh, hierüber aus den bisherigen Vorgängm urthtiien und die der zweiten Kammer, erfa rm, ziemlich schroff egenüber, ammer die Majorität mit der *eine nicht unbedeutende Minoritäe dagegen, namentlich sämmtlichen darin fihenden Bär und auch ein kleiner T eil der fißes, mit der zw ck das Verhältniß bei f
' daß einem Volke nie in der neueren '- des ProzeßVerfahrens erklären, n die National:
Namentlich sind es is rät, die Unabbau
okganiscd aus der e im und der freien Entwickelung dcselbc ("ordnete vou Ivsiein hat vom Erwa eutschland gesprochen, er hat davqn gesprochen, daß er selbü in Preußen erßarkt sey und nach pdlittstben Garanticen v t, daß der Beherrscher jenes Landes den Forts
dische Verfassung ausbilde, der A Es rcut mich- dnß d_rr Abgeord spie politischen Fortichreitens beruft, und habe also das Vergnügen, ganz ie Ihre Blicke auf jenen Staat, e als den Hurd des Obsk
genen Kraft-
ei dem mündlich öffentlichen bei dem geheimen
Was die Ans welche natürli insoweit man kann, die Ansichten der Re in Bezug auf das P während in der ersten
erlangt; er ritt be ün- rei'se mehr Frei eit ge att_e. vsiein sich auf dieses Bet-
d'en„n ich„wollte ex; aucb thun, mit ihm beer überein usiimmen,
nete von I
In, richten S Markts so lat . , System des Ruckichrnts, ' land bingcsicat haben, der aber seit : cn Entwickelung Deutschlands sicbt, seinem d geiüige Macht seine Größe ward, und in diesem Augenbli politischen Zuiiände mit Besonnenheit entgegen hat der Abgeordnete von Xv Landes rübmend anzuführen als ck noch das beifügen können, icht die innere Hoblbcit dcs Liberalismus des Tages und daher nicht im Bnitde, sondern im Gegensatz zu ssen erkärter Gegner cr stch hekannt bat, die ständische en, wie ste_„ in seinem Reiche bißo- am, abcr never ihrer Entwickelun
entschlossen sey. welches Nachahmung verdient, anz Deutschland nur wohltbätig wirken hat ferner gesagt, daß Deuschland m diesem mcbr notb tbuc, als Kraft, Enxhcit, Stärkun
eite Gefahren md zeigten. frage ici), wird Deutschland die innere um die Gefahren der Zukunft beste: daß man den ruhigen (Hang seiner das: man über leere Theorieen und for- keiten anknüpft, iiatt Eintracht den et, oder dadurch, daß man die voli- samen, aber um so as Heil mehr von als von innerer Schnclirei= im Gebiete
_ den Vorkämpfer im Schirm der Reaction iu D(utsch- techibcvonIahrcnan derSpivedcr Berufe, auf In- :: begründen, nie untreu teren Entwickelung seiner efübrt wird. _ sivoUcn König jenes einen Freund_dcs Fortschritts; er daß; er zu geiiivoii sey,
urantismus,
ermeisier der größeren ckmm“ des großen Grundbe- siimmen dürfte. So wem" rühmn Gele enheiten, wo die prache kam, herausge- weite Kammer einen ündlichkeit und Oef-
telliaenz an ck i effentlichkeit und Mündlichkeit zur ' "U“ wc
llt. Schon im Jahre 1834 nahm die ntra des Abgeordneten von Mayer auf keit einstimmig an, und auf dem Landtage von 1836 sprach ck bei der Berathung über den zu errichtenden Staats: hof von neuem mit einer bedeutenden Majorieät für dasselbe Prin ip aus. Die Regierung zeigte sich aber schon da- rinzipe ab eneigt, und auch die erste Kammer ver- timmen, den Antrag der zweiten Kammer. er beim vorigen Landtage gewählten De: ung des Geseh-Entwurfs wegen des Kri- s = Veksxhiedmheit der eputatim der zweiten ckdren ohne Ausnahme den An: hren! an, was sich auch in dem vorläufigen Votum derselben kuudgege- den fünf Deputations-Mitgliedem der ersten
