1842 / 217 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

930 Allgemeiner Anzeiger für die Preußischen Staaten.

Bekanntmachungen.

A u s 3 u g.

Bebufs Aliodißcatipu des im Greifswalder Kreise und Bebrenddfer Kirchspiel dcicgenen Guts Beb- reuboff - ein alles von Bebrsches Lehn - werden auf den Antrag der Vormundschaft des Carl Felix Woldmnr von Behr, als jestgen Besser:; desclvcn/ alle und jede, welche als Agnatcn , Gesammtbändcr oder Anwärter, oder aus irgend einem sonsi dazu geeigneten lebnrechtlichen Grunde bet der Anodtfica- nondieses Guts ein ntereffe haben und die griev- mäßt'g besiimmie Adfin ung daraus verlangen zu kön- nen rei) befugt erachten, zur Anmeldung tjqd Bx- giaudc ung solcher ihrer Rechte und Ansprache in einem er auf den 15. und 31. August oder den 20. Sev-

temdcr d. “*“

Morgens 10 Uhr, vdr dem KZ stehenden Termine, der Vermeidung der am 11. Ok- tober d.J. zu erkennenden Präklufiv, htermttaufge- fordert. _

[)atum Greifswald, den 16, Juli 1842. , Königl. Preuß. Hofgericht von Pommern u. Rugen.

(14. 8.) V. Möller, ['was-33.

Avertissement. _ Das unterzeichnete Kdnigl.Land- und Stadtgericht macht hierdurch bekannt, daß üder das Vermögen des hiefigen Kaufmanns Johann Fricdrich Schmidt, wel- ches hauptsäckylich tn Wanken und aqssiehendcn For- derungen brßcbt, wegen Unzulän ltchkett deffclbcn durch Dekret vom 30. April 0. der onkurs eröffnet wor: den iii. Es werden daher alle und jede, welche an das Vermögen des genannten meeinschuldncrs An- sprüche zulhaben vcrmetncn, hierdurch vorgeladen, dieselben binnen. 3 Monaten und svätesiens m dem vor dem Deputtrtcn Herrn Ober-Landcsgerick)ts:As- srffor Döllcn auf _ den 7. September x., Vormittags; 10 Uhr, anberaumten präklufivtschcn chytdattoxts-Termm, entweder in Person odcrdurch emen mtrgcsehlicher Vollmacht und Information vcrsxbxnen htcfigen Ju: siiz-Kommissarius, von denc_n haengen Orts Unbe- kannten der Hr. _l)r. Hadclici), Justizratb Rdiger und Justiz=Kommtffar Schmeißcr in Vorschlag e.- bracbt werden_, in dem Lokale des unterzeichneten e- richts, Vormittags 10 Uhr, zu erscheinen, dry Be- trag Uiid die Art der Forderung 'anzuxetgcn, die Be- weismittel beizubringen und hternächsi die weitere

zu Clausthal, Bebuf demnächßigee TodeZ-Erklzkung auf öffentliche Ladung det Abwesenden angetragen, solchem Anfrage auch üattlgeZebm worden, so wird der Adwcsende Anton Car emna auf Donnerstag den 13. Oktober d. I., Morgens 10 Uhr, in bicfiges König!, Zehnt-Ge- bäude untcr der_Vcrwarnung hiermit vor eladen, daß er widrigcnsalls für todt erklärt und der sein Vermögen dcn Rczbtcn gemäß verfügt werden sou, [)ecrstum ZtÜCkscld/ den 11. Jai 1842, Kdniglich Hannoverschcs Berg- und Stadtgerirht.

Edidtal-Ladung. Von dem unterzeichneten Stadtgericht werden auf Antrag

[. behufs dcr Todcs-Erklärung nachhenanme Abwesende: a) der am 17. Dexemver 1767 hier geborene, bereits

., ' nigl, Hofgericht “"-“ seit dem lcßten Jahrzehnt des vorigen Jahrhun-

derts abwesende Kattundrucker Johann „Gotthelf Damm, welchem aus dem Nachlasse' seiner am 18. Septembcr1837 bier vrrsiorberzen voabrtrtigen Schwe- sier Fgfr. Eleonore Damm cm u dem btcügcn Ge- richts-Oevofftum genommenes rbtheil von 45 Thlr. 19 N r. 5 Pf. zugcfaUc-x ißz “b) der am 29.Ianunr 1759 icr geborene, bereits seit den ficbrnz! er Jah- ren des voriLcn Jahrhunderts abwesende „sodann Gotthelf zranke, weil. Jobanxt Gottlieb Fran- kes, Bürgers" und Streckers anbter, Sohn, we- gen eine:? ihm aus dem Nachlasse der am 8. März 1836 hier ermordeten Iobannen Eleonorcn Svrtngs- klee geb. Franke erblich zugefallenen Vermögens von 76 Thlr. 27 Ngr. 4 Pf., welches bvpotbe- karisch ausgeliehen ni; c) der am 26. Januar 1785 allbécr geborene, als Seilrräcsell auf die Man: derschaft gegan ene Karl Cbrt ian Horn, weil. Joh. Gottlob orn, Bürgers und Fleischermsirs. all- bier Sohn, welchcr nach'ctncr von ihm hierher ge- sendeten bricflichen Nacizrccht vom 27. April 1806 zu dieser Zeit in Petcrwar ein in Ungarn si aysge- halten hat, wegen eines ihm aus dem v terltchen NachlaffeliugefaUcnen Erbtbeiles von 59 T lr. 28 Ngr. 6Pf., we ches auf den väterlichen, in die iger Stadt- ßur gelegenext Fcldgrundiiucken hypothekarjsa) ver- nchcrt isi; (1) der am 27. Augusi 1792 hier geborene, seit dem Feld uge im Jahre 1818 m unbekannter Ab- wesenheit ve ndlichc Johann GottlobPriyke, weil. Nikolaus Prißkcs, bcrrsch. Schäfers auvicr, Sohn, welchem aus dem vciterlcchen und mütterli- chen Nachlasse, außer dem ihm an dem väterlichen Wobnbause bierselbü zuüebcnden Antbeile zur Hälfte

