1842 / 215 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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' bnu m 11 können iauben, um darzuthun, ij'ZerRZesM-Y" siehe 13 013"; Vorsching hauptsächlich, ivenn

i e eindschaft gegen Herrn Waixer, den

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Beziehung") zu ihm auch im e a belek »laffm. C' sind Ta e ekommen smd, e en

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suchung Yogen worden,2LJT:e:1esenr:eri-e,n Lewes u,nd Bridport, so

ryn und ortinghaM- n Roebuck nicht

o, dur die Resoiutionen des Herr :;HYYRHFT?“ W“: die geschwidrige Uebereinkunft schon in vo

ten 1 , die durch dieselbe anerkannten Mitglie- der JTÉthtXn enoßmen haben, eine neue Wahl qlo niche nöthsg ssi"; eben 0 isi auch in Readin , Hanyich und enryn keine neue Wahl nöthig, weil boxt no Alles 111 3111111 qua isi, wie vor den geseßwidrigen Conventionen, die in Be 11 auf diese Wahlorn nicht in Kraft getreten sind- also die u p n iich ge- wählten Mitglieder ihre Stße behalten haben. Nur für ?ottinF ham fehlt noch ein Reprasentant, und hter tritt,.sZerr Walterea s Kandidat unter sehr günstigen Aussichten auf, furihn allein wurde also die Annahme der Roebuckschkn Resolution wegen Ausseßuyg der Wahl-Ausschreiben tiachkhkklige Folgen ge abt haben. Oh die- ses Raisonnement der Tory-Blätker in'den hatsachen begrundet isl mag eben so wohl dahin gestellt bleibep, als die Frage, ob es niédt den Whigs sowohl wie den Torie8 im All emeinen gW an- genehm is?, durch die Art und Weise, woe Herr oebuck zu Kerle 11 gehen gesucht hat, der konsequeenren Durchführung des einmal

gonnenen fürs erste wenigstens uberhoben zu seyn.

London, (;(-].Zuli. Die Königin und Prinz Albrech_t hiel- ten gestern, in Begleitung des Erbpxinzen und der Frbprmzessm von Sachsen:.Koburg, zu Windsor eine Musterung uber das'2te Leibgarde-Regiment ab. Ihre Majestät, welche ein prächtiges Reitkieid und darüber den HosenbandOrden trug, und die beiden Prinzen waren dabei zu Pferde. Oberst Neid, der Commandeur des Regiments, harte fich sehr schmeicheihafter Aeußerungen von Seiten der Königin über die Haitun der Truppen zu erfreuen.

Geffekn erhielt im Oberhause die rmen:Biu diexritte Lesu1xg, und im Unterhause wurden verschiedene Subfidien fur die Regie: rung und ein neues Wahl:?[usschreiben für Nottingham geneh- mi t. g Aus skatisiischen Angaben geht hervor, daß der Hüifs:Ver-ein in Manchester 10,132 Familien oder 45,591 Persoyen unkerskußt hat, und daß 2000 Familien dort noch ohne Untersiußung bleiben. Davon lebten 2040 Familien oder 9179 Personen in meistens dumpfen Keliern ohne Zugang von Luft, Eine andere Untersu- chung ergab, daß 2000 Familien oder 8866 Personen nicht mehr als 5 Sh. 3.3; “xu. die Woche zu leben hatten, dabei waren sie im Befitz von 2,147 Psandzetteln, worauf sie 2780Psd, 14 Sh. 4 Pce. geliehen hatten.

Der „TWed“ at Nachrichten aus Jamaika vom 25. Juni überbracht, Welche ber die heftigen Regengüsse kla en, von denen die Insel heimgesucht worden isi, und weiche den ransport des Zuckers nach den Ver chiffungKOrtcn wesentlich behinderten. Als der „Twed“ am 14. uni Cap Haytien pasfirte, bot dasselbe den traurigsten Anblick dar, und die noch übrigen Bewohner der er- sidrtm Stadt waren in fortwährender Besorgniß vor den rd: skbßen, die noch immer, wenn auch in schwächerem Maße, die Gegend heimsuchxen.

Belgien.

Brüffel, 30. 31111. (K.,Z.) Aus dem Texte des Vertrags vom 16. Juli, wie er- der Repräsentanten:Kamma-r jeßt vorgelegt worden, isi zu ersehen, daß die Zugeständnisse Bclgiens an Fk'ank- reich noch Weiter ehen, als der Minister des Innern in semem Schreiben an die ouverneurs, duroh Welches zuerst der Inhalt des Vertrags bekannt Wurde, angegeben hatte. Der AbzuZ von 7 pCt. am Gewichte bei der Berechnung der Einfuhr:Gebuhren Französischen Salzes, die Anwendung des Französischen Tarifs auf auf den Transit der Schiefern, die Oeffnung des Gränz-Amtes Menin für diesen Artikel, die Gleichstellung der Französischen Schijxö mit den inländischen auf den diesseitigen Binnengewässern, das erbot des Transiks von Garn und Leinewand irgend eines dritten Landes, endlich die Bedingung, daß Belgien keinem anderen Lande für Wein, Seidenwaaren und Salz günstigere Be- dingungen gestatten darf, als durch diesen Vertrag an Frank: reich gestattet smd, alles das find Stipuiationen, die theils Bel: giens freie Bewegung in Zoll: und Handelssachen beschränken, theils mit pecuniairen Opfern verbunden sind, die auf irgend eine andere Weise gedeckt werden müssen. Indessen geht die Kammer, wie es scheint, schnell über Alles hin, um nur zum Abschluss? zu kommen. Nur Ein Punkt fand in den Sectionen Anstand. In dem betreffenden Gesetz:VOL'schlage, den die Kammern an 11- nthen habzn, heißt es nämlich im zivciten Artikel, der 6- mg sey ermachtigt, die an Frankreich durch den zweiten Artikel des Vertrags zugestandenen Ermäßigungen auf Wein und Seidenzeuge au_ch anderen Ländern 'zu gewähren. Dieser Artikel ist namentlich mit Rückficht auf die 11131 in Deutschland angeknüpfeen Unterhemd- lungen abgefaßt, da hier besonders der Wein ein Gegenstand von Konzessionen Seitens Belgiens werden kann. Aber gerade die-

