1842 / 218 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

wärden, und es ten:.Kammer noch 7oult kehrte zu- t in Kenntniß

von 6 auf 8 erhöht 'äsidentrn der Drputtr Der Vkarschall von diesem Arrangemen iedrn sry. Dieser erw! frieden noch unzufrieden zu hrgenommen, un als was den Rechten der

ragen sollten ,

' k anbmmch drm Alters:P:

wurde außer Herr Guizor dazu !) rück, schee Herrn La und fragte ihn, ob er z n weder zu rärogative der Kammer wa

chts Anderes gethan ,

wiß, daß die Fr Tiers-parti die F _ schließt, entschloss“) ist, dem Ministerium zu rundet, Herrn

, seyn habe; er eine Perso „_ Zätkr die P _ d die “Mi nister hätten _nt Kammer gemaß war. Es scheint 1th I? unter dem Rat und Patsy in W sidcntschafk_ obgleich mi men geben. so scheint es, oder der Tier

action der Kammer, welche reunde dcr Herren Dufaure sich schon bei der Pra- Sie wird, Dufaure ihreStim: weiten Abstimmung kommen, cite für Herrn Dufaiire n Odilon:Barrot siimmcn ward, orität des Ministeriums um mcd dicse Befürchtung wirkte (Vergl. unten das zweite

s:Frage von _ t Herrn Sauzet besr

Sollte es zu einer 3 daß entweder_die s:parti für Herr _ Jedenfalis dürfte dadurch die Ma] ein Bedeutendes geschwacht werden, auf die Renten,

lätter dieser Farbe,

heute nachtheiii Schreiben aus _ Nan schreithaus Algier vom rei i e Kriegs:L regattr ck fck Friedrich, isi a ier angelangt.

og aus Land und be Afrikanischen

“.'-“xsien v. M.: „Die Orsirr-

kommandirt von dem Erz: von Triest kommrnd, _ chen Brgrüßungrn stieg kirk von einrrSchwa_: begleitet von dem Oesterrei- anten, nach Blidah. Am rere Generale der Afri:

,Bellona“ ' , , ine Bewegung,

'. cielrn zu können. .

(') Paris, 2. Aug. “Dor parlamentarische Waffenskillsiand, des Todes des Herzogs von O1"- isi gebrochen, bevor noch die irdi: schen * rsie drs erlauchron'Vet'blichrnen in die _Grufr grsrnkt sind. Seit gestern sind alie'ipoiitischen Parteien wieder in _einer Aus- regung, die sich kaum beschreiben laßt. Voir all_en Seiten in der Kammer begehrt man den Sturz des Ministeriums, und damit hat Herr Dufaure es übernommen, offen DerVorwand dazu isi die Sprache, Tagen gcgen Herrn Sauzrt in

Nach den hrrkömmii drr Erzhrrz

chischen Konsul un er Genera

Welchen die Regierung in Fo'gr

i:Gouverncur und meh [eans u rrhaltrn sich bemühte,

Armee am Bord _der „23 König und die Korzigm drr Br mittag von Neuiily nach Brujsel abgrrrisi.

Die Wahl des Herrn Pauwels hat hr lebhaften Drbattrn

kamen der fünften Bü- rputirten vorgrschlagrn, allein chert der Bemühungen der Herren der Kammer nicht angenommen Was folgt daraus? Wird die Minister ver: sich mit solcher sie bei dieser Ge- lich unangrnehmrs Errigniß, allein ichtigkeit und die Folgen des- ßt keines großen Ansehens in der sonst hätte er keinen so lebhaften übrigens eine

Protestation Verfahrexi

!gier sind gesirrn Nach:

dieser; [richter geschehe, mit dem Kabinct zu brechen. wrlche das Kabinet in den lehren dcn Zournalm führen ließ. Entweder isi Herr Sauzrt wirk- lich so unfähig, dcn Präsidentensiuhl einzunehmen, und das Journal des Débats und dann hat das Kabinet Unrecht, ihn als seinen eige- oder Herr Eauzer verdient nicht die und dann begreift man um einem und dem nämli- edcrmann erkenne, wie

* Paris, * *

n in der D Anlaß gegeben. _ rrau's die Zulassung dicse Gründe wurden, ungen Duchätrl und Guizot, von ung ausgesprochen. chung ansielirn? Dies woliken sem Grunde widerseßten sie Dir Niederlage, die

eputirtcn_:Kammrr zu se Herr Chrgaray hat 6 neuen D

Presse und die Berra man eine Unter hindern und aus die keit der Vertagung. eit erlitten, ist ein zirm die Opposition übertreibt sehr Herr Pauwels genie Kammer und im Publikum, Widerstand von denen zu seyn, wobei, einiger Wähler glauben Anwendung gekommen Pauwels war schmack) un daß die Herren Guizot, _ Heute wird man die Das wird eine lebhafte E_ reits in der gestrigen Sißung Tribünen mit Neugierigen beseßt, Außer der Name Wahl des Herrn von Gir _ einen anderen Einwurf gegen sei er nicht den vom Gesch vorgeschriebenen nen Aneheil auffolgrnde Weise angegeben: 1) Steuer; 2) die Hälfte der von dem tenden Steuer; 3) die Steuer, w ?ähe vvn Bourganeuf lir die Summe des für die W Wendet man ein: Die Presse ner des Journals smd. r die drei Géranrs verthrilt;

nen Kandidaten anzunehmen, Vorwürfe der ministerielien Blätter, so weniger die Vorwurfe, welche man_ an chen Tage Herrn Sauzet macht, damit 3 ungern das Kabinet sich dazu bequeme, Herrn Sauzer_Herrn Du: Niemand darf es Herrn Du-