Verfügung u erwarten,_dei unterlgffenerAnmcidu_ng ihrer Ansp che und betm Au5bletbcn im Tcrmmc aber zu gcwärtigen, daß fie mit allen ihren Forde: run en und Ansprüchen werdcn vräkludirt und ihnen des aid gegen die übrigen Gläubiger cin ewiges Stillschweigen wird auferlegt werden. Erfurt, am 17. Mai 1842, Königl. Land: und Stadtgericht.

und einigem Mobiliar, ein Vermögen von 148 Ma- l_er verblieben isi, so wie, dafxrn diese Abmscnden mb nicht mehr am Leben benndcn sollten, deren unbekannte Erben und wer [const an den vordemerk- ten Vermögensmaffcn Anlskrr che zu haben glaubt,

Bebufs der Erledigung'der vvoibeken welche in Gcmäßheit des zwischen MKsier Jobawn Gott-

lungen, zu haben :

Hegel's Philosophie,

widerlegt aus dern Standpunkte des Sysiems selbs- dem anderer Philosophen und dem der gesunden Vernunft von ])r. Ferd. von Sommer, rivai- Dozent der Nautik an der Universität zu erlin. Geb. „Preis 15 Sgr.

„dffetxtltch erschienene Erklärung, daß eine wirkli e Widerchtmg des Hz;)elschen Sy- siems, wenn sie mb ich wäre, lück machen müßte, haben den Vereger und Verfasser zur Her- ausgabe dies er Widerlegung bestimmt: jenen, weil er Vertrauen zu dem Worte eines Theologen; diesen, weil er keinVertrauen dazu hatte, minde ens nicht, was das Glück, wohl aber, was die Md ichkeit der WiderlegunZ betrifft; und weil er außer em dieselbe für zeit cm hielt, so machte er fich daran, K: in möglich cr “ürke darzusteüen. Denn es war ihm nur, als Nautker, um die Wiederaufiindung des längst verlorenen Weges zur Wahrheit zu thun, welche Absicht, wofern fie geluxrgcn, da jest auch auf dem Meere des Denkens die Oamvfschif : fahrt eingeführt iü, nothwendig, früher oder sp , ter, ihren praktischen Nasen haben wird. Wir machen also alle Praktiker auf dicscileinc Schrift

aufmerksam. _ Vio [(itjckor - ](ranU-ejtcn

nacb (Len neueoten um] bewäbkteaten 1701161111113"! [)eatzcber, [**ranxöaixcber unc] Lerizck-er Rente. d'xziemaiizcb bearbeitet 'on |)1'. ". resaler. Ae l-iai'erunz. (Rogan 11-20.) geit. ["|“-zi: 221", Fgr.

Eine neuli

In Unterzeickmcicm ifi so eben erschienen und an alle Buchhandlungen versandt worden, Berlin an E. S. Mittler (Stechbabn Z): . Der freie Deutsche Rhem. Geschichtliche und ßaaiswinbschaftiiche Entwicklung der Gescht te des Rheins.

n

v H. B. Oppenheim- Do enten der Rechte zu Heidelberg.

8. bros . Preis 1 Fl. 36 Kr. oder 1 Thlr. Inhalt; 1) Einleitung. L*) Ueber Flußre t im Auäqemcinm. 3) Aeltcsic Ge chichte des R eins. nkiscbe Zeit. 4) Eriie*Deutsche Zeit. Das 5) Zeit der Städte-Verbindungen. Rheini- scher Bund. 6) Von der goldenen Bulle an. Ein- fluß der Rheinischen Kursürüen. 7) Zeit des Ver- falls. 8) Wie Entwicklung durch Wabi-_Cavitrrla- tionen und_Fricdensschlx'-sse. 9) Neuere Zett. Fran: zdfiscbe Zeit und Rheinbund. 10) Verhandlungen in Wien seit dem Pariser F.i:dcn. 11) Zumind- nach der Wiener Convention und Verhandlungen der Central-Kommission. 12) Nerefte Gesevßebun .

Ein Theil unseres schönen Bodens un der chiis

fried Mierisch/ als Verkäufer, und dem Bür er,

Bekanntmachung.

Nachdem gegenwärtig die zur Ergänzung des Ver-

Huf- und Waffenschmidt, Mfir. Johann Gottied Micriscb, als Käufer, abgeschloiscnen'Kaufu ei. (1. Elstra am 18. Februar 1784 wegen der von le tge-

waltungs-Naths und der Direction unserer Gcsrll- dack)tem Mielsjscb als unbezahlte Kauf elder uber-

schaft erforderlichen Wahlen statutcnmäßiq jinttaefun: nommenen Schuldvosicn, namentlich

Thlr. für

den haben, find diese beiden Gesellsci)afts:Brhdrdcn Frau Bürgexmßr, Nmfth, 50 Thlr. für Pékkk Bu:

in folgxnder Art zusammengesetzt. Es dtldcn: «1. dcp Verwaltungs-Ratb: Herr Buck, Lctbamts-Dtrckior, Vorsßcndcr, - Brz'nilein, Banquier, : Reichenbach,Haupt-Banco-Di- rektor, Benda, Hofrath, : Robert, Gti). Kommerzienrath, Bloch, _Kdntgl. _Agcnt, Car], Kommerztcnratb, Gelpke, Banquier, Busse, desgl. Ebern), desgl. Heckmann, Kuvferschmidt, Schubartb, rofesor, 8. re Direction: Herr von Cronücin, Major a. D., Vorfißender, = Nannyn, chterungs-Rath, zweitchirektor, Bode, Justizrath, zugleich Syndikus, A. Meyer, Banquier, . U. Veit/ chgl., annenbcrger, Kaufmann, Ebren:Mitglicd, Reußab, Lieutenant a. D., ; Steu-

Mitglieder,

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Stell- Vertreter.