skrhaib woven viele Glieder der Kammrr eine solche Ermächti- Y"? der Regierung nicht zum Voraus geben, sondern sich die ereihung derselben vorbehalten, bis die Verträge in denen fie eventuell siipuiirt Werden mag, ihrem ganze'n Inhalt? nach den Kammern bekannt gemacht werden. So würden also in dieser Hinsicht der Regietxun die Hände Weniger frei se was bei den angedeuteten UnterZandlungen seine Nachtheile Za: ben “_UU- D]? Verfassung will aljerdin 8, daß jeder Vertra der: |nanz1el1e Stipulationen enthält, den ammxrn zur ZUstimYmn mitgetheilt werde; dieser Artikel würde indeffen d 9 hi de v se 11 e di “"ck “"" "“ck " " y w "" RSSUWUI schon vv!" er im Allgemeinen zu Ermäßi ungen derin Rede stehenden Art erm2chtigt wäre mithin rden d e Kammern hierdurch nichts von der Prär o at'ive auf- eben, VertkäJE, in denen sie zugestanden worden 911 verwer: 7:11. Nachthelig aber kann es, wie gesagt für ,diezmit ande: ren Ländern, namentlich mit Deutschland, Lngeknßpften Unt“: handlungen seyn, wenn se in keiner Hlnficht |„ auftretet1 darf, und durch Verwei erung der gewünschten Autorifation um voraus eine qewisse Unsigcherheit auf diese Unmhandjungen “Tor- sen wird. Es ist dieses bei der Belgischen Verfaffu"g 0an „m; den Uebelständen, die da nicht ausbleiben können, wo die Handlun- m der Regierung überall der Konerole und ZUMmmung »“. ammern unterworfen find. Vielleicht wird nun in dem ann- ten zweiten Artikel des von der Regierun vor eschlagenen Uses“; eine Modification beliebt werden; die nnaFme dieses Geehes, mithin des Vertrages vom 16. Juli, unterliegt keinem Zwei el“,

"!!“-k Brüssel, 29. Juli. Die Depuiirten-Kammer, welche

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Leinwand-anustrie efchioffme Conve tion zu kati ren, hat in den verschiedenen “Zertionen die Prqung vor eTmmen und unter den gegenwärtigen Umsiändm, troh der für elgim drücken- den Bedin ngen, die Nothwendigku't- der Annahme dieser Ueber- einkunft ? an e, ;D Verwü- dyn dk BeigischenFinYn dux» die Tarif: uch F; auf Wjin Wönwaaret, [ uad Ziegel erleidm wsd . ist jährlich „1,

Wir haben schon in unserem le ten cbreiben bemerke, daß Leinwand-Zpdusirie im ersten Za re schwerlich den erwarteten Vor- theil aus dieser Convention ziehen wird, we en der bedeutenden Einfahren. Welch? England in der gewissen oraussicht der ein- ;reiondsaxixb 23123111411er en! 11ng FZankrei-rhd gemachlt hat. FSpiéei-kin ann : e o_ er„ e i «- “e_inwan : "ande ua „1111 dg die äu erm Umftääßegder Fabricatioanöi' ihn [Fer HFSeuken " gqnstiger sind, wieder heben und vielleicht an Ausdehnung ge- winnen.

Zm Auslande ist diese Convention ziemlich allgemein aii ein wichtiger Schritt zu einer näheren Handeis-Vminigung Belgiens mitFranki-eich angesehenworden. Dao Zournai _des Débats, welches in dieser Hinsicht seine Wünsche häufig für nahe Wirk- lichkeit nimmt und alle, wenn auch noch_ so zweckwidrige Spuren, für einen schönen Weg ansie 1, um zu einer unter dem Prin ipat von Frankreich geschlossenen,.oll:Ve1'einigung von Frankreich, el- gien, Spanien und Piemont zu gelangen, hat wohl den Haupt- rund zu dieser Meinung gelegt, Welche dann durch die Englische Z)" e gefchäftig weiter verbreitet worden, um Belgien als ganz von rankreich abhängig darzustellen, Wir können diese Meinung bei genauerer Prüfung nicht theiien. Es is_aUerdings Thatsache, daß der Bei ifche ande! seine Yauptsächiiclxsie Richtung nach Frankreich erFält, in em Belgien ber'75 Millionen nach_F1;ank: reich ausführt, während dieses nur fur 45 Millionen emfuhrt. Dieses Verhältniß hat seit Jahren bestanden und ifi durch die gegenwärtige Convention nur aufrecht erhalten worden. Daraus erhellt aber, daß diese Uebereinkunft die Stellung Bei iens zu Frankreich nicht verändert hgt; ja man darf eher be aupien, daß dieselbe ein bedeutendes Hindemiß für eine zukünftige nä: here Vereinigung wird. Denn indcm durch diese Convention nur der 8131115 quo aufrecht erhalten und Belgien dennoch ge- zwungen wird, denselben durch bedeutende Opfer zu erkaufen, so sind ihm die vorzüglichsken Mittel aus den Händen gewunden, wodurch es später von Frankreich Konzessionen für andere wichtige Industrie weige hätte eYaften können. Auf diese Weise macht die jeßige, fies blos auf die einwand:Jndustrie erstreckende Convention den seit einem Jahre mit so großer Zuröstung und auf einer so umfassenden Grundlage angeknüpfren und seitdem unter verschie- denen Schwankungen fortgeseßten Unterhandiungen ein Ende. Der hauptsächlichske Zweck derselben ist unerreicht geblieben; Bel: ien hat für seine Steinkohlen, Eisen, Tücher und Kanone keine crminderung des Tarifs erhalten. Frankreich hat sehr geschickt die Noth der Bei ischen Leinwand-anusirie benuht, um ane ge: wünfchten Konzes ionen zu erhalten. Die Meinung daher, daß diese Convention ein ersier wichtiLer Schritt 11 einer umfassenderen Handels:Vereinigung mit Fran reich sey, [scheint uns daher auf einer ungenügendenAuffas'ung der Verhältniffe u bern 11, was um so mehr erhellt, wenn man in Bezug auf Frankrei den echsel:Ein|uß bemerkt, welcher zwischen den Steinkohlen, der EisemJndusirie und der Maschinen:Jndufirie besteht. Belgien vermag z.B. ikbk die Maschinen:Leinwand bedeutend wohlfeiier als Frankreich zu liefern, Weil hier die Kohlen und Maschinen zu geringerem Preise 11 haben sind. Würden'aber "YUM; einen späteren Vertrag mit Frankreich die Ein an J-Zdjie *aus diese Artikel „herabgeseßt, so würde dadurch die *eine'iY-idystrig in einen wesenfiichen Nachtheii kommen oder man te fWr' _1e'eine neue Konzesfion erhalten, was um so schwerer der Fa" ey'n wird., als sich schon die Frau: zöstsche Leinen-anusric heftig uber hie bloße Beibehaltung des 81111115 (1110 beklagt, und als Belgien, Wit schon bemerkt, die Mit- tel verloren, equivalenteZugeständnisse zu machen. Auf diese Weise ist jede nähere Handeis-Vereinigung Belgiens mit Frankreich schwieriger geworden. So viel isi aber gewiß, daß Bel ier) durch diese Convention in eine größere Abhängigkeit von Frau reich, na: mentlich in politischer Hinsicht versehk worden ist, und .es kann aus den leßten Vorfällen die Lehre ziehen, daß rankreich jedes Mittel ergreift und ergreifen wird, um diese Ahh ngigkeit ausw- beuten, ohne ihm denNußen, der aus einer wirklichen Annäherung entspringen könnte, zukommen zu lassen.