pin den ?[rlteren vorzuziehen. _ rrr Sauzet muse um

saure verargen, daß er hierau fbrantragte, der Ehre seiner Partei wiUen, während die Partei einen an würde. Die politischen Aenhänger des Herrn Dufaure versammelten sich deshalb grsiern fruh in dessen Wohnung, stündigen Berathung entschieden sie, daß Herr Dufaure selbst als Kandidat für die Präsidentschaft auftreten wurde, und zwar mit riellen Untrrsiühung. Um diesen letzten Um: stand zu verstehen. muß man sich errinnern, daß das Kabinet er: lie die Wahl des Kammer-Präfidenten nicht im ge- ringsten infiueniren,4 sondern ,die Kammer möge axis ihrer Mitte dazu erw him) VM sie fur. den Fähigsien tznd Wurdigsien halten Werde. Dies macht es Herrn Dufoure mogiich, _jrßt als und nicht des Kabinrts zu erschemey, ob: gleich im Grunde seine Kandidatur eine Art Kriegs-Erkiar_ung m ist. Aid Kandidat der Kammer gewinnt Herr cr von der Oppofition untrrsiüßt wer: iinisierirllrr Kandidat wederhosfrn noch an: nehmen dürfte. Herr Dusaure ist mir der Linken einen Vertrag einqrgangrn, wie er Herrn von Lanzartme zu Anfange der leßtrn Séssion von Seiten drr Partei Odilon:Barrot gngebotrn wurde, Drputirte von Mäcon zuruckwirs. Bei der Spaltung, welche die Wahl des Präsidenten in der ist freilich nicht mehr zu erwarten, dat gleich bei der ersten Abstimmung erwählt werden wird. In dieser Voraussehung soll nun Herrn Dufaure ausgemacht worden seyn, daß bei der ersen Abstimmung die Anhänger des Herrn Dufaure ihre Stimmen Herrn sollen bei der zweiten Abstimm Odilon:Barrot für Herrn Dufaure stimmen. m bedeutenden Theil der konservativen d, so wäre wohl möglich, daß die Verschmelzung der Linken, des linken Centrums und eines Thrils drr Rechten die Ernennung des Herrn

dufaure bewirken könnte. Hrrrn Dufaurr einen ministerieilen ';. andidatrn entgegenzusetzen, ist 1?ka mehr gut mehr möglich. Herr “on Lamartine hat schon, ehe von Herrn Sauzet die Rede zar, die Präfidenischaft abgelehn _ _

. um mehr annehmen wolley, und Herr Dupln hat uberhaupt

das Britische Die Vertheidigung des und es war sehr ndthig, sie und Durhxitel das Wort nahmen.

Vollmachten des Herrn von Girardin prüfen. rdrtrrung werden. Man hatte dies br: erwartet und deshalb waren alle die fich natürlich grtäuscht sahen. worauf man die Ungültigkeit drr ardin bafiren wil], macht man noch nr Ernennung. Es scheint, daß Census zahlt. Er hat sei: Personen: und Möbel- Prrsse zu entrich- inen Antheii an einer in drr Mine fällt. Diese drriArtik'el bilden ählbarkeit nbthigrn Census; aUrin dagegen hat drei Gérants, die zugleich Ei: Nach drm Grsrße wird dir Steuer wenn aber auf Herrn att drr H'älfte dieser Steuer iäur, so folglich ist seine Wahl un- wie für die der Namens- und bereits haben seh 20

d schüchtern,

Umgehung der minisie

klärte, es wo ns : Aenderung,

Kandidat der Kammer,

gegen das Ministerin Dufaurr derVortheil, b den kann, was er als n

“Journal la eiche auf sr

gleichmäßig Unt? dcn aber damals der

von Girardin ein Drittel si zahlt er nicht mehr den Census und e[tig. Man verlangt für diese Frage, eränderung, die geheime Abstimmung, die fich dafür einschreiben werden. _ _ strigen Nummer der Presse ein ziemlich Manifest erscheinen lassen, zu widerlegen sucht; allein seine Argumrnte Was uns aber als vdliig unpassend erscheint, ist, daß er am Schlusse seines Artikels die Mitglieder der beiden extremen Oppofitionen beschwört, ihm ihre weißen Kugeln zu ge: ben. Herr von Girardin vergißt unstreitig, daß er diejenigen, de: ren Beistand er heute anfleht, in hundert Fällen nicht nur ange: griffen, sondern beleidigt hat. Der Angriff ist erlaubt, aber nicht die Beleidigun ; und werden es die Herren Ara o, Cornienin, Dupont (de [' ure) u. s. w. vergessen, daß sie tglich von der Prefix beleidigt worden smd? Die .Herren Dufaure und Passi), d. l). der Tiers:parti, schri- nen sich ge enwärtig ganz von Herrn Guizot getrennt zu haben _ erbmdung beigetreten zu seyn, die Herr Thirrs zum Vortheil des Ö???" MOW gegen das Piinisirrium zu Stande ge: IMM haben sOU- Sie haben die Kandidatur des „Herrn Sauzet MIM .F.-?“..r“ C...... . i en a es crrn ' .. vieiieiehte noch nicht das [WK Dufaure siimmen. Winkeizuge in Bezug auf di eben so zahlreich, wie die der a Die Abseizung des Unter- Oppofition neuen Stoff tirte wirklich

Kammer bereits veranlaßte, daß dieser oder jener Kandi

Mitglieder gefunden, zwischen der Opposition und

Girardin hat in der ge ungeschickt abgefaßtes gemachten Einwürfe

sind äußerst schwach.

worin er die ihm ben müssen. Dafür Freunde des Herrn Da nun Letzterer von eine Bänke untersiüßt Werden wir

es rechten Centrums und

pEarti wird

_ s ist dies

2?er des TierS-parti, denn seine Prafideneschaft der Kammer sind

nderrn Parteien.

Praiekten von Pldörmrl bietet der

dar“ sl? ol ert d der Wahl des'Herrfn ?) arauo,

terstüßung verweigert, der räc Wahl aus allen Kräften unYrsiLkTT'h gierung gegebenen Erläuterungen geht nicht deshalb abgesetzt worden ist, weil seine Untersühung vermeigerte, Veröffentlichunéq bestimmten Sch putirten die hochste VerwaltUng angegriffe ben übrigens [iets Veranla nzahl von Unter-Präfekten. sie bei diesen Operationen einen Mangel a heit bewiesen haben, so werden sie in der Regel ab trifft zuweilen sogar die Präfekten; die Wahlen Beamte dieser Art immer eine gefährliche und unhei Die Verurtheilung der Gazette de France hat bei der Pariser Presse nicht das mindeste Aufsehen gemacht; es ist eine sagen, unbemerkt und ohne daß irgend Je: noude das geringste Mitgefühl an den Tag äkte, vorübergegangen ist. Das genannte Journal hat seit einiger Zeit so außerordentliche und ei gestellt, daß es sich in den Augen allrrj rrsonm von esundem Menschenverskande lächerlich gemacht hat. Es ist von se nen Kol-

_daß dieser Depu- dn_ Larochexacqueiin seine Un- Herr Lorrois, dagegen diese obe. Aus den von der Re: hervor, daß Herr Delatouche cr Herrn von Larochejacqueiin sondern weil er in einem cinen eheIrYaligen ie ssung zur Absetzung einer Wahlen Regierung gla n Eifer oder Gewandt-

md also für [volle Zeit.