rinzip der Mündlichkeit die damals am ferner der Verfasser des Entwurfs ehe Bär ermeisier der eputation is) n wohlynterrichteten prochen, die R n- = Bericht der
ücin Recht, den g
hätte aber an als daß er n erkannt hätte, diesem, als de Verfa ung nach den Grundlag ) gebildet haben, [an
entgegenzu uhren
mais diesem wars, mit “20 gegen 10
Die Zusammenseßung d ur Vorberat minal:Vet' ahrens best tigt diese Meinun beiden Kammern. Die 7 Mitglieder der Kammer, sämmtlich Juristen, ängern des neueren Pr ekannt geword
ein Beispiel
kann und wird. Augenblicke nichts nach außen, gebe dies zu, nder woher, und Kraft gewinnen, nen? Dadurch ctwa,
allerdings , putationen
da von mehr als cinerS ozeß-Ver (:
inneren Entwickelung sidrt/ mene Fragen endlose Streiti Saamen der Zwietracht nuss tische Entwickelung ihren, wenn auch [an Gang geben äußxrcr Entwickelung
gcißtger Kräfti ung und Durcbb [dung md nicht die ig die Natur Sprünge maWt- so wepig der Geis:; niwick'eiungs-Gesede, und der politische; ortschritt und langsam Retfende 11 auchdas schuellex zum Ziel, als umwälzcn- te geüyrzt, dann eben so alimäit er Refoxm, aber au cn wenigsten Opfern ver- ersirich, der die Feudal-Abgaben
Kammer gehören vier der Major einer früheren Gelegenheit gegen das und Oeffentlichkeit erklärte. lebhaftesien dagegen sprachen; selbst, der vormalige Geheime Zufiizcath, ]“ Stadt Leipzi , Gross. Nur ein Mit für Mündii keit und Oeffentlichkeit.
Personen wird indoß die Vermuthung ausges rung werde den Entwurf, zweiten Kammer wirklich in nehmen. Für den Fall, daß rathung du Entwurfs in dürfte die Wahl der u Belang seyn, lichkeit und
Darunter und nicht
der politiscl en Formen,
fcnde_ Früchte
Politik; so wen auch er hat seine E ifi daran gebunden, Dauernde, und führt am Ende o der Ungesiüm, der, wenxi er das
stel) selbst wizibet, Es :| der We 1eni & der fur die Staatsan ebdr bun cn ist. Frankreich hat en F mit Einemmale ohne Weiteres aufbob, mit Strömen von Blut und yranmi uud jahrelangen UmwälzungsKStürxnen haben ferner _vom Erwachen eines )land gesprochcn._ Es M wahr, „Gon sey ge- as Deutsche Nattonal-Gefühl sich regt, daß “ *Kch seiner Würde, seiner ihm gebührenden Stellan immer mehr bewu t w rd. Wem verdankt man aber ational-Gcfübls? V n den Kammern?
sobald der Deputatio der eMUth-eise ““ck" dies 11 o ' beiden Kamßner-a wirklich skanfindet, „mae diesmal von ganz besonderem Entscheidung der Frage der Oeffent- Mündlichkeit “doeh wesentlich auch der Wissen- beiden Kriminalisten, a f welche da: “natüri ck vorzugsweise das Augenmerk der W blenden gerich- it'd, find, so viel bekannt, gleichermaßen dem bestehen- an, und der eim de eibm, der Pro- Domherr Günt , welcher die Univers t auf einem der tage vertrat, hat fich damals als einm sehr entschie- fahriftlichen Verfa f ' Hwa ""Z" i asu! ng zu oge, en . un mm d Berichterstatter mv it. und Die re elmäji :! Sihungm derselben erfolgt ist.