Dänemark.

Kopenhagen, 29. Juli. Im weiteren Verlaufe der (ge: siet'n erwähnten) Mittheilung, die deer Königiiche Kommiffarius denProvinzialständen in Roeskilde uberdie ständischen Aus-

schüsse gemachk, heißt es: „Was ihre Zu «unmcnsevung betrifft, so würden die Mitglieder durch alle vier S1 nde-Vcrsnmmlungen zu crnxnnen seyn, aber die Ernennung würde doch unter Königl. GcnebmtÉuug gcscKebxn müs- sen, so wie Se. Majestät auch gesonnen find, ich Seib_ dre Wahl einzelner Mitglieder vorzubehalten, mit besonderer Rücksicht darauf, daß Cr auch gewisse Stellen in den Stände: Versammlungen scilxst besetzt, und daß namentlich die Univcrfität und die Gtißlichkcit allem durch Mitglieder rcvräscntirt werden, die vom Kb_nig crunnnttwor- den find, Die solchergeiiait gewählten Ausschüsse wurden nicht fur das ganze Sexcnnium, sondern nur für die Zeit von einer Versammlung zur anderen dauern ; wodurch denn Ju Ständen Gelegenheit ?Feben wer: den würde, jedeSmal nach den crcinderungen, die inzw s en vorge- gangcn seyn möchten, und 111ithrx'1cl'fichtiKung derjenigen, die sie am paisendstcn fänden, die Angel.: en rtten wa 1' unchmen, die diesen Aus- schüssen anvertraut werden durft n, die Wa [ zu erneuern. Aber so wie die Auöschüse folglich nichtlfür die ganze Wahlperiode gcwäblß werden müssen, so wird es vage en in einzelnen Fäpen geschebe11 kim- nen, daß fie etwas über deren blauf fortdauern, indem nämltch der von den in jedem Sexcnnium zuletzt ebaltenen Sickndc-Persammlun- gen ernannte Ausschuß in Wirksamket bleiben kann, bis die neuge: wählten Stände zusammenkommen,. Obwohl diese Ausschüsse vornehm- Uch bin1chtlich der An elegenhciten, die den ganzen Staat emcin- schaf“! bekktffcn/ von5 cdeuiung seyn würden, so schlbise die es doch "icht aus, daß se auch zusammengerufcn werden könnten, um die nur “"i-kk" Proyinzep betreffenden Angcle enbeiien zu crwä en, namentlich dürfte es biswetlen nützlich seyn, gisaß se (die Dan scheu ur Be- hanZlung vo" Sachen Miammrngerufen würden, die nur nemark bt? sen, worüber aver einungs-Verschiedenheit zwischen den beiden D "“ck!" Stände-Versammlungen |attfände- so wie auch nach Um- anden-kaanlaffl'ng gefunden werden dür c, das Bedenken der “FWU“? einzaholen; ebe eine Suche den tauben selb_ vorgelet 1,11 r 1, Aber in krmer Hinsicht würde die |ckudiche irksamket ““? diese UusichÜsst beschränkt werden, indem die iände auch fer- mrh " über “n? M7kn|cknde u vernehmen seyn würden, die ge en- “img " ihrem W rkuu skr 8 gehören, ohne daß sie da die ua- ver [ irt werden unten. Die durch mehrerwäbnte usschü e “" “ß“" Kössen waren übri cm auf dieselbe Weise wie die 0 - Sen KÜRZE)? AiZgaben be 1: ten. no ve : W?K?Merch kommeJsYsßdtkkix, w “Ye?“itäznßbde“ "?thnu " 3711111 mmte Meinung Luser" e So w 'ej auszumachen

Li,:- dm! 2617en d. M. in außerordentlicher Sihung zusammen: sen werden, um xunächi? die mit Frankreich in Bezug auf die

"""-""Wicknablvondtein Ue'n -“ ' - nannt mem soä, m muy:- H * «11117 137-173 ""Y"-JAM:-

illion F7. angckxlagßit. -' e

da es wün ensweri seyn würde die ab! d elben für jede leich ußsielien. is!? dürfte knerdings Vérschie ens “Wr sprechen, da von Dänemark im Ganzen mehr Mitglieder als von den „dem thümcrn

ndem amentli das Kdni rei ene d-

ZWählet wrßtc'kegneßxt 1111 ßere eJeitratge zu ken cYtaats. us- , , ert'z- aber v;- __d erxo tbümer |ck s werlich durch kik : te inrilmm ' 1 ert nden, dürften, nsofern ihnen n iche- An timmen mtt dem Königreiche ein-

er mt wir?, so iii zu wünschen, daß eine Gleichbeit dieser Art attfmden möge. Wie groß die Zahl mutbmaßli im Ganzen seyn dürfte, darüber wird das Comité, welches niedergc evt werden dürfte, unks svdatrcfrhdiins Fe Vixsatst-Flungßficbbäxßcrtctb 1311171. "21711111“!in weea eeenterro-aeau . Eben so wird es in Erwägun? gezogen werden ! mr'n, ob NJW-