Thatsache, die, so u

nthümliche Sätze auf-

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" m anderen legitimiskischm Blättern, ' 'kn-ielien, so wie die Oppofiriont-

en und Tod gegen dasselbe. _Sonsiewurde Oppofieions:Nuancm _lang und

[iets den Schluß, daß die

, * und daß die Regierung Kresse zu vernichten suche. In dem gegenwärtigen Faue “. --t Niemand darüber, und- man möcht? sagen, daß_die Verur- '“ ung des Gérantm der GaÉekkk '" Frgnce zu „24,900 Fr. _ rfängniß, uberall gunstig auf- ommrn worden ist. Es ist dies allerdings ein Kontumaz: heil; aber bei dem moralischen Zlisiande der Gazerte de ', ance, ist es mehr als wahrsxhrinjlcb, daß rs unbedingt be- tigt werden wird. Die legltmusischen ournale machen Zeit sehr schiechte Gesch fte und die vier

welche in Paris erscheinen (die Quoti- das Echo frangais und die Gazette

“ß nicht mehr als “12,000 Abonnenten.

;, dir durch denE Tbod und dx: Axfall li t und die nicht eine rinzigr neue ro errang ma t; enn ' iestiLeue Gcnrration will *sich mhk zur Unrhätigkeit .und Exyek- Z' nz verdammen, Dir chitinztskcn schen rm, daß ihre Krafte ch rrschöpfrn, und dcrhalb wunscbt eme _gro um in Folge derselben wieder

dsirase und zweijährigcm

* rigcns seit einiger

„* nig Chancen.

* In der ganzen Sache händeit rs fich eigentlichrm nich_ts " niger als darum, eine neue parlamentdrische Majorttat zu bil: , aus derenMitte ein neues Ministerium

lche das monarchische hne Umwälzung wün-

ese neue parlamrntarischir Majorität ancrn der Kammer in sich fassen, wr

inzip vertheidigen und den Fortschritt o _ ". 11, Unter diesem Gefichtsyunkte kö_nuee die konservative Frac- drs Herrn von Lamarkinr, die Nuance Dufaure :Pgssy' und gemäßigte Opposition ein Ganzes bilden und vielleicht eine **,; r homogene Majorität als .die der ]kßlgk

zu Stande bringen.

)."dification erleiden, als O_err feuiile des Innern zugedacht ist,

daß dieser Versuch, eine

nächsten Session nicht e von Lamartine und de] en Freunde die

thion als eine wünschenswerthe parlamentarische

stoßen.

Großbritanien und Irland.

London, 2. Au . Die Kbni in b Jahre dm Geburtstag Ti;!)reiz Gemahlsg, des chkkbam ?bsien d. sein Mikes Lebensjahr antritt, besonders festmh Yi ' ehen. Kurz darauf wird die Herzogin von Kent sich nach t es aden begeben, um die dortigen Bäder zu ""MS“ Will Ihre Königl. Hoheit sich einige

anfhalten.

Die Stellung, in welche England bei der von Sir Stratford Canning angenommene

wird von der Morning Chronicle für beds! beachtenswerth erklärt. „Unser Korrespondent“, sa daß wir, in falschen se anderer Mächte zu

aufgegeben worden,

tter führen einen Ack“ an “ck sehr "“h“ AUch ist das Getraide, trotz aller Bemü-

ungen der auswärtigen Getraidehändler, auf fas! allen Märkten im allen, so daß sie,_ wenn se nicht schnell den Augenblick benahm, wo sie noch den Weizen mit einem Zoll von 8Sh. pro Quarter ein- hrm können, in einer Woche 9. wo nicht 10 Sh. zu entrich- ten haben dürften. Dabei hebt sich auch der Handel und hier und da das Fabrikwesen, wenn auch fürs erste nur langsam; und Wenn die Wirkun m des Tarifs, dessen Herabsetzung bis jeht nur _ ndlern Vortheil gebracht, erst unterm g 5 Publikum empfunden wird und die größere Wohlfeilheit des Brodes den Konsumenten mehrere Mittel zu anderweitigen Ein- käufen gestattet, so wird man schnell in allen Fächern einen er- An Kapitalien fehlt es efihrrn nur an Gelegenheiten, solche anzu- legen u_nd noch mehr an Much, Gelegenheiten dazu zu machen.

_ Die Konferenz hat gestern ihre Arbeiten in London mit einer großen Sihung und einem Aufruf an die Nation ge chlossen; drr Ausschuß der League aber zu Manchester hat es men, das Volk zu Gunsten der Abschaffung aller Getraide:Zbl1e Ihre Bemühungen richten sich vorz auf die Chartistm und das Landvolk, vorzügli sollen überzeugt werden, daß die Abscha der Charter eher befördern, als etraide-Gese er nicht ihnen, sondern nur den Gutsherren Vor: Ue rigens soll alle Bemegung friedfertig und alle

Gewalt, als die der Rede und Schrift vermieden werden.

_ Die _Kohlengräber in der Nähe von Birmin ham sind zwar meisientheils noch immrr im Streit mit ihren wollen nicht arbeiten“ dort; schwinden die Besorgnisse, daß ihre

. Bewegung die Vor! Userin zu einem allgemeinen Aufstand unter den Arbeitern l_n den Fabrikgegenden seyn könne, immer mehr, wenn es _auch nicht zu verkennen ist, daß Chartisten-Agenten unter ihnen, wie allenthalben thätig sind. tt_itschloffen, sich aller geseßlichrn Mittel zu bedienen, um diesen

Ruhesidrern zu begegnen ; wie schon aus dem Verfahren der Po:

"zu bei einer neulichen Versammlung in dem nahen Deptford

hervor eht; und das Parlament wird sie, troß der Declamationen

uncombe, dabei untersüßen. diesen wandernden Aufruthredigern das Handwn'k gelegt wurde, und Wenn das Miuiserium für gut fände, nächste Session em Gesch vorzuschlagen, Welches die Sendun von Abgeordneten und Predigern zur Förderung von politischen wurden sie es mit dem Beifall aller guten Bürger durchsehen, wenn auch die Anti:_c0_rn:law:league dabei [irre, und die Whigs sich, um ihre Popularitat zu behaupten, drr Maßregel widersehen