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Mitglieder,

11 !!

v. Gruner, Kannnergerichts:Affeffor, vertre- GerlofßLand:11.Stadtgcrjchts-Rath, tcr. Dies wird hierdurch nut dem cherkcn zur dffcnt- ?ZFnKseMFiL Fcbracht,1 daß die neu ewählten Di- - : er am ;“ . . ' ' antremx wer M. vtcn d M ! reFuncttonen DBuchn, deln 1. Au ufi 1842. U" LWK tun !Z-k ash der Berlin:An ' isendahn-Gcfeusthaft. baltischen (14. 8.) B u ck.

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, ck ' Dainpfschlfffahrtkzwischen Magdeburg und Tvexettjtjbcits-Bormündern, auch

Harnburg.

rig in Oüro, 25 ler. für Herrn Seifartb in Mg- ricnsicrn, 15 Thlr. für Fr. Dechcrt, 20 Thlr. fur Herrn Gottfried Maulesel) und 185 Thlr. für den Verkäufer Mohann Gottfried Mierisch, auf einigen bis zum In re 1829 von genanntem Käufer, seitdem aber von dessen Erben bejessenen, in hicsigüer Stadt.- flur gclr enen Feld- und Wiesen-Grundfi cken haf.- ten, da ie erwähnten Micrischen Bcsry-Nachfolger, von denen übrigens der bicfige Bürger und Schmiede: mcisier Friedrich Mieriscb jene un eldschten Schuld- voüen znr svczieürn Vertretung vernommen bai, legale Quittung beizubringen nicht vermögen, Alle- wclcbe an den einen oder anderen diescr aufgeführ- ten Gcldvosien als Interessen, deren Erben, Ccsno- naricn oder aus irgend einem Grunde rechtliche An- sprüche zu haben glauben, in Gemäßheii dcs Aller- höchsten Mandats vom 13. November 1779 die Edik- tal-Citation in Civilsachen außerhalb des cone. cre- ciit. betr. peremiorisci) und uytcr der Perwgrnung, daß bei ihrem Außenbieiben tm Termine die Ver; schollenen für todt, dee Erden und sonsiigen Be- rechtigter: aller ihrer Ansprache, so wie auch der Wiederemse ung in den „vorigen Stand für vcrlusiig werdcn rrkl_rt, auch mit Ausamwortun der Erb- theile an die hierzu sich lc7inmtrten ntereffenten und mit Cassation der ungedschten„z“)1)votheken ? scizlich werde verfahren werden , hterdurch vorge a:

den, den 4. November 1842

zu rechter Gerichtszeit a„n Stadtgerichtsücae allbier in Person oder durch legttimtrte und, was die Aus- länder betrifft, durch mit gerichtlich rekognoScirter Vollmacht versehene Mandatare ku erscheinen, fick) anzugebey- da ndthig ihre persdnl che Identität dar- xuthun, ihre Ansprüche an den betreffenden Erbthei- len resp. Kaufgelder-Pofien ayzumeldcn und zu be:

gen, mit dem Kontradtktor oder mit den Ab: _ nach Befinden unter fich rechtlich zu verfahren, in gesetzlicher Friki zu be-

am bei dem jetzigen geringen Wasserstand der Elbe schließen und sodann den

den Pasygteren temen Aufent alt

werden bis auf Weiteres nur diehßotigWenMYMm

schiffe „Elisabeth“ und „Bohemia d Pf

dienii versehen und wöchentlich zweimal, nämK - von Magdeburg von Hamburg“

Sonntag Bohemia

Zonntaä YijUb . onner a o emja abfahren. (Für den Güter-ÉNÜWW) Elisabeth

Ber in die Herren Herrmann &' M versehen Markt Nr. 4. DiMa deburg, den 19. Juli 1842, .e ger Dampfschifffahrts-Compa nie, H o ßavfel.

rans einmal Schleppdiensi sowohl von hjeLonYYentciiäx

bur . Nähere Auskunft und Fahrbinets enveilFZnan; User Ausfertigungen Bevollmächt eyer, Wer- “Zl

irection der vereinigten Hamburg-ngdxbur, Das

30. Dezember 1842 * der Inkotulation der Akten brbufs der Bescheids-Er-

en Pa ier- tbeilung odcr Versendung derselben nach rechtlichem

Erkenntnisse, so wie den 28. Januar 1843 der Bekayntmachung eines Erkenntniffes, womit in contumacmm dcr Außenbleidendrn Mittags )(ll Ubk verfahren werden wird, fich xu gewäktkgkn- „Auswärtige Interessenten haben ku Annahme !ün -

hicfiqen Gerichtsortes zu besiemn.

ra dei K Lau v, den 15. uni 1842.

tadtgericht daselbfi.

Oeffentliche Ladung. 17712 ck Kemna zu Clausthal Namens He nr Anton Carl K/emna,

zum Kurator befielite Knappschaftsschreiber Ahrend

Literarische Anzeigen.

Der Begleiter auf derB erlin-Stettiner Demnach der für den abwesenden am 27. April éeirsxjeZUsz-Yenélseine zum Vortheil des Un- eboreuen Sohn weiland Oberförsters Anton bei den Einnehmern auf hd?

11 Bahnhöfen, Frhr. von Reden, or.,

-_________

gte in der Na e in allen Buchhandlungen zu haben, in “m““ i" d“ Kdnjsl- Sächs. Ober- Fran]. Str. 21:

ausgegebene Schrift,

Haupt-Büreau zu Stettin für 5 Y:; us!. „"ck-m

al- tmr. , snd fr den d d w'!" i“ Web:;f-chkimxgexl'i'n i: der En slinschen

barfie Strom Deutschlands iii der Stoff zdu o viel nationalen und rein vrakiischen ragen, er diese biiiorische Beleuchtun derselben 11 unserer Zeit ge- wiß mit allgemeinem ntereffe auf enommcn werdcn

wi d. Stute art und Tübin en uni 1842. r 9 I- G. É'otLascher Verlag.