?“ *!*-223221212127» . „„ckck-“1121151154111

ie verschiedenen Interessen in den erwähnten saudischen usscbüsen repräsentirt werden und v di m s, ndpunkt betrachtet, könnte es Manches für ckck bade ,W “ck. er verschiedenen Klasen, woraus die Versammlung be cht, apzh „zu;, 25.- O“.“ ernennt. Sollte das Resuitg. ergeben, ck ck “111 - ; ( n der ?.?ersammlun?e als ein Ganz aussehen so , Lo m it j a bei derselben ischt darauf gexommen werden a e Interessen auf lctche Weise revräsentirt w rden aber es 11 eine Frage, ob dies in g eichem Grade durch eine allgemeine Wahl erreicht werden wird, wie durch eine Klassenwahl. Uebrigens werden dieß: verschiedenen Ernennungs-Arten mJiche eise an Ein au ic Zahl erhal- ten; soll nämlich die abi asenw'e e es eben, owird es vieleicht cincr grö eren An ahl bcdür en, als erfv erlich wäre, wenn dae * abl von der ersamm UM is : n Ganzes vorgenommen werden 111 rde, da wohl ür ede 1771 wenigslens zwei gewählt werden müssen. Fexner w rd 11 Erw gung zu ichen seyn, ob zugleich mit den M11 liedcrn Suppleanten gewa werdcn cn. Hiefür dürfte aller ings Manches sprechen. ie Zahl der uppleanten braucht übrigens vieoeicht nicht so roß als bei den Standen 511 scon, da die Wahl uur :* ein Bienninm ili. Inzwi- schen werden guch die Meinungen hinsichtlich der Fa [ der Sup« pieanicn verschieden seyn können, je nachdem man von er Voraus- scvun ausgeht, daß die Wahl klaffenwcisc oder von der Versamm- lung m Ganzen vorgenommen werden soll. Es wird de_muächß die FraLe seyn, ob ein Suvpleant für jedes einzelne Mitglied gewählt wer en muß, oder ob ditieni en, die zu Suvpleanien gewählt werden, als Suppleanten ür alle M tgiieder ves usschuß'cs oder, wenn eine Kiaisenwabl ßait nden fonte, als solche r die bciiimmte Klasse 0"- zusehen ßnd u. s. w.“

Deutsche Bundesßaateu.

Q amburg, 2. 71112. Von der Ceaan-Jlnieihe für die General-x ""t-Kasse waren ckanntii von dem htesigen Ban: quiet" Salomon Heine 8 Miliionen bemommen und außerdem noch 3 Millionen für die hiesige Börse resewire worden. Die Anmeldungen zu diesen ."; Millionen begannm qm Ende der voxi: gen Woche, fielen aber von Anfang an so reichlich aus,_ daß gleich am ersien Tage mehr als die verlangte Summe gezeichnet wm“. Gestern find nun, den vorher publizirtm Bedmgqngm gemäß, die Zeichnun en geschlossen worden; fie haben die Summe von 25-6001 Mark Bco. ergeben! Ein so uuerwartxies Resultat macht allerdings einige Sensation; man haftk'fktilich geglaubt, daß mehr als 3 Millionen gezeichnet werden wurden, aber acht: bis neunmal so viel durfte man unter den gegenwärtigen Umstän- den wohl kaum erwarten. eder Unterzeichner hat 10 pCt. von der e eichneten Summe glei einzahlen müssen; es smd also in den?) agen '*'? Millionen demVerkehn entzogen worden, dennoch war von einem daraus entstandenen Geidman ei an der Börse, und von einem Einfluß auf den Stand des Dis onto kaum etwas zu merken. Das meiste muß jekzt freilich wieder zurückbezahit werden, da nur 3 Millionen verlangt Werden, und also der Ein: schuß nur 300,000 Mark betragen soli.

Schwäz,

Beru, 27.Zuli. Eidgenössische Ta sa ung. Sitzung vom 29. Juli. Das Präsidium zeigt an, die &egikkung von Bern habe den Antrag gesieUt, dem Vorort aufzutragen: Bei der Neu- chatel!“ Rigierung Auskunft über die neulich geschehene Gebiets: verle ung durch Französische Truppen zu verlangen. S.Nr.208 der i. Ztg.) Neuchatel wandert sch, daß man ber eine so notorische Thatsache noch Aufschluß wolle; der Deputirte erzählt den bekannten Hergang der Sache und erklärt dieseibe als eine bloße Unbesonnenheit von einem einfachen Hauptmann; will sich jedoch weiterer Crkundigung nicht widerseßen. Bern stellt nun den Antrag, dem Vorort den obigen Auftrag zu ertheiie'n, AUein nur Aargau und Baselland find dafür, indem lehreres der Meinung ist, daß es, Wenn Schweizer sich dergleichen auf Französischem Boden erlaubt hätten, von Seiten ,wnkrei 8 an Reciamationen und Korrespondenzen niche gefehlt hatte. Fur ZufriedensieUung durch die Erklärung Neuchatei's erklären „slch 171 St. Es werden nun behandelt die konfessionellen Garaniiecn im Kanton Aargau und die Amnestiebegehren. Die Stande Luzern, Uri, Schwyz. Unterwaiden, Zug, Freiburg und Appenzell Z. Rh., sehen die Berückfichti 1111 dieser Pen: tionen als das einzi eMittel an, die katholische ev ikerung über 211 Besorgniffe zu eschwichtigen und Ruhe und Frieden in dei:

anton Aargau zurückzuführen. Mehrere von ihnen schildern die Lage der Katholiken im Kanton Aargau in emem schr düjkeren Lichte und die der Flüchtlinge als sehr traurig, was jedoch von anderer Seite widerlegt wird. Aargau sey ruhig, nur dann werde es unruhig, wenn sich die Tagsahung verßmmle, wo dann die Umtriebe wieder anfangen. Ferner wird obigen Ständen entge engehaiten, daß sowohl die Reguiiruyg 13er konfesfion_ellen Vethitnisse, als die Erlassung einer Amnestie einzig und a11em in den Bereich der .kantonal-Souverainität einschiage. Allem aui!) diesmal war es unmöglich, eine Mehrheit zu erhalten, und _di? Abstimmung fiel folgendermaßen: Für Uebermieteknn der Bm: schriften an die Regierunß von Aar cm mit der Emo ehiung, die kathoiische Bevölkerung uber ihre usesßsnkum Verhältnisse zu beruhigen, 6? St.; da egen 11 St., dit anderen beziehen sich auf ihre Voten oder refer ren; dieselben mit der Emßfkblung einer Amnestie zu übermitteln 715 St., dagegen 8 St. die anderen wie

oben. Italien.