Auf dem Lande hat die neue Oxforder Lehre fast überal] Spal- . _ Sehr oft gerathen dadurch die Pfarrer mit ihren Gehuifen m Gegrnsähe und die Gemeinde trennt sich in Par- _ selten der Bischof einzuschreiten Dieses geschieht gewöhnlich dadurch, _ und wenn dieser der evan elischm Partei angehört, welche schon ihrem Wesen nach issidirenden näher fteht, so kömmt es oft zu einem offenen Bruch, und ganze Familen verlassen die Kirche und besuchen die Kapelle irgend einer Sekte, und dabei werden manchmai die eng- Dergleichen Erscheinungen p egten fich frei: “cht h ufiger und viel aum so arg, als mit Denn dort sind die Gemüthrr

late, „giebt warnend aiküls befangen, und indem überwachen verabsäumen, smd, unserm Einfluß bei der Osmanischen die Türkei in Rußlands Arme kte in Griechenland und Syrien e keine Zeit, die Frage zu diokutiren, rien recht oder gelegen seyn würde; o simmen wir mit

riumph am E als die Uebel, welche Der Zufkand der Br: : Theilnahme und ri ichen Gonderne- nteressrn erkguft it unseren bishrrigen en und dem Beispiele die es rathsam daß Frankreich ortheil verspr mmrntreten werde, iii serem Staatssecretair

zu bedenken, wir die Entwür auf dem besten Wege Regierung zu Grunde u ri zu werfen und Frankrechs zu fördern. Wir haben ck ob eine Einmischung in aber, wenn man auf Zwan smaßrrgein sinnt, unserem Korrespondenten unseren Interessen nachtheiliger werden dürfte, wir durch unsere Einmischung zu heilen suchen. völkerung vom Libanon verdient unsere wärm Sorge, aber wenn die Wiedereinsehung eiiies ments nur auf Kosten größerer und allgemeine werden kann, so würde es klüger sein philanthropischrn Anstrengungen zu Rußlands, Oesterreichö und Preußens u finden, nicht weiter vorzugehen. in U" end einer um) Engländern Ehre oder gßregel aufrichtig mit England zusa eine Tauschng, welcbe, hoffen wir, un für die auswartigen Angelegenheiten nicht in den Kopf kommen Wenn es Herrn von Bourqumey gelungen ist, ' in diese Täuschung zu verstricken, so mag das escbickiichkeit zeugen, aber schwerlich für den An der Türkisch:Perfischen schen den Gränzwachrn des Schach Rußland, nicht England, ist wird sich seine Ver-

noch den Groß berein, daß der

freulichen Umschwun

gewahr werden. nicht; es fehlt den

weiter zu bearbeiten. ? UZYWÜUE [

Cl" 0 k, e ran: ßeejIenthhZIejJTrYTÜ? indern könne; diese, daß Stratford Cannii the" bringen. für des Ersterrn Scharfsinn Unseres Botschaft Gränze haben Scharmühe! zwi und des Sultans stattgefunden. zum Vermitteln ein eladrn, und Rußland _ _ . rscheinlich mit einer tuchtigen Vrrgutung

rodhrrrrn und

mittlung höchst wa bezahlen lassen.“ Was die von dr summe von 6 Miliionen Dollars betrifft, Schaßkammer dieser Tage im Unterhause daß etwa 680,01“) Pfd. St. dien verwendet worden sryrn; gebracht und in den Sol) Dienst in Indien u Kriegs-Secretair an, langen der Ostindische werde, aus England na

n Einwohnern Canton's bezahlte Lösungs: Die Regierung ist offenbar so hat der Kanzler der auf Befragen erklärt, für den Dienst in In: den Resi habe man nach England AUSgabrn für den Zugleich gab der imeneer auf Ver: welche aUe Kosten tragen n srym, um die zu ersehen.

Male auf der den, und gegen 500 untrrirdischen Gang. Tunnel erst in einem Viertel: da die Treppen noch ie es eißt, wird dann ] Pence Durchgangs: fordert Werden.

ost enthält ein Sch

des Betrags bezahlt um damit Es wäre wohl an der Zeit, ina zu bestreiten. daß im Ganzen sechs Reg n Compagnie, ck Indien abgeschickt worde von dort nach China gesandtrn sechs Regimenter

Gestern ist der Thrmsr:Tmzm-l zum Whapping:Seite des Flusses grokf Personen durchzogen den langen 11 wird indes der Über eben Werden,

rs behaup-

wecken verb'ote, so

roßen Publikm hr zur Benuhun nicht fertig smd. zoll von jeder Person Die Morning lcon's aud Fort Ham, Welches dom n derselbe eine kurze Notiz m ber die Picardie und _Aiidergnr mit deren Angaben zu erklaren, Straßburger Attentate, uftritte irgend eine Verpßichtung gegen bernommen habe.

auf die Pr sidentschaft Verzichten, deren Kandidaten dazu bestimmen

_ wodurch niche reiben Louis Napo: FX“ GT:)?!“ 26. Juli datirt isi, _ drm Werke der Miß Cor: brnußt, um im das; er weder vor noch neuerdings

und nach einer mehr: sogenannten

Widerspruch Z

nach dem

d die eFranzb- ften Ban e 4

[ich auch fruher zu ereignen; sollen aber Doch ist es hiermit

nach drm Boulogner ?( fische Regierung u

Der Lord:Lieukcnant von Baden-Baden zur ounabrnd eine la

tiefer greifend seyn. dem Kirchenstreit in Schottland. so auf eregt, daß wer Gäste einladet und von diesen in Freund- schaft cheiden will, es sich gewöhnlich zum Geseß macht, daß der Sache bei Tische nicht erwähnt werde.

Niederlande. Aus dem aag, 2. Aug.

Graf de Grey, der eine erstellung seiner Gesundheit an- e Unterredung mit Sir J Perl be oben. Ein Whig- rklärung des Pre: ord-Lirutenant nicht nach K Wochen einen grmäßigteren achfolger erhalten werde.

st isi heute in London die Nachricht einge- aus Bombay vom 18. Juni am 81. Juli Die Marseiller teie- nichts als die Ankunft der Pos, und daß die Nachrichten, welche sie bringt, Depeschen bisher ungünstige Osiindien nicht zu verschweigen pflegten.

mente wird jest alles ver- ampf herbeiführen könnte; und sehnt sich nach der lebens, bis das neue J_ _ Roebuck'ö Vorschläge, die er in ten Untersuchung in Bezug auf den Gewählten und verworfen wor- die bedeutendsten nd dem Pro-

Rrise nach tritt, hatte am S _ Graham, worauf fich Beide zu Sir blatt behauptet, daß, troß der grgrntheiligcn mier:Minifiers im Unterhause, derL land zurückkehren, sondern in weni und bei den Zrländer

Durch Taubenpo daß Berichte in Marseille angekommen srym.

_ Se. Majestät der König hat den Major von uadt zum Befehlshaber der Luxemburgischen

Bundestruppen ernannt. Belgien.