und daß die Be:
innerer Zerrüttung, T , f'sch GQsiiesHZiedÖter vor mir rt en ce e n eue “* seyn w dankt, daß mehr als je ß-V'kfahkm 4 zum Auslande
_ ese Erhebung, crdankt man es etwa den Motionen, Haben Sie dem Volke die Liebe baucht7 Nein! diescr Geiß war eher da, als widerspreaie die gute Abschi- cr früheren ähnlichen Antxäge 11 mm- den Deutschen ie Liebe zum Vaterlande ge- 3" haben, das se so oft, wie selb heute noch, als im Stande ihm dargesi- : haben, ,Es iii die mächtigeEnt- das Bewußt eon, daß es nur Ein Deutschland
Interessen gebe, welches ,die Gemüther elektrisch ergriff;
"fr" heren Land
denen Au «'in du h 9“'Die beiden
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QMPTZerufu ihre Vorstände un der auseinanderg augen. werden erst dann eginnen, wenn Da die Einberufung derartiger Deputationtn zur von 'Wo-Enwüofm allemal 6 Monatevoc der C. npng der
mu in Wind! wumeionm sind, ?( er- tkmn, haben 3 Um! wie-
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die reine Tendenz icht, abcr fie dür-
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es is! der Deuts : YVerein, dem vor,.liem das Verdiensi gebührt, Deutschlands E uéeoit so maeht“ SLAM“! zu haben durch die Gleichheit der Intereisen der ve undenxn Staaten; er iii es, jener ZoaxVerein, ch man so eindltch ent : entrat, den man als das Grab, der !„iadhäx! igkct und Frei er uns dar- amn. Er hat die Probe der eit besser bestanden, als der Lib alismus, er hat fich aldi Uferks Macht gezeigt, als etwas Po tivés, als ein wahresund kr iges ndungs- undYefdrderungs- Mittel der Wohlfahrt und politi chen Größe des gemeinsamen Deut- schen Vgterlaudes. Bon kleinen nfängex! ausgebend, hat er fich weiter und weiter entwickelt, und wird in wenigen Iaxren ganzDeutschland umfa m; auch er entwickelt sich lan sam- aber scher, unwiderßeklich; undd cfex immermebr erßarkenden erbindyn der Deutschen St mme und Staaten zu einer gro m geißigen voltti chen und merkantiliscden Einheit ii! cs, _dieseEinbe i, von der er Rcichihum und „die Mannig- Halti keit individmaer Entwickelung nicht ausgeschlossen ifi, sie lik“ es, ie eutschland seine Größe, seine Ehre für die Zukunft verbürgen. Weit entfernt, mit der Erdrterun materieller, Inteceffew einen jekt nur zu gewöhnlichen blinden vaen ixnii zu treiben, darf ich doch be- haupten, daß dreist Vereini qu zu emer Einheit der maizriellen In- teressen wie Fort ritie an? diesem Gebiete, atzch Fortschritte auf an- deren Gebieten be rdern wird. Vertrauen wir _denn dem Geiste des Fortschritts, der scher, aber besonnen wirkt. Die Ideen, welche den
eim eisigen Lebens in fich tragen, gehen me verloren, sie machen fich ge tend frf- er oder spätex'. Sehen Sie auf England , welchen Gang die politi che Entwickelun dort genommen hat. Man spricht so viel von den Garaptieen, we che die volixtische rxibcit dort habe; wie abcr„haben sich diese Garantiert! entwickelt? tcht geschriebenes Gesch, nicht Parlaments-Beschiüffc find es allem, auf denen in Eng- land die öffentliche Freiheit beruht, ts_ist auch die fiillt und unsicht- bare Macht der Zeit und der in ihr reifetndcn Ideen, der dort gchul- di?! wird, indem man alte, “noch _ntcht ndgeschaffie, dxr Frei- bet nicht cJünüige Gesche iitllichwctgend der allmälig sich bil- denden Ma, t einer „neuen „ Zeit zum „ Opfer hingegeben bat, England bestyt Preßfretheit nicht durch cm ffe snnctionircndes (55e- sch, sondern bei einem höchst unvollkommenen, der richterlichenWiu- tür unendlichen Spielraum lasscnden Gesetz, dem sogenannten Libell- gesch; England hat Oeffentlichkeit der Parlaments:Verhandlungen, aber ebenfalls nicht in Folge eines Yaragraobcn in der Vcrfaffung, sondern trotz einer Yesiimmunq, ive che dachgcntbeil verfügt und die noch nicht ausdruckiich aufgehoben iü. Ein Beweis, daß man nicht Alles erzwinaen und ertrovcn soll, daß, wenn man den Din- gen ihren Gang läßt, die fortschreitende Macht der geißigen Fort- vildun , die Konsolidirung aller Verhältnisse der Entwickelung der volitis en (Haranticcn immer von seids? den Weg bahnt. Und sollen wir in_ Deutschland an der Verwirklichung wahrer vo- litischcr Freiheit zweifeln, in Deutschland, wo seit Jahrhun- derten der Hauptsxiz des geistigen ortscbriits iii, der Sitz der Wissxnschafy die Heimat und Geburtsi ätte allcrtieferen Ideen, durch welche der Geiß sci) siets erneut, verjüngt und fortbildet. “Fu Deutschland nimmt der Fortschritt, dic Entwickelung den Gang dum) die Wissenschaft ins chen; jede weitere freie, inhaltsvoUe Fortbildunsg der Wissenschaft isi auch ein Gewinn für die wabrbafte und politi che Freiheit; Deutschland iii die Heimat der wissenschaft- lichen Freiheit; es wird aua) die der wahren volitisäwn Freiheit werden. Das aber wird fort und fort. die Aufgabe des Deutschen seyn, daß er_, die gciiiigcn und materiellen Interessen gleichmäßig fördernd, Wissenschaft und Leben in steter Wechselwirkung erhalte und durch harmo_nische Durchbildung aller Kräfte des Geistes anderen Völkern das Beispiel einer schönext Entwickelung nach allen Rich- tungen menschlicher Bildung dardicte.