(Leipz. Allg. Ztg.) Die Augsburger Allgemeine Zeitun mt lt nachstehendes Schreiben aus Rom vom 23, Jul: estern Vormittag war das so lange angekün- digte geheime Konsstorium im [ask des Quirinais, in welchem der Papst in feierlicher ede die Sachla e der Ka- ehoiiken in Rußland vortrug. Sie erhalten 2kuglekeh die aus dem Staau-Secretariat vom 22. Juli datirte [location sammt Mn neunzig Beilagen, die, bis aufs Jahr 1812 zurückgehmd, 1 ausfbhkiiche Darsiellung der Beschwerden der p[iiiehen Regierung und der darüber mit Rußland epfiogenm nterband- lungen, so wie genaue Berechnungen des IÉn-thez der konfiszirten xirehmßm und ihres Ertrages, in einem KieinfolioeBand von 186 St te» enthalten.“

Die Allocution des Papstes, von der Augsburger Allge- meinen Zeitung im Guunsnxt mit etheiit, lautet: „Ehrwür- dige Brüder! Den uns [ ge in der tele wohnenden Schmerz über die hdch trange age der katholischen Kirche im Rus : schen Reiche aben wir uch, ehrwürdige Brüder, Yon f : h.“ mitgetheilt. Cr, dessen Stellvertretung auf “den wir fuhren, obwohl ohne unser Verdienst, isl uns Zeuge. daß wir soglei nach Antritt des hdchskm Amts des Pontifikats keine Sorg le und Mühe versäumt haben, um so vielen und so großen xäglich :zunehmmdeti Uebeln, so weit es vögiich sey, abzuhelfen, W che Frucht aber diese so verwendeten Sorgen geerggm, „ikea di: 111111111111 Tb11chch111 m_ r als genug- Eins ßdoch [ ße unserm inneren Gram gleichsam u ersließen und macht unq.ngch'dex Heiii eit unseres apostel th Amtes außer- 1) dmxiichHesorgi und hkk mmm. nänu cb“, wa“; wir unab- i„isig gethan , en, um die ,kgiholische irche innerhalb der Grän: zen ,da-1910 schxy inchx; _qnvtrsehrt zu erhalten, bekonders 111 neu egendm nicht bekannt worden iki, so si das wahr afk Aergße gesche tu, das be den dort in sehr Yo- ßer 121 lebenden läubigm durch die ange ammee e- trügerei * kr Feinde dieses heiliken Stuhles das Ger cht Geltung fa y, de_- 111911en Amtes unengedenk hätten wir ein solches Un: 9131! verse ben mit Stillschweigen übergangen und sogar die Sache der kat o1ischm Religion fast gänzli preisgegeben. So ist die Sache ereits dahin gekommen, da wir fast ein Stein des An: soßes und ein Fels des Aergernisseo für einen sehr bedeutenden

Theil der Heerde des Herrn eworden, zu deren Leitung Gott uns ein eseht, ' für de ganze Kirche, die auf ihn, dessen a tungsge ietende Würde uns als seinen Nach“-

foigem zu Theil geworden, wie auf einen fesien Felsen begründet ist. Da es nun dahin gekommen, so fordert die Rucksicht aufGoki, auf die Religion und auch auf uns durchaus, daß wir selbst den Ver- dacht einer so verderblichen Schuld weit von uns weisen. Und dies ist der Grund, weshalb wir die ganze Reihe der Bemühungen, die wir in dem erwähnten Reiche für die katholische Kirche unternommen, in einer besonderen Darstellung, die einem Jeden von Euch zuzusen- den, zu veröffentlichen befohlen, damit nämlich dem ganzen gläubigen CrdkreYZ klar werde, daß wir das dem Apostolat obliegende Amt in keiner eise versäumt, Uebri ens verlieren wir nicht den Muth, eht': wurdige Brüder, hoffend, da der großmächtige Kaiser aller Reu- ßen und Durchlauchti e König von Polen nach seiner Billigkeit und dem erhabenen inne, det" ihn auszeichnet, unsere und des ihm untergebenen kathyiischen Volkes fortwährende Bitten gnädig gewähre. Auf diese «ix_oanung gefiüßt, laßt uns unterdessen nicht aufhören, Augen und „1,7 nde mit gläubigem Gebete zu dem Berge zu erheben, von dem uns die Hülfe kommen wird, den allmächti: gen und allbarmherzigen Gott zugleich inbt'i'msiig anfiehend, daß er seiner schon so lange leidenden Kirche die ersehnte Hülfe recht bald gewähre.“

Neapel, 21. Juli. (71. Z.) Das Znsammenftoßen der Dampfschiffe ist jetzt leider so häufig, daß es als ein ganz gewöhn- liches Ereigniß angesehen wird, aber dessenungeachtet jedesmal all: gemeinen und gerechten Unwillen erregt, und es wäre in der That sehr zu wünschen, daß die Capitaine, welche sich eine solche unver- zeihliche Nachlässigkeit. wobei das Leben so Vieler in Gefahr kömmt, zu Schulden kommen lassen, exemplarisch bestraft wür: den, denn sonst sieht zu befürchten, daß sich ähnliche Unfälle im: merfore wiederholen. Es handelt fich hier von den beiden kürz- lich aus England eingetroffenen Königl. Dampfschiffm „il Liiibeo“ und „,iiPeioro“, von denen ersteres am 181en Abends von Palermo hierher und lehreres von hier dahin abging. Sie begegneten sich um 1Uhr nach Mitternacht auf spiegeigiaetemMi-er, bei schönster" 9)?ondhel1e, wo man meilenweit kleine Fischerböte auf dem flin- kernden Wasser schaukeln sieht, hatten alle beide, jedes seine drei Fanale oder Laternen aufgeseck't und fuhren, solite man es glauben, gleichwohl in vollem Lauf auf einander, ohne da auch nur ein einziger Schrei dcm Stoße vorangegangen w re! Der „Peloro“ wurde sehr bedeutend in den Flanken, det" „Liiibeo“ aber nur an dem Vordertheil leicht beschädigt, kurz, es häticeine Wiederholun des „Pol111x“abgegeben, wäre dcr„Peioro“ wie dieser so tief im Lasset“ cgangen. Jedes der Schiffe hatte 30 bis 40 Passagiere an ord, wovon 13 mehr oder min: der schlimm zugerichtet worden smd, da der Stoß gerade auf die große Kajüte ging. Die Verlegenheit der Capitaine und die Angst der Passagiere waren, wie man fich leicht voriiellcn kann, gleich groß. Da der „Peloro“ ganz auf'die Seite gelegt wurde, so wurde beschlossen, daß der wizniger beschadigte „Lilibeo“ rechtsum machte und seinen Leidens:Gefahrten ans Schleppthau nahm, in der HoLnung, dem Neapolitanischen Geschwader unter den Be: fehlen 1“. Majestät des Königs, an dem der „Liiibeo“ Abends zuvor vorbeigefahren war, zu begegnen, was denn auch nach einer zwölfsiündigen Fahrt Mittags 2 Uhr" der Fall wat". Die beiden Dampfer näherten sich dem Schiffe, an dessen Bord sich der König befand, welcher fich sogleich an Bord der Dampfschiffe be: gab und sämmtliche Passagiere ohne Ausnahme ihres Ranges in Höchsteigener Person einlud, an Bord seiner Fr'egatte zu kommen, welcheAufforderung die Meisen, namentlich dieVerwundekep und Versiümmelten, annahmen, wo ihnen dann auch die sot'gfaitigste und iiebreichsie Pflege zu Theil wurde; den Uebrigen stellte Se. Majestät das die Escadre begleitende Dampfschiff „il Flavio Gioja“ zur Verfügung, weiches gestern hier ankam. Die Passagiere kön: um das außerordentlich [eutselige und menschenfreundliche Beneh- men des Neapolitanisohen Monarchen, derZedem zu helfen bemüht war, nicht genug [oben.