5mo année (Le publication. ]- ' 1“) c b 0 (Lea lmyrimeura et l-ibrairea, Journal oyécial äs l'lmyrimerie, äe ][ [.ibrarrie, (Le lo koväerie, e]: [. ].itboxraybie, cle ]: 'kaille-oauce, (10 ]a Erasure et (12 la l'oyeierie. partiumt 3 soir yar mou eo brocbure in 8, im ["e-sion 116 luxe. l-"cho än impr-meur- et libkairea, qui vient (l'en- trer (Lam n Sms année cle publication, ae recommmäe nticuliéremeni aux imprimeurz yar ]eo articles yrq- ezaiouela qu'il ! iméréa äeyuio aa naiuaoce et qu'il continuera 116 (Lanner par la suite. ()utre lea article- que es journal rens'erme, une seuille rl'annozxcoo ni comacrée au! rents: ee acbata äs tous les ob etz, (im um trait T1 l'imprimekie, *: lo librait'ie, T1 ]o ("[ck-LUG, 5 la réliuro etc:. etc,; enfin c'est un journal, qm eat inäizyenuble ä toute yoroonne, qui exorce l'une_ ou l'autre cle ces pkoseuiom. -- Q (luer äu 1er .]mllel il yaraii (Jan- cbaque Ua. un 8 écimen (Le zrnure ä l'eau sorte et our pierre, (Los eosim Z- ]! ylume es an crayon ainsi que (les mocléloa ä'écriture, tantät zur an quark, tnniöt sur un buitiéme cle seuille, (2138396- cimen ne tenaat paz au "ournul, l'abotmé pourra sn- cilemeni en former on a bum. blow: [.es abonnéz 3 ['cho (Les imprimeurz 0: "- brairez am ([mit :*- äeux insertions cinque année, you importe leur éienäue. l'rix cis l'abonnement par an. l'ari- 15 srancz, ['rorince 18 franca, Likanser 21 franca, 0a a'aboxme: & paris ebe: M1". (Jilliszon Cberrier &" Co., quai (lea [zum]: äezréa, 27. J ].eiyxic: obe: Ur. k'. 1". Uübner, (Jerbekgaue dio. 65/1194.

(Kriz: [„es lenke- assrmcbiea sont seule: rsxveo.)

Zei Reclam )un. in ].silxxiz erschienen, in cler

Ztubrzcben Zucljbanälung, Zerlin, Zcblokzplai: “2,

potsäum, Uabetmxsßztk. 4, 21 5 531: 211 haben: 8 antun,

wn [Z. ]. Oettinger.

z ienen und Bei «. Bielefeld in Karlsruhe ütksYzem" „[

Alexander Duncker, Königl. Hofbuchhandler,

als Mittel zur Besserung der Verbrecher in den Straf-Aniialten. Von Karl I!

lt i V rl. “MJ. “Zelk. lYsSgr,

Ueber die Vorzüge der einsamen Einkerkerung Charakter: Schilderung der Alpenvd

anLufoi-d In der Feßschm Verlags-Buchhandlun in Leiv- o derk

Beis. W. u im r. Nr.29 isi o ebenB andlun . Köll rei , erschienen und?:sklbé-Z “sz in alleéBuc'dband- unldchikt 6111-81;erF ")“ Z Sir Nr 23

bei Frrd. ! ler:

57-tem er organischen l'oxebolozie, .|- notbnenä' v Emmi ' nun richtigen D'eroixnämk- rler leiblick- „:]-Zocken Autimie in Seelen-krmkbeiten, Ü ekten uml sentim- muozen. Lund'urs' einer "inuueb-küicbeo 87m- bojik (1er ()rgme, für ['Ucbo] en, ['bxoiologeo, Qerxto, Uatursoucber um! [)]-1 o-oyken, (large- atellt yon Ur, "erm.!(lencke. zr. 8. brosch. ['Wir 1; 71111".

Das Bromkalium als Heilmittel, beleuch- tet von ].)r. Otto Graf, prakt. Arzte xu Wald- bcim. 8. brosch. & Thlr.

[(unat-önxeize„ Unleruicbneter bat eine (ler buten lznäwb-knv son Wötelet, benannt .

8.8 011 um] Zonnenzcbmn _ ( abrikztaät in cler Rormmäio), Zn Fletcher Zrölke mit (]er [.itbogr-ybie cler Mühle "! kk Nommäie, aul“ Stein gezeichnet unä wil] eben!!!» aus Subscription berouzzeben. Tu äie-em 307-1111: bat er in (1er ].üäeritxocben [(u-urbane]- luna. Unter tien [.inäen Wo. 30, 10 «in in eier k;- ". ZCÜkOEÜOk-cbon kun-rkmälunz, Unter (len [„in- rien Ua. 23- pwbeblöitet um] Zubscriytiomlizten ""*FK'ÉSZ ""ck _lkkikk UU“ Unterteicimunz ergeben]! ein. [)er dubocraynom reis eiue. l-Ixemylar- aus (Zbin- |'apie1* ist aus 2 “|"]: r. 15 5 r. (*e- e-iellt «äba'enä 1191“ tpüter'e [.aäenprei: min enam “]“blr'ae !] «Frei. .]uliu- em tej, [.anäscbasu-Jewknex,

So eden isi bei uns erschienen: Gymnasium und Kirche

oder der Religi-ivns-Uttterricht

n den evangelischen Gymnafien nach dem Bedürfniß der evangeliYen Kirche.

on

Dr. C. D. Klopsch, Gymnasia|-Direktor tc.

gr, 8. 91Seiten. geb. 15 S

r. Berlin,“ Auguii 1842. Veit Comp.

Bei Fr. A. Brockhaus in Leipzig isi erschienen und zu haben in allen Bu handlungen, Berlin bei Wilh. Logier, Fricdricixjs r, 161, nahe den Linden: Gedichte von K. F. H. Straß. (Otto v. Deppen.) Preis 1 Thlr.

Die dciicn 3eitschriftcn baden fich so vort tilbaft über die obigen Gedichte aus esvko en, daß te einer Anpreisung nicht bedürfen. emer t wird nur noch, da auch das „verkehrte Berlin“ darin ente da im iii , welches vor Jahren in wenigen Wochen drei Auflagen erlebte.