Bassermann: Die Bemerkung des Ab . S aaff, da die Sgchc als bochwichtig erfi in den Abtheilnnxggen bcclT'athcn wßrden muse, hält mich nicht ab, für den Antrag dedAdg.Wclcher zustim- men, besonders in unserer Zeit, wo eine Deutsche Kammer keine Ge- legenheit versäumen darf, dxn Waxsciizder im Antrag liegt, laut werden zu lassen. Der MF Schaä !) Nkeckt übrigens durchseinen Antrag wohl nicht eine rci ichere Erwägung des Antrag:; des Abg. Weicker, sondern eher eine Beseitigung desselben, denn er sagt ja, durch Schweigen erlange man mehr. '
Schaaff: Der Herr Abgeordnete sieht mir ins Herz.
Bassermann: Es freut mich, daß ia) den Herrn Ab eordne- ien erkannt habe. Was die Deutschc Nation durch Schwe _qen er- langt hat, will ich nicht schildern. War es das Schweigen, das uns die Wiedergeburt Deutschlands brachte im Jahre 1813? Nein, die Geißel desi ausländischen Erobcrcrs war es, War es das Schw“ en, das uns die Verbesserungen brachte, die nach dem Jahre 1830 Joch hier und da in Deutschland zu Stande kamen? Nein, es waren die Kanonen dcr Iulitagc. War es das Schweigen, das eine neue Epoche im Jahre 1840 verkündigtc? Nein, es waren die Kriegs- gyfahrcn, die von außen drohten. Durch Schweigen hat man noch me etwas crbaltenz wobl abxr dure!) bebarrliäwö, kräfti cs Fordern. Ana) möchte ich wissen, ob „ck die Deutschen Fürsten bc dcmHerrn Abgeordneten zu bedanken haben, wenn er sagt, die Fürsten werden um so weniger geben, je mehr man verlange. Wer dieses sagt, hat einekin- discbeVorsteUung von den Deutschen Fürsten. Wenn ich etwas geben soll, so frage ich nicht, ob Jemand die Forderun ausspricht, sondern nur„ob er das Re t dazu hat, und ob ichzyr efriedigung verpfiich: tet_bm. Der Abg. . refurt bemerktefcrner, dreießi'geKammer sey nicht geeignet, emen solchene Wunsch auszufprecbcn, und wenn se es thus, io werde se der- Erfuliung dieses Wunsches selbst entgegen wirkcn, denn fie habe kem gutes Beispiel chcben, wie man eine ständische Verfassungckzu band'habcngmd ms Laden zu führen habe, und siekdnne dxshald au ) anderen chtekrungen, die noch keine üändischc Verfassung eengcknhrt bilden„ kein (Heluüe uncl) solchereinfibßcn. Wennfreilich der Wand) dabmclYtngx, solche Landüändc in anderenLändern einzufü ren, wiestcfick), qa mettxerUxberzeuguitg, derAb .Trcfurtdenkt, St nde, bet welcher) jener freiffnmgc und ltvcraleGeii herrscht, zu demiich der Herr Abg. _Trcfurt bekennt, dann sollen die Regierungen lieber keine Stände errtchten und kncherfaffung geben, Lieber wiklich gar keine Stände, als solche, die nurdas sanctioniren, wozu außerdem den Regie- rungen vielleicht der Muth fehlte. Wenn dann endlich derAbg.Plav von Rcvdlutionen spricht und auf den schlimmen Gang hinweist, den so!che„ bee anderenVölkerngenonnpen haben, so fra e ich, ob es einen fxtedltäzeren Weg giebt, als denjenigen, den wir zu Ldclreien im Begriff smd. Appemrcn wirK ctwck an die Gewalt, oder avveiléren wir nicht gerade an