Palermo, 18. Juli, Die Königliche Familie hat uns ge: siern Abend wieder verlassen, um nach Neapel zurückzukehren. _- Die Feile find jeßt beendi t; fie waren überaus glänzend und ge: räuschvoll, wozu die Anwch-nheit des Hofes und einer Menge From: der nicht wenig beitrug. - Zur hiesigen SitcomGi-schichte gehört, daß dk!“ hier ansässige Preußische Kaufmann Ferd. v. Sprenger dieser Tage Abends meucheimbrderisch angefallenwordenist. Einer tddtlichen Verwundung entging derselbe nur durch den Umstand, daß der Dolch ich auf den Hüftknochen siieß und abglitt. Der unbekannte Th ter entwischtc.

Spanien.

Madrid, 23. Juli. Zwischen dem Regenten und demZn- fam!!!" Don Francis» de Paula scheint nicht das besix Einver- W zu herrschen, denn der Le tere hat noch nicht die Erlaub- Z'Fd'ükbfaitm können, der Königin einen ältesten Sohn vorstellen 1" en.

Cin Dekret in der Guetta zählt die während des Bürgxr- M's? “"Iklegtm Befeski ungen auf , die theils beibehalten, theils "'" Werden sollen. 11 den ersteren gehören das Schloß von

olina de Aragon, das Fort von Guadalajara und die Pesesii- SUWMder wichtigsen Städte in den zwölf Miiiiair:Dista-1kien.

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Türkei.

Konstantinopel, 13. Juli. (Oestr. Beob.) Ueber die (in unserm Blättern erwähnten) VoksÜUE in Tripolis sind ferner nachstehende Anzei eingelaufen:

„Wie authenti ehe Berichte aus Tripolis melden, haben der aus den Zeitungen bekannte Scheich vm Kasan- Abd el Dichelil, und sein Bruder- Seis en Naßer, bereits vor 10 bis 12 Jahren den Pfad der Uytertbanigket verla 11. In der MM- sixv Tripolis zu be- mckch11 en überschritten das voxbenanmchbtet, und gelangten bis 111 6, wo fie die Ejnwo er zu gdewmnen suchten und durch mehrere Jahre übern]! Schandl aten verubend, bkrumsirciften. Un- geachtet der schon fruheren Ve uche, die e Rebellen zum Gehorsam Zurückzuführen, nv einer vor dem dur; „die Truppen des Gou- verneurs von rivolis nliogenen Zucbxtgung derselben, haben e fich imtekh-u der G1“! en vou Kasan, wohin se in

olge dieser militürts en oedition zurüctiiücbten mußten- keinesweges ruhig verba ten, wohl aber im Vereine mit ih- ren Gemsen baid ,da bald dort Raub, Plunderun und andere Gräucl sich erlaubt. Solchen: Uebel mußte, dem A; en der hohen onrte gemäß, gründlich gesteuert werden. Der besagteGouverncur ammelte daher ein Armee-Cows, und ließ durch dieses die Re- dellen, nach allen fruchtlos gebliebenen Aufforderungen in gütlichem Wege, mit Ener ie bekämpfen. Das Resultat des Kampfes war: Tddtung Abd el Bscbelil's und seines Bruders Seif en Naßer, iyie nocli mehrerer Anderer von seinen Lenken, von denen außerdem eme gewisse Anzahl efnngen genommen worden; _ und so is? es denn dem benannten tattbaiter gelungen, jencEinwohnerschaft von aller Bedrängniß zu befreien.“

Vereinigte Staaten von Nord-Amerik'a.

New-York, 16. Juli. Die neuen Schwierigkeiten, die sich in den Unierhandiungen zwischen Lord Ashburton und der" Regie: rung der Vereinigten Staaten über die No1'dwest:Gränze erhoben haben sollen, wurden, hies en Blättern zufolge, durch die Unzu- länglichkeit der dem Britis en Gesandten ertheilten Znsiructionen und der in Folge derselben von ihm gemachten Anet'bietungen ver: anlaßt. Diese Anerbietungen sollen nämlich im Grunde nichts ent aiten, als den Vorschlag zu einer Abtretung des von England in nspruch genommenen Landstrichs gegen Bezahlung in GW, ein Auskunftsmittel, Welches diesseits keinen Beifall zu finden scheint. Nach dem New York Herald wäre der Verlauf der Unterhandlungen nämlich im Wesentlichen folgender gewesen. Lord Ashburton hatte vorgeschlagen, daß eine neue Gränz: linie gezogen Werde, unter Berücksichtigung des Wunsches Großbritaniens, der von seiner Seite den Streit hauptsäch: lich motivirt, nämlich der unmittelbaren Verbindung Kanada's mit seinen anderen Nord:?[tnerikanischen Kolonieen, und daß für diese Konzession zwar keine TerUtorial-Abtretungen oder Han: <-Begünstigungen Britischerseits bewilligt, dagegen aber alle Kosien, welche die Aufnahme der neuen Gränze verursachen werde, von Großbritanien getragen werden sollten. Dieser Vorschia sone indcß von den Amerikanischen Commissairen, ohne daß dieJeiben ihn auch nur in Erwägung gezogen, verworfen worden seyn, worauf die Commissaire von Vkaine, unter Widerspruch eines ihrer Kollegen, des Herrn Preble, der auch hauptsächlich Schuld daran gemesen, daß der Schiedsspruch des Königs der Nieder: lande nicht zur Annahme gelangte, den Vorschlag gemacht hätten, den ganzen nordwärts vom St. Zohn-Flusse belegenen Landstrich, den die Vereini ten Staaten als ihr Eigenthum reklamiren, an Großbritanien a zutreten, fobalpxdÉses ep Vereinigten Staaten die freie Schifffahrt auf dem?“ 1. John zufichern und zu- gleich in die Abtretung des zwischen der jetzigen Gt'änze von Maine und dem St. John liegenden, im Britischen Bess befindlichen Territoriums wilji en wolle. Auf diesem Landsiriciée liegt die Stadt Frederi son. Lord Ashburton's Znftructionen sollen ihm aber, wie obengenanntes Blatt behauptet, vorschreiben, in die Abtretung auch nicht eines Zo": breite8 von Gebiet nordwärts von der Gränziinie, weiche Groß: britanien ais dic: richtige ansieht, einzuwilligen. Mit dem Berichte dieses Blattes uber den Stand der" Verhandlungen siimmm die in dem New York American und dem NewYork Expreß enthaitenen Mittheilungen über diesen Gcgenstand überein. Beide glauben das Ende der Unterhandiungen noch sehr fern, der erstere erklärt indeß zugleich, daß keine Bcsorgniß vorStöruw der fried: [ichen Verhältnisse zwischen Großbritanien und den Vereinigten Staaten aus diesem Grunde zu hegen sex, da bckannternmßen, der bereits abgeschlossenen Convention gem ß, die Gt'ämfrage der definitiven Entscheidung eines befreundeten Souverains überwiesen werden solle, falls die beiderseitigen Bevollmächtigten sich nicht vereinbaren könnten.