Neue medikiniscbe Schriften. So eben iii ersehnten und in allen Buchhand- lungen zu haben, in Berlin bei E. S. Mittler (Stechbabw 3) : Die Macht der Aehnlichkeit, und wie es zu erklären iii, das Aehnlichcs AebnliFes heilt.

[) C G MH [ b ] r. . . e . Die g

Erkältung und die Erkälmngs-Krankheitrn. Ein Beitrag zurvzéjxkrankungslebre, ! l)r. R. Küttner. gr. 8. brosch. 1 Thlr. 5 Sgr. Arnoldische Buchbdlg. in Dreaden und Leipzig.

Subscriytiono-aneige.

Bei Unterzeichnrtcm deffndet fich unter der Presse: D r e A l p e 11. Ein geographischer; Bild von

H. B e i s k e ,

Hauptmann im 21sien Infanterie-Regimcnt. Dices Werk, nebfi eincr sorgfältig gearbeiteten Ueber tcbts-Karte, wird in Lieferungen von 6 Bogen erscheinen, die Ueberschis-Karte erfol7t mit dem Schluß des Werkes. Der Preis für d e Lie erung ifi au! 10 Sgr. fcfigesevt, wobei für die Sud jben- ten d eKarte NM“ erfolgt. Der spätere Ladenpreis wird beträchtl ck biber seyn. Jm Augusi d. „wird die erste Lieferung versandt, der alle 4-6 * ochcn eine neue fol t.

Der Verfa er, früher bei den Vermeffun en des Gcneral-Stades kommandirt, später eine Re he von abren Lehrer der Geo rapbic bei einer Militair- chule, hat, mit Unterß vun der RegierunM-i großere Reisen in das Alpen- ebirge untm' en und, verbunden mit bedeutenden Studien, mit [tik und Liebe, abr: lang sich der Bearbeitung d escs Werkes gewi met.-Daselde enthält eine umfassende Ueberficht und (mit Ausschluß des Weßaü cls zwi- schen Frankreich und Italien die Detail: eardei- tung der Mittel: und Oü-Awen. Der Verfasser hat ich die vlasiische DarsiellunÉ ganz beonders zur ufgabe gemacht, daher der barakterisi ! der Ver - züge und der Theiler mit Einschluß der Top rapb e vorxu sweise Aufmerksamkeit es enkt. Die lpen- Stra en und Passe find eben am besonderer Sor - falt derütkfi ti t. An Ort und Stelle snd die wi - tigen kriege s en Erei ni e in ihrem Gange kurz angeführt. Hi orische rl uterungen Sitten und téer ziehen |ck

ndurch. Bis it t isi !ein Werk vorhanden, welches die Alpen als esammtbeit abhandelte, so sehr die

bi

u Die Doktor der Medizin und “Zorßaud dJ“ Straf-An- Erhabenheit de elben auch zur Darstellung auffor-

derte. Ohne her auf Anpreisun en eingehen u wollen, beguü t sich der Unterzei nete, auf dies'es Werk auferxnerk am zu machen und zur Subscription i," d'en 16. Jun 1842.

rchalle u

chhand- Zn Ber

nimmt Subscriptionen Fs! TZ" Yooßl'd dnigsßraße Nr. 62 neben der Poti. ' *

***-*I"

Allgemeine

Preußische Staats-Zeitung.

.I./.?" 217.

I n h a l t. Amtliche Na richten. Frankreich. eputirten-Kammer. Beürittene Wahl. - a-

ris. Vermischtes. _ Schreiben aus Paris. (Die Regentscha s- ntri nen in den Hinter;

ra e wird von den arlamentaricben F 9 p s ie Ltgiiimisien und

grund gedrängt; Herr von Larocheiacquein- die Opposition.)

Großbritanien und Irland. London. Tag der Parlaments- Prorogation. - Wesiindischer Dampfbootdienst. Vermischtes. Belgien. Brü sel. Repräsentanten-Kammer. Verhandlungen

über den Franz 1? chen HandelseVerirag.

Deutsche Bundes aaten. Statt art. Zoll-Kongreß.-Wüns e der Baumwoliensp nnrr.- As af?endur „Klemens Brentano . - Karlsruhe.?lbgeordneten: ammcr. - arrniiadt.DerVer- ein zur Unterüüßung bülfsbcdürftigcr protestanttsckécr Gemeinden. - Hechingen. Landesberrliche Ver ütung an die andschafts'kasse,

Italien. Neapel. Eisenbahn. -- ie ranzdsschc Flotte.

Spanien. Madrid. - Schreiben aus adrid. (Fntriguen in Bczuéx auf die Vermählung der Königin; Zurdano's Walken in Cara onich

Vereinigte taaten von Nord-Amerika. Santana's Vorstel- TRIZ: Jessen das Benehmen der Amerikanischen Union in Bezug

Haiti. euer Erdsioß.

Inland. Bresso u. Näheres über dieConfirmation _der Prinzesün Maric KdnYl. Hoheit. - Bri e . Eröffnung der Eisenbahn nach Oblau. - dnigsberg- Das StandbildFriedrichWilhelm's[1], -- Magdeburg, Hier gebaute Lokomotive.

Apothekeerrcin in NordDeutschland. Die Belgischen Maschinen-Fabrikcn.

Zlmtlichc nachrichten.

Kronik des Tages.

Se. Majesiät der König haben Allergnädigst geruht:

Dem mit dem Charakter als Major in den Ruhestand ver- sehten Capitain Brand vom 30sien Juscmterie-Regiment, und dem Regimento-Arzt 1)r. Hauck des arde-KürasfierMegiments den Rothen Adlerrordm vierter Klasse; [0 wie dem Gefreiten Sturm des 7em ananterie:Regiments die Rettungö-Medaiüe

mit dem Bande zu verleihen.

Angekommen: Der General:Major und General:?sdjutant Sr. Majestät des Königs, von Neumann, und Der General:Stabs-Arzt der Armee und Chef des Militair- Medi inalwesens, hr. von Wiebe], aus Schlesien. er Pair von Großbritanien und Irland, Lord Ha rdwicke,

von St, Petersburg.

Zeitungs-UachriMen. Ausland.