Brüssel, 2. Aug. In der bereits gestern erwähnten Siz- Kammer machte der Graf von Wir haben, wie ich glaube, eine d National-Erkenntlichkeit zu erfül- zu Paris das Leichenbegängniß des Prinzen, der zwei Male Belgien mit einer Französischen Armee, die sich durch die bewunderungswürdigste Mann u Hülfe kam. Der Herzog von Orleans, de en Tod einen lichen Eindruck auf uns alle hervorgebracht, war der Bru- der einer Königin, die unsere Anhängiichkeit verdient, und welcher wir nicht genug den Aniheil bezeiqen können, den wir an ihrem tiefen Schmerze nehmen. Ick schlage vor, d in der St. Michael: und Gudula:Kirche eine siorbenen Herzog von Orleans gehalten werde, und daß die Kammer entweder in corpore oder durch eine Deputation, wie sie es für dien- lich erachtet, derselben beiwohne. Die Kammer nahm einstimmig diesen Vorschlag an und beschloß, sich in corpore zu der Feier zu Minister der auswärtigen Angelegen- GesrhÉntwurf vor, welcher die Genehmigung nen und den Maas: und Mosel- Kanal betreffenden Uebrreinkunst enthält. Hierauf war die Er- brterun des Gesch=Entwurfs in Betreff der mit Frankreich ab- geschlo enen Uebereinkunft an der Tagesordnung. Unter der ehemali en Regierung hatten herbe Repressalien auf die Ma regeln geantwortet, Erzeugnisse des Königreichs der Niederlande traf. Reyolution von “1880 haben die beiden Länder die Rothwendigkeit grfuhlt, fich wechselseitige Konzessionen zu machen, allein Jeder wird gestehen, daß Frankreich nicht der gerechten Erwar- tung Belgiens entsprochen hat. So hat vor einigen JahrenBel: gien das Verbot, welches die Französischen Tuche und WoUrn: zeuge traf, aufgehoben. Frankreich hat Belgien nicht nachgeahmt, und das Verbot der Belgischen Tuche wurde dort beibehalten. Statt neue Konzessionen zu machrn, wäre es vielleicht beser ge: wesen, die Zölle auf die Französischen Woilenzeuge, Wrine, Brannt- weine und kurze Waaren zu erhöhen. Um der Industrie zWeier Provinzen zu Hülfe zu kommen und einzig, um nicht Konzessio- nen, sondern die Aufrechthaltung drs bestehenden Zustandes der ewährt man Frankreich größere Konzessio- hrt worden smd, und zwar Konzessionrn auf der Wirklichkeit nur die reicherenFlaffen iffc der Zoll auf die Weine und Weiden- öeUI' nur die reichen Klassen, dieser Zoll wird in einem bedeuten: Es wird daraus nothwendig rin hervorgehen, und wie wird man dieses De- niich vermittelst zusäßlicher Centimen, Welche Mittel wird seht Belgien ha- Frankreich Konzessionen auf das Eisen oder die Stein- lansen? Keines; es wird keine Kon esfionen mehr gr- unen, weil es sie alle gewährt hat.

n beliebtrren ?

graphische Depesche meidet

man will daraus schlie ünskig sryen, Fachrichtcn aus

2 London, ?.Aug. mieden, wav irgend ein denn man ist von 9 Ruhe und den Genuffrn des Land uer Thätigkeit aufru_st. 1 durchgesuhr Vergleiche unter rmacht, sind zwar lbs! wird dennoch Denn mit dem Bericht 11 ublikums kann das esfion das ga

ung der Repräsentanten- rrode folgende Motion: Pfiicht hoher Schicklichkrit un

Uebermorgen feiert man

da die telegraphischen

Jm Parla en ernstlichen Puerteik lien Seiten mude,

Odilon : Barrot ge-

ung sämmtliche s ucht auszeich-

ist, so wird derselbe später, wenn wir die Linnen:Production über- trieben haben, noch siärkrr seyn. Ich kann daher !vrdrr den Ge: srß:Entwurf, noch die Uebereinkunft gutheißen.--Drr Wkinisirr des Innern bemerkte, daß die Uebereinkunft nur 4 Jahre dauern, und daß man diese Zeit brnußen müffe, um ein Handels: System Belgirns auf Grundlagen frsizujiellen, die von den bishe- rigen verschieden seyrn. - Graf von Merode votirt mit Be: dauern für den Entwurf, weil er nicht weiß, wie man das daraus hervorgehende Defizit decken werde. Herr Verhaegen will für die Urbereinkunfk nur unter dem Vorbehalt vociren, daß ein Be- schluß zu Gunsien der Weinhändler, gefaßt werde.

so schmerz

Folge der von ihn_ Besirchung der Wahler und den verworfenen Kandidaten aber die Untersuchung Folgen nach sch zi tokoil darüber vor nicht umhin,

ebenfalls übermorgen rauerfeier für den ver-

den Augen drs in der nächsten Gcseßcn zu umgeben u der darein schlagenden Vergehen ystem rinzufuhren,

t; Graf Salvandy wird fie jeßt Verfügen. - Der heiten legte einen einer mit Holland abgeschlosse

ur Entdeckung dur greifendes Un: Konserva- gen durch efürcbtung ive und alle Organe so aufsässlg mardi; il er das Uebergewndt

, da sie I:?! suchen,

daß der reiche Abend hier angekommen.

beredsamen Denia aufen können. lche fast alle Konse oebuch in dieser Sache sondern auch Peel, we dazu mißbraucht hat, Man sie t

:Vor chlag Zug der bei

ord Zohn Ru hi, ja sogar deren Untersl

tersuchungs : S tive künftig nur selten Bestechung allein den ist rs ohne Zweifel, der Partei Herrn R und nicht aliein ihm, seines Anhangs nicht ein zu überstimmm. nun fast täglich den Gesc den zur besseren Emde wandten Be schungen L Perl unters! im Obrrhause versproche Inzwischen haben nicht in seinem ganzen _ welcbe auswärtiges Getraide len und zu verba schäftigt, vom U Oberhaus angenommen und Grafschafts- Reform in der Verpachtun e im Ganzen, aber mt fast ohne Bemerkung durchs Unterhaus, wo die ganze Torypartei sich, als gegen eine igenehumsrechte, dagegen würde nisker um vieles ruhiger. und es hat allen Anschein, als wenn alles, was Jahr erzeugt hat, im vortrefflichsien Zustande Das Korn ist überall von ungemei- und wenn auch meiften-

so ist "doch jede

vention mit 66 Stimmrn gegen “tu angenommen. Die Herren Cogels und Delfosse haben nichrmitgrsiimmt. Herr David fragte, ob die Unterhandlungen Wegen der übrigen Handels:7lrtikrl, namentlich wegen der; Tuche, fortgesrßt.“ werden wird? Der Mi- nister des Auswgrtigen antworteke bejahend. Herr No- thomb erklärte, man müsse sich zur Convention Glück wünschen. Belgien habe früher mitRepreffaiii-n gedroht, trotzdem habe Frank- reich die Ordonnanz gcgen dieLrinenerlaffrn, weil es nicht anders konnte. Ein Amendemrnt zu Gunsten der Weinhändler wurde einer besonderen Berathung vorbehalten.