deanndecstag selbß? EH icht unter uns Deutschen Leute, die eme Hoffnung fur Deutschlandni t m Deutschlandseibsterblicken- soxtdern nur neuf das Ausland und die Verhältnisse des Geschickes, so wre auf Ungluck und Blutbad rechnen, weil iir gesehen haben, daß nach der Schlacht von Xena mzd nach den Eroberungen der Französi- schen Heere eme helicrcSonne uberDcutschland aufstieg. Andercseden threHofsmnxgen aiit_dcttZoll-Vet'ciir und wieder Andere auf Preußen, das jetzt eimgeSchrctte vorwärts gethan hat. Was giebt es aber Fried- lichercs, als seine Hoffnungen auf dicjcni : Br drde schen, die aacin Deutschland als Dcutschlandxevräsentirt, n mli nufdieButtdes=Ver- sammlung? Einen gesehmäßtgereti Weg giebt es' nicht. Wohlwciß ich, daß das Wort Bundesta? iett eiiier langen Zeit mit wenig Freude und offnung genannt w rd. Es is aber eine befferc eitangebrochen und ck Collie denken, der Deutsche Bund würde ü nur seidü zu Nutzen andeln, wenn er einnge auf die ungemein drinqenden Wünsche und Hoffnungen. Er at es aber noch nicht gethan.“ Man spricht so viel von Einheit, Haben wir aber an nur ein Deutsches Wappen, eine Deutsche Flagge, eine Deutsche ahne oder ein 'e- meinschaftliches Deutsches Grieß? „Der Abgeordnete Maß und se ne Freunde sehen nichtsdefioweniger die Dinge in ros em Licht ; ihnen | es bequem upd behaglich in dem ge enwärtigen' Zufiand'e, und lä) verßlciche sie mit der Taube ineGoetbc s Fabel: „ Ein Adler wurde in en Fiugel geschossen und sturzte herab; er fiel in die Nähe einer Taube, die sein Kia egeschrei vernahm; Die Taube sa te: was klagsi du, Adler? du fieb 1a ringsherum die guten Gewa sr, du kannß dich nähren und füttern, wenn du auch nicht fliegen kannß; was
willst du mehr? Der Adler aber antwortete der Taube nicht, sondern,
t, er blickte empor zur Eiche und eine Thrane
Nachdem darauf auch noch die Ab G e r b el und Z u n g h a n n s gesprochen , agte der Abgeordnete
wie der Dichter füüie sein hohes eordmten Mördes,
Es ii in die em Saale ni t widersprochen worden, und auch lad hat am annt, daß in Deut ch|and ein neue- National efübi erwacht sey und in vielfacher_We e zu zu ern fich sWiederemachen dieses Namnalsmns hat der
nete Play von der Bildung des Zollveretns absirabirt, und i auch zu, daß die Gründung dieses Vereins viel da n beigetragen haben mag. Aber nicht aus dieser Quelle allein 1 en, sondern viäc Ursachen haben dabei mitgewirkc, en ledten Jahren vor unserm Au Schriften verhandelt, auch was
wurde, wird bei denen, die davon vernehmen, dazu beitra en, die- se_n Deutsehen Nationaifinn zu kräftigen. dieser Stunde und fühle Ich glaube mich um zu_ befinden und bin überzeu erzen nch eben so freudig und wob dura) dasjenige, was heute in diesem bin deshalb auch der Meinung, daß wir uns an dem Wege befinden, den der Abg li auf dem Wege des guten Gutes zum Ziele zu Welcker untcrüüsc, ge
es auSgegans Alles, was in en geschah, was in öffentlichen cute in diesem Saale gesprochen