Frankreich.

Deputirten:Kammer. Sihung vom 1. August. Herr" Chegarey erstattete zu Anfang der heutigen Sihung Be- richt über die Wahl des Herrn Pawels in Langres. Es war ge- gen diese Wahl eine Protestation von Seiten mehrerer Wähler eingegangen, in wrlcher dem HerrnPawels mehrere Umtriebe zur Last geleY werden, als 3. B. daß er alle Hotels der Stadt Lan- gres in eschlag genommen habe, so daß die Wähler seines Kon- kurrenten kein Unterkommen hätten finden können u. s, w. Eine Contre-Protesiation bestreitet indeß alle diese Angaben, das Büreau hatte deshalb schon die Zulassung des Herrn Pawcls beschlossen, als eine neue Protestation einlief, in welcher behauptet wird, daß zwei Wahlzettel unterzeichnet worden wären und folgendermaßen Felautet hätten: „Pawcls, obgleich er fich durch seine Umtriebe

eschmußt hat“, und der agdere: „Pawels, obgleich er ein Zntriguant isi!“ (Gelßohrer) Das Bureau ist der Ansicht, daß man diese neue Protestatwn nicht in Betracht zu ziehen habe, und die Majorität desselben trägt auf Zulassung des Herrn Pawels an, während die Minorität der Ansicht ist, daß man eine Untersuchung anordnen wüsst. _ Herr Dupin tadelte die Ausdrücke, in denen der Be: richt abgefaßt isi, da man auf die Zulassung eines Depurirten an- tra e und ihn doch zu gleicher Zeit brandmarke. Nach einem so! en Berichte müsse eine Wahl annullirt oder einer Untersuchung unterworfen werden. (Stimmen zur Linken: „Ja! ja!“) Herr Chegarey: „Mein Bericht ist dem Büreau vorgelesen und von ihm enehmigt worden.“ -- HerrMaurat-Ballange: „Ich kenne erm Pawels nicht perxönlich, ich weiß, daß alle seine Konkurrenten ministerirll waren, es er dies kann mich nicht ver- hindern, Thatsachen zu radeln, die, wenn man fie durch- ließe, , die con itutionelle Regierung ihrem Untergange ent- gegenfuhren w rden. Wenn ich an der Stelle des Herrn Pomelo wäre, würde ich nicht eher Ruhe finden können, als bis eine Untersuchung stattgefunden hätte.“ -- Herr Pawels behaupten, daß Alice, was man in der erwähnten Protesiation ZUM ihn vorgebra t habe, Verleumdung sey, und berief fich hier- auf b.“ Im ni einer großen Anzahl seiner Wähler. Wenn '*Jiiakni eine Unie uchung anordnen wolle, so würde fich die Grundlo- thx t jener Be auptungdexr herausstellen. - Bei Abgang der Post u ";_;Uhrere Mitglie r auf die Niederse ung einer Untersu- "9 Wsffon an “Yen, und der Min ster drr öffent-

[ chen Baut b trag zu bekämßjfkmsan “uf der Rednerbühne, um diesen An-

Berlin, Sonntag den ?“" August

Paris, 1. Aug. Man erinnert fich, daß bei Verifizirung der Vollmacht des Herrn von Larochejacquelin ein Schreiben des Unter-Präfekten von Ploörmrl verlesen wurde, worin derselbe er: klärte, daß er den Znstructionrn des Ministeriums nicht gehorcht habe, weil es seiner politischen Ansicht zuwider sey, einen legiti: mistischen Kandidaten zu unterstüßm. Heute enthält nun der Moniteur eine Königliche Ordonnanz, durch welche jener Unter:

räfekt, Herr Nouri de Latouche, abgeseht wird. Das offizielle

latt moiivirt diese Maßregel auf folgende Weise.- „Der Unter: Präfekt von Ploixrmel hat, indem er die Verwaltung in einem an einen vormaligen Deputirien gcrichtetcn und für die Oeffentlichkeit bestimmten Schreiben angriff , alle seine Pflichten verleßt. Die Regierung kann ihm ihr Vertrauen nicht mehr schenken, und er ist daher durch König!. Ordonnanz vom heutigen Tage erseht worden. Der Grund der Abseßung jenes Beamten ist nicht das Benehmen, Welches er während der (Wahlen beobachtet hat, sondern der Brief, den er" allen administra- tiven Regeln zum Troß geschrieben und dessen öffentliche Vor: lesung er erlaubt hat.“ *

Herr Emil von Girardin hat heute in die Presse einen sehr ausführlichen Artikel einrucken lassen, in welchem er seine doppelte Wach! gegen die Angriffe seiner Gegner zu rechtfertigen und alle Grunde, welche man zur Annuairung seiner Wahl in der Kam: mer vorbrin en wird, im voraus zu entkräften sucht.

Man s äßt die Zahl der Personen, welche gesiern das In: nere der Notre-Dame-Kirche besucht haben, auf 1000011.

Börse vom 1. August. Zu Anfang der heutigen Börse waren die Course der Rente sehr gefragt. Die Blanco:Verkäufer eilten, fich zu decken, Weil sie ein ferneres Steigen fürchteten; aber von 3 Uhr an gingen die Course rasch zurück, und die Rente schloß in Liquidation zu 77.85,

„*, Paris, 1. Aug. Man spricht nicht mehr von der Re: gentschaz't; dieser Hauptpunkt, der die Einberufung der Kammern veranla te, verschwindet seit einigen Tagen vor den secundairen Fragen, auf welche die Opposition anfangs verzichten zu wollen schien. Es isi das linke Centrum oder der Tiers-parti, Welche8 eln Haupt erhebt und sich dem Ministrrium feindseli zeigt. Wir aden bereits der von Herrn Thiers angezettelten Zntrigue und es Schlagers erwähnt, den unter seiner Leitung die Linke egen Herrn Guizot ausführen soll. Diese Combination fand anYan s wenig Anklang bei Hrrkn Passy. und er zeigte sch ihr nicht se r geneigt. Gegenwärtig ist er anderes Sinnes geworden und hat mit dem ihn charakteristrenden politischen Wankelmueh beschloffen, tt'oß seiner Antipathie gegen den ehemaligen Conseils:Präfidenten,

dem Banner des Herrn Thiers zu ol en. err :: i? kein eminenrer Geist; er hat fich nurf ZadurchHeine j)ÉwMun'g zu verschaffm ewußr, daß er fich zwischen zwei Parteien hielt, um nach Umsi' nden der einen oder der anderen Partei auszuhel- fen; er, hat kein eigenes Verdienst, und seine gegenwärtige Stel: lung Wurde ohne Zweifel nicht von langer Dauer gewesen seyn, wenn Herr Dufaure ihn nicht untcrsiüßt hätte.