ewähit Werden soll. Herr Lys:

womit Frankreich die

prohibitivrn Nach der

lächer|ich zu ma arlammts : Wahlen ange-

ll vorgeschlagen hat und hung durch seine Kollegen

n konservativen Par- Die Ministrr:Lisie dies? neuesnfMajori: " . Sie dürfte indrjen inoern eine (soll schon gebildet seyn von Lamartine, dem das Porte: darauf bestehen sol], ins Kabinet zu treten, als bis er die Ueberzeugurig gewonnen b kompakte pc_i_rla1cjl;ent.;_r_i[_cfhe iiden, einen sicheren Erfo! sicb verprr m u e,

scZehen könne. aneß dürften wvhl Herr neue mini erielle Combi- eform unter-

(wenn auch

ie Minister das Armengese e Maßregrl,

Umfang) erneuert erhalten; zur Wiederausfuhr im Lande zu mah- durchgeseht, und smd nun eben be- schon vom nämlich die Bau- Eine andere höchst der Kirrhrngüter um Beschränkung der

Majorit t zu

was vor der am geftrigen Tage, Von Bad Ems zurückkehrend, in hiesiger

cken gestattet, Residenz wirdrr eingetroffen.

nterhaus di rn wichtigen Reformen, Gerichte, zu erlangen.

e Genehmigung von zwei

gestern nach dem Schw b. Merkur mitgetheilten Zu ammen: sieljung der Wünsche vereinsländisrhrr Baumwolienspinner'; Weber und Kattun-Fabrikanten.

Dinge zu erlangen, um, als bis jeßt gew Handelszweige, welche in Wirklich tr

bedeutende Vortheil der Kirch theile Einzelner. g noch vor cini Einmischung Auch schei _ fich vortrefflich der Boden dieses _ eingebracht werden wurde. ner Größe und von der schönsten Farbe, theils die Halme nicht dick zusammenstehen,

interessiren, druckereien. Obgleich mit dem Zollsaß von 50 T alern be ., finden fich dirsrldrn in den Zoil: Verrins'siaatrn lin schr ??)!)YziT/rixr Lage, und bleibt ihnen schr Vtrlcs zu wünschen übri , wie die Wri- xer unten folgende Auseinandersehmig zeigen wird. s iii anerkannt, in welchem engen Zusammenhang die ganze Baumwoll: nduftrie zu rinanderiiebt; man sehr es bei der_gegenwärtigen'Ver chleuderung der Englischen Twifie; sic erzeu _t eine Masse von Gemeben- raubt dcn Preisrn nicht nur alle Stabi mit und brin t ein stetes Schwan- ken, eme immerwährende Besorgnis; vor nie zu ?

eabfichtigt, in diesem Prinzen Albrecht,wrl- den Verhältnisse _ Defizit für? YZ en, a r

"' KlaffehnsLsien.

aufgelehnt haben.

nen die Mi Das Wetter hält

age in Brüssel

forte durch das ystem gerathm,

w hren ed 6 wäre besser ge:

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wesen, einen förmlichen oll-Verein mie Frankrei ab u ' * ein Verein dieser Art w rde der Nationalität un? Unazbh'Zimißßkii Belgiens nieht nachtheiiiger seyn, als ks 5“ D'Uksche ZoU-Öcrein der Nationalität der kleinen Deutsehen Staaten ist.

Herr AngilliS: Ich bedaure lebhaft, daß Belgien genö: thigt ist, das Haupt unter das harte Gkstb der Nothwendigkeit zu beugen; aber wir mußten dax voraussehen, was kommt. Zeh selbst habe bei einer früheren Diskussion die Kammern gewarnt. Wir haben Frankreich alle KonÉLssonen gewährt, die es von uns gefordert hat, und Frankreich _ t beständig eben so wie seht alle Konzessionen zurück enommen, dir es uns gemacht hatte, Hätten wir gehandelt wie rankreich, hatten 'wir durch Prohibitiv-me aufProhibitiv-Zölle geantwortet, so wurde Frankreich Belgien nicht als einen Vasallen betrachtet haben. Frankreich hat, ici) wieder: hole es, nichts für uns gethan; es hat uns thun lassen, und nach: dem wir alle Konzessionen gemacht, nachdem es uns in unsere lehren Verschanzungen getrieben hat, hat es uns mit seiner Or- donnan vom 26, Juni hart. mitgenommen; es hat uns in

.dem osibarsien, was wir drüben, verleht. Ich glaube

indeß, daß die Regierung wo (gethan, die Uebereinkunft, die uns bcschäftiget, abzuschließen; hatte fiw-anders gehandelt, so würde sie eine große Unklugheit be angen haben. „Aber ich glaube, daß der Augenblick gekommen, chuh:ZöUe für alle unsere Industrie: zweige festzunellrn. Ick wünschte, daß--wir,drm Verfahren unserer Nachbarn folgten; daß man handelte„ wie sr. Wir, die wir bis ]rßt nur gesäet haben, ohne zu ärndken, soir müssen se lehren, daß man, wenn man empfangen wili,„auch zu gebrn wiffrn muß; daß mcin, wenn man bei uns verkaufen-xwil], auch dulden muß, daß wir bei unseren Nachbarn verkaufen. Dies isi der erste

Grundsatz ]edeo 'andeisvertrages. „,' enn eine Nation alirin liberal und edelmuth|g_ seyn wil] , so arm sie nur den Kürzeren ziehen. Ich werde die Uebrreinkunft, obglrich sie mir nicht ge: fal1t, annehmen, weil sie eine NothWendigkr-it ist.

Herr Rodenbach sprach zu Gunsten der Ueberrinkunft. --

Hrrr vou Hoffschmidt genehmigt sie ebenfalls. - Herr van Cytseem sprach im nämlichen Sinne. - Graf von Baillet wird fur den Entwurf stimmm, aber er will, daß die Rrgierunq darauf bedacht sey, der Eisen-Indusirir Vortheile zu verschaffrri, Welche ebenfalls, wenn auch stillsrhwrigend, schrecklich leidrt, wäh- rend die beiden Flandern mit ihrem Geschrei das Land betäubrn, was ihnen emen Anspruch auf die Vorliebe drr Regierung sichert.

Der Minister der auswärtigen Angelegenheiten

bemerkte, daß Unterhatidlungen seit einem Jahre mit Frankreich eröffnet sryen, um zu einem aligemeinen Handels-Vertra ? zu ge- langen, zwischen dicse Untrrhandlungen sey eine durch dieF?