Der Senat hat mit bedeutender M-ajoriiät ein Gesetz ange: nommen, welches bestimmt ist, in KoUisionsfällen, wie sie die Ver: hastun Mac Lcod's Veranlaßt hat, und wie sie die nahe Berüh- 1'1111 anada's mit einigen Smokin der Union leicht wieder her: beifuhren könnte, zurAnwmdung gebracht zu werden. Das Grieß soll die remedirende Justiz der Vereinigten Staaten weiter aus: dehnen. Del" National Zntciligencer sagt über dieses Vo: tum des Senats: „Wir freuen uns, daß der Smax die Bill angenom- men hat, welche Fürsorge trifft gegen eine unnöthige Koljifion zwischen den Regierungen der einzelnen Staaten und der UnionsrRegii-rung in Angelegenheiten, Welche, der" Natur der Sache und der Verfassung nach, in den Bereich der lehtei'en gehören, da dieser die Beauf- sichtigung unserer Beziehungen zum Auslande, dieRc-guiirung un: seres Verkehrs mit den frsmden Mächten und die ausschließliche Befugniß zu Krieg und Frieden übertragen isi. Die Annahme der Bil] 111 mit außerordetuiicher Hartnäckigkeit und Ausdam-r be: kämpft worden, aber die Argumentation ful entschieden zu ihren Gunsien aus, und sie ging demzufolge mit der für den Senat un: gewöhnlich bedeutendcn Majorität von 27 gegen 17 Stimmen durch. Die Annahme der" Bill imRkpräsentantcnhanse durch eine entsprechende Stimmenmehrheit isi kaum in Ziveifcl zu ziehcn.“

Daß der Kongreß jemals die Schuldcn der einzelnen Staa: ten für eigene Rechnung übernehmen dürfte, isi jeßt deßnitjv vet": neinend entschieden worden. Im Repräsentantenhause hat sich eine Majorität von 132 gegen 7 Stimmen dagegen erklärt, und im Senat, wo die Fra e in etwas modifizirter Gestalt vorgebracht worden isi, wird eine ahnliche Entscheidung erwartet.

Der Senat des StaatsPennsyivanien hat die im Repräsen- tantenhause dieses Staats angenommene SteuereBiU, welche den Gouverneur zu einer Anleihe von 870,00!) Dollars ermächtigen sollte, verworfen, und mit dieser Verwerfun ist alle Hoffnung verloren, daß der Staat die im August fälligen insen seiner Schuld bezahlen Werde. Ueberhaupt haben die zahiun sunfähigen Staaten noch gar keine Vorkehrungen getroffen, ihren rpfiichtungen nach: zukommen, und da die Le isiaturen derselben erst im Winter wie: der zusammentreten, so 1 bis dahin von ihnen auch keine Maß: nathe der Artscßu cel'erteftkj'l b C

im von re 11 en ogen e leitete xplo on einesDam : schiff“ hat an der Mündung des IJkissouri statisxehabt. Auf 132 Dampfschiffe „Edna“ nämlich, welches Auswanderer von St. Louis

den Missouri hinauf bringen sollte, sprang kurz nach der Abfahrt,

Dampfkessel, und die onze Ma e des siedenden [sers wurde mit solcher Gewalt ber das erdeck des Schiffes angego m, daß 63 von den Passagieren, fast lauter Deuesche, auf das 1 - merlichfte verbrannt wurden. Die meisten waren wie geseYndm, und zwei oder drei sind bereits ihren Wunden erlegen; s das Leben mehrerer Anderen ifi man in Besorgnis. Ueber eine in ihren Folgen noch verderblichere Explosion, welche bei Montreal stattfand, berichtet der Montreal Courier: „Das zerstörte Schiff war der „Shamrock“, ein Dampfschiff mit einer Hochdruck- Maschine. Es hatte 120 Englische, Zrländische und Schottische Auswanderer am Bord, von denen 48 unvekie tgebiieben, 1811er- wundet in das Hospital zu Montreal gescha t worden sind und 54 vermißt werden,“

Central-Amerika.

Nach Honduras: Zeitungen vvm 11. Juni hatte Lopez die Präsidentur von Guaeimala aufgegeben, und Rivera Paz, sein Nachfolger, hatte fich bald darauf durch die gewaltthätigen Maß- nahmen Carrera's, des die Truppen befehligenden Generals, ge: nbthigt gesehen, seinem Beispiele zu folgen. General Marazan, der Gegner Carrera's, befestigte indessen seine Macht in den bei: den Staaten Nicaragua und Honduras immer mehr, und es schien,

wie es scheint dadurch, daß die Feizröhrm beschi'ad'Ita wurden, der

als ob der Glücksskern Cat'rera's, der" in San Salvador und Gua: kimala herrscht, dem Erbieichen nahe sey.

Die Jamaica Dispatsch vom 1, Juli berichtet, das das Britische Kriegsschiff „Eieckra“ nach San Juan de Nicac'a ua abgegangen sey, um diesen Hasen Guatimala's zu biokiren. ie Veranlassung dazu war nicht bekannt, man sucht sie indeß in Miß: handlungen, welche einige Engländer, dki' versiot'bene Here" Bell und seine Genossen, von den Behörden jenes Staates erlitten haben.