Die Versammlungen der konservativen Partei hatten eben so Wenig wie die der Linken die Regentschaft zum ZWecke; es han: deliZ sei) vielmehr in. den ersteren darum, sich über die Wahl des Prastdrnten zu verstandigen, und in den leßteren, den Augenblick zu bestimmen, wo rs angemeffen seyn würde, das Ministerium anzugreifeq. Man' ist, wie Sie sehen, auf alle die erbärmlichen Kleinltchkeiten zuruckgekommen, die vor dem Tode des Herzogs von Orleans die Parteien aufregten. Die große, durch dies trau: rige Ereigniß gngere te nationaleFrage Verschwindetgewissermaßen vor. den tmmsierie en und parlamentarischen Zänkereien. Es schemt, daß man bereits Alles über die Regentschaft gesagt hat, und daß dies eine abgemachte Sache isi.

' Die Aufschlüse, Welche Herr von Larochejacquelin in der De: puttrten:Kammer uber scitxr eigene Wahl gegeben hat, haben fast Jedermann 'mißfallen. Herr Bcrryer, der zehn Jahre seines L_ebrns dannt zugebracht hat, um eine Allianz zwischen den Legi: trmtsien und der Opposition zu Stande zu bringen, hat sich durch die Aussagen und Verficherungcn des Herrn von Larochrjacquelin nicht rden besonders geschme1chclt fühlen können. Dieser neue Depum'te verschmaht förmlich die Allianz, welche in mehreren Wahl:!“ioliegirn theils den lrgitimistischen Kandidaten, theils denen der Opposition die Majorität verschafft hat. Es ergiebt sich aus der Unterstutzung, erche die legitimiftischen Deputn'ken dei" Op: pofition zu Theil werdcn ließen, daß diese leßtere nur durch ein schimpftiches Einverstandniß mit den Feinden der Dynastie in die Kammer gelangt ist; sie, die täglich Von der Zuli:Revolutéon spricht und in jedemAugenblicke dic Vertheidigung derselben über- nimmt, verdankt ihren Eintritt in die Kammer nur derjenigen Partei, die gegen jene Revolution konspirirt! Die Journale der Linken find in einiger Verlegenheit gewesen, wie sie sich aus der schlechten Stellung ziehen folien, in welche die Erklärung desHerrn von Larochejacquelin sie verseßt hat. Sie haben behauptet, daß die Op: position das dreist unternehmen könne, was die Regierung Weder thun könne noch dürfe, und der Con stitu kionnel und das S iI*cle haben die wundrrlichsien Argumentationen zu Gunsten der Allianz zwi: schen der Oppofition und den Legitimisien vorgebrachr. Den mei: sien Lärm haben jedoch die radikalen Journale gemacht. Es ist übriger"! ihr Amt, Unordnung zu sifren, und es isi daher ganz u.aturltch, daß fie so handeln. Sie müssen Herrn Billault, der einen rmxrfahrenrn Deputirten bei seinem ersten Auftreten auf drr Tribune sogleich aus der Fassung bringen zu können glaubte, fiir seinen Unfall entschädigen; da indeß Herr von Larochejac ur: |Y UZLTZJthF-h d'? Tl'ZUksakhY, die Vernunft und eine Asie

pra e ur ! akte, o wure dieO ot WeisÉienttäUscht. M sch pp selon auf furchtbare ne unge eure en enmenge strömt na der ir : Dame, um die Trauer-Verzierungen zu sehen,ch Es "H| YZF???- Lelbe Gefühl der Neugier, welches F?r!) bei Uebersührun der eiche des HerYogs von Orleans von milly nach Notre: ame zu erkennen ga . In diesem Allen steht man sehr wenig Spuren

von Sanzxnlung und noch viel weniger von religiöser Bewe un . Die Parqer gehen dahin wie zu einem Schauspiele oder zu egineZ1

1842.

Feste, und wie traurig auch eine Feierlichkeit seyn mag, ist der erste Augenblick einmal vorüber, so wird man nicht mehr dadurch de: wegt. Es war ein großer Kontrast, wenn man den Z0.Juli die: ses Jahres mit den Festlichkeiten verglich, die seit elf Jahren an diesem Tage zur Feier der Zuli:Revolution stattfanden. Es isi wahrscheinlich, daß man in Zukunft ganz auf diesen Jahrestag verzichten wird, dessen Feier ein wahrer Anachronismus wäre. Es scheint, daß selbst die Regierung diese Feste nicht bis ins Un: endliche vcriängrrn mag; denn die Aus aben, welche ste verursachen, [ichen nicht aus dem gewöhnlichen TLudgc-t, und in jedem Jahre verlangtdcr Minister des Innern eincn sprzielien Kredit zu diesem Zwecke, indem er sick) durch Annahme dieser Form vorbehälk, denselben eines Tages nichk mehr zu fordern.

Die Kammer beschäftig't fich noch immer mit der Verifi i- rung der Vollmachten. Es ist wahrscheinlich, daß diejenigen B?!- reaus, die nach Wahlen zu verifiziren haben, ihre Berichte noch heute vorlegen, so daß dieselben noch am heutigen Tage diskutirt werden können. Die Wahl des Präsidenten und der Vice:Prä- fidenten wird daher wohl morgen stattfinden. Die Stimmen der Konservativen smd noch immer für Herrn Sauzet und die der Opposition für Herrn Barrot.