Frankreichs geforderte Maßregel getreten; man habe wohl vor allem die bedrohte Leinemanustrie untersiüßen müssen. Dies sey indrß kein Hinderniß, daß man bei den weiteren Untrrhandlungen

nteressrn

u Gunsten der Wollenzeyge skipulire, wie es Herr Lys verlangt abe. -- Herr Zadot ward gegen die Urbereinkunft votiren, die

ihm erniedrigend für Belgien scheint.

Herr Lebeau sagte: „Wenn ich das Wort nehme, so ge:

schieht es nur, weil der *Miyisier der auswärtigen Angelegenheiten Fesagt, daß er aus dem _Stillscbweigen der Mitglieder schließe, fie

illigten den Vertrag. Ick bemerke darum ausdrücklich, daß,

wenn mein Votum für die Annahme lautet, dies nur die Folge cities uns auferlegten moralischen Zwangrs ist. Keinesweges aber m_ochtx ich die Uriterhqndiungm „gutheißen, die diesen Vertrag her: beigefuhrt,_dann ich.;bm überzeugt,.- daß, wenn. sie geschickt geführt wordrnewaren, die Verordnungxwomxßis. Zuni nicht erschienen seyn wurde, ohnr eine Ausnahme! zu Gunstrn Belgiens zu ent: halten. Mit Leidwesen habe ich den Herrn Minister der aus: wärtigen Angelegenheiten alle Rrprt lien verpönen hören, denn dies heißt so viel, als den ausw rtigrn Regierungen sa en: Thur Alles, was euch beliebt“ verießt uns nur immerhin, ihr abt doch keine Repressalien zu furchtrn und wir werden euch nicht verlesen.“ - Der Minister des Auswärtigen erwiederte: „Der ehrenwerthe Herr Lebeau hat mich mißverftanden; ich habe krmrsweges gesagt, daß alle J.)?aßregeln drr Repressaiie unnüh

seyrn; was ich ausgesprochen, beschränkte sich aufdie Versicherung,

daß unter denegrgrnwärtigrn Umständen Repressalien von keinem

Erfolg sryn wurden. Was den Vertrag an sich betrifft, so wie-

derhole ich, daß wir wohl daran gethan, ihn abzuschließen, denn er

gewährt uns bessere Bedingun en, als diejenigen, die man uns

vor der Verordnung vom 26. Z

_ _ _“ uni anbot.“ „Herr Pirmez: Wenn ]eßt moralischer Zwang vorhanden

Brüssel, 3.Aug. Der König und die Königin sind gestern Die Kammer hat heute die mit Frankreich geschlossene Con-

Deutsche Bundesstaaten. Hannover, 4. August. Seine Majestät der König sind

Stuttgart, 3. Au . Nachstehendes ist der Schluß der

„Wir kommen nun zu den Wünschen und Bitten der Kaitun-

egränzendem Sinken

der Preise hervor. So können sich die unterzei neten Druckerei-Ve- ider deri Wünßchen der Spinner unbedingt an chließen und sie als bre Leidensbmder untersiüyen, wenngleich dcm ersien Ansel) nach durch höheren Scimd-Zou auf Twisie denselben eme neue Lask zufiele, welche aber,„beim_ Flor der Spinnerei, höchstens eine vorüber- gehende, nur gegenuber ihrer Stelluxtg zunx Auslandx vonE keit wäre und durch Gewährung weiterer, in den jetzt en Ver sen derDruck-Induiirte eben so unentbehrlicher Ab ülfe ihrer Be- drän m_isg und Klagen fich komvenfiren das * rupiel Frankreichs zur Genüge Beschüyuntg dcr GcsammtBaumon- sicheren, fur die Dauer besiebeuden Flor verschafft. kam nur durch Schnd- ja durch Verbote (eine unseren Deutschen Ob- ren so hart klingende, aber nichtsdesiowcniger vom Auslande uns standhaft angewandtcEmrtchiung) allmäiig zu seinem mer anti- Es wünschen und erbitten sich demnach die 3) Allgemeine Verschärfung

wird; wie denn überhaupt gt, daß eine durch rcifxnde ndusirie derselben alle n emen Selbst England

lischen Uebergrwicht. Kattun : Druckereien _aufs sehnlichiie: drr Aufsicht gegen die so sehr überhand nehmende Schmug elei; b) Abschaffung der hdchsi läüigen und vielfach mißbrauchten

rn _auf Baumwollwaaren; «) Beseitigun ler Bcgszitgunq; .1) Erhöhung des Einfuhr:3o Mouffeltnrs dc Laine, sowohl von Ganzwolle als Haldwoüe und Halvvaumwolle; e) hdhcrrBelegung der baumwolicnen Mouffciincs- wclche wegen ihrer Leichtigkeit und ihres bdbcren Wertbs nicht hoch _ _ Wir erlauben uns folgende Motivirungcn: «ck a)_ Die erfinderische Noth der fremden Jndusrie benüvt gegen- wärtig alle und 1cdc_Mittcl, dcm Zou-Vrrcm fremde Waarrn zuzu- _ rr_tsr, zu denen verkauft wird, beweisen mehr als grnugrnd, das;]; ufig der_Zou oder wrntgsicns der volle Zoll davon nicht bezahlt wird, imd dieseArt von fremder Einfuhr brnachthcil dte rrdltcbc Industrie des k'cnlandes am allcrrmpiindiichiicn; 3-1 _ _ g dazu gut, dem fremden Handel bei uns Porsckiub zu lrijirn, was bre den] seit dem Brüchen dcs Zoll- Vrrrtns so_iiark vorgeschrittcncn ange der Baumwollendruckerei durchaus nt_c1)t_mrhr _rriordcrlici) isi, sondern nur die eigene Zn- dustrte empfindlich beeinträchtigt; drr fremde Fabrikant sieht durch den damit grumchirn Mißbrauch_ auf den Mcsrn besser als der in- ländt_sche, weil die häufig ünttfindende Auswaschung des fremden Fabrikats nnch geendigtrr Messe den bcffer als der vrrripsländische Fabrikant sollte der fremde nicht Den Mrßvlaven kann kaum dadurch etwas entgehen, wenn ßatt fremder Wanke inländische zu Markte kommt; der Verkehr bleibt immer derseibr, und deshalb sieben dic Gewölbe nicht leer. wa_s_wäre tm Vr." leicl)_mir dirsrm Krebsschndrn an unserer In- dunree drr mdqlx )erwctsc cntüehrnde Abgang einiger Mietben? Warum immer Rurksichten und Vorsorge für dasselbe Ausmnd, wel: ches dirselbcn_ Fabrikate von mxs_ganz verbietet? «): cn gegen die Nru_chateler Prtvtle irn sind zu oft beleuchtet wor- rn, um sx alle hier zu wiederho en. Verband mrt drm Zoll: Verein isolirt da, zahlt drm Vereine keine Steuern _und Abgaben auf den zur Fabrication bcndthigtrn Drogucn und brnriizt zum Einkauf der rohen Baumwoü-Tücher die Chancen lischen und des Schweizer Marktes; genuq, um mit ihne_n nc Schaden zu konkurrirrn und zu veranlassen, daß sie mit wenn es nicbt oft auf unerlaubxe reise für die übrigen Fahrt- mit Baumwollen- wird jetzt irt Massen im Zoll? seines spezifiichen Gewichts bet kaum 6 vis 8 pCt. vom Werihe, schtes Fabrikat aus Baumwolle und Wolle isi dadurch rm schr gefragter Arti- , [[Artikel und fügt uns um so is dirser Artikel !" Frankreich eme Ausfiihr- einer crkleckltchrn Zoll -* Bclrgung dieses aber nach dem Werth derWaarr sebr bcdeutrnd würde dir Baumwoll ; Industrie weniger - geben, den Artikel bald bei uns selbst mit r: . das Geld dafür im Lande zu behalten. ml 0): Baumwolirn-Mouffrlmr wirgrn kaum halb so virl als andere gr- wdhnitch im Handel vorkymmrndc Baumwoarnzru r, ihr Werth isi mmdriicns doporlt, ost dreifach so hoch, folglich za len sie icht kaum drn vierten Tblti drs für andere Baumonen-Waaren zu entrichten- de_n Zones. Fraykrrtck) l_trfcrt dergleichen Grgenfiändr, und die Drucke- rcirn _könncn ber drm sach auf wrntgc Prozente rcduzircnden Schutz- zol_1 nicht konkurrtrrn,_ und drr Handel est damit ganz in den „Händen des uns selbst met unirrrn Fnbrtkatrix jeder Art nbwcisenden Auslan- _ _ „angeführten Gründrn wäre eine ana- c Zollfietgrrutxg fur solide richtr/ elegante _und doch theuere Arti- srhr_crsprtrßltch nnd wunschcnswrrth. Dee Unterscheidung cines Mquscltns von „anderen gröberen Baumvarn-Waaren dürfte bei ge- höriger Instruction fur den ZpU-Bramt_en nicht schwer fallen.