Darum freue i mia) geehrt, heute in diesem Saal zu an dieser Stätte heute in einem Hei daß viele andere Deut wcrden angeregt fühlen aale verkündigt wurde. trade beute .Trcfurt gewüni t bat, näm- Bcisptels und auf dem Wege, etwas Indem ich den Antrag _ des Abg. bc ich unserer chicrung die Ehre, m der bo.- bcn Versammlung zu Frankfurt hinsichtlich der Wabrun Interessen, die eben so sehr den Regierungen, als de Völkern „nm Herzcn liegen müssen, voranzugehen. der Badischen Regierung nicht allein die besonderes Recht wahren. Denn Baden dar ein langes, schmales Grän cher Deutschland immer Darum iii die Badische insbesondere berc Nationalffnn chkcn und somit
ck mdchte aber sc Ehre, sondern auch ihr f nicht vergessen, daß es ränze hin isi, von wei- sen Gefahr zu fürchten bat. Regierung und auch die Badische Kammer chtigt, alles dasjenige zu thun, was den Deutschen Deutschland für die Stunden der rk amchen kann. Ich hoffe also auch, daß die Badische in diesem Sinne handeln wird, wenn sie den Wunsch, Welcker in seinem Anfrage ausgesprochen hat, zum Gegenstande von Unterbandlunsen bei dcr Bundes-Vcriammlung-
Play: Dem Abg. Bassermann erklä Alles tn rosenfarbencm Lichte sehe, wenn : überall nur schwarz sehe.
land gcgen ieneG bm am mei
Gefahr sia Regierung den der Adg,
re ich, daß ich keinesweges . ck auch nicht mit Anderen- , „ c"sch bin nicht der Meinung, daß Deutsch- land in einem Zustand abioluter „Vollkommenheit sich befinde, uverbeisern, gar mevis zu wünschen sey. Ich glaube so vxrwabrioßzu seyn, um „ derartige Absurdität mtr uzy- ülltch bemerkte, ich hätte das so m (img dl lediglich dem Zoll-Verein zugx- cl) sagte nur, daß der Zou-Vexem in Deutschland neden der geiÜxgm Wege „ wissenschafilccher Entwicke- Vereinigung u Siande
also gar nichts, in geistiger Bil Anderen Veranlassung zu Der Abgeordnete erwachte Deytscbe National: Geff- schrieben; dies isi nicht der Fall n bejgctragen habe, bisher auf dem lung fiatigefunden, der materiellen Intereffxw eine Bür schaft der volms en- lands Größe zu suchen sei).
ung wenigstens; nicht eben, eme
besonders da
bringen, daß _in ihr und in beiden die Bedmgyng Das- Bewußtseon, dieser tande gebrachten Einheit der Interesses: on sehr und noch mehr ffir die Zukunft _ ines, und dgs erwachte National-Gefübl, nge!) Fortschritten em solches der Verthei- ckt, iii allerdings mit durch den Zou-Verein, Daß Deutschland der
von Deut ck durch den Zou-„Verein zu S die mächti sien Fortschritte ( u verdnn cn, ist ein an eme nsofern es in diesen m digung wertbcs Gut erb! als der Quelle sends Gutes, erweckt worden. geißt en Einheit sic!) üets bewußt bleibe, daß es die geißigc Errun- ens aft der Porfabren vermehrt und vervollkommnet den späteren Heschlechtcrn uberiixfct'c und durch Herstellung der politischen Einheit die Grundlage politischer Größe und dauernder Unabhängigkeit für glie Zukunft legt, das, meme ich, sry sein Beruf und seine Aufgabe tn der Gegenwart.