Mexiko.

Vkexiko, 18. Zuni. Der Kongreß soll sich versammeln, um eine neue Consitukion zu entwn'fen.

Santana hat 8000 Vkann Truppen zu Zaiapa versammelt, mitudenen er" von Vera:€ruz aus einen Einfall in Texas machen wo te.

Inland.

Trier, 28.3110. Die heutige Nun1Mer des Amtsblatts enthält folgende Bekanntmachung hiefiger Königl. Regierung in Betreff der Besoldung der ElementarcLehrer im diesseitigen Re: gierU11gs:Bezirke; , _

„Wir Enden uns veranlaßt, folgende aktcnmäßtge Non en über die Verbefferung der Elementar-Lehrer:Besoldungen unseres erwal- tungs-Beiirks zu veröffentlichen: Im Jahre 1816 betrug das ge- iammie Einkommen der damals vorhandenen 623 Elementar-Lehrer- Stellen 54,144 Rthlr. 4 Sgr. 1 Pf.; gegenwärtig beträgt das Ein- kommen derselben Stellen 84,479 Rihlr. 27 Sgr. 9 Pf., demnach mehr 30,335 Riblr. 23 S r. 8 Pf. Das gesammte Emkommen der seit 1810 neu errichteten (Ziementar-Schulen, 274 an der Zahl, be- trägt 29,835 Rthlr. 26 Sgr., demnach werden zur Besoldung des Lehrer:Perionalö gegenwärtig 60,171 Rthlr. 19 Sgr. 8 Pf. mehr auf- gebracht als im Jahre 1816, - Im Jahre 1840 waren 175 Schulxn vorhanden, deren Einkommen nicht 90 Rthlr. erreichte. Seither ist dieses Gehaltö-Minimum für 115 Schulen, und für mehrere ifi em höheres aufgebracht worden; auch steht zu erwarten, daß d_er Betrag von 90 thli'. für die noch übrigen Schulen bald bewilitgt werden

nicnschiffö=Capitaine, 120 Lieutenants, 500 Schiffs:Fähnriche, im Ganzen auf1120 Offiziere

wird. » Vorhanden sind LchrcrßcUcn: 60 unter 90 Rthlr., 372 van 90 bis 1211N1h11*., 253 yon 120 bis 160 Rthlr., 111 von 160 bis 200 Rthlws 60 von 200 bis 250 R11)!» 29 von 250 bis 3009111111“.- 0, de.ren Einkommen mehr als 201) Rthlr. beträ !. Die Wohnung und die Gcmqnde-Ntahnicßnng iii hierbei nicht in ancchnung gebracht worden. Trier, den 26. Jun 1842. König!. Preuß. Regierung.“

Die Französische Marine.

(„'011511]é1':1110n5 5111" ].“1 Marius, 11:11" 0]. ]e Karon “l'upljjler, 0161111118 110 [3 („)|13111l11'0 (]65 [)epusés, (111 ()011591] (]'Ü!“|]1|'äiklß, [)11'0619111' (]65 90115 etc. 1 701. ;_;1'31111 111 81-0. 1841.

(Zweiter Artikel.)

Pcrsonql--Art. _ Gaieeren-Sklavcn. - Aufwand des Mate1*tals.- Verthetlung der disponivlcnScemacht.

In dem ersten Artikel haben wir die allgemeinen Ursachen der V-ermehrung, dir Französischen Marine vom Jahre 1822 bis a_11f die g:»genwagt-ge Zeit angegeben. Wir onen nunmehr zu ,etnige11,Detaiis ubergehen, die gewisse organische Modificationen in gewassen Zweigen des Dienstes kennen lehren werden. Die Oryoinnanz vom 29. November 1815 gesiattete den ehemaligen Offizieren, welche ausgewandert oder aus anderen Ursachen seit 1790 aus dem Dißnse getreten waren, den Eintritt in die Marine. Die „Zahl der Offiziere war folglich unbegt'änzt; allein das Cadre derjenigen, welche ?(nsieliunkZNPatente erhieitxn, sollte auf 100 Li:

1 1'egateen:Capitaine, 400 Linienschiffs-

sich reduziren. Uebrigens waren die Generale, deren Zahl sich aui mehr ais 300 belief, hier nicht mit einbegriffen. Dieser Ueber: schuß fuhrte eine Reaction herbei, und seit 1817 reduzirte eine Ordonnanz den Caedre der Offiziere. In dem Budget für 1822 warey 1158 ausgefuhrt, worunter 6 Vice:Admirale, 12 Contre- A'dtpirale, 70 Linienschiffs:Capikaine, 80 Fregatten:Capitaine, 330 Ltmensch1ffs-Lieutenants, 440 Fregatten-Lieutenants und 220 Sie: ven. In der Folge wurde der Grad der Fregatten:Capitaine ab: geschafft und drei verschiedene Admirals-Grade geschaffen. Die Qxdonnapz vom 4. September setzte endlich die Zahl der Of: fiztexe wieder auf 100 Linienschiffs:Capitaine, 200 Korvetten-Ca: yitame, 000 Linienschiffs:Lieutenanis, 600 Schiffs:Lieutenants und 300 Eleven fest, was mit 33 Generalen einen Stamm von 1733

Offizierxn und Eleven bildet.

Die MarinxXArtillerie ist ein nskitut, das bis ins 17te ahr- hundext hiqaufreicht. Sie hat viel ache Veränderungen erfaFrm; um die Zeit des Amerikanischen Krieges besand fie im Ganzen aus 5400_ „Mann. Die zum Jahre 1820 erlitt sie noch drei neue Modißcationen. zu welcher Zeit das Corps aus 6226 Offizieren, Unterofß ieren und Soldaten bestand. 3111 Jahr 1822 betrug der Effektiv: estand nur 4371 Mann, die in 8 Bataillone vertheiit waren. Noch andere Veränderungen fanden Katt, bis endlich im Jahre 1835 eine Königliche Ordonnanz die Marine-Artillerie auf 1 Regiment von 12 Compagnieen, zusammen zu 1858 Mann, Of- ßziere, Unteroffiziere und Kanoniere, auf 5 ArbeitiZCompagnitm und 40 Offiziere ohne Truppen festseste. Hickbti bi'kb man "“ck nicht stehen, und im Jahre 1840 wurde das R imme der Me- rine-Artillerie um 28 CompaMiem vermthkk- “' “'*'-:?" en nicht auf die Geschichte der arine-ananm“ “"k“-""“ '