_Am Schluse empfehlen die Unter etchnrten den wichti en, unsere Agrikuitur und Wrberct so nahe bcrü renden Artikel der eine unchmenfabrtkatr und machen auf das erst kürzlich durch die zdsuchr Ordbnnanz vdm Juni gr tn thtcn dicse wechttgc vcrrrrrölandischc Industrie besser als bisher bcsclmizx werde, und das um so mehr, als die Wagichale im Leinen- handrl in_imcr mehr zu Gunfirn Englands fiel) hinnri lmzf weniger Jahre rs sonst ichwrr bereut werden d Zeit den zzz großen, mz_t noch in sieter Zunahme begriffenen, Zufuh- rcn Engluchcr Production gcsiruert zu baden. Zollsäye au_f Leipengarn nnderenfabrikatr passen durchaus ncht mrbr aufedtr jri3_tgc Zeit, weil die Verhältniss dieser wichtigen c"n: dußrce 1“llch_j!chtllch der Aus- und Einfuhr sich seit Abfassung rs lrhtgcn Tarifs zu brdcutrnd alle auswärtigen Lrttxenfabri ate höher zu belegen, um wenigüens un- srren Arbeitern drn tnnercharkt gcgen die Ueberschwrmmun teichrr Lecnrnfabrtcation zu erhalten.

der Neuchate- auf gedruckte

genug besteuert find.

führen, und die

die Mcßkontirungcn sind rinzi

ganzen Zollschuv vereitelt; und

Neuchatel ficht außer allem

deni braünsiigtrn Quantum (sclbst Weise überstiegen werden kdnnte) die kantrn vrrderbcn. nr! (1): WoUcne u_nd )albonenr, Garti vermischte, Zeuge: Dieser Artikel Verein perbraucht; er zahlt vrrmbgc de_m jrßigen Zollsaizr von 39 Wird im Auslande als_qemi außerordenilici) wohlfeik fabrixirt, kel geworden, verdrä

ngt dcn Baumwo mehr Schaden zu, a

aus“,;umittrln wäre, fäbrdet, und Impuls folg zu yrrfcrtiqcn un

Aus" den hier und Zub (]

ebene Beispiel aufmerksam,

t, und im Ver- rftc, nicht be

Unsere dermali en

rändrrt haben. Vor Allem thut es notb,

Stuttgart, den 20. Jul: 1842.

Kamenz (Sachsen), 5. Aug. Morgens 7 Uhr. serer Stadt steht Alies in Feuer und Flammen. sern stehen_ virlieicht kaum noch “1.00. deren bereirs das Rathhaus, die Wendische Kirche, sämmtliche Gasthöfe, die Apotheke, das Posthaus nrbsi Wirthschafts:Gebäu- Bowmehreren vermißten Menschen sind bereits eine Frau ' und ein Kind todr gefunden worden. Abend halb 11 Uhr auf, dem Vernehmen nach durch Verwahrlo- _ _ Noch, indem ich dies schreibe, greift das Fruer immer weiter um sich. Alle Lbsch-Ansialten scheinen vergebltch zr: seyn. und Zeder sucht das Seine möglichst zu ber- gen; denn ein heftiger Wind treibt das Feuer über die ganze Stadt und etnrn_Thril drr Veorftädte. Der größte Theil der Einwohner har gar nichts retten konnen, indem das Feuer zu schnell um sich griff und das Wasser bald mangelte. Geburtsort G. E. Lessing's.)

Von 500 Häu- Abgebrannt sind unter an-

Das Feuer ging gestern

fung Seiten:; einer Frau.

(Bekanntlich ift Kamenz der

Hamburg, 5. August. (Hamb. Bl.) Durch Se. Ex- cellrnz den Kaiser]. Russischen Geh. Rath und Minister-Refidenten, Herrn v._St_ruve,_ is_dem Senat das folgende, zu Peterhof am 30. Zum et rnhandig erlassene huldreiche Schreiben zugestellt _ _ Welches Ihre Majestäten, der Kaiser und die Kaiserin von Rußland, das GluckWunschschreiben desselben bei der Feier des Allerhbchsien 25jährigen Ehebündnissrs zu erwiedern geruhet haben: „An den Senat der freien Hansefiadt Hambur .'

Mit besonderem Vergnügen haben Wir ansrsiadt Hamburg erhalten, _ zur herannahenden Feier jäbri en Ebebündnises dargebracht gedr ckten Wünsche bewähren Uns

das Schre hen des Se- worin uns derselbe sei- nseres fünfundzwanzig- ic Uns vom Senate aus- fsen unveränderlichm

nats der freien nen Glückwuns

aufs neue de