Trefurt: Die_ gegen meine Pesson gemachten Ausfälle will ich keiner besonderen Wurdigung unterwerfen, ic!) mutbe Niemanden zu, von mir vortbeilhafter zu denken, als ich von ihm denke und unheile, da ryan abcr memchortc nicht ganz nach ihrem wahren Sinn auf- gefaßtht, und mtr insbesondere etwas tzntersiellt, was ich Sets mit aller Sorgfalt vcmrcede, nämlich die Abitcht, einen Angriff auf die Tendenz und Gxünnung der Kammer und der einzelnen Glieder zu machen, so will tc!) es versuchen, den Sinn meiner Rede in einem Ich werde dabei nicht, wie der Ab „Basser- mann, zum Tbierrcich greifen, ich werde weder'mich als Taube, noch als Taube dem Adlerg ßuäiMenCséxßjät-inen. Eidn Vater c aen kt tc nebenan ercnerfreulichcn Dingen nucheinevol] än- dige Xanitsxhaßtn-Mustk'bescheren ; dic munteren Knaben fallen mit fro- hem Ungcüum uber die reiche Spende her, und erfreuen fich nach Herzens- luft an dem Schall der Trompete, an dem Lärm der Trommel und . „ Das kann der Vater auf die Länge nicbt ertrggen, er nxmmtdaber den Knaben vorerst alle Inürumente bis aiif etneFldte, die er jedem läßt. Gcmuth und von Achtung gegen den Vater erfüllt, fügt si den und lernt gar bald der_Flbte melodische Töne etitlockcn. freut sich der Vater, giedi tvm bald den ganzen Musik-Apparai zu- rück, und in der iich entwickelnden kunsi ertigen Hand des “7 wird er ein schönes Mittel k." barmonis en Genusm für V qun. Der andere Knabe isi qndcrer Art, er zürnet dem Vater, weil er thm das schöne Spielzeug wieder nahm, und benuht das ibm ge- lassene Instrument nur, um des Vaters Ohr ferner durch Lärm und Mtßidne zu verletzen, weint, und schreit über Unrecht und benimmt fick) überhaupt gar ungcbärdtg, _ Ihm wurdedascntzogeneGeschenk
Bilde klar zu machen.
cnüber sicllen, sondern mein Bild at zwei Söhne, erläßtibnen um
der anderen vielen Instrumente.
Der eine der Söhne-
Wenn ich je einmal von dem Gerede der Men en konfus chorddn bin, so is_dies heute der Fall. Alle in diesem EKF!- wollen das Gleiche; allein dteEtnen wollen es in stummer Rolle, U|.d Andere wollen _es mir nicht mit uns. Beleidigung !!!(hl' fm“ uns, sondern für das Badische Volk ansehen; ich glaube aber, daß wir nicht dem Uribeil drr Abg. Trefurt und Play, sondern nur dem„l1rtbeil des ganzen Volkes unterliegen. Wer eigen, das: er es wirklich will, und er muß es „ „ andelt es fich auck) nicht um einen Spaß, son-- dern wtrffnd verpfitchtet, das Guteernfilich zu fördern. Wenn ich mich gchnüber der Bundes-Versamnxlung denke, so möchte ich alles dWenigé, wav bisher gesagt wurde_/ kurz zuiammenfaffen und ibrfreundlici) zurufcn- sie möge nur Deutsch mit uns seyn. und alles Mißstauen entfernen. Als- xtrsien gewiß eig treues und kräfiiqes tes find die Grunde, warum ich dem Zum Schluß erlaube ich mir truck ukommen, daß das, kostbare Geschenk einer Ver- brißkindchen pergltchen werden konnte, mich dies tief erschüttert- denn werder Abg. Trefurt ausführte, nimmt der Vatxx seinem Kinde das Geschenk wieder, weil es fich zu viel freute. „xn upstrer Lagx_mdchte ich eine ganz andere Ver leichung aqfsiellen. Dre vcovisornchen Ausnahms-(Hesede mahnen m chdaran- wee man dem angezogenen Kinde den einen Arm bindet, ute Vater werde uns das Band lösen, und versuchcn, ob sind, die Gabe der Freiheit zu enießen. ident schließt nun die Dis usston und bemerkt: Der cfiellt, die Kammer möge den Wunsch jede mögliche Weise cseoe des DcutschM albund in aller ck dlagr zurückgefü mSmatm/ so wn “gemeinen Deut-
Das Letztere könnte ich als eine
das Gute will, nxuß immer wollen. Hier
dann wixd fie unserem guten Volk erziehen und erhalten,
Antrag des Abg_. Welcker zustimme. noch daran faffung mit
Ab .* Welcker at den Antr rotokoll aussprechen, da' dahin zu wirken suche, da Bundes aufgehoben , dieser Deutsche Ration auf seme de_r Bundes-Akte en ine Verheißung der Selbiiß ndigkeit es der durch die Bundes-A
schen Nat onai Rechte übe
ie Regierung an alle Ausnahms- (
re nde Grun p che der Deutsch
ral! verwirklicht we