Großbritanien und Irland.

London, 30. Juli. Die Königin wird am 10. August zur Prorogirung des Parlaments im Buckingham-Palasi er- wartet, und Ihre Majestät wil], wo möglich, noch an demselben Abend nach Windsor zurückkehren, da die Ceremonie im Ober: hause gegen 4 Uhr Nachmittags beendigt seyn dürfte.

In der City wird jetzt eine Denkschrift an die Admiralität unterzeichnet, worin die Regierung gebeten wird, den Kontrakt weéen Beförderung der Westindischen Posten dahin abzuändern, da die Zahl der Reisen auf monatlich eine beschränkt würde, wobei die ReZirrung übrigens ihren kontraktlich fest esiellten Beitrag von jahrlich 210,01") Pfd. St. fortbezahlen sollge. Die Denkschrift ist bereits von vielen der bedeutendsten Handlungs: häuser unterzeichnet worden. Man will Wissen, daß die Regie: rung beabsichtige, nach Ablauf ihres Kontrakts die Westindischen Posten mittels des Dampfdootdiensies „Cunard“ von Liverpool nach Halifax, von dort aber nach Westindien und Mexiko durch eineg neu einzurichtcnden Dampfbootdiensi zu befördern.

Zn“ Sheffield wurde am Mittwoch unter dem Vorfiße eines Charristischen Arbeiters eine öffentliche Versammlung gehalten, der etwa kl.),1100 Porsonrn beiwohnten, und worin eine Petition an die Konigm vorgeschlagen wurde, in rvclcher dieselbe ersucht Wei": deri ,soUe, _das Parlament nicht eher zu prorogiren, als bis die Munster eme Bill zur Aufhebung drr K*orngrseße vorgeschlagen hatten. ?achdern mehrere Redner den Antrag unterstüßt hatten, schlager) zwei Chartasken vor, daß man lieber die Königin ersuchen folie, dae Annqhmr dcr Volkscharte zum (Ziesrß des Landes fördern zu, wollen. Dae lrßtere Moiéon ging mit großer I)iehrheit durch, :vahttz'end dte Motion Wegen Aufhebung der Korngesrße verworfen vur ?.

In einer gestern zu Newcastle ab ehaltenen Ver ammlun drr Kohlengrubrn:Befißer soll beschloss"? worden seyn, sdaß mars: die Lohnforderungen der Arbeiter genehmigen, jedoch statt 9 auf 0.7; Arbeitsstunden bestehen wolle. Viele Arbeiter haben diese Be: dmgtzng angenommen, 11de man hoffte, daß fie schon heute ihre Arbeit wieder begmnewmurden. Zu RidgroVe arbeiteten die Leute schon den'ganzen gejirigen TP unter dem Schulze einer Grena- dier:?[betheilung, und die Behorden waren zur Verhütung jeder Ruhesiorung anwesepd. Dagegen hat in der Umgegend von Wal: sali eine LohmVei-mmderung die Kohlengräber bestimmt, ihre Be- schaftigung zu verlassen. Sie smd von Birchiils abgezogen, nach- dem fie dort JW:“! yder drei Kameraden, die sich ihnen nicht an: schließen woljten, in den Kanal geworfen hatten. Sie begaben fich nach Dariaston, Bentley imd Wednesbury, enthielten stch je: doch, obgleich ihre Zahl fortwahrend anwuchs, aller weiteren Ge- waltthätigkeeern. so daß dieBehörden, Welche sofort alle Vorfichts: maßregrln ergriffen, noch keinen Anlaß zu Verhaftungen fanden.

' Dae Ladenbrsxßer szanchx-sier hielten vorgestern eine zahl: reiche Versammlung, worm der Bericht einer Deputation verlesen wurde; die fie nach London abgeschickt hatten, um der Regierung die klagltche Lage dxs Handels zu schildern. Sir R. Peel hatt“? wegon dringender Otaatsgeschézftc drr Deputation eine Audirm versagt. Lord Ripon jedoch, der .Vandrls:Ministor, ihr willi «s Gka geschenkt und versichert, daß er und seine Koljeqen inen Bcr; skx'llungen dae et'nskcsie Beachtung widmen würdén. Hinsichtlich der Korngescße hatte der Mirzisier geäußert, daß er morqendcö Tagrs fich dagegen erklären wurdc, Wenn er glauben k'onnée daß se die Ursache der jengen Noth scyen. ,

Aus dem'Nordenwon Irland wird berichtet, daß dort in allrn .)irbettshausern die Zahl der Insassen bedeutend abnehme, Weil die Karioffclert'nd'te begonnen hat und die Armen mehr Fdchcgenheit zur Arbeit fmden. Das '.)[rbeitsbaus zu Rewry zählt ]eßt “100 Personen weniger, als vor einem Dionate,

Urber den vorgesirigen Gewittersiurm, der, wie schon berich- tet, nut seit Jahren unerhörtrr Heftigkeit über London und die ganze Umgegend loßbrach, und über das mannigfache Unheil, wel: ches derselbe anZertchtet hae, bringen die Blätter heute noch eine reichlichr Nachle 7. Ein Polizei:Konstabler, der auf seinem Posten siand, ist- durch. den vor ihm niederschlagenden Bli erblindet; Yan hoeffeqinz'wischen, daß er das Gesicht wiederer alten wird. Lin zivolfjahmger Knabe verfiel in so anhaltende Konvulsionen, daß er schwerlich mit dem Leben davonkommen wird. Bei der Kapellr von Rowland Hill's traf der Bliß einen östlichen Mann, ohne ihn bedeutend zu everleßen; der Stiefel am rechten Fuße wurde abereganz in Stucken zerrissen. Auf dem LandfißeBmd- f1eld:Hall sturzte der Blih einen über dem EingangSkhol'k befindli- chen Gothischen Thurm mit gewalti em Krachen „an die ausw? ßenden Gebäude, so daß deren DZcher kingkdek ""d zwe- Diensiboten schwer verlehr wurden. Die größten Bäume im Yark fand man zersplittert, und sieb?" Rehe lagen rode '""th

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